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DE1911224C - Aufnahme- und Wiedergabe-Magnetband gerät - Google Patents

Aufnahme- und Wiedergabe-Magnetband gerät

Info

Publication number
DE1911224C
DE1911224C DE19691911224 DE1911224A DE1911224C DE 1911224 C DE1911224 C DE 1911224C DE 19691911224 DE19691911224 DE 19691911224 DE 1911224 A DE1911224 A DE 1911224A DE 1911224 C DE1911224 C DE 1911224C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake arm
reel
braking
brake
magnetic tape
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691911224
Other languages
English (en)
Other versions
DE1911224A1 (de
DE1911224B2 (de
Inventor
Tetsuji Neyagawa Yoshii (Japan). G02b 9-36
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Panasonic Holdings Corp
Original Assignee
Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP1968066179U external-priority patent/JPS476988Y1/ja
Priority claimed from JP1968066178U external-priority patent/JPS476987Y1/ja
Priority claimed from JP6644668U external-priority patent/JPS4945935Y1/ja
Priority claimed from JP1968066445U external-priority patent/JPS4722568Y1/ja
Priority claimed from JP6647168U external-priority patent/JPS4823046Y1/ja
Application filed by Matsushita Electric Industrial Co Ltd filed Critical Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Publication of DE1911224A1 publication Critical patent/DE1911224A1/de
Publication of DE1911224B2 publication Critical patent/DE1911224B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1911224C publication Critical patent/DE1911224C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Aufnahme- und Wiedergabe-Magnetbandgerät mit zwei Spulentellern, die durch einen abhebbaren Bremsarm an je einer Bremsstelle abbremsbar sind, wobei der Bremsarm auf einer Seite der die Spulenteller verbindenden Mittellinie verläuft, auf die Spulenteller zu federnd vorbelastet ist und relativ zur gemeinsamen Spulentellertangente verschwenkbar ist.
Magnetbandgerät mit zwei Spulentellern, auf denen eine Aufwickelspule bzw. eine Abwickelspule für das Tonband liegt, haben im Fall des schnellen Vorlaufs und des schnellen Rücklaufs eine stark erhöhte Bandlaufgeschwindigkeit. Bei der Steuerung des Ein- und des Ausschaltens eines solchen Schnelllaufs muß die Bremsung der Spulen bzw. der Spulenteller sehr genau auf die Erfordernisse abgestimmt sein, um ein ruckartiges Zerren oder beim Ausschalten die Bildung von Bandschlaufen zu vermeiden.
Es ist eine Bremsvorrichtung für die Spulenteller eines Gerätes der eingangs genannten Art bekannt (österreichische Patentschrift 226 988), bei der der Bremsarm an einem Schalthebel federnd gelagert ist. Der Schalthebel kann zum Parallelverschieben des Bremsarms vor- und zurückgezogen werden und kar ι, um ein asymmetrisches Abheben zu erreichen, vcrscnwenkt werden, so daß die beiden am Bremsarm angebrachten Bremsstellen in Form von Bremsbacken zu verschiedenen Zeiten angreifen bzw. abheben und mit unterschiedlicher Kraft an die Spulenteller drücken. Der Schalthebel des bekannten Gerätes ist mit dem Schalter zur Wahl des schnellen Vorlaufs bzw. schnellen Rücklaufs gekoppelt. Die bekannte Konstruktion erfordert ein verhältnismäßig kompliziertes Hebelsteuerungssystem, das sich räumlich weit vom Bereich der beiden Spulenteller weg erstreckt. Dies erweist sich für zahlreiche Geräteausführungen, insbesondere für Taschen- und
ίο Kassettentonbandgeräte als nachteilig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Tonbandgerät der eingangs genannten Art zu schaffen, dessen Spulenteller auch mit einer einfachen und wenig Platz beanspruchenden Bremsvorrichtung dif-
ferenziert und fehlerfrei abbrernsbar sind. Diese Aufgab, wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der an seinen beiden Enden anhebbare Bremsarm durch das Anliegen an den Bremsstellen von den an beiden Enden befindlichen Auflagen derart auf Abstand gehalten ist, daß sich bei Anheben des Bremsarms an einem Ende der Bremsarm um die Bremsstelle des vom betätigten Ende abliegenden Spulenteilers bis zur dieser Bremsstelle benachbarten Auflage schwenkt, derart, daß die Bremswirkung erst an dem dem betätigten Ende des Bremsarms benachbarten und anschließend an dem von diesem Ende abliegenden Spulenteller aufhebbar ist, Zweckmäßigerweise sind hierbei die joveils zusammengehörigen Betätigungs-Stützpunkte, also jeweils ein Bremsarmende und eine Auflage, auf gegenübcrliegenoen Seiten der Mitte zwischen den Bremsstellen und ist hierbei die Auflage außerhalb des Bereiches zwischen den Bremsstellen angeordnet. Hierdurch ergeben sich bei üblichen Betätigungswegen kleine Kräfte und kleine Verschwenkungswinkel. die ein sanftes Angreifen der Bremsstellen, an denen vorzugsweise Bremsbacken angeordnet sind, an den Umfangen der Spulenteller ermöglichen.
Insgesamt wirkt die Erfindung also so, daß beim Lösen der Bremse durch Abheben au: einen oder am anderen der Bremsarmenden der Bremsarm seine Bremsstelle zunächst vom einen Spulenteller abhebl unel hierbei um die Bremsstelle am anderen Spulenteller schwenkt, bis er an die dazugehörige Auflage stößt, woraufhin auch die zweite Bremsstelle vorr andercn Spulenteller abhebt und der Bremsarm sich weiter um die Auflage verschwenkt. Es handelt sich also um eine Bremsvorrichtung mit Richtungswirkung, bei der beim Angreifen und beim Loser des Bremsarms ein Zeitunterschied des Bremskon· laktes zu den beiden Spulentellern auftritt und damit sowohl beim Anlauf als auch beim Ende eine: Schnellaufs einwandfreie Zustände geschaffen werden Die Steuervorrichtungen für den Bremsarm nehmer dabei nur wenig mehr Platz ein als der Bremsarrr selbst und sind von sehr einfacher Konstruktion.
Vorzugsweise greifen an beiden Enden des Bremsarms Steuermittel an, die auch der Steuerung dei Schaltung der Schnelläufe dienen. Die erflndungsge mäße Ausbildung des Bremsarms läßt sich insbeson dere günstig mit einem derartigen Antriebs- unc Steuermechanismus des Gerätes verbinden, der eins Zwischenrolle zum Übertragen des Drehmoment: umfaßt, die zum Bewirken des schnellen Vorlauf:
oder des schnellen Rücklaufs zwischen eine Antriebs rolle und einen der Spulenteller einrückbar ist. Ir diesem Fall ist die Erfindung vorzugsweise dadurcl zu ergänzen, daß an der Zwischenrolle zwei vonein
ander unabhängige und sich überkreuzende Druhtfederanordnungen angreifen und sie durch eine der Drahtfedern zur Bewirkung des schnellen Vorlaufs und durch die andere Drahtfeder zum Bewirken des schnellen Rücklaufs verschiebbar ist. In diesem Fall können die Drahtfedern am Bremsarm oder an mit dem Bremsarm zusammenhängenden, insbesondere dem Bremsarm abhebenden Hebeln befestigt sein, so dall die komplette Vor- und Rücklaufschaltung einschließlich einer sachgemäßen Bremsung mit minimalem mechanischem Aufwand und geringem Raumbedarf gelöst ist.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. In den Zeichnungen bedeutet:
F i g. 1 eine Draufsicht der Antriebs- und Bremsvorrichtung einer Ausführungsform der Erfindung, dit hier im unbetätigten Zustand dargestellt ist;
F i g. 2 die in F i g. I dargestellte Vorrichtung im Betätigungszustand des Schnellvorlaufs;
F i g. 3 die gleiche Vorrichtung im Betritigungszustand des Rückspulens.
Es sei zunächst auf Fig. 1 Bezug genommen, in der mit der Bezugszahl 1 ein Ablaufspulenieller, mit der Bezugszahl 2 die Achse des Ablaufspulentellers und mit der Bezugszahl 3 ein um den Umfang des Ablaufspulentellers herumgeführter Gummireif, an dessen Außenrand die Bremskraft angreift, bezeichnet sind. Mit der Bezugszahl 4 ist ein Auflaufspulenleller bezeichnet, mit der Bezugszahl 5 die Achse des Auflaufspulentellers und mit der Bezugszahl C ein um den Umfang des Auflaufspulentellers herumgeführter Gummireif zum Bremsenangriff. Die Bezugszahl 7 bezeichnet eine Bandantriebsrolle, die Bezugszalil 8 eine Schwungscheibe für die Bandantriebsrolle. die Bezugszahl 9 eine unmittelbar auf der Welle eines Motors sitzende Riemenscheibe und die Bezugszahl
10 einen Antriebsriemen aus Gummi. Es ist eine Riemenscheibe ti vorgesehen, die beim Aufwickeln des Bandes mit konstanter Bandgeschwindigkeit, also b-i der Aufnahme und Wiedergabe, zur Kraftübcrtracung auf den Auflaufspulcnteller 4 dient, wobei die Drehleistung durch den Riemen 10 auf die Riemenscheibe
11 und von dieser reibungsschlüssig mit einer Rolle
12 auf den Spulenteller 4 übertragen wird. Die Bezugszahl 13 bezeichnet eine Zwischenrolle, um deren Umfang ein Gummireif 14 verläuft und die über ein Lager 17 auf einem verschwenkbaren Arm 16 gelagert ist. wobei für die Ausführung von Vcrschwenkbewegur.aen ein Drehzapfen 53, ein Arm 15 und ein Drehzapfen 54 vorgesehen sind. Mit der Bezugszahl 18 ist eine Rückspulrolle bezeichnet, die von einem Arm 19 getragen wird, der um einen Drehzapfen 20 verschwenkbar ist, und die normalerweise betätigungsmäßig von dem Ablaufspulentcllcr 1 cetrennt ist. Die Bezugszahl 22 bezeichnet einen Elektromagneten zum Auslösen des Bandschncllvorlaufs, die Bczugszah! 23 den Tauchkern dieses Elektromagneten, die Bezugszahl 24 einen Gummipuffer zur Geräuschdämpfung und d>e Bc/.upsznhl 25 ein als Vcrbindunesteil dienendes Winkelstück, das in eine in einem Schnellvorschubhebel 26 vorgesehene Bohrung 27 eingreift, so daß der Schnellvorschubhcbel bei Betätigung des Elektromagneten 22 um einen Drehzapfen 28 verschwenkt wird und eine an seinem anderen Ende vorgesehene Drahtfeder 29 in dem Sinne zum Angreifen an dem Lager 17 der Zwischenrolle 13 betätigt wird, daß diese gegen die Schwungscheibe 8 und gegen den Gummireif 6 des Auflaufspulentellers 4 gedruckt wird. Hierdurch wird das Drehmoment der Schwungscheibe 8 auf den Auflaufspulenteller 4 übertragen.
S Gleichzeitig wird das eine Fnde des Schnellvorschubhebels 26 in der Weise zum Angreifen an dem einen Ende 48 eines tangential an den Spulentellern I und 4 anliegenden Bremsarm 41 betätigt, so dal! hierdurch der Berührungskontakt des Bremsarms 41 mit
so den Spulentellern 1 und 4 gelöst wird und die Schnellvorlaufbewegung einsetzen kann (Fig. 2).
Die Bezugszahl 30 bezeichnet einen zum Auslösen des Rückspulvorgangs dienenden Elektromagneten, die Bezugszahl 31 den Tauchkern dieses Elekiromagneten, die Bezugszahl 32 einen Gummipuffer zur Geräuschdämpfung und i!ie Bezugszahl 33 ein als Verbindungsteil dienendes Winkelstück, das in eine in einer Rückspulstange 34 vorgesehene Bohrung 35 eingreift, wodurch bei einer Betätigung des
so Elektromagneten 30 über fineu ■ erbindungs'.tift 37 eine VerschwenkbeweguiK eines Rückspulhebels 38 um einen Drehzapfen 39 bew;rki wird und eine auf dem Drohzapfen 39 vorgesehene Drahtfeder 40 in einem solchen Sinne zu einem Angreilen an der Welle 17 der Zwischenrolle 13 betätigt wird, daß die Zwischenrolle 13 gegen die Schwungscheibe 8 und gegen die Rückspulrolle 18 gedrückt wird; die Rückspulrolle 18 wird dabei infolge der angelegten Druckkraft so gegen den Ablaufsnulentcller 1 geführt, daß das Drehmoment der Schwungscheibe 8 zunächst auf die Zwischenrolle 13. von dieser auf die Rückspul· rolle 18 und weiter auf den Abiaufspulentellcr 1 übertragen wird.
Gleichzeitig verschiebt ein an der Rückspulstange 34 vorgesehener, in einen Schlitz 49 des Brernsarms 41 eingreifender Stift 36 den Bremsarm 41 im Sinne eines Abrückcns von den beiden Spulenteller!! 1 und 4 (Fig. 3).
Die Bezugszahl 55 bezeichnet eine Feder zum Zurückführen der der Betätigungswirkung der beiden gekreuzt angeordneten Drahtfedern 29 und 40 unterliegenden Zwischenrolle 13 in die Schnittpunktstellung der beiden Federn im Falle der Nichtbetätigung. Mit der Bezugszahl 42 ist ein an dem Bremsarm 41 vorgesehener Vorsprung bezeichnet, der den mittleren Teil einer Druckfeder 43 des Bremsarms 41 abstützt, die cndseitig durch Herumführen um zwei auf die (in der Zeichnung nicht dargestellten) Grundplatte aufmontierte Stifte 44 und 45 verankert ist. Die Bczugszahlen 46 und 47 bezeichnen Bremsbacken, die am Umfang des Ablauispulcntcllcrs 1 bzw. des Auflaufspulentellers 4 angreifen. Mit den Bezugszahlcn 56 und 57 sind Schlitze im Brcmsarni41 bezeichnet, die von den Zapfen 44 und 45 durchsetzt sind und als Führungen bei der Verschwenkung des Bremsarms 41 fungieren. Mit den Bczugszahlen 50 und 51 sind Anschlacf Mfte für den Bremsarm 41 nach dessen Lösen von den Spulentellern bezeichnet. Im bremsenden Zustand des Bremsarms 41 verbleibt zwischen den Anschlagstiften und c'.'cscm e;n pcrinccr Abstand. Wird der an dem einen Ende des Bremsarms 41 vorgesehene abgekantete Vorsprung 48 in die für den Schnellvorlaiif erforderliche Stellung geführt, so wird hierbei der Bremsarm 41 zunächst um einen Drehpunkt verschwenkt, bei dem die Bremsbacke 46 in Anlage gegen den Umfang des Gummireifs 3 des Ablaufspulentellers 1 verbleibt, bi* dann der Bremsarm gegen den Anschlagstift 50 anschlägt. Es löst sich
also die gegen den Auflaufspiilentcllcr 4 anliegende Bremsbacke 47 zuerst ab, worauf die Vcrschwcnkbcwcgung im Sinne einer Freigabe fortgeführt wird, bis das in der Betrachtungsrichtung der Figur linke finde des Bremsarms 41 in Anlage gegen den Anschlagstift 50 gelangt, und da hierauf die weitere Verschwenkung des Bremsarms 41 um den Berührungspunkt des Bremsarms 41 mit dem Anschlagstift 50 als Drehpunkt erfolgt, beginnt sich nun die Bremsbacke 46 abzuheben, die bis dahin noch gegen den Umfang des Ablaufspulentcllcrs 1 anlag. Man erzielt also eine zeitlich abgestimmte Aufeinanderfolge in der Freigabebewegung der Bremsbacken 46 und 47, so daß der Schnellvorlauf (Fig. 2) sanft gleitend eingeleitet wird. Bei Beendigung der Betätigung des Geräts verlaufen die obigen Betriebsvorgänge in umgekehrter Folge. Der Bremsarm 41 nähert sich dann in einer Vcrschwenkbewegung um den Anschlagstift 50 als Drehpunkt der Seitenkante des Spulenteller, so daß die Bremsbacke 46 zuerst in Anlage gegen den Umfang des Ablaufspulentcllcrs 1 gelangt, worauf der Bremsarm 41 weiterhin um den Berührungspunkt der Bremsbacke 46 mit dem Rand des Ablaufspiiicntelli?rs I verschwenkt wird, so daß er nun von dem Ansihlagstift 50 abrückt, bis die Bremsbacke 47 in Anlage gegen den Auflaufspulenteller4 gelangt. Mit anderen Worten, bei Beendigung der Schnellvorlaufhctätigung wird der Ablaufspulcnteller 1 zuerst abgebremst, und erst danach wird auch der Auflaufspulcnteller 4 gebremst, so daß zwischen diesen beiden Vorgängen ein zeitlicher Unterschied besteht; das Etand wird demzufolge ohne Durchhang zum Stillstand gebracht, und es kann eine richtungsabhängige Bremswirkung erzielt werden.
Soll das Band zurückgespult werden, so wird der Bremsarm in der Weise um den in der Bctrachtungsrichtung der Figur rechten Anschlagstift verschwenkt, daß in einem umgekehrten Sinne wie beim Schnelivnrlauf ein Zeitunterschied im Ablauf der Betätigungsvorgänec hervorgebracht wird, so daß das Band auch beim Rückspulen (Fig. 3) sanft gleitend in Bewegung gesetzt und wieder zum Stillstand gebraehl werden kann.
In der Darstellung der Zeichnung sind die Betäligungspunktc 48, 49 und die Anschlagsliftc 50, 51 jeweils gesondert voneinander vorgesehen; es ist jedoch zu beachten, daß jeweils auch das eine der beiden Betätigung.sorgane als Anschlag dienen kann, während von dem anderen die Betätigungswirkung ausgeht.
ίο Wenn der Anschlagstift 50 bzw. 51 des Bremsarms 41 wie in der Zeichnung in bezug auf den Bremsarm seitlich vom Spulenteller 1 bzw. 4 oder außerhalb des Bereichs zwischen den Bremsbacken und in bezug auf den Angriffspunkt 48 bzw. 49 der Freigabcbetäti-
• 5 gung auf der entgegengesetzten Seite vorgesehen ist und falls zuerst die in der Betrachtungsrichtung rechte Bremse gelöst werden soll, so ist es lediglich erforderlich, den Angriffspunkt 48 der Freigabebetätigung auf der in der Betrachtungsrichtung rechten
»ο Seite und den Anschlag 50 außenscitig des in der Betrachtungsrichtung linken Spulenteller 1 vorzusehen. Der Anschlägst!ft des Bremsarms kann auch auf der dem Spulenteller entgegengesetzten Seite des Bremsarms vorgesehen sein, z. B. kann der Anschlagstift auf der Angriffsscile der Frcigabctätigung und vom Bctätigung:spunkt aus außenscitig vorgesehen sein.
In dieser Weise werden bei einem Aufnahme- und Wiedergabegerät, insbesondere mit Bandkassette, im Rahmen der Erfindung geringe Abmessungen der Betätigungsvorrichtung und der Bremsvorrichtung ermöglicht, und man ist daher nicht mehr genötigt, die Betätigungsteile des Geräts in gedrängter Anordnung unterbringen zu müssen. Der Mechanismus des Gcräts ist dementsprechend vereinfacht. Es ist daher die Gewähr für eine einwandfreie Betriebsweise gegeben, insbesondere aber können die Vorrichtungen des Geräts mittels eines Elektromagneten od. dgl. ohne weiteres von außen her betätigt werden, was bei
4" der Verwendung des Wiedergabegeräts zur Diktataufnahme sehr zweckdienlich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Aufnahme- und Wiedtrgabe-Magnetbandgerät mit zwei Spulentellern, die durch einen abhebbaren Bremsarm an je einer Bremsstelle abbremsbar sind, wobei der Bremsarm auf einer Seite der die Spulenteller verbindenden Mittellinie verläuft, auf die Spulenteller zu federnd vorbelastet ist und relativ zur gemeinsamen Spulentellertangente verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der an seinen beiden Enden anhebbare Bremsarm (41) durch das Anliegen an den Bremsstellen (46, 47) von den an beiden Enden befindlichen Auflagen (50, 51) derart auf Abstand gehalten isi, daß sich bei Anheben des Bremsarmes (41) an einem Ende (48) der Bremsarm um die Bremsstelle (46) des vom betätigten Ende abliegenden Spulenteller (1, 2) bis zur dieser Bremsstelle benachbarten Auflage (50) schwenkt, derart, daß die Bremswirkung erst an dem dem betätigten Ende des Bremsarms benachbarten und anschließend an dem von diesem Ende abliegenden Spulenteller aufhebbar ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmechanismus des Geräts eine Zwischenrolle (13) zum Übertragen des Drehmoments umfaßt, an der zwei voneinander unabhängige und sich überkreuzende Drahtfederanordnungen (29, 40) angreifen, und daß die Zwischenrolle (1?) durch eine der Drahtfedern (29) zur Bewirkung des schnellen Vorlaufs und durch die andere Drahtfeder (40) zur Bewirkung des schnellen Rücklaufs des Magnetbands verschiebbar ist.
DE19691911224 1968-03-06 1969-03-05 Aufnahme- und Wiedergabe-Magnetband gerät Expired DE1911224C (de)

Applications Claiming Priority (24)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1488168 1968-03-06
JP1488168 1968-03-06
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JP1699168 1968-03-14
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JP2247768 1968-04-03
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JP4945168 1968-07-11
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JP6644668 1968-07-31
JP6644568 1968-07-31
JP5660568 1968-08-07
JP5660568 1968-08-07
JP6029868 1968-08-21
JP6029868 1968-08-21

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1911224A1 DE1911224A1 (de) 1969-09-18
DE1911224B2 DE1911224B2 (de) 1973-08-09
DE1911224C true DE1911224C (de) 1974-03-14

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