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DE2739459C2 - Verfahren zum Umsetzen von Ziegeln - Google Patents

Verfahren zum Umsetzen von Ziegeln

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DE2739459C2
DE2739459C2 DE2739459A DE2739459A DE2739459C2 DE 2739459 C2 DE2739459 C2 DE 2739459C2 DE 2739459 A DE2739459 A DE 2739459A DE 2739459 A DE2739459 A DE 2739459A DE 2739459 C2 DE2739459 C2 DE 2739459C2
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DE
Germany
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conveyor
bricks
star wheel
lifting device
conveying
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DE2739459A
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Manfred Anton Paris Tenn. Kollmann
Hans Lingl Jun.
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LINGL CORP PARIS TENN US
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LINGL CORP PARIS TENN US
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Publication date
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    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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    • B65G47/22Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umsetzen von Ziegeln oder anderen blockformigen Gegenständen gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Nach der Extrusion und dem Schneiden werden ungetrocknete Ziegel zumeist »hochkant«, d. h. auf einer langen Schmalseite liegend auf einen Bandförderer od. dgk abgegeben. Diese Ziegel werden zumeist lagenweise übereinander gestapelt und in den dadurch entstehenden Blöcken auf einem Ofenwagen zum anschließenden Brennen abgelegt In derartigen Blöcken haben alle Ziegel dieselbe Orientierung.
Es ist jedoch vorteilhaft, die Ziegel in einander durchsetzenden und abwechselnden Lagen aus hochkant und flach angeordneten Ziegeln in gewünschter Weise zu stapeln.
Es sind eine Reihe von Vorrichtungen bekannt, die es gestatten, die Orientierung von auf einem Förderer befindlichen Ziegeln zu ändern. Die DE-OS 24 26 567 beschreibt ein die Förderebene durchgreifendes, im Querschnitt sternförmiges Kipporgan, das um eine waagerechte, quer zur Förderrichtung verlaufende Achse drehbar und zugleich hin- und hergehend in Förderrichtung verschiebbar ist Das Kipporgan bewirkt einerseits eine Schwenkung der zugeführten Ziegel um 90? und rückt die geschwenkten Ziegel beim Absetzen auf dem Förderer zugleich um ein gewisses Maß vor, so daß ein Zwischenraum zwischen den zugeführten und den abgeführten Ziegeln entsteht, der die Drehung des Kipporgans ermöglicht Die Vorrichtung ist ausschließlich geeignet, sämtliche auf einem Förderer zugeführten Ziegel um 90° zu schwenken, gestattet es jedoch nicht, die Schwenkung nur lagen- oder gruppenweise vorzunehmen, wie es für die erwähnte Art der Stapelung notwendig ist
Eine weitere Kippvorrichtung für Ziegel ist aus der DE-PS 19 31 878 bekannt Diese Vorrichtung umfaßt Greifer, die eine quer auf einem Förderer liegende Reihe von Ziegeln von beiden Seiten her erfaßt und anhebt Dieses Verfahren ist bei rohen, ungebrannten Ziegeln nicht anwendbar, da diese durch den Druck der Greifer verformt werden können und u. U. auch gegeneinander anhaften. Aus demselben Grunde sind die in der US-PS 34 74 917 und der DE-AS 20 02 453 gezeigten Vorrichtungen nicht in jedem Falle anwendbar.
Der Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art derart auszubilden, daß sie es gestattet, beliebige Teilgruppen einer kontinuierlich zugeführten Reihe von Ziegeln zu einem beliebigen Zeitpunkt zu kippen und andere Teilgnippen der Ziegel ohne Positionsveränderung passieren zu lassen.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht einen äußerst flexiblen Einsatz der Kippvorrichtung, die jederzeit in die Betriebsstellung angehoben oder auch in die Ruhestellung zurückgezogen werden kann, so daß Ziegelstapel in beliebiger Größe und beliebig wechselnder Ziegelorientieruug hergestellt werden könnet. Dies ist bei der Vorrichtung der DE-OS 24 26 567 nicht möglich, da das dort vorgesehene Kipporgan für seine Funktionsfähigkeit einen verhältnismäßig genau bemessenen Abstand zwischen der Reihe der zugeführten und derjenigen der abgeführten Ziegel benötigt Dieser Abstand müßte beim Einsetzen des Kipporgans neu geschaffen und beim Abschalten wieder geschlossen werden. Zudem ist das Kipporgan nicht aus seiner Betriebsposition oberhalb der Förderebene zurückziehbar.
Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert
F i g. 1 ist eine schematische Seitenansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
F i g. 2 ist eine vergrößerte, schematische Teildarstellung der Vorrichtung der F i g. 1 und veranschaulicht den Kippmechanismus außerhalb der Betriebsposition; F i g. 3 ist eine Draufsicht entsprechend der Linie 3-3 in F i g. 2.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in einer bevorzugten Ausführungsform schematisch in F i g. 1 dargestellt und umfaßt einen ersten Förderer 10 mit mehreren parallelen Bändern zum waagerechten Fördern von Ziegeln in Richtung des Pfeiles A und einen Greifförderer 14 zum Überführen der Ziegel auf den Förderer 10 mit gewünschten Abständen zwischen einzelnen Ziegeln oder Ziegelgruppen, wie in der Zeichnung gezeigt ist. Ein Sternrad 15 mit einer Anzahl von Fingern 34, die zwischen die Bänder des Förderers 10 greifen, ist mit einem geeigneten Antrieb 16 zur senkrechten Bewegung des Sternrades aus einer Betriebsposition (F i g. 1), in der die Finger 34 bis zur oder über die Förderfläche des Förderers 10 zum Erfassen von Ziegeln vorspringen, in eine Ruheposition (F i g. 2) verbunden, in der die Finger 34 unterhalb des Förderers 10 liegen und die Förderfläche des Förderers 10 nicht erreichen. Die gezeigte Ausführungsform umfaßt weiterhin einen Antrieb 17 zum Drehen des Sternrades 15 in Schritten von 90° um eine waagerechte Achse beim Abtasten der Ziegellast an den Fingern 34 und zum Kippen eines oder mehrerer Ziegel in eine flache Position (Pfeil Q, die im
wesentlichen unter einem Winkel von 90° in bezug auf die erste Hochkantposition (Pfeil B) liegt Weiterhin ist stromaufwärts des Sternrades 15 eine Hubeinrichtung 18 vorgesehen, die die Ziegel von dem Förderer 10 abhebt, während sich das Sternrad 15 aus der Betriebsposition (Fig. 1) in die Ruheposition (Fig.2) und umgekehrtbewegt.
Weiterhin ist stromabwärts des Sternrades 15 eine Einrichtung 19 zum Gruppieren der Ziegel in Lagen oder Schichten vorgesehen, die einen zweiten Förderer 12 und ein Programmsteuerung 20 zur Steuerung der Arbeitsweise und/oder Geschwindigkeit des zweiten Förderers 12 in bezug auf den ersten Förderer 10 umfaßt und die gewünschten Abstände der Ziegel auf dem zweiten Förderer 12 hervorruft Ein weiterer herkömmlicher Greifförderer 62 dient zum Oberführen der gruppierten Lagen von hochkant oder flach angeordneten Ziegeln in Stapeln auf einen Ofenwagen 64.
Der erste Förderer 10 umfaßt eine Anzahl von in Abständen liegenden Förderbändern oder Ketten, die Förderflächen auf der oberen Seite aufweisen. Eine Antriebsqueüe 26 dient zur Bewegung des Förderers iö, so daß die Ziegel in Richtung des Pfeiles A umer dem Einfluß der Progammsteuerung 20 vorgerückt werden. Die einzelnen Bänder des Förderers 10 können kunststoffbeschichtete Ketten oder andere schmale Förderer sein.
Die Hubeinrichtung 18 zum Anheben der Ziegel stromaufwärts des Sternrades 15 aus dem Eingriff mit dem ersten Förderer 10 umfaßt vorzugsweise ein Gitter aus einer Anzahl von zwischen den Bändern des Förderers 10 liegenden langgestreckten Stäben, das in senkrechter Richtung durch Druckluftzylinder 30 aus einer Position oberhalb der Förderfläche des Förderers 10 in eine Position unterhalb der Förderfläche und umgekehrt beweglich ist
Das Sternrad 15 umfaßt eine Anzahl von Kippsternen, die senkrecht zueinander angeordnete, die Ziegel erfassende Finger 34, und zwar jeweils vier Fingeranordnungen 36 für jeden Kippstern aufweisen. Die einzelnen Finger 34 liegen in den Abständen zwischen den Bändern des Förderers 10. Der Antrieb 16 zum senkrechten Bewegen der Finger 34 aus einer Position an odor etwas oberhalb der Förderfläche der Bänder des Förderers 10 zu einer Position unterhalb der Förderfläche umfaßt vorzugsweise Druckluftzylinder 40 und einen Hebelarm 42 mit einer Schwenkachse 44. Jeder der Kippsterne ist um diese waagerechte Schwenkachse schwenkbar. Der Antrieb 17 zum Drehen der Kippsterne umfaßt einen Riementrieb 48 und eine Antriebsquelle 50. Eine herkömmliche Schrittsteuerung wiid verwendet, die bewirkt, daß dieser Antrieb jeweils nur eine Drehung des Stemrades um 90° bei jedem Bewegungsimpuls der Programmsteuerung 20 hervorruft.
Diese Einzelheiten sind am besten aus F i g. 2 und 3 zu entnehmen. Der Rückzug der Kolbenstange in den Druckluftzylinder 40 bewirkt eine Aufwärtsbewegung des Sternrades 15 um die Schwenkachse 44 in eine Betriebsstellung in bezug auf die Ziegel auf dem Förderer 10 (Fig. 1), und das Ausfahren der Kolbenstange aus dem Druckluftzylinder 40 führt zu einer Schwenkung des Sternrades 15 in die hohe Stellung (F i g. 2).
Aufgrund eines Steuerbefehls der Programmsteuerung 20 wird die Antriebsquelle 50 eingeschaltet und dreht das Sternrad 15 schrittweise um 90°. Eine derartige Drehung um 90° führt dazu, daß die Ziegel, die bereits auf den Fingern 34 liegen, in ihre flache Position stromabwärts auf dem Förderer 10 entsprechend dem Pfeil C gekippt werden. Gleichzeitig gelangt der nächste Satz der Finger 34 in die Aufnahmeposition. Eine Lichtschranke 51 od. dgl. tastet die Bewegung der Ziegel in die Aufnahmeposition auf den Fingern 34 ab und bewirkt eine Drehung des Sternrades 15 um 90°.
Der zweite Förderer 12 weist ebenfalls eine Anzahl von jeweils zwischen den Bändern des ersten Förderers 10 liegenden Bändern auf, wie F i g. 3 zeigt Gemeinsame koaxiale Achsen 56 können vorgesehen sein, so daß die ίο Förderer 10, 12 einander überlappen, oder es können zwei getrennte Achsen verwendet werden. In jedem Falle ist Sorge dafür zu tragen, daß die beiden Förderer 10 und 12 unabhängig voneinander bewegt werden können, da der endgültige Abstand der Ziegel auf dem Förderer 12 zur Bildung der Schichten oder Lagen für Stapelzwecke dadurch erzielt wird, daß die relative Geschwindigkeit der Förderer 10 und 12 entsprechend bekannten Verfahren gesteuert wird.
Der Greifförderer 14 zur Überführung der Ziegel auf den ersten Förderer 10 umfaßt einen herkömmlichen Greifer, der die Möglichkeit bietet, die Ziegel während der Überführung in Gruppen zu unterteilen, d. h. zwischen den Ziegeln einen waagerechten Abstand vorzusehen. Die Ziegel befinden sich zunächst auf einem Gruppiertisch 60 angrenzend aneinander, und der Greifer hebt dit·. Ziegel senkrecht ab und bewegt sie waagerecht in eine Position über dem Förderer 10 (Fig. 1), während er sie automatisch waagerecht in Abstand bringt Sodann werden die Ziegel auf das Gitter der Hubeinrichtung 18 oder direkt auf den Förderer 10 abgesenkt Es ist selbstverständlich auch möglich, eine andere herkömmliche Einrichtung zu verwenden, die die Ziegel auf dem Gruppiertisch 60 in Abstand bringt, und sie sodann auf den Förderer 10 zu überführen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Ziegel der Einfachheit halber anliegend aneinander auf den Förderer 10 zu überführen und sodann während des weiteren Vorganges zu trennea
Nach dem Gruppieren der Ziegel in Lagen dt-Tch Steuerung der relativen Geschwindigkeit der Förderer 10 und 12 werden die Lagen durch einen herkömmlichen Greifffc/derer 62 aufgenommen, der die Möglichkeit bietet, die Ziegellagen um 90° um eine senkrechte Achse zu drehen und in einem Stapel auf einem Ofenwagen 64 zu stapeln. Sofern es sich um ungehärtete Ziegel handelt, werden sie anschließend zum Brennen in einen Ofen überführt Die gesamte Anordnung ist an einem gemeinsamen Gestell 66 abgestützt oder aufgehängt, und die Greifförderer 14 und 62 sind entlang dem Gestell 66 beweglich, während sie durch dieses abgestützt werden.
Die Programmsteuerung 20 steuert wahlweise die relativen Geschwindigkeiten der Förderer 10 und 12 und die Arbeitsweise der anderen beweglichen Mechanismen 1I einer gewünschten oder programmierten Schrittfolge, wie es an sich bekannt ist. Beispielsweise ist die Programmsteuerung 20 mit einem Motor 6S verbunden, der den zweiten Förderer 12 antreibt, sowie mit der Antriebsquelle 26 des ersten Förderers 10. Außerdem kann die gemeinsame Programmsteuerung 20 (Fig. 1 und 3) die Antriebsqudllen 30, 40 und 50 entsprechend der Lichtschranke 51 und anderer Eingangssensoren steuern, die für eine entsprechend gesteuerte Arbeitsweise der Hubeinrichtung 18, der senkrechten Bewegung des Sternrades 15 und der schrittweisen Drehung der Kippsterne um 90° verwendet werden können. Die Steuerung diesr Antriebt kann in beliebiger herkömmlicher Weise mit endlosen Lochbändern oder Magnetbändern durchgeführt werden, bei denen eine Bandlänge
dem Durchgangszyklus einr Ziegellage bis zur nächsten Ziegellage oder einer Gruppe Ziegellagen bis zur nächsten Gruppe von Ziegellagen entspricht, wobei die von dem Förderer 10 auf den Förderer 12 überführten Ziegel in einer gesteuerten Position unmittelbar angrenzend an den Überführungspunkt angehalten werden, während der Förderer 10 weiterläuft, bis der Zwischenraum zwischen den Ziegeln auf den gewünschten Abstand geschlossen worden ist und der Förderer 12 anschließend wieder in Bewegung gesetzt wird, bis die nächste Ziegelgruppe dieselbe gesteuerte Halteposition erreicht hat. Dieser Zyklus setzt sich fort, bis eine vollständige Lage auf dem Förderer 12 gebildet ist. Sodann setzt sich der Förderer 12 wieder in Bewegung und bildet den gewünschten Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Lagen.
Das Sternrad 15 und die Hubeinrichtung 18 werden durch die Programmsteuerung in Verbindung mit einer zusätzlichen Steuereinrichtung, wie etwa einem herkömmlichen Schrittschalter gesteuert, der die verschiedenen Programme auf dem Band für eine Ablage in Hochkant- oder Flachposition etc. auswählt.
Die Programmsteuerung arbeitet derart, daß sie den Förderer 10 während der Drehung des Sternrades 15 um 90° anhält und wieder in Gang setzt, wenn die Drehung um 90° beendet ist. Während des Wechsels zwischen einer Position (hochkant) und einer anderen Position (flache Lage) bewirkt die Programmsteuerung 20 vorzugsweise, daß der Luftzylinder 30 das Gitter der Hubeinrichtung 18 anhebt und die Ziegel stromaufwärts des Sternrades 15 von dem Förderer 10 abhebt, während der Förderer 10 alle Ziegel stromabwärts des Sternrades 15 auf den Förderer 12 überführt Die Steuerung erfolgt selbstverständlich derart, daß die Ziegel, die bereits die Hubeinrichtung 18 passiert haben, in ihrer Anzahl so bemessen sind, daß die auf dem Förderer 12 gebildete Lage vervollständigt werden kann. Das Sternrad wird durch die Luftzyünder 40 in seine Beiriebssteüung oder Ruhestellung bewegt, nachdem der stromabwärtige Bereich freigegeben ist. Diese Art des Wechselvorganges ist insbesondere wünschenswert, wenn der Wechsel von der Hochkantposition in die flache Position erfolgt, da düs Anheben des Sternrades andererseits zu einem Zusammentreffen mit Ziegeln führen könnte, die sich aufgrund der vorangehenden Hochkant-Anordnung noch in der Kippstation befinden. Ein Gatter 70, das in F i g. 1 gezeigt ist, kann ge wünschtenfalls zur Unterstützung der Abstandshaltung der Ziegel durch die Relativsteuerung der Förderer 10 und 12 verwendet werden.
Die Ziegel werden in einem kontinuierlichen Programm gruppiert und abgesetzt. Die Ziegel werden auf den Förderer 10 überführt und liegen dabei in der Orientierung Ä Das Programm kann so eingestellt werden, daß (a) die Ziegel in Richtung des Pfeiles A ohne Änderung der Orientierung B auf dem Förderer 10 ent lang der Kippstation gefördert werden oder alternativ, daß (b) die Ziegel in Richtung des Pfeiles A gefördert und aus der Orientierung B in die zweite Orientierung C, um im wesentlichen 90° um eine waagerechte Achse in der Kippstation gekippt werden. Dieser Kippvor gang wird durch schrittweise Drehung des Sternrades 15 um die Schwenkachse 44 um 90° erreicht, sobald die Lichtschranke 51 abtastet, daß die Ziegel in Eingriff mit den Fingern 34 treten. Der Förderer 10 wird vorzugsweise während der Schwenkung um 90° angehalten.
Die hochkant oder flach auf dem Förderer 10 angeordneten Ziegelgruppen werden zu Lagen aus Ziegeln auf dem Förderer 12 durch herkömmliche relative Steuerung der Förderer 10 und 12 gruppiert und anschließend in herkömmlicher Weise ergriffen und auf
Ofenwagen gestapelt.
Der Wechsel von der Hochkant-Anordnung zu der flachen Anordnung erfolgt bei laufendem Betrieb durch Anheben der Ziegel auf dem Förderer 10 stromaufwärts des Ste>nrades 15 von dem Förderer 10 bei fortlaufen dem Betrieb der Förderer 10 und 12, bis alle Ziegel stromabwärts der Kippstation die Gruppierstation auf dem Förderer 12 erreichen und eine Lage der Ziegel gebildet ist. Anschließend wird das Sternrad 15 angehoben und der Betrieb wird durch Absenken des Gitters der Hubeinrichtung 18 und Betätigung des Sternrades 15 und der Förderer 10 und 12 in der beschriebenen Weise fortgesetzt Ähnliche automatische Wechselvorgänge erfolgen beim Übergang von der fischen Position in die Hochkantposition.
Die angegebene Vorrichtung gestattet einen schnellen Wechsel von einer flachen Lage zu einer Hochkantlage der Ziegel, ohne daß hohe Betriebsgeschwindigkeiten bei dem Gruppiervorgang beeinträchtigt werden. Beispielsweise können mit Hilfe der beschriebenen Vor richtung über 20 000 Ziegel pro Stunde gruppiert und abgesetzt werden, und zwar entweder in flacher Lage, in Hochkantlage oder in gemischter Lage.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Umsetzen von Ziegeln, die auf einem Förderer in einer ersten Orientierung zugeführt werden, mit Hlfe einer die Ziegel um etwa 900C kippenden Kippstation, die ein die Förderfläche durchgreifendes, um eine waagerechte, quer zu Förderrichtung verlaufende Achse drehbares, sternförmiges Kipporgan umfaßt, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Hubeinrichtung (18) zum Abheben und zeitweiligen Festhalten der auf den Förderer (10) zugeführteh Ziegel vor der Kippstation (15,16) vorgesehen ist und
daß das Kipporgan (15) aus einer über die Förderfläche hinausragenden Betriebsposition in eine vollständig unter die Förderfläche abgesenke Ruheposition und umgekehrt verstellbar ist
2. Vorijghtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (10) eine Anzahl von parallelen Förderbändern mit gegenseitigem Abstand quer zur Förderrichtung umfaßt, zwischen denen die Hubeinrichtung (18) und das Sternrad (15) anhebbar sind
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (18) eine Anzahl von parallel zur Förderrichtung verlaufenden, zwischen den Förderbändern des Förderers (10) liegenden Stangen und das Kipporgan (15) eine Anzahl von Kipiskreuzen zwischen den Förderbändern umfaßt.
DE2739459A 1976-12-21 1977-09-01 Verfahren zum Umsetzen von Ziegeln Expired DE2739459C2 (de)

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