DE19905901A1 - Vorrichtung zum Abrollen und flächenhaften Aufbringen eines Films von einem Trägerband auf ein Substrat - Google Patents
Vorrichtung zum Abrollen und flächenhaften Aufbringen eines Films von einem Trägerband auf ein SubstratInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen eines Films von einem Trägerband auf ein Objekt oder Substrat, die aufweist, einen Gehäusekörper, eine Trägerbandabwickelspule, eine Trägerbandaufwickelspule, ein Auftragselement, wobei das Trägerband von der Trägerbandabwickelspule zum Auftragselement und um dieses herum zur Trägerbandaufwickelspule rückgeführt ist, wobei das Auftragselement eine Auftragsfläche und eine Auftragsspitze hat, wobei wahlweise mittels der Spitze oder mit der Auftragsfläche der Film auf die Oberfläche des Objekts auftragbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen
eines Films von einem Trägerband auf ein Objekt oder
Substrat mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruch
1.
Es sind zahlreiche Vorrichtungen, insbesondere Handgeräte
zum Übertragen eines Films von einem Trägerband auf ein
Substrat bekannt. So zeigt die EP 0727378 (Fig. 5) ein
entsprechendes Handgerät zur Übertragung eines Films aus
z. B. klebendem, deckendem oder farbigem Material von
einem Trägerband 43 auf ein Substrat 46 mit einem manuell
ergreifbaren Gehäuse, an dessen Umfang ein Auftragsteil
45 zum Andrücken des Films an das Substrat 46 angeordnet
ist, wobei im Gehäuse Trägerbandabwickel- und
Trägerbandaufwickelspule 52, 49 für das Trägerband
angeordnet sind. Das Trägerband verläuft von der
Trägerbandabwickelspule 52 über das Auftragsteil 45 und
dessen Spitze 44 zurück zur Trägerbandaufwickelspule 49.
Ein Deckel 31 dient als Schutzvorrichtung für das
Auftragsteil 45. Die Hand H der das Handgerät
verwendenden Person umgreift mit ihrem Daumen D das
Handgerät 50 von der Seite, der Zeigefinger Z liegt auf
einer Auflagefläche 42, welche mit einem haftenden
Material beschichtet ist. Die restlichen Finger der Hand
H liegen an der in Fig. 5 nicht dargestellten seitlichen
Wand des Handgeräts 50 an. Zum Auftragen des Films auf
das Substrat 46 wird das Handgerät 50 mit dem
Auftragsteil 45 und dessen Spitze 44 auf das Substrat
aufgesetzt und in Richtung 47 über das Substrat 46
gezogen. Durch das Anpressen des Trägerbandes mit dem
darauf befindlichen Film gegen das Substrat 46 mittels
der Spitze 44 des Auftragsteils 45 wird das Trägerband
beim Ziehen über die Oberfläche des Substrats 46
transportiert. Durch die Kupplung, insbesondere
Rutschkupplung, zwischen der Trägerbandabwickel- und der
Trägerbandaufwickelspule wird das Trägerband beim
Abwickeln von der Trägerbandabwickelspule nach dem
Abgeben seines Films von der Trägerbandaufwickelspule
gleichzeitig aufgewickelt.
Bei dem oben beschriebenen Handgerät erfolgt das
Auftragen des Films nur dann, wenn ein genügend großer
Anpreßdruck auf die Oberfläche des Substrats ausgeübt und
gleichzeitig das Handgerät über die Oberfläche gezogen
wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die
Vorrichtung dahingehend weiter zu entwickeln, daß der
Film des Trägerbandes, zudem auch ohne eine Bewegung der
Vorrichtung parallel zur Oberfläche des Substrats,
flächenhaft auf das Substrat mittels der Vorrichtung
aufgebracht werden kann.
Diese Aufgabe wird erfinderisch mittels einer Vorrichtung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich durch die
Unteransprüche.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung hat das
Auftragselement eine Auftragsfläche sowie eine
Auftragsspitze. Mit der Auftragsfläche kann der Film
flächenhaft mit der Vorrichtung auf einmal aufgetragen
werden. Mit der Auftragsspitze ist es möglich durch
Aufsetzen und Herüberfahren der Vorrichtung über die
Oberfläche des Substrats oder Objekts den Film in
beliebigen Abschnitten bzw. Längen auf die Oberfläche des
Objekts zu übertragen.
Die Vorrichtung kann derart ausgestaltet sein, daß das
Auftragselement verschwenkbar und zugleich verschieblich
im Gehäuse angeordnet ist. Wird das Auftragselement
derart verschwenkt, daß nur mit der Auftragsspitze der
Film auf die Substratoberfläche appliziert werden kann,
ist vorteilhaft ein Verschieben des Auftragselements im
Gehäuse nicht mehr möglich. Ist dagegen das
Auftragselement derart verschwenkt, daß lediglich ein
Applizieren des Films mit der Auftragsfläche möglich ist,
so verhindert die Arretierungsvorrichtung, daß beim
Betätigen der Vorrichtung das Auftragselement unerwünscht
verschwenkt bzw. verdreht wird.
In einer vorteilhaften Ausführungsform bildet eine Kante
der Auftragsfläche des Auftragselements die Auftrags
spitze. Durch das insbesondere einteilige Auftragselement
werden somit vorteilhaft nur wenige Teile benötigt.
In einer vorteilhaften Ausführungsform besitzt die
Vorrichtung zwei Gehäuseteile, wobei das eine Gehäuseteil
verschieblich in dem anderen Gehäuseteil angeordnet ist.
Beide Gehäuseteile sind mittels eines Federelementes
verbunden, welches dafür sorgt, daß die beiden
Gehäuseteile im unbelasteten Zustand in die
Ausgangsstellung zueinander verschoben werden. Mittels
eines Festsetzmechanismus ist es jedoch möglich, den
inneren Teil bei stark zusammengedrücktem Federelement in
dem äußeren Gehäuseteil zu halten. Vorteilhaft läßt sich
lediglich in dieser Stellung das Auftragselement derart
verschwenken, daß die Auftragsspitze aus den beiden
Gehäuseteilen heraus verschwenkt wird und auf die
Oberfläche eines Objekts bzw. Substrats aufsetzbar ist.
In dieser Position kann lediglich durch Herüberstreichen
über die Oberfläche des Objekts der Film vom
Transportband auf die Oberfläche übertragen werden. In
dieser Position ist vorteilhaft ein schräges Aufsetzen
der Vorrichtung auf das Objekt möglich, so daß die die
Vorrichtung betätigende Person die Auftragsspitze beim
Applizieren des Films sieht und den Film genau an dem
gewünschten Ort applizieren kann. Sofern die Person mit
der Auftragsfläche den Film auf die Objektoberfläche
auftragen möchte, verschwenkt sie das Auftragselement bei
zueinander festgesetzten Gehäuseteilen derart, daß die
Auftragsspitze insbesondere wieder im Gehäuse einliegt
und insbesondere die Auftragsfläche parallel zur Öffnung
der Vorrichtung angeordnet ist. Bei dem Verdrehen des
Auftragselements wird gleichzeitig in der Endstellung der
Festsetzmechanismus gelöst, so daß die beiden
Gehäuseteile wieder zueinander verschieblich sind und das
innere Gehäuseteil durch das Federelement zumindest
teilweise aus der Öffnung des äußeren Gehäuseteils
herausgedrückt wird. Das innere Gehäuseteil bildet
vorteilhaft mit seiner Stirnseite eine Öffnung, durch die
das Auftragselement gegen die Oberfläche des Objekts
druckbeaufschlagbar ist. Das Auftragselement wird dann
gegen die Oberfläche gedrückt, wenn die Vorrichtung auf
das Objekt aufgesetzt wird und das äußere Gehäuseteil
derart druckbeaufschlagt wird, daß es in Richtung
Objektoberfläche gegen die Federkraft des Federelementes
bewegt wird. Das Auftragselement ist in diesem Fall
vorteilhaft an dem äußeren Gehäuseteil angelagert und
wird mit dem äußeren Gehäuseteil in Richtung
Objektoberfläche bewegt.
Vorteilhaft wird das Transportband während des
Zusammendrückens der beiden Gehäuseteile transportiert,
wobei die Trägerbandaufwickelspule in diesem Fall
blockiert ist. Vorteilhaft sind die Breite der
Auftragsfläche des Auftragselements und die Wegstrecke
zwischen der Ausgangsstellung und der Applizierstellung
insbesondere der Endstellung des Auftragselements derart
aufeinander abgestimmt, daß bei jedem Applizieren genau
gleich viel Trägerband mit Film vor der Auftragsfläche
des Auftragselements kurz vor dem Berühren der Oberfläche
ist. Hierzu ist die Wegstrecke zwischen der
Ausgangsstellung und der Endstellung ungefähr halb so
kurz wie die Breite der Auftragsfläche, über die das
Trägerband geführt ist.
Der Transport des Trägerbandes kann vorteilhaft beim
Bewegen des Auftragselements von der Ausgangsstellung in
die Endstellung erfolgen oder aber beim Entspannen der
Vorrichtung und somit beim Bewegen des Auftragselements
von der Endstellung in die Ausgangsstellung. Es ist zudem
möglich, daß während der Bewegung des Auftragselements in
Richtung Endstellung das Trägerband von der
Trägerbandabwickelspule abgerollt wird und beim Bewegen
des Auftragselementes von der Endstellung in die
Ausgangsstellung die Trägerbandaufwickelspule das
verbrauchte Trägerband aufwickelt.
Es ist ebenfalls vorteilhaft, wenn nur dann das
Trägerband weiter transportiert wird, wenn der Film vom
Auftragselement an das Objekt abgegeben worden ist. Dies
kann z. B. vorteilhaft dadurch realisiert werden, daß
erst bei Überwinden eines gewissen Anpressdrucks gegen
das Auftragselement, welcher durch das Objekt selbst
erzeugt wird, der Weitertransport des Trägerbandes beim
Bewegen von der Endstellung oder einer Zwischenstellung
in die Ausgangsstellung erfolgt.
Zum Aufsetzen der Vorrichtung auf die Oberfläche des
Objekts hat die Vorrichtung zumindest eine Auflagefläche,
mittels derer die Vorrichtung so auf dem Objekt
ausgerichtet ist, daß die Auftragsfläche des
Auftragselementes insbesondere parallel zur Oberfläche
des Objekts zumindest in der Endstellung ist.
Für den Weitertransport des Trägerbandes kann vorteilhaft
ein Antrieb für die Trägerbandaufwickelspule vorgesehen
sein, der von der Vorrichtung während der Betätigung der
Vorrichtung angetrieben wird. Es ist zudem möglich, daß
beim Drücken der Vorrichtung gegen die Oberfläche des
Objektes und damit beim Bewegen bzw. Verfahren des
Auftragselements ein Federelement gespannt wird, welches
seine Federenergie beim Entspannen der Vorrichtung abgibt
und diese Energie zum Antrieb der
Trägerbandaufwickelspule genutzt wird.
Vorteilhaft sind Hemmechanismen vorgesehen, die ein
Verdrehen der Spulen ohne Überwinden einer gewissen Kraft
nicht zulassen. Hier sind z. B. Rutschkupplungen, wie sie
von herkömmlichen Handgeräten her zum Auftragen von Film
oder Folien auf Substrate bekannt sind, zu verwenden.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann
die Art, Gestalt und/oder Größe der Auftragsfläche des
Auftragselementes verändert werden. Hierzu hat das
Auftragselement vorteilhaft mehrere Auftragsflächen und
zumindest eine Auftragsspitze.
Es ist zudem möglich, daß ein weiteres Teil, welches
insbesondere von der Rückseite des Trägerbandes gegen
dieses verstellbar ist und gleichzeitig das Trägerband
mit seiner Spitze aus einer Öffnung aus dem Gehäuse
herausdrückt, vorgesehen ist, wobei das Auftragselement
keine Auftragsspitze hat. Die Öffnung des Gehäuses kann
mittels eines Verschlusses geschlossen werden. In einer
vorteilhaften weiteren Ausgestaltung dieser Vorrichtung
wird beim Öffnen der Öffnung durch den Verschluß das
zusätzliche Teil verschwenkt und das Trägerband aus der
Öffnung herausgedrückt.
Die Auftragsfläche des Auftragselements ist vorteilhaft
derart ausgebildet, daß an den Kanten der Auftragsfläche
das Material exakt vom Trägerband beim Anpressen gegen
die Oberfläche des Objekts abgelöst wird. Dies kann z. B.
dadurch erzielt werden, daß die Kanten der Auftragsfläche
leicht vorspringen und somit linienförmig das Trägerband
mit einem erhöhten Druck von seiner Rückseite
beaufschlagt wird. Zumindest das die Auftragsfläche
bildende Material sollte derart sein, daß stets
gewährleistet ist, daß über die gesamte Auftragsfläche
ein genügend großer Anpressdruck erzeugbar ist. Das
Auftragselement sollte daher zumindest im Bereich der
Auftragsfläche aus einem verformbaren Material und
insbesondere kissenartig ausgebildet sein.
Der Antrieb des Trägerbandes und/oder des
Verstellmechanismus des Auftragselements kann vorteilhaft
mittels eines elektrischen Antriebes erfolgen, so daß die
die Vorrichtung betätigende Person lediglich einen Taster
für den Applikationsvorgang betätigen muß. Es können
jedoch auch Sensoren vorgesehen sein, die das Aufsetzen
auf die Oberfläche des Objektes registrieren und den
Applikationsvorgang einleiten bzw. durchführen.
In einer weiteren vorteilhaften Weiterentwicklung einer
der vorbeschriebenen Ausführungsformen verschließt oder
überdeckt eine Verschlußklappe oder -deckel die
Auftragsfläche des Auftragselements automatisch nach
jedem Applizierungsvorgang. Dies hat den Vorteil, daß bei
nicht benutzter Vorrichtung das Auftragselement sowie das
vor dem Auftragselement geführte Trägerband nicht
beschädigt werden kann. Es ist jedoch auch möglich, die
Klappe manuell nach dem Gebrauch der Vorrichtung
aufzusetzen oder vor das Auftragselement zu verschwenken
oder schieben.
Nachfolgend werden einige vorteilhafte Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand von Zeichnungen
näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Querschnittsdarstellung durch eine erfin
dungsgemäße Vorrichtung beim Auftragen des
Films auf eine Oberfläche, wobei das Auf
tragselement aus dem Gehäuse heraus verschwenkt
ist;
Fig. 2 eine Querschnittsdarstellung durch die Vor
richtung gemäß Fig. 1 mit hereingeschwenktem
Auftragselement beim flächenhaften Applizieren
des Film mittels der Auftragsfläche der
Vorrichtung;
Fig. 2a Querschnittsdarstellung durch die Vorrichtung
gemäß Fig. 2;
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung im aufgesetzten aber
noch nicht betätigten Zustand;
Fig. 3a eine Vorrichtung entsprechend Fig. 3 im
betätigten Zustand;
Fig. 3b und 3c Vorrichtung gem. Fig. 3 mit zusätzlichem, ver
schiebbarem Aufstützelement;
Fig. 4 eine Querschnittsdarstellung der Vorrichtung
gemäß den Fig. 3 und 3a beim Applizieren
durch Herüberbewegen der Vorrichtung über eine
Oberfläche eines Objekts;
Fig. 5 Vorrichtung gemäß dem Stand der Technik.
Die Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Vorrichtung. Die Vorrichtung 1 besteht
aus den Gehäuseteilen 2 und 3. Das innere Gehäuseteil 3
ist verschieblich in dem äußeren Gehäuseteil 2 gelagert.
Die Trägerbandabwickelspule 4 sowie die Trägerband
aufwickelspule 5 sind an dem inneren Gehäuseteil 3
verdrehbar gelagert. Beide Spulen 4 und 5 sind über
Zahnräder miteinander in Verbindung, wie sie bei
herkömmlichen Vorrichtungen bekannt sind. Zudem sind
Rutschkupplungen vorhanden, die ein Verdrehen der Spulen
ohne äußere Kräfte verhindern. Beide Gehäuseteile 2 und 3
sind mittels einer Feder 11, welche in den Fig. 1 und
2 zusammengedrückt und in der Fig. 2a entspannt ist,
miteinander verbunden. Die Feder 11 versucht das in das
äußere Gehäuseteil 2 hineingedrückte innere Gehäuseteil 3
in Richtung Öffnung 2a des äußeren Gehäuseteils 2 zu
verschieben. Mittels des Rastmechanismus, welcher durch
die Rastnase 2b und die Öffnung 3b realisiert ist, kann
bei eingerasteter Nase 2b in die Öffnung 3b das innere
Gehäuseteil 3 nicht durch die Feder 11 aus der Öffnung 2a
des Gehäuseteils 2 herausbewegt werden. In dieser
Position ist das Auftragselement 7 aus der Öffnung 3a des
inneren Gehäuseteils 3 herausgeschwenkt, wodurch die
Spitze 8a des Auftragselements auf die Oberfläche 10 des
Objektes 9 aufsetzbar ist. In dieser Position wird der
Vorsprung 2b nicht durch den Nocken 13 ausgelenkt. Wird
die auf die Oberfläche 10 mit ihrer Applikationsspitze 8a
aufgesetzte Vorrichtung 1 über die Oberfläche 10 in
Pfeilrichtung bewegt, so wird wie bei herkömmlichen
Handgeräten zum Auftragen von Filmen auf Substrate das
Trägerband durch das Verfahren der Vorrichtung weiter
bewegt, so daß kontinuierlich der Film vom Trägerband 6
auf die Oberfläche 10 übertragen wird.
Zum flächenhaften Auftragen des Films mittels der
Auftragsfläche 8 des Auftragselements 7 wird dieses wie
in Fig. 2 dargestellt in das Gehäuse derart verschwenkt,
daß die Auftragsfläche 8 ungefähr parallel zur Oberfläche
10 des Objektes 9 angeordnet ist. Beim Verschwenken des
Auftragselements 7 von der Position gemäß der Fig. 1 in
die Position gemäß der Fig. 2 wird mittels des Nockens
die Nase 2b aus der Öffnung 3b herausgeschwenkt. Dies ist
möglich, da die Nase 2b gelenkig mittels dem Gelenk 2c an
dem äußeren Gehäuseteil 2 angeformt ist. Das Verschwenken
des Auftragselements 7 erfolgt mittels eines Betätigungs
elementes (nicht dargestellt), welches außerhalb des
Gehäuseteils 2 angeordnet ist und mit dem Auftragselement
7 über die Welle 7a in Verbindung ist. Die Welle 7a
durchgreift eine Längsöffnung 12 des inneren Gehäuseteils
3 sowie eine Öffnung des Gehäuseteils 3. Die Öffnung des
Gehäuseteils 3 dient gleichzeitig als Lager für die Welle
7a. Das Betätigungselement wirkt zusammen mit dem
Gehäuse, wobei das Betätigungselement z. B. in zwei
Stellungen am Gehäuseteil 2 arretierbar ist, so daß sich
das Auftragselement 7 in den Stellungen gemäß den Fig.
1 und 2 nicht ungewollt aus seiner Position verdrehen
kann.
Beim Verschwenken des Auftragselements von der Position
gemäß Fig. 1 in die Position gemäß der Fig. 2 wird
gleichzeitig die Trägerbandaufwickelspule 5 soweit
angetrieben, daß beim Erreichen der Position gemäß Fig.
2 das Trägerband 6 wieder straff gespannt ist. Der
hierfür erforderliche Antrieb kann z. B. mittels eines
Getriebes, welches die Welle des Auftragselementes 7 mit
der Trägerbandaufwickelspule 5 verbindet, realisiert
werden.
Sofern keine Kraft F mehr ausgeübt wird, entspannt sich
die Vorrichtung, so daß das äußere Gehäuseteil 2 von der
Oberfläche 10 des Objektes 9 wegbewegt wird. Die Fig. 2a
zeigt die auf die Oberfläche 10 aufgesetzte Vorrichtung 1
im entspannten Zustand, wodurch das Auftragselement 7
seine Ausgangsposition bzw. Ausgangsstellung erreicht
hat. Die Vorsprünge 2d, welche kragenförmig an der
Innenseite der Öffnung 2a des äußeren Gehäuseteils 2
angeordnet bzw. angeformt sind, verhindern das Heraus
drücken des inneren Gehäuseteils 3 aus der Öffnung 2a.
Das innere Gehäuseteil 3 bildet mit den Stirnseiten 14,
welche gleichzeitig die Öffnung 3a bilden, die Abstütz
fläche der Vorrichtung 1.
Wird erneut eine Kraft F in Pfeilrichtung ausgeübt, so
wird das Gehäuseteil 2 in Richtung Objektoberfläche 10
gedrückt und mit ihm das Auftragselement 7. Beim Bewegen
des äußeren Gehäuseteils 2 in Richtung Objektoberfläche
10 wird ein Abwickeln des Trägerbandes 6 von der
Trägerbandaufwickelspule 5 mittels eines Sperrmechanismus
verhindert, wobei gleichzeitig das Trägerband 6 von der
Trägerbandabwickelspule 4 abgewickelt und vor die
Auftragsfläche 8 des Auftragselements 7 gezogen wird. Der
Hub H entspricht der Wegstrecke zwischen der Ausgangs
stellung gemäß der Fig. 2a und der Endstellung gemäß der
Fig. 2. Der Hub H sollte ungefähr halb so lang sein wie
die Länge L der Auftragsfläche 8.
Das Auftragselement 7 ist in einer besonderen Ausfüh
rungsform dreiecksförmig ausgebildet, wobei der spitze
Winkel die Auftragsspitze 8a bildet. Die Spitze 8a ist
mindestens so breit wie das Trägerband 6, damit das
Trägerband 6 über seine gesamte Breite gegen die
Oberfläche 10 des Objekts 9 angedrückt wird.
Die Fig. 3, 3a und 4 zeigen eine weitere mögliche
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Die
Vorrichtung 201 hat ein Gehäuse 202, welches eine Öffnung
219 hat, durch die das Trägerband 206 von der
Trägerbandabwickelspule 204 um ein Auftragselement 207
herum zur Trägerbandaufwickelspule 205 geführt ist. Das
Auftragselement 207 ist in einem gewissen Bereich
verschieblich im Gehäuse gelagert, wobei die Verschiebe
richtung ungefähr parallel zur Längserstreckung des
Gehäusekörpers 202 erfolgt. Hierzu ist das Auftrags
element 207 mittels einer nicht dargestellten Lagerung in
einem Langloch 212 des Gehäuses 202 verschieblich
gelagert. Die Fig. 3 zeigt die Vorrichtung 201 im nicht
betätigten doch bereits auf die Oberfläche 210 des
Objekts 209 aufgesetzten Zustand. Bei dieser Vorrichtung
201 ist sicherzustellen, daß stets das Trägerband mit
Film vor dem Auftragselement 207 vorhanden ist, so daß
beim Aufsetzen der Vorrichtung 201 auf eine Oberfläche
210 eines Objektes 209 der Film direkt übertragen wird.
In den Fig. 3, 3a und 4 ist der Antrieb der
Trägerbandaufwickelspule 205 nicht dargestellt. Das
Transportieren des Trägerbandes 206 ist erst dann
möglich, wenn das Auftragselement 207 nicht in Richtung
Gehäuse verschoben ist. Hierzu können Sensoren oder
entsprechende mechanische Verriegelungsmechanismen vorge
sehen sein. Zudem ist es möglich, daß erst nach dem
vollständigen Eindrücken des Auftragselementes 207,
welches gegen eine Federkraft einer nicht dargestellten
Feder erfolgt, der Antrieb die Aufwickelspule 205
verdreht. Durch das Hineindrücken des Auftragselemente
207 in das Gehäuse 202 kann z. B. mittels einer
Spiralfeder genügend Energie gespeichert werden, die beim
Entlasten des Auftragselements 207 freigegeben wird.
Die Fig. 3a zeigt die Vorrichtung 201 bei eingedrücktem
Auftragselement 207. Sofern das Auftragselement 207 nicht
in die Vorrichtung 201 eingedrückt ist, kann das
Auftragselement 207 mittels einer nicht dargestellten
Sperrvorrichtung an einem Hereindrücken in das Gehäuse
202 gehindert werden. Sofern der Sperrmechanismus
betätigt ist, kann die Vorrichtung 201 wie in Fig. 4
dargestellt wie eine herkömmliche Vorrichtung zum
Auftragen von Filmen auf Objektoberflächen 210 verwendet
werden, in dem die eine Kante 207a der Auftragsfläche 208
des Auftragselements 207 als Applizierungsspitze genutzt
wird. In diesem Fall sind die Spulen nicht festgesetzt.
Das Entsperren des Auftragselements 207 kann den Trans
portantrieb 206, welcher beim flächenhaften Auftragen des
Films mittels der Auftragsfläche 208 benötigt wird
einsatzbereit machen.
Bei der vorbeschriebenen Vorrichtung 207 kann zudem eine
Schutzkappe vorgesehen sein, die manuell vor das
Auftragselement gesteckt werden kann. Es ist jedoch auch
denkbar, daß die Schutzkappe automatisch vor das
Auftragselement nach dem Abheben der Vorrichtung von der
Oberfläche des Objekts geschwenkt oder geschoben wird.
In einer weiteren Ausgestaltung kann statt der
Schutzkappe oder zu deren Ergänzung ein verschieblich am
oder im Gehäuse angelagertes Abstützelement 220 (Fig. 3b
und 3c) vorgesehen sein, mit dem die Vorrichtung 207 auf
die Objektoberfläche 210 aufgesetzt wird. Wird das
Gehäuse 202 in Pfeilrichtung druckbeaufschlagt, so wird
gegen eine Federkraft das Abstützelement 220 in das
Gehäuse 202 hineingedrückt, so daß nach einer bestimmten
Wegstrecke das Auftragselement 207 durch eine ent
sprechend gestaltete Öffnung 221 des Abstützelements 220
das Trägerband 206 mit seinem Film gegen die
Objektoberfläche 210 drückt. In einer weiteren nicht
dargestellten Ausgestaltung der Vorrichtung gem. der
Fig. 3c und 3d ist die Schutzkappe an dem
Abstützelement 220 angeordnet. In Zusammenwirkung mit dem
Gehäuse 202 wird beim Einschieben des Abstützelements 220
in das Gehäuse 202 die Klappe verschwenkt und gibt die
Öffnung 221 für das Auftragselement 207 frei.
In einer gesonderten Ausführungsform (nicht dargestellt)
der Vorrichtung gem. den Fig. 3b und 3c ist das
Auftragselement fest am Gehäuse 202 angeordnet, wobei in
diesem Fall durch das Verschieben des Abstützelementes
220 der Weitertransport des Trägerbandes erfolgt. Je nach
verwendetem Antrieb steuert das Abstützelement der
Weitertransport des Trägerbandes und/oder verdreht die
direkt oder über ein Getriebe eine der beiden oder beide
Spulen 204 und 205.
Bei den vorbeschriebenen Ausführungsformen der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung kann der Transport des Träger
bandes mittels eines elektrischen Antriebs erfolgen. Auch
ist es möglich, daß das Auslösen der Vorrichtung erst
nach Betätigen eines Schalters bzw. Tasters ausgelöst
wird.
Claims (32)
1. Vorrichtung zum Auftragen eines Films von einem
Trägerband auf ein Objekt oder Substrat, die
aufweist,
- - einen Gehäusekörper,
- - eine Trägerbandabwickelspule,
- - eine Trägerbandaufwickelspule,
- - ein Auftragselement, wobei das Trägerband von der Trägerbandabwickelspule zum Auftragselement und um dieses herum zur Trägerbandaufwickelspule rückgeführt ist,dadurch gekennzeichnet, daß das Auftragselement (7, 207) mindestens eine Auftragsfläche (8, 208) und mindestens eine Auftragsspitze (8a, 207a) hat, wobei wahlweise mittels der Spitze (8a, 207a) oder mit der Auftragsfläche (8, 208) der Film auf die Oberfläche (10, 210) des Objekts (9, 209) auftragbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Auftragselement
(7, 207) verdreh- und/oder verschwenkbar an der
Vorrichtung (1, 201) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Auftragselement
(7) in seiner Stellung zum flächenhaften Aufbringen
des Films von einer Ausgangsstellung aus in eine
Endstellung bewegbar ist, und daß das Auftrags
element (7) zwischen diesen beiden Stellungen oder
in der Endstellung den Film einer bestimmten oder
vorbestimmbaren Länge des Trägerbandes (6) auf das
Objekt oder Substrat (9) aufträgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1)
ein Abstützelement (14) zum Aufsetzen der
Vorrichtung (1) auf das Objekt bzw. Substrat (9)
hat, wobei das Auftragselement (7) relativ zum
Abstützelement (14) bewegbar angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorrichtung (1) ein zumindest teilweise in dem
Gehäusekörper (2) einliegendes Trägerteil (3) hat,
auf dem die Trägerbandabwickelspule (4) und die
Trägerbandaufwickelspule (5) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Trägerteil (3)
in dem Gehäuse (2) verschiebbar gelagert ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Trägerteil (3)
mit seiner einen Seite das Abstützelement (14)
bildet.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Trägerbandabwickelspule (204) und die
Trägerbandaufwickelspule (205) am Gehäusekörper
(202) direkt oder über ein Zwischenteil gelagert
sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Auftragselement relativ zum Gehäuse, zum Trägerteil
und/oder zu mindestens einer der beiden Spulen
verfahr-, verschwenk- und/oder verdrehbar angeordnet
ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse der Vorrichtung ein äußeres und ein inneres
Gehäuseteil hat, wobei das innere Gehäuseteil
verschieblich in dem äußeren Gehäuseteil gelagert
ist, und das äußere Gehäuseteil eine Öffnung
aufweist, durch die das innere Gehäuseteil
durchgreift, wobei das innere Gehäuseteil am
Herausgleiten aus der Öffnung gehindert ist, und
eine Feder das innere Gehäuseteil in Richtung der
Öffnung druckbeaufschlagt oder zieht.
11. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Auftragselement (7) von seiner Stellung zum
flächenhaften Aufbringen des Films in eine weitere
Stellung verschwenk- oder verdrehbar ist, wobei in
dieser Stellung die Auftragsspitze (8a) aus dem
Gehäuse (2) der Vorrichtung (1) hervorsteht.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Auftragselement (7, 207) mit seiner einen
insbesondere flachen Seite die Auftragsfläche
(8, 208) bildet und eine Kante (8a, 207a) der
Auftragsfläche (8, 208) die Auftragsspitze bildet.
13. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß beim
Bewegen des Auftragselementes von der
Ausgangsstellung in die Endstellung eine
Rückhaltevorrichtung das Abwickeln des Trägerbandes
von der Trägerbandaufwickelspule verhindert, und das
bewegte Auftragselement das Trägerband von der
Trägerbandabwickelspule abwickelt, und daß beim
Bewegen des Auftragselements von der Endstellung in
die Ausgangsstellung die Trägerbandaufwickelspule
angetrieben von einem Antrieb das Trägerband
aufwickelt.
14. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß beim
Bewegen des Auftragselementes von der
Ausgangsstellung in die Endstellung ein Antrieb die
Trägerbandaufwickelspule antreibt, derart, daß beim
Erreichen der Endstellung genügend Trägerband mit
Film vor die Auftragsfläche des Auftragselementes
gezogen ist und daß beim Bewegen des
Auftragselements von der Endstellung in die
Ausgangsstellung keine der beiden Spulen angetrieben
ist.
15. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß beim
Bewegen des Auftragselementes von der Endstellung in
die Ausgangsstellung ein Antrieb die
Trägerbandaufwickelspule antreibt, derart, daß beim
Erreichen der Ausgangsstellung gem. der
Auftragsfläche genügend Trägerband mit Film vor die
Auftragsfläche des Auftragselementes gezogen ist und
daß beim Bewegen des Auftragselements von der
Ausgangsstellung in die Endstellung keine der beiden
Spulen angetrieben ist.
16. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorrichtung ein Speichermittel hat, das beim Bewegen
des Auftragselementes in Richtung Oberfläche des
Objekts oder Substrats die Antriebsenergie für die
Trägerbandaufwickelspule speichert und die
gespeicherte Energie den Antrieb während dem
Entspannen der Vorrichtung speist.
17. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
vom Auftragselement zurückgelegte Wegstrecke
zwischen der Ausgangsstellung und der Endstellung,
gleich der Hälfte der bestimmten oder
vorbestimmbaren Länge des aufgetragenen Films
entspricht.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wegstrecke
zwischen der Ausgangsstellung und der Endstellung
des Auftragselementes mittels einer
Einstellvorrichtung veränderbar ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die Auftragsfläche
des Auftragselements, mit der das Trägerband mit
seinem Film gegen die Oberfläche vom Auftragselement
in der Endstellung gedrückt wird einstellbar ist.
20. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Auftragsflächen um eine Achse des
Auftragselementes herum angeordnet sind und daß beim
Verdrehen des Auftragselementes die Wegstrecke
zwischen der Ausgangsstellung und der Endstellung
entsprechend der ausgewählten Auftragsfläche
eingestellt wird.
21. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Auftragsfläche des Auftragselements konisch oder
konkav im Querschnitt ist und sich beim Andrücken an
das Objekt bzw. Substrat an dessen Oberfläche anpaßt
und das Trägerband über die gesamte Auftragsfläche
gegen die Oberfläche drückt.
22. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
während der Druckbeaufschlagung des Auftragselements
in Richtung seiner Auftragsfläche eine Feder
gespannt wird, deren gespeicherte Energie nach
und/oder bei der Entlastung des Auftragselements den
Antrieb antreibt.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß mittels eines
Mittels insbesondere eines Sensors erkennbar ist,
wann die Druckbeaufschlagung beendet ist und daß der
Transport des Trägerbandes anschließend mittels
eines elektrischen Antriebs erfolgt.
24. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest eine Kante der Auftragsfläche des
Auftragselements insbesondere messerartig in
Richtung der Oberfläche des Objekts bzw. Substrats
vorsteht, derart, daß ein sich der Film an der Kante
der Auftragsfläche besser löst.
25. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorrichtung oder Teile der Vorrichtung aus einem
durchsichtigen Material sind, insbesondere derart,
daß die mit Film zu beschichtende Objektoberfläche
beim Aufsetzen der Vorrichtung weiterhin zumindest
teilweise sichtbar ist.
26. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
mittels der Auftragsfläche der Film eines
vorbestimmbaren Abschnitts des Trägerbandes
auftragbar ist.
27. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
mittels der Auftragsspitze das Trägerband lediglich
linienförmig insbesondere quer zum Trägerband oder
in sehr kurzen Abschnitten gegen die
Objektoberfläche druckbeaufschlagbar ist.
28. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorrichtung ein Handgerät ist.
29. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Film ein Klebstoff oder ein transparentes,
halbtransparentes oder nicht transparentes
Abdeckmittel, insbesondere ein Korrekturband ist.
30. Verwendung der Vorrichtung gem. einem der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß statt eines Films das Trägerband ein
doppelseitig klebendes Material insbesondere
Fotohaftpads oder Fotoecken trägt.
31. Verwendung der Vorrichtung nach einem der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß das Material in äquidistante Bereiche
unterteilt ist, welche vom Trägerband lösbar sind,
ohne daß die benachbarten Bereiche mit vom
Trägerband gelöst werden.
32. Verwendung der Vorrichtung nach Anspruch 30 oder 31,
dadurch gekennzeichnet, daß auf
der dem Trägerband zugewandten Seite des Materials
durchgehende oder jeweils an den
aneinandergrenzenden Kanten der Bereiche
unterbrochene Schutzfolie hat, die nach dem
Auftragen des Materials auf ein Objekt oder Substrat
manuell entfernbar bzw. abziehbar ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999105901 DE19905901A1 (de) | 1999-02-11 | 1999-02-11 | Vorrichtung zum Abrollen und flächenhaften Aufbringen eines Films von einem Trägerband auf ein Substrat |
| PCT/EP2000/001139 WO2000047505A1 (de) | 1999-02-11 | 2000-02-11 | Vorrichtung zum abrollen und flächenhaften aufbringen eines films von einem trägerband auf ein substrat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999105901 DE19905901A1 (de) | 1999-02-11 | 1999-02-11 | Vorrichtung zum Abrollen und flächenhaften Aufbringen eines Films von einem Trägerband auf ein Substrat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19905901A1 true DE19905901A1 (de) | 2000-08-17 |
Family
ID=7897310
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999105901 Withdrawn DE19905901A1 (de) | 1999-02-11 | 1999-02-11 | Vorrichtung zum Abrollen und flächenhaften Aufbringen eines Films von einem Trägerband auf ein Substrat |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19905901A1 (de) |
| WO (1) | WO2000047505A1 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1511481B (de) * | Tapeler Corp , Brooklme, Mass (V St A) | Vorrichtung zum Abgeben und Aufkle ben von Abschnitten eines druck und/oder warmeempfindlichen Klebebandes | ||
| EP0427870A1 (de) * | 1989-05-20 | 1991-05-22 | Fujikagakushi Kogyo Kabushiki Kaisha | Übertragungsfilmauftragsvorrichtung |
| US5316613A (en) * | 1991-09-06 | 1994-05-31 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Definite length transfer adhesive dispenser |
| US5326421A (en) * | 1990-11-02 | 1994-07-05 | Taylor Gerald M | Tape dispensers |
| EP0727378A1 (de) * | 1995-02-17 | 1996-08-21 | TIPP-EX GMBH & CO. KG. | Handgerät zum Übertragen eines Films von einem Trägerband auf ein Substrat |
-
1999
- 1999-02-11 DE DE1999105901 patent/DE19905901A1/de not_active Withdrawn
-
2000
- 2000-02-11 WO PCT/EP2000/001139 patent/WO2000047505A1/de not_active Ceased
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1511481B (de) * | Tapeler Corp , Brooklme, Mass (V St A) | Vorrichtung zum Abgeben und Aufkle ben von Abschnitten eines druck und/oder warmeempfindlichen Klebebandes | ||
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| US5326421A (en) * | 1990-11-02 | 1994-07-05 | Taylor Gerald M | Tape dispensers |
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| EP0727378A1 (de) * | 1995-02-17 | 1996-08-21 | TIPP-EX GMBH & CO. KG. | Handgerät zum Übertragen eines Films von einem Trägerband auf ein Substrat |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2000047505A1 (de) | 2000-08-17 |
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