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DE19921082A1 - Rolljalousie-Zylinderschloß - Google Patents

Rolljalousie-Zylinderschloß

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Publication number
DE19921082A1
DE19921082A1 DE1999121082 DE19921082A DE19921082A1 DE 19921082 A1 DE19921082 A1 DE 19921082A1 DE 1999121082 DE1999121082 DE 1999121082 DE 19921082 A DE19921082 A DE 19921082A DE 19921082 A1 DE19921082 A1 DE 19921082A1
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DE
Germany
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rotary cylinder
cylinder
quarter
roller blind
circle
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1999121082
Other languages
English (en)
Inventor
Udogoswin Goldbecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LEHMANN VERTRIEBSGESELLSCHAFT
Original Assignee
LEHMANN VERTRIEBSGESELLSCHAFT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LEHMANN VERTRIEBSGESELLSCHAFT filed Critical LEHMANN VERTRIEBSGESELLSCHAFT
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Publication of DE19921082A1 publication Critical patent/DE19921082A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/08Locks or fastenings for special use for sliding wings
    • E05B65/0811Locks or fastenings for special use for sliding wings the bolts pivoting about an axis perpendicular to the wings
    • E05B65/0829Locks or fastenings for special use for sliding wings the bolts pivoting about an axis perpendicular to the wings mounted on the slide guide, e.g. the rail
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/80Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling
    • E06B9/82Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic
    • E06B9/86Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic against unauthorised opening
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    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Rolljalousie-Zylinderschloß mit einem an dem Drehzylinder des Schlosses befestigten Schließriegel. Es wird vorgeschlagen, den Schließriegel in Form einer etwa viertelkreis-großen Scheibe auszubilden, die eine äußere konvexe Schließaußenkante aufweist, die kreisbogenförmig um die Drehachse des Drehzylinders verläuft, und die in eine formgleiche konkave Schließinnenkante eines Gegenstücks einschließbar ist, das als Endstück-Gleiter an dem Ende einer Jalousie-Lamelle befestigt ist.

Description

Die Erfindung betrifft ein Rolljalousie-Zylinder­ schloß, dessen Drehzylinder in oder an einem der seitlichen Führungsprofile der Rolljalousie ein- oder angebaut wird derart, daß ein stirn­ seitig am Drehzylinder befestigter Schließriegel in der Geschlossen-Position des Drehzylinders in die Führungsnut des Führungsprofils vorsteht und in der Offen-Position des Drehzylinders die Führungsnut des Führungsprofils frei gibt.
Bekannte Rolljalousie-Zylinderschlösser dieser Art besitzen als Schließriegel einen relativ kräftigen Querriegel in Form eines Rundstabes oder eines Vierkantstabes, der bei geschlossener Jalousie in eine Ausnehmung an einem Lamellen­ ende der Rolljalousie eingreift. Dabei sind die äußeren Lamellenenden in einer U-förmig offenen Führungsnut eines seitlichen Führungs­ profils gehalten und geführt. Eine derartige Verriegelungsmöglichkeit einer Rolljalousie ist zweckmäßig, und es wird gefordert, daß eine solche Verriegelung auch (unbe­ rechtigten) Aufbrechversuchen bzw. größeren Aufbrechkräften standhält. Das bedingt eine robuste Ausführung der Funktionsteile des Schließriegels und des Zylinderschlosses, was aber wiederum nicht zu einer Schwergängigkeit der Verriegelung führen darf. Insbesondere muß eine Schwergängigkeit der Verriegelung und/oder deren vollständige Funktionsblockierung auch dann vermieden werden, wenn der (berechtigte) Benutzer irrtümlich die zunächst noch ver­ riegelte Rolljalousie öffnen will, d. h. die Rolljalousie unter Spannung setzt, und erst dabei oder kurz danach das Zylinderschloß zum Öffnen der Verriegelung betätigt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Rolljalousie- Zylinderschloß mit Schließriegel der vorgenannten Art so weiterzuentwickeln, daß es eine aufbrech­ sichere, leichtgängige und auch unter Spannung der Rolljalousie noch zu betätigende Ver­ riegelung gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schließriegel die Form einer etwa vierteilkreis-großen Scheibe aufweist, deren Schwenkachse im Kreismittelpunkt des Viertelkreises liegt und koaxial mit der Dreh­ achse des Drehzylinders angeordnet ist, wobei die Viertelkreis-Scheibe eine äußere Stirnkante besitzt (nachfolgend konvexe Schließaußenkante genannt), die kreisbogenförmig um die Dreh­ achse des Drehzylinders verläuft, und daß die konvexe Schließaußenkante der Viertelkreis- Scheibe mittels des Drehzylinders in eine form­ gleiche konkave Schließinnenkante eines Gegen­ stücks einschließbar ist, das als Endstück-Gleiter an dem Ende einer Jalousie-Lamelle befestigt ist und in der Führungsnut des Führungsprofils ver­ schiebbar geführt ist.
Nach der Lehre der Erfindung arbeitet der Schließ­ riegel in Form der Viertelkreis-Scheibe mit einem definierten Gegenstück, das als Endstück-Gleiter in das Lamellenende einer Lamelle der Rolljalousie einsetzbar ist. Da die einzelnen Lamellen einer Rolljalousie im Regelfall aus einem extrudierten (und auf Länge geschnittenen) Hohlprofil aus Metall oder Kunststoff bestehen, ist es problem­ los möglich, den Endstück-Gleiter in das Ende eines solchen Hohlprofils fest und aufbrech­ sicher einzusetzen. Das kann wahlweise eine Lamelle sein, die die Endleiste einer Roll­ jalousie bildet oder die in der Rolljalousie als Mittelleiste vorhanden ist. Ist bei einer Rolljalousie die Mittelleiste zugleich als Griffleiste ausgeformt und dadurch in ihren Abmessungen etwas breiter als die üblichen Lamellen der Rolljalousie ausgeführt, dann ist dies besonders vorteilhaft für das Einbauen eines Endstück-Gleiters, der nach der Lehre der Erfindung das definierte Gegenstück zu der drehzylinderbetätigten Viertelkreis-Scheibe ist.
Das Einschließen (= Einfahren) der formgleichen konvexen Schließaußenkante der Vierteilkreis- Scheibe in die konkave Schließinnenkante des Endstück-Gleiters ermöglicht einen weichen und ansatzlosen Schließvorgang, d. h. es gibt keinen durch einen konstruktiven Ansatz oder eine sonstige Konstruktionskante bedingten Bereich höheren Druckes, der beim Schließvorgang über­ wunden werden müßte. Entsprechend leichtgängig ist die Verriegelung und Entriegelung der Rolljalousie, und zwar auch dann, wenn die Rolljalousie unter Spannung steht.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht nach Anspruch 2 vor, daß der Endstück-Gleiter am oberen Ende seiner konkaven Schließinnenkante eine in Richtung der Drehachse des Drehzylinders vorstehende Anschlagschulter aufweist. Diese Anschlag­ schulter ermöglicht das "In-Position-ziehen" der Rolljalousie bzw. der mit dem Endstück- Gleiter versehenen Lamelle für den Fall, daß der Endstück-Gleiter bei geschlossener Roll­ jalousie nicht höhengleich zu der drehzylinder­ betätigten Viertelkreis-Scheibe steht. Diese Situation kommt in der Praxis relativ häufig vor, da die Rolljalousien immer mit einem gewissen Spiel zwischen den Lamellen gefertigt sind, woraus resultiert, daß die geschlossene Rolljalousie je nach Heftigkeit und/oder Kraft beim Schließen der Rolljalousie nicht immer höhengleich steht.
Eine besonders aufbrechsichere Verriegelung der erfindungsgemäßen Art wird nach Anspruch 3 dadurch erreicht, daß dar Endstück-Gleiter im Bereich des unteren Endes seiner konkaven Schließinnenkante eine Materialverstärkung besitzt. Da ein (unberechtigter) Aufbrech­ versuch einer verschlossenen Rolljalousie im Regelfall in Richtung des Öffnens der Roll­ jalousie erfolgt, genügt es, die Materialver­ stärkung im unteren Teil des Endstück-Gleiters, d. h. am unteren Ende seiner konkaven Schließ­ innenkante vorzusehen.
Die Aufbrechsicherheit einer erfindungsgemäßen Verriegelung kann gemäß Anspruch 4 dadurch optimiert werden, daß zwischen der konvexen Schließaußenkante der Viertelkreis-Scheibe und der konkaven Schließinnenkante des Endstück- Gleiters eine Formschlußverbindung vorhanden ist derart, daß beim Einschließen der Viertel­ kreis-Scheibe in den Endstück-Gleiter der Form­ schluß herstellbar ist.
Ein solcher Formschluß kann beispielsweise durch eine vorspringende Hammerkopf-Leiste gegeben sein, die in Längsrichtung an der konvexen Schließaußenkante verläuft und die beim Ein­ schließen (= Einfahren) der Viertelkreis- Scheibe in den Endstück-Gleiter in eine Hammer­ kopf-Fangnut an der konkaven Schließinnenkante des Endstück-Gleiters einläuft.
Das erfindungsgemäße Rolljalousie-Zylinder­ schloß eignet sich auch sehr gut zur Nach­ rüstung bei bestehenden Rolljalousien-Schränken o. dgl. Zu diesem Zweck ist lediglich der Endstück-Gleiter in das Ende einer Jalousie- Lamelle einzusetzen (bei entsprechender Kürzung der Länge der Lamelle) und es ist eine Bohrung in das Führungsprofil der Rolljalousie ein­ zubringen, in die der Drehzylinder mit der Viertelkreis-Scheibe montierbar ist. Nach Anspruch 6 ist dies insbesondere dann problem­ los möglich, wenn die maximalen Querabmessungen des Drehzylinders mit der an dem Drehzylinder befestigten Viertelkreis-Scheibe zumindest in einer bestimmten Drehposition des Drehzylinders kleiner sind als der Innendurchmesser einer in Richtung der Drehachse des Drehzylinders in das Führungsprofil der Rolljalousie einge­ brachten Bohrung.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher be­ schrieben. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung die Anordnung eines Rolljalousie- Zylinderschlosses an einem Roll­ jalousie-Schrank,
Fig. 2 bis 4 Funktionsdarstellungen des er­ findungsgemäßen Zylinderschlosses.
Fig. 1 zeigt den üblichen Aufbau eines Roll­ jalousie-Schrankes mit dem Schrankkorpus 5, an dem seitlich ein Führungsprofil 6 zur Führung der Rolljalousie 7 befestigt ist. Die Rolljalousie läuft mit ihren (in der Darstellung nach rechts weisenden) Enden der Jalousie- Lamellen in einer U-förmig offenen Führungsnut des Führungsprofils 6. Die Rolljalousie besitzt eine Endleiste 8 und eine besondere Mittel­ leiste 9, die bei diesem Beispiel als Griff­ leiste ausgebildet ist.
Bei geschlossenem Jalousie-Schrank befindet sich auf der Höhe der Mittelgriffleiste 9 ein er­ findungsgemäßes Zylinderschloß 10, dessen wesent­ liche Bauteile den Funktionsdarstellungen der Fig. 3 bis 4 entnehmbar sind.
Fig. 2 zeigt einen Teilausschnitt des Führungs­ profils 6, das (wie dargestellt) auf der linken Seite die Führungsnut 11 für die Endstücke 12 der Jalousie-Lamellen besitzt. In dieser Führungsnut ist auch der Endstück-Gleiter 13 vertikal verschiebbar geführt, der an dem Ende der Mittelgriffleiste 9 befestigt ist.
Das Führungsprofil 6 besitzt auf der rechten Seite (wie dargestellt) eine extrudierte Hohlkammer 14, die im wesentlichen der Festig­ keit und der Steifigkeit des Profils dient. In das Profil ist die Bohrung 15 eingebracht, die einen Innendurchmesser aufweist derart, daß der Drehzylinder 16 mit der an dem Drehzylinder befestigten Viertelkreis-Scheibe 17 problemlos in die Bohrung eingesetzt werden kann, wenn die Drehposition des Drehzylinders der in Fig. 3 dargestellten Drehposition entspricht. Das Zylinderschloß wird in den Schraublöchern 18 mit dem Führungsprofil 6 fest verschraubt.
Im Detail besitzt die Viertelkreis-Scheibe 17 eine konvexe Schließaußenkante 19, die kreis­ bogenförmig um die Drehachse des Drehzylinders 16 verläuft. Die Schließaußenkante geht an ihren beiden Enden jeweils mit weichen, runden Radien in die tangential an dem Drehzylinder anliegende Querkante 20 und in die radial auf den Dreh­ zylinder zulaufende rückwärtige Kante 21 über.
Das Gegenstück zu der konvexen Schließaußen­ kante 19 ist die formgleiche konkave Schließ­ innenkante 22 des Endstück-Gleiters 13. Das obere Ende der Schließinnenkante ist durch die in der Darstellung nach rechts vorstehende An­ schlagschulter 23 begrenzt, und das untere Ende der konkaven Schließinnenkante 22 geht offenendig in einen weichen, runden Radius über, der dadurch gebildet ist, daß dort am unteren Ende der Schließinnenkante eine Materialverstärkung 24 vorhanden ist.
Fig. 2 zeigt den Drehzylinder 16 in der Offen- Position. Die Viertelkreis-Scheibe 17 ist in dieser Position vollständig in die Hohlkammer 14 des Führungsprofils zurückgeschlossen. Die Roll­ jalousie ist in dem Führungsprofil 6 frei ver­ schiebbar.
Fig. 3 zeigt die Rolljalousie im vollständig ge­ schlossenen Zustand. Sie soll in dem darge­ stellten Beispiel relativ kräftig bis zu ihrem Endanschlag zugeschoben worden sein, so daß der Endstück-Gleiter 13 etwas unterhalb der dargestellten Höhenposition der drehzylinder­ betätigten Viertelkreis-Scheibe 17 steht.
Erkennbar ist, daß eine solche ungleiche Höhen­ positionierung die Funktionsfähigkeit der Verriegelung nicht beeinträchtigt. Die Viertel­ kreis-Scheibe 17 läuft bei Betätigung (im Uhr­ zeigersinn) des Drehzylinders 16 mit Abstand zu der Schließinnenkante des Endstück-Gleiters und damit störungsfrei in den Endstück-Gleiter 13 ein und trifft erst am Ende ihrer Einlaufbe­ wegung auf die Anschlagschulter 23, wie dies durch die strich-punktierte Linie 25 in Fig. 3 deutlich gemacht ist. Durch das Auftreffender Viertelkreis-Scheibe auf die Anschlagschulter 23 wird die Verriegelung "in-Position-gezogen", so daß die Verriegelung in der Geschlossen- Position des Drehzylinders die ideale Ver­ riegelungsposition erreicht hat, die in Fig. 4 dargestellt ist.
In dieser Geschlossen-Position des Drehzylinders gemäß Fig. 4 liegt die konvexe Schließaußen­ kante 19 der Viertelkreis-Scheibe mit ihrer gesamten Länge formgleich in der konkaven Schließ­ innenkante 22 des Endstück-Gleiters, so daß alle (unberechtigten) Aufbrechversuche bzw. auf die Verriegelung einwirkenden Aufbrechkräfte groß­ flächig verteilt über die gesamte Länge der Schließaußen- und Schließinnenkanten abgetragen werden. Dabei ist von Vorteil, daß die in der Darstellung gemäß Fig. 4 nach rechts vorstehende Materialverstärkung 24 des Endstück-Gleiters die Viertelkreis-Scheibe weitgehend unter­ greift, so daß die vertikalen, von unten nach oben gerichteten Aufbrechkräfte möglichst nahe an dem widerstandsfähigen Drehzylinder liegen.
Fig. 4 läßt auch erkennen, daß in der Geschlossen- Position des Drehzylinders die an dem Dreh­ zylinder tangential anliegende Querkante 20 der Viertelkreis-Scheibe eine in die Führungsnut 11 des Führungsprofils abfallende Neigung von etwa 2° hat. Dadurch wird erreicht, daß eine versehentlich bei geöffneter Rolljalousie in die Führungsnut hineingeschlossene Viertel­ kreis-Scheibe sanfter in die in Fig. 2 dar­ gestellte Offen-Position des Drehzylinders zurückgeschoben wird, wenn beim Schließen der Rolljalousie die untere vorlaufende Endleiste der Rolljalousie auf die in die Führungsnut vorstehende Querkante der Viertelkreis-Schließ­ scheibe auftrifft.

Claims (6)

1. Rolljalousie-Zylinderschloß,
  • - dessen Drehzylinder in oder an einem der seit­ lichen Führungsprofile der Rolljalousie ein- oder angebaut wird
  • - derart, daß ein stirnseitig am Drehzylinder be­ festigter Schließriegel in der Geschlossen- Position des Drehzylinders in die Führungsnut des Führungsprofils vorsteht und in der Offen- Position des Drehzylinders die Führungsnut des Führungsprofils frei gibt, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß der Schließriegel die Form einer etwa viertelkreis-großen Scheibe (17) aufweist, deren Schwenkachse im Kreismittelpunkt des Viertelkreises liegt und koaxial mit der Dreh­ achse des Drehzylinders (16) angeordnet ist,
  • - daß die Viertelkreis-Scheibe eine äußere Stirn­ kante besitzt (nachfolgend konvexe Schließ­ außenkante 19 genannt), die kreisbogenförmig um die Drehachse des Drehzylinders verläuft,
  • - und daß die konvexe Schließaußenkante der Viertelkreis-Scheibe mittels des Drehzylinders in eine formgleiche konkave Schließinnenkante (22) eines Gegenstücks einschließbar ist, das als Endstück-Gleiter (13) an dem Ende einer Jalousie- Lamelle befestigt ist und in der Führungsnut (11) des Führungsprofils (6) verschiebbar geführt ist.
2. Rolljalousie-Zylinderschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß der Endstück-Gleiter (13) am oberen Ende seiner konkaven Schließinnenkante eine in Richtung der Drehachse des Drehzylinders vor­ stehende Anschlagschulter (23) aufweist.
3. Rolljalousie-Zylinderschloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß der Endstück-Gleiter (13) im Bereich des unteren Endes seiner konkaven Schließinnenkante eine Materialverstärkung (24) besitzt.
4. Rolljalousie-Zylinderschloß nach einem der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß zwischen der konvexen Schließaußenkante der Viertelkreis-Scheibe (17) und der konkaven Schließinnenkante des Endstück-Gleiters (13) eine Formschlußverbindung vorhanden ist
  • - derart, daß beim Einschließen der Viertelkreis- Scheibe in den Endstück-Gleiter der Formschluß herstellbar ist.
5. Rolljalousie-Zylinderschloß nach einem der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die in der Geschlossen-Position des Dreh­ zylinders quer zur Führungsnut des Führungs­ profils stehende obere Kante (20) der Viertel­ kreis-Scheibe eine von der Drehachse des Drehzylinders ablaufende und nach unten ge­ neigte Schrägstellung von etwa 2 bis 4° auf­ weist.
6. Rolljalousie-Zylinderschloß nach einem der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die maximalen Querabmessungen des Dreh­ zylinders (16) mit der an dem Drehzylinder befestigten Viertelkreis-Scheibe (17) zumindest in einer bestimmten Drehposition des Dreh­ zylinders kleiner sind als der Innendurchmesser einer in Richtung der Drehachse des Dreh­ zylinders in das Führungsprofil der Roll­ jalousie eingebrachten Bohrung (15).
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