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DE2044389A1 - Daten-Aufzeichnungsgerät - Google Patents

Daten-Aufzeichnungsgerät

Info

Publication number
DE2044389A1
DE2044389A1 DE19702044389 DE2044389A DE2044389A1 DE 2044389 A1 DE2044389 A1 DE 2044389A1 DE 19702044389 DE19702044389 DE 19702044389 DE 2044389 A DE2044389 A DE 2044389A DE 2044389 A1 DE2044389 A1 DE 2044389A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
writing
card
recording device
data recording
cam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702044389
Other languages
English (en)
Inventor
George Hamlin Darien; Enyeart Raymond J. Westport; Conn. Leonard (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Varifab Inc
Original Assignee
Varifab Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Varifab Inc filed Critical Varifab Inc
Publication of DE2044389A1 publication Critical patent/DE2044389A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K15/00Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Conveying Record Carriers (AREA)

Description

Anmelder: Varifab Inc., 1700 East Putnam Avenue, Old Greenwich, Connecticut 06870, USA
Da ten-Aufze ichnungsgerä t
Die Erfindung betrifft ein Daten-Aufzeichnungsgerät, insbesondere ein Gerät, bei dem in einen Informationsträger Löcher gestanzt werden.
Daten-Aufzeichnungsgeräte dieser Art sind verhältnismäßig aufwendig konstruiert und damit teuer. Ferner sind ihre Größe und ihr Gewicht normalerweise so groß, daß sie kaum beweglich, geschweige denn tragbar sind. Bisherige Versuche zur Vereinfachung und Verbilligung als auch zur Verringerung der Größe und des Gewichtes derartiger Daten-Aufzeichnungsgeräte haben zur Preisgabe vieler wünschenswerter Funktionen geführt, die zur Flexibilität, Vielseitigkeit und Arbeitsgeschwindigkeit der Aufzeichnungsgeräte beitragen.
Die hauptsächliche Aufzeichnungsfunktion von Aufzeichnungsgeräten, auf die sich die vorliegende Erfindung bezieht, besteht darin, daß Datenkarten durch Einstanzen einzelner Löcher mit einem Code versehen werden. Dabei ist auch die Möglichkeit äußerst wünschenswert, auf die Karte die gleichen Datenzeichen aufzudrucken, die in sie eingelocht werden, so daß die Karte sowohl für Menschen als auch für die Maschine lesbar wird. Hierdurch können auch die Genauigkeit der Bedienungsperson leicht überprüft
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und Fehlfunktionen des Aufzeichnungsgerätes leichter aufgespürt werden. Bisher bekannte Aufzeichnungsgeräte, die sowohl lochen als auch drucken konnten, sind nicht besonders zuverlässig und infolge ihres komplizierten Aufbaus äußerst schwierig zu bedienen. Ferner führt die Zusammenfassung der beiden Funktionen in einem Gerät zu einer übermäßigen Vergrößerung von Größe und Gewicht desselben, so daß solche Geräte kaum tragbar sind und nur schwer dorthin transportiert werden können, wo, wie es in vielen Fällen der Fall ist, die aufzuzeichnenden Daten anfallen.
Unabhängig von der Konstruktion des Daten-Aufzeichnungsgerätes müssen die gelochten Karten genau codiert werden, da die den Daten entsprechenden Lochungen vom Karten-Lesegerät mit hoher Geschwindigkeit gelesen werden. Die Kartenlochungen müssen daher die richtige Form besitzen und genau liegen, wenn sie vom Kartenleser richtig ausgewertet werden sollen. Die Datenkarten müssen daher im Aufzeichnungsgerät genau liegen und durch dasselbe hindurchgeführt werden, so daß die Lochungen für die Datenzeichen an die richtigen Speicherplätze oder Spalten der Karte gelangen. Auch bei einem geringen additiven oder kumulativen Positionsfehler ergeben sich Lesefehler für die Datenperforationen zum hinteren Ende der Karte hin.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein Daten-Aufzeichnungsgerät zu schaffen, das billig und sowohl hinsichtlich Größe als auch Gewicht tragbar ist, das bei einfachem Aufbau schnell arbeitet und eine Anzahl von Bedienungsfunktionen enthält, die zu seiner Leistungsfähigkeit beitragen. Ferner soll das Daten-Aufzeichnungsgerät zuverlässig und genau arbeiten, eine hohe Lebensdauer besitzen und so einfach aufgebaut sein, daß es am Einsatzort leicht gewartet werden kann. Es soll ferner einen Druckeraufsatz enthalten, durch den die gelochte Karte mit einer Beschriftung versehen wird.
Anhand der in der beigefügten Zeichnung dargestellten beispielsweisen Ausführungsformen wird die Erfindung im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung das Äußere des erfindungsgemäßen Datenaufzeichnungsgerätes;
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Fig. 2 eine Draufsicht auf das in Fig. 1 gezeigte Datenaufzeichnungsgerät bei abgenommenem Deckel;
Fig. 3 in einem vergrößerten Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 2 den erfindungsgemäßen Locher;
Fig. 4 im Querschnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 2 die Nokkenscheibe, die die Lochung und das Ausdrucken durch das Aufzeichnungsgerät koordiniert;
Fig. 5 einen Querschnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 3; Fig. 6 einen Querschnitt längs der Linie 6-6 in Fig. 5;
Fig. 7 eine vergrößerte Darstellung eines Teils des Querschnittes der Fig. 3, wobei verschiedene Teile des Lochers in der Stellung gezeigt sind, in der sie die Karte lochen; I
Fig. 8 einen Querschnitt längs der Linie 8-8 in Fig. 7;
Fig. 9 eine Seitenansicht des Stanzbügels des Lochers der Fig. 3;
Fig. 10 einen Teilschnitt längs der Linie 10-10 in Fig. 9;
Fig. 11 eine perspektivische Darstellung des in Fig. 7 gezeigten Teils des Lochers;
Fig. 12 einen Querschnitt längs der Linie 12-12 in Fig. 3 mit der Darstellung des Kartentisches in Draufsicht;
Fig. 13 einen Querschnitt längs der Linie 13-13 in Fig. 12;
Fig. 14 eine vergrößerte Darstellung eines Teils des Querschnittes der Fig. 13;
Fig. 15 einen Querschnitt längs der Linie 15-15 in Fig. 12;
Fig. 16 einen Querschnitt längs der Linie 16-16 der Fig. 2 mit der Darstellung der Untergruppe zur Rückführung des Tisches;
Fig. 17 einen Querschnitt längs der Linie 17-17 in Fig. 2 zur Darstellung eines Teils des Zuges zur Vorwärtsbewegung des Kartentisches;
Fig. 18 eine Teilansicht des Aufzeichnungsgeräts der Fig. mit der Darstellung einer abgewandelten Einrichtung zur Anzeige der Lage der Datenkarte gegenüber der Aufzeichnungsstation des Aufzeichnungsgeräts;
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Fig. 19 einen Querschnitt längs der Linie 19-19 in Fig. 18;
Fig. 20 einen Querschnitt der Einrichtung zur Steuerung der Bewegungsstufen des Tisches längs der Linie 20-20 in Fig. 2;
Fig. 21 eine vergrößerte Darstellung eines Teils der Fig. bei abgenommener Befestigungsplatte;
Fig. 22 eine vergrößerte und teilweise Seitenansicht des Tabulatorteils der Einrichtung der Fig.20;
Fig. 23 eine vergrößerte, teilweise Seitenansicht eines Teils des ''Hemmechanismus der Einrichtung zur Steuerung der stufenweisen Bewegung des Tisches der Fig. 20;
Fig. 23A eine Teilansicht eines Teils des Hemmechanismus der Fig. 23 mit der Darstellung der Stellungen verschiedener Teile an einer Stelle während des Arbeitszyklus der Hemmeinrichtung;
Fig. 24 eine perspektivische Darstellung eines Teils der Einrichtung der Fig. 20 zur Steuerung der stufenweisen Bewegung des Tisches;
Fig. 25 einen Querschnitt längs der Linie 25-25 in Fig. 21; Fig. 26 einen Querschnitt längs der Linie 26-26 der Fig. 25;
Fig. 27 einen Querschnitt längs der Linie 27-27 in Fig. 21 mit der Darstellung des Mechanismus zum Setzen und Löschen der Tabulatoranschlage;
Fig. 28 einen Querschnitt längs der Linie 28-28 in Fig. 21;
Fig. 29 einen Querschnitt längs der Linie 29-29 in Fig. 21;
Fig. 30 einen Querschnitt längs der Linie 30-30 in Fig. 29;
Fig. 3.1 einen Querschnitt längs der Linie 31-31 in Fig. 21;
Fig. 3 2 einen Querschnitt längs der Linie 31-31 in Fig. 21;
Fig. 33 einen Querschnitt längs der Linie 33-33 in Fig. 3 zur Darstellung eines Teils des Druckeraufsatzes;
Fig. 34 einen Querschnitt längs der Linie 34-34 in Fig. 33;
Fig. 35 sine perspektivische Darstellung des Druckeraufsatzes der Fig. 3;
Fig. 36 einen vergrößerten Querschnitt des Druckeraufsatzes längs der Linie 36-36 in Fig. 2;
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Fig.37 einen Querschnitt längs der Linie 37-37 in Fig. 36;
Fig. 38 einen Querschnitt längs der Linie 38-38 in Fig. 37 zur Darstellung der schwenkbaren Befestigung des Druckerrades im Druckeraufsatz; und
Fig. 39 einen Querschnitt längs der Linie 39-39 in Fig. 38.
Das erfindungsgemäße, in Fig. 1 gezeigte tragbare Daten-Aufzeichnungsgerät enthält einen allgemein rechteckigen Boden 20 zur Befestigung und Halterung der verschiedenen Bauteile des Aufzeichnungsgeräts, die unter einer abnehmbaren Abdeckung 22 zusammengefaßt sind. Zwei seitlich in einem Abstand voneinander angeordnete Führungen, die vom rechten Ende des Bodens 20 ausgehen, dienen zur Lagerung und Führung eines insgesamt mit 26 bezeichneten Kartentisches, der wiederum zur Aufnahme einer Karte dient, auf der " die Daten aufgezeichnet werden sollen. Der Kartentisch 26 wird schrittweise in Fig. 1 nach links bewegt, wenn in bestimmten Spalten der Karte Daten aufgezeichnet werden.
Die obere Oberfläche der Abdeckung 22 weist eine Öffnung 28 auf, die eine Tastatur 30 freigibt. Die Tastatur enthält eine Reihe Dateneingabetasten 32 und eine Reihe Steuer- oder Funktionstasten 34. Die obere Oberfläche der Abdeckung 22 enthält ferner ein langgestrecktes Fenster 36, durch das ein noch zu beschreibender Anzeigestreifen zur Anzeige der Lage der Karte gegenüber einer Datenaufzeichnungsstation sichtbar ist. Die Bedienungsperson kann also durch einen Blick auf das Fenster 36 feststellen, welche Spalte der Karte mit der Aufzeichnungsstation fluchtet. % Die im Kartentisch 26 liegende Karte wird schrittweise, Spalte um Spalte, mit in der gewählten Spalte eingegebenen Datenzeichen versehen.
Gemäß Fig. 2 bildet ein auf dem Boden 20 befestigter Elektromotor 40 die Haupt-Kraftquelle für das Daten--Aufzeichnungsgerät. Die Motor-Ausgangswelle 42 treibt eine Riemenscheibe 44, die an einem Ende derselben befestigt ist, sowie eine weitere Riemenscheibe 46, die am anderen Ende der Welle 42 befestigt ist. Die Motorwelle 42 ist angrenzend an ihre Enden durch zwei Lager 48 gelagert. Die Riemenscheibe 44 treibt über einen Riemen 50 dauernd eine Riemenscheibe 52 an, die über eine jeweils für eine Umdrehung
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wirksame Kupplung 56 selektiv mit einer Steuerwelle 54 gekuppelt ist. Die Steuerwelle 54 ist in zwei in Abständen voneinander angeordneten Lagern 58 gelagert.
Die jeweils für eine Umdrehung wirksame Kupplung 56 wird durch die Betätigung eines Magneten 60 eingekuppelt, dessen Anker über einen Winkelhebel mit der Kupplung verbunden ist. Der Magnet 60 wird beim Niederdrücken einer Dateneingabe taste 32 (Fig. 1} eingeschaltet. Damit greift die Kupplung 56, so daß die Riemenscheibe 52 für eine volle Umdrehung mit der Steuerwelle 54 gekuppelt ist. Bei Vollendung einer Umdrehung löst die Kupplung 56 automatisch die Steuerwelle 54 von der Riemenscheibe 52.
Wie aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlich ist, ist an der Steuerwelle 54 eine Nockenscheibe 64 befestigt, die in Richtung des Pfeils 65 gedreht wird. Die Umfangsflache der Nockenscheibe 64 liege bis auf eine darin ausgebildete Ausnehmung 66 auf einem Radius, Das freie Ende einer an einer Stütze 70 befestigten federnden Sperrklinke 68 läuft auf dem Umfang der Nockenscheibe 64. Beginnt die Nockenscheibe 64 mit einer Umdrehung, se läuft die Sperrklinke 68 aus der Ausnehmung 66 heraus. Am Ende einer Umdrehung fällt die Sperrklinke 68 in die Ausnehmung 66 zurück, so daß eine entgegengesetzte Drehung der Welle 54 verhindert wird. Die Sperrklinke 68 dient ferner zur Festlegung einer festen Ausgangsstellung für die Steuerwelle 54 zur Vorbereitung jedes Dateneingabezyklus, der eine Umdrehung der Steuerwelle hervorruft.
Wie in Fig. 2 dargestellt ist, ist am anderen Ende der Motorwelle 42, gegenüber der Riemenscheibe 44, die Riemenscheibe 46 befestigt, die einen Riemen 72 antreibt. Dieser wiederum liegt auf einer Riemenscheibe 74 auf, die mit einer Untereinrichtung 76 sur Rückführung des Tisches gekuppelt ist. Wie anhand Fig. 16 noch beschrieben werden soll, wirddie Untereinrichtung 76 zur Rückführung des Tisches durch eine der Steuertasten 34 betätigt. Durch sie wird der Tisch 26 und die darin liegende Karte in Fig. 1 ganz nach rechts oder in die Eingabestellung gebracht. Hier kann eine mit einem Code versehene Karte entnommen und durch eine neue Karte ersetzt werden.
Am unteren Ende der Steuerwelle 54 ist ein Nocken 78 befestigt, der ebenfalls um eine volle Umdrehung gedreht wird, um
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eine Einrichtung 80 zum schrittweisen Vorschub des Tisches zu betätigen. Diese wird anhand der Fig. 20 bis 32 noch näher beschrieben. Die Steuereinrichtung 80 arbeitet normalerweise so, daß der Tisch und die Karte von einer Datenstellung oder Spalte zur nächsten gegenüber der festen Aufzeichnungsstation schrittweise bewegt werden. Die Datenaufzeichnungsstationen bestehen aus zwei Daten-Eingabemechanismen, nämlich einem Locher 79 und einem Drukkeraufsatz 81 (Fig. 2).
Wie in den Fig. 2 bis 4 gezeigt ist, besitzt die sich mit der Steuerwelle 54 drehende Nockenscheibe 64 eine zurückgesetzte ringförmige Nockenspur 82 in einer Fläche der Nockenscheibe. Diese Nockenspur dient zur Aufnahme einer Nockenrolle 84, die drehbar an einem Nockenhebel 86 befestigt ist. Dieser wiederum ist an I einem Betätigungsglied 88 befestigt. Das Betätigungsglied 88 ist auf einer Welle 90 schwenkbar befestigt, die auf Stützen 92 gelagert ist. Die Geometrie der Nockenspur 82 des Nockens 64 ist so gewählt, daß das Betätigungsglied 88 bei jeder Nockenumdrehung hin und her schwenkt.
Das Betätigungsglied 88, das praktisch über die gesamte Breite des Aufzeichnungsgerätes geht (Fig. 2) bildet einen gemeinsamen Teil mit einem Locher-Betätigungsarm 94 angrenzend an jedes Ende des Betätigungsgliedes. Wie am besten aus Fig. 5 zu sehen ist, trägt jeder dieser Arme eine Welle 96, an der Rollen 98 befestigt sind. Die Rollen sind in Ausschnitten 99 in den Kanten der Oberseite eines Stanzbügels 100 aufgenommen (Fig. 9). Der i
Stanzbügel 100 (Fig. 3 und 7) ist in einem sich nach unten öffnenden und seitlich verlaufenden Kanal 102 in einem Bügelführungsfesten
block 104 aufgenommen, der durch an einer/öberplatte 107 befestigte Füße 105 getragen wird.
Aus der bisherigen Beschreibung ist ersichtlich, daß bei der Hin- und Herbewegung des Betätigungsgliedes 88 mittels der Nockenscheibe 54 die in den Ausschnitten 99 arbeitenden Rollen 98 den Stanzbügel 100 hin-und herbewegen, und zwar im Kanal 102 zunächst nach unten und darauf nachoben. Während der ersten Hälfte eines Datenaufzeichnungs- oder Eingabezyklus wird das Betätigungsglied 88 im Uhrzeigersinn geschwenkt und die gegen die unteren Kanten der Ausschnitte 99 wirkenden Rollen 98 drücken den Bügel nach unten etwa in die in Fig. 7 gezeigte Stellung. Während der zweiten
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Hälfte eines Aufzeichnungszyklus, wenn das Betätigungsglied in der entgegengesetzten Richtung geschwenkt wird, wirken die Rollen 98 gegen die oberen Kanten der Ausschnitte 99, so daß der Bügel 100 nach oben gedrückt, und in seine in Fig. 3 gezeigte normale obere Position gelangt.
Wie in den Fig. 3, 5, 7, 8 und 11 gezeigt ist, weist die Vorrichtung eine Reihe vertikal angeordneter Stanzstifte 106 auf, deren untere Endteile in Gegeηöffnungen in einem Stanzblock gleitend aufgenommen sind. Der Block 110 ist oberhalb der Bewegungsbahn einer Datenkarte 111 befestigt. Die einzelnen Stanzstifte 106 sind über die Breite des Aufzeichnungsgeräts ausgerichtet und bilden so die Lochstation des Aufzeichnungsgerätes. An jedem Stansstift 106 ist ein zwischen dessen Enden liegender Führungsstift 112 befestigt, der horizontal durch ein getrenntes Fenster 114 im unteren Teil des Stanzbügels 100 ragt, der sich unterhalb und unmittelbar rechts von den oberen Enden jedes Stanzstiftes erstreckt, Wie aus den Fig. 2 und 7 am besten ersichtlich ist., ragen die rechten Enden der Führungsstifte 112 in getrennte, vertikal verlängerte Abstandsscblitze 113 in einem aufrecht stehenden linken Teil einer ü-förmigen Stütze 116, die durch eine geeignete ;i;:uirichtung av: der Oberplatte 107 befestigt ist.
G'/E^i de/; Fig. 2 und 3 trägt der aufrecht stehende Endteil
der Stutz-t; 116 eine Reihe e:;u,?lr; angeordneter Magnete 120. Jeder Mag:;ev. 120 berätigt einen Z^isoheij-Setätigungsstift 122, deiner; r ■;'■■"'■ \\ .<■-?■ Sude in der Öffnung rv υ de:: Magnatanker gleitet und era i*.-2-er 124 anliegt. Das andere Ende jedes Eetätigungsstiftes 122 yleltet in einer fluchtend ausgerichteten Öffnung 126 im ddid-en y.o<:h oben stehenden Ende der ^tdt^e 116. Eine gegen die :.-;:ü:j:-- H-. ο -;d elnev an jeden· Be tätigurigssti f t befestigten ?λ..πγ: "\r "■ 12" '-"ir^erdc: Feder 128 drückt- .normalerweise den mit ihr "'. fc.-v ■.":::■ .e '-.;'· ^tvtdt.iqunc^ -?tif c χι) 2 }.a . 3 nach rechts.
v;^.- 2:2, -:- .:-i:dr -jc-ci^-s Be 22 tigungsirt-if tee 122, hinter dem iin- "■':■■:... :.;.':..;:- .\-..-.:,:: ..d-.:--b--"näen Ende der Stütr:.e lit, .1'Le qh an einem Zwi- £ ,clv-.".. ':. 22:'-■... ;.; . :/;:,:: r----: ve.; den jeweiligen 22vischeii~Führanes- ;';2.2: 2.-2 ■; '■.-. . ---.-..A v-':...ägir; vird, w.:.s a... ■ betten aus den Fig, 7
tem Blech hergestellten Zwischenstößel einen Hauptteil 13Oa, an den ein aufrecht stehendes Endteil 13Ob angeformt ist. Wie am besten aus den Fig. 6 und 11 hervorgeht, besitzt jedes aufrecht stehende Endteil 130b jedes Zwischenstößels 130 einen in vertikaler Richtung verlaufenden Schlitz 130c, der in einer Ringnut 122a des mit ihm verbundenen Zwischen-Betätigungsstiftes 122 liegt. Der Hauptteil 130a des Zwischenstößels ist. an seinem anderen Ende mit einer sich seitlich erstreckenden Platte 130d einteilig verbunden. Diese erstreckt sich über die Spitze des zugehörigen Zwischen-Führungsstiftes 112, während eine ebenfalls einteilig angeformte Zwiseitenplatte 130e unterhalb des zugehörigen Zwischen-Führungsstiftes liegt. Die Zwischenstößel 130 umfassen also die zugehörigen Führungsstifte 112 so, daß sie gleitend an diesen befestigt sind.
Wird im Betrieb einer der Magneten 120 betätigt, so drückt sein Anker 124 den zugehörigen Betätigungsstift 122 in Fig. 3 nach links. Da der zugehörige Zwischenstößel mit der Ringnut 122a im Betätigungsstift in Eingriff liegt, wird er ebenfalls nach links gedrückt. Während sich der Zwischenstößel 130 nach links bewegt, gleitet er auf dem zugehörigen Führungsstift 112 und bringt seine Platte 13Od in das ausgerichtete Fenster 114 des Stanzbügels 100. Bewegt sich der Stanzbügel 100 nach unten, so wird die Platte 13Od des betätigten Zwischenstößels 130 zwischen der oberen Kante des Fensters 114 und dem Körper des zugehörigen Zwischen-Führungsstiftes 112 eingeklemmt. Somit wird der mit diesem Führungsstift 112 verbundene Stanzstift 106 durch den Stanzbügel nach unten gedrückt, so daß schließlich die darunterliegende Karte 111 gelocht wird. Wie in den Fig. 3 und 7 gezeigt ist, ist eine direkt unterhalb der Karte 111 angeordnete Lochplatte mit Öffnungen 131a versehen, durch die die unteren Enden der Stanzstifte 106 während der Lochung der Karte ragen. Ein Hohlraum 133a in der Halterungl33 für die Lochplatte dient zur Aufnahme der entstehenden Schnitzel. Die langgestreckten Schlitze 130c in den Zwischenstößeln 130 und die Schlitze 115 im linken aufrecht stehenden Ende der Stütze 116 nehmen die nach unten gerichtete Bewegung der Zwischenstößel und der Führungsstifte 112 mit den gewählten Stanzstiften 106 auf.
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Erreicht der durch die Nockenscheibe 64 gesteuerte Stanzbügel 100 die untere Grenze seiner nach unten gerichteten Bewegung und beginnt er sich wieder nach oben zurückzubewegen, so legen sich die unteren Kanten der Fenster 114 im Stanzbügel 100 an den niedergedrückten Zwischen-Führungsstift 112 an und heben diesen und die damit verbundenen Stanzstifte 106 an. Normalerweise bildet eine einzige Lochung in einer Kartenspalte ein vollständiges Datenzeichen, so daß bei jedem DateneingabeZyklus nur ein Stanzstift 106 niedergedrückt wird.
Da die Zwischenstößel 130 an den Zwischen-Führungsstiften lose befestigt sind, wird die Platte 130d nicht mehr zwischen dem Körper eines Zwischen-Führungsstiftes und der oberen Kante eines Fensters 114 eingeklemmt, wenn der Stanzbügel 100 beginnt, sich nach oben zu bewegen. Der Zwischenstößel 130 kann sich so zusammen mit dem zugehörigen Betätigungsstift 122 unter der Kraft der Feder 128 nach rechts bewegen, sobald der Stanzbügel 100 beginnt, einen niedergedrückten Zwischen-Führungsstift 112 und Stanzstift 106 nach oben anzuheben. Ein langgestreckter oberer Stanzstift-Anschlag 134, der mittels Schrauben 135 an der Stütze 92 befestigt ist, ist so ausgebildet, daß er einen sich seitlich erstreckenden oberen Teil aufweist, der über den Köpfen sämtlicher Zwischen-Führungsstifte 112 liegt. Hierdurch wird die obere Grenzstellung sämtlicher Stanzstifte 106 festgelegt.
Aus Fig. 8 ist ersichtlich, daß diejenigen Stanzstifte, deren Zwischenstößel nicht durch die Magnete 120 in die betätigte Stellung verschoben wurden, nicht niedergedrückt werden, da der Abstand zwischen den oberen Kanten der Bügelfenster 114 und den Führungsstiften 112 in ihren oberen Grenzstellungen ausreicht, daß der Bügel 100 die Führungsstifte nicht berührt und sie nach unten bewegt. Zur Übertragung der abwärts gerichteten Bewegung des Stanzbügels zu einem der Stanzstifte 106 wird also ein betätigter Zwischenstößel benötigt.
Wie in den Fig. 12 und 13 gezeigt ist, weist der Kartentisch 26 eine Frontplatte 140 und eine hintere Platte 142 auf, die durch Seitenschienen 144 und 146 miteinander verbunden sind. Der mittlere Teil des Kartentisches 26 ist offen, damit sich die Stanz-
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stifte 106 während der Lochung der Karten bewegen können.
Wie weiter in den Fig. 12 und 13 gezeigt ist, sind an der Seitenschiene 146 des Kartentisches 26 zwei langgestreckte L-förmige Teile 148 und 150 befestigt, die über die gesamte Länge derselben laufen. Die rechte Kante des L-förmigen Teils 150 überlappt die rechte Kante des Teils 148, so daß sie einen langgestreckten Kanal zur Aufnahme einer langen Kante der Karte bilden, die von den aufrecht stehenden Stegen 154 auf der Seitenschiene 144 geführt wird. Wie ebenfalls aus Fig. 12 ersichtlich ist, sind im Kanal 152 eine Reihe von Federn 156 angeordnet, die gegen die Kante der im Kanal aufgenommenen Karte anliegen und diese mit ihrer anderen langen Kante gegen die Stege 154 auf der Seitenschie-
' ' ■ i
ne 144 drücken. |
Wird die Karte 111 auf den Kartentisch 26 gelegt, so legt
ihre Vorderkante
xie sichln einen federnden Anschlag 158 (Fig. 12, 13 und 15) an. Eine Feder 162 drückt den Anschlag nach rechts, so daß die hintere Kante der Karten und der einer Nase 140a in der Frontplatte 140 gehalten wird.
Gemäß Fig. 13 "wird die rechte Seite des Kartentisches 26 durch einen am Boden 20 befestigten aufrecht stehenden Stift gehalten. Das obere Ende des Stiftes 164 liegt gegen die untere Oberfläche der Seitenschiene 144 an. Dieser Stift Ist angrenzend an die Aufzeichnungsstation des Gerätes angeordnet und fluchtet seitlich mit der Reihe der Stanzstifte 106. Der Stift 164 trägt den Tisch 26 an einer Stelle unmittelbar unterhalb eines Schreib- \ rades 165 im Druckeraufbau 81 (Fig. 2).
Die andere Seite des Tisches 26 ist mittels zweier Kugellagerpaare 166 und 168 befestigt, von denen eines im Querschnitt der Fig. 13 gezeigt ist. Während des Vorschubes des Tisches 26 in das Datenaufzeichnungsgerät und der Rückkehr des Tisches zur Karteneingabe und -entnahme, rollen die Kugellager in ihren jeweiligen Ringen um die Hälfte der Strecke, um die sich der Tisch bewegt. Es ist festgestellt worden, daß zur gleitenden Befestigung und Führung des Tisches zu seiner Längsbewegung in das Datenaufzeichnungsgerät und aus diesem heraus zwei Kugellagerpaare ausreichen.
Zum Vorschub des Tisches 26 in das Aufzeichnungsgerät, um auf der darauf iiegenci.cn Karte H-i Daten aufzuzeichnen, dient
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eine Torsionsfeder 180, die auf eine Haspelrolle 182 wirkt. Diese ist. mittels einer Stütze 184 (Fig. 2) gelagert. Die Haspelrolle 182 ist durch die Torsionsfeder 180 so vorgespannt, daß sie dazu neigt, sich in Fig. 17 im Uhrzeigersinn zu drehen. Ein mit einem Ende an der Haspelrolle 182 befestigtes Band 186-ist um rings um den Rahmen des Aufzeichnungsgerätes befestigte Rollen 188 und 190 geführt (Fig. 17). Das andere Ende des Bandes 186 ist an einem von der Seitenschiene 144 des Tisches gehaltenen Haken 192 befestigt (s. auch Fig.15). Die Feder 180 wirkt so auf die Haspelrolle 182, daß sie bestrebt ist, sich im Uhrzeigersinn zu drehen und das Band 186 aufzuwickeln. Dadurch wird der Tisch 26 in Fig. 1 nach links, d.h. in das Datenaufzeichnungsgerät gedrückt. Die Bewegung in Kartenvorschubrichtung wird durch die Einrichtung 80 für den schrittweisen Vorschub des Tisches (Fig. 2) gesteuert.
Wie Fig. 2 zeigt, trägt das Band 186 an seiner oberen Oberfläche eine geeignete Kartenspaltenskala 186a, die durch das Fenster 36 des Gehäuses 22 (Fig. 1) sichtbar ist. Diese Anzeige 186a auf dem Band 186 ist entsprechend der Lage der Karte auf dem Tisch 26 angeordnet, so daß sie anzeigt, welche Spalte der Karte mit der Datenaufzeichnungsstation bzw. genauer mit der Reihe der Stanzstifte 106 und dem Schreibrad 165 fluchtet.
Die Fig. 18 und 19 zeigen eine abgewandelte Einrichtung zur Anzeige der Kartenspalte, wobei das Band 186 einen Zeiger 186b trägt, der auf einem Kartenspalten-Kopfstreifen 187 im Fenster 36 die Art der Daten anzeigt, die in die an die Datenaufzeichnungsstation gelangenden Spalten einzutragen sind. Das Band 186 trägt vorzugsweise Zeichen 186a, die durch ein kleines Fenster 36a sichtbar sind und die Nummer der in der Aufzeichnungsstation liegenden Karten anzeigen.
Gemäß Fig. 13 ist das L-förmige Teil 150 mit einem langgestreckten oberen Schenkel 150a versehen, dessen Oberkante mit. Zähnen versehen ist. Dadurch bildet sich eine langgestreckte Zahnstange 150b, die sich über die gesamte Länge des Tisches 26 erstreckt. Die Zahnstange 150b steht mit einem Ritzel 190 in Eingriff, das einen Teil der Untereinrichtung 76 zur Rückführung
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des Tisches bildet(Fig. 2) .
.-■■■ ' Die allgemein in Fig. 2 gezeigte Untereinrichtung 76 zur Rückführung des Tisches ist genauer in Fig. 16 gezeigt. Die von der Riemenscheibe 46 über den Riemen 72 (Fig. 2) angetriebene Riemenscheibe 74 ist an einer Tisch-Rückführwelle 192 befestigt, die in mit dem.Bügel-Führungsblock 104 gemeinsame Teile bildenden, aufrecht, stehenden 'Stützen gelagert ist. Ein an der Riemenscheibe 74 drehbar mit der Tisch-Rückführwelle 192 befestigtes Zahnrad 195 steht mit einem größeren Zahnrad 196 in Eingriff. Das Zahnrad 196 ist auf einer auf einem Tisch-Umkehrhebel 200'befestigten Stummelwelle 198 gelagert. Der Umkehr- oder Betätigungshebel 200 ist an der Tisch-Rückführwelle 192 angelenkt, und wird bei j < Erregung eines Magneten 202 geschwenkt, dessen Anker 202a mit ' dem freien Ende des Umkehrhebels 200 verbunden ist. Eine Feder 204 drückt den Tisch-Umkehrhebel 200 normalerweise im Gegenuhrzeigersinn nach oben.
Am Zahnrad 196 ist eine mit einem elastomeren Laufflächenüberzug 206a versehene Rolle 206 um die Stummelwelle 198 drehbar befestigt. Wird der Umkehrhebel 200 durch Betätigung des Magneten 202 im Uhrzeigersinn geschwenkt, so drückt die Rolle 206 gegen den geriffelten Umfang eines Stiftrades 208, das einen Teil der Einrichtung.80 (Fig. 2) zum schrittweisen Vorschub des Tisches bildet. Wenn die Rolle 206 am Umfang des Stiftrades 208 anliegt, bleibt das Zahnrad 196 mit dem Zahnrad 195 in Eingriff, so daß das Stiftrad auf einer Stummelwelle 210 gedreht wird. Die f Welle 210 ist an einer aufrecht'stehenden Befestigungsplatte 211 angebracht. Ein vorzugsweise mit dem Stiftrad 208 ein gemeinsames Teil bildendes Zahnrad 212 steht mit einem Zahnrad 214 in Eingriff, das auf einer an einer festen Stütze 217 befestigten Stummelwelle 216 gelagert ist. Das Zahnrad 214 ist an einem ebenfalls auf der Stumme!welle 216 gelagerten größeren Zahnrad 218 befestigt. Das Zahnrad 218 wiederum steht mit. dem Ritzel 19.0 in Eingriff, das auf einer an einer Stütze 216a befestigten Stummelwelle 220 gelagert ist. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, daß das Ritzel 190 mit. der Zahnstange 150b des Tisches kämmt.
Wird also der Magnet 202 von der Tastatur erregt, beispielsweise beim Niederdrücken einer Karten- oder Tisch-Rückkehrtaste
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oder einer Rücktaste im Steuertastenfeld 34, so wird der Umkehrhebel 200 im Uhrzeigersinn geschwenkt, so daß die Rolle 206 sich gegen das Stiftrad 208 legt und dieses antreibt. Über die verbindenden Zahnräder wird der Tisch 26 in Umkehrrichtung oder in Fig. 1 nach rechts angetrieben. Wird der Magnet 202 entregt, so schwenkt die Feder 204 den Umkehrhebel 200 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn, so daß die Rolle 206 vom Umfang des Stiftrades 208 getrennt wird. Die Rückkehrbewegung des Tisches ist somit unterbrochen. Soll der Tisch in die rechtsäußere oder Karteneingabeposition zurückgebracht werden, so wird zeitweilig die Kartenrück führ taste gedrückt. Dadurch wird ein Haltestromkreis geschlossen, der die Erregung des Magneten 202 aufrecht erhält. Der Haltestromkreis wird unterbrochen, wenn der Tisch 26 in die Eingabestellung zurückkehrt. Soll der Tisch zurückgesetzt werden, so wird eine Rücktaste betätigt, durch die der Antrieb der Riemenscheibe 74 mit dem Zahnrad 190 gekuppelt wird. Dadurch wird der Tisch 26 in der Tisch-Rückkehrrichtung um einen Abstand bewegt, der der Zeit entspricht, während der die Rücktaste niedergedrückt wird.
Die Einrichtung 80 zum schrittweisen Vorschub des Tisches (Fig. 20 bis 32) weist einen Auslösehebel 230 auf, der angrenzend an sein unteres^Ende an einer Achse 232 schwenkbar befestigt ist. Die Achse 232 ist an der aufrecht stehenden Bef.estigungsplatte 211 befestigt (Fig. 20). Das linke Ende des Auslösehebels 230 trägt einen Nockenhebel 234, der durch eine Feder gegen den Umfang des auf der Steuerwelle 54 befestigten Auslösenockens 78 gedrückt wird. Das andere Ende der Feder 236 ist an einem Sperrhebel 238 befestigt, der auf einer ebenfalls an der Befestigungsplatte 211 angebrachten Achse 239 gelagert ist. Das untere Ende des Sperrhebels 238 steht mit dem hakenförmigen Ende eines Sperren-Betätigungsstiftes 240 in Eingriff, der wiederum mit dem Anker eines Haltemagneten 242 in Eingriff steht. Liegt der Nockenhebel 234 gegen den Umfang des Auslösenockens 78, so dient die Feder 236 dazu, den Sperrhebel 238 im Uhrzeigersinn zu schwenken und ihn in einer wirkungslosen Stellung zu halten. Ist der Magnet 242 erregt, so wird der Betatigungsstift 240 durch den Anker des Magneten nach rechts geschoben und schwenkt den
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Sperrhebel 238 im Gegenuhrzeigersinn in eine in gestrichelten Linien gezeigte Arbeitslage, in der seine untere Kante am gekrümmten Ende des Nockenhebels 234 anliegt. Dadurch wird verhindert, daß der Nockenhebel in die Vertiefung 78a im Umfang des Auslösenockens laufen kann.
Dadurch wird die normale Schwenkbewegung des Auslösehebels 230 um seine Achse 232 bei einer vollen Umdrehung des Nockens 78 gesperrt. Dies verhindert den Vorschub des Kartentisches 26, der unter Einwirkung der Torsionsfeder 180 steht. Diese wirkt auf den Tisch durch die kraftschlüssige Verbindung, die aus der Zahnstange 15Ob des Tisches und den Verbindungszahnrädern zwischen derselben und dem Stiftrad 208 (Fig. 16) besteht. Diese J Sperr- oder Haltefunktion wird in bestimmten Fällen in Gang gesetzt, wenn in einer Datenkartenspalte mehrere Lochungen vorgenommen werden sollen, wie es beispielsweise bei der Darstellung alphanumerischer Zeichen der Fall ist.
Gemäß Fig. 21 ist eine Auslöseklinke 246 angrenzend an ihr unteres Ende mit einer Öffnung 246a versehen, die so bemessen ist, daß sie die Achse 232 (Fig. 31) im Spielsitz aufnimmt. Die Auslöseklinke 246 ist also mit einem gewissen Spiel auf der Achse 232 gelagert. Das obere Ende der Auslöseklinke 246 ist umgebogen und es ist eine Öffnung 246b darin ausgebildet, die zur Aufnahme einer Verlängerung eines aufrecht stehenden Fingers 23Oa dient, der vom Auslösehebel 230 getragen wird (s. auch Fig. 24, 29 und 30) , ' . ' ■ I
Wie aus Fig. 24 am besteh ersichtlich ist, ist der obere Teil der Auslöseklinke 246 nach rechts zu einer Spitze 246c verlängert. Die Spitze 246c ist so geformt, daß sie zwischen angrenzenden Stiften einer kreisförmigen Reihe sich axial erstreckender Stifte 208a lose gleiten kann. Die Stifte 208a sind am Stiftrad 208 (Fig. 23) befestigt. Wie Fig. 25 zeigt, gabelt sich der Rand des Stiftrades 208, so daß sich ein von Kanalseiten 2O8cbegrenzter ringförmiger Kanal 208b bildet. Die Kanalseiten sind mit fluchtenden Öffnungen 2O8d versehen, die die Stifte 208a aufnehmen. Die Stifte 208a überbrücken den Kanal 208b angrenzend an seinen Boden. Ein elastischer O-Ring 2O8e ist in den Kanal 208b einge-
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setzt, der mit. den Stiften 208a in reibender Verbindung steht.
Wie in den Fig. 21 und 24 dargestellt, ist, ist an der Achse 232 ferner eine Anschlagklinke 250 befestigt (s. auch Fig. 31 und 32). Der rechte untere Teil des Auslösehebels 230 ist zu einem im allgemeinen horizontal liegenden Finger 23Ob geformt, der den Teil 25Oa der Anschlagklinke 250 verlängert. Ein gegenüber der Befestigungsplatte 211 in einem Abstand befestigter Abstandshalter 254 ist an seinem unteren Ende gegabelt, so daß sich eine obere horizontale Verlängerung 254a und eine untere horizontale Verlängerung 254b bildet (Fig. 31 und 32).
Die obere Verlängerung 254a liegt, über dem horizontalen Teil 25Oa der Anschlagklinke 250, wobei zwischen der unteren horizontalen Verlängerung 254b und der Unterseite des horizontalen Teils der Anschlagklinke eine Feder 256 befestigt ist. Die Anschlagklinke 250 wird somit normalerweise um die Achse 23 2 gegen die obere horizontale Verlängerung 254a des Äbstandshalters nach oben gedrückt» Wird jedoch der Auslösehebel 230 im Uhrzeigersinn um die Achse 23 2 geschwenkt, was der Fall ist, wenn sein Nockenhebel 234 in die Vertiefung 78a (Fig. 20) läuft, so kippt der Finger 23Ob nach unten und schwenkt die Anschlagklinke 250 gegen die Feder 256 nach unten.
Die NormalStellungen des Auslösehebels 230, der Auslöseklinke 246 und der Anschlagklinke 250 sind in Fig= 21 gezeigt, wobei die sich in horizontaler Richtung erstreckende Spitze 25Ob der Anschlagklinke 250 an einem der Stifte 208a des Stiftrades 208 anliegt, so daß die Drehung im Uhrzeigersinn des Stiftrades gehemmt wird. Da der Nockenhebel 234 des Auslösehebels 230 am Umfang des hinter der Vertiefung 78a normalerweise stationären Äuslösenockens 78 anliegt, wird der Äuslösehebel 230 in der in Gegenuhrzeigerrichtung liegenden Stellung gehalten. Dadurch wird die Spitze 246c der Auslöseklinke 246 aus der Stellung zwischen aufeinanderfolgenden Stiften 208a des Stiftrades 208 gezogen und in dieser Stellung gehalten.
Bei Einleitung eines Daten-Eingabezyklus wird der Nocken durch die Steuerwelle 58 im Gegenuhrzeigersinn um eine volle Um-. drehung gedreht. Läuft der Nockenhebel 234 bei Beendigung eines
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Eingabezyklus in die Vertiefung 78a, so wird der Auslösehebel 230 durch die Feder 236 (Fig. 20) im Uhrzeigersinn verschwenkt. Dies hat zur Folge, daß zunächst, die Spitze 246c der Ausläseklinke 246 zwischen zwei benachbarte Stifte 208a ψΧηά darauf die Anschlagklinke 250 niedergedrückt wird, so daß das stumpfe Ende ihrer Spitze 25Ob nicht längermit einem Stift in Eingriff steht. Infolge der losen Befestigung der Auslöseklinke 246 auf der Achse 232, kann sich die Auslöseklinke in Grenzen vertikal bewegen, so daß die Spitze 246c sich stets zwischen aneinander angrenzende Stifte 208a bewegen kann. Die Beweglichkeit der Auslöseklinke 246 in vertikaler Richtung erlaubt unter Einwirkung der.Feder eine leichte Zunahme der Drehung des Stiftrades 208 im Uhrzeigersinn. Diese geringfügige Zunahme der Drehung bzw. Weiterdrehung ™ des Stiftrades 208 ermöglicht es, daß der zuvor an der Spitze 25Ob der Anschlagklinke 250 anliegende Stift 208a sich von die- ' ser lösen kann. Läuft der Nockenhebel 234 aus der Vertiefung 78a heraus, so kippt der Auslösehebel 230 im Gegenuhrzeigersinn in seine Normalstellung. Während dieser Bewegung des Auslösehebels wird^die Anschlagklinke 250 durch den Finger 23Ob gelöst, so daß sie unter der Kraft der Feder 256 im Gegenuhrzeigersinn kippen kann. Die Spitze 25Ob der Anschlagklinke wird gegen die Unterseite des Stiftes 208a, von dem sie sich gerade gelöst hat, vorgespannt. Zu diesem Zeitpunkt wird die Spitze 246c der Auslöseklinte 246 aus der Stellung zwischen zwei benachbarten Stiften 208a weggezogen, so daß das Stiftrad freigegeben wird und | sich um den Rest einer vollen Stuf&o dreht, die beendet wird, wenn das stumpfe Ende der Spitze 25Ob der Anschlagklinke 250 mit dem nächsten Stift 2O8aim Gegenuhrzeigersinn von dem Stift gelangt, von dem sie sich gerade gelöst hatte. Damit wird eine Stufendrehung des Stiftrades vollendet, das, infolge der Abstände zwischen den Stiften 208a, die als Klinken dienen, und der Übersetzungsverhältnisse der verschiedenen Zahnräder, die das Stiftrad mit dem Tisch 26 verbinden, die Datenkarte 111 vorschiebt und sie an der Aufzeichnungsstation auf die nächste Datenspalte ausrichtet. Die Teile der Einrichtung 80 zum. schrittweisen Vorschub des Tisches wirken also als Hemm- bzw. Ankermechanismus, durch den die Karte durch die Feder 180 (Fig. 2) bei Beendigung jedes Eingabezyklus um eine Datenspalte vorge-
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schoben wird. Normalerweise enden die Stifte 208a des Stiftrades in axialer Richtung mit ihren hinteren Enden an der Rückseite des Stiftradrandes (Fig. 21 und 27). Die einzige andere von den Stiften 208a eingenommene axiale Stellung ist die, in der ihre Enden in gleichem Abstand von jeder Seite des Stiftradrandes stehen. Diese beiden Stiftstellungen sind in Fig. 27 dargestellt. Erstreckt sich ein Stift 208 von der Rückseite des Stiftradrandes, so wirkt die hintere Verlängerung als Tabulatoranschlag zur Betätigung eines im folgenden beschriebenen Tabulatormechanismus.
Zum Setzen eines Tabulatoranschlages dient eine Druckknopfachse 260, die auf der Befestigungsplatte 211 axial beweglich ist, wenn eine Tabulator-Setztaste 262 betätigt wird, die durch eine Öffnung im vorderen Teil der Abdeckung 22 (in Fig. 1) vorsteht. Ein am besten in Fig. 21 sichtbarer Ring 264 ist auf der Stummelwelle 211 des Stiftrades befestigt und mittels einer Schraube an der Befestigungsplatte 211 gegen Drehung gesichert. Der Ring 264 trägt einen sich in radialer Richtung erstreckenden Federarm 268. Wie aus Fig. 27 ersichtlich, ist der Federarm 268 gekröpft, so daß sein freies Ende in einem Abstand von der Vorderseite des Stiftrades 208 liegt. Das freie Ende des Federarmes 268 trägt einen Knopf 268a, der auf die Kreislinie der Stifte 208a des Stiftrades 208 ausgerichtet ist.
Wird die Druckknopfachse 260 durch die Tabulator-Setztaste 262 nach innen gedrückt, so drückt ihr inneres Ende den mittleren Teil des Federarms 268 gegen die Vorderseite des Stiftrades 208. Zu dieser Zeit schiebt der Knopf 268a einen einzelnen mit ihm axial fluchtenden Stift 208a nach hinten, so daß dieser in die hintere Stiftlage hinter dem hinteren Rand des Stiftrades gelangt. Da der Federarm 268 vom Stiftrad 208 abgesetzt ist, können die Stifte 208a nach hinten nicht über den Punkt hinaus geschoben werden, wo ihre Enden in gleichem Abstand von jeder Seite des Stiftradrandes liegen. Durch das Federvermögen des Federarms 268 kommen sein freies Ende und die Druckknopfachse 260 in die in Fig. 27 mit ausgezogenen Linien gezeigte Lage.
Die Auslöseklinke 246 und die Anschlagklinke 250 arbeiten zwischen den Stiften 208a des Stiftrades 208 und gegen dieselben, während sie sich in einer ihrer beiden axialen Stellungen befin-
den. Wird also zum Setzen eines Tabulatoranschlags ein Stift 208a axial nach hinten geschoben, so ist der Stift an der Vorderseite des Stiftradrandes noch ausreichend lang, daß die Klinken 246 und 250 an ihm arbeiten können.
Zum Löschen eines Tabulatoranschlags dient ein Winkelhebel 270, der etwa an seiner Mitte an einem Halter 272 angelenkt ist, der an der Befestigungsplatte 211 befestigt ist (Fig. 21 und 26). Das eine Ende 27Oa des Winkelhebels 270 fluchtet mit der Kreislinie, auf der die Stifte 208a am Stiftrad 208'befestigt sind. Das andere Ende 27Ob des Winkelhebels 270 ist über eine Feder 274 mit der Befestxgungsplatte 211 verbunden, so daß der Winkelhebel um seine Schwenkachse normalerweise im Uhrzeigersinn vorgespannt ist und das andere Ende 27Oa von jeglichen Stiften frei ist, deren hintere Enden über die Rückseite des Stiftrades 208 hinausragen. Eine an der Befestigungsplatte 211 angebrachte Druckknopfachse 276 wird mittels einer Tabulator-Löschtaste 278, die durch eine Öffnung in der Vorderseite der Abdeckung 22 vorsteht, axial nach innen geschoben (Fig. 1). Das innere Ende der Druckknopfachse 276 liegt an einem Fuß 27Oc an, der einen Teil des Winkelhebels 270 bildet. Wird also die Druckknopfachse 276 durch die Tabulator-Löschtaste 278 axial nach innen verschoben, so wird der Wirikelhebel 2?0 im Gegenuhrzeigersinn ■ ve r schwenkt und sein freies Ende 27Oa gegen die Rückseite des Sfciftrades 208 gedrückt. Steht ein axial mit dem Ende 27Oa des Winkelhebels 270 fluchtender Stift 208a mit seinem hinteren Ende über die Rückseite des Stiftrades 208 hinaus, so wird dieser Stift beim Niederdrücken der Tabulator-Setztaste 278 axial nach vorn gedrückt. Sein hinteres Ende steht somit nicht mehr über die Rückseite des Stiftrades 208 hinaus und wirkt nicht weiter als Tabulatoranschlag.. Wird die Tabulator-Löschtaste 278 losgelassen, so schwenkt die Feder 274 den Winkelhebel 270 im Uhrzeigersinn in seine normale, wirkungslose Stellung.
Zur Einleitung einer Tabulatorfunktion wird ein Tabulator-Magnet 284, der an der Befestigungsplatte 211 befestigt ist, erregt, so daß sein Anker 284a in Fig. 20 nach rechts angezogen wird. Ein Betätigungsstift 286 verbindet den Magnetanker 284a wirksam mit einem Tabulier-Hebel 288, der an seinem unteren Ende an der Schwenkachse 232 angelerikt ist. Wird der Magnetanker
284a bei Erregung des Magneten nach rechts angezogen, so wird der Tabulier-Hebel 288 im Uhrzeigersinn um seine Schwenkachse 232 verschwenkt. Am oberen Endteil des Tabulierhebels 288 ist ein Tabulier-Fänger 290 schwenkbar befestigt, dessen linkes Ende über eine Rückholfeder 292 mit der Befestigungsplatte 211 verbunden ist. Wird also der Tabuliermagnet 284 entregt, so holt die Feder 292 diese Teile in ihre wirkungslosen Stellungen zurück.
Wie aus den Fig. 21, 22 und 24 ersichtlich ist, betätigt das freie Ende des Tabu1ier-Fängers 290 einen Fanghebel 296, wenn der Fänger 290 bei Erregung des Magneten 284 nach rechts schwenkt. Der Fanghebel 296 besteht im allgemeinen aus einem U-förmigen metallischen Stanzteil, dessen Schenkel an beiden Seiten des Abstandshalters 254 freiliegen. Der Hauptteil 296a des Fanghebels 296 erstreckt sich somit durch einen langgestreckten Schlitz 294a im Abstandshalter 254. Das Ende des inneren Schenkels 296b, sowie der äußere Schenkel 296c des Tabulator-Fanghebels 296 sind je mit langgestreckten Schlitzen 296d versehen, die eine Achse 298 aufnehmen, die auf dem Abstandshalter 254 befestigt ist (Fig. 24). An der Achse 298 ist der Fanghebel schwenkbar befestigt. Das Ende des Tabulator-Fanghebelschenkels 296d ist so ausgebildet, daß sich eine Tabulator-Fangspitze 296e ergibt, die mit einem als Tabulatoranschlag liegenden Stift 208a des Stiftrades 208 in Eingriff kommen kann.
Ein auf im Schenkel 296c des Tabulator-Fanghebels 296 gelagerter Stift 300 ragt durch eine Öffnung im Abstandshalter vor, wobei das innere Ende desselben über eine Kniehebelfeder 302 mit dem Abstandshalter verbunden ist. Der obere Teil des Tabulator rFanghebeIs 296 ist mit einer Ausnehmung versehen, so daß sich ein nach oben stehender Finger 296f ergibt, der mit dem freien Ende 29Oa des Tabulier-Fängers 290 in Eingriff steht.
Aus der bisherigen Beschreibung geht hervor, daß bei Erregung des Tabuliermagneten 284 der Tabulier-Fänger 290 nach rechts schwenkt und sein freies rechtes Ende 29Oa, wenn es in Verbindung mit dem Finger 296f gelangt, den Tabulier-Fanghebel 296 im Uhrzeigersinn um seine Achse 298 schwenkt. Wie in Fig. 22 gezeigt, ist die obere Kante des Fanghebels 296 so ausgebildet,
daß sich eine Nockenkante 296g ergibt, die so wirkt, daß der Tabulier-Fänger 290 um seine Schwenkachse im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, wird und das freie Ende 29Oa desselben so gedruckt wird, daß es über die Spitze des Fingers 296f läuft. Nachdem also der Fanghebel durch den Tabulier-Fänger 290 im Uhrzeigersinn in eine stabile, durch die Kniehebelfeder 302 vorgegebene Stellung verschwenkt wurde, läuft das freie Ende 29Oa des Tabulier-Fängers über den Finger 296f. Aufgrund dieser Konstruktion kann der Fanghebel 296 auf einen Tabulatoranschlag ansprechen, ohne daß der Tabulier-Fänger 290 durch die Rückholfeder 292 in seine wirkungslose Stellung zurückgeholt werden müßte.
Aus einem Vergleich der Fig. 21 und 22 ist ersichtlich, daß, wenn der Fanghebel 296 in seiner wirkungslosen, im Gegenuhrzei- | gersinn liegenden Stellung (Fig. 21) liegt, in der er durch die Kniehebelfeder 302 gehalten wird, die Fangspitze 296e von Anschlagstiften 208a frei ist, die von der Rückseite des -Stift-, rades 208 vorstehen. Wenn andererseits der Fanghebel 296 durch den Tabulier-Fänger 290 in seine stabile Arbeitslage im Uhrzeigersinn verschwenkt ist, so liegt die Fangspitze 296e gegenüber über die Rückseite des Stiftrades 208 hinausragenden Stiften in einer Eingriffsstellung. .
Nach Einleitung einer Tabulierfunktion verbleibt sie so, daß das Stiftrad von den Klinken 246 und 250 frei ist und sich drehen kann. Damit kann der Tisch 26 durch die Feder 180 (Fig. 2) in Karten-Vorschubrichtung bewegt werden. Wie aus Fig. 24 am besten ersichtlich ist, ist der Tabulier-Fanghebel" 296 über eine ' Verbindung 310 mit der Anschlagklinke 250 verbunden. Das obere Ende der Verbindung 310 ist hakenförmig um den Stift 300 gelegt, das untere Ende ist mit der Anschlagklinke 250 verhakt. Das obere Ende der Verbindung 310 ist vorzugsweise in eine exzentrische Nut 300a im Stift 300 eingehakt (Fig. 28), so daß durch selektive Drehung des Stiftes 300 die wirksame Länge der Verbindung 310 eingestellt werden kann.
Gemäß Fig.. 31 ist. der Haken am unteren Ende der Verbindung 310 so ausgebildet, daß es durch eine Öffnung 211a in der Befestigungsplatte 211 ragt, wo es Xn einer Öffnung 25Oc in.der Anschlagklinke 250 gehalten wird, pie Öffnung.25Oc liegt von der Schwenkachse 232 der Anschlagklinke nach links (Fig. 31). Das
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untere Ende der Verbindung 310 wird durch einen Flansch 312 in seiner Lage gehalten, wobei der Flansch 312 durch eine Klammer 314 am äußeren Ende der Achse 232 gehalten wird.
Ans der bisherigen Beschreibung geht hervor, daß, wenn der. Fanghebel 296 durch den Tabulier-Fanger 290 in. seine im Uhrzeigersinn liegende stabile Betätigungsstellung geschwenkt ist, die Verbindung 310 leicht, nach oben gezogen wird, so daß die Anschlagklinke 250 im Uhrzeigersinn geschwenkt und die Anschlagklinkenspitze 25Ob aus der Anlage am Stift 208a gelöst wird. Damit wird das Stiftrad 208 gelöst und kann sich drehen, so daß der Tisch. 26 zum Kartenvorschub freigegeben wird. Dreht sich das Stiftrad 208 im Uhrzeigersinn (Fig. 21 und 22), so dreht sich schließlich ein Anschlagstift, in die Stellung, in der er die Spitze 296e berührt, und den Tabulier-Fanghebe" 296 auslöst. Der Tafoialier-Fanghebe 1 schwenkt um seine Achse 298 im Gegenuhrzeigersinn in seine stabile wirkungslose Stellung, so daß die Anschlagklinke 250 über die Verbindung 31.0 gelöst wird und sich die Spitze 25Ob der Anschlagklinke unter Einwirkung der Feder 256 in Anlage »it einem Stift 208a nach oben bewegt. Dadurch wird.die Tabulierbewegung des Tisches 26 beendet, bei der die Karte 111 direkt in eine bestimmte Datenspalten-Eingabestellung verschoben wird, ohne daß sie an dazwischen liegenden Datenspalten angehalten wird-
iLiegt ein Tabulatoranschlag in größerem oder auch geringerem Abstand von der letzten festen Stellung des Tisches 26, so kann das Stiftrad eine so große Geschwindigkeit erreichen, daß verschiedene, dasselbe zum Anhalten bringende Teile, zerstört oder beschädigt werden können. Zur Begrenzung der Winkelgeschwindigkeit des Stiftrades 208 während einer Tabulierfunktion ist,.wie in den Fig. 20, 21, 25 und 26 gezeigt, ein Drehzahlbegrenzer 320. vorgesehen. Der Drehzahlbegrenzer 3 20 besteht im Grunde aus einem gestanzten Blechstück, das so ausgebildet ist, daß es einen mittleren abgesetzten Stützteil 3 2Oa aufweist, durch den der Dreh-, zahllbegrenzer 320 über eine Schraube 3 22 an der Befestigttngsplatte 211 befestigt ist. Der Drehzahlbegrenzer 320 besitzt zwei Schenkel oder Flügel 3 2Ob und 3 2Oc, wobei der Flügel 32Qb zur Erhöhung der Masse des Drehzahlbegrenzers vergrößert ist- Die inne-
ren Kanten der Flügel 32Ob und 32Oc des Drehzahlbegrenzers liegen in geringem Abstand zueinander und besitzen sorgfältig ausgebildete Vbrsprünge, und zwar zwei am Flügel 3 2Oc und einen am Flügel 320b. Der Vorsprung am Flügel 3 2Ob liegt gegenüber dem Zwischenraum zwischen den beiden Vorsprüngen am Flügel 32Oc.Der Drehzahlbegrenzer 320 ist so gelagert, daß die Stifte 2O8ades Stiftrades zwischen den Flügeln 3 2Ob und 3 2Oc desselben hindurchgehen. Wie aus Fig. 26 am besteh ersichtlich ist, bildet der Spalt zwischen den Flügeln des Drehzahlbegrenzers einen serpentinenförmigen Weg für die Stifte des Stiftrades. Wenn die Stifte 208a einzeln längs dieses Weges laufen, legen sie sich an diese Vorsprünge an, so daß der Drehzahlbegrenzer 320 hin und her bewegt wird. Steigt die Geschwindigkeit des Stiftrades 208, so ändert sich die Schwingungsgeschwindigkeit des Drehzahlbegrenzers " 320, so daß kinetische Energie entzogen wird. Das Stiftrad erreicht damit' schnell eine Endgeschwindigkeit, die wesentlich geringer ist als ohne den Drehzahlbegrenzer 320. Wie in Fig. 21 ' dargestellt ist, verbindet ein Bügel 324 die Flügel 32Ob und 3 2Oc des Drehzahlbegrenzers. Er dient während des Betriebs zur Einhaltung der Größe des Spalts zwischen den beiden Flügeln.
Bei der Tabulierfunktion besteht noch die Möglichkeit, daß das Stiftrad 208, wenn es durch die Anschlagklinke 25O bei Beendigung eines Tabulier-Verschiebungsschrittes angehalten wird, in umgekehrter Richtung um eine Strecke zurückprallt, die ausreicht, daß die Anschlagklinke den nächsten Stift im Uhrzeigersinn durchrasten läßt, bevor sie das Stiftrad endgültig anhäi£». Ist dies der Fall, so wird die Datenkarte um eine Datenspalte vor der Datenspalte angehalten, für die der Tabulieranschlag gesetzt war. Um dieses Rückprellen des Stiftrades 208 und des mit diesem verbundenen Tisches 26 zu verhindern, ist eine Klinke 330 (Fig. 20) zur Verhinderung des Prellens vorgesehen, die an einer an der Befestigungsplatte 211 befestigten Achse 332 angelenkt ist. Die Klinke 330 zur Verhinderung des Prellens besitzt eine allgemein horizontal verlaufende Spitze 33Oa, die durch eine Öffnung 211c in der Befestigungsplatte 211 ragt. Diese Spitze 33Oa (Fig. 21) steht mit den Stiften 208a in Eingriff und verhindert eine Drehung des Stiftrades im Gegenuhrzeigersinn-
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Eine zwischen der Klinke 330 und der Befestigungsplatte 211 gespannte Feder 334 drückt normalerweise die Klinke 330 im Uhrzeigersinn, so daß die Spitze 33Oa in Anlage mit den Stiften 208a gehalten wird, falls das Stiftrad 208 versuchen sollte, sich im Gegenuhrzeigersinn zu drehen. Wird jedoch das Stiftrad durch die Feder 180 (Fig. 2) im Uhrzeigersinn gedreht, so gibt die Feder 334 nach und die Klinkenspitze 38Oa läßt infolge ihrer abgeschrägten Ausbildung die Stifte 208a vorbei.
Soll der Tisch zurückgeführt werden, so muß die Klinke 330 zur Verhinderung des Prellens niedergedrückt oder verschwenkt werden, so daß ihre Spitze 33Oa die Drehung des Stiftrades im Gegenuhrzeigersinn nicht behindert, die ihm, da sein Umfang mit. der Rolle 206 der Untereinrichtung 76 zur Rückführung des Tisches in Eingriff steht, verliehen wird. Hierzu ist am Ende der Stummelwelle 198, an der die Rolle 206 der Untereinrichtung 76 zur Rückführung des Tisches gelagert ist, ein sich seitlich erstreckender Stift 336 befestigt. Wird der Umkehrhebel 200 durch den Magneten 202 (Fig. 16) nach unten verschwenkt, so daß die Rolle 206 nach unten in Anlage mit dem Umfang des Stiftrades 208 schwenkt, so greift der Stift 336 an der Oberkante der Klinke 330 zur Verhinderung des Prellens an, so daß die Spitze 33Oa nach unten außer Eingriff mit den Stiften 308a gehalten wird. Die Stifte 208a können also an der Anschlagklinke 250 vorbeilaufen, wenn das Stiftrad während der Rückführung des Tisches im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird.
Der in den Fig. 2 und 3 und genauer in den Fig.. 33 bis 39 gezeigte Druckeraufbau 81 weist einen in seitlicher Richtung langgezogenen Stufennocken 350 auf, der mit einer nach unten gebogenen Kante 35Oa versehen ist. Die Kante 3 5Oa weist eine Reihe von stufenförmig angeordneten Nockenflächen auf (Fig. 3 und 33). Das linke Ende des Stufennockens 350 (Fig. 33 und 35) ist an einem Stift 352 angelenkt, der mit seinen beiden Enden in den aufrecht stehenden Schenkeln eines U-förmigen Halters 354 gelagert istl Das andere, rechte Ende des Stufennockens 350 ist auf einem Stift 356 schwenkbar gelagert, der in einem Exzenter 358 gehalten ist. Der Exzenter 358 wiederum ist an einem Halter 360 (Fig. 2) drehbar befestigt.
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Wie aus den Fig. 3 und 33 am besten ersichtlich ist, ist an
den rechten Enden der Anker 124 der Magnete 120 je ein Paar all-
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gemein H-förmiger Schreib-Zwischenstücke 364 befestigt. Vorzugsweise sind die Schreib-Zwischenstücke 364 an den Magnetankern. 124 mittels elastischer Bänder 366 befestigt, die die linken oberen und unteren Verlängerungen der Zwischenstücke und Anker umspannen und so das rechte Ende des Magnetankers zwischen das Paar Schreib-Zwischenstücke klemmen. Die Schreib-Zwischenstücke sind somit flexibel mit den verschiedenen Magnetankern 124 verbunden und bewegen sich mit den Ankern nach links in ihre betätigten Stellungen (Fig. 3), wenn die mit ihnen verbundenen Magnete 120 erregt werden. .
Das rechte Ende jedes Schreib-Zwischenstücks 364 ist mit ^ nach oben ragenden Vorsprüngen 364a und nach unten ragenden Vorsprüngen 364b versehen (Fig. 3). Zwischen diesen Vorsprüngen sind die Zwischenstücke mit einem in Längsrichtung verlaufenden Schlitz 364c versehen, der einen an aufrecht stehenden Stützen 370 befestigten Geräuschdämpfer 368 aus federndem Material aufnimmt.
Die Schreib-Zwischenstücke 364 sind an den ihnen zugeordneten Magnetankern 124 mit ihren nach unten ragenden Vorsprüngen 364b in geringem Abstand gegenüber der oberen, glatten Oberfläche eines Bleches 372 befestigt, dasüber einer Platte 374 aus federndem Material liegt. Beide sind an der Oberplatte 107 befestigt. '»
Der Stufennocken 350 wird normalerweise so nach oben gehalten, daß sein Stufennocken 35Oa mittels einer Feder 376 sich in einer erhöhten Lage befindet, in der sie nicht im Wege ist (Fig. 3). Der Stufennocken 350 wird auf noch zu beschreibende Weise während des Eingabezyklus der Aufzeichnungsvorrichtung im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, wird bei Erregung eines Magneten 120 zur Auswahl eines bestimmten Lochstiftes 106 (Fig. 3) das mit dem betätigten Anker 124 gekuppelte Schreib-Zwischenstückpaar nach links verschoben, so daß die Vorsprünge 364a und 364b unter der abwärts gehenden Stufennockenkante 35Oa liegen. Die Stufennockenkante 35Oa greift, an den oberen Vorsprüngen 364a der Schreib-Zwischenstücke an und biegt das betätigte
Zwischenstückpaar nach unten, so daß die unteren Vorsprünge 364b gegen das Blech 372 gedrückt werden, das als Bezugsebene dient. Die darunterliegende Platte 374 absorbiert die bei diesem Arbeitsgang auftretenden Geräusche. An dieser Stelle wird die Drehung des Stufennockens im Gegenuhrzeigersinn unterbrochen. Durch die gleichmäßigen Stufen der Stufennockenkanten hängt der Zuwachs der im Gegenuhr zeiger sinn durch den Stufennocken während jedes Eingabezyklus ermöglichten Drehung davon ab, welcher Magnet 120 erregt Ist (Fig. 33).
Die stufenweise, im Gegenuhrzeigersinn gerichtete Drehung des Stufennockens 350 wird während jedes Eingabezyklus durch einen blockierenden und abfallenden Mechanismus, der insgesamt mit 380 bezeichnet ist, in eine proportionale stufenweise Drehung des Schrelbrades 165 übertragen (Fig. 35)· F^d Schreibrad besitzt längs seines Umfanges eine Reihe gleichmäßig verteilter erhabener Typen. Diese Typen entsprechen den Daten, die von der Tastatur 32 über die Lochstifte 106 in die Karte 111 eingegeben werden. Das Schreibrad 165 wird durch einen Federarm 382 getragen, der an seinem anderen Ende an einer Verlängerung des Halters 354 einstellbar befestigt ist. Wie aus Fig. 34 hervorgeht, ist das befestigte Ende des Federarms 382 mittels in Schlitzen 382a angeordneter Schrauben 384 am Halter 354 befestigt. Zur genauen Endeinstellung der Längsstellung des Schreibrades 165 vor dem Anziehen der Schrauben 384 kann ein Schraubenzieher verwendet werden, der in die einander gegenüberliegenden Kerben 386 im Federarm 382 eingeführt wird.
Wie am besten in den Fig. 37 und 38 gezeigt ist. Ist das Ende des Ffederarms 382 gegabelt, so daß sich in Abständen zueinander liegende Halter 390 und 392 ergeben, die zur Befestigung der Enden einer Achse 394 dienen. Auf der Achse 394 ist das Schreibrad 165 gelagert, das einen gemeinsamen Teil mit einem Arretierrad 396 bildet. Ein ebenfalls auf der Achse 394 gelagertes Rad 400 ist mit dem Schreibrad 165 über eine mit einem begrenzten Spiel ausgestattete Verbindung gekuppelt, die aus einem In einer Öffnung 404 aufgenommenen Stift 402 besteht (Fig. 38). Eine ebenfalls auf der Achse 394 gelagerte Torsionsfeder .406 Ist mit einem ihrer Enden an einer Klammer 408 verankert, die auf der Achse befestigt Ist. Das andere Ende der Feder 406 ist am Rad 4OO befe-
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ORIGINAL SNSPECTED
stigt, so daß dieses sowie das Schreibrad 165 dauernd in eine Drehung im Uhrzeigersinn gedrückt wird (Fig. 35).
Das linke Ende" der Achse 394 ist mit einer abgeschrägten Ringnut 394a versehen, die in einem schräg verlaufenden Schlitz 41Oa in einem einstellbar angeordneten Halter 410 aufgenommen ist (Fig. 35). Das Schreibrad 165 ist somit gegen seinen Federarm 382 schwenkbar. Die Höhe des Schwenkpunktes des Schreibrades wird durch Bewegung des Halters 410 eingestellt.
Das Rad 400, das einen Teil des blockierenden und abfallenden Mechanismus 380 bildet, wirkt als Haspelrad für ein Band 412, das um eine Rolle 414 gelegt ist. Die Rolle 414 ist auf einem am Halter 354 befestigten Stift 414a gelagert. Das Band 412 läuft j gemäß Fig. 35 nach oben und ist um eine zweite Rolle 416 gelegt, die an einem Stift 416a gelagert ist. Dieser ist an einer Verlängerung 35Ob des Stufennockens 350 befestigt- Das Band 412 ist dann um eine untere Rolle 418 gelegt, die auf einem am Halter 3 54 befestigten Stift 418a gelagert ist. Es läuft weiter um eine zweite obere Rolle 420, die auf einem Stift 420a gelagert ist. Dieser wiederum ist auf einem Vorsprung 35Ob des Stufennockens befestigt. Das Ende des Bandes 412 ist schließlich auf einer Stütze 412 verankert, die durch eine Öffnung in den Halter 354 geschraubt ist.
Gemäß Fig. 2 trägt das hin und hergehende Betätigungsglied 88 einen langgestreckten Schreib-Betätigungsarm (s. auch Fig. 35). , Das freie Ende des Schreib-Betätigungsarms 430 ist, wie am be- f sten aus Fig. 35 ersichtlich, mit einem Finger 432 versehen, der sich unter eine Rolle 434 erstreckt, die durch den Stift 416a mit der Rolle 416 gehalten wird. Auf die Rolle 414 ist ein geräuschabsorbierender O-Ring 434a gesetzt, den der Finger 432 des Schreib-Betätigungsarms 430 von unten berührt. In der in Fig. 35 gezeigten Lage befindet sich der Schreib-Betätigungsarm 430 iaa der tage, die er in den Intervallen zwischen den Eingabezyklen einnimmt. Es ist ersichtlich, daß der Finger 432 den Stufennocken 350 in der in den Fig.3, 35 und 36 gezeigten gehobenen Stellung hält. Schwenkt das Betätigungsglied 88 zur Einleitung eines Eingabezyklus nach unten, so bewegt sich der Finger des Schreib-Betätigungsarms 430 ebenfalls nach unten und löst den Stufen-
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OR—
nocken 350, der die Rolle 343 trägt. Das Rad 400 beginnt unter
Einwirkung der Feder 406 das Band 412 aufzuwickeln. Mit dem
Haspel-Rad 400 dreht sich auch das Schreibrad 165. Sobald das
Band 412 auf die Haspelrolle 400 gewickelt ist, wird der Stufennocken 350 nach unten geschwenkt, worauf die nach unten gerichtete Bewegung des Schreib-Betätigungsarms folgt. Trifft eine der
Stufennockenkanten 35Oa auf ein Schreib-Zwischenstückpaar 364
(Fig. 3), so wird hierdurch die Drehung des Stufennockens 3 50
beendet und ebenfalls über das verbindende Band 412, die Drehung des Schreibrades 165. Der Schreib-Betätigungsarm 430 bewegt, sich für den Rest der ersten Hälfte des Eingabezyklus weiter nach uriten, der Stufennocken 315 kann ihm jedoch nicht folgen, da das
Schreib-Zwischenstückpaar 364 betätigt ist. Die verschiedenen
Schreib-Zwischenstücke 364 geben also bei ihrer Betätigung verschiedene Drehungen des Stufennockens 350 und somit des Schreibrades 165 vor. Der verbindende blockierende und abfallende Mechanismus 380 dient zur Verstärkung des Stufendifferentials zwischen einer Reihe von Nockenstufen, wenn er das Schreibrad ausrichtet.
Wie aus den Fig. 35 und 36 hervorgeht, ist mittels eines
Stiftes 441 ein Schreibhammer 440 schwenkbar befestigt. Der Stift 441 ist zwischen in einem Abstand voneinander angeordneten Flanschen 354a des Halters 3 54 gelagert. Eine Feder 442 drückt den
Hammer 440 normalerweise nach oben, so daß er das Schreibrad 165 nicht behindert. Der Schreib-Betätigungsarm 430 trägt eine Stummelwelle 444 (Fig. 36), die wiederum eine mit Flanschen versehene Nockenrolle 446 trägt. Die Rolle 446 arbeitet in einem als Ausnehmung im Hammer 440 oberhalb seiner Schwenkachse 441 ausgebildeten Nocken-Zugschlitz 448.
Schwenkt der Schreib-Betätigungsarm 430 in Fig. 36 auf die
Drehung der Nockenscheibe 64 (Fig. 3) nach unten, so bewegt sich die Nockenrolle 464 abwärts in den Nocken-Zugschlitz 448 im Hammer 440. Der Hammer 440 bleibt im Gleichgewicht, bis die Rolle
446 den Grund des Zugschlitzes 448 erreicht, wo sich die Neigung der linken Kante plötzlich ändert. Hierdurch wird der Hammer 440 schnell herabgedrückt, so daß der V-förmige Zahn 450 am Hammer in eine der Sperren im Sperrad 396 (Fig. 39) gebracht wird. Dies b'e-
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wirkt die endgültige Winkelausrichtung des Schreibrades 165, die durch die Spiel-Verbindung zwischen dem Schreibrad und der Haspel-RQlIe 400 erfolgen kann, so daß sich die richtige Datentype auf dem Umfang des Schreibrades direkt oberhalb der Karte 111 befindet, auf die sie gedruckt werden soll. Bei weiterer Abwärtsbewegung des Hammers steht das Schreibrad 165 über den Zahn 450 und das Sperrad 396 in Verbindung, so daß der Buchstabe auf dem Schreibrad 165 gegen die Karte 111 geschlagen wird. Wie aus Fig. 3 8 ersichtlich ist, wird das Schreibrad in einem Bogen um die Schwenkverbindung seiner Achse 394 mit dem Halter 410 nach unten geschwankt.
Während der Hammer 440 das Schreibrad 165 nach unten drückt, wird ein lose auf der Achse 394 befestigter Preßfußb 460 (Fig. J 38) durch eine Feder 362 nach unten gedrückt. Er entfernt vor dem Drucken Unebenheiten in der Datenkarte 111 angrenzend an die zu beschreibende Stelle, die auf den obigen Stift 164 ausgerichtet ist. Eine Zunge 464 (Fig. 36 und 37), die vom Hammer 440 herabhängt, läuft in eine Nut 468 im Federarm 382, so daß die Ausrichtung des Hammers auf das Sperrad 396 gewährleistet wird.
Erreicht der Schreib-Betätigungsarm 430 die untere Grenze seiner nach unten gerichteten Bewegung und beginnt er mit seiner nach oben gerichteten Rückbewegung, so liegt die Nockenrolle 446 an der unteren rechten Kante des Nockenschlitzes 448 an, so daß der Hammer 440 angehoben wird. Das Schreibrad 165 wird aus dem Schreibkontakt mit der Datenkarte 111 gehoben, und zwar durch ^ seinen Federarm 382. Damit wird die Beschriftung der Karte mit ™ einem Datenzeichen beendet, das normalerweise auf den oberen Teil der Kartenspalte geschrieben wird, in die das gleiche Zeichen gelocht wurde.
Zur Farbzufuhr zum Schreibrad 165 dient eine insgesamt in Fig. 36 mit 480 bezeichnete Farbpatrone, die durch eine Öffnung 482 in der Abdeckung 22 (Fig. 1) in das Aufzeichnungsgerät lösbar eingesetzt werden kann. Die Farbpatrone 480 besteht im Grunde aus einer langen, praktisch rechteckigen geformten Kunststoffhülle 484, die längs eines durch ein festes Führungsteil 486 ge- · bildeten Weges in das Aufzeichnungsgerät eingesetzt wird.
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Die Farbpatrone 480 enthält ferner eine mit Farbe getränkte Färbrolle 488, die an einem Ende eines Winkelhebels 490 befestigt ist. Der Winkelhebel 490 ist wiederum zwischen seinen beiden Enden an einer Seitenwand der Hülle 484 angelenkt. Eine Feder 492 ist mit einem Ende mit dem oberen Ende des Winkelhebels 490 verbunden und an ihrem anderen Ende an der Gegenwand der Hülle 484 verankert. Der Winkelhebel wird somit durch die Feder in eine Drehung im Gegenuhrzeigersinn um seine Schwenkachse gedruckt. An einem als Halter ausgebildeten Teil 486a des Führungsteils 486 ist eine Farbstoff-Zufuhrrolle 494 drehbar befestigt, und zwar in einer Lage, daß, wenn die Patrone 480 in ihre Lage
»gebracht wird, der Umfang der Färbrolle 488 am Umfang der Farbstoff-Zufuhrrolle 494 unter dem Druck der Fe-.^r 492 anliegt. Der Umfang der Farbstoff-Zufuhrrolle 494 liegt wiederum am Umfang des Schreibrades 165 an, während es unter der Einwirkung des Federarms 382 seine gehobene Stellung annimmt.
Wird also das Schreibrad 165 während eines Eingabezyklus durch die Feder 406 gedreht, so teilt es seine Drehung der Farbstoff-Zuführrolle 464 und von dort der Färbrolle 488 mit. Demzufolge wird der Farbstoff von der Färbrolle auf die erhabenen Typen auf dem Schreibrad übertragen. Das Schreibrad liegt während des größeren Teils eines Eingabezyklus an der Zuführrolle an. Das Intervall, währenddessen das Schreibrad durch den Hammer 440 niedergedrückt wird, bildet lediglich einen Bruchteil der P Dauer eines Eingabezyklus.
Patentansprüche
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Claims (25)

  1. Patentansprüche
    Daten-Äufzeichnungsgerät, g e k e η η ζ e i c h η e t durch eine Tastatur (32) zur Eingabe von Datenzeichen, durch einen Halter (26) für eine Datenkarte (111), zur Aufnahme der durch die Tastatur eingegebenen Datenzeichen, durch mehrere Magnete (120), die von der Tastatur einzeln betätigbar sind, durch eine Steuer-Welle (54), die bei jedem von der Tastatur eingeleiteten Datenzeichen-Eingäbezyklus eine volle Umdrehung ausführt, dprch einen auf der Steuerwelle (54) befestigten Steuernocken (64), durch ein Loch-Betätigungsglied (88), das, gesteuert durch den Steuernocken, während jedes Datenzeichen-Eingabezyklus eine volle Schwingung ausführt, durch mehrere Stanzstifte (106), die einzeln | hin- und herbeweglich befestigt sind, so daß sie eine Isesfcinmte Datenzexchenlochung in der Datenkarte ausführen, durch einen Loch-Zwischenstößel (130), der einen der Magnete (120) mit jeweils einem Stanzstift (106) wirksam verbindet, wobei die Zwischenstößel bei Erregung des ihnen zugeordneten Magneten (12O) in eine betätigte Lage beweglich sind, und durch ein sämtlichen Stanzstiften (106) gemeinsames Teil (100), das mit dem Betätigungsglied (88) wirksam verbunden ist und durch dieses hin- und nerbewegt wird, wobei das Teil (100) bei Abwärtsbewegung mit einem betätigten Zwischenstößel in Eingriff kommt und diesen niederdrückt, so daß die Datenkarte (111) während der ersten Hälfte eines Eingabezyklus gelocht wird, und wobei das Teil (1OO) während der Aufwärtsbewegung mit dem niedergedrückten Stanzstift (1Ο6) f ,in Eingriff steht, so daß dieser aus der Lochungsstellung in der Karte während der zweiten Hälfte eines Eingabezyklus gehoben wird.
  2. 2. Datenaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, weiter g e k e η η ze i c h η e t durch einen Betatigungsstift (100), der jeden Magneten (120) mit dem ihm zugeordneten Zwischenstcöel (13O) verbindet, und durch einen Zwischen-Führungsstift (112), der jeden Zwischenstößel (130) mit dem zugeordneten Stanzstift (106) kuppelt.
  3. 3. Datenaufzeichnungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Zwischenstoßel zur Bewegung
    in die betätigte Stellung gleitend auf dem zugehörigen Führungsstift (112) gelagert ist, daß die Führungsstifte (112) mit einem Ende an ihren zugehörigen Stanzstiften (106) befestigt sind, daß jeder Zwischen stoß el (130) so ausgebildet, ist, daß er einen langgestreckten vertikalen Schlitz (13Od) aufweist, der mit einem Ende seines zugehörigen Betätigungsstiftes (112) in Eingriff steht, so daß die Zwischenstößel in die betätigten Stellungen horizontal beweglich mit den Betätigungsstiften verbunden und während der Datenkartenlochung gegenüber den Betätigungsstifteη frei vertikal hin- und herbeweglich sind.
  4. 4. Datenaufzeichnungsgerät nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Feder (128), die jeden Zwischenstößel (130) und Betätigungsstift (112) bei Entregung der Magnete (120) aus seiner betätigten Stellung bringt.
  5. 5. Datenaufzeichnungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß das gemeinsame Teil (100) ein Fenster (114) zur Aufnahme einer Verlängerung jedes Führungsstiftes (112) aufweist, wobei die Oberkante des Fensters in einem Abstand von jedem Führungsstift liegt, so daß das Teil normalerweise während der Hin- und Herbewegung nicht mit den Führungsstiften in wirksamem Eingriff steht, wobei jeder Zwischenstößel (130) eine Einrichtung zur Einführung in den Zwischenraum zwischen der Fensteroberkante und jedem Führungsatift aufweist, wenn er in die betätigte Stellung bewegt wird, um die Abwärtsbewegung des Teils (100) auf die Führungsstifte (112) zu übertragen und die Stanzstifte (106) niederzudrücken, und wobei die Unterkante des Fensters (114) mit jedem Führungsstift (112) in Eingriff kommt, um einen niedergedrückten Stanzstift (106) während der Aufwärtsbewegung des Teils (100) anzuheben.
  6. 6. Datenaufzeichnungsgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennze ichnet durch ein einen Nockenhebel (86) für den Steuernocken (64) tragendes Betätigungsglied (88), durch
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    ein Schreib-Eetätigungsglied (350), das mit dem Schreib-Betätigungsarm (430) wirksam gekuppelt ist, um während jedes Eingabezyklus eine Schwingung durchzuführen, durch Schreib-Zwischenstücke (364), die mit verschiedenen Magneten..(120} wirksam zur Bewegung in betätigte Stellungen gekuppelt sind, so daß sie mit dem Schreibnocken (350) so in Eingriff kommen, daß verschiedene Größen der Schreibnockenbewegung eindeutig bestimmt werden, durch eine Einrichtung, durch die die Bewegung des Schreibnockens (350) mit dem Schreibteil (165) gekuppelt wird, um das Schreibteil zum Drucken des in die Karte gelochten Zeichens auszurichten, und durch einen mit. dem Schreib—Betätigungsarm (430) wirksam gekuppelten Hammer (440 der das Schreibteil (165) gegen die Karte (111) schlägt. ■ A
  7. 7. Datenaufzeichnungsgerat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Schreib-Zwischenstücke (364) in einer Reihe ausgerichtet, sind, und daß der Schreibnocken (350) eine Reihe von Nockenflächen (35Oa) aufweist, die stufenweise angeordnet, und mit den betätigten Stellungen der Schreib-Zwischenstücke (364) fluchten, wobei die Größe der Bewegung des Schreibnockens (350) dadurch bestimmt wird, welche Nockenfläche:- (35Oa) am betätigten Schreib-Zwischenstück (364) anliegt.
  8. 8. Datenaufzeichnungsgerät, nach Anspruch 6, ferner g e k e η η ζ e ich η e t. durch einen Federarm (382), an dem das Schreibteil (165) befestigt ist, und der das Schreibteil aus der Auflage | auf der Karte (111) hebt. .
  9. 9. Datenaufzeichnungsgerät nach Anspruch 8, g e k e η η ζ e i c h η e t durch einen Halter (390, 392), an dem das Schreibteil (165) schwenkbar befestigt ist, und der mit dem Federarm (382) so zusammenarbeitet, daß sich das Schreibteil auf die Karte (111) zu und von dieser weg auf einer gekrümmten Bahn bewegt. .
  10. 10. Datenaufzeichnungsgerat nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen Preßfuß (460), der vom Federarm (382) federnd
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    getragen ist. und auf die Karte (111) gedrückt wird, um diese in der Schreibstellung unmittelbar vor dem Anschlag durch das Schreibteil (165) zu glätten.
  11. 11. Datenaufzeichnungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß das Schreibteil (165) eine Reihe von Sperren (396) trägt, von denen je eine einer Zeichentype fest zugeordnet ist, und daß der Schreibhammer (440) einen Zahn (450) aufweist, der so angeordnet ist, daß er mit der richtigen Sperre in Eingriff gelangt, um endgültig das Schreibteil (165) beim Aufschlagen des Schreibteils gegen die Karte genau auszurichten.
  12. 12. Datenaufzeichnungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Kupplungseinrichtung einen blockierenden und abfallenden Mechanismus (380) enthält, der die Bewegungsgröße des Schreibnockens (3 50) verstärkt, wenn dieser mit dem Schreibteil (165) gekuppelt ist.
  13. 13. Datenaufzeichnungsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß der blockierende und abfallende Mechanismus (380) ein wirksam mit dem Schreibteil (165) verbundenes Haspel-Rad (400), eine das Haspelrad in eine erste Drehrichtung drückende Torsionsfeder (406) und ein Band {412) aufweist, das mit einem Ende an der Haspelrolle (400) befestigt und um eine Reihe von !Rollen (414, 416, 418, 420) geführt ist, die abwechselnd am Schreibnocken (350) und einer festen Halterung befestigt sind, und das mit seinem anderen Ende an einer Stütze (422) befestigt ist, wobei durch die Torsionsfeder (406) das Band (412) aufgewickelt wird, so daß der Schreibnocken zur Anlage an einen betätigten Schreib-Zwischenstößel (364) nach unten geschwenkt wird.
  14. 14. Datenaufzeichnungsgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet , daß das Schreib-Betätigungsglied (430) den Schreibnocken (3 50) zur Abwärtsbewegung durch die Torsionsfeder {406} während der ersten Hälfte eines Eingabezyklus löst und während der letzten Hälfte des Eingabezyklus mit dem Schreibnoeken in Ein-
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    griff kommt und diesen gegen die Torsionsfeder (406) anhebt.
  15. 15. Datenaufzeichnungsgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t , daß der Halter aus einem Tisch (26) besteht, der die Datenkarte (111) aufnimmt und zur Bewegung gegenüber dem Locher (79) gleitend beweglich ist, so daß am Locher verschiedene Datenkarten-Speicherplätze dargeboten werden, daß eine Feder (180) vorgesehen ist, um den Tisch (26) in Karten-Vorschubrichtung zu drücken, und daß ferner eine Einrichtung (80) zum schrittweisen Vorschub des Tisches vorgesehen ist, die folgende Teile aufweist: ein Ankerrad (208), das mit dem Tisch so verbunden ist, daß es ihn antreibt, wobei das Ankerrad eine jedem · Datenkarten-Speicherplatz zugeordnete Sperre aufweist. Anker- " klinken (246, 250), die während eines Eingabezyklus selektiv mit den Sperren (208a) des Ankerrades (208) in Eingriff konsaen bzw. sich von diesem lösen, so daß das Ankerrad unter der Kraft der Feder in Kartenvorschubrichtung fortläuft, so daß der Tisch und die daraufliegende Karte schrittweise vorwärtsbewegt werden und der nächstfolgende Datenkarten-Speicherplatz dargeboten wird, eine Tabulator-Setzeinrichtung, die in physikalischer Verbindung mit einer gewählten Sperre einen Tabulatoranschlag auf dem Ankerrad setzt, lusttdi: eine Tabulator-Betätigungseinrichtung (26Q), die von der Tastatur aus betätigbar ist, so daß die Ankerklinken von den Sperren, und somit das Ankerrad und der Tisch zum Vorschub der Datenkarte durch die Feder gelöst werden, wobei die Betatigungs- ä einrichtung (260) einen Tabulier-Fänger (290) aufweist, der mit dem Tabulatoranschlag in Eingriff kommen kann und wenigstens eine der Ankerklinken mit der gewählten Sperre in Eingriff bringt, so daß der Vorschub des Tisches unterbrochen und der der gewählten Sperre entsprechende Datenkarten-Speicherplatz am Locher dargeboten wird.
  16. 16. Datenaufzeichnungsgerät nach Anspruch 15, ferner g e k e η η - ■ ζ e ich net durch einen Motor (40), und durch eine Einrichtung zur Rückführung des Tisches (26), die vom Motor angetrieben und von der Tastatur (34) gesteuert wird, wobei die Einrichtung eine weitere Einrichtung zum selektiven Antriebseingriff mifcdem Anker-
    rad (208) enthält, so daß dieses, angetrieben durch den Motor, gegen die Feder (180) in Richtung entgegengesetzt zur Kartenvorschubrichtung gedreht wird, so daß der Tisch in Karten-Rückführrichtung gleitet.
  17. 17. Datenaufzeichnungsgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung (80) zum schrittweisen Vorschub des Tisches (26) einen Drehzahlbegrenzer (320) aufweist, der mit dem Ankerrad (208) wirksam gekuppelt und schwingend befestigt ist, so daß er sich, angetrieben durch die Bewegung der Sperren (208a) des Ankerrades (208), hin- und herbewegen kann, so daß die Umdrehungsgeschwindigkeit, des Ankerrades (208) während des Tabulierbetriebs begrenzt wird.
  18. 18. Datenaufzeichnungsgerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet , daß der Tisch (26) in Richtung der Tischbewegung mit einer Zahnstange (150b) versehen ist, und daß die Einrichtung (80) zum schrittweisen Vorschub des Tisches ein Ritzel (190) aufweist, das mit dem Ankerrad (2o8) gekuppelt ist und mit der Zahnstange (150b) in Eingriff steht.
  19. 19. Datenaufzeichnungsgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung (80) zum schrittweisen Vorschub des Tisches ferner einen schwenkbar befestigten Auslösehebel (230) aufweist, der die Ankerklinken (246, 250) steuert, sowie ferner einen Auslösenocken (78), der bei jedem von der Tastatur eingeleiteten Eingabezyklus eine volle Umdrehung ausführt und den Auslösehebel (230) bei Beendigung jedes Dateneingabezyklus zur Fortschaltung des Ankerrades betätigt. ;
  20. 20. Datenaufzeichnungsgerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet , daß die Ankerklinken aus einer Auslöseklinke (246) und einer Anschlagklinke (250) bestehen, daß die Auslöseklinke (246) lose mit dem Auslösehebel (230) verbunden und normalerweise von den Sperren (208a) gelöst ist, daß die AnschlagkTinke (250) schwenkbar befestigt ist und durch eine Feder vorge-
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    spannt ist, so daß sie normalerweise mit. einer der Sperren in Eingriff steht, und daß der Auslösehebel (230) zunächst die Auslöseklinke- (246) in eine andere Sperre einführt und dann die Anschlagklinke schwenkt, so daß sie sich von der einen Sperre löst, wenn sich das Ankerrad (208) um einen Teilschritt dreht, der durch die lose Verbindung zwischen der Auslöseklinke und dem Auslösehebel möglich ist, wobei der Auslösehebel darauf die Anschlagklinke löst, die mit der auf die eine Sperre folgenden nächsten Sperre in Ein-. griff steht, wenn die Sperre durch die Auslöseklinke, gesteuert durc den Auslösehebel, außer Eingriff kommt.
  21. 21. Datenaufzeichnungsgerät nach Anspruch 20, dadurch g e - t| k e η η ζ e i c h n-e t , daß der Tabulier-Fänger (290) mit der Anschlagklinke (250) verbunden ist, um die Anschlagklinke außer Eingriff mit einer Sperre zu kippen, eine Tabulatorfunktion auszulösen und, die Anschlagklinke (250) zu lösen, wenn sie mit dem Tabulatoranschlag (208a) in Eingriff steht, worauf die Anschlagklinke in Eingriff mit der gewählten Sperre springt.
  22. 22. Datenaufzeichnungsgerät nach Anspruch 21, da durch g e k e η η ζ e i c h net , daß auf dem Ankerrad (208) eine kreisförmige Reihe von Stiften (208a) befestigt ist, wobei durch die Abstände zwischen aneinander angrenzenden Stiften die Sperren gebildet, werden.
  23. 23. Datenaufzeichnungsgerät nach Anspruch 22, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t , daß die Stifte (208a) axial gleitend am Ankerrad (208) befestigt sind, und daß die Tabulatorsetzeinrichtung (208) die gewählten Stifte (208a) zur Ausbildung der Tabulatoranschlage axial verschiebt.
  24. 24».Datenaufzeichnungsgerät nach einem der Ansprüche 15 bis 23, d a. d ut c h gekennzeichnet , daß die Einrichtung (80) zum schrittweisen Vorschub des Tisches ferner eine Klinke (330) zur Verhinderung des Prellens aufweist, die in; den Sperren arbeitet, um eine übermäßige Rückdrehung desAnkerrades (208) zu verhindern,
    ORiGINALiNSPECTED
    2044383
    wenn es durch die eine Ankerklinke bei Beendigung einer Tabulatorfunktion angehalten wird.
  25. 25. Datenaufzeichnungsgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 24,
    gekennzeichnet durch eine Farbstoff -Zufuhr ro Ue (494) , die so befestigt ist, daß sie mit den Typen auf dem Schreibteil (165) in Berührung kommt, das als Rad ausgebildet ist, und durch eine Farbpatrone (480), die auswechselbar und gleitend anliegend an der Zufuhrrolle (494) befestigt ist, wobei die Parbpatrone (480) eine Hülle (484), eine Färbrolle (488), die an einem an der Hülle (484) angelenkten Hebel (490) drehbar befestigt ist, und eine ™ Feder (492) aufweist, die die Hülle und den ^ebel miteinander verbindet, so daß die Färbrolle (488) in Berührung mit der Umfangsflache der Zufuhrrolle (494) gedrückt wird, so daß auf die Typen frische Farbe übertragen wird, wenn das Schreibrad (165) auf die Stellung der auf die Karte zu druckenden Type ausgerichtet ist.
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    S3
    L e e r s e i t e
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CA947727A (en) 1974-05-21
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