DE1990077U - Blumenzwiebel-Pflanzgerät - Google Patents
Blumenzwiebel-PflanzgerätInfo
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- DE1990077U DE1990077U DENDAT1990077D DE1990077DU DE1990077U DE 1990077 U DE1990077 U DE 1990077U DE NDAT1990077 D DENDAT1990077 D DE NDAT1990077D DE 1990077D U DE1990077D U DE 1990077DU DE 1990077 U DE1990077 U DE 1990077U
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Landscapes
- Cultivation Of Plants (AREA)
Description
Zur Herstellung von Pflanzlöchern für Blumenzwiebeln in gewachsenem,
d. h. nicht frisch umgegrabenem Boden in Anlagen, z. B. im
Wurzeibereich älterer Gehölze oder im Rasen, ist ein Gerät'notwendig, das die Bodenstruktur und vor allem die Grasnarbe um das
Pflanzloch nicht zerstört. Mit jedem Aufbrechen des Bodens über
das Maß des unbedingt erforderlichen Pflanzloches hinaus verändert, sich dieser in ungünstiger Weise vornehmlich dadurch, daß diese
Stellen" ■ sehr leicht verunkrauten. Andererseits darf der um das
Pflanzloch liegende Boden nicht verdichtet bzw. gepreßt werden,
so daß die Wurzeln der Blumenzwiebeln ungehindert in das benachbarte Erdreich eindringen können.
Das Pflanzen von Tulpen, Gladiolen usw. kann in lockerem Boden auch
mit Hilfe der allgemein bekannten Pflanzkellen, mit Pflanzhölzern, mit dem "Hohlpflanzer" der Pirma Wolf ,· oder; ähnlichen Geräten, z, B.
dem nach Patent 369331, geschehen. Für abgesetzten Boden oder Rasen,
also an Stellen, an denen die Zwiebeln bzw.;Knollen von Crocus, ;
Galanthus, Scilla, Muscari,; Narcissus und'vielen'anderen ähnlichen
Pflanzen gepflanzt werden sollen* sind; diese Geräte aber ungeeignet.
Dort hat man bisher die Pflanzlöcher vprzugsweise durch Einstoßen:
einer am Ende kegelig zugespitzten Eisenstarige (auch Rohr mit KegelansatZi)
in den Boden hergestellt/ Diese Methode hat zwei wesentliche
Nachteile für die Entwicklung der Pflanzen. Erstens wird der Boden um das· entstehend^ Loch sehr verdichtet, was den Wurzeln das: Ein-;
dringen in den Boden erschwert und zweitens ;sitzti der "Zwiebelboden"
c$er eingelegten Zwiebein nicht satt auf der Erde auf, sondern über
einem Hohlraum. Auch bei Verwendung eines drehbaren Kegels, wie dies
nach Patent Nr. 8;61483 vorgeschlagen wird,; treten: die gleichen Nachteile
zu Tage'. ; \ \ ' - .: ; ; : ■
Die häufig übliche Pflanzung von Kleinblumenzwiebeln an derartigen
Stellen in einen durchi Einstechen; und Hin- und Herbewegung des "■
Spatens entstandenen Spalt hat praktisch die! gleichen Nachteile ;
zur Folge. ; ' ; : ■ : " ; " ; '""■ : ■ >
\
Auch bei Verwendung eines koiiischen Rohres zürn Ausheben des Pflanzloches
sind Nachteile gegeben, wenn der^ untere Anschnitt schräg zur
Längsachse geführt ist,; wie dies nach Patent Nr. 369331 und ;
Nr. 938156 empfohlen wird. Die Grundfläche des' Pflanzloches wird =
hierbei meist schräg sein, se daß der Zwiebelboden nicht auf eine ·_
Claims (1)
- ■·. ■ '■ ' \ - ■ - Bl. 2 -τ ^' ; " \2U^g.57Äi;flzum Schreiben Garten + Blumen Beratungsdienst GmbH vom §!■ Ψ.» ä@68waagrechte Bodenfläche gesetzt werden kann, die Zwiebel nach einer Seite des Loches abrutscht und schräg zu liegen kommt. Auch gegenüber unserem PA 833045 weist unser Blumenzwiebel-Pflanzgerät wesentliche Neuheiten und Verbesserungen auf.Der Blumenzwiebelpflanzer besitzt einen Stechzylinder (1) aus leicht konischem Stahlrohr, dessen unteres verjüngtes Ende senkrecht zur Längsachse abgeschnitten und mit einem schneidenden Anschliff versehen ist. Der Stechzylinder ist an einem Vierkantrohr befestigt, das als Stiel (2) dient und an seinem oberen Ende mit einem Quergriff und Handgriffen (3) versehen ist. Der Quergriff kann mit einem Zapfen so eingesetzt werden, daß eine" Verstellbarkeit der Höhe nach gegeben ist. Auch hier wird der Quer griff mit Schrauben oder Federn Cf) arretiert. In das hohle Vierkantrohr des Stieles wird am unteren Ende ein abgewinkeltes Flacheisen <5) eingeschoben, das mittels Arretierschrauben oder Federn (6) festgestellt werden kann. Dieses Flacheisen dient als Einstellung C5) für die Tiefe des Pflanzloches und gleichzeitig als Trittansatζ (5). \ \Das Gerät kann auch so ausgebildet sein,* daß Stechzylinder Cl) verschiedener Durehmesser und Längen wechselweise an den Stiel angesteckt werden können. Hierzu ist der Stechzylinder mit einem Vierkanteisen (l a) versehen, das in.ein Stück Vierkantrohr als Halterung Cl b) eingesetzt !werden kann, das; seinerseits mit dem Stiel verbunden ist. Ein Herausfallen des Stechzylinderes aus; der Halte-; rung wird durch Arretierschrauben oder Federn verhindert Cl c).Mit Hilfe dieses Gerätes wird durch einmaliges Einstechen und Hochziehen das Pflanzloch ausgehoben,; ohne die umliegenden Bodenpartien zu verdichten oder zu lockern. Die Sohle des Pflanzloches bleibt dabeiveitgehend eben und waagrecht, so daß. der Zwiebelboden satt : aufsitzen kann. Der im Stechzylinder befindliche Bodenpfropfen wird beim nächsten Einstich:durch dessen obere öffnung;ausgestoßen.Schutzansprüche:: ! i [ - - : . ; .". ; ; ■■■;.. ;Ij. Pflanzloehgerät zum; Ausheben von Pflanzlöcher η s vorzugsweise'; für Blumenzwiebeln,:insbesondere in'festem gewachsenem Bodenί oder Rasen, mit einem nach unten nur wenig verjüngten Bohrstück■ CStechzylinderi), dadurch gekennzeichnet, daß der Stechzylinder;■ Cl) am unteren; Ende·senkrecht zur Längsachse abgeschnitten und; ; mit:einem schneidenden Anschliff versehen ist. :2u Pflanzloehgerät nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der■ Stechzylinder mit seinem oberen Ende mit dem unteren Ende; des :i Stieles C2) verbunden ist Czum, Gebrauch des Gerätes ohne Bücken), ; der; eineri der Höhe nach verstellbaren Quergriff C3) als Handgriff ; aufweist ^ ; : ; ! ! : ; ; ; \ - - .3. Pflanzloehgerät nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, ; daß in den hohlen Stiel C2> ein abgewinkeltes Eisen als Tritt- :. ansatz CS) eingebracht werden kann, das zugleich als Einstell- ; '. Vorrichtung C5> für die Tiefe des Pflanzloches dient. Der: Tritt- \ ansatz und zugleich die Einstellvorrichtung sind mittels Ärretier- ; schrauben oder; Federn C6)! in verschiedenen Höhen feststellbar. ;\ ■. - - Bl. 3 - '. '. . ■. \ \
zum Schreiben Sarten'+ Blumen Beratungsdienst GmbH vom 9.Λ. 19Pflanzlochgerät nach Anspruch 1-3 dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung (1 a, I b) zwischen Stiel (2) und Stechzylinder (1) als Halterung dargestellt ist, die es erlaubt, Stechzylinder verschiedenen Durchmessers und Längen so einzusetzen, daß ein Verdrehen des Zylinders nicht möglich ist,Pflanzlochgerät nach Anspruch 1-4 dadurch gekennzeichnet, daß die auswechselbaren Zylinder, wenn sie in der Halterung stecken, mittels Arretierschrauben oder Federn (Ic) festgestellt werden können, daß ein Herausfallen derselben nicht möglich ist. ·,Gar
Beratun,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1990077U true DE1990077U (de) | 1968-07-25 |
Family
ID=1219134
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1990077D Expired DE1990077U (de) | Blumenzwiebel-Pflanzgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1990077U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9308214U1 (de) * | 1993-06-01 | 1993-08-19 | Dietl, Matthias A., 83730 Fischbachau | Rasenlocher zum Ausstechen und Wiederverschließen von dimensionsgleichen Pflanzlöchern in Rasenböden |
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- DE DENDAT1990077D patent/DE1990077U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9308214U1 (de) * | 1993-06-01 | 1993-08-19 | Dietl, Matthias A., 83730 Fischbachau | Rasenlocher zum Ausstechen und Wiederverschließen von dimensionsgleichen Pflanzlöchern in Rasenböden |
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