DE2051955C - Walzenkörper fur Farbroller - Google Patents
Walzenkörper fur FarbrollerInfo
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- DE2051955C DE2051955C DE19702051955 DE2051955A DE2051955C DE 2051955 C DE2051955 C DE 2051955C DE 19702051955 DE19702051955 DE 19702051955 DE 2051955 A DE2051955 A DE 2051955A DE 2051955 C DE2051955 C DE 2051955C
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- roller body
- roller
- bracket
- tube
- paint rollers
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- Expired
Links
Description
15
Die Erfindung betrifft einen aus zwei Teilrohren zusammengesetzten Walzenkörper für Farbroller mit
an der Trennstelle aneinandergrenzenden Verbind-ingsflüchen
ui d einer axial gesicherten Lagerung für den Bügel. ao
Durch die französische Patentschrift I 112(Wl ist ein derartiger Walzenkörper bekannt, der .ms zwei
gleich langen Teilrohren besteht, die miti ;,ander an
dem sich zur Mitte konisch verjüngenden Innenrohr verklebt sind. Dort ist für den Bügel des Farbrollers
ein Lager ausgebildet.
Durch die deutsche Auslegeschrift 1621402 ist
ferner ein Walzenkörper bekannt, bei dem das Innenrohr getrenn· vom Außenrohr gefertigt wird.
Beide Rohre müssen daher nachträglich montiert werden. Hierbei sitzen aur dem innenrohr an beiden
Rohrenden die Seitenscheiben auf. die die Walzenlager ergeben. Sie sind dort mittels eines Schnappverschlusses
fixiert. Das Walzenkörperrohr wird mittels der Seitenscheiben zentriert und ist gegen seitliches
Verschieben ebenfalls durch die Seitenscheiben gesichert. Das Walzenkörperrohr ist somit zwischen den
Seitenscheiben eingeklemmt.
Beim Auf- und Abschieben der Walze vom Bügel treten insbesondere wenn der Bügel durch aufgctrocknete
Farbe verschmutzt ist, erhebliche Kräfte auf. Diese Kräfte netzen einerseits am Walzenaußenrohr
durch die umspannende Hand an und zum anderen an der Haftmuffc. die sich auf dem Bügel festkrallt.
D.ese Kräfte werden dabei über die Haftmuffe zum Innenrohr und von dort zum Walzenlager und
vom Walzenlager zum Walzenkörper übertragen. Damit die Schnappverschlüsse zwischen Innenrohr und
Seitenscheiben allen Ansprüchen gewachsen sind, bedürfen diese bei dem bekannten Walzenkörper einer
relativ präzisen Fertigung und einer sorgfältigen Montage. Insbesondere die Montage ist dabei aber
schwierig, weil zwischen die Seitenscheiben und das Außenrohr der Bezug, beispielsweise Lammfell, unter
Vorspannung eingeklemmt wird. Hierzu sind relativ große Kräfte erforderlich, weshalb ein feinfühliges
Einrasten nicht mehr beobachtet werden kann.
Des weiteren treten beim Gebrauch dieses WaI-zenkörpers
infolge der Einwirkung der verschiedenen Farben und deren Lösungsmittel bei allen Teilen des
Walzenkörpers einschließlich des Bezugs Quellungen auf, deren Ausdehnungskoeffizient bei den einzelnen
Teilen im allgemeinen verschieden ist. Dehnt sich beispielsweise das Außenrohr stärker aus als das Innenrohr
mit den darauf sitzenden Seitenscheiben, so übt das Außenrohr einen sehr starken Druck auf die
Seitenscheiben aus, was unter ungünstigen Umständen dazu führen kann, daß die Seitenscheiben abreißen
oder aus ihrem Sitz auf dem Innenrohr herausgerissen werden. Ist daeegen die Ausdehnung des Innenrohrs
größer als die des Außenrohrs, so können die Seitenscheiben um deren Differenzbetrag aus
dem Außenrohr herausgezogen werden. Dieses Problem der verschiedenen Ausdehnung tritt konstruktionsbedins-t
auch bei den anderen bekannten Konstruktionen, die eine Haftmuffe und ein Innenrohr
verwenden, auf.
Durch die deutsche Ausleeeschrift 1261037 ist
ferner ein Walzenkörper für Farbroller bekanntgeworden, der aus mehreren Teilen besteht, die verdrehungssicher
ineinandcrgesteckt werden können. Ein deraWer Walzenkörper besteht beispielsweise au^
einem "rechten und linken Endteil und einem Zwischenteil,
wobei die Wandenden dieser Teile einander entsprechende Schwächungen aufweiten, so daß
sie passend zusammengesteckt werden können. In beiden Endteilen befinden sich dabei Lagerschilder,
die eine Bohrung zur Aufnahme des Haltebügels besitzen. Der Haltebügel läuft dabei also auf diesen
beiden Lagerschilden.
Auch bei diesem bekannten Walzenkörper können die einzelnen Walzenteile mit Innen- und
Außenrohr einstückig gefertigt werden. Jedoch geschieht dort die Befestigung der Farbwalzen über die
beiden Lagerschilde. Im Gegensatz dazu geht die Frfindung
von einem Walzenkörper für Farbroller mit Haltemuffe aus. Eine Walze mittels einer Haltemuffe
auf einem Bügel ist aber in vieler Hinsicht idealer al·, die über Lagerschilde.
Ausgehend von einem Walzenkörper der eingang-. angegebenen Art liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
diesen so auszugestalten, daß die Walzenlager lediglich die Aufgabe der Walzenlagerung und
nkht der Fixierung des Bügels zu übernehmen haben.
Zur Lösung die«,er Aufgabe ist die Erfindung dadurch
gekennzeichnet, daß an den Verbindungsflächen Aufnahmen ausgebildet sind, die eine Kammer
ergeben, in der eine Haftmuffe für den Bügel drehbar gelagert ist. Die Haftmuffe übernimmt hierbei also
die axiale Sicherung des Walzenkörpers auf dem Bü gel. .0 daß die Walzenlager allein für die Lagerunherangezogen
werden können. Falls der Walzenkörper hohl ausgebildet ist. können die Walzenlager
ohne Schwierigkeiten dichtend gegen das Eindringen von Farbe in das Walzeninnere ausgebildet werden.
Gegenüber diesem zusammensteckbaren Walzenkörner sind bei dem Walzenkörper nach der Erfindung
im Zentrum eine oder mehrere Kammern für Haftmuffen angeordnet, wobei die Kammern direkt
mit dem Walzenkörper verbunden sind bzw. einstükkig mit diesem hergestellt werden. Die Kammern
sind dabei so ausgebildet und angeordnet, daß zunächst eine Haftmuffe leicht eingesetzt werden kann,
wobei jedoch durch das Zusammenfügen der Walzenkörperrohrabschnitte die Kammern so verschlossen
werden, daß sich die zunächst offene Haftmuffenkammer zu einem Käfig für die Haftmuffe
schließt.
Der Walzenkörper kann daher auch nur aus einem eventuellen dickwandigen Rohr bestehen oder
auch aus zwei Rohren, d. h. aus Außenrohr und Innenrohr. Die vorgesehene Kammer für die Haftmuffe
kann auch so verlängert und vergrößert werden, daß sie sich als Innenrohr verlängert.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Walzenkörper
nach der Erfindung.
F i g. 2 eines der bei dem Walzenkörper nach
fig. I verwendeten Teilrohre mit angedeutetem Bü-
■cc\ und Haltemuffe und
F i ü. 3 eine Draufsicht auf das Teilrohr der
Fig. 2.
Der in iJL-r F i g. 1 dargestellte Walzenkörper besteht
aus zwei gleich langen Teilrohren 1,2. die an ihrer Trennlinie über eine Hakenverbindung3 lösbar
zusammengefügt sind. Konzentrisch zu einem Außenrohr 4 und einstückig mit diesem über ein
Scheibenteil 5 verbunden befindet sich ein Innenrohr 6. Die Scheibente'IeS besitzen jeweils eine Aufnahme
7 für die Haltemuffe.
Wie auch die F i g. 2 und 3 zeigen, besteht die Hakenverbindune3
bei dem darger.tellten Ausführungsbeispiel aus zwei Haken, die an einander entgegengesetzten
Enden des Umfanges des Scheibenteils 5 aussebildet sind und die bei zusammengesetztem Walzenkörper
in Öffnungen 8 des jeweils anderen ScheibcnteilsS
eingreifen.
Die nicht dargestellten Walzenlager können in das Außenrohr 4 fest eingepreßt sein, oder sie MnJ
ίο auf das Innenrohr 6 aufgepreßt.
Als Anwendungsgebiet der Erfindung sind Walzenkörper
zu betrachten, die bei Einsatz unu:r
schwierigen Arbeitsbedingungen verhälinismaLi!;:
großen Kräften (Quellkräften) ausgesetzt sein können und dabei unter Erhaltung ihrer Formstabiliüit
leicht montierbar sein sollen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Aus zwei Teilrohren zusammengesetzter Walzenkörper für Farbroller mit an der Trennstelle aneinandergrenzencien Verbindungsflachen und einer axial gesicherten Lagerung für den Bügel, dadurch gekennzeichnet, daß an den Verbindungsflächen Aufnahmen (7) ausgebildet sind, die eine Kammer ergeben, in der eine Haftmuffe für den Bügel drehbar gelagert ist.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702051955 DE2051955C (de) | 1970-10-22 | Walzenkörper fur Farbroller | |
| SE1295671A SE381193B (sv) | 1970-10-22 | 1971-10-13 | Valskropp for malarrulle |
| BE774056A BE774056A (fr) | 1970-10-22 | 1971-10-18 | Perfectionnements aux corps cylindriques pour rouleaux d'impression |
| NL7114455A NL7114455A (de) | 1970-10-22 | 1971-10-20 | |
| GB4866871A GB1363733A (en) | 1970-10-22 | 1971-10-20 | Inking rollers |
| FR7138514A FR2113285A5 (de) | 1970-10-22 | 1971-10-20 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702051955 DE2051955C (de) | 1970-10-22 | Walzenkörper fur Farbroller |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2051955A1 DE2051955A1 (de) | 1972-05-18 |
| DE2051955C true DE2051955C (de) | 1973-07-26 |
Family
ID=
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