DE1913177A1 - Verfahren zur Herstellung eines modifizierten Dienhomo- oder Copolymerisats - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines modifizierten Dienhomo- oder CopolymerisatsInfo
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Description
betreffend
Verfahren zur Herstellung eines modifizierten Dienhomo- oder .
cο polymerisat s . . ' .
Die Erfindung "betrifft ein.Verfahren zur Herstellung
eines modifizierten synthetischen Homo- oder Copolymerisate eines konjugierten Diens aus einem in lösung hergestellten
Homo- oder Copolymerisat des konjugierten Diens durch Behände
lung von wässrigen Dispersionen dieses in Lösung hergestellten Polymerisats. Unter Polymerisaten, die in Lösung hergestellt
worden sind, werden Polymerisate von konjugierten Dienen verstanden, die in irgend einer Weise im gelösten Zustand hergestellt
worden sind* Unter dea Begriff "Polymerisat11 fallen nicht nur die Homopolymerisat«! sondern auch Copolymerisate
von verschiedenen konjugierten Dienen oder von konjugierten Dienen.mit anderen Monomeren*
Die Erfindung feetrifft ebenfalls Produkte aus ein oder
mehreren modifizierten Polymerisaten! die erfindungsgem&ss
erhalten worden sind, oder Gemische dieser Polymerisate mit ein oder mehreren verschiedenen Polymerisaten einschllesslich
unmodifizierter Polymerisate^ aus denen die modifizierten
iötiiö/till
Polymerisate hergestellt wurden. Die angestrebten Produkte ,bestehen
in erster Linie aus wässrigen Dispersionen oder Latices,' wie sie nach dem erfindungsgeniässen Verfallen unmittelbar erhalten
werdeni wobei die Dispersionen das modifizierte' Polymerisat enthalten und gegebenenfalls ausserdem noch Antioxydationsmittel,
Füllstoffe ( insbesondere zur Verstärkung
dienende füllstoffe, wie Ruß oder Silicimndipzydarten kleiner
Teilchengrösse ), Vulkanisiermittel, Streclcöle oder dergleichen,"
Getrocknete Polymerisate oder Polymerisatgemische, die aus diesen Dispersionen durch Koagulieren oder durch Fällen isoliert
worden sind oder Zubereitungen aus diesen Polymerisaten mit ein oder mehreren der genannten Zusätze werden ebenfalls
als erfindungsgemäss hergestellte Produkte betrachtet* Schliesslich
ist Gegenstand der Erfindung auch die Herstellung von vulkanisierten Gegenständen durch Vulkanisieren der.getrockneten
Polymerisate oder Polymerisatgemische oder von Formmassen, ■. die diese Polymerisate enthalten^ insbesondere.auch Produkte,
die durch Vulkanisieren der als unmittelbares Produkt erhaltenen Latices im ve r schäumt en Zustand erhalten werden»;
Die Erfindung betrifft insbesondere die Herstellung von
Dispersionen oder Formmassen aus modifizierten in Lösung hergestellten Polymerisaten von konjugierten Dienen, wobei wenigstens
40 Jo und vorzugsweise wenigstens 80 ja ,der Dieneinheiten ,
durch cis-1,4-Addition aneinander gebunden sind ( gemäss der
Bestimmung durch Kernspinresonanz), vorzugsweise Isoprenpolymerisate. ■;;-..■-.-
Geeignete Dienpolymerisate) die erfindungsgemäss modifiziert werden,, sind insbesondere Homopolymerisate und Copoly-
merisate von Isopren, die in Lösung mit Hilfe einer Lithium-,
kohlenwasserstoffverbindung hergestellt worden sind« . ■ ' . - ι.
Das erfindungsgemässe Verfahren kann gegebenenfalls auch ^ >
auf in Lösung hergestellte Polybutadiene angewendet werden,.. . ;
die mit Hilfe von Kobalt- oder nickelverbindungen zusammen ;.
ait Aluminiumalkylverbindungen hergestellt worden sind oder
auf Copolymerisate von Butadien mit Styrol, die ebenfalls mit Hilfe einer Lithiumkohlenwasserstoffverbindung in Lösung hergestellt worden sind. Andere geeignete in Lösung hergestellte
Polymerisate sind solche, die mit metallischem Uatrium erhalten
worden sind-, wie Matrium-polybutadiene oder "Alfin" r-Dienpolyraerisate*
Schliesslich können auch Produkte aus Polymerisaten erhalten werden, die in Lösung in Gegenwart Ton Katalysatoren
erhalten worden sind, die freie Radikale abgehen.
Das erfindungsgemässe Verfahren zielt auf die Herstellung der modifizierten Polymerisate, die zusammen mit Füllstoffen
zur Verstärkung und gegebenenfalls anderen Zusätzen im unvulkanisierten
Zustand ein besonders günstiges Bild der Zugfestiglceits
eigenschaften und der Bruchdehnungseigenschaften besitzen, was als gute Grünfestigkeit bezeichnet wird, und/oder die mit
oder ohne Verstärkungsmitteln im vulkanisierten Zustand einen
verbesserten Modul aufweisen. Vulkanisierte Schaumstoffe mit
einem verbesserten Modul werden besonders angestrebt»
Es wurde gefunden, dass diese Ziele dadurch erreicht werden können, wenn man eine wässrige Dispersion des in Lösung
hergestellten Polymerisats mit einem ein Redox-System bildenden Gemisch "behandelt, das als Initiaterkomponente eine Ifydroperoxidverbindung
enthält, wobei wesentliche Mengen eines monoolefinisch ungesättigten Monomeren abwesend sein sollen. Dies
bedeutet, dass derartige monoolefinisch ungesättigte Monomere vollständig abwesend sind oder höchstens in einer Menge von
1 Gew.-'/b, bezogen auf das zu modifizierende Polymerisat, vorhanden
sind. Derartige monoolefinisch ungesättigte Monomere sind solche Olefine, die unter den erfindungsgemässen Bedingungen
zu makromolekularen Polymerisaten polymerisieren wurden. Aliphatisch^ monoolefinische Kohlenwasserstoffe, die als solche
unter den erfindungsgemässen Bedingungen keine makromolekularen Produkte bilden, z.B. einKohlenwasserstoffgemisch* das hauptsächlich
aus Penten-Isomeren bestehtj und häufig bei der Herstellung
der zu modifizierenden Dienpolymerisate als Lösungs-
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mittel verwendet wird, können in den wässrigen Dispersionen
.vorhanden sein, die erfindungsgemäss "behandelt werden sollen..
Vorzugsweise wird jedoch das erfindungsgemässe Verfahren in
Abwesenheit von Penten-Isomeren durchgeführt.
Die Temperatur, bei der die Behandlung mit dem ein Redox-System
-bildenden Gemisch durchgeführt wird, liegt vorzugsweise im Bereich von -10 bis +5O0C, obwohl höhere oder niedrigere
Temperaturen ebenfalls angewendet werden können. Der am meisten bevorzugte Temperaturbereich liegt zwischen 15 und 30 G.
Die Behandlungsdauer kann von einigen Minuten bis ver-
^ schiedenen Stunden schwanken, Gewöhnlich dauert die Umsetzung ™ 1/2 bis 2 Std. Die Behandlung mit dem Redox-System kann durch
Zusatz eine,s die Reaktion abbrechenden Mittels beendet werden.
Es ist. bevorzugt, eine Polymerisatdispersion mit dem
Redox-System zu behandeln, deren Feststoffgehalt wenigstens
60 Gew.-?ä beträgt.
Die Konzentration der Hydroperoxidverbindung als Initiatorkomponente
im Redox-System hängt von der Art der Hydroperoxidverbindung, der Behandlungstemperatur, der Reaktionszeit,
der Konzentration der anderen Komponenten des Redox-Systems und den angestrebten Produkteigenschaften ab.
Vorzugsweise liegt die Konzentration'der Hydroperoxidverbindung im Bereich von O1OOOI bis 0,5 Gew*-$ -OOH-Gruppen,
berechnet auf das Polymerisat»
Die besonders bevorzugte Hydroperoxidverbindung ist Cumolhydroperoxid. Andere bevorzugte Komponenten des verwende-^
ten Redox-Systems zusätzlich zum Hydroperoxid sind Eisen-II-sulfat
(gewöhnlich als Aktivator bezeichnet) und Natriumformaldehyd-Bulfoxylat
(gewöhnlich als Reduktionakomponente bezeichnet).
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_ 5 —
Der Aktivator oder die Redyktionskpmponente oder beide.·.
Stoffe können durch andere Aktivatoren oder .Reduktionskomponenten ersetzt werden. Redox-Systeme, die -keinen Aktivator
enthalten, z#B. solche, die lediglich aus einem -Hydro pe roxidinitiator
und einer Reduktionskomponente bestehen, z.B. einer Reduktionskomponente aus einem Amin oder aus -Hatriumformaldehyd-^-sulfoxylat
können ebenfalls· verwendet' werden«.-,Palis gewünscht,
kann ausserdem ein Komplexierungsmittel „verwendet werden« Bevorzugte Komplexierungsmittel sind die Alkalimetallsalze
von Äthylendiamintetraessigsäure, z,B,,Dinatrium-dihydrogen-äthylendiamintetraacetat,
•Das. erfindungsgemässe Verfahren kann am besten so durchgeführt
-werden, -dass .man von einer Lösung des nach der Polymerisation
erhaltenen Polymerisats ausgeht, diese in Wasser . . emulgiert, vorzugsweise in Gegenwart eines Antioxydationsmittels
und das zur Herstellung des Polymerisats gebrauchte Lösungsmittel
. a.us der hergestellten wässrigen Emulsion entfernt* Anschliessend
wird die erhaltene wässrige Dispersion,des Polymerisats,
die gewöhnlich als "künstlicher Latex" bezeichnet wird,- der erfindungsgemessen Behändlung-mit dem Redox-System
unterworfen, vor-zugsweise jedoch nicht| bevor dieser Latex
konzentriert word'en. ist* -..,.:'■:/■
Die Komponenten-des Redox-Sy st ems .können zu dem gelösten
oder dispergierten Polymerisat bei der gleichen Stufe oder bei verschiedenen Stufen der Herstellung des künstlichen Latex
zugesetzt werden.. Es wird jedoe-h empfohlen, die Behandlung
mit dem Redox-System dann durchzuführen,: wenn die. Emulgierung geschlossen ist oder fast abgeschlossen ist. Es kann daher
beispielsweise eine der beiden .wesentlichen Komponenten des
Redox-Systeiüs,. der -Initiator oder die reduzierende Komponentei
zur Pülymerisatlösung oder zu der Emulsion gegeben werden -und,
die andere Komponente kann zur Emulsion,ader.-zum künstlichen „ :
Latex zugefügt werden, Man kann auch "beide -Komponenten zur :-.
Emulsion oder zur wässrigen lösungsmittelfreien Polymerisat- : dispersion sufügen. Wenn eine Komponente oder beide Komponenten
9 0 984071$ W ^
-■ ■"' - 6 -
zum lü.sungsmittelfreien latex zugesetzt wei'den, liegt der
Latex.,vorzugsweise inkonzentrierter 3?oria vor. - ·
..Die verbesserten iiligenschafteii. der ex'findungs genäss hergestellten
modifizierten Polymerisate gegenüber den Eigenschaften von nicht modifizierten in lösung hergestellten Polymerisaten
sind der Gegenwart eines Gels zuzuschreiben, das während
der Hedox-Behandlung gebildet wird. Dieses Gel scheint eine
günstige struktur mit einem geringen.Vernetzungsgrad zu be-.
sitzen und wird daher als loses Gel bezeichnet, um es von den
weniger wünschenswerten dichten Gelen zu unterscheiden, die stark vernetzt sind. Der "Gelgehalt" der angestrebten Polymerisate
wird als der Gehalt im Polymerisat bezeichnet, der bei
5O°0 in ί'οΐαοί-. unlöslich ist. In der B.egel sind .sehr hohe
Gelgehalte von etwa mehr, als 60 Gew.-yb weniger ervriinscht,
weil dann cl.ie Ye^arbeitbarlceit der polymerisate su schlecht
wird und die Zugfestigteit der vulkanisiex'ten Px'odukte zxi stark
abfällt. . . . . ....
Daher liegt der Gelgelialt im Polymerisat in der als unmittelbares Produkt erhaltenen Dispersion vorzugsweise im
Bereich von 5 bis 60 Gew,-/j.
Werden Gemische aus mit dem Redox-System modifizierten
Polymerisat mit anderen Polymeren angestrebt, so wird eine Polymerdispersion.iL,.
die mit dem Eedox-System erhalten, worden
ist, vorzugsweise, mit-einer lösung oder einer, wässrigen.Dispeiv
sion.B de o. anderen. Polymeren gemischt, die .insbesondere aus·.,
einem Polymerisat aus eine:.! konjugierten.-Dien besteht, das.
sich von dem durch die pLedox-Behandlung hergestellten modifizierten Polymerisat unterscheidet.. Mischungen, in denen das ...
in lösung oder. Dispersion' B vorliegende konjugierte Dien- ■.
Polymerisat, mit dem Polymerisat identisch ist, das e.rfindungs—.
gemäss-durch Behandlung mit. dem•Medox-SysteEi i;o.clifiziert wqiv. :
den-soll,, sind, bevorzugt, . '_· .. ■ ..;-.-■- - .. ._■__,'■
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BAD-OH»Ö WAL
Dieser 3?all ist von besonderer Bedeutung, wenn das mit dem Redox-System behandelte Polymerisat einen zu hohen Gelgehalt
haben sollte, Polymere Stoffe mit dem gewünschten Gelgehalt
lcönnen dann durch Vermischen der mit dem Redox-System ■behandelten Polymerisat dispers ion A mit der Lösung oder der
wässrigen Dispersion B des ursprünglichen nicht modifizierten
Polymerisats vermischt werden. Es ist ebenfalls möglich, Mischungen von wässrigen Dispersionen der mit dein. Redox-System
behandelten Polymerisate verschiedenen Ursprungs oder von mit dem Redo:r-System behandelten Polymerisaten des gleichen Ursprungs aber mit unterschiedlichem Gelgehalt herzustellen. Das
■am meisten bevorzugte Mischverfahren besteht im Mischen der
mit dem Eedox-System behandelten wässrigen Dispersion A mit
einer Lösung B des unterschiedlichen Dienpolymerisats und anschliessender
Entfernung des mit der Polymerisatlösung eingeschleppten
Lösungsmittels, Falls gewünscht, kann vor, während oder nach dem Vermischen eine zusätzliche Menge eines Emulgators
zugesetzt werden, damit die Stabilität des Latex während des Mischens oder während der Entfernung des Lösungsmittels
sichergestellt istc
Beispiel
Λ
Es wurde eine Lösung von 10 Gew.-C,O eines gelfreien Isopren-Polymerisats,
das durch Lösungspolymerisation von Isopren in Gegenwart eines Lithiuialcohlenwasserstoff-Initiators und
einem hauptsächlich aus Pentenisomeren bestehenden Kohlenwasserst
off gemisches als Lösungsmittel erhalten worden war, mit 0,3 Ge^v.-$&, bezogen auf das Polymerisat, von 2,6rDi-tert,-butyl-4-methylphenol
als Antioxydationsmittel vermischt und anschliessend in destilliertem Wasser mit Hilfe einer anionischen
Seife emulgiert. Anschliessend wurde das nicht umgesetzte Monomere und das Lösungsmittel von der Emulsion durch Wasserdampfdestillation
abgetrennt und anschliessend die erhaltene stabile wässrige Polymerisatdispers ion leonzentriert, bis sie
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65 Gew,~$ Feststoffe enthielt (63,7 Gew«-$ Polymerisat und
1,3 Gew.-°/o Seife). Die Yiskositätszahl des Polymerisats, ge- ·
messen in Toluol "bei 30°0, betrug 5,3 dl/g.
Zu 100 Gew·-Teilen dieser konzentrierten wässrigen Polyisoprendispersion
(die noch stabil war) wurden 0,09 G-ew.-Teile
einer 70 Gew.-$-igen Lösung von Cumolhydroperoxid in Cumol
bei 250O zugegeben. Das Gemisch wurde etwa 2 Std# sanft gerührt,
um eine aus/retehende Diffusion des Hydroperoxids in den
Latex sicherzustellen. Anschliessend wurden die folgenden Komponenten in den angegebenen Mengen unter sanften Rühren zur
Dispersion zugefügt:
Gew,-Teile FeSO4.7 H2P 0,01
Dinatrium-dihydrogen-äthylendiamintetraacetat ,2 H2O 0,014
Hatrium-formaldehyd-sulfoxylat . 0,10
Wasser 5,0
Nach einer Reaktionsdauer von 2 Std# bei 25 ö wurden
0,15 Gew.-Teile latrium-dimethyldithiocarbamat, gelöst in 2,0 Gew»-Teilen Wasser, zugesetzt und der erhaltene Latex, der
einen Gesamtfeststoffgehalt von etwa 61 Gew,-$ hatte, mit Hilfe
einer wässrigen Lösung von Natriumchlorid und Schwefelsäure koaguliert. Der koaguliert© modifizierte Isoprenkautschuk wurde
isoliert und getrocknet. Er hatte einen Geigehalt von 53 Gew»-$ als der feil, der in Toluol bei 300O unlöslich war.
100 GeWi-Teile des getrockneten modifizierten iBoprenkautschuks
wurden auf einer Mühle bei 700C mit 50 Gew#-J|ellen
HAF-Ruß, 3 Gew,-Teilen Stearinsäure und 5 Gew#-Teilen Zinkoxid
vermischt» Aus den gewalzten Bogen wurden durch Verpressen bei
. 800C über 5 Min» Felle von 2 mm Dicke hergestellt» Dle Zugfestigkeit und die Bruchdehnung der unvulkanisierten gepressten
Felle wurde gemäss ASTM-D 412-61 T1 Werkzeug 0 bestimmt.,
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'■'--■ — 9 —
Zu Vergleichszwecken, wurden die Zugeigenschaften von gepressten-
Fellen aus dem ünmodifizierten Isoprenkaut schule in
gleicher Weise "bestimmt« ■ :
Die Ergebnisse sind Φ ab eile I zusammengestellt.
T ä "be I IeI
Ulivulkanisierte gepresste Zugfestigkeit Bruchdehnung
gelle aus kg/cm ja " '
modifiziertem Isoprenkautschuk 4,2 630
unmodifiziertem Isoprenkautschuk (Vergleich). 0,6. 290
Der Versuch gemäss Beispiel 1 wurde wiederholt, wobei
jedoch anstelle von 0,09 Gew«-Seilen 0,3 G-ew,-Seile der Cumolhydroperoxidlösung
verwendet wurden und nach Zugabe der anderen Komponenten-des Redox-Systeme die Reaktionszeit 1/2 'Std·
statt 2 Std. betrug. Ein Teil des erhaltenen Latex, der auch
einen Peststoff gehalt von 61 G-ew·-^ hatte, wurde koaguliert
und getrocknet. Der G-elgehalt des erhaltenen modifizierten
Polyisoprene betrug etwa 90 Gew»-^, was zu hoch ist,,wenn
Polymerisate guter Verarbeitbarkeit angestrebt werden. .
Es wurden daher 100 Gew*-Seile des mit dem Redox-System
behandelten Latex mit 2600"-Gew.-Seilen der ursprünglichen
Lösung von 10 Gew,-/<'o des ünmodifizierten gelfreien Polyisoprens
vermischt, Es handelte sich um die Lösung, aus der <iie wässrige
Emulsion und anschliessend der lösungsmittelfreie Latex hergestellt worden war, der mit. dem Redox-System behandelt
worden war, Danach wurde die Mischung aus Latex und Lösung
mit Wasserdampf abgestreift, um das-^n die..Lösung eingeschleppte
Lösungsmittel zu entfernen* Da der"Seifengehalt-der Mischung au
niedrig war, um die Stabilität des Latex während des Abstreifens
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sicherzustellen, fiel das, Gemisch aus modifiziertem und ui^mod-ifiziertem
Isoprenpolymerisat während dieser Behandlung aus, _ Das ausgefällte Kautschukgemisch wurde abgetrennt, gewaschen
und getrocknet. Es hatte einen■Gelgehalt von etwa 17 \Gew«->i, ■
100.Gew.-Teile des trockenen Kautschukgeiaisclies wurden
auf einer Mühle bei 7O0C mit 50 Gew,-Teilen EÄ-P-Suß, 3 Gew.-. ..
Teilen Stearinsäure .und 5 Gew>—Teilen Zinkoxid vermischt. .Die .
Zugfestigkeit und die Bruchdehnung von unvnlkanisierten Fellen
von-2 mm, die durch Verpressen 5 Min. "bei 800C erhalten worden
waren, aus diesem Gemisch wurde geiaäss Beispiel 1 bestimmt,
Es wurde zur Prüfung der Zugeigenschaften in gleicher Weise
verpresste Pelle des modifizieren Kautschuks mit einem Gelgehalt
von 90 Gew.-';a dem gleichen Verfahren unterworfen. Die\;_
Ergebnisse sind, in Tabelle II aufgeflüirt, wobei zum Yergleich
auch die Zugfestigkeit der bereits in Tabelle I genannt en, ,-■■■■..
Probe angeführt sind.. - .. - . _. : . .
T a b e 11 e II
Unvulkänisierte gepresste Zugfestigkeit Bruchdehnung
Pelle aus '
Gemisch aus modifiziertem und unmodifiziertem Isoprenkautschuk
Gelgehalt 18 Gew.-$
modifizierter Isoprenkautschuk Gelgehalt-90 Gew.-Jö
unmodifizierter Isoprenkautschuk (Yergleich)
| kg/ cn | '■■"'"' ^ |
| 5,2 | 830 |
| 10,5 | ". 720 |
| 0,6 . | 290 |
< "Aus1 vier verschiedenen-Latices A, B, ü und I) wurden
suchs' -hergestellt untör- YervTendühg- des !nachfolgend
<h&- schriebe-nen Ko'ägulationsVerfahrens, Der Late;:. A~:waä-. eier ijoiis
trie-rte Latex von gelfreiem uiimodifisiertem: Polyi.soprerl· von.,
mm» \ I mm·
Seispiel 1. Die Latices B, C und D waren modifizierte Polyisoprenlatiees,
die aus Latex A durch eine erfindungsgemässe Behandlung
mit einem Redox-System erhalten worden waren» Der Latex C wurde gemäss Beispiel 1 hergestellt. Sein Feststoffgehalt
"betrug ebenfalls 61 Gew*-$>. Der Latex B und der Latex D
wurden, nach dem. gleichen Eezept erhalten, wobei jedoch 0,02
Gew.-Teile (Latex B) "bzw. 0,15 Gew·-Teile (Latex D) der 70 Gew.·
c/o-±gen Lösung von Cumolhydroperoxid verwendet wurden statt
0,09 Gew,->&. Der Gelgehalt des modifizierten Polyisoprens in
den behandelten Latices B und D betrug 18 bzw« 78 Gew#-$, Der
Peststoffgehalt dieser beiden Latices betrug 63 Gew,-$,
Das Koagulationsverfahren zur Herstellung der Versuchsplatten wurde wie folgt durchgeführt. Jeder Latex wurde durch
Zugabe von wässrigen Dispersionen oder wässrigen Lösungen der Vulkanisierbestandteile gemäss folgender Zusammenstellung
zusammengestellt, wobei die Konzentrationen und Mengen angegeben
sind.
Latex . Gew.-^ Teile Substans/
Feststoff 100 Teile Kautschuk
65 - 61 100
Ammoniunicas einat
Schwefel
Zink-dimethyldicarbamat ein Gj-Amin, Kondensations produkt von
Heptanal und Anilin
Dibutylammoniumoleat
2,2«-Methylen-bis(4-äthyl-6-tert-
butylphenol) ■ . 33 2,0
Bach dem Verdünnen der Latices mit destilliertem Wasser
auf einen Feststoffgehalt von 51 Gew.-$ wurden Glasplatten,
auf denen die Versuchsplatten geformt werden »ollten, zuerst
in eine 30 ^-ige Lösung von Kalziumnitrat in Äthanol und anachliessend
in den zu prüfenden zusammengesetzten Latex eingetaucht» Das Polymerisat im Latex,das an den Glasplatten
90*14071616
| 10 | 0,5 |
| 50 | 1,5 |
| 50 | 1,0 |
| 50 | 0,5 |
| 10 | 0,5 |
anhaftete^ wurde 30 Min· "bei Raumtemperatur absitzen gelassen'
und anschliessend die erhaltenen Filme in Wasser von 50 G
30 Min. ausgelaugt, 3 Std. bei 600O getrocknet und 45 Min. ber
11O0O gehärtet.
Die Zugfestigkeit der vulkanisierten Versuchsplatten wurde gemäss ASTM D 412-61 T, Werkzeug D geprüft« Die Ergebnisse sind in Tabelle III aufgeführt. .
Vulkanisierte Versuchsplatte (Vergleich)
aus
\
Latex A
i i
Latex B Latex O Latex D
Polymerisat mit einem GeI-
gehalt von Gew.-^ 0 18 53 78
Modul 300 fo, kg/cm2
Modul 500 ^, kg/cm2 Modul 700 Jb1 kg/cm2
Zugfestigkeit, kg/cm Bruchdehnung, f>
| 13 | 15 | 16 | 16 |
| 24 | 29 | 30 | 34 |
| 52 | 73 | 88 | 117 |
| 350 | 380 | 370 | 280 |
| 970 | 960 | 930 | 840 |
1 Gew#-Teil des in Beispiel 2 genannten unvermischten
mit Redox-System behandelten Latex, wobei d#s Polymerisat
90 Gew.-fo Gelgehalt hatte, wurde mit 2 Gew.-Teilen eines unbehandelten
Latex des gleichen Ursprungs mit dem gleichen Peststoff
gehalt von 61 Gew. -C/V vermischt*
Der Gelgehalt des Polymergemischs im Latexgemisch betrug
somit 30
Dieses Gemisch und ein Vergleiohslatexf der nicht mit dem
Redox-System behandelt worden war, wurden nach dem folgenden
Rezept zu einem Kautschukansatz zusammengestellt:
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Lätexgemisch 130 Gew,-Teile
Zink-dimethyldicarbamat - 1 G-ew#-Teil
Ογ-Amine, Kondensationsprodukt aus
Heptanal und Anilin 1 " "
Dibutylammoiiiumoleat 1 - " "
Schwefel 1,25 Gew,-Teile
Aus den Latices wurden lilme von 1 mm Dicke auf Glasplatten
gegossen, die nach dem Trocknen bei Omgebungstemperatur
30 Min. "bei 10O0O vulkanisiert wurden. Die Zugfestigkeiten der
vulkanisierten Filme wurden gemäss ASIM-D 4-12—61 T Werkzeug D
geprüft. Die Ergebnisse sind Tabelle IV zusammengestellt.
Vulkanisierter I1IIm aus Latexgemisch Vergleichslatex
Polymerisat mit Gelgehalt ((Jew,-?&} 30 Q-
Modul 300 #, kg/cm2 Modul 700 ^1 kg/cm2
Zugfestigkeit, kg/cm Bruchdehnung, σ/>
| 12,8 | 9,2 |
| 39 | 32 |
| 290 | 290 |
| 1370 | 1420 |
Es wurden 0,03 Gew»-Teilen Cumolhydroperoiclä bei 20°C in
500 &ew#-Teilen einer 20 (xew,-?i-igen lösung eines Isoprenkautschuks
in einem Kohlenwasserstoffgemisch hauptsächlich aus Pentenisomeren gelöst» Der Kautschuk war durch Lösungspolymerisation
von Isopren in gleichen Kohlenwasserstoffgemisch als ;
Lösungsmittel in Gegenwart eines Lithiumkohlenwasserstoff-Initiators hergestellt worden. Die Viskositätszahl des Kautschuks
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- H - ■■■·.'■
in Toluol bei 300C betrug .8,2 dl/g. Die das Hydroperoxid enthaltende
Kautschuklösung wurde mit 600 Gew.-Teilen einer wässrigen lösung von 3 Gew,-Teilen Kaliumoleat mit Hilfe einer
Colloid-Mühle hoher Geschwindkeit emulgiert. ITaeh dem Emulgieren
wurde das Kohlenwasserstofflösungsmittel aus der Emulsion durch Destillation unter vermindertem Druck frei 20 G entfernt,
Die erhaltene wässrige Dispersion, die einen Kautschukgehalt
von etwa 13 Gew.-^ hatte, wurde durch Zentrifugieren konzentriert,
"bis der Kautschukgehalt auf etwa 65 Gew.-fr angestiegen
war. Zur Entfernung von gelöstem Sauerstoff wurde der konzentrierte künstliche latex mit Stickstoff abgestreift· Zu dem
erhaltenen latex wurden je 100 Gew»-Teile folgender Komponenten
gegeben:
3 Gew.-Teile einer wässrigen lösung mit einem Gehalt von 0,0008
Gew,-Teilen FeSO.„7 HgO, 0,005 Gew.-Teile Dinatriun-dihydrogenäthylendiamintetraacetat
. 2HoO und 0,05 Gew»-Teile Uatriumformaldehyd-sulfaxylat,
Die Temperatur des latex wurde 1 Std. auf 2O0O gehalten
und ansehliessend 3 Gew«-Teile einer wässrigen lösung von 0,15 Gew,-Teilen ITatriumdimethyl—dithiocarbamat zum latex zugefügt,
Bach der Koagulation des modifizierten Kautschuks gemäss Seispiel 1 wurde dieser Kautschuk isoliert und getrocknet. Der
Gelgehalt betrug 4-0 Gew.-$.
Aus den vier latices A, B, 0 und D, die in Beispiel 5
genannt waren, wurden vulkanisierte Polymerisatschäume hergestellt
unter Verwendung des Dunlop-Ye rf ahrens gemäss der bxvitischen
Patentschrift 332 525· Hierzu wurden die folgenden
Bestandteile in Gew,-Teilen je 100 Gew.-Teile trockenes Polymerisat
zu den latices bei etwa 200C unter Rohren, zugefügt;
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Kaliumoleat ■' . 0,75
Zink-dimethyldithiocarbamat 1>5
Zink-mercaptobenzothiazol 1,5
Schwefel . 2,5
ein plieiiolisclies Antioxydationsmittel 2,0
ITatriuia-carboxymethylcellulose 0,2
Das Kaliuinoleat wurde in lorm einer wässrigen Lösung
von 50 Gew.-yÖ und ITatrium-carboxyBiethylcellulose in Form einer
10 Gew.-iJ-igen wässrigen-Losung und die anderen Komponenten
als Dispersionen von 50 Gewe-$>
in Wasser zugefügt.
Die erhaltenen Gemische wurden 18 Std„ bei etwa 20 0
stehen gelassen und anschliessend auf 100 Gew.-Teile des trolckenen
Polymerisats 0,8 G-ew,-Teile eines Kondensationsprodukts von Formaldehyd, Ammoniak und Äthylchlorid als Vulkanisationshilfsmittel
zugefügt,
Anschliessend wurden die Gemische in einem Mischgerät
nach Hobart zu einem Schaum geschlagen, wobei die Schlagdauer
in Tabelle V wiedergegeben ist· Während dieser Zeit wurden die folgenden weiteren Bestandteile zugefügt.;
Zinkoxid 3,0
Gemis cli auc:
ITa2Si^g und 0,4 )
einem Reaktionsprodukt von Octy!phenol mit )
Äthyleno:ciä im Ilo!verhältnis von etwa 1:8 0,2 )
o'jwohl das Zinkoxid als auch das Gemisch wurden in Form einer
wässrigen Dispersion von 50 Gew#-$ zugesetzt.
ifachdem nicht mehr vreiter gerührt wurde, wurden die Latexde
in formen gegossen und bei etwa 200C gelieren gelassen,
wobei die Gelierungszeit in Tabelle V angegeben ist. Danach
wurden die Formen '-)Q Min· auf 100Q0 in einem Ofen unter unmittelbarer
Berührung mit Wasserdampf erhitzt. Danach wurden die
909840/1616
Formen aus dem Ofen entfernt und die heissen Schäume nachein- ;
ander aus den !Formen entfernt, mehrfach in kaltem Wasser gewaschen
und tei etwa 80 ö getrocknet.
Die erhaltenen Schäume wurden geprüft. Ihre Eigenschaften
sind in Tabelle V zusammengestellt«
Herstellungsbedingungen Schäumerοdukt aus
Zt ^fenschaften des ra7e7k""ll7e7B Latex G Latex D
Dcnaums (Vergleich)GelgehaltGelgehalt Gelge-
Gelgehalt = = halt = = 0 c;b 18 c/o 53 <fo 78 .io
| Schlagzeit, Hin. | 7 | 3, | 5 | 2 | 3 ... | ■ . 5 |
| Gelierungszeit, Min. | 5, | 7 | 5 | ■ 5 | ||
| Dichte, g/l | 80 | 80 | 80 | 80 | ||
| Modul bei 25 fot Kompression, g/crn^ *) |
12 | U | U | 18 | ||
| Modul bei 40 föt " " | 22 | 26 | 34 | |||
| Bruchdehnung, °/° *) -. | 420 | 5 | 250 | 230 | 220 | |
| permanente Deformation bei 50 a/oj Kompressionssetzung bei 7O0O nach 22 Std. *), Dicke in fo während der Kompression 11, |
3 | 10,5; | 9,5 | 11,5 | ||
| Schrumpfung durch die Vulkanisation, fi |
3,5 | 3,7 | 4,0 |
*) Bestimmung gemäss NENN No, 3118, Dez, 1964
Aus dieser Tabelle geht hervor, dass die Kompressionsmoduli der Schäume erheblich besser sind, als die der Vergleichsschaums aus dem Latex A, Trotz negativen. Einflusses auf die
Bruchdehnung, die Kompressionsstauehung und die lineare Schrump-.
fung nach der Vulkanisation sind diese Werte immer noch annehm-
Pat entanBprüehe
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Claims (1)
- Patentansprüche1» Verfahren zur Herstellung eines modifizierten synthetischen Homo- oder Copolymerisats eines konjugierten Diens aus einem in Lösung hergestellten Homo- oder Gopolymerisat des konjugierten Diens, dadurch ge kennz e i chnet, dass man eine wässrige Dispersion des in Lösung hergestellten Homo- oder Copolymerisate mit einem ein Redox-System bildenden Gemisch, das als oxydierende Initiatorkomponente eine HydroperoxidverMndung enthält, in Abv/esenheit wesentlicher Mengen eines monoolefinisch ungesättigten Monomeren behandelt,2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn, ze ic hn e t, dass man die Behandlung mit dem Redox-System bei einer [Temperatur von -10 bis +5O0G durchführt,3. Verfahren nach Anspruch 1 >oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Behandlung mit dem Redox-System bei einer Temperatur im Bereich von 15 bis 3O0G durchführt.4« Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch g e k e η η zeichne t, dass man eine Polymerisatdispersion behandelt, deren Fest stoff gehalt wenigstens 60 Gew.-?£ beträgt*5· Verfahren nach Anspruch 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydroperoxidverbindung im Redox-System in einer Menge entsprechend 0,0001 bis 0,5 G-ew.-?d -OOH-Gruppen, bezogen auf das Polymerisat, verwendet*6* 'Verfahren nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, dass man als Bienpolymerisat ein Isoprenpolymerisat verwendet, das mit Hilfe einer Lithiumkohlenwasserstoffverbindung als Initiator hergestellt worden ist»909840/ 1616 .7, Verfahren nach Anspruch 1 bis 6? dadtireh g e k e n.n zeichnet, dass man als Hydroperoxidverbindung im Redox-System Cumolhydroperoxid verwendet,8, Verfahren, nach Anspruch 1 "bis 7> dadurch g e k e ία η zeichnet, dass man als eine der Komponenten des Redox-Systeme Eisen-II-sulfat verwendet«9, Verfahren nach Anspruch 1 "bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass man als eine der Komponenten des Redox-Systeme Fatrium-formaldehyd-snlfoxylat verwendet .10, Verfahren nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass man die Behandlung mit dem Redox-System in Gegenwart eines Alkalimetallsalzes von Ethylendiamintetraessigsäure durchführt.11, Verfahren nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässrige Polymerisatdispersion· behandelt, die aus einer wässrigen Emulsion einer Lösung des Polymerisats durch Entfernen des Lösungsmittels hergestellt worden ist,12, Verfahren nach Anspruch 1 bis 11, dadurch g e k.e ύι n -zeichnet, dass man die Polymerisatdispersion A, die durch Behandeln mit dem Redox—System hergestellt worden ist, mit einer Lösung B-aus dem Polymerisat eines konjugierten Diens vermischt, das verschieden ist von dem modifizierten Polymerisat, das durch die Redox-Behandlung erhalten worden ist.13, Verfahren nach Anspruch 12, dadurch g e k e η η -ζ e i c h η et, dass man das durch die Polymerisatlösimg eingeführte Lösungsmittel aus der durch, das Vermischen erhaltenen Dispersion abtrennt,909840/161614. Verfahren nach Anspruch 1 bis 11, dadurch g e, k e η η zeichnet, dass Man eine Polymerisatdispersion A1 die durch Behandeln mit dem Redox-System hergestellt worden ist, mit einer wässrigen Dispersion B eines Polymerisats aus einem konjugierten Dien vermischt, das verschieden ist von dem modifizierten Polymerisat, das durch die Redox-Behandlung erhalten worden ist·115. Verfahren nach Anspruch 12 bis H3. dadurch gekennzeichnet, dass man ein Polymerisat in der Lösung oder Dispersion B aus einen konjugierten Dien verwendet, das identisch ist mit dem Polymerisat, das mit der Behandlung mit dem Redox-System modifiziert werden soll,16, Yei-fahren nach Ansj>ruch 1 bis 15, dadurch g e k e η η ζ e..x· *e h η e t, dass man die Behandlung soweit durchführt, dass ler Gelgehalt des Polymerisats in der erhaltenen Dispersion im Bereich von 5 "bis 60 Gew,-fö liegt,17· Verfahren nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass man das Polymerisat aus der behandelten Dispersion isoliert.909840/1616
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