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DE19949474A1 - Wassermatratze - Google Patents

Wassermatratze

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DE19949474A1
DE19949474A1 DE1999149474 DE19949474A DE19949474A1 DE 19949474 A1 DE19949474 A1 DE 19949474A1 DE 1999149474 DE1999149474 DE 1999149474 DE 19949474 A DE19949474 A DE 19949474A DE 19949474 A1 DE19949474 A1 DE 19949474A1
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    • A47C21/00Attachments for beds, e.g. sheet holders or bed-cover holders; Ventilating, cooling or heating means in connection with bedsteads or mattresses
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
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    • A47C27/08Fluid mattresses
    • A47C27/085Fluid mattresses of liquid type, e.g. filled with water or gel

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  • Dispersion Chemistry (AREA)
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Wassermatratze für ein Wasserbett mit DOLLAR A einem vorzugsweise als Schaumstoffwanne ausgebildeten Matratzenkörper (5), in dem eine wasserundurchlässige Schicht (4) und ein auf ihr liegender Wasserkern (3) angeordnet sind, und DOLLAR A mindestens einer unterhalb der wasserundurchlässigen Schicht angeordneten Schallquelle (11, 21, 31, 41). DOLLAR A Um neue Funktionen für ein Wasserbett, insbesondere eine physikalische Therapie im Krankenbereich oder Krankenhausbereich zu schaffen, wird vorgeschlagen, daß die wasserdichte Schicht (4) auf einer Vibrationsmembrane (6, 26) liegt, und die Schallquelle einen von einer Magnetspule (11) umgebenden Magnetkern (13) aufweist, der mit der Vibrationsmembrane verbunden ist.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Wassermatratze für ein Was­ serbett mit einem Matratzenkörper, in dem eine wasserun­ durchlässige Schicht und ein auf ihr liegender Wasserkern ange­ ordnet sind, und mindestens einer unterhalb der wasserun­ durchlässigen Schicht angeordneten Schallquelle.
Wassermatratzen weisen aufgrund Ihres flexiblen Wasserkerns bzw. Wassersackes, der sich der Kontur der auf ihr liegenden Person anpaßt, einen hohen Liegekomfort auf.
Die DE 197 31 070 A1 zeigt ein derartiges Wasserbett. Der Was­ serkern liegt auf einer wasserdichten Folie, die auf einer Grundplatte aufliegt. In der Grundplatte ist ein Ausschnitt vor­ gesehen, der nach oben von einer Lochplatte verdeckt ist, auf der die Folie liegt. Unter dem Ausschnitt ist ein Lautsprecher angeordnet, der mit seinem Abstrahlsystem an der Grundplatte angebracht ist. Der luftgefüllte Ausschnitt ist somit nach unten von der Lautsprechermembran und nach oben von der Lochplatte begrenzt.
Über den Lautsprecher und den luftgefüllten Ausschnitt kann Mu­ sik über die Folie und den Wassersack zur Unterhaltung der auf der Matratze liegenden Person ausgesendet werden.
Nachteilhaft an einem derartigen Wasserbett ist zum einen der mehrteilige Aufbau, der eine Wassermatratze, eine mit Ausschnit­ ten versehene Lochplatte und an die Ausschnitte angepaßte Laut­ sprecher verlangt. Das Wasserbett kann nur als Ganzes gehandhabt und transportiert werden. Bereits vorhandene Bettgestelle können für ein derartiges System im allgemeinen nicht verwendet werden, da hierbei die Grundplatte auf den bereits vorhandenen Latten­ rost gelegt werden müßte und die Lautsprecher nachträglich von unten an Freiräume zwischen den Lattenrostbalken montiert werden müßten. Falls der Lattenrost keine geeigneten Freiräume auf­ weist, kann er für dieses Wasserbett nicht verwendet werden.
Weiterhin ist die Anbringung der Lautsprecher unterhalb der Grundplatte bei Bettypen, die eine größere Bodenfreiheit erfor­ dern, nicht möglich. So sind z. B. Krankenhausbetten dahingehend standardisiert, daß eine größere Bodenfreiheit vorgeschrieben ist, um einen gefahrlosen Transport der Krankenhausbetten auf ihren Rädern sowie die Aufnahme der Krankenhausbetten in stan­ dardisierten Reinigungseinrichtungen zu ermöglichen. Eine nach­ trägliche Anbringung eines Lautsprechers unterhalb der Matratze ist bei einem Krankenhausbett daher nicht möglich.
Desweiteren besteht bei dem in der DE 197 31 070 A1 gezeigten Wasserbett, bei dem ein geschlossener Luftraum zwischen dem Lautsprecher und der Lochplatte vorgesehen ist, bei hohen Aus­ gangsleistungen des Lautsprechers die Gefahr, daß die Lautspre­ chermembran des Abstrahlsystems reißt. In dem mit Luft gefüllten Ausschnitt in der Grundplatte bilden sich zwischen der Lautspre­ chermembrane und der Lochplatte stehende Schallwellen, die zu hohen Beanspruchungen der Lautsprechermembranen führen können. Bei geeigneten Frequenzen kann dabei die Eigenresonanzfrequenz des durch den Ausschnitt gebildeten Klangkörpers erreicht wer­ den, so daß die Beanspruchungen der Lautsprechermembranen sehr hoch werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, gegenüber dem Stand der Technik Verbesserungen zu schaffen und insbesondere neue Funktionen für eine Wassermatratze und ein Wasserbett zu er­ schließen. Vorteilhafterweise soll die erfindungsgemäße Wasser­ matratze für bereits bestehende Bettsysteme verwendbar sein.
Diese Aufgabe wird gelöst, indem die wasserundurchlässige Schicht auf einer Vibrationsmembran liegt, die Schallquelle ei­ nen von einer Magnetspule umgebenden Magnetkern aufweist, der mit der Vibrationsmembran verbunden ist und die Schallquelle in dem Matratzenkörper angeordnet ist.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, eine Schallquelle direkt in den Matratzenkörper einzubinden. Hierbei wird dennoch ein kompakter Bau der Wassermatratze erreicht, indem die Schallquelle durch einen Magnetkern und eine Magnetspule gebildet werden, wobei der Magnetkern direkt mit einer Vibrationsmembran verbunden wird, auf der die wasserundurchlässige Schicht liegt. Die wasserun­ durchlässige Schicht liegt dabei vorteilhafterweise unmittelbar auf der Vibrationsmembran; es ist jedoch auch möglich, weitere dünnere Zwischenschichten, die die Schallwellen nicht wesentlich absorbieren, vorzusehen.
Erfindungsgemäß wird somit die Ausbildung eines Luftkörpers zwi­ schen der Vibrationsmembran und der wasserundurchlässigen Schicht verhindert, so daß auch bei größeren Leistungen die Ge­ fahr eines Reißens oder Brechens der Vibrationsmembran gering ist. Hierdurch wird weiterhin ein kompakter Bau der Schallquelle mit Vibrationsmembran ermöglicht, so daß diese erfindungsgemäß in den Matratzenkörper eingebunden werden kann. Somit kann die Matratze mit der in ihr ausgebildeten Schallquelle als Ganzes gehandhabt werden und auf bestehende Bettsysteme gelegt werden; ein nachträgliches Einsetzen von Lautsprechern unterhalb der Matratze ist nicht mehr nötig. Somit kann die erfindungsgemäße Wassermatratze auch z. B. bei Krankenhausbetten verwendet werden.
Das durch Magnetspule, Magnetkern und Vibrationsmembran gebilde­ te Schallsystem ermöglicht insbesondere auch die Ausstrahlung von Schallwellen in einem tieferen Frequenzband von z. B. 20 bis 100 Hz mit großer Amplitude. Somit ist auch ein therapeutischer Einsatz der erfindungsgemäßen Wassermatratze möglich, bei der Schallwellen in dem Frequenzbereich von 20 bis 100 Hz über die Lautsprecher und den Wasserkern auf die auf der Matratze liegen­ de Person ausgesendet werden. Durch diese physikalische Therapie bzw. Vibrationstherapie kann zum einen eine Dekubitusprophylaxe gegen das Wundliegen des Patienten erreicht werden. Hierbei wird gleichzeitig durch die Wassermatratze der gesamte Stützapparat, insbesondere die Wirbelsäule der Person, entlastet. Eine Dekubi­ tusprophylaxe ist insbesondere im Rumpfbereich und Beinbereich der Person sinnvoll. Hierbei wird die flexible Eigenschaft des Wasserkerns ausgenutzt, der eine Anpassung der Wassermatratze an die Form des Körpers der liegenden Person ermöglicht, und somit die Auflagekräfte auf eine große Fläche verteilt werden, die wiederum gleichmäßig beschallt werden kann. Diese Dekubituspro­ phylaxe durch Vibrationsmassage kann anstelle bisher verwendeter Systeme, wie z. B. aufblasbarer Luftkörper in der Auflage, oder auch zusätzlich zu diesen verwendet werden.
Weiterhin kann durch den erfindungsgemäßen Einsatz der Schall­ quellen aufgrund der starken Vibration eine bessere Durchblutung der peripheren Gefäße erreicht werden, wodurch die Thrombose- Gefahr reduziert wird. Dies ist insbesondere bei Patienten, die lange Zeit im Intensivbett verbringen müssen, hilfreich. Ein derartiger Einsatz der Schallwellen ist insbesondere im Beinbe­ reich der Matratze vorteilhaft.
Eine weitere Anwendung der durch die Schallwellen und den Was­ serkern übertragenden Vibrationsbewegung kann die Sekretmobili­ sation in der Lunge der liegenden Person und damit die Verbes­ serung der Sauerstoffversorgung sein. Hierdurch kann insbesonde­ re die pulmonale Situation von Patienten mit respiratorischer Insuffizienz verbessert werden. Durch die Schallwellen werden hierbei die Vibrationsrezeptoren der Lungen stimuliert. Derzeit wird eine derartige Stimulation zur Therapie und Prophylaxe bei respiratorischen Erkrankungen in der Intensivtherapie durch ma­ nuelle bzw. maschinelle Vibrationsmassage und durch kinetische Maßnahmen behandelt, die jedoch einen sehr hohen Personalaufwand erfordern und daher nur in größeren Zeitabschnitten durchgeführt werden.
Der Matratzenkörper kann erfindungsgemäß vorteilhafterweise aus einem Schaumstoff hergestellt sein. Er kann insbesondere eine Wannenform aufweisen, wobei durch einen hochgezogenen seitlichen Rand ein Wanneninnenraum definiert wird, in den der Wasserkern, oder der Wasserkern einschließlich Auflage und gegebenenfalls Bezug bündig aufgenommen werden kann. Die Schaumstoffwanne kann vorteilhafterweise vollständig von der Sicherheitsfolie bzw. wasserundurchlässigen Schicht umgeben sein. In eine derartige erfindungsgemäße Schaumstoffwanne mit eingebauten Schallquellen und Vibrationsmembranen kann ein an sich bekannter Wasserkern direkt eingelegt werden, so daß für die erfindungsgemäße Wasser­ matratze herkömmliche Wasserkerne, Auflagen und Bezüge verwendet werden können.
Der Magnetkern kann insbesondere an einem axialen Ende unmittel­ bar mit der Vibrationsmembran verbunden sein, so daß die von der Magnetspule auf den Magnetkern in axialer Richtung ausgeübten Kräfte direkt auf die Vibrationsmembran übertragen werden kön­ nen. Die Vibrationsmembran ist vorteilhafterweise aus einem steifen Material, wie z. B. Sperrholz, hergestellt. An einer Vi­ brationsmembran können mehrere, z. B. zwei oder vier Schallquel­ len angeordnet sein, so daß ein gleichmäßiges Schwingen auch einer größeren Vibrationsmembran gewährleistet werden kann.
Durch die Schallquellen werden insbesondere tiefe Frequenzen von z. B. 20 bis 100 Hz eingespeist, die für die o. g. medizinische Therapie besonders geeignet sind. Die für die jeweilige Therapie geeigneten Frequenzen können dabei vorteilhafter selektiv durch eine Steuereinrichtung eingestellt werden.
Erfindungsgemäß können vorteilhafterweise in einem Rumpfbereich und einem Beinbereich der Matratze voneinander getrennte Vibra­ tionsmembranen vorgesehen werden. Hierbei wird zum einen das Einknicken der Wassermatratze zwischen dem Rumpfbereich und dem Beinbereich ermöglicht, so daß eine Verstellung der Matratze zur Bequemlichkeit der Person bzw. für entsprechende medizinisch erforderliche Stellungen und Haltungen der Person eingestellt werden können, indem der Beinbereich gegenüber dem Rumpfbereich abgewinkelt bzw. geknickt wird. Weiterhin kann eine getrennte Therapie des Rumpfbereichs des Körpers und des Beinbereichs ein­ gestellt werden, so daß z. B. die Thrombose-Prophylaxe im Bein­ bereich getrennt von der Sekretmobilisation im Rumpfbereich durchgeführt werden kann.
Zusätzlich kann im Kopfbereich der Matratze Musik, z. B. Unter­ haltungsmusik, eingespeist werden, wodurch die niederfrequenten Vibrationen nicht als so störend wahrgenommen werden. Vorteil­ hafterweise werden im Kopfbereich lediglich noch Hoch- und Mit­ telfrequenzen eingespeist, die von den niedrigen Frequenzen im Rumpf- bzw. Beinbereich - ergänzt werden, so daß keine übermä­ ßige Belastung im niederen Frequenzbereich auftritt. Erfindungs­ gemäß kann dies auf besonders vorteilhafte Weise durch eine Fre­ quenzweiche erreicht werden, die Hoch- und Mittelfrequenzen dem Kopfbereich und Niederfrequenzen dem Rumpfbereich und/oder Bein­ bereich zuleitet. Die Frequenzweiche kann z. B. mit einem Audio- Anschluß der Wassermatratze verbunden sein, so daß von einem externen Abspielgerät, z. B. von einer CD, Musik bzw. Schallsi­ gnale direkt in die Matratze eingeleitet und entsprechend auf die Körperbereiche verteilt ausgesendet werden können.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der beiliegenden Zeich­ nungen näher erläutert.
Die Zeichnung gibt einen Längsschnitt einer auf einem Bettge­ stell liegenden erfindungsgemäßen Wassermatratze wieder.
Die Wassermatratze weist eine Wanne 5 aus einem Schaumstoffmaterial auf. Die Schaumstoffwanne 5 ist von einer wasserundurchlässigen Folie 4 ummantelt. Die Schaumstoffwanne weist einen äußeren Rand 29 auf, der ebenfalls von der wasser­ undurchlässigen Folie 4 umgeben ist und eine Ausnehmung des Ma­ tratzenkörpers bzw. einen Wanneninnenraum der Schaumstoffwanne definiert. Im Wanneninnenraum der Schaumstoffwanne 5 ist ein Wasserkern 3 angeordnet, der aus einer wasserdichten Folie bzw. Wasserkernhülle 10 und ihr befindlichem Wasser gebildet wird. Über den Wasserkern 3 bzw. seiner Wasserkernhülle 10 wird eine Auflage 2 aus pflegeleichtem, saugfähigem Material plaziert. Die Schaumstoffwanne 5 und der Wasserkern 3 sind zu allen Seiten hin von einem Bezug 1 umgeben, so daß sie nicht sichtbar sind. Ein Wasserzu- und ablauf zum Befüllen und Entleeren des Wassers ist in diesem Wasserkern 3 bzw. seiner Wasserkernhülle 10 vor­ gesehen.
In der Schaumstoffwanne 5 sind Vibrationsmembranen 6 und 26 an­ geordnet, die jeweils aus einer Sperrholzschicht bestehen. An jeder Vibrationsmembran sind zwei oder vier Schallquellen 11, 21, 31, 41 angebracht. Die Schallquellen weisen jeweils in einem Gehäuse 12 eine Magnetspule 13 und einen axial in der Magnetspu­ le angeordneten Magnetkern 14 auf, der an einem axialen Ende mit der Vibrationsmembrane 6, 26 verbunden ist. Bei Erregung der Magnetspule über ihre Anschlüsse 15a, 15b wird der Magnetkern in axialer Richtung nach oben bzw. unten gezogen und bringt somit die Vibrationsmembran zur Schwingung. Die an einer der Vibra­ tionsmembran angeordneten Schallquellen 11, 21, 31, 41 schwingen dadurch jeweils im Gleichtakt, so daß eine gleichmäßige Schal­ lerzeugung durch die Vibrationsmembran erreicht wird.
Die Anschlüsse 15a, 15b der Magnetspulen sind mit in der Figur nicht gezeigten Leitungen verbunden.
Erfindungsgemäß ist eine Vibrationsmembran 6 im Rumpfbereich 17, und eine Vibrationsmembran 26 im Beinbereich 18 der Matratze angeordnet, wobei die Schallquellen jeder Vibrationsmembran von denen der anderen Vibrationsmembran getrennt ansteuerbar sind.
Die Schallquellen sind insbesondere zur Erregung von Schallwel­ len in einem niederfrequenten Bereich von 20 bis 100 Hz geeig­ net; vorteilhafterweise ist die Größe der Vibrationsmembran und die Auslenkung der Magnetspule hierauf abgestimmt.
Im Kopfbereich 16 ist ein Lautsprecher 8 für einen mittleren Frequenzbereich, und ein Lautsprecher 7 für einen höheren Fre­ quenzbereich angeordnet. Die Lautsprecher 7, 8 und die Schall­ quellen 11, 21, 31, 41 sind an eine gemeinsame Frequenzweiche angeschlossen, die wiederum mit einem Audio-Anschluß an der Ma­ tratze verbunden sind. Erfindungsgemäß können somit Schallsigna­ le extern über den Audio-Anschluß eingespeist werden, wobei die niedrigen Frequenzbereiche in den Rumpf- und Beinbereich ver­ teilt werden. Hierbei kann z. B. durch eine Zusatzschalteinrich­ tung gesteuert werden, ob sowohl Rumpf- als auch Beinbereich oder nur einer dieser beiden Bereiche angesteuert wird. Durch die zusätzlichen Schallwellen im Kopfbereich wird ein möglicher­ weise unangenehmes Gefühl, das die auf der Matratze liegende Person durch die niedrigen Frequenzbereiche hat, ausgeglichen. Die liegende Person empfindet nur die aus sämtlichen Frequenzen gebildete Gesamtbeschallung bzw. Gesamtmusik, während im Rumpf- und Beinbereich eine physikalische Vibrationsbehandlung durch­ geführt werden kann.
Auf der Matratze ist eine Auflage 2 und ein waschbarer Bezug 1 angebracht, die separat von der Matratze abnehmbar sind. Zusätz­ lich kann eine Heizmatte zwischen der Wasserkernhülle 10 und der Sicherheitsfolie 4 des Schaumstoffkörpers, oder direkt auf bzw. oberhalb der Vibrationsmembranen 6, 26 vorgesehen sein. Dabei ist es möglich, das Wasser des Wasserkerns durch die Heizein­ richtung zu heizen. Statt der Heizeinrichtung kann entsprechend eine Kühleinrichtung vorgesehen sein.
Erfindungsgemäß ist somit eine Vibrationsbehandlung durch nie­ derfrequente Schallwellen der oben beschriebenen Art möglich. Ergänzend kann diese Vibrationstherapie mit einer Heiztherapie- oder einer Kühltherapie ergänzt werden. Es ist auch möglich, durch eine zusätzliche Temperaturregeleinrichtung, die mit der Heizeinrichtung und/oder Kühleinrichtung verbunden ist, die Tem­ peratur des Wasserbettes konstant zu halten.
Die erfindungsgemäße Wassermatratze kann über einen verstellba­ ren Lattenrost 27 auf einem Gestell 28 angebracht werden. Hier­ bei ist eine Verstellung des Kopfbereichs 16, des Rumpfbereichs 17 und des Beinbereichs 18 durch Abwinkeln bzw. Abknicken dieser Bereiche zueinander möglich, da die Wassermatratze flexibel und somit für Abknickbewegungen geeignet ausgebildet ist. Die Ab­ knickbewegungen können an den Knickstellen 9, 19 der Matratze erfolgen.
Die erfindungsgemäße Wassermatratze kann insbesondere auch für Krankenhausbetten verwendet werden, bei denen ein Bettgestell und gegebenenfalls ein Lattenrost bereits vorhanden ist.
Erläuterung der Nummerierung
1
Bezug
2
Auflage
3
Wasserkern
4
,
10
Sicherheitsfolie
5
Schaumstoffwanne
6
,
26
Vibrationsmembrane
7
Hochtöner
8
Mitteltöner
9
,
19
Knickstelle
11
,
21
,
31
,
41
Schallquelle
12
Gehäuse
13
Magnetspule
14
Magnetkern
15
a,
15
b Anschlüsse
16
Kopfbereich
17
Rumpfbereich
18
Beinbereich
27
Lattenrost
28
Bettgestell
29
äußerer Rand Schaumstoffwanne

Claims (21)

1. Wassermatratze für ein Wasserbett, mit einem Matratzenkörper (5), in dem eine wasserundurchlässige Schicht (4) und ein auf ihr liegender Wasserkern (3) ange­ ordnet sind, und
mindestens einer unterhalb der wasserundurchlässigen Schicht angeordneten Schallquelle (11, 21, 31, 41),
dadurch gekennzeichnet, daß
die wasserundurchlässige Schicht (4) auf einer Vibrations­ membran (6, 26) liegt,
die Schallquelle einen von einer Magnetspule (13) umgeben­ den Magnetkern (14) aufweist, der mit der Vibrationsmembra­ ne verbunden ist und
die Schallquelle in dem Matratzenkörper (5) angeordnet ist.
2. Wassermatratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkern (14) an einem axialen Ende unmittelbar mit der Vibrationsmembran (6, 26) verbunden ist.
3. Wassermatratze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die wasserundurchlässige Schicht (4) unmittelbar auf der Vibrationsmembran (6, 26) aufliegt.
4. Wassermatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vibrationsmembran aus Sperrholz hergestellt ist.
5. Wassermatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Vibrationsmembran mehrere, vor­ zugsweise zwei oder vier, Schallquellen angeordnet sind, die jeweils einen mit der Membrane (6, 26) verbundenen Ma­ gnetkern (14) aufweisen.
6. Wassermatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei voneinander getrennte Vibrationsmembranen (6, 26) unterhalb der wasserundurchläs­ sigen Schicht (4) vorgesehen sind.
7. Wassermatratze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Vibrationsmembran (6) in einem mittleren Rumpfbereich (17) des Matratzenkörpers (5) und mindestens eine Vibrationsmembran (26) in einem Beinbereich (18) des Matratzenkörpers (5) angeordnet ist.
8. Wassermatratze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwischen Kopfbereich (16) und Rumpfbereich (17), vor­ zugsweise auch zwischen Rumpfbereich (17) und Beinbereich (18), einknickbar ist.
9. Wassermatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserundurchlässige Schicht eine vorzugsweise aus einer Kunststofffolie hergestellte Sicher­ heitswanne (4) ist, die um den Wasserkern herum erhöht ist.
10. Wassermatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Matratzenkörper (5) den Wasserkern (3), vorzugsweise auch die wasserundurchlässige Schicht (4), umgibt.
11. Wassermatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schallquellen (11, 21, 31, 41) für die Aussendung von Schallwellen im Frequenzbereich von 20 bis 100 Hz geeignet sind.
12. Wassermatratze nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Kopfbereich (16) der Matratze Lautsprecher (7, 8) für Hoch- und Mitteltonfrequenzen angeordnet sind.
13. Wassermatratze nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Lautsprecher (7, 8) und die Schallquellen (11, 21, 31, 41) mit einer Frequenzweiche verbunden sind, die an einem Signalleitungsanschluß angeschlossen ist, wobei die Frequenzweiche Schallsignale eines tieferen Frequenzberei­ ches zu den Schallquellen (11, 21, 31, 41) und Schallsigna­ le eines mittleren und höheren Frequenzbereiches zu den Lautsprechern leitet.
14. Wassermatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Audioanschluß zum Anschluß an eine Audiosignalquelle aufweist.
15. Wassermatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine Heizeinrichtung und/oder eine Kühleinrichtung zum Heizen bzw. Kühlen des Wassers des Was­ serkernes (3) vorgesehen ist.
16. Wassermatratze nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine Heizeinrichtung auf der Oberseite der Vibrations­ membrane (6, 26) oder zwischen der wasserundurchlässigen Schicht (4) und dem Wasserkern (3) angeordnet ist.
17. Wassermatratze nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Heizeinrichtung und/oder die Kühleinrich­ tung sowie die Schallquelle von einer gemeinsamen Steuer­ einrichtung steuerbar sind.
18. Wassermatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Matratzenkörper eine Schaumstoff­ wanne (5) ist, in deren Ausnehmung der eine Ummantelung aus einer Sicherheitsfolie aufweisende Wasserkern (3) aufgenom­ men ist.
19. Wassermatratze nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserundurchlässige Schicht (4) die Schaumstoff­ wanne (5) vollständig umgibt.
20. Wasserbett mit einer Wassermatratze nach einem der Ansprü­ che 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Wassermatrat­ ze auf einem verstellbaren Lattenrost (27) angeordnet ist, der von einem verstellbaren Bettgestell (28) getragen wird, das eine Verstellung eines Kopfbereichs (16), Rumpfbereichs (17) und Beinbereichs (18) der Wassermatratze und des Lat­ tenrostes (6) ermöglicht, und auf der Wassermatratze eine Auflage (2) und vorzugsweise ein waschbarer Bezug (1) vor­ gesehen ist.
21. Wasserbett nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Matratzenkörper (5) eine Heizmatte angeordnet ist.
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