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DE60113959T2 - Trockenrasierer mit variabler Schneidehöhe - Google Patents

Trockenrasierer mit variabler Schneidehöhe Download PDF

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DE60113959T2
DE60113959T2 DE60113959T DE60113959T DE60113959T2 DE 60113959 T2 DE60113959 T2 DE 60113959T2 DE 60113959 T DE60113959 T DE 60113959T DE 60113959 T DE60113959 T DE 60113959T DE 60113959 T2 DE60113959 T2 DE 60113959T2
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DE
Germany
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blade
shear
cutting blade
dry shaver
skin
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Dr. P.J. Walls
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    • B26B19/38Details of, or accessories for, hair clippers, or dry shavers, e.g. housings, casings, grips, guards
    • B26B19/384Dry-shaver foils; Manufacture thereof

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft Trockenrasierer mit einem Schneidblatt und einer hiermit zusammenwirkenden Scherblatt-Anordnung. Die Erfindung bezieht sich zumindest sowohl auf elektrische Trockenrasierer des Typs, welcher eine hin und her bewegbare Schneide und eine Scherblatt-Anordnung in Form einer perforierten Folie mit einer Mehrzahl an Öffnungen aufweist, als auch auf Trockenrasierer des Typs, welcher ein rotierendes Schneidglied oder -blatt unterhalb eines mit Öffnungen zum Einlaß der zu schneidenden Haare ausgestatteten, äußeren Schergliedes aufweist.
  • Die Historie des Rasierens besteht bis heute in der Suche nach einer so glatt wie möglichen Rasur. Zum Erzielen einer glatten Rasur werfen bestimmte Haut- und Haartypen das Problem von Entzündungen aufgrund eines Wiedereintrittes von zu kurz geschnittenen (tangential vorstehenden) Haaren in die Haut auf. Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, dies zu verhindern oder hiervor zu schützen, indem das Haar in zweckmäßiger Weise lang mit einem hinreichenden Abstand von der Oberfläche der Haut geschnitten wird, um jedweden möglichen Wiedereintritt von glatt geschnittenen Haaren in die Haut zu verhindern. Die Erfindung ist folglich auf ein Abschneiden der Haare mit hinreichender Länge von der Hautoberfläche fort gerichtet, um ihren Wiedereintritt zu vermeiden.
  • Bei der Glattrasur entwickeln bzw. verursachen also bestimmte Haut- und Haartypen aufgrund eines Wiedereintrittes von zu kurz geschnittenen Haaren in die Haut Entzündungen. Aus diesem Grund besteht ein Zweck der vorliegenden Erfindung darin, sowohl eine normale Glattrasur zu ermöglichen als auch ein Abschneiden der Haare unter einem gewissen Abstand von der Oberfläche der Haut zu ermöglichen, wobei der Abstand von der Hautoberfläche hinreichend groß ist, um einen Wiedereintritt der geschnittenen Haare in die Haut zu verhindern.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Die GB 1 569 096 A beschreibt einen Trockenrasierer mit einer nachgiebigen, perforierten Scherfolie, welche in einem Rahmen gehalten ist, und mit einer hin und her bewegbaren Schneide, welche mit der Scherfolie zusammenwirkt. Die Scherfolie ist ein einer bogenförmigen Position zwischen zwei seitlichen Gliedern des Rahmens gehalten, während ein Schneidblatt oder Scherkopf mittels einer Feder gegen die Innenseite der Scherfolie angepreßt wird. Einer solchen Ausgestaltung ähnliche Einheiten sind der US 3 729 821 A und einer Vielzahl an anderen Dokumenten der Patentliteratur entnehmbar. Das Schneidblatt kann zur Hin- und Herbewegung in einer Richtung im wesentlichen parallel zur Krümmungsachse der Scherblattfolie angeordnet sein; oder das Schneidblatt kann statt dessen in einer periodischen Bewegung um diese Achse angetrieben sein.
  • Im Hinblick auf ein spezielles Ausführungsbeispiel eines Trockenrasierers des mit einer Scherfolie ausgestat teten Typs beschreibt die US 3 694 916 A eine Anordnung, bei welcher eine hin und her bewegbare Schneide mit einem Scherblatt zusammenwirkt, welches wenigstens zwei Scherfelder mit unterschiedlichen Perforationen aufweist. Das Scherblatt oder die Scherfolie ist bewegbar, um ein ausgewähltes Scherfeld in eine mit dem Schneidblatt zusammenwirkende Scheranordnung zu bringen. Die Anordnung ermöglicht die Auswahl eines Perforationsfeldes, welches für einen bestimmten Hauttyp am geeignetsten ist, bezieht sich jedoch nicht auf das Abschneiden der Haare mit unterschiedlichen Längen. Zwar ist das ausgewählte Perforationsfeld veränderbar, nicht jedoch die Tiefe bzw. Höhe des Schnittes.
  • Ebenfalls ist eine Vielzahl an Rasierern mit rotierendem Blatt bekannt, wobei unter anderem die US 5 007 168 A , die EP 0 241 082 A1 und die EP 0 484 795 A1 erwähnt seien, welche sämtlich die oben bereits erläuterte, rotierende Wirkungsweise verkörpern.
  • In der WO 97/45235 A1 ist eine rotierende Rasierer-Einheit beschrieben, bei welcher radial ausgerichtete Haar-Einlaßöffnungen entweder von breiten oder engen Abmessungen in Umfangsrichtung ausgebildet sind. Die Dicke des Scherblattes, in welchem die Haar-Einlaßöffnungen ausgebildet sind, variiert in Abhängigkeit von den Abmessungen der Haar-Einlaßöffnungen. Das Scherblatt ist in einem Bereich desselben, welcher mit breiten Haar-Einlaßöffnungen ausgestattet ist, mit einer größeren Dicke ausgebildet als es in einem Bereich der Fall ist, welcher enge Haar-Einlaßöffnungen aufweist. Das Blatt besitzt folglich in Umfangsrichtung eine gewellte bzw. undulierende Gestalt, wobei die Tiefe oder Dicke des Blattes zwischen den Bereichen mit breiten Haar-Einlaßöffnungen und den Bereichen mit engen Haar-Einlaßöffnungen ansteigt bzw. abnimmt. Vom Zweck einer solchen Ausgestaltung wird berichtet, daß eine wirksame Erfassung und Abtrennung sowohl von kurzen als auch von langen Haare ermöglicht wird, was im Endergebnis zu einer Glattrasur führt, bei welcher Hautirritationen so weit wie möglich verhindert werden.
  • Die US 4 003 390 A offenbart ein Mittel zur Anpassung eines Elektrorasierers derart, daß es ihm möglich ist, zur Durchführung eines Haarschnittes eingesetzt zu werden. Es werden offene Führungsmittel für Elektrorasierer beschrieben, welche abnehmbar an dem Kopf eines Rasierers befestigt sind und sich hiervon fort erstrecken, um einen vorherbestimmten Abstand zwischen den Rasierblättern und der Oberfläche aufrechtzuerhalten, auf welcher der Rasierer zum Abschneiden der Haare mit einer vorherbestimmten Länge bewegt wird.
  • KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Ein allgemeines Ziel der Erfindung besteht darin, eine Trockenrasierer-Einheit vorzuschlagen, welche den oben erwähnten Problemen im Zusammenhang mit Entzündungen begegnet.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird eine Trockenrasierer-Einheit mit wenigstens einem Schneidblatt und einer hiermit zusammenwirkenden Scherblatt-Anordnung vorgeschlagen, bei welcher gewährleistet ist, daß der Abstand zwischen einer mit der Haut in Berührung tretenden Fläche der Rasierer-Einheit und Bereichen der Scherblatt-Anordnung, welche mit dem Schneidblatt zusammenwirken, im Vergleich mit dem für eine "Glattrasur" erforderlichen Abstand vergrößerbar ist, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß verschiedene Abstände zwischen einer mit der Haut in Berührung tretenden Fläche der Scherblatt-Anordnung und Be reichen der Scherblatt-Anordnung, welche mit einem Schneidblatt zusammenwirken, wahlweise verfügbar sind.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird eine Trockenrasierer-Einheit mit wenigstens einem rotierenden Schneidblatt vorgeschlagen, wobei der Abstand zwischen einer mit der Haut in Berührung tretenden Fläche des Trockenrasierers und dem Schneidmesser wahlweise veränderbar und für diesen Abstand ein Wert wählbar ist, welcher im Vergleich mit dem für eine "Glattrasur" erforderlichen Abstand vergrößert ist, und wobei das bzw. jedes rotierende Schneidblatt ein überlagerndes, hiermit zusammenwirkendes Scherblatt aufweist, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß ein Abdeckglied, welches das Scherblatt überlagert, und ein Verlagerungsmechanismus zum Bewirken einer kontrollierten Verlagerung einer Scherblatt- und Schneidblatt-Einheit in Richtung des Abdeckgliedes und von diesem fort vorgesehen ist, so daß der Abstand zwischen einer mit der Haut in Berührung tretenden Fläche des Abdeckgliedes und der Fläche der Scherblattes, welche mit dem Schneidblatt zusammenwirkt, veränderbar ist.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht insbesondere darin, einen Trockenrasierer vorzuschlagen, bei welchem die Schnittiefe veränderbar ist, so daß das zu schneidenden Haar über bestimmte Bereiche der Haut gemäß den jeweiligen Erfordernissen mit einer veränderbaren Länge zurückgelassen werden kann, um unter anderem die Bildung eines von der Rasur herrührenden Hautausschlags aufgrund eines Wiedereintrittes von tangential zu kurz geschnittenen Haaren, welche von der Haut unter einem spitzen Winkel vorstehen, in die Haut zu vermeiden.
  • Gemäß einer speziellen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Trockenrasierers wirkt ein einziges Schneidblatt mit einem einzigen Scherblatt zusammen und ist der Abstand zwischen einer mit der Haut in Berührung tretenden Fläche des Scherblattes und der entgegengesetzten Fläche der Scherblattes, welche mit dem Schneidblatt zusammenwirkt, (d.h. mit der dem Schneidblatt zugewandten Oberfläche oder Seite des Scherblattes) wahlweise veränderbar. In vorteilhafter Ausgestaltung ist das Scherblatt von einer länglichen, nachgiebigen Folie gebildet, deren Dicke in verschiedenen Bereichen in Längserstreckung der Folie unterschiedlich ist, wobei die Folie in ihrer Längsrichtung verlagerbar angeordnet ist, so daß ein Folienbereich mit einer bestimmten Dicke wahlweise nach dem Schneidblatt ausrichtbar ist. Die Folie kann hinsichtlich der Dicke in einer im wesentlichen kontinuierlichen Weise über ihre Längserstreckung von einem Abschnitt minimaler Dicke bis zu einem Abschnitt maximaler Dicke variieren, oder die Folie kann alternativ eine Abfolge von Folienabschnitten aufweisen, welche jeweils eine unterschiedliche Dicke besitzen, wobei die Folienabschnitte nachgiebig miteinander verbunden sind. An der Folie ist zweckmäßig ein Stellglied angeordnet, wobei das Stellglied in einer wählbaren Weise in Längsrichtung der Folie verlagerbar ist. Eine bevorzugte Ausführung sieht vor, daß das Stellglied einen Stellstift aufweist, welcher sich durch einen in einem Wandabschnitt des Rasierers ausgebildeten Schlitz erstreckt, wobei ein äußerer Bereich des Stellstiftes manuell betätigbar ist, um eine Verlagerung der Folie in deren Längsrichtung zu bewirken. Die Folie kann in einer bestimmten, ausgewählten Position gehalten werden, wie beispielsweise durch reibungsbedingte Wechselwirkung zwischen dem Stellstift und dem Schlitz.
  • Gemäß einer alternativen Anordnung können entgegengesetzte Längsenden der Folie an entgegengesetzten Enden eines Schwenkmechanismus' festgelegt sein, wobei die Verlagerung der Folie in Längsrichtung durch Schwenkverlagerung des Schwenkmechanismus' erfolgt.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Trockenrasierer vorgeschlagen, bei welchem das wenigstens eine Schneidblatt ein rotierendes Schneidblatt ist und das bzw. jedes Schneidblatt ein hiermit zusammenwirkendes, überlagerndes Scherblatt aufweist, wobei der Abstand zwischen der mit der Haut in Berührung tretenden Fläche des Scherblattes und der entgegengesetzten Fläche desselben zum Zusammenwirken mit dem Schneidblatt im Vergleich mit dem für eine "Glattrasur" erforderlichen Abstand vergrößert ist.
  • Bei einem insbesondere rotierenden Aufbau eines erfindungsgemäßen Trockenrasierers ist der Rasierer mit einer Mehrzahl an Scherblättern ausgestattet und ist der Abstand zwischen der mit der Haut in Kontakt tretenden Fläche eines der Scherblätter und der entgegengesetzten Fläche desselben zum Zusammenwirken mit einem zugehörigen Schneidblatt (d.h. der dem Schneidblatt zugewandten Fläche oder Seite des Scherblattes) gegenüber dem Abstand zwischen der entsprechenden Fläche und der entgegengesetzten Fläche wenigstens eines weiteren der Mehrzahl an Scherblättern verschieden. Folglich kann beispielsweise eines der Scherblätter für eine Glattrasur und ein anderes Scherblatt für eine weniger glatte Rasur sorgen. Bei Rasierern mit einem Kopf mit zwei oder drei gleichzeitig verwendeten Blättern kann die Erfindung zwei oder mehrere Sätze von Blättern zur Verwendung in dem Kopf vorsehen, wobei einer der Blattsätze für eine Glattrasur sorgt und ein anderer der Sätze eine weniger glatte Rasur ermöglicht. Selbstverständlich können auch mehr als zwei solcher Sätze vorgesehen sein, wobei z.B. ein dritter Satz eine Rasur in einem Zwischenstadium zwischen einer Glattrasur und einer Langhaarrasur ermöglicht.
  • Gemäß einer Ausführungsvariante dieses Aspektes der Erfindung umfaßt ein Trockenrasierer wenigstens zwei rotierende Schneidblätter, wobei jedes rotierende Schneidblatt eine allgemeine Symmetrieachse aufweist und die Symmetrieachse wenigstens eines rotierenden Schneidblattes gegenüber der Symmetrieachse wenigstens eines weiteren rotierenden Scherblattes bezüglich einer allgemeinen Längsachse des Trockenrasierers insgesamt unterschiedlich ausgerichtet ist, so daß nur eines des wenigstens einen rotierenden Schneidblattes und des wenigstens einen weiteren rotierenden Schneidblattes gleichzeitig zum Zwecke des Rasierens verwendbar ist.
  • Bei einer solchen Ausführungsvariante der Erfindung ist der Rasierer folglich mit einem oder mehreren Rasierkopfbereichen ausgestattet, welche jeweils von der allgemeinen Längsachse der Einheit fort in verschiedene Richtungen ausgerichtet sind, so daß nur einer der Kopfbereiche gleichzeitig verwendbar ist. Jeder Kopfbereich kann zwei oder mehrere Blätter aufweisen, wobei die Rasierer-Einheit – wie bereits erwähnt – mit einer Mehrzahl an Blattsätzen ausgestattet sein kann, so daß so daß ein Kopfbereich für eine Glattrasur und ein weiterer Kopfbereich für eine weniger glatte Rasur eingesetzt werden kann. Weil eine solche Ausführungsform der Erfindung zwei oder mehrere Kopfbereiche aufweist, welche in verschiedene Richtungen ausgerichtet sind, kann die Einheit dafür eingesetzt werden, um es dem Benutzer zu ermöglichen, eine Glattrasur oder eine weniger glatte Rasur auf einfache Weise dadurch auszuwählen, indem er den geeigneten Kopfbereich auf die Haut aufsetzt. Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante dieses Aspektes der Erfindung kann die Rasierer-Einheit drei Kopfbereiche umfassen, welche jeweils von der allgemeinen Längsachse der Einheit fort in verschiedene Richtungen ausgerichtet sind, wobei die drei Kopfbereiche oder Kopf-Einheiten um im wesentlichen 120° von dieser Längsachse beabstandet sind.
  • Bei jeder Ausführungsvariante des Trockenrasierers gemäß dem erfindungsgemäßen Aspekt einer rotierenden Lösung kann die Rasierer-Einheit mit einer Kombination mit wenigstens zwei Schneidkopf-Einheiten ausgestattet sein, wobei jede Kopf-Einheit wenigstens ein Schneidblatt und das bzw. jedes Schneidblatt ein zugehöriges überlagerndes, hiermit zusammenwirkendes Scherblatt umfaßt, wobei das bzw. die Scherblätter einer der Kopf-Einheiten einen Abstand zwischen seiner mit der Haut in Berührung tretenden Fläche und seiner entgegengesetzten Fläche aufweist, welcher für das bzw. für sämtliche Scherblatt/Scherblätter dieser einen Kopf-Einheit derselbe ist, aber von dem entsprechenden Abstand des bzw. sämtlicher Scherblattes/Scherblätter der anderen Kopf-Einheit verschieden ist, und wobei die Kopf-Einheiten auswechselbar an einem Körperabschnitt des Trockenrasierers montierbar sind. Zusätzlich zu einer Ausgestaltung mit zwei oder mehreren auswechselbaren Kopf-Einheiten können eine Mehrzahl an Blattsätzen in einem Rasierersatz vorgesehen sein, welche für verschiedene Schnittiefen sorgen. Folglich kann ein Kopf mit für eine Glattrasur geeigneten Blättern und eine andere der Kopf-Einheiten für eine weniger glatte Rasur eingesetzt werden. Der Benutzer, der zwischen einer Art Rasur und einer anderen wechseln möchte, wechselt einfach die Köpfe in entsprechender Weise aus. Die Erfindung betrifft daher auch einen Rasierersatz mit einer Rasiererkörper-Einheit und mit zwei oder mehreren Kopf-Einheiten, welche auswechselbar mit der Körper-Ein heit, welche die Antriebsteile des Rasierers enthält, verbindbar sind, wobei der Satz optional eine Mehrzahl an Blatt-Einheiten zur jeweils erforderlichen, individuellen Verbindung mit einer beliebigen Kopf-Einheit umfassen kann. Auf diese Weise ist eine umfassende Anpassungsfähigkeit an den jeweiligen Gebrauch sichergestellt, entweder durch bedarfsweisen Austausch einer Kopf-Einheit oder eines Blattsatzes oder – im Falle der mit einer Mehrzahl an Kopfbereichen oder Kopf-Einheiten, welche in verschiedener Winkelausrichtung angeordnet sind, ausgestatteten Anordnung – lediglich durch Anwendung des geeigneten Kopf-Bereiches auf die Haut, gegebenenfalls unter vorherigem Einbau von Blättern mit einer geeigneten Schnittiefe in den ausgewählten Kopf-Bereich vor seiner Verwendung, wie es erforderlich sein kann.
  • Der erfindungsgemäße Trockenrasierer kann bei jeder der rotierenden Ausführungsformen in Kombination mit einer Mehrzahl an Blatt-Einheiten ausgestattet sein, wobei jede Blatteinheit ein Schneidblatt und ein überlagerndes, hiermit zusammenwirkendes Scherblatt aufweist, wobei die Blatt-Einheiten auswechselbar an dem Trockenrasierer montierbar sind. Folglich kann ein Rasierersatz – wie bereits angedeutet – im Falle eines Trockenrasierersatzes gemäß diesem Aspekt der Erfindung, welcher ein beliebiges der vorgenannten Merkmale der Erfindung aufweist, eine Mehrzahl an Sätzen von Blatt-Einheiten umfassen, so daß der Benutzer eine geeignete Schnittiefe einstellen kann, indem er bedarfsweise ein Blatt oder Blätter, welche(s) für diese Schnittiefe geeignet ist/sind, in eine Kopf-Einheit der Trockenrasierer-Einheit bzw. des Trockenrasierersatzes einsetzt.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung mit rotierender Ausgestaltung ist ein Trockenrasierer vorgesehen, welcher wenigstens ein rotierendes Schneidblatt aufweist, wobei der Abstand zwischen einer mit der Haut in Berührung tretenden Fläche des Trockenrasierers und dem Schneidblatt wahlweise veränderbar und für diesen Abstand ein Wert auswählbar ist, welcher im Vergleich mit dem für eine "Glattrasur" erforderlichen Abstand vergrößert ist. Folglich ist bei einer solchen Ausführungsvariante der Erfindung eine auf unbegrenzte Weise veränderbare Schnittiefe verfügbar, ähnlich wie es bei der Ausführungsform der Erfindung mit der Folie der Fall ist, aber ohne daß entweder ein Austausch einzelner Blatt-Einheiten oder ein Austausch der Kopf-Einheit insgesamt gegen eine andere Kopf-Einheit erforderlich ist. Gemäß diesem Aspekt bietet die Erfindung folglich eine sofort wahlweise veränderbare Schnittiefe der Ausführungsform mit der Folie in Kombination mit Merkmalen der rotierenden Ausgestaltung.
  • Eine spezielle Ausgestaltung der Erfindung gemäß diesem zusätzlichen Aspekt sieht vor, daß der Rasierer wenigstens ein rotierendes Schneidblatt umfaßt, welches oder jedes derselben ein überlagerndes, hiermit zusammenwirkendes Scherblatt und ein das Scherblatt überlagerndes Abdeckglied aufweist, wobei der Abstand zwischen einer mit der Haut in Berührung tretenden Fläche des Abdeckgliedes und der Fläche des Scherblattes, welche mit dem Schneidblatt zusammenwirkt, veränderbar ist. Bei einer solchen Anordnung kann der Rasierer einen Verlagerungsmechanismus zum Bewirken einer kontrollierten Verlagerung einer Scherblatt- und Schneidblatt-Einheit in Richtung des Abdeckgliedes und von diesem fort aufweisen.
  • Bei den vorgenannten Ausführungsformen werden die Vorteile einer sofortigen oder direkten, gesteuerten, im wesentlichen unbegrenzt veränderbaren Einstellung der Schnittiefe innerhalb vorherbestimmter Grenzen folglich auch bei einer rotierenden Rasierer-Einheit erzielt.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Blatt-Einheit für einen Trockenrasierer, welcher ein rotierendes Schneidblatt und ein hiermit zusammenwirkendes Scherblatt aufweist, wobei der Abstand zwischen einer mit der Haut in Berührung tretenden Fläche des Scherblattes und der entgegengesetzten Seite desselben zum Zusammenwirken mit dem Schneidblatt im Vergleich mit dem für eine "Glattrasur" erforderlichen Abstand vergrößert ist.
  • Gleichfalls bezieht sich die Erfindung auch auf eine Kopf-Einheit für einen Trockenrasierer, welcher wenigstens ein rotierendes Schneidblatt umfaßt, wobei das oder jedes Schneidblatt ein überlagerndes, hiermit zusammenwirkendes Scherblatt aufweist, wobei der Abstand zwischen der mit der Haut in Berührung tretenden Fläche des Scherblattes und der entgegengesetzten Seite desselben zum Zusammenwirken mit dem Schneidblatt im Vergleich mit dem für eine "Glattrasur" erforderlichen Abstand vergrößert ist.
  • Die Erfindung umfaßt folglich auch Blatt-Einheiten und Kopf-Einheiten, welche die Merkmale der Erfindung als unabhängige Einheiten besitzen, entweder in Kombination mit einem Trockenrasierer oder als gänzlich separate Einheiten. Die Erfindung erstreckt sich gleichfalls auf beliebige Sätze von Teilen, welche eine Trockenrasierer-Einheit, eine oder mehrere Kopf-Einheiten und/oder eine oder mehrere Blatt-Einheiten umfassen, welche in Kombination vorgesehen sind oder in beliebigem wirtschaftlichen Bezug stehen, so weit solche Einheiten die Merkmale der Erfindung besitzen oder gemeinsam in einer Weise zusammenwirken, daß Gerät schaften gebildet sind, welche unter den Schutzbereich der Erfindung fallen.
  • Die Erfindung betritt schließlich einen Trockenrasierer, wie im wesentlichen in der vorliegenden Beschreibung auf ihn Bezug genommen wird und wie er in einer beliebigen oder mehreren der beigefügten Zeichnungen dargestellt ist.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Nachstehend sind eine Mehrzahl an Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung eines Abschnittes menschlicher Haut im Bereich der Hautoberfläche im Querschnitt, welche die inneren und äußeren Hautschichten sowie das Haarwachstum und darüber hinaus eines bestimmten Zustand zeigt, in welchem ein Körperhaar eines Individuums einem eher horizontalen als vertikalen Wachstum unterworfen ist;
  • 2 eine seitliche Querschnittsansicht eines einstellbaren Folienblattes in einem Trockenrasierer gemäß der Erfindung;
  • 3 eine bildhafte Darstellung einer Ausführungsform eines Folienblattes, welches für einen erfindungsgemäßen Trockenrasierer geeignet ist;
  • 4 eine seitliche Querschnittsansicht einer alternativen Ausgestaltung der Anordnung eines einstellbaren Folienblattes für einen Trockenrasierer gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 5 eine schematische Querschnittsansicht durch ein Folienblatt der in 2 wiedergegebenen Art, welche eine bekannte Ausführungsvariante zeigt, bei welcher eine scharfer Schneidkante durch eine Biegung nach unten um die Peripherie der Haar-Einlaßöffnungen in der Folie gebildet ist;
  • 6 eine bildhafte Ansicht eines Rasierers mit rotierendem Blatt bekannten Aufbaus, auf welchen die vorliegende Erfindung gemäß einer alternativen Ausführungsform anwendbar ist;
  • 7 eine vereinfachte bildhafte Ansicht eines alternativen Rasierers mit rotierendem Blatt, welcher im Gegensatz zu der mit drei Blättern ausgestatteten Ausgestaltung gemäß 6 zwei Blätter aufweist, auf welche die vorliegende Erfindung gemäß einer alternativen Ausführungsform ebenfalls anwendbar ist;
  • 8 eine seitliche Querschnittsansicht eines Scherblattes herkömmlichen Aufbaus zum Einsatz in einem Rasierer gemäß 6 oder 7;
  • 9 eine seitliche Querschnittsansicht eines modifizierten Scherblattes für eine rotierende Ausführungsform eines Trockenrasierers gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 10 eine bildhafte Darstellung des Aufbaus eines Rasierkopfes von unten, welcher eine Einstellung des Abstandes zwischen den Schneidblättern und der Oberfläche der Haut gewährleistet, gemäß einer mit zwei Blättern ausgestatteten Ausführungsform eines Trockenrasierers ähnlich dem in 6 wiedergegebenen Rasierer; und
  • 11 eine Querschnittansicht in Längsrichtung entlang der Längsachse der Anordnung gemäß 10.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • In 1 ist eine Darstellung eines Abschnittes der Hautoberfläche eines Individuums in Querschnittsansicht wiedergegeben. Wie aus 1 ersichtlich, ist die äußere Schicht 1 der Haut von einer inneren Schicht 2 unterlagert. Haare 3, 3a wachsen von entsprechenden Wurzelbereichen 4, 4a durch die Haut nach außen und erstrecken sich durch die äußere Schicht 1 der haut hindurch. Normalerweise sollte ein Haar, wie es bei dem Haar 3 der Fall ist, von der äußeren Hautschicht 1 vorstehen und sich im wesentlichen unter einem rechten Winkel bezüglich der Hautoberfläche nach außen oberhalb der Hautoberfläche erstrecken. Je nach dem in Frage stehenden Hautbereich wachsen bestimmte Haare, wie das in 1 mit dem Bezugszeichen 3a versehene Haar, jedoch nicht im wesentlichen senkrecht oder vertikal bezüglich der Hautoberfläche nach oben, sondern erstrecken sich tangential nahe, aber unterhalb der Hautoberfläche. Gegebenenfalls tritt ein solches Haar, wie es mit dem Bezugszeichen 3b versehen ist, aus der Hautoberfläche aus, jedoch in einer hoch tangentialen Weise. Möchte ein Individuum, das unter einem solchen tangentialen Haarwachstum leidet, eine Glattrasur durchführen und schneidet es das Haar relativ nahe an der äußeren Fläche der Haut ab, so stellt sich ein Zustand ein, bei welchem der scharfe Rand des abgeschnittenen Haares wieder unter die Oberfläche der Haut eintritt, wie es durch das Bezugszeichen 3c angedeutet ist, und nicht von der Haut vorsteht und in der normalen Weise nach außen wächst. Ein solches Einwachsen tritt auf, wenn sich der scharfe, geschnittene Rand des Haares unterhalb der Oberfläche der äußeren Hautschicht 1 verhakt oder verfängt. Geht das Wachstum dann weiter, wobei das Haar 3 in die und unterhalb der Haut verläuft, so ergibt sich als unvermeidbare Folge eine Art von Entzündung.
  • Aus diesem Grund ist es wünschenswert, die Entwicklung von jeglichen solcher Entzündungen zu verhindern, wobei die vorliegende Erfindung diesem Problem begegnet. Das der Vermeidung solcher Zustände der Haut zugrunde liegende Konzept besteht darin, die Haare geringfügig oberhalb der Oberfläche der Haut in den Bereichen der Körperoberfläche abzuschneiden, in welchen die Wahrscheinlichkeit eines Auftretens solcher Einwachsbedingungen voraussichtlich am größten ist. Die Vorteile der Möglichkeit eines Abschneidens der Haare gemäß den Grundsätzen der vorliegenden Erfindung sind indes nicht nur auf Zustände der Haut beschränkt, wie sie unter Bezugnahme auf 1 erläutert sind, sondern ist die Erfindung auf sämtliche Gegebenheiten der Haut anwendbar, bei welchen bei einer Rasur Erhebungen oder andere Hauteruptionen oder -störungen eine sehr glatte Rasur beeinträchtigen. Die Erfindung verleiht dem Benutzer eines Trockenrasierers die Fähigkeit, sein Körperhaar entweder eng oder unter einer größeren Länge zu schneiden, je nachdem, welche Bereiche der Haut betroffen sind, d.h. je nach dem gerade rasierten Bereich.
  • Eine auf einen Trockenrasierer des Folientyps anwendbare Ausführungsform der Erfindung ist in 2 dargestellt. Ein abnehmbarer Rasiererkopf-Abschnitt 11 ist an einem Körperabschnitt 12 des Rasierers montiert. Der Kopf 11 ist auf den Körperabschnitt 12 aufgesetzt, um den oberen bzw. den Antriebsabschnitt 13 des Körperabschnittes 12 des Rasierers auf herkömmliche Weise aufzunehmen. Es ist eine im wesentlichen herkömmliche Antriebseinheit vorgesehen, wie ein Antriebsglied 14 mit einem nach außen gewölbten oder konvexen Schneidblatt 15, um entweder für eine Hin- und Herbewegung des gewölbten Schneidblattes 15 in Axialrichtung oder alternativ für eine periodische oder umfängliche Bewegung um diese Achse zu sorgen. Eine Federanord nung, wie eine Schraubenfeder 16, drängt das gewölbte, verlagerbare Schneidblatt 15 gegen die innere Oberfläche eines hiermit zusammenwirkenden, perforierten Folienblattes 17, welches dem verlagerbaren Schneidblatt 15 im Zustand des Rasierens als im wesentlichen stationäres Scherglied dient, d.h. das Folienblatt 17 bleibt während eines Rasiervorgangs in Bezug auf das Scherblatt 15 im wesentlichen statisch.
  • Das perforierte Folienblatt 17 ist in einer durchgebogenen Anordnung innerhalb eines offenen oberen Abschnittes des Rasiererkopfes 11 aufgenommen. Das Folienblatt 17 ist in gekrümmten Führungsnuten aufgenommen und untergebracht, welche sich entlang der entgegengesetzten, inneren Wände des Rasiererkopfes 11 erstrecken. Eine dieser Führungsnuten ist mit dem Bezugszeichen 27 versehen. Ein besonderes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die perforierte Folie, welche als Scherblatt 17 dient, eine Dicke besitzt, welche sich über die Länge der Folie verändert, wie es den 2 und 3 zu entnehmen ist. Gleichfalls ist es möglich, daß sich die Größe, d.h. der Querschnitt oder die Breite, der Haar-Einlaßöffnungen oder auch deren Form mit der Dicke der Folie verändert, wobei die Öffnungen z.B. dort, wo die Folie dünn ist, eng und dort, wo die Folie dick ist, breiter sein können. Ebenfalls können breite und enge Öffnungen in gemischter Anordnung vorliegen.
  • Wie insbesondere auch aus 3 ersichtlich, ist eine bevorzugte Ausführungsform des perforierten Folienblattes oder Scherblattes 17 als integrale Einheit gebildet, bei welcher der perforierte Zentralbereich des Blattes 17, welcher schraffiert dargestellt ist, von Seiten- 18 und Endgliedern 19 bzw. von Blattbereichen umgeben ist, welche nicht perforiert sind und daher seitliche und End- oder Tragglieder der Blattstruktur bilden. Das Blatt 17 besitzt einen dünneren Bereich 21 in Richtung eines axialen Endes im wesentlichen in Längsrichtung sowie einen dickeren Bereich 22 in Richtung seines anderen axialen Endes. Im Bereich des dickeren Endes 22 ist eine Öffnung 23 vorgesehen, durch welche es ein Befestigungsmittel 24 (2) dem Blatt 17 erfindungsgemäß ermöglicht, mit einem Betätigungs- oder Stellknopf 25 verbunden zu sein, welcher an der Außenseite des Rasiererkopfes 11 in Längsrichtung des Blattes 17 verlagerbar und durch einen in dem Gehäuse des Rasiererkopfes 11 vorgesehenen Führungsschlitz 26 geführt ist.
  • Gemäß einer alternativen Anordnung (nicht gezeigt) kann das nachgiebige Folienblatt in einer separaten Rahmenstruktur mit End- und Seitengliedern gehalten sein. Die endseitigen Ränder des Folienblattes sind an endseitigen Holmen der Rahmenstruktur befestigt, wobei wiederum Führungsnuten, welche in entgegengesetzten inneren Wänden des Scher- oder Rasiererkopfgehäuses vorgesehen sind, dazu dienen, die lateralen oder seitlichen Glieder des Rahmens, welche nachgiebig ausgebildet sind, auf ähnliche Weise zu führen, wie es bei den nachgiebigen Seitenrändern der integralen Blattstruktur gemäß 3 der Fall ist. Das perforierte Folienblatt weist wiederum eine variable Dicke in Längserstreckung von einem endseitigen Rand zu dem anderen auf. Bei jeder Ausgestaltung – sei sie integral oder an einem Rahmen befestigt – wird ein Folienabschnitt der gewünschten Dicke selektiv in Bezug auf das Schneidblatt 15 in eine Schneidposition gebracht, indem das Folienblatt 17 mittels einer kontrollierten Bewegung in seiner Längsrichtung geführt wird. Dies wird durch die äußere Knopfanordnung 25 gewährleistet, welche in dem Führungsschlitz 26 entlang der Oberfläche der Rasiererkopf-Einheit 11 verläuft. Derart kann je nach den Bedürfnissen des Benutzers auf einfache Weise eine erforderliche Schnittiefe ausgewählt und kann diese in kontrollierter Weise schnell verän dert werden. Der Halt einer jeweils ausgewählten Position der Folie 17 kann durch gegenseitige reibungsbedingte Wechselwirkung zwischen dem Knopf 25 und dem Schlitz 26 erzielt werden, wobei der Knopf 25 und der Verbindungs- oder Befestigungsabschnitt 24 z.B. einen "Biß" oder einen leichten Eingriff zwischen inneren und äußeren Oberflächenbereichen des an den Kopf 11 angrenzenden Schlitzes 26 erzeugen.
  • Um für die Führung der seitlichen Ränder 18 des Scherblattes 17 variabler Dicke zu sorgen, besitzen die Führungsnuten 27 in dem Rasiererkopf eine Abmessung zwischen den entgegengesetzten Seitenflächen der Führungsnut 27, welche variieren kann, aber stets für die Dickenabmessung des Blattes 17 in dem relevanten Bereich geeignet ist. Um sicherzustellen, daß die dünneren Bereiche der Folie 17 in geeigneter Weise geführt sind, können die Führungsnuten 27 erforderlichenfalls mit geeigneten elastischen Mitteln, wie Blattfedern oder dergleichen, ausgestattet sein, um die Folie 17 gegen eine geeignete Seitenfläche der Nut 27 zu drängen und dabei – soweit vorhanden – jeglichen möglichen übermäßigen Abstand zwischen einem inneren Abschnitt der Folie und der entgegengesetzten Seitenwand der Führungsnut 27 aufzunehmen. Alternativ können bei jeder Ausführungsform der Folie die seitlichen Ränder 18 oder die entsprechenden seitlichen Rahmenglieder derart ausgebildet sein, daß sie eine gleichmäßige Dicke über die gesamte Längserstreckung des Scherblattes bzw. der Folie 17 besitzen, so daß elastische Mittel in den Führungsnuten in diesem Fall entbehrlich sind.
  • Das eingesetzte Folienblatt 17 wird gedehnt, wenn es sich über der gekrümmten Oberfläche des Scherblattes 15 an den schneidenden Ende der Rasiererkopf-Einheit 11 befindet. Das Folienblatt 17 wird durch die Federbelastung (16) un terhalb des Schneidblattes 15 in eine Richtung nach außen unter Spannung gesetzt, welche gleichfalls zum Halten desselben in Position dient.
  • Bei der in 2 und 3 wiedergegebenen Ausführungsform einer zum Einsatz in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung geeigneten Folie 17 ist die Veränderung der Dicke im wesentlichen von dem einen Ende der Folie zu dem anderen Ende – von einem Bereich 21 minimaler Dicke an einem ersten Ende bis zu einem Bereich 22 maximaler Dicke an dem anderen Ende – kontinuierlich. Auf diese Weise läßt sich eine im wesentlichen unbeschränkte Variation der Dicke zwischen den beiden Grenzwerten auswählen. Wie oben bereits erwähnt, können die seitlichen Ränder der Folie 18 je nach den Eigenschaften des für die Folie 17 ausgewählten Materials indes eine konstante bzw. gleichmäßige Dicke über die gesamte Längserstreckung des Blattes 17 besitzen, oder die seitlichen Rahmenglieder können im Falle einer mit einem Rahmen ausgestatteten Ausführungsform gleichfalls eine gleichmäßige Dicke aufweisen.
  • Gemäß einer alternativen Ausführungsform (nicht dargestellt) kann die Folie eine Mehrzahl an Abschnitten aufweisen, welche jeweils eine verschiedene Dicke und Ausgestaltung haben, und wobei jeder Abschnitt mit einem benachbarten Abschnitt z.B. über einen Gelenkabschnitt oder auf eine beliebige andere geeignete Verbindungsweise verbunden ist. Die Abschnitte sind deshalb nachgiebig miteinander verbunden, d.h. die Nachgiebigkeit ergibt sich, wenn die durchgängige Folienstruktur aus den einzelnen Abschnitten gebildet worden ist, und bilden eine nachgiebige, durchgängige Folie. Die Abschnitte können beispielsweise durch eine geeignete Verbindung miteinander verkoppelt sein. Bei einer solchen Ausführungsform weist die Folie daher eine Mehrzahl an diskreten Abschnitten oder Teilen auf, welche jeweils eine eigene, individuelle Dicke besitzen, so daß sich eine entsprechende Schnittiefe ergibt. Eine geeignete Schnittiefe läßt sich wiederum auf einfache Weise dadurch kontrolliert auswählen, indem die Folie gleitend an die gewünschte Stelle bewegt wird. Eine variable Größe und Ausgestaltung der Öffnungen und/oder eine gemischte Anordnung der Größe und Ausgestaltung der Öffnungen in unterschiedlichen Bereichen der Folie kann bzw. können bei dieser Ausführungsvariante ebenfalls vorgesehen sein.
  • Gemäß einer alternativen, in 4 wiedergegebenen Montageanordnung entsprechen die Struktur und die Anordnung des Rasiererkopfgehäuses 11' und des Rasiererkörpers 12' sowie der Schneidenstruktur 15' der Anordnung gemäß 2, wobei die Merkmale ähnlich denen gemäß 2 mit denselben Bezugszeichen unter Hinzufügung eines Striches bezeichnet sind. Um eine Längsverlagerung des perforierten Folienblattes zu gewährleisten, ist die gleitende, durch einen Knopf gesteuerte Anordnung gemäß 2 jedoch durch eine schwenkbare Struktur ersetzt, bei welcher die endseitigen Ränder des Folienblattes 17' mit zugehörigen Enden eines schwenkbar angeordneten Schwenkmechanismus' 36 verbunden 34, 35 sind, um für eine Schwenkbewegung innerhalb des Rasiererkopfgehäuses 11' zu sorgen. Zur Verbindung des Folienblattes 17' mit Querträger-Abschnitten der Schwenkhebelstruktur 36 können beliebige geeignete Mittel, wie Befestigungsglieder 34, 35, vorgesehen sein. Desgleichen kann eine beliebige geeignete Anordnung vorgesehen sein, um für ein gesteuertes Verschwenken 37 des Montagerahmens oder der Struktur 36 des Schwenkblattes zu sorgen, wie beispielsweise ein Hebelarm oder Knopf am Ende einer Schwenkachsenhalterung 37, oder kann alternativ einer Verlagerung bewirkt werden, indem das perforierte Folienblatt 17' lediglich unter Verwendung der Finger über die Oberfläche des Schneid blattes 15' gleitet. Bei jeder Ausgestaltung ist das Schwenkglied 36 in geeigneter Weise mittels Bolzen oder einer Welle 37 schwenkbar befestigt, welche an der Innenseite der Seitenwände des Kopfgehäuses 11' zur Lagerung aufgenommen ist. Der Halt des Folienblattes 17' in einer bestimmten Längsposition in Bezug auf das Blatt 15' kann wiederum dadurch erreicht werden, indem z.B. eine geeignete reibungsbedingte Wechselwirkung oder Interaktion zwischen der Schwenkhalterung 37 und den Lagerteilen gegeben ist, durch welche die Schwenkachse oder -welle 37 in den Wänden des Kopfgehäuses 11' aufgenommen ist, oder durch eine beliebige andere geeignete, äquivalente Anordnung, wie z.B. eine Verschlußschraube oder dergleichen, welche mit einem Einstellknopf für die Schwenkposition verbunden ist. Es ergibt sich eine Vielzahl an möglichen Anordnungen, um im wesentlichen ein Feststellen der Folie 17' in einer jeweils ausgewählten Rasierposition zu erzielen, indem der Schwenkarm oder Hebel 36 in einer bestimmten Schwenkposition im Anschluß an eine selektiv gesteuerte Verlagerung der Folie festgesetzt wird, so daß sich ein ausgewählter Bereich der Folie mit dem Schneidblatt deckt.
  • Bei jeder Ausführungsvariante der Ausführungsform der Erfindung mit einer Folie variabler Dicke können die Bereiche der Folie mit unterschiedlicher Dicke voneinander abgegrenzt sein, wie z.B. mittels einer Farbcodierung.
  • 5 zeigt eine Detailansicht eines Merkmals, mittels welchem bei einem Folienscherblatt eine besonders effektive Schneid- oder Scherwirkung erzielt werden kann. Bei der dargestellten Anordnung ist im Zusammenhang mit der Ausbildung der Haar-Einlaßöffnungen 28 in der Folienstruktur des Scherblattes 17 die Peripherie einer jeden Einlaßöffnungen 28 geringfügig nach unten gewandt, so daß der die Öffnung 28 umgebende Umfangsbereich 29 über das allgemeine Niveau der restlichen Unterseite der Folienscherblattes 17 vorsteht, um – sozusagen – eine Umrandung zu bilden. Eine besonders effektive Wirkung nach Art einer Scherung wird dann erreicht, wenn das Schneidblatt 15 mit diesem Umfangsbereich 29 des Folienscherblattes 17, welcher die Haar-Einlaßöffnung 28 umgibt, zusammenwirkt
  • Nachstehend ist unter Bezugnahme auf 6 eine Ausführungsform der Erfindung erläutert, welche auf einen Trockenrasierer des rotierenden Typs anwendbar ist. Entsprechend einem üblichen Aufbau kann ein rotierender Trockenrasierer 41 eine Mehrzahl an Schneid-Einheiten 42, typischerweise – wie in der Zeichnung gezeigt – drei oder alternativ auch zwei Einheiten 42, aufweisen, welche in jedem Fall an der der Schneide zugewandten Endseite 43 des Rasiererkörpers 44 angeordnet sind. Der Schneidantrieb und die Montageanordnung dieser Ausführungsvariante der Erfindung sind im wesentlichen entsprechend herkömmlichen Anordnungen ausgebildet, wie sie industriell wohlbekannt sind, wobei nachstehend lediglich die speziellen Abweichungen von einem solchen Aufbau, wie sie die vorliegende Erfindung erforderlich machen, im einzelnen erläutert sind. Bei einem derartigen Aufbau weist jede Schneid-Einheit ein äußeres Blatt oder Scherblatt auf, welches Haar-Einlaßöffnungen oder Schlitze aufweist und im montierten Zustand von einem rotierenden Schneidblatt unterlagert ist, welches die sich in den Schneidbereich des Schneidblattes durch die Schlitze oder Perforation (Öffnungen) des Scherblattes hindurch erstreckenden Haare abschneidet. Erfindungsgemäß ist jede rotierende Blatt-Einheit 42 mit einer Scherblatt-Einheit ausgestattet, welche eine bestimmte Dicke oder bestimmte Tiefenabmessungen der Haar-Einlaßschlitze oder -öffnungen besitzt, um eine entsprechende Schnittiefe vorzugeben. Vorzugsweise sorgt jede Blatt-Einheit für dieselbe Schnittie fe. Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß zwei oder mehrere austauschbare Kopf-Einheiten vorgesehen sein können, welche jeweils mit Blättern ausgestattet sind, die für eine bestimmte Schnittiefe, z.B. "glatte" Rasur oder "Langhaar"-Rasur, sorgen, so daß der Benutzer eine Kopf-Einheit, welche eine glatte Rasur ermöglicht, oder eine Kopf-Einheit, welche eine weniger glatte Rasur ermöglicht, auswählen kann.
  • Die Erfindung betrifft folglich einen Rasierersatz mit einer Trockenrasiererkörper-Einheit, welche Antriebsmittel, eine oder mehrere Kopf-Einheiten, welche an dem Antriebsabschnitt oder Körper des Rasierers austauschbar sind, und zwei oder mehrere Sätze von Blättern umfaßt, welche austauschbar mit einer beliebigen Kopf-Einheit verbindbar sind. Auf diese Weise kann der Benutzer eine Kopf-Einheit mit dem jeweiligen Blatt, welches eine glatte Rasur gewährleistet, sowie eine zweite Kopf-Einheit, bei welcher das jeweilige Blatt einen längeren Haarschnitt gewährleistet, aufsetzen. Für Hautbereiche, bei welchen eine glatte Rasur erwünscht ist, verwendet der Benutzer die Glattrasur-Blätter, indem er die entsprechende Kopf-Einheit an dem Antriebsabschnitt der Rasierer-Einheit anbringt. Soweit eine weniger glatte Rasur erforderlich oder erwünscht ist, so kann der Benutzer die für die Glattrasur vorgesehene Kopf-Einheit gegen die Kopf-Einheit austauschen, welche eine weniger glatte Rasur ermöglicht.
  • In 7 ist eine bildhafte Darstellung eines rotierenden Rasierers mit zwei Schneidköpfen gezeigt, welche jeweils unter eine Winkel von der Längsachse der Schneid-Einheit fort ausgerichtet sind, so daß stets nur einer der Köpfe eingesetzt werden kann. Jeder Schneidkopf ist an einem abgewinkelten, endseitigen Flächenabschnitt des Rasie rers angeordnet, so daß jede Schneide einzeln auf die Haut aufgebracht werden kann, ohne daß die andere, an der anderen abgewinkelten Fläche angeordnete Schneide zum Einsatz kommt. Gemäß einer Ausführungsvariante kann jede abgewinkelte Fläche mit zwei Blättern ausgestattet sein, wodurch jeweils eine Kopf-Einheit mit zwei Blättern gebildet ist. Der Rasierer weist in diesem Fall zwei Kopf-Einheiten mit jeweils zwei Blättern auf, welche jeweils auf einer der abgewinkelten Seiten der Schneide angeordnet sind. Bei einem Rasierer gemäß dieser Ausgestaltung der Erfindung sind sämtliche Schneidblätter und sämtliche Kopf-Einheiten gegen andere Schneid-Einheiten bzw. Kopf-Einheiten austauschbar.
  • Wie bereits erwähnt, kann die Rasierer-Einheit gemäß dieser Ausführungsform auch als Satz vorgesehen sein, welcher z.B. zwei der mehrere, abnehmbare und austauschbare Kopf-Einheiten und zwei oder mehrere Sätze von Blättern umfaßt, welche verschiedene Schnittiefen ermöglichen. Der Benutzer setzt eine der Kopf-Einheiten mit den für eine Glattrasur geeigneten Blättern und die andere Kopf-Einheit für eine weniger glatte Rasur ein. Die beiden Kopf-Einheiten können auf den Basisabschnitt der Rasierer-Einheit montiert werden, um sie auf die bereits erwähnte Weise zu verwenden, nämlich – soweit möglich – für die Glattrasur und – soweit erforderlich – für die weniger glatte Rasur. Ferner können in dem Teilesatz zusätzliche Kopf-Einheiten enthalten sein, wie beispielsweise zusätzliche Sätze von Blättern, welche für noch andere Schnittiefen sorgen. Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante der in 7 wiedergegebenen Anordnung kann die Basiseinheit drei Köpfe aufnehmen, welche jeweils von der allgemeinen Längsachse des Basisabschnittes, welcher auch den Griff- oder Handhabungsabschnitt der Einheit umfaßt, nach außen abgewinkelt sind, so daß die drei Kopfbereiche oder Montagebereiche der Kopf-Einheiten um diese Achse um im wesentlichen 120° äquidi stant voneinander beabstandet sind. Die Einheit kann in diesem Fall so zusammengesetzt werden, daß sie drei verschiedene Schnittiefen ermöglicht, wobei der Benutzer die geeignete Schnittiefe anwendet, indem er die Einheit dreht, so daß der ausgewählte Kopfbereich auf die Haut aufgebracht werden kann. Auf diese Weise wird durch die verschiedenen Möglichkeiten, welche hinsichtlich der Auswechslung oder des Austausches der Kopf-Einheiten und Blatt-Einheiten zu Verfügung stehen, ein besonders hoher Bedienkomfort mit einer maximalen Austauschbarkeit und Vielseitigkeit im Hinblick auf die Schnittiefe geboten.
  • In 8 ist ein äußeres Schneidglied oder Scherblatt 51 von im wesentlichen herkömmlichem Aufbau dargestellt, wobei ein mit einem solchen Typ von Scherblatt 51 ausgestatteter Kopf 42 als für eine minimale Schnittiefe zur Glattrasur geeignet erachtet werden kann. Wie der Zeichnung zu entnehmen ist, besitzt das Schneidglied 51, welches die allgemeine Form eines Zylinders oder eines auf dem Kopf stehenden Bechers aufweist, eine Reihe von im wesentlichen radial ausgerichteten, gegebenenfalls schrägen Haar-Einlaßschlitzen oder -öffnungen 52, welche in einem nach außen gerichteten, im wesentlichen scheibenförmigen Bereich 55 des Blattes 51 angeordnet sind, welcher nach oben ausgerichtet ist, wenn er auf der Schneid-Einheit 42 montiert ist. Die äußere Fläche des scheibenförmigen Bereiches 55 des Schneidgliedes 51 tritt während des Rasierens mit der Haut in Berührung. An der der mit der Haut in Berührung tretenden Seite entgegengesetzten Seite des Scheibenförmigen Bereiches 55 an der Peripherie der Scheibe erstreckt sich ein im wesentlichen ringförmiger, umfänglicher Wandabschnitt 56 (im montierten Zustand an der Schneid-Einheit 42 nach unten), welcher in einen nach außen gerichteten Halteflansch 53 übergeht, mittels welchem das Scherblatt an der Schneid-Einheit 42 des Rasierers in Position befestigbar ist. Im Zentrum des im wesentlichen scheibenförmigen Bereiches 55, radial innenseitig der Schlitze 52 ist ein zentraler, napfförmiger Abschnitt 54 angeordnet, welcher von der durch die äußere Fläche des Bereichs 55 an den Schlitzen 52 gebildeten, mit der Haut in Berührung tretenden Fläche zurückgesetzt ist.
  • Um für eine großzügigere Rasur – mit anderen Worten für eine weniger enge oder glatte Rasur, welche eine längere Bartlänge zurückläßt – zu sorgen, ist wenigstens eine weitere Schneide 61 in Form eines Scherblattes mit größerer Dicke vorgesehen, wie es in 9 wiedergegeben ist, so daß sich eine größere Schnittiefe ergibt, wenn diese spezielle Schneide auf die Fläche aufgebracht wird. Der grundsätzliche Aufbau der Schneide oder des Scherblattes 61 ist dem des Blattes 51 ähnlich, so daß die Blätter 51 und 61 austauschbar an dem Trockenrasierer gemäß 6 oder an dem gemäß 7 anbringbar sind. bei dem in 6 gezeigten Rasierer sind vorzugsweise alle Blätter für eine Glattrasur geeignet, oder alle Blätter sind für eine weniger glatte Rasur geeignet. Bei dem mit zwei Köpfen ausgestatteten Rasierer gemäß 7 oder bei einer mit drei Köpfen ausgestatteten Ausführungsvariante dieser Ausgestaltung können hingegen das Blatt oder die Blätter eines der Köpfe für eine Glattrasur und die Blätter des anderen oder eines anderen Kopfes für eine weniger glatte Rasur sorgen, so daß verschiedene Bereiche der Fläche je nach dem jeweiligen Bedarf rasiert werden können, um entweder eine glatte Rasur oder eine weniger glatte Rasur zu ermöglichen. Bei der Ausführungsvariante gemäß 7 kann folglich eine Glattrasur oder eine weniger glatte Rasur erzielt werden, ohne daß es für den Benutzer erforderlich ist, entweder eine Blatt-Einheit oder eine Kopf-Einheit auszutauschen, obgleich diese Möglichkeit erfindungsgemäß auch gegeben sein kann.
  • Wie ebenfalls bereits angesprochen, bietet die Erfindung in diesem Aspekt eine außerordentliche Vielseitigkeit der Verwendung, und zwar nicht nur durch die Auswahl des geeigneten Kopfbereiches zum Aufbringen auf die Haut bei der mit zwei Köpfen ausgestatteten Ausgestaltung gemäß 7 oder der alternativen, mit drei Köpfen ausgestatteten, vorstehend erwähnten Ausführungsvariante derselben, sondern wird durch das Vorsehen von weiteren Kopf-Einheiten und/oder weiteren Blatt-Einheiten in einem Rasierersatz gemäß dem vorliegenden Erfindungsgedanken eine zusätzliche Vielseitigkeit und Austauschbarkeit ermöglicht.
  • Der einzige Unterschied in den Abmessungen zwischen den Blättern 51 und 61 besteht in der Dicke des jeweiligen Blattes in dem äußeren, mit der Haut in Berührung tretenden Bereich. Die Schlitze 62, der Flansch 63 und der zentrale, napfförmige Abschnitt 64 entsprechen den Teilen 52, 53, 54 der Standardschneide 51 gemäß 8, wobei die Schlitze 62 jedoch im wesentlichen eine größere Tiefe besitzen als die Schlitze 52 des Blattes 51. Wird das Scherblatt 61 auf die Fläche aufgebracht, so werden die Haare folglich mit einer größeren Länge geschnitten als es bei dem Blatt 51 der Fall ist. Bei der Verwendung dieser Ausführungsform der Erfindung wird die zweite Schneide 61 (9) auf diejenigen Hautbereiche aufgebracht, bei welchen die Rasur nicht zu glatt sein soll, um das oben erwähnte dermatologische Problem oder andere Hautprobleme zu vermeiden, während die erste Schneide 51 (8) dort zum Erzielen einer Glattrasur und eines guten Aussehens verwendet wird, wo dies keine Gefahr für die Haut oder kein Gefährdungspotential darstellt.
  • Eine weitere Schneid-Einheit kann einer andere Dicke des Scherblattes bieten, so daß erforderlichenfalls noch eine weitere Schnittiefe erzielt werden kann. Folglich sind für den Benutzer beim Betrieb des Trockenrasierers wenigstens zwei mögliche Schnittiefen wahlweise verfügbar. Bei dem mit drei Blättern ausgestatteten Rasierer gemäß 6 können gänzlich separate Kopf-Einheiten 45 dafür vorgesehen sein, um erstens einen Standardschnitt zu ermöglichen, wobei zweitens und alternativ in Situationen, bei welchen ein weniger glatter Schnitt erforderlich ist, der zweite alternative Kopf sämtliche Scherblätter mit den Abmessungen aufweist, um für einen größeren Abstand zwischen der Hautoberfläche entsprechend der in 9 gezeigten Ausgestaltung zu sorgen, während der erste Kopf mit Scherblättern entsprechend 8 ausgestattet ist. Wie wiederum aus 6 ersichtlich, ist die Kopf-Einheit 45 von dem Körper 44 der Rasierer-Einheit trennbar, so daß die gesamte Kopfstruktur folglich abgenommen und ausgetauscht werden kann, um aufgrund der Scherblätter sämtlicher Schneid-Einheiten der alternativen Kopf-Einheit 45, welche mit Scherblättern mit Schlitzen oder Öffnungen mit einer von der für einen Standardschnitt benötigten Tiefe unterschiedliche Tiefe ausgestattet sind, für solche verschiedenen Schnittiefen zu sorgen. Auch bei dieser Ausführungsvariante sind für den Benutzer dann durch einfachen Austausch des Kopfes wenigstens zwei mögliche Schnittiefen verfügbar. Jeder Kopf – Standard oder alternativ – besitzt also Scherblätter mit derselben Schnitteigenschaften aller Blätter dieses Kopfes, wobei die verfügbare Schnittiefe zwischen diesen beiden Köpfen aber variiert.
  • Gemäß dem Stand der Technik auf dem Gebiet von rotierenden Rasierern ist es bekannt, Kopf- und Blatt-Einheiten zur Verfügung zu stellen, welche zum Zwecke der Reinigung und Instandsetzung auf einfache Weise demontierbar sind. Jeder bekannte Aufbau einer Kopf- oder Blatt-Einheit dieses Typs kann für die weitergebildeten Blatt-Einheiten und Techniken, wie sie durch die vorliegende Erfindung möglich sind, angewandt werden. Insbesondere kann ein solcher bekannter Aufbau auf die austauschbaren Kopf-Einheiten und/oder auf die einzelnen, austauschbaren Blatt-Einheiten angewandt werden, wie sie die vorliegende Erfindung bietet.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Fähigkeit der Demontage der Kopf- und Blatt-Einheiten dahingehend weiterentwickelt, um für eine umfassende Austauschbarkeit auf dem Antriebsabschnitt des Rasierers zu sorgen, wie zwischen Kopf-Einheiten auf der Antriebsbasis und Blatt-Eineihten an den Kopf-Einheiten. Ein erfindungsgemäßer rotierender Rasierer mit einem zum Montieren einer einzelnen Kopf-Einheit geeigneten Basisabschnitt kann folglich in Form eines Satzes vorgesehen sein, welcher zwei Kopf-Einheiten umfaßt, die jeweils mit Blättern ausgestattet sind, welche verschiedene Schnittiefen ermöglichen. Eine Kopf-Einheit kann eine Glattrasur und die andere Kopf-Einheit eine weniger glatte Rasur ermöglichen. Zusätzlich können weitere Sätze von Blättern oder Blatt-Einheiten vorgesehen sein, so daß noch andere Schnittiefen möglich sind, indem ein weiterer alternativer Satz von Blättern an einem der Köpfe montiert wird. Gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung vermag die Antriebsbasis zugleich mehr als eine Kopf-Einheit aufzunehmen. Beide Kopf-Einheiten können mittels der Antriebsbasis simultan oder selektiv angetrieben sein. Eine der Kopf-Einheiten ist mit Blättern ausgestattet, welche eine Glattrasur ermöglichen, während die andere mit Blättern ausgestattet ist, welche für eine weniger glatte Rasur geeignet sind. Eine der beiden Kopf-Einheiten kann dann je nach der gewünschten Schnittiefe auf die Haut aufgebracht werden. Eine weitere Ausführungsvariante dieses Aspektes der Erfindung sieht für eine einzige Antriebseinheit nicht weniger als drei Kopf-Einheiten vor, welche fer tig zum Einsatz sind, ohne die Demontage einer Kopf-Einheit und deren Austausch gegen eine alternative zu erfordern.
  • Bei jeder Ausführungsvariante der Erfindung kann das System als Teilesatz mit einer/einem einzigen Basiseinheit oder Antriebsabschnitt sowie zwei oder drei oder mehreren Kopf-Einheiten vorgesehen sein. Jede Kopf-Einheit kann mit einem Satz Blättern mit einer bestimmten Schnittiefe vorbestückt sein. Alternativ oder zusätzliche können in dem Teilesatz weitere Blatt-Einheiten zur erforderlichenfalls möglichen, austauschbaren Anordnung oder Montage an einer beliebigen Kopf-Einheit enthalten sein. Auf diese Weise macht der Erfindungsgedanke eine hohe Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit im Hinblick auf die jeweilige Verwendung möglich. Sämtliche Kopf-Einheiten sind auf einfache Weise von dem Basis-Antriebsabschnitt abnehmbar und sämtliche Blatt-Einheiten sind auf einfache Weise aus den zugehörigen Kopf-Einheiten abnehmbar. Sämtliche Untereinheiten des Systems sind gänzlich austauschbar, so daß eine beliebige Kopf-Einheit gegen eine beliebige andere Kopf-Einheit austauschbar ist und eine beliebige Kopf-Einheit eine beliebige Blatt-Einheit aufzunehmen vermag. Folglich kann ein beliebiger Kopfabschnitt der Einheit Blatt-Einheiten mit einer beliebigen Schnittiefe aufnehmen, indem letztere an ihm montiert werden. Bei einem erfindungsgemäßen Teilesatz ist die Rasierer-Einheit somit austauschbar mit einem beliebigen unter einer Mehrzahl oder Vielzahl an Köpfen verbindbar. Jeder Kopf kann eine Mehrzahl oder eine Vielzahl an Blättern aufnehmen und jedes Blatt kann abnehmbar mit einem beliebigen Kopf verbunden sein. Sofern abgewinkelte Köpfe zur selektiven, optionalen Verwendung vorgesehen sind, ohne daß das Erfordernis besteht, einen Kopf gegen eine alternative Kopf-Einheit austauschen zu müssen, so überwiegen auch dann die Prinzipien einer gänzlichen Auswechselbarkeit und Austauschbarkeit zur einfacheren Vorauswahl einer bestimm ten Schnittiefe, welche an einem beliebigen der abgewinkelten Kopfbereiche vorgesehen ist.
  • 10 und 11 zeigen eine alternative Ausgestaltung, bei welcher die gegenwärtige Schnittiefe eines Paares von rotierenden Schneiden während der Verwendung wahlweise veränderbar ist. Die Anordnung ist im Zusammenhang mit einem Trockenrasierer mit zwei Köpfen mit rotierenden Schneiden dargestellt. Wie dort ersichtlich, ist eine innere Scherblattstruktur 81 vorgesehen, gegen deren Unterseite rotierende Schneiden 85 einen Schnittvorgang bewirken. Ein äußeres "Blind"-Scherblatt oder eine äußere Abdeckanordnung 91 der Schneide ist an dem Schneidkopf 71 fest montiert, um mit der inneren Scherblattstruktur 81 zusammenzuwirken, um für einen veränderbaren Abstand zwischen dem Scherblatt 81 und dem äußeren "Blind"-Blatt oder der Abdeckung 91 zu sorgen. Die rotierenden Blätter 85 sind in bekannter Weise drehbar angeordnet und von gleichfalls bekannten Antriebsmitteln (nicht gezeigt) in eine Drehbewegung versetzbar.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist das äußere "Blind"-Scherblatt oder die äußere Abdeckanordnung der Schneide von einer festen, äußeren, perforierten Abdeckung 91 gebildet und mit der inneren Scherblattstruktur 81 unter Gewährleistung einer variablen Schnittiefe oder Rasur verbunden, wobei die Scherblattstruktur 81 in Richtung der äußeren Abdeckung 91 und von dieser fort verlagerbar montiert ist. Die äußere Fläche 92 dieser Abdeckung oder dieses "Blind"-Scherblattes 91 tritt mit der Haut in Berührung. Die Abdeckung oder der Distanzstück-Kopf 91 ist zweckmäßig mit einer Anzahl an Öffnungen 93 versehen, welche verhältnismäßig große Abmessungen im Vergleich mit den Schlitzen 82 des inneren Scherblattes 81 besitzen können, wobei das zu schneidende Barthaar durch die Öffnungen 93 hindurch tritt, um in die Öffnungen oder Schlitze 82 des Scherblattes 81 hindurch zu treten und auf herkömmliche Weise durch die rotierenden Blätter 85 abgeschnitten zu werden. Die einstellbare Anordnung ermöglicht es der Scherblattstruktur 81, auf die äußere Abdeckung 91 zu und von dieser fort verlagert zu werden, so daß die Schnittiefe durch den Benutzer in kontrollierter Weise wahlweise veränderbar ist, je nach dem, welcher Bereich der Haut rasiert werden soll. Um für die erforderliche Einstellbarkeit zu sorgen, kann eine beliebige unter einer Vielzahl an Konstruktionen zur Einstellung des Abstandes zwischen der Abdeckung und dem Blatt vorgesehen sein.
  • Eine besonders bevorzugter Anordnung zur Gewährleistung einer solchen Einstellung des Abstandes ist in 10 und 11 wiedergegeben. Gemäß dieser Anordnung weist die äußere "Blind"-Schneide oder die Abdeckung 91, welche mit dem mit Öffnungen 93 versehenen Bereich ausgestattet ist, welcher den geschlitzten Bereich des Scherblattes 81 im wesentlichen überlagert, ferner einen im wesentlichen festen Zentralbereich 94 auf. Der grundsätzliche Aufbau dieser zusätzlichen Abdeckung oder der "Blind"-Schneide 91 ist aus diesem Grund dem des tatsächlichen Scherblattes 81 weitgehend ähnlich. Gleichwohl sind auch Ausführungsvarianten dahingehend möglich, daß die Abdeckung 91 einen eher offeneren Aufbau für die Betriebsweise besitzen kann, wobei die Öffnungen 93 zwischen einer Reihe an radialen und umfänglichen Holmen, drahtartigen Gliedern oder perforierten Platten gebildet sind, und wobei der zentrale Überbrückungsbereich des "Blind"-Scherblattes 91 ebenfalls kein wesentliches Strukturmerkmal darstellt.
  • Um die Verlagerbarkeit der Scherblattstruktur 81 nach innen und außen in Richtung der festen Abdeckung 91 und von dieser fort sicherzustellen, ist gemäß 10 und 11 ein Stellglied 95 vorgesehen, welche in Form eines umfänglichen, endlosen Streifens ausgebildet ist, welcher in einem äußeren Schlitz 96 in der äußeren Seitenwand 72 des Kopfbereiches 71 der Rasierer-Einheit 72 gleitend verschiebbar ist. An vier Stellen seiner endlosen Erstreckung ist der umfängliche Streifen 95 mit Nockengliedern 97, 98 ausgestattet, welche mit zugehörigen Nockengliedern 87, 88 zusammenwirken, die an einer Tragstruktur 89 angeordnet sind, welche das Scherblatt 81 entweder umfaßt oder trägt. Eine Verschiebung des endlosen Streifens 95 in die mit dem Pfeil "a" in 10 gekennzeichnete Richtung bewirkt eine Verlagerung der Scherblattstruktur 81 von der festen Abdeckung 91 fort, wodurch die Schnittiefe oder Rasiertiefe folglich erhöht wird, während eine Verschiebung des Streifens 95 in die mit dem Pfeil "b" in 10 gekennzeichnete Richtung den gegenteiligen Effekt bewirkt, nämlich daß das Scherblatt 81 näher an das feste Blatt 91 heran verlagert wird.
  • Eine Struktur dieses Typs ist als solche bekannt und wird bei bereits existierenden Trockenrasierer-Einheiten, bei welchen die Scherblätter in einer quasi schwimmenden Weise montiert sind, angewandt. Die Struktur ist derart, daß die Rotorblätter stets in fest vorgegebener Nähe zu dem Scherblatt verbleiben und gemeinsam mit dem Scherblatt nach innen und außen verlagert werden, welches nachgiebig mit den Antriebsmitteln verbunden ist, so daß die Rotation der Schneidblätter an allen Stellen des Scherblattes wirksam sein kann.
  • Auf diese Weise können daher die erfindungsgemäßen Prinzipien auch auf einen Trockenrasierer des Typs mit rotierenden Schneidblättern angewandt werden.
  • Die Erfindung gemäß einer solchen Ausführungsform sorgt daher für eine im wesentlichen unbegrenzt veränderbare, selektive Auswahl einer bevorzugten Schnittiefe für einen beliebigen Bereich des Körpers, welcher rasiert werden soll, indem der Abstand zwischen der mit der Haut in Berührung tretenden, äußeren oder oberen Fläche 92 der Abdeckung oder des Blind-Scherblattes 91 und der inneren Fläche des hiermit zusammenwirkenden Scherblattes 81, an welcher die Rotationswirkung der darunter angeordneten Schneidblätter 85 die tatsächliche Abtrennung der Haare verursacht, verändert wird. Gemäß der vorliegenden Ausführungsvariante der Erfindung wird aus diesem Grund wiederum eine Trockenrasierer-Einheit erzielt, bei welcher je nach Wunsch des Benutzers eine veränderbare Schnittiefe wahlweise verfügbar ist.
  • Das in 10 dargestellte Stellglied 95 ist lediglich beispielhaft. Die vorliegend beschriebenen Anordnungen und erwähnten Vorschläge, welche die Positionssteuerung des Scherblattes 81 relativ zu dem Blind-Blatt oder der äußeren Abdeckung 91 betreffen, sind ebenfalls lediglich beispielhaft und schränken den Schutzbereich der Erfindung, wie er durch die beigefügten Ansprüche festgelegt ist, in keiner Weise ein. Insbesondere können alternative Steuer- oder Antriebseinheiten zur Verlagerung des Abdeckabschnittes relativ zu dem Scherblatt angedacht und vorgesehen sein, einschließlich – wenn auch nicht ausschließlich – kinematische Umkehrungen der beschriebenen und dargestellten Anordnungen.
  • Der Begriff "aufweist/aufweisen" sowie der Begriff "besitzen", wie sie vorliegend unter Bezugnahme auf die vorliegende Erfindung verwendet werden, beziehen sich auf die Angabe eines Vorhandenseins der jeweiligen Merkmale, Zahlen, Schritte oder Komponenten, schließen jedoch ein Vorhandensein oder eine Hinzufügung eines oder mehrerer, anderer Merkmale, Zahlen, Schritte, Komponenten oder Gruppen hiervon nicht aus.

Claims (9)

  1. Trockenrasierer-Einheit (41, 41a) mit wenigstens einem Schneidblatt (15, 15') und einer hiermit zusammenwirkenden Scherblatt-Anordnung (17, 17', 51, 61), bei welcher gewährleistet ist, daß der Abstand zwischen einer mit der Haut in Berührung tretenden Fläche der Rasierer-Einheit und Bereichen der Scherblatt-Anordnung, welche mit dem Schneidblatt zusammenwirken, im Vergleich mit dem für eine "Glattrasur" erforderlichen Abstand vergrößerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß verschiedene Abstände zwischen einer mit der Haut in Berührung tretenden Fläche der Scherblatt-Anordnung und Bereichen der Scherblatt-Anordnung, welche mit einem Schneidblatt zusammenwirken, wahlweise verfügbar sind.
  2. Trockenrasierer nach Anspruch 1, mit einem einzigen Schneidblatt (15, 15') und einem einzigen hiermit zusammenwirkenden Scherblatt (17, 17', 51, 61), bei welchem der Abstand zwischen einer mit der Haut in Berührung tretenden Fläche des Scherblattes und der entgegengesetzten Fläche der Scherblattes, welche mit dem Schneidblatt (15, 15') zusammenwirkt, wahlweise veränderbar ist, wobei das Scherblatt (17, 17', 51, 61) von einer länglichen, nachgiebigen Folie gebildet ist, de ren Dicke in verschiedenen Bereichen (21, 22) in Längserstreckung der Folie unterschiedlich ist, und wobei die Folie in ihrer Längsrichtung verlagerbar angeordnet ist, so daß ein Folienbereich mit einer bestimmten Dicke wahlweise nach dem Schneidblatt ausrichtbar ist.
  3. Trockenrasierer nach Anspruch 1, wobei das wenigstens eine Schneidblatt (15, 15') ein rotierendes Schneidblatt ist und das bzw. jedes Schneidblatt ein hiermit zusammenwirkendes, überlagerndes Scherblatt (51, 61) aufweist, wobei der Abstand zwischen der mit der Haut in Berührung tretenden Fläche (55) des Scherblattes und der entgegengesetzten Fläche desselben zum Zusammenwirken mit dem Schneidblatt im Vergleich mit dem für eine "Glattrasur" erforderlichen Abstand vergrößert ist.
  4. Trockenrasierer nach Anspruch 3, wobei der Rasierer mit einer Mehrzahl an Scherblättern (51, 61) ausgestattet ist und der Abstand zwischen der mit der Haut in Kontakt tretenden Fläche (55) eines der Scherblätter und der entgegengesetzten Fläche desselben zum Zusammenwirken mit einem zugehörigen Schneidblatt gegenüber dem Abstand zwischen der entsprechenden Fläche und der entgegengesetzten Fläche wenigstens eines weiteren der Mehrzahl an Scherblättern verschieden ist.
  5. Trockenrasierer nach Anspruch 4, mit wenigstens zwei rotierenden Schneidblättern (42a), wobei jedes rotierende Schneidblatt eine allgemeine Symmetrieachse aufweist und die Symmetrieachse wenigstens eines rotierenden Schneidblattes gegenüber der Symmetrieachse wenigstens eines weiteren rotierenden Scherblattes bezüglich einer allgemeinen Längsachse des Trockenrasierers (41a) insgesamt unterschiedlich ausgerichtet ist, so daß nur eines des wenigstens einen rotierenden Schneidblattes und des wenigstens einen weiteren rotierenden Schneidblattes gleichzeitig zum Zwecke des Rasierens verwendbar ist.
  6. Trockenrasierer nach Anspruch 4 oder Anspruch 5, in Kombination mit wenigstens zwei Schneidkopf-Einheiten (42, 42a), wobei jede Kopf-Einheit wenigstens ein Schneidblatt und das bzw. jedes Schneidblatt ein zugehöriges überlagerndes, hiermit zusammenwirkendes Scherblatt (51, 61) umfaßt, wobei das bzw. die Scherblätter einer der Kopf-Einheiten einen Abstand zwischen seiner mit der Haut in Berührung tretenden Fläche (55) und seiner entgegengesetzten Fläche aufweist, welcher für das bzw. für sämtliche Scherblatt/Scherblätter dieser einen Kopf-Einheit derselbe ist, aber von dem entsprechenden Abstand des bzw. sämtlicher Scherblattes/Scherblätter der anderen Kopf-Einheit verschieden ist, und wobei die Kopf-Einheiten auswechselbar an einem Körperabschnitt (44) des Trockenrasierers montierbar sind.
  7. Trockenrasierer nach einem der Ansprüche 3 bis 6, in Kombination mit einer Mehrzahl an Blatt-Einheiten, wobei jede Blatt-Einheit ein Schneidblatt (15, 15') und ein überlagerndes, hiermit zusammenwirkendes Scherblatt (51, 61) aufweist, wobei die Blatt-Einheiten auswechselbar an dem Trockenrasierer montierbar sind.
  8. Trockenrasierer nach Anspruch 1, wobei die Scherblatt-Anordnung von einem Folienscherblatt (17) mit zwei Seiten, einer Oberseite und einer Unterseite, gebildet ist und wenigstens eine Haar-Einlaßöffnung (28) aufweist, welche sich von der Oberseite des Scherblattes an die Unterseite erstreckt, und wobei eine Peripherie wenigstens einer Öffnung der Unterseite zugekehrt ist, um eine Umrandung (29) zu bilden, welche von der Untersei te des Scherblattes vorsteht.
  9. Trockenrasierer mit wenigstens einem rotierenden Schneidblatt (85), wobei der Abstand zwischen einer mit der Haut in Berührung tretenden Fläche (92) des Trockenrasierers und dem Schneidmesser wahlweise veränderbar und für diesen Abstand ein Wert wählbar ist, welcher im Vergleich mit dem für eine "Glattrasur" erforderlichen Abstand vergrößert ist, und wobei das bzw. jedes rotierende Schneidblatt ein überlagerndes, hiermit zusammenwirkendes Scherblatt (81) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abdeckglied (91), welches das Scherblatt überlagert, und ein Verlagerungsmechanismus zum Bewirken einer kontrollierten Verlagerung einer Scherblatt- und Schneidblatt-Einheit in Richtung des Abdeckgliedes (91) und von diesem fort vorgesehen ist, so daß der Abstand zwischen einer mit der Haut in Berührung tretenden Fläche (92) des Abdeckgliedes und der Fläche der Scherblattes, welche mit dem Schneidblatt zusammenwirkt, veränderbar ist.
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