DE19909335A1 - Verbindungsstruktur für ummantelte Leitungen - Google Patents
Verbindungsstruktur für ummantelte LeitungenInfo
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Abstract
Es wird eine Verbindungsstruktur für ummantelte Leitungen bereitgestellt. Zunächt werden eine Abschirmungsleitung (1) und eine Erdungsleitung (2) vorbereitet. Nach einem Übereinanderlegen der Erdungsleitung (2) und der Abschirmungsleitung (1), so daß sich diese überkreuzen, werden jeweils überlappende Abschnitte der Leitungen (1, 2) zwischen einem oberen Harzstückchen (13) und einem unteren Harzstückchen (14) angeordnet. Dann werden das obere und das untere Harzstückchen (13, 14) mittels Ultraschallwellen oszilliert, während das obere und das untere Harzstückchen (13, 14) von der Außenseite her zusammengedrückt werden. Folglich werden jeweilige Außenummantelungen (1d, 2b) der Leitungen (1, 2) zum Entfernen geschmolzen, so daß eine Umflechtungsleitung (1c) in elektrischen Kontakt mit einer Leitungsader (2a) kommt. Das obere und das untere Harzstückchen (13, 14) besitzen Leitungsaufnahmenuten (13a, 14a), die auf Stoßflächen der Stückchen ausgebildet sind. Jede der Nuten (13a, 14a) besitzt einen halbkreisförmigen Querschnitt mit einem Durchmesser, der dem Durchmesser der Abschirmungsleitung (1) entspricht. Das obere Harzstückchen (13) ist an einem in der Längsrichtung der Leitungsaufnahmenut (13a) befindlichen Zwischenabschnitt mit einem Andrückteil (13b) versehen, um die Erdungsleitung (2) gegen die Abschirmungsleitung (1) zu zwingen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbindungsstruktur
für ummantelte Leitungen, deren jeweilige Leiter durch
Oszillieren jeweiliger isolierender Ummantelungen der
Leitungen mittels Ultraschallwellen miteinander verbunden
sind. Und insbesondere betrifft die Erfindung eine
Verbindungsstruktur, die dazu geeignet ist, eine
Abschirmungsleitung mit einer Erdungsleitung zu verbinden.
Im allgemeinen ist es kompliziert und beschwerlich, eine
Abschirmungsleitung, die eine Umflechtungsleitung besitzt,
die koaxial um eine Leitungsader (oder Leitungsadern) herum
angeordnet ist, zu handhaben, da die Verarbeitbarkeit bei der
Verwendung der Abschirmungsleitung beeinträchtigt ist. Als
eine effektive Maßnahme zur Verbesserung der beeinträchtigten
Verarbeitbarkeit wird durch die japanische ungeprüfte
Patentveröffentlichung (Kokai) Nr. 7-320842 eine
Verbindungsstruktur für Leitungen bereitgestellt, die sich
den Vorteil einer inneren Erwärmung infolge von
Ultraschallschwingungen zunutze macht.
In dieser Publikation sind zwei Arten von ummantelten
Leitungen gezeigt. Eine davon ist eine Abschirmungsleitung,
die eine Leitungsader, eine innere isolierende Ummantelung,
die außerhalb der Leitungsader angeordnet ist, eine
Umflechtungsleitung als einen Abschirmungsleiter, die
außerhalb der inneren isolierenden Ummantelung angeordnet
ist, und eine äußere isolierende Ummantelung umfaßt. Die
andere ist eine Erdungsleitung, die aus einer Leitungsader
und einer äußeren harzartigen Ummantelung besteht, die
außerhalb der Leitungsader angeordnet ist.
Gemäß dem in dieser Druckschrift offenbarten Verfahren zum
Verbinden der Umflechtungsleitung der Abschirmungsleitung,
die mit einem Leiter zu verbinden ist, mit der Leitungsader
der Erdungsleitung, die ebenfalls mit dem Leiter verbunden
ist, wird vor dem Leiter die Erdungsleitung zunächst
überlappend auf die Abschirmungsleitung gelegt, so daß sich
die Leitungen an einem Verbindungspunkt überkreuzen. Als
nächstes werden die überlappenden Abschnitte zwischen einem
oberen und einem unteren Harzstückchen angeordnet. Dann
werden sie, während das obere und das untere Harzstückchen
von der Außenseite her zusammengedrückt werden, einer
Ultraschallschwingung ausgesetzt, indem Gebrauch von einer
Sonotrode und einem Amboß gemacht wird. Folglich wird sowohl
die äußere Ummantelung der Abschirmungsleitung als auch der
Erdungsleitung zum Entfernen geschmolzen, so daß die
Umflechtungsleitung der Abschirmungsleitung in elektrischen
Kontakt mit der Leitungsader der Erdungsleitung kommt.
Gleichzeitig werden das obere und das untere Harzstückchen
gegenseitig aneinandergeschweißt, wodurch die Umgebung des
oben genannten Verbindungspunkts abgedichtet wird. Es ist zu
beachten, daß es in einer Modifikation einen Fall gibt, bei
dem das obere und das untere Harzstückchen auf seiner
jeweiligen Auflagefläche mit flachen
Leitungsunterbringungsnuten zum Positionieren der
Abschirmungsleitung versehen ist.
Die oben genannte Verbindungsstruktur besitzt jedoch ein
Problem dahingehend, daß eine große Menge Ummantelungsharz,
mit anderen Worten, geschmolzenes Harz, das durch die
Ultraschallschwingungen entfernt werden soll, um einen
zwischen den Leitern bestehenden Kontakt herum verbleibt. In
solch einem Fall würde ein Dauerversuch gegen thermischen
Schock, etc. eine Verformung des Ummantelungsharzes
verursachen, und deshalb würde der Kontakt zwischen den
Leitern verlagert werden, was zu einem nachteiligen Anstieg
des Widerstands des Kontakts führt. Zusätzlich wird manchmal
ein Phänomen beobachtet, bei dem, wenn das obere und das
untere Harzstückchen miteinander verschweißt werden, das
geschmolzene Ummantelungsharz ein Zerreißen oder Anbrechen
der äußeren isolierenden Ummantelung der Abschirmung
verursacht. In solch einem Fall vermindert sich die
Befestigungskraft zwischen den vereinigten Harzstückchen und
der Abschirmungsleitung, d. h., die Festigkeit der Verbindung
wird reduziert, und es tritt infolge der vereinigten
Stückchen eine Verminderung des Isolierungseffekts auf.
In Anbetracht dieses Umstands ist es daher eine Aufgabe der
vorliegenden Erfindung, eine Verbindungsstruktur für
ummantelte Leitungen zu schaffen, die dazu geeignet ist, den
Fluß des geschmolzenen Harzes während der
Ultraschallschweißung zu bestimmen, wodurch die elektrischen
Verbindungseigenschaften stabilisiert werden können, um zu
verhindern, daß die Verbindungsfestigkeit und die
Isolierungseigenschaften vermindert werden.
Die oben beschriebene Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird
gelöst durch eine Verbindungsstruktur für ummantelte
Leitungen, umfassend: eine erste ummantelte Leitung, die
einen ersten Leiter besitzt, der mit einer ersten harzartigen
Ummantelung ummantelt ist; eine zweite ummantelte Leitung,
die einen zweiten Leiter besitzt, der mit einer zweiten
harzartigen Ummantelung ummantelt ist, wobei der zweite
Leiter überkreuzend und elektrisch mit dem ersten Leiter der
ersten ummantelten Leitung verbunden ist; und ein oberes
Harzstückchen und ein unteres Harzstückchen, zwischen denen
ein elektrischer Verbindungsabschnitt des ersten und zweiten
Leiters und die Umgebungen (Anm.: ?) angeordnet sind, wobei
das obere Harzstückchen an das untere Harzstückchen
geschweißt wird, während die erste und die zweite ummantelte
Leitung zwischen dem oberen und dem unteren Harzstückchen
angeordnet werden; wobei das obere und das untere
Harzstückchen jeweils auf ihrer Stoßfläche, die an das andere
Harzstückchen angrenzt, mit einer Leitungsaufnahmenut zum
Aufnehmen der ersten ummantelten Leitung versehen sind, wobei
ein in der Längsrichtung befindlicher Zwischenabschnitt der
Leitungsaufnahmenut ein Verbindungsteil zwischen der ersten
ummantelten Leitung und der zweiten ummantelten Leitung
bildet; und wobei die Leitungsaufnahmenut in der Nähe des
Verbindungsteils mit mindestens einer Aussparung zum
Aufnehmen von geschmolzenem Harz versehen ist, das aus dem
Schmelzen der ersten und zweiten harzartigen Ummantelung
resultiert.
Infolge der Bereitstellung von mindestens einer Aussparung
auf entweder einer oder aber auf beiden Seiten des
Verbindungsteils fließt bei der oben beschriebenen
Verbindungsstruktur das durch die Ultraschallschwingung
produzierte geschmolzene Harz in die Aussparung(en). Deshalb
kann das geschmolzene Harz rasch von dem Verbindungsteil
entfernt werden, wodurch es möglich ist, die Verbindung
zwischen dem ersten und dem zweiten Leiter ohne Probleme zu
erzielen. Mit einer reduzierten Menge des geschmolzenen
Harzes, die um das Verbindungsteil herum verbleibt, ist es
ferner möglich, den nachteiligen Einfluß des geschmolzenen
Harzes auf den Kontakt zu reduzieren, wodurch die
elektrischen Verbindungseigenschaften stabilisiert werden
können. Da das geschmolzene Harz in der Aussparung (den
Aussparungen) gesammelt werden kann, kann die Möglichkeit
ausgeschlossen werden, daß die außerhalb des ersten und
zweiten Harzstückchens befindlichen ersten und zweiten
harzartigen Ummantelungen durch das geschmolzene Harz
beschädigt werden, so daß es möglich ist, eine
Verschlechterung der Befestigungskraft zwischen der ersten
und der zweiten ummantelten Leitung an dem Verbindungsteil zu
verhindern, die infolge der Beschädigung der ersten und
zweiten harzartigen Ummantelung verursacht werden könnte, und
es ist auch möglich, eine Verschlechterung der
Isolierungseigenschaften zu vermeiden.
In der oben genannten Struktur ist vorzugsweise die erste
ummantelte Leitung eine Abschirmungsleitung, die zweite
Leitung eine Erdungsleitung, der zweite Leiter ein
Abschirmungsleiter der Abschirmungsleitung, und der zweite
Leiter eine Leitungsader der Erdungsleitung.
Da bei der oben beschriebenen Verbindungsstruktur das
geschmolzene Harz, das durch die Ultraschallschwingung
produziert wird, in die Aussparung (die Aussparungen) fließt,
ist es möglich, die Verbindung zwischen dem
Abschirmungsleiter der Abschirmungsleitung und der
Leitungsader der Erdungsleitung ohne Probleme zu erzielen.
Mit der reduzierten Menge an geschmolzenem Harz, das um den
Verbindungsabschnitt zwischen dem Abschirmungsleiter und der
Leitungsader herum verbleibt, ist es in diesem Fall auch
möglich, den nachteiligen Einfluß des geschmolzenen Harzes
auf den Kontakt zu reduzieren, wodurch die elektrischen
Verbindungseigenschaften stabilisiert werden können. Da das
geschmolzene Harz in der Aussparung (in den Aussparungen)
gesammelt werden kann, kann die Möglichkeit ausgeschlossen
werden, daß die außerhalb des ersten und des zweiten
Harzstückchens befindliche erste harzartige Ummantelung der
Abschirmungsleitung durch das geschmolzene Harz beschädigt
wird, so daß es möglich ist, eine Verschlechterung der
Befestigungskraft zwischen der Abschirmungsleitung und dem
Verbindungsteil zu verhindern, die infolge der Beschädigung
der ersten harzartigen Ummantelung verursacht werden könnte;
und es ist auch möglich, eine durch das Freilegen des
Abschirmungsleiters bedingte Verschlechterung der
Isolierungseigenschaften zu vermeiden.
Vorzugsweise ist das obere Harzstückchen außerhalb der
Aussparung in der Längsrichtung mit einem Absperrteil zum
Überprüfen einer Leckage des geschmolzenen Harzes über die
Aussparung versehen.
Dank der weiteren Bereitstellung des Absperrteils außerhalb
der Aussparung ist es möglich, die Leckage des geschmolzenen
Harzes von der Aussparung zur Außenseite sicher zu
überprüfen. Das bedeutet, daß es möglich ist, die
Beschädigung der ersten harzartigen Ummantelung der ersten
ummantelten Leitung zu vermeiden, wodurch die
Festhaltefähigkeit gegenüber der ersten ummantelten Leitung
verbessert werden kann. Ferner ist es möglich, eine
Freilegung des ersten Leiters der ersten ummantelten Leitung
zu verhindern, wodurch der Isolierungseffekt verbessert wird.
Es ist zu beachten, daß in der Verbindungsstruktur die
Aussparung neben dem Verbindungsteil diskontinuierlich
ausgebildet sein kann.
Des weiteren ist es bevorzugt, daß die Leitungsaufnahmenut
auf beiden Seiten des Verbindungsteils mit einem Paar von
Aussparungen zum Aufnehmen von geschmolzenem Harz versehen
ist, das aus dem Schmelzen der ersten und zweiten harzartigen
Ummantelungen resultiert.
Infolge der Bereitstellung des Absperrteils außerhalb der
Aussparungen ist es möglich, die Leckage des geschmolzenen
Harzes von den Aussparungen zu der Außenseite noch sicherer
zu überprüfen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird auch ein Verfahren zum
Herstellen einer Verbindungsstruktur für ummantelte Leitungen
geschaffen, wobei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
Vorbereiten einer ersten ummantelten Leitung, die einen
ersten Leiter besitzt, der mit einer ersten harzartigen
Ummantelung ummantelt ist, und einer zweiten ummantelten
Leitung, die einen zweiten Leiter besitzt, der mit einer
zweiten harzartigen Ummantelung ummantelt ist; Auflegen der
zweiten ummantelten Leitung auf die erste ummantelte Leitung,
so daß sich die Leitungen überkreuzen; Anordnen jeweils
überlappender Abschnitte der ersten und der zweiten
ummantelten Leitung zwischen ein oberes Harzstückchen und ein
unteres Harzstückchen; und Oszillieren des oberen und des
unteren Harzstückchens mittels Ultraschallwellen, während das
obere und das untere Harzstückchen von der Außenseite her
zusammengedrückt werden, wodurch die erste und die zweite
harzartige Ummantelung der ersten und der zweiten ummantelten
Leitung zum Entfernen geschmolzen werden, wodurch der erste
Leiter der ersten ummantelten Leitung in elektrischen Kontakt
mit dem zweiten Leiter der zweiten ummantelten Leitung
gebracht und gleichzeitig das obere und das untere
Harzstückchen gegenseitig aneinander geschweißt werden,
wodurch die Umgebung eines Kontakts zwischen dem ersten
Leiter und dem zweiten Leiter abgedichtet wird; wobei das
obere und das untere Harzstückchen jeweils auf seiner
Stoßfläche, die an das andere Harzstückchen angrenzt, mit
einer Leitungsaufnahmenut versehen ist, deren in der
Längsrichtung befindlicher Zwischenabschnitt ein
Verbindungsteil zwischen der ersten ummantelten Leitung und
der zweiten ummantelten Leitung bildet; und wobei die
Leitungsaufnahmenut in der Nähe des Verbindungsteils mit
mindestens einer Aussparung zum Aufnehmen von geschmolzenem
Harz versehen ist, das aus dem Schmelzen der ersten und der
zweiten harzartigen Ummantelung resultiert.
Bei dem oben genannten Verfahren ist vorzugsweise die erste
ummantelte Leitung eine Abschirmungsleitung, die zweite
Leitung eine Erdungsleitung, der erste Leiter ein
Abschirmungsleiter der Abschirmungsleitung, und der zweite
Leiter eine Leitungsader der Erdungsleitung.
Bei dem oben genannten Verfahren ist das obere Harzstückchen
vorzugsweise außerhalb der Aussparung in der Längsrichtung
mit einem Absperrteil zum Überprüfen einer Leckage des
geschmolzenen Harzes über die Aussparung versehen.
Bei dem oben erwähnten Verfahren ist die Aussparung
vorzugsweise diskontinuierlich neben dem Verbindungsteil
geformt.
Bei dem obigen Verfahren ist die Leitungsaufnahmenut
vorzugsweise auf beiden Seiten des Verbindungsteils mit einem
Paar von Aussparungen zum Aufnehmen von geschmolzenem Harz
versehen, das aus dem Schmelzen der ersten und der zweiten
harzartigen Ummantelung resultiert.
Diese und andere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden
Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung sowie der
beiliegenden Ansprüche und in Verbindung mit den beigefügten
Zeichnungen besser ersichtlich werden.
Fig. 1A und 1B sind Ansichten, die Harzstückchen zeigen,
die eine Verbindungsstruktur gemäß der ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bilden,
wobei Fig. 1A eine Perspektivansicht ist, die ein
umgedrehtes oberes Harzstückchen darstellt, und
wobei Fig. 1B eine Perspektivansicht ist, die ein
unteres Harzstückchen zeigt; und
Fig. 2A und 2B zeigen die Verbindungsstruktur der ersten
Ausführungsform, wobei Fig. 2A eine
Perspektivansicht der Verbindungsstruktur ist, und
wobei Fig. 2B eine Querschnittsansicht der
Verbindungsstruktur entlang einer Linie IIb-IIb von
Fig. 2A ist.
Auf die vollständige Offenbarung des US-Patents Nr.
5,584,122, Kato et al., herausgegeben am 17. Dezember 1996,
wird hiermit Bezug genommen. Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung werden unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen beschrieben werden.
Fig. 1A und 1B zeigen Harzstückchen, welche die
Verbindungsstruktur gemäß der ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung bilden. Fig. 1A zeigt ein umgedrehtes
oberes Harzstückchen 13, während Fig. 1B ein unteres
Harzstückchen 14 darstellt.
Jedes der Harzstückchen 13, 14 wird durch einen Plattenkörper
gebildet, der in der Draufsicht das Profil eines
langgestreckten Kreises besitzt. Auf jeweiligen Stoßflächen
(d. h. gegenseitigen Kontaktflächen, die verschweißt werden)
des oberen und des unteren Harzstückchens 13, 14 sind
Leitungsaufnahmenuten 13p, 14p ausgebildet, von denen sich
jede entlang einer Richtung der langen Achse des
langgestreckten Kreises erstreckt und einen halbkreisförmigen
Querschnitt besitzt. In dieser Ausführungsform ist die
Leitungsaufnahmenut 13p des oberen Harzstückchens 13 wie auch
die Leitungsaufnahmenut 14p des unteren Harzstückchens 14 an
beiden Endabschnitten des jeweiligen Harzstückchens in der
Längsrichtung so ausgebildet, daß sie einen Durchmesser
besitzt, der eine äußere Ummantelung 1d einer
Abschirmungsleitung 1 (Fig. 2A) nicht zu stark drückt, das
heißt, einen Durchmesser, der im wesentlichen gleich einem
Durchmesser der Ummantelung 1d ist. Es ist zu beachten, daß
die Endabschnitte der Leitungsaufnahmenut 13p Absperrteilen
13a entsprechen, die später beschrieben werden.
Zusätzlich ist das obere Harzstückchen 13 an einem in der
Längsrichtung befindlichen Zwischenabschnitt der
Leitungsaufnahmenut 13p mit einem Andrückteil 13b versehen,
das infolge einer reduzierten Tiefe der Nut 13p eine
Erdungsleitung 2 gegen die Abschirmungsleitung 1 zwingen
kann. Die Position des Andrückteils 13b entspricht einem
Teilabschnitt der Abschirmungsleitung 1, der die
Erdungsleitung 2 überlappt, d. h. einen elektrischen
Verbindungsabschnitt zwischen der Abschirmungsleitung 1 und
der Erdungsleitung 2. Auf beiden Seiten des Andrückteils 13b
sind Aussparungen 13c geformt, um ein geschmolzenes Harz
(Ummantelungsharz) 5, das während der Ultraschallschwingung
auf der äußeren Ummantelung 1d der Abschirmungsleitung 1 und
einer äußeren Ummantelung 2b der Erdungsleitung 2 produziert
wird, aufzunehmen. Die Größe einer jeden Aussparung 13c ist
entsprechend einer zu erwartenden Menge von geschmolzenem
Harz passend festgelegt. Die Absperrteile 13a sind jeweils
außerhalb der Aussparungen 13c angeordnet, um zu verhindern,
daß geschmolzenes Harz zur Außenseite überströmt. Es wird
nochmals wiederholt, daß der Querschnitt eines jeden
Absperrteils 13a profiliert ist, um nicht zu stark auf die
äußere Ummantelung 1d der Abschirmungsleitung 1 zu drücken.
Um die Abschirmungsleitung 1 mit der Erdungsleitung 2 zu
verbinden, wird zuerst die Erdungsleitung 2 überlappend auf
die Abschirmungsleitung 1 gelegt, so daß sich die Leitungen
an dem elektrischen Verbindungsabschnitt überkreuzen. Nachdem
die überlappenden Abschnitte der Leitungen 1, 2 zwischen das
obere Harzstückchen 13 und das untere Harzstückchen 14 gelegt
wurden, werden die Abschnitte unter Verwendung einer
Sonotrode 7 und eines Ambosses 8 einer Ultraschallschwingung
ausgesetzt, während das obere und das untere Harzstückchen
13, 14 von der Außenseite her zusammengedrückt werden.
Folglich werden sowohl die äußere Ummantelung 1d der
Abschirmungsleitung 1 und die äußere Ummantelung 2b der
Erdungsleitung 2 zum Entfernen geschmolzen, so daß eine
Umflechtungsleitung 1c der Abschirmungsleitung 1, d. h. ein
Abschirmungsleiter, in elektrischen Kontakt mit einer
Leitungsader (Leitungsadern) 2a der Erdungsleitung 2 gelangt.
Gleichzeitig werden das obere und das untere Harzstückchen
13, 14 gegenseitig aneinandergeschweißt, wodurch die Umgebung
des obigen Verbindungsteils abgedichtet wird. Auf diese Art
und Weise kann eine Verbindungsstruktur S1 zwischen der
Abschirmungsleitung 1 und der Erdungsleitung 2 erzielt
werden, wie sie in den Fig. 2A und 2B gezeigt ist. Es ist
zu beachten, daß in Fig. 2A das Bezugszeichen 50 einen
Stecker kennzeichnet, mit dem eine Leitungsader 1a der
Abschirmungsleitung 1 und die Leitungsader 2a verbunden sind.
Wegen der Bereitstellung der Aussparungen 13c auf beiden
Seiten der überlappenden Abschnitte der Leitungen 1, 2 strömt
gemäß der resultierenden Verbindungsstruktur S1 das
geschmolzene Harz 5, das aus der Ultraschallschwingung
resultiert, in die Aussparungen 13. Da das geschmolzene Harz
5 rasch von dem Verbindungsteil an der Ultraschallschwingung
entfernt wird, ist es folglich möglich, eine problemlose
Verbindung der Umflechtungsleitung 1c der Abschirmungsleitung
1 mit der Leitungsader 2a der Erdungsleitung 2 zu erzielen.
Mit der reduzierten Menge des geschmolzenen Harzes 5, das um
das Verbindungsteil (Kontakt) zwischen der
Umflechtungsleitung 1c und der Leitungsader 2a verbleibt, wie
in Fig. 2B gezeigt, ist es ferner möglich, den nachteiligen
Einfluß des geschmolzenen Harzes 5 auf den Kontakt zu
reduzieren, wodurch die elektrischen Verbindungseigenschaften
stabilisiert werden können. Nochmals: da das geschmolzene
Harz 5 in den in den Harzstückchen 13, 14 befindlichen
Aussparungen 13c gesammelt wird, kann die Möglichkeit
ausgeschlossen werden, daß die außerhalb der Harzstückchen
13, 14 befindliche äußere Ummantelung 1d durch das
geschmolzene Harz 5 beschädigt wird, so daß es möglich ist,
eine Verschlechterung der Befestigungskraft der
Abschirmungsleitung 1 in der Verbindungsstruktur S1 zu
verhindern, die durch die Beschädigung der äußeren
Ummantelung 1d verursacht werden könnte; und es ist auch
möglich, eine Verschlechterung der Isolierungseigenschaften
infolge einer Freilegung der Umflechtungsleitung 1c zu
vermeiden.
Aufgrund der weiteren Bereitstellung der Absperrteile 13a
außerhalb der Aussparungen 13c ist es möglich, die Leckage
des geschmolzenen Harzes 5 von den Aussparungen 13 zu der
Außenseite sicher zu überprüfen. Das bedeutet, es ist
möglich, die Beschädigung der äußeren Ummantelung 1d der
Abschirmungsleitung zu verhindern, wodurch die
Festhaltefähigkeit gegenüber der Abschirmungsleitung 1
verbessert werden kann. Des weiteren ist es möglich, eine
Freilegung der Umflechtungsleitung 1c der Abschirmungsleitung
1 zu verhindern, wodurch der Isolierungseffekt verbessert
wird.
Es versteht sich für einen Fachmann von selbst, daß sich die
vorangegangene Beschreibung auf eine bevorzugte
Ausführungsform der offenbarten Verbindungsstruktur bezieht,
und daß verschiedene Änderungen und Modifikationen der
vorliegenden Erfindung vorgenommen werden können, ohne dabei
von dem Kerngedanken und dem Schutzumfang der Erfindung
abzuweichen.
Obwohl in der oben erwähnten Ausführungsform zwei
Aussparungen 13c, 13c auf beiden Seiten des Andrückteils 13b
vorgesehen sind, kann in der Modifikation zum Beispiel eine
einzige Aussparung in einer Seite des Andrückteils 13b
vorgesehen sein. Obwohl in der Ausführungsform jede
Aussparung 13c kontinuierlich neben dem Andrückteil 13b
geformt ist, kann bei einer Modifikation darüber hinaus die
Aussparung (die Aussparungen) 13c auch diskontinuierlich
neben dem Teil 13b ausgebildet sein.
Claims (10)
1. Eine Verbindungsstruktur für ummantelte Leitungen,
umfassend:
eine erste ummantelte Leitung, die einen ersten Leiter besitzt, der mit einer ersten harzartigen Ummantelung ummantelt ist;
eine zweite ummantelte Leitung, die einen zweiten Leiter besitzt, der mit einer zweiten harzartigen Ummantelung ummantelt ist, wobei der zweite Leiter überkreuzend und elektrisch mit dem ersten Leiter der ersten ummantelten Leitung verbunden ist; und
ein oberes Harzstückchen und ein unteres Harzstückchen, zwischen denen ein elektrischer Verbindungsabschnitt des ersten und zweiten Leiters und die Umgebungen (Anm.: ?) angeordnet sind, wobei das obere Harzstückchen an das untere Harzstückchen geschweißt wird, während die erste und die zweite ummantelte Leitung zwischen dem oberen und dem unteren Harzstückchen angeordnet werden;
wobei das obere und das untere Harzstückchen jeweils auf ihrer Stoßfläche, die an das andere Harzstückchen angrenzt, mit einer Leitungsaufnahmenut zum Aufnehmen der ersten ummantelten Leitung versehen sind, wobei ein in der Längsrichtung befindlicher Zwischenabschnitt der Leitungsaufnahmenut ein Verbindungsteil zwischen der ersten ummantelten Leitung und der zweiten ummantelten Leitung bildet; und
wobei die Leitungsaufnahmenut in der Nähe des Verbindungsteils mit mindestens einer Aussparung zum Aufnehmen von geschmolzenem Harz versehen ist, das aus dem Schmelzen der ersten und zweiten harzartigen Ummantelung resultiert.
eine erste ummantelte Leitung, die einen ersten Leiter besitzt, der mit einer ersten harzartigen Ummantelung ummantelt ist;
eine zweite ummantelte Leitung, die einen zweiten Leiter besitzt, der mit einer zweiten harzartigen Ummantelung ummantelt ist, wobei der zweite Leiter überkreuzend und elektrisch mit dem ersten Leiter der ersten ummantelten Leitung verbunden ist; und
ein oberes Harzstückchen und ein unteres Harzstückchen, zwischen denen ein elektrischer Verbindungsabschnitt des ersten und zweiten Leiters und die Umgebungen (Anm.: ?) angeordnet sind, wobei das obere Harzstückchen an das untere Harzstückchen geschweißt wird, während die erste und die zweite ummantelte Leitung zwischen dem oberen und dem unteren Harzstückchen angeordnet werden;
wobei das obere und das untere Harzstückchen jeweils auf ihrer Stoßfläche, die an das andere Harzstückchen angrenzt, mit einer Leitungsaufnahmenut zum Aufnehmen der ersten ummantelten Leitung versehen sind, wobei ein in der Längsrichtung befindlicher Zwischenabschnitt der Leitungsaufnahmenut ein Verbindungsteil zwischen der ersten ummantelten Leitung und der zweiten ummantelten Leitung bildet; und
wobei die Leitungsaufnahmenut in der Nähe des Verbindungsteils mit mindestens einer Aussparung zum Aufnehmen von geschmolzenem Harz versehen ist, das aus dem Schmelzen der ersten und zweiten harzartigen Ummantelung resultiert.
2. Verbindungsstruktur nach Anspruch 1, worin die erste
ummantelte Leitung eine Abschirmungsleitung und die
zweite Leitung eine Erdungsleitung ist, und worin der
erste Leiter ein Abschirmungsleiter der
Abschirmungsleitung ist, während der zweite Leiter eine
Leitungsader der Erdungsleitung ist.
3. Verbindungsstruktur nach Anspruch 1, worin das obere
Harzstückchen außerhalb der Aussparung in der
Längsrichtung mit einem Absperrteil zum Überwachen einer
Leckage des geschmolzenen Harzes über die Aussparung
versehen ist.
4. Verbindungsstruktur nach Anspruch 1, worin die
Aussparung diskontinuierlich neben dem Verbindungsteil
geformt ist.
5. Verbindungsstruktur nach Anspruch 1, worin die
Aussparung zum Aufnehmen von geschmolzenem Harz auf
jeder Seite des Verbindungsteils in der Längsrichtung
der Leitungsaufnahmenut vorgesehen ist.
6. Verfahren zum Herstellen einer Verbindungsstruktur für
ummantelte Leitungen, das Verfahren umfassend folgende
Schritte:
Vorbereiten einer ersten ummantelten Leitung, die einen ersten Leiter besitzt, der mit einer ersten harzartigen Ummantelung ummantelt ist, und einer zweiten ummantelten Leitung, die einen zweiten Leiter besitzt, der mit einer zweiten harzartigen Ummantelung ummantelt ist;
Auflegen der zweiten ummantelten Leitung auf die erste ummantelte Leitung, so daß sich die Leitungen überkreuzen;
Anordnen jeweils überlappender Abschnitte der ersten und der zweiten ummantelten Leitung zwischen ein oberes Harzstückchen und ein unteres Harzstückchen; und
Oszillieren des oberen und des unteren Harzstückchens mittels Ultraschallwellen, während das obere und das untere Harzstückchen von der Außenseite her zusammengedrückt werden, wodurch die erste und die zweite harzartige Ummantelung der ersten und der zweiten ummantelten Leitung zum Entfernen geschmolzen werden, wodurch der erste Leiter der ersten ummantelten Leitung in elektrischen Kontakt mit dem zweiten Leiter der zweiten ummantelten Leitung gebracht und gleichzeitig das obere und das untere Harzstückchen gegenseitig aneinander geschweißt werden, wodurch die Umgebung eines Kontakts zwischen dem ersten Leiter und dem zweiten Leiter abgedichtet wird;
wobei das obere und das untere Harzstückchen jeweils auf seiner Stoßfläche, die an das andere Harzstückchen angrenzt, mit einer Leitungsaufnahmenut versehen ist, deren in der Längsrichtung befindlicher Zwischenabschnitt ein Verbindungsteil zwischen der ersten ummantelten Leitung und der zweiten ummantelten Leitung bildet; und
wobei die Leitungsaufnahmenut in der Nähe des Verbindungsteils mit mindestens einer Aussparung zum Aufnehmen von geschmolzenem Harz versehen ist, das aus dem Schmelzen der ersten und der zweiten harzartigen Ummantelung resultiert.
Vorbereiten einer ersten ummantelten Leitung, die einen ersten Leiter besitzt, der mit einer ersten harzartigen Ummantelung ummantelt ist, und einer zweiten ummantelten Leitung, die einen zweiten Leiter besitzt, der mit einer zweiten harzartigen Ummantelung ummantelt ist;
Auflegen der zweiten ummantelten Leitung auf die erste ummantelte Leitung, so daß sich die Leitungen überkreuzen;
Anordnen jeweils überlappender Abschnitte der ersten und der zweiten ummantelten Leitung zwischen ein oberes Harzstückchen und ein unteres Harzstückchen; und
Oszillieren des oberen und des unteren Harzstückchens mittels Ultraschallwellen, während das obere und das untere Harzstückchen von der Außenseite her zusammengedrückt werden, wodurch die erste und die zweite harzartige Ummantelung der ersten und der zweiten ummantelten Leitung zum Entfernen geschmolzen werden, wodurch der erste Leiter der ersten ummantelten Leitung in elektrischen Kontakt mit dem zweiten Leiter der zweiten ummantelten Leitung gebracht und gleichzeitig das obere und das untere Harzstückchen gegenseitig aneinander geschweißt werden, wodurch die Umgebung eines Kontakts zwischen dem ersten Leiter und dem zweiten Leiter abgedichtet wird;
wobei das obere und das untere Harzstückchen jeweils auf seiner Stoßfläche, die an das andere Harzstückchen angrenzt, mit einer Leitungsaufnahmenut versehen ist, deren in der Längsrichtung befindlicher Zwischenabschnitt ein Verbindungsteil zwischen der ersten ummantelten Leitung und der zweiten ummantelten Leitung bildet; und
wobei die Leitungsaufnahmenut in der Nähe des Verbindungsteils mit mindestens einer Aussparung zum Aufnehmen von geschmolzenem Harz versehen ist, das aus dem Schmelzen der ersten und der zweiten harzartigen Ummantelung resultiert.
7. Verfahren nach Anspruch 6, worin die erste ummantelte
Leitung eine Abschirmungsleitung und die zweite Leitung
eine Erdungsleitung ist, und worin der erste Leiter ein
Abschirmungsleiter der Abschirmungsleitung ist, während
der zweite Leiter eine Leitungsader der Erdungsleitung
ist.
8. Verfahren nach Anspruch 6, worin das obere Harzstückchen
außerhalb der Aussparung in der Längsrichtung mit einem
Absperrteil zum Überwachen einer Leckage des
geschmolzenen Harzes über die Aussparung versehen ist.
9. Verfahren nach Anspruch 6, worin die Aussparung
diskontinuierlich neben dem Verbindungsteil geformt ist.
10. Verfahren nach Anspruch 6, worin die Aussparung zum
Aufnehmen von geschmolzenem Harz auf jeder Seite des
Verbindungsteils in der Längsrichtung der
Leitungsaufnahmenut vorgesehen ist.
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