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DE1805381B2 - Vorgefertigter kabelschacht aus stahlbeton - Google Patents

Vorgefertigter kabelschacht aus stahlbeton

Info

Publication number
DE1805381B2
DE1805381B2 DE19681805381 DE1805381A DE1805381B2 DE 1805381 B2 DE1805381 B2 DE 1805381B2 DE 19681805381 DE19681805381 DE 19681805381 DE 1805381 A DE1805381 A DE 1805381A DE 1805381 B2 DE1805381 B2 DE 1805381B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
manhole
shaft
cable
duct according
cable duct
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681805381
Other languages
English (en)
Other versions
DE1805381A1 (de
Inventor
Albert 4270 Dorsten Stewing
Original Assignee
Albert Stewing Beton und Fertig teilwerke 4270 Dorsten
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Albert Stewing Beton und Fertig teilwerke 4270 Dorsten filed Critical Albert Stewing Beton und Fertig teilwerke 4270 Dorsten
Priority to DE19681805381 priority Critical patent/DE1805381B2/de
Publication of DE1805381A1 publication Critical patent/DE1805381A1/de
Publication of DE1805381B2 publication Critical patent/DE1805381B2/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G9/00Installations of electric cables or lines in or on the ground or water
    • H02G9/10Installations of electric cables or lines in or on the ground or water in cable chambers, e.g. in manhole or in handhole

Landscapes

  • Laying Of Electric Cables Or Lines Outside (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)
  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen vorgefertigten Kabelschacht aus Stahlbeton, bestehend aus Schachtbodenplatte, Schachlstirn- und Seitenwänden sowie Schachtdecke und in den Schachtstirnwänden vorgesehenen Kabeleinführungsausnehmungen.
Es ist ein Unterflurschacht für Fernmelde-, Schah- und Verteilungsanlagen bekannt, der aus einem Stahlbetonfertigteil in Form einer Bodenwanne mit Wandungen besteht, die sich über die Gesamthöhe des Schachtinnenraumes erstrecken. Auf dieses Schachtbetonfertigteil wird eine Schachtdecke aufgesetzt.
Dieser bekannte Unterflurschacht besieht in Strenge also aus einem als Einzelteil ausgeführten fertigen Schacht mit Schachtdecke. Ein solcher Schacht ist sperrig iind läßt sich nur schwer manipulieren. Auch Fertigung und Transport bereiten Schwierigkeiten. Insbesondere kann ein solcher Schacht dort nicht eingesetzt werden, wo bereits Kabel verlegt sind.
Im übrigen kennt man Kabelschächte, die aus Stahlbetonfertigteilen in Form einer Bodenwanne und mehreren rahmen- und plattenförmigen Fertigteilen zusammengesetzt sind. Bei einer speziellen Ausführungsform verden zwei durch Bolzen gegeneinander verspannte, an einander gegenüberliegende Schachtenden angeordnete Halterahmen, welche die Wandungsteile des Schachtes zwischei ihren Schenkeln aufnehmen, zusammengehalt3n Andere Ausführungsformen aus vorgefertigten Stab oetonteilen sind in der Regel so gestaltet, daß viele Einzelelemente, wie z. B. Bodenwanne, Wanddielen, Stirnwandrahmen. Sohl- und Sturzbalken, Fülldielen. Backsteine. Schachtdecke usw. Verwendung finden. Bei derartigen Schächten ist der Zusammenbau an der Baustelle außerordentlich aufwendig. Die Montage eines solchen Schachtes dauert mehrere Stunden. Die Fugen zwischen den einzelnen Schachtteilen müssen vergossen werden. Das kann insbesondere bei Regen zum Auflaufen der Fugen und schließlich Beschädigung des Schachtes führen. Die aus derart vielen Einzelteilen bestehenden Schächte können regelmäßig nicht tageswasserdicht gemacht werden. Hinzu kommt, daß die Einzelteile sich nur schwer zu einem Schachtkörper mit einwandfreier Innenansicht, die gefordert wird, zusammenbauen lassen. Das Einbauen dei Schachteinzelteile in die Baugrube ist darüber hinaus verhältnismäßig gefährlich, da sich während des Mcntagevorganges stets ein Mann in der Baugrube bzw. Bodenwanrie stehend aufhalten muli.
Einstürzendes Erdreich kann während des Montageprczesses die noch nicht durch die Decke verankerten Schachtwandclcmente nach innen drücken und den in der Baugrube arbeitenden Monteur verletzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen vorgefertigten Kabelschacht zu schaffen, der nicht nur besonders einfach und funktionssicher aufgebaut ist, sondern der sich darüber hinaus im Zuge der Montage unschwer manipulieren und selbst dort einsetzen läßt, wo bereits Kabel verlegt sind.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einem vorgefertigten Kabelschacht der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, daß der Fertig' schacht aus einem monolithischen Schachtunterteil mit Stirn· und Seitenwancihälften sowie einem monolithischen Schachtoberteil mit Stirn* und Seitenwandhälften aufgebaut ist und daß unter Bildung einer Trennfuge zwischen Schachtunterteil und Schachtoberteil im Bereich der Schachtmitte die Stirn- und Seitenwandhälften des Schachtoberteils auf die Stirn- und Seitenwandhälften des Schacht-Unterteils autgesetzt sind. Diese Maßnahmen der Erfindung haben zur Folge, daß im wesentlichen bei Einbau eines Schachtes bzw. Kabelschachtes lediglich das bereits vorgefertigte Schachtunterteil und Schachtoberteil in die Baugrube eingesetzt werden
to müssen, so daß auf Einzelteile praktisch vollständig verrichtet werden kann. Auf das einmal in die Baugrube eingelassene Schachtunterteil kann also unschwer das Schachtoberteil aufgesetzt werden.
Ausgestaltungen der Erfindung sind im folgenden aufgezeigt. Der Fertigschacht kann einen kreisrunden oder ovalen oder mehreckigen, insbesondere sechseckigen Grundriß und eine entsprechende Decke aufweisen, um den verschiedenen Einbauverhältnissen zu genügen.
ao In den Seitenwänden des Fertigschachtes können Kabeleinführungsausnehmungen vorgesehen sein, so daß auch aus unterschiedlichen Richtungen anlaufende Kabel bzw. Kabelrohre unschwer verlegt und in gerader Richtung von dem Kabelschacht aufgenommen werden können. Dadurch werden größere Abbiegungen und schließlich Knicke bei den in den Schachtkörper einlaufenden Kabeln vermieden. Die Kabeleinführungsausnehmungen können in den Stirn- und/oder Seitenwänden profilierte Aussparungen zur Aufnahme von Kabeleinführungsplatten, Kabelformsteinen sowie Fülldielen bzw. Füllsteinen besitzen. Es besteht auch die Möglichkeit, daß die Kabeleinführungsausnehmungen in den Stirn- und/ oder Seitenwänden profilierte Aussparungen zum An-Schluß von Kabeleinführungsfensttrn oder Ring- und Winkelstücken mit röhrenförmigem oder kastenförmigem Querschnitt aufweisen. Die Kabeleinführungsplatten oder die Kabclformsteine können bereits im Zuge der Fertigung in die Kabeleinführungsausnehmungen des Fertigschachtes einbetoniert werden unter Zwischenschaltung von Anschlußeisen und Fugenbändern. Zweckmäßigerweise besitzen Schachtunterteil und Schachtobcrleil im Bereich des Überganges von dem Boden bzw. der Decke zu den Stirn- und Seitenwänden Verslärkungsnuten. Ferner sind außerdem die Stirn- bzw. Seitenwände mit Verstärkungsrippen ausgeführt. Die Stirn- und/oder Seitenwände im Inneren des Fertigschachtes können mit Bcfesligungsmitteln für Kabelhalter und Umlenkrollen sowie gegebenenfalls mit in den Wandungen verlegten Leerrohren ausgerüstet sein. Als Befestigungsmittel kommen Halfenschienen und Schraubenhülsen in Frage, während die Leerrohre dazu dienen, eventuell Belüftungssysteme oder Strr.mkabel zur Belcuchtung des Schachtes einzuführen.
Aus statischen Gründen können die Stirn- und Seitenwände zur Trennung zwischen Schachtunterteil und Schachtoberteil hin konisch verjUngt ausgebildet sein, wobei die Decke des Oberteils entsprechend schwerer zur Aufnahme der Verkehrslasten konstruiert sein kann. Weiter kann vorgesehen sein, daß Schachtoberteil und Schachtunterleil im Bereich der Trennfuge Nut- und Fcderausbildungen besitzen und unter Zwischenschaltung von Dichtungsmatrrialien aufeinandersetzbar sind. Auf diese Weise sind Schachtoberteil und Schachtunterteil in horizontaler Richtung kraftschlUssig miteinander verbunden, ferner wird Tageswasserdichtigkeit erreicht. Außerdem
können Schachtunterteil und Schachtoberieil mittels Spanneinrichtungen, z. B. Spannschlösser oder Spannglieder, die ganz cder teilweise im wesentlichen vertikal die Wandungen durchlaufen, miteinander verspannt sein. Zur Erreichung von Druckwasserdichtigkeit ist in diesem Zusammenhang von Bedeutung, daß Schachtunterteil und Schachtoberteil im Bereich der Trennfuge einbetonierte Dichtungsfolienstreifen aufweisen und die Dichtungsfolienstreifen über der Trennfuge aneinander anschließbar sind. Dadurch entsteht also ein vollkommen wasserdichter Schacht bzw. Kabelschacht. Zwischen Schachtunterteil und Schachtoberteil sind zur Höhenergänzung Schachtzwischenringe einsetzbar. Ferner kann das Schachtoberteil in an sich bekannter Weise im Bereich seiner Decke eine Einstiegsöffnung besitzen, die mittels eines abhebbaren Deckels unter Zwischenschaltung eines zusätzlichen Dichturesdeckels ;<bdeckbar ist. Zwischen Deckel und Einstiegsöffnung sind zur Höhenergänzung Einstiegöffnungszwischenringe einlegbar.
Vorteilhaft ist auch die Maßnahme, nach der die Einstiegsöffnungszwischenringe Axialbohrungen und die Decke des Schachioberteils umfangseitig der Einstiegsöffnung entsprechende Bohrungen zum Einführen von Stangen od. dgl. zum Ausrichten und Sichern der Einstiegsöffnungszwischenringe besitzen können, so daß selbst bei auftretenden Schubkräften die Ringe einwandfrei in ihrer Stellung gehalten sind und ein Verschieben bzw. Verrutschen nicht zu befürchten ist. Schließlich kann die Decke einen die Einstiegsöffnung umgebenden angegossenen Bund aufweisen, auf den gegebenenfalls die Einstiegsöffnungszwischenringe aufgesetzt werden.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß nach Lehre der Erfindung ein vorgefertigter Kabelschacht rationell lind wirtschaftlich sowie in einfacher Weise mit Gewähr für Tagcswasserdichtigkcit produziert werden kann. Dabei ist der Aufbau dieses Kabelschachtes So getroffen, daß sich seine Mcntagc unschwer durchführen läßt, da bereits im Produktionsbetrieb Schachtoberteil und Schachtunterteil zusammengefügt werden können. Aber auch bei Vorhandensein Von bereits verlegten Kabeln läßt sich der erfindungsgemäßc Kabelschacht mit Vorteil einsetzen, indem nämlich das Schachtunterteil zuerst unter Aufnahme der dort liegenden Teile eingefügt und sodann das Schachtoberteil aufgesetzt wird. In diesem Fall wird man die Kabcleinführungsplattcn. Kabelcinfühmngslenstcr usw. ebenfalls geteilt ausführen. Selbst wenn nan bei schwierigen Montageverhällnissen Schachtoberteil und Schachtunterteil zusätzlich noch längsodcr c|tirrteilt, ist der Montascaufwand tincleich geringer als bei den bisher bekannten Ausführungen, die aus vielen Einzelteilen bestehen. Die Montage des erfindungsgemäßen Kabelschachtes läßt sich darüber hinaus in kürzester Zeit durchführen, so daß der Verkehr kaum behindert wird. Bei entsprechender Anordnung der Kabcleinführungsausnehmungen ist ein Anlaufen der Kabel bzw. Kabelrohre rund um den gesamten Schacht möglich, so daß sich eine geschmeidige Kabellagerung ergibt. Hinzu kommt auf Grund der wirtschaftlichen Fertigungsmöglichkeiten eine Qualitätssteigerung. Während des Montageprozesses ist es nicht longer erforderlich, daß ein Monteur in der Baugrube steht, so daß Personengcfahrdung praktisch ausgeschlossen wird. Außerdem läßt der Aufbau des erfindungsgemäßen Kabelschachtes die Herstellung glatter, ebener Wandungen zu, während das Montagepersonal nur noch geringfügigen Einfluß auf die Qualität der Arbeitsleistung an drr Baustelle hat.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Kabelschacht,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch den Gegenstand nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Gegenstand nach Fig. 1,
Fig. 4 eine andere Ausführungsform des Gegenstandes nach Fig. 1 im Hori7ontalschnitt,
F i g. 5 eine weitere abgeänderte Ausführungsform des Gegenstandes nach Fig. 1 im Horizontalschnitt,
F i g. 6 den Gegenstand nach F i g. 1 im Längsschnitt mit zwischengeschaltetem Schachtzwischenring zur Höhenergänzung,
F i g. 7 den Gegenstand nach F i g. 1 teilweise in Frontansicht sowie im Horizontalschnitt den Gegenstand nach Fig. 1 mit in die Kabeleinführungsausnehmung eingesetzter Kabeleinführungsplatte,
F i g. 8 den Gegenstand nach F i g. 7 mit eingesetzten Kabelformsteinen und Fülldielen,
Fig. 9 einen Ausschnitt aus einem Horizontalschnitt durch den Gegenstand nach Fig. 1 im Bereich einer Kabeleinfühningsausnehmung mit einbetonierter Kabeleinführungsplatte und
Fig. 10 teilweise im Vertikabchnitt den Gegenstand nach F i g. 1 im Bereich eines Spanngliedes und Fig. 11 teilweise einen Vertikalschnrti durch den Gegenstand nach Fig. 1 im Bereich der Trennfuge.
In den Figuren ist ein vorgefertigter Kabelschacht 1 aus Stahlbeton dargestellt, der in seinem grundsätzlichen Aufbau aus Schichtbodenplattc 2, Schachtstim- und Seitenwänden 3 sowie Schachldecke 4 und in den Schachtstirnwänden vorgesehenen Kabelcinführungsausnehmungen 5 besteht. Der Fertigschacht ist aus einem monolithischen Schachtunterteil 6 und einem monolithischen Schachtoberteil 7 aufgebaut. Er kann einen kreisrunden oder ovalen oder mchreckigen. insbesondere sechseckigen Grundriß und eine entsprechende Decke 4 aufweisen. Zusätzlich können auch in den Seitenwänden 3 des Tertigschachtes 1 Kabeleinführungsausnchmungen 5 vorgesehen sein. Die Kabeleinführungsausnehmungen 5 besitzen in den Stirn- und/odet Seitenwänden 3 profilierte Aussparungen 8 zur Aufnahme von Kabclcinführungsplatlen 9, Kabclformslcincn 10 sowie Fülldiclen £1 bzw. Füllsteinen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, daß die Kabcleinführungsausnchinungen 5 in den Stirn* und/oder Seitenwänden 3 profilierte Aussparungen 8 zum Anschluß von Kabeleinführunffsfenstern oder Ring' oder Winkelstücken mit röhrenförmigem oder kastenförmigem Querschnitt au/weisen, was im einzelnen nicht gezeigt ist. Die Kabeieinführungsplatten 9 oder die Kabelformsteine 10 werden zum Teil bereits im Zuge der Fertigung in die Kabeleinführiingsausnehrnungen 5 des Fertigschachtes 1 einbetoniert unter Zwischenschaltung von Anschlußeisen 12 und Fugenbändern 13. Schachtuntertdl 6 und Schachtoberteil 7 besitzen im Bereich des Überganges van dem Boden 2 bzw, der necke 4 zu den Stirn- und Seitenwänden 3 Verstärkungswuten U. Außerdem köflflen die Stirn-
bzw. Seitenwände 3 mit Verstärkungsrippen ausgeführt sein. Die Stirn- und/oder Seitenwände 3 sind im Inneren des Fertigschachtes 1 mit Befestigungsmitteln tS für Kabelhalter und Umlenkrollen sowie gegebenenfalls mit in den Wandungen verlegten Leerrohren 16 ausgerüstet. Ferner sind die Stirn- und Seileiiwände 3 zur Trennfugs 17 zwischen Schachtunterteil 6 und Schachtoberteil 7 hin konisch verjüngt ausgebildet. Die Trennfuge 17 ist zwischen Schachtunterteil 6 und Schachtobertiii 7 in den Bereich der Schachtmitte verlegt. Schachtoberteil 7 und Schachtunterteil 6 nesitzen im Bereich der Trennfuge 17 Nut- und Federausbildungen 18 und sind unter Zwischenschaltung 'on Dichtungsmaterialien aufeinandersetzbar. Gruncsätzlich kann auch auf solche Dichtungsmaterialien verzichtet werden. Abgesehen davon sind Schachtunteneil 6 und Schachtoberteil 7 mittels Spanneinriditungen, z. B. Spannschlösser 19 oder Spannglieder 20, die ganz oder teilweise im wesentlichen vertikal die Wandungen durchlaufen, miteinander verspannt. Schachtunterteil 6 und Schachtoberteil 7 können bei einer derartigen Verspannung im Bereich der Trennfuge 17 einbetonierte Dichtungsfolienstreifen 21 aufweisen, wobei die Dichtungsfolienstreifen 21 über der Trennfuge 17 an- a$ einander anschließbar sind. Zwischen Schachtunterteil 6 und Schachtoherteii 7 sind zur Höhenergänzung Schachtzwischenringe 22 einsetzbar. Das Schauitoberteil 7 besitzt im Bereich seiner Decke 4 eine Einstiegsöffnung 23. die mittels eines abhebbaren Deckels 24 unter Zwischenschaltung eines zusätzlichen Dichlungsdeckels 25 abdeckbar ist. Zwischen Deckel 24 und Einstiegsöffnung 23 sind zur Höhenergänzung Einstiegöffnungszwischenringe 26 einlegbar. Die Einstiegöffnungszwischenringe 26 besitzen Axialbohrungcn 27. die Decke 4 des Schachtoberteils 7 urnfangseitig der Einstiegsöffnung 23 entsprechende Bohrungen 28 zum Einführen von Stangen 29 od. dgl. zum Ausrichten und Sichern der Einstiegöffnungszwischenringe 26. Die Decke 4 kann im übrigen einen die Einstiegsöffnung 23 umgebenden angegossenen Bund besitzen.

Claims (17)

Patentansprüche: 45
1. Vorgefertigter Kabelschacht aus Stahlbeton, bestehend aus Schachtbodenplatte. Schachtstirn- und Seitenwänden sowie Schachtdecke und in den Schachtstirnwänden vorgesehenen Kabeleinführungsausnehmungen. dadurch gekennzeichnet, daß der Fertigschacht (1) aus einem monolithischen Schachtunterteil (6) mit Stirn- und Se'tenwandhälflen sowie einem monolithischen Schachtoberteil (7) mit Stirn- und Seiionwandhälften aufgebaut ist und daß unter Bildung einer Trennfuge (17) zwischen Schachtunterteil (6) und Schachtoberteil (7) im Bereich der Schachtmitte die Stirn- und Seitenwandhälften des Schachtoberteils (7) auf die Stirn- und Seitenwandhälften des Schachtunterteils (6) aufgesetzt sind.
2. Kabelschacht nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Fertigschacht (1) einen kreisrunden oder ovalen oder mehreckigen. insbesondere sechseckigen Grundriß und eine entsprechende Decke (4) aufweist.
3. Kabelschacht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich in den Seitenwänden (3) des Fertigschachtes (1) Kabeleinführungsausnehmungen (5) vorgesehen sind.
4. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß die Kabeleinführungsausnehmungen (S) in den Stirn- und/oder Seitenwänden (3) profilierte Ausspirungen (8) zur Aufnahme von Kabeleinfühmngsplatten (9). Kabelformsteinen (10) sowie Fülldielen (11) bzw. Füllsteinen besitzen.
5. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Kabeleinführungsausnehmungen (5) in den Stirnund-oder Seitenwänden (3) profilierte Aussparungen (8) zum Anschluß von Kabeleinführungsfenstern oder Ring- und Winkelstücken mit röhrchenförmigem oder kastenförmigem Querschnitt aufweisen.
6. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Kabeleinführungsplatten (9) oder die Kabelformsteine (10) ίΐΛ Zuge der Fertigung in die Kabeleinführungsausnehmungen (S) des Fertigschachtes (1) einbetoniert sind unter Zwischenschaltung von Anschlußeisen (12) und Fugenbändern (13).
7. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß Schachtunter teil (6) und Schachtoberteil (7) im Bereich de? Überganges von dem Boden (2) bzw. der Decke (4) ai den Stirn- und Seitenwänden (3) Verstär- kungswuten (14) besitzen und/oder außerdem die Stirn- bzw. Seitenwände (3) mit Verstärkungsrippen ausgeführt sind.
8. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 7. dadurch gekennzeichnet, daß die S'im und oder Seitenwände (3) im Inneren des Fertig Schachtes (1) mit Befestigungsmitteln (15) füi Kabelhalter und l'mlenk rollen sowie gegebenen falls mit in den Wandungen verlegten Leerreh ren (16) ausgerüstet sind.
9. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß die Stirn- unc Seitenwände (3) zur Trennfuge (17) zw' eher Schachtunterteil (6) und Schachtoberteil (7) hir konisch verjüngt ausgebildet sind.
10. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 9. dadurch gekennzeichnet, daß Schacht oberteil (7) und Schachtunterteil (6) im Bereic'r der Trennfuge (17) Nut- und Federausbildungcr (18) besitzen und unter Zwischenschaltung vor Dichtungsmaterialien aufeinanderset/.bar sind.
11. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 10. dadurch gekennzeichnet, daß Schacht unterteil (6) und Schachtoberteil (7) mittel: Spanneinrichtungen, z. B. Spannschlosser ode Spanngüeder (19 bzw. 20). die ganz oder teilweist im wesentlichen vertikal die Wandungen durch laufen, miteinander verspannt sind.
12. Kabelschacht nach einem der Ansprüche : bis 11. dadurch gekennzeichnet, daß Schacht unterteil (6) und Schachtoberteil (7) im Bereici der Trennfuge (17) einbetonierte Dichtungsfolien streifen (21) aufweisen und die Dichtungsfolien streifen (21) über der Trennfuge (17) aneinande anschließbar sinJ.
13. Kabelschacht nach einem der Ansprüche '.
bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Schachtunterteil (6) und Schachtoberteil (7) zur Höhenergänzung Schachtzwischenringe (22) einseiz.bar sind.
14. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Schacht-Oberteil (7) in an sich bekannter Weise im Be teich seiner Decke (4) eine Einstiegsöffnung (23) besitzt, die mittels eines abhebbaren Deckels (24) Unter Zwischenschaltung eines zusätzlichen Dichtungsdeckels (25) abdeckbaf ist.
15. Kabe'schacht nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Deckel (24) und Einstiegsöffnung (23) zur
Höhenergänzung Einstiegöffnungszwischenringe
(26) einlegbar sind.
16. Kabelschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstiegöffnungszwischenringe (26) Axialbohningen
(27) und die Decke (4) des Schachtoberteils (7) umfangsseitig der Einstiegsöffnung (23) entsprechende Bohrungen (28) zum Einführen von Stangen (29) od. dgl. zum Ausrichten und Sichern der Einstiegöffnungszwischenringe (26) besitzen.
17. Kabelschacht nach einem der Anspruchs 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke (4) einen die Einstiegsöffnung (23) umgebenden angegossenen Bund aufweist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE19681805381 1968-10-26 1968-10-26 Vorgefertigter kabelschacht aus stahlbeton Pending DE1805381B2 (de)

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