DE19907732A1 - Proportionalmagnet mit abziehbarer Spule - Google Patents
Proportionalmagnet mit abziehbarer SpuleInfo
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Abstract
Ein proportionaler Betätigungsmagnet (1) für ein hydraulisches Magnetventil hat einen Pol (3) mit einer Ventilkegelaufnahmebohrung (17) zur Aufnahme eines Ventilkegels (20) sowie ein Polrohr (14) zur Aufnahme eines Ankers (30). Zwischen Anker (30) und Ventilkegel (20) erstreckt sich ein Ankerstößel (33). In einem Bereich zwischen Ventilkegelaufnahmebohrung (17) und Polrohr (14) ist um den Ankerstößel (33) herum ein Staubereich (35) mit einer Stößeldurchtrittsöffnung (36) vorgesehen. Zwischen der Innenseite der Stößeldurchtrittsöffnung (36) und der Außenseite des in der Stößeldurchtrittsöffnung (36) verlaufenden Ankerstößels (33) ist ein Ringspalt mit einer vorbestimmten Spaltbreite ausgebildet.
Description
Die Erfindung betrifft einen proportionalen Betätigungsmagne
ten insbesondere für ein hydraulisches Ventil.
Die bekannten Betätigungsmagnete weisen einen Pol mit einer
Ventilkegelaufnahmebohrung zur Aufnahme eines Ventilkegels
sowie ein im wesentlichen zylindrisches Polrohr mit einer
Polrohrbohrung zur Aufnahme eines im wesentlichen zylin
drischen Ankers auf. Bei den bekannten Betätigungsmagneten
ist zwischen dem Anker und der Polrohrbohrung ein Luftspalt
von ca. 0,1 mm bis 0,4 mm vorgesehen, oder auf der Seite des
Ankerstößels ist der Ankerraum zur Außenumgebung offen, so
daß die Hydraulikflüssigkeit ungedrosselt in den Ankerraum
ein- und ausströmen kann. Luft und Schmutz können ungehindert
in den Ankerraum gelangen und die Funktion des proportionalen
Betätigungsmagneten stören. Es ist sehr schwierig, beim Ent
lüften des im Polrohr vorgesehenen Ankerraums die Luft völlig
aus dem langen schmalen Spalt zwischen Anker und Polrohrboh
rung zu entfernen. Darüber hinaus weisen die bekannten pro
portionalen Betätigungsmagnete häufig Zwischenräume und Ver
bindungsbohrungen auf, in denen sich beim Befüllen mit Hy
drauliköl Luftsäcke bilden.
Entlüftungsschrauben haben sich hierbei nicht als zur Entlüf
tung geeignet erwiesen, da eine Vielzahl von Entlüftungs
schrauben vorgesehen werde müßte, um bei wechselnder Einbau
lage des hydraulischen Magnetventils von der höchsten Stelle
im Magnetinnenraum stets ein Entlüften zu gewährleisten.
Dabei sind im Inneren des proportionalen Betätigungsmagnets
vorhandene Luftblasen besonders nachteilig, da diese den Kom
pressionsmodul der Druckflüssigkeit reduzieren und somit die
Dämpfung der Bewegung des Ankers erheblich vermindern. Dies
hat zur Folge, daß das Magnetventil leicht zu Schwingungen
angeregt werden kann, die Störungen im Betrieb des hydrauli
schen Magnetventils verursachen. Außerdem kann sich Schmutz
im Ankerraum in die Ankerlagerung einklemmen und so zum Aus
fall des Betätigungsmagneten führen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein hydrauli
sches Magnetventil sowie einen proportionalen Betätigungsmag
neten insbesondere für ein hydraulisches Magnetventil be
reitzustellen, mit denen stets ein zuverlässiger Betrieb mög
lich ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch den Gegenstand
der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildun
gen ergeben sich aus den jeweiligen Unteransprüchen.
Gemäß der Erfindung ist zwischen Anker und Ventilkegel ein
Ankerstößel vorgesehen, der gegenüber dem Anker und Ventilke
gel einen kleineren Durchmesser aufweist. Weiterhin ist im
Bereich zwischen Ventilkegelaufnahmebohrung und Polrohr um
den Ankerstößel herum ein Staubereich mit einer Stößeldurch
trittsöffnung vorgesehen, wobei zwischen der Innenseite der
Stößeldurchtrittsöffnung und der Außenseite des in der
Stößeldurchtrittsöffnung verlaufenden Ankerstößels um den Um
fang der Stößeldurchtrittsöffnung herum ein Ringspalt mit ei
ner vorbestimmten Spaltbreite ausgebildet ist.
Der Erfindung sieht demnach vor, auf der Seite des Anker
stößels die Hydraulikflüssigkeit zwischen Ankerraum und
Außenumgebung gedrosselt ein- und ausströmen zu lassen, so
daß sich im Ankerraum auf der Seite des Ankerstößels ein
Staudruck aufbaut, der die Bewegung des Ankers dämpft.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Bereichs zwischen
Ventilkegelaufnahmebohrung und Polrohr ist stets eine gute
Dämpfung der Bewegung des Ankers gewährleistet. Die Hydrau
likflüssigkeit, die durch eine Bewegung des Ankers im Polrohr
in das Polrohr einströmt bzw. aus diesem ausströmt muß den
Ringspalt durchtreten, wobei sie einem Reibungseinfluß unter
liegt. Dadurch wird der Strömung ein Widerstand entgegen ge
setzt, der dämpfend auf die Bewegung des Ankers einwirkt.
Vorteilhafterweise wird durch die Ausführung mit dem Ring
spalt um den Ankerstößel herum auch das Eintreten von Schmutz
und Luft in das Polrohr wirkungsvoll verhindert.
Bei der Erfindung hat sich herausgestellt, daß sich ein be
sonders vorteilhaftes Magnetventil mit einem proportionalen
Betätigungsmagnet dann ergibt, wenn der Durchmesser des An
kerstößels besonders klein gewählt wird. Zum einen ergibt
sich dadurch ein geringer Ölaustausch zwischen Polrohr und
Ventilkegelaufnahmebohrung bei einer Bewegung des Ankers. Zum
anderen verringert sich bei gleicher Spaltbreite die Ring
spaltfläche proportional mit dem Durchmesser des Anker
stößels. Eine geringe Ringspaltfläche erhöht den Dämpfungs
effekt auf den Anker und verringert die Gefahr des Eintretens
von Luft und/oder Schmutz in das Polrohr. Zusätzlich wird
auch durch den geringen Ölaustausch zwischen Polrohr und Ven
tilkegelaufnahmebohrung dem Eintreten von Luft und/oder
Schmutz in das Polrohr entgegengewirkt. Vorteilhafterweise
sollte der Ankerstößel in dem Staubereich nicht reiben, um
eine etwaige Hysterese des Betätigungsmagneten nicht zu ver
größern.
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung hat es sich besonders
bewährt, den Ringspalt zwischen Ankerstößel und der Stößel
durchtrittsöffnung so auszubilden, daß das Verhältnis der
Spaltbreite zu dem Durchmesser des Ankerstößels kleiner als
0,25 und insbesondere kleiner als 0,05 ist. Dabei ergibt sich
eine gute Funktion, wenn die Ringspaltbreite 0,1 mm beträgt
und wenn der Stößeldurchmesser 2 mm beträgt. Bei einem Anker
durchmesser von 16,7 mm stellt sich dann ein zuverlässiger
Betrieb des erfindungsgemäßen Betätigungsmagneten ein.
Weitere Verbesserungen ergeben sich, wenn der Ringspalt noch
weiter verkleinert wird, beispielsweise auf Maße von kleiner
als 0,1 mm. Dabei ist es besonders vorteilhaft, die Lagerung
des Ankers so auszuführen, daß nur ein geringes Axialspiel
auftritt. Bei einer solchen Lagerung des Ankers kann die
Spaltbreite nämlich noch weiter verringert werden, ohne daß
der Ankerstößel aufgrund der axialen Verlagerungen des Ankers
in dem Staubereich reibt, wodurch eine Hysterese des Betäti
gungsmagneten vergrößert würde.
Erfindungsgemäß soll die Spaltbreite so ausgeführt werden,
daß sich bei einer Bewegung des Ankers aufgrund der Drosse
lung des Hydrauliköls im Ringspalt eine merkliche Dämpfung
der Bewegung des Ankers ergibt.
Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung des Betätigungsmagneten
wird der Innenraum des Polrohr auch selbsttätig entlüftet, so
daß Entlüftungsschrauben eingespart werden können.
Vorteilhafterweise ist der Staubereich als im wesentlichen
kreisscheibenförmige Stauscheibe ausgebildet, in der die
Stößeldurchtrittsöffnung mittig angeordnet ist. Dadurch er
gibt sich eine besonders einfache Herstellung und Montage des
erfindungsgemäßen Betätigungsmagneten.
Weiterhin ist im Bereich zwischen der äußeren Mantelfläche
des Ankers und der Polrohrbohrung eine Folienlagerung vorge
sehen, die den Raum zwischen der äußeren Mantelfläche des An
kers und der Polrohrbohrung auch im wesentlichen vollständig
ausfüllen kann. Dadurch ergibt sich eine Gestaltung des In
nenraums des Polrohrs derart, daß sich nur noch schwer Luft
säcke bilden können, weil der lange schmale Spalt zwischen
Polrohr und Anker durch die Folienlagerung vermieden wird.
In weiterer Ausbildung des erfindungsgemäßen Betätigungs
magnets kann das Polrohr auf seiner von der Ventilkegelauf
nahmebohrung abgewandten Seite einen Verschlußdeckel aufwei
sen, der verschiedene Baugruppen beinhalten kann. So ist es
denkbar, den Verschlußdeckel mit einer Justiervorrichtung zur
Einstellung des Arbeitspunktes des Ankers auszuführen. Dies
kann beispielsweise durch das Vorsehen einer Justierschraube
im Verschlußdeckel erfolgen.
Weiterhin kann der Verschlußdeckel auch eine Rückstellvor
richtung zur Beaufschlagung des Ankers mit einer Rückstell
kraft aufweisen. Hierzu hat sich eine Rückstellvorrichtung
bewährt, die insbesondere auch in den Anker hineinragen kann.
Bei dieser Ausgestaltung wird der von der Rückstellvorrich
tung eingenommene Raum immer von Hydraulikflüssigkeit durch
strömt, die sich bei der Bewegung des Ankers innerhalb von im
Anker vorgesehenen Ausgleichsbohrungen bewegt. Dadurch wird
der Bildung und Ansammlung von Luftblasen im Polrohr wirksam
entgegen gewirkt.
Die Rückstellvorrichtung übt eine Rückstellkraft auf den An
ker aus und kann dabei so ausgebildet sein, daß in der Anker
bewegungsrichtung, wenn sich die Kegelspitze auf den Ventil
sitz zu bewegt, ein Teil der Magnetkraft in zwei hintereinan
der geschaltete Druckfedern gespeichert wird. Dabei wird zu
erst eine Ankerrückzugsfeder gering vorgespannt und die Vor
spannkraft durch einen Anschlag begrenzt. Anschließend wird
eine Schwingungsdämpfungsfeder weiter vorgespannt, bis die
Kegelspitze im Ventilsitz aufliegt. Die Federrate der Schwin
gungsdämpfungsfeder ist hoch. Diese Feder wird nur wenige
Zehntel Millimeter vorgespannt. Mit dieser Vorrichtung kann
der Nullpunktabgleich der Sollwert-Druckkennlinie durchge
führt werden, Druckschwingungen werden gedämpft und bei Soll
wert 0, nachdem die Schwingungsdämpfungsfeder entspannt ist,
zieht die Ankerrückzugsfeder den Anker gegen die Verschluß
deckelanschlagfläche zurück, damit ein kleines Druckgefälle
am Drosselspalt zwischen Ventilsitz und Kegelspitze erreicht
wird.
Schließlich kann der Anker einen sich in axialer Richtung des
Ankers erstreckenden Federraum aufweisen, von dessen Boh
rungsgrund aus wenigstens eine Ausgleichsbohrung zu einer
Stirnfläche des Ankers verläuft. Dadurch ist eine gründliche
Durchspülung des Ankers mit Hydraulikflüssigkeit gewährlei
stet, wodurch der Ausbildung von Luftblasen entgegen gewirkt
wird.
Schließlich ist die Erfindung auch in einem hydraulischen Ma
gnetventil verwirklicht, das einen erfindungsgemäß ausgebil
deten proportionalen Betätigungsmagneten aufweist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand eines Ausführungs
beispiels veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen erfindungsge
mäßen proportionalen Betätigungsmagneten und
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch einen Teilbereich des
Betätigungsmagneten aus Fig. 1.
Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen proportionalen Betäti
gungsmagneten 1 im Querschnitt. Der Betätigungsmagnet 1 glie
dert sich im wesentlichen in eine Betätigungsspule 2 und in
einen Pol 3, auf den die Betätigungsspule 2 aufgesetzt und
mit einer Kunststoffmutter 4 befestigt ist.
Die Betätigungsspule 3 hat ein Spulengehäuse 5, das im we
sentlichen die Form eines Topfes hat. An einer offenen Stirn
fläche des Spulengehäuses 5 ist eine Ringscheibe 6 einge
setzt, die eine Durchtrittsöffnung 7 aufweist, in der der Pol
3 angeordnet ist. An der der Ringseite 6 gegenüberliegenden
Stirnfläche ist das Spulengehäuse zu einem Gehäuseboden 8 um
geformt, in der eine Bodenöffnung 9 vorgesehen ist, die mit
der Außenseite des Pols 3 abschließt. In dem von der Außen
seite des Pols 3 und dem Spulengehäuse 5 gebildeten Holraum
ist eine Magnetspule 10 angeordnet, die eine Vielzahl von auf
einem Spulenträger 11 vorgesehenen Spulenwindungen aufweist,
die an zwei auf der Außenseite des Spulengehäuses 5 vorgese
henen Anschlußfahnen 12 angeschlossen sind. Das nicht von der
Magnetspule 10 eingenommene Volumen im Inneren des Spulenge
häuses 5 ist mit einer Vergußmasse 13 ausgefüllt.
Der Pol 3 gliedert sich in einen in Fig. 1 linksseitig gele
genden Ventilkegelbereich 14, an den sich ein in Fig. 1
rechtsseitig gelegenes Polrohr 15 anschließt. Dabei ist in
einem Übergangsbereich zwischen dem Ventilkegelbereich 14 und
dem Polrohr 15 ein Konusbereich 16 vorgesehen, der als ein
stückig mit dem Ventilkegelbereich 14 und dem Polrohr 15 in
Verbindung stehender antimagnetischer Materialbereich ausge
bildet ist. Der Übergangsbereich zwischen Polrohr 15, Konus
bereich 16 und Ventilkegelbereich 14 ist so ausgeformt, daß
mit dem Betätigungsmagnet 1 auf den Ventilkegel 20 eine Kraft
erzeugt wird, die proportional zum angelegten Strom ist.
Der Ventilkegelbereich 14 ist mit einer axial verlaufenden
und durchgehenden Ventilkegelbohrung 17 versehen. In dem aus
tretenden Ende der Ventilkegelbohrung 17 ist ein Ventilsitz
18 eingesetzt, in dem eine Eintrittsdüse 19 angeordnet ist.
In dem in Fig. 1 gezeigten Zustand ragt ein in die Ventilke
gelbohrung 17 eingesetzter Ventilkegel 20 mit einer Kegel
spitze 21 in die Sitzbohrung 22 des Ventilsitzes 18 und bil
det mit der Ventilsitzkante 22a einen Drosselspalt. Der Betä
tigungsmagnet arbeitet als direktbetätigtes Proportional-
Druckbegrenzungsventil und regelt im Zufluß P den Druck. In
Regelstellung kann Hydraulikflüssigkeit vom Zufluß P die
Sitzbohrung 22, den Drosselspalt an der Ventilsitzkante 22a
in die Ventilkegelbohrung 17 einströmen und aus dieser über
radial im Ventilkegelbereich 14 vorgesehene Tankanschlußöff
nungen 23 wieder abfließen.
Der Ventilkegel 20 weist neben der Kegelspitze 21 noch zwei
im wesentlichen zylindrische Führungsabschnitte 24 auf, die
mit in dieser Ansicht besonders gut sichtbaren Überströmab
flachungen 25 versehen sind. Die beiden Führungsabschnitte 24
sind durch einen Verbindungsabschnitt 26 mit geringerem
Durchmesser miteinander verbunden. Der Außendurchmesser der
Führungsabschnitte ist so bemessen, daß der Ventilkegel 20 in
der Ventilkegelbohrung 17 beweglich geführt ist.
Auf seiner Außenseite ist der Ventilkegelbereich 14 des Pols
3 zum einem mit einem Polgewinde 27 und zum anderen mit einem
Anschlagabsatz 28 versehen, der in eingeschraubtem Zustand
des Pols 3 in ein in dieser Ansicht nicht gezeigtes Ventilge
häuse an dem Ventilgehäuse anliegt.
Im Inneren des Polrohrs 15 ist ein Ankerraum 29 mit einer zy
lindrischen Polrohrbohrung 62 ausgebildet, in der ein Anker
30 mit im wesentlichen zylindrischer Form axial verschieblich
eingesetzt ist.
Die Polrohrbohrung 62 ist vollständig mit einem hier nicht
gezeigten, beispielsweise aus Teflonmaterial hergestellten
Folienlager ausgekleidet. Die Abmessungen der Polrohrbohrung
62 und des Ankers 30 sind so gewählt, daß das Folienlager den
Zwischenraum zwischen der Außenseite des Ankers 30 und der
Polrohrbohrung 62 vollständig ausfüllt, wobei der Anker 30
noch leichtgängig innerhalb der Polrohrbohrung 62 verschieb
lich ist.
Der Anker 30 weist in seiner in Fig. 1 linksseitig gelegenen
Stößelstirnseite 31 mittig eine Stößelsackbohrung 32 auf, in
die ein stabförmiger Ankerstößel 33 eingesetzt ist. Am An
kerstößel 33 ist dabei ein ringförmiger Stößelabsatz 34 aus
geformt, mit dem sich der Ankerstößel 33 an der Stößelstirn
seite 31 des Ankers 30 abstützt. Das vom Anker 30 wegweisende
Ende des Ankerstößels 33 liegt auf der Stirnseite des in
Fig. 1 rechtsseitig gelegenen Führungsabschnitts 24 des Ven
tilkegels 20 auf.
Der Ankerstößel 33 verläuft dabei in einem Bereich zwischen
der Stößelstirnseite 31 und dem Führungsabschnitt 24 durch
eine Stauscheibe 35, die in einem Übergangsbereich zwischen
dem Ankerraum 29 und der Ventilkegelbohrung 17 in den Pol 3
eingesetzt ist. Die Stauscheibe 35 ist dazu mit einer mittig
angeordneten Stößelbohrung 36 versehen. Die Stauscheibe 35
ist für eine gute Funktion des Betätigungsmagneten 1 an ihrem
äußeren Umfang dicht mit dem Pol 3 verbunden. Die Stößelboh
rung 36 ist so klein ausgeführt, daß der Ankerstößel 33 bei
einer Axialbewegung des Ankers 30 gerade noch im wesentlichen
reibungsfrei innerhalb der Stößelbohrung 36 bewegbar ist.
Der Anker 30 weist ferner an einer der Stößelstirnseite 31
gegenüberliegenden Rückstirnseite 37 eine als Sackloch ausge
bildete Federkammer 38 auf. Der Grund der Federkammer 38
steht über zwei Durchströmkanäle 39 mit der Stößelstirnseite
31 derart in Verbindung, daß bei einer Bewegung des Ankers 30
innerhalb des Ankerraums 29 Hydraulikflüssigkeit durch die
Durchströmkanäle 39 hindurchtreten kann.
Das Polrohr 15 ist an seinem in Fig. 1 rechtsseitig gelege
nen Ende mit einem metallischen Verschlußdeckel 40 verschlos
sen. Hierzu weist der Verschlußdeckel 40 eine auf der Außen
seite angeordnete umlaufende Bördelnut 41 auf, in die bei
eingesetztem Zustand des Verschlußdeckels 40 in das Polrohr
15 ein Polrohrrand 42 des Polrohrs 15 eingedrückt ist. In dem
im Inneren des Polrohrs 15 befindlichen Teil des Verschluß
deckels 40 ist auf der Außenseite eine Ringnut 43 ausgeformt,
in die ein Dichtring 44 eingesetzt ist, so daß sich eine
dichte Verbindung zwischen der Außenseite des Verschlußdeckels
40 und der Innenseite des Polrohrs 15 ergibt.
Auf der außerhalb des Polrohrs 15 gelegenen Außenseite des
Verschlußdeckels 40 ist ein Fixierungsgewinde 45 ausgeformt,
das mit einem dazu komplementären Innengewinde der Kunst
stoffmutter 4 zusammenwirkt. Dadurch ist die Kunststoffmutter
4 auf den Verschlußdeckel 40 aufschraubbar, wo sie mit einer
Mutterunterseite 46 den Gehäuseboden 8 des Spulengehäuses 5
beaufschlagt und diesen fest gegen ein in dieser Ansicht
nicht dargestelltes Ventilgehäuse preßt, in das der Pol 3
eingeschraubt ist. Ein an der Unterseite der Ringscheibe 6
vorgesehener Rastnocken 47, der in eine in dieser Ansicht
nicht gezeigte Rastnockenöffnung im Ventilgehäuse eingreift,
verhindert dabei, daß sich das Spulengehäuse 5 bezüglich des
Ventilgehäuses verdreht.
Der Verschlußdeckel 40 weist im Inneren eine axial verlaufen
de und durchgehende Justierschraubenbohrung 48 auf, in die
eine Justierschraube 49 eingesetzt ist. Die Justierschraube
49 hat dabei einen Schraubenkopf 50, in dem eine Innensechs
kantöffnung 51 ausgeformt ist. An den Schraubenkopf 50
schließt sich ein Gewindebereich 52 an, der mit einem ent
sprechenden Innengewindebereich am Verschlußdeckel 40 zusam
menwirkt. Zusätzlich ist im Gewindebereich 52 zwischen dem
Verschlußdeckel 40 und der Justierschraube 49 ein Kunst
stoffring 53 zur Verdrehsicherung der Justierschraube 49 im
Verschlußdeckel 40 vorgesehen. Weiterhin weist die Justier
schraube 49 einen Dichtbereich 54 auf, in dem außenseitig ein
Dichtring 55 angeordnet ist, der eine Abdichtung zwischen der
Justierschraube 49 und der Justierschraubenbohrung 48 be
wirkt.
Ausgehend vom Dichtbereich 54 erstreckt sich ein stabförmiger
Rückstellfederträger 56 der Justierschraube 49 in die Feder
kammer 38 des Ankers 30 hinein. Der Rückstellfederträger 56
weist an seinem Ende eine Anschlagscheibe 57 auf, an der sich
ein Ende einer Schwingungsdämpfungsfeder 58 abstützt. Das an
dere Ende der Schwingungsdämpfungsfeder 58 stützt sich in dem
in Fig. 1 gezeigten Zustand an einer in der Federkammer 38
befestigten Anschlaghülse 59 ab, die über einen Sicherungs
ring 60, der sowohl in einer Nut in der Anschlaghülse 59 als
auch in einer Nut in der Federkammer 38 eingreift, axial be
züglich des Ankers 30 fixiert ist.
Dabei ist im Inneren der Anschlaghülse 59 in einem Bereich
zwischen dem Rückstellfederträger 56 und der Wandung der An
schlaghülse 59 eine Ankerrückzugsfeder 61 eingesetzt, die in
dem in Fig. 1 gezeigten Zustand durch die Wirkung der
Schwingungsdämpfungsfeder 58 zusammengedrückt ist.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch einen Teilbereich des
Ankers 30 und der Justierschraube 49 in einem Zustand, in dem
der Anker 30 gegenüber dem in Fig. 1 gezeigten Zustand nach
rechts verschoben ist.
Wie man in dieser Ansicht besonders gut sieht, ist die An
schlagscheibe 57 durch Umbördeln eines Materialbereichs des
Rückstellfederträger 56 fest mit diesem verbunden.
In dem in Fig. 2 gezeigten Zustand ist der Anker 30 soweit
bezüglich der Justierschraube 49 nach rechts verschoben, daß
die Schwingungsdämpfungsfeder 58 bis auf die Restvorspann
kraft der Ankerrückzugsfeder 61 entspannt ist. Mit dem in
Fig. 2 rechtsseitig gelegenen Ende liegt die Schwingungsdämp
fungsfeder 58 auf dem linken Ende der Ankerrückzugsfeder 61
auf.
Im Betrieb verhält sich der erfindungsgemäße Betätigungsma
gnet 1 wie folgt. Bei einem Stromfluß durch die Magnetspule
10 wird der Anker 30 in die in Fig. 1 gezeigte Druckregel
stellung gezogen, in der er über den Ankerstößel 33 den Ven
tilkegel 20 so beaufschlagt, daß die Kegelspitze 21 mit der
Ventilsitzkante 22a einen vorbestimmten Drosselspalt bildet.
Um das bei der Bewegung des Ankers 30 nach links sich aus dem
Ankerraum 29 herausbewegende Hubvolumen des Ankerstößels 33
auszugleichen, strömt Hydraulikflüssigkeit aus der Ventilke
gelbohrung 17 über den Ringspalt zwischen Stößelbohrung 36
und Ankerstößel 33 in den Ankerraum 29. Außerdem wird die Hy
draulikflüssigkeit im Ankerraum 29 vom Anker 30 verdrängt und
strömt über die Durchströmkanäle 39 im Anker 30 und über die
Federkammer 38 in den hinteren Ankerraum 63.
Bei einer Bewegung des Ankers 30 nach rechts schiebt der An
ker 30 die Hydraulikflüssigkeit aus dem hinteren Ankerraum 63
über die Federkammer 38 und die Durchströmkanäle 39 in den
Ankerraum 29. Die überschüssige Hydraulikflüssigkeit im An
kerraum 29, entsprechend dem eindringenden Stößelvolumen,
entweicht über den Ringspalt zwischen Stößelbohrung 36 und
Ankerstößel 33 zurück in die Ventilkegelbohrung 17.
Wenn in Regelstellung des Ankers 30 in der Sitzbohrung 22
schnelle Druckänderungen auftreten oder schnelle Stromände
rungen auf die Magnetspule 10 geschaltet werden, bewegt sich
der Anker mit hoher Geschwindigkeit nach rechts und links.
Dabei strömt kurzzeitig eine große Menge Hydraulikflüssigkeit
vom Ankerraum 29 in den Hinteren Ankerraum 63 und zurück. In
den Durchströmkanälen 39, der Federkammer 38, vorbei an der
Anschlagscheibe 57, der Schwingungsdämpfungsfeder 58 und der
Ankerrückzugsfeder 61 wird der Strömung ein Widerstand entge
gengesetzt, so daß sich bei einem Hub des Ankers 30 nach
links im Ankerraum 29 ein Staudruck aufbaut, der auch auf die
Stößelstirnseite 31 wirkt, und so die Bewegung des Ankers 30
nach links bremst.
Der ausströmenden Hydraulikflüssigkeit aus dem Ankerraum 29
in die Ventilkegelbohrung 17 wird somit von der kleinen
Ringspaltfläche zwischen Stößelbohrung 36 und Ankerstößel 33
ein hoher Widerstand entgegengesetzt, wodurch sich im Anker
raum 29 ein Staudruck aufbauen kann. Desgleichen wird bei ei
nem Hub des Ankers 30 nach rechts im hinteren Ankerraum 63
ein Staudruck aufgebaut der auf die Rückstirnseite 37 des An
kers 30 wirkt und die Bewegung des Ankers bremst. Im Ergebnis
werden die Ankerbewegungen in beide Richtungen gedämpft.
Zusätzlich dämpft die Schwingungsdämpfungsfeder 58 die Regel
hübe vom Anker 30 in beide Richtungen. Tritt in der Sitzboh
rung 22 eine Druckschwingung auf und der Druck fällt dabei
unter den vorgegebenen Wert ab, bewegt sich der Ventilkegel
20 mit dem Anker 30 nach links und verkleinert den Dros
selspalt zwischen Ventilkante 22a und Ventilkegelspitze 21.
Gleichzeitig wird die Schwingungsdämpfungsfeder 58 höher vor
gespannt, und durch die hohe Federrate dieser Feder der Re
gelhub des Ventilkegels 20 nach links reduziert. Steigt der
Druck in der Sitzbohrung 22 über den vorgegebenen Wert an,
schiebt die auf die Ventilkegelspitze 21 einwirkende höhere
hydraulische Kraft den Ventilkegel 20 und den Anker 30 nach
rechts. Dabei wird die Schwingungsdämpfungsfeder 58 entspre
chend ihrer Federrate entspannt. Die zuvor in der Schwin
gungsdämpfungsfeder 58 gespeicherte Magnetkraft wird frei und
steigt um denjenigen Betrag an, um den die Federkraft ab
nimmt. Damit wird der Regelhub des Ventilkegels nach rechts
verkleinert. Durch die aufgeführten Dämpfungseinrichtungen
wird verhindert, daß die Regelbewegungen von Ventilkegel 20
und Anker 30 zu groß werden, wodurch Dauerschwingungen wirk
sam unterdrückt werden.
Wird der elektrische Strom auf die Magnetspule 10 bis auf ei
nen kleinen Vorstrom zurückgenommen, drückt die Schwingungs
dämpfungsfeder 58 den Anker 30 um die Vorspannhub dieser Fe
der, der nur wenige Zehntelmillimeter beträgt, nach rechts.
Nachfolgend schiebt die Ankerrückzugsfeder 61 den Anker 30
gegen die Verschlußdeckelanschlagfläche 64. Dadurch entsteht
zwischen Ventilsitzkante 22a und Ventilkegelspitze 21 ein
großer Drosselspalt, der der strömenden Hydraulikflüssigkeit
nur einen kleinen Widerstand entgegensetzt.
1
Betätigungsmagnet
2
Betätigungsspule
3
Pol
4
Kunststoffmutter
5
Spulengehäuse
6
Ringscheibe
7
Durchtrittsöffnung
8
Gehäuseboden
9
Bodenöffnung
10
Magnetspule
11
Spulenträger
12
Anschlußfahne
13
Vergußmasse
14
Ventilkegelbereich
15
Polrohr
16
Konusbereich
17
Ventilkegelbohrung
18
Ventilsitz
19
Eintrittsdüse
20
Ventilkegel
21
Ventilkegelspitze
22
Sitzbohrung
22
a Ventilsitzkante
23
Tankanschlußöffnung
24
Führungsabschnitt
25
Überströmabflachung
26
Verbindungsabschnitt
27
Polgewinde
28
Anschlagabsatz
29
Ankerraum
30
Anker
31
Stößelstirnseite
32
Stößelsackbohrung
33
Ankerstößel
34
Stößelabsatz
35
Stauscheibe
36
Stößelbohrung
37
Rückstirnseite
38
Federkammer
39
Durchströmkanal
40
Verschlußdeckel
41
Bördelnut
42
Polrohrrand
43
Ringnut
44
Dichtring
45
Fixierungsgewinde
46
Mutterunterseite
47
Rastnocken
48
Justierschrauben
bohrung
49
Justierschraube
50
Schraubenkopf
51
Innensechskantöffnung
52
Gewindebereich
53
Kunststoffring
54
Dichtbereich
55
Dichtring
56
Rückstellfederträger
57
Anschlagscheibe
58
Schwingungsdämpfungs
feder
59
Anschlaghülse
60
Sicherungsring
61
Ankerrückzugsfeder
62
Polrohrbohrung
63
hinterer Ankerraum
64
Verschlußdeckel
anschlagfläche
Claims (14)
1. Proportionaler Betätigungsmagnet (1) insbesondere für ein
hydraulisches Magnetventil, der die folgenden Merkmale
aufweist:
- - einen Pol (3) mit einer Ventilkegelaufnahmebohrung (17) zur Aufnahme eines Ventilkegels (20),
- - ein im wesentlichen zylindrisches Polrohr (14) mit ei ner Polrohrbohrung (62) zur Aufnahme eines im wesent lichen zylindrischen Ankers (30),
- - zwischen Anker (30) und Ventilkegel (20) erstreckt sich ein Ankerstößel (33), der gegenüber dem Anker (30) und dem Ventilkegel (20) einen kleineren Durch messer aufweist,
- - in einem Bereich zwischen Ventilkegelaufnahmebohrung (17) und Polrohr (14) ist um den Ankerstößel (33) her um ein Staubereich (35) mit einer Stößeldurch trittsöffnung (36) vorgesehen, wobei zwischen der In nenseite der Stößeldurchtrittsöffnung (36) und der Au ßenseite des in der Stößeldurchtrittsöffnung (36) ver laufenden Ankerstößels (33) ein Ringspalt mit einer vorbestimmten Spaltbreite ausgebildet ist.
2. Betätigungsmagnet nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Verhältnis der Spaltbreite zu dem Durchmesser des An
kerstößels kleiner als 0,25 ist.
3. Betätigungsmagnet nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Verhältnis der Spaltbreite zu dem Durchmesser des An
kerstößels kleiner als 0,05 ist.
4. Betätigungsmagnet nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Staubereich als im wesentlichen kreisscheibenförmige
Stauscheibe (35) ausgebildet ist, in der die Stößeldurch
trittsöffnung (36) mittig vorgesehen ist.
5. Betätigungsmagnet nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Bereich zwischen Außenseite des Ankers (30) und der
Polrohrbohrung (62) eine Folienlagerung vorgesehen ist.
6. Betätigungsmagnet nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Folienlagerung den Raum zwischen der Außenseite des
Ankers (30) und der Polrohrbohrung (62) im wesentlichen
vollständig ausfüllt.
7. Betätigungsmagnet nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Polrohr (14) auf seiner von der Ventilkegelaufnahme
bohrung (17) abgewandten Seite einen Verschlußdeckel (40)
aufweist.
8. Betätigungsmagnet nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Verschlußdeckel (40) eine Justierschraube (49) zur
Einstellung des Arbeitspunktes des Ankers (30) aufweist.
9. Betätigungsmagnet nach Anspruch 7 oder Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Verschlußdeckel (40) eine Rückstellvorrichtung (57,
58, 59, 61) zur Beaufschlagung des Ankers (30) mit einer
Rückstellkraft aufweist.
10. Betätigungsmagnet nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rückstellvorrichtung (57, 58, 59, 61) so ausgebildet
ist, daß der Anker (30) mit einer Rückstellkraft beauf
schlagbar ist, die über den Hub des Ankers (30) eine
nichtlineare Kennlinie aufweist.
11. Betätigungsmagnet nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rückstellvorrichtung eine Schwingungsdämpfungsfeder
(58) sowie eine mit der Schwingungsdämpfungsfeder (58) in
Reihe geschaltete Ankerrückzugsfeder (61) mit einer klei
neren Federkonstante aufweist, wobei ferner die Wirkung
der Ankerrückzugsfeder (61) beim Überschreiten einer vor
bestimmten Rückstellkraft aufhebbar ist.
12. Betätigungsmagnet nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Anker (30) einen sich in axialer Richtung erstrecken
den und als Sackloch (38) ausgebildeten Federraum auf
weist.
13. Betätigungsmagnet nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Anker (30) wenigstens eine Ausgleichsbohrung (39)
aufweist, die sich insbesondere von einem Bohrungsgrund
des Sacklochs (38) aus zu einer Stirnfläche (31) des (30)
Ankers erstreckt.
14. Hydraulisches Magnetventil mit einem Betätigungsmagneten
nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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