DE2052341A1 - Maschine zur Bearbeitung von Ober flachen - Google Patents
Maschine zur Bearbeitung von Ober flachenInfo
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-
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- B24B7/26—Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground for grinding inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain for grinding or polishing glass for simultaneously grinding or polishing opposite faces of continuously travelling sheets or bands
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Description
Maschine zur Bearbeitung von Oberflächen
Die Erfindung stellt für eine Anpassung an eine große Verschiedenartigkeit
von Bearbeitungsbedingungen eine vergrößerte Vielseitigkeit und Einstellbarkeit her und sie
schafft insbesondere verbesserte Werkstücktransporteigenschaften, wobei sowohl sogenannte "Sprungstellen oder ausgelassene
Stellen" des Werkstückes durch die Bearbeitungswalzen vermieden werden als auch eine gedrängtere, einfachere
und abgerundetere Konstruktion geschaffen wird, während gleichzeitig eine Maschine beschrieben wird, die besonders
für eine leistungsfähige und schnelle Arbeitsweise geeignet
ist. Darüberhinaus umfasst die Maschine ein verbessertes TransporteinsteJLlsystem, wodurch leicht die Möglichkeit beibehalten
bleibt, beide Seiten eines hindurchgehenden Werkstückes gleich zu bearbeiten.
Somit schafft die Erfindung eine verbesserte Maschine, die in Kombination' mit einer abstandeinstellbaren gegenüberliegenden
doppelten Bearbeitungswalzenanordnung ein verbessertes Werkstücktransportsysbem zur Zuführung von Werk
stücken durch die Maschine umfasst und in der die 7/erkstück-
transportwalzan federbelastet und die Bearbeitungswalzen
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Segen die gegenüberliegenden Seiten der Werkstücke durch eine Fressluftzylindervorrichtung in verbesserter Weise
gedrückt werden und so einstellbar sind, um mit den Werkstücken
unter genau vorbestimmten, bevorzugten und gleichförmigen Druckbedingungen in Eingriff zu kommen. Die Bearbeitungswalzen
sind auch so angetrieben, daß sie keine Widerstandskräfte gegen das 7/erkstück aufbringen. Dadurch wird
jede Tendenz des Werkstückes zu "springen11 durch die Bearbeitungswalzen
verhindert und dadurch vermieden, daß, das Werkstück ungleichmäßig entlang seiner Länge bearbeitet
wird. Durch die Erfindung ist weiterhin eine Maschine gekennzeichnet, die eine Anordnung zum zwangsläufigen öffnen
und Schließen der Werkstückbearbeitungswalzen umfasst, sowie eine verbesserte Druckvorrichtung für Transportklemm—
walzen, die so arbeitet, daß sie die Transportklemmwalzen in verbesserter Weise gegen die Werkstücke hält . Die Maschine
umfasst auch eine verbesserte Erhaltungsanordnung
zum Abrichten und Nachpolieren der Beerbeitungswalzen.
Es ist auch für die Maschine eine verbesserte Anordnung zur Anbringung der Bearbeitungswalzen und zur Aufbringung
des Druckes sowie zur Steuerung geschaffen, wodurch das System zur Steuerung der Bearbeitungswalzen eine verbesserte
Vorrichtung für ein seitliches Hin- und Hergehen der Bearbeitungswalzen gegenüber den Werkstücken umfasst. Somit ist
durch die Erfindung eine Maschine geschaffen, die in Bezug auf die Einstellbarkeit eine verbesserte Vielseitigkeit
hat, um die Oberflächen von Streifen oder Platten, oder derartigen Werkstücken von verschiedenen Dicken fertig bearbeiten zu können, während die Maschine gleichzeitig
leicht für einzelne oder viele Durchgänge der Werkstücke einstellbar ist. Andere Merkmale und Vorteile der
Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Aus- ' · führungsbeispielee, das in der Zeichnung dargestellt let·
. Ä BAD ORIGINAL
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In dieser sind:
Fig. 1 eine Stirnansicht einer Maschine, die die Merkmale
.der Erfindung enthält,
Fig. 2 eine Seitenansicht der rechten Seite der in Fig.1
gezeigten Maschine,
Fig. 3 eine Seitenansicht der linken Seite der in Fig.1
gezeigten Maschine,
Fi£. 4- ein Teilschnitt län^s der Linie 4-4 der Fig.1 in
verpröiiertem Maßstab,
Fig. 5 ein Teilschnitt längs der Linie 5-5 der Fig.3 in
vergrößertem jfiaßstab,
Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung einiger im Schnitt " . gezeigter Teile des Ausschnittes, der in Fig.1 mit
strichpunktierten Linien umrandet und mit Fig.6 bezeichnet ist,
Fig. 7 ein Teilschnitt längs der Linie 7-7 der Fig.6,
Fig. P ein Teilschnitt längs der Linie P-P der Fig.3 in
vergrößertes a!aßstab,
Fig. 9 ein Ausschnitt der Teile der L'aschinenanordnung
der Fig.1 in vergrößertem Laßstab,
Fig«10 ein Aufriß eines von der Maschine abgebauten Haltebügelplattenteils
für das Klemmwalzen- und Antriebssystem der faschine und
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Fig.11 eine perspektivische Darstellung des Antriebssystems für die Werkstücktransportkleinmwalzen.
Gemäß der Zeichnung kann die Maschine aus einer Grundplatte
10 bestehen, die durch einen Tisch oder durch einen Rahmen 11 in einer angemessenen Höhe gehalten ist. Die
Platte 10 trägt Ständer 12,15, die ihrerseits eine Halterung sowohl für die das Werkstück tragenden Transportwalzen
und ein Paar Schwabbel-, Polier- oder Glättwalzen oder andersartige Bearbeitungswalzen 14-16 als auch für
den Zubehörmechanismus für den Antrieb und die Steuerung
der '.VaIzendrücke und für die Zuführung der V/erkstücke
durch die Laschine darstellen. Die Ständer 12,13 sind
an ihren oberen Enden durch einen Querteil I7 miteinander
verbunden. Gemäß der Zeichnung ist die Walze 14 über und parallel zu der Walze 16 angebrachte Die V/alzenoberflachen
sind natürlich gemäß dem Charakter der auszuführenden Arbeit aus einem entsprechenden Material ausgebildet und
in entsprechender Weise behandelt»
Gemäß der Zeichnung ist die Walze 14 auf einer 7,'elle 18
gehalten, während eine /.'eile 19 die Walze 16 trägt. Die
Welle 18 ist an ihren gegenüberliegenden Enden mittels flexibler Kupplungen 20 bzw. 22 mit hohlen We 11 ens tummeln
24 bzw. 26 verbunden. Die Welle 24 ist mittels einer Kombination von Radial- und Axiallagern 27-27 in einem Ende
eines Schv/ingarms 28 drehbar gelagert, während der Wellenstummel
26 in gleicher Weise mittels Lager 29-29 in einem Ende eines Schwingarms 30 drehbar gelagert ist. Die Arme
28-31^ sind, um sich parallel von gegenüberliegenden Enden
einer Schwingwelle 32 zu erstrecken, auf diese aufgekeilt.
Die Welle 32 ist an ihren gegenüberliegenden Enden in den
oberen Enden der Ständer 12-13 drehbar gelagert.
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Eine zweite Schwingwelle 34 ist in gleicher V/eise auf den
Ständern 1.2-13 drehbar gelagert ,so daß sie sich unterhalb und parallel zu der Schwingwelle 32 erstreckt. Schwingarme
36-36 erstrecken sich parallel von den gegenüberliegenden Enden der Schwingwelle 34· und sie lagern an ihren äußeren
Enden die untere .Yalzenwelle 19 mittels flexibler Kupplungen
38-40 und kombinierter Lager^ wie dies bei der Beschreibung
der Halteanordnung der V.'alzenwelle 18 beschrieben ist. Die Schwingwelle 32 ist mit einem sich nach rückwärts
erstreckenden Kurbelarm 4-2 versehen, der einen
Schraubenblock oder eine Mutter 44 trägt. Ein Luftzylinder 4-5 ist mit seinein unteren Ende bei 46 auf der Grundplatte
10 schwenkbar angebracht. Ein darin verschiebbar gehaltener Kolben 4-8 ist mit einer Stange 50 verbunden, die an ihrem
oberen Ende mit einem Schraubengewinde versehen ist und mit dem Schraubengewinde des Blocks 44 in Eingriff steht. Das
obere Ende der Stange 50 trägt ein Handrad 52.
Die 3chv.ringwellen 32-34 sind gemäß Fig.4 an einem Ende der
faschine mittels Stirnräder 54-54 getriebemäßig miteinander
gekuppelt. Daraus ergibt sich, daß die Zylinder-Kolbenstangeneinheit
45-50 unter der Kontrolle des Bedienenden, wie
im nachfolgenden erläutert ist, betätigbar ist, um den Kurbelschwingarm
zu drücken und damit die 7/alzen 14-16 so hin- und herzubewegen, daß die 7/alzen sich gegenüber den dazwischen
hindurchgehenden V/erkstücken öffnen und schließen. Jedoch sei auch bemerkt, daß das Handrad 52 von Hand für eine
Regulierung des Betriebsabstandes zwischen den V.'alzen einstellbar
ist, um so die Lcεchine an unterschiedliche Dicken
und/oder ?ormen der Werkstücke anzupassen. Die Antriebsmotoren für die "alzen 14-16 sind bei SG bzw. 62 vorgesehen und sie
sind mittelc Keilriemen und Riemenscheiben, wie bei 63 und
64 dargestellt ist, anrjekuypel; .
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Gemäß Fig.1 und 5 sind die Teile so bemessen, daß die Abstände
zwischen den durch die Walzenwellen gehaltenen Kupplungsplatten kurzer sind als die Abstände zwischen den gegenüberliegenden Kupplungsplatten der Kupplungen 20-22,
wodurch die Bearbeitungswalzen in axialer Richtung bei ihrer Drehung gelegentlich hin- und hergehen können. Ein derartiges
Hin- und Hergehen der V/alzen wird in jedem Fall gemäß
Fig.5 mittels einer Schiebe-Zugstange 65 erreicht, die eich
durch den hohlen V/ellenstummel 26 erstreckt und an einem Ende mittels eines Stiftes 66 mit der Kupplungsplatte verbunden
ist, die die 7/alze antreibt. An ihrem anderen Ende
erstreckt sich die Schiebe-Zugstange 65 in einen Zylinder 70,
der von dem hohlen V/ellenstummel gehalten und durch diesen angetrieben ist. Der Zylinder 70 hat einen darin angeordneten
Kolben 72, an dem die Stange 65 befestigt ist. Der Zylinder 70 hat getrennte Preßluftdurchgänge 74,76, die durch
eine sich drehende Verbindung 80 in den Zylinder eintreten und die durch die Verbindung 80 mit entsprechenden Leitungen
82,84 verbunden sind. Die Pneumatikleitungen 82,84 führen von der Steuerung für ein Hin- und Hergehen der oberen Walze
14 weg und stehen mit einem xagnetgesteuerten Ventil 85 in Verbindung. Das Ventil 85 kann irgendein Vierwegestandard-·
ventil sein, daß in der Lage ist, Preßluft entweder zu der Leitung 82 oder zu der Leitung 84 zu leiten, abhängig von
den Einstellungen der Ventilarmatur, die durch einen Magneten bei 86 vorgenocunen wird.
Eine gleiche Steuerstand 90 ist gemäß Fig.5 angeordnet.
Sie erstreckt -sich durch den hohlen tfellenstumiael 24 und
ist an einem Ende durch einen Stift 66 mit der Walzenwelle 18 so verbunden, um mit dieser in axialer Richtung hin- und
herzugehen. An ihrem anderen Ende ist die Stange 90 so angeordnet,
daß sie abwechselnd einen elektrischen federbelasteten Schalter 92 im Takt mit den hin- und hergehenden Bewe-
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fungen cer Ctarre 90 und dementsprechend im Takt mit der
hin- und hergehenden Bewegung der Walze betätigt und löst.
Der Schalter 92 betätigt gemäi; ?ig.1 über ein Leitungssystem
94- abwechselnd den L's-rneten 86 zur Steuerung des Yierv/egeventils
85· Somit ergibt sich, daß ein Hin- und Hergehen der Walze 14- in axialer Richtung von einem gleichzeitigen
Hin- und Hergehen der Schalterbetätigungsstange 90 begleitet ist. Hierdurch erfolgi: eine abwechselnde Betätigung
des I.-sgneten 86, um so das Ventil 8-5 zu verschieben, um den
Kolben 72 zu veranlassen, hin- und herzugehen und dementsprechend die 7/alze 14- in axialer Richtung hin- und herzu-
hieben.
Wie im nachfolgenden erläutert ist, ist die untere Walze
16 in gleicher '."."eise angebracht und betätigt beim Hin- und
Hergehen einen gleichen LIagnet Steuer schalter 1OC, der durch
eine Leitung 102 einen Magneten 106 schaltet, der ein Ventil
ICH verschiebt und damit ein Hin- und Hergehen der unteren Walze 16 durch die Fneuir.atikleitungen 1C9-1O9s steuert.
Folglich funktioniert das Steuersystem für das Hin- und Hergehen
automatisch und ohne Beeinflussung durch die Rotationsantriebe
der falzen 14—16, um die *.7alzen zu veranlassen, sich
in axialer Richtung und synchron hin- und herzubev/egen. '.VeI-zenwechsel
v;erden üblicherweise einfach durch zunächst ein Abnehmen der Stifte 66-66 und durch ein Lösen der flexiblen
IZu-ct;iun-eη ausgeführt. Der V.'erkstücktransOortmechanismus
besteht aus vier Sätzen oder ZSinlieiten von in senkrechter
Sichtung paarig angeordneten Klenmv/alzen, die sich vor und
hinter dem Spalt der Bearbeitungswalze befinden. Gemäß 31Xg. 1, 4-, 6 und 9 besteht jedes Paar von Klemmwalzen aus
einer oberen Walze 110 und einer unteren Walze 112. Die oberen und unteren Walzen sind an ihren gegenüberliegenden Enden
in Hängestangen 114- bzw. 115 gemäß Fig.6 in kugelförmigen
Lagern 116 drehbar gelagert. Die Hängestangen hängen an
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jedem Ende jeder paarigen Klemmwalzeneinheit an einem allgemein
mitY20 bezeichneten Trägerblock. Die Trägerblöcke
sind auf entsprechenden Montageplatten 122,122 befestigt. Die Hängestangen 115 sind durch die Trägerblöcke 120 in
senkrechter Richtung darin mittels Schraubenmuttern 118 in senkrechter Richtung einstellbar befestigt.
Die oberen Klemmwalzen 110 sind durch ihre Hängestangen 114 so gehalten, daß sie sowohl in senkrechter Richtung
einstellbar als auch nachgiebig zu ihren unteren YJalzen mittels einer in Fig.6 gezeigten Vorrichtung gedrückt sind.
Jede Hängestange 114 ist in das untere Ende einer zylindrischen Stange 124 eingeschraubt, die in einer Hülse 126
in senkrechter Richtung verschiebbar ist, die fest von dem Trägergehäuse 120 gehalten ist. Das obere Ende jeder Stange
124 ist mit Gewinde versehen und es trägt eine selbsthemmende
Mutter 128, die darauf einstellbar ist, um so nach unten gerichtete Gleitbewegungen der Stange zu begrenzen,
um den gewünschten Vierkstückschlitz zwischen den Klemmwalze^,
der mit 130 bezeichnet ist, beizubehalten. Gemäß Pig.6 und
sind.ein Paar blockierende Klemmblöcke 132-132 in ausgebohrten
Abschnitten der Trägergehäuse 120 mit einem Schiebesitz eingepaßt und sie sind so in Stellung gebracht und angeordnet,
daß sie zusammengezogen werden können, um die Hülse 126 gegenüber dem Träger 120 zu sperren. Zur.Betätigung der
Klemmblöcke 132-152 ist jede Einheit mit einer Zugschraube
136 versehen, so daß sie von außerhalb der Vorrichtung betätigbar
ist.
'.Venn es in einigen Fällen erforderlich ist, für die obere
Klemmwalze 110 einen gewissen Freiheitsgrad für eine nach oben gerichtete Rückzugsbewegung zu haben, während noch
der erforderliche Druck oder die erforderliche Klemmwirkung auf das Werkstück, das durch die Laschine transportiert wird,
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beibehalten werden soll, ist gemäß Fig.δ eine Druckfeder
140 vorhanden, um gegen eine Schulter 142 der Stange zu wirken. Dadurch stemmt sich die obere Walze gegen eine
Verschiebebewegung aus ihrer vorgewählten Schlitzsteilung gegenüber der unteren Klemmwalze.
Gemäß !Fig.6 und 11 sind die unteren Klemmv/alzen mittels
einer Walzenkette 144 synchron angetrieben, die durch
einen Motor 145 über ein Drehzahlreduziergetriebe 146 angetrieben
v/ird. Die Kette 144 treibt ein doppeltes Kettenrad 147 an, das ihrerseits eine Kette 148 antreibt, die
sich um die Antriebskettenräder der beiden Klemmv/alzen und um ein leerlaufendes Kettenrad 149 schlingt. Zugehörige A
Ketten 150,151 verbinden die ersten angetriebenen Klemmwalzen
und die anderen Klemmwalzen untereinander, wodurch alle Klemmwalzeη 112 angetrieben werden, um sich übereinstimmend
in derselben Richtung zu drehen. Auf diese V/eise arbeiten die unteren Klemmwalzeη 112, um gemäß !Pig.4 für
das mit 1p2 bezeichnete Werkstück einen Antrieb durch den
Bearbeitungsspalt zwischen den Bearbeitungswalzen 14-16 auszuführen. Die oberen Klemirr.valzen 110 arbeiten einfach
als leerlaufende Walzen gegen die unteren Klemmwalzen, während cie die-erforderlichen Drücke gegen das V/erkstück aufrechterhalten,
um so decsen richtigen Transport sicherzustellen.
Dies stellt nicht nur einen vollständigen Reibungskontakt zwischen dem V/erkstück und den Transportantriebs- %
walzen 112 für einen glatten und gleichmäßigen Transport
des V/erkstückes durch die B^arbeitungswalzen sicher, sondern
verhindert auch ein zufälliges Hindurchschießen des Werkstückes durch die V/aiaen, was ein ungenügend fertigbearbeitetes
Iroäukt ergeben würde. Somit ergibt sich, daß
ein Satz von ./erkstücken, λϊθ er in ?ig.4 mit 152 bezeichnet
ict, n-ocheincindor in die Lücke zwischen den I-Iler:,ir.valzen zu-
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geführt werden kann, v/oaurch er angetrieben wird, um
zwischen den V/alzen 14-16 hindurchzugehen, und zv/ar entweder
in einem einzelnen Durchgang oder in wiederholten
geradlinigen Durchgängen oder er kann, falls dies bevorzugt ist,.zwischen den Bearbeitungswalzen hin- und hergeführt werden. '
Abhängig von der Dicke der zu bearbeitenden Werkstücke wird zuerct die Stellung des Armes 42 in senkrechter Richtung
durch das Handrad 52 so eingestellt, daß, wenn durch
die Cffnung 160 Preßluft in den Zylinder geleitet wird, der Kolben 48 nach oben so gedrückt wird, daß sich die
Bearbeitungswalzen 14-16 unter dem gewünschten Druck eng gegen das Y/erkstück anlegen. Auf diese '"eise werden, obwohl
die '..al ζ en zuerst von Hand für V/erkstücke unterschiedlicher
Dicke eingestellt werden, nach solchen. Anfangseinstellungen'die
Arbeitsdrücke zwischen den Bearbeitungswalzen und den Werkstücken durch den Luftdruck in dem Zylinder
45 bestimmt und aufrechterhalten. Der Luftdruck in
der. Zylinder wird natürlich durch eine Druckregulierung in
der Zuführungsleitung auf der gevriinschten Höhe gehalten. Insoweit
wie der Arbeitsdruck einen nachgiebigen Druck darstellt, wird jederzeit ein gleichmäßiger Druck zwischen den
3earbeitungswalzen und den V/erkstücken ausgeübt.
Ss sei bemerkt, daß der Pneumatikzylinder 45 durch den Bedienenden
so gesteuert werden kann, daß der Bedienende durch eine Betätigung eines entsprechenden Ventils der Preßluft ermöglichen
kann, in den Zylinder 45 durch eine Öffnung 154-einzutreten,
woraufhin der Kolben 48 die V/alzen öffnet, um
dar: Bedienenden eine Einstellung des Steuersystems für den
V.'alzendruck zu ermöglichen. Somiö ist es nach einer richtigen
Einstellung der durch den Zolben.48 ausgeübte nachgiebige
Luftdruck, der .virlrsam ist, um die Eearbeitungswalzen in
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dem gewünschten Druckverhältnis ^e^en das Werkstück zu
halten, wenn die Klenniuvalzen das 7/erkütück gegenüber den
icarbeitungGwalzen transportieren. Beim Abschluß dec Bearbeitungspi'ozesaes
kann der Bedienende das Steuerventil betätigen, um die Bearbeituncr.walzen zu öffnen, d.h. voneinander
wegsubewegen, um somit unerwünschte Verschleißberührungen
zwischen den Bearbeitungswalzen und dem Werkstück zu vermeiden.
Eg oei auch bemerkt, daß die Antriebsmotoren für das '.Yerkr.tücktranijportsyütein
und die !""ertigbearbeitungswalzen 14-16
in beliebiger V.reise gesteuert werden können, beispielsweise
von Hand oder halb automatisch oder, in Verbindung mit einem
Pclgesteuersystem, das auch Betätigungsvorrichtungen für ein Offnen und ein Schließen der Bearbeitungswalzen umfaßt,
vollständig automatisch.
G-emlLi Fi^-I, 6, 9 ^nd IC werden die V^erkstücktransportklemm-
-.valzen 11C-112 durch Stützen gehalten, die sich auf Bügelplatten
122-122 abstützen, die sich, in senkrechter Sichtung
ar. gegenüberliegenden Seiten der «-aschine erstrecken und durch einen sich quer erstreckenden oberen "rager 174- fest
miteinander verbunden sind. Die Platten 122-122 sind in
senkrechter Richtung in Laufbahnen verschiebbar, die durch an den Llaschinenständern befestigte Führungsplatten gebil- ä
det werden. Hierdurch ist die Bügelplatte und der Querträger in senkrechter Sichtung gegenüber der -laschinengrundplatte
bewegbar. Somit können bei einer senkrechten Verschiebung der Halte einrichtung die KiemriV/aizeneinheiten als Ganzes
in senkrechter Sichtung verschoben werden. Dies erfolgt durch ein handbeöätigbares Handrad 180, das eine Schraubenwelle
182 steuert, die in Schraubenblöcken 1S4--184- an den
gegenüberliegenden Seiten der Maschine eingeschraubt ist.
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Die Schraubenblöcke sind dadurch, betätigbar, um Stangen
186-186 anzuheben oder abzusenken, die mit der Bügelplatte und dem Querträger verbunden sind und diese Einheit in
senkrechter Richtung gegenüber'dem Maschinenrahmen steuern. Auf diese V/eise kann der Bedienende leicht ©ine Feint in··-
stellung der Höhe des Werkstückweges durch den Bearbeitungsschlitz ausführen, um so das Werkstück gegenüber den Bearbeitungswalzen
zu zentrieren.
Der Klemmwalzenantriebsmechanismus besteht gemäß Fig.11 aus
den entsprechend angeordneten Walzenketten und Kettenrädern. ■Die Kettenräder sind auf einer Hängeplatte 190 angebracht,
die an einer der Bügelplatten angeschraubt ist, um sich in senkrechter Sichtung davon nach unten zu erstrecken. In der
Platte 190 sind das doppelte Kettenrad 147 und das leerlaufende
Kettenrad 149 drehbar gelagert. Die Teile sind so
angeordnet, daß das Doppelkettenrad 147 in horizontaler Richtung
mit dem Abtriebskettenrad des Getriebes 146 so fluchtet, daß die Antriebskette 144 frei um die Mitte des Getriebeabtriebskettenrades
schwingen kann, ohne daß die Feineinstellungen der Höhe der Klemmwalzenantriebseinheit gestört
wird. Der Llotor ist auf seinem Grundrahmen in horizontaler
Richtung auch einstellbar, um sich einer übermäßigen vertikalen Einstellung der Höhe der Klemmwalzeneinheit anpassen
zu können.
Es ist ein anderes bedeutsames Merkmal der Maschine der Erfindung,
daß die Bearbeitungswalzen 14,16 in entgegengesetzten Richtungen' gedreht werden, wodurch ihre Widerstandskräfte
gegen gegenüberliegende Seiter, des zubearbeitenden Werkstückes ausgeglichen und neutralisiert sind. Folglich ist das Werkstück
keinen Widerstandskräften durch die 3earbeitungswalzen
ausgesetzt, wie sie anderenfalls dazu neigen würden, das Werk-
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ßA0
stück zum Springen zu veranlassen, wenn es durch den Bearbeitungsspalt
wandert. Bei "bekannten Maschinen wurde versucht,
derartige Neigungen zum .Springen durch, festes Einstellen
der Hlemrjwalzen gegen das 7,'erkstück zu vermeiden,
was Jedoch nur teilweise einen Erfolg brachte. Bedingt durch die entgegengesetzt sich drehenden Bearbeitungswaisen können
diese auch betätigt werden, uxr. sich wirksam selbsttätig abzurichten
oder abzuziehen. Immer wenn der Bedienende bedingt durch eine nachteilige Veränderung der 3earbeitungswalzenprofile
eine mangelhafte Bearbeitungstätigkeit feststellt, kann er somit einfach das '..erkstuck herausnehmen und die
Bearbeirungsv/alzen veranlassen, während ihrer Drehung gegenseitig
in eine abreibende Berührung zu kommen, woraufhin sich die ..'alzen in kurzer Zeit zu neuen und optimalen Profilen
selbst abrichten oder abziehen, ohne da3 ein Abmontieren
oder Ersetzen oder andere übliche Kachpolierverfahren erforderlich sind.
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Claims (10)
- χ 3 t e η t 3 η s ρ r ϋ c h eBearbeitungsmaschine mit einem Grundrahmen, einem Γ-aar oc-iwlich im Abstand befindlichen, ε η dem Grundrahmen befestigten nach oben stehenden Ständern mit zwei Paaren von L-igerblöcken, die durch sich von den ständern erstreckenden Armen gehalten sind, mit einem Paar von Arbeitswellen, die in entsprechenden paarig vorhandenen Lagerblöcken drehbar gelagert sind, die sich vertikal im Abstand befinden-, mit einer von jeder der Arbeitswillen getragenen Bearbeitungswalze, y/odurch die Walzen zwischen sich einen Bearbeitungsspalt bilden, v/obei die Bearbeitungsw-eiien innerhalb von Grenzen in axialer Rich-ung verschiebbar sind, v/ährend sie sich drehen, mit einem Antrieb zum Drehen der Arbeitswillen und mit einer Vorrichtung zur Ausführung von axialen hin- und hergehenden Bewegungen der 3earbeitungsv.;alzenv;ellen, gekennzeichnet durch eine '.Verkstückhalte- und Transportrahmeneinheit, die zwischen den Ständern angeordnet ist und aus einem Paar von vertikal sich erstreckenden Bügelplatten besteht, die parallel an gegenüberliegenden Seiten der Maschine angeordnet und durch Gleitbahnen an den Ständern daran verschiebbar angebracht sind, wobei die Bügelplatten durch einen Querträger miteinander verbunden sind und dadurch einen gemeinsamen Rahmen bilden, der in senkrechter Richtung gegenüber den Ständern verschiebbar ist, durch eine Schrsubenanhebvorrichtung, die von den Stützen gehalten ist und die mit dem Rahmen in Singriff kommt, wodurch eine Handbetätigung der ichraubenanhebevorrichtung Feineinstellungen der Höhe des Hahnens gegenüber den Ständern ausführt, durch untere Ivlemmwalzen, die an ihren gegenüberliegenden Enden in Hangern drehbar gelagert sind, die' von den Bügelplatten daran in senkrechter Richtung ein- .109843/ 1008stellbar gehalten sind, wobei die Walzen so angeordnet sind, daß sie sieb, parallel zu den Bearbeitungswalzen an gegenüberliegenden Seiten des Bearbeitungsspaltes erstrecken, wobei die oberen Profile der unteren Klemmwalzen tangential zu einer Ebene liegen, die durch, den Besrbeitungsspalt geht, während die Haitehänger der unteren Klemmwalzeη an den Bügelplatten in senkrecht einstellbaren Stellungen gegen diesen befestigt sind, durch obere Klemmwalzen, die an ihren gegenüberliegenden Enden in Hängern drehbar gelagert sind, die von den Bügelplatten in senkrecht einstellbaren Stellungen daran gehalten sind, wodurch die oberen Klemmwalzen sich parallel und in senkrechtem Abstand über den entsprechenden unteren Λivlemr-'.vaisen erstrecken und dadurch einen V/erkstückhalte- und Transportspalt dazwischen in fluchtender Richtung mit dem Bearbeitungsspalt bilden, durch eine elastische Federvorrichtung, die bei einer nach oben gerichteten Be-•..erung der oberen V.'alzen gegenüber den Haltehängern einen Widerstand leistet und wirksam ist, um die oberen Klemmwalzen nach unten gegen ein durch den TransportspaIt gehendes Werkstück zu drücken und durch eine Antriebsübertragungsvorrichtung, die durch die Rahmeneinheit gehalten und mit dieser bewegbar ist und wenigstens mit einer der KIeumwälzen in Eingriff steht, um diese zu drehen und die Klemmwalzen anzutreiben, damit ein Werkstück durch den 3earbeitungsspalt transportiert wird, womit die f Rahmeneinheit in senkrechter Richtung gegenüber dem Bearbeitungsspalt für eine optimale Bearbeitung sowohl der oberen als 'auch der unteren Werkstückoberfläche durch die Bearbeitungswalzen einsteilbar ist, wenn das Werkstück durch die faschine transportiert wird.109843/1008
- 2. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Ausführung von axialen Hin- und Herbewegungen der Bearbeitungswalzenwellen für jede der Walzenwellen aus einem mit einer Druck-Zugstanne gekuppelten Kolben besteht, der sich in ©ine wirksame Verbindung mit seiner V/alzenwelle erstreckt, aus einem den Kolben enthaltenden in axialer Richtung gegenüber der Maschine befestigten Zylinder, aus einem Ventil, das abwechselnd das Aufbringen eines Druckes eines fließfähigen Mediums in den Zylinder auf gegenüberliegende Seiten des Kolbens steuert und aus einer automatischen Steuervorrichtung für das Hin- und Hergehen besteht, "die durch die abwechselnden Hin- und Herbewegungen der Walzenwelle so betätigt wird, um das Ventil zu schalten, um so die Bearbeitungswalzen zu veranlassen in axialer Richtung hin- und herzugehen, während sie mit dem Werkstück in Berührung stehen.
- 3. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungswalzenwellen angetrieben sind, um sich in entgegengesetzten Richtungen zu drehen.
- 4-. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lagerblöcke der Arbeitswellen tragenden Arme getrennte Arme sind, die schwenkbar an den Ständern angebracht sind und miteinander in einem Zahnradeingriff stehen, um gleichzeitig in entgegengesetzten Richtungen zu schwenken., wodurch sie den Bearbeitungsspalt öffnen oder schließen.
- 5. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme zu den Offen- und Schließstellungen durch eine pneumatische Kolben-Zylindervorrichtung angetrieben werden.109843/ 1008
- 6. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben-Zylindervorrichtung gegenüber den Armen für eine Regulierung der vorschub- und druckausübenden Tätigkeiten der Bearbeitungswalzen gegen ein Werkstück von Hand einstellbar ist.
- 7. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß zwei Paare von unteren und oberen Klemmwalzeneinheiten an gegenüberliegenden Seiten des Bearbeitungsspaltes vorgesehen sind.
- 8. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragungsvorrichtung betriebs- M mäßig mit allen unteren Klemmwalzen gekuppelt ist und daß die oberen Klemmwalzen frei laufen.
- 9- Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung aus einem an dem LIa schinenr ahmen befestigten Elektromotor besteht und die Kraftübertragungsvorrichtung aus einem Ketten- und Kettenradmechanismus bestßht, der auf einer der Bügelplatten gehalten ist, wodurch eine funktionelle Behinderung des Antriebssystem in Verbindung mit Feineinstellungen der Transportrahmeneinheit gegenüber dem Maschinenrahmen vermieden ist.
- 10. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungswalzen angetrieben sind, um sich in entgegengesetzten Richtungen zu drehen."109843/1008Lee rsei te
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Cited By (1)
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