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DE19643987C1 - Bestäubungseinrichtung - Google Patents

Bestäubungseinrichtung

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DE19643987C1
DE19643987C1 DE19643987A DE19643987A DE19643987C1 DE 19643987 C1 DE19643987 C1 DE 19643987C1 DE 19643987 A DE19643987 A DE 19643987A DE 19643987 A DE19643987 A DE 19643987A DE 19643987 C1 DE19643987 C1 DE 19643987C1
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DE
Germany
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suction
pollination
nozzles
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suction device
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DE19643987A
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Achim Stoeffler
Holger Dr Wiese
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Manroland AG
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MAN Roland Druckmaschinen AG
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Publication date
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F23/00Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing
    • B41F23/04Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing by heat drying, by cooling, by applying powders
    • B41F23/06Powdering devices, e.g. for preventing set-off

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Breeding Of Plants And Reproduction By Means Of Culturing (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Bestäubungseinrichtung in einer Druckmaschine mit wenigstens einer Reihe von sich über die Bedruckstoffbreite erstreckenden Bestäubungsdüsen nach dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Eine Bestäubungseinrichtung dieser Art zur Puderbestäubung von frisch bedruckten Bogen ist aus der DE 22 07 983 B2 bekannt. Die Einrichtung soll das Ausstäuben von Puder über die Grenzen des Wirkungsbereiches hinaus verhindern und eine Puderrückgewinnung er­ möglichen. Oberhalb der Bogenförderebene ist ein Puderzuführrohr angeordnet aus dem mittels Druckluft Puder auf den Bogen aufgestäubt wird. In Bogenförderrichtung vor und nach dem Puderzuführrohr ist als Blasvorhang je ein Blasrohr mit zugeordnetem Saugrohr angeordnet, durch das überschüssiger Puder absaugbar ist. Die Austrittsöffnungen der Aus­ trittsdüsen sind zur Bogenförderebene im rechten Winkel, d. h. senkrecht zur Bogenför­ derebene, angeordnet.
Aus der DE 42 07 118 A1 ist unter anderem bekannt, daß ein Puderkasten in Förderrich­ tung nach der Puderdüsenanordnung einen größeren Abstand als vor dieser aufweist. Dabei ist in Förderrichtung nach der Puderanordnung eine Luftdüsenanordnung vorhanden, deren Blasluft entgegen der Förderrichtung strömt.
Weiterhin ist aus dem DE 295 17 283 U1 eine Pudereinrichtung im Ausleger einer Druck­ maschine bekannt. Die Einrichtung besitzt ein Gebläse, vorzugsweise einen Axialventilator, auf, das einen senkrecht auf die Bogenförderebene gerichteten Luftstrom erzeugt, wobei die Puderdüsen in diesem Luftstrom angeordnet sind.
Nachteilig bei diesen Ausführungen ist es, daß das unkontrollierte Austreten von Bestäu­ bungsmaterial in die Druckmaschine, insbesondere im Bogenausleger, nicht ausreichend verhindert wird. Dies führt zu Maschinenverschmutzungen, die durch ein zu üppiges Dosie­ ren von Bestäubungsmaterial noch verstärkt werden. Die Verwendung von Blas- und Saug­ rohren als Luftvorhang schafft zusätzliche Turbulenzen, die in Verbindung mit den vorbei­ laufenden Greifersystemen während des Bestäubungsprozesses noch verstärkt werden. Weiterhin verschlechtert sich insbesondere bei höheren Maschinengeschwindigkeiten (< 8.000 Bogen/Stunde) die im Bestäubungsprozeß erzielbare Qualität durch zunehmende Turbulenzen. So sind häufig die im Greiferschluß fixierten bogenförmigen Bedruckstoffe im Bereich der Vorderkante ungenügend bestäubt, was zum Ablegen der Bedruckstoffe an der Vorderkante im Auslegerstapel führt.
Aus der DE-PS 9 03 460 ist eine weitere Bestäubungsvorrichtung für Druckbogen in einer Druckmaschine bekannt. Die Vorrichtung besitzt eine sich über die maximale Formatbrei­ te des Bedruckstoffes erstreckende Reihe von Bestäubungsdüsen. Dabei sind die Be­ stäubungsdüsen senkrecht oder vorwärts oder rückwärts geneigt zum geförderten Be­ druckstoff angeordnet. Absaugeinrichtungen weist diese Bestäubungsvorrichtung nicht auf.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bestäubungseinrichtung zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, die insbesondere eine gleichmäßigere Bestäubung der Bedruckstoffe erzielt und den Verbrauch an Bestäubungsmaterial spürbar reduziert.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Ausbildungsmerkmale des Hauptanspruches gelöst. Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Erfindungsgemäß sind die sich quer zur maximalen Bedruckstoffbreite erstreckenden Aus­ trittsdüsen der Bestäubungseinrichtungen, bezogen auf die Bedruckstoff-Förderebene, in Förderrichtung des Bedruckstoffes vorzugsweise in einem spitzen Winkel α geneigt ange­ ordnet, wobei als Sonderfall auch der Winkel α = 0 gilt.
Die durch die Bestäubungseinrichtung erzeugte Volumenströmung, gebildet aus Bestäu­ bungsmaterial und Druckluft, trifft insbesondere geneigt in Förderrichtung des Bedruckstof­ fes auf dessen Oberfläche auf. Damit wird auch der bisher vom Greifersystem verdeckte Bereich an der Vorderkante des Bedruckstoffes gleichmäßiger bestäubt und das Ablegen im Auslegerstapel vermieden.
Weiterhin sind den Austrittsdüsen mehrere bewegbare Absaugelemente einer Absaugein­ richtung zugeordnet, durch die das Bestäubungsmaterial direkt an den Austrittsöffnungen der Düsen auswählbar gesteuert absaugbar ist. Das abgesaugte Bestäubungsmaterial ist in einem Kreislauf der Bestäubungseinrichtung wieder zuführbar. Eine Wiederaufbereitung des Bestäubungsmaterials innerhalb des Kreislaufes ist in der Regel nicht erforderlich, da das Bestäubungsmaterial direkt an den Austrittsöffnungen der Düsen abgesaugt wird und somit keinen spürbaren Kontakt mit Farbe, Papierstaub oder Luftfeuchtigkeit erhält. Durch die direkte Absaugung des Bestäubungsmaterials an den Austrittsöffnungen werden z. B. Schleppströmungen der Greifersysteme sowie Turbulenzen, die durch den Bedruckstoff selbst und/oder auch die zugeordneten Leiteinrichtungen erzeugt werden, reduziert. Die Absaugelemente der Absaugeinrichtung sind vorzugsweise formatabhängig (Formatlänge und Formatbreite) und/oder abhängig vom Druckbild (Farbbelegung) aktivierbar.
Gleichzeitig wird durch die ausgewählt aktivierten Austrittsdüsen eine gleichmäßigere Be­ stäubung im Ergebnis erzielt, da der nicht abgesaugte Teil im Volumenstrom gezielt auf den Bedruckstoff auftrifft.
Die Erfindung soll in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Ausleger einer Druckmaschine
Fig. 2 eine verschiebbare Bestäubungseinrichtung mit feststehender Absaug­ einrichtung
Fig. 3 eine feststehende Bestäubungseinrichtung mit schwenkbarer Absaug­ einrichtung.
Einer Mehrfarben-Offsetdruckmaschine ist ein Ausleger nachgeordnet. Mittels eines umlau­ fenden Fördersystemes 1 werden mit der Vorderkante im Greifverschluß gefaßte bogen­ förmige Bedruckstoffe 4 von Greifersystemen 2 in Förderrichtung 3 über eine Bogenbremse 5 einem Auslegerstapel 6 zugeführt und an Anschlägen abgelegt. Zur Unterstützung der Bogenablage auf den Auslegerstapel 6 ist oberhalb dessen in einem Feld eine Blaseinrich­ tung 8 angeordnet. Der Ausleger weist weiterhin Leiteinrichtungen 7 für die Bogenführung auf. Im Bogenaufgang des Auslegers ist eine Bestäubungseinrichtung 10 angeordnet, der in Förderrichtung 3 eine Trocknereinrichtung (nicht gezeigt) vorgeordnet ist. Die der Trock­ nereinrichtung benachbarte Leiteinrichtung 7 ist von einem Kühlmittel durchströmbar.
Die Bestäubungseinrichtung 10 erstreckt sich über die maximale Formatbreite des zu bear­ beitenden Bedruckstoffes und weist wenigstens eine über die Bedruckstoffbreite sich er­ streckende, formatabhängig aktivierbare Reihe von Düsen 11 auf. Die Düsen 11 sind bevor­ zugt als Bohrungen und/oder Schlitze ausgebildet.
Die Beaufschlagung mit dem Bestäubungsmaterial, z. B. Puder, erfolgt mittels Druckluft und Puder als Gemisch. Alternativ kann jeder Düse 11 für den Austritt von Druckluft eine weitere Öffnung, z. B. als weitere Düse 11, für den Austritt von Puder benachbart zugeord­ net sein.
Puder und Druckluft bilden einen Volumenstrom, der auf die Oberseite des Bedruckstoffes auftrifft. Die Düsen 11 für den Austritt von Druckluft in Kombination mit Puder bzw. als Puder-Druckluftgemisch sind, bezogen auf eine Förderebene 9 für den Bedruckstoff 4, in einem spitzen Winkel α, z. B. von 60°, in Förderrichtung 3 geneigt und bilden in der Be­ triebsart "Bestäuben" einen Volumenstrom in geneigter Strömungsrichtung 14 auf den Be­ druckstoff aus.
Für den Sonderfall, daß der Winkel α = 0 ist, sind die Düsen 11 der Bestäubungseinrichtung 10 parallel zur Förderebene 9 angeordnet. Der Volumenstrom (Puder und Druckluft) tritt zuerst parallel zur Förderebene 9 aus den Düsen 11 aus und trifft unterstützt durch die Schwerkraft geneigt auf den Bedruckstoff auf. Die Absaugeinrichtung 13 bzw. die Absauge­ lemente sind wiederum den Düsen 11 an deren Austrittsöffnungen bewegbar zugeordnet.
Die Bestäubungseinrichtung 10 ist mit einer Einrichtung für die Versorgung mit Bestäu­ bungsmaterial (Puder) und mit einer Druckluftversorgung gekoppelt.
Durch den geneigten Volumenstrom wird der Bereich der Bedruckstoffvorderkante direkt hinter dem Greifersystem 2 besser bestäubt, da bedingt durch die geneigte Strömungsrich­ tung 14 dieser Bereich gezielt bestäubbar ist. Unmittelbar unterhalb der Düsen 11 ist eine Absaugeinrichtung 13 angeordnet, die durch mehrere Absaugelemente gebildet ist. Die Ab­ saugeinrichtung 13 ist für die Absaugung von Bestäubungsmaterial direkt den Düsen 11 zugeordnet und ist mit einer Saugquelle gekoppelt, die mit der Versorgungseinrichtung für das Bestäubungsmaterial einen Kreislauf bildet.
Die Absaugeinrichtung 13 kann dabei im Ausleger fixiert sein und die zugeordnete Bestäu­ bungseinrichtung 10 ist in einer Bewegungsrichtung 12 vorzugsweise linear, verschiebbar angeordnet (Fig. 2). In einer weiteren Ausbildung ist die Bestäubungseinrichtung 10 im Ausleger fixiert und die Absaugeinrichtung 13 ist verschiebbar oder verschwenkbar ange­ ordnet (Fig. 3).
Die Absaugeinrichtung 13 (incl. Absaugelemente) und/oder die Bestäubungseinrichtung 10 sind ebenso derart ausführbar, daß zwischen beiden Einrichtungen 10, 13 eine Relativbewe­ gung möglich ist.
Dabei können auch einzelne oder mehrere Absaugelemente der Absaugeinrichtung 13 vor­ zugsweise formatabhängig und/oder abhängig vom Druckbild betätigbar, z. B. verschiebbar bzw. verschwenkbar, ausgebildet sein. Gemäß Fig. 3 ist eine Ausführung dargestellt, bei der die Absaugeinrichtung 13 schwenkbar den Düsen 11 der Bestäubungseinrichtung 10 zuge­ ordnet ist.
Für die Absaugung von Bestäubungsmaterial ist den Düsen 11 die Absaugeinrichtung 13 bzw. ein Absaugelement unmittelbar zugeordnet. Weist die Bestäubungseinrichtung 10 paarweise angeordnete Düsen 11 für den separaten Austritt von Druckluft und Bestäu­ bungsmaterial auf, sind die Absaugelemente der Absaugeinrichtung paarweise bewegbar. Damit ist der Volumenstrom von Bestäubungsmaterial und Luft an der, bzw. den Düsen 11 direkt absaugbar, wobei auch ein Teilvolumenstrom absaugbar ist.
Ein in einem gestellfesten Drehgelenk 15 gelagerter Schwinghebel 18 trägt an einem Ende die Absaugeinrichtung 13 , bzw. wenigstens ein Absaugelement, und am anderen Ende eine Rolle 17, die mit einer im Maschinentakt gesteuerten Kurvensteuerung 16 in Eingriff ist. Über die Kurvensteuerung 16 ist die Absaugeinrichtung 13 unterhalb der Düsen 11 in eine Strömungsrichtung 14 des Volumenstromes einschwenkbar. In einer weiteren Ausbildung ist der Bestäubungseinrichtung 10, speziell den Düsen 11, eine Absaugeinrichtung 13 als tangential und/oder axial bewegbare Schieber mit entsprechenden Öffnungen für die Absau­ gung von Bestäubungsmaterial ausgebildet zugeordnet. Der Schieber ist mit einer Betäti­ gungseinrichtung, z. B. einem Arbeitszylinder, gekoppelt.
Die Bewegbarkeit der Absaugeinrichtung 13 bzw. der Absaugelemente ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt. Vielmehr kann die bewegbare Ausführung von Absaugein­ richtung 13 bzw. der Absaugelemente durch eine Anordnung an einer Koppel eines Gelenk­ getriebes realisiert werden. Ebenso kann der Antrieb bzw. die Steuerung der Absaugeinrich­ tung 13 bzw. der Absaugelemente über eine separate Betätigungseinheit, z. B. Arbeitszylin­ der, Stellmotor, bewirkt werden.
Die Wirkungsweise ist wie folgt:
Das umlaufende Fördersystem 1 transportiert mittels Greifersystemen 2 bogenförmige Be­ druckstoffe 4 in Förderrichtung 3 auf einen Auslegerstapel zu. Im oberen Bereich des Bo­ genaufganges durchläuft das Greifersystem 2 mit dem Bedruckstoff 4 die Bestäubungsein­ richtung 10. Die Bestäubungseinrichtung 10 ist aktiviert und bestäubt in Förderrichtung 3 ständig den vorbeieilenden Bedruckstoff 4 in Strömungsrichtung 14 in einem spitzen Winkel α von z. B. 60°, bezogen auf die Förderebene 9. Der Volumenstrom erreicht durch die Nei­ gung der Düsen 11 im Winkel α auch den sonst durch das Greifersystem 2 verdeckten Be­ reich der Vorderkante des Bedruckstoffes 4.
Abhängig von der Formatbreite des Beduckstoffes 4 sind die über das Format sich erstrec­ kenden Düsen 11 einzeln oder gruppenweise abschaltbar. Ist dies nicht der Fall, so können alternativ diesen Düsen 11 Absaugelemente der Absaugeinrichtung 13 ständig zugeordnet werden. Durch diese Anordnung ist das Bestäubungsmaterial direkt beim Austritt aus den ausgewählten Düsen 11 absaugbar.
Das "überschüssige" Bestäubungsmaterial gelangt somit nicht in die Druckmaschine und kann diese nicht verunreinigen. Mittels eines Kreislaufes ist das überschüssige Bestäu­ bungsmaterial wieder der Bestäubungseinrichtung 10 zuführbar. Die Bestäubungseinrich­ tung 10 ist unter Berücksichtigung der Maschinengeschwindigkeit im Dauerbetrieb betreib­ bar. D.h. ist die Bestäubungseinrichtung 10 aktiviert, so wird ständig aus den freigeschalte­ ten Düsen 11 ein Volumenstrom erzeugt. Abhängig von der Formatlänge und /oder For­ matbreite des Bedruckstoffes 4 und/oder vom jeweiligen Druckbild (Farbbelegung) wird die Absaugeinrichtung 13 gesteuert. D.h. in den Zwischenbereichen des Fördersystemes, bei denen die Bedruckstoffhinterkante des vorliegenden Greifersystems und das nachfolgende Greifersystem einen Freiraum bilden, werden die Absaugelemente der Absaugeinrichtung 13 unter die Düsen 11 geschwenkt und ein ausgewählter Teil oder der gesamte Volumen­ strome abgesaugt.
Ebenso kann abhängig vom Druckbild die Absaugeinrichtung 13 in Kombination zum For­ mat oder separat gesteuert werden. D.h. bei ständig aktivierter Bestäubungseinrichtung 10 trifft ein Volumenstrom aus Puder und Druckluft auf die Druckbild tragenden Stellen des transportierten Bedruckstoffes auf: Bei Stellen auf dem Bedruckstoff, die kein Druckbild auf-weisen, wird die Absaugeinrichtung 13 (bzw. Absaugelemente) aktiviert und bei erneu­ ter Ankunft von Druckbildern auf dem gleichen Bedruckstoff wird die Absaugeinrichtung 13 abgeschaltet und der Druckbilder aufweisende Bedruckstoff erneut bestäubt. Die Steue­ rung erfolgt von einem Leitstand aus.
Dadurch wird der Verbrauch von überschüssigem Bestäubungsmaterial reduziert.
Bezugszeichenliste
1 Fördersystem
2 Greifersystem
3 Förderrichtung
4 Bedruckstoff
5 Bogenbremse
6 Auslegerstapel
7 Leiteinrichtung
8 Blaseinrichtung
9 Förderebene
10 Bestäubungseinrichtung
11 Düse
12 Bewegungsrichtung
13 Absaugeinrichtung
14 Strömungsrichtung
15 Drehgelenk
16 Kurvensteuerung
17 Rolle
18 Schwinghebel
α Winkel

Claims (7)

1. Bestäubungseinrichtung mit wenigstens einer über die maximale Formatbreite des Bedruckstoffes sich erstreckenden Reihe von Düsen, sowie einer Absaugeinrich­ tung deren Absaugelemente neben den Austrittsöffnungen der Düsen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die sich erstreckende Reihe Düsen (11) der Bestäubungseinrichtung (10), be­ zogen auf eine Förderebene (9), in einem Winkel (α)in Förderrichtung (3) des Be­ druckstoffes (4) geneigt angeordnet ist und daß Absaugelemente der Absaugein­ richtung (13) den Austrittsöffnungen der Düsen (11) zugeordnet sind, wobei die Bestäubungseinrichtung (10) oder die Absaugelemente der Absaugeinrichtung (13) in wenigstens einer Relativbewegung bewegbar sind.
2. Bestäubungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugelemente der Absaugeinrichtung (13) abhängig vom Bedruckstoff-Format und/oder vom Druckbild aktivierbar sind.
3. Bestäubungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestäubungseinrichtung (10) in einer Bewegungsrichtung (12) zur festste­ henden Absaugeinrichtung (13) bewegbar ist.
4. Bestäubungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugelemente der Absaugeinrichtung (13) zu der feststehenden Bestäu­ bungseinrichtung (10) einzeln oder in Gruppen oder gemeinsam bewegbar sind.
5. Bestäubungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugelemente der Absaugeinrichtung (13) mit einem in einem gestellfe­ sten Drehgelenk (15) gelagerten Schwinghebel (18) verbunden ist, der eine Rolle (17) trägt, welche mit einer im Maschinentakt steuerbaren Kurvensteuerung (16) im Eingriff ist.
6. Bestäubungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugelemente der Absaugeinrichtung (13) mit einer Koppel eines Ge­ lenkgetriebes verbunden sind.
7. Bestäubungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugelemente der Absaugeinrichtung (13) mit einer Betätigungseinheit antreibbar sind.
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