CH233496A - Metall-Luftschraubenblatt mit Heizvorrichtung, sowie Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents
Metall-Luftschraubenblatt mit Heizvorrichtung, sowie Verfahren zur Herstellung desselben.Info
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Description
Metall-Luftschraubenblatt mit Heizvorrichtung, sowie Verfahren zur Herstellung desselben. Die Erfindung betrifft ein Metalluft schraubenblatt mit Heizvorrichtung, sowie ein Verfahren zur Herstellung desselben. Die Verhinderung des Eisansatzes an Luftschrauben macht im allgemeinen grössere Schwierigkeiten als an flugzeugfesten Teilen. Aufblasbare ,Gummischläuche, wie sie viel fach bei flugzeugfesten Teilen Verwendung finden, kommen bei Luftschrauben nicht in Frage. Man hat sich zu einem Teil .durch Aufbringen von, Flüssigkeiten .auf die Luft schrauben ,geholfen, welche geeignet sind, .den Eisansatz zu verhindern. Der Erfolg ,dieser Lösung war jedoch unzureichend. Zur Heizung von Metalluftschrauben hat man auch schon einen andern Weg gewählt, indem man nämlich in der Schraubennabe einen wärmeerzeugenden elektrischen Widerstands- heizkGrper unterbrachte. Die in diesem Heiz körper erzeugte Wärme wurde durch Leitung .den Schraubenblättern mitgeteilt und ver breitete sich über diese. Da die Verbreitung über den ganzen Querschnitt der Schrauben blätter erfolgte, war ein erheblicher Wärme aufwand nötig, um die erwünschte Erwär mung .der Eintrittskante, auf welche es an kommt, zu erreichen. Aus diesem Grunde erwies sich die geschilderte bekannte Heiz- vorrichtung als urwirtschaftlich. Dasselbe ist .der Fall, wenn der Heizleiter in Form eines dünnen Bandes über das ganze Schrauben blatt gewickelt wird. Diese Ausführungsform ist ausserdem leicht verletzbar (etwa durch Steinschlag beim .Start), da ein derart ange ordneter Heizleiter aus naheliegenden aero dynamischen Gründen sehr dünn sein muss. Gemäss, der Erfindung wird das Metall- luftschraubenblatt mit einem Heizkörper aus gerüstet, der die Form eines langgestreckten Drahtes hat und entlang der Eintrittskante des Schraubenblattes wenigstens teilweise in eine Ausnehmung desselben isoliert ein gebettet ist. Durch diese Ausbildung der Heizvorrichtung wird eine erhebliche Er- sparnis an Energie für das Heizen ermöglicht, da nur die Teile geheizt werden, deren Hei zung zur Erreichung des gewünschten Zwek- kes unbedingt nötig ist. Die Rückleitung des durch den Heizleiter geschickten elektrischen Stromes kann über .die Masse des Schraubenblattes erfolgen. Es ist jedoch unter Umständen erwünscht, diese vom Strom freizuhalten. In diesem Falle kann eine besondere Rückleitung vorgesehen werden. Vorteilhafterweise wird die Rücklei tung für den Heizstrom unmittelbar unter dem Heizleiter in einer von diesem überdeck ten Ausnehmung ges Schraubenblattes ange ordnet. Diese Anordnung bringt .den Vorteil mit sich, dass auch die im Rückleiter ent wickelte, Wärme im wesentlichen dem Ein trittskantenbereich des Schraubenblattes zu gute kommt. Bei Anordnung des Heizleiters an der Oberfläche des Schraubenblattes wird für die elektrische Isolation zweckmässigerweise ein solcher Isolierstoff .gewählt, der zur Vermei dung einer Wärmeabgabe an. .die umgebenden Teile des Schraubenblattes auch stark wärme isolierend ist. Bei Anordnung des Heizleiters unterhalb der Oberfläche des Schrauben blattes wird dagegen der elektrische Isolator zweckmässigerweise derart ausgebildet., dass der Widerstand für den Wärmefluss nach der Seite der Eintrittskante hin möglichst klein und derjenige nach der entgegengesetzten Seite hin möglichst grob' ist. Dies kann ent weder durch entsprechende Werkstoffwahl der Isolierung oder durch entsprechende Be messung derselben erfolgen. Zur Unterbringung des längs der Ein trittskante verlaufenden Heizleiters im Schraubenblatt kann zunächst an der Ein trittskante oder in deren Nähe eine nach vorn offene Nut mit über dem endgültigen Profil umriss des Schraubenblattes überstehenden Rändern hergestellt und diese nach Einlegen des Heizleiters mit seiner Isolation nach aussen abgeschlossen werden. Dies kann z. B. durch Verkitten, Verstemmen, gegebenenfalls durch Verschweissen, erfolgen. Vorteilhafterweise werden die Nutränder mit zu viel Material ausgerüstet und in die sem Falle wird nach dem Verschliessen der Nut noch eine spanabhebende Fertigbearbei tung vorgenommen, so dass man ein sehr glattes Profil erhält. Das vorgeschriebene Verfahren gestattet es, ohne Schwierigkeiten eine vom Schrauben blatt isolierte Rückleitung unterzubringen, indem der Heizdraht schleifenförmig in der Nut an der Eintrittskante geführt wird. Die beigeordnete Zeichnung veranschau licht verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes. Es zeigt: Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Schraubenblatt mit einem an der Eintritts kante liegenden Leiter von kreisförmigem Querschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt durch ein Schraubenblatt mit einem an der Eintritts kante vorgesehenen Heizleiter von T-förmi- gem Querschnitt, Fig. 3 einen Querschnitt durch ein Schraubenblatt, welches eine Nute für die Aufnahme eines Heizleiters zeigt, Fig. 4 einen Querschnitt durch das Schraubenblatt nach der Fig. 3, nachdem der Heizleiter eingebracht und die Nut geschlos sen ist, Fig. 5 einen Querschnitt durch das Schraubenblatt nach der Fig. 3, wobei der Heizleiter samt Rückleiter in der Nut unter gebracht sind und diese geschlossen ist. Bei sämtlichen Ausführungsformen be stehen die Schraubenblätter aus Metall. Nach der Fig. 1 ist im Bereich der Eintrittskante 2 des Schraubenblattes 1 der Heizleiter 3 von kreisförmigem Querschnitt vorgesehen. Dieser erstreckt sich entlang der Eintrittskante. Er liegt in einer Ausnehmung 4 des Schrauben blattkörpers und ist mittels einer starken Isolierung 5 in diese eingebettet. Ein Teil des Heizleiters bildet die .Sehraubenblatt- oberfläclie an der Eintrittskante. Der Werk stoff der elektriscleen Isolierung 5 ist so gewählt und die Isolierung ist so bemessen, dass ausser einer elektrischen Isolierung auch eine leinreichende Wärmeisolierung gegeben ist. Auf :diese Weise wird verhindert, dass ein grösserer Teil der im Heizleiter 3 entwickel ten Wärme seinem eigentlichen Zweck der Erwärmung der Eintrittskante entzogen wird und sich über die Masse des Schraubenblat tes 1 ausbreitet. Die Ausführungsform nach der Fig. 2 unterscheidet sich dadurch. von derjenigen nach der Fig. 1, dass der Heizleiter .3 einen T-förmigen Querschnitt aufweist und unter Zwischenfügung einer entsprechend geform ten Isolierung 5 in den Nuten 4 von schwal benschwanzförmigem Querschnitt verankert ist. Während die Heizleiter bei den Ausfüh rungsnormen nach den Fig. 1 und 2 an der Oberfläche liegen, ist der Heizleiter 3 bei der Ausführungsform nach der Fig. 4 im Innern des Schraubenblattkörpers 1 angeord net, und zwar in,der Nähe der Eintrittskante 2. Die auch in diesem Falle vorgesehene Iso lierung 5 wird so ausgewählt und bemessen, dass der Hauptwärmefluss zur Eintrittskante 2 geht. Sowohl die geeignete Werkstoffaus wahl des. Isolierstoffes als auch die geeignete Bemessung der .Stärke der Isolierung sind Mittel, um den Widerstand für den Wärme fluss nach der Seite der Eintrittskante hin möglichst klein und denjenigen nach der ent gegengesetzten Seite hin möglichst gross zu machen. Im allgemeinen können beliebige be kannte Isolierstoffe verwendet werden. Zur Erzielung einer erhöhten Wärmeleitfähigkeit kommen solche mit entsprechenden, beim Bau elektrischer Maschinen bekannten, Zusätzen in Frage. Die Fig. 3 bis 5 veranschaulichen ver schiedene Phasen bei der Einbringung eines innerhalb des Schraubenblattes verlegten Heizleiters. Die Fig. 3, zeigt das Schrauben blatt 1 mit der Nute 4 im Bereich der Ein trittskante. Die Nutränder 7 springen über das endgültige Profil vor. Eine ,derartige Gestaltung hat den Vorteil, dass nach ,dem Umbiegen der Ränder 7 zwecks Schliessens der Nut noch Material da ist, welches eine Nachbearbeitung des, Schraubenblattes an der Eintrittskante auf das ,gewünschte Profil unter Spanabnahme ermöglicht. Die Fig. 4 und 5 zeigen ein weiteres Sta dium im Arbeitsablauf beim Einbringen des Heizleiters. Der Heizleiter ,3 mit der Isolation 5 ist in die Nut 4 eingelegt worden.. Darauf hin sind die Ränder 7 umgelegt worden. An der Stosskante sind sie verstemmt oder ver kittet. Das Verstemmen kann, auch noch durch ein Verschweissen ergänzt werden. Der Heizleiter ist durch diese Massnahmen zuver lässig nach aussen abgeschlossen. In den Fig. 1, 2 und 4 ist der Heizleiter 3 als einziger Leiter kleineren Querschnittes dargestellt. Die Rückleitung,des Heizstromes ,erfolgt in diesem Falle durch die Masse des Schraubenblattkörpers 1 hindurch. Die Fig. 5 veranschaulicht eine andere Ausführungsform. In diesem Falle sind nämlich in der Aussparung 4 zwei Leiter- querschnitte 3 und 6 zu :sehen, welche vom Isolierstoff 5 umgeben sind. Der Leiter 3 ist der eigentliche Heizleiter, während der Leiter 6 zur Rückleitung des Heizstromes dient. Nor malerweise bilden die Leitern 3 und 6 eine Einheit und stellen lediglich zwei Teile eines am äussern Ende des Schraubenblattes schlei- fenförmig gebogenen Leiters dar. Der Heiz strom kommt von der Nabe der Luftschraube. Dieser wird er z. B. über Schleifringe zuge führt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Metalluftschraubenblatt mit Heizvor- richtung, bei dem die Wärme in einem elek trischen Widerstandsheizkörper erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper .die Form eines langgestreckten Drahtes hat und entlang der Eintrittskante des Schrau benblattes wenigstens teilweise in eine Aus rehmungdesselben isoliert eingebettet ist.II. Verfahren zur Herstellung eines Me- ta.lluftschraubenblattes nach. Patentanspruch I, .dadurch gekennzeichnet, dass zunächst im Bereich der Eintrittskante des Blattes eine nach vorn offene Nut mit über dem endgülti gen Profilumriss überstehenden Rändern her gestellt und diese nach Einlegen des Heiz- leiters mit seiner Isolation nach aussen abge schlossen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Metalluftschraubenblatt mit Heizvor- richtung nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rückleitung unmittel bar unter dem Heizleiter in einer von diesem überdeckten Ausnehmung des Schrauben- blattes liegt. 2. Metalluftschraubenblatt mit Heizvor- richtung nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Heizleiter an der Oberfläche des .Schraubenblattes angeordnet und der elektrische Isolator zur Vermeidung einer Wärmeabgabe an die umgebenden Teile des Schraubenblattes wärmeisolierend ist. 3.Metalluftschraubenblatt mit Heizvor- richtung nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Heizleiter unterhalb der Oberfläche des Schraubenblattes ange ordnet und der elektrische Isolator durch Werkstoffwahl derart ausgebildet ist, dass der Hauptwärmefluss zur Eintrittskante des Schraubenblattes geht. 4.Metalluftschraubenblatt mit Heizvor- richtung nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Heizleiter unterhalb der Oberfläche des Schraubenblattes ange ordnet und der elektrische Isolator durch Bemessung derart ausgebildet ist, dass der Hauptwärmefluss zur Eintrittskante des Schraubenblattes .geht. 5. Verfahren nach Patentanspruch II, da- ,durch gekennzeichnet, dass die Nut durch Verkitten der Ränder abgeschlossen wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Nut durch Verstemmen der Ränder abgeschlossen wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Nut durch Verschweissen der Ränder abgeschlossen wird. S.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Nut.ränder mit zu viel Material ausgerüstet werden und nach dem Verschliessen der Nut noch eine span abhebende Fertigbearbeitung vorgenommen wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass in die an der Ein trittskante vorgesehene Nut ein schleifen förmig geführter Heizdraht untergebracht. wird.
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP3020638A1 (de) * | 2014-11-11 | 2016-05-18 | Airbus Defence and Space GmbH | Vorrichtung und Verfahren zur Enteisung und/oder Vermeidung von Eisbildung sowie Profilkörper und Luftfahrzeug mit einer solchen Vorrichtung |
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1942
- 1942-10-05 CH CH233496D patent/CH233496A/de unknown
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| EP2873617B1 (de) * | 2013-11-13 | 2020-07-01 | Airbus Defence and Space GmbH | Vorrichtung und Verfahren zur Enteisung und/oder Vermeidung von Eisbildung sowie Profilkörper und Luftfahrzeug mit einer solchen Vorrichtung |
| EP3020638A1 (de) * | 2014-11-11 | 2016-05-18 | Airbus Defence and Space GmbH | Vorrichtung und Verfahren zur Enteisung und/oder Vermeidung von Eisbildung sowie Profilkörper und Luftfahrzeug mit einer solchen Vorrichtung |
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