DE1902014C - Vorgefertigte Bauwerkszelle großen Formats aus Stahlbeton - Google Patents
Vorgefertigte Bauwerkszelle großen Formats aus StahlbetonInfo
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Description
den Glockenkörper sowie einer unabhängig von
diesem vorgefertigten, an der EinbausteUe abzulc-
genden Bodenplatte besteht, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenplatte in Richtung ihrer Längsachse zweigeteilt hergestellt ist 15
und" der Glockenkörper (1) an seinen Innenflä- Die Erfindung betrifft eine vorgefertigte Bauchen
Mittel (8) zum Festlegen der Bodenteile (2 werkszelle großen Formats aus Stahlbeton zur Erstel-
und 3) für den Transport aufweist. lung von vorgefertigten Bauwerken, wie Garagen,
2. Bauwerkszelle nach Anspruch 1. dadurch gc- Wochenend- und Gartenhäusern od. dgl., in Form
kennzeichnet, daß die Mittel (8) zum Festlegen ao eines an einer Seitenfläche offenen, kubischen Hohlder
Bodenteiie (2 und 3) zugleich als zum Abkip- blocks, die aus einem einseitig offenen, im Einbauzupen
derselben in ihre Einbaulage (Fig. 7 und 8) stand auf den unteren Stirnflächen seiner Seitenwände
dienende Hilfsmittel oder als Teile davon ver stehenden Glockenkörper sowie einer unabhängig \ on
wendbar sind. diesem vorgefertigten, an der EinbausteUe abzulegen
3. Bauwerkszelle nach Anspiuch 1 oder 2, da- 25 den Bodenplatte bestem.
durch gekennzeichnet, daß die Mittel (8) zum Nach einem älteren Vorschlag (deutsche Offenle-
Festlegen der Bodenteile (2 und 3) aus mindestens gungsschrift 1684 766) werden Glockenkörper uni
einer etwa in Höh *der oberen Schmalseite des lot- Bodenplatte getrennt voneinander gefertigt, jedocb
recht stehenden Bodenteils (2 bzw. 3) an einer Sei- gemeinsam unter Verwendung eines üblichen, mn
tenwand(20) des GlockenRörpei:>(l) angeordne- 30 einem Hubtisch od. dgl. ausgerüsteten Lastkraftwa
ten Öse bestehen, in die ein das Bouenteil erfas- gens an die EinbausteUe transportiert. Dabei wird im
sendes Fixierglied eingreift. einzelnen so verfahren, daß die Bodenplatte zunächst
4. Bauwerkszelle nach Anspruch 3, dadurch ge- mittels eines Hebezeuges auf dem Hubtisch des Fahr
kennzeichnet, daß das Bodenteil (2 oder 3) im Be- zeugs abgesetzt, anschließend dieses durch die eine ofreich
seiner oberen Schmalseite gleichfalls eine 35 fene Seitensvand in den Glockenkörper eingefahren
Öse aufweist und daß diese und die öse an der Sei- wird. Daraufhin wird der Hubtisch mgehoben, bis di.
tenwand (20) des Glockenkörpers (1) von einer Bodenplatte unter die Decke des Glockenkörpers ge-gemeinsamen
Klammer (36) als Fixierglied erfaßt langt und dieser anschließend vom Boden freikommt
werden. In diesem angehobenen Zustand wird die aus zwei
5. Bauwerkszelle nach Anspruch 4, dadurch ge- 40 Teilen bestehende Bauwerkszelie an die EinbausteUe
kennzeichnet, daß die ösen von Abkröpfungen verfahren.
(31 bzw. 33) der in dem Glockenkörper (1) bzw. Die Bodenplatte weist auf ihrer Oberseite Ausnehdem
Bodenteil (2 bzw. 3) eingebetteten Armie- mungen in der Decke des Glockenkörpers durchgreirungsstäbe
(30 bzw. 32) gebildet sind und daß der fende ösen zum Anhängen an ein Hebezeug auf, desBeton
im Bereich dieser Abkröpfungen ausgespart 45 sen Zugseile od. dgl. an den ösen festgelegt werden.
(34 bzw. 35) ist. An der EinbausteUe wird zunächst die Bodenplatte an
6. Bauwerkszelle nach Anspruch 4 oder 5, da- dem Hebezeug angehängt, anschließend der Hubtisch
durch gekennzeichnet, daß die ösen an der Seiten- des Fahrzeugs in seine Tieflage bewegt und das Fahrwand
(20) des Glockenkörpers (1) zugleich als zeug aus dem Glockenkörper herausgefahren. Darauf-Führungsglied
für ein an der öse des Bodenteils (2 50 hin kann die Bodenplatte mittels des Hebezeugs auf
bzw. 3) befestigtes Seil zum Abkippen des Boden- das vorbereitete Planum, auf das bereits der Glockenteils
in die Einbaulage dienen. körper abgesetzt worden ist, abgesenkt werden. Nach-
7. Bauwerkszelle nach Anspruch I oder 2, da- dem die zwischen dem Glockenkörpcr und der Bodendurch
gekennzeichnet, daß an den Innenflächen platte verbleibenden Fugen mit Ortbeton od. dgl. gedes
Glockenkörpers (1) Gewindehülsen vorgese- 55 schlossen worden sind, befindet sich die Bauwerkshen
sind, in die entsprechende, das Bodenteii (2 zelle, beispielsweise als Fertiggarage, in ihrem Endzu-
bzw. 3) erfassende Fixierglieder eingreifen. stand.
8. Bauwerkszelle nach Anspruch 7, dadurch ge- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
kennzeichnet, daß in die Gewindehülsen das La- Bauwerkszelle der eingangs geschilderten Art untei
gerteil (10) einer von einem Seil (11) umschlunge- 60 Beibehaltung der geschilderten Vorteile so weiterzunen
Rolle (9) einschraubbar ist und daß das Seil bilden, daß das vergleichsweise aufwendige Hebezeug
an seinem einen Ende (12) am Bodenteil (2 entfallen kann und eine weitere Vereinfachung beirr
bzw, 3) befestigt, mit seinem anderen Ende (13) Manipulieren der Bodenplatte erreicht wird.
für den Transport der Bauwerkszelle. am Glocken- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge
körper (I) festlegbar und nach Lösen dieses Endes 65 löst, daß die Bodenplatte in Richtung ihrer Längs
zum Abkippen des Bodenteils in s<;ine Einbaulage achse zweigeteilt hergestellt ist und der Glockenkör
verwendbar ist. per an seinen Innenflächen Mittel zum Festlegen de
9. Bauwerkszelle nach einem der Ansprüche I Hodenteile für den Transport aufweist.
Eine solche vorgefertigte Bauwerkszelle kann v»:i nachträslich in entsprechende, während des Ferü-Feriigungsort
zur Einbaustelle mittels eines sie auf- guimsprozesses eingegossene Dübel eingesetzt wernehmenden
Kraftfahrzeugs in der Weise transportiert denr können jedoch auch von Abkröpfungen der in
werden, daß zunächst die beiden Bndenteile am Sta- dem Glockenkörper bzw. dem Bodenteil eingebettepciplatz
der Fertigungsstätte etwa lotrecht auf ihrer 5 ten Armieniimsstäbe gebildet sein, wobei der Beton
langen Schmalseite mit einem wenig geringeren Ab- im Bereich dieser Abkröpfungen ausgespart ist. Auf
stand als die licht* Weite des Glockenkörpers aufge- diese Weise sind also praktisch keine gesonderten
stellt und in dieser Lage gehalten werden, anschlie- Teile erforderlich, vielmehr sind lediglich je ein Beßend
der Glockenkörper über diese Bodenieüe tie- wehrunssstab in der Seitenwand und einer in dem Bostülpi
wird un ' liese an dem Glockenkörper lösbar io denteil vor dem Feriigungsprozeß mit einer Abkröpfestgelegt
wercK woraufhin der Glockenkörper mit fung zu versehen. Dabei ist die Höhe der Abkröpfung
den an ihm festgelegten Bodenteilen vom Fahrzeug so bemessen, daß diese knapp unterhalb der Betonaufgenommen
und zur Einbaustelle transpiriert oberfläche liest. Durch die Aussparung des Betons.
wird. beispielsweise"mittels eines während des Fertigungs-Auf diese Weise sind aufwendige Hebezeuge für 15 prozesses eingelegten Kerns hergestellt, sind diese
das Anheben und Absenken der Bodenplatte nicht Abkröpfunaen von außen zugänglich. Nach Aufstelmchr
erforderlich. Dabei bleibt der Vorteil gewahrt. len der Bauwerks/eile an der Einbaustelle können
daL; die Bauwerkszeile auch ohne Bodenplatte ange- diese Ausspannen durch einen vc>. gefertigten Pfroplief-.Tt
werden kann, was stets dann in Frage ' ommi. fen gleicher Oberflächenstruktur verschlossen werwenn
an der Einbaustclle eine vorbereitete Funda- 20 den, so daß die Hilfsmittel nachher praktisch nicht
mc: !platte vorhanden ist. Im übrigen bedarf auch hier mehr zu erkennen sind, da eine glatte Wand gcschafdie
Bodenplatte keiner sonderlich starken Armierung. fen wird Der Vorteil dieser Maßnahme fällt insbesonwie
sie beispielsweise bei solchen Bauwerkszelkn noT- dere dann ins Gewicht, wenn die Bauwerkszelle, wie
wen;!ig ist. bei denen der Boden an den Gloekcnkör- häufig üblich, bereits nach ihrer Herstellung an der
per ingegossen ist. Dort werden nämlich sowohl neun 25 Fertigungsstätte verputzt wird und sich somit in ihrem
M.. ,ipulieren der Zelle als auch beim Transport be- endgültigen Zustand befindet.
trävhtliche Spannungen in die Bodenplatte eingeleitet, Bei dieser Ausführungsform kann die an der Sei-
die um deren Bewehrung aufgenommen werden müs- tenwand des Glockenkörpers vorgesehene öse zu-
sen Schließlich sind natur^cn,Ll β zwei Teile geringerer gleich als Führungsglied für ein an der öse des Boden-
Ab nessung leichter zu manipulieren als ein einstücki- 30 teils befestigtes Seil dienen, welches zum Abkippen
BCN Teil großer Abmessung. des Bodenteils in die Einbaulage verwendet wird.
/um Aufstellen der an die Einbaustelle transnor- Auch an der Einbaustelle können somit jegliche Heuerten
Bauwerkszel.: wird der Glockenkörper' zu- bezeuge od. dgl. eingespart werden, vielmehr ist ledignai
hst mit den an ihm festgelegten Bodenteilen auf lieh ein Seil notwendig, mittels dessen die Bodenteile
da^ vorbereitete Planum, dem er mit den unteren 35 in einfacher Weise von Hand abgekippt werden kön-Stirnflächen
seher Seitenwände aufliegt, abgesenkt; nen.
daraufhin werden die Bodenteile aus ihrer etwa lot- Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfin-
recnten Lage um ihre lange Schmalseite zu·- Längs- dung sind an den Innenflächen des Glockenkörpers
achse des Glockenkörpers hin abgekippt, bis sie in ho- Gewindehülsen vorgesehen, in die entsprechende, das
ri/ontalcr Lage gleichfalls dem Planum aufliegen. 40 Bodentei'. erfassende Fixierglieder eingreifen. Bei-
Is sind somit keine großen Hebe- und Senkbewe- spielsweise kann in eine solche Gewindehülse das La-
guneen erforderlich, vielmehr beschränkt sich das gerteil einer von einem Seil umschlungenen Rolle ein-
Einhauen der Bodenplatte in einem einfachen Abkip- geschraubt werden, wobei das Seil an seinem einen
per. der beiden Bodenteile. Sofern gewünscht bzw. er- Ende am Bodenteil befestigt, mit seinem anderen
fordetlich, können die zwischen den Seitenwänden 45 Ende für den Transport der Bauwerkszelle am Glok-
des Glockenkörpers und den Badenteilen wie auch die kenkörper festlegbnr und nach Lösen dieses Endes
zwischen diesen vorhandenen Fugen mit Ortbeton zum Abkippen des Bodenteils in seine Einbaulage
ausgefüllt werden. verwendbar ist. Auch hiermit wird eine überraschend
In bevorzugter Ausführun^sform der Erfindung einfache Lösung erreicht, da die Seilrolle ohne
sind die Mittel zum Festlegen der Bodenteile zugleich 50 Schwierigkeiten nach dem Einbau des Bodens aus der
als zum Abkippen derselben in ihre Einbaulage die- Gewindehülse entfernt und später wiedet verwendet
nende Hilfsmittel oder als Teile davon verwendbar. werden kann. Die beispielsweise während des Ferti-
Diese Mittel können entweder während des Fertigungs- gungsprozesses mit eingegossenen Gewindehülsen
prozesses zumindest teilweise mit eingegossen uder können, sofern
< /wünscht, nachträglich ausgefüllt aber nachträglich angebracht werden. 55 werden, damit sich eine glatte Wandfläche ergibt.
Nach einem besonders vorteilhaften Ausführungs- Die Gewindehülsen können jedoch aber auch ofbeispiel
bestehen die Mittel zum Festlegen der Boden- fen bleiben, wobei sich dann für den FaIj, daß die Futeile
aus mindestens einer etwa in Höhe der oberen gen zwischen den Bodenteilen und zwischen diesen
Schmalseite des lotrecht stehenden Bodenteils an und den Seitenwinden des Glockenkörpers nicht vereiner
Seitenwand des Glockenkörpers angeordneten 60 schlossen werden, die Möglichkeit eröffnet, die Bauöse, in die ein das Bodenteil erfassendes Fixierglied werkszelle zu jedem beliebigen späteren Zeitpunkt
eingreift. mittels eines Fahrzeugs an eine andere Einbaustelle zu
Zu diesem Zweck kann beispielsweise das Boden- transportieren. Dies kann insbesondere dann erfor-
teil im Bereich seiner oberen Schmalseite gleichfalls derlich werden, wenn es sich um Behelfsbauwerke
eine öse aufweisen, wobei diese und die öse an der 65 handelt.
Seitenwand des Glockenkörpers von einer gemeinsa- Für den Transport von Bauwerkszellen ist ein
men Klammer als Fixierglied erfaßt werden. Kraftfahrzeug bekannt, das im Bereich des Bodeniii-
Die ösen an Seitenwand und Hodenteilen können veaus seitlich ausfahrbare Hub- und Tragkonsolen
aufweist, die in entsprechende Aussparungen an der unteren Stirnfläche der Scitcnwände des Glockcnkörpcrs
eingreifen, dort den Glockenkörpcr erfassen und ihn in die Transporllage anheben. liin solches Fahr-7cug
eignet sich für den Transport der Bauwerkszelle nach der Erfindung in besonderem Maß, wobei dann
die Hodenteile an ihrer bei lotrechter Aufstellung unlenliegenden
Schmalflüche mit Aussparungen gleicher Größe und Anordnung wie die Scitcnwände versehen
sind. Auf diese Weise werden von den Tragkonsolen sowohl die Scitenwände des (ilockenkörpcrs als auch
die Hodenleilc selbst erfaßt. Durch diesen Vorschlag
erübrigt sich eine ansonsten weiterhin erforderliche Fixierung im Bereich der Unterseite des
Bodcnteils.
In der folgenden Beschreibung sind bevorzugte Ausführungsformen an Hand der Zeichnung geschildert.
Hierbei zeigen
I i g. I bis 4 die Bauwcrkszellc in Frontansicht und
die am Stapelplatz in der Fertigungsstätte vorgcnomincncn
Verfahrensstufen zur Vorbereitung der Bauwerkszclle
für den Transport,
I 1 p. 5 und 6 den Transport selbst, F" i g. 7 und K die Bauwcrkszellc vor bzw. nach dem
Aufstcllen am Finbauort,
F ig. Ψ eine andere Ausführungsform der Mittel zum Festlegen des Bodenteils an der Seitenwand des
Glockcnkörpers in abgebrochener perspektivischer Ansicht und
F i μ. !O einen Sch«!!1. nr?h Linie X-X Ίι-r F" i g. 1J.
Dic Bauwcrkszellc nach der vorliegenden I'rfindunj!
besteht aus einem vorgefertigten Glockcnkörper 1 und einer davon getrennt vorgefertigten Bodenplatte,
die ihrerseits unter Bildung von zwei Bodentcilen
2 und 3 entlang ihrer Längsachse geteilt ist.
Am Stapelplatz der Fertigungsstütlc werden die
beiden Bodenteile 2 und 3 in etwa lotrechter Lage aufgestellt und in dieser Lage beispielsweise mittels Stülzen
4 beliebiger Konstruktion abgestützt. Dabei ist ein Abstand5 einzuhalten, der etwas geringer ist als die
lichte Weile 6 des Glockenkörpers.
Der zwischen einer Innen- und einer Außcnschalung
hergestellte Glockcnkörper 1 wird vom FeUigungsori
mittels eines Hebezeugs7 an der. Stapelplatz gemäß Fig. 2 gebracht. Dort wird er über die etwa lotrecht
stellenden Bodenteile 2 und 3 gestülpt, so daß diese sich innerhalb des Glockcnkörpers befinden, wie
aus F" i g. λ und 4 erkennbar ist.
Vor dem Transpott werden die Bodenteile 2 und 3 an dem Glockenkörpcr festgelegt. Bei der in den
Fig. 1 bis7 wiedergegebenen Ausfülmingsform sind
hierzu Mittel 8 vorgesehen, die im wesentlichen aus in
die Scitcnwände des Glockenkörpers 1 eingebetteten Gcwindehülsen sowie Seilrollen 9 bestehen, die mittcl
ihres lagerteil* 10 in diese Gewindchülsen einschraubbai
sind. Über jede Seilrolle 9 ist ein Seil 11 gefühlt, dessen eines linde 12 am Bodenteil !«festigt
und dessen anderes, in der Zeichnung lose dargestelllcs Lnde 13 beispielsweise an dci Seitenwand, an der
Dcckc des Glockcnkörpers 1 oder an dem lagerteil dei Seihollc 9 unter straffer Spannung dos Seils fixiert
wird, so daß die Bodcntcilc2 und 3 ein mc. glichst geringrs
Spiel halicn. Damit sind die Bodcntcilc 2 und an dem t Jlockenkörpcr iestgdoi'i
Bcini wiedcrgcgci>cncn Ausliilmingslieispicl findet
ein Irans|Hulfahr7cup Armendung, das im Outtschnitt
schematisch aus den Frp.5 muli» erkennbar
ist. Dieses Transportfahrzeug weist zwei in paialldem
Abstand hintereinander befestigte Quertraversen 14 auf, denen gegenüber ein Rahmen 15 mittels eines
Ilubkolbcns 16 höhenverstellbar und mittels Sleckbolzen
17 an den Quertraversen fcstlcgbar ist. Der heb- und senkbare Rahmen 15 weist an seiner
Unterseite Stellmotoren 18 auf, mittels derer Tragkonsolen 19 seitlich ein- und ausfahrbar sind.
Die Scilcnwände 20 der Bauwcrkszellc sind an ih-
rer unteren Stirnfläche mit Aussparungen 21 versehen,
in welche die Tragkonsolcn 19 eingefahren werden können. In gleicher Weise sind an dcrbcilolrechter
Stellung der Bodenteile 2 und 3 untenliegenden Stirnfläche Aussparungen 22 vorgesehen, die in ihrer
Größe und Anordnung den Aussparungen 21 in den
«5 Scitenwändcn 20 der Bauwcrkszclle entsprechen.
Das Transportfahrzeug wird mit seinem rückwärtigen
F.ndc \oiatis in die Bauwcrkszellc eingefahren,
wobei sich tlic I ragkonsolen in ihrer am weitesten inncnlicpcndcn
Stellung befinden. Dann werden die Tragkonsolen 19, wie aus Fig. 5 erkennbar, ausgefahren,
so daß sie den (ilockenkörpcr 1 wie auch die beiden Bodenleilc 2 und 3 an ihrer unteren Stirnfläche
erlassen können. In dieser Lage wird der Hubkolben 16 in Tätigkeit gesetzt, so daß der Rahmen 15 und da-
«5 mit die Iiagkonsolcn 19 in die in Fig.6 wicdcrgegcbenc.
angt'.nbcnc Stellung bewegt werden. Ist die crforderliche
Bodenfreiheit gegeben, so werden die Steckbolzen 17 durch gemeinsame Löcher in der
Quertravcrsc 14 und in dem Rahmen 15 gesteckt, so daß der Hubkolben 16 entlastet werden kann. In diescm
Zustand wird der Glockcnkörper I mit den Bodcnicilcn2
und3 an die in Fig.7 wicdcrgcgebcne
Hinbaustcllc vcrlahicn.
Dort wird der Cilotkcnkörper 1 mit den Bodcnlcilen
2 und 3 nach Lösen der Sicckbolzcn 17 mittels des Hubkolbens 16 abgesenkt, anschließend werden die
Ί ragkonsolen 19 in ihre innerste Stellung eingefahren,
so dall das Fahrzeug aus dem Glockcnkörpcr 1 herausfahren kann.
Danach werden die Bodenteile2 und 3 in die in
F i μ. N wiedergegebene, endgültige Lage abgekippt. Hierzu dient als Hilfsmittel das mit Bezug auf Fig.3
pcschildcite Mittel8 zum Festlegen der Bodenleilc.
Dabei wird so verfahren, daß zunächst das linde 13 des einen Seils 11 gelöst und anschließend das eine
Bodcnlcil 2 von Hand leicht nach innen angekippt wird, so daß es sich unter seinem liigcngewicht enlgcgen
der von Hand aufzubringenden Kraft am Seiende 13 in Richtung des Pfeils 24 nach unten senkt. Sobald
das Bodenteil 2 seine horizontale I-agc erreicht hat.
kann derselbe Vorgang beim Bodenteil3 wiederholt werden, so daß anschließend die in Fig. 8 insgesamt
mit 25 bezeichnete Bodenplatte sich in ihrer cndgülligen Lage befindet.
Zur Fertigstellung der Bauwerksteile, bcispicls-
weise einer Fertiggarage, werden die Aussparungen
21 bzw. 22 mit einem vorgefertigten Betonpfropfen
oder mit Ortbeton ausgefüllt. Desgleichen können die
zwischen den Bodcntcilen und den Seitenwänden vcrbleibenden Fugen 26 bzw. die zwischen ihnen selbst
verbleibende Fuge 27 mit Ortbeton ausgefüllt werden.
Die Mittels zum Festlegen bzw. Abkippen der Bo-
dciitcilc 2 und 3 sind naturgemäß vieler Abwandlunpen
lähip. Währen«! in den F i g. 3,4 und 7 an den Seileim
ariden ties l ilockenkörpers I fixierte Seilrollen dargestellt sind, können diese selbstverständlich auch
an dci Decke, beispielsweise im Bereich der Iicke oder
aber auch in der MMtc, anpcordncl sein. Dort könmcn
to
sie sogar nach Feßlung der^a-Ie^m
Einbauort verbleiben, da sie m ke.ner Weise wnaer
lieh sind. fhriInOifnrm der Mittel
Eine andere mögliche Ausführung™^ ™
zum Festigen und Abkippen der Bodenteile ι una
ist in den F i g. 9 und 10 ««f^jl^
ist erkennbar, daß »W°M dl
Glockenkörpers 1 als auch die
Glockenkörpers 1 als auch die
mindest mit "°"ζοηί311^^
28 bzw. 29 versehen sind. Einer «^»^ *„
stäbe in der Seitenwand 2J'^'"„^1^fbesUzteine
mit 30 bezeichnet. Dieser Bewehrun^tabbesim.^
Abkröpfung 31, die vor dem El™e^nS
das Gießbett hergestelIt worden ist
ist bei dem Bodenteil 2 bzw. 3 ei η
wiedergegeben, der ^MaIIs ej
aufweist. Im Bereich de ^Abkrop ungen JiΛΐη ^
Seitenwand 20 bzw. der.Bodentedel^oderS istimö
^^^^^^ dneS
^ ^ woraufhin def andere u.Schenkel 38
geeebenenfalls mittels eines Werkzeugs über die Ab-
B ^ , wird Gegebenenfans können
y ζ ^^ BodenteiI2 oder3 und der Seiten-
wand 20 Futterhölzer 39 eingelegt werden, um e.ne u zu vermeiden.
g S An der S Einbaustelle wird die Klammer 36 gelöst
und ein Seil an der eine öse bildenden Abkröpfung 33
befesti t. Diese- Seil wird von hinten durch die Ab-
kröpfung 31 hindurchgezogen, so daß sich eine ahn-
P S^ ^ ^^ Ausführungsbeispiel nach
Fig. 3 im Sinn einer Seilrolle ergibt. Mittels dieses
Seifs kann dann das ßodenteil abgekippt werden.
Nach Fertigstellung der Bauwerkszelle an der E.nbau-
^^ d;e ^n M bzw. 35 ^1 nem
vorgefertigten Einsatzstück oder aber mit Ortbeton
vers B chloss B en werdent so daB die Abkröpfungen 31
a° bi ""^" ^ ^ ^™*™*™ ^
enTspKnden Kerns '^
Damit ist die Mögli
teile 2 und 3 an der ^^
praktisch eine Öse bildenden
33 eingreifenden K^^
Damit ist die Mögli
teile 2 und 3 an der ^^
praktisch eine Öse bildenden
33 eingreifenden K^^
^^^^Sg 'Transport des Glockenkörpers 1 und der Bodenteile2
und J kann auch ein von dem in Fig. 5 und 6 dargestellten Fahrzeug abweichendes Transa5 portmittel
verwendet werden, wobei gegebenenfalls die Bodenteile 2 und 3 an mehreren Steller, mit dc:r.
Glockenkörperlverbundenwerdenmüsesn.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Vorgefertigte Bauwerkszelle großen Formats körpers angeordnete Aussparungen eingreifenden
aus Stahlbeton zur Erstellung von vorgefertigten 5 Hub- und Tragkonsolen ausgestattet ist, dadurch
Bauwerken, wie Garagen. VVochenend-, Garten- gekennzeichnet, daß die Bodenteile (2 und 3) an
häuser od. du. In Form eines an einer Seiten- ihrer bei lotrechter Aufstellung untenliegenden
fläche offenen, kubischen Hohlblocks, die aus Schmalseite mit Aussparungen (22) gleicher
einem einseitig offenen, im Einbauzustand auf den Größe und Anordnung wie die Seitenwände (20)
unteren Stirnflächen seiner Seitenwände stehen- io versehen sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691902014 DE1902014C (de) | 1969-01-16 | Vorgefertigte Bauwerkszelle großen Formats aus Stahlbeton | |
| CH1850669A CH526690A (de) | 1969-01-16 | 1969-12-12 | Verfahren zur Herstellung eines Bauwerkes aus vorgefertigten Teilen und Bausatz zur Durchführung des Verfahrens |
| AT21770A AT305554B (de) | 1969-01-16 | 1970-01-09 | Bauwerkszelle aus vorgefertigten großformatigen Teilen aus Stahlbeton |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691902014 DE1902014C (de) | 1969-01-16 | Vorgefertigte Bauwerkszelle großen Formats aus Stahlbeton |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1902014A1 DE1902014A1 (de) | 1970-09-17 |
| DE1902014C true DE1902014C (de) | 1973-05-17 |
Family
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