DE1922161A1 - Wasserstoffentschwefelung schwerer Erdoeldestillate - Google Patents
Wasserstoffentschwefelung schwerer ErdoeldestillateInfo
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Description
8 MÜNCHEN 2. HlLBLESTRASSE 2O
• Df. Eule Dr. Berg Dipl.-Ing. Stopf, 8 MOnchen 2, HilblestraBe 20 ·
Anwaltsakte 18
393
Be7I ' "
Be7I ' "
ESSO Research and Engineering Company, Linden, I.J., USA
"Wasserstoffentschwefelung schwerer Erdöldestillate"
Diese Erfindung betrifft ein verbessertes Wasserstoffentschwefelungsverfahren
zur Herstellung, als Hauptprodukt, eines Industrieheizöls oder Heizölbestandteils geringen
Schwefelgehalts. Im besonderen werden schwere Petrol- bzw.
Erdöldestillate, wie G-asöle, mit einem hohe Aktivität beibehaltenden
Katalysator wasserstoffentschwefelt, wobei
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dieser im wesentlichen aus einem Kobalt- oder üfickelsalz
und einem Molybdän- oder Wolframsaiz besteht, die auf einem Träger aus im wesentlichen 1 bis 6 Gew„$ Siliciumdioxid
und 94 bis 99 Gew.$ Aluminiumoxid gelagert sind, wobei der
Träger durch ein maximales Porenvolumen und eine maximale Überfläche in den 30 bis 70 1 im Durchmesser großen Poren
gekennzeichnet ist. In einer bevorzugten Ausführungsform wird der Träger mit spezifischen Mengen besonderer Ausgangsmaterialien
und unter genau gestetierten Bedingungen hergestellt.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird bei Schwerpetrol- bzw.,
Erdöldestillaten verwendet. Im besonderen findet ..das Ver-.
fahren Anwendung bei Gasölen aus atmosphärischer und
■Vakuumdestillation. Der Kaijatgegenstand der vorliegenden ._-:
Erfindung besteht darin, den Schv/efelgehalt der Erdöl-,
destillate ohne bedeutende Änderung der Viskosität des .... _.. ς.ν£,
Stockpunkts und des spezifischen Gewichts des Öls zu ver-r
ringern«, Das Verfahren richtet sich also auf eine nichtdestruktive
Wasserstoffentschwefelung zum Unterschied von-, dem destruktiven Hydrieren oder Hydrokracken. Es wird daher
in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, die Umwandlung zu Gas und Vorläufen verringert. Wenn gewünscht, .
kann eine kleinere Ölmenge zu leichteren Materialien, wie Benzin und Mitteldestillaten,.gekrackt werden.
-3-
909847/08 9 6
BAD ORIGiNAL
Bei Erdölverarbeitungsverfahren dieser Art bestellt ein Hauptinteresse, das Verfahren für die längstmöglichste
Dauer ohne Regenerieren des Katalysators in Lauf zu halten. Eine auf das kontinuierliche Arbeitsverfahren wirkende
Einschränkung ist die allmähliche Aktivitätsverringerung des Katalysators. Eine Arbeitsdauer von weniger als ungefähr
6 Monaten wird als unwirtschaftlich angesehen, weil das Regenerieren oder Austauschen durch den neuen Katalysator
und Reinigen der Einheit ungefähr 3 Wochen in Anspruch nehmen können. Dadurch wird der Rentabilitätsfaktor
verringert.
Eine weitere Eigenschaft dieser Verfahren besteht darin, daß die Reaktionstemperatur langsam während der Betriebsdauer
erhöht werden muß, um die gewünschte prozentuale Schwefelentfernung beizubehalten. Wenn es beispielsweise
unter Verwendung herkömmlicher Katalysatoren gewünscht wird, von 80 bis 90 ia Schwefel aus einem typischen Gasöl,
das ungefähr 2 # Schwefel enthält, zu entfernen, würde es notwendig werden, die Arbeitstemperatür von ungefähr 38O0C
(7250F) bei Beginn auf ungefähr 43O°C (8000P) am Ende des
Arbeitsablaufes zu erhöhen. Die Notwendigkeit der Temperaturerhöhung (Temperaturerhöhungsbedarfj TEB) ist der allmählichen
Ansammlung von Koks und Metallen auf der Oberfläche des Katalysators zuzuschreiben, wobei dessen Aktivität
langsam abnimmt. Die Erhöhung der Temperatur hat das
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erhöhte Kracken der leichteren Kohlenwasserstoffe in der
Beschickung zur PoIge und dies verringert die gewünschte
Heizölmengeβ Weiterhin verschlimmert die Temperaturerhöhung
die Neigung des Katalysators, die Beschickung zu kracken, wodurch die Koksablagerung auf dem Katalysator beschleunigt
wird ο
Kurz zusammengefaßt werden die Ziele der Erfindung dadurch erreicht, daß man schwere Erdöldestillate unter mäßigen Bedingungen
in Gegenwart eines Katalysators wasserstoffentschwefelt, wobei dieser ein Nickel- oder Kobalt- und ein
Molybdän- oder Wolfram-Oxid und/oder Sulfid, gelagert auf einem geeigneten Träger, enthält, der im wesentlichen aus
1 bis 6 Gew.$ Siliciumdioxid und 94 bis 99 Gew.^ Aluminiumoxid
besteht. Der Katalysator hat ein maximales Porenvolumen und eine maximale Oberfläche in Poren von 30 bis 70 j£
im Durchmesser.
Die Zeichnung stellt ein Fließdiagramm einer bevorzugten
Ausführungsform dar.
Das Beschickungsmaterial für das Verfahren ist ein schweres Erdöldestillat ο Die geeignetesten Beschickungen sind Gasöle,
wie atmosphärisches Gasöl, Vakuumgasöl, Koksgasöl und
Gasöl aus Viskositätsbrechung» Die Beschickung kann ebenso
ein Gemisch von irgendwelchen der vorausbezeichneten
909847/0896 "5"
-S.Materialien sein und kann weiterhin geringe Mengen anderer
Fraktionen, wie katalytisch gekrackte Fraktionen und geringe Mengen von Rückstandsfraktionen enthalten. Das Verfahren
kann ebenso bei endasphaltierten Ölen verwendet werden. Der Anfangssiedepunkt der. Fraktion sollte im Bereich von
ungefähr 180 (350) bis ungefähr 37O0O (7000F) liegen. Der
Endpunkt sollte im Bereich von ungefähr 400 (750) bis ungefähr 7000O (13000F) liegen,. Das Verfahren kann in gleicher
Weise bei schweren Vakuumgasölen mit einem Anfangssiedepunkt
im Bereich von ungefähr 340 (650) bis ungefähr 4000C (75O0F)
und einem Endsiedepunkt über 54O0O (10000F), d. h. 565 (1050)
bis 6200C (115O0F) verwendet werden. Gewöhnlich sollte der
Metallgehalt des G-asöls relativ nieder sein, de h„ von 1
bis 50 ppm, /vorzugsweise 0,05 bis 10 ppm Metalle betragen.
Das G-asöl kann von ungefähr 0,1 bis 5 Gew.$ Schwefel enthalten,
wobei ein Teil des Schwefels in der Form von Ringverbindungen des Ihiophen-Typs vorhanden sein wird. Die
Conradson-Kohle der Beschickung sollte wenigstens 0,2 und
häufiger wenigstens 0,5 i° sein.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist besonders bei einem "schmutzigen" G-asöl anzuwenden. Diese Materialart erhält man
dann, wenn man bei einer Vakuumdestillation schnell abtreibt, um die maximale Menge Vakuumgasöl von der Rohölbeschickung
oder Beschickung mit einer atmosphärisch destillierten Fraktion in die Vorlage überzutreiben. Wegen der
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-6-
Änderungen bei den Arbeitsbedingungen wird gelegentlich ein großer Posten rückständiges Material über Kopf aus der
Vakuumdestillationskolonne gefördert, und dieses Material kann schnell einen herkömmlichen Wasserstoffentschwefelungskatalysator
deaktivieren. Das erfindungsgemäße Verfahren ist so ausgelegt, daß eine Beschickung ohne eine
Vorbehandlung, außer der Vakuumdestillation oder Lösungsmittelentasphaltierung,
behandelt werden kann. Sypische zur Behandlung vorgesehene Beschickungen haben die nachfolgenden
Eigenschaften und Prüfergebnisse:
SAD
-7-
Rohölquelle
und Beschreibung
Gravity,
Schwefel
modifiziertes
Naphtha-ünlös-
liohes,Gew.$ C-H Analyse
Gew.?i O
Gew.jfc H
Metalle ppm
Ni
Fe
V
Viskosität
oa.5Ö°C
(122°F), SSF oa.60 0
(UO0F), SSF Flamm. COC
°C (*F)
SJookgunkt
SJookgunkt
ASTU D-1160
bei 1 mm Hg
IBP ~
ASP'°C (0F)
(Atmos.Eqn.)
bei 1 mm Hg
IBP ~
ASP'°C (0F)
(Atmos.Eqn.)
5
t
10 i»
20 i*
30 >.
20 i*
30 >.
Arabisches Vakuumgasöl
20,2 2,95 0,37
0,4
85,20 11,79
0,3
0,4
30,0 21,5 212(414) 30(87)
50
60
70
60
70
Venezuela· Venezuela Venezuela
3710C(7000F) 454°C(850°F) entasphal-
5660On 593 Cn tiertes Öl
(10500F) (11000I1)
Vakuumgasöl Vakuumgasöl
23,2 15,9 15,2
1,56 2,45 2,17
0,28 ■■— 6,89
0,7
3,3
0,7
3,3
0,7
32(90)
1,4 24
3,4
3,4
140
73
73
| 291 | 555 | 368 | 693 | 417 | 787 | 440 | 828) |
| 377 | 710 | 385 | 724 | 446 | 835 | 514 | 956} |
| 411 | 772 | 391 | 737 | 452 | 847 | 532 | 991) |
| 435 | 815 | 404 | 761 | 446 | 871 | 555 | 1034) |
| 452 | 847 | 416 | 780 | 477 | 889 | — | |
| 458 | 857 | 431 | 808 | 486 | 907 | — | |
| 480 | 895 | 446 | 835 | 496 | 925 | — | |
| 480 | 896 | 468 | 874 | 509 | 949 | — | |
| 495 | 913 | 477 | 889 | 519 | 966 | — |
85,67 11,66
4 2
27
1801 743
318(605 21(70)
909847/0896
-8-
Fortsetzung Tabelle 1 Beschickung A
| 80 io | 500(931 | 496 | 925) | 535(995) | — |
| 90 io | 509(949 | 521 | 969) | 558(1036 | — |
| 518(963 | 541 | 1007) | 564 1047 | 564(1047) | |
| ESP0C,FBP(0P) | 521(971 | 541 | 1007) | 564(1047 | 24 |
| Ausbeute °/o | 97 | 95 | 95 | ||
Der in dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendete, hohe
Aktivität beibehaltende Katalysator enthält ein Gemisch
eines Salzes eines Metalls der Gruppe YIII B, z» B0 Kobalt
oder Nickel und ein Salz eines Metalls der Gruppe YI B,
z. B. Molybdän oder Wolfram, gelagert auf einem Träger, der im wesentlichen aus 1 bis 6 Gew.$ Siliciumdioxid und 94 bis
99 Gew.io Aluminiumoxid besteht. Der Endkatalysator hat ein
Gesamtporenvolumen von wenigstens 0,25 ecm/g und eine Gesamtoberfläche
von wenigstens 150 m /g, vorzugsweise ist das Gesamtporenvolumen wenigstens 0,4 ccm/g und die Gesamt-
2
oberfläche wenigstens 250 m /g. \7'eiterhin ist ein Maximum
oberfläche wenigstens 250 m /g. \7'eiterhin ist ein Maximum
der Gesamtoberfläche, d. h» wenigstens ungefähr 100 m /g
der Oberfläche in Poren mit einem Durchmesser von 30 bis 70 % vorhanden.
Weil weiterhin die Poren mit größerem Durchmesser die Deaktivierung
des Katalysators bei der \'ia ε s er stoff entschwefelung
von Petrololen zu beschleunigen scheinen, wird es bevorzugt,
daß die Katalysatoren ein Llinimum von Poren mit einem Durchmesser von mehr als 100 S, d«, ho weniger als
0,25 ccm/g haben0
909847/0896 bad original
Das nachfolgende Verfahren zur Herstellung des Trägers ist
ein bedeutender Bestandteil der Erfindungo
Im allgemeinen kann der Träger durch Ausfällen der Oxide oder der hydratisieren Oxide von Aluminium und Silicium
aus wäßrigen Lösungen von wasserlöslichen Salzen dieser Metalle hergestellt werden. Beispielsweise werden geeignete
Anteile der wasserlöslichen Salze von Aluminium, wie das Sulfat, Chlorid oder Mtrat, und geeignete Anteile wasserlöslicher
Silioiumsalze, wie Itfatriumsilikat, aus der Lösung
ausgefällt, wobei man den pH-Wert der Lösung mit saurem oder basischem Material einstellt· Die Ausfällung wird gewaschen
und anderweitig behandelt, um Verunreinigungen, soweit notwendig, zu entfernen. Der Träger kann mit den Metallen
imprägniert werden, solange er naß ist, oder nach dem
Trocknen und Brennen,,
Ein bevorzugtes Verfahren zur Herstellung des Katalysators
besteht darin, alkalische wäßrige Aluminatlösungen, die
vorausbestimmte Mengen von Siliciumdioxid enthalten, mit sauren Reagentien zu behandeln, um ein Aluminiumoxidsilikat
in wasserhaltiger Iorm auszufällen. Eine nach diesem Verfahren
hergestellte Schlämme wird dann getrocknet und nach bekannten Verfahren behandelt,■um einen bevorzugten Katalysatorträger
dieser Erfindung zu liefern. Die Träger der oben hergestellten Typen werden dann mit Metallen impräg-
9098-47/0898 -10-
BAD OBlGlHAL
- ίο -
niert, die die Wasserstoffentschwefelungsreaktion fördern.
Die "bevorzugte wäßrige alkalische -Aluminatlösung ist eine
Lösung von Natriumaluminat. Es ist klar, daß ebenso andere AlkalimetaIlaluminate verwendet werden können, ausgenommen,
daß sie aus wirtschaftlichen Erwägungen nicht in Präge
kommeno Die zur Verwendung vorgesehenen sauren Reagentien sind die Mineralsäuresalze von Aluminium, ζ. Β» Aluminiumhalogenide, -nitrate und -sulfate. Ebenso brauchbar sind
die bekannten Mineralsäuren selbst, z. B. Salzsäure, Salpetersäure,
Schwefelsäuren und andere.
Vorzugsweise werden die Herstellungsbedingungen des Trägers
so gesteuert, daß der Bndträger ein Schüttgewicht von weniger als 0,7 g/ccm hat. Er ist weiter dadurch gekennzeichnet,
daß er durchscheinend ist» wie dies durch sein glasartiges
Aussehen zum Ausdruck kommt, (was darauf hinweist, daß ein großer Teil des Aluminiumoxid in einer kristallinen Form
vorliegt). Der Katalysator ist extrudierbar.
Die erste Veränderliche, die bei der Herstellung des Trägers gesteuert werden muß, ist die Aluminiumoxidkonzentration.
Die Aluminiumoxidkonzentration, ausgedrückt als G-ew,^
AIpO^, der v/äiarigen Alkalialuminatlösung muß zwischen 1,2
und 5,0. vorzugsweise zwischen 1,2 und 3,0 liegen, und besonders bevorzugt wird eine Konzentration, die zwischen 1,2
und 1,7 liegt« Es ist festzustellen, daß die genaue Steuerung der Aluminiumoxidkonzentration innerhalb der angege-
9 0 9847/0896
-11-BAD ORIGINAL ·
benen Bereiche ein wesentlicher Faktor "bei der Herstellung
eines Prägers ist, der in einer Yorrichtung in technischem Umfang extrudiert werden kann.
Zu weiteren bedeutenden Veränderlichen gehören der pH-Wert und die Temperatur. Die Ausfällung muß bei einem pH zwischen
5 und 9» 5» vorzugsweise zwischen 6 und 9, bewirkt werden. Temperaturen im Bereich zwischen 40 (105) und 49°C (1200J),
vorzugsweise 43 und 49°C (110 und 1200F), müssen verwendet
werden.
Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird der
Siliciumdioxid-Aluminiumoxid-Träger in Gegenwart einer
Aldonsäure oder einem Aldonat, vorzugsweise einem G-lukonat
oder einer Grlüko na äure, hergestellt. Galaktonsäure, Ar ab on-.
säure, Xvlonsaure, Mannonsäure und Salze derselben können
ebenso verwendet werden. Zu geeigneten Aldonaten gehören die Natrium-, Kalium-, Zink-, Magnesium-, Calcium- und
Lithiumsalze der Glukonsäure oder andere Aldonsäuren. Dieses Material wird in der Anfangslösung in Mengen im Bereich von
0,5 bis 6 GeWo?o, bezogen auf den AlpO--Gehalt der Lösung,
verwendet. Es scheint, daß die Zugabe der Aldonate und
Aldonsäuren bei der Herstellung· der Siliciumdioxid-Aluoiiniumoxidbasismaterialien
eine nützliche Wirkung auf die physikalischen Eigenschaften des Endkatalysators und dessen Wirksamkeit
bei der Wasserstoffentschwefelung hat.
909847/0896 . . ■ ~12-
BAD ORIGINAL
Zur Herstellung dieser bevorzugten katalytisehen Materialien
erläutert die Tabelle 2 bevorzugte Bedingungen und Konzentrationen.
Bedingungen Breiter Bereich Bevorzugter Be
reich
I0 Konzentration der .- ■
Ausgangsaluminatlösung, ausgedrückt als Al2O5 1,2-5 Gew.$ 1,2-1,7 Gew.«
II. Ausfällungstem- 40 - 50°C 43 - 5O0C
peratur (105 - 120 F) (110 - 120 F)
III. pH 5 - 9,5 6-9
IV. Reaktionsdauer ty4 - 6 Std. V4 - 2 Std.
V. Aldonat oder
Aldonsäure 0,5-6 Gew,$ 2-3
Bei Verwendung der oben angegebenen allgemeinen Tteaktionsbedingungen
erhält man den aus der- Reaktion hervorgehenden Träger in der Form einer verdünnten Schlämme. Diese Schlämme
kann dann konzentriert und Sprühtrocknungsverfahren bei
Temperaturen im Bereich zwischen 90 (200) und 12000C (20000F)
vorzugsweise 90 (200) und 2600C (5000F), unterworfen werden.
Die Sprühtrocknung, besonders bei den angegebenen Bedingungen, erhält das Katalysatorbasismaterial in der gewünschten
Kugelform.
Bei Verwendung der zur Katalysatorherstellung bekannten
909847/0896
herkömmlichen Verfahren kann das sprühgetrocknete Material
einer Wasserwäsche unterworfen werden, um überschüssige
Alkalimetall- und Sulfationen zu entfernen. Der Träger kann
dann mit den katalytischen Metallen imprägniert und extrudiert oder in Tablettenform gebracht oder anderweitig in
jede gewünschte physikalische Form gebracht werden»
Die oben erwähnten Siliciumdioxid-Aluminiumoxidhydrogele können mit anderen synthetischen und/oder halbsynthetischen
Aluminiumoxiden, Silikagelen und/oder anderen Siliciumdioxid-Aluminiumoxid-Tonhydrogelzubereitungen
zu dem Zweck verwendet werden, um vorhandenen Aluminiumoxid- und/oder
Siliciumdioxidgehalt während der Imprägnierung einzustellen.
Der sich ergebende Katalysator sollte, wenn er gebrannt ist, eine G-esamtoberflache haben, die größer ist als 150 m /g,
und das Porenvolumen ist vorzugsweise großer als 0,25 ccm/g, gemessen nach dem BET-Verfahren mit Stickstoff»
Die wirksamen Metallkomponenten in dem Endkatalysator sind ein Salz eines Metalls der Gruppe YI B, besonders ein
Molybdänsalz oder WolframsalZy nämlich Molybdänoxid, Molybdänsulfid,
Wolframoxid, Wolframsulfid und/oder 'Gemische dieser Salze und ein Salz eines Metalls der Gruppe VIII B,
besonders ein Nickel- oder Kobaltsalz, nämlich Nickeloxid,
Kobaltoxid, Mckelsulfid und Kobaltsulfid und/oder Gemische
von diesen Salzen«, Die bevorzugten wirksamen Metallsalz-
90 984 7/0 896 ~Η~
-H-
kombinationen sind Nickeloxid mit Molybdänoxid und Kobalt
Oxid mit Molybdänoxid. Die Oxidkatalysatoren werden vorzugsweise vor der Verwendung sulfidiert.
Der Endkatalysator enthält die folgenden Mengen von jedem Bestandteil:
. Tabelle 3
Katalysatorzusammensetzung
Breiter Bereich Bevorzugter Bereich ^ Gew. ^
Nickel oder Kobalt
(als Oxid) . 1 bis 15 2 bis 10
(als Oxid) . 1 bis 15 2 bis 10
Wolfram oder
Molybdän
(als Oxid) 5 bis 25 10 bis 20
Molybdän
(als Oxid) 5 bis 25 10 bis 20
Siliciumdioxid 1 bis 6 1,5 bis 5 Aluminiumoxid 93 bis 54 86 bis 65
Nachfolgend wird eine typische Katalysatorherstellung er läutert.
Drei Lösungen werden hergestellt, z, 3„ A, 3 und C.
-15-
9098Ü7/0896
Bestandteil
Lösung A* Wasser
Lösung B
Lösung C
Uatriumsilikatlösung 28 j, SiO2
Ua t riuinö luminiumo xi d
2315 i° Al2O -Lösung
48 $ige G-lukonsäurelösung
98
9,5 $ige Aluminiumoxidlösung
Menge
136 1
(36 Gallonen)
113 ecm
5323 com
76 ecm
76 ecm
850 ecm in 17 (4,5 Gallonen)
12,5 1
(3,3 Gallonen)
* Gesamt-AlpO,-Gehalt in der Lösung - 1,3 $
Die Lösung B wird zu der Lösung A während einer Zeitdauer von 23 Minuten zugegeben. Zu diesem Zeitpunkt beträgt die
Temperatur des Reaktionsgemische 48 G (118 F).
Die Lösung C wird dann der Mineralsäurelösung während einer
Zeitdauer von 19 Minuten zugegeben. Die Temperatur während der Zugabe verbleibt bei 480C (1180F). Der End-pH nach den
oben angegebenen Zugaben ist 8,8. Die Schlämme wird filtriert, erneut angeschlämmt, sprühgetrocknet, gewaschen,
um lösliche Salze zu entfernen und erneut getrocknet.
Der Endsiliciumdioxid-Aluminiumoxid-Träger hat ein Poren-
volumen von 2,36 ccm/g, eine Oberfläche von 310 m /g und
ein Schüttgewicht von 0,18 g/ccma
9098A7/0896
-16-
Ein. Siliciumdioxid-Aluminiumoxid-Träger wird in der Weise
wie in Beispiel 1 hergestellt und mit geeigneten Mengen Molybdänoxid und Kobaltcarbonat imprägniert. Die Schlämme
wird filtriert und zur Bildung eines Katalysators getrocknet (G-ehalt auf Trockengewiehtsbasis 3,5 i° Kobaltoxid,
12,5 fo Molybdänoxid, 1,7 0A SiO2 und der Rest Aluminiumoxid).
Der Träger kann mit den anderen Hydrierungsmetallen der Erfindung,
d„ h. mit Nickel und Wolfram, in der gleichen Weise
imprägniert werden« Wie vorausgehend angegeben wird der Katalysator vor der Verwendung sulfidiert.
Der Aufbau des Katalysators ist ebenso ein bedeutender Gegenstand der Erfindung. Bei der Wasserstoffentschwefelung
von Erdöl wurde eine kritische Porengröße im Hinblick auf das Beibehalten der Aktivität festgestellt» Es wurde ge- .
funden, daß Poren mit einem Porendurchmesser im Bereich von 30 bis 70 S eine kritische Bedeutung bei schweren Beschikkungen
haben. Es sollte daher ein Maximum der Oberfläche, do h. 40 bis 100 ^, in Poren mit einem Porendurchmesser im
Bereich von 30 bis 70 S vorliegen, und ein Minimum der Poren,
do ho weniger als ungefähr 20 $, sollte in Poren mit einem
Porenäurchmesser von über 100 S vorhanden sein.
Katalysatoren mit guter Wirksamkeit und Beibehalten der Wirksamkeit weisen das nachfolgende Verhältnis zwischen
909847/089 8 -17-
BAD ORIGINAL
Porendurchmesser in S, Porenvolumen in ccm/g und Oberfläche
in m /g für Poren über dem Bereich von 30 bis 70 α im Durchmesser auf»
4 x 104 χ Porenvolumen (ccm/g) y 10Q m2/g Oberfläche
Porendurchmesser, S-
Die Verteilung des Porenvolumens eines vorausgehend definierten erfindungsgemäßen Katalysators wird durch isotherme
Stickstoffadsorption gemessen, wobei das Volumen des absorbierten
Stickstoffs bei verschiedenen Drücken gemessen wird. Dieses Verfahren ist bei Ballou u, a„, "Analytical
Chemistry", Band 32, S. 532 - 536 beschrieben» Die Verteilungen
der Porendurchmesser für die erfindungsgemäßen Beispiele wurden dadurch erhalten, daß man einen Adsörptomat,
Modell Hr. 4-468O, der American Instrument Company, Silver-Springs,
Maryland, verwendete. Dem Fachmann ist es möglich, sich Katalysatorherstellungsverfahrensstufen·und Verfahrensbedingungen innerhalb der hier angegebenen spezifischen Bereiche
so auszuwählen, daß Katalysatoren mit dem gewünschten Porendurchmesser, der Porengrößenverteilung, Porenvolumen
und der Oberfläche erhalten werden.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnung wird eine reduzierte Rohölbeschickung über die Leitung 1 durch den Ofen 2 in
einen Vakuumdestillationsturm 3 geleitet. Dampf wird über die Leitung 4 durch den Ofen in die Vakuumeinheit zugeführt.
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-18-
BAD ORIGINAL
Die Beschickung wird in einem Ofen auf eine Temperatur im
Bereich von 385 (725) Ms 47O0C (87.5°^) vorerhitzt. Die
Vakuumeinheit wird betrieben, um die Gewinnung einer Fraktion, die zur kontinuierlichen Wasserstoffentschwefelung ge
eignet ist, auf ein Maximum zu "bringen» Ein Strom aus
Leichtenden und Dampf v/ird über die Leitung 5 gewonnen. Dampf kann wiedergewonnen und dem Kreislauf über Mittel,
die nicht aufgezeigt sind, wieder zugeführt werden. Eine leichte Gasölfraktion mit einem relativ niederen Schwefelgehalt kann über die Leitung 6 gewonnen werden. Eine
Residuumfraktion mit einem Anfangssiedepunkt im Bereich
von 550 (1000) bis 62O0O (11500P) wird über die Leitung 7
gewonnen. Das gesamte oder ein Seil dieses Materials kann
als Mischansatz für Heizöl verwendet werden. Die erste
Entschwefelungsbeschickung, ein schweres Yakuumgasol, wird
über die Leitung 8, die Pumpe 9» die Leitungen 10 und Tl.,
den Ofen 12 und die Leitung 13 zum Entsohwefelungsreaktions gefäß 14 geleitet. Die Entschwefelungsbeschickung kann geringe Mengen rückständiges Material enthalten= Zu den
typiscrien Yakuumdestillationsbedingungen gehören eine
Temperatur im Bereich von 370 (700) bis 455°C (850°!) und
ein Druck im Bereich von 20 bis 100 Torr. Dampf wird der Beschickung und dem Boden des Turms zugeführt, um die Abtrennung des destillierbaren Öls von den Sumpfprodukten zu
erhöhen. Dieser Dampf kann ungefähr 3»5 - 70 kg/m Ölbeschichtung
(1 bis 20 pounds per barrel) betragen«, Die
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Fließgeschwindigkeit der Dämpfe durch die Böden oder anderen Sperrvorrichtungen gegen Mitreißen oberhalb der
Plashzone ist eine ernste Einschränkung beim Betreiben des Vakuumturms· Diese Geschwindigkeit liegt normalerweise
im Bereich von 0,9 "bis 3 m/Sek. (3 bis 10 ft./sec),, Die
Geschwindigkeit hängt von der Ö'lbeschickungsgeschwindigkeit,
der Temperatur und dem Druck ab«,
Es kann festgestellt werden, daß bei maximaler Temperatur
und.minimalem Druck bei hohen Beschickungsgeschwindigkeiten
die Vakuumeinheit unter Druck gesetzt wird, und unter diesen Bedingungen kommt es vor, daß ein gelegentlicher Posten
von Rückstandserdöl zu der Entschwefelungsbeschickung des
tiefen Schnitts kommt. Das Rückstandsmaterial enthält einen relativ hohen Anteil an Organo-Metallverbindungen,
aromatischen Hehrring-Kohlenwasserstoffen und anderen Koksbildnern, die schnell einen herkömmlichen Wasserstoffentschwefelungskatalysator
deaktivieren.
In dem Ofen 12 wird die Beschickung auf eine Temperatur im Bereich von 315 (600) bis 43O0G (800°?) vorerhitzt. Ein
Wasserstoff enthaltendes Gas, das 70 bis 100 Vol.^ Wasserstoff enthält, wird über die Leitung 15 in die Leitung
zum Luschen mit der Beschickung eingeführt. Es wird ein herkömmliches Reaktionsgefäß für flüssige oder gemischte
Phasen verwendet. Der vorausgehend beschriebene Katalysator
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BAD
wird in Reihen von übereinander angeordneten festen Betten
in dieser Aus führung s form, eingebracht. Wenn gewünscht können ausgebreitete Betten, langsam abnehmende Betten
oder ein Arbeitsverfahren des Schlämmtyps verwendet werden. In dieser Ausführungsform werden Öl und Wasserstoff abwärts durch das Reaktionsgefäß geleitet, jedoch können ebenso
aufwärts fließende Verfahren und G-egenstromverfahren verwendet werden» Bei typischen Gasölbeschickungen, wie den
Beschickungen A und B der Tabelle !,gehören zu :den bevorzugten
Reaktionsbedingungen ein Temperaturbereich von 340 bis 4300C ( 650 bis 8000P), ein Druckbereich von 28
bis 60 atü (400 bis 850 psig) und eine Wasserstoffgeschwind
digkeit von 178 bis 890 m5/m5 (1000 bis 5000 ft.^
Ein neuer Gegenstand der Arbeitsbedingungen ist der Druckbereich.
In der Vergangenheit wurde festgestellt, daß Drücke über 70 atü (1000 psig), z. B. 84 bis 105 atü (1200 bis
1500 psig), für eine kontinuierlich 50 bis 90 $ige vVasser- f stoffentschwefelung von Gasölen, die 2 bis 3 Gew.$ Schwefel
enthalten, wesentlich waren. Es wurde nunmehr gefunden, daß Drücke unter 70 atü (1000 psig) völlig geeignet sind, wenn
der hier beschriebene, hohe Aktivität beibehaltende Katalysator verwendet wird. Wie in Beispiel 3 nachfolgend aufgezeigt,
sind so niedere Drücke wie 28 atü (400 psig) zufriedenstellend. Niederere Temperaturen als ungefähr 45O0G
(850 Έ) sind ebenso völlig geeignet, und, wie in dem nach-
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BAD ORiGlNAL
folgenden Beispiel 3 aufgezeigt* war eine Temperatur von
ungefähr 370 bis 3990O (700 "bis 75O0I1) während dem gesamten
Ablauf dieses Beispiels geeignet. Diese milden Arbeitsbedingungen zusammen mit der langen Laufzeit bilden zahlreiche
Kostenvorteile bei der Anfangsinvestierung und bei den Bearbeitungskosten«
Der EntsGhwefelungsabstrom wird über die Leitung 16 zum
Qasabscheider 17 geleitete Flüssiges Produkt wird über die
Leitung 18 entfernt. Das behandelte Produkt wird gewöhnlich
weniger als L $ Schwefel, d«, h* 0,1 bis 1 Gew.^ Schwefel,
in erster Linie abhängig von dem Schwefelgehalt der Beschickung und der Schwere der Reaktionsbedingungen, enthalten«
Der Gasstrom wird über Kopf über die Leitung 19
zum HgS-Absoheider 20 geleitet, H3S und Toriaufe werden
durch herkömmliche Mittel, wie durch Kühlen und Aminbehandlung,
abgetrennte RVjS wird über die Leitung 21 entfernte
Wasserstoff wird über die Leitungen 22 und 23, den Kompressor 24 und die Leitung 15 dem Kreislauf wieder zugeführt.
Der Wasserstoff entblößte Strom wird über die Leitung 25 entfernt. Ergänzungswasserstoff wird, soweit erforderlich,
über die Leitung 26 zugeführt»
Wenn entasphaltiertes Öl entschwefelt werden soll, wird die Vakuumeinheit durch eine herkömmliche Entasphaltierungseinheit
einschließlich Extraktionsturm und Lösungsmittelhandhabungsvorrichtungen
ersetzt.
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-22-
BAD ORIGINAL
Die Schwere der Reaktion wird vorzugsweise so gesteuert,
daß die Umwandlung der Beschickung- zu nieder siedenden Materialien geringer als 20 Vol.# der Beschickung und gewöhnlich
weniger als 10 VoI0 °ß>
der Beschickung ist. Ein geringerer Teil der Beschickung kann zu Benzin und Mitteldestillaten,
sofern solche Produkte gewünscht sind, gekrackt werden.
fc !Typische Reaktionsbedingungen sind:
ents chwefelung
Temperatur °C (0J) 315- 455 340 - 430
(600 - 850) (650 - 800)
Druck atü (psig) 21-70 28 - 60
(300 - 1000) (400 - 850)
Irischbeschickungs-Verhältnis
Gew./Std./Gew. bezogen auf Katalysator 0,1/1 - 10/1 0,5/1 - 5/1
Gew./Std./Gew. bezogen auf Katalysator 0,1/1 - 10/1 0,5/1 - 5/1
V/a s s er s Φ of f ν erhäl tn.
IT mVm (SGF/Bblo) 89 - 1780 178 - 890
frische Beschickg. (500 - 10.000) (1000 - 5000)
Dieses Beispiel beschreibt die langdauernde Wirksamkeit des
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BAD ORfGSMAL
erfindungsgemäßen Verfahrens, "bei einem Arbeitsdruck von
28 atü (400 psig). Ein "Arabian Vacuum Gas Oil" mit einem Gehalt von 2,95 Gew.fi Schwefel wurde kontinuierlich in einem
isothermen Reaktionsgefäß mit Wasserstoff in Kontakt gebracht r um eine konstante Schwefelentfernung von 85 °ß>
zu bewirken. Das Gasöl hatte im wesentlichen die gleichen Eigenschaften, wie sie für das Öl A in Tabelle 1 angegeben
sind. Bei Beginn betrug die Ablauftemperatur ungefähr 57O0C
F), und es wurde ein Vergleich der erreichbaren
Arbeitstage vorgenommen, bis eine Endtemperatur des Ablaufs von 4O7°C (7650P) erreicht wurde. Bei.dieser letzteren
Temperatur würde eine Regenerierung notwendig v/erden. Ein nach dem vorausgehend beschriebenen Verfahren hergestellter
Kobalt-Molybdat auf Siliciumdioxid-Aluminiumoxid-Katalysa- tor, der ,ungefähr 2 °/o SiOp enthielt und bei dem ungefähr
170 m /g/seiner Oberfläche in Poren in dem 30 bis 70 S-Durchmesserbereich
liegen, wurde in einem Ablauf verwendet. Ein herkömmlicher Wasserstoffraffinierungskatalysator, der
3,5 Gew.$ CoO und 12,5 KoOp auf einem Träger aus 0,2 Gew.^b
SiOp und dem Rest ,Aluminiumoxid enthielt und der nicht die
geforderte kritische Porenverteilung hatte, wurde in dem gleichen Versuchsreaktionsgefäß bei 28 atü (4OO psig) zum
Vergleich verwendet. Das Reaktionsgefäß war eine Versuchsanlage,
die 200 ecm Katalysator enthielt. Pas Öl v/urde
durch ein Katalysatorbett abwärts geleitet. Bei einer Durchsatzgeschwindigkeit
von 0,75 wurde das Verfahren kontinuier-
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BAD ORIGINAL
lioh ungefähr 180 Tage mit einem herkömmlichen Katalysator .
arbeiten im Vergleich zu einer Arbeitslänge von ungefähr 260 Tagen, wenn der Katalysator der Erfindung verwendet
wird· Dieser unmittelbare Vergleich zeigt den klaren Vorteil bei der Verarbeitung von Vakuumgasöl mit dem Katalysator
der Erfindung. Es wird angenommen, daß eine Gesamtkatalysatorverwendungsdauer
von 30 Monaten mit zwei. Zwischenregenerierungen in einer optimal angelegten kommerziellen
Einheit erreicht werden kann»
Ein Ablauf bei 56 atü (800 psig) leaktionsgefäßdruck mit '
dem Gasöl B der Tabelle 1 unter Verwendung einer Ablauftemperatur von 585 0 (725 F) bei Beginn wurde vorgenommen·
Bei diesem Druck betrug der Temperaturerhöhungsbedarf (TEB) um eine 85 folge Entschwefelung zu erreichen O,O33°C (0,060P)
pro Tag, Mit einer vergleichbaren, aber leicht unterschiedlichen GasölbeSchickung und unter Verwendung eines herkömmlichen
Katalysators war der TEB 0,13°0 (.0,200P) pro
Tag. Es ist daher bei irgendeinem Arbeitsdruck im Bereich von 28 - 60 kg/cm (400 - 850 psig) die Verwendung des hier
beschriebenen, hohe Aktivität beibehaltenden Katalysators bei Wasserstoffentschwefelungsarbeitsverfahren in technischem
Umfang mit Gaso!beschickungen angezeigt.
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Bei den hier offenbarten Bedingungen liegt der Wasserstoffverbrauch
im Bereich, von 26,7 !bis 44,5 nr/m (150 bis 250
ft.5ZBbIo) Beschickung. Weil die Kosten für Wasserstoff
ein Hauptfaktor bei der Wasserstoffentschwefelung in technisehern
Umfang ist, ist der erreichte relativ niedere Yerbrauch ein Hauptvorteil.
Ein weiterer bedeutender Vorteil des in dieser Art von
Wasserstoff ent s cliwefelungsverfahr en' Verwendeten Katalysators
besteht in der Regenerierungsstabilität. Der erfindungsgemäße Katalysator ist völlig gegenüber Regenerierung stabil
und gewinnt völlig seine Aktivität nach Regenerierung, solange sich nicht eine übermäßige Metallmenge abgelagert hat
und relativ milde Regenerierungsbedingungen verwendet werden. Es wird bevorzugt, die Regenerierungstemperatur unter
ungefähr 51O0G (95O0P) zu halten.
Zwei Katalysatorproben dieser Erfindung wurden "künstlich" deaktiviert, wobei man mit einem Gasöl A 18 Stunden bei
4130O (775°P), 14 atü (200 psig), 44,5 N m5/m3 (250 SOF
H2/Bbl.) Öl und 1 Vol./Vol./Std«, arbeitete.' Diese Katalysatoren
wurden unter den folgenden Bedingungen regeneriert:
1 2
Temperatur 0O (0P) 313 (600) 316 (600)
Druck atü (psig) 24,6 (350) 24,6 (350)
909847/0896 -26-
Regenerationsgasgeschwindigkeit
N m^/Std./m^ Katalysator ".
(SCF/Hr./BbI.Katalysator) 267 (1500) 534 (3000)
Sauerstoff Gew.^ 1,2 0,6
Each Regenerierung wurden die Katalysatoren nach Normalvefcfahren
erneut sulfidiert und hinsichtlich der Wirksamkeit geprüft. In beiden Fallen wurde die der frischen Katalysatoraktivität
äquivalente Aktivität vollkommen erreicht.
Die Beispiele zeigen, daß ein G-asöl, das ungefähr 2 $
Schwefel enthält in 80 bis 95 #iges 3430C (65O0P) plus
Heizöl in einem Wasserstoffentschwefelungsverfahren unter milden Bedingungen und mit relativ niederem Wasserstoffverbrauch
umgewandelt werden kann. Der hohe Aktivität beibehaltende Katalysator erlaubt kontinuierliche Arbeitsverfahren
bis zu 6 bis 8 Monate vor der ersten Regenerierung.
' Ähnliche Ergebnisse können mit Erdölfraktionen erhalten
werden, die ihrerseits durch Lösungsmittelentasphaltierung mit Lösungsmitteln, wie Propan, Butan, Pentan usw. erhalten
werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren liefert ein Heizöl mit niederem Schwefelgehalt oder ein Heizölmischbestandteil, der
mit höher oder nieder siedenden Petroleumfraktionen gemischt werden kann, um Heizöle niederen Schwefelgehalts zu
909847/0896 _27_
, bilden, die den Marktforderungen hinsichtlich Viskosität,
Stockpunkt und spezifischem Gewicht entsprechen.
-23-9098 4 7/Q896
Claims (1)
- - 28 Patentansprüche :1 ο Verfahren zur Wasserstoffentschwefelung einer Beschikkung, die ein schweres Erdölgasöl beinhaltet, das 0,1 bis 5 Gew.$ Schwefel enthält, dadurch gekennzeichnet, daß man das Gasöl mit einem Wasserstoff enthaltenden Gas bei milden Wasserstoffentschwefelungsbedingungen in Gegenwart
eines Wasserstoffentschwefelungskatalysators, der eine
ψ Hydrierungskomponente beinhaltet, in Kontakt bringt, wobei dieser ein Gemisch eines Salzes eines Metalls der Gruppe VI B und eines Salzes eines Metalls der Gruppe VIII B und' ein Siliciumdioxid-Aluminiumoxidträger aus 1 bis 6 Gew.$ · Siliciumdioxid enthält und der Katalysator weiterhin ein Maximum an Poren im Bereich von 30 bis 70 R hat.2ο Verfahren gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der verwendete Katalysator ein sulfidiertes Gemisch eines Oxids eines luetalls der Gruppe VIII B, nämlich Kobalt- und/ ™ oder nickeloxid und eines Oxids eines Metalls der Gruppe VI B, nämlich Molybdän- und/oder V/olframoxid, auf einem
Träger, enthält.3 β Verfahren gemäß einem der vorausgehenden Ansprüche dadurcii gekennzeichnet, daß der verwendete Träger wie folgt hergestellt wurde:
(a) Bilden einer wäßrigen Lösung einer wasserlöslichenalkalischen Aluminiumverbindung, einer wasseriösIichen-9098A7/0896 _29-Siliciumverbindung, einem sauren ausfällenden Mittel und Aldonsäuren und/oder Aldonaten,(b) Ausfällen einer wasserhaltigen Siliciumdioxid-Aluminiumoxidschlämme aus der.Lösung und(c) Trocknen der Schlämme.4ο Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch ge- i kennzeichnet, daß der verwendete Katalysator weniger als 0,25 ccin/g seines Gesamtporenvolumens in Poren mit einem Durchmesser von mehr als 100 A und wenigstens 100 m /g Oberfläche in Poren von 30 bis 70 A Durchmesser hato5. Verfahren gemäß einem der vorausgehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß das schwere Petroleumgasöl einen Bndpunkt im Bereich von 400 bis 700°0 (750 bis 130O0F) und eine Cönradson-Kohle von wenigstens 0,2 hat'.6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß die verwendete Beschickung durch Destillation eines Rückstaiiderdöls bei einer Temperatur im Bereich von 385 bis 4700G (725 bis 8750F.) und einem Druck im Bereich von 20 bis 100 Torr erhalten wirdo7 ο Verfahren gemäß einem der vorausgehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die milden Wasserstoffentschwefelungsbedingungen, bei welchen die Beschickung mit dem90 98V7/QS9S -30-BAD ORIGINALKatalysator in Kontakt gebracht wird, eine Temperatur im
Bereich von 315 bis 455°0 (600 bis 6500P) und einen Druck
im Bereich von 21 bis 70 atü (300 bis TOOO psig) beinhalten,8 ο Verfahren gemäß einem der vorausgehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß das aus der Wasserstoffentschwef elung der Beschickung gewonnene Ölprodukt weniger als "1 °/o Schwefel enthält und der Wasserstoffverbrauch in dem. Wasserstoff entschwef elungsverfanren im Bereich von 26,7 bis 44>5 nr/m (150 bis 250 ft.VBbIo) Gasöl liegt.9 ο Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet,, daß man als Beschickung ein entasphaltiertesÖl verwendet. ■1Oo G-asölprodukt, sofern es nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 -hergestellt wurde„11, Verfahren zur Wasserstoffentschwefelung eines schweren Petrolgasöls im wesentlichen, wie vorausgehend unter beson derem Hinweis auf die Beispiele beschrieben.909847/0896
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| OHN | Withdrawal |