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DE1435297C - Vorrichtung zum schrittweisen falten freien Zufuhren von flach auf einem endlo sen, umlaufenden Forderorgan ausgebreitetem, weichem, bahnförmigem Gut, insbesondere Textilien, zum Stanzraum einer Stanzpresse bzw zum Verarbeitungsraum einer ähnlichen Verarbeitungsmascmne - Google Patents

Vorrichtung zum schrittweisen falten freien Zufuhren von flach auf einem endlo sen, umlaufenden Forderorgan ausgebreitetem, weichem, bahnförmigem Gut, insbesondere Textilien, zum Stanzraum einer Stanzpresse bzw zum Verarbeitungsraum einer ähnlichen Verarbeitungsmascmne

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DE1435297C
DE1435297C DE1435297C DE 1435297 C DE1435297 C DE 1435297C DE 1435297 C DE1435297 C DE 1435297C
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DE
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English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J Sandt AG
Original Assignee
J Sandt AG

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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zweite hin- und zurückbewegliche Förderorgan· eine zum schrittweisen faltenfreien Zuführen von flach hin- und hergehend antreibbare, das Gut bei seiner auf einem endlosen, umlaufenden ersten Förderorgan Vorschubbewegung festklemmende und schrittweise ausgebreitetem, weichem, bahnförmigem Gut, ins- mitnehmende Klemmvorrichtung und diese das Anbesondere Textilien, zum Stanz- bzw. Verarbeitungs- 5 triebsorgan für das Förderorgan ist und daß unraum einer mit auf- und abbeweglichem Preßstempel jnittelbar vor dem Stanzraum eine zweite, ortsfeste versehenen Presse oder ähnlichen Verarbeitungs- Klemmvorrichtung angeordnet ist, die das Gut und maschine, bei der ein zweites Förderorgan vorge- das erste Förderorgan während des Rücklaufs der sehen ist, das längs einer vor dem Verarbeitungs- beweglichen Klemmvorrichtung festhält,. welche so bzw. Stanzraum liegenden Vorschubstrecke hin- und io angeordnet ist, daß sie bei ihrem Vorlauf außer dem zurückbeweglich ist und mit dem ersten Förderorgan Gut auch das endlose erste Förderorgan einklemmt beim Vorschub des Gutes zusammenarbeitet. und mitnimmt.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art zum Zu- Die Kombination eines endlosen Förderbandes mit schneiden von Zuschnitten aus Stoffbahnen (schwei- einer hin- und hergehend antreibbaren, das Gut und zerische Patentschrift 375 311), bei der eine Vielzahl 15 das Band bei seiner Vorschubbewegung festklemmenvon Stanzstempeln zum Stanzen von Lochreihen, den und schrittweise mitnehmenden Klemmvorrichderen Löcher sich überschneiden und die zusammen tung ist als in der Vorschubrichtung hinter einer einen Stanzschnitt ergeben, und eine Vorrichtung Stanzpresse angeordnete Fördervorrichtung zum Abzum Zuführen der Stoffbahnen zum Stanzraum vor- führen des aus dem Stanzraum herausgezogenen gesehen ist, dient hierzu ein endloses, umlaufendes 20 Stanzgutes bekannt. Das bahnförmige Stanzgut ge-Förderband, das nicht in den Stanzraum eintritt, son- langt dabei auf das obere Trum des endlosen Förderdern in einem Abstand vor diesem endet, der durch bandes und auf diesem an eine Stelle, an der es durch eine ortsfeste plattenförmige Unterlage zum Stanz- die hin- und hergehende Klemmvorrichtung gegen raum hin überbrückt ist. Als zweites Förderorgan das endlose Band und eine darunter liegende bewegarbeitet mit diesem endlosen Förderband ein zweites 25 liehe Widerlagerplatte angepreßt und bis zum AbFörderband zusammen, das gleichfalls in Abstand gabeende des Bandes mitgenommen wird. Dort wird vor dem Stanzraum endet und das mit seinem unte- die Klemmvorrichtung selbsttätig im Takt der Stanzren Trum über dem Stanzgut und über einem Teil hübe von der Stanzpresse aus gelöst und in die Ausdes oberen Trums des erstgenannten Förderbandes gangsstellung zurückbefördert (USA.-Patentschrift läuft, um möglichst Schlupffreien Vorschub des Stanz- 30 2 381 571).
gutes zwischen den beiden Förderbändern herbei- Im Stanzraum selbst befindet sich kein Förderzuführen, band, sondern das Stanzgut läuft über einen orts-
Diese Art der Zuführung von Textilbahnen zum festen Stanztisch. Die Fördervorrichtung kann somit Stanzraum arbeitet zwar günstiger als die früher dazu ihren Zweck nur dann erfüllen, wenn beim Stanzen verwendeten Walzenpaare, die beim Vorschieben des 35 keine die zugeführte Stanzgutbahn abtrennenden, in mehr oder weniger lappigen, bahnförmigen, textlien Querrichtung durchgehenden Schnitte gemacht wer-Stanzgutes zu starker Faltenbildung und ungenauer den und die Stanznuten zusammen mit den sie um-Lage des Gutes im Stanzraum führen; in dieser Hin- randenden Abfallteilen als zusammenhängende Bahn sieht ist aber auch noch die vorgenannte Zuführung auf das Ablegeförderband gezogen werden können, des Stanzgutes zwischen zwei endlosen Förderbän- 4° In diesem Fall kann die hin- und hergehende Klemmdern unbefriedigend, weil die nur schwach klem- vorrichtung zusammen mit dem Ablegeförderband mende Einführung des bahnförmigen Gutes zwi- zugleich als Fördervorrichtung zum Zuführen des sehen die Förderbänder ungenügend reibungsschlüs- bahnförmigen Stanzgutes in den Stanzraum dienen, sig ist und mit nur gleitender Reibung für genauen, Die Beschränkung dieser Fördervorrichtung auf schrittweisen, im Takte der Stanzhübe erfolgenden 45 Stanzwerkzeuge, die keine durch die Stanzgutbahn in Vorschub in glatt liegender Form ohne Faltenbildung Querrichtung durchgehenden Schnitte erzeugen, benicht ausreicht. Ferner ist es bei dieser bekannten deutet aber in den meisten Fällen einen großen NachVorrichtung nachteilig, daß das Gut tragende erste teil, weil nicht die volle Bahnbreite des Stanzgutes für Förderband nicht in den Stanzraum eingeführt ist, die Herstellung der Stanznutzen ausgenützt werden sondern das Gut auf einen im Stanzraum vorgesehe- 50 kann, also unnötiger Abfall entsteht, und weil die nen Tisch der Stanzpresse geschoben werden soll, Trennung der Nutzen vom in sich geschlossenen Abohne daß zwischen den beiden Förderbändern und fallband erschwert wird im Vergleich zur Trennung dem Tisch und längs des Tisches noch Fördermittel von quer zur Bahn abgeschnittenen Nutzen und für das Gut vorgesehen sind. Abfallstücken, gleichviel ob die Trennung maschinell
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die 55 oder von Hand erfolgt.
letztgenannten Mängel zu vermeiden und eine Vor- Bei der bekannten Vorrichtung wird keine Lehre richtung der eingangs genannten Art mit möglichst gegeben, die beschriebene Fördervorrichtung in Voreinfachen konstruktiven Mitteln so auszubilden, daß Schubrichtung vor der Stanzpresse so zu verwenden, das bahnförmige Gut praktisch ohne jeden Schlupf daß die Klemmvorrichtung längs einer vor dem Vergegenüber dem tragenden endlosen Förderorgan in 6° arbeitungs- bzw. Stanzraum liegenden Vorschubgenauen Vorschubschritten ohne Faltenbildung in strecke angeordnet ist und hier mit dem Förderband den Stanzraum hincingefördert wird. · zusammenarbeitet, wie es für die eingangs genannte,
Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei der Erfindung vorausgesetzten Vorrichtung vor-
durch die Kombination folgender, für sich bekannter geschrieben ist. Eine derartige, mit Schub statt mit
Merkmale gelöst, daß bei der eingangs genannten 65 Zug des Stanzgutes mit dem Förderband zusammen-
Vorrichtung das endlose erste Förderorgan, nämlich arbeitende Klemmvorrichtung wird durch die be-
ein Förderband, mindestens mit seinem oberen Trum kannte Vorrichtung auch nicht nahegelegt, weil die
durch den Stanzraum hindurchgeführt ist, daß das Verwendung einer einzigen Klemmvorrichtung für
den Vorschub weder ein faltenfreies Vorschieben der Stanzgutbahn in den Stanzraum noch deren faltenfreies einwandfreies Festhalten während des Stanzens ermöglicht und eine zweite Klemmvorrichtung zum Festhalten und ein durch den Stanzraum hindurchgehendes Förderband nicht vorgesehen sind.
Das in Kombination mit den übrigen Merkmalen für die Erfindung kennzeichnende Zusammenarbeiten einer hin- und hergehenden Klemmvorrichtung, z. B. einer Vorschubzange und einer ortsfesten Klemmvorrichtung, die beide wechselweise selbsttätig in Klemmstellung gebracht bzw. gelöst werden, ist an sich bekannt für den Vorschub eines zu lochenden Papierstreifens (britische Patenschrift 853 988), wobei das von der hin- und hergehend antreibbaren Klemmvorrichtung mitgenommene Gut nicht auf einem Förderband ruht, sondern nur von dieser Klemmvorrichtung getragen wird. In diesem Fall entspricht das Papierband also dem Stanzgut. Es wird aber nicht an ein endloses Förderorgan bzw. Förderband angedrückt. Die bekannte Vorrichtung dient somit der Lösung einer anderen Aufgabe mit anderen Mitteln und kann die erfindungsgemäße Kombination von Merkmalen bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art nicht nahelegen.
Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Verwendung der hin- und hergehend antreibbaren Klemmvorrichtung .in Verbindung mit dem endlosen umlaufenden Förderergan besteht darin, daß der Antrieb der Klemmvorrichtung einen besonderen Antrieb für das umlaufende Förderorgan entbehrlich macht.
Selbstverständlich ist das nach der Erfindung verwendete und durch den Stanzraum hindurchgeführte Förderband in an sich bekannter Weise als Stanzband ausgebildet, das z. B. aus biegsamem Stahlblech bestehen und dann unmittelbar die Stanzunterlage des Stanzgutes bilden kann, oder das, wie gleichfalls an sich bekannt, eine weiche Auflage aus Kunststoff, Gummi od. dgl. aufweisen kann. Statt dessen kann das endlose Förderorgan als Stanzband in an sich bekannter Weise selbst aus weichem oder elastischem Werkstoff, wie Gummi oder weichem Kunststoff, z.B. Polyvinylchlorid, bestehen.
In all diesen Fällen kann außer dem oberen, als Stanzunterlage dienenden Trum des Stanzbandes bzw. des endlosen Förderorganes auch dessen unteres Trum den Stranzraum durchlaufen, wobei es von dem oberen Trum durch eine Zwischenplatte getrennt ist.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die bewegliche Klemmvorrichtung von einem an sich bekannten, einen hydraulisch hin- und hergehenden Kolben mit Zahnstange aufweisenden Schubkurbeltrieb her antreibbar, wobei die in ihrem Radius verstellbare Kurbel des Schubkurbeltriebes über eine Gelenkstange mit einer Kurbelschwinge verbunden ist, die mit einem an ihrem freien Ende befindlichen Zahnsegment in ein auf der Antriebswelle eines an seiner Oberseite mit der beweglichen Klemmvorrichtung verbundenen endlosen Kettentriebes festgelegtes Antriebszahnrad eingreift. Dabei ist zum Erreichen eines immer gleich langen Vorschubes die Kurbel von der Zahnstange des Kolbens aus über ein Zahnrad, dessen halber Teilkreisumfang (180 0C) etwa der Länge des Kolbenhubes entspricht, so antreibbar, daß sie stets in ihren Totpunkten bei Anschlagen des Kolbens an dem Zylinderdeckel zum Stillstand kommt. Ferner können dabei als Endanschläge für die Kolbenbewegung an sich bekannte Dämpfungsvorrichtungen vorgesehen sein.
Für die vorgenannten, in Unteransprüchen beanspruchten Gegenstände wird kein selbständiger Schutz begehrt.
In den Zeichnungen ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigt
Fig. 1 eine der Erfindung entsprechende Vorrichtung in einer Vorderansicht (Teile der Vorrichtung sind zur besseren Sichtbarmachung von Einzelheiten weggelassen);
F i g. 2 die Vorrichtung gemäß F i g. 1 in einem Längsschnitt nach der Linie TI-II der Fig. 1, der einen für die Ausführung der Vorrichtung nach Fig. 3 zu verwendenden Antrieb der beweglichen Klemmvorrichtung für die Zuführung des Stanzgutes und des Förderbandes zeigt;
Fig. 3 einen der Fig. 2-entsprechenden Längsschnitt einer Ausführung, bei der beide Trume des zugleich als Stanzband ausgebildeten Förderbandes durch den Stanzraum einer Stanzpresse hindurchgeführt dargestellt sind;
F i g. 4 einen Schaltplan der pneumatisch bewegten Klemmvorrichtung einer Zuführvorrichtung gemäß F i g. 2 oder 3 und
Fi g. 5 einen hydraulischen Schaltplan des Kolbens eines Schubkurbeltrieb'es der Zuführvorrichtung.
An der Stanzpresse 1 ist für einen Vorschub bis zum und durch den Stanzraum 34 gemäß F i g. 2 und 3 ein endloses Förderband 2 bzw. 2a angeordnet, dessen oberes Trum über eine Walze 3 gemäß Fig. 3 durch den Stanzraum über eine Zwischenplatte 41 und dann um eine Walze 37 geführt ist. Das untere Trum verläuft unter der Zwischenplatte 41 zurück und dann über Walzen 39 und 40. Auf dem Förderband ist das zu verarbeitende Gut 4 ausgebreitet, welches von einem nicht dargestellten Rollenabziehbock durch eine als Vorschubzange 5 ausgebildete bewegliche Klemmvorrichtung mit dem Klemmbackenpaar 6, 6' als endlose Bahn abgezogen wird. Das Förderband 2 bzw. 2 a besitzt keinen· besonderen Antriebsmechanismus. Es wird beim Schließen der Klemmbacken 6, 6' der Vorschubzange 5 mitgenommen. Diese Vorschubzange gleitet mit ihren beiden zylindrischen Ansätzen 8 vorzugsweise mittels Längslagern 9 auf zwei zylindrischen Führungsstangen 7,7', die einerseits an dem an der Stanzpresse angeschraubten Gehäuse .10, andererseits an einer Traverse 11 des Antriebsgehäuses 12 befestigt sind.
Die Vorschubzange 5 wird durch an ihr befestigte endlose Ketten 13, 13' hin- und herbewegt. Diese Ketten greifen in Kettenräder 14, 14', IS, 15' ein, wobei die Kettenräder 15, 15' zur Umlenkung und die Kettenräder 14, 14' zum Antrieb der Ketten dienen
Dieser Antrieb wird mittels einer Kurbelschwinge 16 bewirkt, die ein Zahnsegment 17 aufweist, das auf ein Zahnrad 18 wirkt, welches mit der die beiden Kettenräder 14, 14' tragenden Welle 19 drehfest verbunden ist. Beim Antreiben der Kurbelschwinge 16 wird somit ihre Schwenkbewegung über die Teile 17, 18, 19, 14, 14' auf die an der Vorschubzange 5 befestigten Ketten 13,13' übertragen. Mittels einer Koppel 20 ist der Schwenkarm 21 der Kurbelschwinge 16 mit einer Kurbel 22 verbunden. Sie ist bei 23, 24 gelagert und fest mit dem Zahnrad 25 verkeilt, das mit dem als

Claims (5)

  1. 5 6
    Zahnstange ausgebildeten Kolben 26 eines Hydrau- raum 5 der Stanzpresse hindurch hat den Vorzug,
    likzylinders 27 in Eingriff steht. daß nach der Stanzung sowohl Stanznutzen als auch
    Die Kurbel 22 macht jeweils eine Drehbewegung Abfall aus dem Stanzraum 34 nach der rechten Seite
    von 180° bei einer Hin- bzw. Herbewegung des KoI- der Fig. 3 hinausbefördert und hier bei 33' entspre-
    bens 26. 5 chend abgenommen werden können. Umlenkwalzen
    Die Zylinderdeckel 28, 29 sind innen gleichzeitig 37, 38 und die Walzen 39, 40 lenken das untere Trum
    als Dämpfungstassen 28', 29' ausgebildet, in die der des Stanzbandes la wieder durch den Stanzraum 34
    Kolben 26 kurz vor dem Anschlagen hineinläuft, wo- zurück, wobei sich beide Trume im Stanzraum gegen-
    durch er an seinem jeweiligen Hubende weich ab- läufig bewegen. Zwischen beiden Trumen ist die
    gebremst wird. io Platte 41 vorgesehen, die entweder durch Federkraft,
    Dämpfungstassen bei Zylindern in Verbindung mit mechanisch oder hydraulisch bzw. pneumatisch beim entsprechenden, nicht dargestellten Ventilen zum bes- Bewegen des Stanzbandes abgehoben wird,
    seren Herausbewegen aus der Dämpfungsstellung bei Im Takt des Arbeitsablaufs der Vorschubzange 5 der Hubumkehr sind an sich bekannt. Bei ihrer be- werden gemäß F i g. 4 die pneumatischen Ventile 45, schriebenen Anordnung ergeben sie beim Anschlagen 15 46 betätigt. Die beiden Kolbenschäfte 47, 48 sind mit des Kolbens an den beiden Zylinderenden mit der den beweglichen oberen Klemmbacken 6 der Vor-Kurbelbewegung jedoch einen immer gleichen End- schubzange 5 derart verbunden, daß durch die Bepunkt der Kurbelbewegung, wodurch auch die Be- tätigung der Kolben 49, 50 über die Leitungen 51, 52 wegungen der Vorschubzange 5 immer gleich aus- die Vorschubzange 5 geöffnet und geschlossen werfallen, ao den kann. Die Kreise 53, 54 zeigen symbolisch die
    Die Klemmbacken 6/6' der Vorschubzange 5 wer- Schlauchverbindungen für das Druckmittel an, die
    den zum Klemmen des Verarbeitungsgutes 4 mit dem bei der beweglichen Vorschubzange ja vorhanden
    Förderband vorzugsweise pneumatisch zusammen- sein müssen.
    gepreßt. In diesem Zustand erfolgt die Bewegung des Sinngemäß sind die beiden Kolben 55* 56 mit ihren
    Kolbens 26 von rechts nach links dadurch, daß das 35 Kolbenschäften 57,58 mit den Klemmbacken 32, 32'
    Druckmittel — vorzugsweise öl — in die öffnung 30 der Haltezange 31 über die Leitungen 59, 60 ver-
    des Zylinders 27 hineingeschickt wird. Durch die bunden.
    oben beschriebenen Teile erhalten die Kettenräder In dem Hydraulikplan nach F i g. 5 bezeichnen 61
    14, 14' eine in Fig. 2 im Uhrzeigersinn gerichtete einen Ansaugfilter, 62 eine Hydraulikpumpe, 63 eine
    Drehbewegung Und nehmen mittels der Ketten 13, 3° Zuflußleitung zum magnetisch betätigten 6-Wege-/
    13' die Vorschubzange 5 von ihrer gezeichneten Hn- 3-Wegeventil 64 und 65 eine Abzweigleitung zu
    ken Stellung mit in ihre nicht gezeichnete rechte Lage. einem Druckbegrenzungsventil 66, welches auf den
    Der Vorschubweg kann an der verstellbaren Kur- gewünschten Druck einstellbar ist.
    bei 22 entsprechend der in Vorschubrichtung gemes- Das 6-Wege/3-Wegeventil 64 weist drei Schaltstel-
    senen Größe des zur Verarbeitung kommenden Gu- 35 lungen auf. In der dargestellten mittleren Stellung
    tes 4 eingestellt werden. sind die beiden Zuflußleitungen 67, 68 zum Hydrau-
    Hat die Vorschubzange 5 nun ihre rechte Lage ein- likzylinder 69 abgesperrt. Das von der Pumpe 62 gegenommen, so wird dadurch eine am Gehäuse 10 förderte öl fließt über die Leitung 70 in den ölsumpf ortsfest angeordnete Haltezange 31 mit ihren beiden drucklos ab. Beim Betätigen des Stoßmagneten 71 Klemmbacken 32, 32' geschlossen und sowohl das 40 kommt der linke Teil I des Wegventils in Eingriff. Verarbeitungsgut als auch das Förderband 2 in dieser Dadurch gelangt das Drucköl der Leitung 65 in die Lage festgehalten. Leitung 67 und damit in den linken Zylinderraum des
    Nun können die Klemmbacken der Vorschub- Zylinders 69 und drückt den Kolben 26 der Fig..1,
    zange 5 geöffnet werden. Durch die Umsteuerung des der in Fig. 5 mit 72 bezeichnet ist, nach rechts. Das
    ölstromes von einer Leitung 30 in eine Leitung 33 45 im rechten Raum des Zylinders verdrängte öl fließt
    bewegt sich nun wieder die Vorschubzange 5 in ihre über die Leitung 68 in den ölsumpf zurück,
    gezeichnete Ausgangslage zurück. Da hierbei, wie Wird nun andererseits der Stoßmagnet 73 betätigt,
    oben bereits erwähnt, das Verarbeitungsgut und das so gelangt der rechte Teil I des 6-Wege/3-Wege-
    Förderband ihre eingenommene Lage beibehalten, da ventils 64 in Eingriff.
    sie ja durch die Haltezange 31 festgehalten werden, 50 Wie die Pfeile kennzeichnen, hat dann die Leitung
    befinden sich zum besseren Zurückbewegen der Vor- 67 und damit der linke Zylinderraum freien Abfluß
    schubzange 5 an dieser zwei Abrollwalzen 34, 34', die in den ölsumpf, während das Drucköl der Leitung
    an der unteren Seite des Förderbandes abrollen. 63 in die Leitung 68 gelenkt wird, um den Kolben 26
    Sobald nun der Kolben 26 wieder seine rechte Lage bzw. 72 nach links zu schieben. Sowohl in der Eineingenommen hat, befindet sich die Zuführvorrich- 55 schaltstellung von Teil I als auch in der Einschalttung wieder in Bereitschaftsstellung für einen neuen stellung von Teil II ist die Leitung 70 im Mehrwege-Vorschub, ventil abgesperrt, so daß das Drucköl nur die Mög-
    Es ist noch zu erwähnen, daß die Zeit, die für das lichkeit hat, in die Leitung 67 bzw. 68 zu fließen, und Zurückbewegen der Vorschubzange 5 benötigt wird, erst beim Erreichen des eingestellten Druckes spricht für die Stanzbewegung der Stanzpresse ausgenutzt 60 das Druckbegrenzungsventil 66 an.
    wird, so daß dadurch ein kontinuierlicher Ablauf Der Kolben 26 bzw. 72 wird somit nach rechts sichergestellt ist. bzw. links gezogen und nimmt dabei über das Zahn-Gemäß Fig. 3 läuft das Stanzband la durch den rad 25 die Kurbel 22 des Kurbelschwingenantriebs Stanzraum 5 der Stanzpresse 1 hindurch. Hier wer- mit.
    den nun durch ein am Pressenquerhaupt 35 befestigtes 65 Patentansprüche·
    Stanzwerkzeug 36 nacheinander die einzelnen Stan-
    zungen durchgeführt. 1. Vorrichtung zum schrittweisen faltenfreien
    Die Führung des Stanzbandes 2 a durch den Stanz- Zuführen von flach auf einem endlosen, umlau-
    fenden ersten Förderorgan ausgebreitetem, weichem, bahnförmigem Gut, insbesondere Textilien, zum Stanz- bzw. Verarbeitungsraum einer mit auf- und abbeweglichem Preßstempel versehenen Presse oder ähnlichen Verarbeitungsmaschine mit einem zweiten, längs einer vor dem Verarbeitungs- bzw. Stanzraum liegenden Vorschubstrecke hin- und zurückbeweglichen Förderorgan, das mit dem ersten Förderorgan beim Vorschub des Gutes zusammenarbeitet, gekennzeichnet durch die Kombination folgender, für sich bekannter Merkmale, daß das endlose erste Förderorgan (2, 2 a) mindestens mit seinem oberen Trum durch den Stanzraum (34) hindurchgeführt ist, daß das zweite hin- und zurückbewegliche Förderorgan eine hin- und hergehend antreibbare, das Gut (4) bei seiner Vorschubbewegung festklemmende und schrittweise mitnehmende Klemmvorrichtung (5) und diese das Antriebsorgan für das Förderorgan (2, 2 a) ist und daß vordem Stanzraum eine zweite, ortsfeste Klemmvorrichtung (31) angeordnet ist, die das Gut (4) und das erste Förderorgan (2, la) während des Rücklaufs der beweglichen Klemmvorrichtung (5) festhält, welche so angeordnet ist, daß sie bei as ihrem Vorlauf außer dem Gut (4) auch das endlose erste Förderorgan (2,2a) einklemmt und mitnimmt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch das untere Trum des Förderorgans (2 a), von dem oberen Trum durch eine Zwischenplatte (41) getrennt, den Stanzraum (34) durchläuft.
  3. 3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Klemmvorrichtung (5) von einem an sich bekannten, einen hydraulisch hin- und hergehenden Kolben (26) mit Zahnstange aufweisenden Schubkurbeltrieb her antreibbar ist, wobei die in ihrem Radius verstellbare Kurbel (22) des Schubkurbeltriebes über eine Gelenkstange (20) mit einer Kurbelschwinge (21) verbunden ist, die mit einem an ihrem freien Ende befindlichen Zahnsegment in ein auf der Antriebswelle (19) eines an seiner Oberseite mit der beweglichen Klemmvorrichtung (5) verbundenen endlosen Kettentriebes festgelegtes Antriebszahnrad (18) eingreift, und daß zum Erreichen eines immer gleich langen Vorschubes die Kurbel (22) von der Zahnstange des Kolbens (26) aus über ein Zahnrad (25), dessen halber Teilkreisumfang (180°) etwa der Länge des Kolbenhubes entspricht, so antreibbar ist, daß sie stets in ihren Totpunkten bei Anschlagen des Kolbens (26) an «dem Zylinderdeckel (28 bzw. 29) zum Stillstand kommt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Endanschläge für die Kolbenbewegung (Kolben 26) an sich bekannte Dämpfungsvorrichtungen (28', 29') vorgesehen sind.
  5. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 109528/163

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