[go: up one dir, main page]

DE19962167A1 - Verbindung zwischen zwei Konstruktionsteilen, insbesondere Möbelteilen - Google Patents

Verbindung zwischen zwei Konstruktionsteilen, insbesondere Möbelteilen

Info

Publication number
DE19962167A1
DE19962167A1 DE19962167A DE19962167A DE19962167A1 DE 19962167 A1 DE19962167 A1 DE 19962167A1 DE 19962167 A DE19962167 A DE 19962167A DE 19962167 A DE19962167 A DE 19962167A DE 19962167 A1 DE19962167 A1 DE 19962167A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
closure body
transverse channel
rod
connecting part
blind hole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19962167A
Other languages
English (en)
Inventor
Goeran Larsson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Inter Ikea Systems BV
Original Assignee
Ikea International AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ikea International AS filed Critical Ikea International AS
Priority to DE19962167A priority Critical patent/DE19962167A1/de
Priority to GB0028347A priority patent/GB2357547B/en
Priority to AT0205400A priority patent/AT414301B/de
Priority to IT2000RM000661A priority patent/IT1316019B1/it
Publication of DE19962167A1 publication Critical patent/DE19962167A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B12/00Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
    • F16B12/10Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like
    • F16B12/12Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for non-metal furniture parts, e.g. made of wood, of plastics
    • F16B12/14Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for non-metal furniture parts, e.g. made of wood, of plastics using threaded bolts or screws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Furniture Connections (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Abstract

Eine Verbindung zwischen zwei Möbelteilen weist einen Stab (3), der an einen Möbelteil befestigt ist, und einen Verbindungsteil (5) auf, der in einer Seitenaussparung im ersten Möbelteil eingelegt ist. Der Stab (3) erstreckt sich durch einen Querkanal im ersten Möbelteil. Der Verbindungsteil (5) weist eine Querkanal (6) auf, wo das eine Ende (3) des Stabes (3) in den letzterwähnten Querkanal (6) hineinragt. Im Grundloch (7) des Verbindungsteiles (5) ist ein Verschlußkörper (8) mit einem Querkanal (9) eingelegt. An seinem dem Boden des Grundloches (7) zukehrenden Ende weist der Verschlußkörper (8) einen Unterabschnitt (10) auf, der derart ausgebildet ist, daß er, wenn der eine Gewinde- oder Rippenbereich (a) des Stabes (3) in den Querkanal (6) des Verbindungsteiles (5) und den Querkanal (9) des Verschlußkörpers (8) geführt ist, den Verschlußkörper aus dem Grundloch elastisch preßt und somit durch einen Wandabschnitt (9a) im Querkanal (9) des Verschlußkörpers (8) den Stab (3) im Verhältnis zum Verbindungsteil drückt, wobei der Verbindungsteil (5) und der Verschlußkörper (8) am Stab (3) fest geschlossen werden. Hierdurch werden die beiden Möbelteile effektiv zusammengehalten. Der Stab, der Verbindungsteil und der Verschlußkörper sind äußerst einfach ausgebildet und daher leicht herzustellen.

Description

Die Erfindung betrifft eine Verbindung zwischen zwei Konstruktionsteilen, ins­ besondere Möbelteilen, wo die Verbindung zwei zusammenwirkende Verbin­ dungsvorrichtungen aufweist, von denen die eine Verbindungsvorrichtung in einer Seitenaussparung im einen Konstruktionsteil eingelegt ist, und die zweite Verbin­ dungsvorrichtung an einem Grundloch im zweiten Konstruktionsteil befestigt ist, wobei die zweite Verbindungsvorrichtung jedoch vom erwähnten Konstruktions­ teil hinaus und in einen mit der obigen Seitenaussparung im ersten Konstruktions­ teil in Verbindung stehenden Querkanal ragt.
Eine Verbindung dieser Art zwischen zwei Möbelteilen ist bekannt. Die Verbin­ dung weist zwei zusammenwirkende Verbindungsvorrichtungen auf, wo die eine Verbindungsvorrichtung, die hauptsächlich zylindrisch ist, in einer Seitenausspa­ rung im einen Möbelteil eingelegt ist, und die andere Verbindungsvorrichtung in einem Loch im anderen Möbelteil befestigt ist. Die zweite Verbindungsvorrich­ tung, die an ihrem freien Ende einen Kopf aufweist, ragt durch einen Querkanal im ersten Möbelteil in die erste Verbindungsvorrichtung in der obigen Seitenaus­ sparung hinein. Wenn die erste Verbindungsvorrichtung gedreht wird, werden die beiden Verbindungsvorrichtungen im Verhältnis zueinander verschlossen, da die erste Verbindungsvorrichtung den Kopf der zweiten Verbindungsvorrichtung zu sich ziehen wird, und somit werden die beiden Möbelteile zusammengehalten. Die erste zylindrische Verbindungsvorrichtung weist aber eine ziemlich komplizierte Form auf und ist schwierig herzustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindung der obigen Art zu schaffen, die sehr effektiv ist, und die im Verhältnis zu den bisherigen Verbindun­ gen einfacher aufgebaut und leichter herzustellen ist.
Die Verbindung gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Verbindungsvorrichtung durch einen mit Gewinde oder Parallelrippen an den En­ den versehenen Stab gebildet ist, und daß die erste Verbindungsvorrichtung durch einen mit einem Grundloch versehenen Verbindungsteil mit einem Querkanal ge­ bildet ist, wo das eine Ende des Stabes in den letzterwähnten Querkanal hinein­ ragen kann, und daß im Grundloch im ersten Verbindungsteil ein Verschlußkörper ebenfalls mit einem Querkanal eingelegt ist, und daß der Verschlußkörper an sei­ nem dem Boden des Grundloches zukehrenden Ende einen Unterabschnitt aufweist oder von einem separaten Körper berührt wird, der am Boden des erwähnten Grundloches befestigt ist, wo der Unterabschnitt oder der separate Körper derart elastisch zusammendrückbar ist, daß der Querkanal des Verschlußkörpers, wenn der Verschlußkörper im Verbindungsteil hineingedrückt ist, mit dem Querkanal des Verbindungsteiles gerade noch fluchtet, aber wenn der Verschlußkörper auf sich selbst angewiesen ist, nach oben am Querkanal des Verbindungsteiles vorbei ein wenig verschoben wird. Hierdurch wird eine sehr einfache Verbindung er­ reicht, da insbesondere der Verbindungsteil und dessen Verschlußkörper leicht herstellbar sind, weil ein Herstellen von einem Grundloch sowie einigen Querka­ nälen verhältnismäßig leicht ist.
Die Verbindung funktioniert so, daß der Stab zuerst in seinem Loch am zweiten Möbelteil befestigt wird, wonach das freie mit Gewinde oder Parallelrippen verse­ hene Ende des Stabes in den Querkanal des ersten Möbelteils geführt wird. Hier­ durch kann das Ende des Stabes zur Bildung einer verschließenden Verbindung in diesen Querkanal völlig hineingleiten, da der Benutzer den Verschlußkörper in das Grundloch des Verbindungsteiles gut hineindrückt. Das letzterwähnte Hineindrü­ cken geschieht gegen eine Federwirkung und hat zur Folge, daß der Querkanal des Verschlußkörpers mit dem Querkanal des Verbindungsteiles und des ersten Möbelteiles fluchtet, wobei das freie Ende des Stabes in den Verbindungsteil völ­ lig hineingedrückt wird. Wenn der Benutzer jetzt den Verschlußkörper losläßt, wird der Unterteil der Querkanalwand des Verschlußkörpers gegen den Stab drü­ cken, so daß eine feste Verbindung zwischen auf der einen Seite dem Verschluß­ körper und dem Verbindungsteil und auf der anderen Seite dem Stab erreicht wird. Dies bedeutet, daß die beiden Möbelteile zueinander effektiv verschlossen werden.
Gemäß der Erfindung kann der Stab an dem, in den Verbindungsteil hineinragen­ den Ende eine Anzahl von rundgehenden, hauptsächlich parallelen Rippen auf­ weisen, und jedenfalls der Unterteil der Kanalwand des Verschlußkörpers kann mit hauptsächlich entsprechenden Parallelrippen versehen sein, wobei beide Rip­ pentypen beispielsweise senkrechte Flanken aufweisen können, und wobei die Rippen am Stab mit den Rippen am Verschlußkörper zusammenwirken können. Dieses Ausführungsbeispiel ist besonders zweckmäßig, da es ein besonders effek­ tives Verschließen zwischen dem Verschlußkörper und dem Stab sicherstellt.
Gemäß der Erfindung kann der Verschlußkörper aus Kunststoff sein, und der elas­ tische Abschnitt desselben kann durch mindestens einen, vorzugweise zwei sich vom Verschlußkörper erstreckende, teilweise schräg angeordnete elastische Schenkel gebildet sein, wobei ein besonders betriebssicherer Verschlußkörper er­ reicht wird, da die erwähnten Schenkel viel Hineindrücken vertragen ohne zu brechen.
Außerdem kann der Stab und/oder der Verbindungsteil gemäß der Erfindung aus Kunststoff sein. Hierdurch werden sehr niedrige Herstellungskosten sichergestellt, da alle Verbindungsvorrichtungen in einfachen Formen gießbar sind.
Gemäß der Erfindung kann der Verschlußkörper so breit sein, daß Raum für einen Schlitz für einen Schraubenzieher vorhanden ist, wobei erreicht wird, daß das völ­ lige Hineindrücken des Verschlußkörpers für den Benutzer erleichtert ist, wenn eine Verbindung zu etablieren ist. Der Benutzer braucht nur einen Schraubenzie­ her in den Schlitzen des Verschlußkörpers zu stecken und dann am Schraubenzie­ her zu drücken. Dieses Ausführungsbeispiel ist besonders geeignet, wenn die zu verbindenden Möbelteile o. dgl. ganz klein sind, und der Verschlußkörper nur we­ nige mm breit ist.
Ferner kann der Querkanal des Verschlußkörpers gemäß der Erfindung einen sol­ chen Querschnitt aufweisen und derart angeordnet sein, daß die Passage vom Querkanal des Verbindungsteiles in den Querkanal des Verschlußkörpers ganz frei ist, wenn der Verschlußkörper völlig eingepresst ist. Hierdurch wird erreicht, daß das freie Ende des Stabes durch den Querkanal des Verschlußkörpers besonders leicht passieren kann, wenn die Verbindung während des Hineindrückens des Ver­ schlußkörpers zu etablieren ist.
Gemäß der Erfindung können die Konstruktionsteile verhältnismäßig dicke Mö­ belplatten sein, und die eine Möbelplatte kann hauptsächlich senkrecht zur ande­ ren Möbelplatte angeordnet sein. Dieses Ausführungsbeispiel eignet sich insbeson­ dere für Schubladen.
Außerdem kann die Seitenaussparung des einen Konstruktionteiles eine Form auf­ weisen, die der Form der erwähnten Verbindungsvorrichtung hauptsächlich ent­ spricht. Die Seitenaussparung und der Verbindungsteil können gegebenenfalls ei­ nen rechteckigen Querschnitt aufweisen. Bevorzugt ist aber, daß der Querschnitt kreisförmig ist, d. h. daß der Verbindungsteil zylindrisch ist.
Schließlich kann der separate Körper unter dem Verschlußkörper aus federndem Bandmaterial hergestellt und vorzugsweise hauptsächlich V-förmig und am Boden des Grundloches mittels einer Befestigungsvorrichtung, wie zum Beispiel eine Schraube, befestigt sein.
Übrigens wird bemerkt, daß die Verbindungsvorrichtungen gemäß der Erfindung den Vorteil haben, daß sie funktionsfähig sind, obwohl erhebliche Abweichungen bezüglich der Anbringung der Seitenaussparung im ersten Möbelteil vorliegen. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß der Verbindungsteil im voraus in der Seiten­ aussparung montiert sein kann, was das abschließende Montieren der Teile der Verbindung erleichtert.
Noch ein Vorteil bei der Verbindung liegt darin, daß die Möbelteile sich ohne Anwendung von Werkzeug demontieren lassen, da der Benutzer gegen den Ver­ schlußkörper nur leicht zu drücken braucht, um die Verschlußwirkung aufzuhe­ ben.
Ferner hat die Verbindung gemäß der Erfindung den Vorteil, daß man nach dem Montieren Nacheichungen durchführen kann, falls die Möbelteile sich im Verhält­ nis zueinander verschieben. Schließlich liegt ein Vorteil darin, daß die Verbin­ dung sich insbesondere für weiche Holztypen eignet.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Verbindung gemäß der Erfindung im getrennten Zustand,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der ersten Verbindungsvorrichtung in Form eines Verbindungsteiles,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der zweiten Verbindungsvorrichtung in Form eines Stabes,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Verschlußkörpers zum Einsetzen in das Grundloch im Verbindungsteil gemäß Fig. 2,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der in Fig. 1, 2 und 3 gezeigten Teile im zu­ sammengesetzten Zustand, wobei die Konstruktionsteile ausgelassen sind,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines ersten Konstruktionsteiles, wobei eine Seitenaussparung für einen Verbindungsteil hervorgeht,
Fig. 7 einen separaten elastischen Körper, der am Boden des Grundloches des Verbindungsteiles befestigt ist,
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 2 durch den Verbindungsteil, den Verschlußkörper und den Stab im zusammengesetzten verschließenden Zu­ stand,
Fig. 9 den Verbindungsteil und den Verschlußkörper, wobei der letzterwähnte völlig hineingedrückt ist, mit der Folge, daß der Stab ausnehmbar ist, und
Fig. 10 den Verbindungsteil und den Verschlußkörper entsprechend Fig. 8, wobei der Stab weggenommen ist.
Die in Fig. 1 gezeigte Verbindung ist im teilweise getrennten Zustand dargestellt. Eine erste Verbindungsvorrichtung 5 ist in einer Seitenaussparung im ersten Kon­ struktionsteil 1 eingelegt. Diese Seitenaussparung 11 geht deutlicher aus Fig. 6 hervor. Ein Querkanal 12, vgl. Fig. 6, mündet in der Seitenaussparung 11 ein, und die zweite Verbindungsvorrichtung in Form eines Stabes 3 läßt sich in diesen Querkanal 12 hineinführen.
Aus Fig. 3 geht hervor, wie der Stab 3 an den Enden mit Gewinde 3a oder Paral­ lelrippen 3b versehen ist. Wie in Fig. 2 gezeigt, weist der Verbindungsteil 5 ein Grundloch 7 und einen Querkanal 6 auf. Wenn die Verbindung zu etablieren ist, ist der Endabschnitt 3b des Stabes 3 in den Querkanal 6 einsteckbar. Wenn der Verbindungsteil 5 in der Seitenaussparung 11 eingelegt ist, vgl. Fig. 6, fluchtet der durchgehende Querkanal 6 mit dem Querkanal 12 des ersten Möbelteiles. Ein Verschlußkörper 8 ist im Grundloch 7 des Verbindungsteiles 5 hineingeführt, vgl. Fig. 4. Der Verschlußkörper 8 weist einen Querkanal 9 auf und ist an seinem un­ teren, dem Boden des Grundloches 7 des Verbindungsteiles 5 zukehrenden Ende mit einem elastischen Abschnitt 10 versehen. Eine Alternative liegt darin, daß ein separater Körper 15, vgl. Fig. 7, im Boden des Grundloches befestigt ist. Wenn der eine Gewinde- oder Rippenbereich des Stabes 3 durch den Querkanal 6 des Verbindungsteiles 5 und den Querkanal 9 des Verschlußkörpers 8 geführt ist, preßt der untere Wandabschnitt 9a des Verschlußkörpers 8, vgl. unten, den Stab 3 ein wenig nach oben in Richtung gegen die obere Öffnung des Grundloches 7 und schließt somit den Verbindungsteil 5 und den Verschlußkörper 8 am Stab 3 fest. Hierdurch werden die beiden Konstruktionsteile 1 und 2, vgl. Fig. 1, einander angeschlossen. Wenn der Abstand zwischen den beiden Konstruktionsteilen im Anschlußmoment zu groß ist, braucht man nur das mit Parallelrippen 3b versehe­ ne Ende des Stabes 3 weiter in den Querkanal 6 des Verbindungsteiles 5 hinein­ zudrücken.
Wie in Fig. 4 gezeigt, kann der untere Wandabschnitt 9a mit Parallelrippen in den Querkanal 9 des Verschlußkörpers 8 versehen sein. Diese Parallelrippen entspre­ chen ungefähr den in Fig. 3 gezeigten Parallelrippen 3b. Die Rippen 9a' an der Wand 9a können beispielsweise zur einen Seite senkrechte Flanken aufweisen, die beispielsweise mit senkrechten Flanken auf den Parallelrippen 3b des Stabes 3 zusammenwirken können, was besonders deutlich aus Fig. 8 hervorgeht.
Der Verschlußkörper 8 kann aus Kunststoff sein. Der elastische Abschnitt zuun­ terst am Verschlußkörper 8 können durch zwei sich vom Verschlußkörper 8 er­ streckende, teilweise schräg angeordnete Schenkel 10a, 10b gebildet sein.
Der Stab und/oder der Verbindungsteil 5 können auch aus Kunststoff sein.
Der Verschlußkörper 8 kann so dick sein, daß Raum für einen Schlitz 13 für ei­ nen Schraubenzieher vorhanden ist, wenn der Benutzer den Verschlußkörper in das Grundloch 7 drücken soll.
Der Querkanal 9 des Verschlußkörpers 8 kann derart angeordnet sein und eine solche Querschnittgröße aufweisen, daß die Wand des Querkanals, wenn der Ver­ schlußkörper völlig hineingedrückt ist, nirgends über den Querschnitt des Quer­ kanals 6 der Verbindungsteiles deckt. Die Passage vom Querkanal 6 des Verbin­ dungsteiles 5 in den Querkanal 9 des Verschlußkanals 8 ist ganz frei. Dies geht besonders deutlich aus Fig. 9 hervor, wo der Stab 3 sich leicht in den Verbin­ dungsteil 5 hineinschieben und davon wieder herausziehen läßt. In Fig. 10 ist der Stab 3 völlig herausgezogen, und der Verschlußkörper ist auf sich selbst angewie­ sen.
Die Konstruktionsteile 1 und 2, vgl. Fig. 1, können wie gezeigt Möbelteile sein, wie zum Beispiel verhältnismäßig dicke Möbelplatten. Diese Möbelplatten können beispielsweise der Art sein, die Teile einer Schublade ausmachen. Die Möbelplat­ ten stehen wie gezeigt hauptsächlich senkrecht zueinander.
Bevorzugt wird, daß die Seitenaussparung 11 eine Form aufweist, die hauptsäch­ lich der Form der Verbindungsteiles 5 entspricht. In Fig. 2 und 6 ist die Form zylindrisch, dem steht aber an sich nichts im Wege, daß die Seitenaussparung 11 und der Verbindungsteil 5 hauptsächlich rechteckig sind.
Wie oben erwähnt, kann der separate elastische Körper 15 am Boden des Grund­ loches 7 des Verbindungsteiles 5 befestigt sein. Dieser Körper ist derart zusam­ mendrückbar, daß der Querkanal 9 des Verschlußkörpers 8, wenn dieser Ver­ schlußkörper 8 hineingedrückt ist, mit dem Querkanal 5 des Verbindungsteiles 5 gerade noch fluchtet. Der untere Wandabschnitt 9a kann dann, wie bevor, auf den Stab 3 drücken und diesen fest anschließen. Wenn der Stab 3 weggenommen wird, und der Verschlußkörper 8 vorübergehend an sich selbst angewiesen wird, wird der Querkanal 9 des Verschlußkörpers sich ein wenig nach oben im Verhält­ nis zum Querkanal 6 des Verbindungsteiles verschieben, d. h. wie in Fig. 10 ge­ zeigt.
Die Erfindung läßt sich in vielen Weisen variieren, ohne daß man dabei von der Idee derselben abweicht. Der Verbindungsteil, der Verschlußkörper und der Stab lassen sich beispielsweise ganz klein herstellen. Der Stab kann beispielsweise 4 bis 5 cm lang sein, und die größte Dimension des Verschlußkörpers kann bei­ spielsweise 4 bis 6 mm sein. Die Verbindung eignet sich daher auch zum Verbin­ den von kleinen und leichten Konstruktionsteilen.

Claims (9)

1. Verbindung zwischen zwei Konstruktionsteilen (1, 2), insbesondere Mö­ belteilen, wo die Verbindung zwei zusammenwirkende Verbindungsvor­ richtungen aufweist, von denen die eine Verbindungsvorrichtung (5) in einer Seitenaussparung (11) im einen Konstruktionsteil (1) eingelegt ist, und die zweite Verbindungsvorrichtung (3) an einem Grundloch (7) im zweiten Konstruktionsteil (2) befestigt ist, wobei die zweite Verbindungs­ vorrichtung (3) jedoch vom erwähnten Konstruktionsteil (2) hinaus und in einen mit der obigen Seitenaussparung (11) im ersten Konstruktionsteil (1) in Verbindung stehenden Querkanal (12) ragt, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die zweite Verbindungsvorrichtung durch einen mit Gewinde (3a) oder Parallelrippen (3b) an den Enden versehenen Stab gebildet ist, und daß die erste Verbindungsvorrichtung durch einen mit einem Grundloch (7) versehenen Verbindungsteil (5) mit einem Querkanal (6) gebildet ist, wo das eine Ende (3b) des Stabes (3) in den letzterwähn­ ten Querkanal (6) hineinragen kann, und daß im Grundloch (7) im ersten Verbindungsteil (5) ein Verschlußkörper (8) ebenfalls mit einem Quer­ kanal (9) eingelegt ist, und daß der Verschlußkörper (8) an seinem dem Boden des Grundloches (7) zukehrenden Ende einen Unterabschnitt (10) aufweist oder von einem separaten Körper (15) berührt wird, der am Boden des erwähnten Grundloches (7) befestigt ist, wo der Unterabschnitt (10) oder der separate Körper (15) derart elastisch zusammendrückbar ist, daß der Querkanal des Verschlußkörpers (8), wenn der Verschlußkörper (8) im Verbindungsteil hineingedruckt ist, mit dem Querkanal des Verbin­ dungsteiles (5) gerade noch fluchtet, aber wenn der Verschlußkörper (8) auf sich selbst angewiesen ist, nach oben am Querkanal (6) des Verbin­ dungsteiles (5) vorbei ein wenig verschoben wird.
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (3) an dem, in den Verbindungsteil (5) hineinragenden Ende eine Anzahl von rundgehenden, hauptsächlich parallelen Rippen (3b) aufweist, und daß jedenfalls der Unterteil (9a) der Kanalwand (9) des Verschlußkör­ pers (8) mit hauptsächlich entsprechenden Parallelrippen versehen ist, wobei beide Rippentypen beispielsweise senkrechte Flanken aufweisen können, und wobei die Rippen am Stab (3) mit den Rippen am Verschluß­ körper (8) zusammenwirken können.
3. Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (8) aus Kunststoff ist, und daß der elastische Abschnitt (10) desselben durch mindestens einen, vorzugweise zwei sich vom Verschlußkörper erstreckende, teilweise schräg angeordnete elasti­ sche Schenkel (10a, 10b) gebildet ist.
4. Verbindung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeich­ net, daß der Stab und/oder der Verbindungsteil (5) aus Kunststoff ist/sind.
5. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (8) so breit ist, daß Raum für einen Schlitz (13) für einen Schraubenzieher vorhanden ist.
6. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Querkanal des Verschlußkörpers (8) einen solchen Querschnitt aufweist und derart angeordnet ist, daß die Passage vom Querkanal (6) des Verbindungsteiles (5) in den Querkanal (9) des Verschlußkörpers ganz frei ist, wenn der Verschlußkörper (8) völlig eingepresst ist.
7. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Konstruktionsteile (1, 2) verhältnis­ mäßig dicke Möbelplatten sind, und daß die eine Möbelplatte hauptsäch­ lich senkrecht zur anderen Möbelplatte angeordnet ist.
8. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenaussparung (11) des einen Kon­ struktionteiles (1) eine Form aufweist, die der Form der erwähnten Ver­ bindungsvorrichtung (5) hauptsächlich entspricht.
9. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der separate Körper (15) unter dem Ver­ schlußkörper (8) aus federndem Bandmaterial hergestellt und vorzugs­ weise hauptsächlich V-förmig und am Boden des Grundloches (7) mittels einer Befestigungsvorrichtung (16), wie zum Beispiel eine Schraube, befestigt ist.
DE19962167A 1999-12-22 1999-12-22 Verbindung zwischen zwei Konstruktionsteilen, insbesondere Möbelteilen Withdrawn DE19962167A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19962167A DE19962167A1 (de) 1999-12-22 1999-12-22 Verbindung zwischen zwei Konstruktionsteilen, insbesondere Möbelteilen
GB0028347A GB2357547B (en) 1999-12-22 2000-11-21 A joint between two structual parts especially furniture parts
AT0205400A AT414301B (de) 1999-12-22 2000-12-11 Einrichtung zur verbindung von zwei konstruktionsteilen
IT2000RM000661A IT1316019B1 (it) 1999-12-22 2000-12-13 Collegamento tra due parti costruttive, in particolare parti di mobile

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19962167A DE19962167A1 (de) 1999-12-22 1999-12-22 Verbindung zwischen zwei Konstruktionsteilen, insbesondere Möbelteilen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19962167A1 true DE19962167A1 (de) 2001-06-28

Family

ID=7933908

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19962167A Withdrawn DE19962167A1 (de) 1999-12-22 1999-12-22 Verbindung zwischen zwei Konstruktionsteilen, insbesondere Möbelteilen

Country Status (4)

Country Link
AT (1) AT414301B (de)
DE (1) DE19962167A1 (de)
GB (1) GB2357547B (de)
IT (1) IT1316019B1 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB0600430D0 (en) * 2006-01-11 2006-02-15 Birchall Jonathan A Furniture
CN201908905U (zh) * 2010-12-30 2011-07-27 曹蕾 家具连接件母扣
JP6416306B1 (ja) * 2017-04-04 2018-10-31 由莉 高城 背板固定構造体

Also Published As

Publication number Publication date
ATA20542000A (de) 2006-03-15
IT1316019B1 (it) 2003-03-26
GB2357547B (en) 2003-05-28
ITRM20000661A1 (it) 2002-06-13
GB2357547A (en) 2001-06-27
ITRM20000661A0 (it) 2000-12-13
GB0028347D0 (en) 2001-01-03
AT414301B (de) 2006-12-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4229115C2 (de) Rückwandbeschlag
DE1750969B1 (de) Verbindungsvorrichtung zur verbindung rohrfoermiger teile
EP0044934A1 (de) Schlüsselanhänger
AT511905A1 (de) Schublade
DE2747637A1 (de) Einrichtung zum verbinden von tafeln
DD201817A5 (de) Scharnierarm mit befestigungsplatte
DE202019102018U1 (de) Eine neue Eckverbindungsvorrichtung
DE2903824A1 (de) Vorrichtung zum verbinden von profilschienen
AT414301B (de) Einrichtung zur verbindung von zwei konstruktionsteilen
DE2355656C2 (de) Elektrische Steckverbindungsvorrichtung
EP0052803A2 (de) Scharnierarm mit Befestigungsplatte
CH672880A5 (en) Drawer partitions for filling cabinet - with indexing bolt, detent bolt for engaging in holes of drawer wall, bolts being part of spring element, etc.
DE202008005295U1 (de) Verbindung
DE19949695A1 (de) Vorrichtung zum Befestigen oder Verbinden von Bauteilen
DE2161626A1 (de) Drehverschluss, insbesondere zum befestigen von planen, tuchen od.dgl
DE3147854C2 (de) Befestigungsvorrichtung für Einbauschlösser an Koffern
DE4312340A1 (de) Dübel
DE2759349C2 (de) Schublade aus Kunststoff
DE3721483C2 (de)
EP1749953A2 (de) Klemmstift
DE19701442C1 (de) Schraubverbindung
DE10316326A1 (de) Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines Beschlagteiles
DE2448758C3 (de) Klammerverbindung für Stabkonstruktionen aus im Querschnitt rechteckigen Hohlstäben
DE2759745C2 (de) Möbelscharnier, insbesondere für Stilmöbel
DE2038901A1 (de) Steckverbindung

Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: INTER IKEA SYSTEMS B.V., DELFT, NL

8139 Disposal/non-payment of the annual fee