DE19922645A1 - Vorrichtung zum manuellen und/oder automatischen Verstellen eines mehrere Sitzelemente aufweisenden Fahrzeugsitzes - Google Patents
Vorrichtung zum manuellen und/oder automatischen Verstellen eines mehrere Sitzelemente aufweisenden FahrzeugsitzesInfo
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Abstract
Vorrichtung zum manuellen und/oder automatischen Verstellen eines mehrere Sitzelemente aufweisenden Fahrzeugsitzes mit auf die Sitzelemente wirkenden Verstellmitteln (11), wobei die Sitzelemente mindestens ein Sitzkissen (44) und eine Sitzlehne (10) umfassen. Es wird vorgeschlagen, daß die Verstellmittel (11) so auf die Sitzelemente wirken, daß durch Verstellen der Sitzlehne (10) das Verhältnis von Sitzlehnenlänge (L) zu Sitzkissenlänge (1) einstellbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum manuellen
und/oder automatischen Verstellen eines mehrere
Sitzelemente aufweisenden Fahrzeugsitzes nach der Gattung
des Hauptanspruchs.
Üblicherweise werden Fahrzeugsitze so konstruiert, daß sie
eine Reihe von verschiedenen Verstellmöglichkeiten bieten,
die auf individuelle Bedürfnisse eines Fahrzeuginsassen
Rücksicht nehmen. Dies erhöht nicht nur den Fahrkomfort,
sondern trägt auch wesentlich zum sicheren Führen eines
Kraftfahrzeugs im Straßenverkehr bei.
Es sind bereits verschiedene Verstelloptionen bekannt, mit
denen ein derartiger Sitz beispielsweise in seiner
Längsrichtung zum Fahrzeug oder in seiner Höhe einstellbar
ist. Weiterhin ist es möglich, die Sitzlehne in ihrer
Neigung zu verstellen, Kopfstützeneinstellungen individuell
vorzunehmen, oder auch Seitenführungen gezielt anzupassen.
Es besteht weiter die Möglichkeit, den Sitz unter
orthopädischen Gesichtspunkten an einen Insassen
anzupassen, beispielsweise durch Befüllen verschiedener, im
Sitz speziell angeordneter Luftkissen.
Alle diese verschiedenen Einstellmöglichkeiten nehmen
Rücksicht auf die unterschiedliche Größe oder auf das Alter
von Fahrzeuginsassen.
Aus der DE 196 49 587 A1 ist außerdem ein Fahrzeugsitz
bekannt, bei dem die Länge L einer Sitzkissenfläche in
Fahrzeuglängsrichtung in Abhängigkeit von der
Sitzhöheneinstellung umgekehrt proportional zur Sitzhöhe H
veränderbar ist. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen,
daß große Personen längere Oberschenkel haben und eine
entsprechend größere Sitzkissenfläche benötigen als kleine
Personen. Gleichzeitig muß bei großen Menschen der
Fahrzeugsitz relativ tief eingestellt sein.
Bei dieser Art der Sitzeinstellung wird jedoch lediglich
auf die unterschiedliche Größe von Fahrzeuginsassen
Rücksicht genommen, es gibt keine Möglichkeit
unterschiedlich proportionierten Menschen eine optimale
Sitzeinstellung zu gewährleisten.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den Merkmalen des
Hauptanspruchs hat den Vorteil, daß eine individuelle Sitz
einstellung auch für unterschiedlich proportionierte
Personen, also beispielsweise Personen mit langen Beinen
und kurzem Oberkörper oder umgekehrt, möglich ist.
Dies wird in vorteilhafter Weise dadurch erreicht, daß die
Verstellmittel so auf die Sitzelemente wirken, daß durch
Verstellen Sitzlehne das Verhältnis von Sitzlehnenlänge zu
Sitzkissenlänge einstellbar ist.
Zur Variation dieses Verhältnisses gibt es die Möglichkeit,
die Sitzlehnenlänge einstellbar zu gestalten. Der
entscheidende Vorteil liegt darin, daß die Schulterhöhe der
Sitzlehne individuell an ganz unterschiedliche Typen von
Insassen angepaßt werden können. Dadurch ist unabhängig vom
Fahrzeuginsassen eine optimale Abstützung des Schulter- und
Rückenbereichs sowohl in Richtung der Sitzlehne, als auch
in seitlicher Richtung gewährleistet.
Besonders vorteilhaft kann die Einstellung der
Sitzlehnenlänge bei einer mehrteilig ausgeführten Sitzlehne
durchgeführt werden. Die verschiedenen Teile der Sitzlehne,
die durch entsprechende Schienen oder Führungen miteinander
verbunden sein können, sind dann in ihrer Längsrichtung
linear verschiebbar. Dabei können je nach Ausführungsform
der Längenverschiebung unterschiedlich breite Spalten
zwischen den einzelnen Teilen der Sitzlehne entstehen. Um
dabei trotzdem eine ausreichende Polsterung, ein hohes
Komfortgefühl und eine ästhetische Formgebung zu
ermöglichen, können die einzelnen Teile ganz verschieden
zueinander geformt sein. Vorstellbar ist, daß
beispielsweise bei zweiteiliger Ausführung der obere Teil
und der untere Teil durch einen U-förmigen Ausschnitt .
voneinander getrennt sind, so daß bei maximaler
Höhenverstellung nicht nur ein angenehmes Sitzgefühl
erhalten bleibt, sondern auch ein optisch ansprechender
Spalt zwischen dem oberen und dem unteren Teil der
Sitzlehne entsteht.
Vorteilhaft ist auch, wenn der obere Teil der Sitzlehne,
der etwa ein Drittel der Sitzlehnenhöhe einnimmt, mit einer
Kopfstütze einstückig verbunden ist. Die Kopfstütze ist
dann bei richtiger Sitzlehneneinstellung ebenfalls richtig
eingestellt, da der Abstand von Schulter zu Kopf von Mensch
zu Mensch nur wenig variiert.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich, wenn mit dem
verschiebbaren oberen Teil eine Schulterabstützung
verbunden ist. Dann ist die Schulterabstützung ebenfalls
verschiebbar und kann immer optimal eingestellt werden.
Außerdem bleibt bei kleinen Menschen mit kurzem Oberkörper
eine maximale Übersichtlichkeit speziell beim
Rückwärtsfahren gewährleistet. Menschen mit langem
Oberkörper profitieren von einer verstellbaren
Schulterabstützung wegen der optimalen Abstützmöglichkeit
des gesamten Schulterbereichs. Damit verringert sich die
Gefahr von Schulterverletzungen bei einem Unfall erheblich.
Sehr vorteilhaft ist die Einstellung der Sitzlehnenlänge
über eine mit einem Hohlwellenmotor verbundene Schubstange.
Dann kann der Hohlwellenmotor im unteren Drittel der
Sitzlehne angeordnet werden, wo ausreichend viel Bauraum
zur Verfügung steht.
Ist der Schulterbereich der Sitzlehne relativ zum
Rückenbereich der Sitzlehne knickbar angeordnet, dann ist
die Abwinklung des Schulterbereichs individuell einstellbar
und man erhält eine weitere Option zur Anpassung des Sitzes
an verschiedene Insassentypen.
Eine alternative Möglichkeit die Sitzlehnenlänge zu
verändern besteht darin, die Sitzlehne als Ganzes in ihrer
Längsrichtung relativ zum Sitzkissen bewegbar anzuordnen.
Durch diese vorteilhafte Variante kann der konstruktive
Aufwand verringert werden, trotzdem erhält man die Vorteile
der geteilten Sitzlehne.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann das
Verhältnis von Sitzlehnenlänge zu Sitzkissenlänge dadurch
eingestellt werden, daß die Sitzkissenlänge durch
Verstellen der Sitzlehne relativ zum Sitzkissen in
Fahrzeuglängsrichtung geschieht. Diese derart verschiebbare
Lehne ist beispielsweise am Untergestell - vorzugsweise am
höhenverstellbaren Teil des Fahrzeugsitzes - angebunden und
kann über geeignete Verstellmittel, die beispielsweise
Spindelgetriebe aufweisen, in Längsrichtung vor und zurück
verschoben werden.
Damit ergibt sich der weitere Vorteil, daß der
Längsverstellbereich des kompletten Sitzes reduziert wird,
weil die Anpassung der Position des kompletten
Fahrzeugsitzes entfällt. Würde man beispielsweise das
Sitzkissen in Fahrzeug
längsrichtung relativ zur Sitzlehne nach hinten
verschieben, weil die Auflage für eine kleine Person zu
lang ist, dann müßte zusätzlich der gesamte Sitz nach vorne
verschoben werden, weil die zur Bedienung des Fahrzeugs,
notwendigen Pedale nicht mehr erreicht werden. Dieser
zweite Verstellschritt kann bei Verstellen der Sitzlehne in
Längsrichtung des Fahrzeugs vollständig entfallen.
Ganz besonders vorteilhaft ist, wenn die beschriebenen
Verstellmöglichkeiten nicht nur manuell durchführbar sind,
sondern bis zu einem beliebigen Grad automatisiert
ablaufen. So ist beispielsweise vorstellbar, daß die
elektromotorisch unterstützten Verstellmittel mit
entsprechenden Bedienelementen und einer Steuerelektronik
verbunden sind, die diese automatische Einstellung
ermöglicht, koordiniert und gezielt beeinflußbar macht.
Vorteilhaft ist auch, wenn die Elektronik so gestaltet ist,
daß bestimmte, voreingestellte Sitzpositionen abgespeichert
und automatisch angefahren werden können, also eine Art
Memory-Funktion realisiert wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen Fig. 1 eine mehrteilige Rückenlehne eines
Fahrzeugsitzes in dreidimensionaler Ansicht von vorne,
Fig. 2 eine Rückenlehne im dreidimensionalen Teilschnitt,
die Fig. 3 bis 5 jeweils eine Darstellung einer
Vorrichtung zur Variation der Sitzlehnenlänge in drei
verschiedenen Betriebspositionen als zweidimensionale
Ansicht von der Seite, und Fig. 6 einen Fahrzeugsitz von
der Seite mit zusätzlich verstellbarer Sitzlehne relativ
zum Sitzkissen in Fahrzeuglängsrichtung.
Das in den Fig. 1 bis 6 dargestellte Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt einen mehrere
Sitzelemente aufweisenden Fahrzeugsitz, mit dem nur durch
Verstellen der Sitzlehne 10 das Verhältnis von
Sitzlehnenlänge L zu Sitzkissenlänge 1 einstellbar ist.
Fig. 1 zeigt eine mehrteilige Sitzlehne 10 eines
derartigen Fahrzeugsitzes bestehend aus einem
Schulterbereich 12 und einem Rückenbereich 14. Der
Schulterbereich 12 nimmt etwa 1/3 der Sitzlehnenlänge in
Anspruch, der Rückenbereich 14 nimmt etwa 2/3 ein.
Der Rückenbereich 14 der Sitzlehne 10 weist einen inneren
Rückenbereich 15 und Seitenführungen 16 auf, die einen
optimalen Halt des Passagiers während der Fahrt, speziell
bei Kurvenfahrten gewährleisten. Der Schulterbereich 12 ist
mit einer Schulterabstützung 18 ausgestattet, welche
höhenverstellbar mit dem oberen Drittel der Sitzlehne 10
verbunden ist. Die Schulterabstützung 18 ist U-förmig
ausgeschnitten und optimal an einen inneren Schulterbereich
19 angepaßt. Mit der Schulterabstützung 18 ist eine
Kopfstütze 20 einstückig verbunden, welche somit über die
Schulterabstützung 18 ebenfalls in ihrer Höhe variierbar
ist.
In Fig. 2 ist die Sitzlehne 10 aus Fig. 1 im Teilschnitt
dargestellt, wobei explizit die Verstellmittel 11 zur
Höhenverstellung des Schulterbereichs 12 gezeigt sind.
Zusätzlich läßt sich mit den Verstellmitteln 11 der
Schulterbereich 12 relativ zum Rückenbereich 14 kippen.
In Fig. 2 und auch in den folgenden Figuren werden für
gleiche Positionen gleiche Bezugszahlen verwendet.
Die Verstellmittel 11, die in die Sitzlehne 10 integriert
sind, werden im folgenden eingehend beschrieben:
Ein auf ein Taumelgetriebe 25 wirkender erster Motor 22,
der im Schulterbereich 12 der Sitzlehne 10 angeordnet ist,
ermöglicht ein Knicken des oberen Drittels der Sitzlehne
10, also des Schulterbereichs 12. Ein zweiter Motor 24 ist
im unteren Bereich des Rückenbereiches 14 installiert und
mit einer noch zu beschreibenden Mechanik verbunden. Mit
dieser Mechanik wird die Höhenverstellung der
Schulterabstützung 18 realisiert.
Die beiden Motoren 22 und 24 sind Schneckengetriebemotoren
in Hohlwellenbauweise, deren Abtriebsteile 23 jeweils erste
und zweite Wellen 26 und 28 in Form von Vierkantstäben
aufnehmen. Die Wellen 26 und 28 dienen zur Übertragung der
Drehbewegung auf nicht dargestellte und mit der ersten
Mechanik im wesentlichen identischen zweiten Mechanik.
Durch diese Anordnung erreicht man einen beidseitigen,
gleichmäßigen Antrieb der Verstellmechanik.
Der zweite Motor 24 ist abtriebsseitig mit einem Hebel 32
verbunden, der die Motordrehung auf eine Schubstange 34
überträgt. Der Hebel 32 und die Schubstange 34 sind an
einem ersten Drehpunkt 36 drehbar miteinander verbunden.
Die Schubstange 34 ist weiterhin mit einem
Verbindungselement 42 über einen Bolzen 38 verbunden und
wird in einem ersten Führungselement 30 geführt. Das
Führungselement 30 weist ein Langloch 31 auf, in dem sich
die Schubstange 34 und damit das Verbindungselement 42 in
im wesentlichen vertikaler Richtung bewegen kann.
Das erste Führungselement 30 ist weiterhin abtriebsseitig
mit dem ersten Motor 22, der in den in Fig. 2 nicht
dargestellten inneren Schulterbereich 19 integriert ist,
drehfest verbunden. Es folgt somit der Drehbewegung des
ersten Motors 22 zum Knicken des kompletten
Schulterbereichs 12 der Sitzlehne 10.
Somit erlaubt diese mechanische Konstruktion das obere
Drittel der Sitzlehne 10 bestehend aus Schulterabstützung
18 und innerem Schulterbereich 19 relativ zum Rückenbereich
14 abzuwinkeln und gleichzeitig die Schulterabstützung 18
relativ zum inneren Schulterbereich 19 zu verschieben, bzw.
die Länge der Sitzlehne 10 zu variieren und einzustellen.
Durch die Verstellung der Sitzlehnenlänge L über die
Schubstange 34 kann die Position des zweiten Motors 24 in
den unteren Bereich des Rückenbereichs 14 verlagert werden,
wo im Gegensatz zu einer Anordnung im Knickbereich
ausreichend Platz zur Verfügung steht.
In den Fig. 3 bis 5 ist eine Seitenansicht der
Vorrichtung zur Sitzlehnenlängsverstellung in verschiedenen
Betriebspositionen dargestellt. Nicht explizit gezeigt ist
der Schulterbereich 12 der Sitzlehne 10, sondern lediglich
das damit verbundene Verbindungselement 42, das erste
Führungselement 30 und der erste Motor 20 zum Knicken des
oberen Lehnendrittels.
Fig. 3 zeigt das erste Führungselement 30 in einer
ungeknickten Position zusammen mit dem ersten Motor 22. Die
Schubstange 34 und das mit ihr verbundene
Verbindungselement 42 ist in dieser Darstellung in der
unteren Extremposition, d. h. die Schulterabstützung 18 ist
komplett eingefahren und liegt am inneren Schulterbereich
19 an.
Fig. 4 ist identisch mit Fig. 3, es ist lediglich die
andere, obere Extremposition der
Lehnenlängsverstellvorrichtung dargestellt. In dieser
Position ist die nicht dargestellte Schulterabstützung 18
maximal ausgefahren, weil das in dem ersten Führungselement
30 geführte Verbindungselement 42 maximal nach oben
verschoben ist.
Fig. 5 zeigt, daß die Längsverstellung der Sitzlehne 10
bzw. das Verschieben der Schulterabstützung 18 auch im
geknickten Zustand des Schulterbereichs 12 möglich ist.
Hier ist eine Zwischenposition dargestellt, bei der der
Schulterbereich 12 leicht nach vorne gekippt und die
Schulterabstützung 18 in etwa halb ausgefahren ist.
In Fig. 6 ist ein kompletter Fahrzeugsitz mit den schon
ausführlich beschriebenen Verstellmitteln 11 der Sitzlehne
10 und zusätzlich eine zur Sitzlehne 10 zugehörige
Sitzeinheit 44 dargestellt. Die Sitzeinheit 44 ist mit der
Sitzlehne 10 über ein zweites Führungselement 46 fest
verbunden und kann durch die als Langloch ausgebildete
Führungsschiene 47 in Richtung des Pfeiles A, also in
Fahrzeuglängsrichtung, relativ zur Sitzeinheit 44
verschoben werden. Die Anbindung 49 der Sitzlehne 10 an das
zweite Führungselement 46 ist nicht starr, sondern erlaubt
auch eine Neigungsverstellung der Sitzlehne 10.
Das zweite Führungselement 46 ist mit einem Elektromotor 48
verbunden, der eine elektromotorische Verstellung der
Sitzlehne ermöglicht.
Mit dieser Konstruktion ist die Länge des Sitzkissens 45
einstellbar, indem einfach die Sitzlehne 10 über der
Sitzeinheit 44 verschoben wird.
Weiterhin sind in Fig. 6 Bedienelemente 50 dargestellt,
die mit den Elektromotoren 48, 22 und 24 und mit einer
Steuerelektronik 52 verbunden sind. Mit diesen
Bedienelementen 50 lassen sich die verschiedenen
Einstellungen herbeiführen.
Natürlich sind weitere Ausführungsbeispiele denkbar, mit
denen die erfindungsgemäße Vorrichtung realisiert werden
kann. Dem Erfindungsgedanken wird auch Rechnung getragen,
wenn Fahrzeugsitze lediglich die Lehnenlängenverstellung
oder die Verstellung der Sitzlehne 10 in
Fahrzeuglängsrichtung aufweisen. Als Verstellmittel eignen
sich nicht nur elektromotorisch angetriebene
Verstellmittel, es können vielmehr alle gängigen
Verstelltechniken, die beispielsweise auf hydraulischen
oder pneumatischen Prinzipien basieren, eingesetzt werden.
Claims (13)
1. Vorrichtung zum manuellen und/oder automatischen
Verstellen eines mehrere Sitzelemente aufweisenden
Fahrzeugsitzes mit auf die Sitzelemente wirkenden
Verstellmitteln (11), wobei die Sitzelemente mindestens
ein Sitzkissen (44) und eine Sitzlehne (10) umfassen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstellmittel (11) so auf die Sitzelemente
wirken, daß durch Verstellen der Sitzlehne (10) das
Verhältnis von Sitzlehnenlänge (L) zu Sitzkissenlänge
(1) einstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mit den Verstellmitteln (11) die Sitzlehnenlänge
(L) einstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sitzlehne (10) mehrteilig ausgeführt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Schulterbereich (12) der Sitzlehne (10) relativ
zu einem Rückenbereich (14) verschiebbar angeordnet
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß mit dem Schulterbereich (12) der
Sitzlehne (10) eine Kopfstütze (20) einstückig
verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schulterbereich (12) der
Sitzlehne (10) eine Schulterabstützung (18) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einstellung der Sitzlehnenlänge
(L) über eine mit einem Hohlwellenmotor (24) verbundene
Schubstange (34) erfolgt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schulterbereich (12) der
Sitzlehne (10) relativ zum Rückenbereich (14) der
Sitzlehne (10) knickbar angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schulterbereich (12) der Sitzlehne (10) mittels
eines Taumelgetriebes (25) und eines damit verbundenen
Hohlwellenmotors (22) geknickt werden kann.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sitzlehne (10) relativ zum
Sitzkissen (44) in Lehnenlängsrichtung (B) bewegbar
angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schulterabstützung (18)
U-förmig ausgeschnitten ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzlehne (10) relativ
zum Sitzkissen (44) in Fahrzeuglängsrichtung (A)
bewegbar angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellmittel (11) mit
einer Steuerelektronik (52) und mit Bedienelementen
(50) verbunden sind.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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