DE19962167A1 - Verbindung zwischen zwei Konstruktionsteilen, insbesondere Möbelteilen - Google Patents
Verbindung zwischen zwei Konstruktionsteilen, insbesondere MöbelteilenInfo
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Abstract
Eine Verbindung zwischen zwei Möbelteilen weist einen Stab (3), der an einen Möbelteil befestigt ist, und einen Verbindungsteil (5) auf, der in einer Seitenaussparung im ersten Möbelteil eingelegt ist. Der Stab (3) erstreckt sich durch einen Querkanal im ersten Möbelteil. Der Verbindungsteil (5) weist eine Querkanal (6) auf, wo das eine Ende (3) des Stabes (3) in den letzterwähnten Querkanal (6) hineinragt. Im Grundloch (7) des Verbindungsteiles (5) ist ein Verschlußkörper (8) mit einem Querkanal (9) eingelegt. An seinem dem Boden des Grundloches (7) zukehrenden Ende weist der Verschlußkörper (8) einen Unterabschnitt (10) auf, der derart ausgebildet ist, daß er, wenn der eine Gewinde- oder Rippenbereich (a) des Stabes (3) in den Querkanal (6) des Verbindungsteiles (5) und den Querkanal (9) des Verschlußkörpers (8) geführt ist, den Verschlußkörper aus dem Grundloch elastisch preßt und somit durch einen Wandabschnitt (9a) im Querkanal (9) des Verschlußkörpers (8) den Stab (3) im Verhältnis zum Verbindungsteil drückt, wobei der Verbindungsteil (5) und der Verschlußkörper (8) am Stab (3) fest geschlossen werden. Hierdurch werden die beiden Möbelteile effektiv zusammengehalten. Der Stab, der Verbindungsteil und der Verschlußkörper sind äußerst einfach ausgebildet und daher leicht herzustellen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Verbindung zwischen zwei Konstruktionsteilen, ins
besondere Möbelteilen, wo die Verbindung zwei zusammenwirkende Verbin
dungsvorrichtungen aufweist, von denen die eine Verbindungsvorrichtung in einer
Seitenaussparung im einen Konstruktionsteil eingelegt ist, und die zweite Verbin
dungsvorrichtung an einem Grundloch im zweiten Konstruktionsteil befestigt ist,
wobei die zweite Verbindungsvorrichtung jedoch vom erwähnten Konstruktions
teil hinaus und in einen mit der obigen Seitenaussparung im ersten Konstruktions
teil in Verbindung stehenden Querkanal ragt.
Eine Verbindung dieser Art zwischen zwei Möbelteilen ist bekannt. Die Verbin
dung weist zwei zusammenwirkende Verbindungsvorrichtungen auf, wo die eine
Verbindungsvorrichtung, die hauptsächlich zylindrisch ist, in einer Seitenausspa
rung im einen Möbelteil eingelegt ist, und die andere Verbindungsvorrichtung in
einem Loch im anderen Möbelteil befestigt ist. Die zweite Verbindungsvorrich
tung, die an ihrem freien Ende einen Kopf aufweist, ragt durch einen Querkanal
im ersten Möbelteil in die erste Verbindungsvorrichtung in der obigen Seitenaus
sparung hinein. Wenn die erste Verbindungsvorrichtung gedreht wird, werden die
beiden Verbindungsvorrichtungen im Verhältnis zueinander verschlossen, da die
erste Verbindungsvorrichtung den Kopf der zweiten Verbindungsvorrichtung zu
sich ziehen wird, und somit werden die beiden Möbelteile zusammengehalten. Die
erste zylindrische Verbindungsvorrichtung weist aber eine ziemlich komplizierte
Form auf und ist schwierig herzustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindung der obigen Art zu
schaffen, die sehr effektiv ist, und die im Verhältnis zu den bisherigen Verbindun
gen einfacher aufgebaut und leichter herzustellen ist.
Die Verbindung gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die zweite
Verbindungsvorrichtung durch einen mit Gewinde oder Parallelrippen an den En
den versehenen Stab gebildet ist, und daß die erste Verbindungsvorrichtung durch
einen mit einem Grundloch versehenen Verbindungsteil mit einem Querkanal ge
bildet ist, wo das eine Ende des Stabes in den letzterwähnten Querkanal hinein
ragen kann, und daß im Grundloch im ersten Verbindungsteil ein Verschlußkörper
ebenfalls mit einem Querkanal eingelegt ist, und daß der Verschlußkörper an sei
nem dem Boden des Grundloches zukehrenden Ende einen Unterabschnitt aufweist
oder von einem separaten Körper berührt wird, der am Boden des erwähnten
Grundloches befestigt ist, wo der Unterabschnitt oder der separate Körper derart
elastisch zusammendrückbar ist, daß der Querkanal des Verschlußkörpers, wenn
der Verschlußkörper im Verbindungsteil hineingedrückt ist, mit dem Querkanal
des Verbindungsteiles gerade noch fluchtet, aber wenn der Verschlußkörper auf
sich selbst angewiesen ist, nach oben am Querkanal des Verbindungsteiles vorbei
ein wenig verschoben wird. Hierdurch wird eine sehr einfache Verbindung er
reicht, da insbesondere der Verbindungsteil und dessen Verschlußkörper leicht
herstellbar sind, weil ein Herstellen von einem Grundloch sowie einigen Querka
nälen verhältnismäßig leicht ist.
Die Verbindung funktioniert so, daß der Stab zuerst in seinem Loch am zweiten
Möbelteil befestigt wird, wonach das freie mit Gewinde oder Parallelrippen verse
hene Ende des Stabes in den Querkanal des ersten Möbelteils geführt wird. Hier
durch kann das Ende des Stabes zur Bildung einer verschließenden Verbindung in
diesen Querkanal völlig hineingleiten, da der Benutzer den Verschlußkörper in das
Grundloch des Verbindungsteiles gut hineindrückt. Das letzterwähnte Hineindrü
cken geschieht gegen eine Federwirkung und hat zur Folge, daß der Querkanal
des Verschlußkörpers mit dem Querkanal des Verbindungsteiles und des ersten
Möbelteiles fluchtet, wobei das freie Ende des Stabes in den Verbindungsteil völ
lig hineingedrückt wird. Wenn der Benutzer jetzt den Verschlußkörper losläßt,
wird der Unterteil der Querkanalwand des Verschlußkörpers gegen den Stab drü
cken, so daß eine feste Verbindung zwischen auf der einen Seite dem Verschluß
körper und dem Verbindungsteil und auf der anderen Seite dem Stab erreicht
wird. Dies bedeutet, daß die beiden Möbelteile zueinander effektiv verschlossen
werden.
Gemäß der Erfindung kann der Stab an dem, in den Verbindungsteil hineinragen
den Ende eine Anzahl von rundgehenden, hauptsächlich parallelen Rippen auf
weisen, und jedenfalls der Unterteil der Kanalwand des Verschlußkörpers kann
mit hauptsächlich entsprechenden Parallelrippen versehen sein, wobei beide Rip
pentypen beispielsweise senkrechte Flanken aufweisen können, und wobei die
Rippen am Stab mit den Rippen am Verschlußkörper zusammenwirken können.
Dieses Ausführungsbeispiel ist besonders zweckmäßig, da es ein besonders effek
tives Verschließen zwischen dem Verschlußkörper und dem Stab sicherstellt.
Gemäß der Erfindung kann der Verschlußkörper aus Kunststoff sein, und der elas
tische Abschnitt desselben kann durch mindestens einen, vorzugweise zwei sich
vom Verschlußkörper erstreckende, teilweise schräg angeordnete elastische
Schenkel gebildet sein, wobei ein besonders betriebssicherer Verschlußkörper er
reicht wird, da die erwähnten Schenkel viel Hineindrücken vertragen ohne zu
brechen.
Außerdem kann der Stab und/oder der Verbindungsteil gemäß der Erfindung aus
Kunststoff sein. Hierdurch werden sehr niedrige Herstellungskosten sichergestellt,
da alle Verbindungsvorrichtungen in einfachen Formen gießbar sind.
Gemäß der Erfindung kann der Verschlußkörper so breit sein, daß Raum für einen
Schlitz für einen Schraubenzieher vorhanden ist, wobei erreicht wird, daß das völ
lige Hineindrücken des Verschlußkörpers für den Benutzer erleichtert ist, wenn
eine Verbindung zu etablieren ist. Der Benutzer braucht nur einen Schraubenzie
her in den Schlitzen des Verschlußkörpers zu stecken und dann am Schraubenzie
her zu drücken. Dieses Ausführungsbeispiel ist besonders geeignet, wenn die zu
verbindenden Möbelteile o. dgl. ganz klein sind, und der Verschlußkörper nur we
nige mm breit ist.
Ferner kann der Querkanal des Verschlußkörpers gemäß der Erfindung einen sol
chen Querschnitt aufweisen und derart angeordnet sein, daß die Passage vom
Querkanal des Verbindungsteiles in den Querkanal des Verschlußkörpers ganz frei
ist, wenn der Verschlußkörper völlig eingepresst ist. Hierdurch wird erreicht, daß
das freie Ende des Stabes durch den Querkanal des Verschlußkörpers besonders
leicht passieren kann, wenn die Verbindung während des Hineindrückens des Ver
schlußkörpers zu etablieren ist.
Gemäß der Erfindung können die Konstruktionsteile verhältnismäßig dicke Mö
belplatten sein, und die eine Möbelplatte kann hauptsächlich senkrecht zur ande
ren Möbelplatte angeordnet sein. Dieses Ausführungsbeispiel eignet sich insbeson
dere für Schubladen.
Außerdem kann die Seitenaussparung des einen Konstruktionteiles eine Form auf
weisen, die der Form der erwähnten Verbindungsvorrichtung hauptsächlich ent
spricht. Die Seitenaussparung und der Verbindungsteil können gegebenenfalls ei
nen rechteckigen Querschnitt aufweisen. Bevorzugt ist aber, daß der Querschnitt
kreisförmig ist, d. h. daß der Verbindungsteil zylindrisch ist.
Schließlich kann der separate Körper unter dem Verschlußkörper aus federndem
Bandmaterial hergestellt und vorzugsweise hauptsächlich V-förmig und am Boden
des Grundloches mittels einer Befestigungsvorrichtung, wie zum Beispiel eine
Schraube, befestigt sein.
Übrigens wird bemerkt, daß die Verbindungsvorrichtungen gemäß der Erfindung
den Vorteil haben, daß sie funktionsfähig sind, obwohl erhebliche Abweichungen
bezüglich der Anbringung der Seitenaussparung im ersten Möbelteil vorliegen.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß der Verbindungsteil im voraus in der Seiten
aussparung montiert sein kann, was das abschließende Montieren der Teile der
Verbindung erleichtert.
Noch ein Vorteil bei der Verbindung liegt darin, daß die Möbelteile sich ohne
Anwendung von Werkzeug demontieren lassen, da der Benutzer gegen den Ver
schlußkörper nur leicht zu drücken braucht, um die Verschlußwirkung aufzuhe
ben.
Ferner hat die Verbindung gemäß der Erfindung den Vorteil, daß man nach dem
Montieren Nacheichungen durchführen kann, falls die Möbelteile sich im Verhält
nis zueinander verschieben. Schließlich liegt ein Vorteil darin, daß die Verbin
dung sich insbesondere für weiche Holztypen eignet.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Verbindung gemäß der Erfindung im
getrennten Zustand,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der ersten Verbindungsvorrichtung in Form
eines Verbindungsteiles,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der zweiten Verbindungsvorrichtung in Form
eines Stabes,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Verschlußkörpers zum Einsetzen in das
Grundloch im Verbindungsteil gemäß Fig. 2,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der in Fig. 1, 2 und 3 gezeigten Teile im zu
sammengesetzten Zustand, wobei die Konstruktionsteile ausgelassen sind,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines ersten Konstruktionsteiles, wobei eine
Seitenaussparung für einen Verbindungsteil hervorgeht,
Fig. 7 einen separaten elastischen Körper, der am Boden des Grundloches des
Verbindungsteiles befestigt ist,
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 2 durch den Verbindungsteil,
den Verschlußkörper und den Stab im zusammengesetzten verschließenden Zu
stand,
Fig. 9 den Verbindungsteil und den Verschlußkörper, wobei der letzterwähnte
völlig hineingedrückt ist, mit der Folge, daß der Stab ausnehmbar ist, und
Fig. 10 den Verbindungsteil und den Verschlußkörper entsprechend Fig. 8, wobei
der Stab weggenommen ist.
Die in Fig. 1 gezeigte Verbindung ist im teilweise getrennten Zustand dargestellt.
Eine erste Verbindungsvorrichtung 5 ist in einer Seitenaussparung im ersten Kon
struktionsteil 1 eingelegt. Diese Seitenaussparung 11 geht deutlicher aus Fig. 6
hervor. Ein Querkanal 12, vgl. Fig. 6, mündet in der Seitenaussparung 11 ein,
und die zweite Verbindungsvorrichtung in Form eines Stabes 3 läßt sich in diesen
Querkanal 12 hineinführen.
Aus Fig. 3 geht hervor, wie der Stab 3 an den Enden mit Gewinde 3a oder Paral
lelrippen 3b versehen ist. Wie in Fig. 2 gezeigt, weist der Verbindungsteil 5 ein
Grundloch 7 und einen Querkanal 6 auf. Wenn die Verbindung zu etablieren ist,
ist der Endabschnitt 3b des Stabes 3 in den Querkanal 6 einsteckbar. Wenn der
Verbindungsteil 5 in der Seitenaussparung 11 eingelegt ist, vgl. Fig. 6, fluchtet
der durchgehende Querkanal 6 mit dem Querkanal 12 des ersten Möbelteiles. Ein
Verschlußkörper 8 ist im Grundloch 7 des Verbindungsteiles 5 hineingeführt, vgl.
Fig. 4. Der Verschlußkörper 8 weist einen Querkanal 9 auf und ist an seinem un
teren, dem Boden des Grundloches 7 des Verbindungsteiles 5 zukehrenden Ende
mit einem elastischen Abschnitt 10 versehen. Eine Alternative liegt darin, daß ein
separater Körper 15, vgl. Fig. 7, im Boden des Grundloches befestigt ist. Wenn
der eine Gewinde- oder Rippenbereich des Stabes 3 durch den Querkanal 6 des
Verbindungsteiles 5 und den Querkanal 9 des Verschlußkörpers 8 geführt ist,
preßt der untere Wandabschnitt 9a des Verschlußkörpers 8, vgl. unten, den Stab 3
ein wenig nach oben in Richtung gegen die obere Öffnung des Grundloches 7 und
schließt somit den Verbindungsteil 5 und den Verschlußkörper 8 am Stab 3 fest.
Hierdurch werden die beiden Konstruktionsteile 1 und 2, vgl. Fig. 1, einander
angeschlossen. Wenn der Abstand zwischen den beiden Konstruktionsteilen im
Anschlußmoment zu groß ist, braucht man nur das mit Parallelrippen 3b versehe
ne Ende des Stabes 3 weiter in den Querkanal 6 des Verbindungsteiles 5 hinein
zudrücken.
Wie in Fig. 4 gezeigt, kann der untere Wandabschnitt 9a mit Parallelrippen in den
Querkanal 9 des Verschlußkörpers 8 versehen sein. Diese Parallelrippen entspre
chen ungefähr den in Fig. 3 gezeigten Parallelrippen 3b. Die Rippen 9a' an der
Wand 9a können beispielsweise zur einen Seite senkrechte Flanken aufweisen, die
beispielsweise mit senkrechten Flanken auf den Parallelrippen 3b des Stabes 3
zusammenwirken können, was besonders deutlich aus Fig. 8 hervorgeht.
Der Verschlußkörper 8 kann aus Kunststoff sein. Der elastische Abschnitt zuun
terst am Verschlußkörper 8 können durch zwei sich vom Verschlußkörper 8 er
streckende, teilweise schräg angeordnete Schenkel 10a, 10b gebildet sein.
Der Stab und/oder der Verbindungsteil 5 können auch aus Kunststoff sein.
Der Verschlußkörper 8 kann so dick sein, daß Raum für einen Schlitz 13 für ei
nen Schraubenzieher vorhanden ist, wenn der Benutzer den Verschlußkörper in das
Grundloch 7 drücken soll.
Der Querkanal 9 des Verschlußkörpers 8 kann derart angeordnet sein und eine
solche Querschnittgröße aufweisen, daß die Wand des Querkanals, wenn der Ver
schlußkörper völlig hineingedrückt ist, nirgends über den Querschnitt des Quer
kanals 6 der Verbindungsteiles deckt. Die Passage vom Querkanal 6 des Verbin
dungsteiles 5 in den Querkanal 9 des Verschlußkanals 8 ist ganz frei. Dies geht
besonders deutlich aus Fig. 9 hervor, wo der Stab 3 sich leicht in den Verbin
dungsteil 5 hineinschieben und davon wieder herausziehen läßt. In Fig. 10 ist der
Stab 3 völlig herausgezogen, und der Verschlußkörper ist auf sich selbst angewie
sen.
Die Konstruktionsteile 1 und 2, vgl. Fig. 1, können wie gezeigt Möbelteile sein,
wie zum Beispiel verhältnismäßig dicke Möbelplatten. Diese Möbelplatten können
beispielsweise der Art sein, die Teile einer Schublade ausmachen. Die Möbelplat
ten stehen wie gezeigt hauptsächlich senkrecht zueinander.
Bevorzugt wird, daß die Seitenaussparung 11 eine Form aufweist, die hauptsäch
lich der Form der Verbindungsteiles 5 entspricht. In Fig. 2 und 6 ist die Form
zylindrisch, dem steht aber an sich nichts im Wege, daß die Seitenaussparung 11
und der Verbindungsteil 5 hauptsächlich rechteckig sind.
Wie oben erwähnt, kann der separate elastische Körper 15 am Boden des Grund
loches 7 des Verbindungsteiles 5 befestigt sein. Dieser Körper ist derart zusam
mendrückbar, daß der Querkanal 9 des Verschlußkörpers 8, wenn dieser Ver
schlußkörper 8 hineingedrückt ist, mit dem Querkanal 5 des Verbindungsteiles 5
gerade noch fluchtet. Der untere Wandabschnitt 9a kann dann, wie bevor, auf den
Stab 3 drücken und diesen fest anschließen. Wenn der Stab 3 weggenommen
wird, und der Verschlußkörper 8 vorübergehend an sich selbst angewiesen wird,
wird der Querkanal 9 des Verschlußkörpers sich ein wenig nach oben im Verhält
nis zum Querkanal 6 des Verbindungsteiles verschieben, d. h. wie in Fig. 10 ge
zeigt.
Die Erfindung läßt sich in vielen Weisen variieren, ohne daß man dabei von der
Idee derselben abweicht. Der Verbindungsteil, der Verschlußkörper und der Stab
lassen sich beispielsweise ganz klein herstellen. Der Stab kann beispielsweise 4
bis 5 cm lang sein, und die größte Dimension des Verschlußkörpers kann bei
spielsweise 4 bis 6 mm sein. Die Verbindung eignet sich daher auch zum Verbin
den von kleinen und leichten Konstruktionsteilen.
Claims (9)
1. Verbindung zwischen zwei Konstruktionsteilen (1, 2), insbesondere Mö
belteilen, wo die Verbindung zwei zusammenwirkende Verbindungsvor
richtungen aufweist, von denen die eine Verbindungsvorrichtung (5) in
einer Seitenaussparung (11) im einen Konstruktionsteil (1) eingelegt ist,
und die zweite Verbindungsvorrichtung (3) an einem Grundloch (7) im
zweiten Konstruktionsteil (2) befestigt ist, wobei die zweite Verbindungs
vorrichtung (3) jedoch vom erwähnten Konstruktionsteil (2) hinaus und in
einen mit der obigen Seitenaussparung (11) im ersten Konstruktionsteil
(1) in Verbindung stehenden Querkanal (12) ragt, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zweite Verbindungsvorrichtung durch einen mit
Gewinde (3a) oder Parallelrippen (3b) an den Enden versehenen Stab
gebildet ist, und daß die erste Verbindungsvorrichtung durch einen mit
einem Grundloch (7) versehenen Verbindungsteil (5) mit einem Querkanal
(6) gebildet ist, wo das eine Ende (3b) des Stabes (3) in den letzterwähn
ten Querkanal (6) hineinragen kann, und daß im Grundloch (7) im ersten
Verbindungsteil (5) ein Verschlußkörper (8) ebenfalls mit einem Quer
kanal (9) eingelegt ist, und daß der Verschlußkörper (8) an seinem dem
Boden des Grundloches (7) zukehrenden Ende einen Unterabschnitt (10)
aufweist oder von einem separaten Körper (15) berührt wird, der am
Boden des erwähnten Grundloches (7) befestigt ist, wo der Unterabschnitt
(10) oder der separate Körper (15) derart elastisch zusammendrückbar ist,
daß der Querkanal des Verschlußkörpers (8), wenn der Verschlußkörper
(8) im Verbindungsteil hineingedruckt ist, mit dem Querkanal des Verbin
dungsteiles (5) gerade noch fluchtet, aber wenn der Verschlußkörper (8)
auf sich selbst angewiesen ist, nach oben am Querkanal (6) des Verbin
dungsteiles (5) vorbei ein wenig verschoben wird.
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Stab (3) an dem, in den Verbindungsteil (5) hineinragenden Ende eine
Anzahl von rundgehenden, hauptsächlich parallelen Rippen (3b) aufweist,
und daß jedenfalls der Unterteil (9a) der Kanalwand (9) des Verschlußkör
pers (8) mit hauptsächlich entsprechenden Parallelrippen versehen ist,
wobei beide Rippentypen beispielsweise senkrechte Flanken aufweisen
können, und wobei die Rippen am Stab (3) mit den Rippen am Verschluß
körper (8) zusammenwirken können.
3. Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschlußkörper (8) aus Kunststoff ist, und daß der elastische
Abschnitt (10) desselben durch mindestens einen, vorzugweise zwei sich
vom Verschlußkörper erstreckende, teilweise schräg angeordnete elasti
sche Schenkel (10a, 10b) gebildet ist.
4. Verbindung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeich
net, daß der Stab und/oder der Verbindungsteil (5) aus Kunststoff
ist/sind.
5. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (8) so breit ist, daß
Raum für einen Schlitz (13) für einen Schraubenzieher vorhanden ist.
6. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Querkanal des Verschlußkörpers (8)
einen solchen Querschnitt aufweist und derart angeordnet ist, daß die
Passage vom Querkanal (6) des Verbindungsteiles (5) in den Querkanal
(9) des Verschlußkörpers ganz frei ist, wenn der Verschlußkörper (8)
völlig eingepresst ist.
7. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Konstruktionsteile (1, 2) verhältnis
mäßig dicke Möbelplatten sind, und daß die eine Möbelplatte hauptsäch
lich senkrecht zur anderen Möbelplatte angeordnet ist.
8. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Seitenaussparung (11) des einen Kon
struktionteiles (1) eine Form aufweist, die der Form der erwähnten Ver
bindungsvorrichtung (5) hauptsächlich entspricht.
9. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der separate Körper (15) unter dem Ver
schlußkörper (8) aus federndem Bandmaterial hergestellt und vorzugs
weise hauptsächlich V-förmig und am Boden des Grundloches (7) mittels
einer Befestigungsvorrichtung (16), wie zum Beispiel eine Schraube,
befestigt ist.
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