DE813445C - Parkettfussbodenbelag - Google Patents
ParkettfussbodenbelagInfo
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- DE813445C DE813445C DEP43160A DEP0043160A DE813445C DE 813445 C DE813445 C DE 813445C DE P43160 A DEP43160 A DE P43160A DE P0043160 A DEP0043160 A DE P0043160A DE 813445 C DE813445 C DE 813445C
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Classifications
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- E04F15/00—Flooring
- E04F15/02—Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
- E04F15/022—Flooring consisting of parquetry tiles on a non-rollable sub-layer of other material, e.g. board, concrete, cork
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04F15/00—Flooring
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- E04F15/042—Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of wood or with a top layer of wood, e.g. with wooden or metal connecting members with a top layer of wood in combination with a lower layer of other material the lower layer being of fibrous or chipped material, e.g. bonded with synthetic resins
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Description
- Parkettfußbodenbelag Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines neuartigen Parkettfußbodenbelages, der im Aussehen und in seinem Gebrauchswert den bekannten ,vielfach im Gebrauch stehenden Parkettfufil)('ideii vollkommen gleich ist.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, Vorkehrungen zii treffen, die das Auftreten der bekannten nachteiligen Erscheinungen und Auswirkungen unmöglich machen können und die Herstellung eines Parkettfußbodenbelages wesentlich verbilligen.
- Das wird gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht, daß zur Verlegung des Fußbodenbelages Einzelbauelemente Anwendung finden, deren untere dem Fußboden zugekehrte Schicht aus einem wasserfreien und wasserundurchlässigen Material und die nach oben gekehrte Schicht aus einer dünneren Auflage aus Parkettholz oder einem hochwertigen Austauschmaterial (z. B. Preßmassiv-, Preßschicht-, Preßspanholz o. dgl.) besteht. Dadurch soll in erster Linie wirksam verhindert werden, daß aus dem Bau bzw. Fußboden irgendwelche Feuchtigkeit aufsteigen und durchtreten kann.
- Dadurch, daß für die Unterlage ein wasserfreies und wasserundurchlässiges Material Verwendung findet, ist es gemäß der Erfindung von Vorteil, die Fertigung der Unterschicht und das Zusammenbringen mit der Oberschicht in einem in sich geschlossenen Arbeitsgang zu bewerkstelligen.
- Gemäß vorliegender Erfindung wird die Unterschicht der Einzelbauelemente vorzugsweise aus Asphalt oder einer asphaltähnlichen bzw. asphaltgleichen Mischung hergestellt. Das ist von sehr großem Vorteil, denn diese Arten von :Material haben den Vorzug, daß sie feuchtigkeitsabstoßend wirken und vor allen Dingen, daß sie nach dem Erhärten vollkommen trocken sind und bleiben. Darüber hinaus hat aber solches Material auch noch den Vorteil, daß es, so lange es noch heiß ist, sehr leicht formbar ist und das Zusammenbringen mit der Furnierholzauflage wesentlich erleichtert.
- Um die wärmedämmende Eigenschaft einer solchen Unterlage der Einzelbauelemente noch zu erhöhen, ist gemäß der Erfindung von Vorteil, dem Asphalt noch wärmedämmende Stoffe, z. B. Sägespäne oder Holzabfälle, gegebenenfalls auch porenbildende Stoffe beizumengen.
- Um die haftende Eigenschaft zwischen Unterschicht und Oberschicht zu erhöhen, kann zwischen den beiden zusammenzubringenden Schichten eine dünne Klebeschicht von Klebeasphalt oder irgendeinem anderen Klebemittel eingeschaltet werden. Gemäß der Erfindung ist die Unterschicht um ein Mehrfaches stärker gehalten als die furnierartig gehaltene Oberschicht.
- In die dem Fußboden zugekehrte Fläche der Unterschicht können gemäß der Erfindung noch riffel- oder wabenartige Vertiefungen eingepreßt sein, um das Gewicht der Bauelemente zu verringern. Gegebenenfalls können aber auch, um die Verbindung zwischen Unterschicht und Oberschicht wirksamer zu gestalten, an der Unterseite der Furnierauflage schwalbenschwanzförmige Einfräsungen vorgesehen sein, in die die Asphaltmasse oder das Klebemittel, solange sich diese Stoffe noch in plastischem Zustand befinden, eindringen kann.
- In der beigefügten Zeichnung sind die zur Ausführung der Erfindung erforderlichen Einzelbauelemente in einigen beispielsweisen Ausführungsformen gezeigt.
- Fig. i zeigt eine der üblichen rechteckig geformten Bauelemente, wie sie zum Verlegen der Parkettfußböden gebräuchlich sind, in perspek= tivischer Ansicht; Fig. 2 zeigt einen Schnitt bei einer Ausführungsform, bei der der Masse für die Unterschicht Sägespäne beigemischt sind; Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der der blasse für die Unterschicht porenbildende Stoffe beigemischt worden sind; Fig. .4 zeigt eine Ausführungsform, bei der in die Fläche der Unterschicht Vertiefungen eingepreßt sind; Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei der in die untere Fläche der Furnierlage schwalbenschwanzförmige Einfräsungen eingebracht sind.
- Jedes der Einzelbauelemente, wie sie zum Verlegen des Parkettfußbodenbelages verwendet werden, besteht aus der Unterschicht i und der Oberschicht 2. Die Unterschicht i ist nach der Erfindung aus Asphalt gebildet, während die wesentlich dünner gestaltete Oberschicht 2 aus einem Parkettholzfurnier besteht. An Stelle des Parkettholzfurniers kann auch ein anderer hochwertiger Austauschstoff Verwendung finden. Der Masse der Unterschicht i können auch wärmedämmende Stoffe in Form von Sägespänen oder Holzfasern 3 (Fig. 2) oder pprenbildende bekannte Stoffe zur Bildung kleiner Hohlräume .4 beigemischt werden, wie das aus Fig. 3 ersichtlich ist. Zwischen Unterschicht i und Oberschicht :2 kann, um ein besseres Haften zwischen den beiden Schichten zu sichern, eine Klebeschicht 5 eingeschaltet sein. Es können aber auch an der Unterseite der Auflage 2 schwalbenschwanzförmige Einfräsungen 6 angebracht sein, in die beim Zusammenfügen der Unter- und Oberschicht die Masse der Unterschicht i eindringen kann. In die Unterfläche der Unterschicht i können zwecks Gewichtsverminderung Vertiefungen 7 eingepreßt werden.
- Durch die Verwendung von Asphalt oder Asphaltmischung für die Unterschicht i ist es möglich, das Zusammenfügen von Unter- und Oberschicht in einem in sich geschlossenen Arbeitsgang vorzunehmen.
- Im Rahmen der Erfindung sind natürlich auch noch verschiedene andere Kombinationen möglich, soweit sie durch die nachfolgenden Ansprüche dem Sinne nach umgrenzt sind, ebenso, wie es aus verlegungstechnischen Gründen empfehlenswert sein kann, die Unterschicht i in ihrer Fläche etwas kleiner als die Auflage 2 auszubilden, um einem Bindemittel zwischen Unterschicht i und dem Untergrund eine Fuge zwischen den einzelnen Unterschichten i bereitzustellen.
Claims (7)
- YATE:XTA\SPRCCHE: i. Parkettfußbodenbelag aus den Parkettstäben bzw. Parkettplatten gleichenden, aus mehreren Einzelschichten bestehenden Einzelbauelementen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verlegung des Fußbodenbelages Einzelbauelemente (i,
- 2) Anwendung finden, deren untere dem Fußboden zugewendete Schicht (i) aus einem wasserfreien und wasserundurchlässigen Material und die oben befindliche Schicht (2) aus einer dünneren Auflage aus Parkettholz oder einem hochwertigen Austauschmaterial (vorzugsweise Preßmassiv-, Preßschicht-, Preßspanholz) besteht, die in einem Arbeitsgang zusammengefügt sind. , z. Belag nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterschicht i aus Asphalt oder einer asphaltähnlichen bzw. asphaltgleichen Mischung besteht.
- 3. Belag nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Asphalt wärmedämmende Stoffe, beispielsweise Sägespäne oder ähnliche Werkstoffe, gegebenenfalls auch porenbildende Zusätze beigemischt sind.
- 4. Belag nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß gegebenenfalls zwischen Unterschicht und Oberschicht eine dünne Klebeschicht (5) von Klebeasphalt oder einem anders gearteten Klebemittel eingeschaltet ist.
- 5. Belag nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet. daß die Unterschicht i um ein Mehrfaches stärker gehalten ist, als die furnierartig gestaltete Oberschicht (z).
- 6. Belag nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in die dem Fußboden zugekehrte Fläche der Unterschicht Waben- oder riffelförmige Vertiefungen (7) eingepreßt sind.
- 7. Belag nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die der Unterschicht zugekehrte Fläche der Oberschicht gegebenenfalls schwalbenschwanzförmige Einfräsungen (6) besitzt. B. Belag nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächenausdehnung der Unterschicht insgesamt oder nur mit ihrer dem Untergrund zuzukehrenden Fläche etwas kleiner gehalten ist, als die Flächenmaße der deckenden Oberschicht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP43160A DE813445C (de) | 1949-05-19 | 1949-05-19 | Parkettfussbodenbelag |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP43160A DE813445C (de) | 1949-05-19 | 1949-05-19 | Parkettfussbodenbelag |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE813445C true DE813445C (de) | 1951-09-13 |
Family
ID=7379226
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP43160A Expired DE813445C (de) | 1949-05-19 | 1949-05-19 | Parkettfussbodenbelag |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE813445C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1081206B (de) * | 1955-01-07 | 1960-05-05 | Sigfrid Kolin | Parkettbodenelement mit einer profilierten Unterschicht aus bituminoeser Masse und Verfahren sowie Vorrichtung zur Herstellung solcher Elemente |
-
1949
- 1949-05-19 DE DEP43160A patent/DE813445C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1081206B (de) * | 1955-01-07 | 1960-05-05 | Sigfrid Kolin | Parkettbodenelement mit einer profilierten Unterschicht aus bituminoeser Masse und Verfahren sowie Vorrichtung zur Herstellung solcher Elemente |
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