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DE19947257A1 - Stanz- und Bindemaschine - Google Patents

Stanz- und Bindemaschine

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Publication number
DE19947257A1
DE19947257A1 DE19947257A DE19947257A DE19947257A1 DE 19947257 A1 DE19947257 A1 DE 19947257A1 DE 19947257 A DE19947257 A DE 19947257A DE 19947257 A DE19947257 A DE 19947257A DE 19947257 A1 DE19947257 A1 DE 19947257A1
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DE
Germany
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punching
binding
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binding machine
knives
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19947257A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Hild
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Esselte NV
Original Assignee
Esselte NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Esselte NV filed Critical Esselte NV
Priority to DE19947257A priority Critical patent/DE19947257A1/de
Priority to PCT/EP2000/007220 priority patent/WO2001023192A1/de
Priority to CN00813503A priority patent/CN1376117A/zh
Priority to EP04002079A priority patent/EP1419899A3/de
Priority to AU68300/00A priority patent/AU6830000A/en
Priority to HK02105232.5A priority patent/HK1043568A1/zh
Priority to EP00956310A priority patent/EP1216158A1/de
Publication of DE19947257A1 publication Critical patent/DE19947257A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B5/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures otherwise than by stitching
    • B42B5/08Permanently attaching together sheets, quires or signatures otherwise than by stitching by finger, claw or ring-like elements passing through the sheets, quires or signatures
    • B42B5/10Permanently attaching together sheets, quires or signatures otherwise than by stitching by finger, claw or ring-like elements passing through the sheets, quires or signatures the elements being of castellated or comb-like form
    • B42B5/103Devices for assembling the elements with the stack of sheets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Stanz- und Bindemaschine für Blattstapel. Die Maschine weist einen Stanzmechanismus (10) auf, der einen Einschubspalt (12) mit verstellbaren Tiefen- und Seitenanschlägen (112, 66) für die zu stanzenden Blätter sowie eine Anzahl von Stanzmessern (46, 56) aufweist. Einzelne Stanzmesser (56) sind Bestandteil eines Schaltmessers (54), das von den übrigen Stanzmessern entkuppelbar ist. Weiter ist ein Bindemechanismus (16) zum Binden des Blattstapels mittels eines elastisch aufspreizbaren Binderückens vorgesehen. Um die Handhabbarkeit der Maschine zu erleichtern, ist ein Einstellorgan zur simultanen Betätigung eines Verstellmechanismus für den Seitenanschlag (66) und eines Kupplungsmechanismus für die Schaltmesser (54) vorgesehen. Weiter ist eine Meßanordnung (24) zur Bestimmung der Dicke des zu bindenden Blattstapels sowie eine mit der Meßanordnung gekoppelte Einrichtung zur Verstellung des Begrenzungsanschlags für den Bindemechanismus (16) sowie zur Verstellung des Tiefenanschlags (112) im Einschubspalt des Stanzmechanismus (10) nach Maßgabe der gemessenen Blattstapeldicke vorgesehen.

Description

Die Erfindung betrifft eine Stanz- und Bindemaschine für Blattstapel mit einem Stanzmechanismus, der einen einseitig durch eine Stanzmatrize begrenzten Einschub­ spalt vorzugsweise mit verstellbaren Tiefen- und/oder Seitenanschlägen für die mit einer Reihe von randnahen Bindelöchern zu versehenden Blätter des Blattstapels aufweist, und der eine Anzahl von entlang dem Einschub­ spalt in definierten Abständen voneinander angeordne­ ten, über ein erstes Betätigungsorgan quer durch den Einschubspalt und die Stanzmatrize hindurch bewegbaren Stanzmessern aufweist, wobei vorzugsweise einzelne Stanzmesser als Schaltmesser wahlweise von den übrigen Stanzmessern entkuppelbar sind, und mit Einem Bindeme­ chanismus zum Binden des Blattstapels mittels eines durch die Bindelöcher hindurchgreifenden elastischen Binderückens, der zwei Spreizkörper zum Aufspreizen des Binderückens aufweist, die über ein zweites Betäti­ gungsorgan vorzugsweise durch einen verstellbaren An­ schlag begrenzt relativ zueinander bewegbar sind.
Kombinierte Stanz- und Bindemaschinen dieser Art (EP-A-727327, EP-A-864441) weisen verschiedene Verstellmecha­ nismen für den Tiefenanschlag und den Seitenanschlag des Stanzmechanismus und für die Begrenzung der Spreiz­ körper des Bindemechanismus auf, die jeweils getrennt voneinander von Hand einzustellen sind. Der Stanzmecha­ nismus weist einen Betätigungshebel auf, dessen Drehbe­ wegung in eine Translationsbewegung der Stanzmesser um­ gesetzt wird. Um unterschiedliche Lochmuster zu erzie­ len, sind einzelne, auf einem Messerträger angeordnete Stanzmesser wahlweise von Hand entkuppelbar. Des weite­ ren ist dort ein Bindemechanismus mit zwei Spreizkör­ pern vorhanden, die eine Vielzahl von Hakenelementen zum Einhängen des Binderückens aufweisen und die mit Hilfe eines als Betätigungshebel ausgebildeten Betäti­ gungsorgans unter Aufspreizen eines eingehängten Binde­ rückens auseinander gefahren werden können. In Anpas­ sung an die Größe des ausgewählten Binderrückens kann die Weite der Aufspreizung über einen von Hand ver­ stellbaren Anschlag begrenzt werden. Bei den bekannten Stanz- und Bindevorrichtungen wird als nachteilig ange­ sehen, daß die vielen Einstellungen, die vor einem Stanz- und Bindevorgang vorzunehmen sind, zeitaufwendig und unübersichtlich sind und daher leicht zu Fehlbedie­ nungen führen können.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zu­ grunde, die bekannten Stanz- und Bindemaschinen der eingangs angegebenen Art dahingehend zu verbessern, daß die Einstellvorgänge vereinfacht und die Fehlbedie­ nungsgefahr weitgehend vermieden wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden die in den Ansprüchen 1, 15, 17, 19 und 28 angegebenen Merkmalskombinationen vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiter­ bildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die erfindungsgemäße Lösung geht von der Erkenntnis aus, daß die verschiedenen an der Stanz- und Bindema­ schine vorzunehmenden Einstellungen unter Berücksichti­ gung der jeweils vorhandenen Blattformate und Stapelab­ messungen teilweise miteinander korrelieren. In Anwen­ dung dieser Erkenntnis werden erfindungsgemäß mehrere Verstelleinrichtungen so miteinander gekoppelt, daß bei jedem Größenwechsel des Stanz- und Bindeguts nur weni­ ge, übersichtliche Einstellungen notwendig sind.
Um dies zu erreichen, wird gemäß einer ersten Erfin­ dungsalternative ein Einstellorgan zur simultanen Betä­ tigung eines Verstellmechanismus für den Seitenanschlag und eines Kupplungsmechanismus für die Schaltmesser vorgeschlagen. Mit dieser Maßnahme ist es möglich, ein Blattstapel mit vorgegebenem Blattformat mit einem be­ züglich der Unter- und Oberkante symmetrischen Lochmu­ ster zu versehen und gleichzeitig sicherzustellen, daß bei der gegebenen Formateinstellung keine verbotenen Kantendurchbrüche entstehen.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist das Einstellorgan mehrere, vorzugsweise über eine Skala und/oder über Raststellungen definierte Stellpo­ sitionen mit vorgegebenen Zuordnungen des Seitenan­ schlags und des Kupplungszustands der Schaltmesser auf. Der Verstellmechanismus für den Seitenanschlag weist dabei zweckmäßig einen an seinem Ende ein Anschlagele­ ment tragenden, über das Einstellorgan in Längsrichtung des Einschubspalts verschiebbaren Stößel auf. Das zweckmäßig als Drehknopf ausgebildete Einstellorgan ist dabei vorteilhafterweise mit einem Kurvenrad gekuppelt, das eine Verstellkurve zur Aufnahme eines stößelfesten Gleitsteins aufweist. Um eine zusätzliche Justierung des Seitenanschlags zu ermöglichen, die beispielsweise bei der Verwendung von übergroßen Deckblättern oder -folien notwendig ist, weist das Einstellorgan gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfin­ dung ein Justierorgan für die Feinverstellung des Sei­ tenanschlags in jeder Einstellposition des Einstellor­ gans auf. Die Feinverstellung kann technisch dadurch verwirklicht werden, daß das Kurvenrad mit dem Dreh­ knopf drehfest und axial verschiebbar verbunden ist, während das Justierorgan begrenzt gegenüber dem Dreh­ knopf verdrehbar ist und mit mindestens einem Gleits­ tein in eine vorzugsweise schraubenförmiges Feinver­ stellkurve des Kurvenrads eingreift. Zur Verbesserung der Genauigkeit beim Justiervorgang weist das Kurvenrad mindestens zwei, vorzugsweise drei gleichartige, im Winkelabstand voneinander angeordnete Feinverstellkur­ ven zur Aufnahme einer entsprechenden Anzahl von am Ju­ stierorgan im Winkelabstand voneinander angeordneten Gleitsteinen auf.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Kupplungsmechanismus für die Schalt­ messer eine mit dem als Drehknopf ausgebildeten Ein­ stellorgan drehfest gekoppelte Nockenwelle mit je einer einem der Schaltmesser zugeordneten Nockenkurve, sowie je ein über die zugehörige Nockenkurve radial verstell­ bares Sperrorgan aufweist. Die Stanzmesser einschließ­ lich der Schaltmesser sind dabei zweckmäßig auf einer zur Nockenwelle konzentrischen Messerwelle angeordnet und weisen eine in radialem Abstand von der Oberfläche der Messerwelle koaxial zu dieser gekrümmte Stanzpartie auf, so daß sie durch Drehen der Messerwelle unter Aus­ lösung eines Stanzvorgangs betätigbar sind. Vorteilhaf­ terweise sind die Schaltmesser und die Messerwelle re­ lativ zueinander axial unverschiebbar und um die ge­ meinsame Drehachse gegeneinander verdrehbar. Das als Sperrstift ausgebildete Sperrorgan greift durch eine Radialbohrung in der Messerwelle hindurch, wobei es in der Sperrstellung unter der Einwirkung der betreffenden Nockenkurve in eine zur radial innen liegenden Messer­ welle hin offene Radialbohrung des Schaltmessers ein­ greift und in der Abschaltstellung aus der Radialboh­ rung des Schaltmessers in Richtung Messerwelle heraus­ gedrängt ist und dabei die Relativdrehung zwischen Schaltmesser und Messerwelle freigibt. Das abgeschalte­ te Schaltmesser wird beim Verdrehen der Messerwelle zwar unter der Einwirkung der Haftreibung bis zum An­ schlag gegen den Blattstapel mitgenommen. Beim Weiter­ drehen der Messerwelle reicht die Reibung wegen fehlen­ der formschlüssiger Kupplung jedoch nicht zur Auslösung eines Stanzvorgangs aus. Das Sperrorgan steht unter der Einwirkung einer in Richtung Nockenwelle weisenden Fe­ derkraft, so daß in der Abschaltstellung gewährleistet ist, daß das Sperrorgan vollständig aus der Radialboh­ rung des Schaltmessers herausgedrängt ist.
Die Betätigung der Messerwelle kann entweder von Hand mit einem drehfest verbundenen Betätigungshebel oder mit einem über einen Schalter auslösbaren Elektromotor erfolgen.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften oder alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist eine Meßanordnung zur Bestimmung der Dicke des zu bindenden Blattstapels vor­ gesehen, die mit einer Einrichtung zur Verstellung des Begrenzungsanschlags des Bindemechanismus und/oder ei­ ner Einrichtung zur Verstellung des Tiefenanschlags im Einschubspalt des Stanzmechanismus und/oder mit einer Einrichtung zur Anzeige der auszuwählenden Binderücken­ größe nach Maßgabe der gemessenen Blattstapeldicke ge­ koppelt ist.
Vorteilhafterweise weist die Meßanordnung eine Meßkam­ mer zur Aufnahme des zu bindenden Blattstapels sowie ein in die Meßkammer eingreifendes Meßorgan auf, welch letzteres mit der Verstelleinrichtung für den Begren­ zungsanschlag und/oder den Tiefenanschlag und/oder mit der Anzeigeeinrichtung für die Bandrückengröße gekop­ pelt ist.
Vorteilhafterweise weist die Meßkammer einen Boden zum Aufstellen einer der Kanten sowie eine vom Boden aus schräg nach oben weisende Anlagefläche für die rückwär­ tige Breitseite des Blattstapels auf, während das Meß­ organ einen gegen die vordere Breitseite des Blattsta­ pels anschlagenden Ausleger aufweist. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn das Meßorgan um eine zur Auflagefläche parallele Achse drehbar ist und mit seinem Ausleger in die Meßkammer eingreift.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß einer der beiden Spreizkörper mit einem als Schieber ausgebildeten Betätigungsorgan gegenüber dem anderen Spreizkörper bis zu dem Begrenzungsanschlag verschiebbar ist. Dabei kann einer der beiden Spreiz­ körper gerade und der andere winkelförmig gebogene Spreizorgane aufweisen. Als vorteilhaft hat es sich er­ wiesen, wenn der Spreizkörper mit den geraden Spreizor­ ganen verschiebbar ist und der andere Spreizkörper feststeht.
Je nach Auswahl der Binderückengröße können mit dem Bindemechanismus mehr oder weniger dicke Blattstapel gebunden werden. Mit dem vorhandenen Stanzmechanismus können jedoch nur eine beschränkte Anzahl Blätter ge­ stanzt werden. Beim Binden dicker Blattstapel müssen daher zum Stanzen dünnere Teilstapel herausgegriffen und nach dem Stanzen im Bindemechanismus zusammengefügt werden. Um das Herausgreifen geeigneter Teilstapel zu erleichtern, ist gemäß einer vorteilhaften oder alter­ nativen Ausgestaltung der Erfindung eine Meßkammer oder ein Stapelmagazin zur Aufnahme jeweils eines zu binden­ den Blattstapels vorgesehen, mit einem Boden zum Auf­ stellen einer der Stapelkanten sowie einer schräg vom Boden aus nach oben weisenden Anlagefläche für eine der Breitseitenflächen des Blattstapels, wobei der Boden mehrere zur Anlagefläche hin absteigende Stufen auf­ weist. Die Breite der Stufen ist dabei kleiner als die Weite des Einschubspalts des Stanzmechanismus. Mit die­ sen Maßnahmen wird erreicht, daß Teilstapel geeigneter Dicke stufenförmig über die Meßkammer oder das Stapel­ magazin überstehen, so daß sie nacheinander ergriffen, in den Stanzmechanismus eingeführt und im Bindemecha­ nismus abgelegt werden können.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher er­ läutert. Es zeigen
Fig. 1a und b eine schaubildliche Darstellung einer kombinierten Stanz- und Bindemaschine in auf­ geklapptem und zusammengeklapptem Zustand;
Fig. 2a eine schaubildliche Darstellung der Bindema­ schine nach Fig. 1a und b mit abgenommenem Einstellrad für die Formateinstellung;
Fig. 2b und c einen Längsschnitt durch die Stanz- und Bindemaschine nach Fig. 2a in schaubildlicher Darstellung mit und ohne Messerwelle;
Fig. 2d einen Längsschnitt durch die Stanz- und Binde­ maschine nach Fig. 2a;
Fig. 3a eine schaubildliche Explosionsdarstellung des Verstellmechanismus für den Seitenanschlag mit Nockenwelle für die Schaltmesser;
Fig. 3b eine Seitenansicht des Verstellmechanismus nach Fig. 3a im montierten Zustand in teilwei­ se geschnittener Darstellung;
Fig. 4a eine schaubildliche Explosionsdarstellung der Messerwelle mit Stanzmessern und Nockenwelle für die Ansteuerung der Schaltmesser;
Fig. 4b eine schaubildliche Ansicht der Messerwelle im montierten Zustand;
Fig. 5a eine Stirnseitenansicht der Messerwelle mit Nockenwelle und Schaltmesser;
Fig. 5b und c einen Schnitt durch die Messerwelle bei gekuppeltem und entkuppeltem Schaltmesser;
Fig. 6 eine schaubildliche Darstellung der Meßanord­ nung für die Bestimmung der Stapeldicke und der mit dieser gekoppelten Verstellmechanismen für die Tiefeneinstellung im Einschubspalt und für die Verstellung des Begrenzungsanschlags für den Bindemechanismus.
Die in der Zeichnung dargestellte Stanz- und Bindema­ schine ist zum Stanzen und Binden von Blattstapeln un­ terschiedlicher Dicke und mit verschiedenen Blattforma­ ten bestimmt. Die Stanz- und Bindemaschine umfaßt einen Stanzmechanismus 10 mit einem Einschubspalt 12 für die mit einer Reihe von randnahen Bindelöchern zu versehen­ den Blätter 14, einen Bindemechanismus 16 zum Binden des Blattstapels im Bereich der Bindelöcher mittels ei­ nes nicht dargestellten, elastisch aufspreizbaren Bin­ derückens, ein gegenüber dem Maschinengehäuse 18 zwi­ schen einer Arbeitsstellung (Fig. 1a) und einer Ruhe­ stellung (Fig. 1b) verschwenkbares Blattmagazin 20 mit Meßkammer 22, und eine in die Meßkammer des Blattmaga­ zins 20 eingreifende Meßanordnung 24 für die Dickenmes­ sung des in der Meßkammer befindlichen, nicht darge­ stellten Blattstapels. Weiter vorgesehen sind eine An­ ordnung 26 für die Formateinstellung, ein mit einer Messerwelle 28 gekuppelter Betätigungshebel 30 für die Betätigung der auf der Messerwelle angeordneten Stanz­ messer 46, 56 des Stanzmechanismus 10 und ein als Schieber ausgebildetes Betätigungsorgan 34 für die ge­ genseitige Aufspreizung der den Bindemechanismus 16 bildenden Spreizkörper 36, 38.
Wie aus Fig. 2d und 4b zu ersehen ist, weist die an ih­ rem einen Ende 40 mit dem Betätigungshebel 30 kuppelba­ re Messerwelle sich über eine Teillänge der Messerwelle erstreckende, radial überstehende Aufnahmerippen 42 für Stanzkörper 44 auf. Die Stanzkörper 44 weisen mehrere in Umfangsrichtung über die Aufnahmerippen 42 überste­ hende und in axialen Abständen voneinander angeordnete Stanzmesser 46 auf, die an ihrer Stirnseite eine Stanz­ schneide 48 tragen. Die Stanzkörper 44 mit den Stanz­ messern 46 sind im montierten Zustand koaxial zur Achse 50 der Messerwelle 28 gekrümmt. Die einzelnen Stanzmes­ ser 46 der Stanzkörper 44 sind in Umfangsrichtung un­ terschiedlich lang, so daß sie beim Stanzvorgang in verschiedenen Winkelstellungen des Betätigungshebels 30 wirksam werden. Dadurch werden die zu überwindenden Stanzkräfte reduziert. Die Stanzkörper 44 werden über die Bohrungen 52 auf nicht dargestellten Zapfen der Aufnahmerippen 42 gegen ein Verschieben in Umfangsrich­ tung und in axialer Richtung fixiert. Auf der Messer­ welle 28 sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel au­ ßerdem drei in unterschiedlichen axialen Positionen be­ findliche Schaltmesser 54 angeordnet, die in Umfangs­ richtung überstehende gekrümmte Stanzmesser 56 aufwei­ sen und über eine Nockenwelle 58 wahlweise mit der Mes­ serwelle 28 formschlüssig kuppelbar sind.
Der Einschubspalt 12 ist auf der den Stanzschneiden 48 der Stanzmesser 46 und 56 gegenüberliegenden Seite durch eine Stanzmatrize 60 begrenzt, die in gleichen Abständen voneinander angeordnete Durchtrittsöffnungen 62 für die Stanzmesser 46, 56 aufweisen und die auf ih­ rer dem Einschubspalt 12 abgewandten Seite in einen Aufnahmebehälter 64 für Stanzabfälle münden. Beim Stanzvorgang wird der Betätigungshebel 30 von einer nach oben weisenden Ausgangsposition in die in Fig. 1a gezeigte Endposition verschwenkt. Dabei gelangen die Stanzmesser 46, 56 mit ihren Stanzschneiden 48 nachein­ ander in den Einschubspalt 12 und die Durchtrittsöff­ nung 62 der Stanzmatrize 60 und erzeugen auf diese Wei­ se die randnahen Bindelöcher in den im Einschubspalt befindlichen Blättern 14.
Um die Bindelöcher richtig im Rand der Blätter 14 zu positionieren, müssen vor dem Stanzvorgang einige Ein­ stellungen vorgenommen werden. Dazu dient einmal die Anordnung 26 zur Auswahl des Blattformats und zum ande­ ren die Meßanordnung 24 zur Bestimmung der Stapeldicke und zur Einstellung der davon abhängigen Einstellpara­ meter.
Mit Hilfe der Anordnung 26 für die Formateinstellung wird innerhalb des Einschubspalts 12 ein Anschlag 66 für die zu stanzenden Blätter 14 eingestellt. Außerdem werden damit die Schaltmesser 54 nach Maßgabe des vor­ gegebenen Formats zugeschaltet oder abgeschaltet. Damit wird eine symmetrische Lochanordnung entlang dem Lochrand erzielt und gleichzeitig vermieden, daß es zu Durchstanzungen von Seitenkanten kommt. Der Seitenan­ schlag 66 befindet sich am einen Ende eines Stößels 68, der an seinem anderen Ende mit einem Gleitstein 70 in eine Verstellkurve 72 eines Kurvenrands 74 eingreift. Das Kurvenrad 74 ist drehfest und axial verschiebbar an einem Drehknopf 76 gelagert, der seinerseits verschie­ befest in einem Drehlager des Maschinengehäuses 18 drehbar gelagert ist. Auf dem Drehknopf ist außerdem ein Feinverstellknopf 78 verschiebefest und drehbar ge­ lagert. Dieser greift mit drei in gleichen Winkelab­ ständen voneinander angeordneten Auslegern 80 durch teilkreisförmige Schlitze 82 des Drehknopfs 76 hin­ durch. An den freien Enden der Ausleger 80 befinden sich Gleitsteine 84, die in drei im Winkelabstand von­ einander angeordnete, gleichartige schraubenförmige Verstellkurven 86 des Kurvenrads 74 eingreifen. Damit kann über den Feinverstellknopf 78 das Kurvenrad 74 und damit der Seitenanschlag 66 axial gegenüber dem Dreh­ knopf 76 und dem Einschubspalt 12 verschoben werden.
Mit dem Drehknopf 76 ist außerdem eine Nockenwelle 58 dreh- und verschiebefest verbunden. Die Nockenwelle 58 greift in eine zur Seite des Drehknopfs 76 hin offene Zentralbohrung 90 der Messerwelle 28 ein und weist an den axialen Positionen der auf der Messerwelle 28 um die Achse 50 drehbar angeordneten Schaltmesser 54 je­ weils eine Nockenkurve 92 auf. Wie aus den Fig. 5a bis c zu ersehen ist, wird über die Nockenkurven 92 der Nockenwelle 58 ein in einem radialen Durchbruch 94 der Messerwelle 28 angeordneter Sperrstift 96 radial posi­ tioniert. Der Sperrstift 96 steht unter der Einwirkung einer im Schaltmesser 54 abgestützten Feder 98, die ihn gegen die Nockenkurve 92 drückt. Je nach Drehstellung der jeweiligen Nockenkurve 92 greift der Sperrstift 96 in ein zur Messerwelle 28 offenes Sackloch 100 ein oder ist aus diesem herausgerückt. In der Eingriffstellung des Sperrstifts ergibt sich eine formschlüssige Verbin­ dung des betreffenden Schaltmessers 54 mit der Messer­ welle 28, während in der ausgerückten Stellung der Formschluß entfällt und das Schaltmesser 54 in einer Umfangsnut 102 der Messerwelle 28 koaxial zur Achse 50 verdrehbar ist (Abschaltstellung).
Der Drehknopf 76 trägt an seinem Umfang eine Skala 103, über die das Blattformat einstellbar ist. Bei dieser Einstellung werden gleichzeitig der Seitenanschlag 66 eingestellt und die zugehörigen Schaltmesser 54 ausge­ wählt. Um Formatabweichungen beispielsweise in einem Deckblatt des zu bindenden Blattstapels berücksichtigen zu können, kann über den Feinverstellknopf 78 der Sei­ tenanschlag 66 ohne Verstellung der Schaltmesser 54 ju­ stiert werden.
Über die Meßanordnung 24 kann die Dicke des zu binden­ den Blattstapels bestimmt werden. Zu diesem Zweck wird der Blattstapel in die Meßkammer 22 des Blattmagazins 20 eingestellt und mit seiner rückwärtigen Breitseiten­ fläche gegen die vom Boden 104 der Meßkammer 122 aus schräg nach oben weisende Anlagefläche 106 zur Anlage gebracht. Die Meßanordnung 24 umfaßt einen Drehknopf 108 und/oder einen Hebel 110, die mit einem Ausleger 111 in das Innere der Meßkammer 22 eingreifen. Durch Verstellen des Drehknopfs 108 oder des Hebels 110 schlägt der Ausleger gegen die vordere Breitseite des Blattstapels an. Dadurch ergibt sich aus der Drehstel­ lung des Drehknopfs 108 oder des Hebels 110 ein Maß für die Dicke des Blattstapels. Die Drehstellung des Dreh­ knopfs 108 oder des Hebels 110 wird dazu verwendet, ei­ nen Tiefenanschlag 112 innerhalb des Einschubspalts 12 sowie einen Verschiebeanschlag 114 für das Betätigungs­ organ 34 zu positionieren. Je dicker der zu bindende Blattstapel ist, um so breiter muß der Lochrand gewählt werden. Dies erfolgt über den Tiefenanschlag 112. Au­ ßerdem sind für verschiedene Blattstapeldicken in Stu­ fen unterschiedlich große Binderücken zu wählen, so daß die Spreizkörper 36, 38 des Bindemechanismus 16 unter­ schiedlich weit aufgespreizt werden müssen. Dies er­ folgt über eine automatische Verstellung des Begren­ zungsanschlags 114. Außerdem wird in einem Display 116 die zu der gemessenen Stapeldicke gehörende Binderüc­ kengröße angezeigt. Anstelle der Dickenmessung kann über den Drehknopf 108 oder den Hebel 110 am Display 116 die Binderückengröße ausgewählt und über diese Grö­ ßenwahl der Tiefenanschlag 112 und der Begrenzungsan­ schlag 114 eingestellt werden.
Wie aus den Fig. 2b bis d zu ersehen ist, weist der Bo­ den 104 der Meßkammer 22 mehrere Stufen 118 auf, die zur rückwärtigen Anlagefläche 106 hin absteigen. Mit dieser Stufenanordnung ist es möglich, einen dicken Blattstapel so zu unterteilen, daß die Teilstapel leicht über ihren oberen Stufenrand einzeln erfaßt wer­ den können. Die Stufen 118 sind dabei so gewählt, daß die einzelnen Teilstapel in den Einschubspalt 12 pas­ sen. Dadurch wird das Stanzen und Binden dicker Blattstapel, die nicht auf einmal gestanzt werden kön­ nen, erleichtert.
Zusammenfassend ist folgendes festzuhalten: Die Erfin­ dung bezieht sich auf eine Stanz- und Bindemaschine für Blattstapel. Die Maschine weist einen Stanzmechanismus 10 auf, der einen Einschubspalt 12 mit verstellbaren Tiefen- und Seitenanschlägen 112,66 für die zu stanzen­ den Blätter sowie eine Anzahl von Stanzmessern 46, 56 aufweist. Einzelne Stanzmesser 56 sind Bestandteil ei­ nes Schaltmessers 54, das von den übrigen Stanzmessern entkuppelbar ist. Weiter ist ein Bindemechanismus 16 zum Binden des Blattstapels mittels eines elastisch aufspreizbaren Binderückens vorgesehen. Um die Handhab­ barkeit der Maschine zu erleichtern, ist ein Einstell­ organ zur simultanen Betätigung eines Verstellmechanis­ mus für den Seitenanschlag 66 und eines Kupplungsmecha­ nismus für die Schaltmesser 54 vorgesehen. Weiter ist eine Meßanordnung 24 zur Bestimmung der Dicke des zu bindenden Blattstapels sowie eine mit der Meßanordnung gekoppelte Einrichtung zur Verstellung des Begrenzungs­ anschlags für den Bindemechanismus 16 sowie zur Ver­ stellung des Tiefenanschlags 112 im Einschubspalt des Stanzmechanismus 10 nach Maßgabe der gemessenen Blattstapeldicke vorgesehen.

Claims (29)

1. Stanz- und Bindemaschine für Blattstapel, mit einem Stanzmechanismus (10), der einen einseitig durch eine Stanzmatrize (60) begrenzten Einschubspalt (12) vorzugsweise mit verstellbarem Tiefen- und/oder Seitenanschlag (112, 66) für die mit einer Reihe von randnahen Bindelöchern zu versehenden Blätter des Blattstapels aufweist und der eine An­ zahl von entlang dem Einschubspalt (12) in defi­ niertem Abstand voneinander angeordneaen, über ein erstes Betätigungsorgan (20) quer durch den Ein­ schubspalt (12) und die Stanzmatrize (60) hindurch bewegbaren Stanzmessern (46, 56) aufweist, wobei vorzugsweise einzelne Stanzmesser (56) als Schalt­ messer (54) wahlweise von den übrigen Stanzmessern entkuppelbar sind, und mit einem Bindemechanismus (16) zum Binden des Blattstapels mittels eines durch die Bindelöcher hindurchgreifenden elastisch aufspreizbaren Binderückens, der zwei Spreizkörper (36, 38) zum Aufspreizen des Binderückens aufweist, die über ein zweites Betätigungsorgan vorzugsweise durch einen verstellbaren Anschlag (114) begrenzt relativ zueinander bewegbar sind, gekennzeichnet durch ein Einstellorgan (76, 78) zur simultanen Be­ tätigung eines Verstellmechanismus (68, 70, 72, 74) für den Seitenanschlag (66) und eines Kupplungsme­ chanismus (88, 92, 94, 96, 98, 100) für die Schaltmesser (54).
2. Stanz- und Bindemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellorgan (76, 78) meh­ rere, vorzugsweise über eine Skala (103) und/oder Raststellungen definierte Stellpositionen mit vor­ gegebenen Zuordnungen des Seitenanschlags (66) und des Kupplungszustands der Schaltmesser (54) auf­ weist.
3. Stanz- und Bindemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellmechanismus für den Seitenanschlag (66) einen an seinem einen Ende den Seitenanschlag (66) tragenden, über das Einstellorgan (76, 78) in Längsrichtung des Ein­ schubspalts (12) verschiebbaren Stößel (68) auf­ weist.
4. Stanz- und Bindemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das als Drehknopf (76) ausge­ bildete Einstellorgan mit einem Kurvenrad (74) ge­ kuppelt ist, das eine Verstellkurve (72) zur Auf­ nahme eines stößelfesten Gleitsteins (70) aufweist.
5. Stanz- und Bindemaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellor­ gan (76, 78) ein Justierorgan (78) für die Feinein­ stellung des Seitenanschlags (66) in jeder Ein­ stellposition aufweist.
6. Stanz- und Bindemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurvenrad (74) mit dem Drehknopf (76) drehfest und axial verschiebbar ver­ bunden ist, und daß das Justierorgan (78) begrenzt gegenüber dem Drehknopf verdrehbar ist und mit min­ destens einem Gleitstein (74) in eine vorzugsweise schraubenförmige Feinverstellkurve (76) des Kurven­ rads (74) eingreift.
7. Stanz- und Bindemaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurvenrad (74) mindestens zwei, vorzugsweise drei gleichartige, im Winkelab­ stand voneinander angeordnete Feinverstellkurven (86) zur Aufnahme einer entsprechenden Anzahl von an dem Justierorgan (78) im Winkelabstand voneinan­ der angeordneten Gleitsteinen (84) aufweist.
8. Stanz- und Bindemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsme­ chanismus für die Schaltmesser (54) eine mit dem als Drehknopf (76) ausgebildeten Einstellorgan drehfest gekoppelte Nockenwelle (88) mit je einer den einzelnen Schaltmessern (54) zugeordneten Noc­ kenkurve sowie je ein über die zugehörige Nocken­ kurve (92) radial verstellbares Sperrorgan (96) aufweist.
9. Stanz- und Bindemaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzmesser (46) ein­ schließlich der Schaltmesser (54) auf einer zur Nockenwelle (88) konzentrischen Messerwelle (28) angeordnet und jeweils eine in radialem Abstand von der Oberfläche der Messerwelle (28) koaxial zu die­ ser gekrümmte Stanzpartie aufweisen, so daß durch Drehen der Messerwelle (28) ein Stanzvorgang aus­ lösbar ist.
10. Stanz- und Bindemaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmesser (54) und die Messerwelle (28) relativ zueinander axial unver­ schiebbar und um die gemeinsame Drehachse (50) ge­ geneinander verdrehbar sind und daß das Sperrorgan (96) durch einen radialen Durchbruch (94) in der Messerwelle (28) hindurchgreift, wobei es in der Sperrstellung unter der Einwirkung der Nockenkurve (92) in eine zur radial innen liegenden Messerwelle (28) hin offene Radialbohrung (100) des Schaltmes­ sers (54) eingreift und in der Abschaltstellung aus der Radialbohrung (100) des Schaltmessers in Rich­ tung Messerwelle (28) herausgedrängt ist.
11. Stanz- und Bindemaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrorgan (96) unter der Einwirkung einer in Richtung Nockenwelle (88) wir­ kenden Kraft einer im Schaltmesser (54) abgestütz­ ten Feder (98) steht.
12. Stanz- und Bindemaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerwelle (28) drehfest mit einem Betätigungshebel (30) ver­ bunden ist.
13. Stanz- und Bindemaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerwelle (28) motorisch antreibbar ist.
14. Stanz- und Bindemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch eine Meißanordnung (26) zur Bestimmung der Dicke des zu bindenden Blattsta­ pels sowie eine mit der Meßanordnung (24) gekoppel­ te Einrichtung zur Verstellung des Begrenzungsan­ schlags (34) des Bindemechanismus (16) nach Maßgabe der gemessenen Blattstapeldicke.
15. Stanz- und Bindemaschine für Blattstapel, mit einem Stanzmechanismus (10), der einen einseitig durch eine Stanzmatrize (60) begrenzten Einschubspalt (12) vorzugsweise mit verstellbarem Tiefen- und/oder Seitenanschlag (112, 66) für die mit einer Reihe von randnahen Bindelöchern zu versehenden Blätter des Blattstapels aufweist und der eine An­ zahl von entlang dem Einschubspalt (12) in defi­ niertem Abstand voneinander angeordneten, über ein erstes Betätigungsorgan (20) quer durch den Ein­ schubspalt (12) und die Stanzmatrize (60) hindurch bewegbaren Stanzmessern (46, 56) aufweist, wobei vorzugsweise einzelne Stanzmesser (56) als Schalt­ messer (54) wahlweise von den übrigen Stanzmessern entkuppelbar sind, und mit einem Bindemechanismus (16) zum Binden des Blattstapels mittels eines durch die Bindelöcher hindurchgreifenden elastisch aufspreizbaren Binderückens, der zwei Spreizkörper (36, 38) zum Aufspreizen des Binderückens aufweist, die über ein zweites Betätigungsorgan vorzugsweise durch einen verstellbaren Anschlag (114) begrenzt relativ zueinander bewegbar sind, gekennzeichnet durch eine Meßanordnung (26) zur Bestimmung der Dicke des zu bindenden Blattstapels sowie eine mit der Meßanordnung (24) gekoppelte Einrichtung zur Verstellung des Begrenzungsanschlags (34) des Bin­ demechanismus (16) nach Maßgabe der gemessenen Blattstapeldicke.
16. Stanz- und Bindemaschine nach Anspruch 14 oder 15, gekennzeichnet durch eine mit der Meßanordnung ge­ koppelte Einrichtung zur Verstellung des Tiefenan­ schlags (112) im Einschubspalt (12) des Stanzmecha­ nismus (10) nach Maßgabe der gemessenen Blattsta­ peldicke.
17. Stanz- und Bindemaschine für Blattstapel, mit einem Stanzmechanismus (10), der einen einseitig durch eine Stanzmatrize (60) begrenzten Einschubspalt (12) vorzugsweise mit verstellbarem Tiefen- und/oder Seitenanschlag (112, 66) für die mit einer Reihe von randnahen Bindelöchern zu versehenden Blätter des Blattstapels aufweist und der eine An­ zahl von entlang dem Einschubspalt (12) in defi­ niertem Abstand voneinander angeordneten, über ein erstes Betätigungsorgan (20) quer durch den Ein­ schubspalt (12) und die Stanzmatrize (60) hindurch bewegbaren Stanzmessern (46, 56) aufweist, wobei vorzugsweise einzelne Stanzmesser (56) als Schalt­ messer (54) wahlweise von den übrigen Stanzmessern entkuppelbar sind, und mit einem Bindemechanismus (16) zum Binden des Blattstapels mittels eines durch die Bindelöcher hindurchgreifenden elastisch aufspreizbaren Binderückens, der zwei Spreizkörper (36, 38) zum Aufspreizen des Binderückens aufweist, die über ein zweites Betätigungsorgan vorzugsweise durch einen verstellbaren Anschlag (114) begrenzt relativ zueinander bewegbar sind, gekennzeichnet durch eine Meßanordnung (24) zur Bestimmung der Dicke des zu bindenden Blattstapels sowie eine mit der Meßanordnung gekoppelte Einrichtung zur Ver­ stellung des Tiefenanschlags (112) im Einschubspalt (12) des Stanzmechanismus (10) nach Maßgabe der ge­ messenen Blattstapeldicke.
18. Stanz- und Bindemaschine nach einem der Ansprüche 14 bis 17, gekennzeichnet durch eine mit der Meß­ anordnung (24) gekoppelte Einrichtung (116) zur An­ zeige der ausgewählten Binderückengröße nach Maßga­ be der gemessenen Blattstapeldicke.
19. Stanz- und Bindemaschine für Blattstapel, mit einem Stanzmechanismus (10), der einen einseitig durch eine Stanzmatrize (60) begrenzten Einschubspalt (12) vorzugsweise mit verstellbarem Tiefen- und/oder Seitenanschlag (112, 66) für die mit einer Reihe von randnahen Bindelöchern zu versehenden Blätter des Blattstapels aufweist und der eine An­ zahl von entlang dem Einschubspalt (12) in defi­ niertem Abstand voneinander angeordneten, über ein erstes Betätigungsorgan (20) quer durch den Ein­ schubspalt (12) und die Stanzmatrize (60) hindurch bewegbaren Stanzmessern (46, 56) aufweist, wobei vorzugsweise einzelne Stanzmesser (56) als Schalt­ messer (54) wahlweise von den übrigen Stanzmessern entkuppelbar sind, und mit einem Bindemechanismus (16) zum Binden des Blattstapels mittels eines durch die Bindelöcher hindurchgreifenden elastisch aufspreizbaren Binderückens, der zwei Spreizkörper (36, 38) zum Aufspreizen des Binderückens aufweist, die über ein zweites Betätigungsorgan vorzugsweise durch einen verstellbaren Anschlag (114) begrenzt relativ zueinander bewegbar sind, gekennzeichnet durch eine Meßanordnung (24) zur Bestimmung der Dicke des zu bindenden Blattstapels sowie eine mit der Meßanordnung gekoppelte Einrichtung (116) zur Anzeige der auszuwählenden Binderückengröße nach Maßgabe der gemessenen Blattstapeldicke.
20. Stanz- und Bindemaschine nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Meß­ anordnung (24) eine Meßkammer (22) zur Aufnahme des zu bindenden Blattstapels sowie ein in die Meßkam­ mer (22) eingreifendes, mit der Verstelleinrichtung für den Begrenzungsanschlag (114) und/oder den Tie­ fenanschlag (118) und/oder mit der Anzeigeeinrich­ tung (116) gekoppeltes Meßorgan (108, 110) aufweist.
21. Stanz- und Bindemaschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßkammer (22) einen Boden (104) zum Aufstellen einer der Kanten des Blattsta­ pels sowie eine vom Boden aus schräg nach oben wei­ sende Anlagefläche (106) für die rückwärtige Breit­ seite des Blattstapels aufweist, und daß das Meßor­ gan (108, 110) einen gegen die vordere Breitseite des Blattstapels anschlagenden Ausleger aufweist.
22. Stanz- und Bindemaschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßorgan (108, 110) um eine zur Anlagefläche (106) parallele Achse drehbar ist und mit seinem Ausleger in die Meßkammer (22) ein­ greift.
23. Stanz- und Bindemaschine nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (104) der Meßkammer (22) mehrere, vorzugsweise zur Anlagefläche (106) hin absteigende Stufen (118) aufweist.
24. Stanz- und Bindemaschine nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Stufen (118) kleiner ist als die Weite des Einschubspalts (12) des Stanzmechanismus (10).
25. Stanz- und Bindemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß einer der bei­ den Spreizkörper (36) mit einem als Schieber ausge­ bildeten Betätigungsorgan (34) gegenüber dem ande­ ren Spreizkörper (38) begrenzt verschiebbar ist.
26. Stanz- und Bindemaschine nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden Spreizkörper (36) gerade und der andere winkelförmig gebogene Spreizorgane aufweist.
27. Stanz- und Bindemaschine nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizkörper (36) mit den geraden Spreizorganen verschiebbar ist.
28. Stanz- und Bindemaschine für Blattstapel, mit einem Stanzmechanismus (10), der einen einseitig durch eine Stanzmatrize (60) begrenzten Einschubspalt (12) vorzugsweise mit verstellbarem Tiefen- und/oder Seitenanschlag (112, 66) für die mit einer Reihe von randnahen Bindelöchern zu versehenden Blätter des Blattstapels aufweist und der eine An­ zahl von entlang dem Einschubspalt (12) in defi­ niertem Abstand voneinander angeordneaen, über ein erstes Betätigungsorgan (20) quer durch den Ein­ schubspalt (12) und die Stanzmatrize (60) hindurch bewegbaren Stanzmessern (46, 56) aufweist, wobei vorzugsweise einzelne Stanzmesser (56) als Schalt­ messer (54) wahlweise von den übrigen Stanzmessern entkuppelbar sind, und mit einem Bindemechanismus (16) zum Binden des Blattstapels mittels eines durch die Bindelöcher hindurchgreifenden elastisch aufspreizbaren Binderückens, der zwei Spreizkörper (36, 38) zum Aufspreizen des Binderückens aufweist, die über ein zweites Betätigungsorgan vorzugsweise durch einen verstellbaren Anschlag (114) begrenzt relativ zueinander bewegbar sind, gekennzeichnet durch ein Stapelmagazin (20) zur Aufnahme jeweils eines der zu bindenden Blattstapel, das einen Boden (104) zum Aufstellen einer der Stapelkanten sowie eine schräg vom Boden (104) aus nach oben weisende Anlagefläche (106) für eine der Breitseitenflächen des Blattstapels aufweist, wobei der Boden (104) mehrere zur Anlagefläche hin absteigende Stufen aufweist.
29. Stanz- und Bindemaschine nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Stufen (118) kleiner ist als die Weite des Einschubspalts (12) des Stanzmechanismus (10).
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