HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Differen
tialverstärkerschaltung oder eine Differentialeingangsschal
tung, die in einem Halbleitersubstrat gebildet ist, und ins
besondere auf eine Differentialverstärkerschaltung oder Dif
ferentialeingangsschaltung, die die Wirkungen von Variationen
oder Schwankungen in Transistorcharakteristiken unterdrückt,
die durch Variationen im Herstellungsprozeß verursacht wer
den, und durch Pegelfluktuationen im Differentialeingangs
signal nicht beeinflußt wird.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich außerdem auf einen
Differentialbustreiber vom Hochzieh-Typ und ein Differential
bus-Treib- oder -ansteuerverfahren, die zur Verwendung in
Fällen geeignet sind, in denen Differentialsignale zwischen
Halbleiterchips übertragen werden.
2. Beschreibung der verwandten Technik
Differentialverstärkerschaltungen oder Differentialein
gangsschaltungen (die im folgenden einfach Differentialver
stärkerschaltungen genannt werden) mit einem Paar MOS-
Transistoren, wobei Differentialeingaben jeweils deren Gate-
Elektroden zugeführt werden und eine Ausgabe an deren Drain-
Elektroden erzeugt wird, werden weithin verwendet. In einer
Differentialverstärkerschaltung dieser Art ist eine Strom
quelle mit den Source-Elektroden eines Paars MOS-Transistoren
verbunden und liefert einen festen Strom dorthin, werden an
die Gate-Elektroden gelieferte Differentialeingaben vergli
chen und wird die Leitfähigkeit von einem des Paares MOS-
Transistoren erhöht, während die Leitfähigkeit des anderen
Transistors verringert wird.
In Fällen, in denen Signale mit kleiner Amplitude wie
z. B. 100 mV oder Differentialeingangssignale mit einer großen
Fluktuation in der Zentralspannung der Amplitude als Diffe
rentialeingaben zugeführt werden, wird im allgemeinen der Be
trieb der Differentialverstärkerschaltung stabilisiert, indem
der Strom von der oben erwähnten Stromquelle soweit wie mög
lich bei einem gleichmäßigen Wert gehalten wird.
Fig. 1 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer herkömm
lichen Differentialverstärkerschaltung zeigt. Diese Differen
tialverstärkerschaltung umfaßt: ein Paar N-Kanal-Eingangs-
MOS-Transistoren N1, N2, worin Differentialeingaben IN, /IN
jeweils deren Gate-Elektroden zugeführt werden und deren
Source-Elektroden wechselseitig verbunden sind; Lastschaltun
gen L1, L2, die zwischen ihren Drain-Elektroden und einer er
sten Energiequelle Vdd vorgesehen sind; und eine Stromquelle
I1, die zwischen den Source-Elektroden und der zweiten Ener
giequelle Vss vorgesehen ist. Eine verstärkte Ausgabe wird
gemäß den Differentialeingaben IN, /IN an dem Drain-Anschluß
n1 des Transistors N2 erzeugt. Diese Ausgabe n1 wird dem Ein
gang eines CMOS-Inverters zugeführt, der aus einem P-Kanal-
MOS-Transistor P3 und einem N-Kanal-MOS-Transistor N3 be
steht.
Fig. 2 ist ein Diagramm, das ein weiteres Beispiel einer
herkömmlichen Differentialverstärkerschaltung zeigt. Diese
Differentialverstärkerschaltung umfaßt ferner ein Paar Ein
gangs-MOS-Transistoren N1, N2, Lastschaltungen L1, L2 und ei
ne Stromquelle I1. Außerdem ist in der Differentialverstär
kerschaltung in Fig. 2 der Drain-Anschluß n1 des Transistors
N2 mit der Gate-Elektrode eines P-Kanal-Ausgangs-MOS-
Transistors P4 verbunden, und der Verbindungspunkt n3 zwi
schen dem Ausgangs-MOS-Transistor P4 und einer Stromquelle I2
wird dem Eingang eines CMOS-Inverters zugeführt. Diese Schal
tung unterscheidet sich von der Differentialverstärkerschal
tung in Fig. 1 dadurch, daß das Signal n3, das eine inverse
Verstärkung des Signals von dem Drain-Anschluß n1 ist, einem
CMOS-Inverter zugeführt wird.
In der oben erwähnten herkömmlichen Differentialverstär
kerschaltung schaltet, falls die Spannung einer Eingabe IN
niedriger als die inverse Eingabe /IN ist, dann der Transi
stor N2 ein, und die Spannung des Knotens n1 nimmt einen Pe
gel L an, wohingegen, falls umgekehrt die Spannung einer Ein
gabe IN höher als die inverse Eingabe /IN ist, dann der Tran
sistor N2 ausschaltet, und die Spannung des Knotens n1 nimmt
einen Pegel H an. In der Differentialverstärkerschaltung in
Fig. 1 wird ein Pegel L oder ein Pegel H am Ausgang n2 des
Inverters gemäß einem Pegel H oder einem Pegel L am Knoten n1
erzeugt. In der Differentialverstärkerschaltung in Fig. 2
wird ein Pegel L oder ein Pegel H am Knoten n3 erzeugt, und
ein Pegel H oder ein Pegel L wird gemäß einem Pegel H bzw.
einem Pegel L am Knoten n1 am Ausgang n2 des Inverters er
zeugt.
Fig. 3 ist ein Diagramm, das Probleme veranschaulicht,
die mit den oben beschriebenen Beispielen nach dem Stand der
Technik verbunden sind. Fig. 3A zeigt die Beziehung zwischen
den Ausgaben n1, n3 der oben erwähnten Differentialverstär
kerschaltung und dem Schwellenwert VthC des CMOS-Inverters,
und Fig. 3B zeigt die Spannungspegel der Ausgabe n2 des CMOS-
Inverters, der selbigem entspricht.
Die Ausgaben n1, n3 der Differentialverstärkerschaltung
nehmen einen Pegel H und einen Pegel L mit vorgeschriebenen
Amplituden an, ohne eine Vollschwankung zwischen den Energie
quellen Vdd und Vss durchzuführen. Im Gegensatz dazu macht
der Ausgang n2 des CMOS-Inverters eine Vollschwankung unter
der Annahme entweder eines Pegels H, der der Pegel der höhe
ren Energiequelle Vdd ist, oder eines Pegels L, der der Pegel
der niedrigeren Energiequelle (Erdung) Vss ist. Falls ande
rerseits die Differentialverstärkerschaltung als Teil einer
integrierten Schaltung auf einem Halbleitersubstrat gebildet
ist, werden dann Variationen in den Charakteristiken der MOS-
Transistoren infolge von Variationen in der Verarbeitung auf
treten. Falls z. B. eine Variation in Charakteristiken auf
tritt, wodurch die Treiberkapazität oder -fähigkeit von N-
Kanal-MOS-Transistoren erhöht wird, wird dann die Impedanz
des MOS-Transistors N2, wenn er leitet, fallen, und daher
wird die Zentralspannung der Amplitude am Knoten n1 dazu nei
gen, zu fallen. Mit anderen Worten, sie wird von der durch
gezogenen Linie in Fig. 3 abweichen und der gepunkteten Linie
folgen. Falls umgekehrt eine Variation in Charakteristiken
entsteht, wodurch die Treiberkapazität des N-Kanal-MOS-Tran
sistors reduziert wird, wird dann die Impedanz des MOS-Tran
sistors N2, wenn er leitet, ansteigen, und daher wird die
Zentralspannung der Amplitude am Knoten n1 dazu neigen, an
zusteigen. Mit anderen Worten, sie wird von der durch
gezogenen Linie in Fig. 3 abweichen und der unterbrochenen
Linie folgen.
Eine Aufwärts- oder Abwärtsfluktuation in dem Zentralwert
der Amplitude der Ausgabe n1, die durch Variationen bei der
Verarbeitung hervorgerufen wird, ist insbesondere in Fällen
bemerkbar, in denen P-Kanal-MOS-Transistoren in den Last
schaltungen L1, L2 verwendet werden und die Treiberkapazität
der P-Kanal-MOS-Transistoren in der entgegengesetzten Rich
tung zu der Variation in der Treiberkapazität der N-Kanal-
MOS-Transistoren variiert. Sogar in Fällen, in denen P-Kanal-
Ausgangs-MOS-Transistoren wie in Fig. 2 veranschaulicht vor
gesehen sind, wird der Zentralwert der Amplitude bei der Aus
gabe n3 infolge von Variationen in einer Verarbeitung ähnlich
entweder in einer Aufwärts- oder Abwärtsrichtung variieren.
Falls die Ausgaben n1 oder n3 von der Differentialver
stärkerschaltung wie in Fig. 3 veranschaulicht variieren,
wird dann einer des P-Kanal-Transistors P3 oder N-Kanal-
Transistors N3 in dem folgenden CMOS-Inverter, der durch die
se Ausgaben n1, n3 angesteuert wird, einen nicht-leitenden
Zustand nicht vollständig annehmen können, was dadurch in dem
CMOS-Inverter einen Durchgangsstrom von der Energiequelle Vdd
zu Vss zur Folge hat. Die Erzeugung eines Durchgangsstroms
auf diese Weise führt zusätzlich zum Erhöhen des Energiever
brauchs ebenfalls insofern zu Problemen, als die Ausgabe n2
des CMOS-Inverters nicht vollständig auf den Energiequel
lenpegel verstärkt werden kann.
Um ein zweites Problem zu beschreiben, wenn die Ausgaben
n1, n3 der Differentialverstärkerschaltung höher als die
Schwellenspannung VthC des CMOS-Inverters sind, wie in Fig. 3
veranschaulicht ist, nimmt außerdem deren Ausgabe einen Pegel
L an, wohingegen, wenn die Ausgaben n1, n3 niedriger als VthC
sind, dann die Ausgabe einen Pegel H annimmt. Falls jedoch
die Spannungen der Ausgaben n1, n3 der Differentialverstär
kerschaltung, wie in Fig. 3 veranschaulicht ist, infolge ei
ner Verarbeitung bei der Herstellung aufwärts oder abwärts
variieren, wird sich dann das Zeitverhalten des Pegels H oder
Pegels L des Eingangs bezüglich der Schwellenspannung des
CMOS-Inverters unterscheiden. Folglich werden die Ausbrei
tungsverzögerungszeit für einen Eingabeanstieg und die Aus
breitungsverzögerungszeit für einen Eingabeabfall im CMOS-
Inverter einander entgegengesetzt verlaufen, was zu signifi
kanten Variationen in Charakteristiken während eines Hochge
schwindigkeitsbetriebs führt. Da die Schwellenspannung VthC
des CMOS-Inverters ein Wert ist, der durch das Verhältnis von
Stromwerten in dem P-Kanal-Transistor P3 und dem N-Kanal-
Transistor N3 bestimmt ist, variiert diese Schwellenspannung
VthC auch mit Fluktuationen in Transistorcharakteristiken.
Die Größe dieser Variation in der Schwellenspannung ist je
doch im Vergleich zu den Variationen im Ausgangspegel der
Differentialverstärkerschaltung klein.
Ein drittes Problem ist, daß, wenn es eine Variation in
der Zentralspannung der Amplitude der Differentialeingaben in
die Differentialverstärkerschaltung gibt, diese den Differen
tialbetrieb der Eingangstransistoren der Differentialverstär
kerschaltung erschwert. In einigen Fällen kann z. B. eine Dif
ferentialeingabe von einer externen Schaltung mit einem ver
schiedenen Energiesystem extrem niedrig werden, falls das
Energiesystem der Halbleitervorrichtung, in der die Differen
tialverstärkerschaltung vorgesehen ist, als Referenz genommen
wird. Falls z. B. die Differentialeingabe eine Amplitude in
der Größenordnung von 100 mV aufweist, wohingegen der Zen
tralwert der Amplitude der externen Differentialeingabe einen
niedrigen Wert von ungefähr 1 V annimmt, wird dann z. B. die
Gate-Source-Spannung in den N-Kanal-Eingangstransistoren N1,
N2 der Differentialverstärkerschaltung niedriger als die
Schwellenspannung der Transistoren werden, und beide Transi
storen N1 und N2 werden einen nicht-leitenden Zustand anneh
men. Folglich wird es unmöglich, eine Spannungsvergleichsope
ration bezüglich der Differentialeingaben durchzuführen. Ein
gangstransistoren N1, N2 sind im allgemeinen von einer Zusam
mensetzung vom Verstärkungs-Typ, und daher müssen die ihren
Gate-Elektroden zugeführten Differentialeingangssignale einen
Zentralwertpegel aufweisen, der einen bestimmten Grad höher
als die Erdungsspannung Vss ist.
Fig. 16 ist ein Schaltungsdiagramm, das den Hauptteil ei
nes Beispiels eines Signalübertragungssystems zeigt, das ein
Beispiel eines herkömmlichen Differentialbustreibers vom
Hochzieh-Typ enthält. In Fig. 16 ist 1 eine Halbleitervor
richtung, die einen Treiber bildet, ist 2 eine Halbleitervor
richtung, die einen Empfänger bildet, sind 3 und 4 Signallei
tungen, die eine Verbindung zwischen Halbleitern 1 und 2 lie
fern, sind 5 und 6 Anschlußwiderstände, ist 7 eine Anschluß
spannungsleitung, die eine Anschlußspannung VT1 zuführt, und
ist 8 eine eine Anschlußspannung VT2 zuführende Anschlußspan
nungsleitung.
In der Halbleitervorrichtung 1 ist 9 ein herkömmlicher
Differentialbustreiber vom Hochzieh-Typ, sind SIN und /SIN
Differentialeingangssignale, die von einer (nicht veranschau
lichten) externen Schaltungsanordnung in den Differentialbus
treiber 9 vom Hochzieh-Typ eingegeben werden, und 11 und 12
sind Signalausgangsanschlüsse, wodurch die Differentialaus
gangssignale SOUT, /SOUT von dem Differentialbustreiber 9 vom
Hochzieh-Typ abgegeben werden.
Ferner ist in dem Differentialbustreiber 9 vom Hochzieh-
Typ 12 eine Energiequellenleitung, die eine Versorgungsspan
nung V1 zuführt, ist 13 eine Konstantstromquelle, bezeichnet
14 ein Schaltmittel, das gemäß dem Eingangssignal SIN ein-
und ausschaltet, und bezeichnet 15 ein Schaltmittel, das ge
mäß dem Eingangssignal /SIN ein- und ausschaltet.
In einem auf diese Weise aufgebauten Signalübertragungs
system schaltet, wenn das Eingangssignal STN bei einem Pegel
H liegt und das Eingangssignal /SIN bei einem Pegel L liegt,
dann das Schaltmittel 14 ein, und das Schaltmittel 15 schal
tet aus, und daher wird die Signalleitung 3 durch den von der
Konstantstromquelle 13 abgegebenen Strom hochgezogen, und ein
Signal mit Pegel H wird in der Signalleitung 3 übertragen,
wohingegen die Signalleitung 4 über einen Anschlußwiderstand
6 heruntergezogen wird und in der Signalleitung 4 ein Signal
mit Pegel L übertragen wird.
Falls andererseits das Eingangssignal SIN bei einem Pegel
L liegt und das Eingangssignal /SIN bei einem Pegel H liegt,
schaltet dann das Schaltmittel 14 aus, und das Schaltmittel
15 schaltet ein, und daher wird über den Anschlußwiderstand 5
die Signalleitung 3 heruntergezogen, und ein Signal mit Pegel
L wird in der Signalleitung 3 übertragen, wohingegen die Si
gnalleitung 4 durch den von einer Quelle 13 mit einem festen
Strom abgegebenen Strom hochgezogen wird und ein Signal mit
Pegel H in der Signalleitung 4 übertragen wird.
In dem in Fig. 16 veranschaulichten Signalübertragungssy
stem treten keine Probleme auf, wenn die Anschlußspannungen
VT1, VT2 niedriger als die Versorgungsspannung V1 sind; es
ist aber denkbar, daß aus irgendeinem Grund die Anschlußspan
nung VT1 oder Anschlußspannung VT2 zunehmen kann und höher
als die Versorgungsspannung V1 wird oder daß die Versorgungs
spannung V1 fallen kann, so daß die Anschlußspannung VT1 oder
die Anschlußspannung VT2 höher als die Versorgungsspannung V1
wird.
In solchen Fällen, in denen die Anschlußspannung VT1 oder
die Anschlußspannung VT2 höher als die Versorgungsspannung V1
wurde und die Spannung in der Signalleitung 3 oder die Span
nung in der Signalleitung 4 höher als die Versorgungsspannung
V1 wurde, besteht eine Gefahr, daß in der Halbleitervorrich
tung 1 über das Schaltmittel 14 oder Schaltmittel 15 und die
Konstantstromquelle 13 Strom in die Netzleitung 12 fließt,
was dadurch zu einer Fehlfunktion führt.
Daher ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Differentialverstärkerschaltung oder eine Differentialein
gangsschaltung zu schaffen, wodurch Fluktuationen im Aus
gangspegel unterdrückt werden, selbst wenn Variationen in
Transistorcharakteristiken aufgrund des Herstellungsprozesses
oder dergleichen vorliegen.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, eine Differentialverstärkerschaltung oder Differen
tialeingangsschaltung zu schaffen, wodurch eine Differential
verstärkungsoperation sogar in Fällen korrekt ausgeführt wer
den kann, in denen die Zentralwerte der Amplitude der Diffe
rentialeingangssignale sehr verschieden sind.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist auch, einen
Differentialtreiber vom Hochzieh-Typ zu schaffen, der so kon
struiert ist, daß es keinen Zufluß von Strom von der Signal
leitungsseite zur Energiequellenseite gibt, selbst wenn aus
irgendeinem Grund die Spannung in den Signalleitungen höher
als die Versorgungsspannung wurde, wodurch eine erhöhte Zu
verlässigkeit geliefert und Fehlfunktionen infolge eines Zu
flusses von Strom von der Signalleitungsseite zur Energie
quellenseite in Fällen vermieden wird, in denen ein Differen
tialbustreiber vom Hochzieh-Typ in einer bestimmten Halblei
tervorrichtung installiert ist.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
außerdem darin, ein Differentialansteuerverfahren zu schaf
fen, das so entworfen ist, daß es keinen Zufluß von Strom von
der Signalleitungsseite zur Energiequellenseite gibt, selbst
wenn aus irgendeinem Grund die Spannung in den Signalleitun
gen höher als die Versorgungsspannung wurde, wodurch eine er
höhte Zuverlässigkeit geliefert und Fehlfunktionen infolge
eines Zuflusses von Strom von der Signalleitungsseite zur
Energiequellenseite in Fällen vermieden wird, in denen ein
Differentialbustreiber vom Hochzieh-Typ in einer bestimmten
Halbleitervorrichtung installiert ist.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Um die oben erwähnte Aufgabe zu lösen, ist ein erster Ge
sichtspunkt der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß in ei
ner Differentialverstärkerschaltung mit einem Paar Eingangs-
MOS-Transistoren, worin deren Gate-Elektroden Eingaben zuge
führt werden, Lastschaltungen mit deren Drain-Elektroden ver
bunden sind und eine Stromquelle mit deren Source-Elektroden
verbunden ist, der Stromwert der Stromquelle im Einklang mit
Variationen in den Charakteristiken der Eingangs-MOS-
Transistoren geändert wird, wodurch Variationen in dem an den
Drain-Anschlüssen der Eingangs-MOS-Transistoren erzeugten
Ausgangspegel unterdrückt werden. Mit anderen Worten, im Ge
gensatz zur herkömmlichen Differentialverstärkerschaltung
wird der Stromwert der Stromquelle nicht auf einem gleichmä
ßigen Wert gehalten, sondern wird vielmehr gemäß den durch
den Herstellungsprozeß erzeugten Transistorcharakteristiken
geändert.
Im einzelnen ist in einem Fall, in dem die Eingangs-MOS-
Transistoren N-Kanal-Transistoren sind, eine Stromquellen
schaltung vorgesehen, die den Stromwert unterdrückt, falls
infolge des Herstellungsprozesses die N-Kanal-Transistoren so
verschieden sind, daß deren Stromansteuerkapazität ansteigt,
und die den Stromwert erhöht, falls die N-Kanal-Transistoren
so verschieden sind, daß deren Stromansteuerkapazität ab
nimmt. Der Ausgangspegel der Drain-Anschlüsse ist durch das
Verhältnis zwischen der Impedanz der Lastschaltungen und der
Impedanz der Eingangstransistoren bestimmt. Daher wird in
Fällen, in denen die Stromansteuerkapazität der N-Kanal-
Transistoren ansteigt und deren Impedanz abnimmt, ein Abfall
im Ausgangspegel unterdrückt, indem der Stromwert der Strom
quelle reduziert wird. Umgekehrt wird in einem Fall, in dem
die Stromansteuerkapazität der N-Kanal-Transistoren abnimmt
und deren Impedanz ansteigt, eine Zunahme im Ausgangspegel
unterdrückt, indem der Stromwert der Stromquelle erhöht wird.
Um die oben erwähnten Aufgaben zu lösen, ist ein erster
Gesichtspunkt der Erfindung eine Differentialverstärkerschal
tung, die in einem Halbleitersubstrat gebildet ist, zum Ver
gleichen von Eingaben und Erzeugen einer verstärkten Ausgabe,
mit: einem Paar Eingangs-MOS-Transistoren eines ersten Lei
tertyps, deren Gate-Elektroden mit einer ersten bzw. einer
zweiten Eingabe versorgt werden, deren Drain-Elektroden über
Lastschaltungen mit einer ersten Energiequelle jeweils ver
bunden sind und deren Source-Elektroden wechselseitig verbun
den sind; einer zwischen den Source-Elektroden und der zwei
ten Energiequelle vorgesehenen Stromquelle zum Zuführen von
Strom zu den Source-Elektroden; worin die Stromquelle einen
ersten Strom in dem Fall eines ersten Zustandes zuführt, in
dem die Ansteuerkapazität der MOS-Transistoren des ersten
Leitertyps entgegen der von MOS-Transistoren eines zum ersten
Leitertyp entgegengesetzten zweiten Leitertyps größer vari
iert, und einen zweiten Strom, der größer als der erste Strom
ist, in dem Fall eines zweiten Zustandes zuführt, in dem die
Ansteuerkapazität der MOS-Transistoren des ersten Leitertyps
entgegen der der MOS-Transistoren des zweiten Leitertyps
kleiner variiert.
Um die oben erwähnten Aufgaben zu lösen, umfaßt ein zwei
ter Gesichtspunkt der Erfindung zusätzlich zum Paar Eingangs
transistoren, denen Differentialeingangssignale zugeführt
werden, ein Paar Eingangstransistoren eines entgegengesetzten
Leitertyps zu dem Paar Eingangstransistoren. Die Ausgangsan
schlüsse der Ausgangstransistoren, welche eine inverse Ausga
be erzeugen, wenn die Drain-Signale der Eingangstransistoren
dorthin zugeführt werden, sind mit den Drain-Elektroden des
Paares Eingangstransistoren des entgegengesetzten Leitertyps
verbunden. Selbst wenn der Zentralwert der Amplitude der Dif
ferentialeingangssignale eine Vielzahl von Pegeln annimmt,
ist es gemäß einer Differentialverstärkerschaltung mit dieser
Zusammensetzung möglich, auf Differentialeingangssignale über
einen breiten Bereich zu antworten, da ein Paar oder ein an
deres der Paare Eingangstransistoren eine Differentialver
stärkungsoperation durchführen wird.
Um die oben erwähnten Aufgaben zu lösen, ist der zweite
Gesichtspunkt der Erfindung eine in einem Halbleitersubstrat
gebildete Differentialverstärkerschaltung zum Vergleichen von
Differentialeingaben und Erzeugen einer verstärkten Ausgabe,
mit: einem Paar Eingangs-MOS-Transistoren eines ersten Lei
tertyps, deren Gate-Elektroden mit einer ersten bzw. einer
zweiten Eingabe versorgt werden, deren Drain-Elektroden über
Lastschaltungen jeweils mit einer ersten Energiequelle ver
bunden sind und deren Source-Elektroden mit einer ersten
Stromquelle wechselseitig verbunden sind; einem Paar Aus
gangs-MOS-Transistoren eines zweiten Leitertyps, wobei Drain-
Signale von dem Paar Eingangs-MOS-Transistoren des ersten
Leitertyps jeweils in deren Gate-Elektroden eingegeben werden
und eine Differentialausgabe an deren Drain-Elektroden er
zeugt wird; und einem Paar Eingangs-MOS-Transistoren eines
zweiten Leitertyps, deren Gate-Elektroden mit den zweiten
bzw. ersten Eingaben versorgt werden, deren Drain-Elektroden
jeweils mit den Drain-Elektroden des Paars Ausgangs-MOS-
Transistoren verbunden sind und deren Source-Elektroden über
eine zweite Stromquelle mit der ersten Energiequelle verbun
den sind.
Durch Kombinieren der Differentialverstärkerschaltung ge
mäß dem zweiten Gesichtspunkt der Erfindung und der Differen
tialverstärkerschaltung gemäß dem ersten Gesichtspunkt der
Erfindung ist es außerdem möglich, Differentialeingangssig
nale mit einem weiten Bereich zu empfangen, indem Differen
tialeingangssignale mittels der Differentialverstärkerschal
tung gemäß dem zweiten Gesichtspunkt der Erfindung empfangen
werden und Differentialausgangssignale von derselben mittels
der Differentialverstärkerschaltung gemäß dem ersten Ge
sichtspunkt der Erfindung empfangen werden, wodurch eine ver
stärkte Ausgabe erzeugt wird, und daher ist es möglich, eine
Ausgabe mit einem gleichmäßigen Pegel zu erzeugen, die eine
reduzierte Anfälligkeit für den Einfluß von Herstellungspro
zessen aufweist.
Die Differentialtreiber vom Hochzieh-Typ gemäß der vor
liegenden Erfindung ist ein Differentialtreiber vom Hochzieh-
Typ mit: einer Konstantstromquelle, deren stromaufwärtiger
Anschluß mit einer Energiequellenleitung verbunden ist, die
eine Versorgungsspannung zuführt; einem ersten Schalter, von
dem ein Anschluß mit dem stromabwärtigen Anschluß der Kon
stantstromquelle verbunden ist und dessen anderer Anschluß
mit einem ersten Signalausgangsanschluß verbunden ist, der
mit einer ersten Signalleitung verbunden ist, wobei das
Ein/Ausschalten des ersten Schalters gemäß einem Signal von
Differentialeingangssignalen gesteuert wird; und einem zwei
ten Schalter, von dem ein Anschluß mit dem stromabwärtigen
Anschluß der Konstantstromquelle verbunden ist und dessen an
derer Anschluß mit einem zweiten Signalausgangsanschluß ver
bunden ist, der mit einer zweiten Signalleitung verbunden
ist, wobei das Ein/Ausschalten des zweiten Schalters gemäß
dem anderen Signal der Differentialeingangssignale gesteuert
wird; worin die Konstantstromquelle eine Steuerschaltung zum
Implementieren einer Steuerung aufweist, so daß es keinen Zu
fluß von Strom von irgendeiner oder sowohl der ersten Signal
leitungsseite als auch/oder der zweiten Signalleitungsseite
zur Energiequellenseite gibt, wenn die Spannung von irgendei
ner oder sowohl der ersten Signalleitung als auch/oder der
zweiten Signalleitung über die Energiequellenspannung ange
stiegen ist.
Da die Konstantstromquelle so aufgebaut ist, daß sie eine
Steuerschaltung aufweist, die eine Steuerung implementiert,
wodurch kein Zufluß von Strom von irgendeiner oder sowohl der
ersten Signalleitungsseite als auch/oder der zweiten Signal
leitungsseite zur Energiequellenseite vorliegt, wenn die
Spannung von irgendeiner oder sowohl der ersten Signalleitung
als auch/oder der zweiten Signalleitung über die Energiequel
lenspannung angestiegen ist, ist es dann gemäß dem Differen
tialtreiber vom Hochzieh-Typ der vorliegenden Erfindung mög
lich, einen Zufluß von Strom von irgendeiner oder sowohl der
ersten Signalleitungsseite als auch/oder der zweiten Signal
leitungsseite zur Energiequellenseite zu verhindern, falls
aus irgendeinem Grund die Spannung von irgendeiner oder so
wohl der ersten Signalleitung als auch/oder der zweiten Si
gnalleitung über die Versorgungsspannung angestiegen ist.
Das Differentialansteuerverfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein Differentialansteuerverfahren zum Ansteuern
einer ersten Signalleitung und einer zweiten Signalleitung
unter Verwendung eines Differentialbustreibers vom Hochzieh-
Typ mit: einer Konstantstromquelle, deren stromaufwärtiger
Anschluß mit einer eine Versorgungsspannung zuführenden Ener
giequellenleitung verbunden ist; einem ersten Schalter, von
dem ein Anschluß mit dem stromabwärtigen Anschluß der Quelle
für einen festen Strom verbunden ist und dessen anderer An
schluß mit einem mit einer ersten Signalleitung verbundenen
ersten Signalausgangsanschluß verbunden ist, wobei das
Ein/Ausschalten des ersten Schalters gemäß einem Signal von
Differentialeingangssignalen gesteuert wird; und einem zwei
ten Schalter, von dem ein Anschluß mit dem stromabwärtigen
Anschluß der Quelle für einen festen Strom verbunden ist und
dessen anderer Anschluß mit einem zweiten Signalausgangsan
schluß verbunden ist, der mit einer zweiten Signalleitung
verbunden ist, wobei das Ein/Ausschalten des zweiten Schal
ters gemäß dem anderen Signal der Differentialeingangssignale
gesteuert wird; mit dem Schritt eines Implementierens einer
Steuerung, so daß es keinen Zufluß von Strom von irgendeiner
oder sowohl der ersten Signalleitungsseite als auch/oder der
zweiten Signalleitungsseite zur Energiequellenseite gibt,
wenn die Spannung an irgendeiner oder sowohl der ersten Si
gnalleitung als auch/oder der zweiten Signalleitung über die
Energiequellenspannung angestiegen ist.
Da das Differentialansteuerverfahren der vorliegenden Er
findung den Schritt eines Implementierens einer Steuerung
aufweist, so daß es keinen Zufluß von Strom von irgendeiner
oder sowohl der ersten Signalleitungsseite als auch/oder
zweiten Signalleitungsseite zur Energiequellenseite gibt,
wenn die Spannung von irgendeiner oder sowohl der ersten Si
gnalleitung als auch/oder der zweiten Signalleitung über die
Energiequellenspannung angestiegen ist, ist es dann möglich,
einen Zufluß von Strom von irgendeiner oder sowohl der ersten
Signalleitungsseite als auch/oder der zweiten Signalleitungs
seite zu verhindern, falls aus irgendeinem Grund die Spannung
von irgendeiner oder sowohl der ersten Signalleitung als
auch/oder der zweiten Signalleitung über die Energiequellen
spannung angestiegen ist.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Fig. 1 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer herkömm
lichen Differentialverstärkerschaltung zeigt;
Fig. 2 ist ein Diagramm, das ein weiteres Beispiel einer
herkömmlichen Differentialverstärkerschaltung zeigt;
Fig. 3 ist ein Diagramm, das Probleme veranschaulicht,
die mit dem Stand der Technik verbunden sind;
Fig. 4 ist ein Diagramm, das eine Differentialverstärker
schaltung gemäß einer ersten Ausführungsform veranschaulicht;
Fig. 5 ist ein Diagramm, das eine Differentialverstärker
schaltung gemäß einer ersten Ausführungsform veranschaulicht;
Fig. 6 ist ein Diagramm, das ein weiteres Beispiel einer
Differentialverstärkerschaltung gemäß einer ersten Ausfüh
rungsform veranschaulicht;
Fig. 7 ist ein Diagramm, das eine Differentialverstärker
schaltung gemäß einer zweiten Ausführungsform veranschau
licht;
Fig. 8 ist ein Diagramm, das ein weiteres Beispiel einer
Differentialverstärkerschaltung gemäß einer zweiten Ausfüh
rungsform veranschaulicht;
Fig. 9 ist ein Diagramm, das eine Differentialverstärker
schaltung gemäß einer dritten Ausführungsform veranschau
licht;
Fig. 10 ist ein Diagramm zum Beschreiben einer zweiten
und einer dritten Ausführungsform;
Fig. 11 ist ein Diagramm, das den Hauptteil eines Bei
spiels des Signalübertragungssystems mit einer ersten Ausfüh
rungsform eines Differentialbustreibers vom Hochzieh-Typ ge
mäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 12 ist ein Schaltungsdiagramm, das den Hauptteil ei
nes Beispiel eines Signalübertragungssystems mit einer zwei
ten Ausführungsform eines Differentialbustreibers vom Hoch
zieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 13 ist ein Schaltungsdiagramm, das den Hauptteil ei
nes Beispiels eines Signalübertragungssystems mit einer drit
ten Ausführungsform eines Differentialbustreibers vom Hoch
zieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 14 ist ein Schaltungsdiagramm, das den Hauptteil ei
nes Beispiels eines Signalübertragungssystems gemäß einer
vierten Ausführungsform eines Differentialbustreibers vom
Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 15 ist ein Schaltungsdiagramm, das den Hauptteil ei
nes Beispiels eines Signalübertragungssystems gemäß einer
fünften Ausführungsform eines Differentialbustreibers vom
Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt; und
Fig. 16 ist ein Schaltungsdiagramm, das den Hauptteil ei
nes Beispiels eines Signalübertragungssystems mit einem Bei
spiel eines herkömmlichen Differentialbustreibers zeigt.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Im folgenden werden Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung mit Verweis auf die Zeichnungen beschrieben. Der
technische Umfang der vorliegenden Erfindung ist jedoch nicht
auf diese Ausführungsform beschränkt.
Erster Gesichtspunkt der Erfindung: Differentialverstärker
schaltung
Erste Ausführungsform
Fig. 4 ist ein Diagramm, das eine Differentialverstärker
schaltung gemäß einer ersten Ausführungsform der Differen
tialverstärkerschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt. Die Differentialverstärkerschaltung in Fig. 4 umfaßt
einen N-Kanal-Eingangstransistor N1 und einen N-Kanal-
Eingangstransistor N2, wobei eine erste Eingabe IN und eine
zweite Eingabe /IN deren Gate-Elektroden jeweils zugeführt
wird. Die Source-Elektroden dieser Transistoren N1, N2 sind
wechselseitig verbunden und sind mit der Stromquellenschal
tung I1 verbunden. Lastschaltungen L1, L2 sind zwischen die
Drain-Elektroden der Transistoren N1 bzw. N2 und eine Ener
giequelle Vdd geschaltet. In diesem Beispiel wird die Ausgabe
des Drain-Anschlusses n1 des Transistors N2 einem folgenden
CMOS-Inverter zugeführt.
In der Differentialverstärkerschaltung in Fig. 4 wird,
falls die Stromansteuerkapazität der N-Kanal-MOS-Transistoren
infolge von Herstellungsvariationen oder dergleichen entgegen
der Stromansteuerkapazität der P-Kanal-MOS-Transistoren grö
ßer variiert, dann der Strombetrag von der Stromquelle I1 re
duziert. Falls umgekehrt die Stromansteuerkapazität der N-
Kanal-MOS-Transistoren entgegen der Stromansteuerkapazität
der P-Kanal-MOS-Transistoren kleiner variiert, wird dann au
ßerdem der Strombetrag von der Stromquelle I1 erhöht.
Die Schaltungsanordnung in der Stromquelle I1 umfaßt ei
nen N-Kanal-Transistor N10, der den gemeinsamen Source-
Anschlüssen der Transistoren N1, N2 Strom zuführt, und einen
P-Kanal-Transistor P11 und einen N-Kanal-Transistor N11, die
zwischen Energiequellen Vdd und Vss in Reihe geschaltet sind.
Sowohl die Gate-Elektroden als auch die Drain-Elektroden der
Transistoren P11, N11 sind wechselseitig verbunden, und die
verbundenen Drain-Elektroden sind ferner mit der Gate-
Elektrode des Transistors N10 verbunden.
Nimmt man nun einen ersten Zustand an, worin aufgrund von
Herstellungsvariationen oder dergleichen die Stromansteuerka
pazität der N-Kanal-MOS-Transistoren im Vergleich zur Strom
ansteuerkapazität der P-Kanal-MOS-Transistoren entgegenge
setzt größer variiert, wird dann die Impedanz des N-Kanal-
MOS-Transistors N11 in Richtung auf einen niedrigeren Wert im
Vergleich zur Impedanz des P-Kanal-MOS-Transistors P11 vari
ieren. Folglich fällt die Spannung an dem Drain-Anschluß n10
dieses Transistors, und der Strom in dem N-Kanal-Transistor
N10 wird reduziert. Dadurch nimmt die Impedanz des Transi
stors N10 zu, wobei eine Abwärtsvariation in der Impedanz ei
nes Transistors N2 aufgehoben und daher eine Fluktuation im
Pegel an dem Drain-Anschluß n1 unterdrückt wird.
Falls ein zweiter Zustand angenommen wird, worin aufgrund
von Herstellungsvariationen oder dergleichen die Stromansteu
erkapazität der N-Kanal-MOS-Transistoren im Vergleich zur
Stromansteuerkapazität der P-Kanal-MOS-Transistoren entgegen
gesetzt kleiner variiert, wird sich dann die Impedanz des N-
Kanal-Transistors N11 in Richtung auf einen höheren Wert im
Vergleich zur Impedanz des P-Kanal-Transistors P11 ändern.
Folglich wird die Spannung an dem Drain-Anschluß n10 dieses
Transistors größer, und der Strom in dem N-Kanal-Transistor
N10 nimmt zu. Dadurch fällt die Impedanz des Transistors N10,
was die Aufwärtsvariation in der Impedanz des Transistors N2
aufhebt und daher die Fluktuation im Pegel des Drain-
Anschlusses n1 unterdrückt.
Ein ähnlicher Vorgang und Effekt werden erhalten, selbst
wenn eine Ausgangsschaltung mit einem P-Kanal-Transistor zwi
schen dem Knoten n1 der Differentialverstärkerschaltung in
Fig. 4 und dem folgenden CMOS-Inverter wie in Fig. 2 veran
schaulicht eingefügt wird. In diesem Fall ist jedoch das Aus
gangssignal umgekehrt.
Fig. 5 ist ein Diagramm, das eine Differentialverstärker
schaltung gemäß einer ersten Ausführungsform zeigt. Fig. 5
zeigt Beispiele von drei Typen von Lastschaltungen, wobei
Fig. 5A ein Beispiel ist, worin eine Ausgangsschaltung mit
einem P-Kanal-Transistor P4 vorgesehen ist. Teilen, die der
Differentialverstärkerschaltung in Fig. 4 entsprechen, sind
die gleichen Bezugsziffern gegeben.
In dem Beispiel in Fig. 5A sind die Lastschaltungen durch
Widerstände R1, R2 gebildet. Der Drain-Anschluß n1 des Tran
sistors N2 ist der Gate-Elektrode des P-Kanal-Transistors P4
in der Ausgangsschaltung zugeführt, und der Verbindungspunkt
n3 zwischen dem Transistor P4 und der Stromquelle I2 wird an
einen folgenden CMOS-Inverter geliefert. In diesem Fall wird
eine Variation an dem Drain-Anschluß n1 durch die Stromquel
lenschaltung unterdrückt, die durch Transistoren N10, P11 und
N11 gebildet ist, und daher wird auch eine Fluktuation in der
Ausgabe n3 unterdrückt, die gemäß dem Potential bei n1 invers
verstärkt ist.
In dem Beispiel in Fig. 5B sind die Lastschaltungen durch
P-Kanal-Transistoren P12, P13 aufgebaut, deren Gate-Elektro
den mit einer konstanten Spannung V2 versorgt werden. In dem
Fall dieses Beispiels ist in einem ersten Zustand, worin die
Stromansteuerkapazität der N-Kanal-Transistoren entgegen der
Stromansteuerkapazität der P-Kanal-Transistoren größer vari
iert, diese Variation manifestiert, da der Spannungspegel des
Drain-Anschlusses n1 durch das Verhältnis zwischen den Impe
danzen des Lasttransistors P13, Eingangstransistors N2 und
Stromquellentransistors N10 bestimmt ist. In der Schaltung in
Fig. 5B wird jedoch die Gate-Spannung des Transistors N10
fallen und daher wird die Impedanz des Stromquellentransi
stors N10 zunehmen, was die Variation in der Impedanz in den
Transistoren P23 und N2 aufhebt und daher Variationen in dem
Spannungspegel an den Drain-Anschluß n1 unterdrückt. Dies
findet ähnlich Anwendung in dem oben erwähnten zweiten Zu
stand.
In dem Beispiel in Fig. 5C sind die Lastschaltungen durch
P-Kanal-Transistoren P14, P15 aufgebaut. Die Gate-Elektroden
der Transistoren P14, P15 sind mit der Drain-Elektrode des
Transistors P14 verbunden. Folglich wird ein Signal mit nied
riger Amplitude vom Transistor N1, das gemäß der Differenz
zwischen Eingangssignalen IN und /IN erzeugt wurde, durch den
Transistor P15 verstärkt, und ein Signal mit relativ hoher
Amplitude wird an den Drain-Anschluß n1 abgegeben. In dem
Fall dieses Beispiels variiert auch der Spannungspegel der
Ausgabe n1 mit Diskrepanzen bei der Herstellung und der
gleichen, aber Variationen in dem Spannungspegel der Ausgabe
n1 werden durch die Aktion der Stromquellenschaltung unter
drückt, die oben beschrieben wurde.
In den Differentialverstärkerschaltungen gemäß der ersten
Ausführungsform wird, selbst wenn Transistorcharakteristiken
infolge von Diskrepanzen bei der Herstellung oder dergleichen
variieren, eine Variation im Zentralwert der Ausgangsamplitu
de verhindert, und der durch die durchgezogene Linie in Fig. 3
angegebene Pegel wird beibehalten. Folglich werden Transi
storen, die den folgenden CMOS-Inverter bilden, zuverlässig
ausschalten, und es wird kein Durchgangsstrom fließen. Da die
Ausgaben n1, n3 aufwärts und abwärts zu jeder Seite der
Schwellenspannung VthC des folgenden CMOS-Inverters variie
ren, gibt es keine Diskrepanz zwischen der Ausbreitungsverzö
gerungszeit des Eingabeanstiegs und der Ausbreitungsverzöge
rungszeit des Abfalls, und daher wird während eines Hochge
schwindigkeitsbetriebs keine Fehlfunktion verursacht.
Fig. 6 ist ein Diagramm, das ein weiteres Beispiel einer
Differentialverstärkerschaltung gemäß der ersten Ausführungs
form zeigt. Diese Schaltung ist die gleiche wie die Differen
tialverstärkerschaltung in Fig. 4 mit der Ausnahme, daß die
Leitertypen der Transistoren umgekehrt sind. Folglich wurden
die gleichen Bezugsziffern für entsprechende Sektionen ver
wendet. In dem Beispiel in Fig. 6 bilden P-Kanal-Transistoren
P1 und P2 ein Paar Eingangstransistoren, deren Gate-Elektro
den mit Eingaben IN und /IN versorgt werden. Ein P-Kanal-
Transistor P10 in einer Stromquelle ist mit einer gemeinsamen
Source-Elektrode von Transistoren P1 und P2 verbunden. Die
Drain-Anschlüsse einer Vorspannungsschaltung mit einem P-
Kanal-Transistor P11 und einem N-Kanal-Transistor N11 sind
mit der Gate-Elektrode des Transistors P10 verbunden.
N-Kanal-Transistoren N12 und N13 werden als die Last
schaltungen L1, L2 im Beispiel in Fig. 6 verwendet. Eine
gleichmäßige Spannung V1 wird an die Gate-Elektroden dieser
Transistoren N12, N13 geliefert. Es ist jedoch auch möglich,
daß andere Lastschaltungen als diejenigen, die in Fig. 5 ver
anschaulicht sind, verbunden werden.
In der Differentialverstärkerschaltung in Fig. 6 wird un
ter der Annahme, daß infolge von Herstellungsvariationen oder
dergleichen die Stromansteuerkapazität der P-Kanal-Tran
sistoren in Richtung auf einen höheren Wert als dem der N-
Kanal-Transistoren variiert, dann die Impedanz des Transi
stors P2 fallen, und der Spannungspegel an dem Drain-Anschluß
n1 wird ansteigen. Da die Impedanz des Transistors P11 in der
Vorspannungsschaltung ebenfalls fällt, wird in diesem Fall
der Pegel an dem Drain-Anschluß ansteigen, und der Stromwert
in dem Stromquellentransistor P10 wird reduziert. Dadurch
wird die Impedanz des Stromquellentransistors P10 zunehmen,
wobei der Abfall in der Impedanz im Eingangstransistor P2
aufgehoben und daher eine Fluktuation im Pegel der Ausgabe n1
unterdrückt wird. Selbst wenn die Herstellungsvariationen um
gekehrt sind, werden in ähnlicher Weise dann Fluktuationen im
Pegel der Ausgabe n1 unterdrückt.
In dem Beispiel in Fig. 6 werden Fluktuationen im Aus
gangspegel in ähnlicher Weise noch verhindert, selbst wenn
zwischen dem Drain-Anschluß n1 und dem folgenden CMOS-
Inverter eine Ausgangsschaltung mit einem N-Kanal-Transistor
und einer Stromquelle vorgesehen ist, die das Signal an dem
Drain-Anschluß n1 invers verstärkt.
Zweite Ausführungsform
Fig. 7 ist ein Diagramm, das eine Differentialverstärker
schaltung gemäß einer zweiten Ausführungsform veranschau
licht. Die zweite Ausführungsform entspricht dem zweiten Ge
sichtspunkt der Erfindung. Im einzelnen kann diese Differen
tialverstärkerschaltung eine Differentialverstärkungsoperati
on sogar in Fällen korrekt durchführen, in denen die Diffe
rentialeingaben IN, /IN eine relativ kleine Amplitude aufwei
sen und in dem Bereich zwischen Energiequellen Vdd und Vss
weit variieren.
Wie in Fig. 7 veranschaulicht ist, umfaßt zunächst die
Schaltung ein Paar N-Kanal-Eingangstransistoren N21, N22, de
ren Gate-Elektroden mit Differentialeingaben IN bzw. /IN ver
sorgt werden. Eine erste Stromquelle I21 ist zwischen dem ge
meinsamen Source-Anschluß dieser Transistoren N21, N22 und
der Energiequelle Vss vorgesehen. Im Gegensatz zur ersten
Ausführungsform liefert die Stromquelle I21 einen gleichmäßi
gen Strom. Vorgeschriebene Lastschaltungen L1, L2 sind zwi
schen den Drain-Elektroden der Eingangstransistoren N21, N22
und der Energiequelle Vdd vorgesehen. Lastschaltungen wie die
in Fig. 5 veranschaulichten beispielsweise werden für die
Lastschaltungen L1, L2 verwendet. Die Drain-Anschlüsse n21,
n22 der Eingangstransistoren N21, N22 sind mit den Gate-
Elektroden der P-Kanal-Ausgangstransistoren P25 bzw. P24 ver
bunden. Stromquellen I25, I24 sind mit den Ausgangstransisto
ren P25 bzw. P24 verbunden, und Differentialausgaben OUT und
/OUT werden an den Verbindungspunkten dazwischen ausgegeben.
Bis zu diesem Punkt ist die Zusammensetzung der in Fig. 2
veranschaulichten herkömmlichen Schaltung ähnlich. Die zweite
Ausführungsform der Erfindung weist ferner ein Paar P-Kanal-
Eingangstransistoren P21, P22 auf, deren Gate-Elektroden mit
Differentialeingaben IN bzw. /IN versorgt werden. Die gemein
samen Source-Elektroden dieser Eingangstransistoren P21, P22
sind über eine Stromquelle I22 mit einer Energiequelle Vdd
verbunden. Die Drain-Elektroden der Eingangstransistoren P21,
P22 sind mit Differentialausgangsanschlüssen /OUT bzw. OUT
verbunden. Mit anderen Worten, diese Ausführungsform unter
scheidet sich in der Zusammensetzung von der herkömmlichen
Differentialverstärkerschaltung in Fig. 2 dadurch, daß ein
Paar P-Kanal-Eingangstransistoren P21, P22 hinzugefügt ist.
Hier wird auf Fig. 10 verwiesen, um den Betrieb dieser
Differentialverstärkerschaltung zu beschreiben. Fig. 10 ist
ein Diagramm zum Erklären einer zweiten und einer dritten
Ausführungsform. Fig. 10A zeigt ein Beispiel von Differen
tialeingangssignalen mit sehr niedriger Amplitude. Wie in dem
Diagramm veranschaulicht ist, können in Fällen, in denen z. B.
Differentialeingangssignale von einem Energiesystem zugeführt
werden, das zur Halbleitervorrichtung mit der Differential
verstärkerschaltung in Fig. 7 verschieden ist, dann in dem
Bereich von Energiequellen Vss und Vdd in der Differential
verstärkerschaltung Differentialeingangssignale IN1, /IN1 wie
durch die durchgezogenen Linien in Fig. 10A veranschaulicht
und Differentialeingangssignale IN2, /IN2 mit einem dazu ver
schiedenen Spannungspegel auftreten, wie durch die unterbro
chenen Linien veranschaulicht ist. Falls die Amplitude der
Differentialeingangssignale von der Größenordnung von bei
spielsweise 100 mV ist und die Spannung zwischen den Energie
quellen Vdd, Vss relativ klein ist, wie z. B. 5 V oder 3 V,
kann dann die Stromversorgung um etwa 1 V zwischen den sich
unterscheidenden Energiequellensystemen variieren.
Wie in Fig. 10A dargestellt ist, führt die in Fig. 7 ver
anschaulichte Differentialverstärkerschaltung eine Differen
tialverstärkung korrekt durch sowohl in Fällen, in denen Dif
ferentialeingangssignale durch die durchgezogenen Linien re
präsentiert werden, als auch in Fällen, in denen sie durch
die unterbrochenen Linien repräsentiert werden. Mit anderen
Worten, falls die Differentialeingangssignale einen relativ
hohen Pegel haben, wie z. B. durchgezogene Linien IN1, /IN1
schalten beide N-Kanal-Eingangstransistoren N21, N22 in der
Differentialverstärkerschaltung ein, und eine korrekte Diffe
rentialverstärkungsoperation wird durchgeführt. Dies verhält
sich so, weil, wenn die Differentialeingangssignale einen re
lativ hohen Pegel haben, eine höhere Spannung als die ent
sprechende Schwellenspannung des Transistors zwischen den Ga
te-Elektroden und Source-Elektroden der Eingangstransistoren
N21, N22 angelegt ist. Falls andererseits die Differential
eingangssignale einen relativ niedrigen Pegel haben, wie z. B.
die unterbrochenen Linien IN2, /IN2, schalten dann beide P-
Kanal-Eingangstransistoren P21, P22 ein, und eine korrekte
Differentialverstärkungsoperation wird durchgeführt. Dies
verhält sich so, weil, wenn die Differentialeingangssignale
einen relativ niedrigen Pegel haben, eine höhere Spannung als
die entsprechende Schwellenspannung des Transistors zwischen
den Gate-Elektroden und Source-Elektroden der Eingangstransi
storen P21, P22 angelegt wird.
Selbst wenn der Zentralwert der Amplituden die Differen
tialeingangssignale relativ hoch ist oder selbst wenn er re
lativ niedrig ist, wird eines der Eingangstransistorpaare
N21, N22 oder P21, P22 korrekt arbeiten, und daher können
beide Differentialeingangssignale empfangen werden.
Die Stromquellen I21, I22, I24, I25 in der Differential
verstärkerschaltung in Fig. 7 schaffen eine Schaltung, die
einen Strom zuführt, der so gleichmäßig wie möglich ist. Die
ses Beispiel einer Stromguellenschaltung wird später be
schrieben.
Fig. 8 ist ein Diagramm, das ein weiteres Beispiel der
zweiten Ausführungsform veranschaulicht. In diesem Beispiel
sind die Leitertypen der Transistoren in der Differentialver
stärkerschalter in Fig. 7 umgekehrt. Dementsprechend wurden
für entsprechende Teile die selben Bezugsziffern verwendet.
Im Beispiel in Fig. 8 sind die Drain-Elektroden n31, n32
eines Paars P-Kanal-Eingangstransistoren P31, P32, deren Ga
te-Elektroden mit Differentialeingaben IN bzw. /IN versorgt
werden, mit den Gate-Elektroden von N-Kanal-Ausgangstran
sistoren N25, N24 verbunden. Differentialausgaben OUT, /OUT
werden an den Verbindungspunkten zwischen den Ausgangstransi
storen N25, N24 und ihren Stromquellen I25, I24 ausgegeben.
Zusätzlich zu diesem Paar P-Kanal-Eingangstransistoren P31,
P32 ist auch ein Paar N-Kanal-Eingangstransistoren N31, N32
vorgesehen. Die Drain-Elektroden dieses Paars Eingangstransi
storen N31, N32 sind mit Differentialausgangsanschlüssen /OUT
bzw. OUT verbunden. Zwischen den Source-Elektroden und den
Stromversorgungen dieser Eingangstransistoren sind Stromquel
len I31 bzw. I32 vorgesehen.
Falls die Differentialeingangssignale IN, /IN bei einem
relativ hohen Pegel zwischen den Energiequellen verstärkt
werden, führt im Fall dieses Beispiels das Paar N-Kanal-
Eingangstransistoren N31, N32 die Differentialverstärkungs
operation durch. Falls andererseits die Differentialeingangs
signale IN, /IN bei einem relativ niedrigen Pegel zwischen
den Energiequellen verstärkt werden, führt dann das P-Kanal-
Eingangstransistorpaar P31, P32 die Differentialverstärkungs
operation durch. Daher ist es möglich, Differentialeingaben
mit sehr kleiner Amplitude über einen weiten Bereich zu emp
fangen.
Dritte Ausführungsform
Fig. 9 ist ein Diagramm, das eine Differentialeingangs
schaltung gemäß einer dritten Ausführungsform zeigt. Diese
Differentialeingangsschaltung umfaßt eine erste Differential
verstärkerschaltung 100, die externe Differentialeingangs
signale IN, /IN direkt empfängt, und eine zweite Differen
tialverstärkerschaltung 200, die die Differentialausgaben
OUT1, /OUT1 der ersten Differentialverstärkerschaltung 100
als Differentialeingaben empfängt. Die Ausgabe OUT2 der zwei
ten Differentialverstärkerschaltung wird einem folgenden
CMOS-Inverter mit Transistoren P3 und N3 zugeführt. Folglich
wird ein Signal n2 erzeugt, das eine Vollschwankung zwischen
Energiequellen Vdd, Vss durchführt.
Die oben erwähnte erste Differentialverstärkerschaltung
100 ist die Differentialverstärkerschaltung gemäß der in Fig. 7
veranschaulichten zweiten Ausführungsform. Die zweite Dif
ferentialverstärkerschaltung 200 ist die Differentialverstär
kerschaltung gemäß der in Fig. 4 veranschaulichten ersten
Ausführungsform. Die zweite Differentialverstärkerschaltung
200 kann auch die in Fig. 5 veranschaulichte Schaltung sein.
Die erste Differentialverstärkerschaltung 100 verwendet
eine Schaltung mit N-Kanal-Transistoren N26, N27 und einem
externen Widerstand R27 als Stromquelle I21. Die Gate-
Elektroden der Transistoren N26, N27 sind mit der Drain-
Elektrode des Transistors N27 verbunden, dadurch eine Strom
spiegelschaltung bildend. Da der Widerstand R27 ein externer
Widerstand ist, der durch Herstellungsvariationen in der
Halbleitervorrichtung nicht beeinflußt wird, hat der in die
Transistoren N27, N28 dieser Stromspiegelschaltung fließende
Strom einen gleichmäßigen Wert, der durch Herstellungsvaria
tionen nicht beeinflußt wird. Eine Stromquelle I22 verwendet
ähnlich eine Schaltung mit P-Kanal-Transistoren P26, P27 und
einem externen Widerstand R28. In diesem Fall wird ebenfalls
ein gleichmäßiger Strom, der durch Herstellungsvariationen
nicht beeinflußt wird, den P-Kanal-Eingangstransistoren P21,
P22 zugeführt.
Wie in Fig. 10A veranschaulicht ist, wird, selbst wenn
der Zentralwert der Amplituden von Differentialeingaben IN,
/IN mit sehr kleiner Amplitude zwischen den Energiequellen
variiert, irgendeines der Eingangstransistorpaare N21, N22
oder P21, P22 in der ersten Differentialverstärkerschaltung
100 arbeiten, dadurch eine korrekte Differentialverstärkungs
funktion durchführend. Die Stromquellen I21, I22 der ersten
Differentialverstärkerschaltung 100 liefern jedoch einen
gleichmäßigen Strom, der sich als Antwort auf Herstellungs
variationen nicht ändert. Da die Impedanz der Eingangstransi
storen mit Herstellungsdiskrepanzen variiert, wird es daher
eine gewisse Variation in dem Zentralwert der Amplituden der
erzeugen Differentialausgaben OUT1, /OUT1 geben, wie in Fig. 10B
gezeigt ist. Ein solcher Zentralwert fällt jedoch nicht,
so daß die Eingangstransistoren N1, N2 der folgenden zweiten
Differentialverstärkerschaltung 200 einen nicht-leitenden Zu
stand annehmen. Folglich wird die zweite Differentialverstär
kerschaltung 200 eine korrekte Differentialverstärkung bezüg
lich der Differentialausgangssignale OUT1, /OUT1 durchführen
können.
Wie in der ersten Ausführungsform beschrieben wurde, va
riiert überdies gemäß Herstellungsdiskrepanzen der Stromwert
der Stromquellenschaltung in der zweiten Differentialverstär
kerschaltung 200. Daher behält der Zentralwert der Amplituden
einer Ausgabe OUT2 der zweiten Differentialverstärkerschal
tung 200 einen praktisch gleichmäßigen Pegel bei, der durch
Herstellungsdiskrepanzen nicht beeinflußt wird. Dementspre
chend ist die Beziehung zwischen der Schwellenspannung des
folgenden CMOS-Inverters und der Ausgabe OUT2 konstant, und
es tritt kein zum CMOS-Inverter fließender Durchgangsstrom
und kein Unterschied in den Ausbreitungsverzögerungszeiten
beim Anstieg und Abfall der Eingaben auf.
Wie oben beschrieben wurde, ist es in Fällen, in denen
Differentialeingangssignale mit kleiner Amplitude von einer
externen Quelle empfangen werden, wünschenswert, eine Diffe
rentialverstärkerschaltung gemäß der zweiten Ausführungsform
und eine Differentialverstärkerschaltung gemäß der ersten
Ausführungsform, wie in Fig. 9 veranschaulicht ist, zu kombi
nieren. Natürlich ist es auch möglich, die beiden Differen
tialverstärkerschaltungen zu kombinieren, die in Fig. 6 und
Fig. 8 gezeigt sind. Da die Differentialeingangssignale mit
kleiner Amplitude von einer externen Quelle empfangen werden,
ist es außerdem möglich, die Differentialverstärkerschaltung
gemäß der zweiten Ausführungsform einfach mit einer standard
mäßigen Differentialverstärkerschaltung wie in Fig. 1, 2 ver
anschaulicht oder dergleichen zu kombinieren.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, eine
Differentialverstärkerschaltung zu schaffen, wodurch Aus
gangssignale mit einem gleichmäßigen Pegel erzeugt werden,
ohne die Wirkungen von Herstellungsvariationen zu empfangen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es überdies möglich, ei
ne Differentialverstärkerschaltung zu schaffen, die eine Dif
ferentialverstärkung korrekt durchführt, wenn Differential
eingangssignale mit kleiner Amplitude empfangen werden, die
eine große Variation in der Zentralspannung der Signalampli
tuden aufweisen.
Zweiter Gesichtspunkt der Erfindung: Differentialtreiber vom
Hochzieh-Typ
Im folgenden werden zusammen mit Ausführungsformen eines
Differentialansteuerverfahrens gemäß der vorliegenden Erfin
dung mit Bezugnahme auf Fig. 11-Fig. 15 erste bis fünfte
Ausführungsformen eines Differentialtreibers vom Hochzieh-Typ
gemäß einem zweiten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung
beschrieben.
Erste Ausführungsform Fig. 11
Fig. 11 ist ein Schaltungsdiagramm, das den Hauptteil ei
nes Beispiels eines Signalübertragungssystems mit einer er
sten Ausführungsform eines Differentialbustreibers vom Hoch
zieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. In Fig. 11
ist 20 eine einen Treiber bildende Halbleitervorrichtung, ist
21 ein einen Empfänger bildende Halbleitervorrichtung, sind
22 und 23 Signalleitungen, die die Halbleitervorrichtungen 20
und 21 verbinden, sind 24 und 25 Anschlußwiderstände, ist 26
eine Anschlußspannungsleitung, die eine Anschlußspannung VT1
zuführt, und ist 27 eine Anschlußspannungsleitung, die eine
Anschlußspannung VT2 zuführt.
In der Halbleitervorrichtung 20 ist 28 eine erste Ausfüh
rungsform eines Differentialbustreibers vom Hochzieh-Typ ge
mäß der vorliegenden Erfindung, sind SIN, /SIN Differential
eingangssignale, die von einer (nicht veranschaulichten) in
ternen Schaltung in die erste Ausführungsform 28 eines Diffe
rentialbustreibers vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden
Erfindung eingegeben werden, und sind 29 und 30 Signalaus
gangsanschlüsse, an die Differentialausgangssignale SOUT,
/SOUT von dem Differentialbustreiber 28 vom Hochzieh-Typ ge
mäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ausgegeben werden.
Im Differentialbustreiber 28 vom Hochzieh-Typ gemäß der
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist 31 eine
Energiequellenleitung, die eine Versorgungsspannung V1 zu
führt, ist 32 eine Quelle mit einem festen Strom, ist 33 ein
N-Kanal-MOS-Transistor (der im folgenden NMOS-Transistor ge
nannt wird), der ein erstes Schaltmittel bildet, in das ein
Eingangssignal SIN eingegeben wird, und 34 ist ein ein zwei
tes Schaltmittel bildender NMOS-Transistor, dessen Ein- und
Ausschalten gemäß dem Eingangssignal /SIN gesteuert wird.
Der stromaufwärtige Anschluß 32A der Konstantstromquelle
32 ist hier mit der Netzleitung 31 verbunden, die Drain-
Elektrode des NMOS-Transistors 33 ist mit dem stromabwärtigen
Anschluß 32B der Konstantstromquelle 32 verbunden, und dessen
Source-Elektrode ist mit einem Signalausgangsanschluß 29 ver
bunden, wohingegen die Drain-Elektrode des NMOS-Transistors
34 mit dem stromabwärtigen Anschluß 32B der Konstantstrom
quelle 32 verbunden ist und dessen Source-Elektrode mit einem
Signalausgangsanschluß 30 verbunden ist.
In der Konstantstromquelle 32 ist außerdem 35 ein P-
Kanal-MOS-Transistor zum Erzeugen eines konstanten Stroms
(der im folgenden PMOS-Transistor genannt wird), ist 36 eine
Vorspannungsschaltung zum Erzeugen einer Vorspannung, die der
Gate-Elektrode des PMOS-Transistors 35 zugeführt werden soll,
um einen konstanten Strom zu erzeugen, ist 37 eine Steuer
schaltung, die eine dritte Steuerschaltung bildet, und 38 ist
eine eine vierte Steuerschaltung bildende Steuerschaltung.
Wenn die Spannung in der Signalleitung 22 oder die Span
nung in der Signalleitung 23 niedriger als die Versorgungs
spannung V1 ist, liefert hier die Steuerschaltung 37 eine
Vorspannung zum PMOS-Transistor 35, und, wenn die Spannung in
der Signalleitung 22 oder die Spannung in der Signalleitung
23 höher als die Versorgungsspannung V1 ist, liefert sie die
höhere Spannung von der Spannung in der Signalleitung 22 und
der Spannung in der Signalleitung 23 an die Gate-Elektrode
des PMOS-Transistors 35.
In der Steuerschaltung 37 ist 39 eine Netzleitung, die
eine Versorgungsspannung V1 zuführt, ist 40 ein NMOS-Tran
sistor, dessen Drain-Elektrode mit dem Vorspannung-Ausgangs
anschluß der Vorspannungsschaltung 36 verbunden ist, dessen
Gate-Elektrode mit der Netzleitung 39 verbunden ist und des
sen Source-Elektrode mit der Gate-Elektrode des PMOS-Tran
sistors 35 verbunden ist.
Wie im folgenden beschrieben wird, dient der NMOS-Tran
sistor 40 dazu, einen Zufluß von Strom zur Vorspannungsschal
tung 36 in Fällen zu verhindern, in denen die Spannung in der
Signalleitung 22 oder die Spannung in der Signalleitung 23
der Gate-Elektrode des PMOS-Transistors 35 zugeführt wird und
der PMOS-Transistor ausgeschaltet ist.
41 ist eine Netzleitung, die eine Versorgungsspannung V1
zuführt, 42, 43 sind PMOS-Transistoren, 44 ist eine Steuer
schaltung, die eine fünfte Steuerschaltung bildet, und 45 ist
eine eine sechste Steuerschaltung bildende Steuerschaltung.
Der PMOS-Transistor 42 dient dazu, den PMOS-Transistor 35
auszuschalten, wenn die Spannung in der Signalleitung 22 hö
her als die Versorgungsspannung V1 ist, indem die Spannung in
der Signalleitung 22 der Gate-Elektrode des PMOS-Transistors
35 zugeführt wird, und die Source-Elektrode des PMOS-Tran
sistors 42 ist mit der Gate-Elektrode des PMOS-Transistors 35
verbunden, dessen Gate-Elektrode mit der Netzleitung 41 ver
bunden ist und dessen Drain-Elektrode mit dem Signalausgangs
anschluß 29 verbunden ist.
Der PMOS-Transistor 43 dient ferner dazu, den PMOS-Tran
sistor 35 auszuschalten, wenn die Spannung in der Zufuhrlei
tung 23 höher als die Versorgungsspannung V1 ist, indem die
Spannung in der Signalleitung 23 der Gate-Elektrode des PMOS-
Transistors 35 zugeführt wird, und die Source-Elektrode des
PMOS-Transistors 43 ist mit der Gate-Elektrode des PMOS-Tran
sistors 35 verbunden, dessen Gate-Elektrode mit der Netzlei
tung 41 verbunden ist und dessen Drain-Elektrode mit einem
Signalausgangsanschluß 30 verbunden ist.
Wenn die Signalleitung 22 niedriger als die Versorgungs
spannung V1 ist, führt die Steuerschaltung 44 die Versor
gungsspannung V1 einer Mulde für den PMOS-Transistor 42 zu,
worin ein Kanalbereich gebildet ist, der eine hintere Gate-
Elektrode (back gate) des Transistors bildet, und, wenn die
Signalleitung 22 höher als die Versorgungsspannung V1 ist,
führt sie die Spannung i 41052 00070 552 001000280000000200012000285914094100040 0002019951620 00004 40933n der Signalleitung 22 der Mulde des
PMOS-Transistors 42 zu, wodurch zwischen der Drain-Elektrode
und der Mulde des PMOS-Transistors 42 ein inverser Vorspan
nungszustand aufrechterhalten wird.
Hier bezeichnet "Mulde" einen aus einem Halbleiterbereich
vom N-Typ bestehenden Muldenbereich für den PMOS-Transistor.
Daher sind Source- und Drain-Bereiche vom P-Typ innerhalb
dieses Muldenbereichs gebildet. Der Muldenbereich bildet ei
nen Kanalbereich für den Transistor und wird eine hintere Ga
te-Elektrode des MOS-Transistors.
In der Steuerschaltung 44 sind 46 und 47 Netzleitungen,
die eine Versorgungsspannung V1 zuführen, und 48, 49 sind
PMOS-Transistoren: die Source-Elektrode des PMOS-Transistors
48 ist mit der Netzleitung 46 verbunden, dessen Gate-Elektro
de mit dem Signalausgangsanschluß 29 verbunden ist und dessen
Drain-Elektrode und Mulde mit der Mulde des PMOS-Transistors
42 verbunden sind, wohingegen die Source-Elektrode und Mulde
des PMOS-Transistors 49 mit der Mulde des PMOS-Transistors 42
verbunden sind, dessen Gate-Elektrode mit einer Netzleitung
47 verbunden ist und dessen Drain-Elektrode mit dem Signal
ausgangsanschluß 29 verbunden ist.
Eine Steuerschaltung 45 liefert die Versorgungsspannung
V1 an die Mulde des PMOS-Transistors 43, wenn die Signallei
tung 23 niedriger als die Versorgungsspannung V1 ist, und sie
liefert die Spannung in der Signalleitung 23 an die Mulde des
PMOS-Transistors 43, wenn die Signalleitung 23 höher als die
Versorgungsspannung V1 ist, wodurch ein inverser Vorspan
nungszustand zwischen der Drain-Elektrode und Mulde des PMOS-
Transistors 43 aufrechterhalten wird.
In der Steuerschaltung 45 sind 50 und 51 Netzleitungen,
die die Versorgungsspannung V1 zuführen, und 52 und 53 sind
PMOS-Transistoren; die Source-Elektrode des PMOS-Transistors
52 ist mit einer Netzleitung 50 verbunden, dessen Gate-
Elektrode mit einem Signalausgangsanschluß 30 verbunden ist
und dessen Drain-Elektrode und Mulde mit der Mulde des PMOS-
Transistors 43 verbunden sind, wohingegen die Source-
Elektrode und Mulde des PMOS-Transistors 53 mit der Mulde des
PMOS-Transistors 43 verbunden sind, dessen Gate-Elektrode mit
einer Netzleitung 51 verbunden ist und dessen Drain-Elektrode
mit dem Signalausgangsanschluß 30 verbunden ist.
Wenn die Spannung an der Drain-Elektrode des PMOS-
Transistors 35 niedriger als die Versorgungsspannung V1 ist,
führt die Steuerschaltung 38 die Versorgungsspannung V1 der
Mulde des PMOS-Transistors 35 zu, und, wenn die Spannung an
der Drain-Elektrode des PMOS-Transistors 35 höher als die
Versorgungsspannung V1 ist, führt sie die Spannung an der
Drain-Elektrode des PMOS-Transistors 35 der Mulde des PMOS-
Transistors 35 zu, wodurch zwischen der Drain-Elektrode und
der Mulde des PMOS-Transistors 35 ein inverser Vorspannungs
zustand aufrechterhalten wird.
In der Steuerschaltung 38 sind 54 und 55 Netzleitungen,
die eine Versorgungsspannung V1 zuführen, und 56 und 57 sind
PMOS-Transistoren; die Source-Elektrode des PMOS-Transistors
56 ist mit der Netzleitung 54 verbunden, dessen Gate-
Elektrode mit der Drain-Elektrode des PMOS-Transistors 35
verbunden ist und dessen Drain-Elektrode und Mulde mit der
Mulde des PMOS-Transistors 35 verbunden sind, wohingegen die
Source-Elektrode und Mulde des PMOS-Transistors 57 mit der
Mulde des PMOS-Transistors 35 verbunden sind, dessen Gate-
Elektrode mit der Netzleitung 55 verbunden ist und dessen
Drain-Elektrode mit der Drain-Elektrode des PMOS-Transistors
35 verbunden ist.
Wenn die Spannung in der Signalleitung 22 und die Span
nung in der Signalleitung 23 niedriger als die Versorgungs
spannung V1 sind, schaltet in dem in dieser Weise gebildeten
Signalübertragungssystem in der Steuerschaltung 37 der PMOS-
Transistor 42 aus und der PMOS-Transistor 43 schaltet aus,
wird die von der Vorspannungsschaltung 36 abgegebene Vorspan
nung über den NMOS-Transistor 40 der Gate-Elektrode des PMOS-
Transistors 35 zugeführt und wird durch den PMOS-Transistor
35 ein fester Strom erzeugt.
In der Steuerschaltung 44 wird überdies in diesem Fall
der PMOS-Transistor 48 eingeschaltet und der PMOS-Transistor
49 ausgeschaltet, und die Versorgungsspannung V1 wird der
Mulde des PMOS-Transistors 42 zugeführt, wodurch zwischen der
Drain-Elektrode und Mulde des PMOS-Transistors 42 ein inver
ser Vorspannungszustand aufrechterhalten wird.
In der Steuerschaltung 45 wird der PMOS-Transistor 52
eingeschaltet, und der PMOS-Transistor 53 wird ausgeschaltet,
und die Versorgungsspannung V1 wird der Mulde des PMOS-
Transistors 43 zugeführt, wodurch ein inverser Vorspannungs
zustand zwischen der Drain-Elektrode und der Mulde des PMOS-
Transistors 43 aufrechterhalten wird.
In der Steuerschaltung 38 wird der PMOS-Transistor 56
eingeschaltet, und der PMOS-Transistor 57 wird ausgeschaltet,
und eine Versorgungsspannung V1 wird der Mulde des PMOS-
Transistors 35 zugeführt, wodurch zwischen der Drain-
Elektrode und Mulde eines PMOS-Transistors 34 ein inverser
Vorspannungszustand aufrechterhalten wird.
Wenn der NMOS-Transistor 33 eingeschaltet ist, wird hier
dann, falls aus irgendeinem Grund die Versorgungsspannung V1
fällt oder die Anschlußspannungen VT1, VT2 ansteigen, so daß
die Spannung in der Signalleitung 22 höher als die Versor
gungsspannung V1 wird, in der Steuerschaltung 37 der PMOS-
Transistor 47 einschalten, und die Spannung in der Signallei
tung 22 wird der Gate-Elektrode des PMOS-Transistors 35 zuge
führt, wohingegen der PMOS-Transistor 35 ausschalten wird und
der NMOS-Transistor 40 ebenfalls ausschalten wird, wodurch
ein Zufluß von Strom zur Vorspannungsschaltung 36 verhindert
wird.
In der Steuerschaltung 44 wird der PMOS-Transistor 48
ausgeschaltet, und der PMOS-Transistor 49 wird eingeschaltet,
und die Spannung in der Signalleitung 22 wird der Mulde des
PMOS-Transistors 42 zugeführt, wodurch zwischen der Drain-
Elektrode und Mulde des PMOS-Transistors 42 ein inverser Vor
spannungszustand aufrechterhalten wird.
In der Steuerschaltung 38 wird außerdem der PMOS-Tran
sistor 56 ausgeschaltet, und der PMOS-Transistor 57 wird ein
geschaltet, und die Spannung in der Signalleitung 22 wird der
Mulde des PMOS-Transistors 35 zugeführt, wodurch zwischen der
Drain-Elektrode und Mulde des PMOS-Transistors 35 ein inver
ser Vorspannungszustand aufrechterhalten wird.
Wenn der NMOS-Transistor 35 eingeschaltet ist, wird,
falls aus irgendeinem oben erwähnten Grund die Spannung der
Signalleitung 23 höher als die Versorgungsspannung V1 wird,
dann in der Steuerschaltung 37 der PMOS-Transistor 43 ein
schalten, und die Spannung in der Signalleitung 23 wird der
Gate-Elektrode des PMOS-Transistors 35 zugeführt, wohingegen
der PMOS-Transistor 35 ausschalten wird und der NMOS-
Transistor 40 ebenfalls ausschalten wird, wodurch ein Zufluß
von Strom zur Vorspannungsschaltung 36 verhindert wird.
In der Steuerschaltung 45 wird der PMOS-Transistor 52
ausgeschaltet, und der PMOS-Transistor 53 wird eingeschaltet,
und die Spannung in der Signalleitung 23 wird der Mulde des
PMOS-Transistors 43 zugeführt, wodurch zwischen der Drain-
Elektrode und Mulde des PMOS-Transistors 43 ein inverser Vor
spannungszustand aufrechterhalten wird.
In der Steuerschaltung 38 wird der PMOS-Transistor 56
ausgeschaltet, und der PMOS-Transistor 57 wird eingeschaltet,
und die Spannung in der Signalleitung 22 wird der Mulde des
PMOS-Transistors 35 zugeführt, wodurch ein inverser Vorspan
nungszustand zwischen der Drain-Elektrode und Mulde des PMOS-
Transistors 35 aufrechterhalten wird. In diesem Fall nehmen
die Gate-Elektrode, Drain-Elektrode (Source-Elektrode während
des Betriebs) und Mulde (hintere Gate-Elektrode) des PMOS-
Transistors 35 alle das Potential der Signalleitung 22 an,
und der PMOS-Transistor 35 kann vollständig ausgeschaltet
werden.
Gemäß der ersten Ausführungsform 28 eines Differential
bustreibers vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung
ist es daher, selbst wenn aus irgendeinem Grund die Spannung
von irgendeiner oder sowohl der Signalleitung 22 als
auch/oder der Signalleitung 23 über die Versorgungsspannung
V1 angestiegen ist, möglich, einen Zufluß von Strom von ir
gendeiner oder sowohl der Signalleitung 22 als auch/oder der
Signalleitung 23 in die Netzleitung 31 zu verhindern, und da
her kann eine Fehlfunktion der Halbleitervorrichtung 20 in
folge eines Zuflusses von Strom von irgendeiner oder sowohl
der Signalleitung 22 als auch/oder der Signalleitung 23 in
die Seite der Netzleitung 31 verhindert und die Zuverlässig
keit der Halbleitervorrichtung 20 verbessert werden. Eine
Fehlfunktion der Halbleitervorrichtung 20 bezieht sich hier
auf Fälle, in denen ein Zufluß von Strom in die Netzleitung
31 stattfindet, wodurch damit verbundene Elemente zerstört
werden und sich das Potential der Versorgungsspannung V1 än
dert.
Zweite Ausführungsform Fig. 12
Fig. 12 ist ein Schaltungsdiagramm, das den Hauptteil ei
nes Beispiels eines Singalübertragungssystems gemäß einer
zweiten Ausführungsform eines Differentialbustreibers vom
Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. Das Si
gnalübertragungssystem in Fig. 12 verwendet eine Halbleiter
vorrichtung 59 mit einer zu der in Fig. 1 gezeigten Halblei
tervorrichtung 20 verschiedenen Schaltungszusammensetzung,
von der abgesehen sie ähnlich dem Signalübertragungssystem in
Fig. 11 gebildet ist.
Die Halbleitervorrichtung 59 ist mit einer zweiten Aus
führungsform 60 eines Differentialbustreibers vom Hochzieh-
Typ gemäß der vorliegenden Erfindung anstelle der ersten Aus
führungsform 28 eines in Fig. 11 veranschaulichten Diffexen
tialbustreibers vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Er
findung versehen, von der abgesehen sie ähnlich der Halblei
tervorrichtung 20 in Fig. 11 aufgebaut ist.
Die zweite Ausführungsform 60 des Differentialbustreibers
vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet
PMOS-Transistoren 61, 62 als erste und zweite Schaltmittel
anstelle der in Fig. 11 gezeigten NMOS-Transistoren 33, 34,
und sie weist außerdem Steuerschaltungen 63, 64 auf, die er
ste und zweite Steuerschaltungen bilden, um die Spannung in
den Mulden der PMOS-Transistoren 61, 62 zu steuern, von denen
abgesehen sie ähnlich der ersten Ausführungsform 28 eines
Differentialbustreibers vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegen
den Erfindung gebildet ist, der in Fig. 11 veranschaulicht
ist.
Wenn die Spannung in der Signalleitung 22 niedriger als
die Versorgungsspannung V1 ist, führt die Steuerschaltung 63
die Versorgungsspannung V1 der Mulde des PMOS-Transistors 61
zu, und, wenn die Spannung in der Signalleitung 22 höher als
die Versorgungsspannung V1 ist, führt sie die Spannung in der
Signalleitung 22 der Mulde des PMOS-Transistors 61 zu, wo
durch ein inverser Vorspannungszustand zwischen der Drain-
Elektrode und Mulde des PMOS-Transistors 61 aufrechterhalten
wird.
In der Steuerschaltung 63 sind 65 und 66 Netzleitungen,
die eine Versorgungsspannung V1 zuführen, und 67 und 68 sind
PMOS-Transistoren; die Source-Elektrode des PMOS-Transistors
67 ist mit der Netzleitung 65 verbunden, dessen Gate-
Elektrode mit einem Signalausgangsanschluß 29 verbunden ist
und dessen Drain-Elektrode und Mulde mit der Mulde des PMOS-
Transistors 61 verbunden sind, wohingegen die Source-
Elektrode und Mulde des PMOS-Transistors 68 mit der Mulde des
PMOS-Transistors 61 verbunden sind, dessen Gate-Elektrode mit
der Netzleitung 66 verbunden ist und dessen Drain-Elektrode
mit dem Signalausgangsanschluß 29 verbunden ist.
Wenn die Spannung in der Signalleitung 23 niedriger als
die Versorgungsspannung V1 ist, führt außerdem die Steuer
schaltung 64 die Versorgungsspannung V1 der Mulde des PMOS-
Transistors 62 zu, und, wenn die Spannung in der Signallei
tung 23 höher als die Versorgungsspannung V1 ist, führt sie
die Spannung in der Signalleitung 23 der Mulde des PMOS-
Transistors 62 zu, wodurch zwischen der Drain-Elektrode und
Mulde des PMOS-Transistors 62 ein inverser Vorspannungszu
stand aufrechterhalten wird.
In der Steuerschaltung 64 sind 69 und 70 Netzleitungen,
die eine Versorgungsspannung V1 zuführen, und 71 und 72 sind
PMOS-Transistoren; die Source-Elektrode des PMOS-Transistors
ist mit der Netzleitung 69 verbunden, dessen Gate-Elektrode
mit dem Signalausgangsanschluß 30 verbunden ist und dessen
Drain-Elektrode und Mulde mit der Mulde des PMOS-Transistors
62 verbunden sind, wohingegen die Source-Elektrode und Mulde
des PMOS-Transistors 72 mit der Mulde des PMOS-Transistors 62
verbunden sind, dessen Gate-Elektrode mit der Netzleitung 70
verbunden ist und dessen Drain-Elektrode mit dem Signalaus
gangsanschluß 30 verbunden ist.
In einem in dieser Weise gebildeten Signalübertragungssy
stem wird, falls die Spannung in der Signalleitung 22 oder
die Spannung in der Signalleitung 23 niedriger als die Ver
sorgungsspannung V1 ist, dann in der Steuerschaltung 63 der
PMOS-Transistor 67 eingeschaltet, und der PMOS-Transistor 68
wird ausgeschaltet, und die Versorgungsspannung V1 wird der
Mulde des PMOS-Transistors 61 zugeführt, wodurch zwischen der
Drain-Elektrode und Mulde des PMOS-Transistors 61 ein inver
ser Vorspannungszustand aufrechterhalten wird.
In der Steuerschaltung 64 wird ferner der PMOS-Transistor
71 eingeschaltet, und der PMOS-Transistor 72 wird ausgeschal
tet, und die Versorgungsspannung V1 wird der Mulde des PMOS-
Transistors 62 zugeführt, wodurch zwischen der Drain-
Elektrode und Mulde des PMOS-Transistors 62 ein inverser Vor
spannungszustand aufrechterhalten wird.
Wenn der PMOS-Transistor 61 eingeschaltet ist, wird,
falls aus irgendeinem Grund, wie oben beschrieben wurde, die
Spannung in der Signalleitung 22 höher als die Versorgungs
spannung V1 wurde, hier dann in der Steuerschaltung 63 der
PMOS-Transistor 67 ausgeschaltet, und der PMOS-Transistor 68
wird eingeschaltet, und die Spannung in der Signalleitung 22
wird der Mulde des PMOS-Transistors 61 zugeführt, wodurch
zwischen der Drain-Elektrode und Mulde des PMOS-Transistors
61 ein inverser Vorspannungszustand aufrechterhalten wird.
Wenn der PMOS-Transistor 62 eingeschaltet ist, wird au
ßerdem, falls aus irgendeinem Grund, wie oben beschrieben
wurde, die Spannung in der Signalleitung 23 höher als die
Versorgungsspannung V1 wurde, dann in der Steuerschaltung 64
der PMOS-Transistor 71 ausschalten, und der PMOS-Transistor
72 wird einschalten, und die Spannung in der Signalleitung 23
wird der Mulde des PMOS-Transistors 62 zugeführt, wodurch
zwischen der Drain-Elektrode und Mulde des PMOS-Transistors
62 ein inverser Vorspannungszustand aufrechterhalten wird.
Gemäß der zweiten Ausführungsform 60 eines Differential
bustreibers vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung
ist es daher möglich, einen Zufluß von Strom von irgendeiner
der oder sowohl der Signalleitung 22 als auch Signalleitung
23 zur Seite der Netzleitung 31 zu verhindern, selbst wenn
aus irgendeinem Grund die Spannung in irgendeiner oder sowohl
der Signalleitung 22 als auch/oder der Signalleitung 23 über
die Versorgungsspannung V1 angestiegen ist, da der PMOS-
Transistor 35 ähnlich der ersten Ausführungsform in einem
Aus-Zustand sein wird, und daher kann eine Fehlfunktion der
Halbleitervorrichtung 59 infolge eines Zuflusses von Strom
von irgendeiner oder sowohl der Signalleitung 22 als
auch/oder der Signalleitung 23 zur Seite der Netzleitung 31
vermieden werden, und die Zuverlässigkeit der Halbleitervor
richtung 59 kann erhöht werden.
Dritte Ausführungsform Fig. 13
Fig. 13 ist ein Schaltungsdiagramm, das den Hauptteil ei
nes Beispiels eines Signalübertragungssystems mit einer drit
ten Ausführungsform eines Differentialbustreibers vom Hoch
zieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. Das in Fig. 13
gezeigte Signalübertragungssystem verwendet eine Halblei
tervorrichtung 74 mit einer zu der in Fig. 12 gezeigten Halb
leitervorrichtung 59 verschiedenen Schaltungszusammensetzung,
wovon abgesehen sie ähnlich dem Signalübertragungssystem in
Fig. 12 gebildet ist.
Die Halbleitervorrichtung 74 umfaßt anstelle der zweiten
Ausführungsform 60 eines Differentialbustreibers vom Hoch
zieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung, wie er in Fig. 12
veranschaulicht ist, eine dritte Ausführungsform eines Diffe
rentialbustreibers vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden
Erfindung. Abgesehen davon ist sie ähnlich der in Fig. 12 ge
zeigten Halbleitervorrichtung 59 gebildet.
In der dritten Ausführungsform 75 des Differentialbus
treibers vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung
sind die Mulden von PMOS-Transistoren 42, 61 bzw. die Mulden
von PMOS-Transistoren 43, 62 wechselseitig verbunden, und die
in Fig. 12 veranschaulichten Steuerschaltungen 63, 64 sind
mit Steuerschaltungen 44, 45 integriert, wovon abgesehen sie
ähnlich der zweiten Ausführungsform eines Differential
bustreibers vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung
gebildet ist, der in Fig. 12 gezeigt ist.
In der dritten Ausführungsform 75 eines Differentialbus
treibers vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung,
der in dieser Weise gebildet ist, wird durch die Steuerschal
tung 44 zwischen der Drain-Elektrode und Mulde des PMOS-
Transistors 61 ein inverser Vorspannungszustand aufrechter
halten, und durch die Steuerschaltung 45 wird zwischen der
Drain-Elektrode und Mulde des PMOS-Transistors 62 ein inver
ser Vorspannungszustand aufrechterhalten.
Gemäß der dritten Ausführungsform 75 des Differentialbus
treibers gemäß der vorliegenden Erfindung ist es daher mög
lich, einen Zufluß von Strom von irgendeiner oder sowohl der
Signalleitung 22 als auch/oder der Signalleitung 23 in die
Netzleitung 31 zu verhindern, falls aus irgendeinem Grund die
Spannung von irgendeiner oder sowohl der Signalleitung 22 als
auch/oder der Signalleitung 23 höher als die Versorgungsspan
nung V1 wurde, und daher kann eine Fehlfunktion der Halblei
tervorrichtung 74 infolge eines Zuflusses von Strom von ir
gendeiner oder sowohl der Signalleitung 22 als auch/oder Si
gnalleitung 23 zur Seite der Netzleitung 31 vermieden werden,
und die Zuverlässigkeit der Halbleitervorrichtung 74 kann
verbessert werden.
Zusätzlich zum wechselseitigen Verbinden der Mulden der
PMOS-Transistoren 42, 61 bzw. der Mulden der PMOS-Tran
sistoren 43, 62 ist es überdies auch möglich, anstelle von
Steuerschaltungen 44, 45 in Fig. 13 gezeigte Steuerschal
tungen 63, 64 vorzusehen.
Vierte Ausführungsform Fig. 14
In Fig. 14 ist ein Schaltungsdiagramm, das den Hauptteil
eines Beispiels eines Signalübertragungssystems mit einer
vierten Ausführungsform eines Differentialbustreibers vom
Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. Das in
Fig. 14 gezeigte Signalübertragungssystem verwendet eine
Halbleitervorrichtung 77 mit einer zu der in Fig. 13 gezeig
ten Halbleitervorrichtung 74 verschiedenen Schaltungszusam
mensetzung, wovon abgesehen sie ähnlich dem Signalübertra
gungssystem in Fig. 13 gebildet ist.
In der Halbleitervorrichtung 77 ist anstelle der dritten
Ausführungsform 75 eines in Fig. 13 gezeigten Differential
bustreibers vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung
eine vierte Ausführungsform 78 eines Differentialbustreibers
vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung instal
liert, wovon abgesehen sie ähnlich der in Fig. 13 veranschau
lichten Halbleitervorrichtung 74 gebildet ist.
In der vierten Ausführungsform 78 des Differentialbus
treibers vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung
ist eine Konstantstromquelle 79 mit einer von der Konstant
stromquelle 32 in Fig. 13 verschiedenen Schaltungszusammen
setzung installiert, und ferner sind die Mulden von PMOS-
Transistoren 35, 42, 43, 61, 62 wechselseitig verbunden, wo
von abgesehen sie ähnlich der dritten Ausführungsform 75 ei
nes Differentialbustreibers vom Hochzieh-Typ gemäß der vor
liegenden Erfindung gebildet ist, die in Fig. 13 gezeigt ist.
In der Quelle 79 für einen festen Strom ist eine Steuer
schaltung 80 als eine dritte Steuerschaltung vorgesehen, und
eine Steuerschaltung 81 ist als eine vierte Schaltung vorge
sehen, wovon abgesehen sie ähnlich der in Fig. 13 gezeigten
Konstantstromquelle 32 gebildet ist.
In der Steuerschaltung 80 sind Steuerschaltungen 44, 45,
die in der in Fig. 13 veranschaulichten Steuerschaltung 37
enthalten sind, nicht vorgesehen, sind aber gemeinsam mit der
Steuerschaltung 81 kombiniert, wovon abgesehen die Steuer
schaltung 80 ähnlich der Steuerschaltung 37 in Fig. 13 gebil
det ist.
Wenn die Spannung in der Signalleitung 22 und die Span
nung in der Signalleitung 23 niedriger als die Versorgungs
spannung V1 sind, führt die Steuerschaltung 81 die Versor
gungsspannung V1 der Mulde des PMOS-Transistors 35 zu, und,
wenn die Spannung in der Signalleitung 22 oder die Spannung
in der Signalleitung 23 höher als die Versorgungsspannung V1
ist, führt sie die höhere Spannung der Spannung in der Si
gnalleitung 22 und der Spannung in der Signalleitung 23 der
Mulde des PMOS-Transistors 35 zu, wodurch zwischen der Drain-
Elektrode und Mulde des PMOS-Transistors 35 ein inverser Vor
spannungszustand aufrechterhalten wird.
In der Steuerschaltung 81 sind 82-84 Netzleitungen, die
eine Versorgungsspannung V1 zuführen, sind 85-87 PMOS-Tran
sistoren, ist 88 eine eine siebte Steuerschaltung bildende
Steuerschaltung, und 89, 90 sind PMOS-Transistoren.
Die Source-Elektrode des PMOS-Transistors 85 ist hier mit
der Netzleitung 82 verbunden, und dessen Drain-Elektrode und
Mulde sind mit der Mulde des PMOS-Transistors 35 verbunden.
Die Source-Elektrode und Mulde des PMOS-Transistors 86 sind
mit der Mulde des PMOS-Transistors 35 verbunden, dessen Gate-
Elektrode mit der Netzleitung 83 verbunden ist und dessen
Drain-Elektrode mit einem Signalausgangsanschluß 29 verbunden
ist. Die Source-Elektrode und Mulde des PMOS-Transistors 87
sind mit der Mulde des PMOS-Transistors 35 verbunden, dessen
Gate-Elektrode mit der Netzleitung 84 verbunden ist und des
sen Drain-Elektrode mit dem Signalausgangsanschluß 80 verbun
den ist.
Die Source-Elektrode des PMOS-Transistors 89 ist ferner
mit der Gate-Elektrode des PMOS-Tranistors 85 verbunden, des
sen Gate-Elektrode mit einem Signalausgangsanschluß 30 ver
bunden, dessen Drain-Elektrode mit einem Signalausgangsan
schluß 29 verbunden ist und dessen Mulde mit der Mulde des
PMOS-Transistors 35 verbunden ist. Die Source-Elektrode des
PMOS-Transistors 90 ist mit der Gate-Elektrode des PMOS-
Transistors 85 verbunden, dessen Gate-Elektrode mit dem
Signalausgangsanschluß 29 verbunden ist, dessen Drain-
Elektrode mit dem Signalausgangsanschluß 30 verbunden ist und
dessen Mulde mit der Mulde des PMOS-Transistors 35 verbunden
ist.
In dem in dieser Weise aufgebauten Signalübertragungssy
stem wird, wenn die Spannung in der Signalleitung 22 oder die
Spannung in der Signalleitung 23 niedriger als die Versor
gungsspannung V1 ist, der PMOS-Transistor 86 ausgeschaltet,
und der PMOS-Transistor 87 wird ausgeschaltet.
Falls die Spannung in der Signalleitung 22 niedriger als
die Spannung in der Signalleitung 23 ist, schaltet außerdem
in diesem Fall dann der PMOS-Transistor 89 aus, und der PMOS-
Transistor 90 schaltet ein, wodurch die Spannung in der Si
gnalleitung 23 der Gate-Elektrode des PMOS-Transistors 85 zu
geführt wird und der PMOS-Transistor 85 einschaltet.
Falls andererseits die Spannung in der Signalleitung 23
niedriger als die Spannung in der Signalleitung 22 ist,
schaltet dann der PMOS-Transistor 89 ein, und der PMOS-Tran
sistor 90 schaltet aus, wodurch die Spannung in der Signal
leitung 22 der Gate-Elektrode des PMOS-Transistors 85 zuge
führt wird und der PMOS-Transistor 85 einschaltet.
Wenn die Spannung in der Signalleitung 22 oder die Span
nung in der Signalleitung 23 niedriger als die Versorgungs
spannung V1 ist, wird folglich die Versorgungsspannung V1 den
Mulden der PMOS-Transistoren 35, 42, 43, 61, 62 zugeführt,
wodurch zwischen den Drain-Elektroden und Source-Elektroden
der PMOS-Transistoren 35, 42, 43, 61, 62 ein inverser Vor
spannungszustand aufrechterhalten wird.
Wenn der PMOS-Transistor 61 eingeschaltet ist, wird fer
ner, falls aus irgendeinem Grund die Spannung in der Signal
leitung 22 über die Versorgungsspannung V1 angestiegen ist,
dann in der Steuerschaltung 80 der PMOS-Transistor 42 ein
schalten, und die Spannung in der Signalleitung 22 wird der
Gate-Elektrode des PMOS-Transistors 35 zugeführt, wodurch der
PMOS-Transistor 35 ausschaltet.
In der Steuerschaltung 81 schaltet der PMOS-Transistor 89
ein, und die Spannung in der Signalleitung 22 wird der Gate-
Elektrode des PMOS-Transistors 85 zugeführt, wodurch der
PMOS-Transistor 85 ausschaltet und der PMOS-Transistor 86
einschaltet.
Folglich wird die Spannung in der Signalleitung 22 den
Mulden der PMOS-Transistoren 35, 42, 43, 61, 62 zugeführt,
wodurch zwischen den Drain-Elektroden und Source-Elektroden
der PMOS-Transistoren 35, 42, 43, 61, 62 ein inverser Vor
spannungszustand aufrechterhalten wird.
Gemäß der vierten Ausführungsform 78 des Differentialbus
treibers vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung
ist es daher möglich, einen Zufluß von Strom von der Signal
leitung 22 oder der Signalleitung 23 in die Seite der Netz
leitung 31 zu verhindern, selbst wenn aus irgendeinem Grund
die Spannung in der Signalleitung 22 oder die Spannung in der
Signalleitung 23 höher als die Versorgungsspannung V1 wurde,
und daher kann eine Fehlfunktion der Halbleitervorrichtung 77
infolge eines Zuflusses von Strom von der Signalleitung 22
oder der Signalleitung 23 in die Netzleitung 31 verhindert
werden, und die Zuverlässigkeit der Halbleitervorrichtung 77
kann verbessert werden.
Fünfte Ausführungsform Fig. 15
Fig. 15 ist ein Schaltungsdiagramm, das den Hauptteil ei
nes Beispiels eines Signalübertragungssystems mit einer fünf
ten Ausführungsform eines Differentialbustreibers vom Hoch
zieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. In Fig. 15
ist 92 ein einen Treiber bildende Halbleitervorrichtung, ist
93 eine einen Empfänger bildende Halbleitervorrichtung, sind
94 und 95 Signalleitungen, die die Halbleitervorrichtung 92
und 93 miteinander verbinden, ist 96 ein Anschlußwiderstand
auf der Seite der Halbleitervorrichtung 92, sind 97 und 98
Anschlußwiderstände auf der Seite der Halbleitervorrichtung
98, und 99 ist ein eine Anschlußspannung VT zuführender An
schlußwiderstand.
In der Halbleitervorrichtung 92 ist anstelle der vierten
Ausführungsform 78 eines in Fig. 14 gezeigten Differential
bustreibers vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung
eine fünfte Ausführungsform 100 eines Differentialbustreibers
vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung instal
liert, und ein Steueranschluß 101 ist ebenfalls vorgesehen,
wovon abgesehen die Halbleitervorrichtung 92 ähnlich der in
Fig. 14 gezeigten Halbleitervorrichtung 77 gebildet ist. Der
Steueranschluß 101 ist mit einem Anschluß im Innern des An
schlußwiderstands 96 verbunden.
Die fünfte Ausführungsform 100 eines Differentialbustrei
bers vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt
eine Quelle 102 für einen festen Strom mit einer zu der in
Fig. 14 gezeigten Quelle 79 für einen festen Strom verschie
denen Schaltungszusammensetzung, wovon abgesehen sie ähnlich
der vierten Ausführungsform 78 eines Differentialbustreibers
vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung in Fig. 14
gebildet ist.
Die Quelle 102 für einen festen Strom umfaßt eine Steuer
schaltung 103 als eine vierte Steuerschaltung, wovon abgese
hen sie ähnlich der in Fig. 14 gezeigten Steuerschaltung 81
gebildet ist, und die Steuerschaltung 103 umfaßt nicht die
Steuerschaltung 88, die in der in Fig. 14 gezeigten Steuer
schaltung 81 vorgesehen ist, und überdies ist die Gate-
Elektrode des PMOS-Transistors 85 mit dem Steueranschluß 101
verbunden, wovon abgesehen sie ähnlich der Steuerschaltung 81
gebildet ist.
In einem in dieser Weise gebildeten Signalübertragungssy
stem wird, wenn die Spannung in der Signalleitung 22 und die
Spannung in der Signalleitung 23 niedriger als die Versor
gungsspannung V1 sind, dann der PMOS-Transistor 86 ausge
schaltet, und der PMOS-Transistor 87 wird ausgeschaltet, wo
hingegen der PMOS-Transistor 85 eingeschaltet wird.
Wenn die Spannung in der Signalleitung 22 und die Span
nung in der Signalleitung 23 niedriger als die Versorgungs
spannung V1 sind, wird folglich diese Versorgungsspannung V1
den Mulden der PMOS-Transistoren 35, 42, 43, 61, 62 zuge
führt, wodurch zwischen den Drain-Elektroden und Mulden der
PMOS-Transistoren 35, 42, 43, 61, 62 ein inverser Vorspan
nungszustand aufrechterhalten wird.
Falls aus irgendeinem Grund die Spannung in der Signal
leitung 22 über die Versorgungsspannung V1 angestiegen ist,
schaltet außerdem dann in der Steuerschaltung 80 der PMOS-
Transistor 42 ein, und die Spannung in der Signalleitung 22
wird der Gate-Elektrode des PMOS-Transistors 35 zugeführt,
wodurch der PMOS-Transistor 35 ausschaltet.
In der Steuerschaltung 103 wird außerdem das Zwischenpo
tential der Signalleitungen 22, 23 von einem Widerstand 96
der Gate-Elektrode des PMOS-Transistors 85 zugeführt, wodurch
der PMOS-Transistor 85 ausschaltet und der PMOS-Transistor 86
einschaltet.
Als Folge davon wird die Spannung in der Signalleitung 22
den Mulden der PMOS-Transistoren 35, 42, 43, 61, 62 zuge
führt, wodurch zwischen den Drain-Elektroden und Mulden der
PMOS-Transistoren 35, 42, 43, 61, 62 ein inverser Vorspan
nungszustand aufrechterhalten wird. Dadurch nimmt der PMOS-
Transistor 35 einen Aus-Zustand vollständig ein.
Falls aus irgendeinem Grund die Spannung in der Signal
leitung 23 über die Versorgungsspannung V1 angestiegen ist,
schaltet außerdem dann in der Steuerschaltung 80 der PMOS-
Transistor 43 aus, und die Spannung in der Signalleitung 23
wird der Gate-Elektrode des PMOS-Transistors 35 zugeführt,
dadurch den PMOS-Transistor 35 ausschaltend.
In der Steuerschaltung 103 wird die Anschlußspannung VT
der Gate-Elektrode des PMOS-Transistors 85 zugeführt, wodurch
der PMOS-Transistor 85 ausgeschaltet und der PMOS-Transistor
87 eingeschaltet wird.
Folglich wird die Spannung in der Signalleitung 22 den
Mulden der PMOS-Transistoren 35, 42, 43, 61, 62 zugeführt,
wodurch zwischen den Drain-Elektroden und Mulden der PMOS-
Transistoren 35, 42, 43, 61, 62 ein inverser Vorspannungszu
stand aufrechterhalten wird.
Gemäß der fünften Ausführungsform 100 eines Differential
bustreibers vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung
ist es daher möglich, einen Zufluß von Strom von irgendeiner
oder sowohl der Signalleitung 22 als auch/oder der Signallei
tung 23 in die Netzleitung 31 zu verhindern, falls aus ir
gendeinem Grund die Spannung in irgendeiner oder sowohl der
Signalleitung 22 als auch/oder Signalleitung 23 über die Ver
sorgungsspannung V1 angestiegen ist, da der PMOS-Transistor
35 ausgeschaltet wird, und daher kann eine Fehlfunktion der
Halbleitervorrichtung 92 infolge eines Zuflusses von Strom
von irgendeiner oder sowohl der Signalleitung 22 als
auch/oder der Signalleitung 23 in die Netzleitung 31 verhin
dert werden, und die Zuverlässigkeit der Halbleitervorrich
tung 92 kann erhöht werden.
In der fünften Ausführungsform 100 eines Differentialbus
treibers vom Hochzieh-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung
wurde der Steueranschluß 101 mit einem Anschluß im Innern des
Anschlußwiderstandes 96 verbunden; es ist aber auch möglich,
den Steueranschluß 101 wegzulassen und die Gate-Elektrode des
PMOS-Transistors 85 mit dem Signalausgangsanschluß 29 oder
dem Signalausgangsanschluß 30 zu verbinden.
Indem in der Quelle für einen festen Strom eine Steuer
schaltung vorgesehen wird, die eine Steuerung implementiert,
so daß es keinen Zufluß von Strom von irgendeiner oder sowohl
der ersten Signalleitung als auch/oder der zweiten Signallei
tung in die Seite der Netzleitung in Fällen gibt, in denen
irgendeine der oder sowohl die Spannung in der ersten Signal
leitung als auch/oder die Spannung in der zweiten Signallei
tung höher als die Versorgungsspannung wurde, ist es, wie
oben beschrieben wurde, gemäß dem Differentialbustreiber vom
Hochzieh-Typ der vorliegenden Erfindung möglich, einen Zufluß
von Strom von irgendeiner oder sowohl der ersten Signallei
tungsseite als auch/oder der zweiten Signalleitungsseite zur
Seite der Netzleitung zu verhindern, selbst wenn aus irgend
einem Grund irgendeine der oder sowohl die Spannung in der
ersten Signalleitung als auch/oder die Spannung in der zwei
ten Signalleitung höher als die Versorgungsspannung wurde,
und daher kann, wenn der Differentialbustreiber vom Hochzieh-
Typ in einer bestimmten Halbleitervorrichtung installiert
ist, eine Fehlfunktion infolge eines Zuflusses von der Seite
der Signalleitung zur Seite der Netzleitung vermieden werden,
und die Zuverlässigkeit kann verbessert werden.
Indem ein Schritt eines Implementierens einer Steuerung
vorgesehen ist, so daß es keinen Zufluß von Strom von irgend
einer oder sowohl der Seite der ersten Signalleitung als
auch/oder der Seite der zweiten Signalleitung zur Seite der
Netzleitung in Fällen gibt, in denen irgendeine der oder so
wohl die Spannung in der ersten Signalleitung als auch/oder
die Spannung in der zweiten Signalleitung über die Versor
gungsspannung angestiegen ist, ist es außerdem gemäß dem Dif
ferentialbusansteuerverfahren der vorliegenden Erfindung mög
lich, einen Zufluß von Strom von irgendeiner oder sowohl der
Seite der ersten Signalleitung als auch/oder der Seite der
zweiten Signalleitung zur Seite der Netzleitung zu verhin
dern, selbst wenn aus irgendeinem Grund irgendeine der oder
sowohl die Spannung in der ersten Signalleitung als auch/oder
die Spannung in der zweiten Signalleitung über die Versor
gungsspannung angestiegen ist, und daher kann, wenn der Dif
ferentialbustreibet vom Hochzieh-Typ in einer bestimmten
Halbleitervorrichtung installiert ist, eine Fehlfunktion in
folge eines Zuflusses von Strom von der Seite der Signallei
tung zur Seite der Netzleitung verhindert werden, und die Zu
verlässigkeit kann verbessert werden.