DE19853724A1 - Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder freie Glühbirne - Google Patents
Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder freie GlühbirneInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder freie Glühbirne zur Verwendung in Wechselstrom-Versorgungsnetzen, dadurch gekennzeichnet, daß im wesentlichen unter Beibehaltung der für Glühbirnen üblichen Formen und Größen in deren Sockel eine Vorrichtung zur Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom eingebaut ist und die Verhältnisse von Spannung, Widerstand und Stromfluß nach Bedarf auf den Betrieb der Glühbirne mit Gleichstrom eingestellt sind. DOLLAR A Bekannte, an Wechselstrom-Versorgungsnetzte angeschlossene Glühbirnen strahlen magnetische Wechselfelder ab. Die Stärke dieser Felder ist höher als es dem Stromfluß entsprechen würde, da ihre Intensität durch die Spulenform der Glühwendel potenziert wird. DOLLAR A Magnetische Wechselfelder schwächen das Immunsystem des Menschen, da sie den biomagnetischen Vorgängen in allen Körperzellen zuwider laufen. DOLLAR A Die aus der erfindungsgemäßen Glühbirne abgestrahlten magnetischen Gleichfelder entsprechen im Wesen den biomagnetischen Vorgängen in den Körperzellen und sind langfristig gesundheitsverträglich. DOLLAR A Die erfindungsgemäße Glühbirne ist geeignet, ohne Mehraufwand jede bekannte Glühbirne zu ersetzen.
Description
Die Erfindung betrifft eine von Abstrahlungen mag
netischer Wechselfelder freie Glühbirne zur Verwen
dung in Wechselstrom-Versorgungsnetzen, dadurch ge
kennzeichnet, daß im wesentlichen unter Beibehaltung
der für Glühbirnen üblichen Formen und Größen in
deren Sockel eine Vorrichtung zur Umwandlung von
Wechselstrom in Gleichstrom eingebaut ist und die
Verhältnisse von Spannung, Widerstand und Stromfluß
nach Bedarf auf den Betrieb der Glühbirne mit Gleich
strom eingestellt sind.
Es ist bekannt, daß sich um einen von einem elektrischen
Strom durchflossenen Stromleiter ein Magnetfeld aufbaut.
Ebenso bekannt ist, daß die Richtung eines solchen Mag
netfeldes abhängt von der Flußrichtung des elektrischen
Stromes, welcher durch den Stromleiter fließt. Die Wissen
schaft hat sich zur Definition dieser Abhängigkeit zwi
schen Magnetfeld-Richtung und Stromfluß-Richtung auf die
sogenannte "Rechte-Hand-Regel" geeinigt, welche in Lehr
büchern über Elektromagnetismus beschrieben ist.
Aus der genannten Abhängigkeit ergibt sich, daß ein
Wechsel der Stromfluß-Richtung im stromdurchflossenen
Stromleiter einen Wechsel in der Richtung des solcher
maßen erzeugten Magnetfeldes bewirkt.
Bei dem in europäischen Stromversorgungs-Netzen üb
lichen Wechselstrom mit einer Frequenz von 50 Hz erfolgt
ein Wechsel der Stromfluß-Richtung 100-mal pro Sekunde.
Fließt ein solcher Strom durch einen Stromleiter, bildet
sich um diesen Stromleiter herum ein Magnetfeld mit
einer 100-mal pro Sekunde wechselnden Richtung der Mag
netfeld-Linien. Das heißt, daß in diesem Magnetfeld
Nordpol und Südpol 100-mal pro Sekunde ihre Positionen
vertauschen.
Ebenso bekannt ist, daß diese durch Stromfluß erzeugten
Magnetfelder räumlich nicht an den vom Strom durchflos
senen Stromleiter gebunden sind, sondern sich im freien
Raum um diesen Stromleiter herum aufbauen und ausdehnen.
Man spricht daher von abgestrahlten Magnetfeldern.
Man weiß, daß die Intensität eines solchermaßen erzeug
ten Magnetfeldes in direktem Bezug steht zur Stärke des
Stroms, welcher durch den Stromleiter fließt. Je stärker
der Stromfluß, welcher in der Praxis oft als Stromver
brauch bezeichnet wird, desto intensiver ist das hierdurch
entstehende und abgestrahlte Magnetfeld.
Weiterhin ist bekannt, daß die Intensität eines solchen
Magnetfeldes durch die Formgebung des Stromleiters als
Spirale, beispielsweise als Spulenwicklung für einen
Elektromotor, als Heizspirale in einem elektrischen
Heizofen oder als Glühwendel in einer Glühbirne, um ein
Vielfaches erhöht wird.
Laut Lehrbüchern über Elektromagnetismus verhält sich
in der Mitte einer Spule der magnetische Fluß propor
tional dem Produkt aus der Stromstärke und der Windungs
zahl, auch Ampèrewindungszahl genannt (Beispiel: Neue
Enzyklopädie des Wissens, Band 8, Seite 122, Deutsche
Ausgabe 1978 Deutscher Bücherbund GmbH & Co., Stuttgart).
Da Glühbirnen in aller Regel mit Glühwendeln aus einer
Vielzahl von spiralenförmigen Windungen hergestellt
werden, ist die Intensität der von Glühbirnen in den
umgebenden Raum abgestrahlten Magnetfelder um ein Viel
faches höher als beispielsweise die von Radiogeräten und
Fernsehgeräten abgestrahlten Magnetfeldern.
Trotz dieser Tatsache und trotz dem Umstand, daß zu
mindest in Industrieländern praktisch jeder Mensch
täglich mehrere Stunden lang den von Glühbirnen abge
strahlten Magnetfeldern ausgesetzt ist, werden bisher
die Glühbirnen als wesentliche Mit-Verursacher des so
genannten "Elektrosmogs" nur unwesentlich in die Dis
kussionen einbezogen.
Insbesondere bleibt bisher in der Elektrosmog-Diskus
sion die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende
Erkenntnis unberücksichtigt, daß sich ein von einem
gleichstromdurchflossenen Stromleiter abgestrahltes
Magnetfeld mit konstanter Nord-Süd-Polung auf den
menschlichen Organismus in keiner Weise negativ aus
wirkt, wohingegen das magnetische Wechselfeld mit
rasch wiederkehrender Pol-Umkehr, welches von wechsel
stromdurchflossenen Stromleitern abgestrahlt wird, allen
biomagnetischen Vorgängen im lebenden Organismus zu
wider läuft und je nach Intensität und Dauer des Ein
flusses im menschlichen Organismus früher oder später
zwangsläufig negative Folgen haben muß.
Die Europäischen Patentanmeldungen 0 288 222 und
0 288 223 beschreiben eine Beleuchtungs-Vorrichtung be
stehend aus einem Thyristor-Gleichrichter und einer
Spannungs-Regelung. Ziel der Vorrichtung ist eine
flackerfreie Beleuchtung. Ihr Ziel ist nicht die Ver
meidung der Abstrahlung magnetischer Wechselfelder.
Um ein nicht-flackerndes Licht zu erreichen, ist ein
weiterer wichtiger Bestandteil dieser Anmeldungen eine
Schaltung mit elektronischen Bauteilen zum vergleich
mäßigen der gleichgerichteten Spannung. Ein Einbau der
in den Anmeldungen beschriebenen Schaltungen in den
Glühbirnen-Sockel und die im wesentlichen Beibehaltung
der für Glühbirnen üblichen Formen und Größen sind
nicht Bestandteil der Anmeldungen.
Bisher bekannte Maßnahmen gegen den sogenannten
Elektrosmog bestehen aus dem Einbau von abgeschirmten
Kabeln in Wohn- und Büroräumen und einer Spannungs
freischaltung, derenFünktion darin besteht, nach Ab
schaltung des letzten Stromverbrauchers in einem Raum
die gesamte Verkabelung dieses Raumes vom Stromver
sorgungsnetz zu trennen.
Des weiteren werden in allgemein zugänglicher Literatur
Empfehlungen ausgesprochen, Stromverbraucher vor allem
in Kinderzimmern und Schlafzimmern in einigem Abstand
von den Personen anzubringen oder aufzustellen, wobei
oft pauschal von einem Meter Abstand als ausreichend
die Rede ist. Hierbei wird die Verstärkung der abge
strahlten Magnetfelder aus Glühbirnen durch die dort
eingebaute Glühwendel nicht berücksichtigt.
Die seit Jahren lauter werdende Diskussion um Elektro
smog und die steigende Nachfrage nach Vorrichtungen zur
Eindämmung von Magnetfeld-Abstrahlungen aus Elektrogerä
ten zeigen, daß solche Abstrahlungen immer mehr als ei
gentliche Verursacher von Immunschwächen und vieler
daraus resultierender Krankheiten erkannt werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine von
Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder freie Glüh
birne zur Verwendung in Wechselstrom-Versorgungsnetzen
zu schaffen, welche im wesentlichen die für Glühbirnen
üblichen Formen und Größen beibehält und sich dadurch
eignet, ohne jegliche Änderung an Beleuchtungskörpern
an Stelle bisher üblicher Glühbirnen eingesetzt zu
werden.
Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zu
grunde, daß die bei Diskussionen um Elektrosmog ge
nannten, vielfach beobachteten, negativen Einflüsse
der von Elektrogeräten abgestrahlten Magnetfelder auf
die menschliche Gesundheit nur auf abgestrahlte mag
netische Wechselfelder zurückzuführen sind, deren
Richtung im Rhythmus der zweifachen Wechselspannungs-
Frequenz umgekehrt oder invertiert wird, wobei die
Positionen von Nordpol und Südpol unablässig wechseln.
Demgegenüber zeigt dieselbe Erkenntnis, daß beim Be
trieb von baugleich hergestellten Elektrogeräten mit
Gleichstrom anstatt mit Wechselstrom die abgestrahlten
Magnetfelder konstanter Polung keinerlei gesundheit
liche Schäden hervorrufen.
Der menschliche Organismus besteht aus einem extrem
komplexen Zusammenspiel von Milliarden teilweise
hochspezialisierter Körperzellen. Sowohl die Funktion
einer einzelnen Zelle, als auch die Kommunikation aller
Zellen untereinander, erfolgt auf der Basis kombinierter
bioelektrischer, biochemischer und biomagnetischer Vor
gänge. Hierbei hängen elektrische, chemische und mag
netische Verhältnisse direkt voneinander ab. Diese Ver
netzung ergibt, daß eine Störung in einem biomagnetischen
Vorgang weitere Störungen in bioelektrischen und bio
chemischen Vorgängen unmittelbar nach sich zieht.
Solche Zusammenhänge sind im übrigen aus der Technik
und aus Physik und Chemie allgemein bekannt.
Die fundamentale Erkenntnis, auf welcher die vorliegende
Erfindung beruht, ist die, daß an ausnahmslos allen or
ganischen Vorgängen im menschlichen Körper Biomagnetis
mus beteiligt ist und daß diesen Vorgängen immer stabile
Nord-Süd-Polungen in den Magnetfeldern zugrunde liegen
und niemals magnetische Wechselfelder mit rasch wieder
kehrender Pol-Inversion.
Das Erdmagnetfeld, in welchem der Mensch als Spezies
seine gesamte Evolution durchgemacht hat und in welchem
er auch heute noch lebt und welches ihn und alle anderen
lebenden Organismen durchdringt, ist ein Magnetfeld mit
konstanter Polung. Es entspricht im Wesen dem von einem
gleichstromdurchflossenen Stromleiter abgestrahlten Mag
netfeld konstanter Polung, dem sogenannten Gleichfeld.
Magnetische Wechselfelder entstehen in der Natur nur
selten. Die "Erdstrahlen", deren gesundheitlich negative
Auswirkungen bei ausreichender Intensität und langer
Einwirkungszeit hinlänglich bekannt sind, stellen das
bekannteste natürliche Vorkommen magnetischer Wechsel
felder dar. Sie entsprechen im Wesen den von wechselstrom
durchflossenen Stromleitern abgestrahlten magnetischen
Wechselfeldern, wie sie beispielsweise.bekannte Glüh
birnen an die Umgebung abgeben.
Weiterhin liegt der vorliegenden Erfindung die Erkennt
nis zugrunde, daß unter den ständig von allen Menschen
benutzten Elektrogeräten die Glühbirnen insgesamt den
größten negativen Beitrag zu den durch magnetische Ab
strahlungen verursachten Gesundheitsschäden leisten.
Dies wird verständlich durch die bereits erwähnte Am
perewindungszahl (Magnetischer Fluß = Produkt aus Strom
stärke und Anzahl Windungen in der Glühwendel) und die
extrem hohe Stückzahl weltweit im Einsatz befind
licher Glühbirnen bekannter Bauart, die mit Wechsel
strom betrieben werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demnach, eine
von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder freie Glüh
birne zu schaffen, welche im wesentlichen die für Glüh
birnen üblichen Formen und Größen beibehält, sodaß sie
jederzeit ohne zusätzlichen Aufwand im Austausch gegen
eine Glühbirne bekannter Bauart eingesetzt werden kann, und
welche den im Stromversorgungs-Netz vorhandenen Wechsel
strom für ihren Betrieb benutzt, ohne jedoch die als
gesundheitsschädlich erkannten magnetischen Wechselfelder
abzustrahlen.
Zur Lösung der Aufgabe schlägt die vorliegende Erfin
dung eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder
freie Glühbirne zur Verwendung in Wechselstrom-Versor
gungsnetzen vor, dadurch gekennzeichnet, daß im we
sentlichen unter Beibehaltung der für Glühbirnen üb
lichen Formen und Größen in deren Sockel eine Vorrich
tung zur Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom
eingebaut ist und die Verhältnisse von Spannung,
Widerstand und Stromfluß nach Bedarf auf den Betrieb
der Glühbirne mit Gleichstrom eingestellt sind.
Die gesundheitlich schädlichen, von einer Glühbirne
bekannter Bauart bei deren Anschluß an ein Wechsel
stromnetz abgestrahlten magnetischen Wechselfelder
entstehen beim Fluß des Wechselstromes durch die Glüh
wendel der Glühbirne. Daher sieht die Erfindung vor,
vor die Glühwendel der Glühbirne eine Vorrichtung zur
Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom einzubauen.
Geeignete Einweggleichrichter oder Zweiweggleichrichter
sind bekannt.
Hierdurch wird erreicht, daß durch die Glühwendel der
erfindungsgemäßen Glühbirne ein pulsierender, in der
Stärke schwankender Gleichstrom fließt, welcher ein
ebenfalls zwar pulsierendes und in seiner Intensität
schwankendes, aber in seiner Polung konstantes Magnet
feld abstrahlt.
Dieses Magnetfeld ist für den menschlichen Organismus
völlig unschädlich, da es den in jeder menschlichen
Zelle vorhandenen biomagnetischen Verhältnissen ent
spricht.
Die Glühwendel einer Glühbirne setzt einem Gleichstrom
einen anderen Widerstand entgegen als einem Wechsel
strom. Bekanntlich lautet die Grundformel des Ohmschen
Gesetzes für Gleichstrom U = I.R, wobei U = Spannung,
I = Strom und R = Widerstand, und zwar Resistanz, bedeu
ten.
Für Wechselstrom lautet die Grundformel des Ohmschen
Gesetzes U = I.Z. Dabei stehen wieder U für Spannung
und I für Strom, aber Z steht für Scheinwiderstand oder
Impedanz.
Daher sieht die vorliegende Erfindung vor, bei Bedarf
die Verhältnisse von Spannung, Widerstand und Strom
fluß innerhalb der Glühbirne auf deren Betrieb mit
Gleichstrom einzustellen.
Ob und in welchem Maße ein Bedarf zu einer neuen Ein
stellung dieser Verhältnisse besteht, hängt von mehre
ren Faktoren ab. Zum einen ist die Form der Glühwendel
einer Glühbirne, beispielsweise ihre Ausführung als
Einfachwendel oder Doppelwendel, ein Faktor, welcher die
Impedanz beeinflußt und daher eine Neu-Einstellung der
genannten Verhältnisse bei Umstellung auf Gleichstrom
beeinflusst. Ein weiterer Faktor ist durch die Wahl
zwischen Einweggleichrichter und Zweiweggleichrichter
gegeben, da der Einweggleichrichter bekanntlich nur eine
Halbwelle des Eingangs-Wechselstroms durchläßt und bis
zur folgenden Halbwelle eine größere zeitliche Lücke
zur Abgabe von Wärme aus der Glühwendel an die Umgebungs
luft offenläßt. Diese zeitliche Lücke wird beim Zweiweg-
Gleichrichter bekanntlich durch die Halbphasen-Umkehr
geschlossen, wodurch gegenüber dem Einweggleichrichter
eine höhere effektive Spannung entsteht und der Glüh
wendel weniger Zeit zur Abgabe von Wärme an die Umgebungs
luft verbleibt.
Weitere Faktoren entstehen beispielsweise aus den für
die Glühwendeln von Glühbirnen verwendeten Materialien,
deren unterschiedliche Belastbarkeit durch höhere
Ströme und deren Wirkungsgrad, also dem Verhältnis der
abgegebenen Leuchtstärke oder Lichtleistung zum Strom
fluß oder Stromverbrauch.
Dementsprechend sieht die vorliegende Erfindung vor,
das Verhältnis zwischen Spannung, Widerstand und Strom
fluß innerhalb der erfindungsgemäßen Glühbirne nach Be
darf auf deren Betrieb mit Gleichstrom einzustellen,
wobei der Bedarf beispielsweise von den vorgenannten
Faktoren im Einzelfall diktiert wird.
Für die Einstellung der Verhältnisse zwischen Spannung,
Widerstand und Stromfluß auf den Betrieb mit Gleichstrom
steht auf der einen Seite eine Änderung der Spannung
oder eine Änderung des Widerstandes zur Diskussion,
wenn auf der anderen Seite der gewünschte Stromfluß
durch die Glühwendel durch Faktoren wie Materialart und
Bauart der Glühwendel, angestrebter Wirkungsgrad, ange
strebte Betriebszeit oder Lebensdauer und angestrebte
Betriebsart der Glühbirne definiert ist.
Die vorliegende Erfindung sieht dementsprechend vor,
je nach Anforderung an die erfindungsgemäße Glühbirne
und unter Berücksichtigung weiterer Herstellungs-
und Materialfaktoren entweder nur eine Vorrichtung
zur Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom in
deren Sockel einzubauen, oder weitere Maßnahmen zur
Einstellung der Betriebsverhältnisse auf Gleichstrom
zur treffen. Diese bestehen beispielsweise aus dem
Einbau einer Vorrichtung zur Änderung der Spannung,
einer Änderung des Widerstandes des Glühwendel selbst
oder einerÄnderung des Gesamt-Widerstandes der Glüh
birne durch den Einbau eines oder mehrerer Widerstände.
Für eine ausreichende Akzeptanz der erfindungsge
mäßen Glühbirne ist es erforderlich, diese in Form und
Größe im wesentlichen so zu gestalten, daß ihr Einsatz
an Stelle einer bekannten Glühbirne nicht mehr Aufwand
erfordert als der Ersatz einer ausgebrannten bekannten
Glühbirne durch eine neue Glühbirne bekannter Art.
Daher ist erfindungsgemäß sowohl die Vorrichtung zur
Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom, als auch
jede andere nach Bedarf einzubauende Vorrichtung zur
Einstellung des Verhältnisses von Spannung, Widerstand
und Stromfluß auf den Betrieb mit Gleichstrom, in der
Glühbirne selbst, respektive in ihrem Sockel, vorgesehen,
ohne deren Form und Größe im Vergleich zu einer entspre
chenden Glühbirne bekannter Art wesentlich zu ändern.
Die erfindungsgemäße Glühbirne kann in jeder bekannten
Beleuchtungsstärke ausgeführt sein.
Sie kann als farbig gestaltete Glühbirne für Dekorations
zwecke gestaltet sein. Sie kann Vorrichtungen zur Bünde
lung oder Streuung des Lichts in bekannter Ausführung
enthalten. Sie kann als therapeutisch einzusetzende
Lampe für Bestrahlungen gestaltet sein, beispielsweise
als Infrarot-Wärmelampe, als Ultraviolett-Lampe, als
Laborlampe.
An Wechselstrom-Versorgungsnetze angeschlossene Glüh
birnen bekannter Ausführung strahlen nach allen Seiten
magnetische Wechselfelder ab, welche sich frei im Raum
ausbreiten und die Menschen, die sich in ihrer Reich
weite befinden, fast immer an der empfindlichsten
Stelle treffen, am Kopf.
Magnetische Wechselfelder sind Felder mit einem Wech
sel der Nord-Süd-Polung von 100-mal pro Sekunde, wenn
der verwendete Wechselstrom eine Frequenz von 50 Hz
aufweist, und 120-mal pro Sekunde, wenn der verwendete
Wechselstrom eine Frequenz von 60 Hz aufweist. Dies
sind die Frequenzen, mit welchen weltweit fast alle
Glühbirnen für Beleuchtungs-, Dekorations-, Therapie-
und Spezialzwecke betrieben werden. Die Anzahl der
täglich mehrere Stunden lang im Einsatz befindlichen
Glühbirnen beträgt weltweit mehrere Milliarden.
Eine Ausnahme hiervon bilden nur die batteriebetrie
benen Glühbirnen in Fahrzeugen und Taschenlampen und
an Kleinkraftwerke angeschlossene Glühbirnen, in wel
chen der produzierte Strom in Batterien gepuffert wird.
Die von mit Wechselstrom betriebenen Glühbirnen bekann
ter Ausführung abgestrahlten magnetischen Wechselfelder
stehen den natürlich vorkommenden magnetischen Gleich
feldern, wie beispielsweise dem Erdmagnetfeld und allen
in lebenden Organismen vorkommenden biomagnetischen
Feldern, diametral entgegen. Durch langzeitige Einwir
kung auf empfindliche Körperstellen schwächen sie lang
fristig das körperliche Immunsystem und leisten damit
einer Vielzahl komplexer Erkrankungen Vorschub.
Glühbirnen strahlen ihre magnetischen Felder meistens
aus kurzer Entfernung auf den ungeschützten Kopf der
Menschen ab, in welchem 20 bis 30 Milliarden Gehirn
zellen unter Einbeziehung feinster magnetischer Gleich
felder das gesamte vegetative Geschehen im Körper
regulieren. Gerade diese Regulierungs-Funktion wird
durch die Einwirkung körperfremder magnetischer Wech
selfelder gestört.
Mit Wechselstrom betriebene Glühbirnen bekannter Aus
führung strahlen magnetische Wechselfelder nicht nur
entsprechend ihrer Stromfluß-Stärke ab, sondern po
tenziert durch die Spulenform ihrer Glühwendel.
Bisherige Gegenmaßnahmen gegen solche Abstrahlungen
magnetischer Wechselfelder bestehen nur in der Ab
schirmung der zu den Glühbirnen führenden Kabel und
in der Trennung der Verkabelung eines Raumes vom
Stromversorgungsnetz bei Abschalten des letzten Ver
brauchers in diesem Raum.
Eine bekannte Maßnahme zur Erreichung einer flacker
freien Beleuchtung sieht zwar eine Schaltung zur Um
wandlung von Wechselstrom in Gleichstrom vor, gekop
pelt mit einer Glättung des Gleichstromflusses und
einer Spannungs-Regelung. Hierbei wird die Vermeidung
der Abstrahlung magnetischer Wechselfelder nicht be
zweckt. Auch der Einsatz dieser Maßnahme auf breiter
Ebene ist nicht gewährleistet, da der Einbau der ge
nannten Schaltung in den Sockel der Glühbirne ohne
die wesentliche Änderung deren üblicher Form und Größe
nicht beabsichtigt ist.
Vorteil der vorliegenden Erfindung gegenüber der be
stehenden Situation ist die Schaffung einer Glühbirne,
welche die Form und Größe einer entsprechenden Glüh
birne bekannter Ausführung im wesentlichen beibehält
und damit ohne Mehraufwand eine solche im vorhandenen
Wechselstrom-Versorgungsnetz ersetzen kann, wobei sie
jedoch frei ist von Abstrahlungen magnetischer Wechsel
felder und daher, auch bei langzeitiger Einwirkung auf
den Kopf eines Menschen, keinerlei gesundheitliche
Schäden hervorruft.
Auch in ihrer Ausführung als Bestrahlungslampe, welche
oft sehr körpernah angewendet wird, oder beispiels
weise in Operationsleuchten, wo sehr empfindliche
Körperstellen einer hohen Abstrahlung ausgesetzt sind,
ist das von der erfindungsgemäßen Glühbirne abgestrahlte
magnetische Gleichfeld gesundheitlich unbedenklich, da
es im Wesen den biomagnetischen Vorgängen im Körper
entspricht.
Die nachfolgenden Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Erfindungsgemäße Glühbirne (1) mit als
Schraubfassung ausgebildetem Sockel (2)
und Raum zum Einbau der in den Schutz
ansprüchen genannten Vorrichtungen (3).
Fig. 2: Erfindungsgemäße Glühbirne (1) mit als
Steckfassung ausgebildetem Sockel (4)
und Raum zum Einbau der in den Schutz
ansprüchen genannten Vorrichtungen (3).
Fig. 3: Erfindungsgemäße Glühbirne (1) mit als
Schraubfassung ausgebildetem Sockel (2),
beispielhaft erweitertem Sockelanteil (5)
und vergrößertem Raum zum Einbau der in
den Schutzansprüchen genannten Vorrichtun
gen (6).
Claims (14)
1. Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder
freie Glühbirne zur Verwendung in Wechselstrom-
Versorgungsnetzen, dadurch gekennzeichnet, daß
im wesentlichen unter Beibehaltung der für Glüh
birnen üblichen Formen und Größen in deren Sockel
eine Vorrichtung zur Umwandlung von Wechselstrom
in Gleichstrom eingebaut ist und die Verhältnisse
von Spannung, Widerstand und Stromfluß nach Bedarf
auf den Betrieb der Glühbirne mit Gleichstrom ein
gestellt sind.
2. Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder
freie Glühbirne nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß zur Umwandlung von Wechselstrom in
Gleichstrom ein Einweggleichrichter bekannter Aus
führung eingebaut ist.
3. Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder
freie Glühbirne nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß zur Umwandlung von Wechselstrom in
Gleichstrom ein Zweiweggleichrichter bekannter Aus
führung eingebaut ist.
4. Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder
freie Glühbirne nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Beibehaltung des gewünschten
Stromflusses durch die Glühwendel der Glühbirne
eine Vorrichtung zur Änderung der an die Glühwendel
angelegten Spannung eingebaut ist.
5. Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder
freie Glühbirne nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Beibehaltung des gewünschten
Stromflusses durch die Glühwendel der Glühbirne
der Widerstand der Glühwendel auf den Betrieb mit
Gleichstrom und die Art des verwendeten Gleich
richters eingestellt ist.
6. Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder
freie Glühbirne nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Beibehaltung des gewünschten
Stromflusses durch die Glühwendel der Glühbirne ein
oder mehrere zusätzliche Widerstände eingebaut sind.
7. Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder
freie Glühbirne nach Ansprüchen 1 bis 4 und 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die in den Sockel der
Glühbirne eingebauten Vorrichtungen zur Umwandlung
von Wechselstrom in Gleichstrom und zur Einstellung
der Verhältnisse von Spannung, Widerstand und Strom
fluß aus einer kombiniert wirkenden Einheit be
stehen, welche beide genannten Zwecke erfüllt.
8. Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder
freie Glühbirne nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß in den Sockel der Glühbirne
eine zusätzliche Vorrichtung zur Glättung des durch
die Glühwendel fließenden Gleichstroms in einer be
kannten Ausführung eingebaut ist.
9. Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder
freie Glühbirne nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß in den Sockel der Glühbirne
eine zusätzliche Vorrichtung zur rhythmischen
Unterbrechung des Stromflusses durch die Glühwen
del in einer bekannten Ausführung eingebaut ist.
10. Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder
freie Glühbirne nach Ansprüchen 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß sie in den für Glühbirnen üb
lichen Beleuchtungsstärken gestaltet ist und die
Verhältnisse von Spannung, Widerstand und Strom
fluß nach Bedarf auf den für die jeweilige Beleuch
tungsstärke erforderlichen Stromfluß durch die
Glühwendel eingestellt sind.
11. Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder
freie Glühbirne nach Ansprüchen 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß sie als dekorativ einzusetzende
Glühbirne in bekannten Farben und Ausführungen ge
staltet ist.
12. Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder
freie Glühbirne nach Ansprüchen 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß sie mit Vorrichtungen zur Bün
delung oder Streuung des Lichts in bekannten Aus
führungen versehen ist.
13. Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder
freie Glühbirne nach Ansprüchen 1 bis 10 und 12,
dadurch gekennzeichnet, daß sie als therapeutisch
einzusetzende Lampe für Bestrahlungen unterschied
licher Art in ansonsten bekannten Ausführungen ge
staltet ist.
14. Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder
freie Glühbirne nach Ansprüchen 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß ihr Sockel die Form einer
Schraubfassung, Steckfassung oder. Bajonettfassung
nach einer gültigen Norm aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998153724 DE19853724A1 (de) | 1998-11-21 | 1998-11-21 | Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder freie Glühbirne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998153724 DE19853724A1 (de) | 1998-11-21 | 1998-11-21 | Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder freie Glühbirne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19853724A1 true DE19853724A1 (de) | 2000-05-25 |
Family
ID=7888536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998153724 Withdrawn DE19853724A1 (de) | 1998-11-21 | 1998-11-21 | Eine von Abstrahlungen magnetischer Wechselfelder freie Glühbirne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19853724A1 (de) |
Citations (8)
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1998
- 1998-11-21 DE DE1998153724 patent/DE19853724A1/de not_active Withdrawn
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| Title |
|---|
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