DE19857932A1 - Kombination, umfassend ein Kochgerät und eine Dunstabzugshaube, sowie Kochgerät und Dunstabzugshaube, sowie Kochgerät und Dunstabzugshaube und Verfahren zum Betreiben einer Kombination, umfassend ein Kochgerät und eine Dunstabzugshaube - Google Patents
Kombination, umfassend ein Kochgerät und eine Dunstabzugshaube, sowie Kochgerät und Dunstabzugshaube, sowie Kochgerät und Dunstabzugshaube und Verfahren zum Betreiben einer Kombination, umfassend ein Kochgerät und eine DunstabzugshaubeInfo
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Abstract
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kombination, umfassend ein Kochgerät und eine Dunstabzugshaube, sowie ein Kochgerät und eine Dunstabzugshaube anzugeben, mit denen es ermöglicht ist, eine einfache Reinhaltung der Bedien- und Anzeigeelemente und den bedarfsgerechten Betrieb der Dunstabzugshaube zu erzielen. DOLLAR A Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Kochgerät, insbesondere ein Herd, ein Backofen, ein Kochfeld, und eine Dunstabzugshaube umfaßt sind, wobei das Kochgerät und die Dunstabzugshaube zwecks gemeinsamen Datenaustausches über Mittel verfügen, die eine Verbindung zum, vorzugsweise kabellosen, Datenaustausch erlauben, und wobei Bedien- und/oder Anzeigeelemente für das Kochgerät und für die Dunstabzugshaube in das Kochgerät integriert sind. DOLLAR A Auf diese Weise ist es möglich, den Betrieb der Dunstabzugshaube ganz an den Betrieb des Kochgeräts zu koppeln und die Bedien- und Anzeigeelemente der Dunstabzugshaube einsparen zu können, wodurch sich glatte, nicht von den Bedien- und Anzeigeelementen durchbrochene Flächen ergeben, die hygienisch einwandfrei reinigbar sind.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kombination, umfassend
ein Kochgerät, insbesondere einen Herd, einen Backöfen, ein
Kochfeld, und eine Dunstabzugshaube sowie auf ein Kochgerät
und auf eine Dunstabzugshaube. Außerdem bezieht sich die
Erfindung auf ein Verfahren zum Betreiben einer Kombination,
die ein Kochgerät und eine Dunstabzugshaube umfaßt.
In der Küche eines privaten Haushalts und in der Küche eines
Gastronomiebetriebs ist über einem Kochgerät in der Regel
eine Dunstabzugshaube angeordnet, die die beim Kochen ent
stehenden Dämpfe aus der Küche absaugt. Dabei muß die Dun
stabzugshaube vom Gerätebediener selbständig ein- und ausge
schaltet werden. Häufig wird das Einschalten der Dunstab
zugshaube jedoch erst verspätet vorgenommen oder ganz ver
gessen, was zu einer Geruchsbelästigung und zu einem unge
wollten Verteilen des im Kochdampfs enthaltenen Fetts in der
Küche selbst und ggfs. auch in an die Küche angrenzenden
Wohnräumen führt. Selbst wenn der Gerätebediener nicht ver
gessen haben sollte, die Dunstabzugshaube rechtzeitig einzu
schalten, kann es jedoch auch in einem solchen Fall immer
noch vorkommen, daß die Dunstabzugshaube nicht entsprechend
stark oder schwach arbeitet.
Ein weiterer Nachteil derzeitiger Kombinationen aus Kochge
rät und Dunstabzugshaube besteht darin, daß die Dunstab
zugshaube über eigene Bedien- und Anzeigeelemente verfügt,
deren Reinhaltung oftmals schwierig ist und auch bei Anwen
dung größter Sorgfalt nicht immer hygienisch einwandfrei zu
bewerkstelligen ist. Dieser Nachteil tritt besonders dann
zutage, wenn auch noch die Bedien- und Anzeigeelement für
das Kochgerät in die Dunstabzugshaube integriert sind, wie
dies beispielsweise in der DE 39 09 126 A1 offenbart ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Kombi
nation, umfassend ein Kochgerät und eine Dunstabzugshaube,
sowie ein Kochgerät und eine Dunstabzugshaube und ein Ver
fahren zum Betreiben einer Kombination, die ein Kochgerät
und eine Dunstabzugshaube umfaßt, anzugeben, mit denen es
ermöglicht ist, eine einfache Reinhaltung der Bedien- und
Anzeigeelemente und den bedarfsgerechten Betrieb der Dun
stabzugshaube zu erzielen.
Diese Aufgabe wird bezüglich der Kombination der eingangs
genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Koch
gerät, insbesondere ein Herd, ein Backofen, ein Kochfeld,
und eine Dunstabzugshaube umfaßt sind, wobei das Kochgerät
und die Dunstabzugshaube zwecks gemeinsamen Datenaustau
sches über Mittel verfügen, die eine Verbindung zum Daten
austausch erlauben, und wobei Bedien- und/oder Anzeigeele
mente für das Kochgerät und für die Dunstabzugshaube in das
Kochgerät integriert sind.
Bezüglich des Kochgeräts wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß Mittel zum Datenaustausch mit einer
Dunstabzugshaube vorgesehen sind und Bedien- und/oder An
zeigeelemente für das Kochgerät und für die Dunstabzugshau
be in das Kochgerät integriert sind.
Bezüglich der Dunstabzugshaube wird diese Aufgabe erfin
dungsgemäß dadurch gelöst, daß Mittel zum Datenaustausch
mit einem Kochgerät, insbesondere Herd, Backofen, Kochfeld,
vorgesehen sind, ohne daß eigene Bedien- und/oder Anzeigee
lemente vorgesehen sind.
Bezüglich des Verfahrens wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß ein Verfahren zum Betreiben einer Kom
bination, die ein Kochgerät und eine Dunstabzugshaube um
faßt, vorgesehen ist, wobei der Betrieb der Dunstabzugshau
be in Abhängigkeit vom Betriebszustand des Kochgeräts vom
Kochgerät aus vorgegeben wird.
Auf diese Weise ist es möglich, den Betrieb der Dunstab
zugshaube ganz an den Betrieb des Kochgeräts zu koppeln und
die Bedien- und Anzeigeelemente der Dunstabzugshaube ein
sparen zu können, wodurch sich glatte, nicht von den Bedi
en- und Anzeigeelementen durchbrochene. Flächen ergeben, die
hygienisch einwandfrei reinigbar sind.
Zur Erzielung eines optisch schlichten Designs und einer
hygienisch besonders vorteilhaften Lösung ist ein kabello
ser Datenaustausch vorgesehen. Die Dunstabzugshaube verfügt
so über keine sichtbare Verbindung zum Kochgerät; aufgrund
eines fehlenden Kabels entfallen auch lästige Kanten und
Hohlraum um das Kabel herum, in denen sich ansonsten Fett
spritzer und dergleichen halten können.
In zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung können die Mit
tel ein Infrarot-Sender und ein Infrarot-Empfänger sein.
Dabei kann es zusätzlich oder alternativ vorgesehen sein,
daß sowohl das Kochgerät als auch die Dunstabzugshaube je
weils über einen Empfänger und einen Sender verfügen. Auf
diese Weise ist nicht nur der Betrieb der Dunstabzugshaube
vom Kochgerät aus steuerbar, sondern es können auch Rück
meldungen der Dunstabzugshaube an das Kochgerät übertragen
werden. Beispiele hierfür könnten die Meldungen der Dun
stabzugshaube sein, daß die Fettfilter gereinigt werden
müssen oder daß dar Motor aus anderen Gründen überhitzt
ist.
In besonders vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist
es vorgesehen, mit der Betätigung eines Bedienelements des
Kochgeräts, beispielsweise eines Knebels zum Einstellen ei
ner Kochstelle oder zur Wahl der Betriebsart des Backofens,
d. h. im besonderen mit dem Einschalten des Kochgeräts, den
Absaugbetrieb der Dunstabzugshaube zu aktivieren. Auf diese
Weise kann der Bediener des Kochgeräts überhaupt nicht das
Einschalten der Dunstabzugshaube vergessen. Um dabei auch
noch zusätzlich garantieren zu können, daß die Dunstabzugs
haube auch mit einer bedarfsgerechten Absaugleistung arbei
tet, ist es vorgesehen, dem am Bedienelement eingestellten
Betriebszustand eine diesem Betriebszustand Rechnung tra
gende Absaugleistung zuzuordnen. Hierunter kann beispiels
weise verstanden werden, daß sich die Absaugleistung pro
portional zur eingestellten Kochtemperatur verhält und/oder
daß die Absaugleistung entsprechend der eingestellten Back
ofentemperatur und/oder des eingestellten Backofenprogramms
aus einem Kennfeld abgerufen wird, das im Kochgerät hinter
legt ist. So kann beispielsweise für den Grillbetrieb des
Backofen bei einer Temperatur von 250°C die maximale Absau
gleistung vorgegeben werden; dementsprechend wird bei einem
Heißluftbetrieb bei einer Temperatur von nur 100°C wohl auch
nur eine vergleichsweise niedrige Absaugleistung vorgegeben
werden.
In zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung ist es entspre
chend realisiert, mit dem Ausschalten des Kochgeräts den
Absaugbetrieb der Dunstabzugshaube zu deaktivieren. Hierbei
kann es zweckmäßig sein, die Deaktivierung des Absaugbe
riebs zeitverzögert auszuführen, so daß noch eine gewisse
Zeitdauer lang noch vorhandene Kochdämpfe und/oder auch
durch das Warmhalten der gekochten Speisen noch entstehende
Kochdämpfe abgesaugt werden können. Um diese Zeitverzöge
rung besonders bedarfsgerecht auszugestalten, kann die Dau
er der Zeitverzögerung von den zuvor durchlaufenen Be
triebszuständen des Kochgeräts abhängig gemacht sein. In
Anlehnung an die voranstehend geschilderten Beispiele kann
die Ausschaltverzögerung bei einem vorangegangenen Grillbe
trieb des Backofen wesentlich größer sein, z. B. 15 Minuten,
als bei einem vorangegangenen Heizluftbetrieb mit niedriger
Temperatur, hier z. B. nur 5 Minuten.
Um auch für die Zubereitung von Speisen am Kochgerät über
geeignete Lichtverhältnisse verfügen zu können, ist es vor
gesehen, mit der Betätigung eines Bedienelements des Koch
geräts, insbesondere mit dem Einschalten des Kochgeräts,
eine Beleuchtungseinrichtung der Dunstabzugshaube zu akti
vieren. Entsprechend ist es vorgesehen, die Beleuchtungs
einrichtung mit dem Ausschalten des Kochgeräts zu deakti
vieren.
Um bei dieser Art von Beleuchtungssteuerung die Beleuchtung
nicht unnötigerweise auch bei ausreichenden Lichtvethält
nissen einzuschalten, verfügt das Kochgerät oder die Dun
stabzugshaube in zweckmäßiger Weiterbildung über einen Däm
merungsschalter zur Steuerung der Beleuchtungseinrichtung.
Zum weiteren ökonomisch sinnvollen Betrieb der Beleuch
tungseinrichtung kann das Kochgerät oder die Dunstabzugs
haube über einen Bewegungsschalter zur Steuerung der Be
leuchtungseinrichtung verfügen. Auf diese Weise schaltet
sich die Beleuchtungseinrichtung aus, wenn der Gerätebedie
ner nach Ablauf einer vorgegebenen Zeitdauer, beispielswei
se einer Minute, keine Aktivitäten auf dem oder an dem
Kochgerät vornimmt. Typische Anwendungsfälle hierfür sind
beispielsweise das längere Garen, von Speisen auf einem
Kochfeld oder das Backen von Kuchen im Backofen, wo sich
der Gerätebediener zwischenzeitlich auch länger vom Kochge
rät entfernt.
Zusätzlich zu dem bisher Gesagten oder auch alternativ dazu
kann es vorgesehen sein, daß das Kochgerät über mindestens
ein Bedienelement zur Einstellung der Dunstabzugshaube ver
fügt. Hiermit ist dem Gerätebediener auch persönlich die
Möglichkeit gegeben, beipielsweise die Absaugleistung indi
viduell vorzugeben oder die Beleuchtungseinrichtung indidi
duell zu- oder abzuschalten. Dabei ist es zur bediener
freundlichen und leicht zu reinigen Ausgestaltung vorgese
hen, das mindestens eine Bedienelement als einen unterhalb
einer Glaskeramikplatte angeordneten Tastsensor auszuge
stalten. Zweckmäßig ist es dabei auch ergänzend oder auch
alternativ, wenn das Kochgerät mindestens ein Anzeigeele
ment zur Darstellung des Betriebszustands der Dunstabzugs
haube aufweist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den
übrigen Unteransprüchen zu entnehmen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand einer
Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung, einen Einbau-
Elektroherd mit einer darüber angeordneten Dunstab
zugshaube;
Fig. 2 in schematischer Darstellung eine Einbau-Kochmulde
mit einer darüber angeordneten Dunstabzugshaube und
einen daneben angeordneten separaten Backofen;
Fig. 3 ein erstes Kennfeld, welches die Absaugleistung in
Abhängigkeit von der gewählten Betriebsart eines
Kochgeräts vorgibt; und
Fig. 4 ein zweites Kochfeld; welches die Ausschaltzeitver
zögerung in, Abhängigkeit von dem zuvor erfolgten
Kochbetrieb vorgibt.
Fig. 1 zeigt einen Einbau-Elektroherd, nachfolgend als
Herd 2 bezeichnet, und eine darüber angeordnete Dunstab
zugshaube 4. Die Dunstabzugshaube 4 verfügt im vorliegenden
Ausführungsbeispiel über keine eigenen Bedien- und Anzeige
elemente. Statt dessen wird der Betrieb der Dunstabzugshau
be 4 einzigallein von dem Herd 2 gesteuert. Dabei sind für
den Datenaustausch zwischen dem Herd 2 und der Dunstabzugs
haube 4 kombinierte Sender/Empfänger-Felder 6 in Infrarot-
Technik im Herd 2 bzw. in der Dunstabzugshaube 4 vorgese
hen. Auf diese Weise erfolgt der Datenaustausch kabellos,
so daß die Dunstabzugshaube 4 optisch selbständig angeord
net ist und keine beispielsweise bei der Reinigung störende
Kabelverbindung vorgesehen sein muß.
Mit der Betätigung eines Knebels 10 am Herd 2 wird die Dun
stabzugshaube 4 automatisch in Betrieb genommen. Eine hier
nicht weiter dargestellte Steuereinheit des Herd 2 sorgt
für die Ausstrahlung einer geeigneten Infrarot-
Signalsequenz, die eine hier nicht weiter dargestellte
Steuereinheit der Dunstabzugshaube 4 auswertet und einen
hier nicht weiter dargestellten Lüftermotor der Dunstab
zugshaube 4 entsprechend einstellt. Die vorgesehene Absau
gleisturig der Dunstabzugshaube wird beispielsweise dem noch
nachfolgend zu Fig. 3 zu erläuternden Kennfeld entnommen.
Gleichzeitig mit der Betätigung des Knebels 10 wird auch
eine Beleuchtung 12 der Dunstabzugshaube 4 aktiviert. Die
Beleuchtung 12 wird jedoch nur dann auch tatsächlich einge
schaltet, wenn ein, in der Dunstabzugshaube 4 angeordneter
Dämmerungsschalter 14 eine unzureichende Lichtsituation de
tektiert hat. Darüber hinaus wird die Beleuchtung 12 auch
bei unzureichender Lichtsituation wieder ausgeschaltet,
wenn ein ebenfalls in der Dunstabzugshaube 4 angeordneter
Bewegungsmelder 16 länger als eine vorbestimmte Zeitdauer
keine Bewegung im Umfeld des Herds 2, also kein Herumhan
tieren am Herd 2 oder an auf dem Kochfeld 18 befindlichen
Kochgefäßen, meldet. Diese Zeitdauer beträgt im Ausfüh
rungsbeispiel zwei Minuten.
Mit dem Ausschalten des Herds 2 wird auch die Dunstabzugs
haube 4, d. h. sowohl der Absaugbetrieb als auch die Be
leuchtung 12, zeitverzögert ausgeschaltet. Die Dauer der
Zeitverzögerung ergibt sich dabei aus dem noch zu Fig. 4
zu erläuternden Kennfeld. Tritt jedoch ein Gerätebediener
auch bei ausgeschaltetem Herd 2 bei gleichzeitig unzurei
chender Lichtsituation an den Herd 2 heran, wird die Be
leuchtung 12 eingeschaltet, so daß zum Beispiel ausreichen
de Lichtverhältnisse für die Entnahme von zuvor zubereite
ten Speisen herrschen.
Eine gegenüber der Situation in Fig. 1 geringfügig modifi
zierte Situation ergibt sich dadurch, daß hier vorliegend
die Dunstabzugshaube 4 über einer Einbau-Kochmulde 20 ange
ordnet ist und ein separater Backofen 22 in der zeichneri
schen Darstellung rechts neben der Einbaukochmulde 20 in
einen Hochschrank 24 integriert ist. Die Einbaukochmulde 20
sowie der Backofen 22 verfügen wieder über die kombinierten
Sender/Empfänger-Felder 6 in Infrarot-Technik. Auf diese
Weise sind die Einbaukochmulde 20 und der Backofen 22 in
die Lage versetzt, den Betrieb der Dunstabzugshaube 4 be
darfsgerecht einzustellen.
Fig. 3 zeigt ein typisches Kennfeld, mittels dessen der
Absaugbetrieb der Dunstabzugshaube 4 in Abhängigkeit von
der gerade gewählten Betriebsfunktion des Herds 2 sowie der
Einbaukochmulde 20 und des Backofens 22 vorgegeben wird.
Dabei nimmt die spezifische Absaugleistung, definiert als
das Verhältnis von eingestellter Absaugleistung zur maxima
len Absaugleistung sowohl mit steigender Kochstufe als auch
mit steigender Temperatur des Backofenbetriebs zu. Die spe
zifische Absaugleistung für dazwischen liegende Kochstufen
und Heißlufttemparaturen werden durch lineare Interpolation
ermittelt. Für der Grillbetrieb des. Backofens kann zudem
ein Sonderfall dahingehend vorgesehen Sein, daß die spezi
fische Absaugleistung hier unabhängig von der eingestellten
Temperatur immer 100% beträgt.
Fig. 4 zeigt ein typisches Kennfeld, mittels dessen die
Ausschaltverzögerung des Absaugbetriebs in Abhängigkeit von
der gerade gewählten Betriebsfunktion des Herds 2 sowie der
Einbaukochmulde 20 und des Backofens 22 vorgegeben wird.
Auch hierbei verhält sich die Nachlaufzeit proportional zur
eingestellten Kochstufe und/oder Heißlufttemperatur. Auch
eine lineare Interpolation ist vorgesehen. Für die Ermitt
lung, welche Kochstufe und/oder Heißlufttemperatur zur Vor
gabe der Nachlaufzeit herangezogen wird, wird jeweils der
Zeitraum der letzten fünf Minuten vor dem Ausschalten be
rücksichtigt. So ist beispielsweise das Herunterschalten
der Kochstufe von 12 auf 2 für die letzten 60 Sekunden vor
dem Ausschalten für die Ermittlung der Nachlaufzeit uner
heblich.
Claims (25)
1. Kombination, umfassend ein Kochgerät (2, 20, 22), insbe
sondere einen Herd (2), einen Backofen(22), ein Kochfeld
(20), und eine Dunstabzugshaube (4), wobei das Kochgerät
und die Dunstabzugshaube (4) zwecks gemeinsamen Datenaus
tausches über Mittel verfügen, die eine Verbindung zum Da
tenaustausch erlauben, und wobei Bedien- und/oder Anzeigee
lemente für das Kochgerät (2, 20, 22) und für die Dunstab
zugshaube (4) in das Kochgerät (2, 20, 22) integriert sind.
2. Kombination nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindung einen kabellosen Datenaustausch erlaubt.
3. Kombination nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Mittel ein Infrarot-Sender und/oder ein Infrarot-
Empfänger sind.
4. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Kochgerät (2, 20, 22) und die Dunstabzugshaube (4) über
eine kombinierte Sender/Empfänger-Einheit (6) verfügen.
5. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
mit der Betätigung eines Bedienelements (10) des Kochgeräts
(2, 20, 22), insbesondere mit dem Einschalten des Kochge
räts, der Absaugbetrieb der Dunstabzugshaube (4) aktivier
bar ist.
6. Kombination nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
dem am Bedienelement (10) eingestellten Betriebszustand ei
ne diesem Betriebszustand Rechnung tragende Absaugleistung
zugeordnet ist.
7. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
mit dem Ausschalten des Kochgeräts (2, 20, 22) der Absaug
betrieb der Dunstabzugshaube (4) deaktivierbar ist.
8. Kombination nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Deaktivierung des Absaugbetriebs zeitverzögert ausge
führt ist.
9. Kombination nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Dauer der Zeitverzögerung von den zuvor durchlaufenen
Betriebszuständen des Kochgeräts (2, 20, 22) abhängig ist.
10. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
mit der Betätigung eines Bedienelements (10) des Kochgeräts
(2, 20, 22), insbesondere mit dem Einschalten des Kochge
räts, eine Beleuchtungseinrichtung (12) der Dunstabzugshau
be (4) aktivierbar ist.
11. Kombination nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Beleuchtungseinrichtung (12) mit dem Ausschälten des
Kochgeräts (2, 20, 22) deaktivierbar ist.
12. Kombination nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Kochgerät (2, 20, 22) oder die Dunstabzugshaube (4)
über einen Dämmerungsschalter (14) zur Steuerung der Be
leuchtungseinrichtung (12) verfügt.
13. Kombination nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Kochgerät (2, 20, 22) oder die Dunstabzugshaube (4)
über einen Bewegungsschalter (16) zur Steuerung der Be
leuchtungseinrichtung (12) verfügen.
14. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Kochgerät (2, 20, 22) über mindestens ein Bedienelement
zur Einstellung der Dunstabzugshaube (4) verfügt, das als
unterhalb einer Glaskeramikplatte angeordneter Tastsensor
ausgestaltet ist.
15. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
das Kochgerät (2, 20, 22) mindestens ein Anzeigeelement zur
Darstellung des Betriebszustands der Dunstabzugshaube (4)
aufweist.
16. Kochgerät (2, 20, 22), insbesondere Herd (2), Backofen
(22), Kochfeld (20), mit Mitteln zum Datenaustausch mit ei
ner Dunstabzugshaube (4), wobei Bedien- und/oder Anzeigee
lemente für das Kochgerät und für die Dunstabzugshaube in
das Kochgerät integriert sind, insbesondere zum Einsatz in
der Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 15.
17. Kochgerät nach Anspruch 16,
gekennzeichnet durch drahtlosen Datenaustausch.
18. Dunstabzugshaube (4) mit Mitteln zum Datenaustausch mit
einem Kochgerät (2, 20, 22), insbesondere Herd (2), Back
ofen (22), Kochfeld (20), ohne daß eigene Bedien-
und Anzeigeelemente vorgesehen sind, insbesondere zum Ein
satz in der Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 15.
19. Dunstabzugshaube nach Anspruch 18,
gekennzeichnet durch drahtlosen Datenaustausch.
20. Verfahren zum Betreiben einer Kombination, die ein
Kochgerät (2, 20, 22) und eine Dunstabzugshaube (4) umfaßt,
wobei der Betrieb der Dunstabzugshaube (4) in Abhängigkeit
vom Betriebszustand des Kochgeräts (2, 20, 22) vom Kochge
rät aus vorgegeben wird.
21. Verfahren nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Absaugbetrieb der Dunstabzugshaube (4) mit dem Ein
schalten des Kochgeräts (2, 20, 22) aktiviert wird.
22. Verfähren nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Intensität des Absaugbetriebs in Abhängigkeit vom Be
triebszustand des Kochgeräts (2, 20, 22) eingestellt wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Absaugbetrieb mit dem Ausschaltendes Kochgeräts (2,
20, 22) deaktiviert wird.
24. Verfahren nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Absaugbetrieb zeitverzögert deaktiviert wird.
25. Verfahren nach Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Dauer der Zeitverzögerung in Abhängigkeit von dem zuvor
gewählten Betriebszustand des Kochgeräts (2, 20, 22) einge
stellt wird.
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| EP99123900A EP1010949B1 (de) | 1998-12-16 | 1999-12-02 | Gerätekombination, umfassend ein Gargerät und eine Dunstabzugseinrichtung |
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| DE19857932A DE19857932A1 (de) | 1998-12-16 | 1998-12-16 | Kombination, umfassend ein Kochgerät und eine Dunstabzugshaube, sowie Kochgerät und Dunstabzugshaube, sowie Kochgerät und Dunstabzugshaube und Verfahren zum Betreiben einer Kombination, umfassend ein Kochgerät und eine Dunstabzugshaube |
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