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DE1918017C - Einrichtung zum lagenweisen Stapeln von Ziegeln - Google Patents

Einrichtung zum lagenweisen Stapeln von Ziegeln

Info

Publication number
DE1918017C
DE1918017C DE1918017C DE 1918017 C DE1918017 C DE 1918017C DE 1918017 C DE1918017 C DE 1918017C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layers
moved
conveyor belt
grippers
bricks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred 4501 Hasbergen Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C Keller GmbH and Co KG
Original Assignee
C Keller GmbH and Co KG
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung Bei der in der Zeichnung dargestellten Aus-
ziini lagenweisen Stapeln von Ziegeln. führungsform besteht die Greifervorrichtung aus
Die USA.-Patentschrift3 392 851 zeigt eine Ein- mehreren Einzelgreifern 3 a, 3 b, 3 c,
richtung zum lagenweisen Stapeln von Ziegeln mit Mil S ist ein Anschlag bezeichnet, gegen welchen einer waagerecht und lotrecht verschiebbaren Greifer- 5 die Lage im Verlaufe ihrer Bewegung anschlägt, wovorrichtung zum Aufnehmen von Ziegeüagen von durch eine lückenlose, also kompakte, in sich geeiner einen Endanschlag aufweisenden Transport- schlossene Lage entsteht.
bahn und zum Absetzen derselben auf einem sich Nach dem Richten der Lage wird der Anschlag 5
lagenweise absenkenden Tisch sowie mit einem angehoben, so daß das Transportband 4 die Lage
Transportband, auf welchem die Stapel — durch io auf ein weiteres Transportband 6 übersetzt. Die auf
einen Querschieber aufgebracht — einer Umreifungs- dem Transportband 6 befindliche Lage wird dann
maschine zugeführt werden. · durch einen von zwei miteinander verbundenen, heb-
Aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift 6 751347 und absenkbaren und um die vertikale Achse drehgeht eine Einrichtung zum Setzen von Formlings- baren Greifern 7, 8 auf ein von zwei nebeneinanderstapeln ats bekannt hervor, bei welcher zwei neben- 15 liegenden Transportbändern 9,10 umgesetzt. Die Areinanderliegende Transportbänder zwischen zwei beitsweise der beiden miteinander verbundenen Umsetzgreifern angeordnet sind. Greifer 7, 8 geht so vor sich, daß der eine Greifer,
Aufgabe der Erfindung ist es, die Leistung dieser z. B. 7, die auf dem Transportband 6 befindliche
zum Stande der Technik zählenden Einrichtungen Lage erfaßt und auf das Transportband 9 absetzt. In
dadurch zu erhöhen, daß das Stapeln und der Trans- so dieser Stellung befindet sich der Greifer 8 über dem
port der Stapel zur Umreifungsmaschine möglichst Transportband 6 und nimmt die auf diesem liegende
ohne Unterbrechung des Arbeitsflusses erfolgen. Lage auf. Bei der Rückbewegung der beiden
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- Greifer 7, 8 gelangt der Greifer 8 in den Bereich des löst, daß die in lockeren Stapeln zugeführten Ziegel Transportbandes 10, wo er die Lage absetzt, wähals kompakte Lagen nacheinander auf die quer zur 15 rend der Greifer 7 nunmehr im Bereich des Trans-Zuführungsrichtung fördernde Tn.nsportbahn durch portbandes 6 und damit in der Lage ist, die auf dem eine lotrecht und waagerecht bewegbare erste Transportband 6 befindliche Lage aufzunehmen. Eine Greifervorrichtung abgelegt werden, daß ferner par- Drehung der beiden Greifer 7, 8 um die vertikale allel zu dieser Greifervorrichtung fördernd zwei mit- Achse ist dann erforderlich, wenn die Lage auf dem einander verbund?ne, heb- und senkbare und um 30 Transportband 6 so zu liegen kommt, daß die die vertikale Achse drehbare Greifer die kompakten Schmalseite der einzelnen Ziegel quer zur Transport-Lagen von der Transp* itbahn jceils auf eines von richtung des Transportbandes 6 liegt und eine Lage zwei im Abstand nebeneinander angeordneten und in auf den beiden Transportbändern 9,10 erreicht wer-Richtung der TransportbaTm umladenden Transport- den soll, bei welcher die Breitseite der einzelnen bändern umsetzen, von welchen ein jedes die Lagen 35 Ziegel quer zur Transportrichtung der Transportgegcn einen entfernbaren Anschlag und auf je ein bänder 9,10 liegt.
weiteres Transportband schiebt, und daß die Lagen Am Ende der beiden Transportbänder 9,10 sind mittels zweier weiterer, miteinander verbundener, heb- und senkbare Anschläge 11 12 vorgesehen mit heb- und senkbarer und um die vertikale Achse dem Zweck, die auf den beiden Transportbändern 9, drehbarer Greifer nacheinander auf dem Tisch ab- 40 10 abgesetzten Lagen zu richten.
gesetzt werden, welcher nach Beendigung des Stapel Die Transportbänder 9, i0 bewegen nach dem Vorganges in den Bereich einer Umsetzvorrichtung Richtvoigang, also nach Überführung der beiden vcrfahibar ist, die die Stapel auf eine feste Unter- Anschläge 11,12 in die Außerbetriebsstellung, die lage überführt, von der sie durch den Querschieber entsprechende Lage auf zwei weitere Transportauf das zur Umreifungsmaschine führende Trans- 45 bänder 13, 14. Die auf diese beiden Transportbänder portband gebracht werden. 13, 14 übergesetzten Lagen werden nunmehr von
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung besteht die zwei miteinander verbundenen, heb- und senkbaren
erste Greifervorrichtung aus mehreren Einzelgreifern. und um die vertikale Achse drehbaren Greifern 15,
Zweckmäßig ist der Tisch mittels eines druck- 16 auf einen Tisch 17 lagenweise zu einem Stapel
mittclbctätigten Zylinders verfahrbar. 50 gesetzt. Die Wirkungsweise dieser beiden Greifer 15,
Die crfmdungsgemäße Einrichtung zeichnet sich 16 entspricht etwa derjenigen der beiden Greifer 7,8
durch bauliche Einfachheit, Betriebssicherheit und mit dem Unterschied, daß die beiden Greifer 15,16
vergleichsweise hohe Leistung aus. die auf den Transportbändern 13, 14 befindlichen
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Lagen auf dem Tisch 17 zu einem kompakten Stapel
Einrichtung ist in der Zeichnung noch etwas aus- 55 vereinigen, während Aufgabe der beiden Greifer 7,8
führlichcr erläutert. In dieser zeigt in rein schema- ist, die auf dem Transportband 6 in bestimmter zeit·
tischer Weise licher Folge ankommenden Lagen auf beide Trans-
Fig. 1 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Ein- portbander 9,10 zu verteilen.
richtung, Der Tisch 17 wird lagenweise abgesenkt, so daß
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung nach βο die oberste Lage stets in der gleichen Ebene zu Fig. 1. liegen kommt. Nach Beendigung des Stapelvorganges Die lockeren Brennstapel 1 werden mit dem Ofen* wird der Tisch 17 mit Hilfe von geeigneten Mitteln,
wagen 2 in die Ausgangsstellung geschoben, wo die 2. B. mittels eines druckmittelbetätigten Zylinders 18,
einzelnen Lagen von einer waagerecht und vertikal in den Bereich einer Umsetzvorrichtung 19 ver-
vcrschiobbaren Greifervorrichtung 3 schichtenweise 63 fahren, welche den gesamten Ziegelstapel auf eine
abgenommen und auf einer in waagerechter Richtung feste Unterlage 20 absetzt. Der leere Tisch 17 wird
beweglichen Unterlage, z. B. einem Transportband 4, dann in der Beladestellung zurückgefahren.
werden. Bin Querschieber 21 schiebt dann den Stapel auf
I 918
eine bewegliche Unterlage, ζ. Β. ein Transportband ti, ab, das die einzelnen Stapel nacheinander einer Umieifungseinrichtun» zuführt, welche den Bindevorgung in bekannter Weise durchführt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum lagenweisen Stapeln von Ziegeln, mit einer waagerecht und lotrecht verschiebbaren Greifervorrichtung zum Aufnehmen von Ziegellagen von einer einen Endanschlag aufweisenden Transportbahn und zum Absetzen derselben auf einem sich lagenweise absenkenden Tisch, sowie mit einem Transportband, auf welchem die Stapel — durch einen Querschieber aufgebracht — einer Umreifungsmaschine zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in lockeren Stapeln zugeführten Ziegel als kompakte Lagen nacheinander auf die quer zur Zuführungsrichtung fördernde Transportbahn (4) durch eine lotrecht und waagerecht bewegbare erste Greifervorrichtung (3) abgelegt werden, daß ferner parallel zu dither Greifervorrichtung (3) fördernd zwei miteinander verbundene, heb- und senkbare und um die vertikale Achse drehbare Greifer (7 bzw. 8) die kompakten Lagen von der Transportbahn (4) jeweils auf eines von zwei in Abstand nebeneinander angeordneten und in Richtung der Transportbahn (4) umlaufenden Transportbiindem (9 bzw. 10) umsetzen, von welchen ein jedes die Lagen gegen einen entfernbaren Anschlag (11 bzw. 12) und auf je ein weiteres Transportband (13 bzw. 14) schiebt und daß die Lagen mittels zweier weiterer, miteinander verbundener, heb- und senkbarer und um die vertikale Achse drehbarer Greifer (15 bzw. 16) nacheinander auf dem Tis^h (17) abgesetzt werden, welcher nach Beendigung des Stapelvorganges in den Bereich einer Umsetzvorrichtung (19) verfahrbar ist, die die Stapel auf eine feste Unterlage (20) überführt, von der sie durch den Querschieber (21) auf das zur Umreifungsmaschine führende Transportband (22) gebracht werden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Greifervorrichtung (3) aus mehreren Einzelgreifern (3 α bis 3 c) besteht.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, is:ß der Tisch (17) mittels eines druckmittelbetätigten Zylinders (18) verfahrbar ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Transportbänder (4, 9, 10) heb- und senkbare Anschläge (5, 11,12) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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