DE1945163A1 - Vorrichtung zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe - Google Patents
Vorrichtung zur Aufzeichnung und/oder WiedergabeInfo
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- G11B15/43—Control or regulation of mechanical tension of record carrier, e.g. tape tension
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- Transmission Devices (AREA)
Description
It 1364
SONY CORPORATION, Tokyo
Vorrichtung zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe, insbesondere ein Tonbandgerät,
bei dem das Tonband in beiden Richtungen von einer Spule zur andern und umgekehrt zum Zwecke der Aufzeichnung
und Wiedergabe angetrieben und in seiner Richtung automatisch umgekehrt wird.
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe mit zwei Spulenhalterungen,
einem angetriebenen rotierenden Element sowie einem nach Bedarf entsprechend dem rotierenden Element drehbaren Hebel.
Bei einer solchen Vorrichtung besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß zwei Antriebshebel vorgesehen
sind, die Antriebselemente zum Antrieb jeder der Spulenhalterungen aufweisen, ferner Einrichtungen zur Erzeugung einer
Rückspannung des Bandes, daß ferner ein Betätigungshebel vorgesehen ist, der den drehbaren Hebel mit den Antriebshebeln
kuppelt, so daß eine der beiden Spulenhalterungen entsprechend der Bewegung des Betätigungshebels der
Rückspannung unterworfen is,t, während die andere Spulenhalterung durch die Antriebselemente angetrieben wird.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen
Fig. 1 eine Aufsicht auf die wesentlichen Elemente
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in der einen Betriebsstellung;
Pig. 2 eine Aufsicht auf die Vorrichtung in ihrer anderen Betriebsstellung;
Fig. 3 einen vergrößerten Schnitt durch die Einrichtung zur Umkehrung der Bandrichtung;
Fig. 1I einen vergrößerten Schnitt durch eine Spulenhalterung
sowie die Einrichtungen zum schnellen Vor- und Rücklauf.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung ist eine Vorratsspulenhalterung 1 auf einer Welle 2 angeordnet. Mit
3 ist eine Rolle der Vorratsspulenhalterung 1 bezeichnet. Eine Aufnahmespulenhalterung 1' ist in entsprechender Weise
auf einer Welle 2f angeordnet und mit einer Rolle 3'
versehen. Die Halterungen 1 und I1 für die Vorratsspule und
die Aufnahmespule sind, wie die Zeichnung zeigt, einander
gegenüberliegend angeordnet. Da die Einrichtungen zu beiden Seiten der Mittellinie A-A1 der Zeichnung in ihrem
Aufbau im wesentlichen identisch sind und auch symmetrisch zu dieser Mittellinie angeordnet sind, werden im folgenden
lediglich die auf der linken Seite befindlichen Einrichtungen näher erläutert. Hiernach werden dann gewisse Κοη-struktionsunterschiede
zwischen den auf beiden Seiten befindlichen Einrichtungen erörtert. Gleiche Elemente auf
beiden Seiten sind mit denselben Bezugszeichen bezeichnet; auf der rechten Seite ist ein Strich hihzugefügt.
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Mit Antriebswellen 4,H1 sind Schwungräder 5, 51 verbunden. Einstückig mit diesen Schwungrädern 5, 5' sind
Scheiben 6, 6* ausgebildet. Auf der Welle eines Antriebsmotors 7 sitzt eine Rolle 8. über diese Rolle 8 und die
beiden Scheiben 6, 6f läuft ein Riemen 10. Eine Leerlaufrolle (Spannrolle) 11 kann in oder außer Berührung mit
einer Rolle 1Ia der Welle Ji und der Rolle 3 der Vorratespulenhalterung 1 gebracht werden, so daß diese wahlweise
angetrieben wird.
Fig. Ί zeigt in vergrößertem Maßstab die Vorratsspulenhalt erung 1 und die zugehörigen Einrichtungen. In einer
Basisplatte 12 ist die Welle 2 mittels eines Lagers 13 gelagert. Das obere Ende der Welle 2.ist so ausgebildet, daß
es (bei einem Kassetten-Tonbandgerät) eine Kassettenspule Ik aufnimmt. Unter dem Lager 13 ist auf der Welle 2 die
Rolle 3 befestigt, die einstückig mit einem Ansatz 15 ausgebildet ist. Unter der Rolle 3 sitzt auf der Welle 2 eine
Kupplungsscheibe 17. Eine topfförmige Federhalterung 75
ist am unteren Ende der Welle 2 befestigt; zwischen dieser Halterung 75 und der Kupplungsscheibe 17 befindet sich eine Schraubenfeder 18. Die erwähnte Leerlaufrolle 11 wird
mit der Rolle 3 in Triebverbindung gebracht und treibt sie auf diese Weise an. Zwischen der Kupplungsscheibe 17
und der Rolle 3 ist ein Kupplunsring 19 angeordnet, der aus Filz oder ähnlichem Material besteht; hierdurch ergibt
sich eine reibschlüssige Verbindung zwischen der Kupplungsscheibe 17 und der Rolle 3; die Rolle 3 dreht sich infolgedessen gegen die mit dem Kupplungsring 19 auftretende Reibung. Auf der Unterseite der Basisplatte 12 ist ein Rückspannungsarm 21 angebracht, der um einen Drehpunkt 20
schwenkbar ist. Ein aus Filz oder ähnlichem Material bestehender Kupplungsring 22 ist an der Unterseite des Armes 21
angebracht und liegt unter Druck auf der Oberseite der
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Rolle 3 an, wodurch eine Bremswirkung auf diese Rolle ausgeübt wird, wenn die Spule I1I als Vorratsspule dient. Zur
Erzeugung der Bremswirkung auf die Rolle 3 ist zwischen der Basisplatte 12 und dem Rückspannungsarm 21 eine Feder 23
angeordnet. Wird das obere Ende 24a eines im folgenden
noch beschriebenen Antriebshebels 2k gegen die Wirkung der Feder 23 in Richtung des Pfeiles 25 bewegt, so daß
eine Schrägfläche 21a des Rückspannungsarmes 21 nach oben gedrückt wird, so wird der von dem Kupplungsring 22 auf
die Rolle 3 ausgeübte Reibungsdruck aufgehoben, so daß die Rolle 3 nur noch mit dem Kupplungsring 19 in reibschlüssigem Kontakt steht.
Erfindungsgemäß ist eine Rotationshebeleinrichtung a vorgesehen, die selektiv entsprechend der Bandbewegungsrichtung vorgespannt ist, wie dies deutlich aus Fig. 1 hervorgeht (in dieser Figur sind der Einfachheit halber das
Band und die Magnetkopfe nicht dargestellt). Auf beiden
Seiten der Rotationshebeleinrichtung a sind Antriebshebelelemente d, d1 vorgesehen, die Spulenantriebselemente c, cf
zum Antrieb der Spulenhalterungen 1, 1' aufweisen. Ferner
sind die oben bereits erwähnten Rückspannungsarme 21, 21* vorgesehen, die dem Band eine Rückspannung verleihen. Weiterhin ist ein Betätigungshebel 26 vorhanden, der die Rotationshebeleinrichtung a mit den Antriebshebelelementen d, d*
kuppelt. Entsprechend der Bewegung des Betätigungshebels werden der Rückspannungsarm 21 und das Spulenantriebselement
c1 in Verbindung mit der Vorratsspulenhalterung 1 und der
Aufnahmespulenhalterung i1 in ihre Arbeitslage gebracht.
Die oben erläuterten Einrichtungen bilden im wesentlichen eine E-förmigen Hebel.
Im folgenden sei die Rotationshebeleinrichtung im einzelnen näher erläutert; sie ist wahlweise entsprechend der
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Bandbewegungsrichtung vorgespannt.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 hervorgeht, besitzt die Rotationshebeleinrichtung
a einen Elektromagneten 27, der in einem Stromkreis liegt, der ein Paar von (nicht dargestellten)
Kontaktelementen enthält, die durch einen (gleichfalls nicht veranschaulichten) leitfähigen überzug kurz geschlossen
sind, der auf dem Band an geeigneten, vorgegebenen Stellen vorgesehen ist. Auf diese Weise wird der Elektromagnet
27 an den vorgegebenen Stellen des Bandes erregt. Das Band besitzt beispielsweise zwei Vorwärts- und Rückwärtsspuren;
wenn auf der Vorwärtsspur Signale aufgezeichnet oder wiedergegeben werden, so steht ein Magnetkopf in Berührung mit
der Vorwärtsspur; eine Metallfolie ist am Ende der Spur angebracht. Der erwähnte Elektromagnet 27 liegt nun in einem
Stromkreis mit zwei Kontaktelementen, die durch die erwähnte
Metallfolie kurz geschlossen werden. Wird die Bandbewegurigsrichtung
umgekehrt, so werden der Magnetkopf und das Kontaktelementenpaar in Berührung mit der Rückwärtsspur
gebracht. Die Kontakte werden durch eine am Ende der Rückwärtsspur angebrachte Metallfolie kurz geschlossen und erregen
dadurch den Elektromagnet 27. Ein Umschalthebel 30 ist schwenkbar auf einer Welle 29 angeordnet, die an der
Unterseite eines Chassis 28 vorgesehen ist. Ein Ende des Hebels 30 ist mittels eines Zapfens 31 mit dem erwähnten
Betätigungshebel 26 schwenkbar verbunden. Das andere freie Ende des Hebels 30 trägt einen nach unten ragenden Zapfen
32. Ein Arm 33 ist drehbar mittels eines Zapfens 31J gelagert
und wird durch den Elektromagneten 27 angezogen, wenn letzterer erregt ist. Ein Antriebsarm 35 ist schwenkbar
auf dem Zapfen 34 am freien Ende des Armes 33 gelagert. Das
freie Ende des Antriebsarmes 35 weist einen länglichen Schlitz 36 auf, der den Zapfen 32 aufnimmt, der vom Hebel
30 aus nach unten ragt. Zwischen der Welle 29 und dem
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Zapfen 34 ist eine Blattfeder 39-1 vorgesehen, die zur Rückführung
des Antriebsarmes 35 in seine Normallage auf der
Mittellinie A-A' (Fig. 1) dient.
Wird der Elektromagnet 27 erregt, so wird der Arm 33 wie Fig. 3 zeigt - vom Magneten angezogen, so daß er die
durch voll ausgezogene Linien veranschaulichte Lage einnimmt; der Zapfen 32 bleibt dabei im Schlitz 36. Der Antriebsarm
35 besitzt einen Vorsprung 35a (vgl. Fig. 1), der durch einen am Schwungrad 5 angebrachten Zapfen 5a betätigt
wird, wenn sich das Schwungrad im Gegenuhrzeigersinn dreht. Infolgedessen wird der Antriebsarm 35 im Uhrzeigersinn
um den Zapfen 34 gedreht. Diese Drehbewegung des Antriebsarmes
35 im Uhrzeigersinn hat eine Drehbewegung (im Uhrzeigersinn) des Umschalthebeis 30 um die Welle 29 zur
Folge (bewirkt durch den mit dem Schlitz 36 im Eingriff
stehenden Zapfen 32). Der Hebel 30 gelangt auf diese Weise in die in Fig. 2 veranschaulichte Lage.
Auf dem Antriebsarm 35 ist am freien Ende nähe dem Schlitz 36 ein Zapfen 37 vorgesehen. Auf beiden Seiten dieses
Zapfens 37 befinden sich L-förmige Hebel mit Klinken 38, 38', die mit dem Zapfen 37 in Eingriff kommen. Diese
Hebel sind in ihrem mittleren Bereich auf Zapfen 39» 39' schwenkbar gelagert. Eine Feder 1IO ist zwischen den freien
Enden dieser Hebel gespannt (vgl. Fig. 1). Wenn demgemäß der Ansatz 35a durch den Zapfen 5a des Schwungrades 5 im
Uhrzeigersinn bewegt wird, wenn also der Antriebsarm 35 im
Uhrzeigersinn um den Zapfen 34 gedreht wird, so drückt der
Zapfen 37 auf die Außenseite der Klinke. 38' und dreht sie gegen die Wirkung der Feder 40 im Uhrzeigersinn; schließlich
kommt der Zapfen 37 in Schnappeingriff mit der Klinke 38'.
Da die Feder 40 in einer Richtung wirkt, in der sie den Zapfen 37 verriegelt, ist der Antriebsarm 35 in einer
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Stellung, wie sie Fig. 2 zeigt, gesichert. Unter diesen Umständen nimmt der Antriebsarm 35» wenn der Elektromagnet
27 erregt ist, eine Lage ein, wie sie in Fig. 2 mit vollen Linien veranschaulicht ist. Der Ansatz 35a liegt außerhalb
der Bewegungsbahn des Zapfens 5a des rotierenden Schwungrades 5 und wird infolgedessen von diesem Zapfen nicht erfaßt. Auf diese Weise ist der Betätigungshebel aufgrund
der Erregung des Elektromagneten 27 aus seiner rechten Lage in die linke Lage bewegt. Mittels einer RUckführfeder
S werden die Arme 33 und 35 bei Umkehr der Bandantriebsrichtung und Entregung des Elektromagneten 27 in die in
Fig. 3 strichpunktiert veranschaulichte Lage zurückgeführt.
Im folgenden soll die Spulenantriebseinrichtung näher erläutert werden, zu*der die Antriebshebelelemente d, d* .
mit den Spulenantriebselementen c, c* und den Rückspannungsarmen 21, 21* gehören. Der Antriebshebel 24 ist mittels
eines Zapfens 41 auf dem stationären Teil schwenkbar gelagert und an einem Ende über einen Zapfen 42 mit dem Betätigungshebel 26 schwenkbar verbunden. Mit dem Hebel 24
ist auf der dem Betätigungshebel 26 abgewandten Seite mittels eines Zapfens 44 eine Leerlaufrollenhalterung 43
schwenkbeweglich verbunden. Die Halterung 43 trägt die Leerlaufrolle 11 und ist an ihrem freien Ende mit einer Schraubenfeder 45 verbunden. Zwischen dem stationären Teil und
dem freien Ende des Antriebshebels 24 ist eine im wesentlichen U-förmige'Feder 46 angeordnet, durch die der Antriebshebel 24 eine schnappförmige Drehbewegung um den
Zapfen 41 ausführt.
In der Nähe des freien Endes des rechten Antriebshebels 24' ist ein Schalter 47 eines (nicht dargestellten)
elektrischen Stromkreises angeordnet, der zur Umkehr der Drehrichtung des Motors 7 dient. Der Schalter 47 wird nach
Bedarf in Verbindung mit der Betätigung des Antriebshebels
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24' umgeschaltet. Zu diesem Zweck ist eine Stange 48 an
dem einen Ende eines beweglichen Kontaktes des Schalters 47 angebracht und wird bei einer Betätigung des Antriebshebels
24' mitbetätigt. Wird das Band in Vorlaufrichtung angetrieben,
so nimmt der Antriebshebel 24' die in Pig. I dargestellte
Lage ein, so daß die Leerlaufrolle 11· in Berührung mit
der Rolle 3r der Aufnahmespulenhalterung I1 steht und dadurch
die Drehbewegung des Schwungrades 5' auf die Rolle 3*
überträgt. In diesem Falle wird das obere Ende 21Pa des Antriebshebels
24' durch idie Drehbewegung des Hebels 2V nach
rechts gedreht, und zwar in gleicher Weise, wie dies bei Fig. 4 in Verbindung mit der Betätigung des linken Antriebshebels 21I erläutert wurde. Durch die erwähnte Bewegung des
oberen Endes 24'a wird der Rückspannungsarm 21' gegen die
Wirkung der Feder 23' nach oben gedrückt, so daß der Arm
21' vom Kupplungsring 22' freikommt. Gleichzeitig wird die Leerlaufrolle 11' in Triebverbindung mit der Kupplungsscheibe
17* gebracht, so daß die Rolle 31 über den Kupplungsring 19'
angetrieben und das Aufnehmen des Bandes eingeleitet wird. In diesem Falle wird der linke Antriebshebel 24 in einer
Lage gehalten, wie sie Fig. 1 zeigt. Da der Hebel 24 sich im Gegenuhrzeigersinn um den Zapfen 41 dreht, ist auch die Halterung
43 der Leerlaufrolle 11 im Gegenuhrzeigersinn gedreht,
so daß die Leerlaufrolle 11 keine Berührung mit der Rolle 3 und der Scheibe 6 besitzt. Gleichzeitig gibt das freie Ende
des Antriebshebels 24 den Rückspannungsarm 21 frei, so daß die Feder 23 das freie Ende des Rückspannungsarmes 21
nach unten drückt und dadurch den Kupplungsring 22 gegen die Rolle 3 drückt und sie dadurch abbremst. Das Band wird
infolgedessen von der Vorratsspule unter einer geeigneten RUckspannung abgezogen, die durch die Bremskraft des Kupplungsringes
erzeugt wird. Nimmt der Betätigungshebel 26 eine Lage an, wie sie in Fig. 1 veranschaulicht ist, so wird
das Band zur Aufzeichnung oder Wiedergabe in Vorlaufrichtung angetrieben.
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Die folgende Beschreibung betrifft die Umkehr der Bandantriebsrichtung. Ist das Band bis-zu seinem Ende oder
bis zu einer vorgegebenen Stellung gelaufen,so wird der Elektromagnet 27 wie oben beschrieben automatisch erregt.
Zu diesem Zeitpunkt wird die Scheibe 6 im Uhrzeigersinn angetrieben, so daß der Zapfen 5a des Schwungrades 5 den
Ansatz 35a in einer Richtung entgegengesetzt zu der oben erwähnten Richtung drückt; der Arm 35 wird infolgedessen
im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so daß der Zapfen 37 durch die linke Klinke 38 in gleicher Weise, wie dies oben bezüglich
der rechten Klinke 38 beschrieben wurde, verriegelt wird. Der Betätigungshebel 26 wird in entgegengesetzter
Richtung zu der bei Antrieb des Bandes in Vorlaufrichtung betätigt. Die Leerlaufrolle II1 kommt infolgedessen außer
Berührung mit der Rolle 31 und der Rolle 4'a, während die
Leerlaufrolle 11 in Berührung mit der Rolle 3 und der Rolle
4a kommt. Die Vorratsspulenhalterung 1 wird'infolgedessen
mit dem Antriebsmotor 7 gekoppelt. Gleichzeitig wird der Schalter 47 durch den Hebel 24' und die Stange 48 aufgrund
der Drehbewegung des Antriebshebels 24' umgeschaltet; dadurch wird die Drehrichtung des Motors 7 umgekehrt. Die
Vorrantsspulenhalterung 1 wird nun in einer entgegengesetzten
Richtung zur oben erwähnten Richtung angetrieben und wickelt das Band auf einer auf die Halterung 1 aufgesetzten
Spule auf; die Halterung 1' dreht sich währenddessen so, daß das Band von einer auf diese Halterung aufgesetzten Spule
unter einer gewissen Spannung abläuft. Die Bandantriebsrichtung ist somit umgekehrt. Auch am Ende der Rücklaufspur
ist eine entsprechende Metallfolie vorgesehen,· durch die der Stromkreis des Elektromagneten 27 wieder erregt wird,
was eine Umkehr der Bandantriebsrichtung bewirkt.
Wenn bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung das Band bis zu einer vorbestimmten Stelle gelaufen ist, wird der Elektromagnet
27 durch die die Lage abtastende Einrichtung
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betätigt, so daß die Bandantriebsrichtung automatisch umgekehrt
wird.
Das Band kann somit automatisch in beiden Richtungen zur Aufzeichnung und Wiedergabe angetrieben werden; das
ganze Gerät besitzt kleine Abmessungen. Da bei der beschriebenen Einrichtung die Teile auf beiden Seiten der Mittellinie
A -A1 symmetrisch sind, ergeben sich günstige Verhältnisse
für eine Kassettenbauweise; eine solche symmetrische Konstruktion ist jedoch nicht unbedingt erforderlich.
Im folgenden seien die Einrichtungen für einen schnellen Vorlauf und Rücklauf näher erläutert. In der Nähe der
beiden Enden des Betätigungshebels 26 sind ein Schnellvorlaufhebel 50 und ein Rückaufspulhebel 51 vorgesehen. Der
Hebel 50 liegt etwa senkrecht zum Hebel 26 und besitzt Schlitze 52, 53, die Zapfen 52', 53' aufnehmen. Diese Zapfen
sind auf dem stationären Teil angeordnet und bewirken eine Zapfen-Schlitz-Führung. Zur Erzielung des schnellen Vorlaufes
wird der Hebel 50 unter dieser Führung nach oben gedrückt. Der Hebel 51 ist identisch wie der Hebel 50 ausgebildet.
Wie aus den Fig. 1, 2 und 4 hervorgeht, ist auf einem
Bügel 5** eine Welle 62 mittels eines Lagers 58 gelagert,
das in eine Bohrung 55 des Bügels 54 eingesetzt ist. Mit
der Welle 62 ist eine Rolle 57 verbunden, die mit der Motorrolle 8 über einem Riemen 56 gekuppelt ist. Weiterhin sitzt
auf der Welle 62 eine Scheibe 57a. Führungsarme 59, 59f
führen das Lager 58 in Richtung auf die Spulenhalt erungen^
1, 1'. Weiterhin sind Federn 60, 6O1 vorgesehen, die das
Lager in der erwähnten Richtung ziehen. Außerdem sind. Rückführfedern
6l, 6l' vorhanden.
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Die Welle 62 liegt auf der Mittellinie A-A1 (vgl.
Fig. 1). Die Führungsöffnung 55 in dem Bügel 51J ist etwa
dreieckförmig und nimmt das Lager 58 lose auf. Die mit dem
Lager 58 verbundenen Führüngsarme 59» 59' besitzen Ansätze
59a, 59'a. Zwischen diesen Vorsprüngen und L-förmigen Hebeln 63, 63' sind die Federn 60, 60' gespannt. Die Hebel
63, 63' werden durch die Hebel 50, 51 betätigt. Die Führungsarme 59» 59' besitzen die üblichen Zapfen-Schlitz-Führungen und sind mit den Rückführfedern 61, 61' verbunden, durch die die Scheibe 57a normalerweise außer Berührung mit den Rollen 3» 3' gehalten wird. Die Federn 60,
sind stärker als die Federn 61, 61* und mit den inneren Enden der Hebel 63, 63* verbunden. Die anderen Enden dieser
Hebel kommen mit den oberen Enden der Hebel 50 bzw. 51 in Eingriff. Die Hebel 63, 63* sind in ihrem mittleren Teil
auf Zapfen 63a, 63'a schwenkbar gelagert. Wird der Schnellvorlaufhebel 50 betätigt, so wird hierdurch der Hebel 63'
im Gegenuhrzeigersinn um den Zapfen 63'a gedreht, so daß der Führungsarm 59' durch die Feder 60' in Richtung auf
die Rolle 3' gezogen wird. Hierdurch kommt die Scheibe 57a in Berührung mit der Rolle 3'· Am Umfang der Scheibe 57a
ist ein Gummiring 57b vorgesehen.
Das Lager 58 ist in diesem Falle so ausgebildet, daß es in der dreieckförmigen FührungBbohrung 55 frei beweglich
ist.
Der andere Führungsarm 59 ist identisch wie der Arm 59' ausgebildet. Diese beiden Arme sind im Bereich des Lagers 58 einander überlappend angeordnet. Wird der Rückspulhebel 51 betätigt, so wird hierdurch der Hebel 63 im Uhrzeigersinn gedreht, so daß die Feder 60 die Scheibe 57a
in Berührung mit der Rolle 3 bringt. Zu diesem Zeitpunkt wird der Schalter 47 umgeschaltet, so daß sich die Drehrichtung des Motors 7 umkehrt. Ein Hebel 71 ist auf einem
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Zapfen 70 schwenkbar gelagert; das eine Ende dieses Hebels
liegt dem Ende des Hebels 51 gegenüber, öas andere Ende
ist mit einem Zapfen 51a in Eingriff, der am Hebel 51 angebracht ist. Dem Hebel 50 ist ein entsprechender Hebel 71'
zugeordnet. Wird der Hebel 51 gedrückt, so wird gleichzeitig hierdurch der Hebel 71 im Gegenuhrzeigersinn gedreht,
wodurch der Betätigungshebel 26 durch das untere Ende 71a nach rechts verschoben wird. Dadurch wird der Schalter 47
betätigt und die Drehrichtung des Motors 7 umgeschaltet. Wird der Hebel 50 betitigt, so verschiebt er den Hebel 26.·
in entgegengesetzter Richtung nach links und bewirkt auf
diese Weise einen schnellen Vorlauf.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel
finden zwei Führungsarme 59, 59' in der Schnellvorlauf-
und Schnellrücklaufeinrichtung Verwendung; diese Pührungsarme
können jedoch einstückig ausgebildet sein, wobei gleichfalls je nach Betätigung des Hebels 51 oder 50 die Feder
60 oder 60* gegen die Wirkung der Federn 61, 61' betätigt
und die Scheibe 57a in Berührung mit der Rolle 3 oder 3f
gebracht wird. Das lose in die Führungsbohrung 55 des stationären Bügels 51* eingesetzte Lager 58 der mit dem Antriebsmotor
gekuppelten Scheibe 57a ermöglicht je nach Bedarf die Umschaltung für den schnellen Vorlauf oder den schnellen
Rücklauf. Das erfindungsgemäße Aufnahme- und Wiedergabegerät zeichnet sich durch einen einfachen Aufbau und eine zuverlässige
Funktion (verglichen mit den bekannten Geräten mit Leerlaufrollen) aus. Die Erfindung eignet sich besonders
für Tonbandgeräte der Tonband-Kassetten-Bauweise, da die Bandrichtung mit großer Zuverlässigkeit automatisch umgekehrt
werden kann, wenn das Tonband eines seiner Enden erreicht hat.
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Claims (5)
- Patentansprücheit Vorrichtung zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe mit -"" zwei Spulenhalterungen, einem angetriebenen rotierenden Element sowie einem nach Bedarf entsprechend dem rotierenden Element drehbaren Hebel, dadurch gekennzeichnet , daß zwei Antriebshebel vorgesehen sind, die Antriebselemente zum Antrieb jeder der Spulenhalterungen aufweisen, ferner Einrichtungen zur Erzeugung einer Rückspannung des Bandes, daß ferner ein Betätigungshebel vorgesehen ist, der den drehbaren Hebel mit den Antriebshebeln kuppelt, so daß eine der beiden Spulenhalterungen entsprechend der Bewegung des Betätigungshebels der Rückspannung unterworfen ist, während die andere Spulenhalterung durch die Antriebselemente angetrieben wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis zwischen dem drehbaren Hebel und dem rotierenden Element automatisch entsprechend der Bewegungsstellung des Bandes gesteuert wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Elektromagnet vorgesehen ist, der durch ein Kontaktpaar betätigt wird, das durch einen auf dem Band angebrachten, leitfähigen Teil kurzgeschlossen wird.
- k. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen zur Verriegelung des Betätigungshebels in seiner vorgegebenen Stellung vorgesehen sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Hebel mit dem Betätigungshebel über weitere Hebel gekuppelt ist.009811/1312—</Leer seite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP43064404A JPS5028003B1 (de) | 1968-09-07 | 1968-09-07 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE1945163A1 true DE1945163A1 (de) | 1970-03-12 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691945163 Pending DE1945163A1 (de) | 1968-09-07 | 1969-09-05 | Vorrichtung zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe |
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