DE1924040A1 - Plastifiziervorrichtung einer Kunststoff-Spritzgiessmaschine - Google Patents
Plastifiziervorrichtung einer Kunststoff-SpritzgiessmaschineInfo
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- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/17—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29C45/46—Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould
- B29C45/47—Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould using screws
- B29C45/50—Axially movable screw
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- Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
6 München 7.5-· Lipowbkysrr. I α 1
Tel. 778956 |
Maschinenfabrik und G-iesserei Netstal AGr, Netstal
Unser Zeichen: wi-net-12
Plastifiziervorrichtung einer Kunststoff-Spritzgiessmaschine
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Plastifiziervorrichtung
mit Schnecke und Rückströmsperre einer Kunststoff-Spritzgiessmaschine,
Es ist bekannt, am vorderen Ende der Plastifizierschnecke
einen Ventilkörper vorzusehen, der einerseits in seiner Schliesslage
im Zusammenwirken mit einer ersten Sitzfläche im auslassseitigen Endteil des Piastifizierzylinders das Rückströmen von
plastifiziertem iiaterial verhindert, und der anderseits in seiner Offenlage den Durchfluss von Spritzmaterial nicht nur freigibt,
sondern ausserdem als Pührungskern für desea material
bis zum eigentlichen, verengten Einspritzkanal dient und im Zusammenwirken mit einer zweiten Sitzfläche den Rücklaufweg
der Schnecke im "Plastifizierzylinder ""begrenzt. Die bisher
als Rüekströmsperre bekannt gewordenen Ventilkörper besitzen
einen unmittelbar am freien Schneckenende vorgesehenen Konus zum Zusammenwirken mit einer entsprechenden, der Schnecke zugekehrten
Konuafläohe eines Einsafezringes im Plastifizierzy-
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linder, einen zur Schnecke koaxialen, den Einsatzring in radialem Abstand durchsetzenden Schaft und an diesem einen ebenfalls
-koaxialen Kopf mit Kegelspitze und achsparallelen Eandausnehmungen,
wobei die meist konische, schneckenseitige Stirnfläche des Kopfes zum Zusammenwirken mit einer entsprechenden
Anschlagfläche am Einsatzring bestimmt ist. Diese Ausbildung
des Ventilkörpers hat den Kachteil, dass einerseits der durch die Randausnehmungen des Kopfes gebildete Materialdurchlass
zufolge seiner Aufteilung in mehrere Kanäle flusshemmend wirkt und sich anschliessend nur ungenügend mischende Teilströme
bildet, und dass anderseits die ilontage des be-idseits des Einsatzringes
grösseren Durchmesser als der Durchlass dieses ^ Ringes aufweisenden Ventilkörpers'erschwert ist.
Diese Nachteile sind beim Ventilkörper der erfindungsganäseen
Plastifiziervorrichtung vermieden; diese ist zu diesem Zweck dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf des Ventilkörpers exzentrisch
zur Schneckenachse am Schaft sitzt und einen gegenüber dem Innendurchmesser des Einsatzringes kleineren Aussendurchmesser
besitzt, wobei die Umfangskreise der Uebergangs— querschnitte von Schaft und Kopf in einem I-unkt zusammenfallen.
Durch die exzentrische, d.h. ausseraxiale Anordnung des Kopfes, der längs einer Kantellinie mit dem Schaft bündig
ist, wird erreicht, dass der Durchlass bei offenem Ventil, k also wenn der Kopf gegen seine Sitzfläche am Einsatzring anliegt,
durch einen zusammenhängenden, wenn auch exzentrischen Kanal gebildet wird, der nicht nur einen ungehemmten Massendurchfluss
gestattet, sondern ausserdem eine gute uurchmischung
des aus dem Plastifizierzylinder austretenden Materials gewährleistet.
Anordnung und Bemessung des Kopfes erleichtert im übrigen die Montage des Ventilkörpers.
In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigt;
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BAD ORfGINAL
Pig. 1 im Axialschnitt einen Teil des ersten Beispiels
einer Plastifiziervorrichtung nach der Erfindung, und
Pig. 2 einen analogen Axialschnitt durch einen Teil des
zweiten Beispiels.
In Figo 1 ist 1 der Piastifizierzylinder mit Absehlusskopf la
der Plastifiziervorrichtung einer Kiuietstoff-Öpritzgiessmaschine;
an den Absehlusskopf la ist in an sich bekannter Weise ein
Spritzkopf 2 angeschlossen. Die Bohrung 3 des Zylinders 1 geht im Abschl\isskopf la durch eine konische Verengung 4 in einen
relativ engen Auslasskanal 5 über, der seinerseits in den Einspritzkanal 6 des Spritzkopf es 2 mündet. In den auslassseitigen
Abschnitt des Plastifizierzylinders 1 ist ein Linsatzring 7
eingesetzt, der bezüglich des Materialflusses stromaufwärts eine konisch einspringende Stirnfläche 7a und stromabwärts
eine zur Zylinderachse a senkrechte Stirnfläche 7b aufweist. Das freie Ende der in bekannter Weise im Zylinder 1 angeordneten
Plastifizierschnecke 8 trägt einen allgemein mit 9 bezeichneten Ventilkörperβ Dieser besitzt einen dem Kerndurchmesser
der Schnecke entsprechenden und zur letzteren koaxialen, zylindrischen Bund mit der itonizität der Sitzfläche 7a des
Einsatzringes 7 entsprechend konischer Stirnfläche 9a; an diese Stirnfläche 9a. schliesst sich ein koaxialer, den Einsatzring
7 mit radialem Abstand durchsetzender Schaft 9b an,
der in einem in den Durchlass des Abschlusskopfes la ragenden Kopf 9c endet. Die Achse "b dieses aus einem zylindrischen Teil
und einer Kegelspitze (mit der Konizität der Verengung 4 entsprechender Konizität) bestehenden.Kopfes 9c ist bezüglich
der Schaft- bezw. Schneckenachse a exzentrisch, d.h. radial versetzt angeordnet und der Durchmesser dieses Kopfes 9c ist
etwas- kleiner als der Durchmesser der Bohrimg des Einsatz ringes
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BAD ORIGINAL
7; dabei ist die Anordnung so getroffen, dass die Umfangskreise der Anschlussquerschnitte von Schaft 9b und Kopf 9c
in einem Punkt zusammenfallen, sodass Schaft und Kopf an dieser
Stelle eine durchgehende 1-Iantellinie aufweisen. Die ebene
Stirnfläche des Kopfes 9c kann beim Abheben der Fläche 9a von der Stirnfläche 7a gegen die ebene Stirnfläche 7b des Einsatzringes
7 anliegen; d/er ringförmige Durchlass zwischen Schaft
und Einsatzring mündet dabei über eine im Querschnitt sichelförmige, mit der Schnecke 8 rotierende Auslassöffnung in den
Durchlass des Abschlusskopfes la, eodass die Spritzmasse hier eine wirksame Durchmischung erfährt.
Beim Beispiel nach Pig. 2, dessen Aufbau im allgemeinen Jenem nach Fig. 1 entspricht, ist der Plastifizierzylinder mit 11,"
der Einsatzring mit 17 und der Ventilkörper mit 19 bezeichnet·
Das Sperren des Durchlasses erfolgt auch hier durch Anliegen der konischen Stirnfläche 19a des zu der hier nicht gezeichneten
Schnecke koaxialen Ventilkörperbundes gegen die. Sitzfläche 17a des Einsatzringes 17, während bei offenem Durchlass
der Kopf 19c gegen die ebene Stirnfläche 17b des Einsatzringes anliegen kann. Während beim erstbeschriebenen Beispiel
der Schaft des Ventilkörpers koaxial zur Schnecke angeordnet ist, besitzt der Schaft 19b beim Beispiel nach Figo
2 eine zur Schneckenachse a seitlich versetzte Achse c, wobei die Achse b des Kopfes 19c nicht nur bezüglich der Schneckenachse
a, sondern auch bezüglich der Schaftachse c seitlich
versetzt ist. Alle drei Achsen a, b und c liegen in einer gemeinsamen
Ebene, wobei die Exzentrizität der Achse b bezüglich der Schneckenachse a grosser ist als jene der Schaftachse c,
und ausserdem fallen auch hier die Umfangskreise der Anschlussquerschnitte von Schaft 19b und Kopf 19c in einem Punkt zusammen
und der Durchmesser des Kopfes 19c ist zur Erleichterung der Montage etwas kleiner als der Innendurchmesser des Ein-
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Claims (1)
- satzringes 17. Es versteht sich, dass zufolge der doppelten Exzentrizität von Schaft und Kopf des Ventilkörpers 19 bezüglich, der Schneckenachse 8 das durchfliessende Spritzmaterial nicht erst am Eintritt in den Durchlass des Abschlusskopfes la, sondern schon im Durchlass des Einsatzringes 17 wirksam durchmischt wird. Das Wegfallen der bisher üblichen Nuten bezw. Rippen am Kopf des Ventilkörpers und die zufolge der exzentrischen Anordnung mögliche Abstimmung des Kopfdurchmessers auf den Innendurchmesser des Einsatzringes erleichtern Herstellung und Hontage des als Rückströmsperre wirkenden Ventilkörpers·PATENTAIiSPRUECHES1J Plastifiziervorrichtung mit Schnecke und Rückströmsperre einer Kunststoff-Spritzgiessmaschine, wobei ein am freien Schneckenende befestigter Ventilkörper einen Konus zum Zusammenwirken mit einer Sitzfläche eines Einsatzringes und einen den letzteren mit radialem Spiel durchsetzenden Schaft, der in einem über den Einsatzring hinausragenden Kopf endet, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf des Ventilkörpers exzentrisch zur Schneckenachse am Schaft sitzt und einen gegenüber dem Innendurchmesser des Einsatzringes kleineren Aussendurchmesser besitzt, wobei die Umfangakreiae der Uebergangsquerschnitte von Schaft und Kopf in einem Punkt zusammenfallen.5 909849/1273BAD ORIGINAL2, Plastifiziervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Kopf (9c) des Ventilkörpers (9) tragende Schaft (9"b) sich koaxial durch den Einsatzring (7) erstreckt.3. Plastifiziervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Kopf (19c) als auch der Schaft (19b) des Ventilkörpers (19) exzentrisch zur Schneckenachse (a) ange-. ordnet sind, wobei die seitliche Versetzung der Kopfachse (b) grosser ist als Jene der Schaftachse (c) und wobei alle drei Achsen (a, b, c) in einer geraeinsamen Ebene liegen.Maschinenfabrik und Gdesserei Netstal AG:BAD ORiGIWAL
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH819868A CH482535A (de) | 1968-05-31 | 1968-05-31 | Plastifiziervorrichtung einer Kunststoff-Spritzgiessmaschine |
Publications (3)
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| DE1924040A1 true DE1924040A1 (de) | 1969-12-04 |
| DE1924040B2 DE1924040B2 (de) | 1974-07-25 |
| DE1924040C3 DE1924040C3 (de) | 1975-03-27 |
Family
ID=4336662
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1924040A Expired DE1924040C3 (de) | 1968-05-31 | 1969-05-10 | Am freien Ende einer umlaufenden und axial verschiebbaren Plastifizierschnecke angeordnete Rückströmsperre |
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| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3578741A (de) |
| CH (1) | CH482535A (de) |
| DE (1) | DE1924040C3 (de) |
| GB (1) | GB1271741A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4530605A (en) * | 1982-12-21 | 1985-07-23 | Krauss-Maffei Aktiengesellschaft | Check valve arrangement for the discharge end of an extruder, plastifier or the like |
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| US6168411B1 (en) | 1999-03-18 | 2001-01-02 | Dynisco Extrusion, Inc. | Polymer filtration method and apparatus |
| FR3053270B1 (fr) * | 2016-06-30 | 2019-04-05 | Bernard Renzo | Procede et outillage associe pour la fabrication par injection d'un manchon, et manchon en resultant |
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| DE1260765B (de) * | 1965-03-10 | 1968-02-08 | Schloemann Ag | Rueckstroemsperre am Schneckenkopf von thermoplastische Kunststoffe verarbeitenden Schneckenspritzgiessmaschinen |
-
1968
- 1968-05-31 CH CH819868A patent/CH482535A/de not_active IP Right Cessation
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- 1969-05-10 DE DE1924040A patent/DE1924040C3/de not_active Expired
- 1969-05-15 GB GB24939/69A patent/GB1271741A/en not_active Expired
- 1969-05-27 US US828117A patent/US3578741A/en not_active Expired - Lifetime
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| US4530605A (en) * | 1982-12-21 | 1985-07-23 | Krauss-Maffei Aktiengesellschaft | Check valve arrangement for the discharge end of an extruder, plastifier or the like |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1271741A (en) | 1972-04-26 |
| US3578741A (en) | 1971-05-18 |
| DE1924040B2 (de) | 1974-07-25 |
| DE1924040C3 (de) | 1975-03-27 |
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