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DE10126357A1 - Anlage zum Be- und Entladen eines Schiffes - Google Patents

Anlage zum Be- und Entladen eines Schiffes

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Publication number
DE10126357A1
DE10126357A1 DE2001126357 DE10126357A DE10126357A1 DE 10126357 A1 DE10126357 A1 DE 10126357A1 DE 2001126357 DE2001126357 DE 2001126357 DE 10126357 A DE10126357 A DE 10126357A DE 10126357 A1 DE10126357 A1 DE 10126357A1
Authority
DE
Germany
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loading
ship
roll
unloading
land
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Application number
DE2001126357
Other languages
English (en)
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DE10126357B4 (de
Inventor
Ekke Pahl
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Individual
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Individual
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Publication date
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D15/00Movable or portable bridges; Floating bridges
    • E01D15/24Bridges or similar structures, based on land or on a fixed structure and designed to give access to ships or other floating structures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zum Be- und Entladen eines Schiffes, insbesondere eines Roll-On-/Roll-Off-Schiffes oder Fährschiffes, mit einer Be- und Entladebrücke (3), die an die Niveauunterschiede zwischen Schiff und Land anpassbar ist, wobei die Be- und Entladebrücke (3) unabhängig von Land und Schiff auf der Hafensohle (6) abgestützt ist. Dadurch ist eine einfache Höhenverstellung der Brücke realisierbar, wodurch insbesondere lange Gegenstände unabhängig von den Tidenverhältnissen be- und entladen werden können.

Description

    Technisches Gebiet
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zum Be- und Entladen eines Schiffes, insbesondere eines Roll-On-/Roll- Off-Schiffes oder Fährschiffes, mit einer Be- und Entladebrücke, die an die Niveauunterschiede zwischen Schiff und Land anpassbar ist.
  • Stand der Technik
  • Bei rollender Fracht (Pkw, Lkw, Trailer, Eisenbahn usw.) ist es erforderlich, zum Be- und Entladen von Schiffen Überfahrmöglichkeiten zu schaffen, um das Befahren von der landseitigen Fläche auf die Schiffsdecks bzw. umgekehrt zu ermöglichen. Dazu ist es bisher vorgesehen, Rampen zu installieren, die entweder am Schiff oder an Land oder auf beiden Seiten angelenkt werden, und so die Verbindung zwischen Land und Schiff herstellen. Es ist aber auch bekannt, als Überfahrmöglichkeit eine Be- und Entladebrücke zu installieren, die sich landseitig abstützt und dabei meist um eine Schwenkachse derart in ihrer Lage verstellbar ist, dass eine jeweilige Anpassung zwischen Land und Schiff möglich ist, insbesondere unter Berücksichtigung der Tidenverhältnisse und der Beladungsverhältnisse.
  • Darstellung der Erfindung
  • Es ist das technische Problem (Aufgabe) der Erfindung, eine Anlage zum Be- und Entladen eines Schiffes zu schaffen, mit der insbesondere lange Gegenstände einfach und schnell be- und entladen werden können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Be- und Entladebrücke unabhängig von Land und Schiff auf der Hafensohle abgestützt ist. Unter "Land" ist dabei der Bereich zu verstehen, der von der rollenden Fracht (Pkw, Lkw, Trailer usw.) befahren wird.
  • Dadurch, dass die Be- und Entladebrücke unabhängig von Land und Schiff auf der Hafensohle abgestützt ist, besteht die Möglichkeit einer Anpassung der Lage der Brücke in vertikaler Richtung und gegebenenfalls im Wesentlichen horizontaler Ausrichtung optimal an die jeweilige Lage und Entlade- bzw. Beladeebene eines Schiffes, wodurch insbesondere lange Gegenstände, beispielsweise Teile eines Großflugzeuges, einfach und schnell be- und entladen werden können.
  • Die Anlage kann extreme Wasserstandsänderungen kompensieren, ohne dass eine überlange Brücke zur Vermeidung von zu starken Neigungen und zu großen Knickwinkeln realisiert werden müsste. Üblicherweise entstehen bei einer Ro/Ro-Anlage zwei Knickwinkel, und zwar ein positiver Knickwinkel (konvex) und ein negativer Knickwinkel (konkav), die zu Überfahrproblemen führen können.
  • Zweckmäßigerweise stützt sich dabei die Be- und Entladebrücke auf einer Stützkonstruktion höhenverstellbar ab, die von zumindest zwei Stützpylonen, vorzugsweise aber vier Stützpylonen gebildet ist. Dies ermöglicht eine einfache Höhenverstellung der Be- und Entladebrücke bei im Wesentlichen horizontaler Ausrichtung ihrer Tragfläche.
  • Wenn zugleich die Be- und Entladebrücke in zumindest einem Stützpylonen um eine im Wesentlichen horizontale Schwenkachse schwenkbar gelagert ist, ermöglicht sich neben der zuvor erwähnten Höhenverstellbarkeit in horizontaler Ausrichtung auch eine Schrägausrichtung der Be- und Entladebrücke, wobei bevorzugt die schwenkbare Lagerung am landseitigen Stützpylonen erfolgt. Dies erhöht die Vielseitigkeit dieser Überfahrmöglichkeit in Anpassung an die jeweiligen Verhältnisse, insbesondere die zu be- und entladenden Gegenstände.
  • Für die Höhenverstellung und auch für die eventuelle Schrägstellung ist in den Stützpylonen eine Antriebsmechanik vorgesehen, vorzugsweise als Hydraulikzylinder.
  • Wenn z. B. die Be- und Entladebrücke eine Länge hat, die in Be- und Entladerichtung der Länge des längsten zu be- und entladenden Gegenstandes entspricht, ermöglicht sich ein einfaches und schnelles Be- und Entladen langer Gegenstände dahingehend, dass dieser lange Gegenstand bei einer horizontalen Niveauausrichtung der Be- und Entladebrücke durch z. B. Entladen dieses Gegenstandes vom Schiff auf die Entladebrücke auf einem gegenüber dem Land niedrigerem Niveau, wonach der Gegenstand zusammen mit der Entladebrücke auf Landniveau in horizontaler Ausrichtung angehoben wird, wonach der Gegenstand von der Entladebrücke an Land gefahren werden kann.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Es zeigen
  • Fig. 1 eine Seitenansicht einer Be- und Entladebrücke einer Anlage zum Be- und Entladen eines Schiffes, bei der die Be- und Entladebrücke sich auf Schiffsdeckniveau befindet;
  • Fig. 2 eine Seitenansicht entsprechend der Fig. 1, jedoch mit einer Hubeinstellung der Be- und Entladebrücke auf Landniveau; und
  • Fig. 3 eine Seitenansicht der Anlage mit einer schräg gestellten Be- und Entladebrücke.
  • In den Zeichnungen ist schematisch das Heck eines Ro/Ro- Schiffes 1 angedeutet. Auf der entgegengesetzten Seite befindet sich die landseitige Zufahrt 2. Zwischen dieser Zufahrt 2 und dem Ro/Ro-Schiff 1 befindet sich eine Be- und Entladebrücke 3, die sich über Hydraulikzylinder 4 in vier Stützpylonen 5 (nur zwei dargestellt) abstützt, von denen zwei schiffsseitig und zwei landseitig auf der Hafensohle 6 gegründet und befestigt sind. Die Hydraulikzylinder sind bei 8 bzw. 9 an der Be- und Entladebrücke angelenkt. Die Be- und Entladebrücke 3 ist über Gleitschuhe 7 in den Pylonen 5 verschiebbar gelagert, wobei zusätzlich mindestens landseitig ein Schwenklager 8 vorgesehen ist, um welches bei entsprechender Betätigung der Hydraulikzylinder 4 die Be- und Entladebrücke 3 in die in Fig. 2 und 3 dargestellte Schräglage gebracht werden kann, sofern dies im Zusammenhang mit einem bestimmten Entladezweck und bestimmten Entladegegenständen erforderlich sein sollte.
  • Bei entsprechend gleichzeitiger und gleichmäßiger Betätigung der Hydraulikzylinder 4 kann auch eine Hubbewegung in im Wesentlichen horizontaler Ausrichtung der Be- und Entladebrücke 3 vorgenommen werden, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist.
  • So können sehr lange Gegenstände, wie beispielsweise Bauteile eines Großflugzeuges, auf einem relativ niedrigen Schiffsentladeniveau (Fig. 1) leicht entladen werden, wobei bevorzugt ist, dass dieser lange Gegenstand auf der gesamten Brücke Platz hat, wonach die Brücke über die Hydraulikzylinder 4 auf Landniveau angehoben wird (Fig. 2) und der Roll-Off-Vorgang erfolgen kann. Für den Beladevorgang erfolgt dies in umgekehrter Reihenfolge.
  • Land- und schiffsseitig können zusätzliche Rampen vorgesehen sein. Beispielsweise ist in Fig. 1 landseitig eine solche Rampe 10 dargestellt, die an der Brücke selbst befestigt ist. Entsprechend der Darstellung in Fig. 1 ist diese Rampe in die Position 10' hochgeklappt, wenn eine Höhenverstellung der Brücke erfolgt. In Fig. 1 und Fig. 3 ist eine am Schiff befestigte Rampe 11 dargestellt. In Fig. 2 ist diese Rampe 11 in die Position 11' hochgeklappt, wenn eine Höhenverstellung der Brücke auf Landniveau erfolgt.
  • Wenn das Schiff über keine eigene Rampe verfügt, kann schiffsseitig an der Brücke eine in den Zeichnungen nicht dargestellte Rampe angebracht sein (ähnlich wie landseitig die Rampe 10).

Claims (7)

1. Anlage zum Be- oder Entladen eines Schiffes, insbesondere eines Roll-On-/Roll-Off-Schiffes oder Fährschiffes, mit einer Be- und Entladebrücke (3), die an die Niveauunterschiede zwischen Schiff (1) und Land (2) anpassbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Be- und Entladebrücke (3) unabhängig von Land und Schiff auf der Hafensohle (6) abgestützt ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Be- und Entladebrücke (3) sich auf einer Stützkonstruktion (5) höhenverstellbar abstützt.
3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Be- und Entladebrücke (3) in der Stützkonstruktion (5) um eine im Wesentlichen horizontale Schwenkachse (8) schwenkbar gelagert ist.
4. Anlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützkonstruktion aus zumindest zwei Stützpylonen (5) besteht.
5. Anlage nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Be- und Entladebrücke (3) in der Stützkonstruktion (5) mit einer Antriebsmechanik (4) verbunden ist.
6. Anlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmechanik von mindestens einem Hydraulikzylinder (4) gebildet ist.
7. Anlage nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Be- und Entladebrücke (3) eine Länge hat, die in Be- und Entladerichtung der Länge des längsten zu be- und entladenden Gegenstandes entspricht.
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