DE19904661C1 - Beweglichen Dachanordnung für ein Kraftfahrzeug - Google Patents
Beweglichen Dachanordnung für ein KraftfahrzeugInfo
- Publication number
- DE19904661C1 DE19904661C1 DE1999104661 DE19904661A DE19904661C1 DE 19904661 C1 DE19904661 C1 DE 19904661C1 DE 1999104661 DE1999104661 DE 1999104661 DE 19904661 A DE19904661 A DE 19904661A DE 19904661 C1 DE19904661 C1 DE 19904661C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roof
- opening
- arrangement
- section
- arrangement according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000011161 development Methods 0.000 description 6
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 6
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 2
- 239000013641 positive control Substances 0.000 description 2
- 230000032683 aging Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000003203 everyday effect Effects 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 description 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/02—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
- B60J7/04—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/08—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position
- B60J7/12—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position foldable; Tensioning mechanisms therefor, e.g. struts
- B60J7/14—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position foldable; Tensioning mechanisms therefor, e.g. struts with a plurality of rigid plate-like elements or rigid non plate-like elements, e.g. with non-slidable, but pivotable or foldable movement
- B60J7/143—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position foldable; Tensioning mechanisms therefor, e.g. struts with a plurality of rigid plate-like elements or rigid non plate-like elements, e.g. with non-slidable, but pivotable or foldable movement for covering the passenger compartment
- B60J7/145—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position foldable; Tensioning mechanisms therefor, e.g. struts with a plurality of rigid plate-like elements or rigid non plate-like elements, e.g. with non-slidable, but pivotable or foldable movement for covering the passenger compartment at least two elements being folded in clamp-shell fashion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Abstract
Bei einem Kraftfahrzeug (2) mit einer beweglichen Dachanordnung (8), die wenigstens ein erstes Dachteil (18) und ein zweites Dachteil (20) aufweist, wobei die Dachanordnung (8) zwischen einer Schließstellung, in der die Dachteile (18, 20) wenigstens einen Teil des Fahrzeuginnenraumes (10) überspannen, und einer Offenstellung, in der die Dachteile (18, 20) übereinander angeordnet in einem heckseitigen Stauraum (54) des Kraftfahrzeuges (2) aufgenommen sind, beweglich ist, ist erfindungsgemäß in dem ersten Dachteil (18) eine erste Öffnung (24) und in dem zweiten Dachteil (20) eine zweite Öffnung (28) gebildet, wobei die Öffnungen (24, 28) in Schließstellung der Dachanordnung (8) durch wenigstens einen Dachabschnitt (26; 30) verschließbar sind und wobei die Öffnungen (24, 28) relativ zueinander derart in den Dachteilen (18, 20) angeordnet sind, daß sie sich in Offenstellung der Dachanordnung (8) wenigstens teilweise überlappen und so der Stauraum (54) des Kraftfahrzeuges (2) durch die Öffnungen (24, 28) hindurch beladbar ist. Auf diese Weise ist der in Offenstellung der Dachanordnung (8) verbleibende Stauraum erheblich vergrößert, so daß das erfindungsgemäße Kraftfahrzeug (2) auch in Offenstellung der Dachanordnung (8) zum Transport größerer Gepäckstücke geeignet ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dachanordnung
für ein Kraftfahrzeug der im Oberbegriff des Anspruchs
1 genannten Art.
Durch DE 44 45 580 C1 ist ein Kraftfahrzeug mit
einer beweglichen Dachanordnung der betreffenden Art
bekannt, die ein erstes Dachteil und ein zweites Dach
teil aufweist, wobei die Dachanordnung zwischen einer
Schließstellung, in der die Dachteile wenigstens einen
Teil des Fahrzeuginnenraumes überspannen, und einer
Offenstellung, in der die Dachteile übereinander an
geordnet in einem heckseitigen Stauraum des Kraftfahr
zeuges aufgenommen sind, beweglich ist.
Ein besonderer Vorteil der bekannten Kraftfahr
zeug-Dachanordnung besteht darin, daß einerseits in
Offenstellung der Dachanordnung ein offenes Cabriolet
gebildet wird, während in Schließstellung der Dachan
ordnung ein geschlossenes Fahrzeug entsteht, dessen
Fahrzeuginnenraum durch die als Hardtop ausgebildete
Dachanordnung gegen Witterungseinflüsse geschützt ist.
Ein weiterer Vorteil des bekannten Kraftfahrzeuges be
steht darin, daß die Dachanordnung mittels einer elek
tro-hydraulischen Antriebseinrichtung in schneller und
einfacher Weise zwischen ihrer Schließstellung und ih
rer Offenstellung beweglich ist. Auf diese Weise ist
die Variabilität des Kraftfahrzeugs erhöht.
Ein Nachteil der bekannten Dachanordnung besteht
darin, daß in der Offenstellung, in der die Dachteile
im heckseitgen Stauraum des Kraftfahrzeugs aufgenommen
sind, nur wenig von diesem Stauraum zum Verstauen von
Gepäckstücken oder dergleichen übrigbleibt. In Offen
stellung der Dachanordnung ist das bekannte Kraftfahr
zeug daher zum Transport größerer Gepäckstücke nicht
geeignet. Wenn in dem Stauraum größere Gepäckstücke
transportiert werden, ist eine Bewegung der Dachanord
nung in ihre Offenstellung nicht mehr möglich, weil die
Dachanordnung in ihrer Offenstellung den größten Teil
des Stauraumes einnimmt. Dies schränkt die Variabilität
des bekannten Kraftfahrzeuges im praktischen Betrieb
erheblich ein.
Durch DE 44 45 920 A1 ist ein ähnliches Kraftfahr
zeug bekannt, bei dem der heckseitige Stauraum in einen
Verdeckkasten und einen Kofferraumbereich unterteilt
ist, die voneinander durch eine Zwischenwand getrennt
sind. Da der Verdeckkasten den größten Teil des Stau
raumes einnimmt, ist der verbleibende Kofferraumbereich
relativ klein und zum Transport größerer Gepäckstücke
ebenfalls nicht geeignet.
Durch DE 196 34 510 C1 ist ein zu den vorgenannten
Kraftfahrzeugen ähnliches Kraftfahrzeug bekannt, bei
dem C-Säulenabschnitte des zweiten Dachteiles von ihren
hinteren Enden ausgehend über einen Teil ihrer Länge
ohne Querverbindung frei abragen und bei dem Steue
rungsmittel zum Vorverlagern des hinteren Dachteiles in
Fahrzeuglängsrichtung derart vorgesehen sind, daß die
C-Säulenabschnitte in der Offenstellung der Dachanord
nung zumindest teilweise einen Fondbereich des Fahr
zeuginnenraumes seitlich flankieren. Auf diese Weise
ist der in Offenstellung der Dachanordnung verbleibende
Stauraum vergrößert.
Nachteilig ist jedoch, daß auch bei diesem bekann
ten Kraftfahrzeug ein so erheblicher Teil des Staurau
mes in Offenstellung der Dachanordnung von den Dach
teilen eingenommen ist, daß der Transport größerer Ge
päckstücke ebenfalls nicht möglich ist.
Bewegliche Dachanordnungen für Kraftfahrzeuge sind
ferner durch DE 43 20 468 C1, DE 44 45 941 C1,
DE 44 45 944 C1, DE 44 46 483 A1, EP 0 826 539 A1,
EP 0 832 774 A1, EP 0 835 779 A1, EP 0 835 778 A1,
DE 40 10 276 C2 und EP 0 764 553 A1 bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Dachanordnung für Kraftfahrzeuge der im Oberbegriff des
Anspruchs 1 genannten Art anzugeben, die den Nachteil
der bekannten Vorrichtungen nicht aufweist, bei der
also der in Offenstellung der Dachanordnung zum Ver
stauen von Gepäckstücken verbleibende Stauraum vergrö
ßert ist.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angege
bene Lehre gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen des
Erfindungsgegenstandes sind den Unteransprüchen zu ent
nehmen.
Die erfindungsgemäße Lehre geht davon aus, in der
Offenstellung der Dachanordnung die Dachteile in dem
Stauraum des Kraftfahrzeuges aufzunehmen. Es sind er
findungsgemäß in den Dachteilen Öffnungen gebildet, die
relativ zueinander derart angeordnet sind, daß sie sich
in Offenstellung der Dachanordnung wenigstens teilweise
überlappen. Auf diese Weise ist in Offenstellung der
Dachanordnung der Grund des Stauraumes bzw. Kofferrau
mes durch die Öffnungen hindurch zugänglich, so daß der
Stauraum bzw. Kofferraum durch die Öffnungen hindurch
mit Gepäckstücken beladbar ist. Auf diese Weise ist
gegenüber den bekannten Kraftfahrzeugen der in Offen
stellung der Dachanordnung verbleibende Stauraum erheb
lich vergrößert, so daß das erfindungsgemäße Kraftfahr
zeug nicht nur in Schließstellung der Dachanordnung,
sondern auch in deren Offenstellung zum Transport grö
ßerer Gepäckstücke geeignet ist. Dies erhöht die Praxi
stauglichkeit des erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugs er
heblich.
Die erfindungsgemäß verwendete Dachanordnung ist
stabil und robust im Aufbau. Sie ist sowohl für zwei
sitzige als auch für mehrsitzige Kraftfahrzeuge geeig
net.
Form, Größe und Anzahl der Öffnungen in den Dach
teilen sind entsprechend den jeweiligen Anforderungen
in weiten Grenzen wählbar.
Grundsätzlich ist es ausreichend, wenn die erste
Öffnung in dem ersten Dachteil von der zweiten Öffnung
in dem zweiten Dachteil relativ zu einer Stoßkante zwi
schen den Dachteilen entfernt angeordnet ist, sofern
sich die Öffnungen in der Offenstellung der Dachanord
nung in der erforderlichen Weise wenigstens teilweise
überlappen. Eine außerordentlich vorteilhafte Weiter
bildung der erfindungsgemäßen Lehre sieht jedoch vor,
daß die erste Öffnung in dem ersten Dachteil im Bereich
einer Stoßkante zwischen den Dachteilen in die zweite
Öffnung in dem zweiten Dachteil übergeht. Bei dieser
Ausführungsform ragen in Offenstellung der Dachanord
nung das erste Dachteil und das zweite Dachteil beider
seits der Öffnungen in Fahrtrichtung gesehen nach hin
ten ohne Querverbindung frei ab, so daß im Bereich der
Öffnungen ein von hinten und oben frei zugänglicher
Raum gebildet ist, in dem Gepäckstücke verstaut werden
können. Bei entsprechender Ausbildung der Dachteile und
der Öffnungen in diesen steht auf diese Weise in Offen
stellung der Dachanordnung ein großer und leicht zu
gänglicher Teil des Stauraumes zum Verstauen von Ge
päckstücken zur Verfügung.
Eine andere Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Lehre sieht vor, daß die Dachteile quer zur Fahrzeug
längsrichtung beiderseits der zugeordneten Öffnung im
Bereich der Öffnung durch schmale Holme gebildet sind,
derart, daß sich die Öffnungen über einen wesentlichen
Teil der Breite der Dachteile quer zur Fahrzeuglängs
richtung erstrecken. Auf diese Weise ist der in Offen
stellung der Dachanordnung verbleibende Stauraum weiter
vergrößert, da die schmalen Holme beiderseits der Öff
nungen nur einen geringen Teil des Stauraumes einneh
men.
Form, Größe und Material des ersten Dachteiles und
des zweiten Dachteiles sind entsprechend den jeweiligen
Anforderungen in weiten Grenzen wählbar. Beispielsweise
können das erste Dachteil und das zweite Dachteil als
Softtop ausgebildet sein. Eine vorteilhafte Weiterbil
dung sieht jedoch vor, daß das erste Dachteil und das
zweite Dachteil im wesentlichen formstabil ausgebildet
sind. Bei dieser Ausführungsform bilden die Dachteile
in Schließstellung der Dachanordnung ein Hardtop. Durch
das Hardtop ist die Abdichtung des Fahrzeuginnenraumes
gegen ein Eindringen von Feuchtigkeit verbessert, und
Windgeräusche bei höheren Geschwindigkeiten sind ver
ringert. Außerdem ist das Hardtop alterungsbeständig
und verringert die Gefahr eines Einbruchs. Schließlich
verbessert das Hardtop in Schließstellung der Dachan
ordnung den Schutz der Fahrzeuginsassen bei einem Über
schlag des Fahrzeugs.
Eine andere Ausführungsform sieht vor, daß das
erste Dachteil um eine horizontale, quer zur Fahrzeug
längsrichtung verlaufende Schwenkachse schwenkbeweglich
an dem zweiten Dachteil gelagert ist, derart, daß das
erste Dachteil bei Bewegung der Dachanordnung aus der
Schließstellung in die Offenstellung auf das zweite
Dachteil klappbar ist. Bei dieser Ausführungsform ist
der Aufbau der Dachanordnung besonders einfach und ro
bust gestaltet. Die Dachteile können jedoch auch in
beliebiger anderer geeigneter Weise relativ zueinander
bewegt werden.
Um in Schließstellung der Dachanordnung den Fahr
zeuginnenraum, beispielsweise gegen ein Eindringen von
Feuchtigkeit, abzudichten, sind erfindungsgemäß die
Öffnungen in den Dachteilen durch wenigstens einen
Dachabschnitt verschließbar. Gemäß Weiterbildungen der
erfindungsgemäßen Lehre kann entsprechend den jeweili
gen Anforderungen zum Verschließen der ersten Öffnung
und der zweiten Öffnung ein gemeinsamer Dachabsohnitt
vorgesehen sein oder es können zum Verschließen der
ersten Öffnung ein erster Dachabschnitt und zum Ver
schließen der zweiten Öffnung ein zweiter Dachabschnitt
vorgesehen sein.
Das Freigeben der Öffnungen durch den oder die
Dachabschnitte kann in beliebiger geeigneter Weise er
folgen, beispielsweise auch dadurch, daß die Dachab
schnitte als separate Bauteile ausgebildet sind, die
zum Freigeben der Öffnungen abgenommen werden. Eine
vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, daß der oder je
der Dachabschnitt zwischen einer ersten Position, in
der der Dachabschnitt die zugeordnete Öffnung ver
schließt, und einer zweiten Position, in der der Dach
abschnitt die Öffnung freigibt, beweglich an der Dach
anordnung gehalten ist. Bei dieser Ausführungsform ist
der oder jeder Dachabschnitt mit der Dachanordnung ver
bunden, so daß dann, wenn die Dachanordnung aus ihrer
Schließstellung in ihre Offenstellung bewegt wird, ein
Abnehmen der Dachabschnitte nicht erforderlich ist. Die
Dachabschnitte können vielmehr zusammen mit den Dach
teilen in dem Stauraum des Kraftfahrzeugs aufgenommen
werden.
Eine außerordentlich vorteilhafte Weiterbildung
der erfindungsgemäßen Lehre sieht vor, daß wenigstens
ein Dachabschnitt nach Art eines Schiebedaches mittels
einer Antriebseinrichtung zwischen der ersten Position
und der zweiten Position in Längsrichtung der Dachan
ordnung verschiebbar ist, wobei der Dachabschnitt in
der zweiten Position unter das zugeordnete Dachteil
geschoben ist. Bei dieser Ausführungsform erfolgt das
Freigeben der Öffnung in einfacher und schneller Weise
durch Verschieben des zugeordneten Dachabschnittes un
ter einen Teil der Dachanordnung, wie dies von Schiebe
dächern allgemein bekannt ist. Der Dachabschnitt kann
in einer ersten Position, in der er die zugeordnete
Öffnung verschließt, bündig mit den angrenzenden Teilen
der Dachanordnung abschließen, was in optischer Hin
sicht vorteilhaft ist. Außerdem kann der Dachabschnitt
oder wenigstens einer der Dachabschnitte als kombinier
tes Schiebe-/Ausstelldach ausgebildet sein.
Das Material des oder jedes Dachabschnittes ist
entsprechend den jeweiligen Anforderungen wählbar. Bei
spielsweise kann der oder jeder Dachabschnitt durch ein
Stoffteil oder ein Teil nach Art eines Rollos gebildet
sein. Zweckmäßigerweise ist jedoch der oder jeder Dach
abschnitt im wesentlichen formstabil ausgebildet. Auf
diese Weise ist die Abdichtung im Bereich der Dachab
schnitte weiter verbessert und ein Einbruch in den
Fahrzeuginnenraum erschwert.
Bei der Ausführungsform, bei der die erste Öffnung
in die zweite Öffnung übergeht, grenzen die Dachab
schnitte in ihrer ersten Position vorzugsweise dichtend
aneinander an, wie dies eine Ausführungsform vorsieht.
Hierzu kann an wenigstens einem der Dachabschnitte ein
Dichtkörper vorgesehen sein, der ein Eindringen von
Feuchtigkeit in den Fahrzeuginnenraum zuverlässig ver
hindert.
Grundsätzlich können die Dachabschnitte derart
ausgebildet sein, daß in der jeweiligen ersten Position
der erste Dachabschnitt die erste Öffnung und der zwei
te Dachabschnitt die zweite Öffnung verschließt, wobei
die Stoßkante zwischen den Dachabschnitten sich dann in
Fahrzeuglängsrichtung auf Höhe der Stoßkante zwischen
den Dachteilen befindet. Eine vorteilhafte Weiterbil
dung sieht jedoch vor, daß in der ersten Position der
Dachabschnitte eine Stoßkante zwischen den Dachab
schnitten in Längsrichtung der Dachanordnung relativ zu
einer Stoßkante zwischen dem ersten Dachteil und dem
zweiten Dachteil versetzt angeordnet ist. Auf diese
Weise ist eine Abdichtung gegen ein Eindringen von
Feuchtigkeit erleichtert.
Grundsätzlich kann die Dachanordnung von Hand zwi
schen ihrer Schließstellung und ihrer Offenstellung
bewegt werden. Zweckmäßigerweise sind jedoch Antriebs
mittel zum Bewegen der Dachanordnung zwischen ihrer
Schließstellung und ihrer Offenstellung vorgesehen.
Dies erleichtert das Bewegen der Dachanordnung. Die
Antriebsmittel können in beliebiger geeigneter Weise
ausgebildet sein, beispielsweise als elektro-hydrau
lische Antriebsmittel.
Schließlich sieht eine andere vorteilhafte Weiter
bildung Mittel zur Zwangssteuerung der Relativbewegung
zwischen dem ersten Dachteil und dem zweiten Dachteil
bei Bewegungen der Dachanordnung zwischen ihrer
Schließstellung und ihrer Offenstellung vor. Auf diese
Weise sind unkontrollierte Relativbewegungen zwischen
den Dachteilen bei Bewegungen der Dachanordnung zuver
lässig vermieden.
Entsprechend den jeweiligen Anforderungen kann die
Dachanordnung auch mehr als zwei Dachteile aufweisen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeich
nung näher erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel
dargestellt ist.
Es zeigt:
Fig. 1 in schematischer Perspektivdarstellung ein
Ausführungsbeispiel eines Kraftfahrzeugs,
Fig. 2 die Draufsicht auf das Kraftfahrzeug gemäß
Fig. 1 im Bereich einer Dachanordnung,
Fig. 3 in schematischer, teilweise geschnittener
Seitenansicht einen Teil des Kraftfahrzeugs
gemäß Fig. 1,
Fig. 4 in gleicher Darstellung wie Fig. 1 einen
Teil des Kraftfahrzeugs gemäß Fig. 1, wobei
sich ein erster Dachabschnitt in einer
zweiten Position befindet,
Fig. 5 in gleicher Darstellung wie Fig. 3 einen
Teil des Kraftfahrzeugs gemäß Fig. 1, wobei
der erste Dachabschnitt nach Art eines Aus
stelldaches ausgestellt ist,
Fig. 6 in gleicher Darstellung wie Fig. 3 das
Kraftfahrzeug gemäß Fig. 1,
Fig. 7 in gleicher Darstellung wie Fig. 3 das
Kraftfahrzeug gemäß Fig. 1, wobei sich die
Dachanordnung zwischen ihrer Schließstel
lung und ihrer Offenstellung befindet,
Fig. 8 in gleicher Darstellung wie Fig. 7 das
Kraftfahrzeug gemäß Fig. 1, wobei sich die
Dachanordnung in ihrer Offenstellung befin
det,
Fig. 9 in teilweise geschnittener Darstellung die
Draufsicht auf einen Stauraum des Kraft
fahrzeugs gemäß Fig. 1, wobei sich die
Dachanordnung in Offenstellung befindet und
Fig. 10 die Draufsicht auf den Stauraum gemäß
Fig. 9, wobei in dem Stauraum ein Gepäck
stück in Form eines großen Hartschalenkof
fers verstaut ist.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfin
dung an Hand eines zweitürigen, viersitzigen Kraftfahr
zeugs 2 dargestellt, das eine Karosserie 4 aufweist,
oberhalb deren Gürtellinie 6 eine bewegliche Dachanord
nung 8 in einer in Fig. 1 dargestellten Schließstellung
einen Fahrzeuginnenraum 10 überspannt, der aus einem
Fahrerbereich 12 und einem Fondbereich 14 (vgl. Fig. 3)
besteht. Die bewegliche Dachanordnung 8 ist in ihrer
Schließstellung an einem Windschutzscheibenrahmen fest
gelegt, der aus A-Säulenteilen, von denen in Fig. 1
lediglich ein A-Säulenteil 16 erkennbar ist, und einem
die A-Säulenteile 16 verbindenden, in der Zeichnung
nicht erkennbaren Windschutzquerträger besteht.
Die bewegliche Dachanordnung 8 weist ein erstes
Dachteil 18 sowie ein zweites Dachteil 20 auf, wobei
das erste Dachteil 18 an einer Stoßkante 22 um eine
horizontale, quer zur Fahrzeuglängsrichtung verlaufende
Schwenkachse schwenkbeweglich an dem zweiten Dachteil
20 gelagert ist, derart, daß das erste Dachteil 18 bei
Bewegung der Dachanordnung 8 aus der Schließstellung in
eine weiter unten näher erläuterte Offenstellung auf
das zweite Dachteil 20 klappbar ist.
In dem ersten Dachteil 18 ist eine erste Öffnung
24 gebildet, die durch einen ersten Dachabschnitt 26
verschließbar ist, während in dem zweiten Dachteil 20
eine zweite Öffnung 28 gebildet ist, die durch einen
zweiten Dachabschnitt 30 verschließbar ist.
Das zweite Dachteil 20 ist beiderseits der zweiten
Öffnung 28 und beiderseits einer Heckscheibe 32 durch
schmale, C-Säulenteile bildende Holme 34, 36 gebildet.
Aus Fig. 2, die eine Draufsicht auf die Dachanord
nung 8 des Kraftfahrzeugs 2 gemäß Fig. 1 zeigt, ist
ersichtlich, daß auch das erste Dachteil 18 beiderseits
der ersten Öffnung 24 durch schmale Holme 38, 40 ge
bildet ist, so daß sich sowohl die erste Öffnung 24 als
auch die zweite Öffnung 28 über einen wesentlichen Teil
der Breite der Dachteile 18, 20 quer zur Fahrzeuglängs
richtung erstrecken. Ferner ist aus Fig. 2 ersichtlich,
daß die erste Öffnung 24 in die zweite Öffnung 28 über
geht, wobei sich in der ersten Position der Dach
abschnitte 26, 30 der zweite Dachabschnitt 30 über die
Stoßkante 22 zwischen Dachteilen 18, 20 hinaus bis in
den Bereich der ersten Öffnung 24 erstreckt, so daß der
zweite Dachabschnitt 30 in seiner ersten Position nicht
nur die zweite Öffnung 30, sondern auch einen Teil der
ersten Öffnung 24 abdeckt, deren restlicher Teil durch
den ersten Dachabschnitt 26 abgedeckt ist. Auf diese
Weise ist die Abdichtung gegen ein Eindringen von
Feuchtigkeit in den Fahrzeuginnenraum 10 erleichtert.
In Fig. 2 ist eine Schwenkachse, um die das erste Dach
teil 18 schwenkbeweglich an dem zweiten Dachteil 20
gelagert ist, durch eine strichpunktierte Linie 42 sym
bolisiert.
Der erste Dachabschnitt 26 und der zweite Dach
abschnitt 30 sind jeweils nach Art eines Schiebedaches
mittels einer nicht dargestellten Antriebseinrichtung
zwischen der ersten Position und einer zweiten Posi
tion, in der sie die Öffnungen 24, 28 verschließen, in
Längsrichtung der Dachanordnung 8 verschiebbar, wie
dies in Fig. 2 für den ersten Dachabschnitt 26 durch
einen Doppelpfeil 44 und für den zweiten Dachabschnitt
30 durch einen Doppelpfeil 46 symbolisiert ist. In der
in Fig. 2 dargestellten ersten Position liegen die
Dachabschnitte 26, 30 im Bereich ihrer Stoßkante 48
dichtend aneinander an, während in der zweiten Position
der erste Dachabschnitt 26 unter das erste Dachteil 18
und der zweite Dachabschnitt 30 unter das zweite Dach
teil 20 geschoben ist, wie dies von Schiebedächern be
kannt ist.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Aus
führungsbeispiel sind sowohl das erste Dachteil 18 und
das zweite Dachteil 20 als auch der erste Dachabschnitt
26 und der zweite Dachabschnitt 30 im wesentlichen
formstabil ausgebildet, so daß die Dachanordnung 8 in
ihrer Schließstellung insgesamt ein geschlossenes Hard
top bildet. Die Dachteile 18, 20 und die Dachabschnitte
26, 30 können aus beliebigen geeigneten Materialien
bestehen, beispielsweise aus Kunststoff und/oder Me
tall.
In Fig. 3 ist die Dachanordnung 8 einerseits bei
dem Bezugszeichen 50 in ihrer Schließstellung und ande
rerseits bei dem Bezugszeichen 52 in ihrer Offenstel
lung dargestellt, in der die Dachteile 18, 20 überein
ander angeordnet in einem heckseitigen Stauraum 54 des
Kraftfahrzeugs 2 aufgenommen sind, der durch eine Heck
klappe 56 verschließbar ist.
Zum Bewegen der Dachanordnung 8 zwischen ihrer
Schließstellung und ihrer Offenstellung sind in der
Zeichnung nicht dargestellte Antriebsmittel vorgesehen,
die in beliebiger geeigneter Weise ausgebildet sein
können, beispielsweise als elektrohydraulische An
triebsmittel. Die Antriebsmittel können die Dachanord
nung 8 zwischen ihrer Schließstellung und ihrer Offen
stellung entsprechend einer beliebigen geeigneten Kine
matik bewegen. Beispielsweise kann entsprechend der
Geometrie des jeweiligen Kraftfahrzeuges die Dachanord
nung 8 mit ihrem zweiten Dachteil 20 eine Schwenkbewe
gung um eine fahrzeugfeste Heckschwenkachse ausführen.
Die Bewegung der Dachanordung 8 kann jedoch auch eine
kombinierte Schwenk- und Translationsbewegung oder eine
beliebige andere geeignete Bewegung sein.
Um während Bewegungen der Dachanordnung 8 zwischen
ihrer Schließstellung und ihrer Offenstellung unkon
trollierte Relativbewegungen zwischen dem ersten Dach
teil 18 und dem zweiten Dachteil 20 zu verhindern, sind
in der Zeichnung nicht dargestellte Mittel zur Zwangs
steuerung der Relativbewegung zwischen dem ersten Dach
teil 18 und dem zweiten Dachteil 20 vorgesehen.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Aus
führungsbeispiel ist der erste Dachabschnitt 26 als
Schiebe/Ausstelldach ausgebildet. In Fig. 4 ist der
erste Dachabschnitt 26 in seiner zweiten Position dar
gestellt, in der er die Öffnung 24 freigibt und in
Fahrtrichtung nach vorne unter das erste Dachteil 18
geschoben ist.
In Fig. 5 ist der erste Dachabschnitt 26 in einer
dritten Position dargestellt, in der er mit seiner in
Fahrtrichtung hinteren Kante zur Belüftung des Fahr
zeuginnenraumes 10 nach oben ausgestellt ist.
Anhand der Fig. 6, 7 und 8 wird nun die Bewe
gung der Dachanordnung 8 zwischen ihrer Schließstellung
und ihrer Offenstellung erläutert:
Zunächst wird der erste Dachabschnitt 26 durch
eine zugeordnete Antriebseinrichtung in seine zweite
Position bewegt, in der der erste Dachabschnitt 26 un
ter das erste Dachteil 18 geschoben ist und die erste
Öffnung 24 freigibt, wie dies in Fig. 6 dargestellt
ist. Das Verschieben des ersten Dachabschnitts 26 kann
jedoch auch zu einem späteren Zeitpunkt im Verlaufe der
Bewegung der Dachanordnung 8 erfolgen. In entsprechen
der Weise wird der zweite Dachabschnitt 30 durch eine
zugeordnete Antriebseinrichtung in seine zweite Posi
tion bewegt, in der der zweite Dachabschnitt 30 die
zweite Öffnung 28 freigibt und unter das zweite Dach
teil 20 geschoben ist, wie dies in Fig. 7 dargestellt
ist.
Ferner bewegen die nicht dargestellten Antriebs
mittel die Dachanordnung 8 entsprechend einer vorgege
benen Kinematik nach hinten in Richtung auf den Stau
raum 54, wobei zuvor die Heckklappe 56 aus ihrer in den
Fig. 5 und 6 dargestellten Schließstellung in eine
in Fig. 7 dargestellte Offenstellung schwenkt. Während
der Bewegung der Dachanordnung 8 in Richtung auf den
Stauraum 54 wird das erste Dachteil 18 mit seinem der
Schwenkachse 42 abgewandten Ende um diese Schwenkachse
42 in Richtung auf das zweite Dachteil 20 verschwenkt.
Am Ende der Bewegung ist das erste Dachteil 18 auf
das zweite Dachteil 20 geklappt, und die Dachteile 18,
20 sind übereinander angeordnet in dem Stauraum 54 des
Kraftfahrzeuges 2 aufgenommen, wie dies in Fig. 8 dar
gestellt ist.
In dieser Offenstellung der Dachanordnung 8 ist
die erste Öffnung 24 über ihre gesamte Fläche mit der
zweiten Öffnung 28 zur Deckung gebracht, so daß in der
Dachanordnung 8 eine durchgehende Öffnung gebildet ist,
durch die hindurch der Grund des Stauraumes 54 zugäng
lich ist, so daß der Stauraum 54 mit Gepächstücken be
laden werden kann, wie dies in Fig. 8 durch einen Pfeil
58 angedeutet ist.
Auf diese Weise ist der Stauraum 54 in Offenstel
lung der Dachanordnung 8 auch mit größeren Gepäckstüc
ken, beispielsweise größeren Koffern, beladbar.
Aus Fig. 9, die eine Draufsicht auf den Stauraum
54 bei in Offenstellung befindlicher Dachanordnung 8
zeigt, ist ersichtlich, daß durch die schmalen Holme
38, 40 des ersten Dachteiles 18 und die in der Offen
stellung darunter angeordneten schmalen C-Säulenteile
34, 36 des zweiten Dachteiles 20 in dem Stauraum 54 nur
wenig Raum eingenommen ist, so daß der Stauraum 54
selbst bei in Offenstellung befindlicher Dachanordnung
8 in diesem Bereich über einen wesentlichen Teil seiner
Breite nutzbar ist. Darüber hinaus können Gepäckstücke
durch die Öffnungen 24, 28 hindurch in den dem Fond
bereich 14 zugewandten Teil des Stauraumes 54 unter die
Dachanordnung 8 geschoben werden, wie dies in Fig. 8
durch einen Pfeil 60 symbolisiert ist. Auf diese Weise
ist auch dieser Teil des Stauraumes 54 nutzbar.
Im Ergebnis ist es aufgrund der erfindungsgemäßen
Ausbildung der Dachanordnung 8 möglich, auch in Offen
stellung der Dachanordnung 8 einen erheblichen Teil des
Stauraumes 54 zum Verstauen von Gepäckstücken zu nut
zen, insbesondere auch größere Gepäckstücke zu verstau
en, wie dies in Fig. 10 für einen großen Hartschalen
koffer 62 dargestellt ist. Auf diese Weise ist die Va
riabilität und Alltagstauglichkeit des erfindungsgemä
ßen Kraftfahrzeuges 2 wesentlich erhöht.
Claims (15)
1. Bewegliche Dachanordnung für ein Kraftfahrzeug,
die wenigstens ein erstes Dachteil und ein zweites
Dachteil aufweist, wobei die Dachanordnung zwischen
einer Schließstellung, in der die Dachteile wenigstens
einen Teil des Fahrzeuginnenraumes überspannen, und
einer Offenstellung, in der die Dachteile übereinander
angeordnet in einem heckseitigen Stauraum des Kraft
fahrzeuges aufgenommen sind, beweglich ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem ersten Dachteil (18) eine erste Öffnung (24) und in dem zweiten Dachteil (20) eine zweite Öffnung (28) gebildet ist,
daß die Öffnungen (24 und 28) in Schließstellung der Dachanordnung (8) durch wenigstens einen Dachabschnitt (26 bzw. 30) verschließbar sind und
daß die Öffnungen (24 und 28) relativ zueinander derart in den Dachteilen (18 bzw. 20) angeordnet sind, daß sie sich in Offenstellung der Dachanordnung (8) wenigstens teilweise überlappen und so der Stauraum (54) des Kraftfahrzeuges (2) durch die Öffnungen (24 und 28) hindurch beladbar ist.
daß in dem ersten Dachteil (18) eine erste Öffnung (24) und in dem zweiten Dachteil (20) eine zweite Öffnung (28) gebildet ist,
daß die Öffnungen (24 und 28) in Schließstellung der Dachanordnung (8) durch wenigstens einen Dachabschnitt (26 bzw. 30) verschließbar sind und
daß die Öffnungen (24 und 28) relativ zueinander derart in den Dachteilen (18 bzw. 20) angeordnet sind, daß sie sich in Offenstellung der Dachanordnung (8) wenigstens teilweise überlappen und so der Stauraum (54) des Kraftfahrzeuges (2) durch die Öffnungen (24 und 28) hindurch beladbar ist.
2. Dachanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die erste Öffnung (24) in dem ersten
Dachteil (18) im Bereich einer Stoßkante (22) zwischen
den Dachteilen (18 und 20) in die zweite Öffnung (28)
in dem zweiten Dachteil (20) übergeht.
3. Dachanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Dachteile (18 und 20) quer zur
Fahrzeuglängsrichtung beiderseits der zugeordneten Öff
nung (24 bzw. 28) im Bereich der Öffnung durch schmale
Holme (38 und 40 bzw. 34 und 36) gebildet sind, derart,
daß sich die Öffnungen (24 und 28) über einen wesentli
chen Teil der Breite der Dachteile (18 bzw. 20) quer
zur Fahrzeuglängsrichtung erstrecken.
4. Dachanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das erste Dachteil (18) und das
zweite Dachteil (20) formstabil ausgebildet sind.
5. Dachanordnung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Dachteil
(18) um eine horizontale, quer zur Fahrzeuglängsrich
tung verlaufende Schwenkachse (42) schwenkbeweglich an
dem zweiten Dachteil (20) gelagert ist, derart, daß das
erste Dachteil (18) bei Bewegung der Dachanordnung (8)
aus der Schließstellung in die Offenstellung auf das
zweite Dachteil (20) klappbar ist.
6. Dachanordnung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschließen
der ersten Öffnung (24) und der zweiten Öffnung (28)
ein gemeinsamer Dachabschnitt vorgesehen ist.
7. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschließen der ersten
Öffnung (24) ein erster Dachabschnitt (26) und zum Ver
schließen der zweiten Öffnung (28) ein zweiter Dach
abschnitt (30) vorgesehen ist.
8. Dachanordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß der oder jeder Dachabschnitt (26 bzw.
30) zwischen einer ersten Position, in der der Dach
abschnitt (26 bzw. 30) die zugeordnete Öffnung (24 bzw.
28) verschließt, und einer zweiten Position, in der der
Dachabschnitt (26 bzw. 30) die Öffnung (24 bzw. 28)
freigibt, beweglich an der Dachanordnung (8) gehalten
ist.
9. Dachanordnung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein
Dachabschnitt (26 bzw. 30) nach Art eines Schiebedaches
mittels einer Antriebseinrichtung zwischen der ersten
Position und der zweiten Position in Längsrichtung der
Dachanordnung (8) verschiebbar ist, wobei der Dachab
schnitt (26 bzw. 30) in der zweiten Position unter das
zugeordnete Dachteil (18 bzw. 20) geschoben ist.
10. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der oder jeder Dach
abschnitt (26 bzw. 30) formstabil ausgebildet ist.
11. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dachabschnitte (26 und
30) in ihrer ersten Position dichtend aneinander an
grenzen.
12. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Position der
Dachabschnitte (26 und 30) eine Stoßkante (48) zwischen
den Dachabschnitten (26, 30) in Längsrichtung der Dach
anordnung (8) relativ zu einer Stoßkante (22) zwischen
dem ersten Dachteil (18) und dem zweiten Dachteil (20)
versetzt angeordnet ist.
13. Dachanordnung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, gekennzeichnet durch Antriebsmittel zum Bewe
gen der Dachanordnung (8) zwischen ihrer Schließstel
lung und ihrer Offenstellung.
14. Dachanordnung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, gekennzeichnet durch Mittel zur Zwangssteue
rung der Relativbewegung zwischen dem ersten Dachteil
(18) und dem zweiten Dachteil (20) bei Bewegungen der
Dachanordnung (8) zwischen ihrer Schließstellung und
ihrer Offenstellung.
15. Kraftfahrzeug, dadurch gekennzeichnet, daß es eine
bewegliche Dachanordnung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999104661 DE19904661C1 (de) | 1999-02-04 | 1999-02-04 | Beweglichen Dachanordnung für ein Kraftfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999104661 DE19904661C1 (de) | 1999-02-04 | 1999-02-04 | Beweglichen Dachanordnung für ein Kraftfahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19904661C1 true DE19904661C1 (de) | 2000-07-20 |
Family
ID=7896517
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999104661 Expired - Fee Related DE19904661C1 (de) | 1999-02-04 | 1999-02-04 | Beweglichen Dachanordnung für ein Kraftfahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19904661C1 (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2817803A1 (fr) * | 2000-12-13 | 2002-06-14 | France Design | Toit retractable pour vehicule comprenant des elements de toit equipes de glissieres telescopiques |
| DE10114478A1 (de) * | 2001-03-24 | 2002-09-26 | Bayerische Motoren Werke Ag | Klappverdeck für ein Fahrzeug |
| DE10345751A1 (de) * | 2003-10-01 | 2005-05-04 | Daimler Chrysler Ag | Hardtop für ein Cabriolet-Fahrzeug |
| DE10359513A1 (de) * | 2003-12-18 | 2005-07-28 | Daimlerchrysler Ag | Hardtop-Verdeck |
| DE102005049035B3 (de) * | 2005-10-11 | 2007-01-04 | Webasto Ag | Fahrzeug mit einem umwandelbaren Dach und einer schwenkbaren Heckscheibe |
| EP2145790A1 (de) * | 2008-07-15 | 2010-01-20 | Peugeot Citroën Automobiles S.A. | Versenkbares Verdeck für Kraftfahrzeug und mit einem solchen Verdeck ausgestattetes Kraftfahrzeug |
| DE10063152B4 (de) * | 2000-05-05 | 2014-02-13 | Valmet Automotive Oy | Klappdachwagen |
| DE102007042308B4 (de) | 2007-09-06 | 2022-03-31 | Valmet Automotive Oy | Cabriolet-Fahrzeug mit einem Schiebedachteil |
Citations (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4010276C2 (de) * | 1989-03-31 | 1993-09-09 | Aisin Seiki K.K., Kariya, Aichi, Jp | |
| DE4320468C1 (de) * | 1993-06-21 | 1994-10-20 | Daimler Benz Ag | Kraftfahrzeug mit einer versenkbaren Dachkonstruktion |
| DE4445580C1 (de) * | 1994-12-20 | 1995-12-21 | Daimler Benz Ag | Hardtop-Fahrzeug |
| DE4445941C1 (de) * | 1994-12-22 | 1996-03-28 | Daimler Benz Ag | Hardtop-Fahrzeug |
| DE4445944C1 (de) * | 1994-12-22 | 1996-04-25 | Daimler Benz Ag | Hardtop-Fahrzeug |
| DE4446483A1 (de) * | 1994-12-23 | 1996-06-27 | Daimler Benz Ag | Hardtop-Fahrzeug |
| DE4445920A1 (de) * | 1994-12-22 | 1996-07-04 | Daimler Benz Ag | Kraftfahrzeug mit versenkbarer Dachkonstruktion |
| EP0764553A1 (de) * | 1995-09-22 | 1997-03-26 | PININFARINA S.p.A. | Cabriolet-Fahrzeug mit trennbarem und schwenkbarem, festem Dach |
| DE19634510C1 (de) * | 1996-08-27 | 1998-01-22 | Daimler Benz Ag | Dachkonstruktion für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für einen Personenkraftwagen |
| EP0826539A1 (de) * | 1996-08-27 | 1998-03-04 | Daimler-Benz Aktiengesellschaft | Bewegliche Dachkonstruktion für einen offenen Personenkraftwagen |
| EP0832774A1 (de) * | 1996-09-26 | 1998-04-01 | Daimler-Benz Aktiengesellschaft | Dachkonstruktion für einen offenen Personenkraftwagen |
| EP0835779A1 (de) * | 1996-10-12 | 1998-04-15 | Wilhelm Karmann GmbH | Kraftfahrzeug mit einem versenkbaren Dach |
| EP0835778A1 (de) * | 1996-10-12 | 1998-04-15 | Wilhelm Karmann GmbH | Kraftfahrzeug mit einem versenkbaren Dach |
-
1999
- 1999-02-04 DE DE1999104661 patent/DE19904661C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4010276C2 (de) * | 1989-03-31 | 1993-09-09 | Aisin Seiki K.K., Kariya, Aichi, Jp | |
| DE4320468C1 (de) * | 1993-06-21 | 1994-10-20 | Daimler Benz Ag | Kraftfahrzeug mit einer versenkbaren Dachkonstruktion |
| DE4445580C1 (de) * | 1994-12-20 | 1995-12-21 | Daimler Benz Ag | Hardtop-Fahrzeug |
| DE4445920A1 (de) * | 1994-12-22 | 1996-07-04 | Daimler Benz Ag | Kraftfahrzeug mit versenkbarer Dachkonstruktion |
| DE4445944C1 (de) * | 1994-12-22 | 1996-04-25 | Daimler Benz Ag | Hardtop-Fahrzeug |
| DE4445941C1 (de) * | 1994-12-22 | 1996-03-28 | Daimler Benz Ag | Hardtop-Fahrzeug |
| DE4446483A1 (de) * | 1994-12-23 | 1996-06-27 | Daimler Benz Ag | Hardtop-Fahrzeug |
| EP0764553A1 (de) * | 1995-09-22 | 1997-03-26 | PININFARINA S.p.A. | Cabriolet-Fahrzeug mit trennbarem und schwenkbarem, festem Dach |
| DE19634510C1 (de) * | 1996-08-27 | 1998-01-22 | Daimler Benz Ag | Dachkonstruktion für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für einen Personenkraftwagen |
| EP0826539A1 (de) * | 1996-08-27 | 1998-03-04 | Daimler-Benz Aktiengesellschaft | Bewegliche Dachkonstruktion für einen offenen Personenkraftwagen |
| EP0832774A1 (de) * | 1996-09-26 | 1998-04-01 | Daimler-Benz Aktiengesellschaft | Dachkonstruktion für einen offenen Personenkraftwagen |
| EP0835779A1 (de) * | 1996-10-12 | 1998-04-15 | Wilhelm Karmann GmbH | Kraftfahrzeug mit einem versenkbaren Dach |
| EP0835778A1 (de) * | 1996-10-12 | 1998-04-15 | Wilhelm Karmann GmbH | Kraftfahrzeug mit einem versenkbaren Dach |
Cited By (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10063152B4 (de) * | 2000-05-05 | 2014-02-13 | Valmet Automotive Oy | Klappdachwagen |
| FR2817803A1 (fr) * | 2000-12-13 | 2002-06-14 | France Design | Toit retractable pour vehicule comprenant des elements de toit equipes de glissieres telescopiques |
| WO2002047930A1 (fr) * | 2000-12-13 | 2002-06-20 | France Design | Toit retractable pour vehicule comprenant les elements de toit equipes de glissieres telescopiques |
| DE10114478A1 (de) * | 2001-03-24 | 2002-09-26 | Bayerische Motoren Werke Ag | Klappverdeck für ein Fahrzeug |
| DE10345751A1 (de) * | 2003-10-01 | 2005-05-04 | Daimler Chrysler Ag | Hardtop für ein Cabriolet-Fahrzeug |
| DE10359513A1 (de) * | 2003-12-18 | 2005-07-28 | Daimlerchrysler Ag | Hardtop-Verdeck |
| DE10359513B4 (de) * | 2003-12-18 | 2005-11-17 | Daimlerchrysler Ag | Hardtop-Verdeck |
| DE102005049035B3 (de) * | 2005-10-11 | 2007-01-04 | Webasto Ag | Fahrzeug mit einem umwandelbaren Dach und einer schwenkbaren Heckscheibe |
| DE102007042308B4 (de) | 2007-09-06 | 2022-03-31 | Valmet Automotive Oy | Cabriolet-Fahrzeug mit einem Schiebedachteil |
| EP2145790A1 (de) * | 2008-07-15 | 2010-01-20 | Peugeot Citroën Automobiles S.A. | Versenkbares Verdeck für Kraftfahrzeug und mit einem solchen Verdeck ausgestattetes Kraftfahrzeug |
| FR2933909A1 (fr) * | 2008-07-15 | 2010-01-22 | Peugeot Citroen Automobiles Sa | Toit escamotable pour vehicule automobile et vehicule automobile equipe d'un tel toit |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19634507C1 (de) | In einem Fahrzeugheck der Karosserie eines Personenkraftwagens versenkbares Fahrzeugdach | |
| EP0826537B1 (de) | Dachkonstruktion für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für einen Personenkraftwagen | |
| DE10242751B4 (de) | Verdecksystem für ein Cabriolet-Fahrzeug | |
| DE19706444C1 (de) | Hardtop-Verdeck für ein Cabriolet | |
| EP0992384B1 (de) | Personenkraftwagen mit einem verschwenkbaren Fliessheckscheibenrahmen | |
| DE10152944A1 (de) | Verdeck für ein Cabriolet-Fahrzeug | |
| DE10231838A1 (de) | Versenkbares Fahrzeugdach | |
| EP1495887A2 (de) | Kraftfahrzeug mit verbesserter Heckfunktionalität | |
| DE19811481A1 (de) | Versenkbares Festdach für Cabrio-Fahrzeuge | |
| DE19825651C2 (de) | Kraftwagen mit einem zu öffnenden Verdeck | |
| DE19904661C1 (de) | Beweglichen Dachanordnung für ein Kraftfahrzeug | |
| EP1419058A1 (de) | Fahrzeug mit einer verschlie baren dachöffnung | |
| DE19737349A1 (de) | Hardtop-Fahrzeug | |
| EP1281552B1 (de) | Kraftwagen mit zu öffnendem Klappdach | |
| DE10207729C2 (de) | Fahrzeug mit einer schließbaren Dachöffnung | |
| DE102005051768B3 (de) | Fahrzeug mit einem öffnungsfähigen Fahrzeugdach | |
| DE102004018606B4 (de) | Dachstruktur für ein zu öffnendes starres Kraftfahrzeugdach | |
| DE102007004180B4 (de) | Verstellbares Fahrzeugdach | |
| DE102005006435B4 (de) | Kraftfahrzeug mit einem zumindest teilweise beweglichen Dach | |
| DE10316943B4 (de) | Kraftwagen mit zu öffnender Dachkonstruktion | |
| DE102004055404A1 (de) | Fahrzeugdach | |
| DE10120359C2 (de) | Fahrzeug mit einem zu öffnenden Verdeck | |
| EP1167100B1 (de) | Verdeck | |
| DE102005024109B3 (de) | Fahrzeug mit einer Fahrgastzelle und einem umwandelbaren Dach/-Heckaufbau | |
| DE19714125C2 (de) | Umwandelbares Fahrzeugdach |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: , |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20120901 |