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DE1038531B - Auslauftuelle - Google Patents

Auslauftuelle

Info

Publication number
DE1038531B
DE1038531B DER12556A DER0012556A DE1038531B DE 1038531 B DE1038531 B DE 1038531B DE R12556 A DER12556 A DE R12556A DE R0012556 A DER0012556 A DE R0012556A DE 1038531 B DE1038531 B DE 1038531B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
outlet
nozzle opening
air
liquid
cone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER12556A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Rothmayr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rothmayr & Co
Original Assignee
Rothmayr & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rothmayr & Co filed Critical Rothmayr & Co
Publication of DE1038531B publication Critical patent/DE1038531B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/02Plumbing installations for fresh water
    • E03C1/08Jet regulators or jet guides, e.g. anti-splash devices
    • E03C1/084Jet regulators with aerating means

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

DEUTSCHES
kl. I2re 4/Ot
INTERNAT. KL. BOIf
PATENTAMT
R 12556
ANMELDETAG: 15. SEPTEMBER 1953
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
"( Ytjl. ?ftK 31
Y-
■ T
11. SEPTEMBER 1958
Gegenstand der Erfindung ist eine Auslauftülle am Austrittsstutzen einer Flüssigkeitsleitung zum Mischen der ausströmenden Flüssigkeit mit Luft.
Erfindungsgemäß ist die Auslauftülle gekennzeichnet durch eine Düsenöffnung und einen stromabwärts und koaxial zu dieser angeordneten und mit der Spitze gegen die Düsenöffnung gerichteten und mit Löchern versehenen Hohlkegel, welcher von einem Zylinder umgeben ist, durch welche die Verbindung des den Hohlkegel umgebenden Raumes mit der Außenluft hergestellt wird, wobei der Gesamtquerschnitt aller Löcher des Hohlkegels erheblich größer ist als der Querschnitt der Düsenöffnung, so daß durch den aus der Düsenöffnung austretenden und den Kegel zerteilten Flüssigkeitsstrahl von außen Luft angesaugt wird.
Dadurch wird ermöglicht, dem Flüssigkeitsstrahl so viel Luft beizumischen, daß dieser um ein Mehrfaches dicker und weicher wird.
Vorzugsweise wird die Luft entgegen der Strömungsrichtung beispielsweise durch einen den Auslaß für das Gemisch umgebenden Ringkanal zugeführt.
Zweckmäßigerweise kann der Hohlkegel im Gehäuse axial verschiebbar angeordnet sein, so daß er in eine Lage gebracht werden kann, in welcher seine Spitze die Düsenöffnung verschließt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 das erste und
Fig. 2 das zweite Beispiel im Längsschnitt, während
Fig. 3 das zweite Beispiel im Querschnitt nach Linie HI-III in Fig. 2 veranschaulicht.
Das als Muffe ausgebildete Gehäuse 1 der Tülle besitzt an seinem oberen Ende ein Innengewinde 2 zum Anschluß an den Austrittsstutzen einer Flüssigkeitsleitung. In das Gehäuse 1 ist eine am Rand abgesetzte Scheibe 3 mit einer sich nach unten erweiternden Düsenöffnung 4 eingelegt, die mit ihrem Randabsatz 5 auf einer innenseitig am Gehäuse 1 vorspringenden Schulter 6 aufliegt.
Gemäß Fig. 1 ist am unteren zylindrischen Rand der Scheibe 3 ein dünnwandiger Zylinder 7 beispielsweise durch Löten befestigt, der in seinem oberen Teil Durchtrittsöffnungen 8 für die Luft aufweist. In den Zylinder 7 ist ein zweiter Zylinder 9 so eingeschoben, daß er gegenüber diesem unbeweglich ist. Der Zylinder 9 ist dabei in seinem oberen Teil zu einer Kegelspitze 10 verjüngt, welche mit einer Vielzahl relativ kleiner Löcher 11 versehen ist. In das andere, die Auslaßöffnung bildende Ende des inneren Zylinders 9 ist ein an sich bekannter Strahlregler 12 eingesetzt. Zwischen dem unteren Ende des ZyYw-Auslauftülle
Anmelder:
Rothmayr & Co., Zürich (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Bibrach, Patentanwalt,
Göttingen, Groner Str. 35
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 5. August 1953
Josef Rothmayr, Zollikon (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ders 7 und dem unteren, auf der Außenseite verjüngten Ende der Muffe 1 ist ein Ringkanal 13 freigelassen, durch den von außen Luft einströmen kann und der sich nach oben zu einem Ringraum 14 erweitert.
Durch die Düsenöffnung4 wird die aus der Leitung ausströmende Flüssigkeit zu einem mit großer Geschwindigkeit austretenden Strahl geformt, welcher von der Kegelspitze aufgeteilt wird und in Form vieler feiner Strahlen durch die Löcher 11 in den Kegelinnenraum 15 eindringt, wobei infolge Strahlpumpenwirkung die durch die öffnungen 8 eintretende Luft angesaugt und unter Wirbelbildung in den Raum 15 mitgerissen wird, was eine intensive Mischung der beiden Elemente zur Folge hat. Durch den Strahlregler 12 wird das Gemisch dann in einen gleichmäßig ausfließenden Strahl verwandelt.
Bei der Auslauftülle gemäß Fig. 2 ist das Gehäuse in zwei zusammengeschraubte Teile 16 und 17 unterteilt, von welchen der obere, 16, ein Innengewinde 18 tmd einen nach innen vorstehenden Ringflansch 19 aufweist, der die Scheibe 3 mit der Düsenöffnung 4 trägt. Der untere Teil 17 ist innen abgesetzt, so daß eine ringförmige Schulter 20 gebildet ist. Ein Zylinder 21, der sich vom Zylinder 7 gemäß Fig. 1 dadurch unterscheidet, daß sein oberer Teil zu einem ebenen Flansch 22 abgewinkelt ist, ist in den Gehäuseteil 17 eingesetzt, wobei er mit seinem Flansch 22 auf der Schulter 20 aufliegt. In den. Zylinder21 ist in gleicher Weise wie beim ersten Beispiel ein zweiter Zylinder 9 so eingeschoben, daß er gegenüber diesem unbeweglich ist. Der Zylinder 9 ist oben zu einem Kegel 10
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Claims (4)

mit kleinen Löchern 11 verjüngt und weist in seiner unteren Öffnung einen Strahlregler 12 auf. Auch bei dieser Ausführung tritt die der Flüssigkeit beizumischende Luft durch einen in der Auslaßöffnung des Teils 17 frei gelassenen, oben erweiterten Ringkanal 13 und durch im Flansch 22 vorgesehene Öffnungen 28 in den den Kegel umgebenden Raum ein und wird vom aus der Düsenöffnung 4 austretenden Strahl angesaugt, in den Kegelinnenraum 15 mitgerissen und mit der Flüssigkeit intensiv vermischt. Der untere Gehäuseteil 17 ist jedoch bei diesem Beispiel als Mutter ausgebildet und weist außen beispielsweise Kanten oder eine Riffelung auf. Durch entsprechendes Verdrehen dieser Mutter gegenüber dem Gehäuseteil 16 kann, wie leicht einzusehen, die Kegelspitze der Düsenöffnung 4 genähert bzw. von ihr entfernt werden. Durch völliges Hochschrauben der Mutter 17 kann die Düsenöffnung abgeschlossen und damit der Flüssigkeitsstrom abgestellt werden. Zum Schutz gegen Verunreinigung und um die Möglichkeit einer einwandfreien Abdichtung zu bieten, ist eine Verschlußmutter 30 vorgesehen, die einen Randflansch 31 aufweist, welcher als Anschlag für einen an der Mutter 17 vorgesehenen äußeren Ringflansch 32 dient. Damit wird verhindert, daß sich die Gehäuseteile 16 und 17 durch zu weites Aufdrehen des letzteren voneinander lösen. Durch diese besondere Ausführung kann die beschriebene Auslauftülle gleichzeitig als Regulierorgan für die Durchflußmenge bzw. als Drosselhahn verwendet werden, was insbesondere dann vorteilhaft ist. wenn von mehreren an eine Hauptleitung angeschlossenen Zweigleitungen, beispielsweise einer Waschanlage, nur einzelne benutzt werden sollen. Die beschriebene Auslauftülle kann überall da Verwendung finden, wo es sich darum handelt, bei geringem Flüssigkeitsverbrauch einen kräftigen, beispielsweise für Waschzwecke genügend reichlichen Auslaufstrahl zu erhalten, der infolge der in ihm enthaltenen feinverteilten Luft weich ist. Da zudem die Luft in axialer Richtung durch die Tülle zugeführt wird, die Lufteintrittsöffnung sich also im Auslaß der Tülle befindet, wird die Anordnung seitlicher Schlitze oder Löcher vermieden, was wesentlich zu einer ansprechenden äußeren Gestaltung der Tülle beiträgt. Pate ν τ λ ν s 1» r cc.he:
1. Auslauftülle am Austrittsstutzen einer Flüssigkeitsleitung zum Mischen von Flüssigkeit mit Luft, gekennzeichnet durch eine Düsenöffnung (4) und durch ©inen stromabwärts und koaxial zu dieser angeordneten und mit der Spitze gegen die Düsenöffnung gerichteten und mit Löchern (11) versehenen Hohlkugel (10), welcher von einem Zylinder (7 bzw. 21) umgeljen ist, der mit Löchern (8 bzw. 28) versehen ist, durch welche die Verbindung des den Hohlkegel umgebenden Raumes mit der Außenluft hergestellt wird, wobei der Gesamtquerschnitt aller Löcher (11) des Hohlkegels erheblich größer ist als der Querschnitt der Düsenöffnung, so daß durch den aus der Düsenöffnung austretenden und durch den Kegel zerteilten Flüssigkeitsstrahl von außen Luft angesaugt wird.
2. Auslauftülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft durch einen im Querschnitt ringförmigen, den Flüssigkeitsauslaß umgebenden Kanal (13) eintritt.
3. Auslauftülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (7) an einer in das Gehäuse eingesetzten, die Düsenöffnung aufweisenden Scheibe (3) befestigt ist (Fig. 1).
4. Auslauftülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkegel (10) zum Verschließen der Düsenöffnung (4) bzw. Regeln der Ausflußmenge im Gehäuse axial verschiebbar ist (Fig. 2).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 809 637/430 9.58
DER12556A 1953-08-05 1953-09-15 Auslauftuelle Pending DE1038531B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH1038531X 1953-08-05

Publications (1)

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DE1038531B true DE1038531B (de) 1958-09-11

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ID=4554122

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DER12556A Pending DE1038531B (de) 1953-08-05 1953-09-15 Auslauftuelle

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DE (1) DE1038531B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140519B (de) * 1960-03-31 1962-11-29 Grohe Armaturen Friedrich Vorrichtung zum Belueften eines aus einem Zapfhahn od. dgl. austretenden Wasserstrahls
EP2412877A4 (de) * 2009-03-26 2014-11-19 Masaaki Takano Verschluss zur erzeugung von aufgeschäumtem wasser

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140519B (de) * 1960-03-31 1962-11-29 Grohe Armaturen Friedrich Vorrichtung zum Belueften eines aus einem Zapfhahn od. dgl. austretenden Wasserstrahls
EP2412877A4 (de) * 2009-03-26 2014-11-19 Masaaki Takano Verschluss zur erzeugung von aufgeschäumtem wasser
US9297153B2 (en) 2009-03-26 2016-03-29 Masaaki Takano Water saving aerator

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