DE1805381B2 - Vorgefertigter kabelschacht aus stahlbeton - Google Patents
Vorgefertigter kabelschacht aus stahlbetonInfo
- Publication number
- DE1805381B2 DE1805381B2 DE19681805381 DE1805381A DE1805381B2 DE 1805381 B2 DE1805381 B2 DE 1805381B2 DE 19681805381 DE19681805381 DE 19681805381 DE 1805381 A DE1805381 A DE 1805381A DE 1805381 B2 DE1805381 B2 DE 1805381B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- manhole
- shaft
- cable
- duct according
- cable duct
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 239000011150 reinforced concrete Substances 0.000 title claims description 6
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 9
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 7
- 239000000945 filler Substances 0.000 claims description 6
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 5
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 claims description 5
- 239000004567 concrete Substances 0.000 claims description 4
- 239000003566 sealing material Substances 0.000 claims description 4
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 3
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 3
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 3
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000011888 foil Substances 0.000 claims 1
- 238000009412 basement excavation Methods 0.000 description 5
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 2
- 238000005755 formation reaction Methods 0.000 description 2
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 2
- 210000002435 tendon Anatomy 0.000 description 2
- 235000000434 Melocanna baccifera Nutrition 0.000 description 1
- 241001497770 Melocanna baccifera Species 0.000 description 1
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 1
- 239000011449 brick Substances 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 1
- 235000000396 iron Nutrition 0.000 description 1
- 239000011178 precast concrete Substances 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 238000005494 tarnishing Methods 0.000 description 1
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000004078 waterproofing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G9/00—Installations of electric cables or lines in or on the ground or water
- H02G9/10—Installations of electric cables or lines in or on the ground or water in cable chambers, e.g. in manhole or in handhole
Landscapes
- Laying Of Electric Cables Or Lines Outside (AREA)
- Electric Cable Installation (AREA)
- Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen vorgefertigten Kabelschacht aus Stahlbeton, bestehend aus Schachtbodenplatte,
Schachlstirn- und Seitenwänden sowie Schachtdecke und in den Schachtstirnwänden vorgesehenen
Kabeleinführungsausnehmungen.
Es ist ein Unterflurschacht für Fernmelde-, Schah- und Verteilungsanlagen bekannt, der aus
einem Stahlbetonfertigteil in Form einer Bodenwanne mit Wandungen besteht, die sich über die Gesamthöhe
des Schachtinnenraumes erstrecken. Auf dieses Schachtbetonfertigteil wird eine Schachtdecke aufgesetzt.
Dieser bekannte Unterflurschacht besieht in Strenge also aus einem als Einzelteil ausgeführten
fertigen Schacht mit Schachtdecke. Ein solcher Schacht ist sperrig iind läßt sich nur schwer manipulieren.
Auch Fertigung und Transport bereiten Schwierigkeiten. Insbesondere kann ein solcher
Schacht dort nicht eingesetzt werden, wo bereits Kabel verlegt sind.
Im übrigen kennt man Kabelschächte, die aus Stahlbetonfertigteilen in Form einer Bodenwanne und
mehreren rahmen- und plattenförmigen Fertigteilen zusammengesetzt sind. Bei einer speziellen Ausführungsform
verden zwei durch Bolzen gegeneinander verspannte, an einander gegenüberliegende Schachtenden
angeordnete Halterahmen, welche die Wandungsteile des Schachtes zwischei ihren Schenkeln
aufnehmen, zusammengehalt3n Andere Ausführungsformen aus vorgefertigten Stab oetonteilen sind
in der Regel so gestaltet, daß viele Einzelelemente, wie z. B. Bodenwanne, Wanddielen, Stirnwandrahmen.
Sohl- und Sturzbalken, Fülldielen. Backsteine. Schachtdecke usw. Verwendung finden. Bei derartigen
Schächten ist der Zusammenbau an der Baustelle außerordentlich aufwendig. Die Montage eines solchen
Schachtes dauert mehrere Stunden. Die Fugen zwischen den einzelnen Schachtteilen müssen vergossen
werden. Das kann insbesondere bei Regen zum Auflaufen der Fugen und schließlich Beschädigung
des Schachtes führen. Die aus derart vielen Einzelteilen bestehenden Schächte können regelmäßig
nicht tageswasserdicht gemacht werden. Hinzu kommt, daß die Einzelteile sich nur schwer zu
einem Schachtkörper mit einwandfreier Innenansicht, die gefordert wird, zusammenbauen lassen. Das Einbauen
dei Schachteinzelteile in die Baugrube ist darüber hinaus verhältnismäßig gefährlich, da sich während
des Mcntagevorganges stets ein Mann in der
Baugrube bzw. Bodenwanrie stehend aufhalten muli.
Einstürzendes Erdreich kann während des Montageprczesses die noch nicht durch die Decke
verankerten Schachtwandclcmente nach innen drücken und den in der Baugrube arbeitenden Monteur
verletzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen vorgefertigten Kabelschacht zu schaffen, der nicht
nur besonders einfach und funktionssicher aufgebaut ist, sondern der sich darüber hinaus im Zuge der
Montage unschwer manipulieren und selbst dort einsetzen läßt, wo bereits Kabel verlegt sind.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einem vorgefertigten Kabelschacht der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, daß der Fertig'
schacht aus einem monolithischen Schachtunterteil mit Stirn· und Seitenwancihälften sowie einem
monolithischen Schachtoberteil mit Stirn* und Seitenwandhälften aufgebaut ist und daß unter Bildung
einer Trennfuge zwischen Schachtunterteil und Schachtoberteil im Bereich der Schachtmitte die
Stirn- und Seitenwandhälften des Schachtoberteils auf die Stirn- und Seitenwandhälften des Schacht-Unterteils
autgesetzt sind. Diese Maßnahmen der Erfindung haben zur Folge, daß im wesentlichen bei
Einbau eines Schachtes bzw. Kabelschachtes lediglich das bereits vorgefertigte Schachtunterteil und
Schachtoberteil in die Baugrube eingesetzt werden
to müssen, so daß auf Einzelteile praktisch vollständig verrichtet werden kann. Auf das einmal in die Baugrube
eingelassene Schachtunterteil kann also unschwer das Schachtoberteil aufgesetzt werden.
Ausgestaltungen der Erfindung sind im folgenden aufgezeigt. Der Fertigschacht kann einen kreisrunden
oder ovalen oder mehreckigen, insbesondere sechseckigen Grundriß und eine entsprechende Decke aufweisen,
um den verschiedenen Einbauverhältnissen zu genügen.
ao In den Seitenwänden des Fertigschachtes können
Kabeleinführungsausnehmungen vorgesehen sein, so daß auch aus unterschiedlichen Richtungen anlaufende
Kabel bzw. Kabelrohre unschwer verlegt und in gerader Richtung von dem Kabelschacht aufgenommen
werden können. Dadurch werden größere Abbiegungen und schließlich Knicke bei den in den
Schachtkörper einlaufenden Kabeln vermieden. Die Kabeleinführungsausnehmungen können in den
Stirn- und/oder Seitenwänden profilierte Aussparungen
zur Aufnahme von Kabeleinführungsplatten, Kabelformsteinen sowie Fülldielen bzw. Füllsteinen
besitzen. Es besteht auch die Möglichkeit, daß die Kabeleinführungsausnehmungen in den Stirn- und/
oder Seitenwänden profilierte Aussparungen zum An-Schluß von Kabeleinführungsfensttrn oder Ring- und
Winkelstücken mit röhrenförmigem oder kastenförmigem Querschnitt aufweisen. Die Kabeleinführungsplatten
oder die Kabclformsteine können bereits im Zuge der Fertigung in die Kabeleinführungsausnehmungen
des Fertigschachtes einbetoniert werden unter Zwischenschaltung von Anschlußeisen und
Fugenbändern. Zweckmäßigerweise besitzen Schachtunterteil und Schachtobcrleil im Bereich des Überganges
von dem Boden bzw. der Decke zu den Stirn- und Seitenwänden Verslärkungsnuten. Ferner sind
außerdem die Stirn- bzw. Seitenwände mit Verstärkungsrippen ausgeführt. Die Stirn- und/oder Seitenwände
im Inneren des Fertigschachtes können mit Bcfesligungsmitteln für Kabelhalter und Umlenkrollen
sowie gegebenenfalls mit in den Wandungen verlegten Leerrohren ausgerüstet sein. Als Befestigungsmittel
kommen Halfenschienen und Schraubenhülsen in Frage, während die Leerrohre dazu dienen, eventuell
Belüftungssysteme oder Strr.mkabel zur Belcuchtung des Schachtes einzuführen.
Aus statischen Gründen können die Stirn- und Seitenwände zur Trennung zwischen Schachtunterteil
und Schachtoberteil hin konisch verjUngt ausgebildet sein, wobei die Decke des Oberteils entsprechend schwerer zur Aufnahme der Verkehrslasten konstruiert sein kann. Weiter kann vorgesehen sein, daß
Schachtoberteil und Schachtunterleil im Bereich der Trennfuge Nut- und Fcderausbildungen besitzen und
unter Zwischenschaltung von Dichtungsmatrrialien aufeinandersetzbar sind. Auf diese Weise sind
Schachtoberteil und Schachtunterteil in horizontaler Richtung kraftschlUssig miteinander verbunden, ferner
wird Tageswasserdichtigkeit erreicht. Außerdem
können Schachtunterteil und Schachtoberieil mittels
Spanneinrichtungen, z. B. Spannschlösser oder Spannglieder, die ganz cder teilweise im wesentlichen
vertikal die Wandungen durchlaufen, miteinander verspannt sein. Zur Erreichung von Druckwasserdichtigkeit
ist in diesem Zusammenhang von Bedeutung, daß Schachtunterteil und Schachtoberteil im
Bereich der Trennfuge einbetonierte Dichtungsfolienstreifen aufweisen und die Dichtungsfolienstreifen
über der Trennfuge aneinander anschließbar sind. Dadurch entsteht also ein vollkommen wasserdichter
Schacht bzw. Kabelschacht. Zwischen Schachtunterteil und Schachtoberteil sind zur Höhenergänzung
Schachtzwischenringe einsetzbar. Ferner kann das Schachtoberteil in an sich bekannter Weise im Bereich
seiner Decke eine Einstiegsöffnung besitzen, die mittels eines abhebbaren Deckels unter Zwischenschaltung
eines zusätzlichen Dichturesdeckels ;<bdeckbar
ist. Zwischen Deckel und Einstiegsöffnung sind zur Höhenergänzung Einstiegöffnungszwischenringe
einlegbar.
Vorteilhaft ist auch die Maßnahme, nach der die Einstiegsöffnungszwischenringe Axialbohrungen und
die Decke des Schachioberteils umfangseitig der Einstiegsöffnung
entsprechende Bohrungen zum Einführen von Stangen od. dgl. zum Ausrichten und Sichern
der Einstiegsöffnungszwischenringe besitzen können, so daß selbst bei auftretenden Schubkräften die Ringe
einwandfrei in ihrer Stellung gehalten sind und ein Verschieben bzw. Verrutschen nicht zu befürchten
ist. Schließlich kann die Decke einen die Einstiegsöffnung umgebenden angegossenen Bund aufweisen,
auf den gegebenenfalls die Einstiegsöffnungszwischenringe aufgesetzt werden.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß nach Lehre der
Erfindung ein vorgefertigter Kabelschacht rationell lind wirtschaftlich sowie in einfacher Weise mit Gewähr
für Tagcswasserdichtigkcit produziert werden kann. Dabei ist der Aufbau dieses Kabelschachtes
So getroffen, daß sich seine Mcntagc unschwer durchführen
läßt, da bereits im Produktionsbetrieb Schachtoberteil und Schachtunterteil zusammengefügt
werden können. Aber auch bei Vorhandensein Von bereits verlegten Kabeln läßt sich der erfindungsgemäßc
Kabelschacht mit Vorteil einsetzen, indem nämlich das Schachtunterteil zuerst unter Aufnahme
der dort liegenden Teile eingefügt und sodann das Schachtoberteil aufgesetzt wird. In diesem Fall wird
man die Kabcleinführungsplattcn. Kabelcinfühmngslenstcr
usw. ebenfalls geteilt ausführen. Selbst wenn nan bei schwierigen Montageverhällnissen Schachtoberteil
und Schachtunterteil zusätzlich noch längsodcr
c|tirrteilt, ist der Montascaufwand tincleich geringer
als bei den bisher bekannten Ausführungen, die aus vielen Einzelteilen bestehen. Die Montage des
erfindungsgemäßen Kabelschachtes läßt sich darüber hinaus in kürzester Zeit durchführen, so daß der
Verkehr kaum behindert wird. Bei entsprechender Anordnung der Kabcleinführungsausnehmungen ist
ein Anlaufen der Kabel bzw. Kabelrohre rund um den gesamten Schacht möglich, so daß sich eine geschmeidige
Kabellagerung ergibt. Hinzu kommt auf Grund der wirtschaftlichen Fertigungsmöglichkeiten
eine Qualitätssteigerung. Während des Montageprozesses ist es nicht longer erforderlich, daß ein Monteur
in der Baugrube steht, so daß Personengcfahrdung
praktisch ausgeschlossen wird. Außerdem läßt der Aufbau des erfindungsgemäßen Kabelschachtes
die Herstellung glatter, ebener Wandungen zu, während das Montagepersonal nur noch geringfügigen
Einfluß auf die Qualität der Arbeitsleistung an drr Baustelle hat.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert; es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Kabelschacht,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch den Gegenstand nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Gegenstand
nach Fig. 1,
Fig. 4 eine andere Ausführungsform des Gegenstandes nach Fig. 1 im Hori7ontalschnitt,
F i g. 5 eine weitere abgeänderte Ausführungsform
des Gegenstandes nach Fig. 1 im Horizontalschnitt,
F i g. 6 den Gegenstand nach F i g. 1 im Längsschnitt mit zwischengeschaltetem Schachtzwischenring
zur Höhenergänzung,
F i g. 7 den Gegenstand nach F i g. 1 teilweise in Frontansicht sowie im Horizontalschnitt den Gegenstand
nach Fig. 1 mit in die Kabeleinführungsausnehmung eingesetzter Kabeleinführungsplatte,
F i g. 8 den Gegenstand nach F i g. 7 mit eingesetzten Kabelformsteinen und Fülldielen,
Fig. 9 einen Ausschnitt aus einem Horizontalschnitt durch den Gegenstand nach Fig. 1 im Bereich
einer Kabeleinfühningsausnehmung mit einbetonierter Kabeleinführungsplatte und
Fig. 10 teilweise im Vertikabchnitt den Gegenstand
nach F i g. 1 im Bereich eines Spanngliedes und Fig. 11 teilweise einen Vertikalschnrti durch den
Gegenstand nach Fig. 1 im Bereich der Trennfuge.
In den Figuren ist ein vorgefertigter Kabelschacht 1 aus Stahlbeton dargestellt, der in seinem
grundsätzlichen Aufbau aus Schichtbodenplattc 2, Schachtstim- und Seitenwänden 3 sowie Schachldecke
4 und in den Schachtstirnwänden vorgesehenen Kabelcinführungsausnehmungen 5 besteht. Der
Fertigschacht ist aus einem monolithischen Schachtunterteil 6 und einem monolithischen Schachtoberteil
7 aufgebaut. Er kann einen kreisrunden oder ovalen oder mchreckigen. insbesondere sechseckigen
Grundriß und eine entsprechende Decke 4 aufweisen. Zusätzlich können auch in den Seitenwänden 3 des
Tertigschachtes 1 Kabeleinführungsausnchmungen 5
vorgesehen sein. Die Kabeleinführungsausnehmungen 5 besitzen in den Stirn- und/odet Seitenwänden 3
profilierte Aussparungen 8 zur Aufnahme von Kabclcinführungsplatlen
9, Kabclformslcincn 10 sowie Fülldiclen £1 bzw. Füllsteinen. Es besteht aber auch
die Möglichkeit, daß die Kabcleinführungsausnchinungen
5 in den Stirn* und/oder Seitenwänden 3 profilierte Aussparungen 8 zum Anschluß von
Kabeleinführunffsfenstern oder Ring' oder Winkelstücken
mit röhrenförmigem oder kastenförmigem Querschnitt au/weisen, was im einzelnen nicht gezeigt
ist. Die Kabeieinführungsplatten 9 oder die
Kabelformsteine 10 werden zum Teil bereits im Zuge der Fertigung in die Kabeleinführiingsausnehrnungen
5 des Fertigschachtes 1 einbetoniert unter Zwischenschaltung von Anschlußeisen 12 und Fugenbändern
13. Schachtuntertdl 6 und Schachtoberteil 7
besitzen im Bereich des Überganges van dem Boden 2 bzw, der necke 4 zu den Stirn- und Seitenwänden 3
Verstärkungswuten U. Außerdem köflflen die Stirn-
bzw. Seitenwände 3 mit Verstärkungsrippen ausgeführt sein. Die Stirn- und/oder Seitenwände 3 sind
im Inneren des Fertigschachtes 1 mit Befestigungsmitteln tS für Kabelhalter und Umlenkrollen sowie
gegebenenfalls mit in den Wandungen verlegten Leerrohren 16 ausgerüstet. Ferner sind die Stirn- und
Seileiiwände 3 zur Trennfugs 17 zwischen Schachtunterteil 6 und Schachtoberteil 7 hin konisch verjüngt ausgebildet. Die Trennfuge 17 ist zwischen
Schachtunterteil 6 und Schachtobertiii 7 in den Bereich der Schachtmitte verlegt. Schachtoberteil 7 und
Schachtunterteil 6 nesitzen im Bereich der Trennfuge 17 Nut- und Federausbildungen 18 und sind unter
Zwischenschaltung 'on Dichtungsmaterialien aufeinandersetzbar. Gruncsätzlich kann auch auf solche
Dichtungsmaterialien verzichtet werden. Abgesehen davon sind Schachtunteneil 6 und Schachtoberteil 7
mittels Spanneinriditungen, z. B. Spannschlösser 19 oder Spannglieder 20, die ganz oder teilweise im
wesentlichen vertikal die Wandungen durchlaufen, miteinander verspannt. Schachtunterteil 6 und
Schachtoberteil 7 können bei einer derartigen Verspannung im Bereich der Trennfuge 17 einbetonierte
Dichtungsfolienstreifen 21 aufweisen, wobei die Dichtungsfolienstreifen 21 über der Trennfuge 17 an- a$
einander anschließbar sind. Zwischen Schachtunterteil 6 und Schachtoherteii 7 sind zur Höhenergänzung
Schachtzwischenringe 22 einsetzbar. Das Schauitoberteil 7 besitzt im Bereich seiner Decke 4 eine Einstiegsöffnung 23. die mittels eines abhebbaren
Deckels 24 unter Zwischenschaltung eines zusätzlichen Dichlungsdeckels 25 abdeckbar ist. Zwischen
Deckel 24 und Einstiegsöffnung 23 sind zur Höhenergänzung Einstiegöffnungszwischenringe 26 einlegbar. Die Einstiegöffnungszwischenringe 26 besitzen
Axialbohrungcn 27. die Decke 4 des Schachtoberteils 7 urnfangseitig der Einstiegsöffnung 23 entsprechende Bohrungen 28 zum Einführen von Stangen
29 od. dgl. zum Ausrichten und Sichern der Einstiegöffnungszwischenringe 26. Die Decke 4 kann im
übrigen einen die Einstiegsöffnung 23 umgebenden angegossenen Bund besitzen.
Claims (17)
1. Vorgefertigter Kabelschacht aus Stahlbeton, bestehend aus Schachtbodenplatte. Schachtstirn-
und Seitenwänden sowie Schachtdecke und in den Schachtstirnwänden vorgesehenen
Kabeleinführungsausnehmungen. dadurch gekennzeichnet,
daß der Fertigschacht (1) aus einem monolithischen Schachtunterteil (6) mit
Stirn- und Se'tenwandhälflen sowie einem
monolithischen Schachtoberteil (7) mit Stirn- und Seiionwandhälften aufgebaut ist und daß unter
Bildung einer Trennfuge (17) zwischen Schachtunterteil (6) und Schachtoberteil (7) im Bereich
der Schachtmitte die Stirn- und Seitenwandhälften des Schachtoberteils (7) auf die Stirn- und
Seitenwandhälften des Schachtunterteils (6) aufgesetzt sind.
2. Kabelschacht nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß der Fertigschacht (1) einen kreisrunden oder ovalen oder mehreckigen. insbesondere
sechseckigen Grundriß und eine entsprechende Decke (4) aufweist.
3. Kabelschacht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich in
den Seitenwänden (3) des Fertigschachtes (1) Kabeleinführungsausnehmungen (5) vorgesehen
sind.
4. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß die Kabeleinführungsausnehmungen (S) in den Stirn-
und/oder Seitenwänden (3) profilierte Ausspirungen (8) zur Aufnahme von Kabeleinfühmngsplatten (9). Kabelformsteinen (10) sowie Fülldielen (11) bzw. Füllsteinen besitzen.
5. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Kabeleinführungsausnehmungen (5) in den Stirnund-oder Seitenwänden (3) profilierte Aussparungen (8) zum Anschluß von Kabeleinführungsfenstern oder Ring- und Winkelstücken mit
röhrchenförmigem oder kastenförmigem Querschnitt aufweisen.
6. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Kabeleinführungsplatten (9) oder die Kabelformsteine
(10) ίΐΛ Zuge der Fertigung in die Kabeleinführungsausnehmungen (S) des Fertigschachtes (1)
einbetoniert sind unter Zwischenschaltung von Anschlußeisen (12) und Fugenbändern (13).
7. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß Schachtunter
teil (6) und Schachtoberteil (7) im Bereich de? Überganges von dem Boden (2) bzw. der Decke
(4) ai den Stirn- und Seitenwänden (3) Verstär- kungswuten (14) besitzen und/oder außerdem die
Stirn- bzw. Seitenwände (3) mit Verstärkungsrippen ausgeführt sind.
8. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 7. dadurch gekennzeichnet, daß die S'im
und oder Seitenwände (3) im Inneren des Fertig Schachtes (1) mit Befestigungsmitteln (15) füi
Kabelhalter und l'mlenk rollen sowie gegebenen
falls mit in den Wandungen verlegten Leerreh ren (16) ausgerüstet sind.
9. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1
bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß die Stirn- unc Seitenwände (3) zur Trennfuge (17) zw' eher
Schachtunterteil (6) und Schachtoberteil (7) hir konisch verjüngt ausgebildet sind.
10. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1
bis 9. dadurch gekennzeichnet, daß Schacht oberteil (7) und Schachtunterteil (6) im Bereic'r
der Trennfuge (17) Nut- und Federausbildungcr (18) besitzen und unter Zwischenschaltung vor
Dichtungsmaterialien aufeinanderset/.bar sind.
11. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1
bis 10. dadurch gekennzeichnet, daß Schacht unterteil (6) und Schachtoberteil (7) mittel:
Spanneinrichtungen, z. B. Spannschlosser ode Spanngüeder (19 bzw. 20). die ganz oder teilweist
im wesentlichen vertikal die Wandungen durch laufen, miteinander verspannt sind.
12. Kabelschacht nach einem der Ansprüche : bis 11. dadurch gekennzeichnet, daß Schacht
unterteil (6) und Schachtoberteil (7) im Bereici der Trennfuge (17) einbetonierte Dichtungsfolien
streifen (21) aufweisen und die Dichtungsfolien streifen (21) über der Trennfuge (17) aneinande
anschließbar sinJ.
13. Kabelschacht nach einem der Ansprüche '.
bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Schachtunterteil (6) und Schachtoberteil (7) zur
Höhenergänzung Schachtzwischenringe (22) einseiz.bar
sind.
14. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Schacht-Oberteil
(7) in an sich bekannter Weise im Be teich seiner Decke (4) eine Einstiegsöffnung (23)
besitzt, die mittels eines abhebbaren Deckels (24) Unter Zwischenschaltung eines zusätzlichen Dichtungsdeckels
(25) abdeckbaf ist.
15. Kabe'schacht nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
Deckel (24) und Einstiegsöffnung (23) zur
Höhenergänzung Einstiegöffnungszwischenringe
(26) einlegbar sind.
16. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstiegöffnungszwischenringe
(26) Axialbohningen
(27) und die Decke (4) des Schachtoberteils (7) umfangsseitig der Einstiegsöffnung (23) entsprechende
Bohrungen (28) zum Einführen von Stangen (29) od. dgl. zum Ausrichten und Sichern der
Einstiegöffnungszwischenringe (26) besitzen.
17. Kabelschacht nach einem der Anspruchs 1
bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke (4) einen die Einstiegsöffnung (23) umgebenden
angegossenen Bund aufweist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681805381 DE1805381B2 (de) | 1968-10-26 | 1968-10-26 | Vorgefertigter kabelschacht aus stahlbeton |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681805381 DE1805381B2 (de) | 1968-10-26 | 1968-10-26 | Vorgefertigter kabelschacht aus stahlbeton |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1805381A1 DE1805381A1 (de) | 1971-01-21 |
| DE1805381B2 true DE1805381B2 (de) | 1971-12-02 |
Family
ID=5711604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681805381 Pending DE1805381B2 (de) | 1968-10-26 | 1968-10-26 | Vorgefertigter kabelschacht aus stahlbeton |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1805381B2 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2952558A1 (de) * | 1979-12-28 | 1981-07-02 | Köhler, Klaus, 2000 Hamburg | Kabelschacht |
| DE2954245C2 (de) * | 1979-12-28 | 1986-07-10 | Klaus 2000 Hamburg Köhler | Kabelschacht |
| DE9213960U1 (de) * | 1992-10-16 | 1993-02-11 | Stewing Beton- Und Fertigteilwerk Gmbh & Co Kg, 4270 Dorsten | Kabelschacht, insbesondere Kabelkleinschacht |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2518945A1 (de) * | 1975-04-29 | 1976-11-11 | Kuen Hoch & Tiefbau Eberhard | Kabelschacht |
| DE102014007672B4 (de) * | 2014-05-27 | 2017-10-26 | HWR System GmbH | Fertigbauteil zur Ausbildung eines Hausanschlusses |
-
1968
- 1968-10-26 DE DE19681805381 patent/DE1805381B2/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2952558A1 (de) * | 1979-12-28 | 1981-07-02 | Köhler, Klaus, 2000 Hamburg | Kabelschacht |
| DE2954245C2 (de) * | 1979-12-28 | 1986-07-10 | Klaus 2000 Hamburg Köhler | Kabelschacht |
| DE9213960U1 (de) * | 1992-10-16 | 1993-02-11 | Stewing Beton- Und Fertigteilwerk Gmbh & Co Kg, 4270 Dorsten | Kabelschacht, insbesondere Kabelkleinschacht |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1805381A1 (de) | 1971-01-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60111008T2 (de) | Hüllrohr für Spannglied mit in Längsrichtung angeordneten Kanälen | |
| DE69001637T2 (de) | Unterirdisches rohrförmiges Gebilde und Verfahren zu seiner Herstellung. | |
| DE2251986A1 (de) | Leitungsabschluss zum einbau in die betonwand eines unterirdischen gewoelbes o. dgl | |
| DE102010050964B3 (de) | Unterflur-Schacht | |
| DE2655677C3 (de) | Bausatz für ein transportables Fertighaus, insbesondere Wohnhaus | |
| DE1805381B2 (de) | Vorgefertigter kabelschacht aus stahlbeton | |
| DE3243210A1 (de) | Verfahren und einrichtung zur herstellung von schlitzrinnen zur entwaesserung von verkehrsflaechen | |
| DE2242131C3 (de) | Transformatorstation, Umspannstation o.dgl | |
| DE102012101366B3 (de) | Unterflur-Schacht, Bausatz zum Herstellen und Verfahren zum Einbau dafür | |
| DE1634360A1 (de) | Verbindung von Betonrammpfaehlen | |
| AT398100B (de) | Verfahren und vorrichtung zum auskleiden eines schachtes, insbesondere eines brunnenschachtes | |
| DE68915169T2 (de) | Bauelemente und deren verbindungen. | |
| DE1805381C (de) | Vorgefertigter Kabelschacht aus Stahlbeton | |
| DE2404025A1 (de) | Verfahren zum betonieren vertikaler waende | |
| DE1805382C (de) | Vorgefertigter Schacht aus Stahlbeton zur Bildung von Kabelschächten | |
| EP1081045A2 (de) | Versorgungsanordnung | |
| DE2805016C3 (de) | Verfahren und Batterieschalung zur Herstellung von Stahlbetonfertigteilen auf der Baustelle | |
| DE3626462C2 (de) | ||
| DE825889C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum serienweisen Herstellen von Haeusern aus Betonfertigteilen, die an der Baustelle des Hauses Hergestellt werden | |
| DE1805382B2 (de) | Vorgefertigter schacht aus stahlbeton zur bildung von kabel schaechten | |
| DE1684769B2 (de) | Gebaeude fuer eine transformatorstation, schaltstation o.dgl. | |
| DE2820164A1 (de) | Verfahren zum undurchlaessigmachen der wand eines hohlraumes eines bauwerkes | |
| DE29701152U1 (de) | Betonrohrteil, insbesondere in Form eines Tübbingteiles | |
| DE1902014C (de) | Vorgefertigte Bauwerkszelle großen Formats aus Stahlbeton | |
| DE1640054A1 (de) | Versorgungskanal-Fertigbauteile |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |