DE958284C - Rastenverschluss mit Klemmschieber - Google Patents
Rastenverschluss mit KlemmschieberInfo
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- DE958284C DE958284C DEST7045A DEST007045A DE958284C DE 958284 C DE958284 C DE 958284C DE ST7045 A DEST7045 A DE ST7045A DE ST007045 A DEST007045 A DE ST007045A DE 958284 C DE958284 C DE 958284C
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- A41—WEARING APPAREL
- A41F—GARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
- A41F1/00—Fastening devices specially adapted for garments
- A41F1/008—Adjustable fasteners comprising a track and a slide member
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- Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 14. FEBRUAR 1957
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rastenverschluß mit Klemmschieber zum verstellbaren Befestigen
von zwei Stoffteilen miteinander.
Einrichtungen ähnlicher Art sind bereits bekannt, bei denen die eine mit einem der Teile zu befestigende
schmiegsame Laufbahn einen mit dem anderen Teil zu befestigenden, auf der Bahn entlang
gleitenden Schieber besitzt, der mittels einer Hülse die Längskanten der Bahn umgreift und mit einer
in quer verlaufenden Rasten der Bahn eingreifenden Klemme zum Festhalten des Schiebers an einer
gewünschten Stelle der Bahn versehen ist. Dabei sind die Rasten derart unterbrochen, daß eine in
der Längsrichtung der Bahn verlaufende Rinne gebildet ist, die das Befestigen der Bahn an dem
ersten Teil erleichtert.
Außerdem ist bekannt, daß die Bahn aus einer Mehrzahl von mit Lücken versehenen Knaggen
besteht, die sich über die ganze Bahn ausdehnen und die unterhalb derselben eingeklemmt sind. Bei
dieser Art der Einrichtung ist es notwendig, daß das Band, an welchem die Knaggen befestigt sind,
beträchtlich größer ist als die Bahn selbst, damit es an dem Werkstück durch Heftstiche außerhalb
und parallel mit der Bahn befestigt werden kann. Beim Gebrauch dieser Einrichtung an Kleidern
oder anderen Gegenständen ist es gewöhnlich notwendig, dieselben zu schlitzen und darin den Teil
des Bandes, der über die äußere Bahn reicht, anzuordnen.
Durch die Erfindung werden die bisher aufgetretenen Nachteile dadurch vermieden, daß die
Rasten des Verschlusses aus zwei Reihen Metallkrampen gebildet sind, die je eine Längskante der
Laufbahn umfassen und zwischen den Krampenreihen eine längs verlaufende Rinne zum Annähen
der Bahn am Stoff bilden.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung von zwei Reihen Rasten derart, daß die Längsrinne
frei von Rastenteilen ist, werden die bisher aufgetretenen Schwierigkeiten in der einfachsten
ίο Weise vermieden. Der neuartige Verschluß kann an den StofEteil mittels einer gewöhnlichen Nähmaschine
angenäht werden, und es kann niemals mehr zum Bruch der Nadel kommen, denn diese
trifft in der Rinne auf keine Metallkrampen. Eine weitere Gestaltung des Erfindungsgegenstandes
besteht darin, daß die Krampen je einer Reihe in. Bahnlängsrichtung mit mehr oder minder
großen Zwischenräumen aufeinanderfolgen und an ihrer Oberfläche abgerundet sind, und daß die
Schieberklemme zwischen die Abrundungen aufeinanderfolgender Krampen eingreift. Dadurch wird
eine größere Schmiegsamkeit der Bahn erreicht.
Weitere die Erfindung kennzeichnende Merkmale sind in der Beschreibung der verschiedenen
Ausführungsformeni aufgeführt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen
dargestellt, und zwar veranschaulicht Fig. ι die Draufsicht auf einen auf dem Stoffteil
befestigten Rastenverschluß mit Klemmschieber,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Laufbahn mit den sie umfassenden Metallkrampen,
Fig. 3 einen vergrößerten Längsschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1,
Fig. 4 einen vergrößerten Längsschnitt nach Linie 4-4 der Fig. 2,
Fig. 5 einen vergrößerten Querschnitt nach Linie 5-5 der Fig. 3,
Fig. 6 die Draufsicht auf die Laufbahn einer abgeänderten Ausführungsform,
Fig. 7 einen vergrößerten Querschnitt nach Linie 1J-1J der Fig. 6,
Fig. 8 eine Draufsicht auf den Rastenverschluß einer weiteren abgeänderten Ausführungsform,
Fig. 9 einen vergrößerten Querschnitt entlang der Linie 9-9 der Fig. 8.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, ist die aus einem Band oder Streifen 10 geeigneten Materials,
wie z. B. dicht gewebtem Stoff, bestehende Laufbahn mit Rasten 11 versehen, die aus zwei Reihen
Metallkrampen ι ia, H6 gebildet sind, die je eine
Längskante der Laufbahn 10 umfassen und zwischen den Krampenreihen eine längs verlaufende
Rinne zum Annähen der Bahn am Stoff bilden. Die Metallkrampen ι ia, H6 klemmen dabei die
Laufbahn mit ihren umgebogenen Ecken 12 ein. Vorzugsweise wird Metall als Material für die
Krampen verwendet, z. B. Messing, das vorzuziehen ist, weil es die notwendige Festigkeit aufweist
und nicht korrodierend ist. Im allgemeinen kann jedoch jedes Metall verwendet werden, das
sich als brauchbar bei der Herstellung von Reißverschlüssen erwiesen hat. Bei der · Ausführung j
nach Fig. 1 bis 5 folgen die Metallkrampen iia, H6
eng aufeinander, wie dies in den Fig. 2 und 4 dargestellt ist, da diese Konstruktion eine große Haltbarkeit
und ein gutes Aussehen der Laufbahn gewährleistet. Die Krampen H0, H6 können auch
wesentlich weiter auseinander angeordnet sein, wie dies in den Fig. 6 und 7 dargestellt ist, denn diese
Konstruktion vergrößert die Schmiegsamkeit der Laufbahn. Die Krampen H0, H6, welche zusammen
eine,einzelne Raste bilden, lassen zwischen sich in der Mitte eine Lücke 14, die sich längs durch den
Streifen erstreckt, wodurch es möglich ist, Heft-Stiche 15 zur Befestigung des Streifens an dem
Stoffteil 16 anbringen zu können. Anstatt der Heftstiche können auch andere Befestigungsarten angewandt
werden.
Der neuartige Rastenverschluß wird in Verbindung mit einem Klemmschieber 20 bekannter Art
verwendet, der .eine Hülse 21 umfaßt, die einen unterbrochenen elliptischen Querschnitt hat und
deren freie Enden 22 sich unter die Laufbahn erstrecken, wie dies im vergrößerten Maßstab in 8g
Fig. S dargestellt ist. Die Hülse 21 hat hochstehende
ösen 23,23 zum Halten des Klemmschiebers 24, der einen Laschenteil 240 und einen
Nockemteil 246 aufweist und ferner mit Zapfen 25,25
versehen ist, die in die öffnungen der ösen 23, 23 einrücken. Die ösen 23 des Hülsenteiles 21 lassen
zwischen sich eine öffnung 26, um den Nocken 246
in Kontakt bringen zu können, um zwischen den anliegenden Krampen 11 gesichert zu werden. Der
Hülsenteil 21 kann in eine Schlaufe 27 enden, mit der der Schieber 20 an ein nicht dargestelltes Glied
befestigt werden kann.
In Fig. 8 und 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des verbesserten Rastenverschlusses dargestellt,
dessen Stoffstreifen 30, 31 zwischen den Längsrändern mittels Heftstiche 32 befestigt
werden. Die in dieser Art etwa in ihrer Mitte zusammen befestigten Streifen haben an jedem gegenüberliegenden
Rande eine Reihe von Krampen 33, die an dem Gewebe durch Einklemmen befestigt sind. Dabei stellen die ausgerichteten Krampen
eine Reihe von Rasten dar, genau in der Art der vorher beschriebenen Ausführungen, die zwischen
sich eine längs verlaufende Rinne aufweisen, um Raum für die Stichnaht 35 zur Befestigung der
Laufbahn an dem Stoffteil 36 zu haben.
Die so eingesetzte Bahn sieht einen Schieber 20 wie in den vorher beschriebenen Ausführungen vor.
Die Krampen, welche die Rasten 11 bilden, können, wenn gewünscht, mittels Spritzguß direkt auf das
Band oder den Stoffstreifen 10 aufgebracht werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Rastenverschluß mit Klemmschieber zum verstellbaren Befestigen von zwei Stoffteilen miteinander, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten (π) aus zwei Reihen Metallkrampen (iia, H6) gebildet sind, die je eine Längskante iss der Laufbahn (10) umfassen und zwischen denKrampenreihen eine längs verlaufende Rinne zum Annähen der Bahn am Stoff (16) bilden.
- 2. Verschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Krampen (iifl, n&) je einer Reihe in Bahndängsrichtung mit mehr oder minder großen Zwischenräumen aufeinanderfolgen und an ihrer Oberfläche abgerundet sind, und daß die Schieberklemme [2Ab) zwl~ sehen die Abrundungen aufeinanderfolgender Krampen eingreift.
- 3. Verschluß nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Krampen (33) der beiden Reihen- je auf einem gesonderten Bandstreifen (30 bzw. 31) aufgebracht sind und daß diese beiden Streifen miteinander fest verbunden sind.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 884484; USA.-Patentschrift Nr. 2 441 377.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 580/9 8.96 (609 797 2. 57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST7045A DE958284C (de) | 1953-09-25 | 1953-09-25 | Rastenverschluss mit Klemmschieber |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST7045A DE958284C (de) | 1953-09-25 | 1953-09-25 | Rastenverschluss mit Klemmschieber |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE958284C true DE958284C (de) | 1957-02-14 |
Family
ID=7454171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST7045A Expired DE958284C (de) | 1953-09-25 | 1953-09-25 | Rastenverschluss mit Klemmschieber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE958284C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2441377A (en) * | 1944-11-11 | 1948-05-11 | Talon Inc | Adjustable fastener |
| DE884484C (de) * | 1951-11-27 | 1953-07-27 | Noel Statham | Vorrichtung fuer ein verstellbares Befestigen von zwei Teilen miteinander oder von zwei Stuecken desselben Teiles, insonderheit von Kleidungs-stuecken, z. B. Guerteln |
-
1953
- 1953-09-25 DE DEST7045A patent/DE958284C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2441377A (en) * | 1944-11-11 | 1948-05-11 | Talon Inc | Adjustable fastener |
| DE884484C (de) * | 1951-11-27 | 1953-07-27 | Noel Statham | Vorrichtung fuer ein verstellbares Befestigen von zwei Teilen miteinander oder von zwei Stuecken desselben Teiles, insonderheit von Kleidungs-stuecken, z. B. Guerteln |
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