DE2048150A1 - Schiebebrucke zwischen einem Kai und einem Schiff - Google Patents
Schiebebrucke zwischen einem Kai und einem SchiffInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01D—CONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
- E01D15/00—Movable or portable bridges; Floating bridges
- E01D15/24—Bridges or similar structures, based on land or on a fixed structure and designed to give access to ships or other floating structures
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B3/00—Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
- E02B3/20—Equipment for shipping on coasts, in harbours or on other fixed marine structures, e.g. bollards
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Description
Die Erfindung betrifft bewegliche, z.B. Landungs- bzw. Schiebebrücken
zum Verladen von Automobilen und Fahrgästen sowie zur Herstellung einer Verbindung zwischen einer Fähre
und dem Kai.
Bei herkömmlichen beweglichen Brücken dieser Art ist das
eine Ende der Brücke an einer Achse o.dgl. am Kai festgelegt; wenn das Boot oder Schiff längsseits des Kais ankommt,
wird die Brücke angehoben oder abgelassen und vom Schiff unterstützt. Bei einer solchen herkömmlichen Brücke werden
beispielsweise beim längsseitigen Anlegen des Schiffs ausgeübte Stöße nicht aufgefangen, so daß sie zu Störungen Anlaß
geben können. Auii: idem wird bei den Fähr boot en, bei denen
sich ein Teil des Bugs zum Verladen von Fahrzeugen öffnet, das öffnen der Tore bzw. Klappen durch die Träger der
Brücke behindert.
Aufgabe der Erfindung ist in erster Linie die Vermeidung dieser Mängel bereits"verwendeter beweglicher Brücken.
Im folgenden sind bevorzugte Ausfijihrungsformen der Erfi
anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf eine in zurückgezogener Stellung
befindliche bewegliche Brücke, beispielsweise Lan-G,
mit dun Merkmalen der Erfindung,
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Fig. 2 eine Schnitt-Seitenansicht der Brücke gemäß
• Fig. 1,
Fig. 5 und 4 eine Aufsicht bzw. eine Schnitt-Seitenansicht
der Brücke gemäß den Fig. 1 und 2 in vorgeschobener bzw. ausgefahrener Stellung,
Fig. 5 einen in vergrößertem Maßstab gehaltenen Schnitt
längs der Linie V-V in Fig. 2,
Fig. 6 eine in stark vergrößertem Maßstab gehaltene, sohematisohe
Darstellung der Stellung-Korrektureinriohtung,
Fig.7,8 und' 9 der weiteren Erläuterung dienende schematische
Darstellungen der Rückhol- bzw. Einziehvorrichtung der erfindungsgemäßön beweglichen Brücke,
Flg.10 eine Aufsicht auf eine abgewandelte Ausführungsform
der; Erfindung,
Fig.11 elnje Schnitt-Seltenansicht der Brücke gemäß Fig. 10, .
Fig. 12 undi 13 ein© Aufsicht bzw» eine Schnitt-Seitenansicjht
der BrÜoke gemäl den Fig. 10 und 11 in deren
AusfahrStellung, ; . ■
Fig. 14 einen in vergrößertem Maßstab gehaltenen Schnitt
duröh eine abgewandelte Ausführungsform der Hebevorrichtung der erfindungsgemäßen Brücke und
Fig. 15,16 und 17 sohematische Darstellungen zur Erläuterung
der Arbeitsweise der Ei?findt|ißg beim Anlegen
einfer Fähre längsseits des Kais»
Kino an elriem Träger 1 der beweglichen bzw. Landungsbrücke
drehbar, gelagerte Rolle 2 wird längs der dui'öh den KaX gebildeten geneigten Führungsflache a geführt, während"die
Drücke durch eine Lm Vorderteil ihrer· Achse vorgesehene
1098 2 7/0887 ^_
ORlGJNAL INSPECTED ~J~
"■■"" '■ "V"1 rillS'ir^iP'SliJFi!1"1-
Hebeeinrichtung 3 lfcrecht bewegt und gleichzeitig durch
Betätigung einer waagerechten Antriebs- bzvr. Bewegungseinrichtung
5, die am Träger 1 und an einer am Dock vorgesehenen
festen Platte 4 angebracht ist, längs der Achse verschoben. Die waagerechte Bewegungseinrichtung 5 ist
vorzugsweise ein doppelt wirkender Hydraulik-Zylinder. Eine mit den Wänden b der geneigten Pührungsflache a und
dem Träger 1 verbundene Stellung-Korrektureinrichtung 6 ist derart angeordnet, daß sie den Träger 1 einstellbar
in waagerechter Richtung verschiebt. Weiterhin bewegt die Hebeeinrichtung 3 einen die Unterseite des einen Endes des g
Trägers 1 abstutzenden lotrechten Träger 7 mittels einer
Hydraulikdruck-Hebeeinrichtung 8 gemäß Fig. 5 oder einer
Winde 9 gemäß Fig. 14. Eine drehbar gelagerte Rolle 10 ist mittels einer Achse an dem. den Träger 1 tragenden Teil des
Trägers 7 angebracht, während zu beiden Seiten in der Mitte und an Vorder- und Rückseite Führungsrollen 11 vorgesehen
sind. Zwischen der Hebeeinrichtung 8 oder 9 und dem tragenden Träger 7 ist ein Schäkel 12 vorgesehen, um der
Anordnung Flexibilität zu verleihen und Mißausrichtungen durch Querbelastungen zu vermeiden.
Die auf dem Träger'hin- und herbewegbare Bewegungseinrichtung
5 ist mit zwei Hydraulik-Zylindern 13,14 versehen, |
die" jeweils mit einer Seite der Basis des Trägers verbunden sind und von denen der eine gemäß Fig. 1,2 und 7 am
Träger 1 befestigt ist und eine in Richtung der Lager-Platte
4 ausfahrbare Stange 13a sowie eine in Richtung einer
Gleit-Widerlagereinrichtung 15 ausfahrbare Stange 1^b aufweist.
Ein anderer Zylinder 14 ist am anderen Ende der · Einrichtung I5 mit dieser sowie mit einer an beiden Seitenwänden
b der geneigten FÜhrungsflache a an deren anderem
Ende ausgebildeten Widerlagerstufe 16 verschraubt. Die Einrichtung 15 1st durch ein Führungsglied 18 in der
Weise in einer an der Wand b ausgebildeten Gleitführung
109827/0817 omiHAL inspected
geführt, daß sie die Gleitführung mit der Widerlagerstufe 16 verbindet, und wird durch Betätigung der Zylinder
1;5 und 14 hin und her verschoben. Gemäß-den Fig. 1
und 2 sind vier Stellung-Korrektureinrichtungen 6 zu beiden
Seiten des Trägers 1 an dessen Vorder- und Rückseite angebracht, deren genauer Aufbau aus Fig. 6 ersichtlich
ist. Gemäß Fig. 6 ist ein bewegbarer, von der Unterseite des Trägers 1 getragener Teil 19 mit einer drehbar gelagerten
Kugel 20 so ausgebildet, daß er unter der Wirkung eines Hydraulik-Zylinders 21 in Richtung auf die Wand b
vorschieb- und zurückziehbar ist. Wenn die Fähre daher mit gegenüber dem Träger 1 versetzter Mittellinie am Kai
anlegt oder der von der Fähre getragene Träger 1 bei Bewegung mit der Fähre von der Normalstellung abweicht, so ■
wird die Kugel 20 durch Betätigung des Zylinders 21 gegen die Kai-V/and b angedrückt, um die Lage des Trägers in lotrechter
Richtung bzw.· um seine Hochachse zu korrigieren.
Wenn die Fähre am Kai anlegt und ihre Tore öffnet, um mit der Landungsbrücke verbunden zu werden, verschiebt die
hydraulische Bewegungs- bzw. Antriebseinrichtung 5 den Träger 1 in Richtung auf die Fähre. Die Betätigung der
Einrichtung 5 geschieht dadurch, daß das Ende der Stange 1^a eines der Zylinder 1j5 mit der Widerlagerplatte 4 in
Berührung und die Vorrichtung in die Lage gemäß Fig. 7 gebracht wird, wobei sich der Träger 1 zur Fähre hin verschiebt.
Wenn der Träger 1 eine vorbestimmte Stellung erreicht, wird gemäß Fig. 16 eine Fußplatte 24 an der Rückseite des
Trägers 1 angeordnet urtü der Stütz-Träger 7 durch die Hebeeinrichtung
J> abgelassen, um das Außenbordende des Trägers 1 gemäß Fig. 4 und 17 auf der Fähre aufzulegen und
daran festzulegen. Sodann wird die Hebeeinrichtung weiter abgelassen, um den Stützträger vom Träger 1 zu tren-
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nen. Der Zylinder Vß wird betätigt, um die Bewegungsb2W.
Antriebseinrichtung 5 von der Lager-Platte 4 zu trennen
und das Gleit-Widerlager 15 zum Ende des Zylinders 14
zu verschieben, so daß der Träger vom Kai getrennt wird. Der Träger 1 wird somit über die drehbare Rolle 2 nur von
der geneigten Pührungsflache a getragen und vermag dabei
ungehindert waagerechten oder lotrechten Bewegungen der Fähre zu folgen. Die vier Stellung-Korrektureinrichtungen
wirken als Führungsrollen, indem sie bei Verschiebung des Trägers 1 die drehbar gelagerte Kugel 20 an der Spitze des
beweglichen Teils 19 berühren, so daß wenn der Träger 1
eine vorbestimmte Position erreicht, der Zylinder 21 beta- (j
tigt wird, um die Kugel 20 vom Kai zu trennen und den Träger 1 in senkrechter Richtung zur Brückenachse zu verlagern.
Der vorstehend beschriebene Vorgang wird durchgeführtj wenn
sich der Träger 1 unter Unterstützung zur Fähre verschiebt. Wenn die Fähre den Kai verläßt, wird der Träger 1 gemäß
Fig. 16 angehoben und die waagerechte Bewegungs- bzw. Antriebseinrichtung
5 dazu benutzt, den Zustand gemäß Fig. 1, 2 und 15 herzustellen. Wie aus Fig. 9 hervorgeht, wird der
Vorgang der Rückführung des Trägers 1 durch den Hydraulik-Zylinder
14 durchgeführt. Der Zylinder wird nach vorn verbracht, um das Gleit-Widerlager I5 zurückzuschieben und den
Träger über den anderen Zylinder 1J rückwärts zu versohle-- f
ben. .
Eine andere Ausführungsform der Erfindung gemäß den Fig.10
bis 13 weist eine in anderer Höhenlage befindliche Führungsfläche a und eine am Innenbordende befindliche Hebeeinrichtung
Ja auf, welche der am Außenende befindlichen Hebeeinrichtung
8 ähnlich ist. Der restliche Aufbau entspricht der zuerst beschriebenen Ausführungsform, weshalb gleiche Teile
mit denselben Bezugsziffern wie bei dieser bezeichnet
sind.
100827/Oat? ORIGINAL ,
-O-
2Q48150
Die erfindungsgemäße bewegliche Brücke kann für herkömmliche
Fährboote sowie für Fähren eingesetzt werden, bei denen sich ein Teil des Bugs nach oben öffnet. Da außerdem
keine feste Verbindung zwischen dem Träger und dem Kai vorhanden ist, wie dies bei herkömmlichen beweglichen Brükken
der Fall ist, kann der Träger nach vorn verschoben werden und auf dem Fährboot ruhen und sieh ruckfrei mit den
waagerechten und lotrechten- Bewegungen der Fähre mitbewegen, wodurch Beschädigungen der Antriebseinrichtung und
dgl. vermieden werden. Der Träger ist so ausgelegt, daß er b durch Betätigung der Stellung-Korrektureinriehtung in waagerechter
Richtung verschiebbar ist, so daß eine genaue Ausrichtung der Fähre gegenüber dem Kai nicht so wichtig
ist wie bei den herkömmlichen Brücken.
Zusammenfassend schafft die Erfindung mithin eine verschieb-1
bar bewegliche Brücke zur Verwendung zwischen einem Kai und einem Schiff, bei welcher eine drehbar gelagerte Rolle
am einen Ende des Haupt-Brückenträgers neben dem Kai befestigt ist. Die Rolle kann durch entsprechende hydraulisch
oder mit Schwerkraft arbeitende Einrichtungen in einer waagerechten oder einer lotrechten Ebene längs einer geneigten
Kaifläche bewegt werden, wenn der Haupt-Brückenträ-P
ger in einer waagerechten Ebene vom Kai einwärts und auswärts verschoben wird. Das Außenende des Trägers ist auch
in einer lotrechten Ebene bewegbar,, um Höhenunterschiede zwischen dem Schiff und dem Kai auszugleichen..
Claims (1)
- Patentansprüche.,)Verschiebbar bewegliche Brücke, insbesondere zur Verwendung zwischen einem Kai und einem Schiff, gekennzeichnet durch einen Haupt -Brückenträger (1), v/elcher die Strecke ;-,wisehen dem Kai und dem Schiff zu überbrükken vermag, am Träger an dessen kaiseitigem Ende mon- ätierte, drehbar gelagerte Rollen (2), die längs eines geneigten Abschnitts (a) des Kais'bewegbar sind, eine Einrichtung, um das käiseitige Ende des Trägers in einer waagerechten und einer lotrechten Ebene zwischen einer axirückgezogenen und einer vorgeschobenen Stellung, in v.'elcher das schiffseitige Ende des Trägers mit dem Schiff verbindbar ist, zu verschieben, und eine am schiffseitigen Ende des Trägers vorgesehene Einrichtung (J) zur Bewegung dieses Endes in einer lotrechten Ebene".Brückejnach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungs- bzv.-t Antriebseinrichtung (5) nahe des schiffseitigen Endes des Trägers (1) mit drehbaren Tragrollen versehen ist, auf denen der'Träger verschieblich ruht.J. Brücke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Enden des Trägers (1) Führungsmittel vorgesehen sind,die mit dem geneigten Abschnitt (a) des Kais zusammenwirken, so daß die Bewegung des Trägers in waagerechter Richtung und in-Längsrichtung unter Steu erung erfolgt.4. Brückefriach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel gemeinsam mit der Bewegungs- bzw. Antriebseinrichtung (5) betätigbar sind.1098 2 7 /0887 BAD ^18^ _8-8 20A81505· Brücke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Träger (1) zurückziehbar lotrechte Führungsmittel montiert sind,mit denen die Bewegung des Trägers in einer lotrechten Ebene unter Steuerung erfolgt,6. Brücke nach Anspruch Ί>, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungs- bzw. Antriebseinrichtung (5) am kaiseitigen Ende mehrere Hydraulik-Zylinder aufweist.7· Brücke nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungs- bzw. Antriebseinrichtung (5) am schiffseitigen Ende eine Hydraulikdruck-Einrichtung oder eine windenbetätigte Hebeeinrichtung ist..109827/0887
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP44105078A JPS5025742B1 (de) | 1969-12-28 | 1969-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2048150A1 true DE2048150A1 (de) | 1971-07-01 |
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ID=14397881
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| DE (1) | DE2048150A1 (de) |
| FR (1) | FR2071725A5 (de) |
| GB (1) | GB1301647A (de) |
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