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DE1916580A1 - Aufwickelvorrichtung - Google Patents

Aufwickelvorrichtung

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Publication number
DE1916580A1
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DE
Germany
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piece
curve
winding
adjusting member
forth
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Application number
DE19691916580
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English (en)
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DE1916580B2 (de
DE1916580C3 (de
Inventor
Lenk Dipl-Ing Dr Erich
Schippers Dipl-Ing Heinz
Herbert Streppel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Barmag AG
Original Assignee
Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Barmag Barmer Maschinenfabrik AG filed Critical Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
Priority to DE1916580A priority Critical patent/DE1916580C3/de
Priority to ES375389A priority patent/ES375389A1/es
Priority to CA074371A priority patent/CA927355A/en
Priority to GB1295761D priority patent/GB1295761A/en
Priority to CH217770A priority patent/CH498765A/de
Priority to CS701915A priority patent/CS192453B2/cs
Priority to US00023567A priority patent/US3730448A/en
Priority to DK158370AA priority patent/DK139568B/da
Priority to FR7011478A priority patent/FR2042266A5/fr
Priority to JP45027780A priority patent/JPS4910627B1/ja
Publication of DE1916580A1 publication Critical patent/DE1916580A1/de
Publication of DE1916580B2 publication Critical patent/DE1916580B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1916580C3 publication Critical patent/DE1916580C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/28Traversing devices; Package-shaping arrangements
    • B65H54/32Traversing devices; Package-shaping arrangements with thread guides reciprocating or oscillating with variable stroke
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65H54/32Traversing devices; Package-shaping arrangements with thread guides reciprocating or oscillating with variable stroke
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Winding Filamentary Materials (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

. Ba«. 666 I
Aufwi ekelvorri chtung
B a r m a g
Barmer Maschinenfabrik Aktiengesellschaft
Wuppertal
Die Erfindung betrifft eine Aufwickelvorrichtung für Fäden, Bändchen oder dergl., deren Changierfadenführer mit einer Kurventrommel oder dergl. verbunden sowie über Winkelhebel in schwenkbaren Leitschienen geführt sind, welche in ihrer Lage durch den wachsenden Wickeldurchmesser einerseits und durch eine periodische Hin- und Herbewegung andererseits verstellbar sind.
Bei Aufwickelvorrichtungen dieser Art 1st es bekannt, zur allmählichen Verkürzung des Changierfadenführerhubes Leitschienen zu verwenden, die nach Art eines zweiarmigen Hebels um einen Punkt schwenkbar sind. In der Leitschiene ist das eine Ende eines Winkelhebels geführt, dessen anderes Ende den Fadenführer trägt. Der Antrieb für die Hin- und Herbewegung des Winkelhebels und somit des Fadenführers greift am Drehpunkt des Winkelhebels an. Nimmt die Leitschiene eine Stellung ein, die zur Achse der Spule parallel liegt, so stimmt der Hub des ChangierfadenfUhrers genau mit dem Hub der Antriebsvorrichtung überein. Wird die Leitschiene Jedoch mehr oder weniger stark zur Spulenachse geneigt, so überlagert sich hierdurch dem Antriebshub noch eine zusätzliche Hubbewe-
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wegung, die dadurch zustande kommt, daß das in der Leitschiene geführte Ende des Winkelhebels infolge der Schräglage der Leitschiene bei seiner Hin- und Herbewegung zusätzlich auf- und abgeführt wird. Eine Einrichtung dieser Art kann geraäfl DRP 655 5O4 zum Herstellen von Wickeln mit kegligen Enden verwendet werden, wenn die Leitschiene über ein Gestänge mit dem schwenkbaren Spulenarm verbunden 1st* und von diesem bei wachsendem Wickeldurchmesser verschwenkt wird.
Aus dem DBP 969 169 ist ferner eine Präzisions-Kreuzspulmaschine bekannt, bei der ebenfalls in Abhängigkeit vom Wickeldurchmesser eine Kulisse verschwenkbar ist, welche die Verkürzung des Changierhubes während des WiekelVorganges bewirkt. Bei dieser Einrichtung ist hierzu jedoch eine mechanische Verbindung zwischen Wickelträger und Kulisse nicht erforderlich, da der Spulenträger hier ortsfest angeordnet ist und der Fadenführer selbst mit zunehmendem Wickeldurchmesser vom Spulenträger fortbewegt wird» Hierbei ist die Kulisse jedes Fadenführers mit einem ihrer beiden Enden im Schlitz eines Hebels geführt, der im Maschinengestell gelagert ist. Außerdem ist es aus die» ser Veröffentlichung bekannt, zur Vermeidung sogenannter harter Kanten dem Changierhub eine periodisch zu- und abnehmende Hubänderung zu überlagern. Zu diesem Zweck sind die Hebel aller Spulstellen einer Maschine an einer über die gesamte Maschin® sich erstreckenden Stange befestigt, die mit kurzem Hub periodisch hin- und herbewegbar ist.
Soll die Wickelform der Spulen geändert werden, sollen also beispielsweise statt zylindrischen Spulen mit kegligen Enden solche mit ebenen Enden hergestellt werden, oder soll die Charakteristik der Hin- und Herbewegung geändert werden, so müssen die Hebel oder Verstellglieder sämtlicher Spulstellen einzeln ausgewechselt werden. Dies ist vor allem bei größeren Maschinen mit vielen Spulstellen eine sehr zeitraubende Arbeit,' die
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zudem häufig nicht vom Bedienungspersonal durchgeführt werden kann und die eine umfangreiche Ersatzteillagerhaltung erforderlich macht.
Bei diesem Stande der Technik besteht die Aufgabe« eine Aufwickelvorrichtung für Fäden, Bändchen oder dergl. der oben beschriebenen Art anzugeben, bei der die Umstellung von einer Wickelform auf die andere nicht durch Umbau» sondern durch einfaches Umschalten durchgeführt werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Leitschiene durch eine Schaltkupplung, mit der der Einfluß des wachsenden Wickeldurchmessers wahlweise ein- oder ausschaltbar ist, mit ihren Verstellgliedern verbunden ist. Im besonderen kann die Schaltkupplung ein in Maschinenlängsrichtung verschiebbares Kurvenstück sein, dessen Arbeitsfläche formschlüssig zwischen der Leitschiene und einem Widerlager angeordnet 1st, wobei das Kurvenstück zur Erzeugung von Wickeln mit ebenen Enden in eine Stellung schiebbar ist, in der es gegen ein Widerlager anliegt, dessen Stellung vom Wickeldurcnmesser unabhängig 1st; oder zur Erzeugung von Wickeln mit kegligen Enden in eine andere Stellung schiebbar ist, in der das Kurvenstück gegen ein Widerlager anliegt, dessen Stellung vom Wickeldurchmesser abhängig 1st. Die Anordnung ist in Jedem Falle so getroffen, daß das Kurvenstück in jeder Stellung zusätzlich von einem Verstellglied um einen geringen Betrag periodisch hin- und herschlebbar 1st.
Die Anordnung eines derartigen verschiebbaren Kurvenstückes kann nun dadurch verwirklicht sein, daß das Kurvenstück eines jeden Changierfadenführers jeweils auf der zugehörenden Leitschiene selbst angeordnet ist und zur Herstellung von Wickeln mit ebenen Enden in eine Stellung schiebbar ist, in der seine Arbeitsfläche unter Federdruck gegen einen festen Punkt des
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Maschinengestells anliegtj oder zur Herstellung νςη Wickeln mit kegligen Enden in eine andere Stellung schiebbar ist, in der seine Arbeitsfläche unter Federdruck gegen ein über-· tragungsglied anliegt, dessen Lage vom.Spulentragarra mit ■' / ■ wachsendem Wickeldurchmesser veränderbar ist; wobei das Kurvenstück auf der Leitschiene in jeder-Stellung zusätzlich über ein Verstellglied um einen geringen Betrag periodisch hin- und herschiebbar ist. Dieses Verstellglied kann dann sowohl zur Verstellung des Kurvenstückes von einer Arbeitsstellung in die andere als auch zum periodischen Hin- und Herschieben desselben um einen geringen Betrag dienen0
Andererseits ist es auch möglich, die als Schaltkupplung dienenden Kurvenstücke jeweils auf dem Verstellglied anzuordnen, dabei aber die Vorrichtung so einzurichten^ daß das Kurvenstück zur Herstellung von Wickeln mit ebenen Enden in eine Stellung schiebbar ist, in-der seine Arbeitsfläche usiter Federdruck ohne Zwischenschaltung weiterer in ihrer Stellung." veränderlicher Zwischenglieder gegen die Jeweils zugeordnet® Leitschiene anliegt, oder zur Herstellung von Wickeln wit kegligen Enden in eine Stellung schiebbar ist* In der es un~ ter Federdruck und Zwischenschaltung eines- in se-iner Stellung vom wachsenden Wickeldurchmesser .abhängigen und senkrecht zur Verschiebungsrichtung auslenkbaren Übertragungsgliedes gegen die jeweils.zugeordnete Leitschiene anliegt»
Schließlich ist es auch möglich, die als Schaltkupplung dienenden Kurvenstücke wie bei der zuletzt genannten Ausführungs-form jeweils auf dem Verstellglied anzuordnen, wobei das Kurvenstück zur Herstellung von Wickeln mit ebenen Enden in eine Stellung schiebbar ist, in der seine Arbeitsfläche unter Federdruck über ein zwei Stifte aufweisendes Gleitstück eines von dem ausschwenkbaren Spulenarm trennbaren Bowdenzuges gegen die jeweils zugeordnete Leitschiene anliegt; oder zur Her-
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Stellung von Wickeln mit kegligen Enden in eine andere Stellung schiebbar ist, in der seine Arbeitsfläche über das freie Ende einer am anderen Ende ortsfest gelagerten und gekrümmt verlegten Bowdenzugseele, über den Bowdenzugmantel und ein am Mantelende- befestigtes Gleitstück mit Mitnehmerstift an der Leitschiene anliegt, wobei der Bowdenzugmantel unter Federdruck gegen einen in seiner Stellung vom wachsenden Wickeldurchmesser beeinflußbaren Winkelhebel anliegt.
Welche der möglichen Ausführungsformen im Einzelfall gewählt wird, hängt u.a. vom vorhandenen Platz, der gewünschten Arbeitsgeschwindigkeit sowie auch dem maschinellen Aufwand ab, der im Einzelfall getrieben werden darf.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die Kurvenstücke der'einzelnen Changierfadenführer alle oder in Gruppen zu mehreren von jeweils einem gemeinsamen Verstellglied verschiebbar. Die erfindungsgemäße Konzeption macht es möglich, je nach Wunsch die Vorrichtungen so aufzubauen, daß sämtliche Spulstellen mit nur einer einzigen Umschaltung von einer V/i ekel form auf die andere umgestellt werden können, oder auch beispielsweise nur die Spulstellen einer Maschinenseite zu gemeinsam umschaltbaren Gruppen zusammenzufassen oder schließlich sogar in der Unterteilung noch weiter zu gehen und nur einige wenige Spülstellen zusammenzufassen, je nachdem wie dies vom Maschinenbenutzer gerade gewünscht wird.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Flg. 1 die Vorderansicht einer erfindungsgemäßen
Aufwickelvorrichtung mit Schaltkupplung für die Leitschiene, bei der das ver-
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'· - 6- - ' Bag. 666 I
schiebbare Kurvenstück auf der Leitschiene angeordnet und in der Stellung zum Herstellen von Wickeln mit kegligen Enden dargestellt ist, ·
Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1, in der das
Kurvenstück in der Stellung zur Herstellung von Wickeln mit geraden Enden dargestellt ist,
Fig. p die Vorderansicht einer erfindungsgemäßen
Aufwickelvorrichtung mit Schaltkupplung für die Leitschiene, bei der das verschiebbare Kurvenstück auf dem Verstellglied angeordnet ist und zur übertragung des Wickeldurchmessereinflusses ein starres Verbindungsglied vorhanden ist,
Fig. 4 die*Vorderansicht einer erfindungsgemäßen
Aufwickelvorrichtung mit Schaltkupplung für die Leitschiene, bei der sich das verschiebbare Kurvenstück ebenfalls auf dem Verstellglied befindet, jedoch zur Übertragung des Wickeldurchmessers ein flexibles Verbindungsglied vorhanden ist,
Fig. 5 ' einen Schnitt durch Fig. 1 entlang der
Linie V^V,
Fig. 6 eine Teilseitenansieht der Vorrichtung
gemäß Fig. 4,
Fig. 7 ein Kurvenstück nach den Fig. 4 und 6.
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In Pig. 1 ist die Spulenhülse 1 dargestellt, auf der im Laufe des WiekelVorganges der Wickel 2 aufgebaut werden soll. Die Spulenhülse 1 wird von Spulenarmen 5 (siehe auch Fig. 5*6) getragen, die um die Schwenkachse 4 mit wachsendem Wickeldurchmesser ausschwenkbar sind.
Der Wickel 2 wird von der Reibwalze 5 mit stets gleichbleibender Geschwindigkeit angetrieben, auf der er lose aufliegt. Die Reibwalze 5 ihrerseits wird über eine Welle 6 angetrieben, die sich vorzugsweise über die gesamte Maschinenlänge erstreckt und sämtlichen Reibwalzen 5 einer Maschinenseite gemeinsam ist.
Zur Führung des aufzuwickelnden Fadens und zu dessen exakter Ablage ist die Changiereinrichtung 7 bestimmt. Sie besteht aus einem Fadenführer 8, der an dem einen Ende eines Winkelhebels angeordnet ist und von diesem in Spulenlängsrichtung hin- und hergeführt wird. Zum Antrieb des Winkelhebels 9 greift in dessen Drehpunkt 10 ein Reiter 11 an# der seinerseits in der parallel zur Spulenachse angeordneten Führungsschiene 12 geführt ist. Der Reiter 11 greift mit seinem Gleitschuh IJ durch einen Spalt der Führungsschiene 12 hindurch, wobei der Gleitschuh 13 in eine schraubenförmig verlaufende Nut V4 einer Kurventroinniel 15 eingreift. Da der Reiter 11 infolge seiner achsparallelen Führung durch die Führungsschiene 12 bei Umdrehung der Kurventrommel 15 nicht senkrecht zur Führungsschiene 12 ausweichen kann, wird er von der Nut 14 parallel zur Oberfläche des Wickels 2 hin- und hergeführt.
Am anderen Ende des Winkelhebels 9 ist ein um den Zapfen 16 drehbarer Kulissenstein 17 angeordnet, der in der Führungsnut einer Leitschiene 18 derart geführt ist, daß er bei Hin- und Herbewegung des Reiters 11 in dieser hin- und hergleiten kann. Die Leitschiene 18 ihrerseits ist in einer Lagerstütze 19 nach
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BAD OP'G/NAL
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Art eines zweiarmigen Hebels gelagert, wobei sich der Drehpunkt bei 20 befindet.
An einem Ende 21 der Leitschiene 18 greift eine im Maschinengestell verankerte Feder 22 an, welche die Schiene mit gerin- >* · ger Kraft nach unten zieht.
Auf der Leitschiene 18 ist erfindungsgemäß das Kurvenstück 25 verschiebbar angeordnet. Das Kurvenstück 23 umfaßt hierbei die Leitschiene 18 formschlüssig. In die Rückseite des Kurven- ; Stückes 23 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Nut 24 eingearbeitet, in die ein Bolzen 25 eingreift, der fest mit dem Verstellglied 26 verbunden ist. Die Nut 2h ist hierbei leicht kreißbogenförmig gekrümmt, was wegen der Kippbewegung der Leitschiene 18 um den Drehpunkt 20 erforderlich ist.
Das Kurvenstück 23 weist eine Arbeltsfläche 27 aufs mit der es formschlüssig unter Zwischenschaltung des Übertragungsnockens 28 an dem übertragungsglied 29 anliegt. PUr die Formschlüssigkeit der Anlage sorgt die bereits erwähnte Feder 22, Das übertragungsglied 29 kann die Form einer sich verjüngenden Zunge haben, wie dies aus Fig. 5 zu ersehen ist. Es ist am Spulenarm 3 derart befestigt, daß es mit wachsendem Wiekeldurehtnesser derart nach außen verschwenkt wird, daß seine Anlagekante 30 gegenüber dem Übertragungsnocken 28 wegen der erwähnten Verjüngung weiter zurückrückt. Hierdurch wird bewirkt, daß auch die Leitschiene 18 unter dem Eirffluß der Feder 22 nachgestellt wird und folglich ihre Lage mehr zur Horizontalen hin verändert. Diese Lageveränderung bewirkt, wie bereits eingangs beschrieben, eine Verkürzung des Changierhubes, so daß in dieser Stellung des Kurvenstückes 23 Wickel mit konischen Enden entstehen.
Der Übertragungsnocken 28 hat den Zweck, seitlich gerichtete Verschiebekräfte vom Übertragungsglied 29 fernzuhalten, welche
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sonst wegen der schrägen Lage der Arbeitsfläche 27 auftreten müßten. Der Nocken selbst ist dem Verlauf der Arbeitsfläche 27 einerseits und der Form der Anlagekante 350 andererseits angepaßt und er ist selbst gegen seitliche Verschiebung gesichert, beispielsweise? mittels der Blattfeder 31, die bei 32 an der Leitschiene 18 befestigt ist.
Die dargestellte Anordnung gestattet es weiter, zur Vermeidung sogenannter harter Kanten eine periodisch zu- und abnehmende Hubveränderung dem Changierhub zu überlagern. Dies kann durchgeführt werden, indem das Verstellglied 26 in entsprechendem Rythmus um einen geringen Betrag hin- und hergeführt wird, wobei die Schrägstellung der Arbeitsfläche 27 des Kurvenstückes ein Auf- und Abschwingen der Leitschiene 18 bewirkt.
Zur Herstellung von Wickeln mit ebenen Enden kann das Kurvenstück 23 mit Hilfe des Verstellgliedes 26 in eine Lage geschoben werden, die aus Fig. 2 ersichtlich ist. In diesem Fall liegt die schräggestellte Arbeitsfläche 35 des Kurvenstückes 23 gegen einen Festpunkt 3^ an, der beispielsweise ein mit dem Maschinengestell verbundener Bolzen sein kann. Bei dieser Stellung des Kurvenstückes 23 bleibt die Stellung des Übertragungsgliedes 29 ohne Einfluß auf das Kurvenstück bzw. die Leitschiene Dennoch ist es auch bei dieser Stellung möglich, durch geringfügiges Hin- und Herbewegen des Verstellgiiedes 26 dem Fadenführerhub eine leichte Atmungsbewegung zu überlagern.
Eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in Fig. 3 dargestellt. Bei dieser Ausführung ist das Kurvenstück 23 nicht auf der Leitschiene 18 angeordnet, sondern auf dem Verstellglied 26. Das Kurvenstück kann dort beispielsweise mittels einer Schraube 35 befestigt sein. Die Arbeitsfläche 36 wirkt unter Zwischenschaltung des Übertragungsnockens 28 sowie des Übertragungsgliedes 29 auf die Leitschiene l8 ein und be-
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stimmt zusammen mit dem übertragungsglied 29 die Schräglage dieser Schiene und damit die Länge des Changierhubes. Wird das Verstellglied 26 um einen geringen Betrag periodisch hin- und hergeschoben, so kann hierdurch infolge der Schräglage der Arbeitsfläche 36 auch die Lage der Leitschiene l8 geringfügig periodisch geändert werden, was bewirkt, daß dem Changierhub eine Atmungsbewegung überlagert wird. Damit sich dies auswirken kann, ist es aber erforderlich, daß das übertragungsglied 29 in Richtung senkrecht zur Spulenachse zumindest um einen geringen Betrag bewegbar ist. Dies kann dadurch erreicht werden, daß die sich verjüngende Zunge mit Hilfe eines Drehgelenkes am Spulenträger befestigt ist, oder auch einfach dadurch, daß diese Zunge aus einem elastischen Werkstoff, beispielsweise Polyäthylen, Polyamid oder dergl.' hergestellt ist.
Zum Umschalten der Vorrichtung kann das Verstellglied 26 nach links gerückt werden, wodurch das Kurvenstück 23 mittels seiner Arbeitsfläche 37 gegen den Ansatz 38 der Leitschiene 18 stößt. Hierdurch wird die Leitschiene soweit gekippt, daß sie außerhalb des Einflußbereiches des Übertragungsgliedes 29 liegt. In dieser Stellung ist also der Wickeldürchmesser ohne Einfluß auf die Lage der Leitschiene 18, so daß Wickel mit ebenen Enden hergestellt werden. Auch hier kann durch kurzhubige Hin- und Herbewegung des Verstellgliedes 26 in- ■ folge der Schräglage der Arbeitsfläche 37 des Kurvenstückes 23 die Lage der Leitschiene 18 periodisch geändert werden.
Sollen mit einer Vorrichtung der erfindungsgemäßen Art Wickel / mit konischen Enden erzeugt werden, so ist es nicht unbedingt erforderlich, den Einfluß des wachsenden Wiekeldurchmessers •mit Hilfe einer sich verjüngenden Zunge, die am Spulenarm angreift, auf die Lage der Leitschiene zu Übertragens dies kann vielmehr auch mit anderen Mitteln, beispielsweise mit
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einem flexiblen Übertragungsglied 59 in Form eines Bowienzuges geschehen. Eine derartige Anordnung ist in den Figuren 4 und 6 dargestellt. Das Kurvenstück 25 (Flg. 7) sitzt in diesem Fall fest auf dem über die ganze Maschinenlänge sich erstreckenden Verstellglied 26. Das rechte Ende der Leitschiene 18 liegt unter der Kraft der Zugfeder 22 an dem am Gleitstück 40 sitzenden Mitnehmerstift 41 an. Zwei auf der Führungsschiene 12 sitzende ortsfeste Führungsstifte 42 übernehmen die Gleitführung des Gleitstückes 40. Der Bowdenzugraantel 45 steckt lose in einer stufig abgesetzten Bohrung des Gleitstückes 40, und zwar so, daß sich sein Ende auf der Stirnfläche 44 der Bohrungsstufe abstützt. Durch die mit kleinerem Durchmesser sich fortsetzende Bohrung 45 reicht d*ie Bowdenzugseele 46, an deren Ende ein Winkelstück 47 befestigt ist. Der freie Schenkel·des Winkelstückes 47 (Fig. 6) liegt an der Arbeitsfläche 48 (Fig. 7) des Kurvensttiekes 25 an, das seinerseits wie vorher beschrieben fest auf dem über die ganze Maschinenlänge sich erstreckenden Verstellglied 26 sitzt. Das Kurvenstück 23 weist noch eine weitere Kurvenkante 49 auf. Auf seiner dem Kurvenstück 25 zugewandten Seite besitzt das Gleitstück 40 einen Mitnehmerstift 50 (Fig. 6).
Eine Führungshülse 51 ist ortsfest am nicht dargestellten Maschinengestell befestigt und weist eine Durchführung 52 auf, die einen beliebigen vorzugsweise quadratischen Querschnitt hat. In der Durchführung 52 ist ein Übertragungsschieber 55 gleitend geführt, an dem sich der Bowdenzugmantel 43 abstützt. Ein an dem Übertragungsschieber 55 sitzender Stift 54 ragt durch einen Schlitz 55 in der Führungshülse 51 hindurch. Der Schlitz 55 erstreckt sich über die ganze Länge der Führungshülse 51. Am Stift 54 liegt der Arm 56 des zweiarmigen Ubertragungshebels 56,57 an» der seinerseits an einem Schwenklager 58 drehbar gelagert ist. Der andere Arm 57 des Übertragungshebels 56,57 liegt an einem Anschlagstift 59 &n# der in einer der
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Bohrungen 6o des Spulenarmes 3 steckt. Der Übertragungsschieber 53 besitzt eine nicht näher bezeichnete, durchgehende Längsbohrung, durch welche die Bowdenzugseele 46 leicht beweglich hindurchgeführt und an ihrem Ende mittels einer ■ / -am Maschinengestell ortsfest sitzenden Klemmvorrichtung 61*62 befestigt ist.
Zu Beginn des Spulvorganges nimmt die Leitschiene 18 etwa die in Figur 4 gezeichnete Stellung ein. Die Hauptschwenkbewegung der Leitschiene l8 um den Drehpunkt 20, die die Verkür-
w zung des Fadenführerhubes im Verlaufe des SpulVorganges bei Herstellung von Wickeln mit konischen Enden bewirkt, wird auch hier von dem mit zunehmendem Wickel ausschwenkenden Spulenarm 3 gesteuert und unter der Kraftwirkung der Feder 22 ausgeführt. Die Spulenarmbewegung wird (Fig. 6) über den Anschlagstift 59, den Übertragungshebel 57,56, über den Stift 54, den Übertragungsschieber 53* den Bowdenzugmantel 43, das Gleitstück 40 und den Mitnehmerstift 41 auf die Leitschiene 18 übertragen. Die Bowdenzugseele 46, die an ihrem einen Ende von der Klemmvorrichtung 61,62 ortsfest gehalten ist, liegt an ihrem anderen Ende mit dem Winkelstück 47 an der Arbeitsfläche 48 des Kurvenstückes 23 an, und gibt dem Bowdenzugmantel 43 eine längenmäßig definierte Stützführung zwischen dem Kurvenstück 23 und der Führungshülse 51* so daß sich der von der Feder 22 erzeugte und über die Leitschiene 18, den Mitnehmerstift 41 und das Gleitstück 40 übertragene und zwischen dessen Stirnfläche 44 und dem Ende des Bowdenzugmantels 43 wirkende Anlagedruck bis zum Anschlagstift 59 fortpflanzen kann. .
Die dem Fadenführerhub überlagerte sogenannte Atmung geht auch hier wieder von dem Verstellglied 26 aus, das von einem am Ende der Maschine angeordneten, nicht gesondert dargestellten Getriebe aus in hin- und hergehende Bewegung versetzt wird.
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Die gleiche Bewegung führt auch das fest auf dem Verstellglied 26 sitzende Kurvenstück 23 aus. Dadurch wird infolge der Schräge der Arbeitsfläche 48 die Bowdenzugseele 46 mehr oder weniger gestrafft. Diese in ihrer Größe wechselnde Lageverände-• rung überträgt sich über den Bowdenzugmantel 43, das Gleitstück 40, den Mitnehmerstift 41 auf die Leitschiene 18, die dadurch zu einer hin- und hergehenden Schwenkbewegung um den Drehpunkt 20 veranlaßt wird. Die weitere Bewegungsübertragung bis zum Fadenführer 8 erfolgt wie bereits beschrieben.
.Um die Vorrichtung, die in der Stellung gemäß Fig. 4 Wickel . mit kegligen Enden erzeugt, so umzustellen, daß sie Jetzt Wickel mit ebenen Enden herstellt, wird das Verstellglied 26 einschließlich seiner Kurvenstücke 23 so weit nach links verschoben, daß das Winkelstück 47 von der Arbeitsfläche 48 frei kommt. Außerdem wird bei der Bewegung des Kurvenstückes 23 nach links der Mitnehmerstift 50 von der Arbeitsfläche 49 des KurvenstUckes 23 erfaßt und einschließlich des Gleitstückes 40 so lange nach unten geschoben, bis der Mitnehmerstift 50 am unteren Ende der Arbeitsfläche 49 angekommen ist und über dasselbe hinUbergleitet. Die Kraft der am linken Hebelarm der Leitschiene 18 angreifenden Feder 22 wird über den rechten Hebelarm der Leitschiene 18, den Mitnehmerstift 41, das Gleitstück 40, über den Mitnehmerstift 50 auf die Arbeitsfläche 49 übertragen. Diese Kraft, die beim zuvor beschriebenen Wickelverfahren als Anlagedruck zwischen dem Gleitstück 40 und dem Bowdenzugmantel 43 wirkte und ihr Widerlager im auswandernden Anschlagstift 59 hatte, wird also jetzt vollständig vom Kurvenstück 23 abgefangen. Das bedeutet, daß der Bowdenzugmantel 43 jetzt keine Bewegung des Spulenarmes mehr auf die Leitschiene 18 übertragen kann. Demgemäß erfolgt nunmehr auch keine Hubverkürzung der Changierbewegung im Verlaufe des SpulVorganges. Die "Atmung" wird dem Fadenführerhub wiederum dadurch überlagert-, daß das Verstellglied 26 und mit ihm das Kurvenstück 23 in hin-
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und hergehende Bewegung versetzt und dadurch der Leitschiene infolge der Schräge der Kurye 49 über den Mitnehmerstift 50, das Gleitstück 40 und den Mitnehmerstift 41 eine auf- und abgehende Schwenkbewegung um den Drehpunkt 20 mitgeteilt wird.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Aufwickelvorrichtung für Fäden, Bandchen oder tiergleichen, deren Changierfadenführer mit einer Kurventrommel oder dergleichen verbunden sowie über Winkelhebel in schwenkbaren Leitschienen geführt sind, welche in ihrer Lage durch, den wachsenden Wickeldurchmesser einerseits und durch eine periodische Hin- und Herbewegung andererseits verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschiene (18) durch eine Schaltkupplung, mit der der Einfluß des wachsenden Wickeldurchmessers wahlweise ein- oder ausschaltbar ist, mit ihren Verstellgliedern verbunden ist.
    2« Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daS die Schaltkupplung ein in Maschinenlängsrichtung verschiebbares Kurvenstück (23) ist, dessen Arbeitsfläche (27 oder 33) formschlüssig zwischen der Leitschiene (18) und einem Widerlager (29 oder 34) angeordnet 1st und welches
    a) zur Erzeugung von Wickeln mit ebenen Enden in eine Stellung schiebbar ist, in der das Kurvenstück (23) gegen ein Widerlager (34) anliegt, dessen Stellung vom Wickeldurchmesser unabhängig ist oder
    b) zur Erzeugung von Wickeln mit kegeligen Enden in
    eine andere Stellung schiebbar ist, in der das Kurvenstück (23) gegen ein Widerlager (29) anliegt, dessen Stellung vom Wickeldurchmesser abhängig ist und
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    c) in Jeder Stellung von einem Verstellglied (26) um einen geringen Betrag periodisch hin- und herschiebbar ist. , ·
    J. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurvenstück (23) eines Jeden Changier- '' fadenführers jeweils auf der zugehörenden Leitschiene (l8) angeordnet ist, und
    a) zur Herstellung von Wickeln mit ebenen Enden in eine Stellung schiebbar ist, in der die Arbeitsfläche (33) unter Federdruck gegen einen festen Punkt (3^) des Maschinengestells anliegt, oder
    b) zur Herstellung von Wickeln mit kegligen Enden in eine andere Stellung schiebbar ist, in der die Arbeitsfläche (27) unter Federdruck gegen ein übertragungsglied (29) anliegt, dessen Lage vom Spulentragarm (3) mit wachsendem Wickeldurchmesser veränderbar ist, und
    c) in Jeder Stellung zusätzlich Über ein Verstellglied (26) um einen geringen Betrag periodisch hin- und herschiebbar ist.
    4. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellglied (26) sowohl zur Verstellung des Kurvensttickes (23) von einer Arbeitsstellung in die andere als auch zum periodischen Hin- und Herschieben um einen geringen Betrag dient.
    5. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkupplung ein Jeweils auf dem Verstellglied (26) angeordnetes Kurvenstück (23) ist und
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    - 17 - Bag.
    das Kurvenstück
    a) zur Herstellung von Wickeln mit ebenen Enden in eine Stellung schiebbar ist, in der die Arbeitsfläche (57) unter Federdruck ohne Zwischenschaltung weiterer in ihrer Stellung veränderlicher Zwischenglieder gegen die jeweils zugeordnete Leitschiene (18) anliegt, oder
    b) zur Herstellung von Wickeln mit kegligen Enden in eine andere Stellung schiebbar ist, in der die Arbeitsfläche (36) unter Federdruck und Zwischenschaltung eines in seiner Stellung vom wachsenden Wickeldurchmesser abhängigen und senkrecht zur Verschiebungsrichtung auslenkbaren Ubertragungsgliedes (29) gegen die jeweils zugeordnete Leitschiene (18) anliegt, und
    c) in jeder Stellung zusätzlich über das Verstellglied (26) einen geringen Betrag hin- und herschiebbar ist.
    6. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daS die Schaltkupplung ein jeweils auf dem Verstellglied (26) angeordnetes Kurvenstück (2?) ist und das Kurvenstück
    a) zur Herstellung von Wickeln mit ebenen Enden in ■ eine Stellung schiebbar ist, in der die Arbeitsfläche (49) unter Federdruck über ein zwei Stifte (50,4l) aufweisendes Gleitstück (40) eines von dem ausschwenkbaren Spulenarm (3) trennbaren Bowdenzuges (39) gegen die jeweils zugeordnete LeIt- ' schiene (18) anliegt;
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    oder
    b) zur Herstellung von Wickeln mit kegeligen Enden in eine andere Stellung schiebbar ist, in der die Arbeitsfläche (48) über das freie Ende (Vf) einer am anderen Ende ortsfest gelagerten und gekrümmt verlegten Bowdenzugseele (46), den Bowdenzugmantel (43) und ein am Mantelende befestigtes Gleitstück (4o) mit Mitnehmerstift (41) an der Leitschiene (18) anliegt,
    wobei der Bowdenzugmantel (43) unter Federdruck -■ gegen einen in seiner Stellung vom wachsenden Wickeldurchmesser beeinflußbaren Winkelhebel (56,57) anliegt
    und
    c) in jeder Stellung zusätzlich über das Verstell» glied (26) um einen geringen Betrag periodisch hin- und herschiebbar ist.
    7* Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenstücke (23) der einzelnen Changierfadenführer alle oder in Gruppen zu mehreren von Jeweils einem gemeinsamen Verstellglied (2(5) ver-
    . schiebbar sind. -
    8. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Arbeitsfläche (27) des Kur» venstückes (23) und dem mit wachsendem Spulendurchmesser verstellbaren Widerlager (29) ein Zwischenstück (28) angeordnet ist, welches einerseits der Steigung der ' Arbeitsfläche (27) und andererseits der Anlagekante (30) des Widerlagers (29) angepaßt ist, und das beispielsweise mittels einer Blattfeder (31) gegen seitliche Verschiebung gesichert ist.
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    9. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 3< dadurch gekennzeichnet» daß das Kurvenstück (2J) auf seiner Rückseite eine senkrecht verlaufende gerade oder leicht kreisbogenförmig gekrümmte Nut (24) aufweist, in die ein am Verstellglied (26) befestigter Nocken (25) eingreift«
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