DE1919997A1 - Isolierueberzuege und ihre Herstellung - Google Patents
Isolierueberzuege und ihre HerstellungInfo
- Publication number
- DE1919997A1 DE1919997A1 DE19691919997 DE1919997A DE1919997A1 DE 1919997 A1 DE1919997 A1 DE 1919997A1 DE 19691919997 DE19691919997 DE 19691919997 DE 1919997 A DE1919997 A DE 1919997A DE 1919997 A1 DE1919997 A1 DE 1919997A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- composition according
- coating composition
- magnetic sheet
- coating
- sheet material
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F41/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
- H01F41/02—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
- H01F41/0206—Manufacturing of magnetic cores by mechanical means
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
- C23C—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
- C23C22/00—Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
- C23C22/73—Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals characterised by the process
- C23C22/74—Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals characterised by the process for obtaining burned-in conversion coatings
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B3/00—Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
- H01B3/002—Inhomogeneous material in general
- H01B3/006—Other inhomogeneous material
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
- H01F27/24—Magnetic cores
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S428/00—Stock material or miscellaneous articles
- Y10S428/90—Magnetic feature
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Chemical Treatment Of Metals (AREA)
- Manufacturing Of Steel Electrode Plates (AREA)
- Heat Treatment Of Sheet Steel (AREA)
- Soft Magnetic Materials (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft überzogenes Magnetblechmaterial
t ein Verfahren zu dessen Herstellung und im besonderen
ein feuerfestes Überzugsmaterial, das auf dieses
Magnetblechmaterial, insbesondere auf stranggeglühten (strand annealed) Siliciura-Bandstahl aufgebracht wird und als dauerhafter
Isolierüberzug bei der Verwendung der Metallbleche bzw, -folien in elektrischen Lamellenbauweisen Anwendung
findet.
9098 A9/1252
, Die Erfindung betrifft Magnetfolien in Gestalt von Bändern, wie sie
in gewickelten Transfcrmatorkernen verwendet werden und geschnittene
oder gestanzte Lamellen für geschichtete Transformatorkerne oder,
andere elektrische Apparate. Beispiele für die Zusammensetzung von erfindungsgemäß überziehbarei Magnetfolien sind Silieium-Stahl(mit
beispielsweise 1 bis 5 % Silicium) Nickel-Eisen-Legierungen, gewöhnliches Eisen und andere ferromagnetische Materialien.
Die Erfindung ist besonders auf Silicium-Bandstahl anwendbar, der«
dem Kornwachstum und der Reinigung durch Glühbehandlung unterworfen wurde, wobei der Stahl in Gestalt eines Stranges und nicht in ge—
wickelter oder geschichteter Form in einem geeigneten Ofen erhitzt wird, durch den der Strang während der Wärmebehandlung kontinuierlich
hindurchgeführt werden kann.
In der Vergangenheit war es üblich, Stahlfolien in gewickelter oder
geschichteter Form der Wärmebehandlung zu unterwerfen und, damit ein Aneinanderhaften der Folienoberflächen bei dieser Hochtemperaturbehandlung
verhindert wurde, ein isolierendes Überzugsmaterial, wie beispielsweise Magnesiumhydroxid, vor der Wärmebehandlung auf
das Folienmaterial aufzutragen. Dieses Überzugsmaterial diente einmal
dazu, während des Glühens das Aneinanderhaften zu verhindern
und zum anderen dazu, eine elektrische Isolierung zu bilden, damit in dem aus den Folien gebildeten geschichteten Kernen in
einem Transformator f Motor usw. Wirbelstromver^ste vermieden
wurden. Die Aufbringung von Isolierüberzügen auf die Stählfolie
vor der Glühbehandlung birgt jedoch im allgemeinen beim Strangglühen
den Nachteil in sich» daß die Gegenwart des Isolierüberzugs
die Reinigung des Stahles während des Strangglühens verzögert, indem zum Beispiel die Entfernung des Schwefels aus dem Stahl verhindert
wird und der Strangglühvorgang deshalb nicht so schnell verläuft,
wie dies bei Abwesenheit derartiger Überzüge der Fall sein könnte. Außerdem verlangen die bisher üblichen Arten anorganischer
Isolierüberzüge, wie sum Beispiel Magnesiumhydroxid, verhältnismäßig hohe Härtungsteraperaturen, von beispielsweise mehr als
iOOO0 C , damit fertige Überzüge erhalten werden, die die notwendige Festigkeit, elektrische Isolierung und andere Eigenschaften
909849/1252
aufweisen. Obwohl während des üblichen Kornwachstums und der Reinigung durch Glühen diese hohen Temperaturen angewendet werden,
hat es sich in vielen Fällen als zweckmäßig erwiesen, nach dem üblichen Glühen, eine oder mehrere zusätzliche Isolierschichten
aufzubringen, weshalb das Folienmaterial zu diesem
Zweck wiederum auf hohe Temperaturen erhitzt werden muß, um die aufgebrachte Isolierschicht auszuhärten.
Der Erfindung liegt deshalb als Aufgabe ein verbessertes Isoliermaterial
für Metallfolien zugrunde, das die oben erwähnten Nachteile vermeidet.
Weiterhin liegt der Erfindung als Aufgabe eine verbesserte Zusammensetzung
eines Isolierüberzuges für die oben genannten Zwecke zugrunde, die verhältnismäßig niedrige Aushärtungstemperaturen
Verlangt, und die sich besonders zur Verwendung für elektrische
Folien aus Stahl eignet, die mittels eines Strangglühverfahrens behandelt werden.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist ein verbessertes
Verfahren zur Herstellung isolierter Stahlfolien der obenstehenjd beschriebenen Art.
Im Hinblick auf die obenstehend genannten Aufgaben betrifft die vorliegende Erfindung die Zusammensetzung eines Isolierüberzuges
aus einer Mischung eines wasserlöslichen Salzes des dreiwertigen Chroms, eines wasserlöslichen Chromatsalzes, von Phosphorsäure,
eines fein zerteilten feuerfesten Materials aus der Gruppe des kolloidalen Siiiciumdioxides und des kolloidalen Aluminiumoxides
und aus Wasser\ In einer bevorzugten Ausführungsform werden die
Chrom- und Chromatsalze zuerst zusammengemischt und das erhaltene Reaktionsprodukt anschließend mit den übrigen Komponenten der
Mischung vermischt. > ■
- S / 1 2 5 2 ■■'■ c- '
OBlGlNAL INSPECTED
In einer typischen Verwendung der vorliegenden Erfindung wird diese Isoliermischung auf die Oberflächen eines Silicium-Bandstahls
aufgebracht, der einem Strangglühverfahren unterworfen wurde, um die gewünschte magnetische Textur zu erhalten und darin
enthaltene unerwünschte Verunreinigungen zu entfernen. Ein derartiges Strangglühverfahren wird im einzelnen zum Beispiel
in der US-Patentschrift 2 986 485 beschrieben, deren Inhalt
durch Verweisung zum Bestandteil der vorliegenden Anmeldung gemacht werden soll. Wie dort beschrieben wird, besteht das Strangglühverfahren,,
das kontinuierlich durchgeführt werden kann, darin, daß das Material aus Silicium-Stahl etwa 5 bis 60 Minuten
(vorzugsweise etwa 15 Minuten) bei einer Temperatur von etwa 950 bis 1050° C und anschließend etwa 1 bis 30 Minuten (vorzugsweise
etwa 15 Minuten) auf eine Temperatur von etwa 1175 bis 1250° C erhitzt wird. Die Glühbehandlung wird vorzugsweise
in einem Ofen unter einer reduzierenden Atmosphäre, wie beispielsweise unter Wasserstoff oder anderen reduzierenden Gasen, durchgeführt.
Erfindungsgemäß wird das auf diese Weise geglühte Stahlband, das vor dem Glühen nicht mit einem Isolierüberzug versehen
worden war, anschließend mit der obenstehend beschriebenen Mischung überzogen, die dann durch Erhitzen oder auf andere
Weise gehärtet wird, um auf den Stahloberflächen einen harten, festhaftenden, sehr gut isolierenden Überzug zu bilden.
Eine erfindungsgemäß besonders brauchbare einzelne Überzugsmischung weist folgende Zusammensetzung auf, deren Grenzen und
deren bevorzugte Zusammensetzung in Gew. % angegeben sind:
Grenzen(%) Bevorzugt(%)
Reaktionsprodukt (getrocknetes Pulver) aus: 0.5-10 1
Chromnitrat-Cr (NOg)3- 9H2O-(53 %) und
| Natriumchromat-Na-CrO. · 4Ho0-(47 %) | 15-3O | 27 |
| Phosphorsäure | 5 0-40 | 30 |
| Kolloidales Siliciumdioxid | 20-70 - | 42 |
| Wasser | ||
£09849/1252
Ein beispielhaftes Verfahren besteht darin, daß zuerst eine
Mischung des Chroranitrates und des Natriumchroraates in Wasser hergestellt
wird und diese Lösung solange gerührt wird, bis sich als Reaktionsprodukt nach etwa einer halben Stunde ein brauner Niederschlag
bildet. Der entstehende gelatinöse Niederschlag wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und mit Aceton getrocknet. Das
auf diese Weise erhaltene Reaktionsprodukt, dessen genaue Zusammensetzung noch unbekannt ist, ist in Phosphorsäure löslich.
Es muß sorgfältig darauf geachtet werden, daß beispielsweise durch übermäßiges Erhitzen keine Dehydrierung eintritt, da die
Verbindung in dehydriertem Zustand in Phosphorsäure unlöslich ist und sich in der Überzugslösung nicht löst. Dieses Reaktionsprodukt kann im feuchten Zustand zu den anderen Bestandteilen
hinzugegeben werden und sollte, wenn es getrocknet wird, nicht auf mehr als 100° C erhitzt werden.
Die auf diese Weise aus Chromnitrat und Natriumchromat als Reaktionsprodukt
erhaltene Verbindung wird dann zuerst zu der Phosphorsäure und anschließend unter Rühren das Wasser hinzugegeben, bis
sich der Niederschlag auflöst. Anschließend wird das kollodiale Siliciumdioxid zu der Lösung hinzugegeben und das Überzugsbad
erhalten. Die auf diese 'Weise erhaltene Mischung ist eine grüne Flüssigkeit mit einem spezifischen Gewicht von 1,23 und einem
pH von etwa 2. Die Überzugslösung wird auf das stranggeglühte Stahlmaterial auf eine geeignete Weise, wie zum Beispiel durch
Tauchen , Spritzen, Streichen oder mittels anderer Verfahren,
aufgebracht. Beispielsweise wird Bandstahl nach Abkühlen auf Raumtemperatur in das Überzugsbad getaucht, 30 Sekunden darin
gelassen und anschl
einem Ofen erhitzt.
einem Ofen erhitzt.
gelassen und anschließend etwa eine Minute lang bei 250 C in
Der auf diese Weise erhaltene Überzug war glatt, hart und fest haftend und zeigte beim Biegen des überzogenen Folienmaterials
keine merklichen Haarrisse. Er zeichnete sich durch hervorragende elektrische Isoliereigenschaften aus, zeigte minimale Wirkung auf
den Leistungsverlust und die Permeabilitätseigenschaften und wies
gleichzeitig verbesserte Magnetostriktionseigenschaften auf. Ver-
9 098 A9/1252
suche haben ergeben, daß ein Überzug, der auf die Stahlfolie zum Beispiel in einer Menge von 0,15 mg/cm (0.05 oz/sq.ft.)
aufgetragen wurde, einen Isolationsv/ert nach Franklin von etwa
0,OO A ergibt, wobei dem Fachmann bekannt ist, daß ein Franklinwert unterhalb O,2O Ä für die Verwendung in Transformatoren ausreicht, und daß die Isolierqualität umso besser ist, je geringer
dieser Wert ist.
Obwohl Chromnitrat sich zur Verwendung in der obenstehend genannten Mischung als ausreichend erwiesen hat, können auch andere
wasserlösliche Salze des dreiwertigen Chroms, wie beispielsweise Chromacetat, Chromsulfat, Chromchlorid oder andere Chromhalogensalze
verwendet werden. Ebenso können auch andere wasserlösliche Chromatsalze, wie beispielsweise das Kaliumchromat, Magnesiumchromat
und das Calciumchromat anstelle des Natriumchromats verwendet werden.
Das erfindungsgemäß verwendbare kolloidale Siliciumdioxid, das
in der beschriebenen Mischung verwendet werden kann, liegt als wässrige Lösung vor, die das SiO^ in äußerst fein verteilter
Form enthält, wie es durch Ionenaustauschverfahren hergestellt werden kann. Kolloidales Siliciumdioxid ist als wässriges kolloidales
Sol, das etwa 30 % SiO3 mit weniger als 0,5 % Na3O als
Stabilisator enthält, unter dem Warenzeichen "Ludox" als Produkt
' der E. I. duPont de Nemours & Company, im Handel erhältlich. Eine
ausführlichere Beschreibung dieses kolloidalen Siliciumdioxides ist in der US Patentschrift 2 8Ο9 137 nachzulesen, deren diesbezüglicher
Inhalt in die vorliegende Beschreibung aufgenommen werden soll.
Anstelle des kolloidalen Siliciumdioxides kann wahlweise auch kolloidales Aluminiumoxid als Dispersion von ausreichend fein
verteilten Aluminiumteilchen in Wasser verwendet werden, damit ein kolloidales wässriges Sol erhalten wird. Eine kolloidale Form
des Aluminiumoxides ist im Handel unter dem Warenzeichen "Baymal"
der E.I. duPont de Nemours & Company erhältlich. Dieses ist ein weißes Pulver, das aus winzigen Fasern aus Böhmit, AlO(OH) be-
9 ü S8 L S / 1 2 5 2
steht und das sich in Wasser unter Bildung eines kolloidalen Sols leicht dispergieren läßt. Eine ausführlichere Beschreibung dieses
Materials und seiner kolloidalen Sole sowie ihrer Herstellungsverfahren finden sich in der US Patentschrift 2 9 15 475. Im allgemeinen
hat sich für die Zwecke der vorliegenden Erfindung eine Konzentration von 5-50 g/l Wasser des fein verteilten kolloidalen
Aluminiumoxides als geeignet erwiesen, wobei ein Bereich von 30 40
g/l zu den besten Ergebnissen führt.
Obwohl das Verfahren vorzugsweise so ausgeführt wird, daß zuerst das Umsetzungsprodukt der Chrom- und der Chromatsalze auf die
oben beschriebene Weise hergestellt wird, kann das Verfahren auch wahlweise dadurch ausgeführt werden, daß alle Bestandteile ohne
vorherige Bildung des obenstehend beschriebenen braunen Niederschlags einfach miteinander vermischt werden. Eine im Rahmen
des Verfahrens brauchbare Zusammensetzung besteht, in Gewichtsprozent
ausgedrückt, aus:
| Bereich (%) | - 10 | Bevorzugt (%) | |
| Chromnitrat · aq. | 2 | - 10 | 4.2 |
| Natriumchromat | 2 | - 30 | 3.6 |
| Phosphorsäure | 15 | - 35 | 25.0 |
| Kolloidales Siliciumdioxid | 20 | - 60 | 28.2^ |
| Wasser | 15 | 39.0 |
Obwohl zum Trocknen des Überzuges die obenstehend beschriebene Temperatur bevorzugt wird, kann die Trocknungstemperatur von
etwa 200° C und einem Zeitraum von drei Minuten bis etwa 300° C bei einem Zeitraum von einer halben Minute variiert werden.
Die Zusammensetzung des am Ende erhaltenen, durchsichtigen und
hellgrünen Überzuges ist zur Zeit noch nicht bekannt und nicht ausreichend bestinmt zu ermitteln und wird deshalb hier einfach
als das Härtungsprodukt der Mischung der obenstehend beschriebenen Bestandteile bez. lehnet.
Obpleich dor beschrieb', η« Isolierüberzug sich vor allem für die
Verwendung auf stranggeglüblem Si 1ieium-Stahl eignet, ist seine
Verwendung hierauf nicht beschränkt. Seine Vorteile zeigen sich
beispielsweise auch beim Überziehen von Stahl oder anderen
Metallen, bei denen verhältnismäßig tiefe Härtungstemperaturen
verwendet werden oder verwendet werden müssen.
Die A'orliegende Erfindung betrifft also eine verbesserte Zusammensetzung
eines Jsolierüberz ires, der ausgezeichnete elektrische
IroIiereigenschaften aufweist, in dünnen, iesthaftenden Schichten
auf Htahlflachen abgeschieden werden kann, keine Stromverluste
oder andere ungünstige elektrische Eigenschaften in dem überzogenen
Stahl bewirkt und in einem kontinuierlichen Verfahren leicht aufgebracht werden kann. Die sehr zäh« Haftung des Isolierüberzuges
ist besonders im Hinblick auf d:( t-fhr glatten Oberflächen
bemerkenswert, die r?tranggeglühten Stahl im Gegensatz zu Stahl auszeichL.cn, der mittels nines, der üblichen Verfahren
im gewickelten oder {«schichteten Zustand geglüht wird, was dazu
iühi'1 , daß die herkömmlichen Überzüge nicht fest darauf haften.
C 9 8 Λ S / 1 2 5 2
Claims (12)
1. Isoliermasse zum Überziehen elektrischer Leiter, dadurch
gekennzeichnet , daß sie eine wässrige Mischung aus
a) dem Umsetzungsprodukt eines wasserlöslichen Salzes des dreiwertigen Chroms und eines wasserlöslichen Chromatsalzes,
aus
b) Phosphorsäure und aus
c) einem fein verteilten feuerfesten Material aus der Gruppe des kolloidalen Siliciumdioxides und kolloidalen Aluminiumoxides
enthält.
2. Überzugsmasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß sie, in Gew. %, etwa 0,5 bis 10 %
des genannten Umsetzungsproduktes, etwa 15 bis 30 % Phosphorsäure, etwa 10 bis 40 % des fein verteilten feuerfesten
Materials und etwa 20 bis 70 % Wasser enthält.
3. Überzugsmasse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß sie etwa 1 % des genannten Umsetzungsproduktes,
etwa 27 % Phosphorsäure, etwa 30 % kolloidales Siliciumdioxid und etwa 42 % Wasser enthält.
4. Überzugsmasse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurchgekennzeichnet
, daß das Salz des dreiwertigen Chroms, Chromnitrat und das Chromatsalz, Natriumchromat ist.
5. Magnetblechmaterial mit dünnem, festhaftendem Überzug, dadurch gekennzeichnet, daß dieser aus dem
Aushärtungsprodukt der Überzugsmasse nach den Ansprüchen 1 bis 4 besteht.
6. Überzogenes Magnetblechmaterial nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetblechmaterial aus
stranggeglühtem Silicium-Stahl besteht.
909849/1252
7. Verfahren zur Herstellung überzogenen Magnetblechmaterials,
dadurch gekennzeichnet, daß auf die
Oberfläche dieses Materials eine Schicht der Überzugsmasse nach den Ansprüchen 1 bis 4 aufgetragen und anschließend bei
einer Temperatur zwischen 200° und 300 C erhitzt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet
, daß das Magnetblech vor dem Auftragen der Überzugsschicht ο
unterworfen wird.
Überzugsschicht oberhalb etwa 900 C einer Wärmebehandlung
9. Verwendung der Überzugsmasse nach den Ansprüchen 1 bis 4 zur Herstellung eines dünnen, festhaftenden Überzugs der gehärteten
Masse auf Magnetblechmaterial.
10. Verwendung der Überzugsmasse nach den Ansprüchen 1 bis 4 zur Herstellung eines dünnen festhaftenden Überzugs der gehärteten
Masse auf stranggeglühtem Silicium-Stahl.
11. Verwendung der Überzugsmasse nach den Ansprüchen 1 bis 4 zur Herstellung eines dünnen festhaftenden Übez'zugs der gehärteten
Masse, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse auf die Oberfläche von Magnetblechmaterial aufgetragen
und anschließend bei einer Temperatur zwischen etwa 200 und 300° C erhitzt wird.
12. Verwendung der Überzugsmasse nach den Ansprüchen 1 bis 4 zur Herstellung eines dünnen festhaftenden Überzugs der gehärteten
Masse, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse auf die Oberfläche von Magnetblechmaterial aufgetragen
wird, das vorher bei oberhalb etwa 900° C einer Wärmebehandlung unterworfen wurde und die aufgetragene Masse anschließend bei
einer Temperatur zwischen etwa 200 und 300° C erhitzt: wird.
909849/1252
BAD
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US72463668A | 1968-04-26 | 1968-04-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1919997A1 true DE1919997A1 (de) | 1969-12-04 |
Family
ID=24911219
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691919997 Pending DE1919997A1 (de) | 1968-04-26 | 1969-04-19 | Isolierueberzuege und ihre Herstellung |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3562011A (de) |
| JP (1) | JPS4817581B1 (de) |
| DE (1) | DE1919997A1 (de) |
| FR (1) | FR2007031A1 (de) |
| GB (1) | GB1248127A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010054509A1 (de) * | 2010-12-14 | 2012-06-14 | Thyssenkrupp Electrical Steel Gmbh | Verfahren zur Herstellung eines kornorientierten Elektrobands |
Families Citing this family (27)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3883370A (en) * | 1971-01-11 | 1975-05-13 | Jerome J Kanter | Electrical barrier layer coating and method for making same |
| JPS5219534B2 (de) * | 1972-09-29 | 1977-05-28 | ||
| CA1003707A (en) * | 1973-01-02 | 1977-01-18 | Duane G. Heikkinen | Fine-metal-particle-based magnetic recording medium of improved environmental stability |
| JPS5652117B2 (de) * | 1973-11-17 | 1981-12-10 | ||
| US4032366A (en) * | 1975-05-23 | 1977-06-28 | Allegheny Ludlum Industries, Inc. | Grain-oriented silicon steel and processing therefor |
| JPS5917521B2 (ja) * | 1975-08-22 | 1984-04-21 | 川崎製鉄株式会社 | 方向性けい素鋼板に耐熱性のよい上塗り絶縁被膜を形成する方法 |
| DE2711431C2 (de) * | 1977-03-16 | 1986-12-11 | Metallgesellschaft Ag, 6000 Frankfurt | Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Metallen |
| US4548646A (en) * | 1982-11-15 | 1985-10-22 | Sermatech International Incorporated | Thixotropic coating compositions and methods |
| CA1216197A (en) * | 1982-12-29 | 1987-01-06 | Mark F. Mosser | Surface modified powder metal parts and methods for making same |
| US4544408A (en) * | 1983-04-18 | 1985-10-01 | Sermatech International Inc. | Thixotropic alumina coating compositions, parts and methods |
| US4606967A (en) * | 1983-10-19 | 1986-08-19 | Sermatech International Inc. | Spherical aluminum particles in coatings |
| US4617056A (en) * | 1983-12-29 | 1986-10-14 | Sermatech International, Inc. | Thick coating compositions |
| US4647316A (en) * | 1984-03-23 | 1987-03-03 | Parker Chemical Company | Metal base coating composition comprising chromium, silica and phosphate and process for coating metal therewith |
| WO1986004929A1 (fr) * | 1985-02-22 | 1986-08-28 | Kawasaki Steel Corporation | Procede de production de plaques d'acier au silicium unidirectionnelles avec une perte de fer extremement faible |
| JPS6256580A (ja) * | 1985-09-05 | 1987-03-12 | Nippon Parkerizing Co Ltd | 亜鉛系メツキ鋼板のクロメ−ト塗布液 |
| CA1274754A (en) * | 1985-09-06 | 1990-10-02 | Gary A. Reghi | Passivation process and composition for zinc-aluminum alloys |
| US4881975A (en) * | 1986-12-23 | 1989-11-21 | Albright & Wilson Limited | Products for treating surfaces |
| GB2201157B (en) * | 1986-12-23 | 1991-07-17 | Albright & Wilson | Processes and products for surface treatment |
| US5626923A (en) * | 1995-09-19 | 1997-05-06 | Mcdonnell Douglas Corporation | Method of applying ceramic coating compositions to ceramic or metallic substrate |
| US5962135A (en) * | 1997-04-09 | 1999-10-05 | Alliedsignal Inc. | Carbon/carbon friction material |
| JP5022571B2 (ja) * | 2005-03-25 | 2012-09-12 | ニチアス株式会社 | ガスケット及びワッシャーの製造方法 |
| DE102008008781A1 (de) | 2008-02-12 | 2009-08-20 | Thyssenkrupp Electrical Steel Gmbh | Verfahren zur Herstellung eines kornorientierten Elektrobands |
| RU2706082C1 (ru) * | 2019-01-17 | 2019-11-13 | Общество с ограниченной ответственностью "ВИЗ-Сталь" | Электроизоляционное покрытие для электротехнической анизотропной стали, не содержащее в составе соединений хрома |
| RU2727387C1 (ru) * | 2019-12-23 | 2020-07-21 | Общество с ограниченной ответственностью "ВИЗ-Сталь" | Электроизоляционное покрытие для электротехнической анизотропной стали с высокими техническими и товарными характеристиками |
| RU2765555C1 (ru) | 2021-05-31 | 2022-02-01 | Публичное Акционерное Общество "Новолипецкий металлургический комбинат" | Электроизоляционное покрытие для электротехнической анизотропной стали, не содержащее в составе соединений хрома и обладающее высокими потребительскими характеристиками |
| WO2024096761A1 (en) | 2022-10-31 | 2024-05-10 | Public Joint-stock Company "Novolipetsk Steel" | An electrical insulating coating сomposition providing high commercial properties to grain oriented electrical steel |
| CN121195086A (zh) | 2023-05-26 | 2025-12-23 | 俄罗斯新利佩茨克冶金联合公司 | 用于电工钢的电绝缘涂料 |
-
1968
- 1968-04-26 US US724636A patent/US3562011A/en not_active Expired - Lifetime
-
1969
- 1969-03-24 GB GB05216/69A patent/GB1248127A/en not_active Expired
- 1969-04-19 DE DE19691919997 patent/DE1919997A1/de active Pending
- 1969-04-25 JP JP44031522A patent/JPS4817581B1/ja active Pending
- 1969-04-25 FR FR6913198A patent/FR2007031A1/fr not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010054509A1 (de) * | 2010-12-14 | 2012-06-14 | Thyssenkrupp Electrical Steel Gmbh | Verfahren zur Herstellung eines kornorientierten Elektrobands |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2007031A1 (de) | 1970-01-02 |
| GB1248127A (en) | 1971-09-29 |
| JPS4817581B1 (de) | 1973-05-30 |
| US3562011A (en) | 1971-02-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1919997A1 (de) | Isolierueberzuege und ihre Herstellung | |
| DE2637591C3 (de) | Verfahren zum Ausbilden einer wärmebeständigen, isolierenden Beschichtung auf einem orientierten Silicium-Stahlblech | |
| DE60020316T2 (de) | Orientierter elektromagnetischer Stahl mit sehr guter Beschichtigungsfähigkeit und Verfahren zur Herstellung | |
| DE2450850C3 (de) | Verfahren zum Herstellen von isolierenden Überzügen auf orientiertem Si-Stahlblech zur Verringerung der Magnetostriktion | |
| DE2247269A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines isolierenden filmes auf einem orientierten siliciumstahlblech | |
| DE3214561A1 (de) | Isolierende ueberzuege fuer elektrostaehle | |
| DE2014544C3 (de) | Verfahren zum Aufbringen eines isolierenden Glasüberzugs auf die Oberfläche eines Siliciumstahlmaterials | |
| DE1621533B2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines glasartigen UEberzugs mit hoher elektrischer Isolierfaehigkeit und hoher Hitzebestaendigkeit auf einem Siliciumstahlblech | |
| DE2808373C3 (de) | Hochhitzebeständige, keramische Fasern und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE2621875C2 (de) | Verfahren zum Herstellen von kornorientiertem Siliciumstahl | |
| DE2917235A1 (de) | Verfahren zum ausbilden von festhaftenden und gleichfoermigen isolationsschichten auf kornorientiertem siliciumstahlblech | |
| DE1954773B2 (de) | Verfahren zur herstellung von einfach kornorientierten silizium-stahlblechen mit hoher magnetischer induktion und niedrigem eisenverlust | |
| DE2821417C2 (de) | ||
| DE2810155A1 (de) | Ueberzugsloesung fuer elektrostahlbleche | |
| DE2724768B2 (de) | Verfahren zum Herstellen einseitig mit Metall überzogener Stahlbänder | |
| DE2907093A1 (de) | Mittel und verfahren zur erzeugung nichtmetallischer ueberzuege auf eisen und stahl | |
| DE2727089A1 (de) | Elektromagnetischer siliciumstahl und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE2253455B2 (de) | Masse zur herstellung eines hitzebestaendigen und isolierenden ueberzugs auf eisenmaterial | |
| DE2921812C2 (de) | Verfahren zum Erzeugen von Stählen mit hoher Permeabilität und Goss-Textur | |
| DE1100422B (de) | Verfahren zum Aufbringen von hoch hitzebestaendigen Schutzschichten auf metallischenOberflaechen | |
| DE465353C (de) | Verfahren zur Herstellung von Massekernen, insbesondere aus Permalloypulver, deren Isoliermittel aus hitzebestaendigem Material besteht, und die vor ihrer Fertigstellungeiner Erhitzung unterzogen werden | |
| DE1931764C3 (de) | Hitzebeständiges Isoliermaterial für elektrische Bauteile | |
| DE1814303C3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines elektrisch isolierenden Films auf einem Blech bzw. einer Platte aus orientiertem, kaltgewalztem Siliciumstahl | |
| DE347781C (de) | Verfahren zur Herstellung eines schuetzenden UEberzuges auf Gegenstaenden aus Magnesium | |
| DE2130274A1 (de) | Elektrische Isolierueberzuege |