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DE19902712A1 - Vorrichtung zum Austrag von Puder für eine Bogen verarbeitende Druckmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Austrag von Puder für eine Bogen verarbeitende Druckmaschine

Info

Publication number
DE19902712A1
DE19902712A1 DE19902712A DE19902712A DE19902712A1 DE 19902712 A1 DE19902712 A1 DE 19902712A1 DE 19902712 A DE19902712 A DE 19902712A DE 19902712 A DE19902712 A DE 19902712A DE 19902712 A1 DE19902712 A1 DE 19902712A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
powder
nozzles
inlet
section
gas generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19902712A
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Hieb
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heidelberger Druckmaschinen AG
Original Assignee
Heidelberger Druckmaschinen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heidelberger Druckmaschinen AG filed Critical Heidelberger Druckmaschinen AG
Priority to DE19902712A priority Critical patent/DE19902712A1/de
Publication of DE19902712A1 publication Critical patent/DE19902712A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/14Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas designed for spraying particulate materials
    • B05B7/1404Arrangements for supplying particulate material
    • B05B7/144Arrangements for supplying particulate material the means for supplying particulate material comprising moving mechanical means
    • B05B7/1445Arrangements for supplying particulate material the means for supplying particulate material comprising moving mechanical means involving vibrations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/30Mixing gases with solids
    • B01F23/32Mixing gases with solids by introducing solids in gas volumes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/30Injector mixers
    • B01F25/31Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows
    • B01F25/312Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows with Venturi elements; Details thereof
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Austrag von Puder für eine Bogen verarbeitende Druckmaschine mit einem Pudergasgenerator, mittels welchem ein aus dem Puder und einem Trägergas gebildetes Gemisch erzeugbar ist, sowie eine Bogen verarbeitende Druckmaschine mit einer Vorrichtung zum Austrag von Puder.
Eine Vorrichtung der genannten Art ist beispielsweise aus der Druckschrift DE 40 40 227 A1 bekannt. Die Vermischung des Puders mit dem Trägergas erfolgt hierbei mittels einer Strahlpumpe. Diese umfaßt eine Mischkammer, in welche eine Düse mündet, durch welche betriebsmäßig ein aus dem Trägergas gebildeter Freistrahl in die Mischkammer strömt. Der Freistrahl erzeugt in seiner Umgebung einen Unterdruck in der Mischkammer, welcher über einen seitlichen Einlaß der Mischkammer eine in einem Pudervorratsbehälter aufgewirbelte Puderwolke ansaugt, die sich mit dem Freistrahl vermischt und sodann als Bestandteil eines Pudergasstromes über eine an die Mischkammer angeschlossene Leitung einem mit Puderdüsen bestückten Puderrohr zugeführt wird.
Eine derart ausgestaltete Vorrichtung weist ein erhebliches Druckgefälle an dem Pudergasgenerator auf und benötigt daher einen relativ hohen Überdruck am Eintritt in den Pudergasgenerator. Der erforderliche Überdruck zur Erzielung eines hinlänglichen Puderaustrages liegt dabei in der Praxis in der Größenordnung von 103 hPa.
Mit der bekannten Vorrichtung ist für einen getakteten Austrag des Puders vorgesehen, daß die Oberfläche eines Puderbettes in dem Pudervorratsbehälter durch getaktetes Einströmen von Druckluft in letzteren aufgewirbelt wird.
Bei der Verarbeitung von Bogen in Druckmaschinen sind insbesondere im Falle von Bogen mit großem Format die Abstände zwischen einer nacheilenden Kante eines jeweils vorauseilenden Bogens und einer vorauseilenden Kante eines jeweils nacheilenden Bogens relativ klein gegenüber dem Format. Dementsprechend klein sind somit insbesondere bei Druckmaschinen, die eine relativ große Zahl von Bogen pro Stunde verarbeiten, die Zeitintervalle, in denen im Falle der bekannten Vorrichtung Trägergas ohne beigemischten Puder abgegeben werden soll, um zu verhindern, daß zwischen aufeinanderfolgenden Bogen Puder auf Maschinenteilen abgelagert wird. Mit der bekannten Vorrichtung kann ohne Puder beladenes Trägergas nur dann abgegeben werden, wenn sämtlicher im Pudervorratsbehälter getaktet aufgewirbelter Puder die Puderdüsen passiert hat. Hierzu muß aber gewährleistet werden, daß sich jeweils während der Dauer eines der genannten Zeitintervalle und zu diesen zeitverschoben im Pudervorratsbehälter keine Puderwolke befindet. Im übrigen steigt beim Betrieb der bekannten Vorrichtung die Konzentration des Puders im Trägergas mit Entstehung der Puderwolke an und fällt gegen Ende von deren Absaugung aus dem Pudervorratsbehälter wieder ab.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte Vorrichtung derart auszugestalten, daß sie bei hinlänglichem Puderaustrag mit einem relativ geringen Überdruck am Eintritt in den Pudergasgenerator betrieben werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Pudergasgenerator mittels einer an ein Gebläse angeschlossenen Rohrleitung mit einem Leitungsabschnitt mit verengtem Querschnitt und einem an diesen Leitungsabschnitt anschließenden Diffusor gebildet ist, und der Leitungsabschnitt mit verengtem Querschnitt einen Einlaß für den Puder aufweist.
Hiermit läßt sich bei entsprechender Dimensionierung der Vorrichtung ein hinlänglicher Puderaustrag bereits bei einem am Eingang des Pudergasgenerators herrschenden Überdruck erreichen, der in der Größenordnung von einem Zehntel des bei der bekannten Vorrichtung erforderlichen Überdruckes liegt.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung zeichnet sich aus durch eine Mehrzahl mit dem Gemisch versorgbarer Puderaustragvorrichtungen, welche getaktet von einem geschlossenen in einen geöffneten Zustand derselben und umgekehrt versetzbar sind.
Hiermit ist eine verzögerungsfreie Taktung des Puderaustrages möglich, ohne daß an der Vorrichtung vorbeigeführte Bogen, die beispielsweise an einer vorauseilenden Kante derselben zwangsgeführt über einem Luftpolster schweben, erheblichen Störungen durch die intermittierende Beaufschlagung seitens des Trägergases unterliegen.
Die Erfindung ist nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Hierin zeigt:
Fig. 1 einen den Leitungsabschnitt mit verengtem Querschnitt umfassenden Abschnitt des Pudergasgenerators in einer qualitativen Darstellung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Vorrichtung mit einer Mehrzahl von getaktet verschließbaren Puderaustragvorrichtungen,
Fig. 3 den eine Puderdüse und einen Shutter umfassenden Teil eines Ausführungsbeispiels einer Puderaustragvorrichtung,
Fig. 4 in schematischer Darstellung einen einen Ausleger umfassenden Abschnitt einer Bogen verarbeitenden Druckmaschine mit dem Ausleger zugeordneten Puderaustragvorrichtungen.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung benutzt Luft als Trägergas und mischt dieser zum Austrag in einer Bogen verarbeitenden Druckmaschine bestimmten Puder zu. Ein aus dem Puder und dem Trägergas gebildetes Gemisch wird mittels eines Pudergasgenerators 1 erzeugt, der mittels einer an ein Gebläse 2 angeschlossenen Rohrleitung 3 gebildet ist, welche einen Leitungsabschnitt 3.1 mit verengtem Querschnitt, einen an diesen Leitungsabschnitt 3.1 anschließenden Diffusor 3.2 und im Leitungsabschnitt 3.1 mit verengtem Querschnitt einen Einlaß 4 für den Puder aufweist.
Zur Versorgung des Pudergasgenerators 1 mit Puder ist dem Einlaß 4 eine Puderdosiervorrichtung 5 zugeordnet, welche über einen Dosierschlitz 5.1 an einer Unterseite eines oberhalb der Puderdosiervorrichtung 5 angeordneten Pudervorratsbehälters 6 mit Puder aus einem im Pudervorratsbehälter 6 vorgesehenen Puderbett 6.1 versorgt wird. Aus dem Dosierschlitz 5.1 rieselnder Puder fällt auf einen Verteilerteller 5.2; der betriebsmäßig mittels eines Oszillators 5.3 in Schwingung versetzt wird, und sodann über den Rand des Verteilertellers 5.2 in einen hierunter angeordneten sich nach oben erweiternden Trichter 5.4 mit einer auf den Einlaß 4 ausgerichteten Auslaßöffnung 5.5.
In Fig. 2 ist schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Weiterbildung der Vorrichtung dargestellt, welche selbst im Falle der Verarbeitung einer relativ großen Zahl von Bogen pro Stunde einen Betrieb der Vorrichtung in zwei klar voneinander abgegrenzten Betriebsarten ermöglicht, wobei in einer der Betriebsarten ein Austrag von zur Bestäubung bedruckter Bogen bestimmtem Puder erfolgt, während in der anderen der Betriebsarten kein derartiger Puderaustrag erfolgt.
Die genannte Weiterbildung besteht darin, daß eine Mehrzahl von mit dem Gemisch aus Puder und Trägergas versorgbaren Puderaustragvorrichtungen 7 vorgesehen ist und, daß die Puderaustragvorrichtungen getaktet von einem geschlossenen in einen geöffneten Zustand derselben und umgekehrt versetzbar sind. Hiermit gelingt eine exakte zeitliche Beschränkung des Puderaustrages auf die jeweilige Zeitdauer, während der zur Bestäubung erforderlicher Puder benötigt wird, ohne daß das Trägergas während der jeweils dazwischen liegenden Zeitintervalle frei von Puder zu sein braucht, wie dies bei der aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtung gewährleistet sein muß. Es erweist sich vielmehr als vorteilhaft, daß bei betriebsmäßig ohne Unterbrechung laufendem Gebläse 2 auch während der genannten Zeitintervalle, in denen kein Puderaustrag erfolgt, im Pudergasgenerator 1 und in den Puderaustragvorrichtungen 7 mit Puder vermischtes Trägergas ansteht, da unmittelbar nach dem Öffnen der Puderaustragvorrichtungen eine zuvor unterbrochene Austragung von Puder einsetzt. Der Betriebspunkt der Vorrichtung kann durch entsprechende Wahl der Gebläse- und Anlagenkennlinien bevorzugt so gewählt werden, daß das Trägergas im geschlossenen Zustand der Puderaustragvorrichtungen 7 unter nur unwesentlich höherem Druck steht als im geöffneten Zustand der Puderaustragvorrichtungen 7, so daß ein mit dem Öffnen der Puderaustragvorrichtungen 7 einsetzender Puderaustrag nicht mit einem zunächst stark überhöhten Druckstoß beginnt, was sich im Falle einer Bestäubung von Bogen, die an einer vorauseilenden Kante derselben zwangsgeführt über einem Luftpolster schweben, nachteilig auf einen ruhigen Lauf der Bogen auswirken würde.
Während betriebsmäßig im geöffneten Zustand der Puderaustragvorrichtungen 7 in dem Leitungsabschnitt 3.1 mit verengtem Querschnitt bestimmungsgemäß ein Unterdruck herrscht, mittels welchem aus der Auslaßöffnung 5.5 rieselnder Puder in die Rohrleitung 3 eingesaugt wird, herrscht im geschlossenen Zustand der Puderaustragvorrichtungen 7 auch in diesem Leitungsabschnitt 3.1 ein Überdruck.
In weiterer Ausgestaltung ist daher vorgesehen, daß der Einlaß 4 getaktet verschließbar ist. Hierzu ist dem Einlaß 4 bevorzugt ein Ventil 8 zugeordnet, welches den Einlaß 4 unter der Wirkung eines in dem Leitungsabschnitt 3.1 mit verengtem Querschnitt bei verschlossenen Puderaustragvorrichtungen 7 herrschenden Überdruckes verschließt. Als Ventil 8 kommt hierbei insbesondere ein beispielsweise als Kugelrückschlagventil gemäß Fig. 1 ausgebildetes Flatterventil in Betracht.
Mit der getakteten Verschließbarkeit des Einlasses 4 wird erreicht, daß während der Unterbrechungen des Puderaustrages aus den Puderaustragvorrichtungen 7 auch am Einlaß 4 kein Puder austritt.
Die Vorrichtung stellt sodann während dieser Unterbrechungen des Puderaustrages ein geschlossenes System dar, in welchem das Trägergas einen Druck erreichen kann, der höher liegt als der dem gewählten Betriebspunkt für den Puderaustrag entsprechende Druck. Dieser Druckanstieg wird jedoch bevorzugt vermieden durch die Anordnung eines Druckbegrenzungsventils, das zur Vermeidung einer Puderleckage bevorzugt stromaufwärts gegenüber dem Einlaß 4 an die Rohrleitung 3 angeschlossen ist.
Anstelle des Verschließens des Einlasses 4 mittels des gemäß Fig. 1 vorgesehenen Ventils 8 kann ein Ausblasen von Puder in die Umgebung bei geschlossenen Puderaustragvorrichtungen 7 auch mit einer im übrigen in Fig. 1 wiedergegebenen weiteren Ausgestaltung verhindert werden. Bei dieser Ausgestaltung ist eine Puderdosierkammer 10 vorgesehen, die einerseits mit dem Puderbett 6.1 im Pudervorratsbehälter 6 und andererseits mit dem Einlaß 4 kommuniziert; zwischen der Puderdosierkammer 10 und einer oberhalb des Puderbettes 6.1 im Pudervorratsbehälter 6 stehenden Luftsäule ist eine Verbindungsleitung 11 vorgesehen und die oberhalb des Puderbettes 6.1 im Pudervorratsbehälter 6 stehende Luftsäule steht mit der Atmosphäre über einen Puderfilter 12 in Verbindung.
Eine jeweilige Puderaustragvorrichtung 7 umfaßt eine mit dem Gemisch aus Puder Trägergas versorgbare Puderdüse 7.1 und einen Shutter 7.2, der in einem geschlossenen Zustand desselben ein Ausströmen des Gemisches aus der Puderdüse 7.1 verhindert. Die Shutter 7.2 sind in Fig. 2 in ihrem geschlossenen Zustand symbolisch wiedergegeben in Form von Verschlußplatten, die einen jeweiligen Austritt aus den jeweiligen Puderdüsen 7.1 versperren. Um die Shutter 7.2 in ihren geöffneten Zustand zu versetzen, können diese in oder quer zur Ausstromrichtung des Gemisches aus der in Fig. 2 dargestellten Stellung abgerückt werden.
Es ist denkbar, einen auf den Diffusor 3.2 stromabwärts folgenden Endabschnitt der Rohrleitung 3 an einen in der Praxis zum Puderaustrag vorgesehen Ort heranzuführen und als Puderaustragvorrichtungen lediglich in diesen Endabschnitt eingesetzte Puderdüsen mit jeweils einem diesen zugeordneten Shutter vorzusehen. In vorteilhafter Ausgestaltung sind jedoch ein an den Pudergasgenerator 1 angeschlossener Verteiler 9 und an diesen angeschlossene Austragleitungen 7.3 vorgesehen, von welchen jeweils eine mit jeweils einer der Puderdüsen 7.1 verbunden ist. Um solchermaßen ausgebildete Puderaustragvorrichtungen 7 getaktet von einem geschlossenen in einen geöffneten Zustand derselben und umgekehrt zu versetzen, sind gemäß einer ersten Variante Shutter 7.2'' in Form von elektromagnetisch betätigbaren Durchgangsventilen vorgesehen, mittels welcher die Austragleitungen 7.3 bevorzugt an deren jeweiligem Anschluß an der jeweiligen Puderdüse 7.1 getaktet verschließbar sind. Diese Variante ist beispielhaft in Fig. 4 wiedergegeben, während die Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel einer zweiten Variante wiedergibt, wonach eine jeweilige Puderdüse 7.1 einen mittels des ihr zugeordneten Shutters 7.2' verschließbaren Düsenkanal 7.4 aufweist. Bei diesem Ausführungsbeispiel durchsetzt der Düsenkanal 7.4 eine zu diesem quer verlaufende Bohrung 7.5, in welcher ein formschlüssig eingepaßter Schieber 7.6 getaktet zwischen der mittels ausgezogener Linien dargestellten, den Düsenkanal 7.4 verschließenden Stellung und einer mittels unterbrochener Linien dargestellten, den Düsenkanal 7.4 freigebenden Stellung verschiebbar ist. Der Schieber 7.6 stellt einen Plunger einer Magnetspule 7.7 dar, die im erforderlichen Takt ansteuerbar ist.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausgestaltung, bei welcher eine jeweilige Puderdüse 7.1 an eine jeweilige von dem Verteiler 9 abzweigende Austragleitung 7.3 angeschlossen ist, sind die Puderdüsen 7.1 entlang einer Düsentragleiste 7.8 aufgereiht und auf nicht dargestellte Weise an dieser befestigt. Im praktischen Einsatz ist die Düsentragleiste 7.8 quer zur Verarbeitungsrichtung der Bogen orientiert und die Anzahl sowie die gegenseitigen Abstände der Puderdüsen 7.1 sind bevorzugt so gewählt, daß zu verarbeitende Bogen mit maximalem Format vollflächig mit Puder beaufschlagbar sind. Bei Verarbeitung von Bogen mit kleinerem Format werden sodann die Shutter 7.2 bzw. 7.2' bzw. im Falle einer Ausgestaltung gemäß Fig. 4 die Shutter 7.2'' der außerhalb des Formats befindlichen Puderdüsen 7.1 betriebsmäßig im geschlossenen Zustand gehalten.
Wie aus Fig. 4 erkennbar, weist die Rohrleitung 3 des Pudergasgenerators 1 bevorzugt einen im wesentlichen vertikal ansteigenden, stromabwärts gegenüber dem Diffusor 3.2 gelegenen Rohrabschnitt 3.3 auf. Dies trägt dazu bei, den dem Trägergas beigemischten Puder gleichmäßig in dem Trägergas zu verteilen.
Eines der bevorzugten Einsatzgebiete der Vorrichtung liegt in einem an eine letzte Verarbeitungsstation einer Bogen verarbeitenden Druckmaschine anschließenden Ausleger, wobei es sich bei dieser Verarbeitungsstation um ein Druckwerk oder um ein Veredelungswerk, wie beispielsweise ein Lackwerk, handeln kann. Bei dem in Fig. 4 schematisch dargestellten Beispiel ist die letzte Verarbeitungsstation ein im Offsetverfahren arbeitendes Druckwerk 13. Der hieran anschließende Ausleger 14 umfaßt einen betriebsmäßig umlaufenden Kettenförderer 15 mit Greifersystemen 16. Diese übernehmen einen jeweiligen Bogen 17 unter Ergreifung desselben an einem in Förderrichtung vorauseilenden Greiferrand 17.1 desselben vom Druckzylinder 13.2 des Druckwerks 13 und befördern den jeweils übernommenen Bogen 17 über eine ein Luftkissen zwischen sich und dem jeweiligen Bogen 17 ausbildende Bogenleiteinrichtung 18 zu einer Stapelstation 19 und übergeben ihn dort an eine Bogenbremse 20, von welcher er schließlich nach dessen Abbremsung auf eine Ablagegeschwindigkeit freigegeben wird, so daß er unter gleichzeitiger Absenkung mit seiner vorauseilenden Kante auf Vorderkantenanschläge 21 auftrifft und unter Ausrichtung an diesen und an diesen gegenüberliegenden Hinterkantenanschlägen 22 gemeinsam mit nachfolgenden und/oder vorausgegangenen Bogen 17 einen Stapel 23 bildet, der auf einem Stapelträger 24 ruht, welcher mittels einer Hubeinrichtung in dem Maße absenkbar ist wie die Höhe des Stapels 23 zunimmt. Von der Hubeinrichtung sind in Fig. 2 lediglich mittels strichpunktierter Linien angedeutete Hubketten 25 wiedergegeben.
Im dargestellten Einsatzfall gemäß Fig. 4 sind die Puderdüsen 7.1 so angeordnet, daß der von diesen betriebsmäßig ausgestoßene Puder unmittelbar auf einen jeweiligen Bogen 17 auftrifft, und zwar auf dessen zuvor im Druckwerk 13 bedruckte Seite. Dabei erfolgt die Bestäubung der Bogen 17 während diese unter Zwangsführung ihrer vorauseilenden Kanten mittels der Greifersysteme 16 über die Bogenleiteinrichtung 18 hinweggeführt werden. Hierzu sind die Puderdüsen 7.1 im übrigen innerhalb des von den umlaufenden Greifersystemen 16 umfahrenen Bereichs und gerade so weit von der Bogenleiteinrichtung 18 entfernt angeordnet, daß eine Kollision mit den die Bogen 17 führenden Greifersystemen 16 ausgeschlossen ist.
Zur Ausbildung des genannten Luftkissens zwischen dem jeweiligen Bogen 17 und der Bogenleiteinrichtung 18 ist letztere mit einem mit nicht dargestellten Blasdüsen versehenen Bogenleitblech 18.1 ausgestattet, welchem ein die Blasdüsen mit Blasluft versorgendes Luftversorgungssystem 18.2 zugeordnet ist, welches über Stutzen 18.3 an eine nicht dargestellte Druckluftquelle angeschlossen ist. Dabei umfassen die insgesamt an der Bogenleiteinrichtung 18 vorgesehenen Blasdüsen den Puderdüsen 7.1 gegenüberstehende Stützdüsen 26, mittels welcher getaktet den Puderdüsen 7.1 entgegenwirkende Gasstrahlenbündel abgebbar sind.
Hiermit besteht die Möglichkeit, die Bogen 17 jeweils gleichzeitig an beiden Seiten derselben und in einander gegenüberliegenden Wirkbereichen mit Gasstrahlenbündeln zu beaufschlagen, was sich beruhigend auf den Bogenlauf auswirkt. Hierzu werden die Stützdüsen 26 synchron mit den Puderdüsen 7.1 getaktet. Dies geschieht bevorzugt mittels eines jeweiligen Shutters 26.1 in Form eines elektromagnetisch betätigbaren Durchgangsventils, welches in eine jeweilige an eine jeweilige Stützdüse 26 angeschlossene Versorgungsleitung 26.2 eingesetzt ist.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausfällungsbeispiel sind diese Versorgungsleitungen 26.2 überdies an den Verteiler 9 angeschlossen, so daß mit den Stützdüsen 26 mittels des Pudergasgenerators 1 mit Puder vermischte Gasstrahlenbündel abgebbar sind. Hiermit wird zusätzlich zur Beruhigung des Bogenlaufs die Effizienz des Puderaustrages erhöht.
Der Puderaustrag ist überdies durch eine Veränderung der Drehzahl des Gebläses 2 steuerbar und damit an den Bedruckstoff aus welchem die Bogen 17 gebildet sind, und an die Geschwindigkeit, mit der diese verarbeitet werden, anpaßbar.
Für den Fall, daß die Stützdüsen 26 nicht an den Verteiler 9 angeschlossen sind, sondern mittels eines separaten Gebläses versorgt werden, ist dessen Drehzahl bevorzugt ebenfalls veränderbar und eine hierzu vorgesehene Steuerung mit Steuerungsmitteln zur Drehzahländerung des Gebläses 2 verknüpft.
Wie bereits erwähnt, erlaubt die bevorzugte Ausgestaltung der Vorrichtung, wonach die Puderaustragvorrichtungen getaktet von einem geschlossenen in einen geöffneten Zustand derselben und umgekehrt versetzbar sind, trotz eines damit getakteten Puderaustrages einen ununterbrochenen Betrieb des Gebläses 2. Dabei liegt auch im geschlossenen Zustand der Puderaustragvorrichtungen 7 in diesen dem unter einem Überdruck stehenden Trägergas beigemischter Puder vor, der nach erfolgtem Wechsel der Puderaustragvorrichtungen 7 in deren geöffneten Zustand verzögerungsfrei ausgetragen wird. Der Betrieb der Vorrichtung ist somit aufgrund von deren Ausgestaltung nicht mit Totzeiten behaftet. Dies ermöglicht eine gewisse Freizügigkeit bei der Wahl der Plazierung des Pudergasgenerators 1.
Im Falle der in Fig. 4 dargestellten Bogen verarbeitenden Druckmaschine ist zu deren Ausstattung mit der Vorrichtung beispielhaft der unter der Bogenleiteinrichtung 18 befindliche Raum zur Unterbringung des Pudergasgenerators 1 vorgesehen. Hierbei empfiehlt sich allerdings eine Ausstattung der Vorrichtung mit einer selbsttätig arbeitenden Nachfüllvorrichtung zur Beschickung des Pudervorratsbehälters 6 mit Puder.
Der Pudergasgenerator 1 kann jedoch auch außerhalb der Druckmaschine, beispielsweise an einer Seitenwand derselben angeordnet werden. In jedem Falle sind die Austragleitungen 7.3 seitlich in den von den Greifersystemen 16 umfahrenen Raum eingeführt, in welchem die Puderdüsen 7.1, getragen von der Düsentragleiste 7.8, angeordnet sind.
Wie des weiteren aus der Fig. 4 entnehmbar, besteht bei der Ausstattung der Druckmaschine mit der Vorrichtung keine Beschränkung auf direktes Auftragen des Puders auf die Bogen 17. Beispielsweise kann die Vorrichtung auch derart zum indirekten Pudern der Bogen 17 eingesetzt werden, daß die Puderdüsen 7.1 auf eine an einem Bogen führenden Zylinder einer Verarbeitungsstation ausgebildete Mantelfläche 13.1' - hier des Druckzylinders 13.1 der letzten Verarbeitungsstation - ausgerichtet sind und getaktet einen Abschnitt dieser Mantelfläche 13.1' bepudern, welcher nach erfolgtem Puderauftrag auf diesen Abschnitt den jeweiligen Bogen 17 kontaktiert. Eine entsprechende Anordnung ist in Fig. 4 mit gestrichelten Linien angedeutet.
Unabhängig davon, ob die Vorrichtung zum indirekten oder direkten Pudern eingesetzt wird, erbringt die insofern weitergebildete Vorrichtung, als eine Mehrzahl mit dem Gemisch - aus Trägergas und Puder - versorgbare Puderaustragvorrichtungen vorgesehen ist, welche getaktet von einem geschlossenen in einen geöffneten Zustand derselben und umgekehrt versetzbar sind, als weiteren Vorteil die Möglichkeit eines vom Druckbild auf den Bogen 17 abhängigen Puderaustrages. Hierzu werden die Shutter 7.2 bzw. 7.2' bzw. 7.2'' derart angesteuert, daß Beginn und Ende derjenigen Zeitintervalle, in denen die Shutter 7.2 bzw. 7.2' bzw. 7.2'' einen Puderaustrag zulassen, mit dem Druckbild korreliert sind. Damit wird ein unnötiger Puderaustrag vermieden und somit der Puderbedarf optimiert.
Bezugszeichenliste
1
Pudergasgenerator
2
Gebläse
3
Rohrleitung
3.1
Leistungsabschnitt mit verengtem Querschnitt
3.2
Diffusor
3.3
vertikaler Rohrabschnitt
4
Einlaß für Puder
5
Puderdosiervorrichtung
5.1
Dosierschlitz
5.2
Verteilerteller
5.3
Oszillator
5.4
Trichter
5.5
Auslaßöffnung
6
Pudervorratsbehälter
6.1
Puderbett
7
Puderaustragsvorrichtung
7.1
Puderdüse
7.2
Shutter
7.2
' Shutter
7.2
'' Shutter
7.3
Austragsleitung
7.4
Düsenkanal
7.5
Bohrung
7.6
Schieber
7.7
Magnetspule
7.8
Düsentragleiste
8
Ventil
9
Verteiler
10
Puderdosierkammer
11
Verbindungsleitung
12
Puderfilter
13
Druckwerk
13.1
Druckzylinder
13.1
' Mantelfläche
14
Ausleger
15
Kettenförderer
16
Greifersystem
17
Bogen
17.1
Greiferrand
18
Bogenleiteinrichtung
18.1
Bogenleitblech
18.2
Luftversorgungssystem
18.3
Stutzen
19
Stapelstation
20
Bogenbremse
21
Vorderkantenanschlag
22
Hinterkantenanschlag
23
Stapel
24
Stapelträger
25
Hubkette
26
Stützdüse
26.1
Shutter
26.2
Versorgungsleitung

Claims (14)

1. Vorrichtung zum Austrag von Puder für eine Bogen verarbeitende Druckmaschine mit einem Pudergasgenerator (1), mittels welchem ein aus dem Puder und einem Trägergas gebildetes Gemisch erzeugbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Pudergasgenerator (1) mittels einer an ein Gebläse (2) angeschlossenen Rohrleitung (3) mit einem Leitungsabschnitt (3.1) mit verengtem Querschnitt und einem an diesen Leitungsabschnitt (3.1) anschließenden Diffusor (3.2) gebildet ist, und der Leitungsabschnitt (3.1) mit verengtem Querschnitt einen Einlaß (4) für den Puder aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl mit dem Gemisch versorgbarer Puderaustragvorrichtungen (7), welche getaktet von einem geschlossenen in einen geöffneten Zustand derselben und umgekehrt versetzbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaß (4) getaktet verschließbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine jeweilige Puderaustragvorrichtung (7) eine mit dem Gemisch aus Puder und Trägergas versorgbare Puderdüse (7.1) und einen Shutter (7.2; 7.2'; 7.2'') umfaßt, der in einem geschlossenen Zustand desselben ein Ausströmen des Gemisches aus der Puderdüse (7.1) verhindert.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen an den Pudergasgenerator (1) angeschlossenen Verteiler (9) und an den Verteiler (9) angeschlossene Austragleitungen (7.3), von welchen jeweils eine mit jeweils einer der Puderdüsen (7.1) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine jeweilige der Austragleitungen (7.3) mittels eines jeweiligen der Shutter (7.2'') verschließbar ist.
7. Vorrichtung hach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine jeweilige Puderdüse (7.1) einen mittels des ihr zugeordneten Shutters (7.2; 7.2') verschließbaren Düsenkanal (7.4) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein dem Einlaß (4) zugeordnetes Ventil (8), welches den Einlaß (4) unter der Wirkung eines in dem Leitungsabschnitt (3.1) mit verengtem Querschnitt bei verschlossenen Puderaustragvorrichtungen (7) herrschenden Überdruckes verschließt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß den Puderdüsen (7.1) gegenüberstehende Stützdüsen (26) vorgesehen sind, mittels welcher getaktet den Puderdüsen (7.1) entgegenwirkende Gasstrahlenbündel abgebbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Stützdüsen (26) mittels des Pudergasgeneraors (1) mit Puder vermischte Gasstrahlenbündel abgebbar sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitung (3) des Pudergasgenerators (1) einen im wesentlichen vertikal ansteigenden stromabwärts gegenüber dem Diffusor (3.2) gelegenen Rohrabschnitt (3.3) aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine veränderbare Drehzahl des Gebläses (2).
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Puderdosierkammer (10), die einerseits mit einem Puderbett (6.1) in einem Pudervorratsbehälter (6) und andererseits mit dem Einlaß (4) kommuniziert, eine Verbindungsleitung (11) zwischen einer oberhalb des Puderbettes (6.1) im Pudervorratsbehälter (6) stehenden Luftsäule und der Puderdosierkammer (10) und eine Verbindung der oberhalb des Puderbettes (6.1) stehenden Luftsäule mit der Atmosphäre über einen Puderfilter (12).
14. Bogen verarbeitende Druckmaschine mit einer Vorrichtung zum Austrag von Puder, gekennzeichnet durch eine Ausbildung der Vorrichtung zum Austrag von Puder nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13.
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