DE19924485A1 - Elektromagnetische Pumpeneinheit mit Pumpe und Ventil, beide als wesentlicher Bestandteil eingebaut - Google Patents
Elektromagnetische Pumpeneinheit mit Pumpe und Ventil, beide als wesentlicher Bestandteil eingebautInfo
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Abstract
Die Menge der in einer viskosen Heizeinrichtung (200) erzeugten Wärme wird durch Vergrößern oder Verkleinern eines Raums (260), der ein viskoses Fluid enthält, mit einer Pumpeneinheit (100) geregelt, die als wesentliche Bestandteile eine Pumpe (110) und einen Ventilmechanismus (120) aufweist. Sowohl die Pumpe als auch der Ventilmechanismus werden gemeinsam mittels eines einzigen Plungers (103) angetrieben, der mittels eines Solenoids (101) betätigt wird. Der Raum (260), der das viskose Fluid enthält, wird durch Öffnen des Ventilmechanismus (120) vergrößert und durch Zuführen des Fluiddrucks von der Pumpe (110) nach dem Schließen des Ventilmechanismus (120) verkleinert. Die Pumpeneinheit kann auch dazu verwendet werden, andere Einrichtungen als die viskose Heizeinrichtung zu regeln. Das gesamte System kann kompakt und preiswert hergestellt werden, weil kein separater Ventilmechanismus zum Regeln der viskosen Heizeinrichtung benötigt wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine elektromagnetische Pumpeneinheit, die einer Betä
tigungseinrichtung einen Fluiddruck zuführt. Die Betätigungseinrichtung wird
mittels des zugeführten Fluiddrucks angetrieben und regelt den viskosen
Fluiddruck in beispielsweise einer viskosen Heizeinrichtung.
Ein Beispiel einer elektromagnetischen Pumpe dieser Art ist offenbart in
JP-A-9-126 122. Die in dieser Veröffentlichung offenbarte elektromagnetische
Pumpe ist eine Plunger-Pumpe, die Fluid ansaugt und das Fluid an eine
Betätigungseinrichtung abgibt. Zum Antrieb und zur Regelung der Betäti
gungseinrichtung wird ein Ventil zur Regelung des Stroms des von der elek
tromagnetischen Pumpe zugeführten Fluids auch zusätzlich zu der Pumpe
selbst benötigt, weil die herkömmliche Pumpe kein Ventil enthält. Daher ist die
gesamte Einrichtung groß und teuer.
Die Erfindung ist in Hinblick auf das oben angegebene Problem gemacht
worden, und es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine elektromagnetische
Pumpeneinheit zu schaffen, die eine Pumpe und einen Ventilmechanismus
aufweist, die beide in einem einzigen Gehäuse als wesentlicher Bestandteil
eingebaut sind. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Wärmeer
zeuger mit einem viskosen Fluid zu schaffen, der mittels der kompakten Pum
peneinheit geregelt wird, in der sowohl die Pumpe als auch der Ventilmecha
nismus eingebaut bzw. enthalten sind. Eine noch weitere Aufgabe der Erfin
dung ist es, eine Betätigungseinrichtung zu schaffen, um den Fluiddruck in
einer Einrichtung, beispielsweise in einer viskosen Heizeinrichtung, ohne ein
Ventil zu verwenden, zu regeln, um den Fluiddruck in der Einrichtung freizu
setzen.
Die erfindungsgemäße Pumpeneinheit besitzt eine Pumpe zum Zuführen
eines Fluiddrucks zu einer Einrichtung, beispielsweise zu einer viskosen
Heizeinrichtung, und einen Ventilmechanismus zum Freisetzen des Fluid
drucks in der Einrichtung, wobei sowohl die Pumpe als auch der Ventilmecha
nismus in einem Gehäuse als wesentlicher Bestandteil eingebaut und mittels
eines gemeinsamen Plungers angetrieben sind, der durch Erregung eines
Solenoids bestätigt wird. Der Ventilmechanismus befindet sich in seiner
Öffnungsstellung, wenn das Solenoid nicht erregt ist, wodurch der Fluiddruck
in einer Betätigungseinrichtung in der Einrichtung freigesetzt wird, und wird in
seine Schließstellung verbracht, wenn das Solenoid mit einer geringen Span
nung erregt wird. Beim Schließen des Ventilmechanismus wird der Plunger
durch Verändern der dem Solenoid zugeführten Spannung in einem vorbe
stimmten Bereich, der höher als die niedrige Spannung für der Schließen des
Ventilmechanismus ist, bestätigt.
Die Frequenz der Spannung zum Antrieb der Pumpe kann auf eine Frequenz
eingestellt werden, die gleich der natürlichen Vibrationsfrequenz des Plungers
ist, der eine Feder aufweist, die den Plunger unter Vorspannung setzt, so daß
die Energie zum Antrieb der Pumpe minimiert wird. Alternativ kann der Plun ger aus einem permanent magnetischen Material hingestellt sein, und können die Polaritäten der Spannung, die dem Solenoid zugeführt wird, gewechselt werden, um die Pumpe anzutreiben.
die Energie zum Antrieb der Pumpe minimiert wird. Alternativ kann der Plun ger aus einem permanent magnetischen Material hingestellt sein, und können die Polaritäten der Spannung, die dem Solenoid zugeführt wird, gewechselt werden, um die Pumpe anzutreiben.
Die Vorrichtung, beispielsweise eine viskose Heizeinrichtung, kann mittels
einer Betätigungsvorrichtung geregelt werden, in der die Ventilfunktion einge
baut ist und bei der die Pumpe durch die in der Betätigungseinrichtung
gespeicherte elastische Energie angetrieben wird. Der in der Vorrichtung
aufgebaute Fluiddruck wird freigesetzt, indem ein Kolben in der Betätigungs
einrichtung in einer Position angehalten wird, bei der ein das Fluid in der
Vorrichtung enthaltender Raum vergrößert ist. Andererseits wird das Fluid in
der Vorrichtung unter Druck gesetzt, indem der Kolben in einer anderen Posi
tion angehalten wird, bei der der Fluidraum in der Vorrichtung verkleinert ist.
Da die erfindungsgemäße Pumpeneinheit oder Betätigungseinrichtung den
Ventilmechanismus oder die Ventilfunktion als wesentlichen Bestandteil um
faßt, besteht kein Bedürfnis, ein separates Ventil zu verwenden, um den
Fluiddruck in der Vorrichtung, beispielsweise in der viskosen Heizeinrichtung,
zu regeln, wodurch das gesamte System kompakt und preiswert gemacht
wird.
Weitere Aufgaben und Merkmale der Erfindung ergeben sich leichter bei
einem besseren Verständnis bevorzugter Ausführungsformen, die unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen nachfolgend beschrieben sind.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht mit der Darstellung der Gesamtstruktur einer
viskosen Heizeinrichtung und einer elektromagnetischen Ventil
einheit, die einen Fluiddruck an eine Betätigungseinrichtung der
viskosen Heizeinrichtung liefert;
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht mit der Darstellung der elektro
magnetischen Pumpeneinheit als einer ersten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 3A, 3B und 3C Schnittansichten mit der Darstellung der Arbeitsweise
einer Pumpe, die in dem Kreis A in Fig. 2 dargestellt ist, wobei
Fig. 3A die Ansaugphase, Fig. 3B die Kompressionsphase und
Fig. 3C die Abgabephase zeigen;
Fig. 4A und 4B Schnittansichten mit der Darstellung der Arbeitsweise des in
dem Kreis B in Fig. 2 dargestellten Ventilmechanismus, wobei
Fig. 4A die Öffnungsposition und Fig. 4B die Schließposition
zeigen;
Fig. 5 Diagramme mit der Darstellung von Positionen eines Plungers in
der Pumpe;
Fig. 6A eine Schnittansicht mit der Darstellung einer elektromagneti
schen Pumpeneinheit als einer zweiten Ausführungsform der
Erfindung, wobei die Plungerposition eine Position ist, bei der
das Solenoid nicht erregt ist;
Fig. 6B ein vergrößerte Schnittansicht mit der Darstellung des Ventils
und der Pumpe der Pumpeneinheit, die in Fig. 6A dargestellt ist;
Fig. 7A eine Schnittansicht mit der Darstellung der derselben Pumpen
einheit, die in Fig. 6A dargestellt ist, wobei die Plungerposition
eine Position ist, bei der das Solenoid vollständig erregt ist;
Fig. 7B eine vergrößerte Schnittansicht mit der Darstellung des Ventils
und der Pumpe derselben Pumpeneinheit, die in Fig. 7A darge
stellt ist;
Fig. 8A eine Schnittansicht mit der Darstellung derselben Pumpenein
heit, die in Fig. 6A dargestellt ist, wobei die Plungerposition eine
Position ist, bei der in das Solenoid halb-erregt ist;
Fig. 8B eine vergrößerte Schnittansicht mit der Darstellung des Ventils
und der Pumpe der Pumpeneinheit, die in Fig. 8A dargestellt ist;
Fig. 9A eine Schnittansicht mit der Darstellung einer elektromagneti
schen Pumpeneinheit als einer dritten Ausführungsform der
Erfindung, wobei die Plungerposition eine Position ist, bei der
das Solenoid nicht erregt ist;
Fig. 9B eine vergrößerte Schnittansicht mit der Darstellung des Ventils
und der Pumpe der Pumpeneinheit, die in Fig. 9A dargestellt ist;
Fig. 10A eine Schnittansicht mit der Darstellung derselben Pumpenein
heit, die Fig. 9A dargestellt ist, wobei die Plungerposition eine
Position ist, bei der das Solenoid vollständig erregt ist;
Fig. 10B eine vergrößerte Schnittansicht mit der Darstellung des Ventils
und der Pumpe der Pumpeneinheit, die Fig. 10A dargestellt ist;
Fig. 11A eine Schnittansicht mit der Darstellung derselben Pumpenein
heit, die in Fig. 9A dargestellt ist, wobei die Plungerposition eine
Position ist, bei der das Solenoid halb-erregt ist;
Fig. 11B eine vergrößerte Schnittansicht mit der Darstellung des Ventils
und der Pumpe der Pumpeneinheit, die in Fig. 11A dargestellt
ist;
Fig. 12A eine Schnittansicht mit der Darstellung einer elektromagneti
schen Pumpeneinheit als einer vierten Ausführungsform der
Erfindung, wobei die Plungerposition eine Position ist, bei der
das Solenoid nicht erregt ist;
Fig. 12B eine vergrößerte Schnittansicht mit der Darstellung der Ventils
und der Pumpe der Pumpeneinheit, die in Fig. 12A dargestellt
ist;
Fig. 13A eine Schnittansicht mit der Darstellung derselben Pumpenein
heit, die in Fig. 12A dargestellt ist, wobei die Plungerposition
eine Position ist, bei der das Solenoid vollständig erregt ist;
Fig. 13B eine vergrößerte Schnittansicht mit der Darstellung des Ventils
und der Pumpe der Pumpeneinheit, die in Fig. 13A dargestellt
ist;
Fig. 14A eine Schnittansicht mit der Darstellung derselben Pumpenein
heit, die in Fig. 12A dargestellt ist, wobei die Plungerposition
eine Position ist, bei der das Solenoid halb-erregt ist;
Fig. 14B eine vergrößerte Schnittansicht mit der Darstellung des Ventils
und der Pumpe der Pumpeneinheit, die in Fig. 14A dargestellt
ist;
Fig. 15 eine Schnittansicht mit der Darstellung der Gesamtstruktur einer
viskosen Heizeinrichtung und einer Betätigungseinrichtung als
einer siebten Ausführungsform der Erfindung; und
Fig. 16, 17 und 18 Schnittansichten mit der Darstellung der Arbeitsweise der
Betätigungseinrichtung, die in Fig. 15 dargestellt ist, wobei der
Kolben der Betätigungseinrichtung jeweilige Positionen ein
nimmt.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1-5 wird eine erste Ausführungsform der Erfin
dung beschrieben. In Fig. 1 ist eine elektromagnetische Pumpeneinheit 100,
die als wesentlichen Bestandteil eine Pumpe 110 und einen Ventilmechanis
mus 120 aufweist, mit einer viskosen Heizeinrichtung 200 verbunden, die
Wärme durch Scheren eines viskosen Fluids erzeugt, das dort enthalten ist.
Der Fluiddruck wird von der Pumpeneinheit 100 aus der viskosen Heizeinrich
tung 200 zugeführt, um die in der viskosen Heizeinrichtung erzeugte Wärme
menge zu regeln. Die Pumpeneinheit 100 der Erfindung kann zum Regeln
anderer Betätigungseinrichtungen als der viskosen Heizeinrichtung verwendet
werden.
Die viskose Heizeinrichtung 200 weist einen Rotor 210 auf, der mit einer
Welle 220 verbunden ist. Die Welle 220 wird mittels einer Riemenscheibe 230
im Umlauf geführt, die mittels eines Motors über einen V-Riemen (nicht
dargestellt) angetrieben ist. Das viskose Fluid, beispielsweise Siliconöl, ist in
einer Wärmeerzeugungskammer 260 enthalten, in der der Rotor 210 ange
ordnet ist. Die in der Kammer 260 durch Scheren des viskosen Fluids mit dem
Rotor 210 erzeugte Wärme wird an ein Kühlmittel übertragen, das durch einen
Kühlmittelkanal 240 strömt. Das erhitzte Kühlmittel wird einem Heizkern (nicht
dargestellt), der in einem Fahrgastraum eines Kraftfahrzeugs angeordnet ist,
zugeführt, um den Fahrgastraum zu erwärmen. Ein Kolben 250 ist unterhalb
der Wärmeerzeugungskammer 260 angeordnet, um die in der viskosen
Heizeinrichtung 200 erzeugte Wärmemenge zu regeln. Der Kolben 250 ist
mittels einer Feder nach unten vorgespannt. Eine Gegenkammer 251 ist
unterhalb des Kolbens 250 angeordnet. Der Fluiddruck wird der Gegenkam
mer 251 von der Pumpeneinheit aus zugeführt, um das viskose Fluid in die
Wärmeerzeugungskammer 260 zu drücken. Wenn die Wärmeerzeugung in
der viskosen Heizeinrichtung 200 nicht benötigt wird, wird der Fluiddruck in
der Gegenkammer 251 über den Ventilmechanismus 120 der Pumpeneinheit
100 freigesetzt.
Fig. 2 zeigt die Pumpeneinheit 100 in einem vergrößerten Schnitt. Die
Plungerpumpe 110 und der Ventilmechanismus 120 sind in einem Gehäuse 104
als wesentlicher Bestandteil zusammengebaut. Ein Solenoid 101, das
eine elektromagnetische Kraft entsprechend dem elektrischen Strom, der dort
zugeführt wird, erzeugt, ist in dem Gehäuse 104 angeordnet. Das Solenoid
101 besteht aus einem Spulenkern 102, der aus Kunststoff hergestellt ist und
auf dem eine Spule aufgewickelt ist. Ein länglicher Plunger 103, der aus
einem magnetischen Material, beispielsweise aus Eisen, hergestellt ist, ist
verschiebbar innerhalb des Solenoids 101 aufgenommen. Das Gehäuse 104
besitzt mittlere Gehäuseteile 104a, die aus einem magnetischen Material
hergestellt und an den beiden Längsenden des Solenoids 101 befestigt sind,
ein vorderes Gehäuseteil 104b, das an dem linken Ende angeordnet ist, und
ein hinteres Gehäuseteil 104c, das an dem rechten Ende der Pumpeneinheit
100 angeordnet ist. Die mittleren Gehäuseteile 104a bilden Teil eines
Magnetflußwegs. Der Plunger 103 ist mittels einer Schraubenfeder 103a in
Richtung zu dem hinteren Gehäuseteil 104c (in Fig. 2 in Richtung zur rechten
Seite) vorgespannt. Wenn das Solenoid 101 erregt wird, bewegt sich der
Plunger gegen die Vorspannkraft der Schraubenfeder 103a zur linken Seite.
Der Ventilmechanismus 120, der einen Ventilkörper 121 aufweist, ist in dem
hinteren Gehäuseteil 104c angeordnet. Der Ventilmechanismus 120 öffnet
oder schließt den Fluidkanal 130 (dargestellt in Fig. 1), um den Fluiddruck
freizusetzen oder den Fluiddruck in der Gegenkammer 251 aufzubauen. Der
Ventilmechanismus 120 besitzt auch einen Hochdruckanschluß 122, der mit
der Gegenkammer 251 in Verbindung steht, und einen Niederdruckanschluß
123, der zu einem Fluidbehälter 300 (dargestellt in Fig. 1) geführt ist. Die
Plungerpumpe 110 ist in dem mittleren Gehäuseteil 104a angeordnet, das an
der linken Seite des Solenoids 101 positioniert ist. Ein Auslaßanschluß 112,
der mit der Gegenkammer 251 verbunden ist, und ein Einlaßanschluß 111,
der mit dem Fluidbehälter 300 verbunden ist, stehen mit der Pumpe 110 in
Verbindung. Die Pumpe 110 wird durch die vorwärts und rückwärts gerichtete
Bewegung des Plungers 103 betätigt, und das in dem Fluidbehälter 300
gespeicherte Arbeitsfluid wird der Gegenkammer 251 zugeführt.
Die Struktur der Pumpe 110, die in dem Kreis "A" in Fig. 2 dargestellt ist, ist im
Detail in Fig. 3A, 3B und 3C erläutert. Die Pumpe 110 wird betrieben, indem
die Höhe der Spannung, die dem Solenoid 101 zugeführt wird, verändert wird.
Die Höhe der Spannung wird beispielsweise in einen Bereich von 5 V bis 12 V
verändert. Fig. 3A zeigt eine Pumpenposition, bei der die Pumpe 110 Fluid
einsaugt, wenn das Solenoid 101 mit 5 V erregt ist. Fig. 3C zeigt eine
Pumpenposition, bei der die Pumpe 110 unter Druck stehendes Fluid an die
Gegenkammer 251 abgibt, wenn das Solenoid 101 mit 12 V erregt ist. Fig. 3B
zeigt eine Zwischenposition zwischen den in Fig. 3A und 3C dargestellten
Positionen, bei der die Pumpe 110 das dort befindliche Fluid komprimiert.
Gemäß Darstellung in Fig. 3A-3C besteht die Pumpe 110 aus einem Kolben
113, der mit dem Plunger 103 fest verbunden ist, aus einem Zylinder 114, in
dem der Kolben 113 verschiebbar angeordnet ist, und aus einer Arbeitskam
mer P. Insbesondere besitzt der Kolben 113 einen ersten Durchtritt 113a, der
die Arbeitskammer P und den Einlaßanschluß 111 verbindet. Ein erster
Ventilkörper 115 mit einem kleinen Loch 115a ist in dem ersten Durchtritt
113a verschiebbar angeordnet. Die Querschnittsfläche des kleinen Lochs
115a ist kleiner als diejenigen des ersten Durchtritts 113a. Ein Anschlagring
115b ist in dem Kolben 113 fest eingesetzt, um den ersten Ventilkörper 115 in
dem ersten Durchtritt 113a zu halten. Ein zweiter Ventilkörper 116 zum Öffnen
oder Schließen eines Durchtritts 112a, der die Arbeitskammer P und den
Auslaßanschluß 112 verbindet, ist an der linken Seite des Zylinders 114
angeordnet und mittels einer Schraubenfeder 117 in einer Richtung zum
Schließen des Durchtritts 112a vorgespannt.
Die Struktur des Ventilmechanismus 120, der in dem Kreis "B" in Fig. 2
dargestellt ist, ist im Detail in Fig. 4A und 4B erläutert. Fig. 4A zeigt eine
Ventilposition, bei der ein Durchtritt 124, der einen Hochdruckanschluß 122
und einen Niederdruckanschluß 123 verbindet, offen ist, wenn das Solenoid
101 nicht erregt ist. Fig. 4B zeigt eine Ventilposition, bei der der Durchtritt 124
geschlossen ist, wenn das Solenoid 101 erregt ist. Der Ventilmechanismus
120 besitzt einen Ventilkörper 121, der mittels einer Schraubenfeder 125 in
einer Richtung zum Schließen des Durchtritts 124 vorgespannt ist. Wenn das
Solenoid 101 nicht erregt ist und der Plunger 103 eine Position gemäß
Darstellung in Fig. 4A einnimmt, liegt ein Vorsprung 103b, der an dem rechten
Ende des Plungers 103 ausgebildet ist, an dem Ventilkörper 121 an, und ist
der Ventilkörper 121 gegen die Vorspannkraft der Schraubenfeder 125 zur
rechten Seite gedrückt, wodurch der Durchtritt 124 geöffnet ist. Wenn ande
rerseits das Solenoid 101 erregt ist, ist der Ventilkörper 121 zur linken Seite
mittels der Vorspannkraft der Schraubenfeder 125 gedrückt, wodurch der
Durchtritt 124 geschlossen ist.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise der Pumpeneinheit 100 erläutert. Fig. 5
zeigt schematisch drei Positionen des Plungers 103. Wenn das Solenoid 101
nicht erregt ist, ist der Plunger 103 mittels der Vorspannkraft der Schrauben
feder 103a gemäß Darstellung in dem oberen Teil in Fig. 5 angeordnet, und
ist der Durchtritt 124 geöffnet. Wenn das Solenoid 101 mit 5 V erregt ist, ist
der Plunger 103 gemäß Darstellung in der Mitte angeordnet, und ist der
Durchtritt 124 geschlossen. Wenn das Solenoid 101 mit 12 V erregt ist, ist der
Plunger 103 gemäß Darstellung in dem unteren Teil angeordnet, und ist der
Durchtritt 124 geschlossen. Der Plunger 103 bewegt sich in seiner Längs
richtung hin und her entsprechend der Spannung, die sich periodisch in einem
Bereich von 5 V bis 12 V verändert und die dem Solenoid 101 zugeführt wird.
Mit anderen Worten wird der Plunger 103 unter einem Ausgleich zwischen der
Vorspannkraft der Schraubenfeder 103a und der elektromagnetischen Kraft,
die in dem Solenoid 101 erzeugt wird, angetrieben. Die Pumpe 110 wird
mittels des Plungers 103 angetrieben.
Wiederum unter Bezugnahme auf Fig. 3A, 3B und 3C wird die Arbeitsweise
der Pumpe 110 beschrieben. Zuerst wird das Solenoid 101 mit 5 V erregt, und
wird der Durchtritt 124 geschlossen, um die Freisetzung des Fluiddrucks von
der Gegenkammer 251 abzustellen. Dann wird die Höhe der Spannung, die
dem Solenoid 101 zugeführt wird, periodisch zwischen 5 V und 12 V geändert.
Bei 12 V nimmt die Pumpe 110 die in Fig. 3C dargestellte Position ein,
wodurch das Volumen der Arbeitskammer P am kleinsten gemacht wird. Bei 5
V nimmt die Pumpe 110 die in Fig. 3A dargestellte Position ein, was das
Volumen der Arbeitskammer P am größten macht.
Während einer Periode, während der sich die Höhe der Spannung von 12 V
zu 5 V verändert, nimmt die Pumpe 110 die in Fig. 3B dargestellte Position
ein, wobei sich das Volumen der Kammer P allmählich von dem kleinsten zu
dem größten vergrößert. Wenn das Volumen der Kammer P vergrößert wird,
wird Arbeitsfluid in die Kammer P von dem Fluidbehälter 300 über den
Einlaßanschluß 111 angesaugt. Während einer Periode, während der das
Volumen der Kammer P vergrößert wird, wird der Druck in der Kammer P
infolge eines Druckverlustes, der durch das durch ein kleines Loch 115a
strömende Fluid verursacht ist, kleiner als der in dem ersten Durchtritt 113a.
Daher besteht die Tendenz, daß sich der erste Ventilkörper 115 in Richtung
zu der Kammer P bewegt und sich das Loch 115c schließt, das an dem
oberen Anschlagring 115b ausgebildet ist. Jedoch bleibt die Fluidverbindung
zwischen dem kleinen Loch 115a und dem Loch 115c erhalten, weil ein Raum 115e
zwischen dem Anschlagring 115b und dem ersten Ventilkörper 115
durch einen ringförmigen Vorsprung 115d gebildet ist, der an dem Außenum
fang des Anschlagrings 115b ausgebildet ist. Das Arbeitsfluid wird bei der in
Fig. 3A dargestellten Position vollständig angesaugt.
Wenn sich die Höhe der Spannung, die dem Solenoid 101 zugeführt wird,
vergrößert, bewegt sich der Plunger 103 nach links, was das Volumen der
Kammer P kleiner macht und das Fluid in der Kammer P unter Druck setzt,
wie in Fig. 3B dargestellt ist. Wenn der Fluiddruck in der Kammer P eine
vorbestimmte Höhe erreicht, bewegt sich der zweite Ventilkörper 116 nach
links, und öffnet er den Durchtritt 112a, wodurch das Fluid von der Kammer P
der Gegenkammer 251 über den Auslaßanschluß 112 zugeführt wird, wie in
Fig. 3C dargestellt ist. In der Anfangsphase der Periode des Unterdruckset
zens ist der erste Ventilkörper 115 gemäß Darstellung in Fig. 3A angeordnet,
und ist der erste Durchtritt 113a offen. Wenn sich der Druck in der Arbeits
kammer P aufbaut, bewegt sich die erste Ventilkörper 115 nach rechts, und
wird der erste Durchtritt 113a geschlossen, wie in Fig. 3B und 3C dargestellt
ist. Daher wird in das Arbeitsfluid auf jeden Fall der Gegenkammer 251 zuge
führt.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise der viskosen Heizeinrichtung 200 kurz
beschrieben, und zwar wieder unter Bezugnahme auf die Fig. 1. Wenn eine
Wärmeerzeugung in der viskosen Heizeinrichtung 200 benötigt wird, wird die
Pumpeneinheit 100 eingeschaltet, wodurch der Ventilmechanismus 120
geschlossen wird und die Pumpenarbeit der Pumpe 110 initiiert wird. Der
Kolben 250 in der viskosen Heizeinrichtung 200 wird durch den Fluiddruck
nach-oben bewegt, der der Gegenkammer 251 von der Pumpeneinheit 100
aus zugeführt wird. Das Volumen der Wärmeerzeugungskammer 260 wird
verkleinert, und das viskose Fluid, das dort enthalten ist, wird unter Druck
gesetzt. Entsprechend wird das Gas, das in der viskosen Flüssigkeit enthalten
ist, komprimiert und rund um das Zentrum des Rotors 210 gesammelt, und die
Wärmeerzeugungskammer 260 wird gleichmäßig mit dem viskosen Fluid
gefüllt. Wenn der Rotor 210 umläuft, schert er die das viskose Fluid, und wird
hierdurch Wärme in der viskosen Heizeinrichtung 200 erzeugt. Das rund um
das Zentrum des Rotors 210 gesammelte, komprimierte Gas beeinträchtigt
die Wirksamkeit der Wärmeerzeugung nicht nachteilig, weil die Scherge
schwindigkeit des Rotors 210 rund um das Zentrum niedrig ist und die Menge
der dort erzeugten Wärme vernachlässigbar klein ist.
Zum Anhalten der Wärmeerzeugung in der viskosen Heizeinrichtung 200 wird
die Pumpeneinheit abgeschaltet, wodurch der Ventilmechanismus 120 geöff
net wird und die Pumpenarbeit der Pumpe 110 beendet wird. Das Arbeitsfluid
in der Gegenkammer 251 wird über den Fluiddurchtritt 310 freigesetzt, und
der Kolben 250 wird nach unten bewegt, wodurch das Volumen der Wärmeer
zeugungskammer 260 vergrößert wird. Das rund um das Zentrum des Rotors
210 gesammelte Gas wird expandiert und breitet sich zum Außenumfang des
Rotors 210 hin aus. Entsprechend wird die Wärmeerzeugung in der viskosen
Heizeinrichtung 200 im wesentlichen beendet.
Da die oben als die erste Ausführungsform der Erfindung beschriebene
Pumpeneinheit 100 den Ventilmechanismus 120 und die Pumpe 110 aufweist,
die beide als wesentlicher Bestandteil in einem einzigen Gehäuse eingebaut
sind, und sowohl der Ventilmechanismus 120 als auch die Pumpe 110 mittels
eines gemeinsamen Plungers 103 angetrieben werden, kann die Pumpenein
heit 100 klein und wenig kostspielig gemacht werden, dies im Vergleich mit
der separaten Herstellung der Pumpe und des Ventilmechanismus wie bei
einem herkömmlichen System.
Nachfolgend wird eine zweite Ausführungsform der Erfindung unter Bezug
nahme auf Fig. 6A bis 8B geschrieben. Bei dieser Ausführungsform sind der
Auslaßanschluß 112 und der Hochdruckanschluß 122 der ersten Ausfüh
rungsform zu einem einzigen Hochdruckanschluß 122' kombiniert, und ist der
Ventilmechanismus 120 mit der Pumpe 110 zusammengebaut, wie in Fig. 6A
dargestellt ist. Insbesondere sind die der Hochdruckanschluß 122' und der
Niederdruckanschluß 123, die beide den Ventilmechanismus 120 zusammen
mit einem Nocken 130 bilden, in dem Pumpenbereich in der Richtung recht
winklig zu der Längsrichtung des Plungers 103 ausgebildet. Ein Kolben 113,
der den Nocken 130 an seinem Umfang am linken Ende aufweist, ist mit dem
Plunger 103 verbunden. Ein Hochdruck-Ventilkörper 131 ist in dem Hoch
druckanschluß 122' angeordnet und mittels einer Schraubenfeder 133 in der
Richtung zum Schließen des Hochdruckanschlusses 122' vorgespannt, wie in
Fig. 6B dargestellt ist, die einen vergrößertem Schnitt durch den Pumpenbe
reich zeigt. Ein Niederdruck-Ventilkörper 132 ist in dem Niederdruckanschluß
123 angeordnet und mittels einer Schraubenfeder 134 in der Richtung zum
Schließen des Niederdruckanschlusses 123 vorgespannt. Die Vorspannkraft
der Schraubenfeder 133 ist auf eine Größe niedriger als die der Schrauben
feder 134 eingestellt. Ein Einwege-Ventil 135, das den Einlaßanschluß 111
nur in der Richtung zum Einführen das Arbeitsfluids in die Pumpe öffnet, ist in
dem Einlaßanschluß 111 angeordnet.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise der zweiten Ausführungsform unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Fig. 6A und 6B zeigen eine
Phase, bei der das Solenoid 101 nicht erregt ist. Fig. 7A und 7B zeigen eine
Phase, bei der das Solenoid vollständig erregt ist, beispielsweise mit 12 V.
Fig. 8A und 8B zeigen eine Phase, bei der das Solenoid halb-erregt ist,
beispielsweise mit 5 V. Wenn das Solenoid 101 nicht erregt ist, nimmt der
Plunger 103 die am weitesten rechts gelegene Position ein, wie in Fig. 6A
dargestellt ist, und ist die Arbeitskammer P die größte, weil der Plunger 103
mittels der Schraubenfeder 103a vorgespannt ist. Der Nocken 130 berührt
sowohl den Hochdruck-Ventilkörper 131 als auch den Niederdruck-Ventilkör
per 132 und drückt beide in der Richtung zum Öffnen sowohl des Hochdruck
anschlusses 122' als auch des Niederdruckanschlusses 123, wodurch der
Ventilmechanismus 120 geöffnet wird.
Wenn das Solenoid 101 vollständig erregt ist, beispielsweise mit 12 V, nimmt
der Plunger die am weitesten links gelegene Position gemäß Darstellung in
Fig. 7A ein, und wird die Arbeitskammer P die kleinste, weil der Plunger 103
durch die elektromagnetische Kraft des Solenoids 101 nach links gezogen
wird. Der Nocken 130 bewegt sich ebenfalls nach links, und seine Berührung
mit dem Hochdruck-Ventilkörper 131 und dem Niederdruck-Ventilkörper 132
wird freigegeben. Der Niederdruckanschluß 123 wird durch die Vorspannkraft
der Schraubenfeder 134 geschlossen, während der Hochdruckanschluß 122'
durch den Fluiddruck in der Arbeitskammer P offengehalten bleibt, die mit
dem Hochdruckanschluß 122' über ein Loch in Verbindung steht, das in dem
Kolben 113 ausgebildet ist, weil die Vorspannkraft der Schraubenfeder 133
kleiner eingestellt ist als derjenige der Schraubenfeder 134. Mit anderen
Worten wird der Ventilmechanismus 120 in seine Schließposition verbracht,
und wird das Fluid in der Arbeitskammer P von dem Hochdruckanschluß 122'
aus heraus gedrückt und der Gegenkammer 251 zugeführt, weil das Volumen
der Arbeitskammer P klein wird.
Wenn andererseits die Spannung, die dem Solenoid 101 zugeführt wird,
geringer wird, beispielsweise 5 V, bewegt sich der Plunger 103 nach rechts,
und wird die Arbeitskammer P vergrößert, wie in Fig. 8A dargestellt ist.
Gleichzeitig wird der Hochdruckanschluß 122' geschlossen, und wird das
Einwege-Ventil 135 geöffnet, weil der Fluiddruck in der Arbeitskammer P
niedrig wird. Der Niederdruckanschluß 123 bleibt geschlossen. Mit anderen
Worten wird das Fluid in die Arbeitskammer P eingesaugt, während der
Ventilmechanismus 120 geschlossen bleibt. Da sich der Plunger 103
zwischen den in Fig. 7A und 8A dargestellten Stellungen hin und hier bewegt,
arbeitet die Pumpe 110, um den Fluiddruck der Gegenkammer 251 zuzufüh
ren.
Da der Ventilmechanismus 120 und die Pumpe 110 kombiniert und in
demselben Bereich einer zweiten Ausführungsform ausgebildet sind, kann die
Pumpeneinheit noch kompakter hergestellt bzw. ausgebildet werden.
Nachfolgend wird eine dritte Ausführungsform der Erfindung unter Bezug
nahme auf Fig. 9A-11B beschrieben. Fig. 9A und 9B zeigen eine Phase, bei
der das Solenoid 101 nicht erregt ist und der Ventilmechanismus 120 offen ist.
Fig. 10A und 10B zeigen eine Phase, bei der das Solenoid 101 vollständig
erregt ist und der Ventilmechanismus 120 geschlossen ist. Fig. 11A und 11B
zeigen eine Phase, bei der das Solenoid 101 halb-erregt ist und der Ventilme
chanismus 120 geschlossen gehalten ist. Bei dieser Ausführungsform sind der
Niederdruckanschluß 123 und der Einlaßanschluß 111 der zweiten Ausfüh
rungsform zu einem einzigen Niederdruckanschluß 123' kombiniert. Des
weiteren sind der Kolben 113 und der Plunger 103 kombiniert, und ist ein
Durchtritt 140, der die Arbeitskammer P und den Niederdruckanschluß 123'
verbindet, in dem Plunger 103 ausgebildet. Ein Einwege-Ventil 142, das es
gestattet, daß das Arbeitsfluid nur in einer Richtung von dem Niederdruckan
schluß 123' aus zu der Arbeitskammer P strömt, ist an der linken Endöffnung
141 des Durchtritts 140 angeordnet. Eine Stange 143 ist an dem Gehäuse
fest ausgebildet, so daß das Einwege-Ventil 142 offen gehalten ist, wenn das
Solenoid 101 nicht erregt ist, wie in Fig. 9A und 9B dargestellt ist. Andere
Strukturen der dritten Ausführungsform sind solchen der zweiten Ausfüh
rungsform ähnlich.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise der dritten Ausführungsform beschrieben.
Wenn das Solenoid 101 nicht erregt ist, nimmt der Plunger 103 die in Fig. 9A
dargestellte Position ein. Der Hochdruckanschluß 122 ist offen, weil der
Hochdruck-Ventilkörper 131 mittels des Nockens 130 nach oben gedrückt ist,
und das Einwege-Ventil 142 ist offen, weil es durch die Stange 143 gedrückt
ist. Dies bedeutet, daß der Ventilmechanismus 120 offen ist, was eine Fluid
verbindung zwischen der Gegenkammer 251 und dem Fluidbehälter 300
gestattet.
Wenn das Solenoid 101 vollständig erregt ist, beispielsweise mit 12 V, nimmt
der Plunger 103 die in Fig. 10A dargestellte Position ein. Das Einwege-Ventil
142 ist geschlossen, und das Volumen der Arbeitskammer P wird das klein
ste. Der Ventilmechanismus 120, der durch den Hochdruckanschluß 122,
durch den Durchtritt 140 und den Niederdruckanschluß 123' gebildet ist,
befindet sich in der Schließposition. Die Berührung des Nockens 130 mit dem
Hochdruck-Ventilkörper 131 ist freigegeben, und es besteht die Neigung, daß
sich der Hochdruck-Ventilkörper 131 durch die Vorspannkraft der
Schraubenfeder 133 in der Richtung zum Schließen des Hochdruckanschlus
ses 122 bewegt, jedoch wird der Hochdruck-Ventilkörper 131 durch den
Fluiddruck in der Arbeitskammer P nach oben gedrückt. Daher ist der Hoch
druckanschluß 122 bei der in Fig. 10A dargestellten Plungerposition offen.
Das Fluid in der Arbeitskammer P wird von dem Hochdruckanschluß 122 aus
heraus gedrückt, weil das Volumen der Kammer P in dieser Phase klein wird.
Mit anderen Worten wird das Arbeitsfluid der Gegenkammer 251 durch den
Hochdruckanschluß 122 hindurch zugeführt, während der Ventilmechanismus
120 geschlossen gehalten bleibt.
Wenn das Solenoid 101 halb-erregt ist, beispielsweise mit 5 V, nimmt der
Plunger 103 die in Fig. 11A dargestellte Position ein. Der Fluiddruck in der
Kammer P nimmt ab, weil das Volumen der Kammer P vergrößert wird. Das
Einwege-Ventil 142 öffnet sich, und der Hochdruckanschluß 122 ist geschlos
sen, wodurch das Fluid in die Kammer P von dem Niederdruckanschluß 123'
aus über den Durchtritt 140 eingesaugt wird. Die beiden in Fig. 10A und 11A
dargestellten Zustände werden periodisch wiederholt, und hierdurch führt die
Pumpe 110 das Fluid der Gegenkammer 251 zu, während der Ventilmecha
nismus während der Pumpenarbeit geschlossen gehalten bleibt.
Da nur zwei Anschlüsse, d. h. der Hochdruckanschluß 122 und der Nieder
druckanschluß 123', bei dieser Ausführungsform ausgebildet sind, kann die
Pumpeneinheit 100 noch kompakter ausgebildet bzw. hergestellt werden, und
ist darüber hinaus die Leitungsstruktur, die die Pumpeneinheit 100 und die
viskose Heizeinrichtung 200 verbindet, einfacher.
Nachfolgend wird eine vierte Ausführungsform der Erfindung unter Bezug
nahme auf Fig. 12A-14B beschrieben. Diese Ausführungsform ist eine Modi
fikation der zweiten Ausführungsform. Der Hochdruckanschluß 122' der
zweiten Ausführungsform ist zu einem Hochdruckanschluß 122'' modifiziert
und zum linken Ende der Pumpeneinheit bewegt, wie in Fig. 12A dargestellt
ist. Der Einlaßanschluß 111 der zweiten Ausführungsform ist zu der Position
bewegt, die dem Niederdruckanschluß 123 zugewandt ist. Ein Hochdruck-
Ventilkörper 150, der ein Durchgangsloch 151 aufweist, ist in dem Hoch
druckanschluß 122'' angeordnet und mittels einer Schraubenfeder nach rechts
hin vorgespannt, wie in Fig. 12B dargestellt ist. Ein Ventilkörper 152 zum
Öffnen oder Schließen des Durchgangslochs 151 ist zwischen dem Hoch
druck-Ventilkörper 150 und dem Kolben 113 angeordnet und mit dem Kolben
113 über eine Schraubenfeder 153 elastisch verbunden. Die Schraubenfeder
153 kann durch andere elastische Elemente, wie beispielsweise einen Balg,
ersetzt werden. Der Ventilkörper 152 nimmt eine Position zum Öffnen des
Durchgangslochs 151 ein, wenn das Solenoid nicht erregt ist und der Nieder
druckanschluß 123 durch den Nocken 130 geöffnet ist. Die weiteren Struktu
ren sind ähnlich zu denjenigen der zweiten Ausführungsform.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise der vierten Ausführungsform beschrieben.
Wenn das Solenoid 101 nicht erregt ist, nimmt der Plunger 103 die in Fig. 12A
und 12B dargestellte Position ein. In diesem Zustand ist das Volumen der
Arbeitskammer P das größte, und sind sowohl der Hochdruckanschluß 122''
als auch der Niederdruckanschluß 123 offen. Mit anderen Worten ist der
Ventilmechanismus 120 offen, und arbeitet die Pumpe 110 nicht.
Wenn das Solenoid 101 vollständig erregt ist, beispielsweise mit 12 V, nimmt
der Plunger 103 die in Fig. 13A und 13B dargestellte Position ein. Der Nieder
druckanschluß 123 ist geschlossen weil der Nocken 130 den Niederdruck-
Ventilkörper 132 in dieser Phase nicht nach oben drückt, wodurch der Ventil
mechanismus 120 geschlossen ist. Der Hochdruckanschluß 122'' ist geöffnet,
weil sich der Hochdruck-Ventilkörper 150 zusammen mit dem Ventilkörper
152 entsprechend der nach links gerichteten Bewegung des Plungers 103
nach links bewegt. Das unter Druck stehende Fluid in der Kammer P wird
durch den Hochdruckanschluß 122'' hindurch nach außen heraus gedrückt.
Wenn die Spannung, die dem Solenoid 101 zugeführt wird, auf eine niedrige
Höhe abnimmt, beispielsweise auf 5 V, nimmt der Plunger 103 die in Fig. 14A und 14B
dargestellte Position ein. Der Hochdruckanschluß 122'' ist geschlos
sen, und der Niederdruckanschluß 111 ist geöffnet, weil der Fluiddruck in der
Kammer P abnimmt, da sich das Volumen der Kammer P entsprechend der
nach rechts gerichteten Bewegung des Plungers 103 vergrößert. Der Nieder
druckanschluß 123 wird in dieser Phase geschlossen gehalten. Die Pumpe
110 wird betrieben, indem die Spannung, die dem Solenoid 101 zugeführt
wird, beispielsweise zwischen 5 V und 12 V verändert wird, während der Ven
tilmechanismus 120 geschlossen gehalten bleibt.
Eine fünfte Ausführungsform der Erfindung (in den Zeichnungen nicht darge
stellt) ist irgendeine der obenbeschriebenen Pumpeneinheiten, bei der die
Frequenz der Spannung, die dem Solenoid 101 zugeführt wird, so gewählt ist,
daß sie mit der natürlichen Frequenz (der Resonanzfrequenz) des Plungers
103 Zusammenfällt, die durch den Plunger selbst und die vorspannende
Schraubenfeder 103a bestimmt ist. Da der Plunger 103 mit seiner natürlichen
Frequenz schwingt, kann die elektrische Energie zum Erregen des Solenoids
gespart werden, wenn die Frequenz der Erregungsspannung gleich der natür
lichen Frequenz des Plungers ist. Darüber hinaus kann der Plungerhub, der
durch ein statisch es Gleichgewicht zwischen der magnetischen Kraft und der
Vorspann kraft der Schraubenfeder bestimmt ist, bei dem tatsächlichen Betrieb
verbessert werden. Daher kann das Solenoid 101 kleiner gemacht werden,
und ist die Menge des gepumpten Fluids vergrößert.
Eine sechste Ausführungsform der Erfindung (in den Zeichnungen nicht
dargestellt) ist irgendeine der obenbeschriebenen Pumpeneinheiten, bei der
der Plunger 103 aus einem Permanentmagnet hergestellt ist und das Solenoid
101 mit einer Spannung mit einer konstanten Höhe erregt wird, indem ihre
Polaritäten geändert werden. Durch das Ändern der Polaritäten der zugeführ
ten Spannung kann die magnetomotorische Kraftdifferenz zwischen positiver
Spannung und negativer Spannung größer gemacht werden, dies sogar dann,
wenn die maximale Höhe der zugeführten Spannung gering ist.
Obwohl nur ein einziges Solenoid 101 bei allen zuvor angegebenen Ausfüh
rungsformen verwendet wird und dessen magnetomotorische Kraft geregelt
wird, indem die zugeführte Spannung verändert wird, ist es möglich, mehr als
ein Solenoid zu verwenden und die elektromotorische Kraft zu regeln, indem
die Zahl der des mehr als einen Solenoids, die zu erregen sind, verändert
wird.
Nachfolgend wird eine siebte Ausführungsform der Erfindung unter Bezug
nahme auf Fig. 15-18 beschrieben. Bei dieser Ausführungsform ist der
Ventilmechanismus 120, der bei den zuvor angegebenen Ausführungsformen
vorhanden ist, modifiziert, und wird der Kolben 250 der viskosen Heizeinrich
tung mittels einer Betätigungseinrichtung 400 angetrieben. Fig. 15 zeigt
schematisch die Gesamtstruktur der viskosen Heizeinrichtung 200 und der
Betätigungseinrichtung 400. Das Arbeitsfluid wird von der Betätigungsein
richtung 400 der Gegenkammer 251 der viskosen Heizeinrichtung 200 zuge
führt.
Gemäß Darstellung in Fig. 16 sind ein erster Kolben 402 und ein zweiter
Kolben 404 in einem Gehäuse 401 so angeordnet, daß sich beide Kolben in
der Längsrichtung des Gehäuses hin und her bewegen. Membranen 403a und
die 404a stützen den ersten Kolben 402 in dem Gehäuse 401 bewegbar ab.
Ein geschlossener Raum 405, der komprimierbares Fluid (bei dieser Ausfüh
rungsform wird Luft verwendet) enthält, ist in dem Gehäuse 401 zwischen der
Membran 403b und dem zweiten Kolben 404 ausgebildet. Der erste Kolben
402 ist mittels einer Schraubenfeder 406 in der Richtung nach rechts vorge
spannt. Die Schraubenfeder 406 und das kompressible Fluid, das in dem
geschlossenen Raum 405 enthalten ist, bilden ein elastisches Element 409,
das mit dem ersten Kolben 402 verbunden ist und entsprechend der Bewe
gung des ersten Kolbens 402 deformierbar ist. Der zweite Kolben 404 ist
mittels einer Schraubenfeder 407, die in einem Raum 408 angeordnet ist, in
der Richtung nach links vorgespannt. Der Raum 408 ist mit der Gegenkam
mer 251 der Drehposition viskosen Heizeinrichtung 200 verbunden und mit
dem Arbeitsfluid aufgefüllt.
Ein Kolbenregler 410, der ein Solenoid 411 und einem Plunger 412 aufweist,
der in dem Solenoid 411 verschiebbar aufgenommen und mittels einer
Schraubenfeder 413 nach oben vorgespannt ist, ist an der äußeren zylindri
schen Fläche des Gehäuses 401 angeordnet, wie in Fig. 16 dargestellt ist.
Wenn das Solenoid 411 nicht erregt ist, steht der Plunger 412 in das Gehäuse
401 hinein vor, und nimmt er die in Fig. 16 und 18 dargestellte Position ein,
um die Verschiebung des ersten Kolbens 402 anzuhalten. Wenn andererseits
das Solenoid 411 erregt ist, nimmt der Plunger 412 die in Fig. 17 dargestellte
Position ein. Mit anderen Worten nimmt der Plunger zwei Positionen entspre
chend der Erregung und Nicht-Erregung des Solenoids 411 ein.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise der Betätigungseinrichtung 400 beschrie
ben. Anfänglich hält der Kolbenregler 410 den ersten Kolben 402 an der in
Fig. 16 dargestellten Position, bei der die Schraubenfeder 406 gegen ihre
Vorspannkraft zusammengedrückt ist. In dieser Position ist der geschlossene
Raum 405 vergrößert, und nimmt hierdurch der Kolben 404 die am weitesten
links gelegene Position gemäß Darstellung in Fig. 16 ein. Entsprechend ist der
Raum 408, der mit der Gegenkammer 251 in Verbindung steht und das
Arbeitsfluid enthält, vergrößert, und ist der Kolbens 250 der viskosen Heizein
richtung 200 an dem unteren Teil gemäß Darstellung in Fig. 15 angeordnet.
Die Wärmeerzeugungskammer 260 der viskosen Heizeinrichtung 200 ist
vergrößert, und hierdurch wird in der viskosen Heizeinrichtung keine Wärme
erzeugt.
Wenn das Solenoid 411 erregt ist, ist der erste Kolben 402 von den Plunger
412 freigegeben, und bewegt er sich infolge der Vorspannkraft der Schrau
benfeder 406 gemäß Darstellung in Fig. 17 nach rechts. Der Druck in dem
geschlossenen Raum 405 nimmt zu, und der zweite Kolben 404 bewegt sich
gegen die Vorspannkraft der Schraubenfeder 407 nach rechts. Wenn sich der
erste und der zweite Kolben zu der im Fig. 18 dargestellten Position bewegt
haben, wird die Erregung des Solenoids 411 wieder beendet, um den ersten
Kolben 402 in der Position zu halten. Das Arbeitsfluid in dem Raum 408 wird
unter Druck gesetzt und der Gegenkammer 251 zugeführt. Der Kolben 250
bewegt sich nach oben, um das Volumen der Wärmeerzeugungskammer 260
zu verkleinern, und hierdurch wird Wärme in der viskosen Heizeinrichtung 200
erzeugt.
Der erste Kolben 402 ist mittels des Plungers 412 an der in Fig. 18 darge
stellten Position gehalten, wodurch die Energie des elastisches Elements 409
(der Schraubenfeder 406 und des Fluids in dem geschlossenen Raum 405)
vollständig gespeichert ist und erste Kolben 402 im Begriff steht, seine
Bewegungsrichtung zu ändern. Eine schräggestellte Fläche 412a ist an dem
oberen Ende des Plungers 412 ausgebildet, und eine schräggestellte Fläche
402a ist auch an der Ecke des ersten Kolbens 402 ausgebildet, wie in Fig. 18
dargestellt ist. Der erste Kolben 402 wird aus der Stellung heraus, in der er
sich befindet, zur Zurückbewegung weiter rechts bewegt, weil die schrägge
stellte Fläche 412a die schräggestellte Fläche 402a nach rechts drückt, wenn
der Plunger 412 nach außen vorsteht, um den ersten Kolben 402 zu halten.
Dies bedeutet, daß die in dem elastischen Mittel 409 gespeicherte Energie,
wenn der erste Kolben 402 endgültig gehalten ist, größer als die elastische
Energie wird, die gespeichert ist, wenn der erste Kolben im Begriff steht, seine
Bewegung zu ändern.
Wenn das Solenoid 411 wieder erregt wird, bewegt sich der erste Kolben 402,
der in der in Fig. 18 dargestellten Position gehalten ist, durch die gespeicherte
elastische Energie in dem elastischen Element 409 zu der in Fig. 16 darge
stellten Position zurück. Wenn der erste Kolben 402 die in Fig. 16 dargestellte
Position erreicht, wird die Erregung des Solenoids 411 beendet, um in
gleicher Weise den ersten Kolben in der Position zu halten.
Der erste Kolben 402 wird somit zu beiden Richtungen hin durch die gespei
cherte elastische Energie angetrieben bzw. bewegt und durch den Kolben
regler 410 in den gewünschten Positionen gehalten. Das Volumen der
Wärmeerzeugungskammer 260 wird mittels der Betätigungseinrichtung 400
ohne Verwendung des Ventilmechanismus geregelt. Demzufolge wird die
Menge der in der viskosen Heizeinrichtung 200 erzeugten Wärme mittels der
Betätigungseinrichtung 400 geregelt.
Zwar ist die Erfindung unter Bezugnahme auf die vorstehend angegebenen
bevorzugten Ausführungsformen dargestellt und beschrieben worden, jedoch
ist es für den Fachmann offensichtlich, daß Änderungen der Form und von
Details durchgeführt werden können, ohne den Rahmen der Erfindung gemäß
Definition in den beigefügten Ansprüche zu verlassen.
Claims (10)
1. Elektromagnetische Pumpeneinheit (100) zum Zuführen eines Fluiddrucks
zu einer Betätigungseinrichtung, wobei die Pumpeneinheit eine Pumpe (110)
aufweist, die mittels eines Plungers (103) betätigt wird, der mittels eines
Solenoids (101) angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Pumpeneinheit einen Ventilmechanismus (120) zum Öffnen eines Fluid durchtritts (130), um den Fluiddruck in der Betätigungseinrichtung freizuset zen, wenn die Pumpe nicht betätigt wird, und zum Schließen des Fluiddurch tritts aufweist, um den Fluiddruck in der Betätigungseinrichtung aufzubauen, wenn die Pumpe betätigt wird;
der Ventilmechanismus (120) mittels des Plungers (103) zu seiner Öffnungs- oder seiner Schließstellung angetrieben bzw. bewegt wird; und
das Solenoid (101), der Plungers (103), die Pumpe (110) und der Ventilme chanismus (120) alle integral in einem Gehäuse (104) zusammengebaut sind.
die Pumpeneinheit einen Ventilmechanismus (120) zum Öffnen eines Fluid durchtritts (130), um den Fluiddruck in der Betätigungseinrichtung freizuset zen, wenn die Pumpe nicht betätigt wird, und zum Schließen des Fluiddurch tritts aufweist, um den Fluiddruck in der Betätigungseinrichtung aufzubauen, wenn die Pumpe betätigt wird;
der Ventilmechanismus (120) mittels des Plungers (103) zu seiner Öffnungs- oder seiner Schließstellung angetrieben bzw. bewegt wird; und
das Solenoid (101), der Plungers (103), die Pumpe (110) und der Ventilme chanismus (120) alle integral in einem Gehäuse (104) zusammengebaut sind.
2. Elektromagnetische Pumpeneinheit nach Anspruch 1, wobei
ein Kolben (113), der einen Nocken (130) zum Öffnen oder Schließen des
Ventilmechanismus (120) aufweist, fest mit dem Plunger (103) verbunden ist.
3. Elektromagnetische Pumpeneinheit nach Anspruch 1 oder 2, wobei
der Ventilmechanismus (120) zu seiner Schließposition bei Erregung des Solenoids (101) und zu seiner Öffnungsstellung bei Ent-Erregung des Solenoids (101) verbracht wird; und
die Pumpe (110) durch Verändern der magnetomotorischen Kraft des Solenoids (101) angetrieben wird.
der Ventilmechanismus (120) zu seiner Schließposition bei Erregung des Solenoids (101) und zu seiner Öffnungsstellung bei Ent-Erregung des Solenoids (101) verbracht wird; und
die Pumpe (110) durch Verändern der magnetomotorischen Kraft des Solenoids (101) angetrieben wird.
4. Elektromagnetische Pumpeneinheit nach Anspruch 3, wobei
ein elastisches Element (103a) zum Vorspannen des Plungers (103) gegen die magnetomotorische Kraft des Solenoids (101) mit dem Plunger (103) verbunden ist und
die magnetomotorische Kraft des Solenoids (101) mit einer Frequenz verän dert wird, die gleich der Frequenz der natürlichen Vibration ist, die durch den Plunger (103) und das elastische Element (103a) bestimmt ist.
ein elastisches Element (103a) zum Vorspannen des Plungers (103) gegen die magnetomotorische Kraft des Solenoids (101) mit dem Plunger (103) verbunden ist und
die magnetomotorische Kraft des Solenoids (101) mit einer Frequenz verän dert wird, die gleich der Frequenz der natürlichen Vibration ist, die durch den Plunger (103) und das elastische Element (103a) bestimmt ist.
5. Elektromagnetische Pumpeneinheit nach Anspruch 1 oder 2, wobei
der Plunger (103) aus einem permanent magnetischen Material hergestellt ist; und
der Plunger (103) durch Ändern der Polaritäten der Spannung angetrieben wird, die dem Solenoid (101) zugeführt wird.
der Plunger (103) aus einem permanent magnetischen Material hergestellt ist; und
der Plunger (103) durch Ändern der Polaritäten der Spannung angetrieben wird, die dem Solenoid (101) zugeführt wird.
6. Elektromotorische Pumpeneinheit (100), umfassend:
einen Ventilmechanismus (120) zum Öffnen oder Schließen eines Fluiddurch tritts;
eine Pumpe (110) zum Ansaugen und Zuführen eines Fluids;
ein Solenoid (101) zum Erzeugen einer magnetomotorischen Kraft zum Antreiben des Ventilmechanismus (120) und der Pumpe (110); und
ein Gehäuse zum integralen Aufnehmen des Ventilmechanismus (120), der Pumpe (110) und das Solenoids (101).
einen Ventilmechanismus (120) zum Öffnen oder Schließen eines Fluiddurch tritts;
eine Pumpe (110) zum Ansaugen und Zuführen eines Fluids;
ein Solenoid (101) zum Erzeugen einer magnetomotorischen Kraft zum Antreiben des Ventilmechanismus (120) und der Pumpe (110); und
ein Gehäuse zum integralen Aufnehmen des Ventilmechanismus (120), der Pumpe (110) und das Solenoids (101).
7. Fluiddruck-Regeleinrichtung, umfassend
einen Fluidbehälter (300), der ein Fluid enthält;
eine Betätigungseinrichtung (250), wie mittels des Fluiddrucks angetrieben wird;
einen ersten Durchtritt (111, 112) zum Zuführen des Fluids zu der Betäti gungseinrichtung von dem Fluidspeicher aus einen zweiten Durchtritt (122, 123) zum Zurückführen des Fluids von der Betätigungseinrichtung aus zu dem Fluidspeicher;
eine Pumpe (110), die in dem ersten Durchtritt angeordnet ist;
einen Ventilmechanismus (120), der in dem zweiten Durchtritt angeordnet ist;
ein Solenoid (101) zum Erzeugen einer magnetomotorischen Kraft; und
einen Plunger (103), der mittels der magnetomotorischen Kraft angetrieben wird, die durch das Solenoid erzeugt wird, wobei
sowohl die Pumpe (110) als auch der Ventilmechanismus (120) durch den Plunger (103) angetrieben sind und
die Pumpe (110), der Ventilmechanismus (120), das Solenoid (101) alle inte gral in einem Gehäuse zusammengebaut sind.
einen Fluidbehälter (300), der ein Fluid enthält;
eine Betätigungseinrichtung (250), wie mittels des Fluiddrucks angetrieben wird;
einen ersten Durchtritt (111, 112) zum Zuführen des Fluids zu der Betäti gungseinrichtung von dem Fluidspeicher aus einen zweiten Durchtritt (122, 123) zum Zurückführen des Fluids von der Betätigungseinrichtung aus zu dem Fluidspeicher;
eine Pumpe (110), die in dem ersten Durchtritt angeordnet ist;
einen Ventilmechanismus (120), der in dem zweiten Durchtritt angeordnet ist;
ein Solenoid (101) zum Erzeugen einer magnetomotorischen Kraft; und
einen Plunger (103), der mittels der magnetomotorischen Kraft angetrieben wird, die durch das Solenoid erzeugt wird, wobei
sowohl die Pumpe (110) als auch der Ventilmechanismus (120) durch den Plunger (103) angetrieben sind und
die Pumpe (110), der Ventilmechanismus (120), das Solenoid (101) alle inte gral in einem Gehäuse zusammengebaut sind.
8. Fluiddruck-Regeleinrichtung nach Anspruch 7, wobei
der Ventilmechanismus (120) bei Erregung des Solenoids (101) zu seiner Schließposition und bei Ent-Erregung des Solenoids zu seiner Öffnungsstel lung verbracht wird; und
die Pumpe (110) durch Verändern der magnetomotorischen Kraft, die mittels des Solenoids erzeugt wird, wenn sich der Ventilmechanismus in seiner Schließposition befindet, angetrieben wird.
der Ventilmechanismus (120) bei Erregung des Solenoids (101) zu seiner Schließposition und bei Ent-Erregung des Solenoids zu seiner Öffnungsstel lung verbracht wird; und
die Pumpe (110) durch Verändern der magnetomotorischen Kraft, die mittels des Solenoids erzeugt wird, wenn sich der Ventilmechanismus in seiner Schließposition befindet, angetrieben wird.
9. Wärmeerzeugungseinrichtung mit viskosem Fluid, umfassend
eine viskose Heizeinrichtung (200), die Wärme durch Umlaufenlassen eines Rotors (210) in einem viskosem Fluid erzeugt;
eine Betätigungseinrichtung (250) zum Regeln der Menge der in der viskosen Heizeinrichtung erzeugten Wärme und
die elektromagnetische Pumpeneinheit (100) zum Zuführen des Fluiddrucks zu der Betätigungseinrichtung, nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6.
eine viskose Heizeinrichtung (200), die Wärme durch Umlaufenlassen eines Rotors (210) in einem viskosem Fluid erzeugt;
eine Betätigungseinrichtung (250) zum Regeln der Menge der in der viskosen Heizeinrichtung erzeugten Wärme und
die elektromagnetische Pumpeneinheit (100) zum Zuführen des Fluiddrucks zu der Betätigungseinrichtung, nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6.
10. Betätigungseinrichtung (400), umfassend:
ein Gehäuse (401);
einen Kolben (402), der sich in dem Gehäuse hin und her bewegt;
ein elastisches Element (409), das mit dem Kolben verbunden ist, wobei das elastische Element entsprechend der Hin- und Herbewegung des Kolbens elastisch deformierbar ist; und
einen Kolbenregler (410) zum Halten des Kolbens an vorbestimmten Positio nen, an denen die elastische Kraft, die in dem elastischen Element gespeichert ist, größer ist als diejenige, die in dem elastischen Element zu einer Zeit gespeichert ist, wenn der Kolben die Richtung seiner Hin- und Herbewegung, wenn der Kolben durch den Kolbenregler nicht gehalten ist, gegen die elastische Kraft des elastische Elements und zum Freigeben des Kolbens ändert, damit der Kolben mittels des elastischen Elements bewegt wird.
ein Gehäuse (401);
einen Kolben (402), der sich in dem Gehäuse hin und her bewegt;
ein elastisches Element (409), das mit dem Kolben verbunden ist, wobei das elastische Element entsprechend der Hin- und Herbewegung des Kolbens elastisch deformierbar ist; und
einen Kolbenregler (410) zum Halten des Kolbens an vorbestimmten Positio nen, an denen die elastische Kraft, die in dem elastischen Element gespeichert ist, größer ist als diejenige, die in dem elastischen Element zu einer Zeit gespeichert ist, wenn der Kolben die Richtung seiner Hin- und Herbewegung, wenn der Kolben durch den Kolbenregler nicht gehalten ist, gegen die elastische Kraft des elastische Elements und zum Freigeben des Kolbens ändert, damit der Kolben mittels des elastischen Elements bewegt wird.
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| JP17025098A JP4186256B2 (ja) | 1998-06-17 | 1998-06-17 | 電磁弁一体型電磁ポンプ |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19924485A1 true DE19924485A1 (de) | 1999-12-23 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1999124485 Ceased DE19924485A1 (de) | 1998-06-17 | 1999-05-28 | Elektromagnetische Pumpeneinheit mit Pumpe und Ventil, beide als wesentlicher Bestandteil eingebaut |
Country Status (2)
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| DE (1) | DE19924485A1 (de) |
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|---|---|---|---|---|
| WO2003048573A1 (en) * | 2000-03-17 | 2003-06-12 | Bombardier Recreational Products Inc. | Reciprocating fluid pump employing reversing polarity motor |
| US7753657B2 (en) | 2005-02-02 | 2010-07-13 | Brp Us Inc. | Method of controlling a pumping assembly |
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| JP5093090B2 (ja) | 2008-12-25 | 2012-12-05 | アイシン・エィ・ダブリュ株式会社 | 電磁弁装置および動力伝達装置 |
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1999
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| WO2003048573A1 (en) * | 2000-03-17 | 2003-06-12 | Bombardier Recreational Products Inc. | Reciprocating fluid pump employing reversing polarity motor |
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| CN100432429C (zh) * | 2000-03-17 | 2008-11-12 | 庞巴迪动力产品美国公司 | 应用反向极性电动机的往复流体泵 |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| JP4186256B2 (ja) | 2008-11-26 |
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