DE19903652A1 - Verfahren zur Herstellung von gehäusten Schaltkreiseinheiten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von gehäusten SchaltkreiseinheitenInfo
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Abstract
Für eine einfachere Verarbeitung werden Schaltkreiseinheiten nach einem Verfahren hergestellt, bei dem DOLLAR A a) eine Isolierfolienbahn (1; 1') ausgelegt wird, DOLLAR A b) beabstandet unter- und zueinander wenigstens ein Leitungszugelement (3) auf die Isolierfolienbahn (1; 1') aufgebracht wird, DOLLAR A c) wenigstens eine Schaltkreiseinheit (2, 2') einer Leitungszugelementen-Gruppe (3') zugeordnet auf die Isolierfolienbahn (1; 1') aufgesetzt wird, DOLLAR A d) wenigstens eine Schaltkreiseinheit (2, 2') mit den Leitungszugelementen (3; 33; 43) einer Leitungszugelementen-Gruppe (3') mit Drahtbondleitungen (4; 4') verbunden wird, DOLLAR A e) die Schaltkreiseinheiten (2, 2') und die mit ihnen verbundenen Leitungszugelementen-Gruppen wenigstens teilweise mit einem Isolierstoff (6', 7') umspritzt werden, DOLLAR A f) entlang wenigstens einer Stanzlinie (9, 9') wenigstens die Isolierfolienbahn (1; 1') durchtrennt und IC-Element-Einheiten (10, 10') mit wenigstens einem Gehäuse (8; 8') und Anschlußleitungen (5, 5') zugeschnitten werden.
Description
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des
Anspruch 1 gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesonde
re darin, daß die Schaltkreiseinheit nicht im Einzel-Her
stellungsverfahren, sondern im Serien-Herstellungsverfahren
gefertigt werden können. Hierdurch ist eine automatische
Fertigung möglich, die zu wesentlichen Zeit- und Kostenein
sparungen führt. Darüber hinaus lassen sich die gefertigten
Schaltkreiseinheiten leichter verarbeiten. Die gekapselten
Schaltkreiseinheiten können so zugeschnitten werden, daß sie
lediglich aufgerichtet und die Anschlußleitungen danach
abgeklappt für einen weiteren Anschluß verschaltet werden
können. Die einzelnen Schaltkreiseinheiten können bereits
während der Herstellung geprüft werden. Treten nach der
Fertigstellung dennoch Fehler auf, braucht nur die jeweilige
Gehäuse-Schaltkreiseinheit, nicht aber das fertige Produkt
ausgesondert werden.
Um das Herstellen zu erleichtern, können die Isolierbahnen
mit einer Verarbeitungsgeschwindigkeit von einer Folienrolle
abgezogen werden. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit wird
dabei durch die einzelnen Gerätschaften für die Durchführung
der einzelnen Verfahrensschritte bestimmt.
Die aufzubringenden Leitungszugelemente können bereits vor
dem Abrollen der Isolierfolienbahn von der Folienrolle auf
die Isolierfolienbahn aufgebracht werden. Hierdurch verrin
gert sich der Herstellungsaufwand, da sie von einer Spezial
einrichtung aufgebracht werden können.
Die Leitungszugelemente können dabei aufgedruckt, aufge
dampft und/oder ausgeätzt werden. Bei einem Ausätzen wird
die Isolierfolienbahn wenigstens teilweise mit einer leiten
den Schicht, wie einer Kupferschicht, überzogen. Anschlie
ßend wird die genaue Konfiguration der jeweiligen Leitungs
zugelemente herausgeätzt.
Das Zuordnen von Schaltkreiseinheiten zu den jeweiligen
Leitungszugelementen-Gruppen kann auf zweierlei Art und
Weise vorgenommen werden:
Zum einen kann jeweils eine Schaltkreiseinheit einer Leitungszugelementen-Gruppe zugeordnet und so auf einer ersten Isolierfolienbahn aufgesetzt werden.
Zum anderen kann aber einer Leitungszugelementen-Gruppe auf der einen Seite eine erste Schaltkreiseinheit und auf der gegenüberliegenden Seite eine zweite Schaltkreiseinheit, zugeordnet auf einer zweiten Isolierfolienbahn, aufgesetzt werden.
Zum einen kann jeweils eine Schaltkreiseinheit einer Leitungszugelementen-Gruppe zugeordnet und so auf einer ersten Isolierfolienbahn aufgesetzt werden.
Zum anderen kann aber einer Leitungszugelementen-Gruppe auf der einen Seite eine erste Schaltkreiseinheit und auf der gegenüberliegenden Seite eine zweite Schaltkreiseinheit, zugeordnet auf einer zweiten Isolierfolienbahn, aufgesetzt werden.
Bei der zweiten Variante verringert sich der Aufwand für das
Aufbringen der Leitungszugelemente, da diese doppelt genutzt
werden können. Sind lang ausgebildete Leitungszugelemente er
forderlich, kommt die erste Ausbildungsvariante zum Einsatz.
Die Schaltkreiseinheiten können dabei auf den jeweiligen
Isolierfolienbahnen aufgeklebt, aufgeschweißt oder in einem
anderen Befestigungsverfahren aufgesetzt werden.
Die Drahtbondleitungen können drahtgebondet werden. Hier
durch ist es möglich, Drahtbondautomaten einzusetzen.
Darüber hinaus wird durch dieses Verfahren Zeit und vor
allen Dingen Material eingespart.
Jede erste Schaltkreiseinheit und die mit ihre verbundenen
Leitungszugelementen-Gruppen können durch einen ersten Iso
lierstoff einzeln mit einer ersten Isolierstoffschicht
umspritzt werden. Bei diesem Umkapselungsverfahren wird jede
Schaltkreiseinheit einzeln umhüllt und hierdurch Material
eingespart. Die Umkapselung kann dabei schrittweise
vollzogen werden.
Es ist aber auch möglich, sämtliche Schaltkreiseinheiten und
wenigstens teilweise mit ihnen verbundene Leitungszug
elementen-Gruppen durch einen zweiten Isolierstoff mit einer
zweiten Isolierstoffschicht zu umspritzen. Hierdurch wird
auf die nebeneinanderliegenden Schaltkreiseinheiten, und
wenigstens teilweise auf die Leitungszugelementen-Gruppen,
eine durchgehende Isolierstoffschicht aufgelegt.
Das Zuschneiden kann entsprechend den jeweiligen Anforde
rungen auf unterschiedlichste Art und Weise vorgenommen
werden.
Werden die Leitungszugelemente mit einer Schaltkreiseinheit
verbunden, können die Leitungszugelemente zu Anschlußlei
tungen zugeschnitten werden.
Werden zwei Schaltkreiseinheiten mit einer Gruppe von
Leitungszugelementen verbunden, können diese zu ersten und
zweiten Anschlußleitungen geteilt werden.
Entlang von weiteren Ablängungskanten können die einzelnen
umspritzten Schaltkreiseinheiten längs geteilt werden.
Hierbei kann entweder die jeweilige Isolierfolienbahn allein
oder die aufgespritzte Isolierstoffschicht mit durchtrennt
werden.
Die Ablängungskanten können dabei gerade, rund, rechteckig,
ellipsoid oder in einer anderen geometrischen Form geführt
werden. Welche Form der Ablängungskanten gewählt wird, hängt
von den jeweiligen Einsatzbedingungen ab.
Weiterhin können beabstandet von umspritzten Schaltkreis
einheiten wenigstens teilweise durchgehende Knicklinien
eingebracht werden. Hierdurch ist es möglich, die Isolier
folienbahn einschließlich der zugeschnittenen Anschluß
leitungen an vorgegebenen Stellen abzubiegen.
Je nach den gewählten Ablängungslinien können IC-Elemente,
Einfach-IC-Elemente, Doppel-IC-Elemente oder Dreifach-IC-
Elemente herausgeschnitten werden.
Um die umspritzten Schaltkreiseinheiten können U-förmige
Schaltkreisfenster geschnitten werden, die höchstens so lang
sind wie die Anschlußleitungen. Hierdurch ist es möglich,
die gehäusten Schaltkreiseinheiten lagegerecht zu instal
lieren.
Als Isolierschicht kann eine Kapton-Folie, eine Myla-Folie
oder dergl. eingesetzt werden. Die Folienbahn ist dabei so
breit, daß die IC-Elemente, wie Einfach-IC-Elemente,
Doppel-IC-Elemente oder Dreifach-IC-Elemente, abgelängt,
herausgeschnitten oder herausgestanzt werden können. Die
Dicke der Folie liegt zwischen 0,1 und 2 mm.
Die Isolierstoffschichten können mit einem Duroplast als
Isolierstoff umspritzt werden. Duroplast läßt sich
einerseits leicht verarbeiten und schützt andererseits die
umspritzten Schaltkreiseinheiten vor mechanischen und
sonstigen Einflüssen.
Die Schaltkreiseinheiten können einzelne Schaltkreisplätt
chen oder Schaltkreisplättchen und zugehörige Bauelemente
sein.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird
nachstehend näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen ersten Schaltkreisstreifen zur Herstellung
von ersten IC-Gehäuseeinheiten in einer schema
tisch perspektivischen Teildarstellung,
Fig. 2a einen zweiten Schaltkreisstreifen zur Herstellung
von Einfach-IC-Elementen in einer schematisch
dargestellten Teildraufsicht,
Fig. 2b ein Einfach-IC-Element gem. Fig. 2a in einer
schematisch dargestellten Draufsicht,
Fig. 3a einen dritten Schaltkreisstreifen zur Herstellung
von Zweifach-IC-Elementen in einer schematisch
dargestellten Teildraufsicht,
Fig. 3b ein Doppel-IC-Element gem. Fig. 3a in einer
schematisch dargestellten Draufsicht,
Fig. 4a einen dritten Schaltkreisstreifen zur Herstellung
von Dreifach-IC-Elementen in einer schematisch
dargestellten Draufsicht,
Fig. 4b ein Dreifach-IC-Element in einer schematisch
dargestellten Draufsicht,
Fig. 5a bis 5c
eine mit einem Einfach-IC-Element hergestellte
Hallsensoreinrichtung vom teilweise zerlegten bis
hin zum zusammengesetzten Zustand in einer
schematischen, perspektivischen Darstellung,
Fig. 6 eine Teildraufsicht auf eine Gurtstraffereinrich
tung in einer schematischen Draufsicht und
Fig. 7 einen Schnitt durch eine Gurtstraffereinrichtung
gemäß Fig. 5 entlang der Linie VI-VI mit einem
eingesetzten Doppel-IC-Element gemäß Fig. 3a.
Wie Fig. 1 zeigt, wird eine Bahn einer Kapton-Folie von
einer Folienrolle 30 mit einer Verarbeitungsgeschwindigkeit
abgezogen.
Entlang einer längsgeführten Ablängungskante 9 ist die
Kapton-Folie unterteilt in eine Kapton-Folie 1 und eine
Kapton-Folie 1'. Mittig auf der Ablängungskante 9 sind
Leitungszugelementen-Gruppen 3' aufgebracht. Zu jeder
Leitungszugelementen-Gruppe 3' gehören drei untereinander
beabstandete Leitungszugelemente 3. Die Leitungszugelemente
3 können entweder im ersten Herstellungsschritt aufgetragen
werden oder bereits auf der aufgerollten Kapton-Folie aufge
tragen worden sein.
Im zweiten Bearbeitungsschritt werden zu beiden Seiten der
Leitungszugelementen-Gruppe 3' Schaltkreiseinheiten geklebt.
Wie Fig. 1 zeigt, werden hier Schaltkreisplättchen 2, 2'
aufgeklebt.
Im dritten Fertigungsschritt werden die Schaltkreisplättchen
2, 2' und die Enden der Leitungszugelemente 3 drahtgebondet.
Hierbei werden Drahtbondleitungen 4, 4' von den Enden der
Leitungszugelemente 3 zu den entsprechenden Bondinseln der
Schaltkreisplättchen 2, 2' geführt.
Das Bonden ist ein Schweißverfahren zum Kontaktieren von
umkapselten Halbleiterbauelementen. Das Bonden wird zum
Verbinden, z. B. von Dioden, Transistoren und Schaltkreisen
in einer Hybridschaltung oder zwischen integrierten Schal
tungen, z. B. integriertem Mikrowellenschaltungen und anderen
integrierten Bauelementen, und für Leitungen von diesen an
äußere Gehäuseanschlüsse angewandt. Beim Bonden von Chips
werden zunächst an allen Stellen, von denen Leitungen
weggeführt werden sollen, Bondinseln aufgebracht. Die Anzahl
und Größe der Bondinseln je Chip bestimmen wesentlich den
Flächenbedarf. Zum Anschließen mittels Drähten von etwa 20
bis 200 µm Durchmesser sind gebräuchlich Thermokompres
sionsbonden, das Diffusionsschweißen von reinen, duktilen
Metallen (meist Gold oder Aluminium) unter einem Druck von
200 MPa bei einer Temperatur von etwa 300°C. Das Bonden eines
Feindrahtes ist wegen der an der Bondstelle entstehenden
geometrischen Form auch als Nailheadbonden bekannt. Gebräuch
lich ist auch das Ultraschallbonden, das ebenfalls ein
Diffusionsschweißen, jedoch mit Ultraschalleinwirkung auf
die Bondstelle statt Erwärmung ist, wodurch infolge der
Reibung gegebenenfalls vorhandene Oxidschichten durchbrochen
werden und örtliche Erwärmung durch die umgesetzte Ultra
schallenergie entsteht. Der erforderliche Druck liegt
zwischen 100 und 200 MPa. Damit lassen sich auch bei Metall
kombinationen, z. B. Al-Draht auf CrNi-Schicht, sichere
Verbindungen herstellen.
Als Flächenbonden bezeichnet man verschiedentlich die
Montage und Kontaktierung eines Halbleiterchips auf dem
einen Bondfenster bzw. der Leitschicht des auf dem Substrat
aufgebrachten Schichtmusters. Man unterscheidet die
eutektische Montage, das Löten mit Weichlot oder das Kleben.
Das Kleben wird bevorzugt dann angewendet, wenn eine elek
trische Kontaktierung nicht nötig ist, z. B. bei integrierten
Schaltkreisen. Als Kleber dienen niedrigschmelzende Gläser,
Epoxidharze und Silikone.
Welche Form des Drahtbondens zum Einsatz kommt, hängt von
den jeweiligen Herstellungsbedingungen bzw. -möglichkeiten
ab.
Sind die Bondleitungen 4, 4' gezogen, werden im vierten
Herstellungsschritt die Schaltkreisplättchen und wenigstens
teilweise die Leitungszugelemente 3 mit einem Duroplast 6',
7' umspritzt.
Das Umspritzen kann auf zweierlei Art und Weise vorgenommen
werden. Auf dem oberen Teil der mit 1 bezeichneten Kapton-Fo
lie werden die Schaltkreisplättchen 2 einzeln mit dem
Duroplast 6' als Isolierstoffschicht 6 umspritzt. Anstelle
der einzelnen Umspritzung kann eine einteilige Duroplast
schicht über alle nebeneinanderliegende Schaltkreisplättchen
2' mit dem Isolierstoff 7' gespritzt werden. Diese Form der
Umspritzung ist auf der darunterliegenden mit 1' bezeichne
ten Kapton-Folie gezeigt.
Ist die Isolierstoffschicht erkaltet, werden im fünften Her
stellungsschritt entlang der Ablängungskanten 9' entweder
nur die Kapton-Folie 1 oder die Kapton-Folie 1' und die
einteilige Isolierstoffschicht 6 durchtrennt und an der in
der Mitte verlaufenden Ablängungskante 9 die Leitungszug
elemente 3 der Leitungszugelementen-Gruppe 3' und die
darunterliegende Kapton-Folie durchtrennt und IC-Elemente
10, 10' zugeschnitten. Die IC-Elemente 10, 10', einschließ
lich die entstandenen Gehäuse 8, 8', sind aufgrund der
rechtwinklig verlaufenden Ablängungskanten 9, 9' viereckig
zugeschnitten. Es können aber auch andere geometrische
Formen gewählt werden.
Eine andere geometrische Form für das Zuschneiden ist in
Fig. 2a gezeigt.
Hier werden in einem Arbeitsgang ähnlich dem bereits be
schriebenen auf einer Kapton-Folie 41 Schaltkreisplättchen
42 und Leitungszugelemente 43 aufgebracht. Anschließend
werden die Leitungszugelemente 43 und die Schaltkreis
plättchen 42 durch Drahtbonden miteinander entsprechend ver
bunden. Danach wird das Schaltkreisplättchen 42 und die
Leitungszugelemente 43 wenigstens teilweise mit einer
Isolierstoffschicht 46 überspritzt. Die Isolierstoffschicht
46 kann auch hier durch ein Duroplast-Spritzen erzeugt
werden.
Im nächsten Herstellungsschritt wird um die Isolierstoff
schicht bis runter zu einer Knicklinie 44 in die Kapton-
Folie 41 und wenigstens teilweise in die Isolierstoffschicht
46 ein U-förmig ausgebildetes Schaltkreisfenster 47 ge
schnitten. Mit dem Schneiden des Schaltkreisfensters 47 wird
zugleich die Knicklinie 44 in die Kapton-Folie 41 einge
prägt. Anschließend oder gleichzeitig wird entlang einer
viereckigen Ablängungskante ein Einfach-IC-Element 40, wie
es in Fig. 2b gezeigt ist, aus der Kapton-Folie 41 herausge
stanzt. Hierbei wird die Isolierstoffschicht 46 zu einem
Gehäuse 48 bzw. die Leitungszugelemente 43 durch Polieren
oder dergleichen zu Leitungszugelementen 43 vollendet. Die
Leitungszugelemente 43 können auf die Kapton-Folie 41 so
aufgebracht werden, daß sie gleich als Anschlußleitungen 45
verwendet werden können.
Wie Fig. 2b zeigt, kann das gehäuste Schaltkreisplättchen
entlang der Knicklinie 44 mit einem Teil der Anschlußleitun
gen 45 aufgerichtet werden, so daß das Schaltkreisfenster 47
fast vollständig frei wird.
In Fig. 3a werden auf einer Kapton-Folie 31 Leitungszug
elementen-Gruppen von Leitungszugelementen 33 aufgebracht.
Über ihnen werden zugehörige Schaltkreisplättchen 72, 72'
auf die Kapton-Folie 31 aufgeklebt. Danach werden die
Schaltkreisplättchen 72, 72' einzeln und wenigstens teil
weise die Leitungszugelemente 33 jeweils mit einer
Isolierstoffschicht 36 überzogen.
Danach wird in die Kapton-Folie 31 und wenigstens teilweise
in die Isolierstoffschicht 36 ein U-förmiges Schaltkreis
fenster 37 bis zu einer Knicklinie 34 geschnitten.
Abschließend wird um die beiden nebeneinanderliegenden
gehäusten Schaltkreisplättchen eine viereckige Ablängungs
kante 39 gelegt und ein Doppel-IC-Element 50, wie es in Fig.
3b gezeigt ist, herausgestanzt. Auch hier können die
Leitungszugelemente 33 bereits so ausgebildet sein, daß sie
bereits als Anschlußleitungen 35, 35' zu verwenden sind.
Entlang der Knicklinie 34 können hier die mit 38, 38' be
zeichneten Gehäuse hochgeklappt werden, so daß die beiden
Schaltkreisfenster 37 frei bleiben können. Der verbleibende
Kapton-Folie-Rahmen kann, wie auch bei dem Einfach-IC-Ele
ment, als Installierungshilfe für die gehäusten Schaltkreis
plättchen dienen.
In Fig. 4a ist eine weitere Ausführungsform zur Herstellung
gehäuster Schaltkreiseinheiten gezeigt. Hier werden auf
einer Kapton-Folie 61 unterschiedlich geformte Leitungszug
elementen-Gruppen derart aufgebracht, daß sie zugleich als
Anschlußleitungen 65, 65' bzw. 65" zu verwenden sind. Jeder
Leitungszugelementen-Gruppe ist ein Schaltkreisplättchen
zugeordnet. Der Gruppe von Anschlußleitungen 65 ist ein
Schaltkreisplättchen 62, der Gruppe von Anschlußleitungen
65' ein Schaltkreisplättchen 62' und der Gruppe von
Anschlußleitungen 65" ein Schaltkreisplättchen 62" zuge
ordnet. Die Schaltkreisplättchen werden auch hier auf die
Kapton-Folie 61 aufgeklebt und anschließend mit den Anschluß
leitungen 65, 65' bzw. 65" im Drahtbondverfahren miteinan
der entsprechend verbunden. Über die Schaltkreisplättchen
62, 62' bzw. 62" und wenigstens teilweise um die Anschluß
leitungen 65, 65' bzw. 65" wird jeweils eine Isolierstoff
schicht 69, 69', 69" gespritzt.
Danach werden in die Kapton-Folie 61 bishin zu Knicklinien
64, 64' bzw. 64" U-förmige Schaltkreisfenster 67, 67', 67"
geschnitten und so Gehäuse 68, 68' bzw. 68" aus den Isolier
stoffschichten 69, 69', 69" geformt. Danach oder im
gleichen Bearbeitungsgang wird eine kreisförmige Ablängungs
kante 79 in die Kapton-Folie 61 eingebracht und ein Drei
fach-IC-Element 70 herausgeschnitten.
Entlang der Knicklinien 64, 64' lassen sich, wie Fig. 4b
zeigt, die einzelnen gehäusten Schaltkreisplättchen aus dem
kreisrunden Dreifach-Verband herausklappen.
In den Fig. 5a bis 5c ist der Einsatz des IC-Elements 10 in
einer gekapselten Hallsensoreinrichtung gezeigt.
Wie Fig. 5a zeigt, ist in ein Gehäuse 109 ein Magnetkörper
80 angeordnet. Am Fuß des Gehäuse sind Steckkontakte 110 ge
halten. An einer gegenüberliegenden Außenfläche 108 ist eine
Durchbrechung 114 vorgesehen. Die Außenfläche 108 ist von
einem Ring 115 umgeben, der an einer Seite ausgespart ist.
In diese Aussparung wird wie eine Leitungsführungseinheit
die auf der Kapton-Folie aufgebrachten Anschlußleitungen 5
geschoben. Anschließend wird das IC-Element 10 um 90° ab
geklappt und auf die Außenfläche 108 gesetzt. Die IC-Gehäuse
einheit ist dabei so zugeschnitten, daß sie von dem Ring 115
umfaßt und gehalten werden kann. Der besondere Vorteil ist,
daß das sehr empfindliche Hallschaltkreisplättchen als
Schaltkreisplättchen 2 von der Isolierstoffschicht 6 mit
weiteren Bauelementen, wie die Fig. 5a zeigt, umschlossen
ist. Das erleichtert das Einsetzen des IC-Elementes 10 als
gehäuste Schaltkreiseinheit. Ein weiterer Vorteil ist, daß
die Leitungen nicht einzeln neben dem Magnetkörper 80
geführt werden müssen, sondern von einer Leitungsführungs
einheit gehalten und gekapselt sind.
Fig. 5b zeigt das entsprechend geformte Gehäuse des IC-Ele
mentes 10 und die Anschlußleitungen 5 im eingebauten
Zustand. Von besonderem Vorteil ist, daß dabei das Hallschal
tkreisplättchen direkt auf dem Magnetkern 80 zu liegen
kommt. Ein- bzw. Nachjustierungen sind nicht nötig.
In Fig. 5c ist die fertiggestellte Hallsensoreinrichtung
dargestellt. Hierbei ist das Gehäuse 109 auf das Magnetkör
pergehäuse 107 geschoben und entsprechend arretiert worden.
Die Endmontage für die Hallsensoreinrichtung besteht nur in
dem Aufstecken des äußeren Gehäuses 109. Ein abschließendes
Vergießen im Bereich zwischen der Kappe des Gehäuses 109 und
den Schaltkreisplättchen ist nicht mehr vonnöten. Hierdurch
läßt sich das Gehäuse 109, falls erforderlich, von dem Mag
netkörpergehäuse 107 abziehen und bei einem Defekt das
IC-Element 10 gegen ein neues austauschen. Aufgrund des sehr
kostengünstigen Herstellungsverfahrens sind die Einheiten 10
und 5 einschließlich Montagezeiten wesentlich kostengünsti
ger als die bisherige Einzelmontage.
In den Fig. 6 und 7 ist ein Ausschnitt aus einer Gurtstraf
fervorrichtung gezeigt, in der das Doppel-TC-Element 50 zum
Einsatz kommt.
Die Gurtstraffervorrichtung weist eine Gurtstraffungseinheit
und eine Getriebeeinheit auf. Von der Getriebeeinheit ist
ein Zahnrad 15 dargestellt. Auf dem Zahnrad sind Mitnehmer
stifte 18 angeordnet. Das Zahnrad 15 befindet sich in einem
Gehäuse 17.
Das Gehäuse 17 wird von einem Deckel 16 mit einem Deckel
klemmring 26 verschlossen. Ein Deckeldichtungselement 24
sorgt für eine Abdichtung des Innenraums zwischen Deckel und
Gehäuse. In dem Deckel 16 ist ein 90°-Drehwinkelsensor
angeordnet.
Der Drehwinkelsensor weist einen Rotor 19 auf, der ein
zweipolig-radiales Ringelement 14 hält. Das Ringmagnetele
ment 14 dreht sich unter Belassung eines Luftspaltes um
einen Stator 23 aus einem ferritischen Material, in dem
wenigstens in zwei sich gegenüberliegenden Luftspalten
jeweils ein Hall-IC-Element auf dem Schaltkreisplättchen 72,
72' positioniert ist. Der Stator 23 wird mit Hilfe einer
Statorfixierung 13 im Deckel 16 gehalten.
Die Hall-IC-Elemente 11 sind mit einer Auswerteeinheit ver
bunden. Die Hall-IC-Elemente und die Auswerteeinheit sind
auf einer Leiterplatte 12 angeordnet. Von der Leiterplatte
12 führt aus dem Gehäuse 16 ein Flachstecker 21. Mit dem
Flachstecker 21 ist ein Steuerungskabel verbunden, das zu
einer Steuereinheit 22 (Fig. 7; gestrichelt gezeigt) führt.
Damit die Mitnehmerstifte 18 des Zahnrads 15 kraftschlüssig
mit dem Rotor 19 beim Aufsetzen des Deckels verbunden werden
können, weist der Rotor 19 Rotorstiftausnehmungen 25 auf.
Der Rotor 19 selbst dreht sich mit einer Rotorachse 20. Das
komplette Vormontieren des so aufgeführten Drehwinkelsensors
im Inneren des Deckels 15 hat den Vorteil, daß der Dreh
winkelsensor mit einem Deckel 16 an anderer Stelle montiert
werden kann, als die übrigen Teile der Gurtstraffervorrich
tung. Bei der Endmontage braucht so der Deckel mit dem
Drehwinkelsensor nur noch auf das Zahnrad 15 und das Gehäuse
17 gesteckt werden.
Bei der Vormontage des Drehwinkelsensors im Deckel 16 ist
der Einsatz des Doppel-IC-Elementes 40 besonders vorteil
haft. Auf die Leiterplatte 12 braucht nur der äußere Rahmen
des Doppel-IC-Elementes aufgeklebt zu werden und die beiden
Gehäuse 38, 38' mit den Schaltkreisplättchen 72, 72'
aufgerichtet werden. Die Montage beschränkt sich dann nur
noch auf das Einschieben der beiden aufgerichteten Gehäuse
in dem jeweiligen Luftspalt. Ein genaues Einjustieren der
Hall-IC-Elemente 11 in dem Luftspalt ist nicht erforderlich.
Von besonderem Vorteil ist, daß sämtliche Drehwinkel
sensoren, die mit zwei Hall-IC-Elementen 11 ausgerüstet
werden, gleiche Meßwerte aufweisen. Zwei Hall-IC-Elemente 11
kommen immer dann zum Einsatz, wenn entweder aus Gründen der
Betriebssicherheit immer noch ein zweites Hall-IC-Element
vorhanden muß oder wenn ein 360°-Drehwinkelsensor realisiert
werden soll.
1, 1' Kapton-Folie
1v Folienvorderfläche
1r Folienrückseitenfläche
2, 2' Schaltkreisplättchen
3 Leitungszugelemente
3 Leitungszugelementen-Gruppe
4, 4' Drahtbondleitung
5, 5' Anschlußleitung
6, 7 Isolierstoffschicht
6', 7' Isolierstoff
8, 8' Gehäuse
9, 9' Ablängungskante
10, 10' IC-Elemente
11 Hall-IC-Element
12 Leiterplatte
13 Statorfixierung
14 Ringmagnetelement
15 Zahnrad
16 Deckel
17 Gehäuse
18 Mitnehmerstifte
19 Rotor
20 Rotorachse
21 Flachstecker
22 Steuereinheit
23 Stator
24 Deckeldichtungselement
25 Rotorstiftausnehmung
26 Deckelklemmring
30 Folienrolle
31, 41 Kapton-Folie
32, 32'; 42 Anschlußleitung
33, 43 Leitungszugelemente
34, 44 Knicklinie
35, 35' Anschlußleitung
36, 46 Isolierstoffschicht
37, 47 Schaltkreisfenster
38, 38', 48 Gehäuse
39, 49 Ablängungskante
40 Einfach-IC-Element
50 Doppel-IC-Element
61 Kapton-Folie
62, 62', 62" Schaltkreisplättchen
64, 64', 64" Knicklinie
65, 65', 65" Anschlußleitung
67, 67', 67" Schaltkreisfenster
68, 68', 68" Gehäuse
69 Ablängungskante
70 Dreifach-IC-Element
72, 72' Schaltkreisplättchen
80 Magnetkörper
107 Magnetkörpergehäuse
108 Außenfläche
109 Gehäuse
110 Steckkontakte
114 Durchbrechung
115 Ring
V Verarbeitungsgeschwindigkeit
1v Folienvorderfläche
1r Folienrückseitenfläche
2, 2' Schaltkreisplättchen
3 Leitungszugelemente
3 Leitungszugelementen-Gruppe
4, 4' Drahtbondleitung
5, 5' Anschlußleitung
6, 7 Isolierstoffschicht
6', 7' Isolierstoff
8, 8' Gehäuse
9, 9' Ablängungskante
10, 10' IC-Elemente
11 Hall-IC-Element
12 Leiterplatte
13 Statorfixierung
14 Ringmagnetelement
15 Zahnrad
16 Deckel
17 Gehäuse
18 Mitnehmerstifte
19 Rotor
20 Rotorachse
21 Flachstecker
22 Steuereinheit
23 Stator
24 Deckeldichtungselement
25 Rotorstiftausnehmung
26 Deckelklemmring
30 Folienrolle
31, 41 Kapton-Folie
32, 32'; 42 Anschlußleitung
33, 43 Leitungszugelemente
34, 44 Knicklinie
35, 35' Anschlußleitung
36, 46 Isolierstoffschicht
37, 47 Schaltkreisfenster
38, 38', 48 Gehäuse
39, 49 Ablängungskante
40 Einfach-IC-Element
50 Doppel-IC-Element
61 Kapton-Folie
62, 62', 62" Schaltkreisplättchen
64, 64', 64" Knicklinie
65, 65', 65" Anschlußleitung
67, 67', 67" Schaltkreisfenster
68, 68', 68" Gehäuse
69 Ablängungskante
70 Dreifach-IC-Element
72, 72' Schaltkreisplättchen
80 Magnetkörper
107 Magnetkörpergehäuse
108 Außenfläche
109 Gehäuse
110 Steckkontakte
114 Durchbrechung
115 Ring
V Verarbeitungsgeschwindigkeit
Claims (19)
1. Verfahren zur Herstellung von gehäusten Schaltkreisein
heiten, bei dem
- a) eine Isolierfolienbahn (1; 1'; 31; 41; 61) ausgelegt wird,
- b) beabstandet unter- und zueinander wenigstens ein Lei tungszugelement (3; 33; 43) auf die Isolierfolienbahn (1; 1'; 31; 41; 61) aufgebracht wird,
- c) wenigstens eine Schaltkreiseinheit (2, 2'; 72, 72'; 42; 62, 62',62") einer Leitungszugelementen-Gruppe (3') zugeordnet auf die Isolierfolienbahn (1; 1'; 31; 41; 61) aufgesetzt wird,
- d) wenigstens eine Schaltkreiseinheit (2, 2'; 72, 72'; 42; 62, 62', 62") mit den Leitungszugelementen (3; 33; 43) einer Leitungszugelementen-Gruppe (3') mit Drahtbondleitungen (4; 4') verbunden wird,
- e) die Schaltkreiseinheiten (2, 2'; 72, 72'; 42; 62, 62', 62") und die mit ihnen verbundenen Leitungszugelementen-Gruppen wenigstens teilweise mit einem Isolierstoff (6, 7') umspritzt werden,
- f) entlang wenigstens einer Stanzlinie (9, 9'; 39; 49; 79) wenigstens die Isolierfolienbahn (1; 1'; 31; 41; 61) durchtrennt und IC-Element-Einheiten (10, 10'; 40; 50; 60) mit wenigstens einem Gehäuse (8; 8; 38, 38'; 48; 62, 62', 62") und Anschlußleitungen (5, 5'; 32, 32'; 35, 35', 45; 65, 65', 65") zugeschnitten werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
im Verfahrensschritt a) die Isolierfolienbahn (1; 1';
31; 41; 61) mit einer Verarbeitungsgeschwindigkeit (V)
von einer Folienrolle (30) abgezogen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die im Verfahrensschritt b) aufzubringenden
Leitungszugelemente (3; 33; 43) bereits vor dem
Verfahrensschritt a) auf die Isolierfolienbahn (1; 1';
31; 41; 61) aufgebracht wurden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Leitungszugelemente (3; 33; 43)
aufgedruckt, aufgedampft und/oder ausgeätzt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß im Verfahrensschritt c) jeweils eine
Schaltkreiseinheit (2; 72, 72'; 42; 62, 62', 62") einer
Leitungselementen-Gruppe zugeordnet auf eine erste
Isolierfolienbahn (1; 31; 41; 61) aufgesetzt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß im Verfahrensschritt c) jeweils
einer Leitungselementen-Gruppe (3') der einen Seite eine
erste Schaltkreiseinheit (2) und der gegenüberliegenden
Seite eine zweite Schaltkreiseinheit (2') zugeordnet auf
eine zweite Isolierfolienbahn (1') aufgesetzt werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schaltkreiseinheiten (2, 2'; 72,
72'; 42; 62, 62', 62") im Verfahrensschritt b)
aufgeklebt werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß im Verfahrensschritt d) die
Drahtbondleitungen (4, 4') drahtgebondet werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß im Verfahrensschritt e) jede erste
Schaltkreiseinheit (2; 72, 72'; 42; 62, 62', 62") und
die mit ihr verbundenen Leitungszugelementen-Gruppen
(3') durch einen ersten Isolierstoff (6') einzeln mit
einer ersten Isolierstoffschicht (6, 36; 46; 69, 69',
69") umspritzt werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß im Verfahrensschritt e) die zweiten
Schaltkreiseinheiten (2') und die mit ihr verbundenen
Leitungszügelementen-Gruppen (3') durch einen zweiten
Isolierstoff (7') mit einer zweiten Isolierstoffschicht
(7) umspritzt werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß im Verfahrensschritt f) die Leitungs
zugelemente (3; 33; 43) zu Anschlußleitungen (5, 5'; 32,
32'; 35, 35'; 45; 62, 62', 62") zugeschnitten werden.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß im Verfahrensschritt f) erste Lei
tungszugelemente (3) in erste und zweite Anschlußleitun
gen (5, 5") gemeisam mit der zweiten Isolierfolienbahn
(1') entlang einer ersten Ablängungskante (9) geteilt
werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß im Verfahrensschritt f) entlang
einer zweiten Ablängungskante (9'; 39; 49; 79) die erste
Isolierfolienbahn (1; 31; 41; 61) und wenigstens
teilweise die ersten Isolierstoffschichten (6; 36; 46;
69, 69", 69") zu IC-Elementen (10), Einfach-IC-Elemen
ten (50), Doppel-IC-Elementen (40) oder Dreifach-IC-Ele
menten (60) mit ersten Gehäusen (8; 38; 48; 68, 68',
68") geteilt wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß im Verfahrensschritt f) um die
ersten Gehäuse (38, 38'; 48; 68, 68', 68") und dritte
Anschlußleitungen (32, 32'; 35, 35'; 45; 65, 65', 65")
wenigstens teilweise Schaltkreisfenster (37; 47; 67,
67', 67") geschnitten werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß am Ende der Schaltkreisfenster (37;
47; 67, 67', 67") in die erste Isolierfolienbahn (31;
41; 61) wenigstens teilweise Knicklinien (34; 44; 64,
64', 64") eingeprägt werden.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß im Verfahrensschritt f) die zweite
Isolierfolienbahn (1') und die Leitungszugelemente (3)
zu den ersten und zweiten Anschlußleitungen (5, 5')
geteilt werden.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß Ablängungskanten (9; 9'; 39; 49;
79) gerade, rund, rechteckig, elipsoid oder in einer
anderen geometrischen Form geschnitten werden.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß als Isolierschicht eine Kapton-Folie
(1; 31; 41; 61), eine Myla-Folie oder dgl. eingesetzt
wird.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die ersten und die zweiten
Isolierstoffschichten (6; 7; 46; 69, 69', 69") mit
einem Duroplast (6'; 7') gespritzt werden.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19903652A DE19903652B4 (de) | 1999-01-29 | 1999-01-29 | Verfahren zur Herstellung von gehäusten Schaltkreiseinheiten |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19903652A DE19903652B4 (de) | 1999-01-29 | 1999-01-29 | Verfahren zur Herstellung von gehäusten Schaltkreiseinheiten |
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|---|---|
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|---|---|---|---|
| DE19903652A Expired - Fee Related DE19903652B4 (de) | 1999-01-29 | 1999-01-29 | Verfahren zur Herstellung von gehäusten Schaltkreiseinheiten |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006028816B4 (de) * | 2006-06-21 | 2008-05-15 | Hansatronic Gmbh | Verfahren zum getakteten, kontinuierlichen Herstellen von beidseitig umspritzten flexiblen Leiterplatten |
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1999
- 1999-01-29 DE DE19903652A patent/DE19903652B4/de not_active Expired - Fee Related
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