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DE1988770U - Plattenbelagsbahn. - Google Patents

Plattenbelagsbahn.

Info

Publication number
DE1988770U
DE1988770U DE1964D0029857 DED0029857U DE1988770U DE 1988770 U DE1988770 U DE 1988770U DE 1964D0029857 DE1964D0029857 DE 1964D0029857 DE D0029857 U DED0029857 U DE D0029857U DE 1988770 U DE1988770 U DE 1988770U
Authority
DE
Germany
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sheet according
covering sheet
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tile covering
plates
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Expired
Application number
DE1964D0029857
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Dietzsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1988770U publication Critical patent/DE1988770U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0862Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements composed of a number of elements which are identical or not, e.g. carried by a common web, support plate or grid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

Otto Dietzsch ' o σ , ' ni/l
Stein am Rhein/Schweiz 18* Septffl 1964
Plattenbelagsbahn
Die Erfindung beschäftigt sich mit bahnförmigen Plattenbelägen, die im G-egensatz zu allen bisher bekannten Plattenbelägen äusserst leichtes Gewicht aufweisen, dabei jedoch genügend harte Ober-. flächen besitzen und wie normale Keramik- oder Glas-(Mosaik)-Beläge in Zement verlegbar sind.
Die Hauptvorteile solcher bahnförmiger, sehr leichter Plattenbeläge sind schnelles und arbeitserleichtertes Verlegen und die auf ein Minimum geminderte, notwendige Haftkraft des Belages auf dem Untergrund. Der erstgenannte Vorteil erleichtert sämtliche Transportprobleme bis zur Baustelle und verbilligt das ■ . Endprodukt als fertig verlegten Plattenbelag und.der Hweitgenannte Vorteil gewährleistet eine dauerhafte Haltbarkeit, die bei den bekannten Plattenbelägen in der Praxis in keiner Weise ausreicht und zu vorzeitigen Schaden führt«, Die nachfolgend im einzelnen beschriebenen Ausführungsmöglichkeiten eines solchen bahnförmigen, sehr leichten Plattenbelages ergeben.eine ganze Reihe weiterer Vorteile.
. Der Grundgedanke der vorliegenden Erfindung besteht in der Verwendung-von Distanzelementen zwischen den eigentlichen Platten und einem bahnförmigen Träger, auf dem die Platten mit ' ihren Distanzelementen befesügt sind. Die Distanzelemente bestehen aus einem sehr leichten Material und tragen jeweils die spezifisch viel schwereren Platten, die infolge der Einfügung der Distanzelemente zwischen ihnen und dem bahnförmigen Träger äusserst dünn dimensioniert werden können. Praktisch wird, also ermöglicht, dass dünnes Plattenmaterial mit Zement verlegt werden kann, da die Distanzelemente, so gestaltet werden können, dass der Zement nicht nur zwischen Plattenbelag und Untergrund, sondern auch innerhalb der Fugen zwischen denjeinzelnen Plättchen
Hinweis: Diese Unterlage (Beschreibung und Schutztür?") sr die zuletzt eingereichte; sie weicht von der Wortfassung der ursprünglich e:ngarsichten Lmrer'ausr, 3tt.'Ζ.τ ·3;γ.<··:: s 3.-?:si.:fi!ng der Aowelchurni' 'sf nir.fit-geprüft. DiS Ursprung:'h c ·_-.·■,.·■' η v.':wsr>n-j-w r;.*;;":··.·;·'-■ :;■ --'.. ·' .-■'·■ -, t,* k:':r<---n Vr;·».;- ? ς'-c Moch've-Ii eines reel·.:»;;:,.:;. ' ·:,. : ;■ '; -.-.. : -. .-.-- .. ..·.■' . . · .. ·■ .-.,·,-, { - -. ·,w,.·:-'..; cc^r Fü;r
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Mit. Die Haftung des Zements am Distanzelement beruht in erster Linie darauf, dass dieses durch seine rauhe und relativ grosse Oberfläche dem Zement die Gelegenheit gibt, sich zu verdübeln. Die Haftung des Fugenzementes wird in zweiter Linie dadurch gewährleistet, dass das Distanzelement um ein vielfaches dicker als die dünne Platte ist. Praktisch erhält das Verbundmaterial aus Platte und Distanzelement die Dicke normaler, bekannter Platten.
sehr dünnes Plattenmaterial, z.B. 0,1 mm starke Aluminiumfolie und spezifisch sehr leichte Distanzelemente9 z.B. Polystyrolschaum vom spez. G-ewieht o,o5 gibt man vorteilhafterweise dem Plattenmaterial eine grössere flächige Ausdehnung als den Distanzelementen, sodass die Platten etwas über den Rand der Distanzelemente hinausreichen.'Beim Ausfugen wird sieh dann der Zement unter den überstehenden Plattenrand drücken, sodass sich die dünnen Platten an ihrem Umfang auf dem harten Zement abstützen und dadurch soviel von auflastenden Druckkräften aufnehmen können, dass das weiche Distanzelement unbeschädigt bleibt.
Im ^inne der Erfindung liegt es auch, die Platten in den Fällen, in denen sie nur geringer Belastung unterworfeen sind, als dünne Folie auszugestalten. In diesem'falle reduziert sieh die Platte praktisch zu einer Deckhaut auf dem Distanzelement. Diese J Deckhaut kann wiederum je nach Einsatzgebiet oder optischer f Wirkung des Plattenbelages aus verschiedenen Materialien be- i stehen, z.B. Metallfolie oder Kunststoff-Folie. Ss ist sogar | möglich, bei bestimmten DistanzelemeÄt-laterialien die Deckhaut durch Verdichtung der Oberfläche des' Distanzelementes zu erzeugen. Für die Praxis hat sich gerade in diesem Falle eine sehr aussichtsreiche Anwendung für kapillarstrukturierte Kunststoffe als Distanzelement-Mäterial ergeben, bei denen man iie offenporige Endfläche mit einfachen wärmetechnischen Massnahmen zu einer geschlossenen Decke herunterschmelzen kann.
.3-
■ά-ucii- die Ausgestaltung des bahnförmigen Trägers kann'je nach Verwendungszweck sehr verschieden sein.
Br kann z.B. aus Vlies$, Gaze,■' Geiäoe oder auch Papier bestehen. Infolge des sehr niedrigen G-ewichtes des Plattenbelages kann man solche Bahnen in langen Enden oder in Rollenform verarbeiten, ohne dass der Träger besonders fest zu sein braucht·. Meist sollten solche Träger porös sein, damit der Verlegezement oder Verlegekleber vor allem im ITugengebiet den Träger durchdringen und dadurch eine formschlüssige Verankerung mit dem Untergrund schaffen kann.
Ein anderes Ausführungsbeispiel ist ein bahnfö'rmiger Träger aus thermoplastischem Kunststoff (Polycarbonat) mit senkrecht zur Oberfläche stehenden Kapillaren, auf dem mustermässig Distanzelemente sitzen, die ebenfalls aus Kapillar-Kunststoff (Polystyrol) mit vorzugsweise senkrecht zur Oberfläche stehenden Kapillaren bestehen und als Deckschicht Aluminiumblech aufweisen. Ein solches Produkt kann biegsam ausgestaltet und somit gerollt werdenjDie Befestigung der Distanzelemente auf dem Träger kann mit Klebstoffen erreicht werden. Als besonders vorteilhaft für eine rentable Herstellung von Eollenbahnen mit gazeförmigem Träger hat sich die Verwendung eines Lösemittels für das Material der Distanzelemente und eine dünne Lösung derselben erwiesen. In gleicher Meise, d.h. mit Hilfe von Klebstoff oder Lösungsmittel für das Material der Distanzelemente und / oder der Platten, oder einer dünnen Lösung dieser Materialien, lassen sich auch die Platten mit den Distanzelementen verbinden. «Te nach dem verwendeten Material lassen sich auch wärmetechnisehe Verbindungen herstellen, indem man z.B. ein Plattenmaterial aus Kunststoff mittels Wärme auf ein Distanzelement aus einem anderen Kunststoff auskaschiert. In ähnlicher Weise lässt sieh auch ein Metallblech auf Kunststoff aufkasehieren, wenn auf dem Blech z.B. vorher eine thermoplastische Kunststoffschicht aufgebracht worden war.
-4.
'Solche Kaschierungs- oder Schmelz vorgänge sind infolge ihrer Wirtschaftlichkeit vor allem für die Fabrikationspraxis von Wert.
Zwecks Erzielung dekorativer Effekte ist es weiterhin möglich, die Platten aus Edelholz-Furnier,'aus farbig emaillierten oder eloxierten Aluminiumblechen oder -folien oder auch aus bunten Kunststoffschichten auszubilden« Besondere Farbeffekte, die denen von Glasmosaik gleichkommen und diese womöglich farblich noch übertreffen, lassen sich dadurch erreichen, dass man die Distanzelemente aus klarsichtigen, kapillarstrukturierten Kunststoffen herstellt, deren Kapillare senkrecht zur Plattenoberfläche stehen, und mit einer klarsichtigen Kunststoff-Folie abdeckt. Durch Hinbringen eines Farbstoffes in das trägerbenachbarte Gebiet des Distanzelementes erreicht man eine glasartige, farbliche Tiefenwirkung, da die Farbe hierbei mehr oder weniger tief in die Kapillaren eindringt und dadurch reizvolle Kontrastunterschiede an der Plattenoberflache hervorbringt. Zweckmässigerweise wiBd die zonenweise Einfärbung der Distanzelemente vor ihrer Anbringung auf dem Träger vorgenommen. Das Einbringen des Farbstoffes in die Kapillaren hat einen weiteren besonderen Vorteil, dass absolut lichtechte Farben verwendet werden können. Dadurch wird auch der Mangel #.er meisten in der Masse eingefärbten Kunststoffe beseitigt, dass sie, nicht lichtecht sind und ausserdem verschlechterte Eigenschaften aufweisen. .
Das Material der Distanzelemente ist ebenfalls weitgehend variabel, so kann z.B. alles geschäumte oder kapillarstrukturierte Material (Keramik, Kunststoff, Glas, Metall), aber auch massives Material natürlicher oder synthetischer Herkunft, wie Holz, Kunstätoff verwendet werden.
Auch für das Material der Platten gibt es ähnliche breite Auswahlmöglichkeiten, wobei es weniger auf niedriges spezifisches Gewicht ankommt, da die Platten -ja erfindungsgemäss dünn bemessen sein sollen. Wie bereits schon ©rwähnt, können durch Einfärbung des Plattenmaterials sehr gute dekorative Wirkungen erzielt werdens es lassen sich aber auch besonders interessante optische Effekte dadurch erzielen, dass die Oberfläche des Materials verschieden
■ "' . —5—
ausgestaltet wird. Z.B. können die'Platten aus längskapillarstruktuierten Kunststoffen, aus &las oder Kunststoff mit eingeprägtem Muster oder auch aus Metall in Form von Metallkugeln, Metallplättchen oder Metallstaub bestehen. Im Falle von Fuss-Bodenbelägen besteht z.B. die vorteilhafte Möglichkeit, die Oberfläche der Distanzelemente mit Hilfe von abriebfesten Metallen oder Mineralien zu verdichten.
Es ist auch möglich, den Distanzelementen eine grössere Flächenausdehnung als den Platten zu geben. Diese Ausgestaltung gibt den Vorteil, dass der ausgefugte Plattenbelag bei Temperatureinflüssen ein elastisches Verhalten zeigt. Infolge seines niedrigen spezifischen Gewichtes ist das Material der Distanzelemente auch leicht mehr oder weniger elastisch deformierbar. Infolgedessen werden Ausdehnung oder Eontraktion viel eher von den Distanzelementen aufgenommen und belasten nicht das Fugenmaterial in dem Ausmasse, wie dies z.B. tebei einem starren Keramik- oder G-las-Platten-Yerband der Fall ist. Im Extremfalle können die Distanzelemente sich gegenseitig berühren, und es ist erfindungsgemäss möglich, dass zwischen den Platten offen liegende Material der Distanzelemente durch insbesondere wärmetechnische Torgänge zu verdichten oder herunterzuschmelzen, sofern das Material der Distanzelemente aus wärmetechnisch verformbaren Materialien besteht. Bei anderen Materialien gibt es die Möglichkeit, die "Fugen" zwischen den Platten mit einem zweckmässigerweise elastischen Material auszugiessen.
Besondere Bedeutung erlangt in diesem Falle eine spezielle Ausführungsmöglichkeit für einen solchen Plattenbelag, bei der auf einem bahnförmigen Träger aus thermoplastischen Querkapillarplatten eine den träger vollständig bedeckende Distanzsehicht aus einer thermoplastischen Kunststoff-Folie aufkaschiert ist, auf der wiederum mustermässig Platten aus dünnem Aluminiumblech angeordnet sind. Hier ist auch wieder der Yorteil gegeben, dass die Platten durch Temperatureinwirkung sich ausdehnen oder zusammenziehen können, da das Fugenmaterial, hier also zur.Folie, verdichteter Kunststoff, das Arbeiten der Platten auffängt, wobei er noch durch den kapillarstrukturierten Träger mit seinem deformierbaren Verhalten unterstützt wird.
!Für diejenigen Anwendungsfälle, bei denen metallische Platten gewünscht sind, der Plattenbelag aber starr sein soll und im Zement verlegt wird, ist es erfindungsgemäss möglich, durch keramische Distanzelemente einen solchen Platt-.enbelag herzustellen. Der Zement bindet dann mit dem keramischen Material ab. Es gibt auch Fälle, bei denen metallische Platten in Kunststoff eingebettet werden sollen. Da sich Kunststoff, ebensowenig wie Zement, mit Metall verbindet undjals Anlagefläche für das Fugenmaterial nur die niedrigen Stirnkanten der Metallplättchen zur Verfügung stehen, ermöglicht das Bistanzelement wiederum durch seine Gestalt und sein Material eine einwandfreie Haftung des Fugenkunststoffes. '
Im Rgfmen der Erfindung können die Platten nebst Distanzelementen ersichtlieherweise die verschiedensten Umrissformen aufweisen, also z.B. quadratisch, rechteckig, dreieckig oder auch unregelmässig umrissen ausgestaltet sein. Besonders vorteilhaft ist es, wenn Platten gleicher Umrissgestalt geringfügig unterschiedliche Linearausmasse aufweisen. Der G-esamteindruek eines solchen Plattenbelages wirkt dann nicht "technisch", sondern eher "natürlich". Die Anordnung der Platten und Distanzelemente auf dem Träger kann ungeregelt oder geregelt sein, wobei eine| mustermässige Verteilung nach Farbe, Oberflächenform und/oder Umriss bevorzugt ist.
Zur näheren Erläuterung seien einige Ausführungsformen _der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen jeweils im Schnitts
Fig. 1 eine Plattenbelagsbahn bestehend aus Platten, Distanzelementen und bahnförmigem Träger, mustermässig angeordnet.
Fig. la dieselbe Plattenbelagsbahn mit Zement ausgefugt und befestigt auf einem Untergrund.
Fig. 2 eine Plattenbelagsbahn auf einem bahnförmigen Träger, der schmaler als das Feld der Plattenordnung ist.
Fig. 2a dieselbe dusgefugt und auf einem Untergrund befestigt.
Fig. 3 Platten nebst Distanzelementen auf einem bahnförmigen, porösen Träger.
—7—
fig. 4 Plattenfolien nebst Distanzelementen, die kleiner als die Plattenfolien sind auf einem bahnförmigen Träger.
Pig« 5 Kunststoff-Folien mit gleich grossen Distanzelementen auf einem bahnförmigen Träger.
Fig. 6 kapillarstrukturierte Distanzelemente.mit verdichteter Deckhaut auf einem bahnförmigen Träger.
Pig. 7 Platten nebst Distanzelementen auf bahnförmigem,porösem Träger, der mit Klebstoff auf einem Untergrund befestigt ist.
Pig. 8 klarsichtige, kapillarstrukturierte Distanzelemente nebst klarsichtiger Deckhaut» auf der.Rückseite eingefärbt, auf einem bahnförmigen Träger.
Fig. 9 Distanzelemente mit Metallkugeln als Platten auf einem bahnförmigen Träger.
Pig. 10 Distanzelemente mit durch G-lasstaub verdichteter . Oberfläche auf einem bahnförmigen Träger.
Pig.11 Platten nebst Distanzelementen die grosser als die Platten sind, auf einem bahnförmigen Träger.
Pig.12 Platten auf sich gegenseitig berührenden Distanzelementen, auf einem bahnförmigen Träger.
Pig.13 eine Plattenbelagsbahn, bestehend aus querkapillarstrukturiertem thermoplastischen Kunststoff nebst aufgesetzten Distanzelementen und zugehörigen Platten aus Metallblech.
Pig,14 dieselbe Plattenbelagsbahn mit ausgefüllten -^ugen.
Pig.15 eine Plattenbelagsbahn bestehend aus querkapillarstrukturiertem thermoplastischet} Kunststoff als bahnförmiger Träger, der mit einer Kunststoff-Polie als Distanzelement überdeckt ist, auf dem dünne Aluminiumplättchen mustermässig angeordnet sind.
Die figuren 1 -und 2 zeigen Plattenbelagsbahnen auf verschiedenes.
-8-
Trägermaterial. Die Platten 1 ruhen'auf den Distanzelementen (2), die ihrerseits auf dem bahnförmigen !Träger (3) insbfcondere mustermässig angeordnet sind. Die Zeichnung zeigt Platten und Distanzlemente von quadratischem Umriss, jedoch sind, wie bereits erwähnt, auch andere Umrissformen möglieh. Die !Figuren la) und 2a) verdeutlichen die fertigverlegte Plattenbelagsbahn auf einem Untergrund (4).jFigur 3 zeigt Distanzelemente (2) mit rauher oder gezackter Oberfläche auf einem bahnförmigen,porösen Träger (3)· An der Oberfläche der Distanzelemente können sich Verlegezement oder Verlegeklebör und insbesondere Fugenzement oder Fugenmaterial gut verdübeln. Derjporöse Träger erlaubt ein Durchdringen des Befestigungsmaterials zum Untergrund hin, wodurch eine sehr gute Haftung gewährleistet wird.
Figur 4 veranschaulicht den lall, wo eine sehr dünne Platte (l) sich auf dem Pugenzement (5) abstützt, weil das Distanzelement (2) kleiner als die Platte (l) bemessen ist. Ueber dem bahnförmigen Träger (3) ist der Plattenbelag auf dem Untergrund (4) befestigt.
Die Figur 5 beinhaltet eine Ausführungsform von grosser praktischer Bedeutung, bei der die Platte aus einer Kunststoff -!folie (1) besteht und auf einem gleich grossen Distanzelement "(2)ruh*.
Figur 6 zeigt die besondere Ausführungsform, bei der kapillarstrukturiertes Material,, insbesondere Kunststoff, an seiner Oberfläche zu einer geschlossenen Deckhaut verdichtet ist, sodass also Distanzelemente (2) und Platte (l) materialeinheitlich ineinander übergehen.
Figur 7 verdeutlicht die bereits bei Figur 3 erwähnte Möglichkeit, den bahnförmigen Träger 3 aus porösem Material herzustellen und mittels Fugenausfüllmaterial (8) am Untergrund (9) formschlüssig zu halten.
Figur 8 zeigt schematisch die Möglichkeit, kapillarstrukturierte Distanzelemente dadurch einzufärben, dass mancsie vor der Vereinigung mit dem bahnförmigen Träger:Farbe 9 einbringt.
Figuren 9 und IQ zeigen Ausfuhrungsbeispiele, bei denen Platten aus einer Decklage aus diskreten Teilchen, z.B. Kugeln oder Körnchen, Glas oder mineralischem Material bestehen.
Figuren 11 und 12 veranschaulichen die Besonderheit, dass die Distanzelemente flächengrösser als die Platten sindο In Figur 11 sind die Distanzelemente durch Fugen getrennt die z.B. mit Zement (5) gefüllt sein können. Infolge der vergleichsweise leichten Deformierbarkeit der Distanzelemente wirken sich durch Temperatureinflüsse bedingte Dimensions« änderungen kaum auf das Fugenmaterial aus. Figur 12 zeigt eine Plattenbelagsbahn f bei der die Distanzelemente (2) fugenfrei aneinanderschliessen, zwischen den Plattenelementen 1 jedoch Lücken vorhanden sind, an deren Ort das freiliegende Material der Distanzelemente oberflächlich durch Herunterschmel zen, Anlösen, Ausgiessen oder dergleichen verdichtet ist. Dadurch erhält die Plattenbelagsbahn eine geschlossene, also z.B. wasserdichte Oberfläche.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Plattenbelagsbahn dadurch gekennzeichnet, dass seine Platten über Distanzelemente auf einem bahnförmigen Träger befestigt sind. ■ ·
    2. Plattenbelagsbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten nebst Distanzelementen auf dem bahnförmigen Träger mustermässig angeordnet sind.
    3. Plattenbelagsbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der bahnfÖrmige Träger aus porösem Werkstoff besteht.
    4. Plattenbelagsbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzelemente mehrfach, dicker als die Platten sind.
    5. Plattenbelagsbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Distanzelemente eine kleinere l?lächenausdehnung als das zugehörige Plattenelement besitzt.
    6. Plattenbelagsbahn nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Distanzelemente eine grössere Flächenausdehnung als das zugehörige Plattenelement besitzt.
    7. Plattenbelagsbahn nach Anspruch 6 , dadurch gekennzeichnet, dass auf einem Distanzelement mehrere Plattenelemente angeordnet sind.
    8. Plattenbelagsbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzelemente einen gezackten Rand aufweisen.
    9. Plattenbelagsbahn nach äer vorangehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass die ^istanzelemente aus
    &em -einem Material von geringst spezifischen Gewicht als dem
    des Plattenmateriala bestehen.
    ■ -11-
    10ο Plattenbelagsbahn nach einem der -vorangehenden. Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Distsnzelemente aas Kunststoff bestehen.
    11. Plattenbelagsbahn nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Distetozelemente aus Kunststoffschaum bestehen.
    12. Plattenbelagsbahn nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzelemente aus Kapillarkunststoff bestehen.
    13· Plattenbelagsbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzelemente aus keramischem Materil bestehen.
    14. Plattenbelagsbahn nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzelemente aus keramischer Sehaummasse bestehen.
    15. Plattenbelagsbahn nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzelemente aus Kapillarkeramik bestehen.
    16. Plattenbelagsbahn nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzelemente aus G-lasschaum bestehen. .
    17* Plattenbelagsbahn nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzelemente aus Kapillarglas bestehen.
    18. Plattenbelagsbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzelemente aus praktisch glasklarem Material bestehen.
    19. Plattenbelagsbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadureh gekennzeichnet, iass die Distanzelemente aus
    Holz bestehen. ·.. "
    20. Plattenbelagsbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadureh gekennzeichnet, dass die Platten aus Metall bestehen.
    21. Plattenbelagsbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadureh gekennzeichnet, dass die Platten aus Kunststoff bestehen.
    -12-
    22. Plattenbelagsbahn nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,, dass die Platten aus Kapillarkunststoff bestehen.
    25. Plattenbelagsbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten aus keramischem Material bestehen.
    24» Plattenbelagsbahn nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten aus Glas bestehen.
    25· Plattenbelagsbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten aus Holz bestehen«
    26. Plattenbelagsbahn nach einem der Ansprüche 20-25, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten aus einem mit thermoplastischem Material überzogenen Material bestehen.
    27. Plattenbelagsbahn nach einem der Ansprüche 20 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten aus gekörntem Material bestehen.
    28» Plattenbelagsbahn nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten aus pulverfö'rmigem Material bestehen.
    29. Plattenbelagsbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzelemente mit dem bahnförmigen fräger mittels Klebstoff verbunden sind.
    30. Plattenbelagsbahn nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff aus dem Material der Distanzelemente· besteht. . .-
    31. Plattenbelagsbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten mit den Distanzelementen mittels Klebstoff befestigt sind.
    32. Plattenbelagsbahn nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff aus dem Material der Platten und/oder der Distanzelemente besteht.
    33· Plattenbelagsbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungszone zwischen den Distanzelementen und dem bahnfÖrmigen und/oder den . Platten aus dem geschmolzenen Material mindestens eines der miteinander verbundenen Plattenbelag-Schichten besteht.
    ■ ■■.-■.■ -13-
    34· Plattenbelagsbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Platten und Distanzelemente aus gleichem Material bestehen.
    35. Plattenbelagsbahn nach Anspruch 4 und 34» dadurch gekennzeichnet, dass die Platten eine Deckhaut der Distanzelemente bilden.
    36. Plattenbelagsbahn nach Anspruch 1 -27, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckhaut der Distanzelemente eine Verdichtung der Oberfläche der Distanzelemente darstellt.
    37. Plattenbelagsbahn nach Anspruch 1 und den Ansprüchen 12, 14, 15, 16» und 17, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Einfärbung der Distanzelemente die Farbe an ihren, dem Träger zugewandten Seiten aufgebracht wird.
DE1964D0029857 1963-09-26 1964-09-18 Plattenbelagsbahn. Expired DE1988770U (de)

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