DE19905900A1 - Vorrichtung zum flächenhaften Auftragen eines Films von einem Trägerband auf ein Objekt oder Substrat - Google Patents
Vorrichtung zum flächenhaften Auftragen eines Films von einem Trägerband auf ein Objekt oder SubstratInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen eines Films von einem Trägerband auf ein Objekt oder Substrat, die aufweist, einen Gehäusekörper, eine Trägerbandabwickelspule, eine Trägerbandaufwickelspule, ein Auftragselement, wobei das Trägerband von der Trägerbandabwickelspule zum Auftragselement und um dieses herum zur Trägerbandaufwickelspule rückgeführt ist, wobei die Vorrichtung Mittel zum Bewegen des Auftragselementes hat, wobei das Auftragselement von einer Ausgangsstellung aus in eine Endstellung bewegbar ist, und daß das Auftragselement zwischen diesen beiden Stellungen oder in der Endstellung den Film einer bestimmten oder vorbestimmbaren Länge des Trägerbandes auf das Objekt oder Substrat aufträgt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum flächenhaften
Auftragen eines Films von einem Trägerband auf ein Objekt
oder Substrat mit den Merkmalen des Oberbegriffs des An
spruch 1.
Es sind zahlreiche Vorrichtungen, insbesondere Handgeräte
zum Übertragen eines Films von einem Trägerband auf ein
Substrat bekannt. So zeigt die EP 0727378 ein entspre
chendes Handgerät zur Übertragung eines Films aus z. B.
klebendem, deckendem oder farbigem Material von einem
Trägerband 43 auf ein Substrat 46 mit einem manuell er
greifbaren Gehäuse, an dessen Umfang ein Auftragsteil 45
zum Andrücken des Films an das Substrat 46 angeordnet
ist, wobei im Gehäuse Trägerbandabwickel- und Trägerband
aufwickelspule 52, 49 für das Trägerband angeordnet sind.
Das Trägerband verläuft von der Trägerbandabwickelspule
52 über das Auftragsteil 45 und dessen Spitze 44 zurück
zur Trägerbandaufwickelspule 49. Ein Deckel 31 dient als
Schutzvorrichtung für das Auftragsteil 45. Die Hand H der
das Handgerät verwendenden Person umgreift mit ihrem Dau
men D das Handgerät 50 von der Seite, der Zeigefinger Z
liegt auf einer Auflagefläche 42, welche mit einem haf
tenden Material beschichtet ist. Die restlichen Finger
der Hand H liegen an der in Fig. 15 nicht dargestellten
seitlichen Wand des Handgeräts 50 an. Zum Auftragen des
Films auf das Substrat 46 wird das Handgerät 50 mit dem
Auftragsteil 45 und dessen Spitze 44 auf das Substrat
aufgesetzt und in Richtung 47 über das Substrat 46 gezo
gen. Durch das Anpressen des Trägerbandes mit dem darauf
befindlichen Film gegen das Substrat 46 mittels der Spit
ze 44 des Auftragsteils 45 wird das Trägerband beim Zie
hen über die Oberfläche des Substrats 46 transportiert.
Durch die Kupplung, insbesondere Rutschkupplung, zwischen
der Trägerbandabwickel- und der Trägerbandaufwickelspule
wird das Trägerband beim Abwickeln von der Trägerbandab
wickelspule nach dem Abgeben seines Films von der Träger
bandaufwickelspule gleichzeitig aufgewickelt.
Bei dem oben beschriebenen Handgerät erfolgt das Auftra
gen des Films nur dann, wenn ein genügend großer Anpreß
druck auf die Oberfläche des Substrats ausgeübt und
gleichzeitig das Handgerät über die Oberfläche gezogen
wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den Film des
Trägerbandes ohne eine Bewegung der Vorrichtung parallel
zur Oberfläche des Substrats flächenhaft auf das Substrat
aufzubringen.
Diese Aufgabe wird erfinderisch mittels einer Vorrichtung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vor
teilhafte Ausführungsformen ergeben sich durch die Un
teransprüche.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung überträgt beim Betätigen
der Vorrichtung den Film eines Abschnitts des Trägerban
des auf die Oberfläche eines Substrats bzw. Objekts.
Hierdurch ist vorteilhaft ein Verfahren der Vorrichtung
über die Oberfläche hinweg und gleichzeitiges Andrücken
gegen diese nicht mehr notwendig. Die Vorrichtung arbei
tet wie ein Stempel, mit dem Unterschied, daß statt der
Farbe ein Film, wie z. B. ein Klebematerial oder Abdeckma
terial wie z. B. Korrekturmaterial, auf die Oberfläche des
Objekts bzw. Substrats aufgetragen wird. Die Vorrichtung
wird lediglich auf das Substrat bzw. das Objekt aufge
setzt und mit der Hand in Richtung Objekt gedrückt. Hier
bei wird ein Auftragselement, um das das Trägerband mit
dem darauf befindlichen Film herumgeleitet ist, in Rich
tung Oberfläche des Objekts verfahren und drückt in einer
Zwischenstellung oder der Endstellung das Trägerband mit
seinem Film gegen die Oberfläche des Objekts, auf der der
Film beim anschließenden Entlasten der Vorrichtung ver
bleibt. Beim Entlasten wird das Auftragselement automa
tisch von der Oberfläche des Objekts wegbewegt. Vorteil
haft ist ein Federelement vorgesehen, welches dafür
sorgt, daß die Vorrichtung bzw. das Auftragselement in
ihre/seine Ausgangsstellung zurückkehrt, so daß lediglich
bei dem Betätigen der Vorrichtung zum Auftragen des Films
eine gewisse Kraft ausgeübt werden muß.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Vor
richtung trägt das Auftragselement beim Bewegen von der
Ausgangsstellung in die Endstellung zumindest auf einem
Teil seiner Wegstrecke den Film auf die Oberfläche des
Substrats flächenhaft auf. Hierbei wird das Auftragsele
ment über die Oberfläche des Objekts verschwenkt oder
verdreht, wobei nacheinander insbesondere nebeneinander
liegende Bereiche des Transportbandes mit seinem darauf
befindlichen Film gegen die Oberfläche vom Auftragsele
ment druckbeaufschlagt werden und der Film ähnliche wie
bei Druckwalzen übertragen wird.
Vorteilhaft besteht die Vorrichtung aus zwei Gehäusetei
len, wobei ein Federelement dafür sorgt, daß die beiden
Gehäuseteile im unbelasteten Zustand in die Ausgangsstel
lung zueinander verschoben werden. An einem der beiden
Gehäuseteile sind die Trägerbandspulen angelagert. Dieses
kann auch als Trägerelement bezeichnet werden und stellt
insbesondere das innere Gehäuseteil dar. Bei unterschied
lichen Ausführungsformen der Vorrichtung ist das Auf
tragselement entweder zusammen mit den Spulen an einem
Gehäuseteil oder getrennt von den Spulen am anderen Ge
häuseteil angelagert.
Der Transport des Trägerbandes kann während des Bewegens
des Auftragselements von der Ausgangsstellung in die End
stellung erfolgen oder aber beim Entspannen der Vorrich
tung und somit beim Bewegen des Auftragselements von der
Endstellung in die Ausgangsstellung. Es ist zudem mög
lich, daß während der Bewegung des Auftragselements in
Richtung Endstellung das Trägerband von der Trägerbandab
wickelspule abgerollt wird und beim Bewegen des Auf
tragselementes von der Endstellung in die Ausgangsstel
lung die Trägerbandaufwickelspule das verbrauchte Träger
band aufwickelt.
Es ist ebenfalls vorteilhaft, wenn nur dann das Träger
band weiter transportiert wird, wenn der Film vom Auf
tragselement an das Objekt abgegeben worden ist. Dies
kann z. B. vorteilhaft dadurch realisiert werden, daß erst
bei Überwinden eines gewissen Anpreßdrucks gegen das Auf
tragselement, welcher durch das Objekt selbst erzeugt
wird, der Weitertransport des Trägerbandes beim Bewegen
von der Endstellung oder einer Zwischenstellung in die
Ausgangsstellung erfolgt.
Zum Aufsetzen der Vorrichtung auf die Oberfläche des Ob
jekts hat die Vorrichtung zumindest eine Auflagefläche,
mittels derer die Vorrichtung so auf dem Objekt ausge
richtet ist, daß die Auftragsfläche des Auftragselements
insbesondere parallel zur Oberfläche des Objektes zumin
dest in der Endstellung ist. Vorteilhaft ist das Material
der Vorrichtung zumindest im Bereich der Auflagefläche
durchsichtig, so daß die die Vorrichtung verwendende Per
son den Bereich, auf den der Film aufgetragen werden soll
auch bei aufgesetzter Vorrichtung noch sehen kann.
Für den Weitertransport des Trägerbandes kann vorteilhaft
ein Antrieb für die Trägerbandaufwickelspule vorgesehen
sein, der von der Vorrichtung während der Betätigung der
Vorrichtung angetrieben wird. Es ist zudem möglich, daß
beim Drücken der Vorrichtung gegen die Oberfläche des Ob
jekts und damit beim Bewegen bzw. Verfahren des Auf
tragselementes ein Federelement gespannt wird, welches
seine Federenergie beim Entspannen der Vorrichtung abgibt
und diese Energie zum Antrieb der Trägerbandaufwickelspu
le genutzt wird.
Vorteilhaft sind Hemmechanismen vorgesehen, die ein Ver
drehen der Spulen ohne Überwinden einer gewissen Kraft
nicht zulassen. Hier sind z. B. Rutschkupplungen, wie sie
von herkömmlichen Handgeräten her zum Auftragen von Fil
men oder Folien auf Substrate bekannt sind, zu verwenden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfin
dung kann die Auftragsfläche des Auftragselements verän
dert werden. Vorteilhaft hat dazu die Vorrichtung ein ge
lagertes Teil, welches an seinem Umfang unterschiedlich
große Auftragsflächen aufweist, welche zusammen ein Auf
tragselement bilden. Durch Verdrehen des Teils kann je
weils die benötigte Auftragsfläche ausgewählt werden.
Durch das Verändern der Größe der Auftragsfläche wird ei
ne der Auftragsfläche entsprechende Länge des Films des
Trägerbandes auf das Objekt übertragen. Dies bedingt, daß
die notwendige Transportlänge bzw. der Vorschub des Trä
gerbandes für die jeweils gewählte Auftragsfläche beim
Einstellen der gewünschten Auftragsfläche mit verstellt
bzw. eingestellt wird. Dies kann z. B. dadurch gelöst wer
den, daß das Teil z. B. mittels einer Zahnstange relativ
zur Abstützfläche der Vorrichtung im entspannten Zustand
verschiebbar und arretierbar ist. Hierdurch ändert sich
die Wegstrecke, welche die Auftragsfläche des Auftragse
lements von der Ausgangsstellung in die Endstellung zu
rücklegen muß. Diese Strecke bestimmt maßgeblich den
Transportweg des Trägerbandes, ganz gleich, ob das Trä
gerband beim Verfahren des Auftragselementes von der Aus
gangsstellung in die Endstellung oder umgekehrt transpor
tiert wird.
Die Auftragsfläche des Auftragselements ist vorteilhaft
derart ausgebildet, daß an den Kanten der Auftragsfläche
das Material exakt vom Trägerband beim Anpressen gegen
die Oberfläche des Objektes abgelöst wird. Dies kann z. B.
dadurch erreicht werden, daß die Kanten der Auftragsflä
che leicht vorspringen und somit linienförmig das Träger
band mit einem erhöhten Druck von seiner Rückseite beauf
schlagt wird. Zumindest das die Auftragsfläche bildende
Material sollte derart sein, daß stets gewährleistet ist,
daß über die gesamte Auftragsfläche ein genügend großer
Anpreßdruck erzeugbar ist. Das Auftragselement sollte da
her zumindest im Bereich der Auftragsfläche aus einem
verformbaren Material und insbesondere kissenartig ausge
bildet sein.
Nachfolgend werden einige vorteilhafte Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand von Zeichnungen
näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 Querschnittsdarstellung durch die erfindungs
gemäße Vorrichtung im entspannten Zustand,
wobei die Vorrichtung auf das Objekt aufge
setzt ist;
Fig. 2 Querschnittsdarstellung durch die erfindungs
gemäße Vorrichtung gemäß Fig. 1 im betätig
ten Zustand;
Fig. 3 Querschnittsdarstellung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit Antrieb der Trägerbandaufwic
kelspule;
Fig. 4 Seitenansicht der Vorrichtung;
Fig. 5 Längsschnitt der Vorrichtung;
Fig. 6 Seitenansicht der flachen Seite der Vorrich
tung;
Fig. 7 eine alternative Ausführungsform der Vorrich
tung;
Fig. 8, 9 und 10 Einstellmechanismus für unterschiedlich
große Auftragsflächen;
Fig. 11-13 verschiedene Auftragselemente mit un
terschiedlich gestalteten Auftragsflä
chen;
Fig. 14 Vorrichtung mit Deckel;
Fig. 15 Handgerät gemäß dem Stand der Technik.
Die Fig. 1 zeigt eine Querschnittsdarstellung der Vor
richtung 1. Die Vorrichtung hat ein äußeres Gehäuseteil 2
in dem ein inneres Gehäuseteil 3 verschieblich gelagert
einliegt. Beide Gehäuseteile 2, 3 sind mittels einer Fe
der 11 miteinander in Verbindung. Das äußere Gehäuseteil
2 hat eine untere Öffnung 2b aus der das innere Gehäuse
teil 3 mit seinem Abstützelement 12 herausragt. Das Ab
stützelement 12 bildet mit seiner Stirnfläche 14 die Ab
stützfläche, mittels der die Vorrichtung 1 auf die Ober
fläche 10 des Objekts bzw. Substrats 9 aufsetzbar ist.
Das innere Gehäuseteil 3 ist mittels Führungen 2a des Ge
häuseteils 2 in diesem gelagert. Die Führungen 2a müssen
nicht vorgesehen sein, wenn die beiden Gehäuseteile 2 und
3 in ihren äußeren bzw. inneren Abmessungen derart ausge
bildet sind, daß sie paßgenau ineinander greifen. Das in
nere Gehäuseteil 3 ist durch Vorsprünge 2c, welche insbe
sondere auch als Kragen ausgebildet sein können, daran
gehindert, aus der Öffnung 2b des Gehäuseteils 2 durch
die Feder 11 herausgedrückt zu werden. Auf dem Gehäuse
teil 3 ist die Trägerbandabwickelspule 4 und die Träger
bandaufwickelspule 5 drehbar gelagert. Das Trägerband 6
ist um das Auftragselement 7 und dessen Auftragsfläche 8
von der Trägerbandabwickelspule 4 herumgeführt und wird
von der Trägerbandaufwickelspule 5 aufgewickelt. Das Auf
tragselement 7 ist am Gehäuse 2 gelagert. Die Lagerung
des Auftragselements 7 durchgreift eine Längsöffnung 13
des Gehäuseteils 3. Sofern die Vorrichtung 1 auf die
Oberfläche 10 des Objektes 9 aufgesetzt ist und das äuße
re Gehäuseteil in Pfeilrichtung druckbeaufschlagt, so
wird das Auftragselement 7 in Richtung Oberfläche 10 be
wegt. In diesem Fall ist das äußere Gehäuseteil 2 das
Mittel zum Bewegen des Auftragselementes. Es ist genauso
gut vorstellbar, daß lediglich ein Gehäuseteil vorgesehen
ist, an dem die Spulen 4, 5 drehbar eingelagert sind und
das Auftragselement 7 verschieblich gelagert ist, wobei
das Gehäuseteil ebenfalls eine Öffnung aufweist, durch
die das Auftragselement mit seiner Auftragsfläche 8
durchgreifen kann. In diesem Fall wird das Auftragsele
ment mittels einer durch die Gehäusewand durchgreifenden
Betätigungsvorrichtung bewegt, wobei das Gehäuse mit sei
ner die Öffnung bildenden Seite auf die Oberfläche des
Objektes aufsetzbar ist.
Die Fig. 1 zeigt die Ausgangsstellung der Vorrichtung,
in der das Auftragselement 7 in seiner höchsten Stellung
bzw. am weitesten von der Oberfläche des Objekts entfernt
ist. Wird, wie in Fig. 2 dargestellt, das äußere Gehäu
seteil 2 in Pfeilrichtung so lange druckbeaufschlagt, daß
das Auftragselement 7 mit seiner Auftragsfläche 8 das
Trägerband 6c gegen die Oberfläche 10 druckbeaufschlagt,
so wird der auf dem Bereich 6c des Trägerbandes 6 befind
liche Film auf die Oberfläche 10 des Objektes 9 übertra
gen. In dieser Position ist die Feder 11 zusammengedrückt
und versucht die beiden Gehäuseteile wieder auseinander
in ihre Ausgangsstellung zu drücken. Die beiden Spulen 4,
5 sind jeweils nur in die Richtungen R1 und R2 verdrehbar
gelagert. Es ist jedoch auch möglich, daß die beiden Spu
len 4, 5 mittels Rutschkupplungen an einem ungewollten
Verdrehen gehindert sind.
Sofern die Vorrichtung ordnungsgemäß verwendet wird, be
findet sich im Bereich 6a und 6c des Trägerbandes, je
weils der noch aufzutragende Film. In dem Bereich 6b zwi
schen Trägerbandaufwickelspule und Auftragselement 7 ist
dann kein Film mehr vorhanden, wenn die Vorrichtung funk
tionsgerecht betätigt worden ist.
Die Fig. 3 zeigt den Antriebsmechanismus mittels dem die
Trägerbandaufwickelspule 5 angetrieben wird. Auf der Wel
le der Trägerbandaufwickelspule 5 ist ein Zahnrad 5a an
geordnet, wobei die Zähne 19 des Zahnrads 5a mit am äuße
ren Gehäuseteil 2 angeordneten Vorsprüngen 18 zusammen
wirken. Eine zusätzliche Rückhalteeinrichtung 16 wirkt
ebenfalls mit den Zähnen 19 des Zahnrads 5a zusammen. So
fern das innere Gehäuseteil 13 in das äußere Gehäuseteil
2 hineingedrückt wird, gleiten die Vorsprünge 18 an den
Zähnen 19 entlang ohne das Zahnrad 5a zu verdrehen. Die
Verdrehung wird zudem durch das Teil 16 verhindert.
Drückt die Feder 11 beide Gehäuseteile auseinander, so
greifen die Vorsprünge 18 mit ihren Enden in die Zähne 19
des Zahnrads 5a ein und verdrehen dieses. Bei der Verdre
hung wird die Trägerbandaufwickelspule, welche ebenfalls
auf der Welle 5b sitzt, verdreht und wickelt das ver
brauchte Trägerband auf. Das Teil 16 ist verbiegbar aus
gestaltet, so daß ein verdrehen des Zahnrades 5a von dem
Teil 16 nicht verhindert wird. Die Anzahl der Vorsprünge
18 und der Zähne 19 des Zahnrads 5a sind so aufeinander
abgestimmt, daß das Trägerband um die erforderliche Länge
weitergespult wird. Anstatt einer Rutschkupplung kann die
Trägerbandaufwickelspule 4 mittels einer Bremse 17 ge
hemmt sein.
Die Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht der breiten Seite
der Vorrichtung 1. An der Seite ist das Lager 15 für das
Auftragselement 7 zu erkennen. Die Lagerung des Auf
tragselementes erfolgt in diesem Fall in dem die Welle
durch entsprechende Öffnungen bzw. Bohrungen hindurch
greift und in diesen einliegt. Das innere Gehäuseteil 3
steht mit seinem unterem Bereich 13 aus der Öffnung 2b
des äußeren Gehäuseteils 2 heraus. In der Fig. 5 sind
die Wellen 4b und 5b der Spulen 4 und 5 dargestellt, wo
bei an der Welle 4b außen das Rad 4a angeformt ist, wel
ches mit der nicht dargestellten Bremse 17 zusammenwirkt.
An der Welle 5b ist das Zahnrad 5a mit seinen Zähnen 19
angeformt, welche durch die Vorsprünge 18 angetrieben
wird.
Die Fig. 6 zeigt die Seitenansicht der schmalen Seite
der Vorrichtung 1. Das äußere Gehäuseteil 2 besteht aus
den beiden Gehäuseschalen 2' und 2". Das innere Gehäuse
teil 3 besteht zumindest an seinem einem Ende aus den
beiden Gehäuseschalen 13' und 13", welche mit ihren
Stirnseiten die Abstützfläche 14 bilden. Es ist durchaus
vorstellbar, daß die Gehäuseteile 2 und 3 einteilig sind.
Die Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform einer er
findungsgemäßen Vorrichtung 101, welche aus den Gehäuse
teilen 102 und 103 besteht. Das äußere Gehäuseteil 102
besitzt die beiden einander gegenüberliegenden Öffnungen
102' und 102". Mittels nicht dargestellter Federelemente
wird das innere Gehäuseteil 103 entgegen der Pfeilrich
tung druckbeaufschlagt, wodurch die Vorrichtung 101 in
ihre Ausgangsstellung verfahren wird. Sobald in Pfeil
richtung Druck auf das innere Gehäuseteil 103 ausgeübt
wird, wobei gleichzeitig sich das äußere Gehäuseteil mit
seiner Abstützfläche 114 gegen eine nicht dargestellte
Oberfläche abdrückt, wird das innere Gehäuseteil 103 in
das äußere Gehäuseteil 102 hineingedrückt, wodurch das
Auftragselement 107 in Richtung Öffnung 102" und somit
in Richtung der Oberfläche des Objekts bewegt wird. Die
Abmessungen der Gehäuseteile sind derart, daß in jedem
Fall gewährleistet ist, daß die die Vorrichtung 101 be
dienende Person des Auftragselements soweit durch die
Öffnung 102" bewegen bzw. verfahren kann, daß die Auf
tragsfläche 108 des Auftragselements 107 das Trägerband
gegen die nicht dargestellte Oberfläche drückt und somit
der Film vom Trägerband auf die Oberfläche übertragen
wird.
Bei der Vorrichtung 101 wird das Trägerband 106 entweder
bei der Bewegung von der Ausgangsstellung in die Endstel
lung weiter transportiert oder aber bei der Bewegung von
der Endstellung in die Ausgangsstellung.
Die Fig. 8 bis 10 zeigen eine weitere Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei das Auftragsele
ment nicht nur eine sondern vier Auftragsflächen 208a bis
208d hat. Das Auftragselement 208 ist mittels einer aus
den Fig. 9 und 10 ersichtlichen Verstellschraube 221
verdrehbar am äußeren Gehäuseteil 202 gelagert. Das Ver
stellrad 221 ist mit einem Zahnrad 222 verbunden, welches
fest auf der Welle 215 des Auftragselementes 208 auf
sitzt. Das äußere Gehäuseteil hat eine Längsöffnung,
durch die die Welle 215 des Auftragselementes 208 durch
greift. In der Längsöffnung ist eine Zahnstange 223 ange
ordnet, wobei die Zahnstange 223 auch durch die eine Sei
te der Längsöffnung gebildet sein kann. Wird die Ver
stellschraube 221 verdreht, so wandert die Welle 215 be
dingt durch das Zahnrad 222 und die Zahnstange 223 entwe
der nach oben oder nach unten in der Längsöffnung. Mit
tels einer Arretierungsvorrichtung 220, 220a wird das
Auftragselement 208 in bestimmten Stellungen am Gehäuse
202 arretiert, wobei die Arretierungen so am Gehäuse 202
angeordnet sind, daß jeweils die ausgewählte Auftragsflä
che 208a bis 208d parallel zur Oberfläche 210 des Objek
tes 209 angeordnet und in dieser Stellung gehalten ist.
Die Auftragsflächen 208a bis 208d sind jeweils in unter
schiedlichen Abständen zur Achse der Welle 215 angeord
net. Je kleiner die Auftragsfläche 208a bis 208d ist, de
sto kleiner ist der Abstand der Auftragsfläche 208a bis
208d zur Achse der Welle 215. Das Zahnrad samt Welle 220
und das Auftragselement 208 sind im Längsloch derart an
geordnet, daß beim Einstellen einer kleineren Auftrags
fläche die Welle nach unten zur Öffnung bzw. zur Abstütz
fläche wandert, so daß sich der Hub, der von dem Auf
tragselement von der Ausgangsstellung zur Endstellung
durchfahren werden muß, verringert. Durch den verringer
ten Hub wird je nach verwendetem Antrieb das Trägerband
weniger weit pro Hub transportiert. Die Arretierungsvor
richtung 220 hat Vorsprünge 220a, die in Vertiefungen an
der Außenseite des Gehäuseteils 202 in bestimmten Abstän
den eingreifen. Sofern vier Auftragsflächen 208a bis 208d
vorgesehen sind, können z. B. in äquidistanten Winkelbe
reichen vier Vertiefungen jeweils im Abstand von 90 Grad
zueinander an der Gehäuseoberfläche vorgesehen sein, wo
bei jeweils 1, 2 oder 4 Vorsprünge 220a an der Rastein
richtung 220 vorgesehen sind. Wird die Verstellschraube
221 verdreht, so springen die Vorsprünge 220a aus den
Vertiefungen der Oberfläche der Gehäusewand heraus und
rasten jeweils nach einer 90 Graddrehung in die Vertie
fungen wieder hinein.
Die Fig. 11 bis 13 zeigen unterschiedliche Ausfüh
rungsformen eines Auftragselementes 7, 7' und 7", deren
Auftragsflächen 8, 8' und 8" unterschiedlich ausgebildet
sind. Das Auftragselement 7 gemäß der Fig. 11 hat eine
nach außen gewölbte Auftragsfläche 8, welche durch ein
verformbares Material 7a gebildet ist. Der Grundkörper
ist aus einem härteren Material. Wird das Auftragselement
7 gegen die Oberfläche des Objektes verfahren, so berührt
das Auftragselement mit seiner Oberfläche 8 zuerst die
Oberfläche im mittleren Bereich, wodurch der Film zuerst
in diesem Bereich vom Trägerband auf die Oberfläche des
Objekts übertragen wird. Wird das Auftragselement 7 wei
ter gegen die Oberfläche des Objekts gedrückt, so ver
formt sich das Teil 7a und das Trägerband 6 wird über die
gesamte Breite des Auftragselements 7 gegen die Oberflä
che gedrückt, so daß sich der Film vom Trägerband 6 löst.
Das Auftragselement 7' der Fig. 12 ist einstückig und
aus einem insbesondere leicht verformbaren Material. Die
Auftragsfläche 8' ist nach innen gewölbt, so daß die Kan
ten 8a' zuerst die Oberfläche des Objektes berühren. In
der Endstellung drückt das Auftragselement 7' mit seiner
gesamten Auftragsfläche 8' das Trägerband 6 gegen die
Oberfläche des Objektes. Das Auftragselement 7" gemäß
der Fig. 13 hat in Richtung der Oberfläche des Objektes
vorstehende Kanten 8a" durch welche das Trägerband 6 im
Bereich 6c von der Auftragsfläche 8" im unbelasteten Zu
stand abgehoben wird. Durch das Andrücken des Auftragse
lementes 7" gegen die Oberfläche des Objektes, wird das
Trägerband im Bereich 6c gegen die Auftragsfläche 8" ge
drückt, wodurch der Film mit ausreichend großem Druck ge
gen die Oberfläche des Objektes druckbeaufschlagt wird.
Die vorstehenden Kanten 8a" haben den Effekt, daß sich
der Film exakt an den Kanten 8a" vom Trägerband löst und
somit ein genau definierter Filmstreifen auf das Objekt
übertragen wird.
Die Fig. 14 zeigt eine weitere Ausgestaltung der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung 301, bei der ein äußeres Gehäuse
302 Rastnasen 325 aufweist, die mit Laschen 324a eines
Gehäusedeckels 324 zum Verschließen der Vorrichtung kor
respondieren. Wird der Deckel 324 über den vorstehenden
Teil 313 des inneren Gehäuseteils 313 geschoben, schieben
sich die Rastnasen 325 in Öffnungen der Laschen 324a, wo
durch der Deckel 324 gegen unbeabsichtigtes Abfallen ge
sichert ist. Durch leichtes Ziehen des Deckels 324 kann
dieser von dem Gehäuse 302 getrennt werden, wodurch die
Vorrichtung 301 einsatzbereit ist.
Es versteht sich von selbst, daß der Antrieb der Spulen
der Vorrichtung beliebig wählbar ist, sofern jeweils ge
währleistet ist, daß sich genügend beschichtetes Träger
band beim Auftragen des Films vor der Auftragsfläche be
findet.
In einer weiteren nicht dargestellten Ausführungsform
wird die Vorrichtung nicht mechanisch betätigt, sondern
das Auftragselement elektrisch mittels eines elektrischen
Antriebs verstellt. Hierbei ist z. B. denkbar, daß ein
Sensor an der Abstützfläche der Vorrichtung vorgesehen
wird, der erkennt, ob die Vorrichtung auf eine Oberfläche
aufgesetzt wurde und automatisch den Auftragsvorgang ein
leitet. Das Einleiten kann jedoch auch durch das betäti
gen eines Schalters ausgelöst werden.
Anstatt eines Klebefilms kann auch ein Doppelklebeband
auf die Oberfläche eines Objektes übertragen werden. Das
Doppelklebeband ist ebenfalls auf einem Trägerband ange
ordnet, wobei es insbesondere abschnittsweise auf das
Trägerband aufgetragen ist, so daß jeweils nur ein Ab
schnitt des Doppelklebebandes auf die Oberfläche aufge
tragen wird und der benachbarte Abschnitt auf dem Träger
band verbleibt. Zudem kann das Doppelklebeband mit einer
nicht-klebenden Beschichtung auf die Oberfläche des Ob
jektes übertragen werden, wobei die nicht-klebende
Schicht nachträglich manuell von der Oberfläche entfern
bar ist. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn die
Rückseite von Fotos haftbar gemacht werden soll, die Fo
tos jedoch nicht sofort in das Album eingeklebt werden
sollen. Erst bei Bedarf kann dann durch das Abziehen der
Schutzschicht das Doppelklebeband freigelegt werden.
Claims (33)
1. Vorrichtung zum Auftragen eines Films von einem Trä
gerband auf ein Objekt oder Substrat, die aufweist,
- - einen Gehäusekörper,
- - eine Trägerbandabwickelspule,
- - eine Trägerbandaufwickelspule,
- - ein Auftragselement, wobei das Trägerband von der Trägerbandabwickelspule zum Auftragselement und um dieses herum zur Trägerbandaufwickelspule rückgeführt ist,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Vorrichtung (1, 101)
ein Abstützelement (14, 114) hat, mit der die Vor
richtung (1, 101) auf das Objekt bzw. Substrat
(9, 109) aufsetzbar ist, wobei das Auftragselement
(7, 107) relativ zum Abstützelement (14, 114) bewegbar
angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorrichtung
(1, 101) ein zumindest teilweise in dem Gehäusekörper
(2, 202) einliegendes Trägerteil (3, 103) hat, auf dem
die Trägerbandabwickelspule (4, 104) und die Träger
bandaufwickelspule (5, 105) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Trägerteil (3, 103)
in dem Gehäuse (2, 102) verschiebbar gelagert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Trägerteil in dem
Gehäuse verschwenkbar gelagert ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß das Ge
häuse (102) mit seiner einen Seite das Abstützele
ment (114) bildet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Trägerteil (3) mit
seiner einen Seite das Abstützelement (14) bildet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Trägerbandabwic
kelspule und die Trägerbandaufwickelspule am Gehäu
sekörper direkt oder über ein Zwischenteil gelagert
sind, und daß ein Teil des Gehäuses das Abstützele
ment bildet.
9. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Auftragselement relativ zum Gehäuse, zum Trägerteil
und/oder zu mindestens einer der beiden Spulen ver
fahr-, verschwenk- und/oder verdrehbar angeordnet
ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse der Vorrichtung (1) ein äußeres (2) und ein
inneres (3) Gehäuseteil hat, wobei das innere Gehäu
seteil (3) verschieblich in dem äußeren Gehäuseteil
(2) gelagert ist, und das äußere Gehäuseteil (2) ei
ne Öffnung (2) aufweist, durch die das innere Gehäu
seteil (3) durchgreift, wobei das innere Gehäuseteil
(3) am Herausgleiten aus der Öffnung (2b) gehindert
ist, und eine Feder (11) das innere Gehäuseteil (3)
in Richtung der Öffnung (2b) druckbeaufschlagt oder
zieht.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß das innere Gehäuseteil
(3) mit seiner durch die Öffnung (2b) greifenden
Seite das Abstützelement (13, 14) zum Aufsetzen auf
das Objekt bzw. Substrat (9) bildet, und daß beim
Druckbeaufschlagen des äußeren Gehäuseteils (2) in
Richtung Objekt bzw. Substrat (9), das auf das Ob
jekt oder Substrat (9) aufgesetzte innere Gehäuse
teil (3) gegen die Federkraft der Feder (11) in das
äußere Gehäuseteil (2) eingeschoben wird, wobei das
Auftragselement (7) durch eine Öffnung des inneren
Gehäuseteils (3) hindurch gegen die Oberfläche (10)
des Objektes bzw. Substrats (9) bewegt und gedrückt
wird.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Auftragselement (7)
am äußeren Gehäuseteil (3) befestigt ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, daß das innere Gehäuse
teil (3, 103) das Trägerteil für die Spulen
(4, 5; 104, 105) bildet.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß beim
Bewegen des Auftragselementes von der Ausgangsstel
lung in die Endstellung eine Rückhaltevorrichtung
das Abwickeln des Trägerbandes von der Trägerband
aufwickelspule verhindert, und das bewegte Auf
tragselement das Trägerband von der Trägerbandabwic
kelspule abwickelt, und daß beim Bewegen des Auf
tragselements von der Endstellung in die Ausgangs
stellung die Trägerbandaufwickelspule angetrieben
von einem Antrieb das Trägerband aufwickelt.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß das Ge
häuse der Vorrichtung (101) ein äußeres (102) und
ein inneres (103) Gehäuseteil hat, wobei das innere
Gehäuseteil (103) verschieblich in dem äußeren Ge
häuseteil (102) gelagert ist, und das äußere Gehäu
seteil (102) eine erste Öffnung (102') aufweist,
durch die das innere Gehäuseteil (103) oder ein dar
an befestigtes Betätigungselement durchgreift, wobei
das innere Gehäuseteil (103) am Herausgleiten aus
der Öffnung (102') gehindert ist, und eine Feder das
innere Gehäuseteil (102') in Richtung der ersten
Öffnung (102') druckbeaufschlagt oder zieht.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß das äußere Gehäuseteil
(103) eine zur ersten Öffnung (102') gegenüberlie
gende zweite Öffnung (102") hat, deren Berandung
das Abstützelement (114) zum Aufsetzen auf das Ob
jekt bzw. Substrat (109) bildet, und daß beim Druck
beaufschlagen des inneren Gehäuseteils (103) oder
dessen Betätigungselements in Richtung Objekt oder
Substrat (109), diese bei auf das Objekt oder
Substrat (109) aufgesetztem äußeren Gehäuseteil
(103), gegen die Federkraft der Feder in Richtung
der zweiten Öffnung (102") verschoben wird, wobei
das Auftragselement (107) durch die zweite Öffnung
(102") des äußeren Gehäuseteils (103) hindurch ge
gen die Oberfläche (110) des Objektes bzw. Substrats
(109) bewegt und gedrückt wird.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch ge
kennzeichnet, daß das innere Gehäuseteil
(103) das Trägerteil für die beiden Spulen (104, 105)
und das Auftragselement (107) bildet.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß beim
Bewegen des Auftragselementes (107) von der Aus
gangsstellung in die Endstellung ein Antrieb die
Trägerbandaufwickelspule antreibt, derart, daß beim
Erreichen der Endstellung genügend Trägerband mit
Film vor die Auftragsfläche des Auftragselementes
gezogen ist, und daß beim Bewegen des Auftragsele
ments von der Endstellung in die Ausgangsstellung
keine der beiden Spulen angetrieben ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß beim
Bewegen des Auftragselementes von der Endstellung in
die Ausgangsstellung ein Antrieb die Trägerbandauf
wickelspule antreibt, derart, daß beim Erreichen der
Ausgangsstellung gem. der Auftragsfläche genügend
Trägerband mit Film vor die Auftragsfläche des Auf
tragselementes gezogen ist, und daß beim Bewegen des
Auftragselements von der Ausgangsstellung in die
Endstellung keine der beiden Spulen angetrieben ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14, 18 oder 19,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorrichtung ein Speichermittel hat, das beim Bewegen
des Auftragselementes in Richtung Oberfläche des Ob
jekts oder Substrats die Antriebsenergie für die
Trägerbandaufwickelspule speichert, und die gespei
cherte Energie den Antrieb während dem Entspannen
der Vorrichtung speist.
21. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
vom Auftragselement zurückgelegte Wegstrecke zwi
schen der Ausgangsstellung und der Endstellung,
gleich der Hälfte der bestimmten oder vorbestimmba
ren Länge des aufgetragenen Films entspricht.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Wegstrecke zwischen
der Ausgangsstellung und der Endstellung des Auf
tragselementes mittels einer Einstellvorrichtung
veränderbar ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Auftragsfläche des
Auftragselements, mit der das Trägerband mit seinem
Film gegen die Oberfläche vom Auftragselement in der
Endstellung gedrückt wird einstellbar ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Vorrichtung mehrere
Auftragsflächen hat.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Auftragsflächen um
eine Achse des Auftragselementes herum angeordnet
sind, und daß beim Verdrehen des Auftragselementes
die Wegstrecke zwischen der Ausgangsstellung und der
Endstellung entsprechend der ausgewählten Auftrags
fläche eingestellt wird.
26. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Auftragsfläche des Auftragselements konisch oder
konkav im Querschnitt ist und sich beim Andrücken an
das Objekt bzw. Substrat an dessen Oberfläche anpaßt
und das Trägerband über die gesamte Auftragsfläche
gegen die Oberfläche drückt.
27. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zu
mindest eine Kante der Auftragsfläche des Auftragse
lements insbesondere messerartig in Richtung der
Oberfläche des Objekts bzw. Substrats vorsteht, der
art, daß ein sich der Film an der Kante der Auf
tragsfläche besser löst.
28. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Material im Bereich der Auflagefläche und/oder im
Bereich des Auftragselementes zumindest abschnitts
weise durchsichtig oder durchscheinend ist.
29. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorrichtung ein Handgerät ist.
30. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Film ein Klebstoff oder ein transparentes, halb
transparentes oder nicht transparentes Abdeckmittel,
insbesondere ein Korrekturband ist.
31. Verwendung der Vorrichtung gem. einem der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß statt eines Films das Trägerband ein
doppelseitig klebendes Material insbesondere Foto
haftpads oder Fotoecken trägt.
32. Verwendung der Vorrichtung nach Anspruch 31, da
durch gekennzeichnet, daß das Mate
rial in äquidistante Bereiche unterteilt ist, welche
vom Trägerband lösbar sind, ohne daß die benachbar
ten Bereiche mit vom Trägerband gelost werden.
33. Verwendung der Vorrichtung nach Anspruch 31 oder 32,
dadurch gekennzeichnet, daß auf
der dem Trägerband zugewandten Seite des Materials
durchgehende oder jeweils an den aneinandergrenzen
den Kanten der Bereiche unterbrochene Schutzfolie
hat, die nach dem Auftragen des Materials auf ein
Objekt oder Substrat manuell entfernbar bzw. abzieh
bar ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999105900 DE19905900A1 (de) | 1999-02-11 | 1999-02-11 | Vorrichtung zum flächenhaften Auftragen eines Films von einem Trägerband auf ein Objekt oder Substrat |
| PCT/EP2000/001135 WO2000047504A1 (de) | 1999-02-11 | 2000-02-11 | Vorrichtung zum flächenhaften auftragen eines films von einem trägerband auf ein objekt oder substrat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999105900 DE19905900A1 (de) | 1999-02-11 | 1999-02-11 | Vorrichtung zum flächenhaften Auftragen eines Films von einem Trägerband auf ein Objekt oder Substrat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19905900A1 true DE19905900A1 (de) | 2000-08-17 |
Family
ID=7897309
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999105900 Withdrawn DE19905900A1 (de) | 1999-02-11 | 1999-02-11 | Vorrichtung zum flächenhaften Auftragen eines Films von einem Trägerband auf ein Objekt oder Substrat |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19905900A1 (de) |
| WO (1) | WO2000047504A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1982844A4 (de) * | 2006-02-06 | 2011-04-13 | Fuji Kagaku Shikogyo | Beschichtungstransferwerkzeug |
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- 1999-02-11 DE DE1999105900 patent/DE19905900A1/de not_active Withdrawn
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2000
- 2000-02-11 WO PCT/EP2000/001135 patent/WO2000047504A1/de not_active Ceased
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2000047504A1 (de) | 2000-08-17 |
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