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DE68903583T2 - Verfahren zum errichten von wasserbautechnischen strukturen, wie molen, hafendaemmen und dergleichen. - Google Patents

Verfahren zum errichten von wasserbautechnischen strukturen, wie molen, hafendaemmen und dergleichen.

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DE68903583T2
DE68903583T2 DE8989200638T DE68903583T DE68903583T2 DE 68903583 T2 DE68903583 T2 DE 68903583T2 DE 8989200638 T DE8989200638 T DE 8989200638T DE 68903583 T DE68903583 T DE 68903583T DE 68903583 T2 DE68903583 T2 DE 68903583T2
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DE
Germany
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column
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completed
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DE8989200638T
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DE68903583D1 (de
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Ahmad Pasdaran Golest Massoudi
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Darya Paye Jetty Co Ltd
Original Assignee
Darya Paye Jetty Co Ltd
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B17/00Artificial islands mounted on piles or like supports, e.g. platforms on raisable legs or offshore constructions; Construction methods therefor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D23/00Caissons; Construction or placing of caissons
    • E02D23/08Lowering or sinking caissons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer wasserbautechnischen Konstruktion, wie einer Mole, eines Hafendammes, eines Behälters oder dergleichen. auf einem Gewässerboden durch Aufbringen einer hohlen Säule auf den Gewässerboden, deren Basisteil breiter als der von diesem aufsteigende Teil ist, welche Säule auf den Gewässerboden gesetzt wird durch eine Vorrichtung mit Schwimmfähigkeit, die eine Plattform aufweist, die vollständig als Werkstatt ausgestaltet und mit Einrichtungen versehen ist, die es gestatten, die Plattform auf den Gewässerboden zu setzen, wobei ein erster Teil, wie der Basisteil der Säule, hergstellt wird mit Hilfe der Plattform mit einer vorläufigen Stütze in einer Weise, daß die Säule durch eine Öffnung oder Ausnehmung der Plattform verlaufen kann, jedoch so, daß die Plattform von der fertigen Säule entfernt werden kann, wobei dieses derart geschieht, daß der obere Teil des bereits fertiggestellten Teils der Säule vom Deck der Plattform aus zugänglich bleibt.
  • Ein Verfahren dieser Art ist aus der GB-A-956 386 bekannt.
  • Nach diesem bekannten Verfahren wird eine Säule auf der Seite ihres endgültigen Bestimmungsortes hergestellt, indem zunächst eine Hubinsel an diese Stelle gebracht wird, welche Hubinsel einen Ponton und eine Anzahl von Säulen umfaßt, mit denen die Insel durch hydraulische Hubeinrichtungen aus dem Wasser gehoben werden kann. In einer Position, in der der Ponton oder die Plattform der Hubinsel hoch über dem Wasserspiegel liegt. wird ein vorgefertigtes Basiselement oder ein Caisson zwischen die Beine der Hubinsel mit Hilfe eines Schleppkahns gebracht, wird anschließend an der Hubinsel aufgehängt und dann von dem Schleppkahn gehoben, indem die Hubinsel weiter nach oben gehoben wird. Anschließend kann der Schleppkahn entfernt werden. Sodann wird die Basis abgesenkt. und auf der Basis wird ein weiterer Teil der Säule hergestellt unter Verwendung von Beton. Dieser Fertigungsvorgang erfolgt von der Plattform der Hubinsel aus. Nachdem ein erster Teil der Basis fertiggestellt ist, wird die insoweit fertiggestellte Säule auf den Gewässerboden abgesenkt, so daß sie in diesen eindringen kann, während die Herstellung des oberen Teils der Säule fortgesetzt wird, bis sich die Säule durch eine Öffnung oder Ausnehmung der Plattform erstreckt. Nach Fertigstellung der Säule wird die Hubinsel entfernt, indem sie entweder auf Zusatzpontons gesetzt wird, so daß sie eine Höhe erhält, bei der sie über das obere Ende der fertiggestellten Säule schwimmen kann, oder indem die Plattform eine offene Ausnehmung an einer Seite aufweist.
  • Dieses bekannte Verfahren ist teuer, da es nicht nur eine einfache Schwimmeinrichtung oder einen Ponton, sondern eine Hubinsel erfordert, die einen Hub-Mechanismus aufweist.
  • Es ist Zweck der Erfindung, ein Verfahren zu schaffen, das einfacher und weniger teuer ist.
  • Nach der Erfindung wird dieser Zweck erfüllt, indem der erste Teil der Säule hergstellt wird, während die Plattform über ihre Bodenseite oder über Stützbeine auf dem Gewässerboden in flachem Wasser ruht und dadurch,
  • daß der erste Teil der Säule hergestellt wird, während die Plattform mit ihrer Bodenseite oder über Stützbeine auf dem Gewässerboden in flachem Wasser ruht,
  • daß dabei die vorläufige Stütze in der Öffnung oder Ausnehmung liegt,
  • daß nach dem Herstellen des ersten Teils der Säule die Plattform, deren Schwimmfähigkeit einstellbar ist, zusammen mit dem bereits fertiggestellten Teil der Säule in tieferes Wasser bewegt und der bereits fertiggestellte Teil der Säule auf den Gewässerboden direkt oder unter Einfügung einer vorläufigen Stütze mit einstellbarer Schwimmfähigkeit aufgesetzt wird,
  • daß ein weiterer Teil der Säule anschließend hergestellt wird und daß, sofern dies nicht der letzte Teil der Säule ist, die Plattform in noch tieferes Wasser bewegt und die Säule weiter abgesenkt wird, wobei der bereits fertiggestellte Teil der Säule stets zunächst durch Regulierung der Schwimmfähigkeit der Plattform angehoben und nach dem Verschieben abgesenkt wird, und daß die Säule doppelwandig ausgebildet ist und bei Fertigstellung der Säule deren hohle Doppelwand bereits mit einer Betonfüllung versehen werden kann oder nicht, welche Säule wieder mit Hilfe der Plattform angehoben und zu ihrem Bestimmungsort gebracht wird, an dem sie endgültig abgesenkt und befestigt wird.
  • Die Erfindung basiert daher auf dem Prinzip, daß damit begonnen wird, die Säule auf einer Plattform mit einstellbarer Schwimmfähigkeit herzustellen, die als Ponton ausgebildet ist und die auf den Gewässerboden gesetzt wird, indem der Ponton bei Hochwasser auf das Ufer oder in die Nähe des Ufers gesetzt wird und auf den Gewässerboden durch Reduzierung der Schwimmfähigkeit abgesenkt wird. Dies kann erfolgen mit oder ohne Verwendung von teleskopischen Stützbeinen, die als solche bekannt sind. Wenn ein erster Teil hergestellt ist, unter Verwendung des Vorteils, daß es noch möglich ist, Telle vom Ufer zu holen, wird der Ponton in etwas tieferes Wasser bewegt und der bereits fertiggestellte Teil der Säule wird auf den Wasserboden gesetzt. Der nächste Teil der Säule wird sodann auf den bereits fertiggestellten Teil gebaut. Der dadurch entstehende Säulenteil wird angehoben, indem der mit dem Ponton verbunden und dessen Schwimmfähigkeit leicht erhöht wird. Dann bewegt man sich zu dem nächsten Punkt, an dem die Säule wieder abgesenkt werden kann, und stellt dann z.B. den verbleibenden Teil her. Wenn die Säule auf diese Weise hergestellt worden ist, steht sie an einer Stelle des Gewässerbodens, die nicht die richtige ist. Die Säule kann dann mit einer Betonfüllung versehen werden, wenn dies wünschenswert ist. Wenn der Ponton mit der teilweise fertiggestellten Säule vom Ufer entfernt worden ist, ergibt sich der Vorteil bei der weiteren Konstruktion der Säule, daß der bereits auf dem Wasserboden stehende Teil einen Ankerpunkt bildet, obgleich die weitere Konstruktionsarbeit auf diesem durchgeführt wird.
  • Wenn die Säule vervollständigt ist und der Ponton leicht abgesenkt ist, wird, dieser wieder mit der Säule verbunden, und die Säule wird angehoben durch Erhöhung der Schwimmfähigkeit und sodann zum Bestimmungsort gebracht, an dem die endgültige Positionierung und Verankerung auch vom Ponton aus erfolgen kann, der die Säule nach wie vor mit seiner Öffnung oder Ausnehmung einschließt. Der Ponton kann nicht entfernt werden, bis diese Arbeit abgeschlossen und die Öffnung oder Ausnehmung geöffnet worden ist.
  • Während der Produktion der Säule, insbesondere während der Produktion des Basisteils, kann die Öffnung oder Ausnehmung durch einen entfernbaren Deckel, durch Stützstangen und dergleichen geschlossen sein, die als zeitweilige Abstützung dienen. Wenn dieser Teil durch die Ausnehmung oder Öffnung abgesenkt werden soll, wird ein Arbeitskran, vorzugsweise ein Brückenkran, verwendet, durch den der Säulenteil angehoben und anschließend abgesenkt wird, nachdem die Abdeckung der Öffnung oder Ausnehmung entfernt worden ist.
  • Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht die Einrichtung zum Abstützen des ersten Teils der Säule während dessen Herstellung und während des Absenkens des hergestellten ersten Teils aus einem Körper mit einstellbarer Schwimmfähigkelt, der die Öffnung oder Ausnehmung ausfüllt.
  • Dieser Körper, der lösbar mit den beiden Pontons oder einem Ponton verbunden sein kann, besitzt ein oberes Deck, das vollständig oder im wesentlichen mit dem Deck des oder der Pontons fluchtet. Nach der Herstellung des Basisteils der Säule wird dieser Körper abgesenkt auf eine Höhe unterhalb der Pontons. Der fertiggesteilte Säulenteil wird beispielsweise mit Hilfe von Winden von dem Körper getrennt, der seinerseits entfernt wird. Sodann kann der Säulenteil weiter abgesenkt werden, bis er auf dem Gewässerboden ruht, welche Absenkung durch seine Schwimmfähigkeit gesteuert werden kann.
  • Es ist jedoch auch möglich, derart vorzugehen, daß der fertige Säulenteil mit diesem Körper abgesenkt wird und auf diesem auf dem Wasserboden ruht. Nach Fertigstellung des nächsten Säuleteils wird er mit Hilfe des Pontons von dem Körper abgehoben, der auf dem Gewässerboden liegt, und zu einer anderen Stelle bewegt, an der der fertiggestellte Säulenteil auf den Gewässerboden abgesenkt wird. Die Auftriebskraft des Körpers wird sodann erhöht, so daß er entfernt und wiederverwendet werden kann.
  • Es ist möglich, den Körper unter der Säule zu belassen, bis die Säule fertiggestellt ist. Es ist wesentlich, daß die Höhe der Säule stets in Stufen vergrößert werden sollte, während die Säule stets auf dem Gewässerboden ruht und mit Beton gefüllt werden kann und sodann durch ihr Gewicht einen Verankerungsplatz für die schwimmenden Pontons bildet, die als Werkstatt verwendet werden.
  • Die internationale Anmeldung WO 87/03026 zeigt und beschreibt eine doppelwandige Säule mit scharfer Bodenkante und breiter Basis, die in eine mehr oder weniger tief schwimmende Stellung gebracht werden kann und auf dem Gewässerboden durch Eingießen von Zement in die hohle Doppelwand abgesenkt werden kann.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 ist eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der Vorrichtung zur Anwendung des Verfahrens gemäß der Erfindung;
  • Fig. 2 ist ein Querschnitt entlang der Linie II-II in Figur 1 und zeigt die Vorrichtung der Figur 1 in schematischer Form;
  • Fig. 3 ist ebenfalls ein schematischer Querschnitt entlang der Linie III-III in Figur 1;
  • Fig. 4 dient zur Erläuterung des Verfahrens;
  • Fig. 5 ist eine schematische Draufsicht auf eine andere Ausführungsform der Vorrichtung;
  • Fig. 6 zeigt schematisch eine Seitenansicht der Vorrichtung der Figur 5;
  • Fig. 7 zeigt die Vorrichtung der Figuren 5 und 6 in einer anderen Position zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Die in Figur 1 gezeigte Vorrichtung umfaßt einen Ponton mit Teilen 1 und 2, die entlang der Linie 3 mit Hilfe von lösbaren, nicht gezeigten Befestigungseinrichtungen verbunden sind. Wenn sie miteinander in Verbindung stehen, umschließen diese Ponton-Teile 1 und 2 eine Ausnehmung 4, die sich zum Teil in Ponton 1 und zum Teil in Ponton 2 befindet. Wenn diese beiden Teile 1 und 2 getrennt werden, ist die Ausnehmung offen.
  • Diese Ausnehmung enthält einen dritten Körper 5 mit Schwimmfähigkeit, dessen obere Oberfläche 6 im wesentlichen mit dem Deck 7 der beiden Pontons 1 und 2 fluchtet.
  • Dieses Deck weist eine Schienenbahn 8,9 für einen Brücken- oder Portalkran 10 auf, der nur schematisch gezeigt ist und der mit einer Laufkatze 11 mit einer Winde 12 versehen ist. Das Deck enthält alle anderen Einrichtungen, die notwendig sind und die durch das Rechteck 13 und den schematisch angedeuteten Betonmischer 14 angegeben sind.
  • Bei Beginn der Produktion einer Säule werden die Pontons 1,2,5 auf den Gewässerboden direkt oder mit Stützbeinen aufgebracht, wie schematisch in Figur 6 angedeutet ist. Ein erstes Teil der zu erzeugenden Säule 16 wird dann produziert oder auf den Körper 5 gebracht. Durch Erhöhung der Auftriebskraft oder Ausnutzung der Gezeiten wird die Plattform sodann zum Schwimmen gebracht und zu einem anderen Platz bewegt, wie schematisch in Figur 4 gezeigt ist. Die Auftriebskraft des Teiles 5 wird dort reduziert, so daß dieses sinkt und zur Ruhe kommt, beispielsweise auf dem Boden 15', jedoch derart, daß die Oberseite des bereits fertiggestellten Säulenteils 16 im wesentlichen in der Höhe des Decks 7 liegt, so daß der nächste Säulenteil 17 produziert werden kann oder auf die Oberseite dieses Teils aufgesetzt werden kann.
  • Danach bestehen verschiedene Möglichkeiten.
  • Das Teil 5 kann entfernt und die Säule auf den Boden 15' mit Hilfe des Krans aufgesetzt werden. Es ist auch möglich, etwas tiefer zu gehen und die Säule sodann weiter abzusenken, so daß der nächste Teil auf ihre Oberseite aufgesetzt werden kann.
  • Nach Vollendung der Säule und allgemein nach dem Füllen der hohlen Wand mit Beton wird die Säule angehoben, indem die Pontons auf eine niedrigere Schwimmebene gehen. Dann werden die Pontons mit der Säule verbunden und anschließend unter Ausnutzung der Schwimmfähigkeit der Pontons angehoben. Die Säule wird dann zu ihrem Bestimmungsort mitgenommen und abgesenkt, entweder mit Hilfe des Krans oder in Kombination mit dem Kran durch Reduzierung der Schwimmfähigkeit.
  • Wenn die Säule auf dem Wasserboden steht, muß sie in diesen tief genug eindringen. Diese Arbeit kann auch durchgeführt werden von der Plattform aus durch die Innenseite der Säule, d.h. durch die Öffnung, die innen in der hohlen Wand ist.
  • Wenn die Säule abschließend positioniert ist, werden die Pontonteile 1 und 2 voneinander getrennt und entfernt. Anschließend werden die Pontons zum Ufer zur Herstellung der nächsten Säule zurückgebracht.
  • Wenn eine Reihe von Säulen positioniert werden muß können sie in den korrekten Abstand zueinander unter Verwendung eines Gelenk-Parallelogramms gebracht werden, wie es in der zuvor erwähnten internationalen Patentanmeldung beschrieben ist, die zur Einsicht offengelegt worden ist. Dieser Rahmen kann vom Ponton aus an die bestehende Säule angelegt werden. Dieser Rahmen kann auch zuvor verbunden werden mit der schon in Position befindlichen Säule, und dem freien Ende kann Auftrieb verliehen werden, so daß dieser Rahmen mit der neuen Säule verbunden werden kann, sobald die letztere mit der Plattform eingebracht wird.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Figuren 5 bis 7 ist ein einziger Ponton 18 vorgesehen, der am seitlichen Rand eine Ausnehmung 19 aufweist, die einen Körper 20 mit einstellbarer Schwimmfähigkeit enthält. Das Deck des Pontons weist dieselben Einrichtungen auf, wie sie bei der Ausführungsform gemäß Figuren 1 bis 4 angegeben worden sind, von denen nur die Schienenbahnen 8 und 9 gezeigt worden sind. Die Ausführungsform gemäß Figuren 5 bis 7 ist mit teleskopischen Beinen 21 in der Nähe der Ecken des Pontons versehen. Mit diesen Beinen können die Pontons horizontal auf einer geneigten oder unebenen Oberfläche in der Nähe des Ufers versetzt werden.
  • Der Körper 20 wird wieder verwendet zur Erzeugung des ersten Säulenteils auf dem Körper. Dieser Säulenteil wird anschließend, wie in Figur 7 gezeigt ist, mit Hilfe des Körpers 20 auf den Gewässergrund 15' abgesenkt. Dann kann ein zweiter Teil auf dem ersten Teil der Säule angeordnet oder produziert werden, ebenso, wie es für die Ausführungsform gemäß Figuren 1 bis 4 beschrieben worden ist.
  • Wenn die Säule fertiggestellt ist, kann sie zu ihrem Bestimmungsort mit Hilfe des Pontons 18 gebracht werden. Wenn die Positionierung beendet ist, kann der Ponton unverzüglich entfernt werden, da die Ausnehmung 19 offen ist.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung einer wasserbautechnischen Konstruktion (16,17), wie einer Mole, eines Hafendammes, eines Behälters oder dergleichen, auf einem Gewässerboden (15,15'), bei dem auf den Gewässerboden (15,15') eine hohle Säule (16,17) gesetzt wird, deren Basisteil (16) breiter als der von hier aufsteigende Teil (17) ist, welche Säule (16,17) auf den Gewässerboden (15,15') mit Hilfe einer Vorrichtung (1,2,18) gesetzt wird, die schwimmfähig ist und eine Plattform (1,2,18) aufweist, die vollständig als Werkstatt gestaltet ist und mit Einrichtungen (21) versehen ist, die ein Aufsetzen der Plattform (1,2,18) auf den Gewässerboden (15,15') ermöglicht, bei dem ein erster Teil, etwa der Basisteil (16) der Säule (16,17) mit Hilfe der Plattform (1,2,18) mit einer vorläufigen Stütze (5,20) derart hergestellt wird, daß die Säule durch eine Öffnung (4) oder Ausnehmung (19) der Plattform verlaufen kann, jedoch so, daß die Plattform von der fertiggestellten Säule entfernt werden kann, wobei dieses derart erfolgt, daß der obere Teil des bereits fertiggestellten Teils der Säule (16,17) vom Deck (7) der Plattform aus zugänglich bleibt, dadurch gekennzeichnet,
    daß der erste Teil (16) der Säule (16,17) hergestellt wird, während die Plattform (1,2,18) mit ihrer Bodenseite oder über Stützbeine auf dem Gewässerboden (15,15') in flachem Wasser ruht,
    daß dabei die vorläufige Stütze in der Öffnung (4) oder Ausnehmung (19) liegt,
    daß nach dem Herstellen des ersten Teils (16) der Säule (16,17) die Plattform (1,2,18), deren Schwimmfähigkeit einstellbar ist, zusammen mit dem bereits fertiggestellten Teil (16) der Säule in tieferes Wasser bewegt und der bereits fertiggestellte Teil der Säule auf den Gewässerboden (15') direkt oder unter Einfügung einer vorläufigen Stütze (5, 20) mit einstellbarer Schwimmfähigkeit aufgesetzt wird,
    daß ein weiterer Teil (17) der Säule anschließend hergestellt wird und daß, sofern dies nicht der letzte Teil der Säule ist, die Plattform (1,2,18) in noch tieferes Wasser bewegt und die Säule weiter abgesenkt wird, wobei der bereits fertiggestellte Teil (16,17) der Säule stets zunächst durch Regulierung der Schwimmfähigkeit der Plattform (1,2,18) angehoben und nach dem Verschieben abgesenkt wird, und daß die Säule (16,17) doppelwandig ausgebildet ist und bei Fertigstellung der Säule deren hohle Doppelwand bereits mit einer Betonfüllung versehen werden kann oder nicht, welche Säule (16,17) wieder mit Hilfe der Plattform (1,2,18) angehoben und zu ihrem Bestimmungsort gebracht wird, an dem sie endgültig abgesenkt und befestigt wird.
DE8989200638T 1988-03-17 1989-03-13 Verfahren zum errichten von wasserbautechnischen strukturen, wie molen, hafendaemmen und dergleichen. Expired - Fee Related DE68903583T2 (de)

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NL8800664A NL8800664A (nl) 1988-03-17 1988-03-17 Werkwijze en inrichting voor het vervaardigen van een waterbouwkundige constructie, zoals een pijler, steiger en dergelijke.

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