DE19901245A1 - Vorrichtung zum Pudern bedruckter Bogen - Google Patents
Vorrichtung zum Pudern bedruckter BogenInfo
- Publication number
- DE19901245A1 DE19901245A1 DE19901245A DE19901245A DE19901245A1 DE 19901245 A1 DE19901245 A1 DE 19901245A1 DE 19901245 A DE19901245 A DE 19901245A DE 19901245 A DE19901245 A DE 19901245A DE 19901245 A1 DE19901245 A1 DE 19901245A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- powder
- sheet
- disposal line
- printing machine
- free jet
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 239000000843 powder Substances 0.000 title claims abstract description 127
- 238000010410 dusting Methods 0.000 title abstract 2
- 238000000227 grinding Methods 0.000 claims abstract description 12
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 19
- 238000012545 processing Methods 0.000 claims description 14
- 239000012159 carrier gas Substances 0.000 claims description 11
- 230000000875 corresponding effect Effects 0.000 description 8
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 6
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 5
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 4
- 230000005465 channeling Effects 0.000 description 3
- 238000011161 development Methods 0.000 description 3
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 3
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 1
- 230000002596 correlated effect Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000008021 deposition Effects 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F23/00—Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing
- B41F23/04—Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing by heat drying, by cooling, by applying powders
- B41F23/06—Powdering devices, e.g. for preventing set-off
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B14/00—Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material
- B05B14/10—Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material the excess material being particulate
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Nozzles (AREA)
- Printing Methods (AREA)
- Coating Apparatus (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Pudern bedruckter Bogen mit
Puderaustragvorrichtungen welche zwischen zwei Betriebszuständen umschaltbar
sind und in einem ersten ihrer Betriebszustände jeweils einen Freistrahl aus einem
Puder mit sich führenden Trägergas auf einen Bestimmungsort richten. Des weiteren
betrifft die Erfindung eine Bogen verarbeitende Druckmaschine mit einem Ausleger,
der die bedruckten Bogen mittels betriebsmäßig umlaufender Bogengreifer einer
Stapelstation zuführt, und einer Vorrichtung, mittels welcher Puder auf die im
Ausleger transportierten Bogen austragbar ist, sowie eine bogenverarbeitende
Rotationsdruckmaschine mit einer Vorrichtung zum indirekten Pudern der
bedruckten Bogen.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der Druckschrift
JP Hei 5-28634 (U) bekannt. Hierbei ist eine jeweilige Puderdüse an eine mittels
eines Elektromagnetventiles verschließbare Versorgungsleitung angeschlossen. Das
Schließen bzw. Öffnen bestimmter Versorgungsleitungen erfolgt mittels einer die
Elektromagnetventile ansteuernden Steuereinrichtung mit einer Einrichtung zur
Eingabe des Formates der Bogen. Die Vorrichtung ist vorgesehen im Ausleger einer
Bogendruckmaschine und soll einen Puderaustrag außerhalb der in
Bogenlaufrichtung orientierten Bogenränder verhindern. Hierzu ist also während des
Auslegens der bedruckten Bogen ein vom Format der Bogen abhängiger Teil der
Versorgungsleitungen geschlossen und der verbleibende Teil derselben geöffnet zu
halten.
Mit einer beispielsweise aus der Druckschrift DE 40 40 227 A1 bekannten
Vorrichtung zum Pudern bedruckter Bogen kann indessen insbesondere eine
Ablagerung von Puder auf innerhalb der genannten Bogenränder gelegenen
Maschinenteilen des Auslegers einer Bogendruckmaschine in gewissem Maße
verhindert werden. Dies gelingt mit der bekannten Vorrichtung dadurch, daß dem
eingangs genannten Trägergas der Puder nicht stetig sondern in einem bestimmten
Takt beigemengt wird, so daß ein Puderaustrag auf diejenigen Zeitabschnitte
beschränkt werden kann, in denen ein jeweiliger Bogen die
Puderaustragvorrichtungen passiert. Hierzu wird in einer mit einer Strahlpumpe
kommunizierenden, ein Puderbett enthaltenden Kammer durch intermittierendes
Aufwirbeln der Oberfläche des Puderbettes im genannten Takt jeweils eine
Puderwolke erzeugt, die sodann von der Strahlpumpe angesaugt, einem diese
durchsetzenden Trägergasstrom beigemischt und gemeinsam mit diesem über die
an den Ausgang der Strahlpumpe angeschlossenen Puderaustragvorrichtungen auf
den jeweiligen Bogen geblasen wird. Die Puderaustragvorrichtungen geben somit
betriebsmäßig einen stetigen Gasstrahl ab, der im genannten Takt Puder mit sich
führt.
Im praktischen Einsatz zum Pudern bedruckter Bogen, die im Takt einer
Bogendruckmaschine die Puderaustragvorrichtungen passieren, sind die
Zeitintervalle, in denen der Gasstrahl frei von Puder sein soll, um ein Vielfaches
kürzer als jene, in denen er Puder mit sich führen soll. Insbesondere bei den heute
üblichen relativ hohen Taktfrequenzen von Bogendruckmaschinen erweist es sich
mit der bekannten Vorrichtung als problematisch, den Gasstrahl während der
genannten kurzen Zeitintervalle frei von Puder zu halten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art so auszugestalten, daß die Austragung von Puder möglichst ausschließlich auf
das Format der Bogen beschränkt ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß eine jeweilige Puderaustragvorrichtung eine
Entsorgungsleitung mit einem Mündungsbereich umfaßt und daß der jeweilige
Freistahl im zweiten der Betriebszustände einen im Mündungsbereich der
Entsorgungsleitung mittels dieser kanalisierten und mittels der Entsorgungsleitung
abführbaren Pudergasstrom bildet.
Mit der derartig ausgestalteten Vorrichtung sind bei entsprechend getakteter
Umschaltung von einem auf den anderen Betriebszustand und umgekehrt sowohl
bei hohen Taktfrequenzen der Bogenverarbeitung Intervalle mit und ohne
Puderaustrag scharf gegeneinander abgrenzbar als auch ein Puderaustrag
außerhalb der in Bogenlaufrichtung orientierten Bogenränder weitestgehend
verhinderbar. Ein intermittierender Puderaustrag während scharf begrenzter
Zeitintervalle ist mit der Vorrichtung insbesondere ohne eine getaktete Beladung des
Trägergases mit Puder möglich. Es kann somit ein Pudergasgenerator vorgesehen
werden, der betriebsmäßig ununterbrochen einen mit Puder beladenen Gasstrom
erzeugt.
Wird entsprechend einem Ausführungsbeispiel die Puderdüse der jeweiligen
Puderaustragvorrichtung unter Belassung eines diese umgebenden Freiraumes im
Mündungsbereich der Entsorgungsleitung in diese eingesetzt, so ergibt sich eine
besonders einfache Möglichkeit zur Beeinflussung des jeweiligen Freistrahles mit
Hilfe eines jeweiligen Shutters, der die Entsorgungsleitung in deren
Mündungsbereich getaktet verschließt, derart daß der genannte Freistrahl einen
entgegen seiner Richtung orientierten und mittels der Entsorgungsleitung
abführbaren Pudergasstrom bildet. Entsprechende Shutter können beispielsweise
mittels elektromagnetisch vor- und zurückschiebbarer Verschlußplatten oder mittels
rotierender Lochscheiben gebildet werden, so daß äußerst kurze Schaltzeiten für
den Wechsel der Betriebszustände der Puderaustragvorrichtungen bei relativ hohen
Schaltfrequenzen realisierbar sind.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Vorrichtung ist ein mit der jeweiligen
Entsorgungsleitung kommunizierender Pudervorratsbehälter vorgesehen. Dies
ermöglicht ein Zurückführen des über die Entsorgungsleitung abgeführten
Pudergasstromes in den Pudervorratsbehälter, so daß eine Puderbelastung der
Umgebung zumindest im zweiten Betriebszustand der Puderaustragvorrichtungen
wirksam verhinderbar ist.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung reduziert darüber hinaus auch
vagabundierende Puderanteile im ersten Betriebszustand der
Puderaustragvorrichtungen. Hierzu ist vorgesehen, daß zumindest im
Mündungsbereich der jeweiligen Entsorgungsleitung in dieser betriebsmäßig ein
Unterdruck herrscht. Durch diese Maßnahme werden Puderteilchen, die nicht mit
dem jeweiligen Freistrahl an ihrem Bestimmungsort auftreffen, in die
Entsorgungsleitung hineingesaugt.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von Zeichnungen von Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
Hierin zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels der
Vorrichtung,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel für die Kanalisierung des Freistrahles und
dessen Umwandlung in einen mittels der Entsorgungsleitung
abführbaren Pudergasstrom unter Verwendung eines dem
Mündungsbereich der Entsorgungsleitung zugeordneten Shutters,
Fig. 3 ein jenem nach Fig. 2 entsprechendes Ausführungsbeispiel mit einem
hiervon abweichenden Shutter,
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel für die Kanalisierung des Freistrahles und
dessen Umwandlung in einen mittels der Entsorgungsleitung
abführbaren Pudergasstrom ohne Verwendung eines Shutters,
Fig. 5 ein ebenfalls ohne Shutter arbeitendes Ausführungsbeispiel für die
Kanalisierung des Freistrahles und dessen Umwandlung in einen
mittels der Entsorgungsleitung abführbaren Pudergasstrom,
Fig. 6 eine von Fig. 1 abweichende Ausführungsform eines Teilbereiches
einer Puderaustragvorrichtung mit einer in den Mündungsbereich einer
Entsorgungsleitung eingesetzten Puderdüse,
Fig. 7 eine schematische Darstellung eines auf eine Verarbeitungsstation
einer Bogen verarbeitenden Druckmaschine folgenden Auslegers,
welcher zum direkten Pudern von Bogen mit der Vorrichtung
ausgestattet ist (dargestellt mittels durchgezogener Linien) sowie einer
Ausstattung der Druckmaschine mit der Vorrichtung zum indirekten
Pudern über einen Zylinder einer dem Ausleger vorgeschalteten
Verarbeitungsstation (dargestellt mittels unterbrochener Linien).
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Vorrichtung umfaßt eine mittels eines
Gebläses 1 betreibbare Strahlpumpe 2, die einem hierin betriebsmäßig
herrschenden Trägergasstrom einem Pudervorratsbehälter 3 entnommenen Puder
beimischt. Der mit Puder beladene Trägergasstrom gelangt über eine Hauptleitung 4
in einen Verteiler 5, an welchen eine Mehrzahl von Puderaustragvorrichtungen 6
angeschlossen ist. Eine jeweilige Puderaustragvorrichtung 6 umfaßt eine an den
Verteiler 5 angeschlossene Versorgungsleitung 6.1, eine an diese angeschlossene
Puderdüse 6.2 und eine Entsorgungsleitung 6.3 mit einem Mündungsbereich 6.4,
welcher mittels eines Shutters 6.5 getaktet von einem geschlossenen in einen
geöffneten Zustand desselben und umgekehrt versetzbar ist.
Die in Fig. 1 gewählte Darstellung des Shutters 6.5 soll lediglich das Prinzip seiner
mittels des Doppelpfeiles angegebenen Funktionsweise (Öffnen bzw. Schließen der
Entsorgungsleitung 6.3 in deren Mündungsbereich 6.4) wiedergeben. Auf Beispiele
von Ausführungsformen entsprechender Shutter wird im weiteren Verlauf der
Erläuterung anhand der Fig. 2 und 3 eingegangen.
In Fig. 1 ist lediglich eine der Puderaustragvorrichtungen 6 wiedergegeben, und zwar
im ersten Betriebszustand derselben, in welchem der Shutter 6.5 den
Mündungsbereich 6.4 freigibt, so daß ein von der Puderdüse 6.2 abgegebener
Freistrahl auf seinen Bestimmungsort - hier ein Bogen 7 - trifft. Die restlichen
Puderaustragvorrichtungen sind durch die Darstellung jeweils eines an den
Verteiler 5 angeschlossenen Teilstückes einer jeweiligen Versorgungsleitung
angedeutet. Die der Fig. 1 damit insgesamt entnehmbare Anzahl von
Puderaustragvorrichtungen ist jedoch lediglich beispielhaft.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Puderdüse 6.2 wird betriebsmäßig
ununterbrochen von einem Teilstrom des mit Puder beladenen Trägergasstromes
durchströmt und gibt somit einen stetigen Freistrahl aus Puder mit sich führenden
Trägergas ab, der so orientiert ist, daß damit die Puderdüse 6.2 aufeinanderfolgend
passierende Bogen 7 beaufschlagbar sind. Die Puderdüse 6.2 ist unter einem
Abstand 9 zur eigentlichen Mündung des Mündungsbereiches 6.4 der
Entsorgungsleitung 6.3 bezüglich der Richtung des genannten Freistrahles
stromaufwärts gegenüber der Mündung in die Entsorgungsleitung 6.3 eingesetzt,
wobei zwischen der Puderdüse 6.2 und der Wandung der Entsorgungsleitung 6.3 ein
Freiraum 9 belassen ist. Im dargestellten zweiten Betriebszustand der
Puderaustragvorrichtung 6 wird der von der Puderdüse 6.2 abgegebene Freistrahl
aus Puder mit sich führendem Trägergas an dem dabei den Mündungsbereich 6.4
verschließenden Shutter 6.5 abgelenkt und bildet einen im Mündungsbereich 6.4 der
Entsorgungsleitung 6.3 mittels dieser kanalisierten und mittels der
Entsorgungsleitung 6.3 abführbaren Pudergasstrom. Hierzu ist die
Entsorgungsleitung 6.3 - wie in Fig. 1 mittels der mit Pfeilen versehenen Linie 6.3
angedeutet - bevorzugt in den Pudervorratsbehälter 3 zurückgeführt.
Der entsprechend einer bevorzugten Weiterbildung der Vorrichtung zumindest im
Mündungsbereich 6.4 der Entsorgungsleitung 6.3 betriebsmäßig herrschende
Unterdruck wird im vorliegenden Beispiel mittels eines weiteren Gebläses 10 (hier
beispielhaft mittels eines Axialgebläses) erzeugt, an dessen Saugseite ein den
Mündungsbereich 6.4 der Entsorgungsleitung 6.3 umfassender Leitungsabschnitt
und an dessen Druckseite ein in den Pudervorratsbehälter 3 mündender
Leitungsabschnitt der Entsorgungsleitung 3 angeschlossen ist.
Im praktischen Einsatz der Vorrichtung sind die entsprechend dem Format der zu
pudernden Bogen 7 ausgewählten Puderaustragvorrichtungen 6 in ihrem ersten
Betriebszustand, wenn und solange wie ein jeweiliger von taktmäßig
aufeinanderfolgenden Bogen 7 die jeweilige Puderdüse 6.2 passiert, während sie
sich in den dazwischen liegenden Zeitintervallen in ihrem zweiten Betriebszustand
befinden. Diese insbesondere bei schnell laufenden Druckmaschinen mit hoher
Taktfrequenz aufeinanderfolgenden Zustandsänderungen mit den dabei äußerst
kurzen Zeitintervallen, in denen die Puderdüsen 6.2 nicht von einem Bogen 7
passiert werden, werden, wie bereits angedeutet, vorteilhafterweise mittels
elektromagnetisch betätigbarer Shutter zum Öffnen bzw. Schließen des
Mündungsbereichs 6.4 der jeweiligen Entsorgungsleitung 6.3 realisiert.
In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel eines solchen Shutters skizziert. Er umfaßt eine
permanentmagnetische Verschlußplatte 11. Diese ist in einen zwischen einem
oberen Führungsteil 12 und einem unteren Führungsteil 13 ausgebildeten
Freiraum 14 eingesetzt. Das obere Führungsteil 12 ist mittels eines daran
ausgebildeten Innengewindeansatzes 12.2 mit dem den Mündungsbereich 6.4
aufweisenden Ende der Entsorgungsleitung 6.3 verschraubt und bildet an seiner
Unterseite eine Gleitfläche 15 für die Oberseite der Verschlußplatte 11 aus. Das
untere Führungsteil bildet an dessen Oberseite eine Gleitfläche 16 für die Unterseite
der Verschlußplatte 11 aus und ist unter Zwischenlage einer Dichtungsplatte 17 mit
dem oberen Führungsteil 12 verschraubt. Die Dichtungsplatte 17 weist eine
Aussparung auf, welche die seitlichen Begrenzungen des Freiraumes 14 bildet, und
sie besitzt eine derart an die Dicke der Verschlußplatte 11 angepaßte Dicke, daß die
Verschlußplatte 11 gleitend an den Gleitflächen 15 und 16 des oberen und unteren
Führungsteils 12 und 13 geführt ist.
Das obere und das untere Führungsteil 12 und 13 weisen jeweils eine der
Puderdüse 6.2 gegenüberliegende Durchbrechung 12.1 und 13.1 auf, durch welche
ein von der Puderdüse 6.2 abgegebener Freistrahl aus Puder mit sich führendem
Trägergas im geöffneten Zustand des Mündungsbereichs 6.4, d. h. im ersten
Betriebszustand der Puderaustragvorrichtung 6, hindurchtreten kann.
Die entsprechend der Schnittdarstellung der Fig. 2 vor bzw. hinter der Zeichenebene
liegenden Begrenzungen des Freiraumes 14 bilden jeweils Führungsflächen, an
welchen die vor bzw. hinter der Zeichenebene liegenden Stirnflächen der
Verschlußplatte 11 gleitend geführt sind. Der Freiraum 14 und die Verschlußplatte 11
sind im übrigen so bemessen, daß die Verschlußplatte 11 innerhalb des
Freiraumes 14 die in Fig. 2 wiedergegebene Stellung und eine gegenüber dieser so
weit nach rechts verschobene Stellung einnehmen kann, daß der Durchtritt durch die
Durchbrechungen 12.1 und 13.1 freigegeben ist, wobei in der zeichnerisch
wiedergegebenen Stellung der Durchtritt durch die Durchbrechungen 12.1 und 13.1
unterbunden ist.
Zur Verschiebung der Verschlußplatte 11 von einer der genannten Stellungen in die
andere ist eine das obere und das untere Führungsteil 12 und 13 umschließende
umpolbare Induktionsspule 18 vorgesehen. Diese ist in einem seitlich an die
Durchbrechungen 12.1 und 13.1 anschließenden Abschnitt des oberen und unteren
Führungsteils 12 und 13 angeordnet und verschiebt in Abhängigkeit von ihrer Polung
die Verschlußplatte 11 aus der in Fig. 2 wiedergegebenen Stellung nach rechts in
eine die Durchbrechungen 12.1 und 13.1 freigebende Stellung bzw. aus dieser in die
dargestellte Stellung. Die Dichtungsplatte 17 bildet dabei einen jeweiligen die
Verstellung der Verschlußplatte 11 begrenzenden Anschlag und ist hierzu aus
gummielastischem Werkstoff gefertigt.
Wie schematisch in Fig. 3 dargestellt, kann anstelle der linear verstellbaren
Verschlußplatte 11 und der diese verstellenden Induktionsspule 18 auch
beispielsweise eine in einem entsprechend ausgebildeten Freiraum 14' in Form einer
Ausnehmung einer zwischen dem oberen und unteren Führungsteil 12' und 13'
eingesetzten Dichtungsplatte 17' um eine zu den Gleitflächen 15 und 16 senkrechte
Achse drehbare Lochscheibe 11' vorgesehen werden, die beispielsweise mittels
eines Schrittmotors 19 derart angetrieben wird, daß eine in der Lochscheibe 11'
vorgesehene Öffnung 11'.1 im geforderten Takt des Puderaustrages den Durchtritt
durch die Durchbrechungen 12.1' und 13.1' freigibt.
Die Darstellung gemäß Fig. 3 repräsentiert den ersten Betriebszustand einer der
Puderaustragvorrichtungen 6.
Zur genannten, anhand von Shuttern verwendenden Ausführungsbeispielen
erläuterten Beeinflussung des Freistrahles und zur Bildung eines im
Mündungsbereich 6.4 der Entsorgungsleitung 6.3 mittels dieser kanalisierten und
mittels dieser abführbaren Pudergasstromes aus dem Freistrahl ist es im Falle eines
entsprechend gewählten Unterdruckes im Mündungsbereich 6.4 im übrigen nicht
erforderlich, den Mündungsbereich 6.4 mittels der Shutter dichtend zu verschließen.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 könnte in diesem Falle auf die
Dichtungsplatte 17' und auf das untere Führungsteil 13' verzichtet und die
Lochscheibe 11' unter Ausbildung eines Spaltes zwischen dieser und dem oberen
Führungsteil 12' angeordnet werden.
Die Umwandlung des Freistrahles zu einem mittels der Entsorgungsleitung
abführbaren Pudergasstrom erfolgt in diesem Falle unter dem Zusammenwirken des
im Mündungsbereich 6.4 herrschenden Unterdruckes und der Lochscheibe 11'
wenn diese eine dem zweiten Betriebszustand entsprechende Drehstellung
einnimmt, in welcher dem Mündungsbereich 6.4 ein geschlossener Abschnitt der
Lochscheibe 11' gegenübersteht.
Die insoweit erläuterte Verwendung eines Shutters in Verbindung mit der in den
Mündungsbereich 6.4 der Entsorgungsleitung 6.3 unter Belassung des Freiraumes 9
eingesetzten Puderdüse 6.2 stellt zwar eine bevorzugte jedoch nur eine der
Möglichkeiten für besagte Umwandlung des Freistrahles dar.
Wie in Fig. 4 angedeutet, besteht eine andere Möglichkeit beispielsweise darin, daß
im zweiten Betriebszustand einer entsprechend ausgebildeten
Puderaustragvorrichtung der Freistrahl unmittelbar in den Mündungsbereich 6.4'
einer Entsorgungsleitung 6.3' geleitet wird, wobei im Mündungsbereich 6.4' ein
Unterdruck herrscht, und daß im ersten Betriebszustand der Freistrahl unbeeinflußt
abströmt, so daß er Puder am Bestimmungsort ablädt. Das unbeeinflußte Abströmen
wird dadurch ermöglicht, daß der Mündungsbereich 6.4' entgegen der Darstellung in
Fig. 4 aus dem vom Freistrahl beanspruchten Raum entfernt ist. Das Entfernen des
Mündungsbereiches 6.4' aus diesem und das Einbringen in diesen kann im Falle des
in Fig. 4 skizzierten Beispiels durch ein Hin- und Herschwenken des
Mündungsbereichs 6.4' senkrecht zur Zeichenebenen erfolgen. Hierzu besitzt im
vorliegenden Falle die Entsorgungsleitung 6.3' zumindest einen elastischen
Abschnitt 6.6, der besagtes Hin- und Herschwenken des Mündungsbereichs 6.4'
ermöglicht. Das Hin- und Herschwenken hat sodann getaktet zu erfolgen. Auf die
Darstellung eines hierzu geeigneten Schwenkmechanismus ist verzichtet. Anstelle
des Hin- und Herschwenkens kann der Mündungsbereich 6.4' auch quer zur
Strömungsrichtung des betriebsmäßig aus der Puderdüse 6.2 austretenden
Freistrahles linear hin- und herverschoben werden.
In Fig. 5 ist eine weitere Möglichkeit zur derartigen Beeinflussung des Freistrahles
skizziert, daß aus diesem ein im Mündungsbereich 6.4'' der Entsorgungsleitung 6.3''
mittels dieser kanalisierter und mittels dieser abführbarer Pudergasstrom gebildet
wird. Hierzu ist die eigentliche Mündung des Mündungsbereiches 6.4'' seitlich auf
den Freistrahl ausgerichtet und die Puderdüse 6.2 (auf zeichnerisch nicht
dargestellte Weise) derart getaktet schwenkbar angeordnet, daß der Freistrahl im
ersten Betriebszustand (entsprechend der mit durchgezogenen Linien dargestellten
Puderdüse 6.2) an der eigentlichen Mündung des Mündungsbereichs 6.4'' der
Entsorgungsleitung 6.3'' vorbeibläst und im zweiten Betriebszustand (entsprechend
der mit unterbrochenen Linien dargestellten Puderdüse 6.2) in den
Mündungsbereich 6.4'' hineinbläst. Hierbei herrscht wiederum zumindest im
Mündungsbereich 6.4'' ein Unterdruck.
Während in Fig. 1 lediglich die funktionelle gegenseitige Zuordnung der dortigen
Entsorgungsleitung 6.3 und der in deren Mündungsbereich 6.4 eingesetzten
Puderdüse 6.2 wiedergeben ist, zeigt die Fig. 6 schematisch eine optimierte
konstruktive Ausgestaltung dessen. Hierbei ist anstelle einer der Anzahl der
Puderdüsen entsprechenden Anzahl von Entsorgungsleitungen lediglich eine
Sammelleitung 60' in Form eines in Fig. 6 im Querschnitt erkennbaren
Vierkantrohres mit einer der Anzahl der Puderdüsen entsprechenden Anzahl von
Einlässen 60'.1 an einer Seitenfläche des Vierkantrohres vorgesehen. An einen
jeweiligen dieser Einlässe 60'.1 schließt sich dichtend ein einstückiges Formteil an,
welches den Mündungsbereich 60.4''' und die darin unter Belassung eines
Freiraumes 9' eingesetzte Puderdüse 6.2' ausbildet. Der Freiraum 9' ist gebildet
mittels einer die Puderdüse 6.2' umgebenden Kammer, welche eine Austrittsöffnung
für den von der Puderdüse 6.2' betriebsmäßig abgegebenen Freistrahl und eine
seitliche Öffnung 6.7 aufweist, die über den jeweiligen Einlaß 60'.1 mit der
Sammelleitung 60' kommuniziert. Das genannte einstückige Formteil bildet des
weiteren einen Einlaßstutzen 6.8 aus, auf welchen jeweils eine der
Versorgungsleitungen 6.1 aufgesteckt ist. Zur bereits dargelegten getakteten
Beeinflussung des Freistrahles mittels eines gegebenenfalls gemäß Fig. 2 oder 3
ausgebildeten Shutters ist im übrigen das austrittsseitige Ende der Puderdüse 6.2'
gegenüber der Austrittsöffnung der den Freiraum 9' bildenden Kammer bezüglich
der Strömungsrichtung des Freistahles stromaufwärts zurückversetzt.
Im Falle der in Fig. 7 schematisch dargestellten Bogen verarbeitenden
Druckmaschine erfolgt das Pudern der bedruckten Bogen im Ausleger 20 der
Druckmaschine, der die bedruckten Bogen 7 mittels betriebsmäßig umlaufender
Bogengreifer 20.1 einer Stapelstation 20.2 zuführt nachdem die Bogengreifer 20.1
den jeweiligen Bogen 7 von einer letzten Verarbeitungsstation 21 der
Druckmaschine übernommen haben. Die letzte Verarbeitungsstation kann von einem
Druckwerk oder einem Veredelungswerk dargestellt sein.
In vorliegendem Falle ist die letzte Verarbeitungsstation beispielhaft ein nach dem
Naßoffsetverfahren arbeitendes Druckwerk, von dessen Druckzylinder 21.1 die
Bogengreifer 20.1 einen jeweiligen Bogen 7 übernehmen, um ihn einer der
Stapelstation 20.2 zugeordneten Bogenbremse 20.3 zuzuführen und nach Erfassen
des Bogens 7 durch die Bogenbremse 20.3 freizugeben, so daß der jeweilige
Bogen 7 schließlich mit verminderter Geschwindigkeit auch die Bogenbremse 20.3
verläßt und beim Auftreffen der vorauseilenden Kante des Bogens 7 auf einen
Vorderkantenanschlag 20.4 stoppt und unter Bildung eines Stapels 20.5 absinkt, der
sich betriebsmäßig auf einer mittels eines Hubwerkes heb- und senkbaren
Stapelunterlage 20.6 während einer getakteten Absenkung derselben aufbaut. Von
dem Hubwerk sind in der Fig. 4 lediglich mittels strichpunktierter Linien dargestellte
Hubketten 20.7 angedeutet.
Der betriebsmäßige Umlauf der Bogengreifer 20.1 ist mittels eines Paares
umlaufender, die Bogengreifer 20.1 tragender Förderketten 20.8 bewerkstelligt. Eine
jeweilige Förderkette 20.8 umschlingt ein angetriebenes Auslegekettenrad 20.9 und
ein Umlenkkettenrad 20.10 und ist im übrigen in einer nicht dargestellten
Kettenführung geführt.
Die Bogengreifer 20.1 führen einen jeweiligen Bogen 7 über ein Luftpolster, welches
zwischen dem Bogen 7 und einem Bogenleitblech 20.11 ausgebildet ist, welches
einerseits an den Druckzylinder 21.1 und andererseits an die Bogenbremse 20.3
heranreicht und dessen Verlauf jenem der unteren Trume der Förderketten 20.8
folgt. Die im Greiferschluß der Bogengreifer 20.1 befindlichen Bogen 7 folgen damit
ihrerseits dem Verlauf des Bogenleitbleches 20.11 und sind in einem Abschnitt
desselben den auf die Oberseite der Bogen 7 ausgerichteten, hier nicht dargestellten
Puderdüsen 6.2 der hier beispielhaft mit Shuttern 6.5 gemäß Fig. 2 ausgestatteten
Puderaustragvorrichtungen 6 ausgesetzt. Dabei ist das die jeweilige Puderdüse 6.2
aufweisende Ende der jeweiligen Puderaustragvorrichtung 6 in geringem Abstand
oberhalb der den genannten Abschnitt durchlaufenden Bogengreifer 20.1
angeordnet, das heißt die Bogengreifer 20.1 passieren die darüber befindlichen
Shutter 6.5 bzw. 6.5' in geringem Abstand zu diesen. In diesem Falle ist der
Bestimmungsort, auf den die von der Puderaustragvorrichtungen 6 in deren erstem
Betriebszustand abgegebenen Freistrahlen gerichtet sind, die genannte Oberseite
des jeweiligen Bogens 7.
Wie bereits erwähnt ermöglicht die erfindungsgemäße Vorrichtung eine
betriebsmäßig ununterbrochene Beimischung von Puder in den mittels des
Gebläses 1 erzeugten Gasstrom, so daß eine jeweilige Puderdüse 6.2 selbst bei
verschlossenen Puderaustragvorrichtungen 6 von dem Puder mit sich führenden
Freistrahl durchsetzt ist. Dies ermöglicht aber gegenüber einer mit unvermeidlichen
Totzeiten behafteten getakteten Beimischung des Puders eine gewisse Freizügigkeit
bei der Wahl der Plazierung der einen Puder mit sich führenden Gasstrom
erzeugenden Teile der Vorrichtung.
Im Falle der in Fig. 4 dargestellten Druckmaschine ist zu deren Ausstattung mit der
Vorrichtung beispielhaft der unter dem Bogenleitblech 20.11 befindliche Raum zur
Unterbringung der genannten Teile der Vorrichtung vorgesehen. Hierbei empfiehlt
sich allerdings eine Ausstattung der Vorrichtung mit einer selbsttätig arbeitenden
Nachfüllvorrichtung zur Beschickung des Pudervorratsbehälters 3 mit Puder.
Die den Puder mit sich führenden Gasstrom erzeugenden Teile der Vorrichtung
können aber auch außerhalb der Druckmaschine, beispielsweise an einer
Seitenwand derselben angeordnet werden.
Wie in Fig. 4 angedeutet, können die Entsorgungsleitungen 6.3 zu einer
Sammelleitung 60 zusammengeführt werden, mittels welcher nicht auf die Bogen 7
ausgetragener Puder in den Pudervorratsbehälter 3 zurückgeführt wird. Diese
Sammelleitung 60 wäre ebenso wie die Versorgungsleitungen 6.1 seitlich aus dem
Raum zwischen den oberen und unteren Trumen der Förderketten 20.8
herauszuführen.
Wie des weiteren der Fig. 4 entnehmbar, besteht bei der Ausstattung einer
Druckmaschine mit der Vorrichtung keine Beschränkung auf direktes Auftragen des
Puders auf die Bogen 7. Die in eine jeweilige Entsorgungsleitung 6.3 eingesetzten,
hier nicht dargestellten Puderdüsen 6.2 der im einzelnen beschriebenen Vorrichtung
können auch zum indirekten Pudern der Bogen 7 eingesetzt werden und hierzu
beispielsweise auf eine an einem bogenführenden Zylinder einer
Verarbeitungsstation ausgebildete Mantelfläche 21.1' ausgerichtet sein und im Takt
der Druckmaschine einen Abschnitt dieser Mantelfläche 21.1' bepudern, welcher
nach erfolgtem Puderauftrag auf diesen Abschnitt den jeweiligen Bogen 7
kontaktiert.
In diesem Falle ist der Bestimmungsort, auf den die von den
Puderaustragvorrichtungen in deren erstem Betriebszustand abgegebenen
Freistrahlen gerichtet sind, der genannte Abschnitt der Mantelfläche 21.1' des
bogenführenden Zylinders (im vorliegenden Beispiel des Druckzylinders 21.1).
Unabhängig davon, ob die Vorrichtung zum direkten oder indirekten Pudern
eingesetzt wird, erbringt sie als einen weiteren Vorteil die Möglichkeit eines vom
Druckbild auf den Bogen 7 abhängigen Puderaustrages. Hierzu werden
beispielsweise bei Verwendung von Shuttern diese derart angesteuert, daß Beginn
und Ende derjenigen Zeitintervalle, in den die Shutter die jeweilige Mündung 6.4
freigeben, mit dem Druckbild korreliert sind. Damit wird unnötiger Puderaustrag
verhindert und somit der Puderbedarf optimiert.
1
Gebläse
2
Strahlpumpe
3
Pudervorratsbehälter
4
Hauptleitung
5
Verteiler
6
Austragvorrichtung
6.1
Versorgungsleitung
6.2
;
6.2
' Puderdüse
6.3
;
6.3
';
6.3
'' Entsorgungsleitung
6.4
;
6.4
';
6.4
'';
6.4
''' Mündungsbereich
6.5
;
6.5
' Shutter
6.6
elastischer Abschnitt der Entsorgungsleitung
6.3
'
6.7
Öffnung
6.8
Einlaßstutzen
7
Bogen
8
Abstand der Puderdüse
6.2
zur Mündung
6.4
der
Entsorgungsleitung
6.3
9
,
9
' Freiraum
10
Gebläse
11
Verschlußplatte
11
' Lochscheibe
12
,
12
' oberes Führungsteil
12.1
;
12.1
' Durchbrechung des oberen Führungsteils
12
,
12
'
12.2
Innengewindeansatz des oberen Führungsteils
12
13
,
13
' unteres Führungsteil
13.1
,
13.1
' Durchbrechung des unteren Führungsteils
13
,
13
'
14
,
14
' Freiraum zwischen oberem und unterem Führungsteil
12
und
13
bzw.
12
' und
13
'
15
Gleitfläche am oberen Führungsteil
12
16
Gleitfläche am unteren Führungsteil
13
17
DichtungsplatteInduktionsspule
19
Schnittmotor
20
Ausleger
20.1
Bogengreifer
20.2
Stapelstation
20.3
Bogenbremse
20.4
Vorderkantenanschlag
20.5
Stapel
20.6
Stapelunterlage
20.7
Hubkette
20.8
Förderkette
20.9
Auslagekettenrad
20.10
Umlenkkettenrad
20.11
Bogenleitblech
21
Verarbeitungsstation
21.1
Druckzylinder
21.1
' Mantelfläche
60
,
60
' Sammelleitung
60
'
60
'
.1
Einlaß der Sammelleitung
60
'
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Pudern bedruckter Bogen (7) mit
Puderaustragvorrichtungen (6), welche zwischen zwei Betriebszuständen
umschaltbar sind und in einem ersten ihrer Betriebszustände jeweils einen
Freistrahl aus einem Puder mit sich führenden Trägergas auf einen
Bestimmungsort richten,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - eine jeweilige Puderaustragvorrichtung (6) eine Entsorgungsleitung (6.3; 6.3'; 6.3'') mit einem Mündungsbereich (6.4; 6.4'; 6.4''; 6.4''') umfaßt und
- - der jeweilige Freistrahl im zweiten der Betriebszustände einen im Mündungsbereich (6.4; 6.4'; 6.4''; 6.4''') der Entsorgungsleitung (6.3; 6.3'; 6.3'') mittels dieser kanalisierten und mittels der Entsorgungsleitung (6.3; 6.3'; 6.3'') abführbaren Pudergasstrom bildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
einen mit der jeweiligen Entsorgungsleitung (6.3; 6.3'; 6.3'')
kommunizierenden Pudervorratsbehälter (3).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest im Mündungsbereich (6.4; 6.4'; 6.4''; 6.4''') der jeweiligen
Entsorgungsleitung (6.3; 6.3'; 6.3'') in dieser betriebsmäßig ein Unterdruck
herrscht.
4. Bogen verarbeitende Druckmaschine mit einem Ausleger (20) der die
bedruckten Bogen (7) mittels betriebsmäßig umlaufender Bogengreifer (20.1)
einer Stapelstation (20.2) zuführt, und einer Vorrichtung, mittels welcher
Puder auf die im Ausleger (20) transportierten Bogen (7) auftragbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung gemäß wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3
ausgebildet ist.
5. Bogen verarbeitende Druckmaschine mit einer Vorrichtung zum indirekten
Pudern der bedruckten Bogen (7),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung gemäß wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3
ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19901245A DE19901245A1 (de) | 1998-02-17 | 1999-01-14 | Vorrichtung zum Pudern bedruckter Bogen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19806486 | 1998-02-17 | ||
| DE19901245A DE19901245A1 (de) | 1998-02-17 | 1999-01-14 | Vorrichtung zum Pudern bedruckter Bogen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19901245A1 true DE19901245A1 (de) | 1999-08-19 |
Family
ID=7857981
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19901245A Ceased DE19901245A1 (de) | 1998-02-17 | 1999-01-14 | Vorrichtung zum Pudern bedruckter Bogen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6085654A (de) |
| JP (1) | JPH11268242A (de) |
| DE (1) | DE19901245A1 (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008009287A1 (de) * | 2008-02-15 | 2009-08-20 | Manroland Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Bepudern bzw. Bestäuben von Bedruckstoffen |
| DE102011012290A1 (de) | 2010-03-15 | 2011-09-15 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Vorrichtung zum Bestäuben von Druckbogen mit Puder |
| DE102011106646A1 (de) | 2010-07-29 | 2012-04-19 | Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft | Vorrichtung zum Bestäuben eines Druckbogens mit Puder in einer Druckmaschine |
| EP2578406A2 (de) | 2011-10-05 | 2013-04-10 | Weitmann & Konrad GmbH & Co. KG | Vorrichtung zum Aufbringen von Puder auf Druckbögen |
| DE102012019456A1 (de) | 2011-10-27 | 2013-05-02 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Vorrichtung zur Bestäubung von Druckbogen mit Puder |
| DE102013018825A1 (de) | 2012-11-28 | 2014-05-28 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Vorrichtung zum Pudern von Druckbogen in einer Druckmaschine |
| DE102013205783A1 (de) | 2013-04-02 | 2014-10-02 | Weitmann & Konrad Gmbh & Co Kg | Vorrichtung zum Aufbringen von Puder auf Druckbögen |
| DE102015222706A1 (de) | 2014-12-15 | 2016-06-16 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Verfahren zum Pudern von Druckbogen in einer Druckmaschine |
Families Citing this family (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19859246A1 (de) * | 1998-01-20 | 1999-07-22 | Koch Hans Peter | Bogenoffsetdruckverfahren und Bogenoffsetdruckmaschine |
| DE19836014A1 (de) * | 1998-08-10 | 2000-02-17 | Weitmann & Konrad Fa | Verfahren und Vorrichtung zum Bepudern bedruckter Bogen |
| DE10236264A1 (de) * | 2002-08-07 | 2004-02-26 | Platsch Gmbh & Co.Kg | Bepuderungseinheit, Bepuderungsstation und Verfahren zum Betreiben von solchen |
| US20050045055A1 (en) * | 2003-08-28 | 2005-03-03 | Daniel Gelbart | Security printing method |
| CN102649346B (zh) * | 2011-02-28 | 2017-08-29 | 海德堡印刷机械股份公司 | 从下面给经印刷和/或涂有亮油的页张撒粉或扑粉的设备 |
| DE102014009427A1 (de) * | 2013-07-17 | 2015-01-22 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Pudervorrichtung |
| DE102015224490A1 (de) * | 2015-01-22 | 2016-07-28 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Vorrichtung zum Pudern von Druckbogen |
| DE102015015092A1 (de) * | 2015-11-20 | 2017-05-24 | Dürr Systems Ag | Beschichtungsvorrichtung und entsprechendes Beschichtungsverfahren |
| CN106079878B (zh) * | 2016-08-09 | 2018-03-30 | 温州大学 | 一种印刷机的喷粉装置 |
| CN113262705A (zh) * | 2021-05-31 | 2021-08-17 | 连云港康力特药业有限公司 | 药用薄膜包衣预混剂专用混合机及其工艺 |
Family Cites Families (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2613603A (en) * | 1947-06-11 | 1952-10-14 | Specialty Papers Company | Method and apparatus for setting moisture-setting printing inks |
| US3053180A (en) * | 1960-03-17 | 1962-09-11 | Donald J Doyle | Anti-offset powder spray and cleaner system |
| DE2151185B2 (de) * | 1971-10-14 | 1979-07-19 | Maschinenfabrik Augsburg-Nuernberg Ag, 8900 Augsburg | Einrichtung zum Aufbringen von Puder auf einen Gegendruckzylinder |
| DE2207983C3 (de) * | 1972-02-21 | 1980-05-29 | Albin Platsch Zerstaeubungstechnik, 7000 Stuttgart | Vorrichtung zur Puderbestäubung |
| DE2519831A1 (de) * | 1975-05-03 | 1976-11-11 | Platsch Zerstaeubung Albin | Vorrichtung zur puderbestaeubung |
| DD272262A1 (de) * | 1988-05-24 | 1989-10-04 | Polygraph Leipzig | Vorrichtung zum ableiten von warmluft in bogenauslegern |
| DE4040227C2 (de) * | 1990-12-15 | 2003-11-20 | Hans Georg Platsch | Pudernebelgenerator |
| DE4207118C2 (de) * | 1992-03-06 | 2001-05-10 | Hans G Platsch | Bestäubungsgerät |
| DE4427904A1 (de) * | 1994-08-06 | 1996-02-08 | Hans Platsch | Puderbestäubungsgerät |
| US5540152A (en) * | 1995-04-10 | 1996-07-30 | Demoore; Howard W. | Delivery conveyor with control window ventilation and extraction system |
| US5713285A (en) * | 1995-10-06 | 1998-02-03 | Oxy-Dry Corporation | Powder spray systems and methods for their use |
| US5746131A (en) * | 1995-11-02 | 1998-05-05 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Powder sprayer |
| DE19609438B4 (de) * | 1996-03-11 | 2007-10-11 | Platsch, Hans Georg | Einrichtung zum Bestäuben von Druckprodukten |
| DE19643986A1 (de) * | 1996-10-31 | 1998-05-07 | Roland Man Druckmasch | Verfahren zum Bestäuben, vorzugsweise eines bogenförmigen Bedruckstoffes in einer Druckmaschine |
| DE19643987C1 (de) * | 1996-10-31 | 1998-02-19 | Roland Man Druckmasch | Bestäubungseinrichtung |
-
1999
- 1999-01-14 DE DE19901245A patent/DE19901245A1/de not_active Ceased
- 1999-02-17 JP JP11038788A patent/JPH11268242A/ja active Pending
- 1999-02-17 US US09/251,984 patent/US6085654A/en not_active Expired - Fee Related
Cited By (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008009287A1 (de) * | 2008-02-15 | 2009-08-20 | Manroland Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Bepudern bzw. Bestäuben von Bedruckstoffen |
| US8875649B2 (en) | 2010-03-15 | 2014-11-04 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Apparatus for dusting printed sheets with powder |
| DE102011012290A1 (de) | 2010-03-15 | 2011-09-15 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Vorrichtung zum Bestäuben von Druckbogen mit Puder |
| DE102011106646A1 (de) | 2010-07-29 | 2012-04-19 | Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft | Vorrichtung zum Bestäuben eines Druckbogens mit Puder in einer Druckmaschine |
| EP2578406A2 (de) | 2011-10-05 | 2013-04-10 | Weitmann & Konrad GmbH & Co. KG | Vorrichtung zum Aufbringen von Puder auf Druckbögen |
| DE102011084026A1 (de) | 2011-10-05 | 2013-04-11 | Weitmann & Konrad Gmbh & Co. Kg | Vorrichtung zum Aufbringen von Puder auf Druckbögen |
| EP2578406A3 (de) * | 2011-10-05 | 2015-02-25 | Weitmann & Konrad GmbH & Co. KG | Vorrichtung zum Aufbringen von Puder auf Druckbögen |
| DE102011084026B4 (de) * | 2011-10-05 | 2015-04-02 | Weitmann & Konrad Gmbh & Co. Kg | Vorrichtung zum Aufbringen von Puder auf Druckbögen |
| DE102012019456A1 (de) | 2011-10-27 | 2013-05-02 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Vorrichtung zur Bestäubung von Druckbogen mit Puder |
| CN103085468A (zh) * | 2011-10-27 | 2013-05-08 | 海德堡印刷机械股份公司 | 用于给印刷页张撒布粉末的设备 |
| CN103085468B (zh) * | 2011-10-27 | 2017-04-19 | 海德堡印刷机械股份公司 | 用于给印刷页张撒布粉末的设备 |
| DE102013018825A1 (de) | 2012-11-28 | 2014-05-28 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Vorrichtung zum Pudern von Druckbogen in einer Druckmaschine |
| DE102013205783A1 (de) | 2013-04-02 | 2014-10-02 | Weitmann & Konrad Gmbh & Co Kg | Vorrichtung zum Aufbringen von Puder auf Druckbögen |
| DE102013205783B4 (de) * | 2013-04-02 | 2017-05-18 | Weitmann & Konrad Gmbh & Co Kg | Vorrichtung zum Aufbringen von Puder auf Druckbögen |
| DE102015222706A1 (de) | 2014-12-15 | 2016-06-16 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Verfahren zum Pudern von Druckbogen in einer Druckmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPH11268242A (ja) | 1999-10-05 |
| US6085654A (en) | 2000-07-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19901245A1 (de) | Vorrichtung zum Pudern bedruckter Bogen | |
| DE19733691C2 (de) | Bogen verarbeitende Rotationsdruckmaschine | |
| DE102011012290A1 (de) | Vorrichtung zum Bestäuben von Druckbogen mit Puder | |
| DE4424483C2 (de) | Ausleger einer bogenverarbeitenden Maschine | |
| DE19937090B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Bestäuben von bedruckten Bogen | |
| EP0775655A1 (de) | Saug- und/oder Blasluftsteuerung | |
| DE10112759A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur berührungslosen Führung von Bogen | |
| EP1049584A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum verhindern einer unkontrollierten puderausbreitung in einer druckmaschine | |
| EP1091855B1 (de) | Bogenoffsetdruckverfahren und bogenoffsetdruckmaschine | |
| DE10323468A1 (de) | Bogen verarbeitende Maschine mit einer pneumatischen Bogenleitvorrichtung | |
| DE19649824A1 (de) | Saugförderer | |
| EP1375144B1 (de) | Anordnung zum Pudern von Flächengebilden in einer Druckmaschine | |
| DE19516335C2 (de) | Ausleger für bedruckte Bogen | |
| DE19902712A1 (de) | Vorrichtung zum Austrag von Puder für eine Bogen verarbeitende Druckmaschine | |
| DE102009002083A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Bestäuben von Bogenmaterial in einer Verarbeitungsmaschine | |
| DE19812711C2 (de) | Bestäubungseinrichtung in einer Druckmaschine | |
| DE10059391B4 (de) | Einrichtung zur Unterstützung der Ablage von Bogen | |
| DE102011084026A1 (de) | Vorrichtung zum Aufbringen von Puder auf Druckbögen | |
| DE102008035064A1 (de) | Bogenbremse in einer Druckmaschine | |
| EP1319507B1 (de) | Einrichtung zur Puder- und Warmluftabsaugung im Ausleger einer Bogenrotationsdruckmaschine | |
| DE102015212062A1 (de) | Verfahren zum Betreiben einer Blaseinrichtung, eine Blaseinrichtung einer Abgabeeinrichtung und eine Abgabeeinrichtung mit einer Blaseinrichtung | |
| DE10347526B4 (de) | Bogen verarbeitende Rotationsdruckmaschine mit einer zusammengesetzten Bogenleitvorrichtung | |
| EP1319506B1 (de) | Ausleger einer Bogenrotationsdruckmaschine | |
| DE10144165B4 (de) | Vorrichtung zur Bogenführung | |
| DE19908375C2 (de) | Puderbestäubungseinrichtung für den Ausleger einer Druckmaschine |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8131 | Rejection |