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DE2046018A1 - Photographisches Aufzeichnungs material - Google Patents

Photographisches Aufzeichnungs material

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Publication number
DE2046018A1
DE2046018A1 DE19702046018 DE2046018A DE2046018A1 DE 2046018 A1 DE2046018 A1 DE 2046018A1 DE 19702046018 DE19702046018 DE 19702046018 DE 2046018 A DE2046018 A DE 2046018A DE 2046018 A1 DE2046018 A1 DE 2046018A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compound
radical
bis
methane
optionally substituted
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702046018
Other languages
English (en)
Inventor
Philip Winder Rochester NY Jenkins (V St A ) P G03c 1 72
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE2046018A1 publication Critical patent/DE2046018A1/de
Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/72Photosensitive compositions not covered by the groups G03C1/005 - G03C1/705
    • G03C1/73Photosensitive compositions not covered by the groups G03C1/005 - G03C1/705 containing organic compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein photographisches Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem Schichtträger und (a) mindestens einer darauf aufgetragenen farblosen oder praktisch farblosen organischen Verbindung A, die zu einer farbigen Verbindung oxydierbar ist, sowie (b) mindestens einer darauf aufgetragenen organischen Verbindung B, die bei Einwirkung von Licht unter Bildung von mindestens einer die Verbindung A zu einer farbigen Verbindung oxydierenden Verbindung zerfällt.
Es ist bekannt, z. B. aus Phot. Sei. Eng., £» Seiten 98 bis (1961) sowie der USA-Patentschrift 3 042 515, zur Herateilung von Bildern auf photographischem Wege photographische Aufzeichnungsmaterialien mit Leucoverbindungen zu verwenden, die mittels bestimmter als Oxydationsmittel wirkender Polyhalogenverbindungen in die entsprechenden Leucofarbstoffe überführt werden können. So ist es beispielsweise möglich, zur Herstellung von Bilüern auf photographischem Wege Aufzeichnungsmaterialien zu verwenden, die eine Mischung aus Diphenylmethan und Tetrabromkohlenstoff enthalten. Wird ein solches Aufzeichnungsmaterial bllügerecht mit ultravioletter Strahlung belichtet, so bewirkt
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2Q46018
diese, daß der Tetrabromkohlenstoff zerfällt. Die dabei gebildeten Zerfallsprodukte oxydieren das Diphenylmethan zu dem entsprechenden blauen Farbstoff.
Nachteilig an diesem bekannten Verfahren ist, daß die als Photooxydationsmittel verwendeten Halogen enthaltenden Kohlenwasserstoffe im allgemeinen nicht panchromatisch empfindlich sind, sondern vielmehr nur gegnüber dem ultravioletten Bereich und den diesem Bereich des Spektrums naheliegenden Bereichen des Spektrums empfindlich sind. Nachteilig an diesen Halogen enthaltenden Kohlenwasserstoffen ist ferner, daß sich aus ihnen nur Aufzeichnungsmaterialien einer relativ kurzen Lebensdauer herstellen lassen, da die Halogen enthaltenden Verbindungen entweder leicht flüchtig sind und/oder thermisch instabil sind. Nachteilig ist schließlich ferner, daß sie sich bei der Bildfixierung nicht leicht entfernen lassen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein photographisches Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem Schichtträger und (a) mindestens einer darauf aufgetragenen farblosen oder praktisch farblosen organischen Verbindung A, die zu einer farbigen Verbindung oxydierbar ist, sowie (b) mindestens einer darauf aufgetragenen organischen Verbindung B, die bei Einwirkung von Licht unter Bildung von mindestens einer die Verbindung A zu einer farbigen Verbindung oxydierenden Verbindung zerfällt, anzugeben, welches die Nachteile der bisher bekannten Aufzeichnungsmaterialien dieses Typs nicht besitzt, d. h. ein photographisches Aufzeichnungsmaterial des beschriebenen Typs anzugeben, welches nicht nur gegenüber dem ultravioletten Bereich und den nahen ultravioletten Bereichen des Spektrums empfindlich ist und welches ferner stabil ist.
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Der Gegenstand der Erfindung geht von einem pnotographischen Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem Schichtträger und (ä) mindestens einer darauf aufgetragenen farblosen oder praktisch farblosen organischen Verbindung A, die zu einer farbigen· Verbindung oxydierbar ist, sowie (b) mindestens einer darauf aufgetragenen organischen Verbindung Ii, die bei Einwirkung von Licht unter bildung von mindestens einer die Verbindung A zu einer farbigen Verbindung oxydierenden Verbindung zerfällt, aus una ist dadurch gekennzeichnet, daß es als organische Verbindung L eine heterocyclische Verbindung mit einem durch einen Acyloxy- oder Alkoxyrest substituierten Ringstickstoffatom einer der folgenden Formeln enthält:
on
OK
-2\
-N'
OR
oder
10901G/1854
;■!■
H,
worin bedeuten:
■1!
t
2 a
die zur Vervollständigung eines gegebenenfalls substituierten 5- oder 6-gliedrigen, heterocyclischen Ringes erforderlichen Atome j
einen gegebenenfalls substituierten Alkyl- oder Acylrest;
eine cecebenenfalls substituierte Methin- oder Polymethingruppe mit einem endständigen, für Cyaninfarbstoffe üblichen, heterocyclischen Hing, einen Anllinovinyl-, einen gegebenenfalls substituierten Styryl-, Alkyl-, Aryl-, oder Aldehydrest, einen Acylrest oder ein Wasserstoffatom;
jeweils ein Wasserstoffatom oder einen gegebenenfalls 3ul2tituierten Alkyl- oder Arylrest;
einen Alkylen- oder Alkylenoxyrest mit 1 bis ο Kohlenstoffatomen in der Alkylenkette;
eine gegebenenfalls substituierte Methin- oder Polymethingruppe mit einem endständigen, für
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Merocyaninfarbstoffe üblichen, heterocyclischen Ring oder einen gegebenenfalls substituierten Allylidenrest;
Q2 und Qg die zar Vervollständigung eines 5- oder 6-
gliedrigen, heterocyclischen Ringes erforderlichen Atome und
0
X ein Säureanion.
Wird ein photographisches Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung der Einwirkung von aktinischer Strahlung ausgesetzt, d.h. beispielsweise sichtbarem, infrarotem oder ultraviolettem Licht oder Röntgenstrahlen sowie ferner Elektronenstrahlen, so zerfällt die Verbindung B, d.h., das Photooxydationsmittel unter Erzeugung mindestens einer oxydierend wirkenden Verbindung. Diese oxydierend wirkende Verbindung oxydiert dann die farblose organische Verbindung A, die sich auch als Farbgenerator bezeichnen läßt, wodurch diese in eine farbige Verbindung überführt wird. Die im Einzelfalle erzeugte Farbe hängt dabei von der im Einzelfalle verwendeten oxydierbaren Verbindung A, d.h. dem sogenannten Farbgenerator, ab.
Die zur Herstellung des phatographischen Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung verwendeten organischen Verbindungen B, d.h. die verwendeten Photooxydationsmittel, besitzen solche Eigenschaften, daß es leicht ist, das exponierte und entwickelte Aufzeichnungsmaterial vor Verfärbungen der Hintergrundbezirke zu schützen« Dies kann dadurch erreicht werden, daß das Aufzeichnungsmaterial mit einer sauren oder basischen Lösung eines Ph-Wertes behandelt wird, bei dem das PhotοOxydationsmittel gestört wird .
Durch die Erfindung werden Aufzeichnungsmaterialien geschaffen, die gegenüber bekannten, vergleichbaren Aufzeichnungsmaterialien
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den Vorteil haben, daß sie als Photooxydationsmittel Verbindungen enthalten, die gegenüber den verschiedensten Formen aktinischer Strahlung empfindlich sind und nicht nur gegenüber dem ultravioletten Bereich oder den dem ultravioletten Bereich nahen Bereichen des Spektrums. Des weiteren sind die zur Herstellung des Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung verv/ende,ten Photooxydationsmittel weniger flüchtig als die zur Herstellung der bekannten Aufteichnungsmaterialien verwendeten halogenierten Kohlenwasserstoffe. Infolgedessen besitzen die erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterialien auch eine weitestgehend verDesserte Lebensdauer. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgernäßen photographischen Aufzeichnungsmaterialien besteht darin, daß sie sich leicht durch Behandlung mit entweder einer Säure oder Base, je nach dem im Einzelfalle verwendeten Photooxydationsmittel deaktivieren lassen.
Die erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterialien lassen sich äußerst vielseitig verwenden. So lassen sie sich beispielsweise im Rahmen einfacher Kopierverfahren verwenden, bei denen ein Schichtträger, beispielsweise aus Papier, der mit einer organischen Verbindung A und einer organischen Verbindung B getränkt 1st, bildweise der Vorlage exponiert wird, die abgebildet oder kopiert werden soll. Ein weiteres Anwendungsgebiet beruht in der Herstellung von Aufrissen bei der Metallbearbeitung* Schließlich eignen sich die erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterialien zur Herstellung von M^
*Xx Mikrobildern.
Ganz besonders eignen sich die Aufzelchnungsmaterlallen der Er
hlldern
findung zur Herstellung von MikroxSuuuMB, da sie ein ausgezeich netes Auflösungsvermögen haben« Ein hohes Auflösungsvermögen läßt sich deshalb erreichen, da die aktiven Partikel des Aufzeichnungsmaterial!! eine sehr geringe Molekulargröße besitzen,
109816/185*
d.h. beispielsweise von 1 bis 35 Ä* im Falle der sogenannten Farbgeneratormoleküle» d.h. der die Verbindung A bildenden Moleküle im Vergleich zu etwa 500 Ä* von sehr feinkörnigen Silberhalogenidpartikeln.
Zur Herstellung eines photographischen Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung eignen sich die verschiedensten farblosen oder praktisch farblosen organischen Verbindungen A, die zu einer farbigen Verbindung oxydiert werden können. Geeignet^ sind alle farblosen oder praktisch farblosen organischen Verbindungen, die sich durch eine Oxydation in eine farbige Verbindung überführen lassen und die unter normalen Bedingungen, bei denen das Aufzeichnungsmaterial aufbewahrt wird, gegenüber einer Oxydation stabil sind. Der Oxydationsprozess kann aus einem einfachen Oxydationsvorgang bestehen. Die Oxydationsreaktion kann möglicherweise aber auch komplexerer Natur sein, d.h. möglicherweise kann die Reaktion über mehrere Stufen ablaufen. Auch können möglicherweise mehrere Moleküle des Photooxydationsmittels und des Farbgenerators an der Reaktion beteiligt sein.
Gegebenenfalls können auch Mischungen der verschiedensten organischen Verbindungen A, d.h. der verschiedensten Farbgeneratoren, verwendet werden.
Die zur Herstellung eines photographischen Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung benötigten organischen Verbindungen vom Typ B, die bei Einwirkung von Licht unter Bildung von mindestens einer die Verbindung A zu einer farbigen Verbindung oxydierenden Verbindung zerfallen, d.h. zur Herstellung eines Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung geeignete Photooxydationsmittel der
1OSC ; . / 1354
angegebenen Strukturformeln I bis IV, die sich bis zur Einwirkung von aktinischcr Strahlung, d. h. sichtbarem, ultraviolettem oder infrarotem Licht oder Röntgenstrahlen oder Elektronen*rahlen, inert verhalten, weisen verschiedene Spitzenempfindlichkeiten auf, je nach ihrer speziellen Struktur. Infolgedessen ist es möglich, bei der Herstellung des Aufzeichnungsmateri'als die verwendeten Verbindungen B entsprechend der später verwendeten Lichtquelle oder Strahlungsquelle auszuwählen.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung enthält das Aufzeichnungsmaterial als lichtempfindliche Verbindung B eine Verbindung der folgenden Formeln:
C-(-L= L
CH β CH
- - °-2 VR2
H ■
OR
CH-CIi
VIUiO — N-ir CH «CH
oder
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VIII.
^2
x . _^> IXs-
K yS 6
RO — N -f- CH * CH -} rSC ψ L— L ^-""* C
g-1 m S.
worin bedeuten:
K einen gegebenenfalls substituierten Alkyl-
oder Acylrest;
Rp ein Wasserstoffatom oder einen gegebenenfalls subiituierten Alkyl- oder Arylrest;
R-, einen gegebenenfalls substituierten Alkyl-, Alkenyl-, Aryl- oder Alkoxyrest;
Q1, Q2 und
Q2J die zur Vervollständigung 5- oder 6-gliedriger, heterocyclischer Ringe erforderlichen Atome;
L eine gegebenenfalls substituierte Methingruppe;
Rg und R„ jeweils einen Cyano-, Ester- oder Alkylsulfonylrest;
Χθ ein Säureanion;
G einen Anilino- oder gegebenenfalls substituierten
Arylrest; oder einen Anilinovinylrest;
g = 1 oder 2;
m =1,2 oder 3 und
η ü 1, 2, 3 oder ^.
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- ίο -
Besitzt in der angegebenen Formel II R.'die Bedeutung einer gegebenenfalls substituierten Methin- oder Polymethingruppe mit einem endständigen, für Cyaninfarbstoffe üblichen heterocyclischen Ring, so können diese Methin- oder Polymethingrup pen mit ihren für Cyaninfarbstoffe üblichen heterocyclischen Ringen eine Konstitution aufweisen, wie sie beispielsweise aus dem Buch von Mees und James "The Theory of the Photographic Process", Verlag MacMillan, 3- Ausgabe, Seiten 198-232, bekannt ist.
Beispielsweise können die Methin- und Polymethingruppen folgenden Strukturformeln entsprechen:
-CH=, -C(CH )=, -C(C6H5)=, -CH=CH und -CH=CH-CH=.
Besitzt R die Bedeutung eines gegebenenfalls substituierten Alkylrestes, so weist dieser vorzugsweise 1 bis 8 Kohlenstoffatome auf.
Besitzt R1 die Bedeutung eines gegebenenfalls substituierten ^ Arylrestes, so besteht dieser vorzugsweise aus einem gegebenenfalls substituierten Arylrest der Phenyl- oder Naphthylreihe, d. h. R1 kann beispielsweise bestehen aus einem Phenyl-, Naphthyl- oder Tolylrest.
Besitzt R1 die Bedeutung eines Acylrestes, so kann dieser durch die folgende Formel:
C Rg
wiedergegeben werden, wobei R~ die Bedeutung eines Wasserstoffatome s oder eines Alkylrestes mit vorzugsweise 1 bis 8 Kohlenstoffatomen besitzt.
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- li -
Besitzt R1 die Bedeutung eines Anilinovinylrestes, so kann dieser durch die folgende Strukturformel wiedergegeben werden:
CH — CH — N
worin R, die Bedeutung eines Wasserstoffatoraes oder eines Acyl- oder Alkylrestes mit jeweils vorzugsweise 1 bis 8 Kohlenstoff- atomen besitzt.
Besitzt R1 die Bedeutung eines gegebenenfalls substituierten Styrylrestes, so kann dieser beispielsweise die folgende Strukturformel haben:
CH
worin R„ die Bedeutung eines Wasserstoffatomes, eines Alkyloüer Arylrestes oder eines gegebenenfalls substituierten Aminorestes, z. B. eines Dialkylaminorestes, z. B. eined Dimethylaminorestes, besitzt. Besitzt R_ die Bedeutung eines Alkylrestes, weist dieser vorzugsweise 1 bis 8 Kohlenstoffatome auf. Besitzt R_ die Bedeutung eines Arylrestes, so besteht dieser vorzugsweise aus einem Arylrest der Phenyl- oder Waphthylreihe.
In der angegebenen Strukturformel I kann Ro beispielsweise eine solche, gegebenenfalls substituierte Methin- oder Polymethingruppe mit einem dendständigen, für Merocyaninfarbstoffe üblichen heterocyclischen Ring sein, wie sie beispielsweise aus
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dem bereits zitierten Buch von Mees und James bekannt sind.
Besitzt R^ die Bedeutung eine3 gegebenenfalls substituierten Allylidenrestes, so kann dieser beispielsweise bestehen aus einem Cyanoallyliden-, Alkylcarboxyallyliden- oder einem Alkylsulfonylallylidenrest.
Besitzt in den Formeln I bis III R die Bedeutung eines gegebenenfalls substituierten Alkylrestes, so weist dieser vorzugsweise 1 bis 8 Kohlenstoffatome auf und besteht beispielsweise aus einem Methyl-, Propyl-, Äthyl- oder Butylrest oder einem Sulfoalkylrest, z. B. der Formel -(CHp)^SO-.- oder einem Aralkylrest, z. B. einem Benzyl- oder Pyridinato-oxyalkylsalzrest, z. B. der Formel -(CHp),-O-Y, worin Y ein gegebenenfalls substituierter Pyridiniumsalzrest ist.
Besitzt in den angegebenen Formeln I bJs III R die Bedeutung eines gegebenenfalls substituierten Arrestes, so läßt sich dieser beispielsweise durch die Formel n
-C-Rn wiedergeben,
worin R^ ein Alkylrest mit vorzugsweise 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder ein Arylrest, vorzugsweise der Phenyl- oder IJaphthylreihe, ist. Dies bedeutet, daß R^. beispielsweise sein kann ein Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Butyl-, Phenyl- oder Naphthylrest.
Der durch Z vervollständigte heterocyclische Ring kann außer dem bereits vorhandenen Ringstickstoffatom noch mindestens ein weiteres übliches Heteroatom aufweisen, beispielsweise ein Sauerstoff-, Schwefel-, Selen- oder Stickstoffatom.
Im einzelnen kann Z beispielsweise stehen für die Atome, die erforderlich sind zur Ver voll standing eines gegebenenfalls substituierten Thiazol-, Oxazol-, Selenazol-, Thiazolin-,
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Pyridin-, Chinolin-, 3,3-Dialkylindolenin-, Imidazol-, Imidazo-/~4,5-b_7chinoxalin-, 3,3-Dialkyl-3H-pyrrolo/~2,3-b_7pyridin- oder eines Thiazolo/~4,5-b_7chinolinringes.
X kann ein übliches Säureanion sein, beispielsweise ein Chlorid-, Bromid-, Jodid-, Perchlorat-» Sulfamat-, Thiocyanat-, p-Toluolsulfonat-, Methylsulfat- oder Tetrafluoroboratanion,
Q2 und Qg können beispielsweise für die Atome stehen, die einen der im Zusammenhang mit Z angegebenen heterocyclischen Ringe zu bilden vermögen.
Der in der Strukturformel IV dargestellte Rest R,- kann beispielsweise sein ein Alkylenoxy- oder Arylenalkoxyrest, z, B. ein Äthylenoxy-, Trimethylenoxy-, Tetramethylenoxy-, Propylidenoxy-, Äthylen-, Trimethylen-, Tetramethylen-, Propyliden- oder Phenylenäthoxyrest.
Als besonders vorteilhafte lichtempfindliche Verbindungen haben sich solche der Formeln I und II erwiesen, in denen Z die zur Vervollständigung eines gegebenenfalls substituierten Pyridin- oder Chinolinringes erforderlichen Atome darstellt.
In den angegebenen lichtempfindlichen Verbindungen der Formeln IV bis VIII
Forts. Seite 15
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stellen Q1, Q2, Q4 und Qg die nicht-metallischen Atome dar, die zur Vervollständigung eines Ringes mit 5 bis 6 Atomen im heterocyclischen Ring erforderlich sind. Diese Ringe können sensibilisierende oder desensibilisierende Ringe sein und außer dem bereits vorhandenen Stickstoffatom gegebenenfalls noch mindestens ein zweites Heteroatom, beispielsweise ein Sauerstoff-, Schwefel-, Selen- oder Stickstoffatom, aufweisen. Bei den durch Q1, Q-, 0. und Q9 dargestellten Ringen handelt es sich um solche, die für Cyaninfarbstoffe üblich sind.
Q1, Q2 und Qq können beispielsweise für die Atome stehen, die bilden einen:
Thiazolring, ζ. B. einen Thiazol-, 4-Methylthiazol-, 3-Äthylthiazol-, 4-Phenylthiazol-, 5-Methylthiazol-, 5-Phenylthiazol-, 4,5-Dimethylthiazol-, 4,5-Diphenylthiazol-, 4-(2-Thienyl)-thiazol-, Benzothiazol-, 4-Chlorobenzothiazol-, 4- oder 5-Nitrobenzothiazol-, 5-Chlorobenzothiazol-, 6-Chlorobenzothiazol-, 7-Chlorobenzothiazol-, 4-Methylbenzothiazol-, 5-Methylbenzo-
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thiazol-, 6-Methylbenzothiazol-, 6-IJitrobenzothiazol-, 5-Bromobenzothiazol-, 6-Bromobenzothiazol-, 5-Chloro-6-nitrobenzothiasol-, Ji-Phenylbenzothiazol-, 4-Ilethoxybenzothiazol-, 5-Methoxybenzothiazol-, 6-Methoxybenzothiazol-, 5-Jodobenzothiazol-, 6-Joüobenzothiazol-, 4-Äthoxybenzothiazol-, 5-Sthoxybenzothiazol-, Tetrahydrobenzothiazol-, 5,6-Dimethoxybenzothiazöl-, 5,6-Methylendioxybenzothiazol-, 5-Hydroxybenzothiazol-, 6-Hydroxybenzothiazol-, α-NaphtThothiazol-, ß-llaphthothiazol-, ßtß-Naphthothiazol-, 5-Methoxy-ß,ß-naphthothiazol-, 5-Äthoxy-ßnaphthothiazol-, 8-Methoxy-a-naphthothiazol-, 7-Methoxy- - "
naphthothiazol-, 4f-Methoxythianaphtheno-7f,o^^.S-thiazol- oder einen durch einen Nitrorest substituierten Waphthothiazolring;
Oxazolring,z. D. einen 4-Methyloxazol-, 4-Hitro-oxazol-, 5-Hethyloxazol-, 4-Phenyloxazol-, 4,5-Diphenyloxazol-, 4-iithyloxazol-, il,5-Dimethoxazol-, 5-Phenyloxaaol-, Benzoxazol-, S-Chlorobenzoxazol-, 5-Methylbenzoxazol-, 5-Phenylbenzuxazol-, 5-oder 6-Nitrobenzoxazol-, S-Chloro-ö-nitrobenzoxazol-, 6-Methylbenzoxazol-, 5,6-Diinethylbenzoxazol-, 4,6-Diiaethylbenzoxazol-, 5-Methoxybenzoxazol-, 5-üydroxybenzoxazol-, 6-Methoxybenzoxazol-, 5-Sthoxybenzoxazol-, S-Chlorobenzoxazol-, 6- g
Hydroxybenzoxazol-, a-Naphthoxazol-, ß-liaphthoxazol- oder einen durch einen Nitrorest substituierten llaphthoxazolring;
Selenazolring, ζ. B. einen 4-Methylselenazol-, ^l-Nitroselenazol-, 4-Phenylselenazol-, Benzoselenazole 5-Chlorobenzoselenazol-, 5-Methoxybenzoselenazol-, 5-Hydroxybenzoselenazol-, 5- oder 6-Nitrobenzoselenazol-, S-Chloro-o-nitrobenzoselenazol-, Tetrahydrobenzoselenazol-, a-Naphthosäenazol-, ß-Waphthoselenazol- oder einen durch einen Nitrorest substituierten Naphthoselenazolring;
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Thiazolinring, ζ. B. einen Thiazolin-, ^-Methylthiazolin- oder 4-Hitrothiazolinringj
Pyridinring, a. B. einen 2-Pyridin-, 5-Methyl-2-pyridin-, 4-Pyridin-, 3-Methyl-il-pyridin- oder einen durch einen Nitrorest substituierten Pyridinring;
Chinolinring, z. ß. einen 2-Chlnolin-, 3-i4ethyl-2-chinolin-, S-Äthyl^-chinolin-, 6-Chloro-2-chinolin-, 6-Hitro-2-chinolin-, 6-Chloro-2-chinolin-, ö-Methoxy-S-chinolin-, 8-Äthoxy-2-chinolin· 8-Hydroxy-2-cliinolin-, ^l-Chinolin-, ö-IIethoxy-^-chinolin-, 6-Nitfo-il-chinolin-, 7-Methyl-i-chinolin-, B-Chloro-iJ-chinolin-, 1-Isochinolin-, 6-Nitro-l-isochinolin-, 3,4-Dihydro-l-isochinolin- oder 3-Isochinolinring;
3,3-Dialkylindoleninring, vorzugsweise mit einem Nitro- oder Cyanorest, z. B. einen 3»3-Dimethyl-5- oder 6-lJitroiridolenin-, 3,3-Dimethyl-5- oder 6-Cyanoindoleninring;
Imidazolring, z. i:. einen Imiuazol-, 1-Alkyllmidazol-, l-Alkyl-Ί-phenylimidazol-, l-Alkyl-^jS-cürnethylimidazol-, Benzimidazol-, 1-Alkylbenzimidazol-, l-Alkyl-5-nitrobenzimidazol-, l-Aryl-5,6-dichlorobenzimidazol-, l-Alkyl-ct-naphthimidazolring; oder 1-Aryl-ß-naphthimidazol- oder l-Alkyl-5-methoxy-a-naphthimldazolring;
Irnidazo/""4,S-bZchinoxalinring, z. B. einen 1-Alkylimidazo- /~k ,5-t)7chinoxalinring, z. B. einen l-Äthyllmidazo/~4,5-b7-chinoxalin-, 6-Chloro-l-äthylimidazo/""^,3-^7ChInOXaIIn-, 1-Alkenylimiaazo/"^,5-^7ChInOXaHn-, z. B. l-Allyliinidazo/~4,5-b7 chinoxalin-, o-Chloro-l-allylimidazo/"^,^-b7chinoxalin-, 1-Arylimidazo/"1!,S-b/chinoxalin-, z. B. einen 1-Phenylimidazo- l"h ,5-b7chinoxalin- oder 6-Chloro-l-phenylimidazo/~^,5-b7-cninoxalinring;
8AD ORfQiNAL
j^ii-m-) ij»H 109016/1854
3,3-Dialkyl-3H-pyrrolo/~2,3-b7pyridinring, z* B. einen 3,3-Diaiethyl-3H-pyrrolo/~2,3-o7pyrlclin- oder 3, 3-I)l^thyl-3"-pyrrolo/~2,3-b7pyridinrin3j
'i'hla2olo/"*4>5-b7chiriolinrlriii<
Besitzt R-, die Bedeutung eines gegebenenfalls substituierten Alkylrestes, so weist dieser vorzugsweise 1 bis 12, insbesondere 1 bis H Kohlenstoff atome auf. R~ kann somit beispielswei- g se bestehen aus einem iiethyl-, A'thyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Hexyl-, Cyclohexyl-, Pecyl- oder Dodecylrest, oder einem Hydroxyalkylrest, z. B. einem ß-Hydroxyäthyl- oder ω-Hydroxybutylrest, oder einem Alkoxyalkylrest, z. B. einem ßilethoxyäthyl- oder ω-Butoxybutylrest, oder einem Carboxyalkylrest, z. B. einem ß-Carboxyäthyl- oder ω-Carboxybutylrest, oder eineni Alkoxyrest, z. B. einem Methoxy- oder iithoxyrest, oder einem Sulfoalkylrest, z. B. einem Ü-Sulfoäthyl- oder ω-Sulfobutylrest, oder einem Sulfatoalkylrest, z. B. einem ß-3ulfatoäthyl- oder ω-Sulfatobutylrest, oder einem Acyloxyalkylrest, z. B. einem ß-Acetoxyäthyl-, γ-Acetoxypropyl- oder "_ßUtyryloxybutylrest, oder einem Alkoxycarbonylalkylrest, z. ß. einem ß-i-ietnoxycarbonyläthyl- oder ω-A'thoxycarbonylbutylrest, oder i einem Aralkylrest, z. B. einem Denzyl- oder Phenäthylrest.
Besitzt R, die Bedeutung eines Alkenylrestes, so besteht dieser beispielsweise aus einem Allyl-, 1-Propenyl- oder 2-Butenylrest.
Besitzt R die Bedeutung eines gegebenenfalls substituierten Arylrestes, so bestellt dieser vorzugsweise aus einem gegebenenfalls substituierten Arylrest der Phenyl- oder ilaphthylreihe und besteht beispielsweise aus einem Phenyl-, Tolyl-, Haphthyl-, Iiethoxyphenyl- oder Chlorophenylrest.
8AD
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Der durch Q1. vervollständigte heterocyclische Ring kann beispielsweise ein Stickstoff-, Schv/efel-, Selen- oaer Sauerstoffatom als Heteroatom aufweisen oder mehrere dieser Atome. Im einzelnen kann Qj. beispielsweise stehen für die Atome, die vervollständigen einen:
2-Pyrazolin-5-onring; z. B. einen 3-Methyl-l-phenyl-2-pyrazolin-5-on-, l-Phenyl-2-pyrazolin-5-on- oder l-(2-Benzothiazolyl)-3-methyl-2-pyrazolin-5-onringj
Isoxazolonring, z. B. einen 3-Phenyl-5-(^H)-isoxazolon- oder 3-Me thy 1-5-(1JH)-isoxazolonring;
Oxindolring, z. B. einen l-Alkyl-2,3-dihydro-2-oxindolring;
2,4,6-Triketohexahydropyrimidinring,z. B. einen Earbitursäure- oder 2-ri'hiobarbitursäurering mit ihren 1-Alkylderivaten, z. B. 1-Methyl-, 1-Äthyl-, 1-Propyl- oder 1-Heptylderivaten, ocer 1,3-Dialkylderivaten, z. B. 1,3-Dimethyl-, 1,3-Diüthyl-, 1,3-Dipropyl-, 1,3-Dilsopropyl-, 1,3-Dicyclohexyl- oder 1,3-Di-(ίά-methoxy'ithyl)derivaten, oder 1,3-Diarylderivaten, z. B. 1,3-Diphenyl-, l,3-Dl(p-chloroplienyl)· oder l,3-Di(p-athoxycarbonylphenyl)derlvaten, oder 1-Arylderivaten, z. ö. 1-Phenyl-, 1-p-Chlorophenyl- oder l-p-iithoxycarbonylphenylderivaten, oder l-Alkyl-3-arylderivaten, z. B. l-Äthyl-3-phenyl- oder 1-n-Heptyl-3-phenylderivaten;
Rhodaninrlng, z. B. einen 2-Thio-2,1l-thiazolldindionring, z. B. einen Rhodanin- oder 3-Alkylrhodaninring, z. B. einen 3-A'thylrhodanin- oder 3- Allylrhodanlnring, oder einen 3-Carboxyalkylrhodaninring, z. B. einen 3-(2-Carboxyäthyl)rhodanin- oder 3-(4-Carboxybutyl)rhodaninrl·ng, oder einen 3-oulfoalkylrhodaninrlng, z. B. einen 3-(2-3ulfoäthyl)rhodanin-, 3-(3-Sulfopropyl)rhodanin- oder 3-(4-oulfobutyl)rhodaninring, oder einen 3-Arylrhodaninring, z. B. einen 3-Phenylrhodaninring;
109816/1854 θαο
/S
2( 5Ii)-TuA Üa2o/~1 ,2-a7pyridonrinf r;.;
2-Furanonrinc, ζ." ß. einen 3-Cyano-4-phenyl-2(5H)furanonring;
s, ζ. 3. einen 3enzo/~b7thiophen-
3 (2ίΙ)-ori-1,1-dioxydrinc;
5,7^DIcXo-G, 7-dihyäro-5-tliiazolo/~3,2-a7pyrir.iidinrintr, ζ. Β. einen 5,7-Dioxo-3-piienyl-6,7-dihydro-5-thiazolo/~3,2-a7i-yri-
2-Thio-2,i4-oxazolidindicnring, ü. h. einen 2-' oxazoldionrin^, z. B. einen 3-]ithyl-2-thio-2,iJ-oxazolidindion-, 3-(2-3ulfoiltüyl)-2-thio-2,4-oxazolidindion-, 3-(4-Sulfobutyl)-2-lhic-2,4-oxazolidindion- oder 3-(3-Carbcxyprox)yl)-2-thio-2,4-oxazolidinaionring;
ri'hiariaphfhenonrin{i, z. B. einen 2-(2Ii)-Thianaphthenonriii{i;
2-Thio-2,5-thiazoliaindionrin^, d. h. einen 2-ΤΜο-2,5-(3Κ,4Η)-tiiiazoldionrin.^, z. B. einen 3-Äthyl-2-thio-2,5-thiazolidindionriiie·;
2,4-ΪΙιχ3ζο1ίΰίηα1οηΓΐηβ, ζ. 3. einen 2,4-Thiazolidindion-, 3-Äthyl-2,i^-thiazolidindion-, 3-Phenyl-2,4-thiazolidindionouer 3-a-Naphthyl-2,4-thiazolidindionrinß;
Thiazolidinonring, z. B. einen 4-Thiazolidinon-, 3-A thiazolidinon-, 3-Phenyl-A-thiazolidinon- oder 3-a-Haphthyl-4-thiazolidinonring;
2-Thiazolin-4-onring, z. B. einen 2-;ithylmercapto-2-thiazolinif-on-, 2-Alkylρhenylaraino-2-tiliazolin-4-on- oder 2-Diphenyla.üino-2-tniazolin-4-onr Jiif;j
1 0 9 0 ι υ / 1 Ö 5 4 ßÄD
2-Imino-1l-oxazolidinonririg> d. h. einen Pseudohydantoinring;
2,4-Iinidazolidindionring, d. h. einen Hydantoinring,·. ζ. Β. einen 2,4-Ιΐη1ά3ζοϋα1ηα1οη-, 3-Äthyl-2,iJ-imidazolidindion-, 3-Phenyl-2,^-imidazolidindion-, 3-a-Naphthy1-2,4-imidazolldindion-, l,3-Diäthyl-2,4-iraidazolidindion-, l-Ä"thyl-3-phenyl-2,4-irnidazolldindion-, 1-Ät hy 1-2-a-naphthy 1-2,4 -iraidazoli dindion- oder l,3-Diphenyl-2,il-imidazolidindionring;
2-Thio-2,iJ-imidazolidindionring, d. h. einen 2-Thiohydantoinring, z. B. einen 2-■Thio-2,4-imidazolidirldion-, 3-Äthyl-2-thio-2,4-imidazolidindion-, 3-(4-Sulfobutyl)-2-thio-2,4-imidazolidindion-, 3-(2-Carboxyäthyl)-2-thio-2,il-imidazolidindion-, 3-Phenyl-2-thio-2,4-imidazolidindion-, 3-a-Naphthyl-2-thio-2,4-imldazolidindion-, 1,3-Diäthyl-2-thio-2,4-imidazolidindion~, l-Äthyl-3-phenyl-2-thio-2,4-imidazolidindion-, l-)ithyl-3-cinaphthyl-2-thio-2,4-imidazolidindion- oder 1,3-Diphenyl-2-thio-2,4-imldazolidindionring, oder einen
2-Imidazolin-5-onring, z. D. einen 2-Propylmercapto-2-imidazolin-5-onring.
Qp steht vorzugsvieise für die Atome, die einen gegebenenfalls substituierten Pyridin- oder Chinolinring vervollstcindigen.
Besitzen R^ und R_ die Bedeutung von Esterresben, so können sie z. B. aus Methoxycarbonyl- und Äthoxycarbonylresten bestehen. Besitzen Kg und R„ die Bedeutung von Alkylsulfonyl-.resten, so können diese z. B. aua Methylsulfonyl- und Äthylsulf onylresten bestehen. Vorzugsweise enthalten die Esterbzw. Alkylsulfonylreste 1 bis δ Kohlenstoffatome.
L kann beispielsweise eine durch einen Alkyl- odor Aryl rest substituiei'te iietliinirruppe sein, bei α\Λ el üvreise eine (lrui^pe
109816/1854 SADOFMGtNAt
der folgenden Strukturformeln:
-CH = , -C(CII3) = , -C(C6Il5) =
Vorzugsweise ist L eine Methingruppe der Formel -C= , worin T ein Wasserstoffatom, ein Alkylrest mit T 1 bis 4 C-Atomen oder ein Arylrest der üenzolreihe, z. B. ein Phenylrest, ist.
Besitzen R„ uid Rj. die Bedeutung von Alkylresoen, so weisen sie " vorzugsweise 1 bis 12 Kohlenstoffatome, insbeoonuere 1 bis 4 Kohlenstoff atome, auf. Besitzen R? und Rj. die Bedeutung von Arylresten, so bestehen diese vorzugsweise aus Arylresten der Phenyl- oder iJaphthylreihe, d. h. h_ und R1. können beispielsweise sein hethyi-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Decyl- oder Dodecylreste oder Phenyl-, Tolyl-, ilaphthyl-, Ilethoxypxienyl-, Chlorophemyl- oder Mitrophenylreste.
Χθ kann beispielsweise ein Perchlorat-, Tetrafluoroborat-, Chlorid-, Bromid-, Jodici-, Sulfamat-, Thiocyanat-, p-Toluolsulfonatouer iiethylsulfatanion sein.
besitzt G die Bedeutung eines Arylrestes, so tasteht dieser vorzugsweise aus einem Arylrest der Phenyl- oder Naphthylreihe, beispielsweise einem Phenyl-, Naphthyl-, Dlalkylaminophenyl-, Tolyl-, Chloropxienyl- oaer ilitrophenylrest. Besitzt G die Beaeutung eines Anilinorestes, so besteht dieser z. ß. aus einem AnIlinovinylrest.
Besitzt R die Bedeutung eines gegebenenfalls substituierten Alkylrestes, 00 kann dieser zweckmäßig bis zu 12, vorzugsweise 1 bis B und insbesondere 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen, α. h. R kann beispielsweise 3ein ein llethyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Hexyl-, Cyclohexyl-, Decyl-, Dodecylrest oder ein Alkarylre3t, wie beispielsweise ein Denzylrest, oder ein üulfoalkylreat, beispielsweise ein ß-iJulfoäthyl-, ω-Gulfo-
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BAD ÖR1GI8ÄL
butyl- oder ω-Sulfopropylrest.
Besitzt R die Bedeutung eines Acylrestes, so kann dieser durch die Formel
wiedergegeben werden, v/obei R ein gegebenenfalls substituierter Alkylrest der angegebenen Bedeutung oder ein Arylrest, vorzu[;sweise der Phenyl- oder iluphthylreihe, d. h. beispielsweise ein Methyl-, Phenyl-, Uapnthyl-, Propyl- oder üenzylrest, sein kann.
Typische vorteilhafte, zur Herstellung eines photographischen Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung geeignete Verbindungen B, d. h. Photooxydationsmittel, sind:
1. 3-Äthyl-l'-methoxyoxa-2'-pyridocarbocyaninperchlorat,
2. l'-A"thoxy-3-äthyloxa-2 '-pyridocarbocyanintetrafluoroborat,
3. 3l-A'thyl-l-methoxy-2-pyridothiacyaninjodid,
k. l-Äthoxy-3l-äthyl-2-pyridothiacyanintetrafluoroborat,
5. l-Benzyloxy-3'-äthyl-2-pyridothiacyaninjodid,
6. 3l-Äthyl-l-methoxy-2-pyridothiacarbocyaninjodid,
7. l-Äthoxy-3'-äthyl-2-pyridothiacarbocyanintetrafluoroborat,
8. Anhydro-3f-äthyl-l-(3-3ulfopropoxy)-2-pyridothiacarbocyaninhydroxyd,
9. l-Benzyloxy-3'-äthyl-2-pyridothiacarbocyaninperchlorat,
10. 3'-A'thyl~l-methoxy-2-pyridothiacarboGyaninperchlorat,
11. 1'-Methoxy-1,3,3-trimethylindo-2'-pyridocarbocyaninpicrat,
12. 3l-Äthyl-l-inethoxy-4 ' ,5 '-benzo-2-pyridothiacarbocyaninperchlorat,
13. l-Äthoxy-3l-äthyl-4',5'-benzo-2-pyrldothiacarbocyanintetrafluoroborat,
10 9 8 16/1854 ßAD
14. 1' -/ithoxy-3-äthyloxa-2 '-carbocyanintetrafluoroborat,
15. 1 t-i\thoxy-3-äthylthia-2 '-cyariintetrafluoroborat,
16. 1' -Ätb.oxy-3-ätliylthIa~2' -carbocyariintetrafluoroborat,
17. 11-Äthoxy-3-äthylthia-2l-dicarbocyanintetrafluoroborat,
18. l-Iiethoxy-3f-methyl-2-pyriuothiazolinocarbocyaninperchlorat,
19· 3'-Kthyl-l-methoxy-^-pyridothiacyaninperchlorat, 20» 3f-^tnyl-l-methoxy-^-i;yridothiacarbocyaninperchlorat,
21. 1 t-Äthoxy-3-ätliyl-i},5-benzothia-2 '-carbocyanintetrafluoroborat, f
22. 2-ß-Anilinovinyl-l-methoxypyridlnium-p-'toluQlsulforiat,
23· 1-Athy 1-1 '-methoxy-4,5-t)ensothia-4 '-carbocyaninperchlorat,
24. l-i-iethoxy-2-iiiethylpyridinium-p-toluolsulfonat, 25 · l-i'Iethoxy-4-raethylpyridiniuin-p-toluolsnlfonat, 2G. Anhydro-2-methyl-l-(3-sulfopropoxy)pyridiniumhydroxid,
27. l-Äthoxy-2-methZylpyrddiniumtetran.uoroborat, 2cl. l-Ben2yloxy-2-metiiylpyridiniumbroinid, 29 ♦ l-Ätyioxy-2-methylehinoliniumtetraf luoroborat,
30. 1,1'-λ ' ,/lendioxybisp.yridiniumdibroinid,
31. 1,1 r-iiIrix:iethylendioxybispyrIdiniundibromid,
32. 1,1' -TetraKethylendioxybis (2-me thy lpyridinium)dibroraia, 33· 1,1' -TetramethylendioxybisC^-methyliyridiniunOdibromld,
34. 1,1'-Tetramethylendioxyblspyridiniumdibromid, I
35· 1>1'-Fentamethylenaioxybispyridiniumaibromid,
36. l-Acetoxy-2-(il-dimethylaininostyryl)pyridinIumporchlorat, 37· l-Benzoyloxy-2-(2l—diinethylaminootyryDpyridiniumperchlorat,
36. l,3-Diäthyl-5-/~(l-methoxy-2(lII)-pyridyliden)£thyliaen7-2-thiobarbiturs'iure,
39. 3-^thyl-5-/~(l-iaethoxy-2(lII)-pyridyliden)äthyliden7rhodanln, 'IC. l,3-DIätayl-5-/"(l-Kiethoxy-2(lH)-pyridylIden)äthyliden7-barbitursäure,
^l. 2-(3,3-DIcyancall:yliden)-l-methoxy-l,2-dihydropyridi 1, 42. 2-/~(l-.ethüxy-2(lH)-pyridylidGn)-atJiyliden7benzo/"b7-
thio]iJien-3(2n)-on-l,l-fiioxid,
4 3. 3-Cyaiio-5-/~(l-Kiethoxy-2(lIi)-i>yridyliden);:thyliden7-4-plieny 1-2 (rja) -f'uranon,
--«^^9 8.0/186 4
44. I\l-Äthoxy-2-picoliniumjodid,
4[j. i,r-]ithoxy-2-picoliniumhexafluoropho3phat und
46. N-Methoxy-2-anilinovinylpyridiniumpara-toluolsulfonat.
Gemäß einer weiteren besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung enthält das Aufzeichnungsmaterial als Verbindung A:
1. einen Leucofarbstoff,
2. ein IJ-Acylderivat eines Leucofarbstoffes,
3. ein Triarylmethan, dessen einzelne verbliebene Methanbindung durch einen Benzylthio-, 2-Phenylhydrazino-, Alkoxycarbonyl- oder Disulfidrest substituiert ist, oder
4. ein organisches Amin.
Im folgenden sollen zur Herstellung eines photogaphischen Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung besonders geeignete Verbindungen A näher beschrieben werden.
I. Leucofarbstoffe
Die geeigneten Leucofarbstoffe stellen die reduzierte Form eines Farbstoffes dar. In der Regel weisen sie 1 oder 2 Wasserstoffatome auf, deren Entfernung gemeinsam mit einem oder zwei Elektronen zur Erzeugung eines Farbstoffes führt. Da die Leucoform eines Farbstoffes farblos oder praktisch farblos ist oder mindestens einen anderen Farbton als der Farbstoff aufweist oder der Farbton des Leucofarbstoffes eine geringere Intensität als der eigentliche Farbstoff aufweist, eignen sie sich hervorragend zur Erzeugung von Farbbildern.
Damit die Leucofarbstoffe oxydiert werden können, ist es erforderlich, sie in inniger Mischung mit einer Verbindung B,
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8AD ORIGINAL
d. h. einem Photooxydationsmittel, zu verwenden. Die Einwirkung aktinischer Strahlung führt dann zur Entfernung von 1 oder entfernbaren Wasserstoff atomen, je nach der Struktr"ur der. Leuco- · form des gewählten Farbstoffes, unter Erzeugung eines farbigen Bildes mit einem nicht bestrahlten und daher unveränderten Hintergrund.
Typische Farbstoffe, die in ihrer Leucoform zur Herstellung eines Aufzeichnungsmaterials der Erfindung verwendet v/erden können, sind: "
a) Aminotriary!methane» ζ. B.:
Bis{4-amino-2-butylphenyl) (p-dimethylaminophenyl)methan, Bis(4-amino-2-chlorophenyl)(p-aminophenyl)methan, Bis(4-amino-3-chlorophenyl)(o-chlorophenyl)methan, Bis(4-amino-3-chlorophenyl)phenylmethan, Bi s(4-amino-3,5-diäthy!phenyl)(ο-chloropheny1)methan, Bis(4-amino-3,5-diäthylpheny1)(ο-äthoxyphenyl)methan, Bis(4-amino-3,5-diäthylphenyl)(p-methoxyphenyl)methan, Bis (4 -amino-3 »5 -diäthy lpheny l)pheny line than,
Bis(4-amino-3-äthylphenyl)(o-chlorophenyl)methan, λ
Bi3(p-aminophenyl)(5-amino-m-tolyl)methan, Bis(p-aminophenyl)(o-chlorophenyl)methan, BisCp-aminophenylJCp-chlorophenylJmethan, Bis(p-aminophenyl)(2,4-dichlorophenyDmethan, Bis(p-aminophenyl)(2,5-dichlorophenyl)methan, ' Bis(p-aminophenyl)(2,6-dichlorophenyl)methan, Bis(p-aminophenyl)phenylmethan,
Bis(4-amino-o-tolyl)(p-chlorophenyl)methan, Bis(4-amlno-o-tolyl)(2,4-dichloropheny1)methan, Bis(p-anilinophenyl)(4-amino-m-tolyl)methan, Bis(4-benzylamino-2-cyanophenyl) (p-ciminophenyl)methan,
10 9 8 I 6/18 5 A
Bi3(p-benzyläthylaminophenyl) (p-chlorophenyUmethan, Bi-s(p-benzyläthylaminophenyl) (ρ-diäthylaminophenyl)methan, Bis(p-benzyläthylaminophenyl)(ρ-diäthylamlnophenyl)methan, Bis(4~benzyläthylamino-o-tolyl)(p-methoxyphenyl)methan, BisCp-benzyläthylaminopheriyDphenylmethari, BisC^-benzyläthylaiaino-o-tolyl) (o-chloropheiiyl)methan, •Bis(4-benzyläthylamino~o-tolyl)(p-diäthylaminophenyDmethan, ßisCJ-benzyläthylamlno-o-tolyl) (4-diäthylamirio-o-tolyl)-methan,
Bis(4-benzylcithylamino-o-tolyl) (p-diniethylaminopiienyl)methan, Bis/~2-chloro-4-(2-diäthylaminoäthyl)äthylaminophenyl7(ochlorophenyDmethan,
Bis/~p-bis(2-cyanoäthyl)amiriophenyl7phenylmethan, Bis/~p-(2-cyanoäthyl)äthylamino-o-tolyl7(p-dinö;hylamlnü-
phenyl)methan,
Bis/~p-(2-cyanoäthyl)metiiylaminophenyl7(p-diäthylamino-
phenyl)methan,
Bis(p-dibutylaminophenyl)/~p-(2-cyanoäthyl)methylarainophenyl7methan,
Bis(p-dibutylaminophenyl)(p-diäthylaminophenyl)methan, Bis(il-dIäthylamino-2-butoxyphenyl) (ρ-diäthylamlnophenyl)-methan,
Bis(il-diäthylamino-2-fluorophenyl)-o-tolylmethan, Bis(p-diäthylaminophenyl) (p-aminophenyl)rnethari, Bis(p-diäthylaminophenyl)(^-anilino-l-naphthyljraethan, Bis(p-diäthylaminophenyl)(m-butoxyphenyl)methan, Bis(p-dicithylaminophenyl) (o-chloropheriyl)methan, Bis(p-diäthylamlnophenyl)(p-cyanophenyl)methan, Bis(p-diäthylaminophenyl) (2,i}-dlchlorophenyl)methan, Bis(p-diäthylaminophenyl)(A-diäthylamino-l-naphthyl)methan, Bis(p-diäthylaminophenyl)(p-dimethylaminophenyl)raethan, Bi3(p-diäthylaminophenyl)(A-äthylamino-l-naphthyl)methan, Bis(p-diäthylaminophenyl)-2-naphthylmethan, Bis(ρ-diäthylaminophenyl)(p-ditlOphenyl)raethan,
1098 16/1854
Bis{p-diäthy;laiflinophenyl)~2-pyridylraethanJ Bis(p~dläthylamina-m-tolyl)(p-diäthylaminophenyl)methan1 BisC^-diäthylamino-o-tolyl) (o-chlorophenyl)methan, Bis(1I-UXi;thylamino-o-tolyl) (p-diäthylaminophenyl)methan, Bisi^-dläthylaiaino-o-tolyl) (p~diphenylaminophenyl)methan, Bis(4-dläthylamino-o-tolyl)phenylmethan, Bis (il-dimethylamino-2-bromophenyl)phenyline than, Bis(p-dimethylaminophenyl)(^~anilino-l-naphthyl)methan, Bis(p-dimethylaniinophenyl) (p-butylamlnophenyl)methan, Bis(p-dimethylaminophenyl)(p-sec.-butyläthylaminophenyl)- " methan,
Bis(p-dimethylaminophenyl)(p-chlorophenyl)methan, Bis(p-dimethylaminophenyl) (p-diäthylaminoi>henyl)metlian, Bis(p-diiriethylaiainophenyl) (4-dimethylamino-l-naphthyl)-methan,
Bis(p-dimethylaminophenyl) (6-dimethylamIno-m-tolyl)rnethan, Bis(p-dimethylamlnophenyl)(4-dimethylamino-o-tolyl)methan, Bis(p- -iimethylaminophenyl) (4-äthylamino-l-naphthyDmethan, Bis(p-di-.,athylaminophenyl) (p-hexyloxyphenyl)methan, Bis(p-dimethylaruinophenyl) (p-methoxyphenyl)methan, Bis(p-dlmethylaminophenyl)(5-methyl-2-pyridyl)methan, Bis(p-dimethylaniinophenyl)-2-chinolylmethan, g
Bis (p-dimethylaminoiihenyl) -o-to Iy line than, Bis(p-dimethylaminophenyl)(l,3,3-trimethyl-2-indolinylidenmethyl)methan,
BisCii-dimethylamino-Oi-tolyl) (p-aminophenyl)methan, Bis(4-dimethylamino-o-tolyl)(ο-bromophenyl)methan, Bis(4-dimethylamino-o-tolyl)(o-cyanophenyl)methan, BisCii-dimethylamino-o-tolyl) (o-fluorophenyl)methan, BisC^-diinethylainino-o-tolyD-l-naphthylmethan, Bis(4-dimethylamino-o-tolyl)phenylmethan, Bis(p-äthylaminophenyl)(o-chlorophenyl)methan, BisC^-äthylamino-m-tolyl)(o-methoxyphenyl)methan,
98 16/1854 ew><*W»»t.
It
Bis(4-äthylamino-m-tolyl)(ρ-methojcyphenylJmethan, Bis(4-äthylamino-m-tolyl)(p-dimethylaminophenyljmethan, Bis(4-äthylamino-m-tolyl) (p-hydroxyphenyl)methan, ·.. Bis/~4-äthyl(2-hydroxyäthyl)amino-m-tolyl7(p-diäthylaminophenyl)methan,
Bis/"p-(2-hydroxyäthyl)aminophenyl7(o-chloropheny'l)methan, Bis/"p-bis(2-hydroxyäthyl)aininophenyl7(1l-diäthylamino-otolyl)methan,
Bis/~p-(2-methoxyäthyl)aminophenyl7phenylmethan, Bis(p-methylaminophenyl)(o-hydroxyphenyl)methan, Bis(p-propylaminophenyl) (m-bromophenyl)raethan, Tr is (^) -amino -ο -to IyI) me than, Tris(4-anilino-o-tolyl)methan, Tris(p-benzylaminophenyl)methan, Trisif~4-bis(2-c,yanoäthyl)amino-o-tolyl7niethan> ■Tris/"p-(2-cyanoäthyl)äthylaminophenyl7methan, rrris(p-dibutylaminophenyl)methan, Tris(p-di-t.-butylaminophenyl)methan, Tris(p-dimethylaminophenyl)methan, Tris (iJ-üiäthylamino-^-chlorophenyl )methan, Tris (p-diäthylaininöpheny l)me than, Tris (^l-diäthylamino-o-tolyUmethan, Tris(p-dihexylamino-o-tolyl)methan, Tris(4-dimethylamino-o-tolyl)methan, Tris(p-hexylaminophenyl)methan, Tris/"p-bis(2-hydroxyäthyl)aminophenyl7methan, Tris(p-methylaminophenyl)methan und TrisCp-dioctadecylaminophenyDmethan.
b) Amlnoxanthene, z. B.
3-Amino-6-dimethylamino-2-methyl-9-(o-chlorophenyl)xanthen, 3-Amino-6-dimethylamino-2-methyl-9-phenylxanthen, 3-Amino-6-dimethylamino-2-methylxanthen,
10 9 8 16/1854 βΑΟ
3,6-Bis(aiäthylamino)-9-(o-chlorophenyl)xanthen, 3,6-Bis(diäthylamino)-9-hexylxanthen, 3,6-Bis(diäthylamino)-9-(o-methoxycarbonylphenyl)xanthen, 3,6-Bis(diäthylamino)-9-methylxanthen, 3,6-Bis(diäthylamino)-9-phenylxanthen, 3,6-Bi s(diäthylamino)-9-o-tolylxanthen, 3,6-3is(dimethylamino)-9-(o-chlorophenyl)xanthen, 3,6-Bis(dimethylamino)-9-äthylxanthen, 3,6-3is(dimethylamino)-9-(o-methoxycarbony!phenyl)xanthen
und
3,6-Bis(dimethylamino)-9-methylxanthen.
c) Aminothioxanthene, z. B.
3,6-Bis(diäthylamino)-9-(o-äthoxycarbony!phenyl)thio-
xanthen,
3,6-Bis(dimethylamine)-9-(o-methoxycarbonylphenyl)thioxanthen,
3,6-Bis(dimethylamino)thioxanthen und 3>6-Dianilino-9-(o-äthoxycarbonylphenyl)thioxanthen.
d) Amlno-g.ilO-dihydroacridine» z. B.
3,6-Bis(benzylamino)-9,lO-dihydro-9-methylacridin, 3,6-Bis(diäthylamino)-9-hexyl-9,10-dihydroacridin, 3,6-Bis(diäthylamino)-9,lO-dihydro-9-methylacridin, 3,6-Bis(diäthylamino)-9 >lO-dihydro-9-phenylacridin, 3,6-Diamino-9-hexyl-9,:LO-dihydroacridin, 3,6-Diamino-9,10-dihydro-9-methylacridin, 3,6-Diamino-9,10-dihydro-9-phenylacridin, 3,6-Bis(dimethylamino)-9~hexyl-9»10-dihydroacridln und 3,6-Bis(dimethylamino)-9»lO-dihydro-9-methylacridin.
10 9 8 16/1854
e) Aminophenoxazine s ζ. Β.
3,7-Bis(diäthylamino)phenoxazin und 9-Dimethylamino-benzo/~a_7phenoxazin.
f) Arninophenothiazine t z. B.
3,7-Bis(benzylamino)phenothiazin.
g) Aminodih.ydrophenazine, z. B.
3,7-Bis(benzyläthylamino)-5,10-üihydro-5-phenylphenazin, 3,7-Bis(diäthylamino)-5-he xyl-5,10-dihydrophenazin, 3,7-Bis(dihexylamino)-5,10-dihydrophenazin, 3,7-Bis(dimet hylamino)-5-(P-chloropheny1)-5,10-dihydrophenazin,
3,7-Diamino-5-(o-chloropheny1)-5,10-dihydrophenazin, 3,7-Diamino-5,10-dihydrophenazin, 3,7-Diamino-5,10-dihydro-5-methylphenazin, 3,7-Diaraino-5-he xy1-5,10-dihydrophenazin, 3,7-Bis(dimethylamino)-5»10-dihydrophenazin, 3,7-Bis(dimethylamine)-5»lO-dihydro-5-phenylphenazin und 3,7-Bis(dimethylamino)-5,10-dihydro-5-methylphenazin.
h) Aminodipheny!methane, ζ. Β.
l,4-Bis/~bis-p-(diäthylaminophenyl)methyl7piperazin, Bis(p-dicithylaminophenyl)anilinomethan, Bis(p-diäthylaminophenyl)-l-benzotriazolylmetlian, Bis(p-diäthylaminophenyl)-2-benzotriazolylmethan, Bis(p-diclthylaminophenyl) (p-chloroanilino)methan, Bis(p-diäthylaminophenyl)(2,4-dichloroanilino)methan, Bis(p-diäthylaminophenyl) (methylarnino)methan, Bis(p-diäthylaminophenyl)(οetadecylamino)methan, Bis(p-dimethylaminophenyl)aminomethan,
109816/1854
BisCp-QiniethylaminophenyDanilinoraethan, 1,1-Bis (diine t hy laminophenyl)äthan, l,l-üis(dimethylarniiiophenyl)heptan und ijis (4-metnylamino-ra-tolyl) auinoäthan;
i) Leucoindamirie a z. B.
-4' -dimethylarninodrpheny larain und ρ - (i- -Dirne thylaminoanilino) phenol.
j) Aminohydrocinnaminsäure (Cyanoäthane, Leucomethine), z.i3.
-a,3-dic5ranohyärocinnamins£lure, Methylester, 4-Anilino-a,3-äicyanOhydrocinnaminsäure, ilethylester, ^-(p-CliloroanilinoJ-ajß-dicyanohydrocinnaniinsäure, lietliylester,
a-Cj-ano-il-dimethylaminohydrocinnamid, a-Cyano-ü-dimethylaininohydrocinnaminsäure, I-lethylester, ex,g-Dicyano—iJ-diäthylaiiiinohydrocinnaminsäure, Methylester, α,β-Dicyano-4-dimethylaminohydrocinnaraamid, «,ii-Dicyano-^-diinethylarainohydrocinnaminsäure, Methylester, α,3-Dicyano—4 -dimethylaminohydrocinnaminsäure,
ajS-Dicyano-^-dimethylaininohydrocinnaininsäure, Hexylester, "
α,β-Dicyano-4-äthylarainohydrocinnaminsäure, Methylester, α,3-Dicyano-4-hexylaminohydrocinnaminsäure, Methylester, ajß-Dicyano-Jj-methylaminocinnaminsäure, Methylester, p-(2,2-Dicyanoäthyl)-H,IJ-dimethylanilin, 4-Methoxy—k '-(1,2,2-tricyanoäthyl)azobenzol, ^!-(l^^-TricyanoäthyDazobenzol und p-(1,2,2-Tricyanoäthyl)-Ν,Ν-dimethylanilin.
k) Hydrazine t z. B.
l-(p-Diäthylaminophenyl)-2-(2-pyridyl)hydrazin, l-(p-Dimethyla^inophenyl)-2-(2-pyridyl)hydrazin,
109816/1854
2046Q18 - ιή -
l-(3-Methyl-2-benzothiazolyl)-2-(4-hydroxy-l-naphthyl)-hydrazin,
1-(2-Naphthyl)-2-phenylhydrazin,
l-p-Nitrophenyl-2-phenylhydrazin und l-(l,3»3-Trimethyl-2-indolinyl)-2-(3-N-phenylcarbamoyl-4-hydroxy-1-naphthy1)hydrazin.
*) Amlno-2 i >.3"dihydroanthrac.hlnone > ζ. Β.
\tk-Dianilino-2,3-dihydroanthrachinon und 1, ^l -Bis (äthylamino) -2,3-dihydroanthrachinon.
χ) Phenäthy.!aniline s ζ. Β*
N-(2-Cyanoäthyl)-p-phenäthylanilin, Ν,Ν-Diäthyl-p-phenyläthylanilin und N,N-Dimethyl-p-/"2-(l-naphthyl)äthyl7anilin.
II. Acylderivate von Le.ucofarb st offen
Besonders geeignet sind Acylderivate von Leucofarbstoffen, welche eine basische NH-Gruppe aufweisen und welche durch Acylierung Amide bilden. Zu derartigen Verbindungen gehören beispielsweise die Dihydrophenazine, Phenothiazine und Phenoxazine. Typische derartige Verbindungen sind:
10 9 8 16/1854
— 2M
10-Acetyl-3,7-bis(dimethylamino)phenothiazin, 10- (p-Chlorobenzoyi) -3,7-bis (diäthylamino)phenothiazin, 5,10-Dihydro-10-(p-nitrobenzoyl)-5-pheny1-3, 7-bis-
(phenyläthylamino)phenazin und 10-(p-Benzoyl)-3,7-bis(naphthylmethylamino)phenoxazin.
III. Substituierte Triarylmethanverbindungen, in denen die einfache, verbleibene Methanbindung substituiert ist, z.B. durch einenBenzylthio-, 2-Phenylhydrazino-, Alkoxycarbonyl-, Disulfid- oder organischen Aminjirest. Genannt seien bei;* ä spielsweise:
Tris-Cp-dimethylaminophenyl)benzylthiomethan, 1-Tris(p-diäthylaminophenyl)methyl-2-phenylhydrazin, Tris(4-diäthylamino-o-tolyl)äthoxycarbony!methan, Bis(4-dipropylamino-o-tolyl)(o-fluorophenyl)butoxy-
carbonylmethan und
Bis/"tris(4-diäthylamino-o-tolyl)methyl_7disulfid.
IV. Organische Amine
Zur Herstellung eines Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung geeignete organische Amine, die farbige Verbin- I düngen liefern, sind beispielsweise die aus den USA-Patentschriften 3 042 515 und 3 042 517 bekannten Amine, beispielsweise:
4,4*-Äthylendianilin,
Diphenylamin,
N,N-Dimethylanilin,
4,4'-Methylendianilin,
Triphenylamin und
N-Vinylcarbazol.
109S iü/18S4
Die photographischen Aufzeichnungsmaterialien nach der Erfindung können nach üblichen bekannten Methoden hergestellt werden. Dies bedeutet, daß in der Regel zunächst durch Vermischen mindestens einer Verbindung A mit mindestens einer Verbindung B eine Dispersion oder Lösung hergestellt wird, vorzugsweise unter Verwendung eines üblicnen Bindemittels sowie vorzugsweise unter Verwendung eines Lösungsmittels, worauf die erhaltene Beschichtungsmasse in üblicher Weise auf einen Schichtträger aufgetragen wird. Andererseits ist es jedoch auch möglich, eine Lösung von mindestens einer Verbindung Λ und mindestens einer Verbindung B zur imprägnierung eines üblichen Schichtträgers zu verwenden oder aber aus einer Mischung aus Verbindung A, Verbindung B und einem Bindemittel ein selbsttragendes Aufzeichnungsmaterial ohne besonderen Schichtträger herzustellen.
Als Bindemittel zur Herstellung eines Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung können die üblichen bekannten Bindemittel verwendet werden, die zur Herstellung photographischer Aufzeichriungsmaterialien üblich sind und durch welche die Mischung aus Verbindung A und Verbindung B, d. h. die Hischung aus Farbgenerator und Photooxydationsmittel, auf einem Schichtträger zur Haftung gebracht v/erden. Das Bindemittel kann auch als Dickungsmittel zum Verdicken der Lösung dienen.
Typische Bindemittel zur Herstellung eines photographischen Aufzeichnurigsmaterials nach der Erfindung sind:
Styrol-Butadien-Mischpolymerisate, Siliconharze, Styrol-Alkydharze, Silicon-Alkydharze, Soja-Alkydharze, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Vinylidenchlorid-Acrylonitril-Mischpolymerisate, Polyvinylacetat, Vinylacetat-Vlnylchlorid-Mischpolymerlsate, Polyvinylacetat, z. B. Polyvinylbutyral, Polyacrylsäure- und Polymethacrylsäureester, z. B. Polymethylmethacrylat,
10 9 8 16/1854
- 58 - '
Riy-ri-buty lmethacrylat, Poly (isobuty lmethacrylat)» Polystyrol, nitriertes Polystyrol, Polymethylstyrol, Isobutylenpolymerisate, Polyester, z. B. Poly(äthylenalkaryloxyalkylenterephthalat), Phenol-Formaldehydharze, Ketonharze, Polyamide, Polycarbonate, Polythiocarbonate, Poly(äthylenglykol-eo-bis-hydroxyäthoxyphenylpropanterephthalat), Mischpolymerisate von Vinylhaloarylaten und Vinylacetat, z. B. Poly(vinyl-m-bromoben.zoat-co-vinylaeetat), Äthylcellulose, Polyvinylalkohol, Celluloseacetat, Cellulosenitrat, chlorierte Gummis, Gelatine und dergleichen. ä
Verfahren zur Herstellung derartiger Harze sind bekannt. Sie werden in einer Vielzahl von Patentschriften beschrieben. Die Herstellung von geeigneten Styrol-Alkydharzen ist beispielsweise aus den USA-Patentschriften 2 361 019 und 2 258 bekannt. Im übrigen sind derartige Bindemittel in einer Vielzahl im Handel erhältlich. Schließlich können als Bindemittel auch noch solche Stoffe, wie Paraffin, Mineralwachse und dergl., verwendet werden.
Wie bereits dargelegt, können die Verbindungen A und B auf einen geeigneten Schichtträger durch Auftragen einer besonderen Schicht oder durch Imprägnieren des Schichtträgers auf- ^ getragen werden. Zur Herstellung eines Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung geeignete Schichtträger können aus den verschiedensten Papieren bestehen, und zwar beispielsweise so leichten Papieren, wie Seidenpapier bis zu Kartonpapier. Ais Schichtträger können schließlich auch Folien aus plastischen polymeren Stoffen verwendet werden, z. B. aus regenerierter Cellulose, Celluloseacetat, Cellulosenitrat, sowie ferner Polyestern, z. B. aus ülykol und Terephthalsäure, Vinylpolynieren und Vinylmischpolymeren, Polyolefinen, z. B. Polyäthylen^ Polyvinylacetat, Polyine thy lmethacrylat, Polystyrol und Polyvinylchlorid. Gegebenenfalls können als Schichtträger auch textile Gewebe und Gewirke verwendet v/erden, ferner Schicht-
1 Q 9 8 1 6 / 1 8 b 4
■■'■" '- · BADORtGlNAL
träger aus Glas, Holz und Metall. Dec weiteren können zur Herstellung eines Aufzeichnungsmaterials opake wie auch transparente Schichtträger verwendet v/erden. Schichtträger oder Substrate, Vielehe die Verbindungen Λ und B gelöst enthalten, d. h. beispielsweise solche Schichtträger, die mit den Verbindungen A und B imprägniert wurden, oder welche die Verbindungen Λ und B in Form einer besonderen Schicht auf der Rückseite aufweisen, d. h. der von der zur Belichtung verwendeten Strahlung abgewandten Seite, müssen transparent sein, und zwar xxxxtxxxx gegenüber xjraxxxxxxxxjcxxxftWKXXXxaKXXgxxKXXXJix XXKXKKIf XXXXftXKXXgXgXKSXXX der Strahlung, die von der verwendeten Lichtquelle emittiert wird.
Zur Herstellung eines Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung geeignete Lösungsmittel, mit deren Hilfe die Verbindungen A und B auf einen Schichtträger aufgetragen werden können, müssen selbstverständlich gegenüber den Verbindungen A und B inert sein. Typische geeignete Lösungsmittel, die zur Herstellung von Aufzeichnungsmaterialien nach der Erfindung verwendet werden können, sind beispielsweise:
Formamid, Ν,Ν-Dimethylformamid, Ν,Ν-Dimethylacetamld, Hexanimid, Styramid, Alkohole, z. B. Methanol, Äthanol, 1-Propanol, 2-Propanol und Butanol, Glykole, z. B. Äthylenglykol und PoIyäthylenglykol, Ketone, z. B. Aceton und 2-Butanon, Ester, z.B. Äthylacetat und Äthylbenzoat, Äther, z. B. Tetrahydrofuran und Dioxan; chlorierte aliphatische Kohlenwasserstoffe, z. B. Methylenchlorid und Äthylenchlorid, aromatische Kohlenwasserstoffe, z. B. Benzol und Toluol, sowie ferner andere übliche Lösungsmittel, z. B. Dimethylsulfoxid, o-Dichlorobenzol, Dlcyanocyclobutan, l-Methyl-2-oxahexamethylenimin und Mischungen dieser Lösungsmittel.
8AD ORIGINAL
109816/18bA
Zur Herstellung der Aufzelchnungsmaterlallen können verschiedene Verhältnisse von Verbindung A zu VerDindung ß angewandt werden. Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, die beiden Verbindungen in Molverhältnissen von etwa 10:1 bis 1:10, vorzugsweise 2:1 bis 1:2, zu verwenden. Wird zur Herstellung der Aufzeichnungsmaterialien ein Bindemittel verwendet, so hat es sich als vorteilhaft erwiesen, dieses in Konzentrationen von etwa 0,5 bis 10 Gew.-Teilen pro Gew.-Teil Verbindung A und Verbindung B zu verwenden. Eine lichtempfindliche Schicht eines Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung kann jedoch ä ganz allgemein bei Verwendung eines Bindemittels zu 1 bis Gev!.-% aus Verbindung A und Verbindung B bestehen. Vorzugsweise liegen die beiden Verbindungen A und B in der lichtempfindlichen Schicht in einer iConzentration von 2 bis 60 Gew.- % vor.
'wird auf einen Schichtträger eine Schicht aus Verbindung A, Verbindung B und einem Bindemittel aufgetragen, so hat es sich als zweckmäßig erwiesen, diese Schuhten in einer Schichtstärke, naß gemessen, von 0,0025 bis 0,025 cm, vorzugsweise 0,005 bis etwa 0,015 cm, aufzutragen.
//erden die Aufzeichnungsmaterialien demgegenüber durch Im- f prägnieren eines Schichbträgers hergestellt, so hat es sich als zweckmäßig erwiesen, auf den Schichtträger jeweils etwa 0,01 mg bis etwa 5,0 mg Verbindung A und Verbindung B auf eine Trägerfläche von 6,45 cm aufzutragen.
Das Auftragen und Imprägnieren des Schichtträger kann in üblicher Weise erfolgen, beispielsweise durch Aufsprühen, Aufstrelchen der Beschlchtungsmasse oder Imprägnierungslösung oder durcii Auftragen mittels Walzen oder mittels eines TauchbeschLchters durch (Jberflleßenlas3en. über die Oberfläche des Schichtträgers und dergleichen. Nach Auftragen der lichtemp-
109816/1854 BAD
fincllicheri Verbindungen können die beschicnteten oäer imprägnierten Materialien in üblicher v/eise bei Raumtemperatur oder im Vakuum oder bei erhöhten Temperaturen getrocknet v/erden.
Die erhaltenen Aufzeichnungsmaterialien können dann nach üblichen Methoden bildgerecht belichtet werden. Die Exponierung k-ann dabei nach den üblichen Kontaktkopierverfahren, durch Linsenprojektion, durch Reflexbelichtung, durch Bireflexbelichtung und dergl. erfolgen.
Die belichteten Aufzeichnungsmaterialien können anschließend fixiert v/erden, um rückständige Verbindung B, d. h. noch vorhandenes Fhotooxydationsmittel, zu zerstören, v/as durch Behandlung mit einer alkalischen Lösung oder sauren Lösung erfolgen kann, je nach der Struktur der verwendeten Verbindung B, Schlieiilicn können zum Fixieren auch Reduktionsmittel angewandt werden, um das Photooxydationsmittel, das in den nicht exponierten Bezirken vorhanden ist, zu zerstören.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher veranschaulichen.
Beispiel 1
Zunächst wurde eine Beschichtungsmasse aus den im folgenden angegebenen Komponenten hergestellt, die auf einen Schichtträger in einer Schichbfcärke, naß gemessen, von 0,0076 cm aufgetragen wurde:
0,1 ε Farbbildner (Verbindung A)
0,25 g Photooxydationsmittel (Verbindung B)
2,0 g Polyvinylacetat (Bindemittel)
18,0 g Methylenchlorid
8AD ORIGtNAl. 109816/1854
- W-
Es wurden mehrere verschiedene Aufzeichnungsmaterialien unter Verwendung verschiedener Farbbildner (Verbindungen Λ) und verschiedener Photooxydationsmittel (Verbindungen B) hergestellt. Die im Linzelfalle verwendeten Verbindungen Λ und Verb in dun-ι iien B sind in der folgenden Tabelle I zusammengestellt. In der Tabelle sind auch die Bildfarben angegeben, die durch Oxydation der Farbbildner ersielt wurden.
Uach Auftragen der farblosen Beschichtungsmassen wurden die aufgetragenen Schichten 30 Minuten lang bei 4O0C getrocknet. Sie wurden dann 30 Sekunden lang mittels einer llitrophot-Lampe durch ein lialbtonpositiv belichtet.
Tabelle
Farbbildner (Verbindung A)
Tris(p-dimethylaminophenyl) methan
Il Il It Il Il Il 11 It It
Photooxydationsmittel
(Verbindung B) t Bildfarbe
Verbindung Nr. 44 blau
It It 24 It
Il I! 25 Il
Il It 29 Il
Il ti 1 It
Il ti 12 Il
It It 18 ti
It It 20 ti
ti It 28 Il
ohne farblos
Λ Q=OB 1 6 / 1 8 B k
BAD
Beispiel 2
Das in Beispiel 1 beschriebene Verfahren wurde wiederholt, mit der Ausnahme jedoch, daß diesmal als Lichtquelle eine Quecksilberlampe (Filmsort 086) verwendet wurde. Es wurden entsprechende Ergebnisse erhalten. Bei der Lampe handelt es sich um eine handelsübliche Hg-Hochdrucklampe, die ein an U.V.Strahlung reiches Licht ausstrahlte.
Beispiel 3
Es wurden weitere Aufzeichnungsmaterialien hergestellt, und zwar unter Verwendung einer Beschichtungsinasse aus den im folgenden angegebenen Komponenten. Die Beschichtuncsmasse wurde in einer Schichtstärke von 0,0076 cm, naß gemessen, auf einen Papierschichtträger aufgetragen.
0,02 g Farbbildner (Verbindung A) 0,04 g Ii-Kthoxy-2-picoliniumhexafluorophosphat
als Photooxydationsmittel (Verbindung B) 2,0 g Polyvinylbutyral als Bindemittel 18,0 g Methylenchlorid
Die unter Verwendung verschiedener Farbbildner (Verbindungen A) hergestellten farblosen Aufzeichnungsmaterialien wurden dann in üblicher Weise bildgerecht mit einer Quecksilberbogenlampe belichtet. Die unter Verwendung verschiedener Verbindungen A erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle II zusammen gestellt.
Tabelle II · Farbbildner Bildfarbe
Tris(p-dimethylaminophenyl)methan blau
Tris(p-hydroxyphenyl)methan rot
p-(2,2-Dicyanoäthyl)-N,H-dimethylanilin gelb
n-(l,2,2-Tricyanoäthyl)-N,M-dimethylanilin orange ■
1 0 9 8 1 ö / 1 8 b 4
8AD ORIGINAL
•Μ
Tabelle II (Fortsetzung)
p-Phenylendiamin . . f-rau
Tris^l-diäthylainino-o-tolyljmethantrlhydrochlorld blau
Beispiel >\
Das in Beispiel 3 beschriebene Verfahren wurde wiederholt, mit der Ausnahme jedoch, daß als Photooxydationsmittel (Verbindung B) diesmal N-Methoxy-2-anilinovinylpyridinium-para-toluolsul- f fonat verwendet wurde. Es wurden entsprechende Ergebnisse erhalten. Wurde das I!-'iethoxy-2-anilinovinylpyridlnium-paratoluolsulfonat weggelassen, so blieb das belicntete Aufzeichnungsmaterial auch nach der Belichtung farblos.
1098,1,6/1854

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    lly Photographisches Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einen Schichtträger und (a) mindestens einer darauf aufgetragenen farblosen oder praktisch farblosen organischen Verbindung Λ, " die zu einer farbigen Verbindung oxydierbar ist, sowie (b) mindestens einer darauf aufgetragenen organischen Verbindung B, die bei Einwirkung von Licht unter Bildung von mindestens einer die Verbindung A zu einer farbigen Verbindung oxydierenden Verbindung zerfällt, dadurch gekennzeichnet, daß es als organische Verbindung B eine heterocyclische Verbindung mit einem durch einen Acyloxy- oder Alkoxyrest substutuierten Ringstickstoffatomen einer der folgenden Formeln enthält:
    \ 7 Rt
    OR
    (II.)
    ν φ /
    OR
    (III.)
    R11 f- —τ R0 Χθ oder
    OR
    109816/1854 SAD ORIGINAL
    O - R U
    5 <
    R1
    worin bedeuten:
    2 Χθ
    die zur Vervollständigung eines gegebenenfalls substituierten 5- oder 6-gliedrigen, heterocyclischen Ringes erforderlichen Atome;
    einen gegebenenfalls substituierten Alkyl- oder Acylrest;
    eine gegebenenfalls substituierte Methinoder Polymethingruppe mit einem endständigen, für Cyaninfarbstoffe üblichen, heterocyclischen Ring, einen Anilinovinyl-, einen gegebenenfalls substituierten Styryl-, Alkyl-, Aryl- oder Aldehydrest, einen Acylrest oder ein Itfasserstoffatom;
    jeweils ein Wasserstoffatom oder einen gegebenenfalls substituierten Alkyl- oder Arylrest;
    1090 ί ο / 1 8b 4
    ΗΓ einen Alkylen- oder Alkylenoxyrest mit
    1 bis 8 Kohlenstoffatomen in der Alkylen kette;
    Ro eine gegebenenfalls substituierte Methin
    oder Polymethingruppe mit einem endständigen, für Merocyaninfarbstoffe üblichen, heterocyclischen Ring oder einen gegebenenfalls substituierten Allylidenrest;
    Q2 und Qq die zur Vervollständigung eines 5- oder
    6-gliedrigen, heterocyclischen Ringes erforderlichen Atome und
    Χθ ein Säureanion.
    Photographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es als lichtempfindliche Verbindung D eine Verbindung der Formeln I oder II enthält, in denen Z die zur Vervollständigung eines gegebenenfalls substituierten Pyridin- oder Chinolinringes erforderlichen Atome darstellt.
    Photographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es als lichtempfindliche Verbindung B eine Verbindung der folgenden Formeln enthält:
    Rp ^2 "^
    N —if CH-CH C -(· L
    OR
    109816/1854
    20A6018
    M »4» CH-CH C-(-L»L-j G X
    R2 m - Q2- * ^ ^ Q1,
    A' N /
    KO-N -{-CHsCH C^ L — L^"* C C*0 oder
    ti ^ -U.p -.
    RO —N-f-CH*CH -) --C-^L-L C
    g-1 in s.
    R7
    viorln bedeuten:
    R einen gegebenenfalls substituierten Alkyl-
    oder Acylrest;
    R^ ein Wasserstoffatom oder einen gegebenen
    falls substituierten Alkyl- oder.Arylre3t;
    R-, einen gegebenenfalls substituierten Alkyl-,
    Alkenyl-, Aryl- oder Alkoxyrest;
    Q1, Q2 und Q1J die zur Vervollständigung 5- oder 6-gliedriger, heterocyclischer Ringe erforderlichen Atome;
    L eine gegebenenfalls substituierte Methingruppe j
    109 816/1854
    R-. und Ii7 jeweils einen Cyano-, Ester- oder Alkylsulfonylrest;
    Χθ .ein Säureanion;
    G einen Anilino- oder gegebenenfalls substi
    tuierten Arylrest; oder einen Anilino-Vinylrest;
    g =1 oder 2;
    m = 1, 2 oder 3 und
    η =1,2, 3 oder 4.
    4. Photographisches Aufzeichnungsmaterial nach Ansprüchen bis 3i dadurch gekennzeichnet, daio es die Verbindung A und B auf dem Schichtträger in einer 5Jcnicht, in einem Bindemittel dispergiert, angeordnet enthalt.
    5. Photographisches Aufzeichnungsmaterial nach Ansprüchen bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß es als Verbindung A enthält:
    1) einen Leucofarbstoff,
    2) ein N-Acylderivat eines Leucofarbstoffes,
    3) ein Triarylmethan, dessen einzelne Verbliebene Methanbindung durch einen Benzylthio-, 2-Phenylhydrazino-, Alkoxycarbonyl- oder Disulfidreat substituiert ist, oder
    1O ein organisches Amin.
    6. Photographi3ches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch kt
    109816/1854
    uaaurch gekennzeichnet, daß die auf dem Schichtträger angeordnete Schicht jeweils 0,1 bis 10 Gew. -% Verbindung Λ und Verbindung ß enthält.
    7. Photograi hisches Aufzeichnungsmaterial nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daJä es als Verbindung A Tris-(p-dimethylaminophenyl)methan und als Verbindung B -ein ii-Alkoxy-2-picoliniumsalz oder ein lJ-Alkoxy-2-anilino vinylpyridiriiumsalz enthält.
    8AD
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