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DE1233351B - Verfahren und Vorrichtung zum Schliessen einer gebrochenen Hobelzugkette - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Schliessen einer gebrochenen Hobelzugkette

Info

Publication number
DE1233351B
DE1233351B DEG33026A DEG0033026A DE1233351B DE 1233351 B DE1233351 B DE 1233351B DE G33026 A DEG33026 A DE G33026A DE G0033026 A DEG0033026 A DE G0033026A DE 1233351 B DE1233351 B DE 1233351B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
plow
broken
conveyor
machine frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG33026A
Other languages
English (en)
Inventor
Alois Hauschopp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Original Assignee
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH filed Critical Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority to DEG33026A priority Critical patent/DE1233351B/de
Publication of DE1233351B publication Critical patent/DE1233351B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C27/00Machines which completely free the mineral from the seam
    • E21C27/20Mineral freed by means not involving slitting
    • E21C27/32Mineral freed by means not involving slitting by adjustable or non-adjustable planing means with or without loading arrangements
    • E21C27/34Machine propelled along the working face by cable or chain

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Schließen einer gebrochenen Hobelzugkette C Der Erfindung liegt die Aufgabe, zugrunde, bei einer Hobelanlage zur Gewinnung von Steinkohle, bei welcher der Hobel an einem Förderer geführt ist, die Schwierigkeiten zu verringern oder zu vermeiden, die sich bisher beim Verbinden von zwei Enden einer gebrochenen Hobelkette durch ein Kettenschloß ergeben haben. Besondege Schwierigkeiten sind dadurch bedingt, daß die Hobelkette möglichst straff gespannt werden muß, um eine Hängekette am einen oder anderen Ende des Förderers zu vermeiden. Durch die Hängekette könnten gegebenenfalls schwerwiegende Betriebsstörungen verursacht werden. Die Hobelkette ist in der Regel endlos geschlossen und wird entweder an nur einem oder an beiden Enden des Förderers durch einen Kettenstern angetrieben. Die beiden Trume liegen gewöhnlich ü - bereinander. Brüche kommen praktisch nur in dem-. nigen Trum vor, in welchem der Hobel liegt, weil je C durch diesen Teil der Kette stets größere Kräfte übertragen werden, als durch das Leertrum. Stoßartige Beanspruchungen, die in erster Linie für derartige Kettenbrüche verantwortlich sind, können nur in dem Hobeltrum, nicht aber im Leertrum auftreten. Schwierigkeiten ergeben sich ferner daraus, daß derartige Kettenbrüche naturgemäß an beliebiger Stelle des Abbaubetriebes eintreten können. Bricht die Kette, so bleibt das eine Kettenende liegen bzw. federt geringfügig zurück, während das andere Kettenende durch den im Augenblick noch weiterlaufenden Antrieb und bis zur Stillsetzung desselben eingeholt wird, wobei sich gewöhnlich auch noch eine gewisse Rückfederung bemerkbar macht. Es ist dann schwierig, die beiden Enden bis voreinander zu führen und dabei die Kette so zu spannen, daß das gebrochene Ketten--lied durch ein Kettenschloß ersetzt werden kann.
  • Die Erfindung sieht zur Vermeiduno, oder Verrin,-erung der vorerwähnten Schwierigkeiten vor, daß wenigstens eines der beiden Enden der an beliebiger -Stelle des Strebs gebrochenen Hobelzugketten am Ort des Kettenbruches von einer Vorrichtung aufgenommen wird, die an ein Kratzeisen des Fördererkettenbandes angeschlossen und durch dieses zusammen mit dem erfaßten Hobelkettenende bis in die Nähe der Fördererantriebsstation gefahren wird, wo eines der Enden der gebrochenen Hobelkette am Maschinenrahmen festgelegt und das andere Ende der Hobelkette durch Spannen mittels eines am ,esperres so weit Kettenrad angebrachten Rücklaufg gezogen wird, bis beide Kettenenden durch ein an sich bekanntes Kettenschloß miteinander verbunden werden können.
  • Eine zweckmäßige Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach der Erfindung ist durch ein Kupplungsorgan gekennzeichnet, das mit der Kratzerkette des Förderers durch Ankleminen verbunden ist und gegebenenfalls als Führungsorgane ausgebildete Fortsätze trägt, die in die Bewegungsbahn der gebrochenen Kette greifen und an deren Enden ein oder beide Kettenenden angeschlossen werden können, damit die Bruchstelle der Hobelkette durch Antrieb des. Fördererkettenbandes bis in die Nähe des Hobelkettenantriebes verfahren werden kann.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung empfiehlt es sich, daß außer einer seitlich am Maschinenrahmen anhängbaren Halterung für das eine Kettenende ein am Ende des Maschinenrahmens im Bereich des Antriebskettenrades anklemmbares Rücklaufgesperre für das Kettenrad vorgesehen ist, wobei dieses Rücklaufgesperre aus einer in einem Halteschuh gelagerten federnden Klinke besteht, die in die Zähne des Kettenrades eingreift und derart angeordnet ist, daß sich der Schuh gegenüber Nocken u. dgl. am Maschinenrahmen abstützt.
  • Es ist bekannt, eine endlos geschlossene, an einem fest verankerten Hobel angeschlagene Kette durch einen weiter laufenden Hobelkettenantrieb zu spannen. Ein hierbei vorgesehener Spannschuh hat die gleiche Funktion wie das Rücklaufgesperre nach der Erfindung. Im übrigen fehlt aber bei dieser bekannten Einrichtung die erfindungswesentliche anhängbare Halterung und das Kupplungsorgan, das ein Kratzeisen der Förderkette mit dem Hobelkettenende verbindet. Das erfindungsgemäße Verfahren kann mit dieser Einrichtung nicht angewandt werden.
  • Eine andere bekannte Einrichtung bezieht sich zwar auf das Schließen zweier Enden einer Kette zu einer endlos geschlossenen Kette, jedoch sind die hierfür vorgeschlagenen Mittel mit denjenigen nach, der Erfindung nicht vergleichbar. Es werden die Enden der Hobelzugkette nicht bis zur Antriebsstation des Förderers verfahren, um dort durch eine Spannvorrichtung gegeneinander gezogen zu werden. Es werden vielmehr die beiden Enden der Kette an jeder beliebigen Stelle des Strebs durch einen Flaschenzug miteinander verbunden und dadurch gegeneinander gezogen, daß der Flaschenzug an die Kratzerkette angeschlossen wird. Hier wird die Kratzerkette also nicht zum Verfahren der Hobelkettenenden, sondern zu deren Zusammenziehung verwendet. Es fehlen also auch hier wesentliche Gedanken der Erfindung.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel das eine Ende eines Förderers dargestellt, bei welchem die F i g. 1 eine Rückansicht des Förderers, Hobelkette auf der Versatzseite aeführt ist. Es zeigt F i g. 2 eine zugehörige Oberansicht, F i g. 3 den Kettenschlitten in Oberansicht, F i g. 4 eine zugehörige Endansicht.
  • F i g. 1 und 2 zeigen nur das Ende eines Förderers, bei welchem die Hobelkette 10 auf der Versatzseite des Förderers geführt ist, und zwar in einem Kanal, der einseitig durch die Rückwand 11 des Förderers und nach außen hin durch die Abdeckkappe 12 gebildet wird. Dieser Kanal weist einen schräg nach unten gegen den Kohlenstoß gerichteten Schlitz auf. Der auf der Kohlenstoßseite des Förderers geführte Hobel trägt rückseitig ein Schwert, welches den Förderer untergreift und welches mit geeigneten Führungsorganen durch den genannten Schlitz in den versatzseitig liegenden Führungskanal eingreift. In dem gleichen Kanal ist auch die Kette 10 geführt, die lediglich am Ende des Strebs auf einer gewissen Länge frei verläuft. Oberhalb der genannten Führung ist eine zweite Führungsbahn für das Obertrum der Kette, die ebenfalls durch die Abdeckung 12 zum Fahrfeld hin abgeschlossen ist. Der Antrieb der Hobelkette 10 und des Hobels geschieht durch den Kettenstem 13. Der Antriebsmotor ist nicht dargestellt. Ebensowenig ist der Antrieb für den Förderer in der Zeichnung erkennbar.
  • Wenn die Hobelkette 10 vor allen Dingen im unten liegenden Trum gebrochen ist, so wird sie durch den in F i g. 3 und 4 dargestellten Kettenschlitten 14 mit dem Untertrum der Kratzerkette des Förderers verbunden. Dieser Kettenschlitten ist plattenförmig ausgebildet. Er trägt an seinem einen Ende anfragende Nocken 15, die von unten her ein Kratzeisen der Kratzerkette umfassen können. Mit Hilfe der Schraube 16 kann dann die Festklemmung des Schlittens 14 an der Kratzerkette bewirkt werden. An der gegenüberliegenden Seite des Kettenschlittens sind Führungskörper 17 angebracht, die dem Querschnitt des Ketten-Führungskanals entsprechend geformt und bemessen sind. Die beiden Führungen 17 sind durch die Zugstange 18 miteinander verbunden. An den freien Enden sind im Abstand voneinander zwei Laschen 19 angeordnet, die gemeinsam von einem Dom 20 durchfaßt werden. Mit Hilfe der genannten Kupplungsmittel können die freien Enden der gerissenen Hobelketten an dem Kettenschlitten befestigt werden, wobei gegebenenfalls ein kurzes Stück einer Hilfskette zwischengeschaltet wird.
  • Nachdem die beiden Kettenenden so erfaßt sind, wird die Bruchstelle durch entsprechenden Antrieb der Kratzerkette des Hobels bis nahe an das in F i g. 1 und 2 der Zeichnung dargestellte Ende des Förderers geschleppt. Kurz vor Erreichung des Antriebssterns 13 wird der Hobelschlitten 14 ausgebaut. Die Bruchstelle wird dann, solange die Hilfskette noch eingeschaltet ist, um den Antriebsstern 13 herum in das Obertrum gefahren, weil dort in nächster Nähe des Antriebssterns die Reparatur durch Einbau eines Kettenschlosses am schnellsten und bequemsten durchgeführt werden kann.
  • Uni die Kette zu spannen, wird zunächst das eine Ende 10 a unter Verwendung der in F i g. 1 und 2 skizzierten Hilfseinrichtung an der Seitenwand 11 des Förderers festgelegt. Die Hilfseinrichtung besteht aus einer Zuglasche 21, die mit einem seitlich aufgeschweißten Bolzen 22 eine Bohrung der Förderseitenwand 11 durchgreift und durch den Stift 23 in dieser Lage gesichert ist. Das andere Ende der Zuglasche 21 trägt ein Kupplungsstück 24, welches ein Glied des Kettenendes umgreift. Das Kettenglied ist durch einen Verschlußbügel 25 in seiner Kupplungslage gesichert. Der Stift 26 sorgt wiederum dafür, daß sich der Verschlußbügel nicht selbsttätig löst.
  • Vorsorglich ist der Kettenstem 13 vor dem Spannen der Kette mit einer Rücklaufsicherung 27 versehen. Die lose eingesetzte Vorricktung 27 stützt sich einseitig, gegen die Seitenränder des Kettensterns 13 ab. Nur die freie Nase der Klinke 28 kann in die Gravierung des Kettensterns bzw. der Kette eingreifen. Die Klinke 28 wird durch die Feder 29 angedrückt. Die Klinke gestattet somit eine Drehung des Kettensterns 13 im Uhrzeigersinne, verhindert aber eine selbsttätige Rückdrehung. Die Hilfseinrichtung 27 ist durch die Sicherung 30 derart mit dem Förderer verbunden, daß sie sich nicht selbsttätig lösen kann.
  • Das Spannen der Kette geschieht in der Weise, daß zunächst das Ende 10 a durch die Hilfseinrichtung 21 am Ende des Förderers 11 festgelegt wird. Anschließend wird dann über den Hobelantrieb der Kettenstern 13 kraftschlüssig im Uhrzeigersinn an-Gre , trieben. Damit wird die Hobelkette auf ihrer ganzen Länge, also von der Festlegestelle 21 bis zu dem zweiten Antriebsende und von da aus zurück bis zu dem Kettenstem 13 unter Spannung gesetzt. Ohne Spannung bleiben nur die letzten Glieder nahe der zu reparierenden Bruchstelle, also die Glieder 31 und 32, die infolge der hohen Ketten-#ranming so dicht zusammeng-#-ogen werden, daß b-,quzm statt des gebrochenen Kettengliedes ein Kettenschloß eingebaut werden kann, um die Kette 10 wieder zu schließen.
  • Ist das geschehen, so wird zunächst die Sicherungsvorrichtung 27 ausgebaut. Dabei wird zuerst die Sperrklinke 28 durch den Hebel 33 entgegen der Federkraft 29 ausgehoben. Nach Entfernung der Haltevorrichtung 27 wird die Hilfseinrichtung 21 ausgebaut. Dann kann der Hobelvorgang fortgesetzt werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Schließen einer gebrochenen Hobelzugkette, d a d u r c h gekennzeichn e t, daß wenigstens eines der beiden Enden der an beliebiger Stelle des Strebs gebrochenen Hobelzugkette am Ort des Kettenbruches von einer Vorrichtung aufgenommen wird, die an ein Kratzeisen des Fördererkettenbandes an-,geschlossen und durch dieses zusammen mit dem erfaßten Hobelkettenende bis in die Nähe der Förderantriebsstation gefahren wird, wo eines der Enden der gebrochenen Hobelkette am Maschinenrahmen festgelegt und das andere Ende der Hobelkette durch Spannen mittels eines am Kettenrad angebrachten Rücklaufgesperres so weit gezogen wird, bis beide Kettenenden durch ein an sich bekanntes Kettenschloß miteinander verbunden werden können.
  2. 2. Vorrichtung für das Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Kupplungsorgan (14), das mit der Kratzerkette des Förderers durch Anklemmen verbunden ist und gegebenenfalls als Führungsorgane (17) ausgebildete Fortsätze trägt, die in die Bewegungsbahn der gebrochenen Kette greifen und an deren Enden ein oder beide Kettenenden angeschlossen werden können, damit die Bruchstelle der Hobelkette durch Antrieb des Fördererkettenbandes bis in die Nähe des Hobelkettenantriebes (13) verfahren werden kann. 3. Vorrichtung für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer einer seitlich am Maschinenrahmen (11) anhängbaren Halterung (21) für das eine Kettenende (32) ein am Ende des Maschinenrahmens im Bereich des Antriebskettenrades (13) anklemmbares Rücklaufgesperre für das Kettenrad vorgesehen ist, wobei dieses Rücklaufgesperre aus einer in einem Halteschuh (27) gelagerten federnden Klinke (28) besteht, die in die Zähne des Kettenrades eingreift und derart angeordnet ist, daß sich der Schuh (27) gegenüber Nocken (30) u. dgL am Maschinenrahmen abstützt.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: im Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1751633, 1765763.
DEG33026A 1961-08-29 1961-08-29 Verfahren und Vorrichtung zum Schliessen einer gebrochenen Hobelzugkette Pending DE1233351B (de)

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DEG33026A DE1233351B (de) 1961-08-29 1961-08-29 Verfahren und Vorrichtung zum Schliessen einer gebrochenen Hobelzugkette

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DE1233351B true DE1233351B (de) 1967-02-02

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1751633U (de) * 1957-06-21 1957-09-05 Concordia Bergbau Aktien Ges Spannschuh zum aendern der kettenlaengen an kohlenhobeln.
DE1765763U (de) * 1958-03-05 1958-04-30 Gewerk Eisenhuette Westfalia Vorrichtung zur gewinnung von kohle durch einen hobel.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1751633U (de) * 1957-06-21 1957-09-05 Concordia Bergbau Aktien Ges Spannschuh zum aendern der kettenlaengen an kohlenhobeln.
DE1765763U (de) * 1958-03-05 1958-04-30 Gewerk Eisenhuette Westfalia Vorrichtung zur gewinnung von kohle durch einen hobel.

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