DE2739459C2 - Verfahren zum Umsetzen von Ziegeln - Google Patents
Verfahren zum Umsetzen von ZiegelnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umsetzen von Ziegeln oder anderen blockformigen Gegenständen
gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Nach der Extrusion und dem Schneiden werden ungetrocknete Ziegel zumeist »hochkant«, d. h. auf einer langen
Schmalseite liegend auf einen Bandförderer od. dgk abgegeben. Diese Ziegel werden zumeist lagenweise
übereinander gestapelt und in den dadurch entstehenden Blöcken auf einem Ofenwagen zum anschließenden
Brennen abgelegt In derartigen Blöcken haben alle Ziegel dieselbe Orientierung.
Es ist jedoch vorteilhaft, die Ziegel in einander durchsetzenden und abwechselnden Lagen aus hochkant und
flach angeordneten Ziegeln in gewünschter Weise zu stapeln.
Es sind eine Reihe von Vorrichtungen bekannt, die es gestatten, die Orientierung von auf einem Förderer befindlichen
Ziegeln zu ändern. Die DE-OS 24 26 567 beschreibt ein die Förderebene durchgreifendes, im Querschnitt
sternförmiges Kipporgan, das um eine waagerechte, quer zur Förderrichtung verlaufende Achse
drehbar und zugleich hin- und hergehend in Förderrichtung verschiebbar ist Das Kipporgan bewirkt einerseits
eine Schwenkung der zugeführten Ziegel um 90? und rückt die geschwenkten Ziegel beim Absetzen auf dem
Förderer zugleich um ein gewisses Maß vor, so daß ein Zwischenraum zwischen den zugeführten und den abgeführten
Ziegeln entsteht, der die Drehung des Kipporgans ermöglicht Die Vorrichtung ist ausschließlich geeignet,
sämtliche auf einem Förderer zugeführten Ziegel um 90° zu schwenken, gestattet es jedoch nicht, die
Schwenkung nur lagen- oder gruppenweise vorzunehmen,
wie es für die erwähnte Art der Stapelung notwendig ist
Eine weitere Kippvorrichtung für Ziegel ist aus der DE-PS 19 31 878 bekannt Diese Vorrichtung umfaßt
Greifer, die eine quer auf einem Förderer liegende Reihe von Ziegeln von beiden Seiten her erfaßt und anhebt
Dieses Verfahren ist bei rohen, ungebrannten Ziegeln nicht anwendbar, da diese durch den Druck der
Greifer verformt werden können und u. U. auch gegeneinander anhaften. Aus demselben Grunde sind die in
der US-PS 34 74 917 und der DE-AS 20 02 453 gezeigten
Vorrichtungen nicht in jedem Falle anwendbar.
Der Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art derart auszubilden, daß sie es gestattet, beliebige Teilgruppen einer kontinuierlich zugeführten Reihe von Ziegeln zu einem beliebigen Zeitpunkt zu kippen und andere Teilgnippen der Ziegel ohne Positionsveränderung passieren zu lassen.
Der Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art derart auszubilden, daß sie es gestattet, beliebige Teilgruppen einer kontinuierlich zugeführten Reihe von Ziegeln zu einem beliebigen Zeitpunkt zu kippen und andere Teilgnippen der Ziegel ohne Positionsveränderung passieren zu lassen.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht einen äußerst flexiblen Einsatz der Kippvorrichtung, die jederzeit
in die Betriebsstellung angehoben oder auch in die Ruhestellung zurückgezogen werden kann, so daß
Ziegelstapel in beliebiger Größe und beliebig wechselnder Ziegelorientieruug hergestellt werden könnet. Dies
ist bei der Vorrichtung der DE-OS 24 26 567 nicht möglich, da das dort vorgesehene Kipporgan für seine Funktionsfähigkeit
einen verhältnismäßig genau bemessenen Abstand zwischen der Reihe der zugeführten und
derjenigen der abgeführten Ziegel benötigt Dieser Abstand müßte beim Einsetzen des Kipporgans neu geschaffen
und beim Abschalten wieder geschlossen werden. Zudem ist das Kipporgan nicht aus seiner Betriebsposition oberhalb der Förderebene zurückziehbar.
Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert
F i g. 1 ist eine schematische Seitenansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung;
F i g. 2 ist eine vergrößerte, schematische Teildarstellung der Vorrichtung der F i g. 1 und veranschaulicht
den Kippmechanismus außerhalb der Betriebsposition; F i g. 3 ist eine Draufsicht entsprechend der Linie 3-3
in F i g. 2.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in einer bevorzugten Ausführungsform schematisch in F i g. 1 dargestellt
und umfaßt einen ersten Förderer 10 mit mehreren parallelen Bändern zum waagerechten Fördern von
Ziegeln in Richtung des Pfeiles A und einen Greifförderer 14 zum Überführen der Ziegel auf den Förderer 10
mit gewünschten Abständen zwischen einzelnen Ziegeln oder Ziegelgruppen, wie in der Zeichnung gezeigt
ist. Ein Sternrad 15 mit einer Anzahl von Fingern 34, die zwischen die Bänder des Förderers 10 greifen, ist mit
einem geeigneten Antrieb 16 zur senkrechten Bewegung des Sternrades aus einer Betriebsposition (F i g. 1),
in der die Finger 34 bis zur oder über die Förderfläche des Förderers 10 zum Erfassen von Ziegeln vorspringen,
in eine Ruheposition (F i g. 2) verbunden, in der die Finger 34 unterhalb des Förderers 10 liegen und die
Förderfläche des Förderers 10 nicht erreichen. Die gezeigte Ausführungsform umfaßt weiterhin einen Antrieb
17 zum Drehen des Sternrades 15 in Schritten von 90° um eine waagerechte Achse beim Abtasten der Ziegellast
an den Fingern 34 und zum Kippen eines oder mehrerer Ziegel in eine flache Position (Pfeil Q, die im
wesentlichen unter einem Winkel von 90° in bezug auf
die erste Hochkantposition (Pfeil B) liegt Weiterhin ist stromaufwärts des Sternrades 15 eine Hubeinrichtung
18 vorgesehen, die die Ziegel von dem Förderer 10 abhebt,
während sich das Sternrad 15 aus der Betriebsposition (Fig. 1) in die Ruheposition (Fig.2) und umgekehrtbewegt.
Weiterhin ist stromabwärts des Sternrades 15 eine Einrichtung 19 zum Gruppieren der Ziegel in Lagen
oder Schichten vorgesehen, die einen zweiten Förderer 12 und ein Programmsteuerung 20 zur Steuerung der
Arbeitsweise und/oder Geschwindigkeit des zweiten Förderers 12 in bezug auf den ersten Förderer 10 umfaßt
und die gewünschten Abstände der Ziegel auf dem zweiten Förderer 12 hervorruft Ein weiterer herkömmlicher
Greifförderer 62 dient zum Oberführen der gruppierten Lagen von hochkant oder flach angeordneten
Ziegeln in Stapeln auf einen Ofenwagen 64.
Der erste Förderer 10 umfaßt eine Anzahl von in Abständen
liegenden Förderbändern oder Ketten, die Förderflächen auf der oberen Seite aufweisen. Eine Antriebsqueüe
26 dient zur Bewegung des Förderers iö, so daß die Ziegel in Richtung des Pfeiles A umer dem
Einfluß der Progammsteuerung 20 vorgerückt werden. Die einzelnen Bänder des Förderers 10 können kunststoffbeschichtete
Ketten oder andere schmale Förderer sein.
Die Hubeinrichtung 18 zum Anheben der Ziegel stromaufwärts des Sternrades 15 aus dem Eingriff mit
dem ersten Förderer 10 umfaßt vorzugsweise ein Gitter aus einer Anzahl von zwischen den Bändern des Förderers
10 liegenden langgestreckten Stäben, das in senkrechter Richtung durch Druckluftzylinder 30 aus einer
Position oberhalb der Förderfläche des Förderers 10 in eine Position unterhalb der Förderfläche und umgekehrt
beweglich ist
Das Sternrad 15 umfaßt eine Anzahl von Kippsternen, die senkrecht zueinander angeordnete, die Ziegel erfassende
Finger 34, und zwar jeweils vier Fingeranordnungen 36 für jeden Kippstern aufweisen. Die einzelnen Finger
34 liegen in den Abständen zwischen den Bändern des Förderers 10. Der Antrieb 16 zum senkrechten Bewegen
der Finger 34 aus einer Position an odor etwas oberhalb der Förderfläche der Bänder des Förderers 10
zu einer Position unterhalb der Förderfläche umfaßt vorzugsweise Druckluftzylinder 40 und einen Hebelarm
42 mit einer Schwenkachse 44. Jeder der Kippsterne ist um diese waagerechte Schwenkachse
schwenkbar. Der Antrieb 17 zum Drehen der Kippsterne umfaßt einen Riementrieb 48 und eine Antriebsquelle 50. Eine herkömmliche Schrittsteuerung wiid verwendet,
die bewirkt, daß dieser Antrieb jeweils nur eine Drehung des Stemrades um 90° bei jedem Bewegungsimpuls der Programmsteuerung 20 hervorruft.
Diese Einzelheiten sind am besten aus F i g. 2 und 3 zu entnehmen. Der Rückzug der Kolbenstange in den
Druckluftzylinder 40 bewirkt eine Aufwärtsbewegung des Sternrades 15 um die Schwenkachse 44 in eine Betriebsstellung
in bezug auf die Ziegel auf dem Förderer 10 (Fig. 1), und das Ausfahren der Kolbenstange aus
dem Druckluftzylinder 40 führt zu einer Schwenkung des Sternrades 15 in die hohe Stellung (F i g. 2).
Aufgrund eines Steuerbefehls der Programmsteuerung 20 wird die Antriebsquelle 50 eingeschaltet und
dreht das Sternrad 15 schrittweise um 90°. Eine derartige Drehung um 90° führt dazu, daß die Ziegel, die bereits
auf den Fingern 34 liegen, in ihre flache Position stromabwärts auf dem Förderer 10 entsprechend dem
Pfeil C gekippt werden. Gleichzeitig gelangt der
nächste Satz der Finger 34 in die Aufnahmeposition. Eine Lichtschranke 51 od. dgl. tastet die Bewegung der
Ziegel in die Aufnahmeposition auf den Fingern 34 ab und bewirkt eine Drehung des Sternrades 15 um 90°.
Der zweite Förderer 12 weist ebenfalls eine Anzahl von jeweils zwischen den Bändern des ersten Förderers
10 liegenden Bändern auf, wie F i g. 3 zeigt Gemeinsame koaxiale Achsen 56 können vorgesehen sein, so daß die
ίο Förderer 10, 12 einander überlappen, oder es können
zwei getrennte Achsen verwendet werden. In jedem Falle ist Sorge dafür zu tragen, daß die beiden Förderer
10 und 12 unabhängig voneinander bewegt werden können, da der endgültige Abstand der Ziegel auf dem Förderer
12 zur Bildung der Schichten oder Lagen für Stapelzwecke dadurch erzielt wird, daß die relative Geschwindigkeit
der Förderer 10 und 12 entsprechend bekannten Verfahren gesteuert wird.
Der Greifförderer 14 zur Überführung der Ziegel auf den ersten Förderer 10 umfaßt einen herkömmlichen
Greifer, der die Möglichkeit bietet, die Ziegel während
der Überführung in Gruppen zu unterteilen, d. h. zwischen
den Ziegeln einen waagerechten Abstand vorzusehen. Die Ziegel befinden sich zunächst auf einem
Gruppiertisch 60 angrenzend aneinander, und der Greifer hebt dit·. Ziegel senkrecht ab und bewegt sie waagerecht
in eine Position über dem Förderer 10 (Fig. 1), während er sie automatisch waagerecht in Abstand
bringt Sodann werden die Ziegel auf das Gitter der Hubeinrichtung 18 oder direkt auf den Förderer 10 abgesenkt
Es ist selbstverständlich auch möglich, eine andere herkömmliche Einrichtung zu verwenden, die die
Ziegel auf dem Gruppiertisch 60 in Abstand bringt, und sie sodann auf den Förderer 10 zu überführen. Eine weitere
Möglichkeit besteht darin, die Ziegel der Einfachheit halber anliegend aneinander auf den Förderer
10 zu überführen und sodann während des weiteren Vorganges zu trennea
Nach dem Gruppieren der Ziegel in Lagen dt-Tch
Steuerung der relativen Geschwindigkeit der Förderer 10 und 12 werden die Lagen durch einen herkömmlichen
Greifffc/derer 62 aufgenommen, der die Möglichkeit bietet, die Ziegellagen um 90° um eine senkrechte Achse
zu drehen und in einem Stapel auf einem Ofenwagen 64 zu stapeln. Sofern es sich um ungehärtete Ziegel handelt,
werden sie anschließend zum Brennen in einen Ofen überführt Die gesamte Anordnung ist an einem gemeinsamen
Gestell 66 abgestützt oder aufgehängt, und die Greifförderer 14 und 62 sind entlang dem Gestell 66 beweglich,
während sie durch dieses abgestützt werden.
Die Programmsteuerung 20 steuert wahlweise die relativen Geschwindigkeiten der Förderer 10 und 12
und die Arbeitsweise der anderen beweglichen Mechanismen 1I einer gewünschten oder programmierten
Schrittfolge, wie es an sich bekannt ist. Beispielsweise ist die Programmsteuerung 20 mit einem Motor 6S verbunden,
der den zweiten Förderer 12 antreibt, sowie mit der Antriebsquelle 26 des ersten Förderers 10. Außerdem
kann die gemeinsame Programmsteuerung 20 (Fig. 1 und 3) die Antriebsqudllen 30, 40 und 50 entsprechend
der Lichtschranke 51 und anderer Eingangssensoren steuern, die für eine entsprechend gesteuerte Arbeitsweise
der Hubeinrichtung 18, der senkrechten Bewegung des Sternrades 15 und der schrittweisen Drehung
der Kippsterne um 90° verwendet werden können. Die Steuerung diesr Antriebt kann in beliebiger herkömmlicher
Weise mit endlosen Lochbändern oder Magnetbändern durchgeführt werden, bei denen eine Bandlänge
dem Durchgangszyklus einr Ziegellage bis zur nächsten Ziegellage oder einer Gruppe Ziegellagen bis zur nächsten Gruppe von Ziegellagen entspricht, wobei die von
dem Förderer 10 auf den Förderer 12 überführten Ziegel in einer gesteuerten Position unmittelbar angrenzend an den Überführungspunkt angehalten werden,
während der Förderer 10 weiterläuft, bis der Zwischenraum zwischen den Ziegeln auf den gewünschten Abstand geschlossen worden ist und der Förderer 12 anschließend wieder in Bewegung gesetzt wird, bis die
nächste Ziegelgruppe dieselbe gesteuerte Halteposition erreicht hat. Dieser Zyklus setzt sich fort, bis eine
vollständige Lage auf dem Förderer 12 gebildet ist. Sodann setzt sich der Förderer 12 wieder in Bewegung
und bildet den gewünschten Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Lagen.
Das Sternrad 15 und die Hubeinrichtung 18 werden durch die Programmsteuerung in Verbindung mit einer
zusätzlichen Steuereinrichtung, wie etwa einem herkömmlichen Schrittschalter gesteuert, der die verschiedenen Programme auf dem Band für eine Ablage in
Hochkant- oder Flachposition etc. auswählt.
Die Programmsteuerung arbeitet derart, daß sie den Förderer 10 während der Drehung des Sternrades 15 um
90° anhält und wieder in Gang setzt, wenn die Drehung um 90° beendet ist. Während des Wechsels zwischen
einer Position (hochkant) und einer anderen Position (flache Lage) bewirkt die Programmsteuerung 20 vorzugsweise, daß der Luftzylinder 30 das Gitter der Hubeinrichtung 18 anhebt und die Ziegel stromaufwärts des
Sternrades 15 von dem Förderer 10 abhebt, während der Förderer 10 alle Ziegel stromabwärts des Sternrades 15
auf den Förderer 12 überführt Die Steuerung erfolgt selbstverständlich derart, daß die Ziegel, die bereits die
Hubeinrichtung 18 passiert haben, in ihrer Anzahl so bemessen sind, daß die auf dem Förderer 12 gebildete
Lage vervollständigt werden kann. Das Sternrad wird durch die Luftzyünder 40 in seine Beiriebssteüung oder
Ruhestellung bewegt, nachdem der stromabwärtige Bereich freigegeben ist. Diese Art des Wechselvorganges ist insbesondere wünschenswert, wenn der Wechsel
von der Hochkantposition in die flache Position erfolgt, da düs Anheben des Sternrades andererseits zu einem
Zusammentreffen mit Ziegeln führen könnte, die sich aufgrund der vorangehenden Hochkant-Anordnung
noch in der Kippstation befinden.
Ein Gatter 70, das in F i g. 1 gezeigt ist, kann ge
wünschtenfalls zur Unterstützung der Abstandshaltung
der Ziegel durch die Relativsteuerung der Förderer 10 und 12 verwendet werden.
Die Ziegel werden in einem kontinuierlichen Programm gruppiert und abgesetzt. Die Ziegel werden auf
den Förderer 10 überführt und liegen dabei in der Orientierung Ä Das Programm kann so eingestellt werden, daß (a) die Ziegel in Richtung des Pfeiles A ohne
Änderung der Orientierung B auf dem Förderer 10 ent
lang der Kippstation gefördert werden oder alternativ,
daß (b) die Ziegel in Richtung des Pfeiles A gefördert und aus der Orientierung B in die zweite Orientierung
C, um im wesentlichen 90° um eine waagerechte Achse in der Kippstation gekippt werden. Dieser Kippvor
gang wird durch schrittweise Drehung des Sternrades
15 um die Schwenkachse 44 um 90° erreicht, sobald die Lichtschranke 51 abtastet, daß die Ziegel in Eingriff mit
den Fingern 34 treten. Der Förderer 10 wird vorzugsweise während der Schwenkung um 90° angehalten.
Die hochkant oder flach auf dem Förderer 10 angeordneten Ziegelgruppen werden zu Lagen aus Ziegeln auf
dem Förderer 12 durch herkömmliche relative Steuerung der Förderer 10 und 12 gruppiert und anschließend in herkömmlicher Weise ergriffen und auf
Der Wechsel von der Hochkant-Anordnung zu der flachen Anordnung erfolgt bei laufendem Betrieb durch
Anheben der Ziegel auf dem Förderer 10 stromaufwärts des Ste>nrades 15 von dem Förderer 10 bei fortlaufen
dem Betrieb der Förderer 10 und 12, bis alle Ziegel
stromabwärts der Kippstation die Gruppierstation auf dem Förderer 12 erreichen und eine Lage der Ziegel gebildet ist. Anschließend wird das Sternrad 15 angehoben und der Betrieb wird durch Absenken des Gitters
der Hubeinrichtung 18 und Betätigung des Sternrades 15 und der Förderer 10 und 12 in der beschriebenen
Weise fortgesetzt Ähnliche automatische Wechselvorgänge erfolgen beim Übergang von der fischen Position in die Hochkantposition.
Die angegebene Vorrichtung gestattet einen schnellen Wechsel von einer flachen Lage zu einer Hochkantlage der Ziegel, ohne daß hohe Betriebsgeschwindigkeiten bei dem Gruppiervorgang beeinträchtigt werden.
Beispielsweise können mit Hilfe der beschriebenen Vor
richtung über 20 000 Ziegel pro Stunde gruppiert und
abgesetzt werden, und zwar entweder in flacher Lage, in Hochkantlage oder in gemischter Lage.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Umsetzen von Ziegeln, die auf einem Förderer in einer ersten Orientierung zugeführt
werden, mit Hlfe einer die Ziegel um etwa 900C kippenden Kippstation, die ein die Förderfläche
durchgreifendes, um eine waagerechte, quer zu Förderrichtung verlaufende Achse drehbares,
sternförmiges Kipporgan umfaßt, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Hubeinrichtung (18) zum Abheben und zeitweiligen Festhalten der auf den Förderer (10) zugeführteh
Ziegel vor der Kippstation (15,16) vorgesehen ist und
daß das Kipporgan (15) aus einer über die Förderfläche
hinausragenden Betriebsposition in eine vollständig unter die Förderfläche abgesenke Ruheposition
und umgekehrt verstellbar ist
2. Vorijghtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Förderer (10) eine Anzahl von parallelen Förderbändern mit gegenseitigem Abstand
quer zur Förderrichtung umfaßt, zwischen denen die Hubeinrichtung (18) und das Sternrad (15)
anhebbar sind
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (18) eine Anzahl
von parallel zur Förderrichtung verlaufenden, zwischen den Förderbändern des Förderers (10)
liegenden Stangen und das Kipporgan (15) eine Anzahl von Kipiskreuzen zwischen den Förderbändern
umfaßt.
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1978
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