DE19855682A1 - Verbesserte Heizstreifenanordnung einer Vorrichtung zum Beseitigen von Beschlag auf einer Fahrzeugfensterscheibe - Google Patents
Verbesserte Heizstreifenanordnung einer Vorrichtung zum Beseitigen von Beschlag auf einer FahrzeugfensterscheibeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein beheiztes Fahrzeugfenster, wie ein
beheiztes Heckfenster eines Kraftfahrzeuges, mit einer Vorrichtung zum
Beseitigen von Beschlag, um die Fensterscheibe zu erwärmen und da
durch den Aufbau von Beschlag, Eis oder Schnee zu verhindern.
Bei Kraftfahrzeugen, wie Personenkraftwagen, ist es für ein sicheres Fah
ren ziemlich wichtig, eine gute Sicht sicherzustellen. Deshalb ist ein Be
seitigen des Beschlags nicht nur auf der Windschutzscheibe sondern auch
auf dem Heckfenster unverzichtbar, um während des Fahrens im Rück
wärtsgang nach hinten hinausblicken zu können oder nachfolgende Fahr
zeuge beobachten zu können. Aus diesem Grund wird bei den meisten
Kraftfahrzeugen eine Fensterscheibe verwendet, auf die mehrere elektri
sche Heizstreifen aufgedruckt sind.
Es war bisher Praxis, den Abstand zwischen zwei benachbarten Heizstrei
fen mindestens bei Abschnitten von diesen, die in dem zentralen Bereich
der Fensterscheibe angeordnet sind, gewöhnlich derart festzulegen, daß er
im Bereich von 29 bis 33 mm liegt.
Dies ist der Fall, weil, wenn der Abstand zu klein ist, die Sicht nach hin
ten verschlechtert ist, und, wenn der Abstand zu groß ist, es unmöglich
ist, die Fensterscheibe ausreichend zu erwärmen. Deshalb ist der Wider
stand der Heizstreifen und der Abstand zwischen zwei benachbarten von
diesen derart konstruiert worden, daß (I2R)/DL beinahe konstant ist, wo
bei I der Versorgungsstrom pro einem Heizstreifen ist, d. h. die Menge an
erzeugter Wärme pro Flächeneinheit im zentralen Bereich der Fenster
scheibe, R der Widerstand ist, D der Abstand zwischen zwei benachbarten
Heizstreifen ist und L die Länge der Heizstreifen in dem zentralen Bereich
der Fensterscheibe ist.
Jedoch ist es in einem Fall, in dem ein Fahrzeug mit einer Batterie mit ei
ner kleinen Kapazität ausgestattet ist, unvermeidbar, die Fälligkeit zum
Beseitigen von Beschlag aufzugeben. Infolgedessen kann ein Fall auftre
ten, in dem die Menge an erzeugter Wärme derart eingerichtet wird, daß
sie kleiner als diejenige ist, die durch den oben beschriebenen Ausdruck
erhalten wird. Andererseits kann ein anderer Fall auftreten, in dem die
Menge an erzeugter Wärme derart eingerichtet wird, daß sie größer als
diejenige ist, die durch den oben beschriebenen Ausdruck erhalten wird,
im Fall, daß ein Fahrzeug mit einer Batterie mit einer großen Kapazität
ausgerüstet ist, oder daß ein Fahrzeug von dem Typ ist, der die Heizstrei
fen vorwiegend zum Zweck des Schmelzens von Eis aufweist.
Nach einer Anzahl von Experimenten, die von den Erfindern dieser An
meldung durchgeführt wurden, wurde herausgefunden, daß die Heiz
streifen gemäß dem oben beschriebenen Konzept darin ein Problem auf
wiesen, daß die Menge an Wärmezufuhr zum Beheizen der Fensterscheibe
bis zu einer vorbestimmten Temperatur in einer vorbestimmten Zeit im
allgemeinen zu groß war.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Fensterschei
benanordnung für ein Kraftfahrzeug vorgesehen, die eine Fensterscheibe
und mehrere parallele elektrische Heizstreifen umfaßt, die auf der Fen
sterscheibe angeordnet sind. Der Abstand von zwei benachbarten Heiz
streifen mindestens an Abschnitten von diesen, die in einem zentralen Be
reich der Fensterscheibe angeordnet sind, liegt im Bereich von 20 bis
28 mm, so daß die Menge an Wärme, die von den Heizstreifen pro Flä
cheneinheit erzeugt wird, das 0,80 bis 0,95fache einer elektrischen Refe
renzleistung betragen kann, oder daß eine Versorgungsleistung für die
Heizstreifen das 0,80 bis 0,95fache einer elektrischen Referenzleistung
betragen kann. Die elektrische Referenzleistung ist eine Leistung, die not
wendig ist, um zu bewirken, daß eine Oberflächentemperatur einer ver
gleichbaren Fensterscheibe mit vergleichbaren Heizstreifen auf bis zu
90% einer Gleichgewichtstemperatur im Bereich von 35 bis 45°C in 5 bis
10 Minuten Zeit ansteigt, nachdem ein Beaufschlagen der vergleichbaren
Heizstreifen mit Energie beginnt, unter der Bedingung, daß der Abstand
zwischen zwei benachbarten vergleichbaren Heizstreifen bei Abschnitten
von diesen, die in einem zentralen Bereich der vergleichbaren Fenster
scheibe angeordnet sind, im Bereich von 29 bis 33 mm liegt, eine Raum
temperatur 20°C beträgt und es windstill ist.
Durch verschiedene und wiederholte Experimente, die von den Erfindern
der vorliegenden Anmeldung durchgeführt wurden, wurde herausgefun
den, daß die Anordnung nach dem Stand der Technik der Heizstreifen
darin ein Problem hatte, daß die Wärme oder Leistung, die bisher den
Heizstreifen zugeführt worden ist, um zu bewirken, daß sich die Fenster
scheibe innerhalb einer vorbestimmten Zeit auf eine vorbestimmten Tem
peratur erwärmte, zu groß war. Die vorliegende Erfindung wurde auf der
Grundlage der Entdeckung eines derartigen Problems getätigt.
Die obige Struktur dient dazu, daß oben angedeutete, der Vorrichtung
nach dem Stand der Technik eigene Problem zu lösen.
Es ist dementsprechend ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine neuarti
ge und verbesserte Vorrichtung zum Beseitigen von Beschlag zu schaffen,
welche die Menge an Wärme, die notwendig ist, um Beschlag zu entfernen,
und deshalb das Ausmaß an elektrischem Energieverbrauch verringern
kann.
Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Fensterscheiben
anordnung für ein Kraftfahrzeug zu schaffen, die eine Vorrichtung zum
Entfernen von Beschlag mit der vorhergehenden Eigenschaft aufweist.
Die Erfindung wird im folgenden beispielhaft anhand der Zeichnung be
schrieben, in dieser ist:
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Fensterscheibenan
ordnung eines Kraftfahrzeuges mit einer Vorrichtung
zum Entfernen von Beschlag gemäß einer Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 ein Graph, der Temperaturanstiegskenndaten zeigt,
d. h. eine Relation zwischen der Energiebeaufschla
gungszeit und der resultierenden Temperatur, wobei
die durchgezogene Linie die Erfindung darstellt und die
gestrichelte Linie ein Vergleichsausführungsbeispiel
darstellt,
Fig. 3 ein Graph, der eine Relation zwischen dem Abstand
(Teilung) zwischen zwei benachbarten Heizstreifen und
einem Versorgungsleistungsverhältnis gemäß Experi
ment 1 zeigt,
Fig. 4 ein Graph, der eine Relation zwischen dem Abstand
(Teilung) zwischen zwei benachbarten Heizstreifen und
dem Versorgungsleistungsverhältnis gemäß Experi
ment 3 zeigt, und
Fig. 5 ein Graph ähnlich Fig. 2, der jedoch Temperaturan
stiegskenndaten unter einer unterschiedlichen Bedin
gung zeigt.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Entfernen von Beschlag auf ei
ner Kraftfahrzeugheckscheibe umfaßt eine viereckige Fensterscheibe, die
beispielsweise 1100 × 700 mm mißt und 3,5 mm dick ist, zwei Strom
schienen entlang der kürzeren Seiten der Fensterscheibe und mehrere
gleich beabstandete, parallele, elektrische Heizstreifen, die zwischen den
Stromschienen und entlang der längeren Seiten der Fensterscheibe ange
ordnet sind, wie es beispielsweise in Fig. 1 zu sehen ist. Die elektrischen
Heizstreifen sind beispielsweise durch Aufdrucken und Einbrennen einer
leitfähigen Paste gebildet. Der Abstand von zwei benachbarten Heizstreifen
mindestens bei Abschnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der
Fensterscheibe angeordnet sind, liegt im Bereich von 20 bis 28 mm, so
daß eine Menge an Wärme, die von den Heizstreifen pro Flächeneinheit
erzeugt wird, das 0,80 bis 0,95fache einer elektrischen Referenzleistung
betragen kann, oder daß eine Versorgungsleistung für die Heizstreifen das
0,80 bis 0,95fache einer elektrischen Referenzleistung betragen kann. Die
elektrische Referenzleistung ist eine Leistung, die notwendig ist, um zu
bewirken, daß eine Oberflächentemperatur einer vergleichbaren Fenster
scheibe mit vergleichbaren Heizstreifen auf bis zu 90% einer Gleichge
wichtstemperatur im Bereich von 35 bis 45°C in 5 bis 10 Minuten Zeit an
steigt, nachdem ein Beaufschlagen der vergleichbaren Heizstreifen mit
Energie beginnt, unter der Bedingung, daß der Abstand zwischen zwei be
nachbarten vergleichbaren Heizstreifen bei Abschnitten von diesen, die in
einem zentralen Bereich der vergleichbaren Fensterscheibe angeordnet
sind, im Bereich von 29 bis 33 mm liegt, eine Raumtemperatur 20°C be
trägt und es windstill ist. Die oben beschriebene erfindungsgemäße An
ordnung der Heizstreifen ist nachstehend ausführlicher beschrieben.
Indem der Abstand zwischen dem obersten Streifen und dem untersten
Streifen auf 530 mm festgelegt worden ist, wurden verschiedene Ausfüh
rungsformen vorbereitet, welche innerhalb dieses Abstandes 14 (der Ab
stand zwischen zwei benachbarten Heizstreifen beträgt 40,6 mm) bis 106
(der Abstand zwischen zwei benachbarten Heizstreifen beträgt 5,0 mm)
Heizstreifen aufwiesen. Die Heizstreifen waren 1 m lang und 0,5 mm breit.
Unter Verwendung der Ausführungsformen wurde ein Versuch durchge
führt, um eine Versorgungsleistung zu messen, die notwendig ist, damit
die Oberflächentemperatur der Fensterscheibe in ihrem zentralen Bereich
und in der Mitte zwischen zwei benachbarten Heizstreifen von der Raum
temperatur von 20°C auf 38,5°C in fünf Minuten Zeit ansteigt, nachdem
das Beaufschlagen der Heizstreifen mit Energie beginnt. Durch das Expe
riment wurde das in Fig. 3 gezeigte Ergebnis erhalten. Die Ordinate des
Graphs von Fig. 3 stellt ein Verhältnis einer gemessenen Versorgungs
leistung zu einer Leistung dar, die benötigt wird, um einen ähnlichen An
stieg der Oberflächentemperatur zu erzielen, wenn der Abstand zwischen
zwei benachbarten Heizstreifen einen typischen Wert aufweist, d. h.
33 mm.
Wie es aus diesem Experiment ersichtlich ist, konvergiert das Versor
gungsleistungsverhältnis auf ungefähr 0,57, wenn der Abstand (Teilung)
zwischen zwei benachbarten Heizstreifen 15 mm oder weniger beträgt, so
ist es unsinnig, die Teilung kleiner als 15 mm einzurichten, während im
Gegensatz dazu, wenn die Teilung 29 mm oder mehr beträgt, das Versor
gungsleistungsverhältnis schnell mit einer Vergrößerung der Teilung zu
nimmt, wodurch eine merkliche Verringerung des Heizwirkungsgrades
bewirkt wird.
Indem die Teilung der Heizstreifen auf minimal 20 mm und maximal
28 mm eingestellt wird, kann der Beschlag oder desgleichen leicht mit ei
nem guten Heizwirkungsgrad von der Fensterscheibe entfernt werden.
Unter Verwendung der gleichen Ausführungsformen wie bei Experiment 1
wurde ein Experiment durchgeführt, um die Versorgungsleistung zu mes
sen, die notwendig ist, damit die Temperatur der Fensterscheibe in ihrem
zentralen Bereich und in der Mitte von zwei benachbarten Heizstreifen von
der Raumtemperatur von 20°C auf 35°C in fünf Minuten Zeit ansteigt,
nachdem das Beaufschlagen der Heizstreifen mit Energie begonnen hat.
Das Ergebnis dieses Experiments war ähnlich demjenigen von Experiment
1, und deshalb wurde ein ähnliches Versorgungsleistungsverhältnis wie in
Fig. 3 erhalten.
Aus diesem Ergebnis ist zu sehen, daß der optimale Abstand zwischen
den benachbarten Heizstreifen zwischen 20 und 28 mm liegt.
Unter Verwendung der gleichen Ausführungsformen wie bei Experiment 1
wurde ein Experiment durchgeführt, um die Versorgungsleistung zu mes
sen, die notwendig ist, damit die Temperatur der Fensterscheibe in ihrem
zentralen Bereich und in der Mitte von zwei benachbarten Heizstreifen von
der Raumtemperatur von 20°C auf 35°C in 7,5 Minuten Zeit ansteigt,
nachdem das Beaufschlagen der Heizstreifen mit Energie beginnt. Durch
dieses Experiment wurde ein Ergebnis erhalten, wie es in Fig. 4 gezeigt ist.
Wie es aus diesem Ergebnis deutlich wird, zeigt das Ergebnis eine ähnli
che Tendenz wie bei Experiment 1, obwohl es bei dem Versorgungslei
stungsverhältnis etwas unterschiedlich ist. So ist es zu verstehen, daß ein
geeigneter Abstand zwischen zwei benachbarten Heizstreifen zwischen 20
und 28 mm liegt.
Aus den oben beschriebenen experimentellen Ergebnissen ist es zu ver
stehen, daß durch die Anordnung, bei welcher der Abstand zwischen zwei
benachbarten Heizstreifen im Bereich von 20 bis 28 mm liegt, der
Heizwirkungsgrad erhöht werden kann und die Versorgungsleistung im
Vergleich mit der Anordnung nach dem Stand der Technik verringert wer
den kann, bei welcher der Abstand zwischen zwei benachbarten Heiz
streifen beispielsweise 33 mm beträgt.
Diese Tatsache zeigt, daß, indem der Abstand zwischen zwei benachbarten
Heizstreifen verkleinert wird, selbst wenn die Versorgungsleistung kleiner
ist, es bewirkt werden kann, daß die Temperatur der Fensterscheibe in der
Mitte zwischen zwei benachbarten Heizstreifen wunschgemäß innerhalb
einer kürzeren Zeit ansteigt, im Vergleich mit dem Fall, daß die Versor
gungsleistung erhöht wird, um den Abstand zu vergrößern.
Der Typ und die Anzahl von elektrischen Teilen oder Komponenten, die
mit einer Batterie verbunden sind, schwanken in Abhängigkeit von einer
Veränderung des Fahrzeugtyps. Die Batterie von manchen Fahrzeugen
weist einen Kapazitätsüberschuß auf. In einem derartigen Fall kann die
Menge an erzeugter Wärme pro Flächeneinheit für die Fensterscheibe ver
größert werden. Im Gegensatz dazu kann es in dem Fall, daß die Batterie
keinen Kapazitätsüberschuß aufweist, notwendig sein, manchmal die
Menge an erzeugter Wärme pro Flächeneinheit für die Fensterscheibe zu
verkleinern und die Fähigkeit zum Entfernen von Beschlag aufzugeben.
Daher kann eine Veränderung des Fahrzeugtyps eine Veränderung der
Menge an erzeugter Wärme pro Flächeneinheit für die Fensterscheibe be
wirken. Im Fall, daß eine relativ große Versorgungsleistung verfügbar ist,
kann eine Versorgungsleistung als eine Referenzleistung bestimmt wer
den, die notwendig ist, um zu bewirken, daß die Oberflächentemperatur
der Fensterscheibe auf mindestens 40°C in 5 bis 10 Minuten Zeit ansteigt,
nachdem die Beaufschlagung der Heizstreifen mit Energie beginnt, unter
der Bedingung, daß der Abstand zwischen zwei benachbarten Heizstreifen
33 mm beträgt, die Raumtemperatur 20°C beträgt und es windstill ist,
und den Heizstreifen kann das 0,85fache der Heizleistung zugeführt wer
den. Jedoch kann es einen Fall geben, in dem nur eine relativ kleine Ver
sorgungsleistung verfügbar ist. Indem eine Versorgungsleistung als eine
Referenzleistung bestimmt wird, um zu bewirken, daß die Oberflächen
temperatur der Fensterscheibe von der Raumtemperatur von 20°C auf bis
zu ungefähr 90% einer Gleichgewichtstemperatur im Bereich von 35 bis
45°C in 5 bis 10 Minuten Zeit ansteigt, nachdem das Beaufschlagen der
Heizstreifen mit Energie beginnt, kann somit in allen Fällen eine derartige
Referenzleistung als ein Referenzwert verwendet werden.
In diesem Fall ist der Grund, warum die Oberflächentemperatur auf bis zu
ungefähr 90% der Gleichgewichtstemperatur ansteigen muß, daß die
Zeit, die notwendig ist, damit die Oberflächentemperatur auf die Gleich
gewichtstemperatur ansteigt, 20 Minuten oder mehr beträgt, wie es aus
den Temperaturanstiegskenndaten (Fig. 2) der Ausführungsform deutlich
wird. Indem die Zieltemperatur, bis zu welcher die Oberflächentemperatur
ansteigen soll, als 90% der Gleichgewichtstemperatur festgelegt wird,
kann die Zeit, die notwendig ist, damit die Oberflächentemperatur bis zur
Zieltemperatur ansteigt, 10 Minuten oder weniger betragen, weil die Ober
flächentemperatur in dem Bereich von 90% der Gleichgewichtstempera
tur abrupt oder stark schwankt. Ferner ist der Grund, warum die Versor
gungsleistung bei der Anordnung der vorliegenden Erfindung auf das 0,80
bis 0,95fache der Referenzleistung eingestellt wird, daß es durch Verklei
nern des Abstandes zwischen zwei benachbarten Heizstreifen, wie bei der
vorliegenden Erfindung, möglich wird, einen ähnlichen Anstieg der Ober
flächentemperatur wie bei der Anordnung nach dem Stand der Technik zu
erzielen, bei welcher der Abstand zwischen zwei benachbarten Heizstreifen
rund 30 mm beträgt und die Heizstreifen mit der Referenzleistung versorgt
werden.
Für die Heizstreifen bei der Anordnung der vorliegenden Erfindung kön
nen verschiedene Typen von elektrischen Heizstreifen verwendet werden,
wie einer, der aus Metall, wie Kupfer, hergestellt ist, das einen positiven
Temperaturkoeffizienten aufweist, einer, der aus einem gesinterten Me
tallkörper hergestellt ist und an die Fensterscheibe angehaftet ist, und ei
ner, der durch Aufdrucken und Einbrennen einer Paste gebildet ist, die
als einen Grundbestandteil Metall enthält, wie es nachstehend in bezug
auf eine bevorzugte Ausführungsform beschrieben ist.
Anders als die horizontal angeordneten Heizstreifen, wie bei der nachste
hend beschriebenen Ausführungsform, können die Heizstreifen ferner
vertikal angeordnet sein. Ferner können die Stromschienen anders als der
Typ, um den Heizstreifen auf deren beiden Seiten Energie zuzuführen, von
dem Typ sein, bei dem eine der Stromschienen in zwei Abschnitte unter
teilt ist und die andere Stromschiene als eine Relaisstromschiene verwen
det wird, so daß einer der Stromschienen Energie zugeführt wird.
In diesem Fall wird es möglich, den spezifischen Oberflächenwiderstand
eines gesinterten Körpers aus Silber im Bereich von 5,5 bis 7,0 mΩ/Flä
cheneinheit zu regulieren, und die Breite der Heizstreifen, die durch Sieb
druck erzielt werden kann, liegt im Bereich von 0,40 bis 0,95 mm.
Wenn die Gesamtmenge an für das Entfernen von Beschlag verfügbarer
Wärme kW bekannt ist, wird entsprechend eine Versorgungsleistung pro
Flächeneinheit zum Erzielen eines gewünschten Temperaturanstiegs be
rechnet, und die Versorgungsleistung wird derart bestimmt, daß sie das
0,95fache der berechneten Leistung oder weniger beträgt. Dann wird der
Abstand zwischen zwei benachbarten Heizstreifen auf irgendeinen Wert im
Bereich von 20 bis 28 mm eingestellt, wobei gleichzeitig die Breite der
Heizstreifen berechnet wird. Durch die optimale Kombination des Abstan
des und der Breite, die auf die obige Weise erhalten wird, ist es im allge
meinen möglich, den Abstand und die Breite der Heizstreifen zu bestim
men.
In dem Fall, daß die Gesamtmenge an Wärme um rund 50 W größer oder
kleiner als der übliche Wert von 150 W ist, wird der Abstand zwischen
zwei benachbarten Heizstreifen derart bestimmt, daß er irgendein typi
scher herkömmlicher Wert im Bereich von 29 bis 33 mm ist, und dann
wird die Anzahl von Heizstreifen und der Oberflächenwiderstand (Breite)
bestimmt, oder es wird zuerst der Abstand zwischen zwei benachbarten
Heizstreifen derart bestimmt, daß er irgendein Wert im Bereich von 20 bis
28 mm ist. Es wird die Fensterscheibe mit derartigen Heizstreifen herge
stellt und einem Versuch bezüglich eines Anstieges ihrer Oberflächentem
peratur unterzogen, um dadurch eine Referenzleistung zu bestimmen, bei
der die Oberflächentemperatur auf bis zu 90% der Gleichgewichtstempe
ratur ansteigt. Dann kann der Abstand zwischen zwei benachbarten Heiz
streifen innerhalb des Bereiches von 20 bis 28 mm bestimmt werden, und
dann wird der Oberflächenwiderstand (Breite) bestimmt, so daß die Ver
sorgungsleistung das 0,80 bis 0,95fache der Referenzleistung betragen
kann.
Die vorliegende Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung
ausführlicher beschrieben.
In Fig. 1 ist durch Bezugszeichen 1 eine Heckfensterscheibe eines Kraft
fahrzeuges angedeutet, die eine gekrümmte Scheibe mit einer Größe von
1359 × 785 mm ist. Auf der innen liegenden Oberfläche der Fensterschei
be 1 ist eine Silberpaste aufgedruckt und eingebrannt, so daß sechzehn
elektrische Heizstreifen 2 (obwohl nur neun Heizstreifen gezeigt sind) zu
sammen mit zwei Stromschienen 3 und 3' gebildet sind, zwischen denen
die Heizstreifen 2 angeordnet sind. Jeder Heizstreifen 2 ist an seinem
mittleren Abschnitt 0,6 mm breit und weist einen spezifischen Oberflä
chenwiderstand von 6,51 mΩ/Flächeneinheit auf.
Derartige Heizstreifen 2 werden mit Energie beaufschlagt, indem an diese
von einer Leistungseinheit mit einer Batterie 4 durch Einschalten eines
Handschalters (nicht gezeigt) oder durch einen Ausgang eines Sensors
(nicht gezeigt) eine Gleichspannung von 12 V angelegt wird.
Bei einer derartigen Vorrichtung zum Entfernen von Beschlag von einer
Fensterscheibe kann der Schalter unter der Bedingung auf EIN geschaltet
werden, daß die Außenlufttemperatur 15°C, die Temperatur innerhalb des
Fahrzeuges 25°C, die relative Feuchtigkeit 70% (Taupunkt: 19,1°C) be
trägt, und die Fahrzeuggeschwindigkeit zwischen 50 und 60 km/h be
trägt, das heißt, unter der Bedingung, daß sich Wasserdampf auf der In
nenseitenfläche der Fensterscheibe niederschlägt, so daß die Fenster
scheibe vollständig vernebelt ist, um das Beaufschlagen der Heizstreifen
mit Energie zu beginnen. Es wurde die Oberflächentemperatur der Fen
sterscheibe gemessen, indem die Beaufschlagung der Heizstreifen 2 mit
Energie fortgesetzt wurde, selbst nachdem der Beschlag oder desgleichen
von der Fensterscheibe entfernt war. Durch diese Messung wurde ein Er
gebnis erhalten, wie es durch die durchgezogene Linie in Fig. 5 gezeigt ist.
Der Beschlag oder desgleichen war vollständig von der Fensterscheibe
entfernt, als neun Minuten verstrichen waren, nachdem der Schalter auf
EIN geschaltet worden war, und die Temperatur der Innenseitenfläche der
Fensterscheibe war auf beinahe 20,0°C angestiegen.
Ferner betrug der Energieverbrauch (die Leistung) zu dieser Zeit 186 W, so
daß es mit einer geringeren Leistung im Vergleich mit dem Energiever
brauch von 200 W eines später beschriebenen Vergleichsausführungsbei
spiels bewirkt wurde, daß die Temperatur der Innenseitenfläche der Fen
sterscheibe auf eine höhere Temperatur anstieg, wodurch es bestätigt
wurde, daß der Heizwirkungsgrad von der Vorrichtung zum Entfernen von
Beschlag der vorliegenden Erfindung beträchtlich höher als derjenige von
der vergleichbaren Vorrichtung nach dem Stand der Technik ist.
Es wurde ein Vergleichsausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Ent
fernen von Beschlag hergestellt, so daß sie im wesentlichen den gleichen
Aufbau wie die oben beschriebene Ausführungsform der vorliegenden Er
findung aufwies, mit der Ausnahme, daß jeder Heizstreifen in seinem
mittleren Teil 0,7 mm breit war, der spezifischer Oberflächenwiderstand
5,89 mΩ/Flächeneinheit betrug und der Abstand zwischen zwei benach
barten Heizstreifen 29,85 mm betrug. An ein derartiges Vergleichsausfüh
rungsbeispiel einer Vorrichtung zum Entfernen von Beschlag wurde unter
der gleichen Bedingung wie bei der oben beschriebenen Ausführungsform
eine Gleichspannung von 12 V angelegt, und es wurde die Temperatur der
Innenseitenfläche der Fensterscheibe gemessen. Es wurde ein Ergebnis
erhalten, wie es durch die gestrichelte Linie in Fig. 5 angedeutet ist.
Der Beschlag oder desgleichen wurde beinahe vollständig von der Fenster
scheibe entfernt, als die Temperatur der innen liegenden Oberfläche der
Fensterscheibe auf 20,3°C anstieg.
Ferner ist aus dem Graph von Fig. 5 zu sehen, daß der Energieverbrauch
zu dieser Zeit 200 W betrug, und daß der Heizwirkungsgrad des Ver
gleichsausführungsbeispiels im Vergleich mit derjenigen der Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung niedriger ist.
Zusammengefaßt umfaßt eine Fensterscheibenanordnung für ein Kraft
fahrzeug eine Fensterscheibe und mehrere parallele, elektrische Heiz
streifen, die auf der Fensterscheibe angeordnet sind. Der Abstand zwi
schen zwei benachbarten Heizstreifen mindestens an Abschnitten von die
sen, die in einem zentralen Bereich der Fensterscheibe angeordnet sind,
liegt im Bereich von 20 bis 28 mm, so daß eine Menge an Wärme, die von
den Heizstreifen pro Flächeneinheit erzeugt wird, kleiner sein kann, d. h.
das 0,80 bis 0,95fache einer elektrischen Referenzleistung, oder daß eine
Versorgungsleistung für die Heizstreifen das 0,80 bis 0,95fache einer
elektrischen Referenzleistung betragen kann. Die elektrische Referenzlei
stung ist eine Leistung, die notwendig ist, um zu bewirken, daß eine
Oberflächentemperatur einer vergleichbaren Fensterscheibe mit vergleich
baren Heizstreifen auf bis zu 90% einer Gleichgewichtstemperatur im Be
reich von 35 bis 45°C in 5 bis 10 Minuten Zeit ansteigt, nachdem das Be
aufschlagen der vergleichbaren Heizstreifen mit Energie beginnt, unter der
Bedingung, daß der Abstand zwischen zwei benachbarten vergleichbaren
Heizstreifen an Abschnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der
vergleichbaren Fensterscheibe angeordnet sind, im Bereich von 29 bis 33
mm liegt, eine Raumtemperatur 20°C beträgt und es windstill ist.
Claims (8)
1. Fensterscheibenanordnung für ein Kraftfahrzeug, umfassend:
eine Fensterscheibe und
mehrere parallele, elektrische Heizstreifen, die auf der Fensterscheibe angeordnet sind,
wobei der Abstand von zwei benachbarten Heizstreifen mindestens an Abschnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der Fenster scheibe angeordnet sind, im Bereich von 20 bis 28 mm liegt.
eine Fensterscheibe und
mehrere parallele, elektrische Heizstreifen, die auf der Fensterscheibe angeordnet sind,
wobei der Abstand von zwei benachbarten Heizstreifen mindestens an Abschnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der Fenster scheibe angeordnet sind, im Bereich von 20 bis 28 mm liegt.
2. Fensterscheibenanordnung für ein Kraftfahrzeug, umfassend:
eine Fensterscheibe und
mehrere parallele, elektrische Heizstreifen, die auf der Fensterscheibe angeordnet sind,
wobei der Abstand von zwei benachbarten Heizstreifen mindestens an Abschnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der Fenster scheibe angeordnet sind, im Bereich von 20 bis 28 mm liegt, so daß eine Menge an Wärme, die von den Heizstreifen pro Flächeneinheit erzeugt wird, das 0,80 bis 0,95fache einer elektrischen Referenzlei stung betragen kann, wobei die elektrische Referenzleistung eine Lei stung ist, die notwendig ist, um zu bewirken, daß eine Oberflächen temperatur einer vergleichbaren Fensterscheibe mit vergleichbaren Heizstreifen auf 90% einer Gleichgewichtstemperatur im Bereich von 35 bis 45°C in 5 bis 10 Minuten Zeit ansteigt, nachdem das Beauf schlagen der vergleichbaren Heizstreifen mit Energie beginnt, unter der Bedingung, daß der Abstand zwischen zwei benachbarten ver gleichbaren Heizstreifen an Abschnitten von diesen, die in einem ventralen Bereich der vergleichbaren Fensterscheibe angeordnet sind, im Bereich von 29 bis 33 mm liegt, eine Raumtemperatur 20°C be trägt und es windstill ist.
eine Fensterscheibe und
mehrere parallele, elektrische Heizstreifen, die auf der Fensterscheibe angeordnet sind,
wobei der Abstand von zwei benachbarten Heizstreifen mindestens an Abschnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der Fenster scheibe angeordnet sind, im Bereich von 20 bis 28 mm liegt, so daß eine Menge an Wärme, die von den Heizstreifen pro Flächeneinheit erzeugt wird, das 0,80 bis 0,95fache einer elektrischen Referenzlei stung betragen kann, wobei die elektrische Referenzleistung eine Lei stung ist, die notwendig ist, um zu bewirken, daß eine Oberflächen temperatur einer vergleichbaren Fensterscheibe mit vergleichbaren Heizstreifen auf 90% einer Gleichgewichtstemperatur im Bereich von 35 bis 45°C in 5 bis 10 Minuten Zeit ansteigt, nachdem das Beauf schlagen der vergleichbaren Heizstreifen mit Energie beginnt, unter der Bedingung, daß der Abstand zwischen zwei benachbarten ver gleichbaren Heizstreifen an Abschnitten von diesen, die in einem ventralen Bereich der vergleichbaren Fensterscheibe angeordnet sind, im Bereich von 29 bis 33 mm liegt, eine Raumtemperatur 20°C be trägt und es windstill ist.
3. Fensterscheibenanordnung für ein Kraftfahrzeug, umfassend:
eine Fensterscheibe und
mehrere parallele, elektrische Heizstreifen, die auf der Fensterscheibe angeordnet sind,
wobei der Abstand von zwei benachbarten Heizstreifen mindestens an Abschnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der Fenster scheibe angeordnet sind, im Bereich von 20 bis 28 mm liegt, so daß eine Versorgungsleistung für die Heizstreifen das 0,80 bis 0,95fache einer elektrischen Referenzleistung betragen kann, wobei die elektri sche Referenzleistung eine Leistung ist, die notwendig ist, um zu be wirken, daß eine Oberflächentemperatur einer vergleichbaren Fen sterscheibe mit vergleichbaren Heizstreifen auf 90% einer Gleichge wichtstemperatur im Bereich von 35 bis 45°C in 5 bis 10 Minuten Zeit ansteigt, nachdem das Beaufschlagen der vergleichbaren Heiz streifen mit Energie beginnt, unter der Bedingung, daß der Abstand zwischen zwei benachbarten vergleichbaren Heizstreifen an Ab schnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der vergleichba ren Fensterscheibe angeordnet sind, im Bereich von 29 bis 33 mm liegt, eine Raumtemperatur 20°C beträgt und es windstill ist.
eine Fensterscheibe und
mehrere parallele, elektrische Heizstreifen, die auf der Fensterscheibe angeordnet sind,
wobei der Abstand von zwei benachbarten Heizstreifen mindestens an Abschnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der Fenster scheibe angeordnet sind, im Bereich von 20 bis 28 mm liegt, so daß eine Versorgungsleistung für die Heizstreifen das 0,80 bis 0,95fache einer elektrischen Referenzleistung betragen kann, wobei die elektri sche Referenzleistung eine Leistung ist, die notwendig ist, um zu be wirken, daß eine Oberflächentemperatur einer vergleichbaren Fen sterscheibe mit vergleichbaren Heizstreifen auf 90% einer Gleichge wichtstemperatur im Bereich von 35 bis 45°C in 5 bis 10 Minuten Zeit ansteigt, nachdem das Beaufschlagen der vergleichbaren Heiz streifen mit Energie beginnt, unter der Bedingung, daß der Abstand zwischen zwei benachbarten vergleichbaren Heizstreifen an Ab schnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der vergleichba ren Fensterscheibe angeordnet sind, im Bereich von 29 bis 33 mm liegt, eine Raumtemperatur 20°C beträgt und es windstill ist.
4. Fensterscheibenanordnung für ein Kraftfahrzeug, umfassend:
eine Fensterscheibe,
mehrere parallele, elektrische Heizstreifen, die auf der Fensterscheibe angeordnet sind,
wobei der Abstand von zwei benachbarten Heizstreifen mindestens an Abschnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der Fenster scheibe angeordnet sind, im Bereich von 20 bis 28 mm liegt, und eine Leistungseinheit, um den Heizstreifen eine elektrische Leistung zuzuführen, die im Bereich des 0,80 bis 0,95fachen einer elektri schen Referenzleistung liegt, wobei die elektrische Referenzleistung eine Leistung ist, die notwendig ist, um zu bewirken, daß eine Ober flächentemperatur einer vergleichbaren Fensterscheibe mit vergleich baren Heizstreifen auf bis zu 90% einer Gleichgewichtstemperatur im Bereich von 35 bis 45°C in 5 bis 10 Minuten Zeit ansteigt, nach dem ein Beaufschlagen der vergleichbaren Heizstreifen mit Energie beginnt, unter der Bedingung, daß der Abstand zwischen zwei be nachbarten vergleichbaren Heizstreifen an Abschnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der vergleichbaren Fensterscheibe an geordnet sind, im Bereich von 29 bis 33 mm liegt, eine Raumtempe ratur 20°C beträgt und es windstill ist.
eine Fensterscheibe,
mehrere parallele, elektrische Heizstreifen, die auf der Fensterscheibe angeordnet sind,
wobei der Abstand von zwei benachbarten Heizstreifen mindestens an Abschnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der Fenster scheibe angeordnet sind, im Bereich von 20 bis 28 mm liegt, und eine Leistungseinheit, um den Heizstreifen eine elektrische Leistung zuzuführen, die im Bereich des 0,80 bis 0,95fachen einer elektri schen Referenzleistung liegt, wobei die elektrische Referenzleistung eine Leistung ist, die notwendig ist, um zu bewirken, daß eine Ober flächentemperatur einer vergleichbaren Fensterscheibe mit vergleich baren Heizstreifen auf bis zu 90% einer Gleichgewichtstemperatur im Bereich von 35 bis 45°C in 5 bis 10 Minuten Zeit ansteigt, nach dem ein Beaufschlagen der vergleichbaren Heizstreifen mit Energie beginnt, unter der Bedingung, daß der Abstand zwischen zwei be nachbarten vergleichbaren Heizstreifen an Abschnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der vergleichbaren Fensterscheibe an geordnet sind, im Bereich von 29 bis 33 mm liegt, eine Raumtempe ratur 20°C beträgt und es windstill ist.
5. Vorrichtung zum Entfernen von Beschlag von einer Fahrzeugfenster
scheibe, die mehrere parallele, elektrische Heizstreifen umfaßt, die
auf einer Fensterscheibe angeordnet sind, wobei der Abstand zwi
schen zwei benachbarten Heizstreifen mindestens an Abschnitten von
diesen, die in einem zentralen Bereich der Fensterscheibe angeordnet
sind, im Bereich von 20 bis 28 mm liegt.
6. Vorrichtung zum Entfernen von Beschlag von einer Fahrzeugfenster
scheibe, die mehrere parallele, elektrische Heizstreifen umfaßt, die
auf einer Fensterscheibe angeordnet sind, wobei der Abstand von
zwei benachbarten Heizstreifen mindestens an Abschnitten von die
sen, die in einem zentralen Bereich der Fensterscheibe angeordnet
sind, im Bereich von 20 bis 28 mm liegt, so daß eine Menge an Wär
me, die von den Heizstreifen erzeugt wird, das 0,80 bis 0,95fache ei
ner elektrischen Referenzleistung betragen kann, wobei die elektri
sche Referenzleistung eine Leistung ist, die notwendig ist, um zu be
wirken, daß eine Oberflächentemperatur einer vergleichbaren Fen
sterscheibe mit vergleichbaren Heizstreifen auf bis zu 90% einer
Gleichgewichtstemperatur im Bereich von 35 bis 45°C in 5 bis 10 Mi
nuten Zeit ansteigt, nachdem das Beaufschlagen der vergleichbaren
Heizstreifen mit Energie beginnt, unter der Bedingung, daß der Ab
stand zwischen zwei benachbarten vergleichbaren Heizstreifen an Ab
schnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der vergleichba
ren Fensterscheibe angeordnet sind, im Bereich von 29 bis 33 mm
liegt, eine Raumtemperatur 20°C beträgt und es windstill ist.
7. Vorrichtung zum Entfernen von Beschlag von einer Fahrzeugfenster
scheibe, die mehrere parallele, elektrische Heizstreifen umfaßt, die
auf einer Fensterscheibe angeordnet sind, wobei der Abstand von
zwei benachbarten Heizstreifen mindestens an Abschnitten von die
sen, die in einem zentralen Bereich der Fensterscheibe angeordnet
sind, im Bereich von 20 bis 28 mm liegt, so daß eine Versorgungslei
stung für die Heizstreifen das 0,8 bis 0,95fache einer elektrischen
Referenzleistung betragen kann, wobei die elektrische Referenzlei
stung eine Leistung ist, die notwendig ist, um zu bewirken, daß eine
Oberflächentemperatur einer vergleichbaren Fensterscheibe mit ver
gleichbaren Heizstreifen auf bis zu 90% einer Gleichgewichtstempe
ratur im Bereich von 35 bis 45°C in 5 bis 10 Minuten Zeit ansteigt,
nachdem das Beaufschlagen der vergleichbaren Heizstreifen mit
Energie beginnt, unter der Bedingung, daß der Abstand zwischen
zwei benachbarten vergleichbaren Heizstreifen an Abschnitten von
diesen, die in einem zentralen Bereich der vergleichbaren Fenster
scheibe angeordnet sind, im Bereich von 29 bis 33 mm liegt, eine
Raumtemperatur 20°C beträgt und es windstill ist.
8. Vorrichtung zum Entfernen von Beschlag von einer Fahrzeugfenster
scheibe, umfassend:
mehrere parallele, elektrische Heizstreifen, die auf einer Fenster scheibe angeordnet sind,
mehrere parallele, elektrische Heizstreifen, die auf der Fensterscheibe angeordnet sind,
wobei der Abstand von zwei benachbarten Heizstreifen mindestens an Abschnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der Fenster scheibe angeordnet sind, im Bereich von 20 bis 28 mm liegt, und eine Leistungseinheit, um den Heizstreifen eine elektrische Leistung zuzuführen, die im Bereich des 0,80 bis 0,95fachen der elektrischen Referenzleistung liegt, wobei die elektrische Referenzleistung eine Lei stung ist, die notwendig ist, um zu bewirken, daß eine Oberflächen temperatur einer vergleichbaren Fensterscheibe mit vergleichbaren Heizstreifen auf bis zu 90% einer Gleichgewichtstemperatur im Be reich von 35 bis 45°C in 5 bis 10 Minuten Zeit ansteigt, nachdem das Beaufschlagen der vergleichbaren Heizstreifen mit Energie beginnt, unter der Beidingung, daß der Abstand zwischen zwei benachbarten vergleichbaren Heizstreifen an Abschnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der vergleichbaren Fensterscheibe angeordnet sind, im Bereich von 29 bis 33 mm liegt, eine Raumtemperatur 20°C be trägt und es windstill ist.
mehrere parallele, elektrische Heizstreifen, die auf einer Fenster scheibe angeordnet sind,
mehrere parallele, elektrische Heizstreifen, die auf der Fensterscheibe angeordnet sind,
wobei der Abstand von zwei benachbarten Heizstreifen mindestens an Abschnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der Fenster scheibe angeordnet sind, im Bereich von 20 bis 28 mm liegt, und eine Leistungseinheit, um den Heizstreifen eine elektrische Leistung zuzuführen, die im Bereich des 0,80 bis 0,95fachen der elektrischen Referenzleistung liegt, wobei die elektrische Referenzleistung eine Lei stung ist, die notwendig ist, um zu bewirken, daß eine Oberflächen temperatur einer vergleichbaren Fensterscheibe mit vergleichbaren Heizstreifen auf bis zu 90% einer Gleichgewichtstemperatur im Be reich von 35 bis 45°C in 5 bis 10 Minuten Zeit ansteigt, nachdem das Beaufschlagen der vergleichbaren Heizstreifen mit Energie beginnt, unter der Beidingung, daß der Abstand zwischen zwei benachbarten vergleichbaren Heizstreifen an Abschnitten von diesen, die in einem zentralen Bereich der vergleichbaren Fensterscheibe angeordnet sind, im Bereich von 29 bis 33 mm liegt, eine Raumtemperatur 20°C be trägt und es windstill ist.
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| JP33221097 | 1997-12-02 |
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ID=18252414
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE (1) | DE19855682A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007019891A1 (de) | 2007-04-27 | 2008-11-06 | Conti Temic Microelectronic Gmbh | Heizvorrichtung und Verfahren zum Beheizen einer Vorrichtung, insbesondere einer Sitzheizung oder einer Lenkradheizung eines Fahrzeugs |
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1998
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- 1998-12-02 DE DE19855682A patent/DE19855682A1/de not_active Ceased
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| DE102007019891A1 (de) | 2007-04-27 | 2008-11-06 | Conti Temic Microelectronic Gmbh | Heizvorrichtung und Verfahren zum Beheizen einer Vorrichtung, insbesondere einer Sitzheizung oder einer Lenkradheizung eines Fahrzeugs |
Also Published As
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|---|---|
| US6137085A (en) | 2000-10-24 |
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