[go: up one dir, main page]

DE19853211C2 - Brunnenrohr - Google Patents

Brunnenrohr

Info

Publication number
DE19853211C2
DE19853211C2 DE19853211A DE19853211A DE19853211C2 DE 19853211 C2 DE19853211 C2 DE 19853211C2 DE 19853211 A DE19853211 A DE 19853211A DE 19853211 A DE19853211 A DE 19853211A DE 19853211 C2 DE19853211 C2 DE 19853211C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
well pipe
filter
well
rods
polymer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19853211A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19853211A1 (de
Inventor
Willi Keul
Wilhelm Meyer
Thomas Bloomfield
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinbraun AG
Meyer Rohr and Schacht GmbH
Original Assignee
Rheinbraun AG
Meyer Rohr and Schacht GmbH
Rheinische Braunkohlenwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinbraun AG, Meyer Rohr and Schacht GmbH, Rheinische Braunkohlenwerke AG filed Critical Rheinbraun AG
Priority to DE19853211A priority Critical patent/DE19853211C2/de
Priority to AT99121835T priority patent/ATE288972T1/de
Priority to EP99121835A priority patent/EP1002906B1/de
Priority to DE59911588T priority patent/DE59911588D1/de
Priority to US09/437,080 priority patent/US6352108B1/en
Priority to AU59434/99A priority patent/AU763023B2/en
Publication of DE19853211A1 publication Critical patent/DE19853211A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19853211C2 publication Critical patent/DE19853211C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B3/00Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water
    • E03B3/06Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water from underground
    • E03B3/08Obtaining and confining water by means of wells
    • E03B3/16Component parts of wells
    • E03B3/18Well filters
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B43/00Methods or apparatus for obtaining oil, gas, water, soluble or meltable materials or a slurry of minerals from wells
    • E21B43/02Subsoil filtering
    • E21B43/08Screens or liners
    • E21B43/082Screens comprising porous materials, e.g. prepacked screens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Geology (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Brunnenrohr gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Derartige Brunnenrohre sind unter Verwendung von Kupplungs­ gliedern zu einem zugfesten Rohrstrang zusammensetzbar, der zur Verrohrung eines Brunnens dient, wobei einzelne Brunnen­ rohre als Filterrohre ausgebildet sein können, die zumindest in Abständen innerhalb des Rohrstranges angeordnet sind.
Aus der DE-OS 25 30 370 ist ein Brunnenrohr aus Asbestzement bekannt. Asbestzementrohre haben den Vorteil, daß sie einer­ seits verhältnismäßig leicht und andererseits in der Lage sind, die beim hängenden Einbau eines solchen Rohrsstranges in einem Brunnen auftretenden erheblichen Zugkräfte aufzunehmen und auf die Einrichtung zu übertragen, an welcher der Rohr­ strang während des Einbaus im Brunnen hängt.
Es ist ferner bekannt, Brunnenrohre aus Asbestzement auch mit einem Filterkörper zu versehen, um sie als Filterrohre verwen­ den zu können. Die DE-PS 13 01 300 offenbart ein Filterrohr mit einem Tragrohr aus Asbestzement oder Kunststoff, dessen mit Löchern versehene Wand außenseitig eine durch eine Kies­ packung gebildete mantelförmige Filterschicht trägt. Diese Löcher sind erforderlich, damit das durch die Filterschicht fließende Wasser in das Innere des Tragrohres eintreten kann. Abgesehen von den bereits erwähnten Bedenken bezüglich der weiteren Verwendung von Rohren aus Asbestzement weisen diese bekannten Brunnen-Filterrohre den Nachteil auf, daß das An­ bringen der Löcher in den Wandungen erhebliche Kosten ver­ ursacht. Hinzu kommt, daß die freie Filterfläche bei diesen bekannten Rohren durch die Wandbereiche des Tragrohres, die zwischen den Löchern desselben vorhanden sind, eine erhebliche Einschränkung erfährt.
Die DE-OS 17 86 014 offenbart ein Brunnenfilterrohr, welches einen als Skelett oder Käfig ausgebildeten Stützkörper auf­ weist, der mit einem umlaufenden Mantel versehen ist, der als Kiespackung ausgebildet ist. Dabei wird vorausgesetzt, daß die Enden des Käfigs an beiden Enden des Filterrohres aus der Kiespackung herausragen, um zwei aufeinanderfolgende Rohre miteinander verbinden zu können. Dieses bekannte Brunnenfil­ terrohr ist verhältnismäßig schwer, da der als Käfig oder dgl. ausgebildete Stützkörper offensichtlich aus Metall besteht. Zudem weist es den Nachteil auf, daß es aufgrund des Vorhan­ denseins dieses Stützgerüstes nicht ohne weiteres abbaggerbar ist. Dieser Eigenschaft kommt dann eine besondere Bedeutung zu, wenn das Brunnenfilterrohr zu Entwässerungszwecken im Tagebau, insbesondere im Braunkohlentagebau, in Bereichen verwendet wird, die später unter Verwendung beispielsweise eines Schaufelradbaggers abgebaggert werden.
Aus der DE-OS 17 84 288 ist ein Brunnenfilterrohr bekannt, welches, da es lediglich aus einer durch Kunstharz gebundenen körnigen Packung besteht, ohne weiters abbaggerbar ist. Dabei sind die beiden an den Enden des Rohres befindlichen Verbin­ dungsabschnitte mit einem größeren Anteil an Bindemittel ver­ sehen, so daß sie eine größere Festigkeit aufweisen. Außerdem sind an den Verbindungsabschnitten umlaufende Nuten an­ gebracht, die im Zusammenwirken mit einer den Verbindungs­ abschnitten zweier benachbarter Rohre gemeinsamen Muffe je­ weils einen Kanal bilden, in den ein Verbindungselement in Form eines ummantelten Drahtseilabschnittes eingeführt werden kann. Wenngleich diese Filterrohre ohne Schwierigkeiten abbag­ gerbar sind, ist ihre Beanspruchbarkeit auf Zug außerordentlich gering, so daß sie beim überwiegend angewendeten hängen­ den Ausbau eines Brunnens nicht verwendet werden können.
Aus der DE 70 20 888 U1 ist ein Filterrohr für Brunnen bekannt, welches aus durch Glasfasern verstärktem Kunstharz hergestellt ist und aus einer Vielzahl von sektorförmigen Formkörpern besteht, die in Achsrichtung in Abständen voneinander angeord­ net sind. Die Glasfaserverstärkung ist in Form eines aus Glas­ faserrowings bestehenden Skeletts vorgesehen.
Aus der DE 72 06 442 U1 ist ein selbsttragendes Brunnenfilter­ rohr mit einem körnigen Filtermantel bekannt, bei dem der Filtermantel durch Kunststoffkleber und begrenzte plastische Kontaktverfestigung der körnigen Filtermasse die zur Aufnahme der Zug- und Druckbelastungen erforderliche Festigkeit erhält, ohne daß ein metallener Käfig oder andere Stützelemente not­ wendig sind. Zur Verbindung mehrerer Filterabschnitte sind an den Enden des Filtermantels Anschlußelemente angeordnet, die durch den in den Filtermantel eingelassene und in dessen Längsrichtung verlaufende Verbindungsglieder zusammengehalten werden.
Demzufolge liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Brunnenrohr der einleitend beschriebenen Art so auszugestal­ ten, daß es bei leichtem Gewicht eine ausreichende Festigkeit aufweist, die auch einen hängenden Brunnenausbau ermöglicht, ohne daß zu seiner Herstellung Asbestzement verwendet werden müßte. Dabei soll die Herstellung des Brunnenrohres auch dann, wenn es als Filterrohr ausgebildet ist, zumindest nicht schwieriger und aufwendiger sein als die bekannter Filter­ rohre.
Diese Aufgabe wird durch die Kombination der im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Merkmale gelöst.
Die Anwendung von kunstharzgebundenen Glasfaserstäben ermög­ licht es, Brunnenrohre mit großer Zugfestigkeit herzustellen, die kein wesentlich größeres Gewicht aufweisen als bekannte Brunnenrohre, z. B. aus Asbestezement, die ohne irgendwelche Verstärkungs- oder Stützeinlagen gefertigt sind. Zudem er­ fordern derartige Glasfaserstäbe keine zusätzlichen Maßnahmen zur Korrosionsvermeidung. Bei entsprechender Wahl des Kunstharzes für die Glasfaserstäbe einerseits und für den Polymerbeton sowie gegebenenfalls die Filterkiespackung ande­ rerseits kann eine kohäsive und/oder adhäsive Verbindung zwi­ schen den Glasfaserstäben und den jeweiligen Abschnitten des Filterrohres herbeigeführt werden mit der Folge, daß ein als Filterrohr ausgebildetes Brunnenrohr in seiner Gesamtheit weniger heterogen ist als übliche Brunnenfilterrohre, die beispieslweise aus einer kunstharzgebundenen Kiesschicht und einem Skelett oder Rahmen aus Stahl bestehen. Diese weniger heterogene Beschaffenheit wirkt sich insbesondere dann günstig aus, wenn das Brunnenfilterrohr auf Zug vorgespannt wird, da aufgrund der homogenen Verbindungen zwischen den kunstharz­ gebundenen Glasfaserstäben und der Kiesfilterpackung bzw. dem Polymerbeton in den Verbindungabschnitten die Zugbeanspruchung gleichmäßiger auf das gesamte Brunnenfilterrohr verteilt wer­ den kann, ohne daß die Gefahr eines Ablösens der den Rohrman­ tel bildenden Bestandteile vom Glasfaserstab besteht. Anzahl und Durchmesser der Glasfaserstäbe können so gewählt werden, daß bezüglich der insgesamt vorhandenen Umfangsfläche der Glasfaserstäbe und somit der Verbindungsfläche zwischen diesen und dem umgebenden Polymerbeton bzw. der umgebenden Filter­ kiespackung ein Optimum erzielbar ist.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Brunnenfilterrohr dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Brunnenfilterrohr,
Fig. 2 einen den Endabschnitt des Brunnenfilterrohres dar stellenden Ausschnitt aus Fig. 1 in größerem Maßstab,
Fig. 3 einen Ausschnitt aus der Stirnansicht des Brunnenfil­ terrohres im Maßstab der Fig. 2.
Das Brunnenfilterrohr 10 weist an jedem Ende einen verhältnis­ mäßig kurzen Verbindungsabschnitt 12 aus Polymerbeton und einen dazwischen befindlichen Abschnitt 14 auf, der als Kies­ klebefilter ausgebildet ist und aus Filterkiesen und Polyester- oder Vinylesterharz besteht. Diese Harze können auch als Bindemittel für den Polymerbeton verwendet werden.
Das Brunnenfilterrohr 10 ist mit kunstharzgebundenen Glasfa­ serstäben 16 versehen, die sich zwischen seinen Stirnseiten 18 erstrecken und nahe der inneren Begrenzungswandung 20 ver­ laufen. Dies ist im wesentlichen darauf zurückzuführen, daß beim Ausführungsbeispiel das Brunnenfilterrohr 10 im Bereich der Verbindungsabschnitte 12 eine wesentlich geringere Wand­ stärke aufweist als im Bereich des Kiesfilters 14.
Die Glasfaserstäbe 16 können beispielsweise mit einem Durch­ messer von 3-9 mm versehen sein. Derartige Glasfaserstäbe können eine Zugfestigkeit von mehr als 100 n/mm2 aufweisen. Für die bessere Verankerung des einzelnen Glasfaserstabes im Polymerbeton bzw. in der Filterpackung kann der Glasfaserstab außenseitig so ausgebildet sein, daß das Entstehen einer glat­ ten Oberfläche vermieden wird. Dies kann beispielsweise da­ durch erreicht werden, daß auf den Glasfaserstab ein Draht oder ggf. auch ein Glasfaserroving spiralförmig aufgewickelt ist, um so auch eine formschlüssige Verbindung zwischen Glas­ faserstab und Polymerbeton bzw. Kiesfilter zu erzielen. Die Anzahl der Glasfaserstäbe hängt von den jeweiligen Gegebenhei­ ten, auch vom Durchmesser des Brunnenfilterrohres, ab. In der Mehrzahl der Fälle werden etwa 20 bis 25 derartiger Glasfaser­ stäbe in regelmäßigen Abständen um den Umfang herum verteilt angeordnet sein.
Da das Kiesfilter 14 eine Mindestdurchlässigkeit aufweisen muß, die ein Porenvolumen von beispielsweise 36% erfordert, ist seine Druckfestigkeit merklich geringer als die des Poly­ merbetons, aus welchem die Verbindungsabschnitte 12 bestehen. Dies ist jedoch von untergeordneter Bedeutung, da es im we­ sentlichen darauf ankommt, daß das Rohr bei vertikalem, also hängendem Einbau, Zugkräfte aufzunehmen und zu übertragen in der Lage ist. Die Verbindung zum jeweils benachbarten Rohr kann über eine Muffe erfolgen, die den jeweiligen Verbindungs­ abschnitt und den des benachbarten Verbindungsabschnittes des anschließenden Rohres umschließt, wobei die formschlüssige Verbindung zwischen der nicht dargestellten Muffe und dem jeweiligen Verbindungabschnitt 12 z. B. auf bekannte Weise durch ein Drahtseil oder einen Polyamidstab erfolgt, das bzw. der in die außen am jeweiligen Verbindungsabschnitt 12 an­ gebrachte Nut 22 eingreift. Die in dem aus mehreren Rohren bestehenden Rohrstrang wirksamen axialen Zugkräfte werden durch diese Verbindungselemente von Rohr zu Rohr übertragen. Innerhalb der einzelnen Rohre erfolgt die Übertragung der axialen Zugkräfte im wesentlichen durch die kunstharzgebunde­ nen Glasfaserstäbe.
Die Herstellung der Rohre erfolgt in einer Form, die die äuße­ re und innere Begrenzung des Rohres definiert. In diese im Querschnitt einen Ring darstellende Form werden zunächst die Glasfaserstäbe angeordnet und auf Zug beansprucht, worauf dann aufeinanderfolgend zunächst das Material für den unteren Ver­ bindungsabschnitt 12, dann das Material für den Abschnitt 14 aus Filterkies und dann das Material für den oberen Verbin­ dungsabschnitt eingefüllt werden.
Das eingefüllte Material wird, bevor es beginnt auszuhärten, durch einen Rüttler verdichtet, wobei dabei, soweit es das Kiesfilter betrifft, das angestrebte Porenvolumen zu beachten ist.
Zur Herstellung von Brunnenrohren, die ohne Filterpackung und somit durchgehend aus Polymerbeton hergestellt sind, wird eine Form verwendet, die über die gesamte Länge einen konstanten Außendurchmesser aufweist, der beispielsweise dem in den End­ bereichen 12 des in den Fig. 1-3 dargestellten Brunnenfil­ terrohres entspricht. Da das Rohr über seine gesamte Länge aus Polymerbeton besteht, wird demzufolge auch ausschließlich Polymerbeton in die Form eingefüllt, nachdem zuvor darin die Glasfaserstäbe angeordnet und auf Zug beansprucht sind.
In beiden Fällen, also beim normalen Brunnenrohr mit geschlos­ sener Wandung und dem Brunnenfilterrohr übernehmen die Glasfa­ serstäbe die axialen Zugbelastungen, so daß das Brunnenrohr gemäß der Erfindung dort einsetzbar sind, wo auch bekannte Brunnenrohre eingesetzt werden können, zumal es den Vorteil der Abbaggerbarkeit aufweist. Das Brunnenrohr ist jedoch auch ohne weiteres mit Vorteil dort einsetzbar, wo diese Eigen­ schaft keine Rolle spielt.

Claims (11)

1. Brunnenrohr (10) mit in seiner Längsrichtung innerhalb seiner Wandung verlaufenden und über den Umfang des Rohres in Abständen voneinander angeordneten Stäben (16), wobei die Wandung aus mit Polymer gebundenen kiesartigen Körnern hergestellt ist, dadurch gekennzeich­ net, daß die Stäbe als kunstharzgebundene Glasfaserstäbe (16) ausgebildet sind, die mit der Wandung kohäsiv und/oder adhäsiv verbunden sind und in Längsrichtung auf Zug vorgespannt in die Wandung eingebettet sind.
2. Brunnenrohr (10) nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Brunnenrohr (10) an jedem seiner Enden einen Verbindungsabschnitt (12) für wenig­ stens ein Kupplungsglied aufweist, mittels welchem das Brunnenrohr (10) mit anderen Brunnenrohren zu einer zug­ festen Rohrleitung zusammensetzbar ist.
3. Brunnenrohr (10) nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die beiden Verbindungsab­ schnitte (12) aus Polymerbeton bestehen und zwischen die­ sen beiden Verbindungsabschnitten (12) ein als Filter (14) ausgebildeter Abschnitt angeordnet ist, der ebenfalls aus mit Polymer gebundenen kiesartigen Körnern hergestellt ist, wobei der Polymeranteil an den Verbindungsabschnitten (12) größer ist als in dem zwischen diesen befindlichem Filterabschnitt (14), der als Kiespackung ausgebildet ist.
4. Brunnenrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ge­ kennzeichnet durch eine derartige Ausge­ staltung der Oberfläche der Stäbe (16), daß zumindest ein teilweiser Formschluß zwischen Oberflächen der Stäbe und dem das Brunnenrohr bzw. die Verbindungsabschnitte (12) bildenden Polymerbeton und/oder gegebenenfalls dem Filter­ mantel (14) entsteht.
5. Brunnenrohr nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß als Polymer-Bindemittel ein Polye­ sterharz verwendet wird.
6. Brunnenrohr nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß als Polymer-Bindemittel ein Vinyle­ sterharz verwendet wird.
7. Brunnenrohr nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Polymeranteil in den Verbindungs­ abschnitten (12) etwa 10%-15% und im Filtermantel (14) 4%-7% beträgt.
8. Brunnenrohr nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Wandstärke des Brunnenrohres im Bereich des Filterabschnitts (14) größer ist als im Be­ reich der beiden Verbindungsabschnitte (12).
9. Brunnenrohr nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die kunstharzgebundenen Glasfaser­ stäbe (16) auch mit der Filterpackung (14) kohäsiv oder adhäsiv verbunden sind.
10. Brunnenrohr nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Stäbe (16) sich zwischen den beiden stirnseitigen Begrenzungen (18) des Brunnenrohres (10) erstrecken.
11. Brunnenrohr nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Verbindungsabschnitte (12) mit umlaufenden nutförmigen Vertiefungen (22) zur Aufnahme eines Verbindungselementes versehen sind.
DE19853211A 1998-11-18 1998-11-18 Brunnenrohr Expired - Fee Related DE19853211C2 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853211A DE19853211C2 (de) 1998-11-18 1998-11-18 Brunnenrohr
AT99121835T ATE288972T1 (de) 1998-11-18 1999-11-04 Brunnenrohr
EP99121835A EP1002906B1 (de) 1998-11-18 1999-11-04 Brunnenrohr
DE59911588T DE59911588D1 (de) 1998-11-18 1999-11-04 Brunnenrohr
US09/437,080 US6352108B1 (en) 1998-11-18 1999-11-09 Well pipe
AU59434/99A AU763023B2 (en) 1998-11-18 1999-11-16 Well pipe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853211A DE19853211C2 (de) 1998-11-18 1998-11-18 Brunnenrohr

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19853211A1 DE19853211A1 (de) 2000-06-08
DE19853211C2 true DE19853211C2 (de) 2001-12-06

Family

ID=7888234

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19853211A Expired - Fee Related DE19853211C2 (de) 1998-11-18 1998-11-18 Brunnenrohr
DE59911588T Expired - Fee Related DE59911588D1 (de) 1998-11-18 1999-11-04 Brunnenrohr

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE59911588T Expired - Fee Related DE59911588D1 (de) 1998-11-18 1999-11-04 Brunnenrohr

Country Status (5)

Country Link
US (1) US6352108B1 (de)
EP (1) EP1002906B1 (de)
AT (1) ATE288972T1 (de)
AU (1) AU763023B2 (de)
DE (2) DE19853211C2 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006034618A1 (de) * 2006-07-27 2008-02-14 Knoch, Kern & Co. Filterrohr
EP2031138A1 (de) 2007-09-03 2009-03-04 Ochs Bohrgesellschaft mbH Verwendung von Glaskugeln zur Füllung des Ringraumes zwischen Filterrohr und Bohrlochwand bei Bohrungen zur Wassergewinnung

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19940327C1 (de) 1999-08-25 2001-05-03 Meyer Rohr & Schacht Gmbh Vortriebsrohr für die Herstellung einer im wesentlichen horizontal verlaufenden Rohrleitung sowie Rohrleitung
US20050108960A1 (en) * 2003-11-26 2005-05-26 James Schluter Polymer concrete pipe
CN102052524A (zh) * 2011-01-17 2011-05-11 武汉理工大学 预应力混凝土玻璃钢复合管及其制备方法
US11754205B2 (en) 2015-02-23 2023-09-12 Exotex, Inc. Method and apparatus of making pipes and panels using a treated fiber thread to weave, braid or spin products
WO2017053388A1 (en) 2015-09-21 2017-03-30 Exotex, Inc. Thermally insulating pipes
CN109707917A (zh) * 2018-12-17 2019-05-03 巢湖鹏远金属焊管有限公司 一种低流阻玻璃钢复合管及其加工方法

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1708014A1 (de) * 1967-03-03 1971-04-22 Auergesellschaft Gmbh Wirbelrohr nach Ranque und Hilsch
DE1784288A1 (de) * 1968-07-25 1971-08-12 Rheinische Braunkohlenw Ag Selbsttragendes Filterrohr
DE2530370A1 (de) * 1975-07-08 1977-01-20 Rheinische Braunkohlenw Ag Rohr aus asbestzement

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1230726B (de) * 1962-10-08 1966-12-15 Inst Gidrogeologii I Inshenern Filterrohr
DE1301300B (de) 1966-05-03 1969-08-21 Rheinische Braunkohlenw Ag Filterrohr mit einem Grundkoerper aus Asbestzement oder Kunststoff
DE1786014A1 (de) 1968-08-06 1971-11-18 Rheinische Braunkohlenw Ag Brunnenfilterrohr
US3911964A (en) * 1974-04-29 1975-10-14 Interpace Corp Prestressed concrete pipes
DE3616445C1 (en) * 1986-05-15 1987-08-20 Dyckerhoff & Widmann Ag Corrosion-resistant pipe consisting of concrete/polymer composite
NO972792L (no) * 1996-06-20 1997-12-22 Pall Corp Filter for underjordisk bruk

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1708014A1 (de) * 1967-03-03 1971-04-22 Auergesellschaft Gmbh Wirbelrohr nach Ranque und Hilsch
DE1784288A1 (de) * 1968-07-25 1971-08-12 Rheinische Braunkohlenw Ag Selbsttragendes Filterrohr
DE2530370A1 (de) * 1975-07-08 1977-01-20 Rheinische Braunkohlenw Ag Rohr aus asbestzement

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006034618A1 (de) * 2006-07-27 2008-02-14 Knoch, Kern & Co. Filterrohr
DE102006034618B4 (de) * 2006-07-27 2011-01-27 Hobas Engineering Gmbh Filterrohr
EP2031138A1 (de) 2007-09-03 2009-03-04 Ochs Bohrgesellschaft mbH Verwendung von Glaskugeln zur Füllung des Ringraumes zwischen Filterrohr und Bohrlochwand bei Bohrungen zur Wassergewinnung
DE102007041635A1 (de) * 2007-09-03 2009-03-12 Ochs Bohrgesellschaft Mbh Verwendung von Glaskugeln zur Füllung des Ringraumes zwischen Filterrohr und Bohrlochwand bei Bohrungen zur Wassergewinnung

Also Published As

Publication number Publication date
EP1002906A2 (de) 2000-05-24
EP1002906A3 (de) 2002-07-10
EP1002906B1 (de) 2005-02-09
AU5943499A (en) 2000-05-25
ATE288972T1 (de) 2005-02-15
DE59911588D1 (de) 2005-03-17
AU763023B2 (en) 2003-07-10
DE19853211A1 (de) 2000-06-08
US6352108B1 (en) 2002-03-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1079026B1 (de) Vortriebsrohr für die Herstellung einer im wesentlichen horizontal verlaufenden Rohrleitung
DE69427338T2 (de) Bohrlochfilter mit regelmässigem Aussendurchmesser
DE3507732C2 (de)
DE3828481C2 (de)
DE60024275T2 (de) Bohrlochfilter mit innerem alternativem fliessweg
DE69531643T2 (de) Bohrlochfilter mit gewickeltem Element
DE10084454B4 (de) Bohrlochsieb mit einem inneren Ausweichströmungsweg
WO1998009042A1 (de) Rohr- und/oder stabförmige faserverstärkte konstruktionen
DE19833726A1 (de) Bohrwerkzeug mit Ausweichweg und einer inneren Zweigleitung
DE19853211C2 (de) Brunnenrohr
EP0344423B1 (de) Rinne, insbesondere Entwässerungsrinne
DE2442783A1 (de) Verbindung von koerpern
DE3103041C2 (de) Schlauchförmige Dichtungsvorrichtung für Betonfugen
WO1999025934A1 (de) Querkraftdornlagerung
DE2743639C2 (de) Stahlbetonpfahl mit einem Stahlrohrmantel
DE1301300B (de) Filterrohr mit einem Grundkoerper aus Asbestzement oder Kunststoff
DE3332242C2 (de)
EP0697050A1 (de) Verfahren zum auskleiden eines kanals und einbring- und rückholschlitten zur durchführung des verfahrens
DE202009017311U1 (de) Entwässerungselement mit Basaltsteinbewehrung
DE2118386A1 (de) Bordstein aus Beton, Stahlbeton, Spannbeton oder anderen Materialien
DE3734537A1 (de) Filterbrunnen
DE3021558A1 (de) Verfahren zum verrohren von mit fluessigkeit gefuellten bohrloechern o.dgl. unter verwendung von einzelnen rohrschuessen
DE1231190B (de) Aus einzelnen Rohrschuessen bestehender Rohrstrang zum Verrohren von mit Fluessigkeit gefuellten Bohrloechern od. dgl.
DE3524865C2 (de)
DE1786014A1 (de) Brunnenfilterrohr

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee