DE1911224C - Aufnahme- und Wiedergabe-Magnetband gerät - Google Patents
Aufnahme- und Wiedergabe-Magnetband gerätInfo
- Publication number
- DE1911224C DE1911224C DE19691911224 DE1911224A DE1911224C DE 1911224 C DE1911224 C DE 1911224C DE 19691911224 DE19691911224 DE 19691911224 DE 1911224 A DE1911224 A DE 1911224A DE 1911224 C DE1911224 C DE 1911224C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- brake arm
- reel
- braking
- brake
- magnetic tape
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 9
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000000712 assembly Effects 0.000 claims 1
- 238000000429 assembly Methods 0.000 claims 1
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 7
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 4
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 2
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Aufnahme- und Wiedergabe-Magnetbandgerät mit zwei Spulentellern,
die durch einen abhebbaren Bremsarm an je einer Bremsstelle abbremsbar sind, wobei der Bremsarm
auf einer Seite der die Spulenteller verbindenden Mittellinie verläuft, auf die Spulenteller zu federnd vorbelastet
ist und relativ zur gemeinsamen Spulentellertangente
verschwenkbar ist.
Magnetbandgerät mit zwei Spulentellern, auf denen eine Aufwickelspule bzw. eine Abwickelspule
für das Tonband liegt, haben im Fall des schnellen Vorlaufs und des schnellen Rücklaufs eine stark erhöhte
Bandlaufgeschwindigkeit. Bei der Steuerung des Ein- und des Ausschaltens eines solchen Schnelllaufs
muß die Bremsung der Spulen bzw. der Spulenteller sehr genau auf die Erfordernisse abgestimmt
sein, um ein ruckartiges Zerren oder beim Ausschalten die Bildung von Bandschlaufen zu vermeiden.
Es ist eine Bremsvorrichtung für die Spulenteller eines Gerätes der eingangs genannten Art bekannt
(österreichische Patentschrift 226 988), bei der der Bremsarm an einem Schalthebel federnd gelagert ist.
Der Schalthebel kann zum Parallelverschieben des Bremsarms vor- und zurückgezogen werden und
kar ι, um ein asymmetrisches Abheben zu erreichen,
vcrscnwenkt werden, so daß die beiden am Bremsarm angebrachten Bremsstellen in Form von Bremsbacken
zu verschiedenen Zeiten angreifen bzw. abheben und mit unterschiedlicher Kraft an die Spulenteller
drücken. Der Schalthebel des bekannten Gerätes ist mit dem Schalter zur Wahl des schnellen Vorlaufs
bzw. schnellen Rücklaufs gekoppelt. Die bekannte Konstruktion erfordert ein verhältnismäßig
kompliziertes Hebelsteuerungssystem, das sich räumlich weit vom Bereich der beiden Spulenteller
weg erstreckt. Dies erweist sich für zahlreiche Geräteausführungen, insbesondere für Taschen- und
ίο Kassettentonbandgeräte als nachteilig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Tonbandgerät der eingangs genannten Art zu schaffen,
dessen Spulenteller auch mit einer einfachen und wenig Platz beanspruchenden Bremsvorrichtung dif-
ferenziert und fehlerfrei abbrernsbar sind. Diese Aufgab,
wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der an seinen beiden Enden anhebbare Bremsarm
durch das Anliegen an den Bremsstellen von den an beiden Enden befindlichen Auflagen derart auf Abstand
gehalten ist, daß sich bei Anheben des Bremsarms an einem Ende der Bremsarm um die Bremsstelle
des vom betätigten Ende abliegenden Spulenteilers bis zur dieser Bremsstelle benachbarten Auflage
schwenkt, derart, daß die Bremswirkung erst an dem dem betätigten Ende des Bremsarms benachbarten
und anschließend an dem von diesem Ende abliegenden Spulenteller aufhebbar ist, Zweckmäßigerweise
sind hierbei die joveils zusammengehörigen Betätigungs-Stützpunkte,
also jeweils ein Bremsarmende und eine Auflage, auf gegenübcrliegenoen Seiten der
Mitte zwischen den Bremsstellen und ist hierbei die Auflage außerhalb des Bereiches zwischen den
Bremsstellen angeordnet. Hierdurch ergeben sich bei üblichen Betätigungswegen kleine Kräfte und kleine
Verschwenkungswinkel. die ein sanftes Angreifen der Bremsstellen, an denen vorzugsweise Bremsbacken
angeordnet sind, an den Umfangen der Spulenteller ermöglichen.
Insgesamt wirkt die Erfindung also so, daß beim Lösen der Bremse durch Abheben au: einen oder am
anderen der Bremsarmenden der Bremsarm seine Bremsstelle zunächst vom einen Spulenteller abhebl
unel hierbei um die Bremsstelle am anderen Spulenteller
schwenkt, bis er an die dazugehörige Auflage stößt, woraufhin auch die zweite Bremsstelle vorr
andercn Spulenteller abhebt und der Bremsarm sich weiter um die Auflage verschwenkt. Es handelt sich
also um eine Bremsvorrichtung mit Richtungswirkung, bei der beim Angreifen und beim Loser
des Bremsarms ein Zeitunterschied des Bremskon· laktes zu den beiden Spulentellern auftritt und damit
sowohl beim Anlauf als auch beim Ende eine: Schnellaufs einwandfreie Zustände geschaffen werden
Die Steuervorrichtungen für den Bremsarm nehmer dabei nur wenig mehr Platz ein als der Bremsarrr
selbst und sind von sehr einfacher Konstruktion.
Vorzugsweise greifen an beiden Enden des Bremsarms Steuermittel an, die auch der Steuerung dei
Schaltung der Schnelläufe dienen. Die erflndungsge mäße Ausbildung des Bremsarms läßt sich insbeson
dere günstig mit einem derartigen Antriebs- unc Steuermechanismus des Gerätes verbinden, der eins
Zwischenrolle zum Übertragen des Drehmoment: umfaßt, die zum Bewirken des schnellen Vorlauf:
oder des schnellen Rücklaufs zwischen eine Antriebs rolle und einen der Spulenteller einrückbar ist. Ir
diesem Fall ist die Erfindung vorzugsweise dadurcl zu ergänzen, daß an der Zwischenrolle zwei vonein
ander unabhängige und sich überkreuzende Druhtfederanordnungen
angreifen und sie durch eine der Drahtfedern zur Bewirkung des schnellen Vorlaufs
und durch die andere Drahtfeder zum Bewirken des schnellen Rücklaufs verschiebbar ist. In diesem Fall
können die Drahtfedern am Bremsarm oder an mit dem Bremsarm zusammenhängenden, insbesondere
dem Bremsarm abhebenden Hebeln befestigt sein, so dall die komplette Vor- und Rücklaufschaltung einschließlich
einer sachgemäßen Bremsung mit minimalem mechanischem Aufwand und geringem Raumbedarf
gelöst ist.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
In den Zeichnungen bedeutet:
F i g. 1 eine Draufsicht der Antriebs- und Bremsvorrichtung
einer Ausführungsform der Erfindung, dit hier im unbetätigten Zustand dargestellt ist;
F i g. 2 die in F i g. I dargestellte Vorrichtung im
Betätigungszustand des Schnellvorlaufs;
F i g. 3 die gleiche Vorrichtung im Betritigungszustand
des Rückspulens.
Es sei zunächst auf Fig. 1 Bezug genommen, in
der mit der Bezugszahl 1 ein Ablaufspulenieller, mit der Bezugszahl 2 die Achse des Ablaufspulentellers
und mit der Bezugszahl 3 ein um den Umfang des Ablaufspulentellers herumgeführter Gummireif, an
dessen Außenrand die Bremskraft angreift, bezeichnet sind. Mit der Bezugszahl 4 ist ein Auflaufspulenleller
bezeichnet, mit der Bezugszahl 5 die Achse des Auflaufspulentellers und mit der Bezugszahl C ein um
den Umfang des Auflaufspulentellers herumgeführter Gummireif zum Bremsenangriff. Die Bezugszahl 7
bezeichnet eine Bandantriebsrolle, die Bezugszalil 8
eine Schwungscheibe für die Bandantriebsrolle. die Bezugszahl 9 eine unmittelbar auf der Welle eines
Motors sitzende Riemenscheibe und die Bezugszahl
10 einen Antriebsriemen aus Gummi. Es ist eine Riemenscheibe
ti vorgesehen, die beim Aufwickeln des
Bandes mit konstanter Bandgeschwindigkeit, also b-i der Aufnahme und Wiedergabe, zur Kraftübcrtracung
auf den Auflaufspulcnteller 4 dient, wobei die Drehleistung durch den Riemen 10 auf die Riemenscheibe
11 und von dieser reibungsschlüssig mit einer Rolle
12 auf den Spulenteller 4 übertragen wird. Die Bezugszahl 13 bezeichnet eine Zwischenrolle, um
deren Umfang ein Gummireif 14 verläuft und die über ein Lager 17 auf einem verschwenkbaren Arm
16 gelagert ist. wobei für die Ausführung von Vcrschwenkbewegur.aen
ein Drehzapfen 53, ein Arm 15 und ein Drehzapfen 54 vorgesehen sind. Mit der Bezugszahl
18 ist eine Rückspulrolle bezeichnet, die von einem Arm 19 getragen wird, der um einen Drehzapfen
20 verschwenkbar ist, und die normalerweise betätigungsmäßig von dem Ablaufspulentcllcr 1 cetrennt
ist. Die Bezugszahl 22 bezeichnet einen Elektromagneten
zum Auslösen des Bandschncllvorlaufs, die Bczugszah! 23 den Tauchkern dieses Elektromagneten,
die Bezugszahl 24 einen Gummipuffer zur Geräuschdämpfung und d>e Bc/.upsznhl 25 ein als
Vcrbindunesteil dienendes Winkelstück, das in eine in einem Schnellvorschubhebel 26 vorgesehene Bohrung
27 eingreift, so daß der Schnellvorschubhcbel bei Betätigung des Elektromagneten 22 um einen
Drehzapfen 28 verschwenkt wird und eine an seinem anderen Ende vorgesehene Drahtfeder 29 in dem
Sinne zum Angreifen an dem Lager 17 der Zwischenrolle 13 betätigt wird, daß diese gegen die Schwungscheibe
8 und gegen den Gummireif 6 des Auflaufspulentellers 4 gedruckt wird. Hierdurch wird das
Drehmoment der Schwungscheibe 8 auf den Auflaufspulenteller 4 übertragen.
S Gleichzeitig wird das eine Fnde des Schnellvorschubhebels
26 in der Weise zum Angreifen an dem einen Ende 48 eines tangential an den Spulentellern I
und 4 anliegenden Bremsarm 41 betätigt, so dal! hierdurch der Berührungskontakt des Bremsarms 41 mit
so den Spulentellern 1 und 4 gelöst wird und die Schnellvorlaufbewegung
einsetzen kann (Fig. 2).
Die Bezugszahl 30 bezeichnet einen zum Auslösen des Rückspulvorgangs dienenden Elektromagneten,
die Bezugszahl 31 den Tauchkern dieses Elekiromagneten,
die Bezugszahl 32 einen Gummipuffer zur Geräuschdämpfung und i!ie Bezugszahl 33 ein
als Verbindungsteil dienendes Winkelstück, das in eine in einer Rückspulstange 34 vorgesehene Bohrung
35 eingreift, wodurch bei einer Betätigung des
so Elektromagneten 30 über fineu ■ erbindungs'.tift 37
eine VerschwenkbeweguiK eines Rückspulhebels 38
um einen Drehzapfen 39 bew;rki wird und eine auf
dem Drohzapfen 39 vorgesehene Drahtfeder 40 in einem solchen Sinne zu einem Angreilen an der
Welle 17 der Zwischenrolle 13 betätigt wird, daß die Zwischenrolle 13 gegen die Schwungscheibe 8 und
gegen die Rückspulrolle 18 gedrückt wird; die Rückspulrolle 18 wird dabei infolge der angelegten Druckkraft
so gegen den Ablaufsnulentcller 1 geführt, daß
das Drehmoment der Schwungscheibe 8 zunächst auf die Zwischenrolle 13. von dieser auf die Rückspul·
rolle 18 und weiter auf den Abiaufspulentellcr 1 übertragen wird.
Gleichzeitig verschiebt ein an der Rückspulstange 34 vorgesehener, in einen Schlitz 49 des Brernsarms
41 eingreifender Stift 36 den Bremsarm 41 im Sinne eines Abrückcns von den beiden Spulenteller!! 1
und 4 (Fig. 3).
Die Bezugszahl 55 bezeichnet eine Feder zum Zurückführen der der Betätigungswirkung der beiden
gekreuzt angeordneten Drahtfedern 29 und 40 unterliegenden Zwischenrolle 13 in die Schnittpunktstellung
der beiden Federn im Falle der Nichtbetätigung. Mit der Bezugszahl 42 ist ein an dem Bremsarm 41
vorgesehener Vorsprung bezeichnet, der den mittleren
Teil einer Druckfeder 43 des Bremsarms 41 abstützt, die cndseitig durch Herumführen um zwei auf die
(in der Zeichnung nicht dargestellten) Grundplatte aufmontierte Stifte 44 und 45 verankert ist. Die Bczugszahlen
46 und 47 bezeichnen Bremsbacken, die am Umfang des Ablauispulcntcllcrs 1 bzw. des Auflaufspulentellers
4 angreifen. Mit den Bezugszahlcn 56 und 57 sind Schlitze im Brcmsarni41 bezeichnet,
die von den Zapfen 44 und 45 durchsetzt sind und als Führungen bei der Verschwenkung des Bremsarms 41
fungieren. Mit den Bczugszahlen 50 und 51 sind Anschlacf
Mfte für den Bremsarm 41 nach dessen Lösen von den Spulentellern bezeichnet. Im bremsenden
Zustand des Bremsarms 41 verbleibt zwischen den Anschlagstiften und c'.'cscm e;n pcrinccr Abstand.
Wird der an dem einen Ende des Bremsarms 41 vorgesehene abgekantete Vorsprung 48 in die für den
Schnellvorlaiif erforderliche Stellung geführt, so wird
hierbei der Bremsarm 41 zunächst um einen Drehpunkt verschwenkt, bei dem die Bremsbacke 46 in
Anlage gegen den Umfang des Gummireifs 3 des Ablaufspulentellers 1 verbleibt, bi* dann der Bremsarm
gegen den Anschlagstift 50 anschlägt. Es löst sich
also die gegen den Auflaufspiilentcllcr 4 anliegende
Bremsbacke 47 zuerst ab, worauf die Vcrschwcnkbcwcgung im Sinne einer Freigabe fortgeführt wird, bis
das in der Betrachtungsrichtung der Figur linke finde des Bremsarms 41 in Anlage gegen den Anschlagstift
50 gelangt, und da hierauf die weitere Verschwenkung des Bremsarms 41 um den Berührungspunkt des
Bremsarms 41 mit dem Anschlagstift 50 als Drehpunkt erfolgt, beginnt sich nun die Bremsbacke 46
abzuheben, die bis dahin noch gegen den Umfang des Ablaufspulentcllcrs 1 anlag. Man erzielt also eine
zeitlich abgestimmte Aufeinanderfolge in der Freigabebewegung
der Bremsbacken 46 und 47, so daß der Schnellvorlauf (Fig. 2) sanft gleitend eingeleitet
wird. Bei Beendigung der Betätigung des Geräts verlaufen
die obigen Betriebsvorgänge in umgekehrter Folge. Der Bremsarm 41 nähert sich dann in einer
Vcrschwenkbewegung um den Anschlagstift 50 als Drehpunkt der Seitenkante des Spulenteller, so daß
die Bremsbacke 46 zuerst in Anlage gegen den Umfang des Ablaufspulentcllcrs 1 gelangt, worauf der
Bremsarm 41 weiterhin um den Berührungspunkt der Bremsbacke 46 mit dem Rand des Ablaufspiiicntelli?rs
I verschwenkt wird, so daß er nun von dem Ansihlagstift
50 abrückt, bis die Bremsbacke 47 in Anlage gegen den Auflaufspulenteller4 gelangt. Mit
anderen Worten, bei Beendigung der Schnellvorlaufhctätigung
wird der Ablaufspulcnteller 1 zuerst abgebremst, und erst danach wird auch der Auflaufspulcnteller
4 gebremst, so daß zwischen diesen beiden Vorgängen ein zeitlicher Unterschied besteht; das
Etand wird demzufolge ohne Durchhang zum Stillstand gebracht, und es kann eine richtungsabhängige
Bremswirkung erzielt werden.
Soll das Band zurückgespult werden, so wird der Bremsarm in der Weise um den in der Bctrachtungsrichtung
der Figur rechten Anschlagstift verschwenkt, daß in einem umgekehrten Sinne wie beim Schnelivnrlauf
ein Zeitunterschied im Ablauf der Betätigungsvorgänec
hervorgebracht wird, so daß das Band auch beim Rückspulen (Fig. 3) sanft gleitend in Bewegung
gesetzt und wieder zum Stillstand gebraehl werden kann.
In der Darstellung der Zeichnung sind die Betäligungspunktc
48, 49 und die Anschlagsliftc 50, 51 jeweils
gesondert voneinander vorgesehen; es ist jedoch zu beachten, daß jeweils auch das eine der beiden
Betätigung.sorgane als Anschlag dienen kann, während von dem anderen die Betätigungswirkung ausgeht.
ίο Wenn der Anschlagstift 50 bzw. 51 des Bremsarms
41 wie in der Zeichnung in bezug auf den Bremsarm seitlich vom Spulenteller 1 bzw. 4 oder außerhalb des
Bereichs zwischen den Bremsbacken und in bezug auf den Angriffspunkt 48 bzw. 49 der Freigabcbetäti-
• 5 gung auf der entgegengesetzten Seite vorgesehen ist
und falls zuerst die in der Betrachtungsrichtung rechte Bremse gelöst werden soll, so ist es lediglich
erforderlich, den Angriffspunkt 48 der Freigabebetätigung auf der in der Betrachtungsrichtung rechten
»ο Seite und den Anschlag 50 außenscitig des in der Betrachtungsrichtung
linken Spulenteller 1 vorzusehen. Der Anschlägst!ft des Bremsarms kann auch auf
der dem Spulenteller entgegengesetzten Seite des Bremsarms vorgesehen sein, z. B. kann der Anschlagstift
auf der Angriffsscile der Frcigabctätigung und vom Bctätigung:spunkt aus außenscitig vorgesehen
sein.
In dieser Weise werden bei einem Aufnahme- und Wiedergabegerät, insbesondere mit Bandkassette, im
Rahmen der Erfindung geringe Abmessungen der Betätigungsvorrichtung und der Bremsvorrichtung ermöglicht,
und man ist daher nicht mehr genötigt, die Betätigungsteile des Geräts in gedrängter Anordnung
unterbringen zu müssen. Der Mechanismus des Gcräts ist dementsprechend vereinfacht. Es ist daher die
Gewähr für eine einwandfreie Betriebsweise gegeben, insbesondere aber können die Vorrichtungen des Geräts
mittels eines Elektromagneten od. dgl. ohne weiteres von außen her betätigt werden, was bei
4" der Verwendung des Wiedergabegeräts zur Diktataufnahme
sehr zweckdienlich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Aufnahme- und Wiedtrgabe-Magnetbandgerät
mit zwei Spulentellern, die durch einen abhebbaren Bremsarm an je einer Bremsstelle abbremsbar
sind, wobei der Bremsarm auf einer Seite der die Spulenteller verbindenden Mittellinie
verläuft, auf die Spulenteller zu federnd vorbelastet ist und relativ zur gemeinsamen Spulentellertangente
verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der an seinen beiden Enden anhebbare Bremsarm (41) durch das Anliegen an den Bremsstellen (46, 47) von den an
beiden Enden befindlichen Auflagen (50, 51) derart auf Abstand gehalten isi, daß sich bei Anheben
des Bremsarmes (41) an einem Ende (48) der Bremsarm um die Bremsstelle (46) des vom
betätigten Ende abliegenden Spulenteller (1, 2) bis zur dieser Bremsstelle benachbarten Auflage
(50) schwenkt, derart, daß die Bremswirkung erst an dem dem betätigten Ende des Bremsarms benachbarten
und anschließend an dem von diesem Ende abliegenden Spulenteller aufhebbar ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmechanismus des Geräts
eine Zwischenrolle (13) zum Übertragen des Drehmoments umfaßt, an der zwei voneinander
unabhängige und sich überkreuzende Drahtfederanordnungen (29, 40) angreifen, und daß die
Zwischenrolle (1?) durch eine der Drahtfedern (29) zur Bewirkung des schnellen Vorlaufs und
durch die andere Drahtfeder (40) zur Bewirkung des schnellen Rücklaufs des Magnetbands verschiebbar
ist.
Applications Claiming Priority (24)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1488168 | 1968-03-06 | ||
| JP1488168 | 1968-03-06 | ||
| JP1699168 | 1968-03-14 | ||
| JP1699168 | 1968-03-14 | ||
| JP1992368 | 1968-03-27 | ||
| JP1992368 | 1968-03-27 | ||
| JP2247768 | 1968-04-03 | ||
| JP2247768 | 1968-04-03 | ||
| JP4945168 | 1968-07-11 | ||
| JP4945168 | 1968-07-11 | ||
| JP1968066179U JPS476988Y1 (de) | 1968-07-30 | 1968-07-30 | |
| JP6617968 | 1968-07-30 | ||
| JP6617868 | 1968-07-30 | ||
| JP1968066178U JPS476987Y1 (de) | 1968-07-30 | 1968-07-30 | |
| JP6644668U JPS4945935Y1 (de) | 1968-07-31 | 1968-07-31 | |
| JP1968066445U JPS4722568Y1 (de) | 1968-07-31 | 1968-07-31 | |
| JP6647168U JPS4823046Y1 (de) | 1968-07-31 | 1968-07-31 | |
| JP6647168 | 1968-07-31 | ||
| JP6644668 | 1968-07-31 | ||
| JP6644568 | 1968-07-31 | ||
| JP5660568 | 1968-08-07 | ||
| JP5660568 | 1968-08-07 | ||
| JP6029868 | 1968-08-21 | ||
| JP6029868 | 1968-08-21 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1911224A1 DE1911224A1 (de) | 1969-09-18 |
| DE1911224B2 DE1911224B2 (de) | 1973-08-09 |
| DE1911224C true DE1911224C (de) | 1974-03-14 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2457545C2 (de) | Vorrichtung zum Schreiben auf und/oder Lesen von zwei flexiblen Magnetplatten | |
| DE3020590C2 (de) | ||
| DE1966086A1 (de) | Aufnahme- und Wiedergabegeraet fuer ein magnetisches Kassetten-Aufnahmemedium | |
| DE2413735C2 (de) | Kassettentonbandgerät für automatische und fortlaufende Aufnahme oder Wiedergabe | |
| DE1808490A1 (de) | Kassettentonbandgeraet mit automatischer Bandrichtungsumkehr | |
| DE2616193B2 (de) | ||
| DE1945163A1 (de) | Vorrichtung zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe | |
| DE1572472B2 (de) | Tonbandgeraet mit drucktasten | |
| DE3228541A1 (de) | Schnellantriebs-mitlaufrollenmechanismus mit stellungskontrolle | |
| DE1911224C (de) | Aufnahme- und Wiedergabe-Magnetband gerät | |
| DE2300210A1 (de) | Einstufenrueckspulanordnung fuer magnetbandaufzeichnungs- und -wiedergabegeraete | |
| DE1278752B (de) | Zentriervorrichtung fuer einen Plattenspieler mit einem Einfuehrungsschlitz fuer dieSchallplatte | |
| DE2830319A1 (de) | Tonbandgeraet | |
| DE2604045A1 (de) | Tonbandgeraet | |
| DE2600737A1 (de) | Geraet zum magnetischen aufnehmen und/oder wiedergeben von signalen mit grosser bandbreite, wie video-signalen, auf magnetband | |
| DE2737017C3 (de) | Magnetbandaufnahme- und/oder -wiedergabegerät | |
| DE3937374A1 (de) | Vorrichtung zum steuern der bandspannung fuer einen magnetbandrekorder | |
| DE2364285A1 (de) | Aufzeichnungs- und uebertragungssystem | |
| DE413649C (de) | Elektrischer Registrierapparat mit Schreibvorrichtung | |
| DE2020189C3 (de) | Antriebsvorrichtung für ein Tonbandgerät, insbesondere Kassettentonbandgerät | |
| DE1246266B (de) | Antriebsvorrichtung fuer Band- und Drahtmagnettongeraete | |
| EP0521039B1 (de) | Bremseinrichtung | |
| DE2623707B2 (de) | Aufnahme- und Wiedergabe-Magnetbandgerät | |
| DE2950610C2 (de) | Steuereinrichtung für ein Tonbandgerät | |
| DE1774096C3 (de) | Aufzeichnung«- und Wiedergabegerät für einen bandförmigen Aufzeichnungsträger |