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DE19920255A1 - Verpackungsmaschine - Google Patents

Verpackungsmaschine

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Publication number
DE19920255A1
DE19920255A1 DE1999120255 DE19920255A DE19920255A1 DE 19920255 A1 DE19920255 A1 DE 19920255A1 DE 1999120255 DE1999120255 DE 1999120255 DE 19920255 A DE19920255 A DE 19920255A DE 19920255 A1 DE19920255 A1 DE 19920255A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
prospectus
conveyor
stop
packaging machine
chain
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1999120255
Other languages
English (en)
Inventor
Dirk Witte
Walter Dreizler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IWK Verpackungstechnik GmbH
Original Assignee
IWK Verpackungstechnik GmbH
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Publication date
Application filed by IWK Verpackungstechnik GmbH filed Critical IWK Verpackungstechnik GmbH
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Priority to EP20000107729 priority patent/EP1050472A2/de
Priority to JP2000125582A priority patent/JP2000326936A/ja
Publication of DE19920255A1 publication Critical patent/DE19920255A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B61/00Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages
    • B65B61/20Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages for adding cards, coupons or other inserts to package contents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Abstract

Eine Verpackungsmaschine umfaßt eine umlaufende Prospekt-Fördervorrichtung, die eine Vielzahl von Haltern zur Aufnahme jeweils eines Prospektes aufweist und mit der der Prospekt vor einem Produktbecher einer Produktkette positionierbar ist, und eine Zuführvorrichtung, mit der der Prospekt in einem Übergabebereich in den Halter der Prospekt-Fördervorrichtung einschiebbar ist. Im Übergabebereich ist ein Anschlag zur Ausrichtung des Prospektes angeordnet, wobei vorgesehen ist, daß der Anschlag an einem endlos umlaufenden Anschlagriemen ausgebildet ist, der im Übergabebereich im Abstand und parallel zu der Prospekt-Fördervorrichtung verläuft. Vorzugsweise trägt der Anschlagriemen eine Vielzahl von Anschlägen in vorbestimmtem Abstand und ist synchron zu der Prospekt-Fördervorrichtung angetrieben.

Description

Die Erfindung betrifft eine Verpackungsmaschine mit einer umlaufenden Prospekt-Fördervorrichtung, die eine Vielzahl von Haltern zur Aufnahme jeweils eines Prospek­ tes aufweist und mit der der Prospekt vor einem Produkt­ becher einer Produktkette positionierbar ist, und mit einer Zuführvorrichtung, mit der der Prospekt in einem Übergabebereich in den Halter der Prospekt-Fördervorrich­ tung einschiebbar ist, wobei im Übergabebereich ein Anschlag zur Ausrichtung des Prospektes angeordnet ist.
In einer Verpackungsmaschine sind üblicherweise eine umlaufende Fördervorrichtung für eine Verpackung, bei­ spielsweise eine sogenannte Faltschachtelkette, und eine umlaufende Fördervorrichtung für die Produkte, beispiels­ weise eine sogenannte Produktkette mit einer Vielzahl von Produktbechern zur Aufnahme jeweils eines Produktes vorgesehen. Die Faltschachtelkette und die Produktkette sind derart in ihren Bewegungen synchronisiert, daß das Produkt quer zur Bewegungsrichtung der Ketten in die Faltschachtel seitlich eingeschoben werden kann.
Bei bestimmten Produkten, beispielsweise Medikamenten, ist es notwendig, zusätzlich auch einen Prospekt bzw. Beipackzettel in die Verpackung einzubringen. Es ist deshalb eine umlaufende Prospekt-Fördervorrichtung vorge­ sehen, die mehrere zangenartige Halter trägt, die jeweils einen Prospekt aufnehmen und durch Klemmung halten kön­ nen. Ein in die Verpackung einzuschiebender Prospekt wird in der Prospekt-Fördervorrichtung zwischen das Produkt und die Faltschachtel bewegt und durch die seitliche Einschubbewegung des Produktes von diesem mitgenommen und in die Faltschachtel eingeführt. Sobald das Produkt mit dem Prospekt in Anlage kommt, wird der zangenartige Halter geöffnet und der Prospekt freigegeben.
Die Zuführung des Prospektes zu der Prospekt-Fördervor­ richtung erfolgt über eine Zuführvorrichtung in Form von zwei aufeinanderlaufenden Transportbändern, wie es in der DE 31 18 209 C2 gezeigt ist.
Von einem Prospektstapel wird ein einzelner Prospekt abgezogen, dann in der Regel in einem Falzapparat gefal­ tet und zwischen den beiden Transportbändern in einen Übergabebereich nahe der Prospekt-Fördervorrichtung gebracht, wobei der Prospekt in der Zuführvorrichtung in dem Übergabebereich gleichgerichtet zu der Prospekt-För­ dervorrichtung bewegt wird. Im Übergabebereich sind die zangenartigen Halter der Prospekt-Fördervorrichtung geöffnet. Da der Prospekt in der Zuführvorrichtung mit einer größeren Geschwindigkeit als die zangenartigen Halter der Prospekt-Fördervorrichtung bewegt wird, kann der Prospekt im Übergabebereich in den zangenartigen Halter eingeführt werden, der daraufhin schließt und aufgrund des Auseinanderlaufens der beiden Transportbän­ der und somit der Freigabe des Prospektes diesen weiter­ befördern kann.
Im Übergabebereich ist im Abstand zu der Position des den Prospekt ergreifenden zangenartigen Halters ein Anschlag vorgesehen, gegen den der Prospekt anläuft und der dafür sorgen soll, daß der in der Regel von dem Halter außer­ mittig ergriffene Prospekt eine korrekte Ausrichtung in Transportrichtung der Prospekt-Fördervorrichtung besitzt. Dazu ist es erforderlich, daß der Anschlag in seiner Positionierung exakt auf die Öffnungs- und Schließbewe­ gung der zangenartigen Halter abgestimmt ist. Nachdem der Prospekt auf den Halter aufgelaufen ist, wird dieser bei der weiteren Bewegung des Prospektes in der Prospekt- Fördervorrichtung verschoben, bis der Prospekt passieren kann und der Anschlag in seine Ausgangslage zurückkehrt, in der der nächste Prospekt auf ihn aufläuft. Dieser Bewegungsablauf des Anschlags benötigt relativ viel Zeit und begrenzt die Taktfrequenz und somit die Arbeitslei­ stung der Verpackungsmaschine stark.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zuführvor­ richtung in einer Verpackungsmaschine der genannten Art zu schaffen, die eine sichere Führung des Prospektes in den Übergabebereich gewährleistet und eine hohe Arbeits­ leistung der Verpackungsmaschine ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Verpackungs­ maschine der genannten Art dadurch gelöst, daß der An­ schlag an einem endlos umlaufenden Anschlagriemen ausge­ bildet ist, der im Übergabebereich im Abstand und paral­ lel zu der Prospekt-Fördervorrichtung verläuft. Auf diese Weise kann der Anschlag den zangenartigen Halter zumin­ dest über einen Teilbereich seiner Bewegung im Übergabe­ bereich begleiten und dabei für eine exakte Ausrichtung des Prospektes in Transportvorrichtung der Prospekt-För­ dervorrichtung sorgen. Dabei hängt die Arbeitsfrequenz der Verpackungsmaschine von der Umlaufgeschwindigkeit des Anschlagriemens ab, wobei insbesondere eine vorteilhafte Ausgestaltung gegeben ist, wenn der Anschlagriemen eine Vielzahl von Anschlägen in vorbestimmtem Abstand trägt.
Es sei darauf hingewiesen, daß statt eines Anschlagrie­ mens auch jede andere umlaufende Fördervorrichtung, beispielsweise eine Anschlagkette oder ein Anschlagband vorgesehen sein kann, die erfindungsgemäß ausdrücklich mit umfaßt sein sollen.
Die Anschläge sind auf der Außenseite des umlaufenden Anschlagriemens montiert und können von diesem lösbar und/oder in Umlaufrichtung des Anschlagriemens verstell­ bar sein.
Eine sichere Führung des Prospektes im Übergabebereich ist gewährleistet, wenn der Anschlagriemen synchron zu der Prospekt-Fördervorrichtung angetrieben ist, was insbesondere dann gewährleistet ist, wenn dem Anschlag­ riemen und der Prospekt-Fördervorrichtung ein gemeinsamer Antrieb zugeordnet ist.
Wenn der zangenartigen Halter den Prospekt außermittig ergreift, besteht die Gefahr, daß während des unmittelba­ ren Übergabevorganges von der Zuführvorrichtung an den zangenartigen Halter eine Schiefstellung des Prospektes auftritt, die durch den Anschlag vermieden werden soll. Aus diesem Grund sollte der Anschlag einen möglichst großen Abstand von dem zangenartigen Halter aufweisen. Eine besonders vorteilhafte Konstellation ist gegeben, wenn die Zuführvorrichtung im Übergabebereich zwischen dem Anschlagriemen und der Prospekt-Fördervorrichtung verläuft.
Bei Wechsel der zu verpackenden Produkte muß die Ver­ packungsmaschine auf die neuen Verpackungen bzw. Produkte eingestellt werden. Dazu ist in der Regel eine Verstel­ lung der Produktkette und/oder der Faltschachtelkette notwendig. Darüber hinaus muß auch die Prospekt-Förder­ vorrichtung an die geänderte Einstellung der Produktkette angepaßt werden, woraufhin auch der Anschlagriemen an die neue Einstellung der Prospekt-Fördervorrichtung angepaßt werden muß. Diese Anpassungen lassen sich in besonders einfacher Weise erreichen, wenn in bevorzugter Ausgestal­ tung der Erfindung vorgesehen ist, daß der Anschlagriemen und die Prospekt-Fördervorrichtung gemeinsam und gleich­ zeitig, d. h. synchron relativ zur Produktkette verstell­ bar sind. Dies läßt sich beispielsweise dadurch errei­ chen, daß die Verstellbewegung einer Verstellspindel sowohl auf die Prospekt-Fördervorrichtung als auch den Anschlagriemen übertragen wird. Dabei kann in Weiterbil­ dung vorgesehen sein, daß gleichzeitig mit dem Anschlag­ riemen und der Prospekt-Fördervorrichtung auch ein Pro­ spekt-Falzapparat und die Transportbänder der Zuführvor­ richtung relativ zur Produktkette verstellt werden, so daß eine gemeinsame Verstellspindel und somit Verstellbe­ wegung für alle genannten Aggregate ausreicht, wodurch die Verstellung und Anpassung relativ einfach zu errei­ chen ist.
Alternativ ist es auch möglich, die Prospekt-Fördervor­ richtung, den Anschlagriemen, den Prospekt-Falzapparat und die Transportbänder der Zuführvorrichtung vom Antrieb der Verpackungsmaschine zu lösen und festzuhalten und dann durch Verstellung des Antriebs der Verpackungsma­ schine und somit der Produktkette die relative Verstell­ bewegung zu erzielen.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung ersichtlich. Es zei­ gen:
Fig. 1 eine ausschnittsweise Seitenansicht des Übergabebereichs einer Ver­ packungsmaschine,
Fig. 2 die Ansicht II in Fig. 1 und
Fig. 3 eine schematische Darstellung der kinematischen Kopplung der Verstell­ bewegungen einer Verpackungsmaschine.
Die in den Fig. 1 und 2 ausschnittsweise dargestellte Verpackungsmaschine 10 besitzt eine Produktkette 11, die in Form einer Endloskette umläuft, wobei in Fig. 1 nur ein Ausschnitt des oberen Produktkettenabschnitts darge­ stellt ist. Die Produktkette 11 wird an ihren beidersei­ tigen Ende in herkömmlicher Weise umgelenkt, wobei die Bewegungsrichtung der Produktkette 11 durch den Pfeil PK angedeutet ist. Auf der Produktkette 11 sind Produktbe­ cher 12 in herkömmlicher Weise angeordnet.
In einem Bereich der Produktkette 11, in dem die Produkte zusammen mit Prospekten P aus der Produktkette 11 ausge­ stoßen und in eine Faltschachtel eingeschoben werden, läuft eine Prospekt-Fördervorrichtung in Form einer Prospektzangenkette 13, die eine Vielzahl von die Pro­ spekte P aufnehmenden zangenartigen Haltern 14 trägt, unterhalb der Produktkette 11 und parallel zu dieser, wie durch den Pfeil PZK angedeutet ist. Entsprechend der Bewegungsrichtung der Produktzangenkette 13 vor dem Einschubbereich ist unterhalb der Produktkette 11 in einem vertikalen Bereich der Prospektzangenkette 13 ein Übergabebereich U vorgesehen, in dem die Prospekte in die zangenartigen Halter 14 der Prospektzangenkette 13 einge­ führt und von diesem übernommen werden.
Die Prospekte P werden in einem nicht dargestellten Falzapparat gefaltet und zwischen aufeinanderliegenden, in Doppelspur laufenden Austragbändern 15a, 15b einer Zuführvorrichtung 15 in Richtung des Pfeils Z in Fig. 2 dem Übergabebereich U zugeführt. Die Austragbänder 15a, 15b werden dabei über eine Rolle 43 in eine sich im wesentlichen vertikal erstreckende Laufrichtung parallel zu der Laufrichtung der Prospektzangenkette 13 im Überga­ bebereich U umgelenkt. In dem an die Rolle 43 anschlie­ ßenden im wesentlichen vertikalen Abschnitt der Austrag­ bänder 15a und 15b im Übergabebereich U werden die Aus­ tragbänder 15a, 15b um einen geringen Winkel auseinander­ geführt, indem senkrecht oberhalb des im wesentlichen vertikalen Abschnittes zwei seitlich voneinander beab­ standete Umlenkrollen 44, 45 angeordnet sind, mittels der die Austragbänder 15a, 15b zu entgegengesetzten Seiten umgelenkt werden. Hierdurch werden die zwischen den Austragbändern 15a, 15b geförderten Prospekte P im Über­ gabebereich U der Austragbänder 15a, 15b von diesen freigegeben, so daß sie von der Prospektzangenkette 13 übernommen werden können, die in diesem im wesentlichen vertikalen Abschnitt seitlich neben den Austragbändern 15a, 15b und gleichgerichtet parallel zu diesen verläuft. Die zangenartigen Halter 14 sind dabei im Übergabebereich U in an sich bekannter Weise offengehalten. Die Zuführge­ schwindigkeit der Austragbänder 15a, 15b ist größer als die Geschwindigkeit der Prospektzangenkette 13, so daß die Prospekte P durch die Bewegung der Austragbänder 15a, 15b von unten in die geöffneten zangenartigen Halter 14 der Prospektzangenkette eingeführt werden. Die Prospekte werden dann durch das Auseinanderlaufen der Austragbänder 15a, 15b von diesen freigegeben und in der Prospektzan­ genkette 13 unter Wirkung einer gekrümmten Führung 46 in die horizontale Ausrichtung im wesentlichen parallel zur Produktkette 11 senkrecht vor die einzelnen Produktbecher 12 gestellt, so daß sie in bekannter Weise zusammen mit den Produkten in die Faltschachtel eingeschoben werden können.
Auf der der Prospektzangenkette 13 abgewandten Seite der Austragbänder 15a, 15b ist im Übergabebereich U ein endlos umlaufender Anschlagriemen 16 vorgesehen, der auf seiner Außenseite mehrere im vorbestimmten gegenseitigen Abstand stehende Anschläge 17 trägt. Der Anschlagriemen 16 läuft im Übergabebereich parallel zu dem im wesentli­ chen vertikalen Abschnitt der Austragbänder 15a, 15b und der Prospektzangenkette 13 und ist synchron zu der Pros­ pektzangenkette 13 angetrieben, wobei die Anschläge 17 so ausgerichtet sind, daß der Prospekt P bei der Übergabe von den Austragbändern 15a, 15b an die zangenartigen Halter 14 der Prospektzangenkette 13 in Transportrichtung exakt ausgerichtet sind, wie Fig. 1 zeigt.
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung der kinemati­ schen Kopplung einzelner Aggregate der Verpackungsmaschi­ ne. Die Ausgangswelle eines Antriebsmotors 21 treibt eine Riemenscheibe 22, die über einen Riemen mit einer Riemen­ scheibe 23 in Verbindung steht. Die Riemenscheibe 23 ist über eine lösbare Kupplung 26 mit einer Antriebswelle 20 verbunden, die ein nur schematisch angedeutetes Antriebs­ rad 13a der Prospektzangenkette 13 treibt. Auf der An­ triebswelle 20 sitzt eine weitere Riemenscheibe 25, die über einen Riemen 27 mit einer Riemenscheibe 28 verbunden ist, deren Drehbewegung über ein Getriebe 29 und eine schematisch angedeutete Kardanwelle 30 zur Drehung einer weiteren Riemenscheibe 31 führt, deren Riemen 32 eine Riemenscheibe 33 treibt, die auf einer Welle 37 sitzt, auf der eine Riemenscheibe 16a des Anschlagriemens 16 gelagert ist.
Der Prospektzangenkette 13 ist eine Verstellspindel 18 zugeordnet, die von einem Benutzer zu Verstellzwecken in nicht dargestellter Weise gedreht werden kann.
Um die Prospektzangenkette 13 relativ zu der oben erläu­ terten Produktkette zu verstellen, wird zunächst die Kupplung 26 gelöst, wodurch die Antriebswelle 20 von dem Antriebsmotor 21 freikommt. Eine vom Benutzer auf die Verstellspindel 18 aufgebrachte Drehbewegung führt zu einer Verstellung der Produktzangenkette 13. Darüber hinaus wird die Verstellbewegung über die Antriebswelle 20, die Riemenscheibe 25, den Riemen 27, die Riemenschei­ be 28, das Getriebe 29, die Kardanwelle 30, die Riemen­ scheibe 31, den Riemen 32, die Riemenscheibe 33 und die Welle 37 auf die Riemenscheibe 16a des Anschlagriemens 16 übertragen, so daß dieser synchron zur Prospektzangen­ kette 13 verstellt werden kann.
Die Drehbewegung der Welle 37 wird darüber hinaus mittels eines Übertragungsteils 39 in die Drehung einer Verstell­ welle 38 umgesetzt, auf der Riemenscheiben der Austrag­ bänder 15a, 15b sitzen, so daß gleichzeitig mit der Verstellung der Prospektzangenkette 13 und des Anschlag­ riemens 16 auch die Austragbänder 15a, 15b verstellt werden.
Auf der Verstellwelle 38 sitzt darüber hinaus eine Rie­ menscheibe 36, die über einen Riemen 34 eine Riemenschei­ be 35 treibt, die auf einer weiteren Verstellwelle 40 sitzt, die in den nur schematisch dargestellten Falzap­ parat 41 eingreift, so daß auch dieser bei Drehung der Verstellspindel 18 an die Produktkette angepaßt werden kann.
Nach Beendigung des Verstellvorganges wir die Kupplung 26 wieder in Eingriff gebracht, so daß die Prospektzangen­ kette 13, der Anschlagriemen 16, die Austragbänder 15a, 15b und der Falzapparat 41 von dem Antriebsmotor 21 angetrieben werden.

Claims (7)

1. Verpackungsmaschine mit einer umlaufenden Prospekt- Fördervorrichtung (13), die eine Vielzahl von Hal­ tern (14) zur Aufnahme jeweils eines Prospektes (P) aufweist und mit der der Prospekt (P) vor einem Produktbecher (12) einer Produktkette (11) positio­ nierbar ist, und mit einer Zuführvorrichtung (15), mit der der Prospekt (11) in einem Übergabebereich (U) in den Halter (14) der Prospekt-Fördervorrich­ tung (13) einschiebbar ist, wobei im Übergabebereich (U) ein Anschlag (17) zur Ausrichtung des Prospektes (P) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (17) an einem endlos umlaufenden Anschlag­ riemen (16) ausgebildet ist, der im Übergabebereich (U) im Abstand und parallel zu der Prospekt-Förder­ vorrichtung (13) verläuft.
2. Verpackungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Anschlagriemen (16) eine Vielzahl von Anschlägen (17) in vorbestimmtem Abstand trägt.
3. Verpackungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagriemen (16) synchron zu der Prospekt-Fördervorrichtung (13) angetrieben ist.
4. Verpackungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß dem Anschlagriemen (16) und der Pros­ pekt-Fördervorrichtung (13) ein gemeinsamer Antrieb (21) zugeordnet ist.
5. Verpackungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführvorrichtung (15) im Übergabebereich (U) zwischen dem Anschlag­ riemen (16) und der Prospekt-Fördervorrichtung (13) verläuft.
6. Verpackungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagriemen (16) und die Prospekt-Fördervorrichtung (13) syn­ chron relativ zur Produktkette (11) verstellbar sind.
7. Verpackungsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß gleichzeitig mit dem Anschlagriemen (16) und der Prospekt-Fördervorrichtung (13) auch ein Prospekt-Falzapparat (41) und die Zuführvorrich­ tung (15) relativ zur Produktkette (11) verstellbar sind.
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