DE19849407A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Regelung des Antriebsschlupfs eines Fahrzeugs auf einer Fahrbahn mit seitenweise unterschiedlichen Reibwerten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Regelung des Antriebsschlupfs eines Fahrzeugs auf einer Fahrbahn mit seitenweise unterschiedlichen ReibwertenInfo
- Publication number
- DE19849407A1 DE19849407A1 DE19849407A DE19849407A DE19849407A1 DE 19849407 A1 DE19849407 A1 DE 19849407A1 DE 19849407 A DE19849407 A DE 19849407A DE 19849407 A DE19849407 A DE 19849407A DE 19849407 A1 DE19849407 A1 DE 19849407A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slip
- wheel
- friction
- threshold
- brake pressure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims abstract description 18
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 title claims description 4
- 238000001514 detection method Methods 0.000 claims abstract description 16
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 claims description 20
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 claims 2
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 abstract description 3
- 230000007274 generation of a signal involved in cell-cell signaling Effects 0.000 description 2
- 239000013589 supplement Substances 0.000 description 2
- 230000000368 destabilizing effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000012447 hatching Effects 0.000 description 1
- 238000005457 optimization Methods 0.000 description 1
- GGWBHVILAJZWKJ-KJEVSKRMSA-N ranitidine hydrochloride Chemical compound [H+].[Cl-].[O-][N+](=O)\C=C(/NC)NCCSCC1=CC=C(CN(C)C)O1 GGWBHVILAJZWKJ-KJEVSKRMSA-N 0.000 description 1
- 238000009987 spinning Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T8/00—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
- B60T8/17—Using electrical or electronic regulation means to control braking
- B60T8/176—Brake regulation specially adapted to prevent excessive wheel slip during vehicle deceleration, e.g. ABS
- B60T8/1764—Regulation during travel on surface with different coefficients of friction, e.g. between left and right sides, mu-split or between front and rear
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T8/00—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
- B60T8/17—Using electrical or electronic regulation means to control braking
- B60T8/175—Brake regulation specially adapted to prevent excessive wheel spin during vehicle acceleration, e.g. for traction control
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T8/00—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
- B60T8/32—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration
- B60T8/34—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration having a fluid pressure regulator responsive to a speed condition
- B60T8/48—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration having a fluid pressure regulator responsive to a speed condition connecting the brake actuator to an alternative or additional source of fluid pressure, e.g. traction control systems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Regulating Braking Force (AREA)
Abstract
Ein Verfahren zur Regelung des Antriebsschlupfes eines Fahrzeugs auf einer Fahrbahn mit seitenweise unterschiedlichen Reibwerten hat die Schritte Erkennen einer Fahrsituation auf einer Fahrbahn mit seitenweise unterschiedlichen Reibwerten, und wenn die Fahrsituation erkannt ist und an beiden Rädern Antriebsschlupf auftritt, Absenken des Bremsdrucks am angetriebenen Rad auf der Niedrigreibwertseite. Eine Vorrichtung zur Regelung des Antriebsschlupfes eines Fahrzeugs auf einer Fahrbahn mit seitenweise unterschiedlichen Reibwerten hat eine Erkennungseinrichtung (22) zum Erkennen einer Fahrsituation auf einer Fahrbahn mit seitenweise unterschiedlichen Reibwerten, und eine Bremsansteuerung (24), die dann, wenn die Fahrsituation erkannt ist und an beiden Rädern Antriebsschlupf auftritt, den Bremsdruck am angetriebenen Rad auf der Niedrigreibwertseite absenkt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Regelung des Antriebsschlupfs eines Fahrzeugs auf einer
Fahrbahn mit seitenweise unterschiedlichen Reibwerten gemäß
den Oberbegriffen der unabhängigen Ansprüche.
Antriebsschlupf bedeutet grundsätzlich, daß die Räder
schneller drehen als es der Fahrgeschwindigkeit des Fahr
zeugs entspricht. Dies tritt meistens dann auf, wenn das
Antriebsmoment größer als das Moment ist, das aufgrund der
Reibverhältnisse zwischen Rad und Fahrbahn zwischen diesen
beiden übertragen werden kann.
Fig. 1 zeigt schematisch ein Fahrzeug von oben. 11 sei das
Rad vorne links, 12 das Rad vorne rechts, 13 das Rad hinten
rechts und 14 das Rad hinten links. Wenn das Fahrzeug front
getrieben ist, kann Antriebsschlupf an den Rädern 11, 12
auftreten. Um den prinzipiell unerwünschten Antriebsschlupf
zu reduzieren, kann entweder das Motormoment reduziert
werden, oder es kann Bremsdruck aufgebaut werden, um die
durchdrehenden Räder abzubremsen. Letzteres wird insbeson
dere dann gewählt, wenn niedrige Drehzahlen herrschen und
somit die Reduzierung des Motormoments kaum möglich ist.
Es können vergleichsweise ungünstige Fahrsituationen
vorliegen. Beispielsweise kann eine Fahrbahn mit seitenweise
geteiltem Reibwert vorliegen, etwa dahingehend, daß die
rechten Räder auf niedrigem Reibwert fahren (Fahrbahn naß,
sandig, glatt), während die linken Räder auf hohem Reibwert
fahren (Fahrbahn trocken). In Fig. 1 ist dies durch die
Schraffur 17 symbolisiert, die Fahrbahnbereiche mit niedri
gem Reibwert darstellen soll. Ohne Antriebsschlupfregelung
kann der Fall auftreten, daß das angetriebene Rad auf nied
rigem Reibwert (z. B. 12) durchdreht, während das Rad auf
hohem Reibwert aufgrund der Wirkung des Differentials kaum
angetrieben wird. Die Traktion ist dann schlecht,
destabilisierend.
Es sind radindividuelle Antriebsschlupfregelungen bekannt
(z. B. BTCS für "brake traction control system"), die den
Radschlupf radindividuell regeln. Bei schwierigen
Anfahrsituationen werden manchmal hohe Antriebsschlupfwerte
benötigt, die regelungstechnisch nicht unterdrückt werden
dürfen, um das Anfahren nicht unmöglich zu machen. Wenn sich
in solchen ungünstigen Situationen, z. B. bergauf bei
geteiltem Reibwert, auch auf der Hochreibwertseite
Antriebsschlupf aufbaut, führt der Aufbau von Bremsdruck zu
Verlust von Komfort und möglicherweise auch von Traktion.
Daneben gibt es Antriebsschlupfregelungen, die nur den
Antriebsschlupf an einem Rad regeln, hierbei aber auch u. U.
auch das Radverhalten anderen Rades berücksichtigen (z. B.
EDS für "elektronische Differentialsperre"). Sie erfüllen
insbesondere bei großen Reibwertunterschieden das regelungs
technische Ziel des Aufbaus von Bremsdruck nur auf der Seite
mit niedrigem Reibwert, um möglichst die gesamte Motorlei
stung für die Traktion verfügbar zu machen. Diese Systeme
regeln zwar den Bremsdruck auf der Niedrigreibwertseite auch
in Abhängigkeit des Verhaltens des angetriebenen Rads auf
der Hochreibwertseite. Wenn sich aber auf der Hochreibwert
seite Antriebsschlupf aufbaut, ergibt sich der Nachteil des
Traktionsverlustes infolge starker Reduzierung des Stütz
moments und der Komfortreduzierung infolge hohen Antriebs
schlupfs auf der Niedrigreibwertseite. Auf Fahrbahnen mit
beidseitig gleichem Reibwert und deshalb etwa gleichem An
triebsschlupf aller angetriebenen Räder wird kein Eingriff
vorgenommen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vor
richtung zur Regelung des Antriebsschlupfs eines Fahrzeugs
auf einer Fahrbahn mit seitenweise unterschiedlichen Reib
werten anzugeben, die die Traktionsmaximierung erlauben und
zu einer möglichst geringen Komforteinbuße führen.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der unabhängigen An
sprüche gelöst. Abhängige Ansprüche sind auf bevorzugte
Ausführungsformen der Erfindung gerichtet.
Zunächst wird die Fahrsituation auf einer Fahrbahn mit
seitenweise unterschiedlichen Reibwerten erkannt. Die
Erkennung kann beispielsweise durch Vergleich der Schlupfe
der Räder der angetriebenen Achse erfolgen. Wenn die
Schlupfe deutlich unterschiedlich sind, kann auf eine
Fahrsituation mit geteiltem Reibwert geschlossen werden.
Anstelle der Schlupfe können auch die jeweiligen Radge
schwindigkeiten genommen werden (da die Schlupfe jeweils als
Differenz zwischen Radgeschwindigkeit und Fahrzeugreferenz
geschwindigkeit berechnet wird).
Um dem Traktionsverlust zu begegnen, kann dann, wenn an
beiden Rädern der angetriebenen Achse Antriebsschlupf auf
tritt, der Bremsdruck am angetriebenen Rad auf der Niedrig
reibwertseite abgesenkt werden. Dies führt zwar zu einem
höheren Antriebsschlupf auf der Niedrigreibwertseite, aber
(aufgrund des Differentials) zu geringerem Schlupf auf der
Hochreibwertseite, bestenfalls zum erneuten Greifen dieses
Rades und damit zu einer verbesserten Traktion, einem
stetigen Vortrieb und damit einem nur unwesentlich
reduzierten Fahrkomfort.
Eine Antriebsschlupfregelvorrichtung weist eine Erkennungs
einrichtung zum Erkennen des geteilten Reibwerts auf der
Fahrbahn auf und eine Bremsenansteuerung, die bei geteiltem
Reibwert und beiderseits vorliegendem Antriebsschlupf den
Bremsdruck auf der Niedrigreibwertseite absenkt. Die
Bremsenansteuerung kann Teil einer umfassenden Bremsen
regelung sein, die verschiedene Regelungsziele wie Antiblockier
system oder elektronische Stabilitätsoptimierung
wahrnimmt. Insbesondere kann die erfindungsgemäße Antriebs
schlupfregelung Teil einer bekannten Antriebsschlupfregelung
sein. Vorzugsweise wird sie als Ergänzung zu einer radin
dividuellen Antriebsschlupfregelung ausgelegt. Sie kann dann
beispielsweise das eingangs genannte BTCS ergänzen.
Bezugnehmend auf die Zeichnungen werden nun einzelne
Ausführungsformen der Erfindung beschrieben, es zeigen:
Fig. 1 schematisch ein Fahrzeug in Draufsicht,
Fig. 2 schematisch als Blockdiagramm die für diese
Erfindung wesentlichen Komponenten der Antriebs
schlupfregelung,
Fig. 3 die Erkennungseinrichtung aus Fig. 2, und
Fig. 4 die Bremsenansteuerung aus Fig. 2.
Fig. 2 zeigt eine Antriebsschlupfregelung, die eine
Erkennungseinrichtung 22 und eine Bremsenansteuerung 24
aufweist. Ganz allgemein ausgedrückt können die hier
beschriebenen Komponenten zur Umsetzung der ebenfalls
beschriebenen Verfahrensschritte ausgelegt sein, und es
können Verfahrensschritte entsprechend den einzelnen
beschriebenen Komponenten ausgeführt werden.
In der Erkennungseinrichtung werden verschiedene Überprü
fungen vorgenommen, um einerseits die Situation positiv
erkennen zu können, um andererseits Fehlerkennungen aus
schließen zu können und um schließlich gegebenenfalls auch
die Seite mit niedrigem bzw. die Seite mit hohem Reibwert zu
identifizieren.
Ganz allgemein kann die Antriebsschlupfregelung verschie
denste Eingangssignale 21 empfangen. Diese Signale können
beispielsweise die von den Radsensoren erhaltenen Radsignale
umfassen. Daneben können weitere Sensorsignale oder Sekun
därsignale je nach Bedarf empfangen und ausgewertet werden.
Soweit vorhanden, können entweder Direktsensorsignale ver
wendet werden oder aufbereitete (gefilterte) Sensorsignale
oder Signale von einem Datenbus genommen werden. Unabhängig
von ihrer Herkunft sind solche sensorbasierenden Signale
durch 21 bezeichnet.
Der Erkennungseinrichtung 22 ist in Fig. 3 ausführlicher
gezeichnet. Sie weist eine Festlegungseinrichtung 30 auf,
mit der die Hochreibwertseite bzw. Niedrigreibwertseite des
Fahrzeugs erkannt werden kann. Die Festlegungseinrichtung 30
kann beispielsweise eine Vergleichseinrichtung 33 aufweisen,
mit der die Schlupfe der angetriebenen Räder verglichen
werden. Da a priori von gleichem Antriebsmoment an den bei
den Rädern ausgegangen werden kann, kann dasjenige Rad als
auf der Seite mit niedrigerem Reibwert laufend angesehen
werden, das den höheren Schlupf aufweist. Anstelle der
Schlupfe der angetriebenen Räder können auch die Radge
schwindigkeiten dieser Räder miteinander verglichen werden.
Die Erkennungseinrichtung erzeugt ein Ausgangssignal, das
die Seite mit hohem oder mit niedrigem Reibwert kennzeich
net.
Außerdem ist eine Überprüfungsvorrichtung 32 vorgesehen, in
der verschiedene Überprüfungen vorgenommen werden. Es können
einzelne, mehrere oder alle der nachstehend genannten Über
prüfungen erfolgen:
- - Es wird überprüft, ob der Schlupf des angetriebenen Rades auf der Hochreibwertseite über einem ersten Schwellenwert liegt,
- - es wird überprüft, ob der Schlupf des angetriebenen Rads auf der Niedrigreibwertseite über einem zweiten Schwellenwert liegt,
- - es wird überprüft, ob die Schlupfbeschleunigung und/oder die Radbeschleunigung am angetriebenen Rad auf der Hochreibwertseite über einem positiven Schwellenwert und ob die Schlupfbeschleunigung und/oder die Rad beschleunigung am angetriebenen Rad auf der Niedrig reibwertseite unter einem negativen Schwellenwert liegen,
- - die Bremsdrücke an den angetriebenen Rädern werden auf ihren Wert hin überprüft und/oder miteinander ver glichen.
Beide angetriebenen Räder müssen im Schlupf sein, da nur
dann das durch die Erfindung aufzuhebende Problem vorliegt.
Der Schlupf des angetriebenen Rads auf der Hochreibwertseite
soll nicht so hoch werden, daß herkömmliche
Antriebsschlupfregelungen eingreifen. Der erste
Schwellenwert soll deshalb unter einer Eingriffsschwelle
herkömmlicher Antriebsschlupfregelsysteme liegen.
Die Schlupfbeschleunigung oder Radbeschleunigung des Hoch
reibwertrads wird abgefragt und auf einen positiven Schwel
lenwert überprüft. Wenn die Werte negativ sind, deutet dies
auf ein Abnehmen des Schlupfs bzw. der Radgeschwindigkeit
des Hochreibwertrades hin. Ein Eingriff ist dann nicht not
wendig, weil eine selbständige Korrektur der Situation
erwartet werden kann.
Die Schlupfbeschleunigung oder Radbeschleunigung des Nied
rigreibwertrades wird ebenfalls abgefragt, um unnötige Ein
griffe zu verhindern: Wenn die Beschleunigung deutlich
negativ ist, deutet dies auf eine zu starke Abbremsung des
Niedrigreibwertrades hin, so daß durch den erfindungsgemäßen
Eingriff (Druckabbau am Niedrigreibwertrad) ein günstiges
Ergebnis erwartet werden kann.
Am Niedrigreibwertrad soll der Bremsdruck höher als ein
Mindestwert sein. Der diesbezügliche Schwellenwert für den
Mindestbremsdruck kann im Sinne eine Hysterese außerhalb des
Vorliegens der Fahrsituation höher sein als innerhalb.
Vorzugsweise wird auf die Fahrsituation nur erkannt, wenn
der Bremsdruck am Niedrigreibwertrad mindestens um einen be
stimmten Betrag höher ist als der Bremsdruck am Hochreib
wertrad.
Bei Vorliegen der genannten Bedingungen kann auf die Fahr
situation mit seitenweise unterschiedlichen Reibwerten er
kannt werden, wobei je nach Anzahl der weiter berücksich
tigten Kriterien die Erkennung auch eine Beurteilung dahin
gehend enthält, ob der vorgesehene Eingriff sinnvoll ist
bzw. Erfolg verspricht. Wenn die Überprüfungseinrichtung 32
insgesamt zu einem positiven Ergebnis kommt, gibt sie ihrer
seits ein Signal aus, das zusammen mit dem Signal der Fest
legungseinrichtung 30 als ein Gesamtsignal 23 ausgegeben
werden kann. Fig. 3 zeigt beispielhaft zwei Signalleitungen.
Die Erkennungseinrichtung kann aber auch ein komplexeres und
beispielsweise quantitative Vorgaben gebendes Signal 23
erzeugen.
Wenn die Erkennungseinrichtung 22 ein erkennendes Signal 23
ausgibt, wird die Bremsenansteuerung 24 auf, der Niedrig
reibwertseite eine Bremsdruckabsenkung veranlassen. Die
Bremsenansteuerung 24 ist etwas ausführlicher in Fig. 4 ge
zeigt. Sie umfaßt eine Sollwertvorgabe 40 und eine Steuer
signalerzeugung 44. Die Sollwertvorgabe 40 kann eine Vorgabe
41 für Solldruckgradienten und eine Vorgabe 42 für Solldrücke
aufweisen. Beispielsweise kann auf die Erkennung hin ein
bestimmter negativer Sollgradient für den Bremsdruck des
Rades auf der Niedrigreibwertseite eingestellt werden, wobei
dieser Gradient seinerseits abhängig sein kann vom Laufver
halten (Schlupf, Geschwindigkeit, Beschleunigung) des Nied
rigreibwertrades und/oder des Hochreibwertrades. In der
Steuersignalerzeugung 44 werden dann nach Maßgabe der vor
gegebenen Sollwerte (Solldruck, Sollgradient) Ansteuer
signale für die Ventile der Radbremsen erzeugt und als Aus
gangssignale 25 ausgegeben und u. a. dem Ventilblock zuge
führt.
Erkennungseinrichtung 22 und Bremsenansteuerung 24 können
ihrerseits Eingangssignale 21 empfangen, insbesondere Radge
schwindigkeiten, Fahrzeugreferenzgeschwindigkeit, Brems
drucksignale u. ä. Die Signale können unmittelbar oder mit
telbar Sensoren entnommen werden, einem Fahrzeugdatenbus
oder Modellen (beispielsweise Bremsdruckmodelle).
Bei der erfindungsgemäßen Antriebsschlupfregelung wird der
Antriebsschlupf auf der Hochreibwertseite nur vergleichs
weise kurz vorliegen, so daß auch nur über eine jeweils
vergleichsweise kurze Zeitspanne ein Druckabbau auf der
Niedrigreibwertseite erfolgt. Die sich daraus ergebende
Erhöhung des Antriebsschlupfs ist so gering, daß hierdurch
der Fahrkomfort nicht vermindert wird.
Wenn trotz der getroffenen Maßnahmen der Antriebsschlupf auf
der Hochreibwertseite einen Schwellenwert überschreitet,
kann an diesem Rad radindividuell der Bremsschlupf gesteuert
bzw. geregelt werden. So kann auch bei Vorgängen wie etwa
dem Anfahren an einer Steigung trotz geteiltem Reibwert
beispielsweise aufgrund von Trägheitsmomenten im Antriebs
strang oder wegen eines vergleichsweise niedrigen Reibwerts
auf der Hochreibwertseite temporär ein größerer Antriebs
schlupf auf der Hochreibwertseite auftreten. Diese Situation
erfüllt dann nicht die oben beschriebenen Kriterien für
einen Druckabbau am Niedrigreibwertrad, so daß auch kein
Druckabbau dort veranlaßt wird.
Claims (20)
1. Verfahren zur Regelung des Antriebsschlupfes eines
Fahrzeugs auf einer Fahrbahn mit seitenweise unter
schiedlichen Reibwerten, mit den Schritten Erkennen
einer Fahrsituation auf einer Fahrbahn mit seitenweise
unterschiedlichen Reibwerten, und, wenn die Fahr
situation erkannt ist und an beiden Rädern Antriebs
schlupf auftritt, Absenken des Bremsdrucks am
angetriebenen Rad auf der Niedrigreibwertseite.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Erkennung folgende Schritte ausgeführt werden:
Festlegen, welche Fahrzeugseite die Hochreibwertseite und welche die Niedrigreibwertseite ist,
Überprüfen, ob der Schlupf des angetriebenen Rades auf der Hochreibwertseite über einem ersten Schwellenwert liegt,
Überprüfen, ob der Schlupf des angetriebenen Rades auf der Niedrigreibwertseite über einem zweiten Schwellenwert liegt,
Überprüfen, ob die Schlupfbeschleunigung und/oder die Radbeschleunigung am angetriebenen Rad auf der Hochreibwertseite über einem positiven Schwellenwert liegt und ob die Schlupfbeschleunigung und/oder die Radbeschleunigung am angetriebenen Rad auf der Niedrigreibwertseite unter einem negativen Schwellenwert liegt, und
Überprüfen der Bremsdrücke an den beiden Rädern und/oder Vergleichen der Bremsdrücke miteinander.
Festlegen, welche Fahrzeugseite die Hochreibwertseite und welche die Niedrigreibwertseite ist,
Überprüfen, ob der Schlupf des angetriebenen Rades auf der Hochreibwertseite über einem ersten Schwellenwert liegt,
Überprüfen, ob der Schlupf des angetriebenen Rades auf der Niedrigreibwertseite über einem zweiten Schwellenwert liegt,
Überprüfen, ob die Schlupfbeschleunigung und/oder die Radbeschleunigung am angetriebenen Rad auf der Hochreibwertseite über einem positiven Schwellenwert liegt und ob die Schlupfbeschleunigung und/oder die Radbeschleunigung am angetriebenen Rad auf der Niedrigreibwertseite unter einem negativen Schwellenwert liegt, und
Überprüfen der Bremsdrücke an den beiden Rädern und/oder Vergleichen der Bremsdrücke miteinander.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
bei der Festlegung der Hoch- bzw. Niedrigreibwertseite
die Schlupfe oder Geschwindigkeiten der angetriebenen
Räder verglichen werden, wobei diejenige Seite, an der
der größere Schlupf vorliegt, als Niedrigreibwertseite
festgelegt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste Schwedenwert niedriger
als ein Schwellenwert gesetzt wird, bei dem eine
radindividuelle Antriebsschlupfregelung eingreift.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß bei der Überprüfung der Bremsdrücke
der Bremsdruck auf der Niedrigreibwertseite daraufhin
überprüft wird, ob er über einem dritten Schwellenwert
liegt, und der Bremsdruck auf der Hochreibwertseite
daraufhin, ob er unter einem vierten Schwellenwert
liegt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß beim Vergleich der Bremsdrücke
diese daraufhin überprüft werden, ob der Bremsdruck auf
der Hochreibwertseite mindestens um einen bestimmten
Betrag unter dem Bremsdruck auf der
Niedrigreibwertseite liegt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß als Radschlupfwerte gefilterte
Werte herangezogen werden.
8. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bremsdruckabsenkung nach
Maßgabe eines bestimmbaren Gradienten erfolgt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Gradient nach Maßgabe des Schlupfes und/oder der
Schlupfbeschleunigung des Rades auf der Hochreibwert
seite und/oder des Rades auf der Niedrigreibwertseite
bestimmt wird.
10. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß es ergänzend zu einem radindi
viduell wirkenden Antriebsschlupfregelverfahren
ausgeführt wird, bei dem radindividuell der Antriebs
schlupf mit einer ggf. fahrzeuggeschwindigkeitsabhän
gigen Schwelle verglichen und durch Motormomen
tenabsenkung und/oder radindividuelle Bremsdruck
erhöhung verändert wird.
11. Vorrichtung zur Regelung des Antriebsschlupfes eines
Fahrzeugs auf einer Fahrbahn mit seitenweise unter
schiedlichen Reibwerten, insbesondere zur Durchführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
gekennzeichnet durch
eine Erkennungseinrichtung (22) zum Erkennen einer
Fahrsituation auf einer Fahrbahn mit seitenweise unter
schiedlichen Reibwerten, und eine Bremsenansteuerung
(24), die dann, wenn die Fahrsituation erkannt ist und
an beiden Rädern Antriebsschlupf auftritt, den Brems
druck am angetriebenen Rad auf der Niedrigreibwertseite
absenkt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Erkennungseinrichtung (22) aufweist:
eine Festlegungseinrichtung (30) zum Festlegen, welche Fahrzeugseite die Hochreibwertseite und welche die Niedrigreibwertseite ist, und
eine Überprüfungseinrichtung (32) zum Überprüfen, ob der Schlupf des angetriebenen Rades auf der Hochreib wertseite über einem ersten Schwellenwert liegt, ob der Schlupf des angetriebenen Rades auf der Niedrigreib wertseite über einem zweiten Schwellenwert liegt, ob die Schlupfbeschleunigung und/oder die Radbeschleu nigung am angetriebenen Rad auf der Hochreibwertseite über einem positiven Schwellenwert liegt und ob die Schlupfbeschleunigung und/oder die Radbeschleunigung am angetriebenen Rad auf der Niedrigreibwertseite unter einem negativen Schwellenwert liegt, und zum Überprüfen der Bremsdrücke an den beiden Rädern und/oder Ver gleichen der Bremsdrücke miteinander.
eine Festlegungseinrichtung (30) zum Festlegen, welche Fahrzeugseite die Hochreibwertseite und welche die Niedrigreibwertseite ist, und
eine Überprüfungseinrichtung (32) zum Überprüfen, ob der Schlupf des angetriebenen Rades auf der Hochreib wertseite über einem ersten Schwellenwert liegt, ob der Schlupf des angetriebenen Rades auf der Niedrigreib wertseite über einem zweiten Schwellenwert liegt, ob die Schlupfbeschleunigung und/oder die Radbeschleu nigung am angetriebenen Rad auf der Hochreibwertseite über einem positiven Schwellenwert liegt und ob die Schlupfbeschleunigung und/oder die Radbeschleunigung am angetriebenen Rad auf der Niedrigreibwertseite unter einem negativen Schwellenwert liegt, und zum Überprüfen der Bremsdrücke an den beiden Rädern und/oder Ver gleichen der Bremsdrücke miteinander.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Festlegungseinrichtung (30) eine Vergleichs
einrichtung zum Vergleichen der Schlupfe oder
Geschwindigkeiten der angetriebenen Rädern aufweist,
wobei diejenige Seite, an der der größere Schlupf oder
die größere Geschwindigkeit vorliegt, als
Niedrigreibwertseite festgelegt wird.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste Schwellenwert niedriger
als ein Schwellenwert gesetzt wird, bei dem eine
radindividuelle Antriebsschlupfregelung eingreift.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Überprüfungseinrichtung (32)
den Bremsdruck auf der Niedrigreibwertseite daraufhin
überprüft, ob er über einem dritten Schwellenwert
liegt, und der Bremsdruck auf der Hochreibwertseite
daraufhin, ob er unter einem vierten Schwellenwert
liegt.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß beim Vergleich der Bremsdrücke
diese daraufhin überprüft werden, ob der Bremsdruck auf
der Hochreibwertseite mindestens um einen bestimmten
Betrag unter dem Bremsdruck auf der Niedrigreibwert
seite liegt.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß als Radschlupfwerte gefilterte
Werte herangezogen werden.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bremsenansteuerung (24) eine
Vorgabeeinrichtung (40, 41) zum Vorgeben eines
Sollgradienten für die Bremsdruckabsenkung aufweist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorgabeeinrichtung (40, 41) den Gradienten nach
Maßgabe des Schlupfes und/oder der Schlupfbe
schleunigung des Rades auf der Hochreibwertseite
und/oder des Rades auf der Niedrigreibwertseite
bestimmt.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß sie ergänzend zu einer
radindividuell wirkenden Antriebsschlupfregel
vorrichtung vorgesehen ist, bei der radindividuell der
Antriebsschlupf mit einer ggf. fahrzeuggeschwindig
keitsabhängigen Schwelle verglichen und durch
Motormomentenabsenkung und/oder radindividuelle
Bremsdruckerhöhung verändert wird.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19849407A DE19849407A1 (de) | 1998-06-05 | 1998-10-27 | Verfahren und Vorrichtung zur Regelung des Antriebsschlupfs eines Fahrzeugs auf einer Fahrbahn mit seitenweise unterschiedlichen Reibwerten |
| EP99923586A EP1082241B1 (de) | 1998-06-05 | 1999-05-12 | Verfahren und vorrichtung zur regelung des antriebsschlupfs eines fahrzeugs auf einer fahrbahn mit seitenweise unterschiedlichen reibwerten |
| JP2000553313A JP4800479B2 (ja) | 1998-06-05 | 1999-05-12 | 横方向で摩擦係数の異なる車道における車両のトラクションスリップコントロール方法と装置 |
| US09/701,909 US6533367B1 (en) | 1998-06-05 | 1999-05-12 | System for controlling the traction slip of a vehicle |
| DE59901948T DE59901948D1 (de) | 1998-06-05 | 1999-05-12 | Verfahren und vorrichtung zur regelung des antriebsschlupfs eines fahrzeugs auf einer fahrbahn mit seitenweise unterschiedlichen reibwerten |
| PCT/EP1999/003280 WO1999064280A1 (de) | 1998-06-05 | 1999-05-12 | Verfahren und vorrichtung zur regelung des antriebsschlupfs eines fahrzeugs auf einer fahrbahn mit seitenweise unterschiedlichen reibwerten |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19825272 | 1998-06-05 | ||
| DE19849407A DE19849407A1 (de) | 1998-06-05 | 1998-10-27 | Verfahren und Vorrichtung zur Regelung des Antriebsschlupfs eines Fahrzeugs auf einer Fahrbahn mit seitenweise unterschiedlichen Reibwerten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19849407A1 true DE19849407A1 (de) | 1999-12-09 |
Family
ID=7870090
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19849407A Withdrawn DE19849407A1 (de) | 1998-06-05 | 1998-10-27 | Verfahren und Vorrichtung zur Regelung des Antriebsschlupfs eines Fahrzeugs auf einer Fahrbahn mit seitenweise unterschiedlichen Reibwerten |
| DE59901948T Expired - Lifetime DE59901948D1 (de) | 1998-06-05 | 1999-05-12 | Verfahren und vorrichtung zur regelung des antriebsschlupfs eines fahrzeugs auf einer fahrbahn mit seitenweise unterschiedlichen reibwerten |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE59901948T Expired - Lifetime DE59901948D1 (de) | 1998-06-05 | 1999-05-12 | Verfahren und vorrichtung zur regelung des antriebsschlupfs eines fahrzeugs auf einer fahrbahn mit seitenweise unterschiedlichen reibwerten |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JP4800479B2 (de) |
| DE (2) | DE19849407A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004000619A1 (de) * | 2002-06-20 | 2003-12-31 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren und vorrichtung zur bremmsenregelung bei einem fahrzeug während eines anfahrsvorgangs |
| DE102004052304B4 (de) * | 2004-03-03 | 2016-07-28 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Verfahren zur Regelung des Antriebsschlupfes im Anfahrbereich |
| US20220289037A1 (en) * | 2021-03-14 | 2022-09-15 | Toyota Motor Engineering & Manufacturing North America, Inc. | Regenerative braking control system |
| US11958383B2 (en) | 2021-03-14 | 2024-04-16 | Toyota Motor Engineering & Manufacturing North America, Inc. | Regenerative braking control system |
| US12275331B2 (en) | 2021-03-14 | 2025-04-15 | Toyota Motor Engineering & Manufacturing North America, Inc. | Regenerative braking control system |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ATE515416T1 (de) * | 1999-12-30 | 2011-07-15 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren und vorrichtung zur antriebschlupfregelung (asr) eines kraftfahrzeugs |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4022471A1 (de) * | 1990-07-14 | 1992-01-16 | Teves Gmbh Alfred | Verfahren zum erhoehen der fahrstabilitaet eines strassenfahrzeugs |
| DE4034816A1 (de) * | 1990-11-02 | 1992-05-07 | Bosch Gmbh Robert | Antriebsschlupfregelsystem |
| DE4421565A1 (de) * | 1994-06-20 | 1995-12-21 | Teves Gmbh Alfred | Schaltungsanordnung für eine Bremsanlage mit BASR |
| DE4323275C2 (de) * | 1993-07-12 | 1997-02-20 | Lucas Ind Plc | Antriebsschlupfregelung |
Family Cites Families (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CY1287A (en) * | 1978-09-26 | 1985-07-05 | Ici Plc | Electrostatic spraying of liquid |
| JP2502981B2 (ja) * | 1986-07-28 | 1996-05-29 | マツダ株式会社 | 自動車のスリップ制御装置 |
| DE3728574C1 (de) * | 1987-08-27 | 1988-11-24 | Daimler Benz Ag | Einrichtung zum Regeln des Antriebsmomentes eines Kraftfahrzeuges |
| JP2837897B2 (ja) * | 1989-11-20 | 1998-12-16 | 株式会社デンソー | 車両用加速スリップ制御装置 |
| JP2931126B2 (ja) * | 1991-04-30 | 1999-08-09 | マツダ株式会社 | 車両のスリップ制御装置 |
| JP3250831B2 (ja) * | 1992-01-28 | 2002-01-28 | マツダ株式会社 | 車両のスリップ制御装置 |
| JP3438305B2 (ja) * | 1994-03-16 | 2003-08-18 | マツダ株式会社 | 車両のトラクションコントロール装置 |
| DE4418771C1 (de) * | 1994-05-28 | 1995-10-19 | Daimler Benz Ag | Verfahren zur Fahrstabilitätsregelung eines Kraftfahrzeuges bei erhöhtem Schlupf der Antriebsräder |
| JP2798062B2 (ja) * | 1996-08-02 | 1998-09-17 | 株式会社デンソー | 車両用ブレーキ装置 |
-
1998
- 1998-10-27 DE DE19849407A patent/DE19849407A1/de not_active Withdrawn
-
1999
- 1999-05-12 DE DE59901948T patent/DE59901948D1/de not_active Expired - Lifetime
- 1999-05-12 JP JP2000553313A patent/JP4800479B2/ja not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4022471A1 (de) * | 1990-07-14 | 1992-01-16 | Teves Gmbh Alfred | Verfahren zum erhoehen der fahrstabilitaet eines strassenfahrzeugs |
| DE4034816A1 (de) * | 1990-11-02 | 1992-05-07 | Bosch Gmbh Robert | Antriebsschlupfregelsystem |
| DE4323275C2 (de) * | 1993-07-12 | 1997-02-20 | Lucas Ind Plc | Antriebsschlupfregelung |
| DE4421565A1 (de) * | 1994-06-20 | 1995-12-21 | Teves Gmbh Alfred | Schaltungsanordnung für eine Bremsanlage mit BASR |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004000619A1 (de) * | 2002-06-20 | 2003-12-31 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren und vorrichtung zur bremmsenregelung bei einem fahrzeug während eines anfahrsvorgangs |
| US7434896B2 (en) | 2002-06-20 | 2008-10-14 | Robert Bosch Gmbh | Method and device for brake control in a vehicle during the starting process |
| DE102004052304B4 (de) * | 2004-03-03 | 2016-07-28 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Verfahren zur Regelung des Antriebsschlupfes im Anfahrbereich |
| US20220289037A1 (en) * | 2021-03-14 | 2022-09-15 | Toyota Motor Engineering & Manufacturing North America, Inc. | Regenerative braking control system |
| US11958383B2 (en) | 2021-03-14 | 2024-04-16 | Toyota Motor Engineering & Manufacturing North America, Inc. | Regenerative braking control system |
| US12275331B2 (en) | 2021-03-14 | 2025-04-15 | Toyota Motor Engineering & Manufacturing North America, Inc. | Regenerative braking control system |
| US12539765B2 (en) * | 2021-03-14 | 2026-02-03 | Toyota Motor Engineering & Manufacturing North America, Inc. | Regenerative braking control system that adjusts regenerative braking settings based on driving environment condition |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JP4800479B2 (ja) | 2011-10-26 |
| DE59901948D1 (de) | 2002-08-08 |
| JP2002517351A (ja) | 2002-06-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1082241B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur regelung des antriebsschlupfs eines fahrzeugs auf einer fahrbahn mit seitenweise unterschiedlichen reibwerten | |
| DE69628395T2 (de) | Kraftfahrzeug-Bremssteuerungsgerät | |
| DE69935471T2 (de) | Gierwinkelregelverfahren für Kraftfahrzeuge | |
| DE3933653B4 (de) | Radschlupfregelsystem | |
| DE10153364A1 (de) | Verfahren zum Detektieren des Abhebens eines Hinterrads und Verfahren zur Bremsregelung von Zweiradfahrzeugen | |
| EP1047585A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur stabilisierung eines fahrzeuges im sinne einer umkippvermeidung | |
| EP0954460A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur erkennung einer kipptendenz eines fahrzeuges | |
| CH650734A5 (de) | Antiblockiervorrichtung. | |
| DE3916990C2 (de) | Traktions-Steuerungssystem für Kraftfahrzeuge | |
| EP0827859B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Verbesserung der Fahrstabilität im Schubbetrieb | |
| DE3637594C2 (de) | ||
| DE19834167B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Anpassung der Bremsleistung an momentane Rad-Fahrbahn-Kraftschluß-Bedingungen | |
| EP0969994B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur ermittlung einer die fahrzeuggeschwindigkeit beschreibenden grösse | |
| DE68906510T2 (de) | Blockierschutzregelsystem. | |
| DE19849407A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Regelung des Antriebsschlupfs eines Fahrzeugs auf einer Fahrbahn mit seitenweise unterschiedlichen Reibwerten | |
| EP0927119A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur ermittlung einer die fahrzeuggeschwindigkeit beschreibenden grösse | |
| EP1071595B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur regelung des antriebsschlupfes eines fahrzeugs auf hochreibwert bergauf oder mit hoher beladung | |
| EP0448569B1 (de) | Antiblockierregelsystem | |
| DE69808441T2 (de) | Blockiergeschütztes bremssystem für kraftfahrzeuge mit elektronischem bremssystem | |
| DE4121473C2 (de) | Antiblockiersystem und Verfahren zum Betreiben eines Antiblockiersystems für eine Kraftfahrzeugbremsanlage | |
| DE19934376A1 (de) | Verfahren zur Antriebsschlupfregelung | |
| DE102004021374B4 (de) | Traktionsregler mit Vorsteuereinrichtung | |
| DE19841237A1 (de) | Antiblockier-Bremssystem | |
| EP1745363B1 (de) | Verfahren zur kompensation des steigungseinflusses bei der bestimmung einer referenzgeschwindigkeit | |
| DE3841295C2 (de) | Antiblockierregelsystem |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |