DE1927211U - Strebfoerderer mit federnd angeklemmter kettenabdeckhaube. - Google Patents
Strebfoerderer mit federnd angeklemmter kettenabdeckhaube.Info
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Description
G-ebrauchsmusteranmeldung
der ·
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, Wethmar bei Lünen/'festf.
"Strebförderer mit federnd angeklemmter Kettenabdeckhaube"
Die Erfindung bezieht sich auf einen Strebförderer mit
einer seitlich vorwiegend an der Versatzseite angeordneten und mit lösbaren Abdeekhauben versehenen Führung für die
Kette zum Ziehen einer etwa als Hobel ausgebildeten Gewinnungsmaschine
.
Es ist bei hobelartig arbeitenden Kohlengewinnungsmaschinen
bekannt, sowohl die Hobelkette als auch die Leerkette auf der Yersatzseite des Förderers anzuordnen. Hiex'durch wird
erreicht, daß zwischen dem Kohlenstoß und dem Förderer außer dem Hobelkörper selbst keine weiteren Maschinenteile
Haum beanspruchen. Werden beide Trume der endlos umlaufenden
Hobelkette auf der Versatzseite des Strefcförderers geführt,
so muß der Hobelkörper über ein plattenförmiges, den Strebförderer
untergreifendes Zwischenorgan mit den Zugtrum der Hobelkette verbunden sein. Die Bodenplatte ist auf der Yersatzseite
an ihren zwei Endpunkten mit der Zugkette verbunden. Diese Verbindungsstellen sind als verdickte Führungskloben
ausgebildet, die durch einen Kettenführungskanal geführt werden müssen. Dieser Kettenführungskanal wird zumeist durch
Kettenabdeekhauben gebildet, die zugleich auch einen oberen
Kettenführungskanal einschließen, in welchem das Leertrum der Hobelkette geführt ist. Diese im wesentlichen U-förmigen
Kettenabdeckhauben werden durch auf ihrer Langsiaitte verteilte
Befestigungsbolzen mit der Förderrinne fest verbunden. Diese Befestigungsbolsen halten die Kettenabdeckbauben in
einem gewissen Abstand zum Seitenprofil der Förderrinne und unterteilen zugleich den Innenraum der Kettenabdeckhaube
in einen oberen und einen unteren Kettenführungskanal.
Bei den in der bisher üblichen Weise am Förderer befestigten
Kettenabdeckhauben war dar Nachteil nicht zu vermeiden, daJä die Kettenabdeckhauben an ihrem unteren Ende durch heftige
Stöße der Führungskloben in fiichtung auf den Alten Mann aufgebogen wurden. Dies führte oftmals dazu, daß die Führungskloben
des Hobelsehwertes ausgleisten und die ziehende Hobelkette aus ihrer Führung herausgezogen wurde.
Es ist Aufgabe der Erfindung, diese Machteile, die zu größeren Betriebsstörungen führten, zu vermeiden.
Der Erfindungsgedanke besteht darin, die Kettenabdeckhauben über federnde Klemmelemente mit der förderrinne kraftschlüssig
zu verbinden. Bei Stößen und Schlägen oberhalb einer bestimmten
Größe, die der Hobelkörper über die Hobelplatte der Kettenabdeckhaube mitteilt, kann die gemäß der Erfindung
"befestigte Kettenabdeckhaube kurzzeitig federnd ausweichen,
so dais eine bleibende Verformung der Haube vermieden wird. Die Führungskioben werden somit immer sicher geführt und
können nicht ausgleisen.
Als erfindungsgemäßes Klemmelement wird zwischen der Abdeckhaube und der Mutter des Klemmbolzens eine etwa tellerförmige
Federscheibe eingeschaltet, deren elastische Verformbarkeit gegebenenfalls noch durch radiale Einschnitte
verstärkt sein kann. Als federlemente gemäß der Erfindung können aber auch als Kegelfedern ausgebildete Schraubenfedern
oder Blattfedern Verwendung finden.
Nachfolgend wird unter Hinweis auf die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben.
Die Zeichnung zeigt einen senkrecht zur Längsachse des Förderers verlaufenden Querschnitt durch einen Teil der
Förderrinne, durch die Kettenabdeekhaube und durch das
erfindungsgemäße Klemmelement. Das Seitenprofil der Förderrinne ist mit der Bezugsziffer 1 versehen. Die V-förmig
sich nach außen hin öffnende seitliehe Hohlnut 2 im Seitenprofil 1 ist an einigen Stellen durch eingeschweißte,
kurze Lasehenstüeke 3 verschlossen. Diese Laschenstücke 3 sind je mit einer geeignet geformten
Durchbrechung 4 versehen, in die der Befestigungsbolzen 5 hineingesteckt werden kann. Der breitere Bolzenkopf 6
des Befestigungsbolzens 5 liegt auf der Innenseite 7 der Lasche 3 auf und sichert den Befestigungsbolzen dadurch
in seiner Lage. Üblicherweise sind unmittelbar an der Außenseite des Seitenprofils 1 Aufsatableche 8 angeordnet,
die entsprechende Bohrungen 9 aufweisen, durch die hindurch die Befestigungsbolzen 5 gesteckt werden können. Sodann
werden die mit einer Längsbohrung 10 versehenen Distanzstucke 11 auf die Bolzen 5 gesteckt, die zugleich in ihrer Gesamtheit
die obere Begrenzung des unteren Kettenkanals 12 und die untere Begrenzung des oberen Kettenkanals 13 bilden.
Die zajfenartig ausgebildeten äußeren Enden 16 der Distanzstüeke
11 sind in die Bohrung 15 der Eettenabdeckhaube 14
eingesetzt. Die rundherum geführte Schulter 17 des Distanzatückes 11 bewirkt, daß die Kettenabdeckhaube 14 in einem
gewissen Abstand zum Aufsatzblech 8 gehalten wird. Die Kettenabdeckhaube 14 ist zugleich durch auf ihrer Oberseite
angeschweißte Zapfen 19 in die Bohrungen 18 des Aufsatz-
■Μ Ρ\
bleches 8 eingesteckt. Dieser Zapfen 19 "bestimmt die Breite
des unten liegenden Öffnungsapaltes 20 für den Hals zwischen Führungskloben 22 und Hohlplatte 21,
Gemäß der Erfindung ist -vorgesehen, zwischen dem. Distanzstück
11 einerseits und der Mutter 23 und Unterlegseheibe
andererseits auf dem Befestigungsbolzen ein ausreichend groß dimensioniertes Klemmelement anzuordnen. In der Zeichnung
ist eine tellerartige Federplatte 25 dargestellt, durch deren zentrale Bohrung 26 der Befestigungsbolzen 5
hindurchgesteckt werden kann. Werden auf die Innenseite der Kettenabdeckhaube 14 durch den Führungskloben 22 Stöße
in Pfeilrichtung 27 ausgeübt, so kann die Kettenabdeckhaube um den Zapfen 19 als Drehpunkt im Uhrzeigerdrehsinn ausweichend
Nach Beendung der meist kurzzeitigen Stoßwirkungen springt die Kettenabdeckhaube 14 infolge der Federwirkung des
Federtellers 25 wieder in ihre ursprüngliche Stellung zurück.
Erweist sieh eine Feder noch als zu starr, so kann sie durch nachträglich angebrachte radiale Einschnitte 28 in ihrer
Federwirkung etwas weicher gemacht werden.
Es können aber ebensogut in der Zeichnung nicht dargestellte als Kegelfeder ausgebildete Schraubenfedern oder
Blattfedern verwandet werden. Yon besonderem. Yorteil ist,
daß die erfindungsgemäßen Klemmelernente auch nachträglich
Claims (4)
1.) Strebförderer mit einer seitlich vorwiegend an der Versatzseite angeordneten und mit lösbaren Abdeekhauben
versehenen Führung für die Kette zum Ziehen einer etwa als Hobel ausgebildeten Gewinnungsmaschine, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kettenabdeekhaube (14) über feiernde
Klemmelemente (25) mit der Förderrinne (1) kraftschlüssig
verbunden ist.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Abdeckhaube (14) und der Mutter (23) des
Klemmbolzens (5) eine etwa tellerförmige Federscheibe (25)
eingeschaltet ist, deren elastische Verformbarkeit durch radiale Einschnitte (28) verstärkt sein kann.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer gegebenenfalls als Kegelfeder ausgebil-
deten Schraubenfeder.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Blattfeder.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964G0031081 DE1927211U (de) | 1964-10-29 | 1964-10-29 | Strebfoerderer mit federnd angeklemmter kettenabdeckhaube. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964G0031081 DE1927211U (de) | 1964-10-29 | 1964-10-29 | Strebfoerderer mit federnd angeklemmter kettenabdeckhaube. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1927211U true DE1927211U (de) | 1965-11-18 |
Family
ID=33336585
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964G0031081 Expired DE1927211U (de) | 1964-10-29 | 1964-10-29 | Strebfoerderer mit federnd angeklemmter kettenabdeckhaube. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1927211U (de) |
-
1964
- 1964-10-29 DE DE1964G0031081 patent/DE1927211U/de not_active Expired
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